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Geschrieben am 23.6.2013 um 21:37 Uhr

Kategorie: Meine Sicht der Welt

Willkommen zur ersten Ausgabe von [siehe Titel]. Ich werde jetzt jeden Sonntag einen kleinen Eintrag verfassen, in dem ich kleinere Gedanken zu Ereignissen der vergangenen Woche niederschreiben werde und außerdem einige Links aus meinem Twitter-Feed ausgrabe, da mir ja nicht jeder dort folgt.

CDU/CSU haben ihr Wahlprogramm für die Bundestagswahl vorgestellt, mitsamt Wahlversprechen für jährlich 30 Milliarden Euro. Die SPD bezeichnete das Programm als "Merkels Märchenbuch", weil all die schönen Versprechen ja sowieso unter Finanzierungsvorbehalt gemacht werden und somit nichts davon jemals umgesetzt wird. Und damit hat die SPD vollkommen recht - sie ist schließlich selbst Experte für gebrochene Wahlversprechen. Und wie Franz Müntefering vor sieben Jahren auch so schön sagte: "Wir werden als Koalition an dem gemessen, was in Wahlkämpfen gesagt worden ist. Das ist unfair."

Der chinesische Handy-Hersteller Huawei hat in dieser Woche ein besonders dünnes Smartphone präsentiert. Ich glaube, in den letzten fünf Jahren hat kein Besitzer eines modernen Handys jemals zu einer anderen Person gesagt: "Weißt du, ich wünschte, dieses Teil wäre noch einen Millimeter dünner." Es ist ein bisschen so wie in Beziehungen, wenn man keine richtige Ahnung hat, wie man seinem Partner eine Freude machen kann, dann erleichtert auf die nebenbei geäußerte Bemerkung "Das eine Lied von Vanessa Amorosi find ich gut" anspringt und alles von Vanessa Amorosi besorgt, was man auf dem Erdenrund finden kann, inklusive Autogramm, Haarlocke und drei Wochen altem Morgenurin. Und der Partner quält sich dann ein nachsichtiges Lächeln ab, weil er eigentlich gar kein Fan der Frau ist und halt bloß das eine Lied irgendwie mochte.
Die Handyhersteller haben eben gemerkt, dass die Kunden froh waren, nicht mehr so klobige Handys wie früher kaufen zu müssen, und jetzt verschwenden sie irrsinnig viel Energie darauf, jedes Ångström in der Dicke einzusparen, obwohl wir Konsumenten eigentlich schon vollkommen zufrieden waren, als die Dinger dünner als ein Zentimeter wurden. Vielleicht sollten wir ihnen irgendeinen neuen Hinweis geben. Haarige Smartphones zum Beispiel, und in fünf Jahren haben wir die wuschligsten Kommunikationsmittel der Menschheitsgeschichte.

Links aus Klopfers Twitter-Feed:
Absolut widerlich. Wer in Großbritannien in Zukunft seine Internetpornos will, muss sie extra freischalten lassen - und zwar jeden Tag von Neuem. Es ist, als hätte die britische Regierung auf Syrien und die Türkei geschaut und sich gedacht: Geil, wir wollen auch einen Bürgerkrieg.

Falls sich jemand was aus China bestellt hat und sich über den erbärmlichen Zustand wundert... Natürlich ist das kein Verhalten, welches man nur in China beobachten kann. Auch in deutschen Paketzentren wird mit Päckchen oft so umgegangen, als hätte der Empfänger die Eltern der Logistikschergen überfahren. Und nein, niedrige Bezahlung ist immer noch kein Grund, so mit fremdem Eigentum umzugehen.

52-Jährige gibt sich bei Abi-Prüfung als ihre Tochter aus. Wie auf Twitter angemerkt: Anstelle der Tochter wäre ich sauer gewesen, wenn niemandem der Unterschied zwischen einer 52-Jährigen und einer 19-Jährigen aufgefallen wäre.

