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Geschrieben am 3.4.2008 um 20:16 Uhr

Kategorie: Lästereien

In einem Schundblatt, aus dem ich die Lidl-Anzeige hatte, über die ich bereits in einem Blog-Eintrag schrieb, fand ich auch so einige interessante Anzeigen. Sie sagen eigentlich nicht so viel über die Leute aus, die diese Anzeigen schalten, aber dafür umso mehr über die, die darauf antworten.

Anzeige Wer darauf antwortet, fühlt sich ohne Zweifel von gehobener Poesie angesprochen.

Anzeige "Komm Baby, mach den Mund auf und blas meine Natur!" smiley

Anzeige Igitt, schon wieder ein Gammelfleischskandal.

Anzeige Und solche Leute schreiben später an Durchblick...

Anzeige Klar. Wenn jemand Pipi und sein Körperfett zum Abschlabbern anbietet, denkt jeder sofort an den possierlichen Blase-Floh...

Herrmann Goller freut sich sicher über den Eintrag. Immerhin spammt er mir wieder mein Gästebuch zu.

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Kommentare (15)


Geschrieben am 2.4.2008 um 17:44 Uhr

Kategorie: Persönliches

Im Hinterhof meines Wohnhauses (leider nicht wirklich mein Wohnhaus, aber ihr wisst, was ich meine) stehen so einige Bäumchen. Auf dem Baum direkt vor meinem Fenster ist ein altes Vogelnest. Das war schon beim Einzug da. Gestern allerdings hab ich erfreut festgestellt, dass das Nest offenbar neue Mieter gefunden hat. Ein Elsterpaar macht sich mit kleinen Zweigen daran, das Nest wieder auf Vordermann zu bringen, und ich kann dabei zuschauen. Leider ist es nicht ganz so einfach, Fotos von den Vögeln zu machen, da sie sich leicht erschrecken. Daher gibt's leider kein Foto mit den beiden Vögeln zusammen. Glaubt mir einfach, dass es zwei sind, okay?

Man sieht auf den Fotos schon ganz gut, was für wunderschöne Tiere Elstern sind. Blaue Federn stehen Vögeln ziemlich gut.

Eine Elster in Großaufnahme an meinem Fenster.

Und dann kam ihr Freund, ein Fuchs, der ständig vor sich hin grummelte und was von "Kreuzspinne und Kreuzschnabel" sagte.

Ich bin jedenfalls gespannt, ob es dann auch bald ein paar junge Elstern geben wird. Würde mich freuen.

In der aktuellen "Micky Maus" gibt's übrigens ein ganz tolles, infantiles Extra: eine Rotznase!

Endlich mal was anderes als ne Pistole oder Spionagezubehör. :-D

PS: Kommentiert mal wieder fleißiger! Eure Zurückhaltung ist ja skandalös!

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Geschrieben am 1.4.2008 um 16:41 Uhr

Kategorie: Meine Sicht der Welt

Mich gibt's noch, und ich bin immer noch großartig.
Großartig sind auch Isabella und Larissa, die mir ein Osterpaket geschickt haben, welches erst nach meinem letzten Blogeintrag eintraf. Schon die Verpackung war beeindruckend - es war nämlich ein Hase drauf. ^__^
Nochmal ein Dankeschön geht auch an Grummeltier und Mauphistopheles, deren LTB-Paket ich ja letztes Mal schon erwähnt habe. ^^ Ich muss mich nachher mal ransetzen und meine LTB-Liste aktualisieren.

Ach ja: Weil die Post streikt, kann sich natürlich auch die Zustellung bestellter Bücher verzögern. Sorry, aber dafür kann ich nüscht.

