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Geschrieben am

Nuff! Ich grüße das Volk.

Unglaublich, wie schnell die Zeit vergeht, ein neuer Wochenrückblick ist ja fast schon wieder überfällig. Also muss ich für einige Stunden aufhören, mir attraktive Scheiden im Internet anzugucken, und mal wieder ordentlich wochenrückblicken, jawoll! greatjobplz.gif

Zuerst möchte ich mich aber noch mal bei allen bedanken, die mir am 14. zu meinem Geburtstag gratuliert haben. Noch mehr danke ich Michael, Anne und Ylva, die mich mit Geschenken und Karten bedacht haben. Ich fühlte mich geradezu orgasmisch geliebt! oniskiplz.gif Ohne Witz: Ich hab mich wirklich enorm gefreut. nick.gif

Was passiert ist:

Wie jeder weiß, ist es in Saudi-Arabien eher unüblich, dass Frauen selbst Auto fahren, was einen doch ziemlich großen Kontrast zur westlichen Welt darstellt. In einem Fernseh-Interview hat nun aber ein saudischer Historiker mal klargestellt, wieso das eigentlich so ist. Liebe westliche Frauen, die ihr das lest und einen Führerschein habt: Ihr seid alle Schlampen und euch juckt es daher nicht, wenn ihr am Straßenrand vergewaltigt werdet. Für saudische Frauen jedoch ist so eine Vergewaltigung ein moralisches, soziales UND religiöses Problem. Ja, echt! Ich weiß, es ist schwer, aber versucht wenigstens mal, euch in eine Frau hineinzuversetzen, die von einer Vergewaltigung wirklich schlechte Laune kriegt. Gut, könnt ihr nicht, weil eure Körper und Seelen sowieso voll Sünde sind. Die Moderatoren der Fernsehsendung, ein Mann und eine Frau, schienen eher pikiert zu sein von den Äußerungen von Saleh al-Saadoon, dem man allerdings nicht unterstellen sollte, dass er nicht fortschrittlich wäre. Anders als der Klerus und die Politik ist er durchaus der Meinung, dass sich Frauen auch ohne Männer mit dem Auto bewegen können sollten. Wie, fragt ihr euch? Natürlich mit weiblichen Chauffeuren aus dem Westen. Wie er dann allerdings verhindern will, dass die dann einfach mal rechts ranfahren, um sich mit voller Absicht vergewaltigen zu lassen, hat er aber nicht verlauten lassen. kratz.gif

20150222194647_0.jpg
Eh schon schlimm, was man sich bei westlichen Frauen so alles einfangen kann. 8c460310.gif

Als Kerl ist es einem ja inzwischen zwar nicht mehr erlaubt, sich darüber zu wundern, wieso Frauen sich die größten Arschlöcher suchen, nur um dann später rumzuheulen, wenn sie merken, dass diese Kerle auch ihnen gegenüber Arschlöcher sind, während man selbst dauernd Körbe sammelt, aber man darf vermutlich immer noch mit Erstaunen anmerken, dass es unheimlich viele Frauen mit Hybristophilie gibt, also Weiber, die auf Mörder stehen.
Afton Elaine Burton schien eine von ihnen zu sein: Sie wollte gerne Charles Manson heiraten, der mit seiner "Manson Family" für eine ganze Reihe von Morden (unter anderem an der Schauspielerin Sharon Tate) verantwortlich war. Die 27-jährige Miss Burton zog eigens in die Nähe des Gefängnisses, in dem der mittlerweile 80-Jährige inhaftiert ist, und beantragte eine Heiratserlaubnis, obwohl der Verurteilte selbst überhaupt nicht vorhatte, die Dame zu ehelichen. Offenbar hat er guten Grund, sich dieser Beziehung zu verweigern: Die Frau wollte nur deswegen seine Gattin werden, um nach seinem Tod über seinen Körper bestimmen zu können. Den hätte sie dann öffentlich ausstellen und damit jede Menge Geld scheffeln können. Das kann sie sich nun wohl an den Hut stecken: Manson hat erstens gar keinen Bock, als Museumsexponat zu enden, und zweitens glaubt er sowieso, ewig zu leben. Ich würde ja glatt sagen: Die beiden verdienen einander.

Links aus Klopfers Twitter-Feed:

Muslimischer Religionspädagoge fordert Neuinterpretation des Islam. Nach dem Anschlag in Paris beteuerten die Medien blind, dass das ja nichts mit dem Islam zu tun hätte und jeder, der was anderes behauptet, wäre ideologisch in der Nähe von Pegida und den Nazis. Inzwischen haben sich aber schon so viele Muslime, Ex-Muslime und Islam-Kenner gemeldet, die zugegeben haben, dass solche radikalen Taten durchaus mit weit verbreiteten Strömungen des Islam kompatibel sind, dass eigentlich von Seiten der Medien eine kleine Entschuldigung fällig wäre. Aber nee, gibt's nicht. Qualitätsjournalismus irrt sich schließlich nie.

Mösenjoghurt! - Eine Frau macht sich mit den Bakterien aus ihrer Mu den eigenen Frühstücksjoghurt. Bin ja irgendwie erleichtert, dass der Artikel nicht so eine "Tolle Frau setzt sich über veraltete Konventionen hinweg und zelebriert ihren weiblichen Körper"-Beweihräucherung ist, sondern ziemlich klar sagt, dass das eine Schnapsidee ist, weil da unten immer ein paar Bakterien sein können, die man lieber nicht gezielt vermehren und verzehren sollte. Kann mir vorstellen, dass "Feuchtgebiete"-Fans trotzdem total darauf abfahren.

Japanische Mutter macht ihrer schmollenden Teenie-Tochter täglich ein schönes Bilder-Bentô. Einfach nur herrlich. (Bentô sind kleine Fresspakete, die man zur Schule oder Arbeit mitnimmt.)

Selbst Lego kann 50 Shades nicht retten. angsthasi.gif Das Ausgangsmaterial ist einfach zu scheiße.

Und Amazon warb für Angebote zum Valentinstag dann auch noch so:

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"Präsentiert von 50 Shades of Grey", tse.
Schindlers Liste hat mehr Romantik und Liebe zu bieten als das.

Ein wundervoller Name für eine Klamottenmarke (bzw. Bekleidungsgeschäft):

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Wie immer aus einer Uralt-Bravo.

So, und wenn alles glatt geht, gibt es nächste Woche endlich die lang erwartete Barbara-Salesch-Lästerei. ^^


Geschrieben am

Nuff! Ich grüße das Volk.

In der letzten Woche gab es ja einigen Wirbel um die Äußerung des Papstes, dass "würdevolles Schlagen von Kindern" in Ordnung sei. Nun weiß ich zwar nicht, wie man einen Schwächeren so schlägt, dass seine Würde unangetastet bleibt, aber ich vertraue dem Papst da einfach mal. Ich bin sicher, seine eigenen Kinder erzieht er auch so. nick.gif Und wenn es nicht nur um die eigenen Kinder geht, umso besser: So manche Teufelsbrut bettelt mit ihren Taten quasi um Schläge, die mit einem Baseballschläger appliziert werden sollten. zufrieden.gif

(Aber nicht vergessen: Gewalt ist Schitt!)

