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Geschrieben am 8.10.2011 um 18:31 Uhr

Kategorie: Belanglose Gedanken

Immer neue Hiobsbotschaften auf dem Arbeitsmarkt: Nun ist auch Apple ohne Jobs.
Sorry, der war schlecht, aber ich musste ihn machen. Jedenfalls ist - das muss man einfach anerkennen - einer der letzten großen Selfmade-Unternehmer der PC-Revolution gestorben. Krebs ist ein Arschloch.
Man kann von Steve Jobs vieles wohl mit Recht sagen. Er war ein Visionär, er war ein Marketinggenie, er konnte auch ein ganz schöner Bastard sein. Ob er wirklich selbst Erfinder war, darüber könnte man wohl streiten; ich hatte eher den Eindruck, dass er die Fähigkeit hatte, andere talentierte Leute zu finden, zu inspirieren und anzutreiben, die dann ihrerseits solche Geräte wie den Apple II, den iMac oder das iPad entwickelten.
Was ich aber wirklich absurd finde, sind Stimmen, die ihn als Philosophen feiern. Steve Jobs ein Philosoph? Er wäre jedenfalls der erste Philosoph gewesen, der Milliardär wurde. Aber wie kommt man auf diese Idee, dass er, der rücksichtslose Geschäftsmann, irgendwelche bemerkenswerten Beiträge zur philosophischen Betrachtung der Welt, der Menschheit oder des Universums geleistet hätte? Unglaublich, welche Banalitäten im verlinkten Spiegel-Artikel zu tiefschürfenden Erkenntnissen des heiligen Steve hochgejubelt werden:

"Liebe, was du tust", predigt Jobs. Nur dann wirst du etwas Gutes zustande bringen. Nur dann wirst du durchhalten, wenn es mal düster wird: "Wenn du deine Arbeit nicht liebst, wirst du aufgeben."

Wenn es danach geht, ist jede Teenagerserie im Kinderprogramm eine hochphilosophische Diskussionsrunde.

Es geht Jobs nur vordergründig um Arbeit. In Wirklichkeit geht es um das Leben. Es nicht in seiner Fülle zu leben, den eigenen Wünschen und Träumen folgend, das war für ihn die wahre Sünde.

Oder wie es zwölfjährige Mädchen in ihre Facebook-Profile schreiben: "Träume nicht dein Leben, sondern lebe deinen Traum." Selbst für einen Steve-Jobs-Jünger muss es doch beschämend sein, so simple Lebensweisheiten als halbwegs originelle Ideen des Apple-Gründers feiern zu müssen, weil man sonst seine Bewunderung für diesen Mann und seine Firma nicht logisch begründen kann.

In diesem Sinne: Ruhe in Frieden, Steve. Du hast vieles richtig gemacht, einiges falsch, und du hast die heutige Unterhaltungselektronik zweifellos deutlich mit geprägt. Und das ist als Lebenswerk ja auch so beeindruckend genug, ganz ohne Philosophiegeschwurbel.

Link zum Beitrag: http://klwb.de/D97A81

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36 Kommentare


Jewbeard
Gepostet am 8.10.2011 um 18:40 Uhr

http://img267.imageshack.us/img267/9476/416297736.jpg


Daniel
Gepostet am 8.10.2011 um 18:48 Uhr

Erster xP

Naja, die ganzen Lobgesänge, die sich die Medien sonst um Apple Produkte halten werden nun eben auch auf ihren quasi-Erfinder abgesungen...

Jobs war trotz allem ein bemerkenswerter Mann und hat ne Menge erreicht. Ich ziehe meinen Hut vor ihm!
Dass sein Tod so kurz nach seinem Rücktritt kam, hat mich echt geschockt.

RIP Steve


Kami
Gepostet am 8.10.2011 um 18:50 Uhr

Schön gesagt smile.gif)


tja
Gepostet am 8.10.2011 um 19:12 Uhr

spiegel halt, die meisten der journalisten dort scheinen ihren anspruch mit an der gaderobe abzugeben.


