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Geschrieben am 24.7.2007 um 22:35 Uhr

Kategorie: Videos

Erst das Organisatorische: Ich habe beschlossen, am 26. Juli (übermorgen am Donnerstag) um 20 Uhr eine Stunde im Chat zu verbringen. Wer mir Fragen stellen will (oder mir einfach nur sagen möchte, wie dufte ich bin), der ist herzlich eingeladen. Achtung: Bitte keine Aufklärungs- und Scherzfragen stellen, diese werde ich ignorieren.

Wie fit unsere Ermittlungsbeamten in Sachen Internet sind, sieht man schon bei Cobra 11:

Ich freue mich auf den Bundestrojaner...

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Geschrieben am 22.7.2007 um 0:18 Uhr

Kategorie: Meine Sicht der Welt

Hat zwar keiner nach einem neuen Blogeintrag gefragt, aber ich bin mal so frei und schreib trotzdem einen.

Zuerst möchte ich aber auf eine Sammlung amüsanter Ausschnitte aus Call-In-Shows verweisen, die Nekoli zusammengestellt hat. So brauch ich das nicht mehr tun, und ich erwarte, dass ihr da auch alle fleißig draufklickt.

Eben habe ich gemerkt, dass Viva anscheinend eine Sendung "Deutschstunde" ausstrahlt, in der (leicht bis schwer angestaubte) englische Musikvideos mit deutschen Untertiteln versehen werden. Ich bin ja nicht sonderlich anspruchsvoll, aber wenn man die Sendung schon "Deutschstunde" nennt, sollte man rudimentäre Kenntnisse von Rechtschreibung und Grammatik haben und z.B. nicht "seid" und "seit" verwechseln. Oh, ich seh grad, dass Gülcan sich als Übersetzerin der Clips präsentiert. Das erklärt alles.

Die TV-Sender haben in der letzten Zeit ihre Pläne für den Zeitraum 2007/2008 präsentiert und dabei in den schillerndsten Farben davon geschwärmt, wie dufte sie sind. Sat.1, welches mal eben von einem Tag auf den anderen zwei noch erträgliche Boulevardmagazine eingestellt und gegen Wiederholungen von Pseudo-Dokuscheiß à la "Niedrig und Kuhnt" ausgetauscht hat und darüber hinaus noch den teuer vom ZDF eingekauften Anchorman Thomas Kausch vergraulte, hatte ja schon vor geraumer Zeit den Kampf um meine Zuneigung aufgegeben, nachdem Senderchef Alberti meinte, der Sender müsste tiefer gelegt werden, um näher am Unterschichten-Zuschauer zu sein. Wir wissen, was das heißt: der absolut unterschichtige Kai Pflaume darf noch mehr machen, und es wird noch mehr Billigmist gebracht.
ProSieben möchte mich aber offenbar auch vergnatzen, denn sonst würden sie dem Besteckschänder und Hochstapler Uri Geller keine Sendung geben. Auch der für seine Eloquenz bekannte Boris Becker soll für ProSieben tätig werden, indem er Prominente portraitiert. Aiman Abdallah darf auch weiterhin mit Galileo Mystery große Haufen auf den Intellekt der Zuschauer kacken, und "Die Alm" und "Die Burg" finden ihre Fortsetzung im "Großen Promi-Pilgern". Widerlich.
RTL sagte auch was zu seinen Programmplänen. Gut: die Gerichtsshows am Nachmittag sollen nach und nach verschwinden. Schlecht: Stattdessen noch mehr Billigdokus, in denen man irgendwelche Leute mit der Kamera verfolgt und dafür nur zweifuffzig Honorar zahlen muss. DSDS bekommt wieder eine Staffel (ohne Heinz Henn, der sich mit Bohlen angelegt hatte), noch bevor Medlock wirklich ganz vergessen werden konnte, und RTL will auch noch eine weitere Castingshow ins Programm bringen, die auf "America's got Talent" basiert. Außerdem macht man seine eigene Version der Sat.1-Show "Das weiß doch jedes Kind". Eine eigenproduzierte Arztserie lehnt sich vermutlich an "Grey's Anatomie" an. Die Fernsehaffen bringen sich noch mal um vor Kreativität. >_<

Bei RTL2 hatte man aber zu viel Kreativität. Ich hab "Takeshi's Castle" sehr gemocht, als es noch auf DSF lief. RTL2 hat die sehr gekürzten britischen Folgen gekauft - doof, aber noch kein Todesstoß. Was mich aber richtig wütend macht, ist der Kommentator, den RTL2 angeheuert hat, um die Sendung endgültig zu verhunzen. Das dumme Gelaber hat das Niveau von "Upps, der Superpannenshow", das kann ich schon so kaum ertragen. Aber bei einer Spielshow, die ich mal wirklich mochte, ist das eine Todsünde. Aber RTL2 scheißt ja auch auf das, was die Zuschauer wollen, so wie jeder andere Sender.

Wo ich gerade dabei bin: was ist eigentlich mit Comedy Central los? Welcher Vollidiot hält es für eine dufte Idee, jede amerikanische Serie mit vier Folgen am Stück zu bringen (und am besten noch mehrmals am Tag)? Die Serien sind dann nach wenigen Wochen durch, werden noch mal wiederholt, langweilen aber, weil jeder übersättigt ist, und dann werden die Sendezeiten auch noch wild gewechselt, ohne dass man sich merken kann, wann eigentlich etwas läuft. Warum solche Serien wie "Extras" nicht wiederholt werden, kapiere ich auch nicht. Und wann wird endlich die "Daily Show" ins Programm genommen? (Wehe, die synchronisieren das, anstatt es zu untertiteln... dann reiß ich dem Programmchef die Nüsse ab.) Und wieso läuft die Comedy-Central-Show "South Park" nicht auf Comedy Central, sondern auf einem Musiksender des Konzerns?
Dass ich "u.A.w.g" und "Nightwash" für größtenteils humorfreie Zonen halte, kann auch an mir liegen. Eventuell aber auch nicht. Ich fänd's gut, wenn sie Wiederholungen vom "Schwarzen Kanal" mit Karl-Eduard von Schnitzler bringen würden. DAS wäre Komik.