Lidl hat nach dem Spionageskandal gestern große einseitige ;-) Anzeigen geschaltet, in denen sie die Maßnahmen damit rechtfertigen, dass sie ja nur Diebstähle durch Mitarbeiter einschränken wollten und die privaten Informationen von den Sicherheitsdiensten ohne Anweisung gesammelt wurden. Aha. Nur doof, dass die netten Bemerkungen über Tätowierungen usw. immerhin über einen längeren Zeitraum gesammelt wurden und offenbar niemand bei Lidl sagte: "Lasst den Quatsch mal raus, das interessiert uns nicht." Und noch dussliger, dass in einem Protokoll z.B. ausdrücklich steht, dass Informationen zur Privatinsolvenz einer Mitarbeiterin gesammelt werden sollten.
Daher liest sich die Lidl-Anzeige gleich nochmal so lustig, besonders die Kurzfassung im unteren Teil der Seite:

Lidl-Fakten

Soll heißen: "Wir hatten ein Recht zu spionieren, wir beschäftigen zu viele Langfinger. Unglaublich gierige Langfinger (mit zwielichtigem Privatleben). Unerhört gefährliche Langfinger. Aber wir respektieren unsere Langfinger. Echt. Großes Indianerehrenwort. Wir behandeln sie halt nur so wie Langfinger, fairer geht's nicht."

Der Verbraucherschutzminister Seehofer forderte wegen des Skandals übrigens öffentlich ein Arbeitnehmer-Datenschutzgesetz. Verdammt. Da ist schon jemand in der Bundesregierung und kann doch nur ohnmächtig fordern, anstatt das im Kabinett durchzudrücken. Ich habe vor Ewigkeiten im Politikunterricht mal gelernt, dass die Bundesregierung Gesetzesvorlagen zur Abstimmung einbringen kann. Das scheint sich inzwischen geändert zu haben, ich wüsste aber zu gern, wer das denn inzwischen darf.

Bald ist es soweit: In der Schweiz wird im Mai ein neuer Teilchenbeschleuniger in Betrieb genommen, der Kernphysikern erlauben soll, Zustände wie kurz nach dem Urknall nachzubilden und bisher unbekannte Teilchen zu entdecken. Allerdings will sich ein Mann dagegen wehren - und er ist Amerikaner, also der Meinung, dass sein Bezirksgericht irgendeinen Einfluss auf das Wissenschaftsprojekt in der Schweiz hätte. (Die Amis waren ja noch nie gut darin, etwas über den Rest der Welt zu wissen. Die meisten wissen nicht einmal, dass es den Rest der Welt gibt.) Walter Wagner befürchtet nämlich, dass kleine schwarze Löcher entstehen könnten, die die Erde verschlingen, oder dass besonders verrückte Teilchen die Materie um sich herum verändern und so nach und nach die Erde unbewohnbar machen. Physikalisch lässt sich keine seiner Theorien nachvollziehen, aber das juckt den angeblichen Kernphysiker nicht. Es würde mich nicht wundern, wenn einige Boulevardsendungen und Schundblätter kurz vor dem Start des Projekts noch mal Panik verbreiten, indem sie diesem Irren Platz zum Verbreiten seines Unwissens bieten.

Ein 18jähriger Neuseeländer hat sich schuldig bekannt, 1,3 Millionen Computer mit einem Wurm infiziert zu haben, um ein Botnetz aufzubauen, mit dem Angriffe auf fremde Server ausgeführt wurden. In den Knast muss der Typ aber vermutlich nicht, weil er Asperger hat (ne schwache Form des Autismus). Ich fänd's nicht in Ordnung (und ich hab zwar vermutlich kein Asperger, aber viele Symptome treffen auf mich zu, ist also nicht so, als ob ich mich nicht in die Situation reinversetzen könnte). Asperger oder nicht, der Typ wusste, was er tut, und dafür sollte er bestraft werden. Bei der Gelegenheit möchte ich auch bekannt geben: Im Falle meiner Weltherrschaft werden Leute, die Botnetze erstellen, um damit Werbespam zu verbreiten, in ungeputzten Toiletten ersäuft.

Chinesische Sportler ändern ihre Dopinggewohnheiten. Um ihr Vaterland bei den olympischen Spielen nicht zu blamieren, sind nun auch für uns eher exotische Mittelchen wie Hirschpimmel, Schildkrötenblut und Engelwurzsaft verboten. Auch Leopardenknochen und Rhinozeroshörner sind nicht mehr erlaubt, was die Frage herausfordert, wie die Chinesen jetzt ihre Erektionsstörungen bekämpfen. (Lustiger Zufall übrigens: In anderen Teilen der Welt versucht man, durch das sportliche Töten von Tieren einen kleinen Penis zu kompensieren, in China macht man ihn mit den Leichen größer und härter. Angeblich.)

