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Geschrieben am 28.3.2007 um 1:04 Uhr

Kategorie: Meine Sicht der Welt

Ganz am Anfang mal Schelte: Jungs und Mädchen, so geht das nicht. Ich dachte, wir wären uns einig, dass die ganze Sache so funktioniert: Ich schreibe etwas, ihr schreibt Kommentare und erzählt mir, wie toll ihr das findet, was ich geschrieben hab. Wenn ich allerdings einen Eintrag schreibe, der von einigen hundert Leuten angeguckt wird, von denen aber nur sechs Menschen etwas schreiben, ist das ein nicht sonderlich motivierend.

Am Sonntag habe ich mit meinem Bruder "Neues vom Wixxer" geguckt. Herrlicher Film, kann ich nur jedem empfehlen. Falls aber jemand die Angewohnheit hat, mitten im Kino während des Films seine stinkende Butterstulle auszupacken und zu fressen, so wünsche ich ihm einen brutalen Tod. Und das gilt auch nachträglich für den Asozialen, der das getan hat, als wir uns den Film anschauten.

Gemüffelt hat am vorletzten Samstag auch ein Mitspieler eines illegalen "Gears of War"-Turniers in Fort Collins im amerikanischen Colorado. Er und einige weitere Mitspieler statteten sich nämlich mit Windeln aus, um im Notfall auf den Toilettengang verzichten zu können. Der Notfall trat bei besagtem Teenager ein, nachdem er 5 Dosen eines koffeinhaltigen Getränks geleert hatte und dieser Genuss alle Schleusen öffnete. Genau, alle Schleusen. Er schiss sich also gepflegt die Windel voll und beschloss, dieses Missgeschick zu ignorieren. Das zarte Aroma von Jauchegrube, welches durch die Luft waberte, konnten seine Nachbarn allerdings nicht so einfach aus dem Bewusstsein verdrängen. Sie forderten, den Hosenscheißer aus dem Saal zu entfernen. Ein normaler Mensch würde diese Forderung nachvollziehen und sagen: "Scheiß drauf." Der Meister der Exkremente wollte den Rausschmiss aber nicht akzeptieren und rief die Polizei, um seine Wiedereinsetzung zu erzwingen. Die Polizei jedoch machte den ganzen Laden dicht, da das kommerzielle Turnier nicht angemeldet war.

Studentenverbindungen sind typisch für die USA. Bizarre Namen werden aus dem griechischen Alphabet zusammengesetzt, es gibt eigene Wohnhäuser und merkwürdige Verhaltensregeln. Eine Studentenverbindung für Frauen kickte letztens mal eben alle Mitgliederinnen raus, die schwarz oder übergewichtig sind. In Michigan ließ es sich eine Studentin aber richtig gutgehen: sie latschte in das Haus der Studentenverbindung Pi Kappa Alpha (der sie gar nicht angehörte), zog sich nackt aus, legte sich aufs Sofa im Wohnzimmer und masturbierte dort gemütlich. Sie ließ sich auch durch die Bewohnerinnen nicht bei ihrer Handarbeit stören und telefonierte auch mal zwischendurch. Das vermutlich unter Drogeneinfluss stehende Mädel zog sich nach einer halben Stunde ihren schwarzen, kurzen Ledermantel an und ging, nachdem die Bewohnerinnen die Polizei riefen. Die Schutzmacht konnte allerdings nur die zurückgelassenen Klamotten der Masturbantin sicherstellen. Die Studentenverbindung will nun die Couches im Wohnzimmer entsorgen (das Mädchen muss talentiert masturbiert haben).
Komisch. In einer männlichen Studentenverbindung hätten die Jungs Videos gemacht, sich mit dem Mädchen fotografieren lassen und das Sofa zum Ehrenmitglied ernannt.

Im Fernsehen läuft gerade was über ein Treffen von Tourette-Kranken. Find ich lustig. Man stelle sich vor, wenn alle zur selben Zeit den vokalen Tic bekämen, obszöne Begriffe zu schreien. Der Mitschnitt würde dann super ins Programm von Aggro Berlin passen.