Zum Glück gibt's DVDs, um den Fernseher nicht vollkommen veröden zu lassen. Aber nein, natürlich kommen ja viele Serien, die es nötig hätten, bei uns nicht raus. Wo bleibt der "Käfig voller Helden"? Wo "Hey Dad!"? Wen muss ich befriedigen, um die "Animaniacs", "Pinky & Brain" und "Freakazoid!" auf DVD zu bekommen? Und wem muss ich in die Eier treten, weil die DVD-Veröffentlichung von "Zurück in die Vergangenheit" nach der ersten Staffel abgesetzt wurde? Ich find ja immerhin rührend, dass für "Ein Colt für alle Fälle" sogar die Synchronsprecher ins Studio zurückgeholt wurden, um die bisher nicht übersetzten Folgen mit deutscher Tonspur anbieten zu können. Aber was nützt das, wenn die Serien, die ich will, gar nicht veröffentlicht werden?
Nebenbei find ich es absolut beschissen, wenn nach der Veröffentlichung einer Serie oder eines Films noch eine Super-Sonder-Edition rauskommt, die noch viel tollere Extras hat. Dann sitzt man mit seiner normalen Sonder-Edition daheim und verflucht sich, weil man so blöd war, schon so früh zu kaufen. Die StarTrek-TNG-Staffelboxen kamen vor fünf Jahren raus. Vor einiger Zeit gab's diese Boxen nochmal billiger im Pappschuber. Die hab ich dann gekauft. Und jetzt kommt in den USA eine Super-Sonder-Geburtstagsedition heraus, mit noch viel mehr duften Extras. Schnüff. Die Welt ist unfair.

Kleiner sinnloser Fakt: Rowan Atkinsons Figur Blackadder ist in der ersten Serie ein schleimiges Weichei. Es existiert allerdings eine Pilotfolge, in der er mehr wie der Blackadder der zweiten Staffel aussieht und redet. Im Piloten spielt allerdings ein anderer Schauspieler die Rolle des Baldrick. Die Pilotfolge wurde bisher nur in den USA ausgestrahlt und ist nicht auf DVD erhältlich, kursiert aber im Internet.

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Geschrieben am 10.7.2007 um 20:16 Uhr

Kategorie: Meine Sicht der Welt

Gestern habe ich mir einen neuen Drucker gekauft, da sich leider kein Millionär gefunden hat, der ihn mir über meinen Amazon-Wunschzettel spendiert hat. Schon meinen alten Drucker habe ich ja geliebt, weil er leicht zu bedienen war und sehr gut druckte, aber der neue Drucker ist noch drei Mal besser. Wenn ich Druckerpatronen reinstecke, leuchten LEDs am Druckkopf auf - ich fühle mich wie im Maschinenraum der Enterprise. *_* Gekauft habe ich übrigens beim kleinen Computerladen gegenüber, obwohl er 10 Euro teurer ist als der MediMaxx am Bahnhof. Ich hab einfach ein Herz für kleine Unternehmer. Und außerdem hab ich ein USB-Kabel dazu bekommen, was den Preisunterschied auf 5 Euro reduziert. Wenn ich das Geld hätte, würde ich mich nun auch softwaremäßig aufrüsten, neuere Versionen von Photoshop (meine allerliebste Software) und Illustrator wären wirklich eine feine Sache. Ich könnte die Studenteneditionen verwenden, aber selbst für die fehlt mir das Geld. Prinzipiell würde ich auch gerne mal wieder Gehversuche in Sachen Flash unternehmen (meine letzten Flash-Aktionen habe ich vor 6 Jahren geschrieben X_x ), aber auch das kann ich mir nicht leisten. Also bleibt Klopfers Web erst einmal so, wie es ist, ohne exklusive Flashes. Das nächste Update kommt auch so langsam in die Gänge und könnte am Wochenende fertig sein.

Einen schönen Gruß möchte ich den Leuten aus dem Bundestag und von der Plattenfirma Universal Music Group wünschen, die in den letzten Tagen Klopfers Web besucht haben. Ich bin ganz lieb und artig und kaufe CDs, wenn ich Lieder darauf haben will. Allerdings kommt ja nix mehr raus, was ich wirklich hören möchte. Die Ärzte haben ein neues Album angekündigt, und ich musste entsetzt feststellen, dass selbst das mich nur peripher tangiert, weil mich das letzte Album "Geräusch" trotz des Umfangs ziemlich enttäuscht hat.
Ein weiterer Gruß geht an ichdasich vom Chaos Computer Club Düsseldorf, der sich von Klopfers Web inspiriert gefühlt hat, doch mal ein bisschen mit durchblick.ch zu spielen.

Einen belehrenden Schlag auf den Hinterkopf bekommt dagegen der Redakteur der Webpräsenz der Rheinischen Post, der behauptet, Angela Merkel stamme bekanntermaßen aus Ostdeutschland, obwohl die Frau aus Hamburg kommt. Nicht alles, was schlecht ist, kommt von uns, merkt euch das!

