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Geschrieben am 19.3.2007 um 18:56 Uhr
Kategorie: Lästereien
Bibelfakten Teil 7
Die Bibel soll an sich unveränderlich sein, und dennoch wurden in der Übersetzung häufiger aus ideologischen Gründen Details verändert. So erwähnt Paulus im Römerbrief die Apostel Andronikus und Junia. Junia ist ein Mädchenname, da aber vielen Übersetzern (auch Luther) der Gedanke an einen weiblichen Apostel unangenehm war, änderten sie den Namen in Junias. Allerdings gab es den Jungennamen Junias in dieser Zeit nicht. Bis heute ist dieser Fehler weltweit in vielen Bibelübersetzungen vorhanden. (Römer 16,7)
Ein Detail wird oft als Beispiel für nachträgliche Änderungen angeführt: Bis in die 50er Jahre beinhaltete die Luther-Übersetzung der Bibel eine Stelle, in der David das besiegte Volk der Ammoniter in Ziegelöfen verbrennen lässt. Nachher übersetzte man diesen Teil so, dass die Ammoniter lediglich an den Ziegelöfen arbeiten mussten. Der hebräische Originaltext ist an dieser Stelle nicht ganz eindeutig und kann tatsächlich beides bedeuten, weswegen sich auch international die Übersetzungen oft unterscheiden. Bevorzugt wird mittlerweile aber die Version mit der Zwangsarbeit. (2. Samuel 12,31)
Geschrieben am 19.3.2007 um 13:29 Uhr
Kategorie: Meine Sicht der Welt
Weiter geht's
Ein Artikel in der TV-Spielfilm über misshandelte TV-Serien inklusive Angabe zu DVD-Veröffentlichungen hat mich ziemlich traurig gemacht. Die herrlich kitschige Heile-Welt-Serie "Brady Bunch" kommt bei uns zwar doch ab Herbst auf DVD heraus (ich hatte vor anderthalb Jahren bei Paramount noch eine Absage erhalten), dafür aber wird es keine weiteren DVDs von "Zurück in die Vergangenheit" geben. Ich hoffe, dass in einigen Jahren doch noch ein Versuch gestartet wird, die Serie komplett hier zu veröffentlichen, ich verlange ja nicht einmal besondere Extras. Auf die deutsche Synchro möchte ich aber nicht verzichten, die find ich nämlich sehr gut gelungen.
Genetiker in Frankreich haben durch Verwendung von Genen aus fluoreszierenden Quallen Kaninchen kreiert, welche im Dunkeln leuchten. Bisher gibt es aber noch keine Erkenntnisse, inwieweit der CO2-Ausstoß der Leuchtrammler einen Umweltvorteil gegenüber herkömmlichen Glühbirnen oder Energiesparlampen darstellt. Auf jeden Fall hat man die wuscheligste Lichtquelle aller Zeiten.
Ein Licht dürfte auch einem Museumsdirektor in der japanischen Stadt Takayama aufgegangen sein. Im Museum wurde ein 100kg schwerer Goldbarren in einem offenen Tresor ausgestellt. Gesichert war das Gold nicht - die Besucher sollten es berühren dürfen. Drei Leute konnten sich nach dem Berühren offenbar gar nicht von dem Edelmetall trennen. Sie wuchteten den Barren aus dem Tresor und verdufteten damit. Ein Wächter, der die Diebe zur Rede stellen wollte, wurde einfach zur Seite geschubst. Der Barren ist umgerechnet über 1,2 Millionen Euro wert.
Fliegen ist schön. Allerdings nur, wenn möglichst alle lebendig sind, insbesondere die Piloten. Aber selbst wenn nur ein Passagier während des Fluges den Löffel reicht, kann das recht schnell unangenehm werden. Das mussten vor kurzem die Reisenden auf einem Flug der Britisch Airways von London nach Neu-Delhi feststellen. In der Luft biss eine 70jährige Frau ins Gras und wurde von der Kabinenbesatzung in die erste Klasse geschleift, um dort in einem Sitz festgeschnallt zu werden. Die lebendigeren Passagiere fühlten sich allerdings nicht nur von der Verschiedenen gestört, die aufgrund diverser Turbulenzen immer wieder aus dem Sitz rutschte. Auch die Verwandschaft der Toten, die 5 Stunden neben der Leiche in der ersten Klasse saßen und ihr Dahinscheiden beweinten und beklagten, trugen zum allgemeinen Unwohlsein bei.