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Und fortan gab es nie wieder Probleme mit Gewalt. :3

Bin übrigens amüsiert darüber, dass Australien beim Eurovision Song Contest mitmachen wird. Soll leider nur eine einmalige Sache sein, und so wird es leider nicht dazu kommen, dass bei einem Sieg Australiens die Show 2016 aus Canberra, Sydney, Melbourne oder Walgett kommt. sad.gif

Was passiert ist:

Als ich noch klein war, war es ganz normal, dass wir Kinder ohne unsere Eltern zum Spielplatz gingen oder im nahegelegenen Wäldchen spielten, bis die Straßenlaternen angingen und wir nach Hause mussten. Niemand von uns wurde überfahren oder von irgendwelchen Sittenstrolchen weggeschnappt. Heute gibt es deutlich weniger Gewaltdelikte als vor 25-30 Jahren, aber die Eltern werden immer paranoider. Das ist nicht nur ein deutsches Phänomen.
Im US-Bundesstaat Missouri trieb diese Sorge wirklich extreme Blüten: Dort war eine Familie besorgt, weil der sechsjährige Junge der Sippe angeblich "zu nett" zu fremden Leuten war. Und wie treibt man einem kleinen Jungen seine Nettigkeit aus? Offenbar indem man selbst zum Monster wird: Seine Mutter, seine Oma und seine Tante stifteten einen Kollegen der Tante an, den Knaben nach der Schule zu kidnappen, zu fesseln, mit einer Pistole zu bedrohen und ohne Hosen in einem Keller einzusperren. Und um ja nicht das Risiko einzugehen, dass die Botschaft zu verwässert sein könnte, erzählte er dem Jungen noch, dass dieser seine Mama nie wiedersehen würde, als Sexsklave verkauft werden würde und man ihn an die Wand eines Schuppens nageln würde. (Reduziert das nicht den Wert auf dem Sklavenmarkt? fragehasi.gif ) Erst nach einiger Zeit wurde er losgebunden und zu seiner Familie geschickt, um sich von der erzählen zu lassen, wie furchtbar doch fremde Menschen sein könnten. facepalm.gif
Die Beteiligten an dieser "Entführung" erwartet nun eine Gerichtsverhandlung; der Junge wurde vom Jugendamt aus der Familie geholt. Angesichts dieser bekloppten Aktion und der Erkenntnis, dass die meisten Verbrechen an Kindern von Verwandten und Bekannten verübt werden, wäre der Kleine vermutlich bei zufällig ausgewählten Walmart-Kunden besser aufgehoben als bei seiner eigenen Horde.

Da ist es doch schön, wenn die Familie etwas Nettes mit einem Kind unternimmt und so gemeinsame, qualitativ hochwertige Erinnerungen aufbaut. Gerade in asiatischen Kulturen kann dies auch der Besuch eines öffentlichen Badehauses sein - es ist ja bekannt, dass dahinter eine lange Tradition steckt und man somit Vergangenheit und Zukunft ideal gedanklich verknüpfen kann.
Ein älterer Mann nahm in der chinesischen Stadt Kunming seine sechsjährige Enkelin mit ins Badehaus, wo er sich eine gründliche Wäsche und eine entspannende Massage gönnte. Ist das nicht süß? guteflasche.gif Dann jedoch ging es ans Bezahlen der Rechnung, und da stellte sich heraus, dass der Opa nicht genug Geld dabei hatte. Aber kein Problem: Er würde nur mal schnell Geld holen, und um zu zeigen, dass er wirklich zurückkommen würde, ließ er seine Enkelin als "Pfand" zurück.
Inzwischen ist allerdings über ein Monat vergangen, und so langsam keimt der Verdacht auf, dass der Mann wohl doch nicht zurückkehren wird. Das Mädchen indes wohnt immer noch im Badehaus, wird von den Angestellten gefüttert und ins Bett gebracht, bevor die Angestellten nach Hause gehen und die nächtliche Betreuung einem Fernseher überlassen.
...
3c68bb64.gif Ich will ja die zweifellos sehr engagierte Belegschaft des Badehauses nicht allzu böse kritisieren, aber ist niemand auf die Idee gekommen, das Mädel vielleicht mit nach Hause zu nehmen? huh.gif

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Studenten halt. biggrin.gif Es soll keiner sagen, dass man das Internet nicht dazu benutzen könnte, das Realleben zu bereichern.

Valentinsschokolade in Schweineform. Die eine Schokoskulptur wiegt ein glattes Kilo! ohmy.gif Der 14. Februar ist in Japan der Tag, an dem Mädchen ihren Liebsten (oder auch Freunden) Schokolade schenken. Die Jungs wiederum revanchieren sich dann am 14. März, dem "White Day". Aber zurück zum Thema: 1 Kilo Schweineschokolade!

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"Mein Papa lügt..." schnueff.gif Das rührt mein kleines Herz.

So, beim nächsten Wochenrückblick wird's wohl weniger um Sechsjährige gehen. Hoffe ich. angsthasi.gif


Geschrieben am

Nuff! Ich grüße das Volk.

Ich hab letzte Woche wieder einen Meilenstein für Klopfers Web 2.0 geschafft: Die Bildergalerie und die Fundsachengalerie sind von Grund auf neu programmiert worden. Und obwohl ich an der Verwaltung der Bilder selbst noch arbeiten muss, habe ich die Gelegenheit genutzt und die Adventskalender-Comics in eigene Bilderalben verschoben, damit man sie sich bequemer durchlesen kann als im Blog. Den City-Adventskalendercomic findet ihr hier, den für Krieg der Sterne hier.
Den nächsten Auftritt von den kleinen Plastik-Männchen und -Weibchen gibt's dann übrigens in einem "Klopfer erklärt die Welt"-Text, aber es wird in absehbarer Zeit auch wieder weitere Comics geben. Es waren ja schon länger gezeichnete Comics geplant, und da ich nicht zeichnen kann und die gewünschte Gastzeichnerin doch nicht konnte, ist das der nächstbessere Weg. Nur eben schade, dass ich keine Lego-Hasenohren für die Minifiguren habe.

Ach ja: Ich hab nicht vergessen, dass ich euch auch noch ein paar merkwürdige Stellen aus alten BRAVO-Heften zeigen wollte.

Übrigens gab es in der Zeit seit dem letzten WHWLWG-Eintrag ein typisches "Wenn man vom Esel tratscht, kommt er gelatscht"-Erlebnis: Ein paar Tage, nachdem ich mich darüber gewundert habe, wieso Leute bei Amazon auf Kundenfragen antworten, obwohl sie keinen Schimmer davon haben, bekam ich zum allerersten Mal selbst eine Mail mit so einer Frage. (Aber ich konnte tatsächlich antworten. zunge.gif )

Mit leichter Überraschung habe ich beim Blick auf den Kalender auch feststellen müssen, dass mein Geburtstag keine zwei Wochen mehr entfernt ist. urx.gif Wo zur Hölle ist die Zeit nur geblieben? angsthasi.gif

Was passiert ist:

Was ist das blödeste Unternehmen, welches man in vornehmlich muslimischen Ländern gründen kann? Richtig, ein Schweinefleisch-Restaurant. Gleich dahinter dürfte allerdings ein Tattoo-Studio kommen, denn für sehr viele Muslime sind Tätowierungen schlicht und einfach aus religiösen Gründen verboten, da sie dauerhaft den Körper verändern und dies eine Übertreibung der Verschönerung des Körpers ist (selbst wenn das Tattoo total beschissen aussieht).
Das hat allerdings offenbar ein Brite namens Peter Masters noch nicht mitgekriegt. Der 47-jährige Fotograf besitzt bereits ein Tattoo-Studio in England, gibt aber freimütig zu, selbst überhaupt nicht künstlerisch mit der Tätowiernadel umgehen zu können. Auf einer Fototour durch den Irak kam er auf die brillante Idee, dort ebenfalls einen Tätowierschuppen zu errichten, weil er dort ja so viel Bedarf sieht, angesichts der vielen Briten, Amerikaner und Kurden. Nur doof, dass die Kurden größtenteils eben Muslime sind und die Anglophonen auch nicht dauerhaft dort sein werden - zumal der IS quasi direkt vor der Tür steht und im Falle einer Invasion direkt alle abmurksen dürfte, die in einem als unislamisch geltenden Dienstleistungsbetrieb arbeiten. tozey.gif Dass Herr Masters von der Fee des gesunden Menschenverstands nicht gerade wild gevögelt wurde, könnte man übrigens auch so merken: Sein schon bestehender Tattoo-Laden heißt "Skinzophrenic Tattoos". Was für ein bescheuerter Name. facepalm.gif

Wer zu einer Domina geht und ihr erzählt, dass sie krank im Kopf ist, will vermutlich die extraharte Behandlung, um allerhöchste Befriedigung zu erlangen. Ein wenig anders liegt der Fall jedoch bei der Kanadierin Alissa Afonina. Diese war mal Musterschülerin, künstlerisch begabt und strebte danach, irgendwas mit Medien zu machen und dabei erfolgreich zu sein. Dass sie heute im Erotikgewerbe arbeitet, liegt nicht etwa an schlechtem Umgang mit Gleichaltrigen oder einem vorgezogenen Absturz in die Drogenhölle, wie er Schauspielern zumeist erst nach dem Beginn ihrer Karriere passiert. Im Jahr 2008 fuhr sie mit ihrer Mutter bei dem Freund ihrer Mutter im Auto mit, als dieser wegen überhöhter Geschwindigkeit bei nasser Fahrbahn einen satten Unfall baute. Für Alissa hatte dieser Unfall schwere Konsequenzen: Aufgrund der dabei erlittenen Hirnverletzungen verlor sie ihre Fähigkeit zur Selbstkontrolle und klarem Denken, zeigte impulsives Verhalten und mangelnde Vorsicht. Aufgrund dessen ist sie für normale Jobs nicht mehr zu gebrauchen, also wurde sie Domina. Allerdings zeigen sich auch hier Probleme dank ihrer Hirnverletzungen: Auf im SM-Bereich üblichen Vorsichtsmaßnahmen wie Sicherheitswörter verzichtet sie. Ein Richter sprach ihr nun 1,5 Millionen Kanadische Dollar als Entschädigung zu, auch da sie aufgrund der Unfallfolgen definitiv eingeschränkte Verdienstmöglichkeiten in der Zukunft hat; eine vollständige Arbeitsunfähigkeit wollte er aber nicht feststellen. Angesichts dessen, dass ihre Mutter - die keine Domina wurde - auch fast eine Million gekriegt hat, wirkt aber selbst diese Entschädigung etwas dürftig.

