Aktuelles
[1] [2] [3] [4] [5] [6] [7] [8] [9] [10] [11] [12] [13] [14] [15] [16] [17] [18] [19] [20] [21] [22] [23] [24] [25]
[26] [27] [28] [29] [30] [31] [32] [33] [34] [35] [36] [37] [38] [39] [40] [41] [42] [43] [44] [45] [46] [47] [48] [49] [50]
[51] [52] [53] [54] [55] [56] [57] [58] [59] [60] [61] [62]
Geschrieben am 12.12.2009 um 18:26 Uhr
Kategorie: Meine Sicht der Welt
KW ist wichtig!
Klopfers Web ist eine der wichtigsten Seiten im deutschen Markt.
Das behauptet jedenfalls eine Firma, die mir einen Brief geschickt hat. Die Leute dort erzählen mir ganz aufgeregt, dass jetzt endlich bald .co.de-Adressen registriert werden können (so in der Art von .co.uk-Adressen in Großbritannien oder .co.jp-Adressen in Japan). Juhuu! Wie lange mussten wir darben und sehnten uns nach Liebe, Erotik und .co.de-Adressen! Und auch ich könnte eine klopfers-web.co.de-Adresse haben für nur 99 Euro im Jahr! Yeah!
... Nee, danke.
In Großbritannien und Japan haben (bzw. hatten) Firmen gar keine andere Wahl, als auf .co.uk- bzw. .co.jp-Adressen zurückzugreifen, weil die nationalen Domainverwalter es nicht anders erlaub(t)en. Was die .co.de-Leute machen, ist eigentlich nix anderes, als würde ich anfangen, .klopfers-web.de-Adressen anzubieten (also z.B. dolleseite.klopfers-web.de). Wer dafür einen knappen Hunderter zahlt, statt sich für knapp ein Zehntel der Summe eine normale .de-Domain zuzulegen, hat meiner Meinung nach nicht alle Latten am Zaun.
Um aber nicht nur Antiwerbung zu machen: Der aktuelle Playboy hat (nach längerer Zeit) mal wieder richtig heiße Fotos. Aber ich muss trotzdem schimpfen: Nur zwei Fotostrecken? Die haben Zugriff auf eins der dicksten Nackedeifotoarchive der Welt, und dann dieser Geiz? Die wissen selbst, dass sich keine Sau für die Artikel interessiert, und die kaum verholenen Werbestrecken, in denen irgendein gefönter Schleimspacken teure Klamotten vorführt, rechtfertigen doch wohl ein bissel mehr als zwei lumpige Fotostrecken. (Und nein, der beigelegte Kalender reißt nichts raus. Dafür ist das Heft schließlich teurer.)
Ach ja: Spendiert mir jemand 2500 Euro, damit ich den Fotoworkshop mitmachen kann, der im Playboy angeboten wird? 
Offenbar gab's bei der Bundeswehr in Afghanistan einen Klamottenskandal, von dem ich gar nichts mitbekommen hab. Allerdings stand heute im Schundblatt "Berliner Kurier" eine Meldung dazu drin, dabei auch die Beschreibung der skandalösen T-Shirts.
Die T-Shirts [...] waren mit einer Nachstellung des Bombenschlags gegen die von Taliban entführten Tanklastzüge und dem Bibelspruch "Du sollst nicht stehlen" versehen.
.
.
.
BWAHAHAHAHA! So eins will ich! 
Was mich auch zum Schmunzeln brachte: Im VOX-Teletext werden auf der Startseite immer drei Schlagzeilen unter dem Satz "DAS MÜSSEN SIE HEUTE WISSEN" präsentiert. Gestern mit dabei: "Deutsche Mädchen sind zu dick". Ja, das muss man heute wissen. Hehe.
Eine gute Ehe basiert unter anderem auf gegenseitiger Achtung und Rücksichtnahme... und idealerweise, dass man seinen Ehepartner nicht zu oft vermöbelt. Um dies sicher zu stellen, haben Herr und Frau Zhang aus China einen ganz besonderen Vertrag geschlossen, in dem festgelegt wird, dass sie ihren 32-jährigen Gatten nicht öfter als einmal pro Woche zusammenschlagen darf. Frau Zhang hat nämlich neben Kung-Fu-Kenntnissen auch ein bemerkenswert hitziges Temperament und verdrosch ihren Mann bisher dreimal wöchentlich, wenn seinem losen Mundwerk mal etwas entschlüpfte, was der Dame nicht ganz genehm war. Sollte Frau Zhang nun den Vertrag brechen und ihrem Männchen öfter in die Fresse treten als erlaubt, so muss sie drei Tage lang zu ihren Eltern ziehen. Ja, das wird ihr dann echt eine Lehre sein. Die Eltern des Boxsacks sind aber dennoch davon überzeugt, dass die beiden Turteltäubchen ganz wunderbar zusammenpassen würden und eine gute Ehe führten. Na dann.