Andere würden wohl am liebsten ihre Karriere töten. Emma Watson, die Hermi(o)ne Granger aus den Harry-Potter-Filmen, möchte offenbar nicht in den letzten beiden Filmen der Serie mitspielen und lässt sich somit auch eine obszöne Menge Geld entgehen. Sie will nicht dauernd als das "Mädchen in den HP-Filmen" bekannt sein, begründet sie ihre Ablehnung. Ich vermute, das kommt ein bisschen zu spät. Wil Wheaton wollte nicht dauernd der Navigator der Enterprise sein - und wow, hat der eine Karriere gemacht. Mark Hamill hat nur drei Mal bei Star Wars mitgemacht - und schaut euch nur an, was für ein Megafilmstar er heute ist. Fast der gesamte Cast der alten Star-Trek-Serie hat seinen Wohlstand dieser Serie und dem nachfolgenden Brimborium darum zu verdanken. Soweit ich weiß, gibt es für Schauspieler durchaus schlimmeres, als auf eine Rolle festgelegt zu sein und damit Millionen zu verdienen. Nämlich arbeitslos zu sein und wehmütig an das Geld zu denken, was man sich hat durch die Lappen gehen lassen.
Geschäftstipp der Woche: Wäscheklammerexport in die Türkei. In Istanbul muss man sich nämlich die Nase gründlich verschließen. Aufgrund der geringen Niederschlagsmengen und daraus folgender Wasserknappheit haben die Wasserwerke der Stadt den Einwohnern und Touristen empfohlen, in der nächsten Zeit auf das Duschen zu verzichten. Ich empfehle dem Chef der Wasserwerke mal den Besuch einer großen Messe oder Convention. Dort verzichtet grob geschätzt nur die Hälfte der Anwesenden auf das Duschen, und trotzdem riecht es zum Steinerweichen.
5 US-"Experten" haben auf der Game Developers Conference 10 Spiele benannt, welche sie im historischen Sinne für so wichtig halten, dass diese unbedingt erhalten werden müssten. Neben solchen Klassikern wie Sim City, Doom und Civilization ist aber auch ein Spiel dabei, welches nur von seinen Entwicklern gespielt wurde. Ebenfalls genannt wurde das erste Warcraft-Spiel, obwohl das die Echtzeitstrategie nicht am stärksten prägte. Besonders entsetzt hat mich aber, dass kein einziges Grafikadventure wie Maniac Mansion oder Monkey Island erwähnt wurde. Hier gibt's den Artikel dazu von Spiegel Online.
Kleiner sinnloser Fakt: Bis 1975 bestanden die 5-DM-Münzen zum großen Teil aus Silber. Da der Silberpreis stark anstieg und der Metallwert der Münzen schließlich größer als ihr Nennwert wurde (was viele dazu brachte, ihre 5er einzuschmelzen), wurden sie aus dem Verkehr gezogen und durch neue 5-DM-Münzen ersetzt, die kein Silber mehr enthielten. Ein ähnliches Phänomen gibt es derzeit bei den amerikanischen Münzen: der Kurswert des US-Dollars ist gesunken, während die Metallpreise für Zink, Kupfer und Nickel gestiegen sind, so dass die Münzen zu 1 und 5 Cent beim Schrotthändler Profit bringen würden. Aus diesem Grund ist es seit Dezember 2006 in den USA verboten, diese US-Münzen einzuschmelzen oder in größeren Mengen außer Landes zu bringen. Für Silbermünzen gilt das schon seit den 60er Jahren.