Die Firma FlipStart Labs hat einen neuen mobilen PC entwickelt. Gut, das allein wäre keine Meldung wert. Aber endlich gab es mal eine richtige Innovation: eine eigene Taste für "Strg-Alt-Entf". Die Notwendigkeit dieser Taste wurde erkannt, als man Testnutzer dabei beobachtete, wie sie den Computer beinahe fallen ließen, als sie versuchten, das Ding in der Hand zu halten und gleichzeitig diesen Dreifingersalut abzufeuern. Hoffentlich hält die Aufschrift auf der Taste auch häufiger Belastung stand.

Großer Schock für alle, die sich den Hut mit nem Dampfhammer aufsetzen: nun ist auch der Zentralvorstand des Siemens-Konzerns wegen Veruntreuung von der Justiz einkassiert worden, nachdem bereits unzählige Ermittlungsverfahren wegen Korruption gegen Konzernmitglieder eingeleitet wurden. Nein ehrlich: mich wundert es, wie man glauben kann, dass hunderte Millionen Euro in dunklen Kanälen verschwinden, aber die Führungsspitze eine weiße Weste hat.

Der Tod von Anna Nicole Smith bringt mich immer wieder zum Lachen. Gut - ich wirke jetzt schon wieder ein Arschloch, aber gebt mir eine Chance: der Obduktionsbericht der Matratze zeigt, dass die Frau in ihren letzten Tagen neun verschiedene Medikamente eingenommen hat, die zu ihrem Tod führten, darunter Methadon und Antidepressiva. Daraus schließt die Polizei (Achtung, jetzt kommt's), dass die Sache ein Unfall und kein Selbstmord war. Ich find, jetzt könnte die Pharmaindustrie ihr wenigstens einen Blumenkranz aufs Grab legen. Immerhin haben sie eine ihrer besten Kundinnen verloren.

Ein Gefängniswächmann in Polen hat offenbar vergessen, für welche Seite er arbeitet. Als einige Polizisten einen Häftling mit einem Streifenwagen abholten, feuerte der Mann mehrere Schüsse auf das Auto, tötete zwei Beamte und verletzte den Häftling sowie einen weiteren Polizisten. Danach verrammelte er sich in seinem Wachturm. Da er offenbar nicht den Mumm hatte, sich eine Kugel in den Kopf zu jagen, wurde er von einer Antiterroreinheit gestellt und dabei lediglich schwer verwundet. Ich bewundere die Zurückhaltung der polnischen Polizei.

Schmuggeln will gelernt sein. Einige schieben sich Kokainpäckchen in den Hintern und riskieren so schwere gesundheitliche Schäden. Nur etwas weniger gefährlich, aber dennoch bescheuert war eine Palästinenserin, die von Ägypten in den Gaza-Streifen reisen wollte. Sie widmete sich der heimlichen Überführung von Reptilien. Sie klebte sich drei junge Krokodile mit Klebeband an den Körper, um sie später an einen Zoo zu verkaufen. Nur zu blöd, dass den Zollbeamten die Leibesfülle in Krokodilform auffiel.

Kleiner sinnloser Fakt: Der Karatschai-See im südlichen Ural wurde zu Sowjetzeiten als Endlager für radioaktiven Abfall benutzt und ist heute der am stärksten verschmutzte Ort der Erde. Um zu verhindern, dass Sand aus dem austrocknenden Seegebiet vom Wind weggetragen wird und andere Gebiete verseucht (wie bereits passiert), wurde der See vollständig mit Beton bedeckt. Ein Picknick am Ufer ist aber nicht nur mangels malerischer Aussicht eine schlechte Idee. Nach spätestens einer Viertelstunde ist man tödlich verstrahlt.