Dass New York als enorm hipp gilt, weiß man nicht erst seit "Sex & the City". So muss man sich auch nicht darüber wundern, dass Wohneigentum in Big Apple sowas wie der heilige Gral für viele Millionen Trendhuren auf der Welt ist. Trotzdem hoffe ich, dass nicht jeder so bescheuert ist wie das Ehepaar Prokop, das sich in New York ein Apartment gekauft hat, welches vom Platzangebot her wohl gerade mit Studentenbuden konkurrieren kann. Das Wohnzimmer mit Kochecke ist gerade mal 4,5m x 3m groß und bietet genug Platz für ein großes Bett und sonst eigentlich nichts, das Badezimmer ist nicht mal einen Meter breit und mit Lokus, Waschbecken und Duschecke so ausgefüllt, dass man mit einem dicken Hintern schon Probleme hätte, sich überhaupt darin zu bewegen. Das Ehepaar, das die Wohnung auch noch mit zwei Katzen teilt, verstaut seine Kleidung in den Küchenschränken. Platz für Teller und Töpfe brauchen sie nicht, denn sie gehen immer in Restaurants essen. Auch die Wäsche liefern sie grundsätzlich bei Wäschereien ab, denn für eine Waschmaschine gibt's weder Raum noch Anschlüsse.
Der Preis für diese Opulenz liegt bei 150000 Dollar, die die Prokops in zwei Jahren abbezahlt haben wollen. Nicht, dass die Wohnung dann nicht immer noch jede Menge kosten würde - die monatlichen Instandhaltungskosten betragen 700 Dollar. Bei dem Preis sollte eigentlich jeden Morgen ein Hausmädchen kommen und den Bewohnern sexuell zu Willen sein. Auch wenn das Paar davon überzeugt ist, ein tolles Geschäft gemacht zu haben: Selbst wenn die Beiden später ausziehen und die Wohnung vermieten würden, so bezweifle ich, dass Studenten unbedingt die Kohle haben werden, die Miete und die 700 Dollar Instandhaltungskosten zu zahlen. Als Altersvorsorge ist die Bude so wohl nicht geeignet. (Fotos der Butze hier)
Kaugummi kauen ohne Unterkiefer? Unmöglich! Zum Glück braucht sich ein ukrainischer Chemiestudent darüber keine Gedanken mehr zu machen. Er hatte offenbar die Angewohnheit, seinen Kaugummi vor dem Kauen in Zitronensäure zu stippen. Dummerweise hatte er anscheinend auch noch neben Zitronensäure ein explosives Zeug (TATP?) auf seinem Schreibtisch und tauchte seinen Kaugummi wohl mal falsch ein. Der Kaugenuss führte ihn dann sozusagen in den siebten Himmel und seinen Kiefer in die nähere Umgebung. Ich schätze, der 25-Jährige wird Gewinner des nächsten Darwin-Awards.
Langsam habe ich den Eindruck, ich bin zur falschen Zeit und im falschen Land zur Schule gegangen. Ich hätte in den USA zur Schule gehen müssen.
In Brooklyn steht zum Beispiel eine Highschool, in der bis vor kurzem die doch recht lecker aussehenden Lehrerinnen Alini Brito und Cindy Mauro arbeiteten. Und der Hausmeister hat diese beiden Lehrerinnen erwischt, wie sie nackt miteinander in einem ansonsten leeren Klassenraum... also wir verstehen uns, ja? (Nein, Klopfer, konzentrier dich. Schreib. Und fahr die Zunge wieder ein.) Der Hausmeister ist allerdings das dümmste und asozialste Arschloch auf der Welt und hat die beiden Damen verpetzt. Die Sau. Die Schüler indes mögen die Lehrerinnen und haben auch eine eigene Facebook-Gruppe zum Vorfall gegründet. Ein Schüler bemerkte ganz richtig: "Nun wünscht ihr euch, wir hätten Überwachungskameras bei uns installiert, was?" Ja. Ich möchte allerdings nicht sagen, dass die Lehrerinnen keinen Fehler gemacht hätten. Sie waren böse. Sie waren sehr unartig und sollten bestraft werden. Ich übernehme das gerne. 
Aber auch sonst hab ich wohl einiges verpasst: In einer Schule in Georgia hat eine Achtklässlerin einen Klassenkameraden offenbar während des Unterrichts oral verwöhnt. Best. Lesson. Ever. Ein Vertretungslehrer war dabei anwesend, hat aber nichts davon bemerkt, weil er gerade anderen Schülern bei den Aufgaben half und die Ferkelei von Mitschülern verdeckt wurde. Allerdings haben die USA wohl echt ein Problem mit ollen Petzen: Ein Schüler hat nach dem Unterricht seine Klappe nicht halten können und lief zum stellvertretenden Direktor, und nun sind die beiden geilen Hormonzwerge im Jugendknast. Beide erwartet eine Anzeige wegen Unzucht und Störung des Unterrichts, der Junge muss sich wohl auch noch wegen Anstiftung zur Unzucht und Verstoßes gegen Bewährungsauflagen verantworten. (Mal ehrlich: Eine Welt, in der Bewährungsauflagen verbieten können, von einer Person im gleichen Alter Oralsex zu bekommen, ist doch nicht lebenswert.
)
Und wieder nackte Tatsachen: Zwei britische Profiruderinnen wollen das Atlantic Rowing Race gewinnen, indem sie über den Ozean rudern - und zwar nackt. Das ist nicht etwa eine Voraussetzung in den Teilnahmebedingungen. Sie wollen vielmehr aus aerodynamischen Gründen ihre Fummel komplett ablegen, um so stromlinienförmiger zu sein und möglichst ein paar Tage der Reise zwischen den kanarischen Inseln und Antigua einzusparen. Zunächst hatten die 37-jährige Mel King und die 40-jährige Annie Januszewski noch überlegt, zumindest die Unterwäsche am Leib zu lassen, aber sich nun dagegen entschlossen. Ich vermute ja mal, die wollen einfach die Konkurrenz behindern. Die besteht vornehmlich aus Männern, und die kommen beim Rudern sicher aus dem Takt, wenn die sich vorstellen, dass ganz in der Nähe ein Boot mit zwei nackten Frauen schwimmt. Fies.
