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Geschrieben am 27.7.2010 um 14:15 Uhr

Kategorie: Gemotze

Das ist doch zum Mäusemelken! Da schlägt man ahnungslos die Zeitung auf und sieht das:

20100727141004.jpg

Das ist übelster Antihasismus! -motz- Ich wette, es gibt keinerlei Beweise dafür, dass ein Kaninchen auch nur im entferntesten am Tod von Flamingos und Pinguinen beteiligt war! (Bei den Kranichen war es bestimmt Notwehr! :-o ) Das ist eine üble Hetzkampagne gegen Berliner Langohren, und ich fordere die Weltpresse auf, vor dieser Unverschämtheit nicht die Augen zu verschließen, sondern die Schuldigen anzuprangern und dafür zu sorgen, dass die Hasen dieser Stadt wieder ohne Angst mit ihren Familien in den Zoo oder den Tierpark gehen können! -schnueff-

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Kommentare (31)


Geschrieben am 7.7.2010 um 10:56 Uhr

Kategorie: Gemotze

Na klasse. Da hat's dieser Spion, der uns aus Asien als Gesundheitsminister untergeschoben wurde, um uns zu ruinieren, ja endlich geschafft.

Liebe Napfsülzen in der Regierung: "Dann müssen die Versicherten eben mehr zahlen, bis sie von allein tot umfallen" ist KEINE Gesundheitsreform, das ist einfach nur beschissene Arbeit.
Und lieber Herr Seehofer: Nein, die Bevölkerung ist nicht froh, dass das Thema vor der Sommerpause abgearbeitet ist. Die Bevölkerung möchte anständige Lösungen haben, auch wenn sie nicht mal eben vor den heiligen Sommerferien der Politiker durchgeprügelt werden können.

Scheißkerle allesamt.

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Kommentare (66)


Geschrieben am 6.7.2010 um 0:37 Uhr

Kategorie: Gemotze

Ich weiß, ich bin der letzte, der das sagen sollte, aber: Himmel, Arsch und Zwirn, einige Websites bringen mich mit ihren Designmängeln zur Weißglut.
Manche Blogs zum Beispiel. Blogs sind nun seit über fünf Jahren weit verbreitet, da sollten sich ja gewisse Konventionen eingespielt haben. Und trotzdem gibt es noch sowas:

20100706002424.png

Was seht ihr? Nichts! Und eben das ist es: Warum ist am Fuß der Seite kein Link zur vorherigen Seite? Warum muss ich mich für die noch älteren Beiträge durch die Monatsarchive klicken? Hat's den/die Designer einfach nicht interessiert, wurde das übersehen oder haben die Auftraggeber darauf spekuliert, dass mehr Klicks zusammenkommen, wenn man die Navigation durch die alten Beiträge komplizierter macht, weil man dann für ein paar auf drei Monate verteilte Einträge dreimal klicken muss, statt die auf einer Seite zu sehen? Hmpf.

Ähnliches bei Foren. Das hier ist das IMDB-Forum:

20100706002450.png

Ich muss für jede verfluchte Antwort eigens klicken. Einer simplen Diskussion zu folgen, ist kaum möglich, weil ich drei Sekunden einen Beitrag lese und dann für die Antwort darauf zehn Sekunden warten muss, bis sich die neuen Daten durch meine Leitung gequetscht haben. (Das Heise.de-Forum krankt am gleichen Problem.) Und vermutlich alles, weil sich irgendein Stoffel gedacht hat, dass eine Baumstruktur für Forenthreads total dufte wäre. Ich verrate mal was: Nö, ist es nicht. Es ist ein beknackter Hirnfurz, weil man nicht sinnvoll auf mehrere Diskussionsbeiträge aus verschiedenen Ästen des Baums mit einem Beitrag antworten kann, die gesamte Diskussion unübersichtlich wird und entsetzliche Forensoftware die Benutzer quält und sie in einen Blutrausch zu versetzen vermag.

Wo wir bei Foren sind, hab ich auch noch eine Frage, was threadbasierte Foren angeht: Welche lobotomisierte Napfsülze hat diese bescheuerte Threadansicht durchgeprügelt?