Noes
Gepostet am 8.10.2011 um 19:18 Uhr

Naja, Krebs ist ein Arschloch - aber die Leute die Jobs und auch anderen Menschen erzählen ihre tolle Spezialdiät (tm) könne den Krebs besser bekämpfen als die empfohlene Operaktion - die sind die richtig miesen Arschlöcher. So hat Jobs erst Operieren lassen als er schon Metastasen hatte. Wäre es früher gewesen würde er vielleicht noch leben.
Quelle: http://money.cnn.com/2008/03/02/news/companies/elkind_jobs.fortune/index.htm?postversion=2008030510


beep
Gepostet am 8.10.2011 um 19:22 Uhr

DANKE, endlich sagt mal jemand die wahrheit wink.gif

ich finds immer traurig wenn jemand stirbt. aber abgesehen davon: ich kannte den typen nicht, kann also weder behaupten dass er ein besonders toller mensch gewesen wäre, noch das gegenteil.
er hat seinen job gut gemacht, dafür kann man ihn ja auch loben. punkt und aus.

aber die ganzen lobgesänge in den medien und die gefühlt tausend "r.i.p. steve jobs" kommentare auf facebook, von leuten die den namen großteils vorher wahrscheinlich noch nie gehört haben.. sowas nervt.


Thomas
Gepostet am 8.10.2011 um 19:39 Uhr

Hm, die Nachricht hat bei mir auch zwiespältige Gefühle ausgelöst. Der Tod ist (zumindest für den Betreffenden selbst und seine Angehörigen) immer tragisch. Aber was man die letzten Tage zu lesen und zu hören hatte, aua... Ich hatte schon halb damit gerechnet, daß heute entweder die Wiederauferstehung des Heilands aus Cupertino oder doch wenigstens seine Seeligsprechung durch den Vatikan verkündet wird.

Im Ernst: dass Mr. Jobs viel erreicht und eine ganze Epoche der Lifestyle- ..äh.. Computergeschichte mit geprägt hat, steht außer Diskussion. Und als Geschäftsmann war er unschlagbar: er konnte Leuten Lösungen für Probleme verkaufen, von denen sie bis zu dem Zeitpunkt noch nicht mal wussten, dass sie sie hatten. Und das jedes Jahr auf's neue. Aber Philosoph? Oder gar Weltverbesserer? Nein, dazu gehört meiner Meinung nach doch etwas mehr, als Eskimos dazu zu bringen, im Akkord Kühlschränke zu kaufen. Mag ja sein, dass es das persönliche Empfinden von jenen verbessert hat, der sich regelmäßig das neueste iGimmick leisten konnte. Aber was ist mit den anderen 5 Milliarden Menschen auf diesem unseren Globus? Mit denen, die noch nicht mal Strom oder fließend Wasser habe? Oder denen, die in Fernost als Lohnsklaven Consumerelektronik für wohlstandsgeplagte Europäer (ok, Griechen mal außen vor wink.gif) und US-Amerikaner montieren "dürfen"? Die Welt besteht nicht nur aus Mr. Jobs Zielgruppe...

Aber fairerweise muss man sagen, daß die letzten Tage auch leisere, kritischere Stimmen zu hören waren. Sei es beim Spiegel oder den üblichen Verdächtigen.


bonus
Gepostet am 8.10.2011 um 19:42 Uhr

like a boss.... bro!

bester nachruf für jobs überhaupt.. danke klopfer


Praeriebaer
Gepostet am 8.10.2011 um 19:54 Uhr

er kam als Konkurrent, bis er den ipod präsentierte und dann für alle anderen unerreichbar wurde und sich leisten konnte deren Kram mit ner andern Verpackung an sie selbst zurückzuverkaufen

Der Typ war ein wahres Genie und ich glaube nicht, dass meine Generation solche Menschen hervorbringen wird.


Leviathan
Gepostet am 8.10.2011 um 20:23 Uhr

Steve Jobs war ein großer Mann, das steht ganz außer Frage. Er hat es geschafft, Artikel, die es schon gab, an die breite Masse zu bringen.

Der Touchscreen, der bereits vor knapp 40 Jahren (1965 laut Wikipedia) entwickelt wurde, war für die Masse noch weitgehend uninteressant als das iPhone kam. Die einzigen bis dahin guten Versuche mit der Technik waren einige PDAs (zum Beispiel der Apple Newton), der Nintendo DS und andere kleinere Dinge.
Heute hat nahezu jedes neue Mobiltelefon so ein Teil drin.