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Geschrieben am 24.3.2007 um 22:44 Uhr

Kategorie: Meine Sicht der Welt

Seit einiger Zeit läuft ja regelmäßig die SAP-Werbung im Fernsehen. Mit irgendsoeinem Schmierlappen, der verkündet, dass SAP jetzt auch Software für den Mittelstand hat, er sich dem Kauf der Software aber noch ein paar Minuten verweigert. Ich frag mich, wen diese Werbung ansprechen soll. Springt jetzt irgendein Firmenbesitzer auf und ruft: "Hey, ich bin Mittelstand, ich brauche Software dafür"? Üblicherweise sollte man in der Werbung doch erst mal vermitteln, was die Software macht und warum der Mittelstand sie brauchen könnte. Aber dafür reicht eine halbe Minute wohl nicht. Aber was beschwer ich mich: SAP-Software hat ja sowieso den Ruf, scheißkompliziert zu sein.

Der PS3-Start in Europa war ein riesiger Erfolg. Für Microsoft. Die MS-Jungs hatten nämlich eine Menge Spaß. In London stellten sie den wartenden Konsolen-Fans Stühle mit der Aufschrift "Man hätte euch nicht warten lassen sollen. www.shkyw.org" hin, außerdem schenkten sie Journalisten 168 Bierdosen, was den Preisunterschied zwischen den Konsolen verdeutlichte. Aber auch ohne aktive Teilnahme hatte man bei MS viel zu lachen: auf der Berliner Launchparty der PS3 ließ Sony Leute bizarre Dinge tun, um eine Playstation 3 gratis zu bekommen, zum Beispiel sollte einer Kaffeepulver und rohe Eier essen. Ein anderer sollte eine XBox360 zusammentreten und für jeden Tritt, der die XBox nicht zerstörte, ein Kleidungsstück ablegen. Als der Typ nur noch in Shorts dastand und die Microsoft-Konsole immer noch intakt war, brach man diese Aktion ab. Inzwischen bereue ich schon ein wenig, nicht dort gewesen zu sein. Das hätte ich zu gern gesehen.

Die Harvard-Universität will Bill Gates ein Ehrendiplom verleihen. William H. Gates der Dritte fing in den 70er Jahren an der berühmten Uni ein Studium an, beendete es jedoch nicht, weil sein kleines Geschäft namens Microsoft doch etwas zu viel Zeit erforderte. Ich hab mich besonders darüber amüsiert, wie jede Zeitung und jedes Newsportal die Behauptung der Agenturmeldung abschrieb, dass Gates Mathematik studiert hätte. Das passt zwar in das Geek-Schema, stimmt aber nicht. In Wirklichkeit zog er Mathematik als Hauptfach zwar in Betracht, entschied sich dann aber für ein Jurastudium, was insbesondere seinen Vater sehr freute, da der selbst Rechtsanwalt war.

Es gibt Leute, denen stinkt einfach alles, und das lassen sie ihre Umwelt auch spüren. Zu dieser Sorte gehört auch ein Busfahrer im kanadischen Calgary, der sich weigerte, eine Frau mitzunehmen, weil er ihr Parfum nicht mochte, welches allerdings die anderen Fahrgäste nicht störte. Der Vorgesetzte des Fahrers traf nach fünf Minuten am Ort des Geschehens ein, schiss seinen Untergebenen aber nicht nach Strich und Faden zusammen, sondern nahm die Frau selbst im Auto mit. Der Fall wird jetzt untersucht, ein Sprecher der Stadt ist sich aber relativ sicher, dass es momentan noch keine Regelung gibt, die Busfahrern erlaubt, Fahrgäste rauszuschmeißen, weil man ihr Parfum nicht mag.

Wie verbindet man Computerspiele und gute Taten? Ein chinesischer Betreiber von Onlinerollenspielen hat die Antwort gefunden: gesperrte Accounts werden erst dann wieder freigeschaltet, wenn die Übeltäter einen halben Liter Blut spenden. Bisher haben sich schon hunderte Spieler dazu bereit erklärt. Graf Dracula kann sich aber noch mehr freuen. Wenn neue Spieler Blut spenden, dürfen sie sogar gratis spielen.

Ein japanischer Milliardär hat ein Herz für arme Hawaiianer. Genshiro Kawamoto kaufte Luxusvillen auf Hawaii und vermietet diese nun an einheimische Familien für gerade mal 150 Dollar im Monat. Bald sind acht Familien derart beglückt, beworben haben sich 3000. Ich find's unfair. Ich krieg nie so ein Angebot. Die Nachbarn sind übrigens gar nicht so begeistert - ich vermute, sie haben mal die "Flodders" gesehen.

