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Geschrieben am 25.5.2007 um 6:03 Uhr

Kategorie: Neuigkeiten zur Seite

Wie man am veränderten Werbungswerbebanner oben sieht, hab ich mir mal die Logs des Servers näher angeschaut. Neben den insgesamt beeindruckenden Zahlen sind es aber auch die kleinen Nummern, die mich faszinieren.
Im April wurde genau ein Besucher identifiziert, der als Betriebssystem OS/2 einsetzt. Zwei Leute haben als Browser den 11 Jahre alten Internet Explorer 3 verwendet, doppelt so viel wie der Firebird 0.6 verzeichnen konnte (Firebird ist der alte Name des Firefox-Browsers). Und am schönsten für mich: Klopfers Web hatte im April auch einen Besucher aus dem Vatikan.

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Kommentare (1)


Geschrieben am 12.5.2007 um 3:35 Uhr

Kategorie: Meine Sicht der Welt

Vorgestern war ich so nett und hab dem Computer der Ex-Freundin meines Bruders beigebracht, wieder ins Internet zu kommen. Der Rechner läuft unter Windows 98, ist also nicht mehr taufrisch. Bei der bisherigen Einrichtung wurde ein Router einfach nur als Modem verwendet, die Einwahl passierte weiter über die T-Online-Software. Nachdem sich unzählige Viren breitgemacht haben, killte mein Bruder sie, allerdings funktionierte die Einwahl dann nicht mehr. So fand ich den Computer vor. Und ich muss sagen: dieser Computer ist in Silizium gebannte Niedertracht, gepaart mit programmierter Boshaftigkeit, um in perfekter Harmonie die Hartnäckigkeit zu erreichen, die nötig ist, um meinen Bemühungen zu trotzen. Um den uralten Rechner zu entlasten, wollte ich die Einwahl dem bisher vernachlässigten Router überlassen. Der sollte natürlich über einen Browser konfiguriert werden. Das Netzwerk war nach kurzer Fummelei in Ordnung, nur die verdammten Browser wollten nicht. Der IE brauchte zwei Minuten um zu starten und hängte sich dann auf, Netscape und Opera schmierten ab, sobald man eine Adresse eintippte. Nur der T-Online-Browser stürzte nicht ab, konnte aber auch keine Verbindung herstellen. Ich hab dann irgendwann gemerkt, dass das Windows tatsächlich gut 8 Jahre Zeit hatte, Sand im Getriebe anzusammeln, da haben die Viren und die Entfernung derselben nur noch den letzten Sargnagel reingehämmert. Schließlich hab ich das informationstechnische Äquivalent der Atombombe fallen lassen, um diesen Krieg zu beenden: Festplatte formatiert, Windows neu installiert, und dann dauerte es keine fünf Minuten mehr, bis alles eingerichtet war und funktionierte. Immer wieder erstaunlich, wie schnell ein frisches Betriebssystem startet. Am Ende stand ich also triumphierend auf den Trümmern der Widerborstigkeit des schurkischen Siliziummonsters und pinkelte auf die qualmenden Überreste der Insubordination des binären Verwaltungssystems. Die Sache hat allerdings 5 Stunden gedauert, später küsste ich meinen devoten Laptop heiß und innig, weil der nicht so rumzickt.

In den USA zu klagen, muss einfacher sein als atmen. Nun hat eine Frau aus Las Vegas ein Krankenhaus verklagt, weil die Klinikangestellten ihr nicht die Plazenta herausgegeben haben. Anne Swanson möchte die Nachgeburt nämlich gerne essen. (Jetzt alle zugleich: "Uäärx!") Das Maryland Parkway Hospital verhindert den lauschigen Frauennachmittag bei Kaffee und Mutterkuchen allerdings nicht aus purem Ekel, sondern weil der Leckerbissen kontaminiert wurde. Nichtsdestotrotz organisierte die Frau bereits mit ihrer Frauengruppe eine kleine Demo vor dem Krankenhaus mit Transparenten wie "Befreit die Plazenta". Ich vermute mal, andere Mütter haben keine Verwendung mehr für ihre Nachgeburten und würden Frau Swanson gerne so viel geben, wie sie nur essen kann.

Wer sich für die Geburt seiner Lendenfrucht aber nicht in die Hände studierter Mediziner begeben will, der kann ja auch eine Hebamme engagieren. Es sollte allerdings nicht Cecilia Wanayana Kituma sein. Die Londoner Hebamme wurde nun in einem Disziplinarverfahren diverser Verfehlungen im Januar 2004 schuldig befunden. Dass sie die betroffene Frau nach der Geburt nicht ununterbrochen beaufsichtigte, bis auch die Nachgeburt erfolgte, ist noch die geringste Verfehlung. Dass sie auch nicht bemerkte, dass die Frau nach der Geburt mal eben zwei Liter Blut verlor, wirkt wohl schwerer. Ihre größter Aussetzer war aber zweifellos, dass sie die Frau an der Nabelschnur aus dem Bett zerrte, um die leckere Plazenta mit Gewalt aus ihr rauszuholen. Ich dachte, so etwas gibt es nur in Trickfilmen...

Wer jetzt aber glaubt, rein vegetarische Kost verhindert so unschöne Begebenheiten (wer kämpft schon um Gemüse), der sollte vom Ex-Polizisten Edward Sanchez lernen, der vor etwas über einem Jahr böse Erfahrungen machen musste. In seiner Eigenschaft als Polizist hatte er nämlich Marihuana beschlagnahmt, welches er dann nachher einfach mal benutzte, um den Plätzchenteig seiner Frau anzureichern. Die Haschkekse kamen bei dem Ehepaar allerdings nicht so gut an: er rief die Polizei und verlangte einen Krankenwagen wegen Verdachts auf Überdosis. "Ich glaube, wir sterben. Wir haben Brownies gemacht und ich glaube, wir sind tot", meldete das Weichei seiner Kollegin. Eine Krähe hackt der anderen aber kein Auge aus. So wurde nun entschieden, nicht weiter gegen den Cop und seine Frau vorzugehen. Die Detroiter Polizei hat offenbar nicht so hohe moralische Ansprüche an ihre Beamten.