Ein Philosoph war er nicht, aber definitiv ein Mann mit Visionen, die er auch vermitteln konnte.

Mir tut es Leid, dass er tot ist, Apple ist mir dabei allerdings egal.

Denn es ist schlicht ein großer Mann mit großem Geist gegangen. Möge er in Frieden ruhen.


Ben
Gepostet am 8.10.2011 um 20:51 Uhr

Psst, es gab Philosphen die Millionäre waren....


Klopfer (Webseite)
Gepostet am 8.10.2011 um 21:12 Uhr

Hab ja auch "Milliardär" geschrieben.


Jerry (Webseite)
Gepostet am 8.10.2011 um 22:05 Uhr

Ob die Reaktionen, weniger der Großmedien als der breiten Masse, andere wären, wenn anstelledessen Bill Gates gestorben wäre? Als Mitglieder der gleichen Branche mit vergleichbaren Erfolgen und ähnlichen Taktiken unterscheiden sich beide ja nicht wesentlich. Nur das persönliche Auftreten könnte ein wenig unterschiedlich sein.


roper
Gepostet am 8.10.2011 um 22:09 Uhr

Danke Klopfer, der Artikel ist genau angemessen. Was man von einigen Dokus grade nicht behaupten kann.
Ich hab bestimmt nichts gegen Jobs, mir ist klar dass er eine Menge erreicht hat was kein anderer tat, und ich schände auch nicht sein Grab oder so. Aber dieses Geschleime in den Dokus ist nicht mehr zu ertragen. Jeder Satz muss davon triefen, jedes zweite Wort ist "Genie" oder etwas ähnliches. Wenn mal was kritikwürdiges aufkommt, wird auf die falschen eingetreten, oder man grinst es weg und wechselt schnell das Thema. Natürlich hat er auch alles in Eigenarbeit erledigt.
Bei "er hat den Computer neu erfunden, er hat die Musik neu erfunden, er hat / wird auch das Fernsehen neu erfinden" ists bei mir durchgebrannt. Computer, überspitzt, ja, kann man aber durchgehen lassen. Schaut ihr nur noch auf dem iPad fernsehen? Und wenn ja, revolutioniert es das Fernsehen? MUSIK??? Hat der iPod von Grund auf alles umgeworfen, was wir über Musik zu wissen glaubten? Würde man sagen, Mozart hätte die Musik neu erfunden? Eher nicht. Ernsthaft mal...
Leute, die sich mal ein iPhone gekauft haben und jeden Tag drüber zetern, wie scheiße es ist und was jetzt wieder nicht geht, eröffnen facebook-Trauergruppen und tun so, als wären ihre Eltern gestorben. Jede Doku lutscht ihm den Schwanz, dass Jobs selbst wahrscheinlich umschalten würde. Muss es jedesmal so ausarten, wenn ein Promi stirbt?

tl;dr: Klopfer 4 president (obwohl... wenn man nicht grade wie Kennedy oder Lincoln im Amt stirbt, macht man sich da auch nicht beliebt)


Christian (Webseite)
Gepostet am 8.10.2011 um 22:51 Uhr

Medienfuzzies hängen nunmal alle an ihren Macs, deswegen diese irrationalen Lobgesänge. Es sind Abhängige, die nicht mehr klar denken können. biggrin.gif Das zu schaffen ist allerdings tatsächlich eine Leistung. Wenn man das so alles über ihn liest, müsste er tatsächlich jeden Moment wieder auferstehen. (oder machen, das alle Apple-Produkte gen Himmel aufsteigen)