Trotz globaler Erwärmung durften die Kinder in Buenos Aires gestern zum ersten Mal was ganz tolles erleben: Schnee! Übrigens war es auch das erste Mal für die Erwachsenen und die allermeisten Rentner, denn der letzte Schnee in der südamerikanischen Metropole fiel im Juni 1918. Wo bleiben nun aber die internationalen Helfer, die den Kindern beibringen, wie man Schneemänner baut? (Bei der Gelegenheit möchte ich auf das neue T-Shirt im Fummelshop hinweisen.)

Altgediente Computerspieler (wie ich) sind oft wie grantelnde Opis, die davon reden, wie schlecht heute alles ist. Heutige Spiele bieten wenig Neues und langweilen schnell, die Produzenten beschränken sich oft darauf, ein Sequel nach dem anderen zu veröffentlichen. Merkwürdig ist es allerdings, wenn der Chef eines Computerspieleproduzenten so etwas sagt. Wirklich bizarr wird es allerdings, wenn der Chef von Electronic Arts das sagt. Electronic Arts ruht sich seit Ewigkeiten auf jährlich neuen Versionen von FIFA Soccer, Madden Football und den Sims aus. Diese Spiele erwähnte John Riccitiello (CEO von EA) allerdings in seinem Interview mit dem Wall Street Journal anscheinend nicht. Immerhin scheint er erkannt zu haben, dass Spiele kreativer sein müssten, um gegen das Internet und Handys anzukommen. Da hat er recht. Wäre nur schön, wenn sich das auch in der Veröffentlichungspolitik von EA widerspiegeln würde.

Wenn's um irre Ideen bezüglich der Sicherheit in einem Rechtsstaat geht, ist unser Innenminister Schäuble nicht der einzige, der mir Angst macht, obwohl die Idee, "Terroristen" (oder wen man dafür hält) einfach mal so abzuknallen, durchaus die Krönung der bisher zur Schau gestellten Verfassungsfeindlichkeit darstellt. Auch Schäubles Parteikollege und rechtspolitischer Sprecher der CDU Norbert Geis möchte nicht allen Menschen Grundrechte garantieren. In einem Interview im Deutschlandfunk sprach auch er sich dafür aus, "Gefährder" (Leute, denen man Straftaten zutraut, die aber bisher nichts Strafbares getan haben) ohne Gerichtsverfahren auf unbestimmte Zeit nach Guantanamo zu schicken ins Gefängnis zu stecken. Was mir allerdings noch mehr Angst macht als diese Leute, sind die vielen Millionen Deutsche, die auf diesen ganzen Mist reinfallen und nur zu gerne ihre (und unsere) Grundrechte und Freiheiten aufgeben, um sich sicherer zu fühlen. Letztens habe ich irgendwo die Überschrift eines Artikels gelesen, wonach 79% der Deutschen Angst vor Terroranschlägen in Deutschland hätten. Im Artikel selbst stand dann, dass die Teilnehmer der Umfrage lediglich gefragt wurden, ob sie glauben, dass es Terroranschläge in Deutschland geben wird. Ich glaube auch, dass es irgendwann mal Terroranschläge bei uns geben wird. Aber ich habe keine Angst davor. Es ist wahrscheinlicher, dass mein Badezimmer mich umbringt als ein islamischer Terrorist. Verdammt, eigentlich ist es wahrscheinlicher, von Schäuble (mittelbar) umgebracht zu werden als von einem islamischen Terroristen.

Lena
Kleiner sinnloser Fakt: Die junge Dame rechts ist das US-Playmate des Novembers 1972, kommt aus Schweden und heißt Lena Söderberg. Dieses Bild (ein Ausschnitt aus ihrem Ausklappposter) ist das wohl wichtigste Testbild der computergrafischen Informatik. Seit 1973 wird das Bild (in einer Größe von 512x512 Pixeln) benutzt, um Komprimierungs- und Bildbearbeitungsalgorithmen unter kontrollierten Standardbedingungen zu testen und zu vergleichen. Die unkomprimierte TIF-Datei hat eine Größe von 768 KByte. Playboy hat sich entschieden, die Verbreitung des Centerfolds zu tolerieren. Zufälligerweise war die Ausgabe mit Lena auch die meistverkaufte in der Geschichte des Playboys.

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Geschrieben am 6.7.2007 um 23:09 Uhr