Kleiner sinnloser Fakt: Das jüngste Aktmodell in der Geschichte des "Playboy" war die elfjährige Eva Ionesco, die in einer Fotostrecke der italienischen Ausgabe der Männerzeitschrift im Jahr 1976 präsentiert wurde. Eva war auch Aktmodell für ihre Mutter Irina Ionesco und spielte ebenfalls als Elfjährige im Film "Maladolescenza" mit, der wegen Nackt- und Softsex-Szenen schon damals großes Aufsehen erregte und seit 2006 in Deutschland verboten ist.
Geschrieben am 5.12.2009 um 22:59 Uhr
Kategorie: Persönliches
Statusmeldung
Referat am Montag, und ich bin noch nicht mal mit dem Buch durch, das Thema dafür ist. Urx...
Ich habe übrigens mitbekommen, dass Spreadshirt bei einigen Produkten im Fummelshop die Größe und Positionierung des Totenklopfers total verhunzt hatte. Ich hab das repariert, die Tangas sind also wieder schnuffig (und ich hab immer noch kein Foto einer Dame in dieser Unterwäsche O_o ).
So, und weil ich jetzt weiterlesen muss, nur ein Link zu einem Video, was sowieso schon die meisten kennen dürften, aber trotzdem schön ist: Klick mich, du Stück!
Geschrieben am 28.11.2009 um 13:21 Uhr
Kategorie: Persönliches
Stöckchen-Countdown
Asu hat mir ein Stöckchen zugeworfen, also wird das hier mal ein typischer "Ich beantworte viele Fragen und tu so, als wenn die Antworten jemanden interessieren"-Beitrag. ^^
12 Dinge, die dich ärgern
- Leute, die in geschlossenen Räumen ihre müffelnden Käsestullen auspacken
- Leute, die mit Fahrrad in die Straßenbahn steigen
- Blisterpacks, die man kaum aufkriegt, ohne sich zu verletzen
- Prüderie
- meine Armut
- die überlangen Schnürsenkel in meinen Schuhen (sonst sparen die Hersteller an jedem Scheiß, aber mal 30 Zentimeter kürzere Schnürsenkel zu benutzen, fällt denen nicht ein)
- Anwesenheitspflicht in der Uni
- bescheuerte gesetzliche Regelungen wie z.B. die Verpackungsverordnung
- die kurze Akkulaufzeit meines Netbooks
- dass irgendwelche Penner ihre gammelnden Müllbeutel im Treppenhaus abstellen, statt sie in die Mülltonnen zu werfen
- dass Esoterikspinner und Profibetrüger selbst im öffentlich-rechtlichen Fernsehen als Experten präsentiert werden
- Leute, die geistige Arbeit nicht als solche anerkennen
11 Dinge, ohne die du nicht leben könntest
- Hirn
- Herz
- Lunge
- Nieren
- Verdauungs- und Ausscheidungsorgane
- Wirbelsäule
- Computer
- Bett
- Pornografie

- Bücher
- gelegentliche Zuneigung
10 Dinge, auf die du dich freust
- Ferien
- die Arbeit an drei neuen Mangaserien, die im EMA-Sommerprogramm starten
- das Geld für die Arbeit an drei neuen Mangaserien, die im EMA-Sommerprogramm starten
- von Asu besucht zu werden
- den Abschluss der Arbeit am nächsten Kolumnensammelband
- Whispered World zu spielen, wenn ich Zeit hab
- irgendwann mal wieder zu knutschen
- irgendwann auch mal wieder zu poppen
- täglich mehr als 10000 Besucher auf der Seite zu haben
- die Weltherrschaft
9 Dinge, die du täglich trägst
- Boxershorts
- T-Shirt
- meine Wohlfühlhosen
- meine Brille
- Selbstzweifel
- Schlüssel (natürlich mit Hasenanhänger)
- Haare
- MP3-Player
- mein Schicksal
8 Serien/Filme, die du immer wieder sehen könntest
- Zurück in die Zukunft
- Eine Leiche zum Dessert
- Unternehmen Petticoat
- Auch ein Sheriff braucht mal Hilfe
- Raumschiff Enterprise
- Animaniacs
- Freakazoid
- Ein Käfig voller Helden
7 Objekte, die du täglich anfasst
- Klopapierrolle
- meinen Penis
- Zahnbürste
- meinen Laptop
- Bettdecke
- Besteckschubladengriff
- Lichtschalter
6 Dinge, die du jeden Tag tust
- schlafen
- pinkeln
- fernsehen
- lesen
- über neues KW-Material nachdenken
- essen
5 Lebensmittel, ohne die du nicht leben könntest
- Wiener Würstchen
- Schnitzel (Schwein, Hähnchen oder Pute)
- Nudeln
- Brötchen
- Schokolade
4 Menschen, mit denen du gerne mehr Zeit verbringen würdest
(Nur vier? Na gut, in alphabetischer Form...)
- Asu
- Lenka
- Reami
- wer immer sich wünscht, an dieser Stelle zu stehen (bin ich nicht diplomatisch?