Auch diese Woche darf ein Fast-Food-Meldung nicht fehlen: Während man in Japan Pommeshunger leidet, ist man in anderen Ländern noch schlimmer dran. In Island gibt es seit 2009 nicht mal mehr einen McDonald's! Zum Glück gibt es eine Erinnerung an den Genuss der alten Tage: Der letzte dort von McDonald's verkaufte Hamburger kann bis heute in einem Hostel besichtigt werden. Der Burger wurde drei Jahre nach dem Kauf sogar ans Nationalmuseum gespendet, aber nach einem Jahr wieder zurückgegeben, da ein Banause Experte meinte, es zieme sich für ein Nationalmuseum nicht, einen alten Hamburger auszustellen. Die Mahlzeit selbst sieht wohl trotz ihres gehobenen Alters immer noch recht appetitlich aus - hungrige Besucher sollen sogar schon einige der ebenfalls damals gekauften und nun in Würde gealterten Pommes geklaut haben. Nun wird die letzte Erinnerung an die amerikanische Esskultur der goldenen Bögen in Island von einer Überwachungskamera bewacht, um Mundraub zu verhindern. Falls das Nationalmuseum seine Meinung ändern sollte, ist der Besitzer übrigens immer noch bereit, den gealterten Burger zu stiften.

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Tschechisches Dorf liebäugelt mit dem Anschluss Beitritt zum Geltungsbereich des Grundgesetzes. biggrin.gif

Das ist so stulle, aber irgendwie klasse. XD.gif

Afrika vs. USA. Am beeindruckendsten fand ich ja die Statistiken, wonach z. B. der Abstand zwischen den mittleren Einkommen von schwarzen und weißen Familien in den USA mittlerweile größer ist als damals im Südafrika in Zeiten der Apartheid. urx.gif

Da ist sie ja gerade noch mal davongekommen! puh.gif

Promis, die wie Matratzen aussehen. Weil wieso auch nicht? fragehasi.gif

Das war es also für diesen Wochenrückblick. Genießt die kalten Tage, denkt dran, bei Amazon über Guter Sex zu bestellen, und knuddelt eure Haustiere. ^^


Geschrieben am

Nuff! Ich grüße das Volk.

Jedes Mal, wenn ich auf Amazon herumklicke, finde ich einen Grund, an den intellektuellen Fähigkeiten meiner Mitmenschen zu zweifeln. Ich hab mich ja schon oft genug über Leute ausgekotzt, die nicht kapieren, dass sie Probleme mit einem Händler nicht in die Produktrezension schreiben sollten, sondern in die Verkäuferbewertung. (Einzige akzeptable Ausnahme: wenn der Händler ein Betrüger ist und eine billige China-Kopie als Original verkauft.) Was mich aber ebenso aufregt, ist der Bereich "Kundenfragen und -antworten". Die Idee ist ja ganz nett: Dort kann man zu einem Produkt seine Fragen loswerden, und andere Kunden, die bereits Erfahrung damit gemacht haben, können darauf antworten. Ganz naiv geht Amazon wohl davon aus, dass sich nur die melden, die etwas zu sagen haben. Hier mal ein Beispiel aus dem Kundenfragenbereich zu einem Stylus für kapazitative Touchscreens:

20150129023958.png
DU DUMME SAU! 4d6161fd.gif

Die Frage stammt nicht von mir (ich würde sie nicht stellen), aber was zum Teufel kommt man auf die Idee, auf eine an die Allgemeinheit gestellte Frage unbedingt antworten zu müssen, wenn man die Antwort nicht kennt?! Zu viel Tabak in der Schwangerschaft oder was? Hmpf.

Gleich zwei Beispiele zu einer Spiegelreflexkamera:

20150129055151.png

Das sind bestimmt die Torfnasen, die schon in der Grundschule keinen blassen Dunst hatten, aber sich trotzdem immer meldeten. facepalm.gif

Was passiert ist:

Japan ist ein Land, in dem es den Menschen gut geht, kaum Not und erst recht kein Hunger herrscht. Dieses Bild ist jedoch ... Ja, wenn euch das bekannt vorkommt, dann habt ihr recht: So fing schon mal ein Absatz an. Vielleicht wird es euch überraschen, dass sich die Pommeskrise in Japan ausweitet: Nach Einschränkungen bei McDonald's musste nun KFC den Verkauf von frittierten Kartoffelstäbchen einstellen. Der Grund ist immer noch der Streik von Hafenarbeitern an der amerikanischen Westküste. McDonald's und die Restaurantkette Gusto hatten den Engpass bisland durch eilig eingeflogene Kartoffellieferungen abgemildert. Tja, so kann's kommen. Bei uns meckert man gerne über kalte oder versalzene Pommes, und in Japan müssen kleine Kinder hungern. schnueff.gif (Wenn ihr mir genug Geld spendet, flieg ich hin und schau ihnen beim Hungern zu. greatjobplz.gif )

Dass sich in Russland viele Leute sehnsüchtig an die Sowjetzeit erinnern, als man noch unumstrittene Großmacht war und zumindest die halbe Welt auf einen hörte, ist weithin bekannt. Doch nur wenige Leute nehmen sich tatsächlich vor, etwas zu unternehmen, um die alte Größe wiederherzustellen, so wie zwei Leute, die letzte Woche in Moskau festgenommen wurden. Sie hatten versucht, den toten Lenin, der bis heute im Mausoleum auf dem Roten Platz liegt, mit geweihtem Wasser wieder zum Leben zu erwecken. awesome.png Nein, in Wirklichkeit steckte dahinter der Protest von Aktionskünstlern, die somit allen Zweiflern beweisen wollten, dass Lenin nicht ewig lebt. kratz.gif Ich schätze, der Anblick des langsam vergammelnden Leichnams im Lenin-Mausoleum konnte diesen Gedanken bislang nicht ausreichend kommunizieren. Eine gelungene Wiedererweckung hätte vermutlich aber sowieso nicht ausgereicht, um den alten Lenin an Putins Stelle zu setzen: Lenins Gehirn wurde nach seinem Tod zu Forschungszwecken entnommen und in Scheiben geschnitten, er wäre also höchstens noch geeignet für eine Stelle im oberen Management der Deutschen Bahn.

In Brechts "Dreigroschenoper" heißt es: "Was ist ein Einbruch in eine Bank gegen die Gründung einer Bank?" Wie recht er damit hatte, zeigt sich an einem aktuellen Fall in China. Eine Bankfiliale in Nanjing wirkte vollkommen unauffällig: Die Geschäftszeiten waren normal, die Bankangestellten trugen Uniform. Wirklich verdächtig waren allerdings die Versprechen: 2 Prozent Zinsen versprach die Bank ihren Sparern. Und nicht pro Jahr oder pro Monat, sondern pro Woche! Umgerechnet über 28 Millionen Euro legten Sparer unter diesen lukrativen Bedingungen an, unter anderem ein Geschäftsmann, der alleine schon gut umgerechnet 1,7 Millionen Euro bei der Bank parkte. Als er allerdings die versprochenen Zinsen haben wollte, verweigerte ihm die Bank die Auszahlung. Der anschließende Besuch des Geschäftsmannes bei der Polizei beendete das Spiel der falschen Bank nach über einem Jahr: In Wirklichkeit verbarg sich dahinter eine ländliche Genossenschaft - und eine Genossin schaffte es sogar noch, mit der Kohle ins Spielerparadies Macao zu türmen, wo sie dann verhaftet wurde. Im Endeffekt klingt an dieser Geschichte alles merkwürdig. Eine falsche Bank, die über ein Jahr unbehelligt arbeitet, die Bankkunden, bei denen Versprechen von 2% pro Woche nicht sämtliche Alarmglocken läuten lassen, Millionäre in einem von Kommunisten regierten Land ... (Ja, ich weiß, das ist für China normal, aber Karl Marx würde im Grab rotieren.)