Vermutlich hat jeder mal etwas gemacht, was er am liebsten rückgängig machen würde. Bei manchen dürfte es zum Beispiel der Fehler sein, irgendwann einmal aus dem schützenden Mutterschoß gekrochen zu sein. (Bei mir nicht. Ich wurde rausgeschnitten und hatte keine Wahl.) Einige Mädchen vom Framingham State College in Massachusetts bereuten ein Foto, auf dem sie als Fans ihrer College-Mannschaft mit Tanktops, kurzen Höschen und dem Teamnamen auf den blanken Bäuchen zu sehen sind. Eben diese Bäuche waren das Problem: die Mädels meinten, sie sähen auf dem Foto fett aus. (Gibt's Mädchen, die das nicht von sich denken?) Das Foto zierte die erste Seite der Collegezeitung, weswegen die Damen fast 1000 Exemplare der Ausgabe klauten. Die Täterinnen stellten sich schließlich selbst. Der Erfolg der Aktion war eher durchwachsen: nicht nur, dass die geklauten Exemplare nachgedruckt wurden und die Zeitung doch noch erhältlich war, das Titelbild ziert auch diverse Newsmeldungen im Internet...

Ins Gefängnis müssen die Mädchen aber nicht, und auch der zukünftige Knastvogel Paris Hilton muss eventuell nicht die ganze Strafe absitzen. Leider sind die kalifornischen Gefängnisse nämlich überfüllt, und als geringes Sicherheitsrisiko könnte Frau Hilton bereits nach drei Wochen wieder nach Hause. (Ich nehme keine Wetten an, von wie vielen Wärtern sie sich in der Zeit flachlegen lässt.) Inzwischen gibt es auch eine Internetpetition, die Gnade für Paris Hilton verlangt und mittlerweile über 22000 Unterzeichner hat. Allerdings hat die "Steckt Paris Hilton in den Knast"-Petition bereits 54000 Unterschriften, also vermute ich, dass es eher im Sinne der Bevölkerung wäre, lieber einen Todeskandidaten zu begnadigen und seine Zelle zu reservieren, als Miss Hilton frei herumlaufen zu lassen.

Es wird jetzt sowieso durch alle TV-Nachrichten geschleift, also muss ich ja auch drüber schreiben: ein Richter aus Washington D.C. verklagt eine kleine Wäscherei, weil die Mitarbeiter dort vor zwei Jahren seine Hose verlegt haben. Inzwischen ist die Hose zwar wieder da, aber der Richter weigert sich zuzugeben, dass es seine ist. Aus gutem Grund: er verlangt nun bereits 65 Millionen Dollar für das olle Beinkleid, auch wegen seelischer Beeinträchtigungen. 15000 Dollar der Summe sollen die Chungs (Besitzer der Wäscherei) bezahlen, weil der Richter nun für zehn Jahre jedes Wochenende einen Leihwagen braucht, um zu einer anderen Wäscherei zu kommen, und für einen Ersatzanzug. Die Chungs boten bereits 12000 Dollar - nicht genug für den streitbaren Juristen. Die Bevölkerung Washingtons findet den Kreuzzug von Roy Pearson übrigens total beknackt - was so ziemlich auf die ganze Welt zutreffen dürfte.

Wenn's auf Wahlen zugeht, dann kriechen Politiker dem gemeinen Volk schon mal so richtig tief in den Hintern, bis man Schluckbeschwerden hat. Man könnte dann fast glauben, es würde ihnen tatsächlich was am Normalbürger liegen. Der frühere New Yorker Bürgermeister Rudy Giuliani möchte gern der Präsidentschaftskandidat der Republikaner in den USA werden und legt sich kampagnenmäßig so richtig ins Zeug. So bot er auch einem Farmerehepaar aus Iowa an, bei ihnen eine Wahlkampfveranstaltung abzuhalten, nachdem das Paar für ihn spendete. Die Vorbereitungen dafür liefen an, doch dann fragte das Wahlkampfbüro bei den Landwirten vorsichtig an, wie viel Geld sie eigentlich haben. Sie waren jedenfalls nicht reich genug: das Büro ließ ihnen ausrichten, dass sie den Besuch des Kandidaten nicht wert wären. Endlich mal ein Ende der Arschkriecherei. Aber er hätte wirklich vor dem Erhalt der Spende sagen können, dass er nur für die reichen Amerikaner antritt.

Atze Schröder macht sich momentan total zum Hubertus und verklagt wild durch die Gegend, weil er seinen bürgerlichen Namen nirgendwo veröffentlicht sehen will. Ich find das ja Albers. Der Knabe sollte lieber mal aufhören, beschissene Comedy zu machen und nach nunmehr 12 Jahren vergeblicher Liebesmüh wirklich etwas Witziges entwickeln. Vielleicht hat die ganze Klagewut ja aber auch damit zu tun: eventuell will er einfach nur verhindern, dass die Hinterbliebenen der armen Leute, die sich nach dem Genuss von "Alles Atze" auf RTL aus Verzweiflung aufgehängt haben, seine Adresse herauskriegen und ihn wegen fahrlässiger Tötung vor den Kadi zerren.

Spielkonsolen sind offenbar der neueste Schrei, um sich Schusswunden zu holen. Zuerst gab es die Meldung über den 19jährigen Studenten der California State University, der einen Kommilitonen erschoss und zwei weitere verwundete, weil es einen Streit um eine Playstation gab. Dann der Typ, der einem Wachmann vor einem Casino in San Diego eine Spielkonsole vom Beifahrersitz klaut und sich ein paar Gramm Blei im Rücken, der Schulter und im Auto einfängt. Und nun wurde im Süden Londons ein 18jähriger von Räubern niedergeschossen, die seine Xbox 360 klauen wollten. Sieht fast so aus, als wenn nicht Killerspiele das Problem sind, sondern Leute, die keines dieser Spiele spielen können, weil sie keine Konsole haben...

Kleiner sinnloser Fakt: Die Atombombe "Little Boy", die am 6. August 1945 über Hiroshima abgeworfen wurde, explodierte in 580 Metern Höhe direkt über dem Krankenhaus der Stadt. Ein Teil des Urans in der Bombe stammte eventuell aus deutscher Produktion und kam in den Besitz der Amerikaner, als sich die Besatzung des Uboots U-234 nach der deutschen Kapitulation ergab. Das Uboot war auf dem Weg nach Japan, um das Uran und deutsche Waffentechnik an den Verbündeten zu liefern.

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Geschrieben am 9.5.2007 um 17:10 Uhr

Kategorie: Lästereien

So ganz allmächtig, wie man immer hört, ist der Allmächtige nicht. Denn Gott weist die Israeliten an, Land zu erobern, was auch einige Erfolge gegen die Kanaaniter und Perisiter bringt. Allerdings kann Juda nicht Gaza, Aschkelon und Ekron einnehmen. Gottes Beistand reicht nur für die Eroberung des Gebirges, aber die Einwohner des Tals kann man selbst mit der Hilfe des Allmächtigen nicht vertreiben, da sie "eiserne Wagen" haben. Heißt wohl: eiserne Wagen sind ein echtes Problem für Gott. (Richter 1,18-19)

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Geschrieben am 8.5.2007 um 2:52 Uhr

Kategorie: Meine Sicht der Welt

Willkommen zu einem neuen Blogeintrag, ich find euch Arschgeigen alle total dufte. (Muss ja auch mal ausprobieren, ob das so gut ankommt, seine Fans zu beleidigen.) Man muss ja jeden Eintrag genießen, als wenn es der letzte wäre, nicht wahr? Ich hab letztens gelesen, dass Küsse das Leben verlängern, ergo dürfte meines ja nicht so lang werden. Einige Menschen würde mein Dahinscheiden aber sicherlich mit tiefster Befriedigung erfüllen.