Kategorie: Lästereien

Ich habe mir seit längerer Zeit mal wieder den Playboy gekauft. Den aktuellen zum 35jährigen Jubiläum in Deutschland. Ich hab die Version für über einen Euro mehr genommen, wo auch das Heft "Playboy Girls" mit der "Top 100 - Die schönsten Frauen des Jahres" dabei war. Ich komme gleich dazu, muss aber vorher noch mal ausholen.
Ich habe vor 10 Jahren das Jubiläumsheft zum 25. deutschen Playboy-Geburtstag gekauft. War ein schönes Heft, deutlich dicker als die sonstigen Ausgaben damals, und mit einem Extraposter, dessen eine Seite alle deutschen Cover zeigte und dessen andere Seite alle Playmates der 25 Jahre abbildete (natürlich nur jeweils in Daumennagelgröße, aber als saftstrotzender, dauergeiler 17jähriger ist man nicht so anspruchsvoll). Im Heft selbst wurde natürlich auch ausführlich auf die Vergangenheit des Heftes eingegangen, mit vielen Statistiken und natürlich schönen Fotos aus den letzten zweieinhalb Jahrzehnten. Ich fand das ganz hübsch. Wenn ich an Playboy denke, dann denke ich zuerst an den deutschen Playboy der 90er, das Lifestyle-Magazin für Männer mit schönen nackten Frauen drin, welches in sich schon disziplinierter und respektvoller gegenüber Frauen war als der amerikanische Playboy, der eigentlich nur Rekrutierungsstelle für Hugh Hefners Fickfleisch war und ist. Ich muss sagen, inzwischen finde ich Berichte vom amerikanischen Playboy-Mansion und seinen Frauen ziemlich widerlich - die Weiber lassen sich die Möpse aufpumpen, von altem Gammelpimmel poppen und dürfen dafür im Mansion wohnen, wo öfters Filmstars vorbeikommen, um auch mal einen unverbindlichen Stich in eine Aktmodellöffnung zu landen, während sie im Whirlpool im Keller baden.
Inzwischen ist der deutsche Playboy bei einem anderen Verlag und hat sich geändert. Die Fotos sind etwas freizügiger (was ich durchaus nicht negativ bewerte!), die Werbung ist noch etwas penetranter, die Texte flacher und generell ist man inhaltlich oberflächlicher. Inzwischen kann man nicht mehr einfach behaupten, den Playboy wegen der Artikel zu kaufen. Ganz im Gegenteil: Man tut gut daran, sich am Kiosk, wenn man vor der Verkäuferin steht und hinter einem die anderen Kunden sehen, was man kauft, laut und deutlich von den Artikeln im Playboy zu distanzieren und klarzustellen, dass man das Heft ausschließlich wegen der Aktfotos kauft.
Das ist insofern traurig, als dass Klopfers Web sich mit dem Hasi oben links und dem Motto natürlich an den Playboy angelehnt hat. Inzwischen ist nicht nur mein Klopferhase oben links besser als das Original, sondern so ziemlich alles auf der Seite (gut, bei den Webmates gibt es noch Steigerungspotenzial, was Schärfe und... Schärfe angeht).
Okay, nun hab ich also auch das neueste Heft, das ein wirklich schönes Cover hat. Glänzt schön und hat kleine Bunnys eingeprägt. Herrlich. Ich rede trotzdem nicht um den heißen Brei herum: Verglichen mit dem Heft vor 10 Jahren stinkt es total ab. Der Rückblick auf die Geschichte des Magazins besteht aus alten Fotos und kleinen Biographien der jeweiligen Fotografen, unterteilt nach Jahrzehnten. Die Fotos sind allerdings lausig ausgewählt, ich hatte den Eindruck, dass unbedingt jemand die künstlerisch ambitioniertesten und nicht die ästhetischsten Fotos ins Heft bringen wollte. Im ganzen Rückblick gibt's keine fünf Bilder, die ich wirklich gut gelungen finde. Und mich hätten tatsächlich mal die Namen der Mädchen auf den Bildern interessiert, anstatt an jedem Bild nur den des jeweiligen Fotografen zu lesen.
Aber hey, es gibt ja noch das andere Heft, was die Leute nicht kriegen, die nur 4,60 Euro zahlen wollten. Die Top 100 der schönsten Frauen des Jahres zu präsentieren, ist ja ein ganz schöner Anspruch. Ich war enttäuscht. Nicht dass wir uns falsch verstehen: Die Bilder und die Frauen da drauf sind schön, die Fotografen verstehen ihr Handwerk und wissen, wie sie ihre Models präsentieren müssen. Aber zwei Dinge stören mich an dem Heft. Der kleinere Kritikpunkt ist, dass fast alles etwas einfallslos wirkt, man merkt, dass viele Fotoshootings nicht sonderlich kreativ sind, was die Orte und die Posen angeht. Strand, Yacht, Villa, Strand, Dusche, Villa... Was mich aber ganz gewaltig gestört hat: Anscheinend sind die schönsten Frauen des Jahrhunderts alle aus dem amerikanischen Playboy. Kein einziger deutscher Name war unter den Top 100. Es gab so einige Tschechinnen und Osteuropäerinnen, die vermutlich aber auch alle für die US-Ausgabe fotografiert wurden (bin zu faul nachzugucken). Leider haben die amerikanischen Fotos oft einen zu polierten Plastiklook, wirken meist etwas zu perfekt und künstlich. Und leider haben sich auch die deutschen Playboy-Fotografen diesen Stil angewöhnt. Ich werde wohl auch weiterhin gelegentlich mal einen Playboy kaufen, aber um mich wieder zum regelmäßigen Käufer zu machen wie vor zehn Jahren, ist ein sehr weiter Weg.

Falls übrigens jemand aus dem Berliner Raum zwei Peilsender des BKA haben möchte: Morgen ist die Versteigerung. Die Sender haben Globalisierungskritiker an ihren Autos gefunden und natürlich als Liebesgaben der Regierung interpretiert, die man zu Geld machen könnte. Die Geheimdienstler indes sind der Meinung, es wäre Bundeseigentum. Vielleicht sollte man Bundeseigentum aber auch einfach nicht an fremde Autos pappen, wenn man es nicht verlieren will.

Was darf man in England eigentlich überhaupt noch vögeln? Keine 13jährigen Schulmädchen, keine Fahrräder - und nun darf man sich nicht einmal an die ranwagen, die so horny sind, dass man das schon von weitem sieht: In North Yorkshire sucht die Polizei nach einem Jugendlichen, der eine Kuh begattete. Kuh Blondie (komisch, wer nennt seine Kuh nach dem Schäferhund des Führers?) ist die friedlichste der bovinen Vierbeiner auf der Weide und vermutlich die Empfängerin der jugendlichen Liebeslust. Sie hat sich aber offenbar noch nicht zu dem Fall geäußert und behauptet auch nicht, während der Tat geschlafen zu haben. (Der Sun-Artikel besteht übrigens fast nur aus Kuhficker-Kalauern.)