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Das ist Kindesmissbrauch. 3c68bb64.gif

Wie sagt man in Nordschweden "ja"? Ich find's schon putzig (und aus linguistischer Sicht sehr interessant).

In Großbritannien nach dem Weg fragen? Vergesst es, ihr sprecht die Ortsnamen vermutlich eh falsch aus. Benutzt lieber ein Navi. biggrin.gif

So, das war es für den Rückblick.
Falls es übrigens jemanden gibt, der auf tsū angemeldet ist: Klopfers Web gibt's dort jetzt auch. Ich hab zwar nicht viel Hoffnung, damit tatsächlich Geld einzunehmen, aber ich finde die Grundidee ganz positiv.


Geschrieben am

Nuff! Ich grüße das Volk.

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© Warner Bros.

Heute ist Weltknuddeltag! guteflasche.gif Und ich hoffe, ihr habt heute ordentlich geknuddelt oder wurdet so geknuddelt, dass euch die Luft weggeblieben ist. happy.gif

Ansonsten ist ja derzeit wieder Hochsaison für Trashfernsehfreunde. Derzeit läuft jede Nacht das Dschungelcamp (erstaunlicherweise schon Fernsehsatire in sich, und durchaus eine gelungene), außerdem darf jeden Mittwoch wieder ein neuer Bachelor versuchen, seinen Lümmel in möglichst vielen Damen zu versenken, bevor er ihnen mit der Begründung "Zu freizügig!" den Laufpass gibt. Ich würde gerne den Bachelor als Lego-Comic verarschen, aber bis ich da alles zusammen habe, um die "Kulissen" vernünftig hinzukriegen, wird vermutlich schon die nächste Staffel starten. :/

Vorhin habe ich erstaunt gelesen, dass der Gründer von 4chan, Chris Poole alias moot, seinen Chefposten bei dem berüchtigten Bilderbrett abgibt. Es wird sehr interessant sein, ob das eine Auswirkung auf den Betrieb von 4chan hat. Ich habe letztens wieder an die Zeit gedacht, als Klopfers Web (damals noch nicht unter diesem Namen) entstanden ist, quasi noch in der Pionierzeit des Webs, als es von einem Datennetz für Akademiker zu einem für alle wurde. Diese Atmosphäre damals war auch fünf Jahre später, als 4chan entstand, noch vorhanden. Alles war anarchischer, weil sich diejenigen, die wirklich was zu sagen hatten, für dieses Internet nicht die Bohne interessierten, und man deswegen machen konnte, was man wollte. Gleichzeitig gab es noch eine gewisse Unschuld. Heute verbringe ich beim Programmieren für Klopfers Web 40 Prozent der Zeit damit, irgendwelche Sperren einzubauen und zu testen, damit Spammer, Hacker und Vandalen keinen Ärger anrichten können; im Jahr 2000 konnte man noch ein Gästebuch ohne Captcha betreiben und hatte trotzdem zehn Tage später keinen Spam drin. *seufz* Und natürlich fehlten die Spaßbremsen vom Jugendschutz, und niemand hat sie vermisst.

Was passiert ist:

Dass viele Moslems es echt nicht verknusen können, wenn man ihren Propheten abbildet, haben wir mittlerweile alle auf drastische Art gelernt. Das Komische ist, dass das Bilderverbot gar nicht im Koran drinsteht (anders als in der Bibel), sondern nur von den Hadithen abgeleitet wird, also Überlieferungen von Handlungen und Sprüchen Mohammeds (bzw. entsprechende Taten/Äußerungen von anderen, die er richtig knorke fand). Genau genommen dürfte man nach Meinung vieler islamischer Gelehrter als Moslem gar nichts Erkennbares malen, was eine Seele hat. Die Begründung in groben Zügen: Mit der Herstellung von Zeichnungen und Skulpturen bildet man quasi den Schöpfungsakt Gottes nach, und das ist Blasphemie, weil einem das dienstgradmäßig nicht zusteht. Ein saudischer Gelehrter hat nun nach einem Schneesturm im Norden des Landes (die haben ein Wetter, was?) klargestellt, dass dies auch für Skulpturen gilt, die nur entfernt Ähnlichkeit mit einem Menschen haben: Schneemänner. Die Öffentlichkeit reagierte indes eher belustigt oder empört auf die Fatwa gegen die Schneebevölkerung, einer meinte ironisch, dass das Bauen von Schneemänner ja die Ungläubigen imitieren und Lust und Erotik provozieren. biggrin.gif Bürgermeister Schneemann hat dennoch sein Erscheinen auf öffentlichen Veranstaltungen in der Lego-City aus Angst vor Anschlägen radikaler Schneefeinde abgesagt.

Jeder Mann, der sich nach dem Betrachten der Fernsehwerbung schon einmal hoffnungsvoll mit Axe eingedieselt hat und auf den Ansturm feuchter Modelweibchen wartete, die nach sexueller Erfüllung verlangten, der weiß: Werbung darf man nicht so ernst nehmen. Eine Frau aus New York wusste das offenbar nicht und hat nun einen Strumpfhosenhersteller verklagt. Dieser hatte in seiner Fernsehwerbung angedeutet, das das Tragen der hauchdünnen Beinkleider geradezu orgasmische Gefühle hervorrufen würde. Und obwohl besagte Dame ganze 7,64 US-Dollar für die Nylonwäsche auf den Tisch legte und hoffte, so ihre Anorgasmie zu besiegen, wurden ihre Hoffnungen tragisch enttäuscht; Sie merkte keinen Unterschied zu ihrer sonstigen Bekleidung. Offenbar braucht es doch ein bisschen mehr als eine Strumpfhose, um eine Frau glücklich zu machen. Aber was das dann wieder kostet! 33c4b951.gif

Wie spätestens seit 1941 jeder weiß, kann es in Russland ziemlich kalt werden. So auch in der Stadt Obninsk. Das war ein Problem für einen kleinen Menschen, der erst kurze Zeit zuvor aus seiner Mutter gekrochen war und von dieser offenbar ausgesetzt wurde. Zum Glück kümmerte sich sofort jemand um das Baby: Wuschelkatze Mascha entdeckte das Würmchen, kletterte in die Kiste, in der das Baby lag, und kuschelte sich an ihn. Außerdem miaute sie laut, um Passanten zu alarmieren. Schließlich hörte eine Frau das Mauzen und dachte zunächst, die ihr wohlbekannte Miezekatze hätte sich verletzt. Der Junge wurde sofort nach der Entdeckung ins Krankenhaus gebracht und dank Mascha für gesund erklärt. Die Katze selbst ist als Heldin anerkannt und wird von den Bewohnern kräftig mit Leckereien verwöhnt. Ob Mascha allerdings in Wirklichkeit nur die Kiste wollte und deswegen maunzte, damit man diesen Störenfried darin entfernt, wird wohl ihr Geheimnis bleiben. fragehasi.gif

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Das ist ein Titelbild, das der Spiegel 2007 brachte. Und jetzt ist man auf Spiegel Online regelmäßig fassungslos, wieso jemand in Deutschland auch nur auf die Idee kommen könnte, es gäbe eine schleichende Islamisierung. facepalm.gif (Ich hab allerdings den Verdacht, in Wirklichkeit schmollt man in der Redaktion nur, weil man sich durch den "Lügenpresse"-Vorwurf persönlich beleidigt fühlt.)

CSU findet Terrorismus wegen Mohammed-Karikaturen gerechtfertigt und will gerne gegenüber den Islamisten kapitulieren. Sackgesichter.

Der Trailer für die neue Top-Gear-Staffel. Die soll dann übrigens zeitgleich zur Ausstrahlung im britischen Fernsehen weltweit gestreamt werden. huh.gif Ich hab mir kürzlich auch das Patagonien-Weihnachtsspecial angeguckt und war doch sehr entsetzt über die Gewalt des argentinischen Mobs am Ende. Und das nur, weil sie sich von einem Nummernschild beleidigt fühlten, was ganz zufällig an einem der Autos hing.