Mark Medlock hat einen auf Alexander Klaws gemacht und seine Freundin abserviert. Gut, seine (Ex-)Freundin hat einen Penis und heißt Stefan, aber das ist jetzt auch nicht sooo überraschend. Ich frag mich nur, wie jemand mit Geschwistern, Geliebtem und Hartz IV sagen kann, er hätte gar nichts außer DSDS. Aber vielleicht hat er mit dem "nichts" auch nur seine Redegewandheit, seine Intelligenz und sein Talent gemeint.

Seit einiger Zeit hat Harald Schmidt in der ARD mit akuter Quotenschwäche zu kämpfen, und wie Quotenmeter.de stolz vermeldet, soll TV Guide in einer Umfrage endlich den Grund dafür herausgefunden haben. Haltet euch fest, der Grund ist: die Mehrheit der Fernsehnutzer findet Harald Schmidt einfach nicht (mehr) lustig! Nein, wer hätte das gedacht? Was gab es nicht alles für Möglichkeiten? Die Batterien der Fernbedienungen sind leer, die Zuschauer haben vergessen, auf welchem Programmplatz das Erste bei ihnen ist, skrupellose Sadisten haben die Arme der Zuschauer eingegipst, die dann nicht mehr umschalten können... aber wie soll man auch darauf kommen, dass die Leute die Sendung nicht gucken, weil sie ihnen nicht mehr gefällt? An diesen brandneuen Ansatz muss man sich wohl erst gewöhnen, was eine Lösung des Quotenproblems weiter nach hinten schieben dürfte.

Die Umfrage "Wer soll der nächste französische Präsident werden?" haben die Franzosen am Sonntag beantwortet. Gewonnen hat mit 6% Vorsprung der konservative Nicolas Sarkozy, welcher bei den Immigrantenkindern in den Pariser Ghettos so beliebt ist, dass diese schon bei Erwähnung seines Namens Freudenfeuer entzünden. Sarkozy versprach in den Wahlen natürlich Blau vom Himmel für alle, mehr Patriotismus, mehr Geld für Bildung und Gesundheit, eine starke Wirtschaft und generell ein ganz neues Frankreich. Ganz toll, endlich mal Zeit für einen Wechsel, weg vom alten Muff! Nur... die Franzosen haben anscheinend vergessen, dass Sarkozy nicht etwa der Kandidat der Opposition war, sondern bereits als Innenminister in der jetzigen konservativen Regierung sitzt, welche eigentlich schon seit 5 Jahren reichlich Gelegenheit hatte, die ganzen guten Absichten umzusetzen. Wenn es eine Sache gibt, die dussliger ist als den Kandidaten der Opposition die Beteuerungen zu glauben, dass man alles viel besser machen wird als die jetzige Regierung, ist es doch, dem Kandidaten der Regierungspartei die Beteuerungen zu glauben, dass man alles viel besser machen wird als die jetzige Regierung. (Ist es okay, wenn ich bei diesem Absatz hier die Quelle weglasse? Oder glaubt ihr mir sonst nicht, dass Sarkozy gewonnen hat?)

Im nächsten Jahr dürfen auch die US-Amerikaner wieder an die Wahlurnen, um die Wahlmänner zu wählen, welche dann wiederum den Präsidenten wählen, wobei es durchaus vorkommen kann, dass jemand Präsident wird, obwohl die Mehrheit des Volkes den anderen Kandidaten haben wollte. Das ist aber nur vier Mal bisher passiert (1824, 1876, 1888 und 2000), also so gut wie nie. *hüstel* Ich empfehle den Wählern jedenfalls einen Kandidaten der Republikaner (Bush darf ja nicht mehr antreten), John Sidney McCain der Dritte. Der ist so auf Linie mit der konservativen Denkweise, dass er selbst bei der Frage, ob er daran glaubt, dass man mit Kondomen die Verbreitung von HIV-Infektionen eindämmen könnte, die Antwort verweigert, wenn er nicht vorher seinen Berater recherchieren lässt, wie seine Meinung zum Thema aussieht. So jemand ist doch geradezu ideal in der Rolle des großen Entscheiders.

Erinnert ihr euch noch an das olle gegrillte Käsesandwich, auf dem angeblich das Antlitz der Jungfrau Maria zu sehen war? Nun, die Entdeckerin des Heiligen Sandwichs möchte auch nach dem Verkauf des ranzigen Nahrungsmittels vor drei Jahren eine Erinnerung daran behalten. Sie hat sich nun ein Bild davon auf die Brust "in die Nähe ihres Herzens" tätowieren lassen. Die Kosten für das 1000 Dollar teure Tattoo übernimmt Golden Palace, welche schon 2004 die 28000 Dollar für die Stulle gelatzt haben. Ich würde ja empfehlen, sowohl die Frau als auch der Besitzer von Golden Palace lassen sich vorsichtshalber noch eine Erinnerung aufs Handgelenk tätowieren, damit sie das Atmen nicht vergessen...

Auch ohne altes Brot mit dem Heiligen Geist drauf kann man viel Geld machen, nämlich mit wundervollen Angeboten aus Afrika. Mir schreiben z.B. regelmäßig die Anwälte der Witwen von alten Diktatoren, die meine Hilfe benötigen, um dreiundzwölfzig Fantastilliarden ins Ausland zu schaffen. Ein Mann aus Liberia bot indes eine andere Chance. In New York suchte er Käufer für acht dicke Stapel weißen Papiers, welches getarnte 100$-Scheine mit einem Gesamtwert von 4 Millionen Dollar sein sollten. Angeblich wurden diese Scheine zwecks Verhinderung von Diebstählen weiß gefärbt, sollten aber zwischen zwei herkömmlichen 100$-Scheinen ihr wahres Gesicht zeigen. Deswegen sollten die Interessenten selbst 5 Millionen Dollar in bar mitbringen. Gedankt wurde Calvin Swen seine Herzensgüte nicht: der angebliche Käufer entpuppte sich als FBI-Agent, der dafür sorgte, dass der Mann wegen versuchten Verkaufs von Falschgeld angeklagt wird. Ich frag mich nur, ob das weiße Papier vor Gericht wirklich als Falschgeld durchgeht.