Kleiner sinnloser Fakt: Die Computer der amerikanischen Space Shuttles können keinen Jahreswechsel verarbeiten. Deswegen konnte bislang keine Shuttle-Mission über Silvester und Neujahr durchgeführt werden. 1999 wurde eine Mission der Discovery verkürzt, um vor Silvester landen zu können. Eine Änderung der Software fand nie statt, um keine Fehler neu einzubauen, die die Raumfähren gefährden könnten.

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Geschrieben am 5.7.2007 um 19:39 Uhr

Kategorie: Persönliches

Ich habe gestern für meine Mama jede Menge Zeugnisse abgetippt und ein paar Mangaseiten für Lenka bearbeitet. Resultat: Meine Pfötchen schmerzen. Daher gibt's heute keine langen Texte, vielleicht morgen wieder.

Beeindruckt hat mich aber ein Bericht über einen Backwettbewerb in England. Dort hat eine 62jährige Frau den zweiten Platz belegt. Soweit, so gut, aber: sie war die einzige Teilnehmerin. Offenbar fand die Jury, dass ihr leicht lädierter Kuchen des ersten Preises unwürdig wäre. Eine Dame der veranstaltenden Organisation konnte aber immerhin darauf hinweisen, dass sie selbst vor 11 Jahren bei einem ähnlichen Wettbewerb ebenfalls die einzige Teilnehmerin war und sogar nur auf dem dritten Platz landete. England... können nicht backen, aber Lolitas züchten, die arglose Urlauber in die Falle locken...

Kleiner sinnloser Fakt: Die europäischen Hunnen zerschnitten ihrem männlichen Nachwuchs noch im Kleinkindalter die Gesichter, um durch das Narbengewebe den Bartwuchs zu verhindern.

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Geschrieben am 3.7.2007 um 22:31 Uhr

Kategorie: Schamlose Werbung

Monkey Island ist eine meiner absoluten Lieblingscomputerspielreihen, und umso schöner war es für mich, den Flashfilm von Majus zu sehen.
Bitte unbedingt angucken: The Secret of Monkey Island

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Geschrieben am 3.7.2007 um 3:36 Uhr

Kategorie: Meine Sicht der Welt

Bei RTL lief vorhin Extra mit Birgit Schrowange. Ein Beitrag handelte von einem Aktkalender mit lauter Bauernmädchen aus Bayern, aber er könnte genauso gut eine Parodie gewesen sein. Ein Mädchen wurde von ihren Eltern dazu angestiftet, sich für das Fotoshooting zu bewerben - dummerweise haben die Eltern erst später mitbekommen, dass es ein Erotikkalender ist. Das Mädel selbst arbeitet im Schweinestall und lässt folgende Weisheit ans Licht: "Wenn die Schweine so lieb gucken und man sie aufwachsen sieht, dann ist es schon schwer, sie an den Schlachter zu geben. Aber ist ja bei uns Menschen genauso." Ist ihre Oma auch beim Schlachter gelandet? Hoffentlich hat sie geschmeckt.
Der Bauer, bei dem das Fotoshooting gemacht wurde, war auch so ein Spezialfall. Auf die halbnackten Mädchen angesprochen, die dort bei der bäuerlichen Arbeit fotografiert werden, meinte er nur: "Man zeigt ja nur den Alltag, wie es wirklich tagtäglich hier ist." Okay, Alm-Öhi, du hast wirklich täglich junge Damen auf dem Hof, die ihre Brüste auspacken?
Biggi Schrowange hat beim Anmoderieren ebenfalls ein kleines Eigentor geschossen. Eigentlich sollen die Fotos zeigen, dass die Mädchen vom Land gar nicht prüde und hinter dem Mond sind. Im Beitrag allerdings weigern sich die Mädels alle, vor der anwesenden Presse blankzuziehen, weil das moralisch nicht in Ordnung wäre. Ist ja enorm unprüde.
Generell war ich ja sehr beeindruckt von der Doppelzüngigkeit, die die Macher des Beitrags an den Tag legten. Bilder des letzten Kalenders wurden lange und in einer Größe gezeigt, in der die einzelnen Pixel zu sehen waren. Und während die blanken Brüste den Bildschirm füllen, fragt der Sprecher journalistisch-kritisch: "Soll das wirklich eine angemessene Werbekampagne für das ländliche Leben sein?" Kleiner Tipp: wenn ihr solche Tittenparaden wirklich kritisch hinterfragen wollt, sollte der Beitrag nicht optisch darlegen, wie rattig der Redakteur angesichts der Aktfotos war.

Letzterer Aspekt wurde übrigens auch vor ein paar Wochen ins Absurde übertrieben, als ein Privatsender (ich weiß nicht mehr, welcher) einen Beitrag über Schaulustige brachte, welche bei Verkehrsunfällen glotzen. Sehr ernst, geradezu empört kommentierte der Sprecher die Aufnahmen von Schaulustigen, die sich fünfzig Meter von einem Unfall entfernt auf dem Bürgersteig versammelten oder sich gar auf eigenen Gartenstühlen neben das Autowrack setzten. Diese widerlichen Glotzer, die einfach die Rettungsmaßnahmen behindern. Abschaum. Dreck. Der Bodensatz der Gesellschaft. Die Aufnahmen stammten aber alle von Kameramännern, die ihr Geld damit verdienen, den Polizeifunk abzuhören und zu Verkehrsunfällen zu fahren, um dort möglichst detaillierte Bilder der Sach- und Personenschäden zu machen. Und dabei meine ich: möglichst noch etwas blutiges Fleisch an der Fahrertür abzufilmen. Dass keinem Redakteur diese Ironie aufgefallen ist, über die Schaulustigen zu schimpfen, die von einem Kameramann gefilmt wurden, der noch viel viel dichter an die Leichen rangeht und dabei viel skrupelloser vorgeht als die allermeisten Passanten, hat mich wirklich verblüfft. Vor allem, wenn man wirklich die Aufnahmen zeigt, in denen der Kameramann zwischen dem Unfall und den Schaulustigen steht, die wegen ihrer Sensationsgeilheit gescholten werden. Ehrlich gesagt wusste ich nicht, ob ich lachen oder kotzen sollte.

