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Geschrieben am 8.4.2012 um 20:28 Uhr

Kategorie: Stiftung Klopfertest

Ich kann nicht dauernd auf den PHP-Code vom zukünftigen Klopfers Web starren, onanieren macht nach einer Weile auch müde, also schreib ich wieder einen Blogeintrag. Vor fast genau einem Jahr habe ich zwei Einträge mit dem Titel "Klopfers Bücherstunde" gepostet, also ist das doch ein schöner Anlass, wieder ein paar Bücher zu präsentieren. Nicht alle sind neu, aber das soll dem Lesevergnügen ja keinen Abbruch tun. (Apropos: Meine Bücher gibt es auch noch. biggrin.gif )

20120408202229_0.jpg

Vielen dürfte Autor Ben "Yahtzee" Croshaw sicherlich schon bekannt sein, da er mit seiner Reihe Zero Punctuation beim Online-Magazin "The Escapist" inzwischen eine der Lichtgestalten ist, was moderne Videospiel-Rezensionen angeht. "Mogworld" ist sein erster Roman, und wer Rollenspiele wie WoW gespielt hat, der wird sich leicht in die Handlung hineinfinden können.
Hauptfigur ist Jim, obwohl Jim eigentlich nur ein kleiner NPC in Mogworld ist. Jim war mal Magier-Azubi, wurde aber bei einem Angriff auf sein Zauber-College getötet. Einige Jahrzehnte später wird er dank des Nekromanten Lord Deadgrave wieder lebendig - oder vielmehr untot. So richtig gefällt ihm dieses Dasein nicht, aber er kann nicht sterben. Jedes Mal kehrt er wieder in seinen Körper zurück, egal wie geschunden dieser inzwischen ist und wie viel Arbeit seine Bekannte Meryl dabei hat, ihn wieder zusammenzuflicken. Mit der Zeit arrangiert er sich mit seiner Position in der Untotenarmee Deadgraves, doch dann geschieht etwas Unerwartetes: Deadgraves Festung, er selbst und fast alle Mitglieder seiner Untotenarmee werden einfach ausgelöscht. Nur Jim, Meryl und ein etwas nerviger Priester entkommen dieser Vernichtung. Erst danach wird Jim klar: Das wäre seine Chance gewesen, tatsächlich endgültig zu sterben! Also macht er sich auf die Suche nach den Deletern, um endlich seine ewige Ruhe zu finden...
Jim redet so, wie man Yahtzee aus seinen ZP-Videos kennt: Fies, zynisch, ein Misanthrop vor dem Herren. Es macht echt Spaß, der Handlung zu folgen und und mit Jims Bemerkungen gleichzeitig einen Kommentar zu bekommen, der alles durch den Kakao zieht. Ein bisschen ist das allerdings auch eine Schwäche des Romans. Jim kriegt fast alle guten Sprüche, Jim hat fast immer recht usw. Man merkt ziemlich stark, dass Jim für Yahtzee das ist, was Bella Swan für Stephenie Meyer war. Es funktioniert zwar viel viel viel besser als in Star-Trek-Fanfictions von Zwölfjährigen, in denen Kirk und Spock Hilfe von einem Zwölfjährigen bekommen, der die Helden in Sachen Intellekt, Geschicklichkeit und Witz locker in die Tasche steckt und zufällig genauso aussieht wie der Autor, aber ich gebe zu, ein kleiner Nachgeschmack bleibt trotzdem. Dennoch: "Mogworld" kann ich allen empfehlen, die etwas mit MMORPGs anfangen können und gut Englisch beherrschen. (Das Buch bei Amazon.de)

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Das Buch habe ich schon vor Jahren bei "Guter Sex" empfohlen und kann das immer noch guten Gewissens tun. Fark.com ist eine Website, die bizarre, empörende oder sonstwie bemerkenswerte Nachrichten sammelt und verlinkt, wobei eine lustige eigene Überschrift ein wichtiges Kriterium ist. Ohne Fark wären viele "Meine Sicht der Welt"-Einträge in meinem Blog undenkbar, und auch viele Radio- und Zeitungsredaktionen benutzen gerne Fark, um kuriose Nachrichten zu finden, die sie dann in ihren entsprechenden Rubriken verwenden können.
Der Fark-Gründer Drew Curtis hat dank seiner jahrelangen Erfahrung inzwischen ein gutes Gefühl für Nachrichten entwickelt, die keine Nachrichten sind, aber trotzdem von den Medien zu gerne gemeldet werden. In seinem Buch versucht er, diese Nicht-Nachrichten zu kategorisieren. Dabei wird die als Nachricht getarnte Werbung ebenso abgearbeitet wie etwa die jährlich wiederkehrenden Meldungen z.B. über Stau an Feiertagen, mediale Panikmache oder auch Bemerkungen von Prominenten über Dinge, von denen sie gar keine Ahnung haben. Illustriert wird jede Kategorie mit Beispielen aus dem umfangreichen Fark-Fundus, mitsamt den besten Beiträgen aus den dazu gehörigen Fark-Kommentaren. Und sollte es bis hierher trocken klingen: Das ist es absolut nicht, denn spästestens bei den Beispielen kann man sich oft ein Lachen nicht verkneifen. Stephen King hat geschrieben, dass er an einer Stelle im Buch so stark lachen musste, dass er fast gekotzt hätte - und diese Stelle ist wirklich köstlich. Eine unbedingte Empfehlung für alle, die des Englischen mächtig sind und sich ein bisschen für Medienkritik interessieren. (Das Buch bei Amazon.de)