Geschrieben am 18.3.2007 um 6:38 Uhr
Kategorie: Lästereien
Bibelfakten Teil 6
Es darf niemand in die Kirche gehen, der zerquetschte Hoden hat oder dem sein Penis abgeschnitten wurde. (Ich glaub ja, wem so etwas passiert ist, der hat auch den Glauben an Gott verloren...) Außerdem darf kein unehelich Gezeugter teilnehmen, ebenso nicht seine Nachkommen bis zur zehnten Generation. (5. Mose 23,2-3)
Geschrieben am 17.3.2007 um 3:55 Uhr
Kategorie: Lästereien
Bibelfakten Teil 5
Salomo braucht über 150000 Leute und 7 Jahre, um einen lumpigen Tempel von etwa 33 Meter Länge, 11 Meter Breite und fast 17 Meter Höhe zu bauen. (1. Könige 1,2, 1. Könige 6,38 und 2. Chronik 2,2)
Bei seinem eigenen Domizil war Salomo etwas großzügiger als bei dem für Gott, sein Haus war 55 Meter lang und knapp 28 Meter breit. (1. Könige 7,1-2)
Geschrieben am 16.3.2007 um 17:54 Uhr
Kategorie: Lästereien
Bibelfakten Teil 4
Laut Moses sollen Hasen Wiederkäuer und damit unrein sein. (Spinner...) Außerdem zählen Fledermäuse angeblich zu den Vögeln. (5. Mose 14,7-16)
Geschrieben am 15.3.2007 um 2:51 Uhr
Kategorie: Lästereien
Bibelfakten Teil 3
Jesus bezeichnet Petrus als Satan. Petrus wurde später trotzdem der erste Papst. (Matthäus 16,23 und Markus 8,33)
Geschrieben am 14.3.2007 um 1:32 Uhr
Kategorie: Lästereien
Bibelfakten Teil 2
Laut der Bibel sind nicht nur Frauen während ihrer Periode unrein, sondern auch Männer, die sich mit Sperma bekleckert haben. Das gilt auch für mit Sperma bekleckerte Kleidung und Frauen. (3. Mose 15,16-33)
Geschrieben am 13.3.2007 um 8:10 Uhr
Kategorie: Lästereien
Bibelfakten Teil 1
Ich dachte mir, um endlich mal was Regelmäßiges in dieser Rubrik hier machen zu können, such ich mir ein Thema: Lustige/interessante/bekloppte Details aus der Bibel.
David sollte Saul hundert Vorhäute von Philistern bringen, um Sauls Tochter heiraten zu dürfen. Er zahlte mit zweihundert Vorhäuten. (1. Samuel 18,25-27)
Geschrieben am 28.2.2007 um 7:40 Uhr
Kategorie: Meine Sicht der Welt
Jesus, Maria und Josef
Ich hab ja letztens von meinem neuen alten CD-Player erzählt. Das Schönste hab ich allerdings vergessen: Die Fernbedienung hat gerade mal 5 Tasten. Diese demütige Bescheidenheit rührt mich bis heute. Ein/Ausschalten und die Lautstärkeregelung muss ich am Gerät selbst vornehmen. Aber gut - verbrenn ich halt ein paar Kalorien.
James Cameron hat seine Dokumentation vorgestellt, die behauptet, das Grab von Jesus gefunden zu haben. Neben Jesus sollen auch Maria Magdalena und ihr gemeinsamer Sohn Juda im Grab gefunden worden sein, nebst sieben anderen Leuten; die Namen stehen auf den Särgen. Wirklich aufregend ist das allerdings nicht: Maria, Jesus, Josef, Juda und Matthäus waren ganz normale Namen, insofern wäre ich beeindruckter, wenn man einen Brian gefunden hätte. (Bitte zitiert jetzt eure Lieblingsszenen aus dem Monty-Python-Film.) Schön fand ich auch, dass DNA-Untersuchungen beweisen sollten, dass der echte Jesus da gelegen haben soll - wo zum Teufel kriegt man denn Vergleichs-DNA vom Heiland her? Und sollte der nicht eigentlich sowieso komplett in den Himmel gefahren sein? Der Dokumentarfilm wird vermutlich an Karfreitag von ProSieben ausgestrahlt, wahrscheinlich tut Aiman Abdallah dann wieder so, als wenn er persönlich das angebliche Geheimnis enthüllt hätte.
In Russland muss sich auch ein Gericht mit spirituellen Dingen befassen. Eine Mutter hat nämlich Klage eingereicht, da die Geburt ihrer Tochter unter der Nummer 666 registriert wurde (offenbar war das Kind das 666., was dort in diesem Jahr zur Welt kam). Als die Frau das nach zwei Jahren zufällig mitbekam, bekam sie nen Blutsturz und motzte herum, dass die Zahl satanisch wäre, ein Siegel des Antichristen und jeden Christen besudeln würde. Manche Schriften nennen übrigens die 616 als Zahl des Antichristen. Wenn man nun auch die 13 (Unglückszahl), die 4 (Unglückszahl in Asien) und sonstige Zahlen tabuisiert, die irgendwem nicht gefallen könnten, darf man eigentlich gar nichts mehr zählen. Wird dann eigentlich Graf Zahl in der Sesamstraße ein Pflock ins Herz gerammt, wenn er nicht mehr gebraucht wird?