Ich muss noch eine Ausgabe von Klopfers Manga-Monat machen, aber ich hoffe, dass die Cover auf der Verlagswebsite noch auf die endgültigen Versionen aktualisiert werden, damit ich nicht die Coverdummys zeigen muss. unsure.gif


Geschrieben am

Nuff! Ich grüße das Volk.

Die letzten Tage waren erschreckend. Niemand sollte sterben müssen, weil er etwas gesagt, geschrieben, gezeichnet oder gedruckt hat. sad.gif
Was mich aber zum Augenrollen bringt: Im Bemühen, die Mehrheit der Muslime nicht fälschlicherweise in die Terrorecke zu stecken, werden wieder die blödesten Plattitüden gedroschen.
"Das sind keine richtigen Moslems gewesen." Oder: "Die benutzen den Islam nur als Vorwand." Oder: "Der Anschlag hatte nichts mit dem Islam zu tun."
Bullshit. Die Brüder werden nicht eines Morgens am Frühstückstisch drauf gekommen sein, dass sie mal eben Lust haben, ein Dutzend Satiriker umzunieten, und sich dann im Nachhinein als Rechtfertigung die Mohammed-Karikaturen ausgesucht haben. Natürlich repräsentieren sie nicht die Mehrheit der Muslime, aber so zu tun, als hätten sie ihre Motivation nicht aus ihrem Glauben geschöpft, ist Schwachsinn. Und solange Mohammed nicht wiederkommt und etwaige Missverständnisse aufklärt, werden wir auch nicht wirklich wissen, ob nun ein deutscher Islamforscher eine bessere Idee hat, wie der "richtige Islam" ist, als z. B. ein radikalislamischer Prediger aus Saudi-Arabien. Beide können anhand des Korans ihre Haltung begründen. Tatsache ist nun mal: Wenn wir ein Auge darauf haben wollen, wer junge Leute so radikalisiert, dass sie im Namen Mohammeds Anschläge begehen würden oder für den IS in den Irak ziehen möchten, ist es wohl klüger, sich in islamischen Gemeinden umzuschauen als in evangelischen Begegnungszentren.

Noch beknackter ist es, den Islam als "Religion des Friedens" zu bezeichnen. Keine der abrahamitischen Religionen ist eine Religion des Friedens. In den heiligen Schriften von Judentum, Christentum und Islam wird auf Grundlage des Glaubens mehr brutal gemetzelt als für Frieden plädiert. (Und beim Islam kommt noch dazu, dass der Religionsstifter selbst Feldzüge geführt hat, um seine Religion unter den Ungläubigen zu verbreiten.) Dass die Mehrheit der Juden, Christen und Moslems heute friedliebend ist, resultiert nicht aus ihrer Religion, sondern aus der vernünftigen Entscheidung, gewisse Stellen in ihren heiligen Schriften zu ignorieren. Die Zugehörigkeit zu einer Religion sagt überhaupt nichts darüber aus, wie friedfertig jemand ist. Selbst Buddhisten können eindrucksvoll beachtliche Massenmorde begehen oder Andersgläubige kaltmachen.

Wirklich zum Kotzen bringt mich aber die Heuchelei so vieler Politiker. Noch vor wenigen Jahren wurde die Verschärfung des Blasphemie-Paragraphen gefordert, gerade als Reaktion auf Mohammed-Karikaturen. Und jetzt wird ganz selbstverständlich davon geredet, was für großartige Güter Meinungs- und Pressefreiheit doch sind und dass diese nicht aus Terrorangst eingeschränkt werden sollten. Wenn die das ernst meinen, sollten sie die Abschaffung von § 166 StGB beschließen. Einstimmig.

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Um von diesem Thema wegzukommen, hier ein Trost-Teddy. Mit Zunge! guteflasche.gif

Was passiert ist:

In den letzten Tagen bescherte uns der Himmel jede Menge Regen, der laut und heftig gegen die Fensterscheiben prasselte und uns Faulpelzen das wohlige Gefühl schenkte, dass es eben doch nicht nötig war, letzte Woche die Fenster auch von außen zu putzen. zufrieden.gif Ein heftiger Regenguss dürfte indes auch in der chinesischen Stadt Hechi vor kurzem heftig erwünscht gewesen sein. Dort brauchte eine bestimmte Straße nebst der angrenzenden Hausfassaden wirklich eine gründliche Wäsche. Der unappetitliche Grund: Ein Jauchetanker explodierte während der Hauptgeschäftszeit und bedeckte alles im Umkreis mit einer heftig stinkenden Schicht Kacke, natürlich auch viele Kunden und Händler, die zu den vielen Hektolitern Rektalnektar bestimmt noch ein paar Portionen Kotze hinzufügten. Was Entschädigung angeht, sieht es indes für die Be- und Getroffenen düster aus: Die Firma, der die rollende Kotbombe gehörte, schiebt die Schuld auf den Hersteller des Tankers, dieser wiederum beschuldigt die Firma. Die gut gebräunten Opfer bleiben also auf der ganzen Scheiße sitzen.

Die Mühlen der Bürokratie mahlen langsam. Das trifft umso mehr auf Indien zu: Die Beamten dort arbeiten dem Vernehmen nach ungefähr mit der Geschwindigkeit der Kontinentaldrift. Das ist besonders erfreulich für diejenigen, für die selbst diese Arbeitsbelastung eine unzumutbare Qual darstellt und sich deswegen unauffällig aus dem Staub machen. Ein Beamter, dessen Antrag auf Urlaubsverlängerung im Dezember 1990 abgelehnt wurde, beschloss einfach, trotzdem nicht mehr hinzugehen. Ein Disziplinarverfahren 1992 stellte unmissverständlich fest, dass der Mann der unerlaubten Abwesenheit vom Arbeitsplatz schuldig ist, worauf ... nichts passierte. Aber nun, nach 24 Jahren und persönlicher Einmischung des Ministers für Stadtentwicklung kann die indische Regierung stolz verkünden, dass sie es geschafft haben, den Mann endlich zu entlassen. Ich hoffe, die bereuen das nicht. Ich meine, wer soll jetzt die zusätzliche Arbeit erledigen, wenn er nicht mehr da ist? fragehasi.gif

Links aus Klopfers Twitter-Feed:

Französische Jugendliche aus Lille bietet allen eine Gratismahlzeit an, wenn Burger King eine Filiale in der Stadt eröffnet - Burger King eröffnet neue Filiale und verweist auf diesen Tweet. XD.gif

Italienischer Ministerpräsident wollte Berlusconi per Gesetzesnovelle nachträgliche Straffreiheit schenken. Irgendwie erwartet man ja bei italienischer Politik nichts anderes, gell? unsure.gif

22 Cartoons als Reaktion auf das Attentat auf "Charlie Hebdo" - Insgesamt gab es natürlich viel mehr, darunter auch einen von Asterix-Zeichner Albert Uderzo. PS: Okay, inzwischen weiß ich, dass Uderzo das nicht zu diesem Anlass gezeichnet hat. Tse.

Dietmar Wischmeyer bezieht Stellung nach dem Anschlag auf "Charlie Hebdo".

Amazon Japan verkauft großen Roboter. Will haben!

Bevor Heino Rocker war, war er Rapper. Sollten wir nicht vergessen. kicher.gif Everybody party!

Wie, Kondome sind dir zu klein? biggrin.gif

Superman und Spider-Woman - ganz groß in Indien. Diese hervorragenden Spezialeffekte! *_*

Puh, ich hoffe, nächstes Mal wird es etwas unbeschwerter. unsure.gif

Übrigens gibt es jetzt ein paar Fotos mehr beim letzten Webmate und ein neues Forum! happy.gif


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Nuff! Ich grüße das Volk.

Im Stress der ganzen Feiertage sind die Wochenrückblicke hinten runtergefallen, daher gibt es nun den abschließenden Rückblick für die letzten Wochen des Jahres 2014. (Und ich hab mich gerade erst dran gewöhnt, nicht "2013" auf Briefe zu schreiben. unsure.gif )

Ich habe mir mal verkniffen, gute Vorsätze für 2015 zu fassen, weil ich sowieso schon perfekt bin genau weiß, dass ich eh nur das durchhalten werde, was ich auch wirklich will. Allerdings kenne ich sowieso niemanden, von dem ich wüsste, dass er in den letzten paar Jahren gute Vorsätze gefasst, geschweige denn eingehalten hätte. Wenn ich mir allerdings was wünschen dürfte: Etwas mehr Geld (laut vorläufigen Berechnungen hab ich im Dezember nur durch Abzug meiner Betriebsausgaben 40 Euro Miese gemacht; so nette Sachen wie Miete, Sozialversicherung, Einkommensteuer und private Vergnügungen sind da noch nicht mal berücksichtigt victory.gif ) und mehr Gelegenheit zum Fotografieren.