Brötchen
Gepostet am 8.10.2011 um 23:01 Uhr

Steve Jobs hat sicher nicht die Musik neu erfunden. Auch das Fernsehn nicht. Aber er hat leistungsfähige Technik geschaffen, die funktioniert. Und zwar immer. Und niemand muss sich seinen Computer ersmal selbst programmieren. iMac auspacken, Daten draufziehen, anfangen. Ich habe einen iPod und ein iPhone. Ich habe nur deshalb keinen Mac Pro, weil er mir im Moment zu teuer ist, aber ich bin durch meinen Vater quasi mit Apple aufgewachsen. Und ich hatte niemals Probleme damit. Jedoch habe ich auch nie behauptet, dass Apple grundlegend neue Technik auf den Markt gebracht hat (Steve Jobs selbst hat das auch nie behauptet. Er sagte, dass er sehr schamlos beim Stehlen von fremden Ideen sei). Aber Apple hat Die vorhandene Technik so verbaut, dass sie auf Dauer funktioniert. Mit Microsoft habe ich diese Erfahrung nicht gemacht. Über Jahre hinweg. Möglicher Weise liegt das auch mit daran, dass ich seit 4 Jahren nichts neues mehr von Microsoft gekauft hab, kann sein. Aber ich kenne Leute, die noch niemals irgendein Gerät besessen haben, welches aus dem Hause Apple stammt, und trotzdem zu wissen glauben, wie scheiße das doch alles ist.

Steve Jobs selbst war mir durch sein Auftraten immer sympatisch. Er hat sich nicht viel aus Geld gemacht. Er lief rum, wie ein ganz normaler Mann, hatte ein ganz normales Haus und - na gut - einen aufgetunten Mercedes.
Ich will nicht sagen, dass ich betroffen von seinem Tod bin (weil ich nunmal nicht -betroffen- bin) Aber ich kann verstehen, dass mehr Wind um seinen Tod gemacht wird, als um den Tod von z.B. Amy Winehouse. Ich kann auch verstehen, dass die Fahnen am Apple-Campus auf halbmast wehen und dass Apple seit Tagen ein Bild von Jobs auf der Website stehen hat. Verstehen kann ich jedoch ebenfalls nicht, warum manche Menschen so tun, als wäre ihre Mutter gestorben.

Mit Steve Jobs ist ein wichtiger Mensch und Firmengründer, Geschäftsmann, Ehemann und Familienvater gestorben und ich habe großen Respekt vor ihm.


darthbane
Gepostet am 9.10.2011 um 0:23 Uhr

hihihi...leistungsfähige technik geschaffen. guter witz. in nem mac is dieselbe hardware dritter firmen wie in nem normalen pc. nur das gehäuse ist anders.


willi
Gepostet am 9.10.2011 um 0:39 Uhr

Kann "beep" nur voll und ganz zustimmen.
Klar ist es traurig, wenn jemand stirbt.
Und natürlich hat Steve ein großes Lebenswerk vollbracht.
ABER dieses ständige " RIP Steve" von Leuten, die ihn nicht einmal auf einem Foto ohne Untertitel erkennen würden geht einem auf den Zeiger.


ArmedWombat
Gepostet am 9.10.2011 um 1:37 Uhr

Danke!

Und schön festzustellen, dass ich nicht der einzige bin der diesen "Träume nicht dein Leben..."-Mist hasst. Ich bin mir sicher, irgendjemand hat das auch mal zum kleinen Dzugashvili-Seppl gesagt...


Kari
Gepostet am 9.10.2011 um 7:39 Uhr

Der Hund meiner Cousine starb am selben Tag, davon war ich mehr getroffen. Er war ein Labrador Retriever und hieß Five. Er starb auch an Krebs. Er wurde 11 Jahre alt.

Krebs ist ein verdammtes Arschloch.


Praeriebaer
Gepostet am 9.10.2011 um 8:11 Uhr

Bill Gates sorgte mit seinen Programmen bei 90% der Weltbevölkerung für schlaflose Nächte. Steve Jobs dagegen bei 90% der weiblichen Weltbevölkerung für feuchte Träume. In 30 Jahren wird man über die Generation iPod höhnischer lachen, als wir heute über den Popper oder die Legginghose^^


Althir (Webseite)
Gepostet am 9.10.2011 um 10:25 Uhr

Hm... Steve ist an "Pancreatic Cancer" gestorben. Kurz "PC". Ach, die Ironie.
...
Too Zune?
So, damit wäre mein Kontingent an schlechten und geklauten Witzen erschöpft. Danke fürs lesen, bis zum nächsten Mal.

P.S.: Ich mag Apple nicht. Hab auch Steve nie viel abgewinnen können und soweit es mich angeht ist er nur ein Typ gewesen der jetzt ein toter Typ ist, sowas gibts zu Hauf und wird nicht so sehr besungen.


mandariene
Gepostet am 9.10.2011 um 10:29 Uhr

Feuchte Träume? Ich dachte immer, dass ich mich ganz gut in andere Menschen hineinversetzen kann, aber das kann ich mir dann doch nicht vorstellen -insbesondere nicht beim Anblick von Steve Jobs (ohne respektlos sein zu wollen, ich bin ja auch kein Adonis *hust*).