20100706002509.png

Das ist das DMAX-Forum, aber man findet das z.B. auch bei Dshini.net. Ich hab die Reihenfolge der Beiträge mal nummeriert, um den Irrsinn zu verdeutlichen. Ich erkenne zwar, welche Logik dahinter steht und warum jemand glaubte, das könnte praktisch sein, aber der Quatsch funktioniert einfach nicht vernünftig. Man liest jeden Beitrag von oben nach unten, aber die Beiträge von unten nach oben, die Gesamtreihenfolge stimmt sowieso nicht mehr - davon kriegt man doch Kopfschmerzen. Wer so etwas toll findet, würde bestimmt auch gerne Bücher lesen, in denen die Seiten eines Kapitels nach der ersten Seite in japanischer Leserichtung angeordnet sind. Das ist wie Fellatio nach dem Analverkehr. Pfui bäh. (Ihr wisst, was das bedeutet: Wenn jemand diese Threadansicht verteidigt, heißt das, er würde gerne kotverschmierte Lümmel lutschen, und ist somit ein Affront gegen Mutter Natur und bringt das Jesuskind zum Weinen. -zufrieden- Ich liebe meine Logik.)

Ach ja, bei Amazon.de ist der Preis von Starcraft II gerade auf 44 Euro gesunken. Wer also bei Amazon bestellen will, bitte über diesen Link oder die Suchbox bei Guter Sex. Danke für eure Aufmerksamkeit und auch an den anonymen Leser, der mir den Hinweis gegeben hat.

Danke auch an Monsikatzi für ihr süßes Bildchen. -zufrieden-

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Kommentare (18)


Geschrieben am 15.6.2010 um 17:15 Uhr

Kategorie: Gemotze

Vuvuzelas sind eine afrikanische Erfindung, die gesundheitsgefährdend ist. Also so wie AIDS. X_x Warum können die Leute das nervtötende Getröte nicht einfach bleiben lassen? -schnueff-

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Kommentare (11)


Geschrieben am 31.5.2010 um 14:40 Uhr

Kategorie: Gemotze

Horst Köhler ist zurückgetreten, ja schön, das muss erst mal verdaut werden. Aber man muss doch auch in die Zukunft gucken, und ich finde, das lassen die ganz schön schleifen. Kein Anruf auf meinem Handy, kein Anruf im Festnetz, ich bin auch nicht vor der Uni mit der Limousine abgeholt worden - skandalös!
Wenn die mir das Amt per Brief antragen, weiß man doch nicht, ob die Post das Schreiben verbummelt. Ich finde das ganz schön leichtsinnig von den Mitarbeitern des Bundespräsidenten. Da werden noch Köpfe rollen müssen.

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Kommentare (53)


Geschrieben am 7.5.2010 um 15:14 Uhr

Kategorie: Gemotze

Dass die Amis es ganz normal finden, kleinen Jungs ohne jede medizinische Notwendigkeit die Vorhaut abzuhacken, ist ja bekannt. Weil die dahinter stehenden Gründe religiöser oder zumindest masturbationsfeindlicher Art international nicht so gut ankommen, werden die albernsten Studienergebnisse aufgeblasen, um eine "wissenschaftliche" Rechtfertigung für die Genitalverstümmelung zu finden. (So wird z.B. behauptet, dass die Gefahr einer HIV-Ansteckung mit Vorhaut höher wäre als ohne. Nur ist eine Beschneidung halt trotzdem kein wirksamer Schutz vor HIV. Ebenso albern ist der Hinweis auf die Hygiene - egal ob mit Vorhaut oder ohne, man sollte sich grundsätzlich die Nudel waschen. Ein Lümmel ist nicht deswegen sauberer, weil man das Smegma an der Unterwäsche abwischt.) Bei all dieser Kontroverse wird ein Thema gerne ausweichend beantwortet: Wenn man die Genitalverstümmelung bei Jungs befürwortet, warum dann nicht auch bei Mädchen?

Aber hey, das ändert sich jetzt vielleicht, denn die American Academy of Pediatrics (die führende Organisation für Kinderärzte in den USA) setzt sich jetzt für Gesetze ein, die es Kinderärzten erlauben sollen, aus rituellen Gründen Einstiche oder kleine Einschnitte in die Klitorides kleiner Mädchen anzubieten. Ein Hoch auf die Barbarei! Schluss mit der Aufklärung, Schluss mit dem Abstreifen überkommener Rituale, Schluss mit der Unversehrtheit kindlicher Körper!

Ich kotz im Strahl. Wenn's nicht gerade aus medizinischen Gründen nötig ist, haben scharfe oder spitze Gegenstände (oder Personen) in der Nähe von kleinen Kindern nichts zu suchen, erst recht nicht in der Nähe der Genitalien. Perverse, alles nur Perverse.