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Bill Bryson hat nach dem vergnüglichen "Eine kurze Geschichte von fast allem" wieder ein Buch geschrieben, in dem allerlei nutzloses, aber interessantes Wissen vermittelt wird, schön verpackt in amüsanten Anekdoten. Diesmal ist der Aufhänger das Haus von Bill Bryson, welches vor Jahrhunderten für einen englischen Pfarrer gebaut wurde. Bryson arbeitet sich von Zimmer zu Zimmer und erläutert, wie sich Häuser im Laufe der Zeit gewandelt haben, welche architektonischen, technologischen und gesellschaftlichen Veränderungen unsere Vorstellung von Gebäuden geprägt haben und wie Leute früher das Leben beschrieben.
Im Vergleich zum inoffiziellen Vorgänger ist "Eine kurze Geschichte der alltäglichen Dinge" zwar nicht ganz so gut gelungen, es gibt an ein paar Stellen schon ein paar inhaltliche Längen, aber insgesamt ist trotzdem ein sehr amüsantes Buch für Klugscheißer und Wissbegierige herausgekommen. Der Preis für die Hardcover-Ausgabe ist zwar recht gesalzen, aber dafür bekommt man auch über 600 Seiten. (Die Taschenbuchausgabe ist bisher nicht angekündigt worden.) Wer es sich leisten kann und andere Bücher von Bryson mochte: Zugreifen! (Das Buch bei Amazon.de)

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Das Buch trägt den Untertitel "Wie wir versuchen, die Welt zu retten - und was wir damit anrichten", und damit ist der Tenor des Buches eigentlich schon beschrieben. Für die Umwelt tun wir vieles, zum Teil freiwillig, zum Teil gezwungenermaßen, weil entsprechende Gesetze verabschiedet wurden. Doch viele unserer Bemühungen sind vollkommen nutzlos, reine Symbolpolitik und im schlimmsten Fall sogar kontraproduktiv, weil im Endeffekt schädlicher für die Umwelt als das ursprüngliche Verhalten. Dass wir in Deutschland so viel Wasser sparen, ist schlecht für unsere Kanalisation und unsere Klärwerke, ein Großteil unserer Mülltrennung ist überflüssig, weil zum Beispiel fast zwei Drittel des Plastikmülls aus der Gelben Tonne doch im Verbrennungsofen landen, der Handel mit CO2-Zertifikaten sorgt dafür, dass ein Ökostromvertrag nutzlos ist, weil die so in Deutschland eingesparten Emissionen dann eben in Nachbarländern in die Luft geblasen werden. Dummerweise werden Irrwege in der Umweltpolitik stur weiter beschritten, auch wenn sie sich als schädlich herausstellen, sei es, weil man Angst davor hat, als Umweltsau zu gelten, wenn man die in ach so guter Absicht verabschiedeten Maßnahmen wieder außer Kraft setzen will, sei es, weil man fürchtet, Fehler einzugestehen. Das prangert das Buch deutlich an. Über einige Behauptungen in dem Buch kann und muss man durchaus streiten, allerdings ist es ein nötiger Beitrag zur Diskussion, die leider zu häufig eher emotional als sachlich geführt wird. (Das Buch bei Amazon.de)