Da lob ich mir doch richtigen Journalismus, der wirklich was bewegt, wie zum Beispiel bei Nachrichtensendungen, bei denen sich die Sprecherinnen Stück für Stück von ihrer Bekleidung trennen. Dummerweise wird diese mutige Art der Wissensvermittlung bei uns noch viel zu wenig gewürdigt. In Japan ist man schon einen Schritt weiter: Dort strahlt die freitägliche Nachrichtensendung Hadaka no News Station (Nackter Nachrichtensender) einen Teil seines Programms mit einer Übersetzerin für Zeichensprache aus (die sich natürlich auch entblättert), um staatliche Hilfen zu erhalten. Die Subvention selbst ist kaum der Rede wert (umgerechnet etwa 900 Euro monatlich), aber es ist ein wichtiger Anfang. Wir sollten uns an Japan ein Beispiel nehmen (wir können aber auch gern bei den Schuluniformen anfangen).

Es gibt viele Berufe, die ich nie im Leben ausführen könnte. Callcentersklave, 9live-Moderator, katholischer Bischof und Schildkrötenmasturbant. Ja, diesen Beruf gibt's. Der Einsame George ist der letzte Vertreter einer Galapagos-Riesenschildkrötenart. Und er hat deswegen keine Freundin. Man hatte ihm bereits andere hübsche Schildkrötendamen vorgestellt, mit denen er aber nichts anfangen konnte, selbst als männliche Schildkröten vormachten, was er mit den rassigen Exotinnen anstellen müsste. So könnte seine Art aussterben, wenn sich in den nächsten Jahrhunderten keine Partnerin findet. Eine (angeblich sehr hübsche) Schweizer Biologin namens Sveva Grigioni versuchte vor 14 Jahren sogar, ihm einen runterzuholen, um wenigstens den Samen zu kriegen. Obwohl sie eine meisterhafte Schildkrötenmasturbantin war (andere männliche Schildkröten konnte sie binnen 10 Minuten zur Explosion bringen) und ihre Hände mit weiblichem Schildkrötensekret einschmierte, hatte sie bei George keinen Erfolg. (Warum hat sie eigentlich nicht Durchblick.ch um Rat gefragt? Ich vermute mal, George hat sich gedacht, wenn er nicht durchhält, versucht sie's vielleicht mit dem Mund. Clevere Schildkröte.)

Nur ein wenig peinlicher als als Schildkrötenwichserin bekannt zu werden ist wohl, als Kind öffentlich bloßgestellt zu werden. Der fünfjährige Sohn von Liz Hurley kann davon vermutlich ein Lied singen. Damian wurde von seiner Mama nämlich in einen rosafarbenen Bikini gesteckt und (amateurhaft mit großer Sonnenbrille anonymisiert) auf Liz Hurleys Webseite der Welt vorgeführt. Die Mutti hat nach heftiger Kritik das Bild von ihrer Seite entfernt, mit dem sie für eine von ihr designte Bademodenlinie für kleine Mädchen werben wollte. Gut, dass diese Demütigung für Damian endlich vorbei ist. Also nachdem die News-Seiten, die über die Aufregung berichten, das Bild ebenfalls aus ihren Meldungen verbannen.

Ich geb zu, ich bin manchmal etwas schadenfroh. Über Apples iPhone habe ich mich bereits vor etwa einem halben Jahr mehrmals ausgelassen. Meine Meinung hat sich bis dahin nicht wesentlich geändert. Man kann mit dem Ding nicht mal MMS verschicken oder Speicherkarten benutzen. Man muss das Teil zum Akkuwechsel einschicken (bei einem MP3-Player geht das ja noch, aber bei einem Telefon, von dem man eventuell beruflich abhängt?) und kann (besonders peinlich für die iTunes-Firma) keine MP3s als Klingeltöne verwenden. Es ist größtenteils inkompatibel mit Online-Anwendungen und es gibt billigere und leistungsfähigere Alternativen. Und jetzt haben kurz nach dem Verkaufsstart in den USA viele auch noch Probleme, dieses 600 Dollar teure Spielzeug, welches nur in Verbindung mit einem Vertrag bei AT&T funktioniert, zu aktivieren. Kann mir noch mal einer sagen, warum jemand scharf auf das Teil sein soll?

Dann kann ich es eher verstehen, wenn man ein zünftiges Pimmeltelefon benutzt, wie es momentan in den USA für knapp 30 Dollar übers Internet verkauft wird. Das "Bona-Phone" genannte Fernsprechgerät ist geformt wie eine stramme Latte mit den Nüssen und bietet als Klingeltöne unter anderem erregtes Stöhnen und Lustschreie. Wann gibt's aber das Muschitelefon?

Kleiner sinnloser Fakt: In einer Art bizarrem Schwanzvergleich wetteifern Nordkorea und Südkorea an ihrer Grenze darum, wer den größten Flaggenmast hat. Das südkoreanische Dorf Daeseong-dong besitzt einen knapp 100 Meter großen Flaggenmast, im nordkoreanischen Propagandadorf Kijong-dong gegenüber zeigt der weltgrößte Flaggenmast mit 160 Metern den kapitalistischen Brüdern aber überdeutlich, dass der Kommunismus siegen wird. An diesem Mast hängt eine fast 140 Kilogramm schwere nordkoreanische Fahne. Es wird oft erzählt, bei Regen müsse die Fahne eingeholt werden, da der Mast das Gewicht dieser Fahne nicht mehr tragen könne, wenn sie mit Wasser vollgesogen wäre.