Allerdings können religiöse Ansichten noch viel schlimmere Ausmaße haben als alberne Gerichtsverfahren. Zum Beispiel Gerichtsverfahren wegen versuchten Mordes. Ein offenbar arabischstämmiger Taxifahrer geriet in Nashville bei einer Diskussion mit zwei Studenten über Religion so in Rage, dass er sie aus dem Auto schmiss und dann versuchte, sie zu überfahren. Der Fahrer ist bereits polizeilich bekannt gewesen und lieferte sich schon im letzten Jahr eine Verfolgungsjagd mit der Polizei.
Eine Lehrerin in Mailand hat einen störenden Schüler (7 Jahre) zur Ruhe bringen wollen, indem sie ihm mit einer Schere in die Zunge schnitt. Vorher schnauzte sie ihn noch an, dass er gefälligst stillhalten soll, wenn sie den Lappen amputiert. Im Anschluss bettelte sie ihn an, die Tat als Selbstverstümmelung anzugeben. Doofe Nuss. Ich glaub ihr, dass der Knabe gestört hat (hey, der stammte aus Tunesien), aber dann stiftet man doch gefälligst einen älteren Schüler dazu an, den Störenfried unauffällig ein paar Mal die Treppe runterzuschubsen. Muss man denn selbst den Erfindern der Mafia alles beibringen?
Eine Studie in den USA hat herausgefunden, dass von 129 Testpersonen 63 Menschen allergisch gegen Marihuana-Pollen sind. Das waren 70 Prozent der Allergiker in der Testgruppe. So ganz überrascht mich das nicht: viele Kiffköppe sehen schon so aus, als wenn sie die Krätze hätten.
Yahoo hat Empfehlungen für Arbeitnehmer veröffentlicht, die Millionäre werden wollen, ohne selbstständig zu werden. Tipp 4: Man soll eine professionell aufgemachte Seite bei MySpace.com basteln, um potenziellen neuen Arbeitgebern seine Vorzüge zu präsentieren. Nicht nur, dass sich "professionell" und "MySpace" beißen, ich gebe keiner Firma eine große Chance, die ihre hochbezahlten Angestellten bei MySpace zusammensucht. Ich fürchte schon den Tag, an dem das auch in Deutschland einreißt und die ersten Typen über ihre Beepworldseiten angeheuert werden.
Ein siebzehnjähriges Mädchen in Pakistan hat Angst, zu einem Fremden ziehen zu müssen, um dessen Sohn zu heiraten. Der Grund: Der Vater des Mädchens hat es vor 15 Jahren bei einem Pokerspiel eingesetzt und verloren. Die Geldschulden, für die das Mädchen herhalten musste, betragen umgerechnet etwa 125 Euro. Irgendwie wirkt es gar nicht mehr so schlimm, sein Monatsgehalt am Spielautomaten zu verjubeln...
Ein 8jähriger Engländer ist schon ein schwerer Junge. Und das wörtlich: der Brocken wiegt knapp 100 Kilogramm. Die Behörden wollten das Kind ins Heim einweisen lassen, um eine Diät durchzusetzen, aber das wurde von einem Gericht jetzt abgeschmettert. Wer weiß, ob das wirklich gut war. Der Junge fängt zu fressen an, sobald man ihm den Rücken zudreht. Vorschläge wie ein Vorhängeschloss am Kühlschrank lehnt die Mutter allerdings ab: "Es ist nicht der richtige Weg, das Kind verhungern zu lassen." Ich bezweifle, dass der Fleischberg verhungern würde, schließlich könnte jetzt ein kleines Dorf ganz gut von dem Leben, was der Bursche auf den Hüften trägt.