Was passiert ist:

Klassenfahrten sind eine zwiespältige Angelegenheit. Einerseits ist man in fremder Umgebung und hat keinen Unterricht, andererseits ist man mit all den Leuten zusammen, die man eh schon täglich in der Schule nicht sehen will. Zum Glück gibt es bei entsprechender Gelassenheit des begleitenden Lehrkörpers die Gelegenheit, sich die Reise angenehmer zu gestalten, zum Beispiel mit gehörigen Mengen Alkohol. Allerdings ist dies üblicherweise erst ab 16 oder gar 18 Jahren halbwegs realistisch. Vorher muss man sich mit dem begnügen, was Reisetasche und der eigene Körper hergeben. Auf dem Ausflug einer bosnischen Schulklasse wurden offenbar besonders die körperlichen Möglichkeiten ausgelotet, was zu einem durchschlagenden Erfolg führte: Sieben Schülerinnen im Alter von 13 bis 14 Jahren kehrten schwanger zurück. Die bosnische Öffentlichkeit nahm die bewundernswerte Fruchtbarkeit ihrer Jugend allerdings etwas kühl auf, der Gesundheitskoordinator der Teilrepublik Srpska sprach gar von einem "Problem" und "Versäumnissen von Eltern und Bildungseinrichtungen". Auswirkungen auf die Bevölkerungszahl hat der Schulausflug indes nicht: Alle Mädchen entschlossen sich zum Abbruch der Schwangerschaft.
*seufz* Meine Klassenfahrten waren nie so frivol.

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Japan ist ein Land, in dem es den Menschen gut geht, kaum Not und erst recht kein Hunger herrscht. Dieses Bild ist jedoch im letzten Monat etwas ins Wanken geraten, zumindest was den Hunger auf Pommes frites von McDonald's angeht. Ab dem 17. Dezember wurde in allen McDonald's-Filialen des Landes der Verkauf von großen und mittleren Pommes-Portionen eingestellt; die Menüs wurden zum Ausgleich um 50 Yen billiger. Der Grund ist ein befürchteter Kartoffelmangel im Land der aufgehenden Sonne. Die Ursache dafür liegt allerdings nicht in Japan selbst; vielmehr sorgen die Tarifverhandlungen von Hafenarbeitern an der US-amerikanischen Westküste für Streik-Ängste. Und ein Arbeitskampf könnte zu einem entsprechenden Erdapfel-Engpass führen, da McDonald's Japan quasi all seine Kartoffeln aus den USA bezieht. Und ihr dachtet, Piloten- und Lokführer-Streiks hätten lästige Nebenwirkungen, tse.

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Dabei sind für manche Leute Pommes die besten Freunde... und auch die einzigen. 33c4b951.gif

Der wahre Zweck von Weihnachten ist es bekanntermaßen, seine Zuneigung zu anderen Menschen in Form von opulenten Geschenken auszudrücken und im Gegenzug ewige Dankbarkeit bis hin zur devoten Unterwürfigkeit zu erwarten. Außerdem geht es natürlich darum, selbst möglichst viel Beute zu machen. (Danach kommen übrigens Süßigkeiten, Essen und schließlich irgendwann Liebe.) Sicherlich hat jeder schon mal ein Geschenk bekommen, welches ungefähr so willkommen war wie ein eiterndes Geschwür am Geschlechtsteil, aber die meisten von uns sind gut genug erzogen, um ein geheucheltes "Danke" zwischen den gefletschten Zähnen vorzudrücken und anschließend zu versuchen, die Erinnerung an diesen Moment mit Glühwein wegzutrinken, damit man diesem Menschen in Zukunft ohne Hassgefühle gegenübertreten kann. Ein 36-jähriger Mann in Südschweden hat offenbar in dieser Hinsicht einige Defizite. Er bekam zu Weihnachten einen gelben Pullover von seiner lieben Mama. Und anstatt das Kleidungsstück einfach mit dem Gedanken "Immerhin hat sie mich neun Monate lang mit sich herumgetragen" im Schrank zu vergessen, rief er die Polizei und zeigte sein Mütterchen an. Die Polizisten nahmen pflichtgemäß die Anzeige auf, verzichten aber darauf, weitere Ermittlungen anzustellen, da sie beim besten Willen keinen Gesetzesverstoß erkennen können. Ich schätze jedoch, der Herr wird in Zukunft keine Präsente mehr von seiner Mama bekommen. Dieser undankbare Lümmel! schuettel.gif

Manche Katzen können glaubhaft den Eindruck vermitteln, dass sie in den letzten zwei Wochen nie etwas zu essen bekommen hätten, obwohl sie erst eine halbe Stunde zuvor den Napf ratzekahl geleert haben. So eine Katze hat dann keine Skrupel, ihren Kopf in einen Topf zu stecken, aus dem ihr Personal eigentlich eben speisen wollte. (Meine Katze ist eher von der gegenteiligen Sorte und futtert viel zu wenig.) Eine Katze in Russland ergriff Anfang Dezember sowohl die Gelegenheit als auch die Initiative und schlich sich nachts auf dem Flughafen Wladiwostok in ein Fischgeschäft, um sich dort an der Auslage gütlich zu tun. Die Samtpfote wurde bei ihrem Festmahl von ein paar Menschen beobachtet, die natürlich sofort das Richtige taten: Sie drehten ein Video davon und luden es bei Youtube hoch. Später informierten sie dann auch den Besitzer des Fischladens, der allerdings eher wenig begeistert war: Aus hygienischen Gründen musste der ganze Fisch in der Auslage weggeschmissen werden; Ware im Wert von umgerechnet über 800 Euro. Allerdings... wer weiß, wie lange das Zeug da schon gelegen hat. Vielleicht sollten die Kunden der kleinen Fellnase dankbar sein. *hüstel*

Die Links aus dem Twitter-Feed entfallen heute, wären zu viele. Die Bilder, die ich aus diversen alten Bravos gepostet habe, kommen noch in einem Extra-Eintrag. ^^


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Nuff! Ich grüße das Volk!

Die Weihnachtszeit ist gerade im vollen Gange, aber ich kann mich kaum darauf konzentrieren, dieses "Nichts" zu besorgen, welches die meisten meiner Familienmitglieder sich von mir wünschen. kratz.gif Aus diversen Gründen muss ich in den nächsten Tagen nämlich die vierfache Arbeit erledigen, die ursprünglich für diese Zeit geplant war, daher muss ich leider die Comics heute und morgen pausieren lassen. Dafür können die danach etwas länger ausfallen. (Angesichts dessen, was im Moment so aus den Kalendertürchen plumpst, ist die Pause auch ganz gut.) Immerhin verdiene ich so auch wieder ein bisschen Geld.

Zum Trost gibt's übrigens gleich noch einen Teeniezeitschriften-Quickie. ^^

Was passiert ist:
Ich habe schon häufiger auf dieser Seite lamentiert, dass ich moderne Kunst nicht verstehe. Es gibt allerdings durchaus die Möglichkeit, mein Unverständnis abzumildern, wozu ich hiermit auch alle modernen Künstler aufrufe: einfach ein bisschen nacktes Frauenfleisch dabei zeigen, und schon kann ich eine Art Sinn darin entdecken. Eine Künstlerin aus Japan hat meinen Vorschlag nicht ganz befolgt, kann aber durchaus mit meinem Wohlwollen rechnen: Megumi Igarashi hat ein Muschiboot gebaut. Oder genauer: Sie hat ihr Freudenfeuchtbiotop mit einem 3D-Scanner abtasten lassen und mit diesem Scan dann das obere Teil eines Kajaks geformt, mit dem sie von nun an durch die Gegend paddeln wollte. In den Augen der japanischen Justiz ist die Dame jedoch einfach eine miese Pornografin. Sie ist nun zum wiederholten Male verhaftet worden, weil sie - durch die Darstellung ihres Freudenspenders - verbotenes pornografisches Material verbreitet habe. Denn Japan hat zwar eine enorm kreative Porno-Industrie, aber die tatsächliche Darstellung von Geschlechtsteilen ist immer noch untersagt. Wenn man mich fragt, sollten die Japaner sich eher darum kümmern, ihren Pornodarstellern nötigenfalls auch durch gesetzlichen Zwang ordentliches Küssen beizubringen, denn das was die jetzt in ihren Fickelvideos machen, ist einfach unappetitlich und erektionsfeindlich. lehrer.gif