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Geschrieben am 1.7.2007 um 2:02 Uhr

Kategorie: Persönliches

Noch mal vielen Dank für euren Einsatz gegen lustich.de, war ein gutes Gefühl zu sehen, dass etwas bewegt wurde. Eine Entschuldigung von lustich.de (oder irgendeine andere Art des Kontakts) gab es übrigens nicht.

Heute (okay, gestern) war ich mit meiner Familie beim Schiffen. Wir hatten meinem Vater zum Geburtstag acht Stunden mit einer kleinen gecharterten Yacht geschenkt und schipperten also bei sehr wechselhaftem Wetter durch die Brandenburger und Berliner Gewässer. War lustig, auch wenn das Fehlen eines anständigen Klos gegen Ende hin für einige Unbequemlichkeit sorgte.


BootDiese frechen Viecher besetzen einfach die Eulenparkplätze. Sauerei.

BootVerkehrtrumme Anker nach rechts werfen verboten!

BootDonald mit seinem Harem. Nimm das, Daisy, du frigides Miststück! Geh doch zu Gustav Gans!

Boot"... denn es gibt keine Torheit der Tiere auf Erden, welche der Irrsinn der Menschen nicht unendlich weit übertrifft."

BootAls das Ding vor ein paar Jahren abfackelte, zog der Rauch übrigens ins Kino am Potsdamer Hauptbahnhof, wo ich gerade mit meiner Freundin "The Village" sah. Weil man nicht wusste, woher der Gestank kommt (es war Nacht und man konnte den Rauch nicht sehen), evakuierte man das Kino und holte die Feuerwehr.

BootIch finde, die Beschilderung war manchmal etwas zu ambitioniert...

BootIch glaub, das Theater wurde rot angepinselt, um keine Lizenzgebühren an Sydney zahlen zu müssen.

BootDas wäre der ideale Unterschlupf für meine Nautilus.

BootWir Brandenburger haben die Grenze zu Berlin einfach wieder dicht gemacht, und jetzt müssen erneut Rosinenbomber fliegen. Warum wir das gemacht haben? Weil wir's können.

BootWehe, der bringt mich nicht vor die Haustür.


Kleiner sinnloser Fakt: Boeing und McDonnell Douglas setzten bis in die 80er Jahre des letzten Jahrhunderts abgereichertes Uran als Gegengewichte für die Trimmung ihrer Flugzeuge ein. Eine Boeing 747 der ersten Baureihe kann bis zu 1,5 Tonnen abgereichertes Uran enthalten.

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Geschrieben am 29.6.2007 um 20:56 Uhr

Kategorie: Klopfer Army

Wie mir schon einige mitgeteilt haben, hat lustich.de eine Powerpoint-Präsentation, in der diverse Fragen und Antworten aus meiner Leute-mit-Durchblick.de-Rubrik zitiert werden. Natürlich OHNE Quellenangabe. Üblicherweise schreibe ich eine freundliche Mail und verlange, entweder meine Webseite als Quelle zu nennen oder mein Material von der Seite zu nehmen.
Lustich.de verspricht in Sachen Copyright im Impressum folgendes:

Soweit uns bekannt ist, ist alles auf der Seite angebotene Material Freeware bzw. haben wir das Einverständnis der Autoren.

Meins habt ihr definitiv nicht.

Diese Sammlung setzt sich ausschließlich zusammen aus von Besuchern eingeschickten Beiträgen und sonstigem im Internet frei verfügbarem Material.

Da fehlt noch: "weil wir es unheimlich geil finden, mit der Arbeit anderer Leute Geld zu verdienen, ohne dass die etwas davon haben"

Wir sind sehr bemüht, zu jedem der hier veröffentlichen Inhalte die Erlaubnis des entsprechenden Urhebers einzuholen.

Muss enorme Mühen gekostet haben, bei der Suche nach dem Urheber nicht auf www.leute-mit-durchblick.de zu kommen.

Falls uns dies dennoch in einem Ausnahmefall nicht gelungen sein sollte und Sie nachweisen können, Urheber eines bestimmten Gegenstandes zu sein, und keine weitere Verbreitung durch lustich.de wünschen, kontaktieren Sie uns bitte. Wir werden die betreffende Datei dann sofort entfernen.

Dreiste Lüge. Ich hab am 19. Juni eine freundliche Mail geschrieben - keine Antwort. Ich hab gestern geschrieben - keine Antwort. Und die Präsentation ist immer noch unangetastet. Nebenbei gesagt steht im Impressum auch eine Telefonnummer - mit 0900-Vorwahl. Soll wohl heißen: wenn man seine Rechte durchsetzen will, soll man diesem Verein wenigstens noch Kohle in den Arsch schieben.

Und deswegen habe ich beschlossen, die Klopfer Army zu mobilisieren. Bitte schreibt eine Mail (es müssen nicht mehr sein) an xxx@xxx.de oder xxx@xxx.de mit folgendem kleinen Text:

Sehr geehrter Ignorant,

auch nach mehrmaliger Aufforderung haben Sie es versäumt, die Versprechungen in Ihrem Impressum auf www.lustich.de zu erfüllen und www.leute-mit-durchblick.de als Quelle des Inhaltes der Powerpoint-Präsentation unter http://lustich.de/lustich/powerpointdb-powerpoints-60-242.html anzugeben. Als Fan von Klopfer und seiner Webseite fordere ich Sie hiermit auf, die Präsentation von der Seite unverzüglich zu löschen und jedem (inklusive sich selbst), der die vorherigen Mails von Klopfer nicht hätte ignorieren dürfen, kräftig in den Arsch zu treten.