)
3 deiner momentanen Lieblingslieder
- Sorafune von TOKIO
- www.einliebeslied.com von Knorkator
- Der Typ, der bei der GEMA die Titel eintippt... von Eure Mütter
2 Menschen, die dein Leben sehr beeinflusst haben
- Mama
- Papa
1 Mensch mit dem du den Rest deines Lebens verbringen könntest
- hab ich bisher nicht gefunden
So, wieder einen Seelenstriptease hinter mich gebracht. ^^
Geschrieben am 24.11.2009 um 17:48 Uhr
Kategorie: Schamlose Werbung
Unter Druck
Auf meinem Schreibtisch ist verdammt wenig Platz, deswegen ist mein Drucker auch ständig zugemüllt. Wenn ich also etwas ausdrucken will, muss ich erst umständlich den Tisch freiräumen - nicht unbedingt toll, wenn man eigentlich nur mal Adressaufkleber ausdrucken will. Und so passte es mir ganz gut, dass die Leute von Logiprint.com mich fragten, ob ich nicht mal ihren Druckservice testen möchte, denn mein letzter Absenderaufkleber war gerade auf Reisen gegangen. Umsonst ist ja immer noch am schönsten, und neben 300 Aufklebern waren auch noch 500 farbige Visitenkarten im Angebot. Wie vereinbart kommen hier also meine Erfahrungen.
Ich klickte mich zuerst zu den Visitenkarten durch und entschied mich für die normal glänzende Papiervariante (die anderen kosteten zusätzlich). Man hat die Möglichkeit, ein vorhandenes Layout zu wählen und seine Daten einzugeben, man kann auch ein eigenes Logo oder Foto hochladen (als PDF, TIF oder JPEG) und sie in vorhandene Layouts einpassen, oder man lädt gleich ein vollkommen eigenes Layout hoch. Bei dem Design der Webseite sollte sich Logiprint aber überlegen, ob es wirklich nötig ist, die Links für eigene Layouts, Logos und Großkunden blass darzustellen; ich hätte fast gedacht, die Möglichkeiten wären inaktiv, bevor ich meinen Mauszeiger dort hin bewegte und sie dann erst in voller Farbenpracht bewundern durfte.
Ich hab mich für das eigene Layout entschieden, und da hatte ich gleich ein Problem: Es ist zwar schön, wenn man von Logiprint vorgewarnt wird, dass man den CMYK-Farbmodus bei 300dpi benutzen soll und die Maße inklusive Beschnittrand auch gleich angegeben werden, aber warum muss ich erst im FAQ wühlen, bevor ich das Farbprofil finde, welches ich benutzen soll? Falsche Profile können später für Farbverfälschungen sorgen, also sollte man in seinem Layout- oder Grafikprogramm immer das richtige Farbprofil berücksichtigen. Ich hab dann ein PDF hochgeladen. Ab hier ging alles wieder schön glatt. Man kann die Daten 30 Tage lang speichern, falls man doch noch nicht bestellen möchte, man kann korrigierte Dateien hochladen oder gleich den Einkaufswagen bestücken. 500 einseitig farbig bedruckte Visitenkarten kosten 19,90 Euro, weniger bestellen geht leider nicht (man kann aber auch 1000 oder 1500 ordern). Mir als kleinem Autor sind 500 Stück eigentlich etwas zu viel.

Weil ich so ein entsetzlicher Poser bin, hab ich meinen Namen
auch noch mit japanischen Schriftzeichen draufgeschrieben.
Armselig, ich weiß.
Die Midi-Adressaufkleber mit einem Format von 5,5cm x 2,5cm können farbig bedruckt werden, weswegen ich spontan entschied, nicht einfach nur meine Adresse raufzuschreiben, sondern auch einen leicht dem Zweck angepassten und farbigen Totenklopfer einzubauen. Im Prinzip hätte es hier gereicht, den Aufkleber mittels der "Logo hochladen"-Funktion zu gestalten, aber mir gefielen die Layouts mit den vorgegebenen Datenfeldern nicht. Grundsätzlich verstehe ich nicht, warum man auf einem Adressaufkleber Telefonnummer und E-Mail-Adresse angeben sollte. So wurde es also auch hier wieder ein komplettes Layout als PDF-Datei. Da lief alles so wie oben beschrieben ab, sehr einfach, auch hier aber ohne direkten Hinweis auf das Farbprofil. 300 der Aufkleber kosten 9,90 Euro; man kann aber auch 150 Stück bestellen für 7,90 Euro, das lohnt sich also weniger (ebenfalls bestellbar: 600 oder 1200 Aufkleber).

Logiprint liefert per DPD für 4,60 Euro innerhalb Deutschlands, es sei denn, man hockt auf einer deutschen Insel, dann wird's mit 15,50 Euro ziemlich teuer (ehrlich, zieht dann lieber nach Belgien um, das ist billiger). Die Lieferung ist sehr schnell - ich hab meine Bestellung am Freitag abgeschickt und das Päckchen am Dienstag bekommen.
Mein Fazit: Beide Sachen sind schön geworden, ich bin sehr zufrieden damit (was auch daran liegt, dass ich mich ganz selbst austoben konnte und nicht auf die vorgegebenen Layouts bei Logiprint beschränkt war). Ich darf jetzt nur nicht in der nächsten Zeit umziehen, selbst ich brauche etwas Zeit, um so viele Aufkleber aufzubrauchen. Was ich mit den 500 Visitenkarten anfange, weiß ich noch nicht. In mein Visitenkartenetui passen nur zehn Stück rein, und an Freunde und Verwandte werde ich wohl auch nicht mehr als 20 los. Jemand meinte zu mir, ich solle die Teile doch an hübsche Mädchen in Discos verteilen, aber dann müsste ich in Discos. Einfach auf der Straße unter die Leute bringen geht auch nicht, denn so viele Leute sollen meine Telefonnummern dann doch nicht haben. Irgendwelche Ideen? Schreibt sie in die Kommentare!