Aufstand in chinesischer Stadt, weil Schüler nicht schummeln durften. Ja, tatsächlich, nachdem sich herausstellte, dass in den Vorjahren in der Stadt Zhongxiang bei den Abiprüfungen gemogelt wurde wie in einer bayerischen Steuererklärung, hat man die Prüfungen diesmal durch andere Leute überwachen lassen, die unter anderem mit Metalldetektoren und Leibesvisitationen dafür sorgten, dass keine Handys reingeschmuggelt wurden. Über 2000 Eltern und Schüler fanden das gar nicht dufte, probten den Aufstand und belagerten die Schule. Ein Zitat der Demonstranten: "Wir wollen Fairness! Es gibt keine Fairness, wenn Sie uns nicht schummeln lassen." Ja, zweifellos sehen wir hier die zukünftige Elite Chinas.

Amerikanische Bratwurst-Hersteller probieren neue Kreationen. Unter den neuen Geschmacksrichtungen findet sich etwa die Bratwurst mit Ananas und getrockneten Cranberries, mit Wildreis und Pilzen sowie eine mit Honig, Senf und Cheddarkäse. Früher hätten wir den Amis für so eine Frechheit den Krieg erklärt.

Link zum Beitrag: http://klwb.de/43F687

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21 Kommentare


Geschrieben am 21.6.2013 um 17:05 Uhr

Kategorie: Meine Sicht der Welt

Angela Merkel hat sich mit ihrer Bemerkung, dass das Internet für uns alle Neuland wäre, viel Spott und Häme eingefangen. Und zwar zu Recht. Natürlich krochen sofort wieder jede Menge Apologeten aus ihren Löchern, die pikiert darauf verwiesen, dass sie in ihrem Bekanntenkreis ja die einzigen wären, die im Internet unterwegs sind, und es somit ja wohl Tatsache wäre, dass das Internet für viele ein Neuland darstelle. Und – so motzte irgendeine SPD-Trulla auf Twitter – so wie wir uns verhalten, wollen wir wohl auch gar nicht, dass die 27 Millionen Deutschen, die das Internet nicht oder kaum nutzen, etwas daran ändern.

Affenkacke. Ich war bisher noch nie in Bulgarien. Trotzdem käme ich nie auf die Idee, es als Neuland zu bezeichnen, nur weil ich mich aus freien Stücken und mangels Interesse bisher nie aufgemacht habe, Bulgarien zu besuchen. Außerdem reden wir hier ja nicht von irgendeinem alten Muttchen, das irgendwann mit dem Aufkommen elektrischer Nähmaschinen aufgehört hat, die technologische Entwicklung weiterzuverfolgen, sondern von der Regierungschefin einer der größten Wirtschaftsmächte der Welt.

Einige der wertvollsten Unternehmen des Planeten sind Firmen, die ihr Geld zum großen Teil oder fast ausschließlich mit oder über das Internet verdienen. Schon vor zehn Jahren gewöhnte man sich daran, in fast jedem Werbespot einen Verweis auf eine Website zu finden. Das Platzen der Dotcom-Blase hat noch davor eine nette Wirtschaftskrise ausgelöst. Das Internet ist als Quelle und Kommunikationsmittel für nahezu jeden Journalisten inzwischen unentbehrlich. Klingt alles nicht nach diesem unerforschten Grenzland, das kaum Auswirkungen auf die Leute daheim hat und in dem man mit dem Stock in jedes Gebüsch pieken muss, um herauszufinden, ob es tatsächlich eine gute Idee ist, in unbekannter Umgebung in fremde Büsche zu pieken. Zudem sollte man sich daran erinnern, dass unsere Regierung noch vor wenigen Jahren Stoppschilder im Internet aufstellen wollte. Wenn die offizielle Politik der Bundesregierung für unbekannte Bereiche ist, erst einmal Verbote durchsetzen zu wollen, anstatt zu schauen, was man damit so alles anfangen könnte, bin ich froh, dass die Deutschen wohl nie eine bemannte Mondlandung hinkriegen werden. Statt einer Fahne müsste ein deutscher Raumfahrer vermutlich erst einmal im Auftrag der Regierung Verkehrsschilder aufstellen.