Wer auf der anderen Seite viel zu viel Geld hat, der kann es gut bei Ebay loswerden. Zum Beispiel wie der Mitbürger, der 451 Euro für das Bild einer Playstation 3 geboten hat. Gibt es eine Bezeichnung, die der Großzügigkeit dieses Menschen angemessen wäre? Also außer "Vollidiot"?

Ein kleiner Tipp für Leute, die sich mit einem Rekord im Guinnes-Buch verewigen wollen, um lebenslangen Ruhm abzustauben (zumindest bis zum nächsten Jahr, wenn die nächste Ausgabe vom Guiness-Buch herauskommt): sucht euch zum Zeitnehmen Leute, die keine Rechenschwäche haben und nicht mit dem Ablesen einer 24-Stunden-Uhr überfordert sind. Sonst geht es euch wie George Hood, welcher 85 Stunden auf einem Heimtrainer verbrachte und virtuelle 1080 Meilen radelte, nur um dann zu hören, dass der Rekord aufgrund oben erwähnter Defizite nicht anerkannt wird. Ich glaube, ich hätte dann diverse Helfer mit meinem Heimtrainer überfahren.

Es geht nichts über Fachkräfte. So denkt man anscheinend auch in Brasilien, wo nun ein Biertester eine Brauerei verklagt hat, weil er durch seine Arbeit zum Alkoholiker geworden wäre. Der Anwalt der Brauerei hatte offenbar aber auch ein paar der Produkte der Firma konsumiert und konterte, dass der Typ schon Alkoholiker gewesen wäre, als er eingestellt wurde. Das Arbeitsgericht verurteilte die Brauerei zur Zahlung von 100000 Real an den Berufssäufer.

Premiere in Tacoma, Washington: Dort wird nun der erste Fall von Sodomie (im deutschen Sinne, also Sex mit Tieren) vor Gericht verhandelt, seit ein entsprechendes Gesetz im letzten Jahr verabschiedet wurde (übrigens weil ein Typ beim Pferdebumsen gestorben ist). Die Ehefrau des 26jährigen Michael McPhail erwischte ihn beim Seitensprung mit dem Familien-Pitbull. Um den Anblick nie zu vergessen, machte sie dann auch Fotos vom Liebesakt. Man sollte jetzt aber nicht denken, Michael wäre pervers: der Pitbull ist ein Mädchen und heißt Sarah.

Wo wir bei gesetzlichen Maßnahmen sind: Paris Hilton hat einen zweiseitigen Bettelbrief an den kalifornischen Gouverneur Arnold Schwarzenegger geschrieben, um sich so den Knastaufenthalt zu ersparen. Die Holde fürchtet offenbar, dass ein Irrer sie im Knast angreift, um berühmt zu werden. (Gut - wer die freiwillig anfasst, der MUSS irre sein.) Ich vermute, außerdem fürchtet sie die Abwesenheit von Champagner, Make-Up, ihrem Handy und ihrer Garde von speichelleckenden Arschkriechern, die ihr erzählen, was für ein geiles Luder die alte Sau ist.

Die journalistische Qualität im Fernsehen ist ja (wie wir wissen) auch bei den öffentlich-rechtlichen Kanälen inzwischen unter aller Kanone, und in diese Kerbe schlägt auch die Sendung Report Mainz, welche Kinderpornographie im Online-Spiel Second Life entdeckt haben will, auf welche bereits die Staatsanwaltschaft Halle angesetzt worden sein soll. Eigentlich ist es wieder nur ein Sturm im Wasserglas: es geht um Leute, die kindliche Avatare haben und diese für Ferkelkram benutzen. Das ist sicherlich ganz schön daneben, aber kann man mir mal sagen, warum so etwas strafrechtlich verfolgt werden soll? Dabei wird kein Kind geschädigt, es ist nicht mal eines beteiligt, es ist einfach nur eine Art Rollenspiel. Wird man demnächst auch wegen Mordes angeklagt, wenn man bei Quake III Arena einen Mitspieler abschießt? Oder muss ich Angst haben, wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz verknackt zu werden, weil ich in World of Warcraft einen Gorilla erschlage? Haben die Diebstähle, die ich in diversen Adventures begangen habe, noch ein spätes juristisches Nachspiel? Ich habe den Eindruck, das gebührenfinanzierte Fernsehen lässt sich mal wieder zu gerne für politische Zwecke einspannen, welche die Einrichtung einer Gedankenpolizei für's Internet vorantreiben sollen...

Vor einiger Zeit hatte ich mal dokumentiert, wie ich eine Klausur schrieb und dabei auch diverse Probleme mit meinem Flüssigkeitshaushalt hatte. Ich gebe zu: einiges an diesem Eintrag ist Fiktion. Keine Fiktion ist aber diese Meldung aus Florida: dort wurden zwei 15jährige Jungs wegen Lebensmittelvergiftung verhaftet, weil sie eine Flasche Apfelsaft aus einem Getränkeautomaten ihrer High School mit Eigenurin verfeinerten und dann wieder in den Automaten verfrachteten. Ein ahnungsloses Opfer kaufte den edlen Tropfen und bemängelte mit kulinarischer Fachkenntnis den faulen Geruch und Geschmack, woraufhin das Getränk in ein Labor zur Expertise geschickt wurde. Schade. Ich finde, die beiden Widerlinge hätten sie austrinken sollen.

Kleiner sinnloser Fakt: Die Widmung "Dem Deutschen Volke" am Berliner Reichstagsgebäude wurde 1916 aus alten französischen Beutekanonen der Befreiungskriege gegen Napoleon gegossen und kurz vor Weihnachten am Gebäude angebracht.

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Geschrieben am 7.5.2007 um 22:13 Uhr