Auch wenn die ganzen Schlampennews vielleicht nerven: eine muss diesmal doch sein. Aus den inzwischen versteigerten Tagebüchern von Anna Nicole Smith geht hervor, dass sie Sex hasste. Schon komisch, dass trotzdem die halbe Erdbevölkerung auf ihr rumrutschte, wenn man so die ganzen Möchtegernväter ihrer Tochter zählt. Und wenn sie Sex hasste... warum schrieb sie ins Tagebuch, dass sie ihren Ölmilliardär betrogen hatte?

Eine Schule im amerikanischen Bloomfield Hills (Michigan) hat nun ihren Schülern verboten, Accounts bei Community-Seiten wie MySpace oder irgendeine andere Form einer persönlichen Webseite zu besitzen. Das Verbot gilt nicht nur in der Schule, sondern auch daheim, und soll die Schüler vor Perversen schützen, die sich die Adressen der süßen jungen Kinder nun wieder in herkömmlichen Chats besorgen müssen. Die Elternvertretung der Schule unterstützt das Vorhaben.

In Utah hat dagegen eine Schule ein etwas anderes Problem. Denen gehen nämlich langsam die Lehrerinnen aus, da diese sich reihenweise vermehren. Im Juni wird die Geburt des elften Lehrerkinds in diesem Jahr erwartet. Manche schieben diese plötzliche Fruchtbarkeit auf das Wasser, ich würde da eher einen sehr aktiven Typen im Kollegium oder unter den Schülern vermuten. Die Lehrerinnen nehmen das alles mit Humor: sie finden es besonders süß, dass die Fünftklässler versuchen, die Babys nach sich benennen zu lassen.

Immer schlechtere Absatzzahlen von Musik-CDs in den USA haben einen Musikmanager zu der Aussage verleitet, dass mit CDs kein Geld mehr zu verdienen wäre. Ich vermute, er wird jetzt gerade von den Tokio-Hotel-Produzenten ausgelacht. Kleiner Hinweis für umsonst: Macht da mal vernünftige Musik drauf und nicht so einen Rotz von talentlosen Bolzen wie Justin Timberlake oder US5, dann klappt's vielleicht auch wieder mit den Verkäufen. (Oder um es mit den Worten von Dirk Bach bei der Echo-Verleihung 2004 zu sagen: "Und ihr wundert euch, dass es euch schlecht geht?")

Kleiner sinnloser Fakt: Die Firma Nintendo, welche ursprünglich nur Spielkarten druckte, versuchte unter Hiroshi Yamauchi, dem Enkel des Firmengründers, ihren Geschäftsbereich zu erweitern. Man probierte es zwischenzeitlich mit Taxis, Instant-Reis und Liebeshotels, bevor man endlich mit elektronischem Spielzeug erfolgreich wurde.

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Geschrieben am 24.3.2007 um 17:36 Uhr

Kategorie: Lästereien

Männer, die verheiratet sind, begehen schon Ehebruch, wenn sie nur eine andere Frau begehrend anschauen. Das Patentrezept gegen derartige Verführungen ist natürlich: Augen rausreißen. (Matthäus 5,28-29)

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Geschrieben am 22.3.2007 um 20:20 Uhr

Kategorie: Meine Sicht der Welt

Amazon muss seine Empfehlungsalgorithmen echt mal überarbeiten. Aus der Tatsache heraus, dass ich mal Final Fantasy X-2 für die Playstation 2 gekauft habe, wird mir empfohlen, doch die Playstation 2 zu kaufen. Spitze, ich saß über ein Jahr vor dem Spiel und fragte mich schon, was ich mit dieser blinkenden Scheibe anfangen soll.