P.S.: Habe neulich wieder mal versucht, mein Windows 7 zu updaten. Endete in einer totalen Neuformatierung der Festplatte, und dem kompletten Umstieg auf OSX...


mitha
Gepostet am 9.10.2011 um 11:03 Uhr

Brötchen, Mandarine... rieche ich da nen Mehrfachposter?

Ansonsten mag ich mich hier gar net groß über Apple auslassen. Man muss Jobs halt lassen, dass er aus Scheisse Gold machen konnte. Ich weigere mich einfach zu glauben, dass die Apple-keynotes wegen der Produkte so heiss erwartet wurden, ergo muss es sein Charisma sein.


Brötchen
Gepostet am 9.10.2011 um 13:59 Uhr

@ mitha
Ich bin nicht mandariene. Ich hatte nie Windows 7 und habe auch kein OSX.

@ darthbane
Das habe ich auch nie bestritten. Ich habe gesagt, dass er vorhandene Technik so verbaut hat, dass sie funktioniert.


Wild Flower (Webseite)
Gepostet am 9.10.2011 um 14:11 Uhr

Ein schöner Artikel, danke dafür. Ich fand die Nachrufe der letzten Tage auch übertrieben huldigend.


mandariene
Gepostet am 9.10.2011 um 15:32 Uhr

Pah, mich als Mehrfachposter zu bezeichnen. Go... äh, Klopfer kann ja bestätigen, dass ich ein Unikat bin. zunge.gif

Und so "scheiße" sind die Apple-Produkte auch nicht (steckt ja mittlerweile in den Computern auch das Gleiche drin, wie in PCs), also ist es auch keine Kunst daraus Gold zu machen.
Am Ende kommt es doch nur darauf an, ob das Produkt funktioniert, und wie leicht es zu bedienen ist. Und genau da setzt OSX an -hat jemand von euch schonmal Keynote benutzt? Das ist Apples Antwort auf Powerpoint und die Ergebnisse die man als Laie damit erzielt sind verglichen mit Powerpoint einfach umwerfend.
Natürlich ist Windows günstiger, aber wenn ich damit arbeite, ist es nur wichtig, ob es funktioniert und ob ich es bedienen kann. Und das war bei Windows in der Vergangenheit oft nicht der Fall und ist es auch heute teilweise noch nicht...


P.S.: Ich beziehe mich absichtlich nur auf die Computer, nicht auf die iPods und sonstigen Dinge die Apple verkauft, weil man mit den Dingern nicht unbedingt arbeiten kann. Da ein Computer für mich in erster Linie zum arbeiten da ist, interessieren mich die sonstigen Geräte Apples auch nicht...


darthbane
Gepostet am 9.10.2011 um 15:39 Uhr

@brötchen: die hardware, die in einem pc drin ist, wird auch so verbaut, daß sie funktioniert.


Wild Flower (Webseite)
Gepostet am 9.10.2011 um 18:14 Uhr

Einer meiner Lieblingsblogger hat die ganze Geschichte per Bild kommentiert:

http://ahoipolloi.blogger.de/stories/1906381/


Monsikatzi (Webseite)
Gepostet am 10.10.2011 um 0:45 Uhr

Achja, dieses ewige Hin und Her wenn ein Promi stirbt...ist doch echt jedes Jahr das gleiche. Was ein Glück das ich so gut wie nie TV schaue und auch nur unregelmäßig auf FB oder sonstigen Seiten vorschaue. Selbst die RIP-Welle die ich eigentlich auf diversen Funsites erwartet hab, blieb aus.