Kleiner sinnloser Fakt: Deutschstämmige Amerikaner stellen die größte ethnische Gruppe in den USA dar. 15,2% (über 42 Millionen Menschen) der Bevölkerung geben Deutsche als ihre hauptsächlichen Vorfahren an, allerdings sprechen weniger als zwei Millionen dieser Leute deutsch. An zweiter Stelle stehen die Iren, an dritter Stelle die Nachfahren der afrikanischen Sklaven, und erst an vierter Stelle kommen die Nachfahren der Engländer, welche ja immerhin die Kolonialherren waren. Trotz der deutschen Vormachtstellung (*hüstel*
) gab es nur zwei US-Präsidenten mit primär deutscher Abstammung: Dwight D. Eisenhower und Herbert Hoover. Dafür gehört auch Paris Hilton zu den Deutschamerikanern...
Geschrieben am 24.2.2007 um 21:02 Uhr
Kategorie: Meine Sicht der Welt
Essen und Gesundheit
Die moderne Technik ist was Schönes, aber manchmal vergessen die eifrigen Techniker doch so die eine oder andere Funktionalität, die man bereits als Selbstverständlichkeit angesehen hat. Mein Festplattenrekorder kann keine Audio-CDs abspielen. Meine Mini-Anlage, die ich vor ziemlich genau 15 Jahren bekommen hatte, hat auch keinen CD-Player, weswegen ich später zu Weihnachten einen eigenständigen CD-Player bekam, welcher in Rente geschickt wurde, als der erste DVD-Player in mein Leben trat. Zum Glück hat meine Familie Hemmungen, Elektrogeräte wegzuwerfen, also darf der CD-Player nach langer Zeit im Exil wieder werkeln. Gebrannte CDs kann aber auch er nicht abspielen. Die Sau.
Bischof Mixa hat sich in seiner Eigenschaft als Sprachrohr katholisch geprägter Rückständigkeit gegen die Pläne von Familienministerin von der Leyen gewandt, mehr Betreuungsplätze für Kinder anzubieten. Frauen würden zu Gebärmaschinen degradiert, da sie die Kinder nur noch zur Welt bringen und dann irgendwo zur Aufbewahrung abgeben könnten, um selbst als Arbeitsreserve der Industrie zu gelten, anstatt die Familie zu stärken. Schließlich gibt es für eine Frau nichts Erfüllenderes, als den ganzen Tag zu Hause zu sitzen, auf die Kinder aufzupassen und ansonsten die Zeit damit zu verbringen, das Geld des Mannes beim Friseur und im Schuhgeschäft auf den Kopp zu kloppen. Vielleicht hätte Familienmensch Lehmann seine Äußerungen mal mit seiner Frau absprechen sollen. Oh, Moment...
Bei Beate Uhse gibt's offenbar Probleme - anscheinend ist der Geschäftsgewinn 2006 wieder einmal gesunken. Eingerechnet in das schlechte Ergebnis ist noch nicht einmal der Defekt einer Sprinkleranlage letzten Dezember, welcher ein Warenlager der Firma in Holland absaufen ließ. Der Versandhandel ist auf die Hälfte geschrumpft, und auch die meisten Filialen haben weniger Gewinn gemacht als im Jahr davor. Ich vermute einfach mal, dass die Leute inzwischen wieder selber (und pur) bumsen, weil's billiger ist.
Studien in Uganda und Kenia sollen angeblich ergeben haben, dass beschnittene Männer ein geringeres Risiko hätten, sich mit dem HIV zu infizieren. Das liegt wohl daran, dass die Haut der Eichel durch ständige Reibung an der Unterwäsche langsam zu Leder wird und neben reduzierter Empfindungsfähigkeit weniger Möglichkeiten für die Viren zum Eindringen zulässt. Meine Pelle bleibt trotzdem dran - jemand ohne Füße hat schließlich auch ein geringeres Risiko, sich die Zehen zu brechen, und trotzdem lässt sich keiner deswegen die Beine abnehmen.
Eine andere nervige Krankheit nervt Jessica Simpson: Sie hat eine Nahrungsmittelallergie gegen Weizen, Käse und Tomaten. Nur zu blöd, dass sie ausgerechnet bei Pizza Hut einen Werbevertrag hat. Aber Werbeleute sind ja clever, vielleicht können sie ihr Kotzen gewinnbringend in die Spots einbauen, eventuell indem man sich auf die Zielgruppe der Bulimie-Kranken einschießt.