Und während wir inzwischen paradoxerweise gezwungen sind, einige Arten der Steuererklärung durch diese angebliche digitale Prärie ans Finanzamt zu schicken, wird in anderen Bereichen der Provinzialismus der Deutschen regelrecht zelebriert. Das Internet ist Neuland, da können wir doch nicht wissen, dass die Leute leicht angepisst darauf reagieren, wenn der Staat ihre Post liest. Das Internet ist Neuland, da kann doch keiner erklären, warum Deutschland es nicht packt, große Internet-Konzerne à la Google und Amazon hervorzubringen. Das Internet ist Neuland, da macht es doch nichts, dass wir beim Ausbau der Breitbandzugänge hinter solchen ökonomischen Giganten wie Ungarn und Rumänien liegen. Und weil das Internet auch so ein Neuland ist, ist es doch egal, dass man hierzulande eine Rundfunklizenz beantragen muss, wenn man vorhat, z. B. per Google Hangout ein Live-Streaming für mehr als 500 Zuschauer durchzuführen.

Es ist also ganz klar: Erst einmal muss dieser neumodische Kram sich überhaupt durchsetzen, dann kann unsere Regierung mal anfangen zu schauen, ob sich damit tatsächlich irgendwas Sinnvolles tun lässt. vogel.gif

Link zum Beitrag: http://klwb.de/7EFA7B

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37 Kommentare


Geschrieben am 19.6.2013 um 17:28 Uhr

Kategorie: Persönliches

Tante Amazon hat mir gestern die Komplettbox von "Zurück in die Vergangenheit" geschickt. *_*

Jetzt hab ich allerdings die ersten beiden Staffeln schon einzeln und brauch die also nicht mehr... Wer will sie haben und hat was zum Tauschen? biggrin.gif

Nachtrag: Die "Zurück in die Zukunft"-Trilogie hätte ich auch noch auf DVD anzubieten. biggrin.gif

Link zum Beitrag: http://klwb.de/47B809

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18 Kommentare


Geschrieben am 18.6.2013 um 22:23 Uhr

Kategorie: Lästereien

Die Japaner haben sich weltweit den Ruf erarbeitet, Personifizierungen des Absurden zu sein, und sie sind offenbar entschlossen, diesen Titel unter allen Umständen zu verteidigen. Jedenfalls kann man zu diesem Schluss kommen, falls das stimmt, was diverse Medien nun vermelden.
Unter japanischen Schulmädchen soll nämlich ein neuer Trend zu beobachten sein, der euphemistisch als "Worming" bezeichnet wird. Man kann sich denken, dass es etwas ziemlich Ekliges sein muss, wenn schon der verharmlosende Begriff "Worming" heißt. Machen wir es kurz: Es geht ums Lecken der Augäpfel. Pfui Deibel. Angeblich soll ein Musikvideo einer japanischen Band an der Popularisierung dieser Praktik schuld sein, die zu einem rasanten Anstieg der Bindehautentzündungen geführt hat. Knapp ein Drittel aller Grundschülerinnen soll das schon einmal ausprobiert haben. Bäh. Ich will gar nicht auf Youtube nachgucken, ob da tatsächlich so viele Videos vom Worming zu sehen sind, wie es einige Berichte andeuten.

So ganz überzeugt bin ich aber immer noch nicht, ob es wirklich so einen Trend gibt oder ob da nicht einfach irgendeine obskure Randerscheinung als neuer Standard japanischer Jugendkultur dargestellt wird, weil es so schön ins Bild passt. Schließlich gab es ja vor einigen Jahren ja auch die Meldung, dass Mädchen hüben wie drüben sich mit Wodka getränkte Tampons in die Mu stecken würden, um so einen ordentlichen Alkoholpegel zu kriegen, was dann von einigen Ärzten nicht nur als gesundheitlich bedenklich, sondern auch als so nicht funktionierend entlarvt wurde. Hm.