Geschrieben am 21.11.2009 um 12:29 Uhr
Kategorie: Meine Sicht der Welt
Warum es keinen Männermagazinbeitrag gab
Moin!
Das Leben ist anstrengend. Und manchmal macht man sich die Anstrengung selbst. Ich hab zum Beispiel kürzlich meinen Haupt-PC auf Office 2007 umgestellt, und seitdem finde ich da nix mehr wieder. Und dass die Rechtschreibprüfung aus unerfindlichen Gründen häufiger glaubt, der Text wäre auf Englisch (obwohl gar kein englisches Lexikon installiert ist), entzückt mich auch nicht besonders. *hmpf* Warum man überhaupt alles umgestalten musste, sodass eigentlich jedes MS-Office-Training bis dahin für den Arsch war, weiß man vermutlich nicht mal bei Microsoft selbst.
Vor grob drei Wochen hatte ich auch mal die Idee, einen ganz tollen Vergleich zwischen den Männermagazinen Maxim, FHM, Penthouse und Playboy zu machen. Ich kaufte also die gerade aktuellen Nummern und fing dann an, mir Notizen zu machen (die Essenz war: Maxim ist Müll, FHM so lala, Penthouse hat die meisten freizügigen Fotostrecken und zeigt die meisten nackten Pos, und der Playboy hat zwar nette Fotos, aber nicht genug). Ich stellte dann aber fest, dass nur drei der Magazine die Novemberausgaben waren (die ja traditionellerweise immer im Oktober kommen, damit man im November die Dezemberausgabe bringen kann); vom Penthouse hatte ich die Oktoberausgabe erwischt, die gar nicht mehr am Kiosk hätte sein sollen. Und da inzwischen gar kein Penthouse-Heft mehr im Laden liegt, nehme ich an, dass das Magazin schon wieder eingestellt wurde. Als Matador abgewürgt wurde, gab's nicht wenige Artikel dazu im Netz, aber beim Penthouse finde ich nix. Liegt vermutlich daran, dass das Blatt alle drei Jahre vor die Hunde geht. *hmpf* Dabei hat mir das Heft von allen vieren am besten gefallen (ich gehe nur von den Fotos aus; der Rest interessiert ja nicht). Inzwischen sind ja die Dezembernummern der überlebenden Magazine draußen, aber ich hadere nur noch mit mir, ob ich mir vielleicht den Playboy mit dem Schokoladenkalender besorgen soll. Hm. Ich liebe Schokolade.
Außerdem muss ich mal wieder werben (na gut, ich muss nicht, aber ich tu es trotzdem). Die Temperaturen sind ja ziemlich niedrig (hier momentan grad nicht, aber das vergessen wir mal) und werden wohl trotz größter Anstrengungen unserer Treibgasemittenten im Jahresverlauf auch noch weiter runtergehen. Da braucht man für daheim entweder ne Kuscheldecke (wie zum Beispiel diese hier mit Ärmeln) oder man zieht sich warm an, wie zum Beispiel mit den Pullovern im Fummelshop. Da gibt's Pullis mit dem Totenklopfer, mit dem Klopfer-Army-Motiv, mit Kapuze und ohne... Und obwohl der Herbst ja temperaturmäßig ziemlich übersprungen wurde, gibt's vielleicht auch Interesse an den neuen Klopfer-Army-Jacken (in teuer und in weniger teuer). Die besitze ich selbst und finde sie ganz toll, jawoll. Die weniger teure Jacke hab ich beim Forentreffen Ende August dabei gehabt - sie ist also campingtauglich. Und die teure trage ich auf dem Foto in diesem Eintrag, und ihr seht ja, wie das andere Geschlecht drauf reagiert. *rrr* Warum ich gerade jetzt darauf hinweise: Es läuft gerade eine Sonderaktion mit 15% Rabatt auf alle Produkte im Fummelshop. Die Aktion läuft bis zum 29. November und kann ausgenutzt werden, wenn man bei der Bestellung den Gutscheincode NOVEMBERAKTION angibt. Also wer ein bisschen sparen will, jetzt ist die Gelegenheit.
Im Land der Gallier gibt's viele hübsche Damen, die ich gerne ohne Kleidung sehe, insbesondere untenherum (ich liebe nackte... Hüften). In Paris ist man sich seiner Pflicht gegenüber der Rammlerschaft offenbar bewusst: Dort gibt es seit 1800 ein Gesetz, welches Frauen verbietet, Hosen zu tragen. Nun ist die Juristerei ja ein schwieriges Fach, und da können manche Regelungen ja in Vergessenheit geraten, weswegen Frauen mit diesen Beinkleidern heute keine Seltenheit im Pariser Stadtbild sind - auch wenn sie die Ausnahmeregelungen für Reiterinnen und Fahrradfahrerinnen nicht erfüllen. Selbst die Polizistinnen verstoßen gegen das Gesetz, da ihre Uniformen Hosen vorsehen. So ganz vergessen hat man das Gesetz aber nicht - es gab durchaus Anträge, diese alberne Regel abzuschaffen. Diese sind jedoch immer gescheitert, offiziell wegen der Begründung, dass man nicht wisse, welche unerwünschten Auswirkung die Abschaffung dieses Gesetzes auf andere Bestimmungen haben könnte. Insgeheim glaube ich jedoch, dass die Pariser Patriarchen heimlich darauf hoffen, die Frauen doch in absehbarer Zeit wieder aus den Hosen raus zu kriegen, diese Schlawiner.