In der kanadischen Stadt Guelph hatte jemand offenbar andere Probleme mit seiner Männlichkeit. Der 28jährige Jarrett Loft sprach im Park (aus Neugier, wie er sagte) nämlich sieben Frauen an und bat sie, ihm mal kräftig in die Nüsse zu treten. Eine Frau war (angeblich) so verängstigt, dass sie das auch tat, worauf er sich bedankte und verschwand. Nun wurde der Klötenkönig zu 60 Tagen Haft verurteilt. Nach dem Absitzen der Gefängnisstrafe hat er aber noch zwei Jahre auf Bewährung zu erdulden, in denen er sich nicht frei und alleine bewegen darf und auch nicht ins Internet gehen kann. Ich verstehe es nicht so ganz. Wenn sich einer nackig macht im Park, raten einige Leute betroffenen Frauen, dem Typen in die Eier zu treten und wegzurennen. Und ihr bietet einer das quasi zur Übung an, ohne sich nackig zu machen, und kommt dafür in den Knast? Verrückte Welt.

Kleiner sinnloser Fakt: Der Fluss, der durch Entenhausen fließt, heißt Gumpe. Entenhausen an der Gumpe - klingt doch großartig, ne?

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Geschrieben am 26.3.2008 um 21:15 Uhr

Kategorie: Meine Sicht der Welt

Zufällig habe ich mal wieder Lust auf einen Blogeintrag, und zu Beginn möchte ich mein Selbstbewusstsein stärken und öffentlich verkünden, dass ich großartig bin.
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So, da wir das abgehakt haben, plaudere ich noch ein wenig rum, weil ihr euch nicht dagegen wehren könnt. Ich habe heute ein dickes Paket mit Disney-Comics bekommen! Vielen Dank, ich bin wahnsinnig gerührt und hab jetzt endlich wieder was zum schmökern. *_*
Momentan verbringe ich aber auch einige Zeit damit, Folgen der britischen Autosendung Top Gear runterzuladen und anzuschauen. Autosendung ist aber gar nicht mal ganz korrekt, denn eine normale Autosendung würde ich wohl nicht gucken. Top Gear besteht aus drei Moderatoren (Jeremy Clarkson, James May und Ex-"Brainiac" Richard Hammond), die mit Autos fahren, dabei Blödsinn machen und sich necken und streiten. Die Sendung hat durchaus informativen Charakter, aber die Unterhaltung steht im Vordergrund. Leider zeigt die BBC-Sendung auch, zu was öffentlich finanziertes Fernsehen fähig wäre, wenn sich die Sender nur was trauen. Die Sesselfurzer der ARD oder des ZDF hingegen sind dafür zu verkalkt.
In einer Episode von Top Gear gehen die drei Jungs auf einen Caravan-Urlaub (und haben gar nicht viel nettes darüber zu sagen). Jedenfalls wurden dabei Dinge gesagt, bei denen ich lachend durch das Zimmer kugelte, für die sie in Deutschland aber sofort gefeuert würden. Jeremy Clarkson zum Beispiel verglich den Campingplatz mit einem Konzentrationslager, und James May verteidigte die vielen Verbote mit dem Argument, dass sie ja nur zum Wohle aller wären und Kraft durch Freude bringen würden. In einer anderen Szene meinte James zu Jeremy, er solle doch abwaschen. "Du weißt ja, Arbeit macht frei." Herrlich. Die verdammte Political Correctness des deutschen Fernsehens kotzt mich dagegen an.

Allerdings wundert mich das nicht, wenn ich von ausgemachten Weicheiern wie dem 23jährigen aus Göttingen höre, der wegen einer Maus nur in Schlüppern und mit Latschen aus seiner Wohnung flüchtete und die Polizei rief. Er traute sich nicht einmal in seine Wohnung zurück. Vor 65 Jahren zitterte die Welt noch vor den Deutschen, heut bekommt sie den Eindruck, dass wir vor Mäusen Angst hätten. Lächerlich. War doch schließlich keine Spinne.