Die türkische Regierung könnte schon seit einiger Zeit mit ihren drolligen Äußerungen ein unerschöpflicher Quell des Amüsements sein, wenn sich nicht im Hinterkopf der unangenehme Gedanke breitmachen würde, dass die tatsächlich ein nicht ganz unbedeutendes Land regieren und den ganzen Stuss auch noch ernst meinen. Aktuell ist mal nicht Erdogan, sondern sein Wissenschaftsminister Fikri Işık der Clown vom Dienst. Der verkündete nämlich stolz, dass 700 bis 800 Jahre vor Galileo bereits muslimische Wissenschaftler entdeckt hätten, dass die Erde eine Kugel sei. Das ist durchaus eine beeindruckende Leistung, wenn man außer Acht lässt, dass die immerhin über 1000 Jahre nach den Griechen darauf gekommen sind, was man wohl nach Logik der Erdogan-Regierung durchaus als Beweis für die Überlegenheit des hellenistischen Polytheismus werten müsste. Eratosthenes von Kyrene berechnete im 3. Jh. vor Christus sogar den Erdumfang recht genau. Noch ein weiterer Schlag für den Bock, den Erdogan zum Wissenschaftsgärtner machte: Galileo hat mit der Erkenntnis über die Kugelgestalt der Erde gar nichts zu tun, der Mann beschäftigte sich mit der Bewegung der Himmelskörper. facepalm.gif

Neues aus Klopfers Twitter-Feed:
Vater stellt sein Kind auf den Bahnsteig, rennt dann in den Zug zurück, um das Gepäck zu holen, und der Zug fährt währenddessen wieder ab. Der Mann ist 47. Was für Klappspaten haben in dem Alter noch nicht gelernt, dass man sämtliches Gepäck beim Aussteigen in Griffweite haben sollte?

Rauchen macht weiblich, höhö. kicher.gif

Hippie will ganz auf Plastik verzichten. Besonders schön: "Da sind wir konsequent", wird in der Überschrift zitiert, aber sie benutzen immer noch einen Plastik-Wäschekorb, weil sie die paar Euro für einen geflochtenen Korb vom Flohmarkt nicht haben. facepalm.gif Dass das Foto sie auch noch dabei zeigt, wie sie im Bioladen (war ja klar) die Ware aus Kunststoffbehältern holen, ist auch zu köstlich. Generell ist die Idee des konsequenten Plastikverzichts eher dämlich und nicht durchführbar. Erstens macht's keinen Sinn, aus Angst vor Weichmachern Plastikgegenstände zu verbannen, in denen gar keine Weichmacher enthalten sind, und zweitens gibt's Kunststoff einfach überall. Wenn er nicht gerade die Stromleitungen aus der Wand reißt (wegen der Isolierung), ist er nur ein Heuchler. Und ein Wichtigtuer, denn offenbar muss der Kasper sein Vorhaben ja jedem auf die Nase gebunden haben, der nicht bei drei aufm Baum war, sonst hätte die Info nie zu Spiegel Online gefunden.

So, wir sehen uns dann gleich noch mal und dann übermorgen wieder. ^^


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Nuff! Ich grüße das Volk.

Ich muss mich zuerst mal bedanken: Ich hab ein riesiges Päckchen voller Lebkuchen gekriegt! Danke, Christel! sabber.gif Jetzt kann ich über die Feiertage meinem Doppelkinn noch ein paar Kilos hinzufügen. biggrin.gif

Zu der Diskussion über die Adventskalenderbeiträge nur so viel: Wenn ihr irgendeine Sache besser findet und mehr davon wollt, müsst ihr mir euren Enthusiasmus auch mitteilen. Es bringt mir nichts, wenn ihr nur dann kommt, wenn ihr irgendwas doof findet; da bin ich am Ende auch nicht schlauer und hab keinen Schimmer, was ihr eigentlich wollt. (Für Fans von Stefón Rudel kann ich leider nichts tun; es sieht nicht so aus, als wenn Stefan Knapp da eine Fortsetzung schreiben wird.)

Falls mir übrigens jemand mit etwas Kreativität helfen will: Ich brauche Ideen für 100x100 Pixel große Bildchen für die Blog-Kategorien und die Text-Kategorien ("Kolumnen", "Lästereien", "Übersetzungen" und - bald - "Klopfer erklärt die Welt"), die in irgendeiner Form diese Kategorien symbolisieren sollen... Für einige habe ich zwar schon was, aber ich bin gespannt darauf, was euch so einfällt. Es ist gar nicht so leicht, etwas für "Lästerei" zu finden. kratz.gif

Was passiert ist:
Das Leben kommt aus dem Wasser, und oft zieht es das Leben wieder dahin. Vor allem das menschliche Leben planscht überaus gerne und hat deswegen auch überall in der Welt entsprechende Wasserspaßparadiese gebaut, in denen man sich in knapper Bekleidung dem chlorigen Duft und dem Gekreische des anwesenden Jungvolks aussetzen kann, während man versucht, nicht abzusaufen. (Ich persönlich finde Schwimmbäder eher so meh. Ich hab da nie meine Brille auf, weil ich sie zu leicht verlieren könnte, aber ohne Brille sehe ich halt auch nichts, daher ist das ein etwas beängstigendes Erlebnis, so gut wie blind an größeren Wasserflächen entlangzulaufen.) Oft veranstaltet man sogar eigene Pool-Partys sowohl für Erwachsene als auch für Kinder, um das Schwimmen und Planschen noch vergnüglicher zu machen. Dies tat man auch im Ships And Castles Leisure Center in Falmouth im englishen Cornwall. Dort veranstaltete man jeden Freitag zwischen 18 und 21 Uhr eine Wave Party für Kinder zwischen 8 und 14 Jahren. Doch nun ist dieses Event in Gefahr. Der Grund: Einer der Teilnehmer hat in den vergangenen Wochen wiederholt heimlich ins Becken geschissen. Und in die Umkleidekabinen. Und in die Toilettenräume. Der Übeltäter mit der bemerkenswerten Darmkapazität konnte bisher nicht gefunden werden, aber da aus hygienischen Gründen dann jedes Mal das Wasser ausgewechselt werden muss und somit kein Schwimmen stattfinden kann, beeinträchtigt der Scheißkerl die ordnungsgemäße Verrichtung der Veranstaltung. Wollen wir hoffen, dass der offensichtlich minderjährige Täter seinen Ninjaschiss nicht einfach auf die normalen Schwimmzeiten verlegt und quasi das ganze Unternehmen ins Klo spült.

Nun eine Meldung, die eigentlich schon in die Woche davor gehört hätte, aber da hatte ich bei der Zusammenstellung den Link in meiner Twitter-Timeline übersehen. Und da ich das eh nachreiche, kann ich es auch gleich als richtige Meldung machen.
Es gibt einen Witz, wonach Gott mit Eva nach ihrem Bad im Meer geschimpft haben soll: "Den Geruch krieg ich aus den Fischen nie wieder raus!" Der Geruch der Niederlande einer Frau ist zwar üblicherweise nicht so unangenehm, aber dennoch beschäftigt er nicht nur die Humoristen der Welt. Zwei Forscher aus den USA wollen nun ein Mittel entwickeln, welches die Gene der im Schritt siedelnden Mikroorganismen verändern und so Infektionen und andere durch diese kleinen Biester verursachten Erkrankungen verhindern soll. Der Nebeneffekt: Die Muschi riecht nach saftigem Pfirsich, als Zeichen dafür, dass das Mittel wirkt. Mmmh. lechz.gif Ob es "Sweet Peach" allerdings tatsächlich geben wird, steht noch gar nicht fest. Das Geld dafür sollte nämlich per Crowdfunding gesammelt werden, aber Kickstarter und Tilt stoppten die Kampagne vorzeitig. Ob die Wirkungsweise überhaupt plausibel ist, sollen indes andere beurteilen; ich hege da doch ein paar Zweifel, obwohl ich prinzipiell Fruchtmuschis begrüßen würde. Man soll ja auch viel mehr Obst essen. (Ob in Deutschland die Geschmacksrichtung "Pflaume" zuerst auf den Markt käme?)