Kategorie: Lästereien

Diesen Fakt schreibe ich, weil ich zum letzten Bibelfakt viele Zuschriften bekommen habe, wonach das Bilderverbot für Christen nicht gelten würde, sondern nur für Juden. Offenbar kennen Christen ihre Bibel nicht wirklich gut. Gott selbst sagt: "Ihr sollt nichts dazutun zu dem, was ich euch gebiete, und sollt auch nichts davontun, auf dass ihr bewahrt die Gebote des HERRN, eures Gottes, die ich euch gebiete." Ergo: Die Gebote gelten so, wie sie in der Tora gegeben wurden. Wenn das Bildnisverbot für Juden gilt, so gilt es auch für Christen, denn es darf ja (auch in der Übersetzung) nichts hinzugefügt oder weggelassen werden.
Jesus hat die alten Gebote ebenfalls nicht außer Kraft gesetzt, tatsächlich warnte er sogar davor, seine Aussagen derartig zu interpretieren: "Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen. Denn wahrlich, ich sage euch: Bis Himmel und Erde vergehen, wird nicht vergehen der kleinste Buchstabe noch ein Tüpfelchen vom Gesetz, bis es alles geschieht. Wer nun eines von diesen kleinsten Geboten auflöst und lehrt die Leute so, der wird der Kleinste heißen im Himmelreich; wer es aber tut und lehrt, der wird groß heißen im Himmelreich." Jesus bezeichnet zwar das Gebot der Nächsten- und Feindesliebe und das Gebot der Liebe zu Gott als die höchsten Gebote, hebt aber die anderen Gebote nicht auf.
Und wer daran denkt, dass im Laufe der Geschichte die christliche Kirche das Gebot außer Kraft setzen könnte, der möge an den Brief des Paulus an die Galater denken: "Aber auch wenn wir oder ein Engel vom Himmel euch ein Evangelium predigen würden, das anders ist, als wir es euch gepredigt haben, der sei verflucht. Wie wir eben gesagt haben, so sage ich abermals: Wenn jemand euch ein Evangelium predigt, anders als ihr es empfangen habt, der sei verflucht." Als Christ darf man die Aussagen Jesu in den Evangelien also nicht ändern. Die Bibel ist keine Verfassung, in der man einfach nach Belieben streichen und ersetzen kann. (5. Mose 4,2, Matthäus 5,17-19, Markus 12,28-31, Galater 1,8)

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Geschrieben am 6.5.2007 um 2:08 Uhr

Kategorie: Meine Sicht der Welt

Ist wieder Zeit, oder? Ich weiß, einige warten ja immer auf was Persönliches, aber viel gibt's an sich nicht zu sagen. Ich hab die Übersetzung des letzten Bands einer Mangaserie abgeschlossen und somit wieder eine Einnahmequelle verloren. Mir bleibt jetzt noch eine Serie, aber angesichts der Tatsache, dass ich mal fünf Serien gleichzeitig betreut hab, ist das ziemlich dünn. (Und wenn man bedenkt, dass Deutschland wirtschaftlich damals in einer Krise steckte, während jetzt doch angeblich die Konjunktur brummt... *hüstel*)

Eben ist die 4. Staffel von DSDS zu Ende gegangen, gewonnen hat der allseits beliebte Fernsehdetektiv Matlock. Beim Absingen seines Bohlen-Liedes dankte er "allen Arschgeigen" und brachte zum Ausdruck, dass die Teilnahme an der Show zum Abspritzen geil war, und jetzt gucke ich mir die Aftershow-Party im Fernsehen an. Ich bin gespannt, ob er auch den Hühnerfickern, alten Fotzen und Hurensöhnen dankt. Gerade sah ich, dass er im Interview mit Frauke Ludowig schon sagte, er fühlt sich wie "gebamst in der Birne". Offenbar konnte Dieter mit dem Fellatio nicht warten.
Mark hatte übrigens einen Stimmenanteil von 78%. Man möge mich für misstrauisch halten, aber der dauernd vorgebrachte Hinweis, dass der Knabe nirgendwo hin kann, keine Familie hätte (wo haben sie dann nur seinen Bruder her?) und nach der Sendung in der Gosse landen würde, könnte eventuell etwas damit zu tun haben. Wenn man die Wahl hat, nackte Brüste zu sehen oder einen kleinen Welpen vor einem Vorschlaghammer zu retten, verzichtet man ja auch schweren Herzens auf die Titten (zumindest wenn man Herz und Anstand im Leib hat). Wie auch immer: ich fand sowieso beide Kandidaten doof.

Habt ihr übrigens in letzter Zeit mal die KitKat-Werbung im Fernsehen mitbekommen? Haben die Nestlé-Leute kein Geld mehr oder warum bringen sie einen Werbespot, den sie vor grob geschätzten 15 Jahren schon bis zum Erbrechen gesendet haben? Nostalgie-Gefühle kommen bei mir da nicht auf, dafür müsste man schon Yogurettes Ulrike Jokiel (oder wie sich die Schnalle schreibt) oder die Wrigleys-Typen mit der riesigen Kaugummipackung unter dem Arm aus dem Archiv kramen.

Schadenfreude ist die schönste Freude. Paris Hilton, die doofe Partybumse, muss nun für 45 Tage in den Knast, weil sie gegen ihre Bewährungsauflagen verstieß, als sie besoffen ohne Führerschein mit dem Auto über den Asphalt raste. Die heulende Matratze beteuerte, sie hätte gedacht, dass sie wieder fahren dürfte, obwohl sie Dokumente im Wagen hatte, in denen der Entzug des Führerscheins vermerkt war. Der Richter kaufte ihr diesen Bullshit aber nicht ab. Die Strafe muss Frau Hilton auf jeden Fall im vom Richter bezeichneten Knast absitzen, Freigang aus Arbeitsgründen und alternative Bestrafungsmethoden (wie etwa Hausarrest mit elektronischer Fußfessel) sind nicht erlaubt. Sollte die Dame nicht pünktlich am 5. Juni vor dem Gefängnistor stehen, verdoppelt sich die Aufenthaltsdauer. Ihr Anwalt war über die Strafe nicht entzückt und empörte sich über dieses angeblich ungerechtfertigte Urteil - offenbar ist es ihm in seiner 40jährigen Praxis als Rechtsanwalt noch nie passiert, dass Prominente tatsächlich bestraft werden, wenn sie Straftaten begehen und dann auch noch ihre Bewährung versauen. Ist ja auch unfair, Promis wie Normalbürger zu behandeln. Der Richter ist jedenfalls mein Held.

Übrigens: ich sammle ja Münzen. (Nur mal so zur Erinnerung.) Und falls ein großzügiger Spender mir einen Wunsch erfüllen möchte: Die Königliche Kanadische Münze prägt nun einen Goldtaler mit 53cm Durchmesser und 3cm Dicke mit dem Nennwert von 1 Million Kanadischer Dollar. Den hätte ich gerne. Die Münze ist 100 Kilo schwer und bei dem momentanen Goldpreis weitaus mehr wert als das, was auf dem Teil steht.

Der dritte Teil des UN-Klimaberichts ist draußen, und wieder kommen die Schlagzeilen in der Art von "Noch acht Jahre bis zur Klimakatastrophe", weil eine Einschränkung des CO2-Ausstoßes bis 2015 im Bericht dringend empfohlen wird. Ich frag mich, wann etwas als Klimakatastrophe gilt und wann nicht. Wenn wir es nicht bis 2015 schaffen, schlittern wir also angeblich in die Katastrophe. Passiert das auch, wenn wir es dann 2016 erreichen? Oder muss es immer ein Jahr sein, was durch 5 teilbar ist? Gilt eine durchschnittliche Erwärmung von 2 Grad bis zu einem bestimmten Zeitpunkt als okay, aber 2,1 Grad als Katastrophe? Diese dussligen Countdowns erinnern mich an die Strahlungswarnungen bei Star Trek TNG, wo der Schiffscomputer auch immer auf die Sekunde genau wusste, wann eine Strahlungsdosis tödlich ist - egal wo man sich im Raumschiff aufhielt und in welcher körperlichen Verfassung man sich befand. Wäre wirklich schön, wenn man die Bestrebungen zur Rettung der Umwelt mal ernst nehmen könnte, ohne dem Ganzen den Anstrich eines Actionfilms zu geben.