Wenn Leute aber tatsächlich darauf stehen, frage ich mich, ob sie dann rumzicken würden, wenn man ihnen bei der Gelegenheit einfach mal komplett durchs Gesicht leckt. fragehasi.gif

Link zum Beitrag: http://klwb.de/A0F68C

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15 Kommentare


Geschrieben am 18.6.2013 um 14:03 Uhr

Kategorie: Gemotze

Letzte Woche gab es mal wieder einen empörten #Aufschrei, weil bei einer Xbox-One-Präsentation auf der E3 ein Microsoft-Angestellter zu seiner Kollegin auf der Bühne sagte: "Lass es einfach geschehen, es ist gleich vorbei", als ihre Spielfigur gegen seine auf dem riesigen Bildschirm verdroschen wurde. Prompt kochte wieder eine Diskussion wegen angeblichem Sexismus hoch, denn das war ja ein VERGEWALTIGUNGSWITZ!!!!111elf facepalm.gif

Derjenige, der es gesagt hatte, wollte keinen Vergewaltigungswitz machen. Die Situation (eine Prügelei in einem Videospiel) hatte nichts mit einer Vergewaltigung zu tun. "Lass es einfach geschehen, es ist gleich vorbei" kann man in vielen Situationen verwenden, etwa beim Zahnarzt, beim Impfen, beim Abziehen eines garstigen Pflasters von einer behaarten Körperstelle oder bei einer schwierigen Prüfung. Also war es natürlich ein Witz über eine Vergewaltigung und die böse Firma muss demütig im Staub kriechen, klar! patsch.gif

Die Welt könnte so schön sein, wenn manche Leute einfach die Fresse halten würden. Und damit meine ich nicht diejenigen auf der E3-Bühne.

Link zum Beitrag: http://klwb.de/0E52B4

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34 Kommentare


Geschrieben am 14.6.2013 um 9:00 Uhr

Kategorie: Gemotze

Beim letzten Eintrag habe ich versprochen, dass ich über Kinder motzen werde. Das ist nicht die ganze Wahrheit. Eigentlich motze ich wieder über die Medien, aber das ist erstens nichts Besonderes und zweitens wollte ich etwas Gutes für die Kinderhasser unter meinen Lesern tun, die vermutlich in nahezu orgasmischer Vorfreude auf den Beitrag neue Sphären der menschlichen Wonne ergründeten.


Der Text geht noch weiter! Hier klicken, um den ganzen Eintrag zu lesen

Link zum Beitrag: http://klwb.de/4BAD61

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27 Kommentare


Geschrieben am 5.6.2013 um 0:04 Uhr

Kategorie: Meine Sicht der Welt

Uff, ist echt schon Juni? Ich merke es kaum, nicht nur wegen des Wetters. In den letzten paar Wochen habe ich mehr Manga-Übersetzungen bearbeitet als je zuvor (glaub ich jedenfalls kratz.gif ), zuletzt überraschend einen recht expliziten Schwulenmanga. War zwar nicht das erste Mal, aber ich wundere mich doch immer wieder, dass in diesen Teilen Sachen so deutlich gezeigt werden, die in den herkömmlichen Erotikmangas eher nicht auftauchen, zumindest nicht in denen, die die größeren Verlage hierzulande herausbringen; die haben ja Angst um ihren Ruf. angsthasi.gif Jedenfalls hab ich die Hoffnung, dass bis zum Ende der Woche der Berg abgearbeitet ist. victory.gif Das Finanzamt dürfte es auch freuen. X_x