Das britische Käseblatt "The Sun" berichtet, Ali Lohan, die kleine Schwester von Lindsay Lohan, hätte ihrer Schönheit operativ nachgeholfen, und das mit zarten vierzehn Jahren. Insbesondere ihre Lippen und ihre Haare sollen nicht mehr ganz natürlich sein. Als ich die Vorher-Nachher-Bilder gesehen hab, stellte sich bei mir allerdings keine Empörung ein. Ich möchte wetten, dass die Fotos nicht dieselbe Person zeigen. Das auf dem Nachher-Bild sieht eher aus wie Ashley Simpson. Das Kinn stimmt z.B. nicht überein. Würde mich nicht wundern, wenn sich die Sun dort kräftig verguckt hätte.

Die Medien meldeten aber in den letzten Tagen auch, dass der "fünfte Beatle" Neil Aspinall gestorben wäre. Der Knabe war der Manager der Pilzköpfe. Ich möchte jetzt seine Lebensleistung nicht mindern, aber wenn alle "fünften Beatles" tatsächlich Beatles gewesen wären, wäre die Gruppe eine Big Band. Neben Stuart Sutcliffe, Pete Best, George Martin, Brian Epstein, Tony Sheridan, Billy Preston und Jimmy Nicol ist Neil Aspinall der achte "fünfte Beatle". Liebe Journalisten: Lasst den Mist ganz bleiben oder einigt euch auf einen einzigen "fünften Beatle".
PS: Was braucht man für die Wiedervereinigung der Beatles? Eine Flinte und zwei Kugeln.

Flexibilität wird in den meisten Berufen verlangt, allerdings sollte man nicht immer die gleiche Flexibilität von den Leuten erwarten, die man bei der Ausübung seines Berufes trifft. Zumindest nicht, wenn man den schönen Beruf des Räubers ergriffen hat. Der 18jährige Ruben Zarate aus Chicago marschierte in einen Laden für Autoteile und verlangte pistolenschwingend die Herausgabe von Geld. Die Angestellten erklärten ihm jedoch, dass nur der Manager den Safe öffnen könnte, aber momentan nicht anwesend sei. Flexibel wie Ruben war, hinterließ er seine Telefonnummer und bat um Rückruf, sobald der Manager im Laden sei und den Safe öffnen könnte. Als er nach dem Rückruf wieder in den Laden kam, wartete jedoch nicht etwa Geld auf ihn, sondern eine Gruppe Polizeibeamter in Zivil. Bei der anschließenden Rangelei bekam er schießlich einen Schuss ins Bein. Flexibilität zahlt sich halt nicht immer aus.

Manche Tierversuche sind sinnvoll (insbesondere wenn es um Produkte für Tiere geht). Manche Experimente find ich aber ziemlich eklig. So zum Beispiel die Idee, Kühe mit Löchern auszustatten, durch die man ihnen beim Verdauen zusehen kann. Man kann aber auch reingreifen, um auch mal rumzumanschen. Würg. Nicht mit vollem Magen anklicken - Das ebenso

Kleiner sinnloser Fakt: Im zweiten Band der deutschen Ausgabe des Mangas Psychic Academy wird an einer Stelle ein Duell mit "Meister Klopfer" erwähnt. Das war ein Insiderwitz der Redakteurin des Mangas, die genau wusste, dass ich die Serie lese. :-D

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Geschrieben am 24.3.2008 um 20:24 Uhr

Kategorie: Neuigkeiten zur Seite

Als Fortsetzung zum Blogeintrag:

Hasengespräch

Und für die RSS-Feed-Abonnenten: Es gibt ein Update.

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Geschrieben am 23.3.2008 um 10:43 Uhr

Kategorie: Neuigkeiten zur Seite

Hallo!

Osterhase

Ich wünsche jedem Leser frohe Ostern! Hier schneit es übrigens. -_-

Das Osterupdate von Klopfers Web kommt voraussichtlich erst morgen.

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Geschrieben am 19.3.2008 um 16:14 Uhr

Kategorie: Gemotze

Lieber Wettergott,

geht doch.
Kein Schnee
Mach sowas nicht noch mal.

Liebe Grüße
Klopfer

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Geschrieben am 19.3.2008 um 16:05 Uhr

Kategorie: Gemotze

Lieber Wettergott,

so geht's echt nicht.
Schnee
Wir haben fast Ostern, und du machst so einen Scheiß.
Ich hasse dich.