Um die Umwelt kümmern sich auch die Kanadier, schließlich wird auch dieses Land mit seiner vielfältigen Natur besonders von der Erderwärmung betroffen sein. Der Parlamentsabgeordnete Mike Lake fordert nun besondere Maßnahmen für einen bestimmten Vertreter der kanadischen Tierwelt: Bigfoot. Vermutlich beschäftigen sich weitere Projekte des engagierten Politikers mit Abgasnormen für Fliegende Untertassen sowie der Standardisierung von Wünschelruten zur Förderung des freien Wettbewerbes unter Scharlatanen.

Ich gestehe, dass ich absolut ungerne telefoniere, es sei denn mit sehr sehr sehr sehr guten Freunden oder Familienmitgliedern. Das spart allerdings auch deutlich an Telefonkosten. In den USA wäre so ein Verhalten allerdings schädlich, denn dort muss man auch zahlen, wenn man nicht telefoniert. Mehrere Telefongesellschaften verhängen Zusatzgebühren, falls ihre Kunden keine besonderen Pakete für Ferngespräche gebucht haben und gleichzeitig die Frechheit haben, überhaupt keine Ferngespräche von ihrem Anschluss aus zu führen. Das heißt aber nicht, dass man gezwungen wäre, einen der besonderen Ferngesprächstarife zu wählen, bei denen man viel Geld bezahlt, um eine bestimmte Anzahl von "Freiminuten" zu haben. Nein, man hat auch die Möglichkeit, einmalig eine besondere Gebühr zu latzen und dann gar keine Ferngespräche mehr führen zu können. Geld für gar keine Leistung - die brillanten Köpfe hinter dieser ganzen Idee könnten glatt in die Politik gehen.

Übrigens, nur mal nebenbei: falls ihr über radioaktives Material stolpert, was aus Pakistan kommen könnte - die Jungs suchen momentan per Zeitungsanzeige danach. Man kennt das ja von sich selbst, es kommt vieles einfach so weg, und dann findet man's nicht wieder.

Wie ich bereits einmal andeutete, glaube ich daran, dass diese Welt grundlegend besser wird, wenn Emma Watson sich mal nackt ablichten lässt, solange sie noch jung und knackig ist. Offenbar haben noch mehr Leute ein Interesse am Körper der 17jährigen. Ein Vergleich der Kinoplakate zu "Harry Potter und der Orden des Phönix" in der Normalversion und der IMAX-Variante ergeben einen interessanten Unterschied. Emmas Oberweite sieht auf dem IMAX-Plakat deutlich üppiger aus, was vermutlich auf die besonderen Vorzüge der 3D-Version des Kinofilms hinweisen soll... oder einfach nur anziehender für einsame Männer ist.

Eine andere junge Schauspielerin hat sich dagegen selbst "verschönert", und zwar mit einem weißen Tattoo. Lindsay Lohan (ja, die die Liebesszene geschwänzt hat) hat sich auf die Innenseite ihres Handgelenks das Wort "breathe" (atmen) tätowieren lassen. In der Talkshow von Ellen DeGeneres erklärte sie auch gleich, warum. "Ich vergesse manchmal zu atmen." Ich glaube, das hatte ich schon einmal in einem alten Witzbuch gelesen.

Wir Menschen müssen uns die Natur untertan machen, sonst macht sie uns fertig. Die neueste Waffe der Umwelt ist offenbar eine Spider-Kuh. In Nebraska kam nämlich ein Kalb mit sechs Beinen zur Welt (und 6 liegt genau zwischen 4 und 8, ich hab nachgerechnet). Der Bonus: es ist Junge und Mädchen gleichzeitig, nur der Hintern musste chirurgisch geöffnet werden, damit das Tier nicht irgendwann platzt. Spinnweben kann es aber (noch) nicht abschießen.

Auch menschliche Kinder sind Problemfälle. Sie hören nicht auf einen, gehen auf den Strich und zum Komasaufen, und man weiß nie, wo sie sich jetzt wieder rumtreiben. Aus diesem Grund wurde auch in Iowa eine riesige Suchaktion nach einem sechsjährigen Mädchen gestartet, welches anscheinend nicht vom Spielen heimkehrte. An der Suche beteiligten sich mindestens 16 Polizisten, die Feuerwehr und viele weitere Menschen, welche teilweise eigens Scheinwerfer kauften, um in der hereinbrechenden Nacht noch Spuren des Kindes entdecken zu können. Irgendwann kam schließlich jemand auf die Idee, die Suche auf das Bett der Kleinen auszudehnen - und als wenn's mit dem Teufel zuging: da war die kleine "Ausreißerin". Vielleicht wäre Osama Bin Laden schon längst gefasst, wenn mal jemand in seiner Wohnung gesucht hätte.

Die Schweiz hat uns entgegen aller Vorurteile doch einiges voraus. So zum Beispiel die Supermarktkette Migros, die auf ihrer Webseite nicht nur Unterwäsche anbietet, sondern auch gleich den Inhalt. Man kann die alleinstehenden Models nämlich per E-Mail kontaktieren und darauf hoffen, sie abzuschleppen. Das kommt offenbar so gut an, dass die Webseite momentan platt ist. Ich glaub, Migros hat genau erkannt, welches Geschlecht sich die Kataloge für Damenunterwäsche am liebsten anguckt.

Kleiner sinnloser Fakt: Würde man alles Gold, welches je auf der Erde gefördert wurde, zu einem Würfel gießen, hätte dieser Würfel eine Kantenlänge von etwa 20 Metern und würde circa 150000 Tonnen wiegen.