Was die Diskussion "Apple vs PC" kann ich nur sagen, dass ich seit ich 4 Jahre alt bin Windows benutze (bzw meine Brüder) und das ich bis jetzt nie bis selten Probleme damit hatte. Meine Brüder haben Iphones, mein Freund ein HTC und ich muss sagen, dass mir das HTC sowohl vom Design als auch von der Leistung eher überzeugt (vom Preis mal ganz zu schweigen).
Dazu kommt noch das mich das gesamte Marketing von Apple einfach nur ankotzt. Allein der Slogan vom Iphone 4 "Changes everything. Again." Nein, tut es nicht. Als ob dieses Teil die ganze Welt revolutionieren könnte >_>

Puh, jetzt hab ich doch mehr geschrieben als ich eigentlich wollte o_O


Klopfer (Webseite)
Gepostet am 10.10.2011 um 3:21 Uhr

@Brötchen: Du darfst nicht vergessen, dass Apple eine Hardwarefirma ist. Wenn du schreibst, dass Apple die vorhandene Hardware verbaut, dass sie funktioniert, erklärt das gleichzeitig, wieso Windows manchmal Probleme hat. Microsoft stellt nur das Betriebssystem bereit, die Rechner bauen andere Firmen, also muss MS Millionen von möglichen Konfigurationen beachten, während Apple mit ein paar Handvoll Konfigurationen ihre Software gut darauf abstimmen kann (und selbst da wird ja gerne mal ein radikaler Schnitt gemacht, sodass ein neues MacOS nicht auf älteren Macs funktioniert). Ist daher also ein wenig unfair, wenn man so tut, als wäre Apple irgendwie kompetenter dabei, Technik funktionieren zu lassen.


Maik (Webseite)
Gepostet am 10.10.2011 um 12:11 Uhr

@Leviathan da muss ich dir recht geben, ich weiß auch nicht wieso viele denken das Apple das Touchpad erfunden hat. Denn in Berlin hat die BVG und S-Bahn schon Jahre zuvor ihre Fahrkartenautomaten mit Touchpads ausgestattet smile.gif . Was ich an der ganzen Berichterstattung eher schade finde ist, das sie in loben wie ein heiligen und zu einseitig. Aber dennoch ein Visonär ist von uns gegangen und ob es Apple in ein paar Jahren noch genau so gut gehen wird wie heute wird die Zeit zeigen.
Achso dann noch was philosophisches von mir: "Lebe jeden Tag als wäre er der letzte." smile.gif


Markus
Gepostet am 11.10.2011 um 14:00 Uhr

@Brötchen:
Was die Funktion angeht ist es nun mal genau wie Klopfer sagt. Aplle gibt, zumindest meines Wissens, sowohl bei Harware als auch bei Software knallhart vor was funktionieren muss und wie es zu funktionieren hat. Wenn das den Programmieren nciht passt wird halt keine offizielle Unterstützung von Aplle angeboten, wodurch die Programmierer auf viel Insider-Wissen verzichten müssen.
Ich bin selbst auch jahrelanger Windown nutzer und kann die Funktionalität von Apple-Produkten auch bestätigen, aber die Möglichkeiten der eigenen kreativität freien Lauf zu lassen bei Programmierung und umbauten und so weiter sind bei Windows-Rechner einfach um zehnerpotenzen Größer.


FH
Gepostet am 15.10.2011 um 14:33 Uhr

So ein Blödsinn.

Wenn Bill Gates gestorben wäre, dann wären diese Reaktionen angebracht, aber was hat denn der Appel Chef shcon gutes vollbracht. Noch nichtmal richtige PCs können se bauen.


Olli
Gepostet am 17.10.2011 um 22:00 Uhr

Meine ehrliche Meinung? Personenkult geht mir immer auf den Sack. Steve Jobs war ein guter Verkäufer und seine Produkte waren oft nicht schlecht.

Aber damit hat es sich auch. Vieles wird nicht auf seinem Mist gewachsen sein. Erinnert sich noch jemand an die Leute die den PC salonfähig gemacht haben? Oder der Typ der das 5110/30 designt hat? Eines der ersten Handys das einen großen Anteil am Marktdurchbruch hatte? Und zwar weil es nicht nur preiswert war sondern auch stabil und kinderleicht zu bedienen?

Außerdem nervt es mich auch wie die Produkte überhöht werden. Ein Smartphone ohne UMTS? Braucht doch keiner. Ups beim nächsten iPhone war UMTS an Bord.


Reversi
Gepostet am 25.11.2011 um 16:34 Uhr

@Markus

Dann wechsel zu Linux, da ist das ganze nochmal um Zehnerpotenzen höher biggrin.gif


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