Liebe Grüße
Klopfer

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Geschrieben am 18.3.2008 um 23:56 Uhr

Kategorie: Meine Sicht der Welt

Ich arbeite daran, den Besuchern von Klopfers Web zu Ostern etwas zu bieten, aber vorher ist noch Zeit für einen Blogeintrag mit viel verschiedenem Blödsinn. Während des Schreibens verköstige ich mich übrigens mit Haribo Goldhäschen. Süß.

Zunächst was WoW-typisches: Ich hab mal den Flughafen in der Nähe von Eisenschmiede/Ironforge besucht. In diversen Foren sind Leute ja ziemlich panisch, was Besuche in Gegenden angeht, die eigentlich unzugänglich sein sollen, da angeblich einige Spieler bereits gesperrt wurden, die an diesen Orten erwischt wurden. Na ja, ich war jedenfalls da, aber mich hat offenbar keiner gesehen.
Als letzte Woche Mittwoch der Wartungsintervall war, habe ich mir aber mal einen privaten Server installiert, weil ich schauen wollte, wie leicht das inzwischen geht. Außerdem wollte ich mir mal die Instanzen angucken, die ich als Einzelspieler sonst nie sehen kann. Sehr hübsch, wirklich. Allerdings würde mich interessieren, welche Möglichkeiten und Ausrüstungsgegenstände die GMs tatsächlich auf den richtigen Blizzard-Servern haben (ich schätze, ein "EpicWoW-Bag" existiert im richtigen Spiel nicht, und auch die Questreihen für GMs auf dem Privatserver betrachte ich eher mit Misstrauen).

Fast jeder dürfte mindestens einmal eine durchgehend groß geschriebene Mail eines Afrikaners bekommen haben, der anbietet, einem dreiundzwölfzig Fantastilliarden aufs Konto zu überweisen, damit die Kohle nicht zum Waffenkauf verwendet werden kann. Üblicherweise erwarten diese Typen dann, dass man einige tausend Euro (oder mehr) zahlt, angeblich um Anwaltskosten und Genehmigungen zu bezahlen, bis der Geldsegen kommt. Manche bekommen auch eine Einladung zu einem Treffen, welches im besten Falle mit einer Entführung inklusive Lösegeldforderung endet, im schlechtesten Falle mit reichlich endgültigem Totsein. Jedenfalls hat eine niederländische Firma, die E-Mail-Betrügereien untersucht, nach dem Studium der 392 schwersten Betrugsfälle mit je mehr als 190000 Euro Schaden festgestellt, dass gerade Akademiker und gut ausgebildete Personen zu den Opfern gehören. Die wichtigste Frage für mich: Wen überrascht das? Welcher Kerl mit Hauptschulabschluss hat mal eben über hunderttausend Euro flüssig, um sie irgendeinem Afrikaner aus Gier in den Rachen zu werfen? Dass akademische Titel und beruflicher Erfolg oft nichts mit Intelligenz zu tun haben, haben die meisten Leute schon herausgefunden, als sie ihre Chefs beobachtet haben.

Auch eher unbeteiligt, was Intelligenz angeht, waren zwei Jungs im Alter von 12 und 14 Jahren in Port St. Lucie, Florida. Die hatten nämlich die wundervolle Idee, einen kleinen Raubüberfall zu veranstalten. Gesagt, getan: Sie marschierten in das Gebäude, der eine Knabe tat so, als wenn er eine Pistole in der Jackentasche hätte, und sie verlangten Geld von der Frau hinter der Glasscheibe. Eine Prise Planung mehr hätte aber vermutlich verhindert, dass sie sich als Ziel ausgerechnet ein Polizeirevier aussuchten. Binnen kurzer Zeit waren die jungen Butch Cassidy und Sundance Kid von bewaffneten Polizisten umzingelt und dürfen sich nun auf eine Anklage wegen versuchtem bewaffneten Überfall gefasst machen. Ein Ziel haben sie aber erreicht: Sie sind nun berühmt. Allerdings weniger als erhofft, denn aufgrund ihres Alters bleiben ihre Namen geheim. Ätsch.

Die Polizei in Florida muss sich aber nicht nur um blöde Kinder kümmern. Sie musste auch einen Mann von der Straße holen, der in Fort Pierce splitternackt spazieren ging und sich dabei offenbar auch von Schulbussen nicht stören ließ. Er hatte allerdings auch eine sehr gute Begründung: Jesus hatte ihm diesen freizügigen Ausflug befohlen. Hach, der olle Jesus, immer wieder ein Scherzkeks vor dem Herrn.