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Geschrieben am 3.5.2007 um 19:47 Uhr

Kategorie: Lästereien

Wenn Gott eines hasst, dann Maler, Bildhauer und Fotografen. Eines der 10 Gebote, welches Jahwe Mose gab, besagt nämlich Folgendes: "Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis machen, weder von dem, was oben im Himmel, noch von dem, was unten auf Erden, noch von dem, was im Wasser unter der Erde ist." (Gleichnis bedeutet hier soviel wie Abbild.) Illustrierte Bibeln und die Verfilmungen der beiden Testamente sind also auch Verstöße gegen das 2. Gebot. Ganz zu schweigen von den Kruzifixen und Fresken in den Kirchen, Kathedralen und Kapellen... (2. Mose 20,4)

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Geschrieben am 2.5.2007 um 21:16 Uhr

Kategorie: Meine Sicht der Welt

Gestern war ich am Berliner Ostbahnhof auf dem Riesenflohmarkt. Dummerweise gab es keine Riesen zu kaufen, dafür hab ich ein paar ausländische Geldscheine erstanden. Inzwischen spüre ich sogar meine Füße wieder, über die gestern einige Proleten, Volksschädlinge und Untermenschen gelatscht sind. Allerdings habe ich einige Zweifel, ob wirklich alles, was dort so angeboten wurde, überhaupt verkauft werden kann. Ein abstraktes Interesse an einer völlig durchrosteten Autotür aus den 30er Jahren kann ich mir gerade noch vorstellen, aber schutzlose CD-ROM-Laufwerke und Druckerpatronen, die in der prallen Sonne vor sich hinbacken, sollte eigentlich keiner haben wollen. Meinen Füßen geht es jetzt (wie gesagt) besser, dafür tut meine Zunge mal wieder weh, weil ich beim Essen vom Telefon gestört wurde (ich gucke anklagend in die Richtung eines gewissen kleinen Mädchens) und mir vor Schreck heftig auf die Zunge gebissen habe. So ist mein Leben: Blutvergießen und Schmerzen.

Aus dem großen Protest von Stefan Raab gegen DSDS wurde nichts, also kommt eigentlich dieselbe Scheiße, die der Raab jedes Mal abzieht, wenn er woanders Formate entdeckt, deren Ausführung ihm nicht behagt: er schustert eine Kopie zusammen. Nach "Stefan sucht den Super-Grand-Prix-Star" und dem "Bundesvision Song Contest" bedient er sich wieder mal bei der DSDS-Casting-Idee und startet im Herbst "Stefan sucht den Superstar, der singen soll, was er möchte und gern auch bei RTL auftreten darf", weil der von RTL gegangene Max Buskohl nicht bei TV Total auftauchte, obwohl Raab eventuelle Vertragsstrafen bezahlt hätte. Ich vermute, dass der ganze Blödsinn anfängt, sobald die nächste Popstars-Staffel gelaufen ist. Quoten fährt Raab ja sowieso nur noch mit seinen besonderen Aktionen ein, also wird das vermutlich auch wieder ein ganz toller Erfolg für ProSieben. Ich wäre aber doch langsam mal ganz dankbar, wenn Stefan Raab nach den vielen Jahren kreativer Arbeitsverweigerung wieder aufhören würde, lausig zu sein.

Im vorletzten Eintrag hatte ich ja von einer heißen Liebesszene unter Mitwirkung von Lindsay Lohan und Keira Knightley im Film "Best times of our lives" geschrieben. Tja, Pustekuchen, umsonst davon geträumt, stopft den ganzen sinnlos vergossenen Samen wieder zurück in den Hodensack: Lindsay Lohan ist nicht zum Dreh erschienen. Ich glaube, jetzt fehlt dem Film einfach die künstlerische Tiefe.

Vielleicht möchte Lindsay ja viel lieber einen anderen Beruf haben, in dem man verhindert, dass sie auf die schiefe Bahn gerät, indem man einfach alle Entscheidungen für sie übernimmt: bei der Armee. Die kanadische Armee sucht jederzeit neue Rekruten im Alter von 18 bis 24 Jahren, nun auch in Form von Werbespots im kanadischen Fernsehen. Die Kampagne wird vornehmlich im Umfeld passender Serien platziert: CSI Miami, Kampfstern Galactica, Lost, Die Simpsons, Family Guy und *trommelwirbel* Spongebob Schwammkopf! Wenigstens macht man sich keine Illusionen über die geistige Reife des künftigen Kanonenfutters.

Vielleicht wollte Lindsay aber auch nur ganz sicher gehen, dass sie nicht versehentlich lesbische Aktivitäten mit Keira Knightley vollzieht, die sie später bereuen könnte. Denn wie eine Studie von (zweifellos recht sadistischen) Wissenschaftlern beweist, tendieren Lesben eher zur Fettleibigkeit als heterosexuelle Frauen. Das erklärt allerdings, warum private Amateurvideos von lesbischen Liebespaaren eher Ähnlichkeit mit Elefantenwrestling haben als mit wirklich erotischen Begegnungen zärtlicher Liebessklavinnen, die zum Beispiel die Menschenfreunde und Kunstschaffenden im professionellen Pornogewerbe täglich einfühlsam und diskret produzieren.

Aber nicht überall findet man so hervorragende Arbeitsbedingungen wie in der Sexindustrie. Insbesondere in Indien kann man da schon böse Überraschungen erleben, insbesondere wenn man die zugewiesene Arbeit unvollständig oder gar nicht erledigt. So wurde nun im Osten des Subkontinents ein Arbeiter von seinem Chef geköpft, weil er die Kühe nicht gemolken hat. Bevor jetzt allerdings deutsche Arbeitgeber zu träumen anfangen und aufgrund dieser Meldung neue Methoden zur Steigerung der Arbeitsmoral und der Produktivität entwickeln: auch in Indien ist man nicht ganz so begeistert über diese doch recht ultimative Mitarbeiterzüchtigung und klagte den Schwertschwinger wegen Mordes an.

Sony liebt es, im Gespräch zu bleiben, egal ob gut oder schlecht. Erst jetzt wurde bekannt, wie man am 1. März den Release des Spiels "God of War II" in Athen feierte. Ein muskulöser Kerl mit Fell um den Leib? Okay. Ein halbnacktes Mädel mit Farbe auf dem Leib? Super! Eine tote Ziege auf der Bühne? Jetzt klingt's zwar weniger nach Pornofilm, andererseits geht's nun eher in die abartige Richtung. Auch wenn die anfänglichen Behauptungen, die Journalisten hätten sich ihr Essen aus dem Leib der Ziegenleiche holen müssen, sich als unwahr herausstellten, wird die Party wohl nicht gerade als Zeugnis des guten Geschmacks der europäischen Sony-Niederlassung in die Geschichte eingehen. Ich wäre gern bei dem Meeting dabei gewesen, auf dem das Event geplant wurde. "Ich schlage ein Mädchen mit Bodypainting vor!" "Ja, großartige Idee, Bob!" "Ich denke, ein Muskelprotz im Fellfummel bringt das Barbarenthema der Antike richtig rüber!" "Volltreffer, Carl, das machen wir!" "Ich würd sagen, wir schleifen eine tote, blutige Ziege auf die Bühne und schreiben in die Einladungen, dass die Gäste ihre Eingeweide fressen müssen!" "... Prima Idee, Boss..."