Mit angepissten Grüßen
>

Macht mich stolz, Leute.

Sieg!

Ihr habt mich wirklich stolz gemacht, Leute!

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Geschrieben am 28.6.2007 um 22:16 Uhr

Kategorie: Persönliches

Mein Drucker hat nach nunmehr gut vier Jahren erste Ausfallserscheinungen. Vermutlich liegt es nicht daran, dass der Druckkopf verstopft wäre (dazu ist der Fehler zu regelmäßig), sondern eher an einem Fehler in der Elektronik (im Drucker oder im Druckkopf). Da ein neuer Druckkopf sowieso teurer wäre als ein neuer Drucker, steht wohl bald ein Neuerwerb ins Haus. Mein armes Geld. *schnüff* Mittlerweile ist aber sowieso der Urenkel meines jetzigen Druckers erhältlich, da kann ich ja mal schauen, was die Drucktechnik mittlerweile hinbekommt. Wenn endlich mein Lottogewinn kommen würde, den ich schon länger bestellt habe, würde ich mich wohl für einen Farblaserdrucker entscheiden. Für A3-Drucke. Wenn schon dekadent, dann richtig.

Übrigens ist das eine wunderbare Gelegenheit, auf meinen Amazon-Wunschzettel zu verweisen. ^^

Noch etwas Persönlicheres: Es gibt immer wieder Leute, die mein Geschreibsel nicht mögen und versuchen, mich in meinem Gästebuch zu demotivieren. Das Schreiben für meine Webseite liegt mir wirklich am Herzen, und es ist abgesehen von meiner Familie das einzige in meinem Leben, was nicht in den letzten zwei Jahren vor die Hunde gegangen ist. Nicht alle meine Texte sind wirklich toll, aber auf manche bin ich sehr stolz, und ich weiß, dass sie gut sind. Die vielen Fans von Klopfers Web zeigen ja wohl auch, dass ich nicht untalentiert bin. Aber wenn ich dann lese, dass ich "primitiv" und "unoriginell" wäre, und gerade mal etwas über eine Bildschirmseite jemanden nicht gelangweilt hätte auf meiner Seite (bei grob geschätzt über 900 Bildschirmseiten auf Klopfers Web kein Kompliment), dann ist das keine konstruktive Kritik, das ist einfach nur ein Tritt in meine Weichteile und eine unglaubliche Ignoranz gegenüber meiner Arbeit. Es tut einfach nur weh, selbst wenn ich genau weiß, dass der Typ einfach nur auf andere Schreibstile steht und vermutlich auch einen Hund ausschimpfen würde, weil der nicht Miau macht.
Ich möchte ein Buch veröffentlichen, weil es der nächste logische Schritt ist. Es wird natürlich nicht so toll werden wie das von einem Autoren, der schon vier oder fünf Bücher veröffentlicht hat, aber ich tu mein Bestes, dass keiner den Kauf bereuen wird. Wenn ich mir keine Mühe geben würde, wäre das Buch schon längst fertig, ich müsste einfach alle meine Kolumnen und einige zufällig ausgewählte Blogeinträge reinklatschen. Stattdessen verbessere ich die Texte, schreib einiges dazu und stelle mir bei allem die Frage: "Würde ich dafür Geld ausgeben?" Und dann feile ich noch mehr daran herum. Ich möchte euch nicht übers Ohr hauen, und wer mich kennt, der weiß, dass ich lieber den unbequemen Weg gehe, als die Fans meiner Seite anzupissen (deswegen gibt's keine LayerAds auf Klopfers Web).
Wer weiß, was ich für dumme Dinge tun würde, wenn ich nicht die Möglichkeit hätte, für meine Seite zu schreiben und viele Leute damit zu unterhalten. Wer weiß, ob es mich überhaupt noch geben würde. Und deswegen hat mich der Eintrag im Gästebuch unheimlich wütend und traurig gemacht. So viel dazu.

Apropos Buch: Ich hab in den letzten Tagen "How to get rich" von Donald Trump gelesen. In meiner Kolumne über die Regeln des Reichtums hatte ich ja von Büchern bekannter Magnaten gesprochen, die voller Schlaumeiersprüche und Anekdoten sind. "How to get rich" ist das Musterbeispiel dafür, obwohl ich das Buch beim Schreiben der Kolumne noch gar nicht kannte. Ein Beispiel ist der Grundsatz, dass man auf den richtigen Zeitpunkt warten soll. Donald Trump erzählt zur Illustration dieser Regel von einem bei ihm angestellten Rechtsanwalt, der wirklich tolle Arbeit geleistet hatte, aber eine Gehaltserhöhung wollte, als Trump gerade richtig schlechte Laune hatte. Er wäre beinahe gefeuert worden, nicht weil er schlecht gearbeitet hätte oder weil er um eine Gehaltserhöhung gefragt hat, die er nicht verdient hätte, sondern weil sein Boss nicht in der Lage war, seinen Ärger herunterzuschlucken und auf die Fakten zu sehen. Irgendwie sagt das mehr über Donald Trump aus als über die Regel "Warte auf den richtigen Zeitpunkt". (Übrigens war eine Regel darin auch, dass man lieber den Job wechseln sollte, wenn man einen miesen Boss hat.) Generell liest sich das Buch wie ein Vorwort mit unendlich vielen Danksagungen auf über 130 Seiten und hat auch in etwa so viel Aussagekraft.

Kleiner sinnloser Fakt: In Kanada und Großbritannien benutzt man Heroin in Form von Nasenspray als Schmerzmittel für Kinder mit Knochenbrüchen.

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