Übrigens startet die PS3 ja heute nacht in Europa und anderen Märkten, die Sony gerne mit Füßen tritt. Saturn (die mit "Geiz ist geil") bietet in Berlin eine besonders asoziale Aktion an: wer seine XBox 360 von einer Kletterwand schmeißt, kriegt eine PS3 umsonst (gibt's allerdings nur 50 Mal). Nun kostet eine 360 weniger als eine PS3, man kann also durchaus davon profitieren. Allerdings finde ich es ziemlich pervers, funktionierende Elektronik so sinnlos zu zerstören. Wenn die Saturn-Mitarbeiter unbedingt XBox 360 gegen PS3 "tauschen" wollen, könnten sie die Microsoft-Konsolen ja auch einfach so annehmen und z.B. an Kinderheime spenden.

Wie es aussieht, müssen wir doch noch länger darauf warten, dass Emma Watson sich nach Erreichen der Volljährigkeit für den Playboy nackig macht, um ihre Karriere anzuschieben. Wie Warner Brothers mitteilt, wird sie auch in den beiden letzten HP-Teilen die Hermi(o)ne Granger spielen. Sehen wir es positiv: vielleicht ist dann die Gesellschaft so offen, dass die Fotos dann auch offener werden. Immerhin dürfen wir ja inzwischen auch mal in normalen Nackedeimagazinen ein bisschen Schamlippe sehen - im Vergleich zu meinen ersten Playboyheften aus den 90er Jahren ein Quantensprung.

Ein nicht einmal zweijähriges Mädchen musste in Florida in ein Krankenhaus eingeliefert werden, nachdem Mitarbeiter ihrer Vorschule merkwürdiges Verhalten feststellten. Im Blut des Mädchens wurde Kokain gefunden. Die Eltern sind offenbar clean, aber auch den Mitarbeitern des Kindergartens konnte kein Drogenkonsum nachgewiesen werden.

Vor Moslems muss man sich in Acht nehmen, schließlich soll der Islam mit dem Schwert verbreitet werden. Auch in Nigeria dreht man ihnen besser nicht den Rücken zu. Dort haben muslimische Schüler eine christliche Lehrerin totgeschlagen, den Direktor verprügelt und in der Schule Feuer gelegt. Der Anlass für die Ausschreitungen war ein Mäusepups: Während einer Prüfung hatte die Lehrerin einem Schüler aufgrund eines Betrugsverdachts auch eine Koranausgabe abgenommen, was als Beleidigung der heiligen Schrift des Islams interpretiert wurde.

Zum Ausgleich kommt aber auch gleich wieder eine Geschichte über Christen dazu: In einem kleinen russischen Dorf haben mehrere hundert Einwohner den Umtausch ihrer Pässe verweigert. Der Grund: In den Strichcodes auf den neuen Pässen könnte der Antichrist mit seiner Zahl 666 verewigt sein. Einige mental besonders herausgeforderte Pensionäre holen auch ihre Pensionen nicht mehr von der Post ab, da auch auf den Quittungen Strichcodes sind.

Texas, Land der Freiheit. Paris ist eine kleine Stadt in diesem großen freien Bundesstaat der USA. Und natürlich leben dort Weiße und Schwarze nebeneinander. Allerdings heißt das ja nicht, dass man sie gleich behandeln muss. So wurde ein weißes 14jähriges Mädchen zur Bewährung verurteilt, als sie das Haus ihrer Familie anzündete. Ein schwarzes 14jähriges und nicht vorbestraftes Mädchen muss für 7 Jahre ins Gefängnis, weil sie einen Schulwächter beiseite schubste, als sie in die Schule wollte, bevor die Schulglocke läutete, weil sie zwecks Medikamenteneinnahme zur Schulschwester musste. Vor dem Gesetz sind halt alle gleich - aber nicht vor den Richtern.