Ich darf keine Nagelfeile ins Flugzeug mitnehmen, weil das angeblich zu gefährlich wäre, aber blinde Piloten lässt man aufsteigen. Unfair.

Wenn er seinen Ultraleichtflug einige Jahre früher gemacht hätte, hätte er in Sydney vielleicht folgendes gesehen (okay, nein, hätte er nicht): eine offiziell geistig zurückgebliebene 26jährige hatte im Februar 2002 einige Sprayer an einer Bahnstrecke beobachtet und festgestellt, dass einer von ihnen ganz cool und lässig auf die Leiter eines langsam fahrenden Güterwaggons sprang und einige Meter mitfuhr. Prompt dachte die angehende Friseuse: "So cool will ich auch aussehen", kroch durch das Loch im Zaun und suchte sich Beute. Als sie dann einen passenden Waggon erblickte, hüpfte sie an die Leiter und war cool, musste allerdings zu ihrem Entsetzen bemerken, dass der Zug beschleunigte. Sie ließ die Leiter los und wurde einige Meter mitgeschleift, was ihrem coolen rechten Bein so viel uncoolen Schaden zufügte, dass es knapp unter dem Knie amputiert werden musste. Sie verklagte die Eisenbahngesellschaft auf eine Million Dollar, weil die nur einen lumpigen Maschendrahtzaun aufgestellt hatten, bekam nun aber nur die Hälfte zugesprochen, weil das Gericht unverständlicherweise der Meinung war, dass sie ja auch ein minimales Maß an eigener Schuld hätte. Ich hätte die blöde Kuh eiskalt abgebügelt. Selbst mit der geistigen Reife eines Achtjährigen weiß man doch, dass Züge groß und schwer sind und verdammt viel Aua machen können. Jedenfalls sollte das eher gelernt werden als die Möglichkeit, scheißviel Geld von anderen einzuklagen, wenn man selbst zu doof war.

Endlich arbeiten Pharmazeuten mal an etwas Sinnvollem statt an Quatsch wie der Krebsheilung: eine Pille soll Frauen nicht nur den Appetit nehmen und sie somit schlanker machen, sondern auch ihr sexuelles Verlangen stärken. Tests an Mäusen und Affen sind bereits vielversprechend verlaufen. Ich hoffe, das Zeug kommt erst auf den Markt, wenn ich mal wieder eine Freundin habe, anstatt dann darunter leiden zu müssen, dass andere Pärchen einfach die Sorgen ihrer Beziehung wegvögeln und sich nicht mehr trennen.

Solche Trennungen schmerzen ja fast immer, manchmal werden sie aber richtig widerlich. Eine schottische Frau verdächtigte ihren Ehemann, sie nach 21 Jahren Ehe zu betrügen, und so tat sie das einzig Logische. Sie setzte sich mit ihrem Mann zusammen, konfrontierte ihn mit ihrem Verdacht, und beide diskutierten die Sache sachlich wie Erwachsene. Sie benutzte zur Verfeinerung des Abendessens Hundepupu und fing zu lachen an, als der ahnungslose Mann sich daran machte, sein opulentes Mahl zu verzehren. Dafür wurde sie nun von einem schottischen Gericht verurteilt. Das waren allerdings vermutlich nicht die letzten Gerichtstermine für die Beiden: die Scheidung muss schließlich auch noch durch. Der Fall illustriert auch sehr schön, dass die Frau anscheinend eine miserable Köchin war, wenn der Mann nicht einmal merkte, dass er Hundekacke aß.

Kleiner sinnloser Fakt: Der österreichische Schneider Franz Reichelt erfand einen fledermausähnlichen Mantel, der wie ein Fallschirm funktionieren sollte. Der Erfinder ließ es sich nicht nehmen, seine Entwicklung selbst zu testen, indem er sich am 4. Februar 1912 damit vom Eiffelturm stürzte. Vermutlich war der letzte Gedanke des ersten Batmans etwas in der Art von "Verdammter Mist, die Scheiße funktioniert nicht." Seine Erprobung wurde bis zum bitteren Ende gefilmt.

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Geschrieben am 29.4.2007 um 23:55 Uhr

Kategorie: Persönliches

Endlich hab ich das Update geschafft und kann mich erst einmal wieder anderen Dingen widmen. Dem Blog, dem Buch, meiner Arbeit, der Uni und diversen anderen Dingen. Zum Beispiel meiner Frisur, die wieder mal gestutzt werden müsste. *seufz* Ich wünschte, meine Haare wären Emo, dann würden sie sich selbst schneiden. Aber ich hab auch Grund zur Freude. Meine alte Kamera, die zwar schon fünf Jahre alt ist, aber ein schön großes Objektiv hat und daher sehr gute Fotos schießt, musste ich vor etwas über einem Jahr als defekt in den Schrank verbannen, weil frisch eingelegte Batterien schon leer waren, bevor die Kamera ganz hochgefahren war. Nun habe ich spaßeshalber einfach mal versucht, extrastarke Batterien einzulegen (die wohl intern mit spaltbarem Material funktionieren), und die haben tatsächlich das geschafft, was meine Akkus und andere Batterien nicht vermochten: das gute Stück funktioniert wieder. Meine kleinere Kamera, welche ich mir als Ersatz gekauft hatte, werde ich aber trotzdem noch weiter benutzen, da sie leichter zu tragen ist und schneller reagiert.

Mehr gibt's heute erstmal nicht, ich hab ja schon mit dem Update und dem Newsletter mein Soll heute erfüllt, gell? ;-)

Kleiner sinnloser Fakt: "PlayStation" war ursprünglich Sonys Projektname für einen CD-ROM-Zusatz zum SuperNES von Nintendo. Nintendo fiel Sony dann allerdings in den Rücken und beauftragte überraschend Philips mit der Entwicklung des CD-ROM-Laufwerks für das SNES, als Sonys Arbeit bereits weit fortgeschritten war. Die neue PlayStation, die dann Mitte der 90er den Videospielemarkt aufrollte, war auch eine Art Rache Sonys an Nintendo. Da Nintendo das Laufwerk schließlich ganz aufgab, weil Sega mit seinem ähnlich gelagerten MegaCD für den Mega Drive auf die Schnauze flog, lohnte sich für Nintendo der Verrat nicht einmal kurzfristig.

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Geschrieben am 26.4.2007 um 0:25 Uhr

Kategorie: Lästereien

World of Warcraft hat wesentlich mehr Realismus zu bieten als Kritiker dem Spiel bisher zugestehen wollten. Herr Blizzard ist wohl doch nicht so ignorant.

WoW-Quest: Der rollende Verräter

Ich glaub allerdings, dass dieser Quest nur in einer Gruppe zu schaffen ist...

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