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Kommentare (78)


Geschrieben am 20.4.2010 um 21:19 Uhr

Kategorie: Gemotze

... mal wieder an alle, die heute Geburtstag haben. Und ich wünsche jedem Leser, dass die Braunen nicht durch seinen Ort marschieren.

Aufmerksame Leser haben sicher mitbekommen, dass die Kolumnen noch nicht aufgetaucht sind. Einfacher Grund: Waren nicht lustig genug, werden nochmal überarbeitet. (Ich musste aber zwischendurch noch einen dringenden Arbeitstermin einhalten.)

Per Twitter habe ich ja schon kurz meinen Unmut über die Berliner Verkehrsbetriebe kund getan. Seit Wochen fährt die Straßenbahn, die ich täglich benutzen muss, nicht mehr zum Alexanderplatz durch, also muss ich früher fahren und umsteigen. Und ab nächster Woche fährt sie dafür zwar zum Alex, aber für knapp einen Monat nicht mehr an meinem Haus vorbei. *hmpf* Die billige Ausrede: Bauarbeiten.
Warum dauern die Bauarbeiten so lange? Ganz einfach: Bauarbeiter sperren die Baustelle ab, sitzen dann zwei Wochen in ihrem Bauwagen, mampfen Wurstbrote und trinken Bier, und wenn sie dann festgestellt haben, dass noch keine außerirdische Macht die Arbeit für sie erledigt hat, machen sie sich selbst langsam daran, solange sie eine Hand in der Hosentasche behalten können.
Ich bin überzeugt, dass man alle nötigen Bauarbeiten innerhalb von drei Tagen erledigen könnte. Das muss nicht mal teuer sein. Gute Bullenpeitschen kriegt man für um die 100 Euro, und Aufseher kosten vermutlich auch nicht mehr als 200 Euro täglich. So kriegt man das Maximum an Arbeitskraft aus den Arbeitern heraus. Wäre die BVG für den Bau der ägyptischen Pyramiden verantwortlich gewesen, dann wären die Arbeiter vermutlich nicht mal morgens pünktlich zur Baustelle gekommen. -motz-
Aber weil man so unsinnige Dinge wie Arbeits- und Menschenrechte einhalten will, muss ich mich in die unzuverlässigen Busse des Schienenersatzverkehrs zwängen, wo es immer riecht, als hätte irgendwer seit zwei Jahren eine Leberwurst in der Jackentasche.
(Man mache mir bitte auch keinen Vorschlag, mit einem Fahrrad zu fahren. Fahrradfahrer schätzen weder ihr eigenes noch fremdes Leben. Sie sind Psychopathen auf zwei Rädern.)

Hmpf, mein Blutdruck ist eh schon hoch, und bringt mich der ÖPNV noch zur Weißglut. ^^ Kopfschmerzen kommen noch dazu. Daran ist bestimmt auch die Vulkanasche schuld!

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Kommentare (86)


Geschrieben am 8.2.2010 um 22:44 Uhr

Kategorie: Gemotze

Mit Entsetzen habe ich die Nachricht von einer regelrechten Hinrichtung eines Hasen durch österreichische Polizisten vernommen und muss hier einfach meiner Empörung Ausdruck verleihen!
Wir alle wissen, dass viele Rentner egoistische, asoziale Arschlöcher sind, die glauben, dass die Welt ihnen zu Füßen liegen müsste, nur weil sie es geschafft haben, 70 Jahre lang nicht zu sterben. Hat denn niemand gefragt, was dieses angeblich so unschuldige Rentnerehepaar getan hat, um sich den Zorn von Meister Lampe zuzuziehen? Anstatt froh zu sein, dass jemand etwas tut, um die Rentenkassen zu entlasten, gibt's eine Kugel in den pelzigen Leib. Unerhört! Bestimmt, weil er braun war! :-o
Ich fordere Zuchthaus für die Todesschützen! Und die Rentner! Und den RPO-Schreiberling, der mit seiner fiesen Bildunterschrift "der gemeine Feldhase" auch noch gegen Langohren hetzt! -motz-

Danke an cheshire_kitten, die mich auf diesen Skandal aufmerksam machte.

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Geschrieben am 26.1.2010 um 1:52 Uhr

Kategorie: Gemotze

Liebe Jugendschützer,

geht sterben. Bitte. Sucht euch eine andere Beschäftigung (Blumen zu züchten soll sehr erfüllend sein), aber wenn ihr das nicht könnt, beendet bitte euer Leben, damit wir endlich von euch in Ruhe gelassen werden. Ich habe endgültig die Schnauze voll davon, mir Gedanken über angebliche Jugendgefährdung, Jugendbeeinträchtigung oder sonstwelchen Jugendschutzmüll machen zu müssen, nur weil irgendein lebensfremder Sesselfurzer meint, dass ich mich mehr um die Erziehung und den Medienkonsum von Kindern kümmern müsste als deren eigene Eltern.