Wenn Schlampen sich anzicken, kann das schon amüsant sein. Wenn aber die Mutter einer Schlampe der Mutter der anderen Schlampe vorwirft, sich nicht genug um ihr Kind gekümmert zu haben, wird es erst richtig bizarr. Und doch: Die Mama von Lindsay Lohan erhebt schwere Vorwürfe gegen Lynne Spears, der Mutti von Britney. Die hätte sich nämlich wie eine Löwin für ihre Tochter einsetzen müssen, als sie von den Medien so verrissen wurde. Ich hätte ja einen Vorschlag zur Güte: die vier Damen sollten zusammen schwofen gehen, natürlich mit den Töchtern in der bekannten Partynuttenaufmachung ohne Höschen, und dann stimmen die Muttis gemeinschaftlich drüber ab, wer den Paris-Hilton-Gedächtnispreis mehr verdient hat.

Kleine Anmerkung für den, der das Wetter macht: Du spinnst ja wohl.

Kleiner sinnloser Fakt: Der erste zivile Kommunikationssatellit Telstar wurde im Juli 1962 gestartet und nur 7 Monate später versehentlich bei einem amerikanischen Atombombentest im Weltall zerstört.

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Geschrieben am 22.3.2007 um 10:07 Uhr

Kategorie: Lästereien

Die Israeliten ziehen unter Mose nach dem Auszug aus Ägypten ganze 40 Jahre lang durch die Wüste, um schließlich Kanaan zu erreichen. Die normale Reisezeit für diese Strecke betrug nicht mehr als zehn Tage. Gott lässt die Israeliten zwar nicht den direkten Weg durch das Land der Philister nehmen, dieses Land war allerdings nicht breiter als 60 Kilometer und kann daher auch nicht den Weg so sehr verlängert haben.
Vielleicht war Mose aber auch nur ein typischer Mann und zu stolz, um nach dem Weg zu fragen. (2. Mose 13,17 und 2. Mose 16,35)

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Geschrieben am 21.3.2007 um 16:56 Uhr

Kategorie: Videos

Open Source wäre NIE zu so etwas fähig:

Das Lied, was die Irre stammelt, hätte das Zeug zum Hit.

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Geschrieben am 21.3.2007 um 13:26 Uhr

Kategorie: Meine Sicht der Welt

Manchmal ist es schlimm, Atheist zu sein. Ich hab jetzt nämlich niemanden, zu dem ich beten kann, dass das Display meines Laptops nicht den Geist aufgibt. Seit einer Reinigung hat das Teil rechts eine merkwürdige Spur, als wenn dort etwas unter das Glas gekommen wäre. Dabei war das Reinigungsmittel extra für Laptopmonitore gedacht. *seufz*

Typen, die gerne ihre Frauen schlagen, sollten zum Islam wechseln, falls sie es noch nicht gemacht haben. Dort gehört das nämlich zum guten Ton. Zumindest glaubt das eine Richterin am Amtsgericht Frankfurt/Main, die über einen Antrag auf vorzeitige Scheidung (ohne Trennungsjahr) einer Ehe zwischen zwei Marokkanern zu entscheiden hatte. Der Mann hatte seine Frau wiederholt geschlagen (was sogar die Polizeit feststellte, als sie in der Wohnung einen Streit schlichten musste) und gedroht, sie zu ermorden. Die Richterin indes wies den Antrag ab. Begründung: Im Koran sei die Züchtigung der Frau festgeschriebenes Recht und begründe damit keinen Härtefall. Wie gut, dass die Richterin nicht über Ehrenmorde entscheidet, da würden die Täter womöglich noch einen Blumenstrauß und 100 Euro Trefferprämie zugesprochen bekommen. Inzwischen wurde der Richterin der Fall wegen Befangenheit entzogen.

Aber auch auf der anderen Seite des Gerichtssaals gibt es genug Vollidioten. So sieht sich die Anwältin Sylvia Stolz jetzt einer Anklage wegen Volksverhetzung gegenüber, ebenso droht ihr ein Berufsverbot. Frau Stolz verteidigte 2005 und 2006 den Holocaust-Leugner Ernst Zündel und vollbrachte dabei die Geistesleistung, eine Beschwerde an das Gericht mit "Heil Hitler" zu unterschreiben. Die Frau wurde wegen nationalsozialistischer Äußerungen schließlich vom Prozess ausgeschlossen. Als sie trotzdem erschien, musste sie aus dem Gerichtssaal getragen werden.