An der Uni Leipzig scheint man indes schon alles erledigt zu haben, was man schaffen konnte, und setzt jetzt aus Langeweile die blödesten Ideen auch noch um: Die Universität führt das generische Femininum ein. Heißt also, die weiblichen Formen sollen von nun an für alles stehen, und jeder ist Studentin, Professorin etc. So wie es klingt, war das nur ein Vorschlag eines Professors, der es leid war, sich im Senat um die geschlechtsspezifischen Formulierungen in den Veröffentlichungen zu streiten. Und anstatt zuzugeben, dass das nur ein blöder Witz war, ziehen die Vollpfosten das auch noch durch. facepalm.gif Aber wer weiß, vielleicht wird das ja auch schleunigst zurückgenommen, sobald auch die Jungs geschlossen aufs Damenklo gehen, weil sie ja jetzt schließlich Studentinnen sind.
(Ha! Das war natürlich nur ein Witz. Gerade die blödesten Entscheidungen werden nie zurückgenommen. tozey.gif )

Zurückhaltender als die Insassen der Uni Leipzig waren einige studierte Mediziner in Hongkong, die haben nämlich nur einen Mann zur Frau erklärt. Nicht, weil er zu schlecht einparkte: Der 66-Jährige ging zum Arzt, weil sein Bauch angeschwollen war. Der Grund war nicht etwa ein gesunder Bierkonsum, sondern eine Zyste an seinem Eierstock. Den Ärzten fiel allerdings auf, dass Eierstöcke bei Männern eher nicht zur Standardausstattung gehören. Weitere Nachforschungen ergaben, dass der Mann eigentlich schon immer eine Frau war, dank einer Stoffwechselstörung allerdings ein penisähnliches Genital besaß und eine Genmutation für Kleinwuchs und Unfruchtbarkeit sorgte, was weiterhin dabei half, sein wahres Geschlecht zu verbergen. Die Person möchte allerdings auch in Zukunft weiter als Mann leben. Klar, sonst müsste er vielleicht all das Geld zurückzahlen, was er als Mann zu viel verdient hätte. biggrin.gif

Was übrigens Michael Douglas, seinen Kehlkopfkrebs und die Lehren daraus angeht: Ich rauche nicht und trinke selten. Ich denke, ab und zu kann ich mir schon eine Muschi gönnen. (Momentan ist eher die Frage, welche Frau mir ihre gönnt? kratz.gif )

So, ich glaube, das reicht für heute. smile.gif Beim nächsten Blogeintrag motze ich dann über Kinder. biggrin.gif

Kleiner sinnloser Fakt: Barack Obama sammelt Spiderman- und Conan-der-Barbar-Comics.

Link zum Beitrag: http://klwb.de/938398

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69 Kommentare


Geschrieben am 28.5.2013 um 1:45 Uhr

Kategorie: Belanglose Gedanken

Kürzlich fühlte ich mich wieder einmal besonders wohltätig und versuchte, die Kinder auf der Straße mit Brotkrumen zu füttern. Das undankbare Pack wollte allerdings nichts aufpicken. "Was soll nur aus denen werden, wenn sie sich nicht einmal ernähren können?", fragte ich mich. Eine Meldung aus Südkorea lieferte einen Denkansatz: Der südkoreanische Zoll beklagt nämlich den Schmuggel von Kapseln mit gemahlenem Fleisch von toten Babys und Föten. Dieses chinesische Erzeugnis soll offenbar bei diversen Krankheiten und schlaffer Nudel helfen, ganz sicher tut man damit aber etwas gegen dicke Geldbörsen, denn eine einzige dieser Soylent-Green-Kapseln kostet umgerechnet zwischen 26 und 33 Euro. Eine skandalöse Preistreiberei. Damit könnten wir doch auch Geld machen! Zwar nicht unbedingt mit Babys, aber es gibt ja genügend andere Kandidaten.