Man sollte Kinder nicht schlagen, unterdrücken, foltern und in die Waschmaschine stecken. Abgesehen davon sind Kinder ziemlich robust. Die Prägung ihres Verhaltens findet im Wesentlichen über ihr direktes Umfeld (Eltern, Verwandte, Freunde, Bekannte) statt, weniger durch die Medien. Einem konkreten medialen Inhalt kann nie nachgewiesen werden, dass dieser jetzt tatsächlich eine negative Wirkung auf ein Kind oder einen Jugendlichen gehabt hat. Selbst das Potenzial dazu ist keineswegs leicht nachzuweisen, Untersuchungen dazu sind alles andere als eindeutig. Und wenn große Studien, die auf der ganzen Welt durchgeführt wurden, damit schon Probleme haben - wie soll ein Jugendschützer in den sattsam bekannten Stellen und Kommissionen diese Kompetenz besitzen, wenn seine einzige Qualifikation in einem Sozialpädagogikstudium besteht, welches aufgrund der oben erwähnten Forschungslage zu dem Thema entweder gar nichts oder nur Mutmaßungen vermittelt haben kann? Der Jugendschutz besteht heutzutage darin, dass jemand von den geltenden Gesetzen und Staatsverträgen in eine Position gehoben wird, in der er anderen seine persönlichen Moralvorstellungen aufdrücken kann. Wer dagegen verstößt, wird von der Justiz in die Mangel genommen und hat kaum Chancen, sich erfolgreich zu wehren, denn das Entkräften der unscharf definierten Vorwürfe gleicht dem Versuch, einen Pudding an die Wand zu nageln.

Meines Wissens deutet die aktuelle Forschung folgendes an: Wenn schlechte Erziehung ein schlechtes Verhalten verursacht, kann dieses Verhalten eventuell durch ungeeignete Medien noch verschlechtert werden. Bei guter Erziehung wird jedoch auch der Konsum ungeeigneter Medien nicht zu einem schlechten Verhalten führen. Im Fazit heißt das, dass die Erziehung hauptverantwortlich ist; in keinem Fall ist der Medienkonsum ursächlich für unsoziales Verhalten. Kein Kind wird durch strengen Jugendmedienschutz zu einem besseren Menschen erzogen. Was der übertriebene Jugendmedienschutz aber bewirkt, ist eine Abnahme der Medienkompetenz. Wenn Menschen (ob Kinder oder Erwachsene) verantwortungsbewusst mit etwas umgehen können sollen, müssen sie dieses etwas auch kennenlernen dürfen. Man bringt Kindern bei, mit Messer und Gabel zu essen und mit Papierscheren zu arbeiten. Auf diese Weise lernen sie unter Aufsicht den Umgang damit und müssen nicht als Erwachsene plötzlich ganz allein herausfinden, dass man die Gabelzinken tunlichst nicht seinem Nachbarn ins Auge stecken sollte. Aber bei Medien erscheint es den Jugendschützern anscheinend undenkbar, dass man den Umgang mit nicht für Kindern gedachten Medien üben sollte. Lieber verstecken, lieber verbieten, aus den Augen, aus dem Sinn, und der Rest der Welt, der trotz eines lässigeren Jugendschutzes nicht im Chaos versinkt, existiert dann vielleicht gar nicht mehr. Regelungen, wonach Besteckhersteller ihre Ware mit Kindersicherungen ausstatten sollten, sind meines Wissens nicht in Planung.

Anstatt die Idee zu vertreten, dass ich den lieben langen Tag vor dem PC hängen muss, um jeden Kommentar und jeden Forenbeitrag mit einer Alterskennzeichnung zu versehen, sollte sich die Politik lieber mal richtig für die Kinder und Jugendlichen einsetzen, und zwar mit besseren Bildungsmöglichkeiten, kinderfreundlicheren Umgebungen und intelligenteren Lehrinhalten. Leider wird das wohl nicht passieren, denn da müssten sie die Kosten selbst tragen.

Mich kotzt dieses Land gerade einfach nur noch an.