Britney Spears hat Angst davor, pleite zu gehen. Nachdem sie in den letzten zwei Jahren 21 Millionen Dollar, also zwei Drittel ihres Vermögens verpulvert hat, macht ihr der Gedanke an einen drohenden Bankrott ihren Entzug zur Qual - am liebsten würde sie sich die Situation wohl schönsaufen. Nun bin ich etwas erstaunt - zum einen darüber, dass man sich bei immerhin noch 11 Millionen Dollar Vermögen wirklich so sehr in die Hose machen kann. Andere Menschen könnten sich damit zur Ruhe setzen. Zum anderen wundert mich, dass sie bei über 80 Millionen verkaufter Alben, 55 Millionen verkaufter Singles, riesiger Tour- und Merchandiseeinnahmen und unzähliger Werbeverträge nicht mehr als 32 Millionen Dollar auf der Kante hatte. Immerhin: jetzt spart sie ja schon am Shampoo.

Vielleicht will Britney ja ein Haus in Detroit kaufen. Der wirtschaftliche Niedergang der amerikanischen Automobilindustrie sorgt für so viele leerstehende Häuser in der Stadt, dass diese bereits billiger als ein Auto zu kriegen sind. Am letzten Sonntag wurden mindestens 16 Häuser für 30000 Dollar oder weniger verkauft, ein Haus mit vier Schlafzimmern bekam man für schlappe 7000 Dollar.

Wir gucken ja immer mit ein wenig Schadenfreude und überlegenem Unverständnis auf die Meldungen aus den USA, wo gewisse Bücher aus hanebüchenen Gründen aus den Bibliotheken verschwinden. Doch warum in die Ferne schweifen? Am Chemnitzer Kepler-Gymnasium wurde nun Harry Potter vom Lehrplan der 5. Klasse genommen, weil sich zwei Elternpaare über das Buch beschwert haben, da es sie in ihren christlichen Gefühlen verletzen würde. Insbesondere der breite Raum, den die Magie im Werk einnimmt, stört die Erziehungsberechtigten. Offenbar können sie mit einer Jungfrauengeburt, einer Vervielfachung von Fisch und Brot und auferstehenden Toten umgehen, aber nicht mit Geschichten über Kinder, die auf Besen herumfliegen. Versteht ihr jetzt, warum wir in der DDR versucht haben, die Religionen zu unterdrücken? Wenn man das unterlässt, kommt sowas raus wie in Karl-Marx-Stadt Chemnitz. Ich freu mich jedenfalls schon auf die Beschwerden, wenn in der Klasse Lessings "Nathan der Weise" mit der Ringparabel rankommt.

Tom und Bill Kaulitz haben Briefe vom örtlichen Kreiswehrersatzamt bekommen: sie sollen Angaben zur Vorbereitung ihrer Musterung machen. Bill Kaulitz, der kürzlich von der FHM als "Frontfrau von Tokio Hotel" auf Platz 7 der "Unsexiest Women 2006" gewählt wurde, und sein Bruder haben den Fragebogen allerdings nicht ausgefüllt, obwohl sie rechtlich dazu verpflichtet sind. Mich können sie allerdings nicht beeindrucken - selbst wenn sie in den Knast gehen würden, könnte ich sie nicht als Rebellen anerkennen.

Mal wieder gibt es Schimpfe von der UN für das deutsche dreigliedrige Schulsystem, welches von vornherein Schüler benachteiligt und somit zu Unterschichtenproblematik beiträgt. Die Kultusminister Deutschlands allerdings fordern eine "Korrektur" des Berichts, der noch nicht veröffentlicht wurde, ihnen aber bereits bekannt ist. Mit bereits bekannter Hartnäckigkeit halten sie daran fest, dass die Aufteilung in Haupt- und Realschule sowie Gymnasium ganz dufte wäre. Besonders gefallen hat mir die Äußerung vom Kultusminister Sachsen-Anhalts, Jan-Hendrick Olbertz: "Die Diskussion über Schulstrukturen hält uns seit den siebziger Jahren von energischen und entschlossenen inneren Schulreformen ab." Soll wohl heißen: "Wenn ihr das System gut finden würdet, hätten wir es schon längst geändert." Die Idee, dass Kritik an bestehenden Umständen Reformen behindert, anstatt sie anzustoßen, will sich mir logisch nicht wirklich erschließen. Ehrlich gesagt bin ich entsetzt, dass jemand, der solchen Hirnschiss fabriziert, einen Ministerposten besetzt.