Richtern sagt man ja gelegentlich nach, dass sie keinen Humor haben (obwohl ich glaube, dass die Knalltüten am LG Hamburg ihre Fehlurteile eigentlich gar nicht ernst meinen können...), aber den Gegenbeweis trat nun ein Richter im südafrikanischen Port Alfred an. Kyle Bosch war vor Gericht geladen worden, weil er eine Fleischpastete für knapp 10 Rand geklaut hatte - doch dann eröffnete der Richter ihm, er stünde wegen Mord und Vergewaltigung vor Gericht. Muhahaha, was für ein Spaß. Leider konnte der Gag nicht bis zur Verurteilung und Hinrichtung ausgedehnt werden: Schon nach dem Widerspruch des Angeklagten gab der Richter den Witz zu. Kein Durchhaltevermögen, der Mann.
Über den Vorfall mit dem amerikanischen Polizisten, der eine Zehnjährige auf Geheiß ihrer Mutti getasert hat, weil die Kleine nicht vor dem Schlafengehen duschen wollte, wurde ja schon viel geschrieben. Ich find's ja richtig erschreckend, dass da jemand Polizist sein darf, der noch nicht mal mit einer unbewaffneten Zehnjährigen fertig wird, ohne eine Waffe zu ziehen. Ich fürchte nur, wenn Taser auch bei den deutschen Polizeibehörden eingeführt werden, wird's hier auch dazu kommen, dass der Taser ein bequemer Weg ist, Konflikte aufzulösen. Ob die Polizisten in den ganzen Zucht-und-Ordnung-Dokus in den Privatsendern dann immer noch so heldenhaft rüberkommen?
Ich habe ja schon häufiger gesagt, dass ich kein Lehrer werden will (obwohl ich vielleicht gar nicht so übel wäre
). Schlimmer sind aber die, die Lehrer werden, ohne geeignet zu sein. Ein besonders extremes Beispiel ist eventuell ein Herr Forde aus Georgia, welcher bis vor kurzem an einer High School in einem Vorort von Atlanta unterrichtete. Dem Mann wird vorgeworfen, einen Schüler bedroht zu haben. Und damit meine ich nicht, dass er ihm mit einer Klatsche gedroht haben soll - angeblich hat der Musterpädagoge versucht, einen anderen Schüler als Killer für den Betroffenen anzuheuern. So ganz aus dem Blauen kam dieser Versuch aber wohl nicht. Schon vorher soll es Streit gegeben haben, als der Lehrer seinen Schüler aus dem Klassenraum holte, um ihn zu fragen, ob er schwul wäre. Vielleicht geht's ja doch nur um verletzte Liebesgefühle. 
An dieser Stelle sollte eigentlich auch ein Platz sein, um Heldenmut zu würdigen, um Menschen, die Großes geleistet haben, die Anerkennung auszusprechen. Klappt diesmal allerdings nicht so wirklich. Der 75-jährige Nathaniel Lagree hat zweifellos etwas Heldenhaftes getan: Er rettete seine Familie aus ihrem brennenden Haus in Queens (New York, ihr wisst schon) - und dann drehte sich der alte Idiot um und rannte noch mal ins Haus, um sein Handy rauszuholen.
Und prompt kann ich ihn nicht mehr würdigen. Das ist einfach nur doof. Geschafft hat er es übrigens auch nicht, er kam bei dem Rettungsversuch ums Leben. Ich weiß ja, wir leben im Informationszeitalter, und manche Menschen fühlen sich nackt, wenn sie ohne Handys aus dem Haus gehen*, aber alles sollte irgendwo Grenzen haben. Selbst ein Apple-Jünger dürfte für sein iPhone nicht so einen Irrsinn wagen. Geschieht dir recht, Nathaniel! 
* Weil ich es mag, nackt herumzulaufen, habe ich auch selten mein Handy dabei, wenn ich aus dem Haus gehe.
Dass in Schulen zur Aufrechterhaltung der Ordnung gewisse vulgäre Wörter wie "ficken", "Fotze", "Schwanzlutscher" und "Evolution" untersagt werden, kann ich noch irgendwo nachvollziehen. Was der Direktor der Danvers High School aber nun durchsetzen möchte, ist aber doch sehr überzogen und sogar beleidigend für alle Fans der Muppets und alter Warner-Brothers-Cartoons: Er untersagt den Schülern die Verwendung des Wortes "meep". Und das ist jetzt kein billiges Ersatzwort, es ist tatsächlich der Laut gemeint, den Beaker und der Roadrunner in ihren possierlichen Abenteuern äußern. Die Bedeutung des Wortes kann indes nicht so furchtbar sein - es hat nämlich keine, und auch die Schüler selbst haben keine Ahnung, was das bedeuten soll. Lediglich dass Störungen des Unterrichts durch ausuferndes Meepen befürchtet werden, ist Rechtfertigung genug für die Drohung, die Schüler bei Missachtung der Regel zu suspendieren. Und als wenn die Geschichte nicht schon lustig genug wäre: Der Direktor leitet E-Mails mit "meep" an die örtliche Polizei weiter und erwartet offenbar rechtliche Konsequenzen für die Leute, die dieses schändliche Wort benutzen. Was für ein Blödmeep.
Kleiner sinnloser Fakt: Die ersten Frauenunterhosen in der Mitte des 19. Jahrhunderts waren im Schritt offen.
Geschrieben am 12.11.2009 um 15:16 Uhr
Kategorie: Belanglose Gedanken
Schlagzeilen 2
Frauen verdienen viel weniger (DasVierte-Text)
Was, die kriegen immer noch zuviel? 