Nun sagen sicher einige Leute: "Aber Klopfer, du willst doch nicht wirklich hierzulande irgendwelche Menschen zu Pillen für impotente Chinesen verarbeiten, oder?" Natürlich nicht, seid nicht albern. Ich mach mir doch nicht die Hände schmutzig, es gibt doch genug Arbeitslose, die man dafür anlernen könnte. Sicherlich gibt es auch einige Sentimentale, die der Meinung sind, dass man das niemandem antun sollte, aber diese Einstellung ändert sich ganz schnell, wenn in die eigene Wohnung eingebrochen wurde oder man davon hört, dass ein Nachbar zusammengeschlagen und beraubt wurde. Statt Bewährung und Besserungsurlaub auf den Malediven gibt's dann eine zweite Karriere als Lümmeldoping für Ostasiaten. Bringt Geld, spart Kosten, senkt die Kriminalität durch Wiederholungstäter und entspannt den Wohnungsmarkt - ich bin ganz begeistert von meiner Idee. zufrieden.gif
Klar: Der Pferdefleischskandal hat gezeigt, dass man darauf achten muss, ob die Leute vielleicht voller Medikamentenrückstände sind, die die Qualität des Endprodukts beeinflussen könnten. Mein Vorschlag: Diese Leute werden zu Premiumpillen verarbeitet, da bei derartigen Inhaltsstoffen sogar eine Wirkung jenseits des Placebo-Effekts zu erwarten ist. victory.gif

Bei meinen grandiosen Ideen wundert es mich, dass noch niemand versucht hat, mich mit obszön viel Geld für einen Job als Berater (sorry, das heißt heute ja Consultant peinlich.gif ) zu gewinnen. fragehasi.gif

Link zum Beitrag: http://klwb.de/BAFE8C

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Geschrieben am 26.5.2013 um 21:35 Uhr

Kategorie: Neuigkeiten zur Seite

Wie süß: Im RTL-Teletext steht eine Meldung mit dem Titel "Warnung: Klimawandel spaltet Europa". Die Meldung bezieht sich darauf, dass die wirtschaftlichen Auswirkungen des Klimawandels Südeuropa härter treffen werden als den Norden und somit einen Keil zwischen uns und unsere südlichen Partner treiben könnte. Was für eine Horrorvorstellung. Dann könnte es im Süden vielleicht sogar Demonstrationen gegen uns geben, in denen wir als Nazis bezeichnet oder deutsche Fahnen verbrannt werden. Und das, wo wir uns gerade an die andauernden Lobgesänge auf uns aus Griechenland gewöhnt haben. tozey.gif

Die Neuprogrammierung des Blogs geht ganz gut voran; eigentlich fehlt nur noch der Teil, mit dem ich neue Einträge posten kann. Ob ich das alles dann auch sofort auf der Seite einbaue oder damit warte, bis noch mehr fertig ist, weiß ich noch nicht. (Bin aber schon gespannt darauf, wie euch z.B. der neue Anblick der Blog-Kommentare gefallen wird.) Allerdings warten noch ein paar Manga-Übersetzungen auf meine liebevolle Behandlung und die Steuererklärung muss auch noch gemacht werden, insofern zieht sich die Arbeit am Blog sowieso noch ein klein wenig hin.
Was mir momentan Sorgen macht: Die Seite hat immer öfter Aussetzer (z.B. die berühmten 500-Fehler). Das liegt nicht mal wirklich am gesteigerten Besucheraufkommen; es passiert auch nachts, wenn weniger Leute auf die Seite kommen. (Außerdem hat sich das Besucheraufkommen auch nicht gesteigert. angsthasi.gif ) Es wird also immer klarer: Im Laufe des Jahres muss ein eigener Server für Klopfers Web her, gerade wenn beim neuen Klopfers Web die Komfort-Funktionen eine stärkere Belastung sein werden. Und da ich weiß, dass so einige unter den Lesern selbst Rootserver betreiben, bin ich mal gespannt auf eure Erfahrungen: Welche Provider könnt ihr empfehlen, worauf sollte ich besonders achten, welche Überraschungen hattet ihr bei euren Servern erlebt und so weiter. smile.gif Manche Provider lassen die Mails über ihre eigenen Server laufen, bei anderen muss man alles selbst installieren und einrichten - wie läuft das bei euch?