Ich hab gerade diesen Artikel bei SPON gelesen. Toll. "Die junge Frau heißt Aylin Selcuk [...] und hatte bis vor kurzem selbst die türkischstämmigen Schüler der Hauptschulen über einen Kamm geschoren: 'Prolltürken', die an ihrem Misserfolg in der Schule selbst schuld sind." Soweit, so gut. Und dann das: "Einem Jungen aus der neunten Klasse seien im Zweiergespräch gar die Tränen gekommen, als er von seinen Problemen und Sorgen erzählte: Eigentlich wolle er gerne aufpassen, aber wenn alle Blödsinn machen, dann sei er halt auch dabei." Bin ich der einzige, der sich gedacht hat, dass das ein Spitzenbeispiel für "selbst schuld" ist? Das würdelose Geflenne hätte sich der Knabe bei mir sparen können. Wer nicht mal das bisschen Selbstbeherrschung aufbringt, nicht bei jedem Scheiß mitzumachen, hat's verdient, später in der Gosse von Hunden angepinkelt zu werden.

Kleiner sinnloser Fakt: Oft wird behauptet, Marco Polo hätte das Rezept für Spaghetti aus China nach Europa gebracht. Marco Polo war allerdings nie in China, sondern dachte sich die Reisen aus und schmückte sie mit fremden Beschreibungen. Wäre er wirklich in China gewesen, hätte er sicher chinesische Schriftzeichen, Essstäbchen oder die chinesische Mauer erwähnt.

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Geschrieben am 21.3.2007 um 10:31 Uhr

Kategorie: Lästereien

Laut Jesus soll man keinen Eid schwören, ein Ja soll ein Ja sein, ein Nein einfach ein Nein. Jakobus der Gerechte ist ebenfalls dieser Meinung. Trotzdem können sich Christen oft nicht verkneifen, mit den Worten "so wahr mir Gott helfe" Eide zu leisten. (Matthäus 5,33-37 und Jakobus 5,12)

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Geschrieben am 21.3.2007 um 0:16 Uhr

Kategorie: Persönliches

Vor einigen Stunden hat ein kleines Mädchen das Licht der Welt erblickt, welches hoffentlich zur zweiten Generation der Fans meines Geschreibsels gehören wird. Die Chancen dafür stehen nicht schlecht, da ihre Eltern zur ersten Generation gehören.
Ich wünsche Lara und ihren frischgebackenen Eltern alles Liebe und gratuliere zu dem freudigen Ereignis. ^^

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Geschrieben am 20.3.2007 um 8:18 Uhr

Kategorie: Lästereien

Um den Pharao davon zu überzeugen, die Israeliten gehen zu lassen, lässt Mose Gott zehn Plagen über Ägypten einbrechen. Die fünfte Plage ist eine Viehpest, die alles Vieh der Ägypter eingehen lässt. Dennoch bekommen die Menschen und ihr Vieh dank der sechsten Plage Geschwüre. Die siebte Plage (Hagel) tötet noch einmal alles Vieh auf den Feldern. (2. Mose 9)
Ein großer Teil der Plagen wäre übrigens unnötig gewesen, wenn Gott nicht so ein Sadist wäre. Denn laut Bibel "verstockte der HERR das Herz des Pharao", damit dieser hartnäckig bleibt und es so einen Grund gibt, über Ägypten Tod und Unglück zu bringen. (2. Mose 9,12, 2. Mose 10,20, 2. Mose 10,27, 2. Mose 11,10)
Auch die Verfolgung der Israeliten durch die ägyptische Armee hat Gott zu verantworten, da er unbedingt die Soldaten umbringen wollte. (2. Mose 14,4)

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