Base-Jumper stürzt von Hochhaus (RTL-Text)
Und Fußballer treten Bälle. Ist das eine Meldung wert? 
A. Jolie will noch ein Kind (M-TV-Text)
Ihre Sammlung "Bälger der Welt" ist immer noch nicht komplett? 
Vater findet nach 30 Jahren seine Tochter wieder (DNews.de)
Der war 30 Jahre lang nie in seinem Keller? 
Schäuble will sparen - 2011 ist Schluss mit Schuldenexzess (N24.de)
Klar, die Masche kenn ich. "Mit der Diät fange ich morgen an."
BAP beim Bundespresseball - Merkel nicht dabei (Berlinonline.de/berliner-zeitung)
Endlich mal eine Entscheidung unserer Kanzlerin, die ich nachvollziehen kann.
Millionen Kinder durch Hunger wachstumsgehemmt (Berlinonline.de/berliner-zeitung)
Vor allem beim Wachstum in die Breite.
Spaniens Polizei sucht fetten Jungen (n-tv.de)
Sollen herkommen. Wir haben mehr als genug davon.
CD von Papst Benedikt XVI. (n-tv.de)
Aber wehe, da wird ungeschützter Geschlechtsverkehr beworben, sonst geht's ab auf den Index, Ratze!
Leo DiCaprio wird älter (n-tv.de)
Damit konnte ja nun wirklich niemand rechnen... 
Geschrieben am 5.11.2009 um 18:00 Uhr
Kategorie: Meine Sicht der Welt
Bärenblogbeitrag
Nuff! Ich grüße das Volk.
Sitze grad in der Uni und dachte mir, ich mache es wie Asu und vertreib mir die Zeit mit einem Blogeintrag.
Wenn man Bären und Menschen vergleicht, kommen Menschen schlecht weg. Sie sind nicht so wuschelig, nicht so groß und auch nicht so imposant. Dafür quasseln sie mehr. Nun sind Bären offenbar auch noch besser in der Bekämpfung islamistischer Fundamentalisten. Dies ist zumindest der Fall in der Region Kaschmir in Indien. Dort gedachten zwei Hizbul Mujahidin, in einer Höhle zu übernachten, um am nächsten Tag ausgeruht ihr terroristisches Tagwerk zu vollbringen. Während die beiden Militanten aber schlummerten, kam der Besitzer der Höhle heim. Vermutlich war Herr Bär leicht ungehalten davon, dass sich da einfach so ein paar ungewaschene Trockennasenaffen in seiner Butze breit machten, während er grad auf Arbeit war und sich die ganze Zeit drauf freute, bald die Tatzen hochlegen zu können. Also machte er kurzen Prozess und die beiden Kämpfer kalt. Vielleicht sollten wir auch Bären ins Grenzgebiet zu Afghanistan schicken, die Teddys finden Bin Laden bestimmt schneller als die CIA.
Aufmerksame Leser wissen, dass ich es sehr schätze, wenn Frauen mir ihren nackten Bären präsentieren. Nun fühle ich mich aber doch genötigt klarzustellen, dass "Bär" im vorigen Satz ein Euphemismus ist und die primäre Genitalregion menschlicher Frauen bezeichnet. Insofern bin ich dann doch entsetzt, dass Mutter Natur mich offenbar falsch verstanden hat und nun dafür sorgt, dass zwei weibliche Brillenbären im Leipziger Zoo ihr Fell abgelegt haben und nun selbst für bärige Verhältnisse nackt herumlaufen. Auf die Geografie kann man das nicht schieben: Leipzig war auch zu DDR-Zeiten keine FKK-Hochburg. Eine richtige Erklärung gibt's für die ursächlichen Hautprobleme der Bären anscheinend bisher nicht, aber ich hoffe, dass man den Bären wenigstens was anzuziehen gibt. Es wird schließlich Winter, und selbst Eisbären gehen da nur mit Fell raus.
Schon etwas länger her, aber Klopfers Web ist ja auch dafür da, zeitlos gute Ratschläge zu geben: Bären sind sehr sensible Wesen und müssen auch so behandelt werden. Kritik an Bären anzubringen, ist also eine heikle Sache. Ein Mensch muss sich allerdings keine Gedanken mehr machen: ein 25-jähriger Zirkusdirektor aus Russland, der mit seiner Truppe in der kirgisischen Hauptstadt gastierte. Zu seinen Attraktionen gehörte auch ein eislaufender Bär. Während der seine Nummer probte, hatte der Direktor offenbar etwas an seiner Technik auszusetzen. Die sensible Künstlerseele in dem großen braunen Pelz fühlte sich dadurch allerdings so verletzt, dass der Direktor diese Impertinenz mit seinem Leben bezahlte. Ein Helfer, der offenbar nicht wusste, dass man sich in Streitigkeiten zwischen einem Künstler und seinem Boss lieber nicht einmischen sollte, fing sich dabei ebenfalls einige Tatzenhiebe ein, die seiner Gesundheit nicht unbedingt förderlich waren. Ich glaube aber, diese tiefe Emotionalität von Bären ist der Grund, dass so selten Bären beim RTL-Supertalent mitmachen. Dieter Bohlen wäre entweder zahm wie ein Lamm (was keiner sehen will) oder Matsch.