Und noch ein bisschen Werbung: KW-Leserin Sarah hat begonnen, Texte aus "Böses Hasi!" zu vertonen, also quasi "Böses Hasi!" als Hörbuch auf Youtube hochzuladen. Vielleicht findet ihr das ja auch ganz praktisch zum Hören nebenbei. ^^

Link zum Beitrag: http://klwb.de/045143

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Geschrieben am 23.5.2013 um 1:40 Uhr

Kategorie: Belanglose Gedanken

Wenn man ihn nicht kennt, könnte man meinen, er wäre ein ganz normaler junger Mann. Vielleicht überdurchschnittlich attraktiv, aber ansonsten käme wohl niemand auf den Gedanken, dass Christian S. ein dunkles Geheimnis mit sich herumträgt. Er ist nervös. In einem Berliner Café sitzt er angespannt am Tisch vor einem Glas Cola, immer wieder blickt er sich peinlich berührt um. Leise und stockend fängt er an, über sein Leben zu reden, über sein Geheimnis, immer darauf bedacht, dass die anderen Gäste nicht zu viel mitbekommen. Christian S. lebt im falschen Körper: Er ist transmonetär. Sein Körper ist arm, seine Seele jedoch die eines Millionärs.

„Ich habe schon früh festgestellt, dass ich eigentlich viel zu arm bin. Schon in der DDR als kleiner Junge: Meine Mitmenschen träumten von einem Trabant, ich wollte einen Rolls Royce. Aber natürlich konnte man das nicht offen zeigen: Offiziell existierten solche Menschen wie ich in der DDR nicht.“ Lange muss Christian S. ein Versteckspiel spielen, kann sich niemandem anvertrauen. Auch nach der Wende wurde es nicht besser.

„Ich hatte gehofft, dass man mir mit der westlichen Medizin helfen könnte. Aber es ist immer noch ein Tabuthema; manchmal hat man gar den Eindruck, dass die Politik nichts lieber täte, als Menschen wie mich umzuerziehen, damit wir uns in unseren armen Körpern wohlfühlen.“ Anklagend klingen die Worte, viel zu groß ist die Enttäuschung über die Ignoranz in der Gesellschaft. Oft flüchtet er sich in die Welt der Fantasie, liest Comics mit Dagobert Duck und zählt versonnen Monopoly-Geld.

Nach langer Recherche hat Christian S. Therapiemöglichkeiten gefunden, die gelegentlich im Ausland mit großem Erfolg angewendet wurden: „Der Hauptteil besteht in einer massiven Geldtransplantation direkt aufs Konto. In der Nachbehandlung kann die Verschreibung weiterer finanzieller Mittel nötig sein, aber die Menschen leben danach oft ein glückliches, erfülltes Leben in ihrem neuen, reichen Körper. Es gibt gewisse Risiken, etwa ein Parasitenbefall im Anschluss an die Therapie, aber diese Gefahr ist für mich nebensächlich, wenn es darum geht, meinen Seelenfrieden zu finden.“

Sehnsucht schwingt in seinen Worten mit. Fachärzte für Menschen wie ihn gibt es nicht in Deutschland, seine Krankenkasse verweigert die Kostenübernahme für die Behandlung. Nur manchmal kann sich Christian S. erlauben, dem Drang in seinem Herzen nachzugeben. „Ich spare gelegentlich etwas Geld, lasse es mir in bar auszahlen. Ich gehe dann damit durch die Stadt. Nicht um es auszugeben, einfach nur so. Ich laufe an Geschäften vorbei, umklammere mein Portemonnaie und denke mir zufrieden: Ich könnte jetzt hier einkaufen, wenn ich wollte. Dann lächle ich und kriege eine Erektion. Am Abend kuschle ich mich an die Geldscheine.“ Er lächelt bei diesen Worten. Ein kleiner, viel zu kurzer Moment des Glücks für diesen sympathischen Mann, dem die Natur so einen grausamen Streich gespielt hat.

Und nach diesem albernen Text die Info, auf die alle gewartet haben: Es gibt ein Update! Kolumne 1, Kolumne 2, Lästerei 1, Lästerei 2. Viel Spaß!

Link zum Beitrag: http://klwb.de/2400BD

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