Um mal von Florida wegzukommen: 41% der Japaner haben schon einmal ihr Handy mit in die Badewanne genommen. Ich hingegen würde gerne junge, knackige Japanerinnen mit in die Badewanne nehmen.

Die absurde Suche nach Götzenbildern sorgt nicht nur für heilige Käsestullen oder Pilgerreisen zu irgendwelchen Wandschränken, deren Astlöcher angeblich den Heiland bilden. In Indien haben sich fast 50 Leute die Netzhäute verbrannt, als sie auf der Suche nach der Jungfrau Maria im Himmel mitten in die Sonne schauten, diese wahnsinnigen Vollidioten. Für Leute, die an einen Gott glauben, sollte die Blindheit eigentlich ein guter Hinweis sein, dass man sich diese albernen Variationen des Rorschachtests (der mit den Tintenklecksen) verkneifen sollte. Bald ist Ostern, da darf man auf dem Boden nach Ostereiern und Schokohasen suchen. Die darf man dann aber gerne anbeten.

Bekanntmachung: Die Professorin Kathryn Trevenen von der Uni Ottawa ist eine humorlose Frustmuschi. Kein Wunder, sie hat nen Lehrstuhl für "Women's Studies", und nach meiner Erfahrung sind die meisten Frauen, die sich hauptsächlich mit Women's oder Gender Studies beschäftigen (Jungs machen das eh nicht), stark mit Minderwertigkeitskomplexen belegt und verstehen überhaupt keinen Spaß. Die besagte Professorin jedenfalls möchte eine Zeitung der Ingenieursstudenten abschaffen lassen, nachdem darin sexueller Humor verbreitet wurde, der nicht auf ihrer Wellenlänge liegt. Ich hab ein bissel was gelesen von dem Kram, der so in der Zeitung drin steht. Ich fand's jetzt nicht so wahnsinnig lustig, aber auch nicht grob daneben.
(Ich muss irgendwie an die eine Professorin an der HU Berlin denken, die zwar keinen Lehrstuhl über Gender Studies besetzt, aber eine Vorlesung über Literatur im Zeichen der Französischen Revolution fast zur Hälfte mit irgendwelchem belanglosen Scheiß über die Rolle der Frauen in der Revolution füllte.)
(Außerdem ist mir letztens aufgefallen, dass auf vielen Webseiten gar nicht mehr "Ingenieursstudenten" geschrieben wird, sondern "Ingenieur-Studenten". Merkwürdig.)
(Noch ein Witz, den ich dazu gelesen hab. "Wie viele Feministinnen braucht man, um eine Glühlampe auszuwechseln?" "DAS IST NICHT WITZIG!" Alternative Antwort: "Drei. Eine wechselt die Glühlampe, die Zweite beschwert sich, dass die Glühlampe ausgebeutet wurde, und die Dritte wünscht sich heimlich, sie wäre eine Glühlampe.")

Über die Frau, die zwei Jahre aufm Klo verbracht hat, sage ich übrigens nichts. Als ich mal beim Chinesen was Falsches gegessen hatte, ging's mir auch so.

Kleiner sinnloser Fakt: Napoleon war etwas größer als der Durchschnittsfranzose und vermutlich um die 1,67m lang. Der Spitzname "Petit Corporal" bezieht sich auf seine Herkunft und nicht auf seine Körpergröße. Außerdem wirkte er im Vergleich zu seinen Gardesoldaten kleiner, weil für die Garde nur besonders große Kerle ausgesucht wurden. Daher hat Napoleon sicher nicht unter dem sogenannten Napoleon-Komplex gelitten.

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Geschrieben am 18.3.2008 um 17:29 Uhr

Kategorie: Schamlose Werbung

Ich glaube, Donald freut sich auch auf Ostern. (Kauft die aktuelle Micky Maus, da sind noch mehr schöne Hasensachen drin.)

Donald: Böser Hase!

(Liebe Kollegen des Ehapa-Verlags, einen Fehler muss ich euch da aber doch ankreiden. Es heißt "Böses Hasi!")

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