Eine andere Meldung aus dem Oktober zeigt allerdings, dass Begegnungen mit Bären nicht immer mit dem Ableben eines Menschen (oder des Bären) enden müssen. Ein Supermarkt in Hayward (Wisconsin, USA) hatte nämlich eines Nachts Meister Petz zu Besuch. Der Bär tapste in den Laden, lief in den Bierkühler und machte es sich in dem wohlklimatisierten Raum auf einem Regal gemütlich. Lust auf ein kühles Blondes hatte er aber nicht (klar, gab vermutlich eh bloß amerikanisches Bier). Die Belegschaft des Supermarkts war aber nicht zufrieden mit ihrem neuen Maskottchen und riefen die Wildhüter, die den Purzel betäubten und deportierten. (Guckt euch die Bilder der Überwachungskamera an!)
Kleiner sinnloser Fakt: Im Zweiten Weltkrieg gehörte ein syrischer Braunbär namens Wojtek zum polnischen 2. Armeekorps im Nahen Osten. Er half beim Transport von Munition und war offiziell als Soldat der 22. Artillerie-Versorgungskompanie gelistet. Man muss zugeben, dass er sich wie ein richtiger Soldat benahm: Er schlief mit den Soldaten im Zelt, trank gerne Bier und genehmigte sich auch gerne Zigaretten (die fraß er allerdings, statt sie zu rauchen). Nach dem Zweiten Weltkrieg kam der Bär in den Zoo von Edinburgh, wo er sich bis zu seinem Lebensende im Jahr 1963 und darüber hinaus großer Beliebtheit erfreute.
Geschrieben am 4.11.2009 um 19:01 Uhr
Kategorie: Politisches
Nachricht aus der Ostmark
In Österreich gibt's ja gerade die Studentenproteste, die wohl mehr Wellen schlagen als der etwas alberne Bildungsstreik in Deutschland vor einigen Monaten. Ich wurde gebeten, mal auf die Mitteilung aus Wien an die deutschen Studierenden Studenten hinzuweisen:
Liebe Studentinnen und Studenten in Deutschland,
in Österreich sind die Unis besetzt. Wir sehen die otwendigkeit, euch persönlich darüber zu informieren, was hier im Moment passiert, da in den Medien nicht vermittelt wurde, dass diese Proteste etwas Neues, nie Dagewesenes sind.
Dieser Protest wurde in einer völlig spontanen Solidarisierungs-Demonstration begründet, keine Studierendenvertretung oder Partei hat diese organisiert, rein aus dem Bewusstwerden der Bildungsproblematik heraus ist er entstanden und gewachsen. Diesen reinen Kern, diesen Motor, spüren wir hinter Allem, was hier geschieht. Die Studierenden aller Studienrichtungen haben sich spontan – ohne übergeordnete Organisation – zusammengefunden, um gegen die Studienbedingungen zu protestieren.
Das Ausmaß dieser Aktion ist der Beweis dafür, dass es sich um zentrale Anliegen handelt, die alle europäischen Studierenden persönlich betreffen. Wir protestieren, anders als es die Medien darstellen, zwar auch gegen die Entscheidungen der österreichischen Regierung, aber vor allem sind wir grundsätzlich mit europaweiten Tendenzen wie der Ökonomisierung der Bildung und der Entdemokratisierung der Bildungsinstitute nicht einverstanden. Dies sind länderübergreifende Probleme, an deren Lösung wir als Studierende nur dann beteiligt sein werden, wenn auch europaweit protestiert wird.
Der Wille zur Selbstbestimmung der Studierenden und der Lehrenden ist ein zentrales Element dieser Bewegung in Österreich. Deshalb wurden Hörsäle besetzt, in denen nun lebendige und konstruktive Diskussionen stattfinden, an denen sich alle Studierenden jederzeit beteiligen können. Es ist wichtig, dass nicht nur protestiert wird, sondern dass Diskussionsräume jenseits öffentlicher Institutionen und etablierter Plattformen geschaffen werden. In Österreich ist das bundesländerübergreifend bereits passiert. Die Diskussionen und Proteste hier werden anhalten und die Studierenden in Österreich warten auf ihre deutschen KommilitonInnen, um gemeinsame Probleme offenlegen zu können.
Am 05. November findet ein internationaler Protestag statt, als Warm-Up für eine Protestwoche unter dem Motto "Education is not for Sale". Die Studierenden und SchülerInnen in Österreich unterstützen diesen Tag mit einer Großdemonstration.
Wir unterstützen jede/jeden einzelnen Studierenden, in Deutschland, in Europa und darüber hinaus, der mit seinem Bildungssystem unzufrieden ist.
Plenum des besetzten Audimax Wien.
http://unsereuni.at/
http://www.emancipating-education-for-all.org/
Manche Aussagen, die man auf der Webseite tätigt, haben sicher einen gewissen Diskussionsbedarf, aber dass im Bildungssystem (nicht erst seit Bologna) auch in Deutschland der Wurm drin ist, ist wohl kein Geheimnis.
Geschrieben am 30.10.2009 um 18:00 Uhr
Kategorie: Hilfeschrei
Fragestunde
Ich versuche mal wieder, hilfreich zu sein (und es zwingt mich nicht mal ein Gericht dazu
), und bitte euch, einer KW-Besucherin bei ihrem Sozialkunde-Referat zu helfen, indem ihr euch mal dieser Umfrage über die öffentliche Wahrnehmung der Parteien widmet. Vielen Dank!
Geschrieben am 27.10.2009 um 2:28 Uhr
Kategorie: Videos
Ähm, ja...
Ich hoffe, mit diesem leicht peinlichen Video habe ich auch das Recht erworben, den Damen ungefragt quer über den Bauch lecken zu dürfen, falls die mir begegnen sollten.
Sachen gibt's...