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Geschrieben am 19.12.2009 um 23:34 Uhr

Kategorie: Gemotze

Es ist nun grobe elf Monate her, dass ich zuletzt was zu Robert Basic geschrieben habe, der damals der angeblich erfolgreichste Privatblogger Deutschlands sein sollte und sein Blog für fast 50000 Euro verscheuerte. (Dass ich sein Blog für verdammt langweilig hielt, hatte ich vorher auch mal erwähnt. Das hat sich inzwischen auch nicht geändert.)

Und nun gibt's wieder ein bisschen Trouble, weil der werte Herr seinen Twitter-Account mit 5000 Abonnenten verscherbelt... oder doch eher deutlich weniger, denn nach der Bekanntgabe seiner Verkaufsabsichten gab's einen dicken Sturzflug in den Follower-Zahlen. Ich weiß nicht, was er sich nun tatsächlich für eine Summe erhofft; in seinem Blogeintrag nennt er 50000 Euro als Beispielsumme, was deutlich über nüchterneren Schätzungen zwischen 250 und 2500 Euro liegt. Ich würde ja gar nichts zahlen, denn auch wenn er zwanzig mal mehr Follower als ich vorweisen kann: Die Leute lesen seine Tweets, weil sie daran interessiert sind, was er selbst zu sagen hat. Es ist kein Informationskanal einer Firma, bei der man was über Sonderangebote oder neue Produkte erfahren möchte und bei dem es ziemlich egal wäre, wer dann nun eigentlich die Informationen eintippt. Und genau deswegen finde ich diesen Verkauf ziemlich schäbig.

Vielleicht bin ich da sentimental, aber ich weiß das Glück zu schätzen, dass es so viele Leute gibt, die gerne auf Klopfers Web (oder eben meinen Twitter-Account) gehen und lesen, was ich geschrieben hab. Ich bin dankbar, dass ich einen direkten Draht zu so vielen Menschen haben kann. Auch wenn wir hier und da andere Meinungen haben - auch das finde ich schön, weil wir eben Individuen sind, die trotzdem Berührungspunkte haben. Meine Besucher sind für mich nicht einfach nur eine Zahl, die man in Euro oder Dollar umrechnen kann. Loyalität ist schließlich keine Einbahnstraße.

Ich glaube, das ist auch der Grund, warum so viele Leute jetzt sauer auf Robert Basic sind. Sie müssen einfach das Gefühl haben, dass ihre Loyalität zu diesem Blogger von ihm nur dazu ausgenutzt wird, seinen "Projekten" einen gewissen Wert zu verleihen, um diese Projekte dann besser für teures Geld an andere verkaufen zu können. Das ist etwas anderes, als mit hohen Besucherzahlen Werbepartner zu locken, die dann um den Inhalt des Kreativen ihre Banner platzieren dürfen. Robert Basic lässt seine Projekte zurück und kümmert sich vollends um andere Dinge; der Kreative (und ich benutze das Wort hier mangels einer besseren Alternative) geht weg. Seine Fans, die etwas von ihm erwarten, müssen ihm entweder hinterherziehen oder ihn so aufgeben, wie er sie aufgegeben hat. Und Robert Basic gibt seine Besucher nicht mal auf, weil er keine Zeit oder keine Lust mehr hätte. Nein, er kann es machen, weil seine "Projekte" für ihn anscheinend nichts mehr sind als eine Ware, die er produziert und dann verkauft.

Sein Motiv für den Verkauf seines Twitterkontos ist übrigens, dass er Geld für sein neues Vorhaben Buzzriders haben will. Ich weiß nicht, was das eigentlich sein soll. Der Text auf der Webseite ist das typisch unscharfe Marketinggeschwurbel, das wohl vermitteln soll, dass man das "Next big thing" ist, ohne zu viel zu verraten. Aber ganz egal, was es ist: Sollte es tatsächlich mal starten und halbwegs erfolgreich sein, dauert's vermutlich nicht lange, bis es wieder auf dem Marktplatz landet.

Ich kann mir schon denken, dass irgendwer wieder schreit, dass ich ja nur neidisch wäre. Aber egal was andere glauben: Ich weiß, wie wichtig ihr mir seid, und ich fühle mich auch verpflichtet, euch das auch immer wieder spüren zu lassen. Und deswegen verbringe ich die nächsten Tage auch damit, das Weihnachtsupdate zu machen. An den Feiertagen gibt's also auch auf Klopfers Web ein dickes Päckchen, unter anderem mit einer Lästerei zu "Howard the Duck" und neuen Durchblick-Fragen. Bis dahin: Zieht euch warm an und brecht euch nicht die Beine!

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