Haben sich Sony-Manager noch vor kurzem lästernd über die Abwärtskompatibilität der Spielkonsolen ihrer Konkurrenten geäußert, versuchen sie jetzt, den sowieso schon spät beglückten Europäern eine in dieser Hinsicht kastrierte Playstation3 in den Rachen zu schieben. Die zuerst produzierten PS3 können PS2-Spiele abspielen, weil quasi eine eigene PS2 in die Konsole eingebaut wurde. Für die europäische Version soll allerdings ein Software-Emulator die zusätzlichen Chips ersetzen und somit die Produktion der Konsole billiger machen. Der Nachteil: der Emulator muss an die Spiele angepasst werden, wird also erst nach und nach durch Firmware-Updates immer mehr PS2-Spiele unterstützen. Microsoft macht das bei der XBox360 schon immer so, um XBox-Spiele auf der neuen MS-Konsole abspielen zu können, und erntete dafür hässliche Häme von Sony. Der Preis für die PS3 bleibt in Europa aber trotzdem höher als in den anderen Märkten. Mittlerweile wünsche ich Sony aufrichtig, mit der PS3 auf die Schnauze zu fallen.
Irgendwelche Freaks rufen dazu auf, den 24. März zum offiziellen "Shutdown Day" zu machen und an diesem Tag keinen Computer zu benutzen. Ich find's toll. Vielleicht gibt's dann weniger Ausfälle bei Myblog, weil die ganzen Stricker und TH-Fans den Server nicht mehr blockieren. 
Das Touristeninformationszentrum in Swindon (England) weigert sich, ein Buch über Soldaten des 1. Weltkrieges zu verkaufen, wenn der Autor des Buches keine Versicherung über 5 Millionen Pfund abschließt. Der Grund: die Stadt will nicht selbst für Verletzungen durch das Buch zahlen müssen, falls einem Besucher das Buch auf den Fuß fällt oder er sich am Papier schneidet. Ja, echt. Immerhin hat man sich inzwischen dazu entschlossen, die Versicherungssumme auf 2 Millionen Pfund zu beschränken.
In Liechtenstein ist es nun verboten, Kühe mit Cannabis zu füttern, da man kürzlich eine zu hohe THC-Konzentration in der Milch der Kühe fand. Außerdem wurde das Melken immer schwerer, da die Kühe nur faul auf dem Rücken lagen, gelegentlich "Alles is cool, Muh" sagten und für einmal Melken drei Tage brauchten.
Wesentlich schlimmer war ein kleiner schwarzer Hund in San Antonio dran. Der wurde nämlich von einem Auto angefahren und hatte danach ein gebrochenes Bein. Der Schwager des Hundebesitzers griff sofort zum Taschenmesser, um das Bein zu amputieren. Den Kopf des winselnden Hundes fixierte der Hobbytierarzt bei der Operation, indem er drauftrat. Die ganze Prozedur dauerte über eine halbe Stunde. Eine Nachbarin versuchte, den Schlächter von seiner Tat abzuhalten, erntete aber nur ein: "Ich habe das schon einmal getan, ich tu dem Hund einen Gefallen."
Der Hundebesitzer selbst hatte nichts gegen diese Behandlung einzuwenden, und so zog auch die Polizei ab, ohne einzuschreiten. Tierschutzorganisationen erfuhren erst zwei Tage später von dem Vorfall - da war der Hund allerdings schon gestorben und im Müll entsorgt worden. Ich wünsch mir jetzt nur noch, dass dieser Typ auch mal einen Beinbruch erleidet. Ich spendier dann auch eine Kettensäge für seine Verarztung.
Kleiner sinnloser Fakt: Ein hoher Cholesterinspiegel hat überhaupt keinen negativen Einfluss auf die Lebenserwartung, da ein niedriger Cholesterinspiegel zum Beispiel das Krebsrisiko erhöht (man stirbt also vielleicht nicht durch einen Herzinfarkt, aber dafür an Krebs). Außerdem lassen Studien darauf schließen, dass ein niedriger Cholesterinspiegel aggressiver macht. Bisher ist wissenschaftlich nicht erwiesen, dass eine cholesterinarme Ernährung wirklich gesünder wäre, was etwa 90% der Ernährungssendungen im deutschen Fernsehen überflüssig macht.