Links aus Klopfers Twitter-Feed:
Erdogan, der Fußfetischist. Als Kind habe er seiner Mutter oft die Füße geküsst, erzählte der Politiker. [...] "Meine Mutter zierte sich, aber ich sagte ihr immer: 'Mutter, zieh deine Füße nicht weg, dort ist der Duft des Himmels.'" Bäh. urx.gif Aber ich hatte kurz zuvor einen Artikel gelesen, in dem es darum ging, wie Erlebnisse in der Kindheit spätere sexuelle Vorlieben prägen. Ich glaube, das passt.

Eltern rufen Polizei wegen angeblicher Voodoo-Zeremonie. Der 16-jährige Sohn beobachtete drei Leute, die sangen und Kerzen hielten. Er erzählte seinen Eltern davon, die hielten das für eine verbotene Voodoo-Zeremonie und verständigten die Polente. Und die stellten schließlich fest: Das war ein Heiratsantrag. Ich verstehe die ganze Geschichte nicht. Selbst wenn es eine okkulte Zeremonie gewesen wäre: Gerade in Bayern müsste man doch Verständnis dafür haben, ansonsten müsste die Polizei dort sämtliche Kirchen räumen.

Im Zuge der Recherchen für den Infomercial-Text habe ich bei Twitter gefragt, was die Damen von diesem Produkt halten. Die meisten Reaktionen waren sinngemäß: "Das sieht ja verdammt unbequem aus."

Hier müsste ich wohl die Männer fragen, was sie davon halten. biggrin.gif

Jan Böhmermann über den Live-Aid-Quatsch von Bob Geldof und Campino

Ein rassistischer Wandertag: auf zur Baumwollplantage!

Truck springt über Formel-1-Wagen. Whoah. Die Fahrer müssen ja eiskalt sein. urx.gif

Dann bis zum nächsten Eintrag! oniskiplz.gif


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Nuff! Ich grüße das Volk.

Es ist schon der erste Advent. Puh. Ich bin noch nicht mal mit dem Sommer fertig. unsure.gif Ob es nicht noch einen Aufschub geben könnte? fragehasi.gif Was mich in den letzten Tagen immerhin gefreut hat: Das Retro-Adventure von Ron Gilbert und Gary Winnick hat nicht nur sein Kickstarter-Ziel erreicht, sondern auch das Zusatzziel der deutschen Übersetzung durch Boris Schneider-Johne, der auch von "Maniac Mansion" bis "Indiana Jones and the Fate of Atlantis" alle LucasArts-Adventures übersetzt hat. Das Kinderbuch, für das ich beim letzten Mal um Unterstützung geworben habe, braucht dagegen noch etwas über 200 Euro.

Was passiert ist:
Die Geschichte kann zwar nicht verifiziert werden, weil sie auf einem Bericht bei Reddit basiert, aber sie war zu schön, um sie rauszulassen:
Ein junger Mann wollte seiner Angebeteten eine Freude machen. Also beschloss er, ihre Wohnung zu putzen, denn ein blitzblankes Wohnzimmer ist - wie wir alle wissen - das zuverlässigste Aphrodisiakum direkt nach einer platzenden Brieftasche. Die Dame war gerade zum Essen verabredet, daher hatte der putzfreudige Romeo freie Bahn für sein Vorhaben. Doch Putzen macht auch hungrig, und als er beim Wienern ihres Kühlschranks ein Stück Käse erblickte, konnte er nicht widerstehen: Das Stück Brie wanderte in seinen Magen. Frisch gestärkt widmete er sich dann dem Staubsaugen des Domizils. Doch dabei zeigte sich ein Nebeneffekt des kleinen Appetithappens: Der Mann musste tierisch pupsen. Es war allerdings klar, dass er diese Blähungen nicht ungehemmt entweichen lassen durfte: Der Duft der Fürze in der Raumluft ist schließlich für koitale Spielereien ebenso wenig anregend wie das Geräusch aus dem Rektum des Liebhabers. Doch einfach verkneifen und eine Explosion riskieren ging auch nicht. Die Lösung lag allerdings nahe: Was, so dachte sich der Putzteufel, wenn er sich die Blähungen einfach mit dem Staubsauger aus dem Darm saugen könnte? Das Pups-Aroma hätte so keine Gelegenheit, sich in den Gardinen festzusetzen. Gedacht, getan: Als er die nächste Angriffswelle spürte, setzte er das Rohr des Staubsaugers an und saugte sich die Fürze ab. Erfolg! Allerdings mit Verlusten: Er saugte sich auch einen Teil seines Mastdarms raus, was man in der Medizin mit dem schönen Begriff Rektumprolaps bezeichnet. Er versuchte noch, das alles wieder zurückzuschieben, was sich allerdings als vergeblich und ungeheuer schmerzhaft herausstellte. Statt eines gemütlichen Abends mit der frisch aufgegeilten Freundin gab es einen spontanen Termin im Krankenhaus - vermutlich zur großen Erheiterung des Personals.

Langjährigen Lesern von Klopfers Web ist sicherlich bewusst, dass ich ein spezielles Verhältnis zu Pinguinen habe, was darauf zurückzuführen ist, dass Pinguine zwar äußerst putzige und nette Geschöpfe sind, aber dennoch die Schuld an unserem Elend tragen. Sicherlich nicht absichtlich, aber ganz vom Haken lassen können wir sie nicht. Dennoch muss ich ihnen in diesem Fall meine uneingeschränkte Unterstützung zugestehen. Worum geht es? Nun ja, das ist etwas delikat, aber: Forscher haben Antarktische Seebären (also große Robben) dabei beobachtet, wie sie Königspinguine vergewaltigen. wus.gif Dieses Verhalten wurde zuerst 2006 in einem Fall beobachtet und wurde damals für eine einmalige Sache gehalten. Nun aber berichten Wissenschaftler von gleich drei weiteren Vorfällen, in denen eine männliche Robbe einen Pinguin unbekannten Geschlechts gejagt, gefangen und schließlich bestiegen hat. Jedes Mal benutzte die Robbe den Pinguin gleich mehrfach für die Befriedigung, jeweils unterbrochen von ein paar Minuten Pause. Danach wurde der Pinguin wieder freigelassen - außer in einem Fall, in dem die Robbe den Pinguin anschließend tötete und auffraß. (Ich nehme an, dass seine Robbenkumpels ihn nachher ungläubig anguckten und sagten: "Junge, du bist echt ein krankes Stück. urx.gif" ) Einer der Forscher glaubt, dass diese Vergewaltigungen inzwischen häufiger auftreten als früher. Und ich bin wirklich froh, dass ich kein Pinguin bin. angsthasi.gif

Links aus Klopfers Twitter-Feed:
Schokoladenhersteller befürchten Kakao-Knappheit. Nooooooooo! omgwtfbbqplz.gif Da muss man doch was tun!

Der perfekte Reis ... wäre mir zu viel Arbeit. Das Geheimnis liegt darin, dass man vorher nur gleichförmige, gleich große Reiskörner heraussammelt, die dann alle zur gleichen Zeit perfekt gekocht sind. Die Frau, die sie für den Artikel rangesetzt haben, brauchte für zwei Tassen Reis ganze drei Stunden.

Barbie-Buch wird wegen Sexismus kritisiert. Das Problem soll wohl sein, dass Barbie in dem Buch unbedingt Hilfe von zwei Typen braucht, die das Programmieren besser drauf haben. Ich halte die Diskussion für Quatsch. Barbie stöhnte früher selbst immer: "Mathe ist schwer!" Kein Wunder, dass sie dann Schwierigkeiten beim Programmieren hat. (Ich musste allerdings schmunzeln, weil die Darstellung im Buch als sexistisch gilt, während Zoe Quinn ihr "Depression Quest" auch nicht allein hingekriegt hat und bejubelt wird. biggrin.gif) Programmieren war insbesondere in der Anfangszeit der Computer ein Beruf, in dem es sehr viele Frauen gab, es ist also nicht so, dass Frauen generell ungeeignet dafür wären. Aber ich denke mal, das Buch sollte den Leserinnen eigentlich vermitteln: "Du darfst mit Computern arbeiten, und es ist auch okay, wenn dir manches schwerfällt und um Hilfe bittest."

Feminismus - (K)eine Hetzschrift

So, morgen geht's los mit den täglichen Blogeinträgen. Ich bin selbst schon gespannt. ^^