20120408202229_3.jpg

Worum es in diesem Buch geht, verrät der Untertitel: "Aberwitzige Sex-Unfälle"
Und wer dachte, dass sich hier die Perversionen darauf beschränken, seinen Lümmel in Staubsauger zu stecken oder allerlei Gegenstände in den After einzuführen, der hat sich geschnitten. Auch sich selbst zu strangulieren, um durch den Sauerstoffmangel besonders schöne Lustgefühle spüren zu können, ist nur in einem kleinen Teil der in diesem Werk abgedeckten Fälle das zentrale Thema. Ich bin ja durch "Leute mit Durchblick" einiges gewöhnt, aber dass es tatsächlich mehrere Leute gibt, die sich zur Selbstbefriedigung freiwillig Maden in den Penis einführen, sorgt selbst bei mir für Gruselgefühle.
"Ich habe mich versehentlich auf den Staubsauger gesetzt" zähle ich zur Klolektüre, also zu den Büchern, die man hervorragend in kleinen Häppchen konsumieren kann, und für manche Erzählungen ist es vielleicht sogar besser, wenn man in der Nähe einer aufnahmebereiten Keramik ist. An einem Stück ist das Buch (wie es so oft bei Klolektüre ist) allerdings etwas anstrengend, zumal manche Geschichten, umgeben von ihren krasseren Geschwistern, doch ein wenig öde wirken. Als kleine Ablenkung vom Alltag und als Quelle für kuriose Gesprächsthemen ist es allerdings sehr gut geeignet. (Das Buch bei Amazon.de; Preiswertere Version ab 15. Mai erhältlich)

Das war es erst einmal wieder mit den Büchern, aber ich bin immer gespannt, was ihr mir in den Kommentaren evtl. noch empfehlen könnt. smile.gif

Link zum Beitrag: http://klwb.de/CAA6CD

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17 Kommentare


Geschrieben am 8.4.2012 um 1:42 Uhr

Kategorie: Belanglose Gedanken

Ich wünsche allen Lesern von Klopfers Web ein wundervolles Osterfest mit vielen Eiern, Süßigkeiten und Spaß mit der Familie und/oder Freunden. smile.gif
Allerdings will ich bei dieser Gelegenheit auch an die erinnern, denen es nicht so gut geht.

20120408013954.jpg

Ihr dürft gern auch Geld spenden. Nur so eine Idee. angsthasi.gif

Link zum Beitrag: http://klwb.de/0F9434

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6 Kommentare


Geschrieben am 6.4.2012 um 0:52 Uhr

Kategorie: Teeniezeitschriften

Menschen sind verschieden. Einige platzen vor Selbstverliebtheit und betteln damit indirekt um Schläge, andere leiden ständig unter Selbstzweifeln. Zum Glück kann man daran ja etwas ändern. Man kann sich ändern. Und wenn man weiblich und jung ist, hilft die BRAVO Girl! nur zu gerne. Bei der Ausgabe 24/2011 versprach das Cover "Noch strahlender in 7 Tagen. Beliebter, charmanter, selbstbewusster und noch schöner in nur einer Woche - Wir verraten dir, wie das ganz einfach geht"
Starke Worte, und schon deswegen fühle ich mich geradezu verpflichtet, mich dem Artikel "Super süß & supercool in 7 Tagen" zu beschäftigen. Dieser Text gibt einem jeden Tag eine ganze Reihe von Tipps, die Aussehen, Körperbewusstsein, Selbstbewusstsein und Schlagfertigkeit verbessern wollen. In erster Linie interessiere ich mich für die Schlagfertigkeit, weil ich super aussehe, den Körper eines jungen Gottes habe und meinem Selbstbewusstsein trotzdem nicht mehr zu helfen ist, aber wenn es angebracht ist, teile ich mit euch natürlich auch die Perlen der Weisheit aus diesen Bereichen.


Der Text geht noch weiter! Hier klicken, um den ganzen Eintrag zu lesen

Link zum Beitrag: http://klwb.de/2D8AAD

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42 Kommentare


Geschrieben am 28.3.2012 um 22:44 Uhr

Kategorie: Persönliches

Hrmpf.
Mein Grafikkartentreiber beißt sich gerne mal mit Flash, was dann für einen Bluescreen sorgt.

"Windows wird nach unerwartetem Herunterfahren wieder ausgeführt. Windows kann online nach einer Lösung für das Problem suchen."

Jetzt will ich es einfach mal wissen. Gibt es irgendwen, bei dem Windows schon mal eine Lösung gefunden hat? Nicht nur für solche Fälle, sondern wenn ganz normal ein Programm abstürzt? fragehasi.gif

Link zum Beitrag: http://klwb.de/8D4BE6

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35 Kommentare


Geschrieben am 28.3.2012 um 20:38 Uhr

Kategorie: Belanglose Gedanken

Wie ich im letzten Eintrag feststellte, hat die Barmenia für ihren Werbespot einen ganz besonderen Sympathieträger gewählt. Da das Unternehmen offenbar eine ganz besondere Klientel anziehen möchte und ich für meine Hilfsbereitschaft geradezu berüchtigt bin, habe ich drei Vorschläge für weitere Reklamevideos.

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Frohgemut schlendert der Protagonist am Bahnhof entlang, als ein kräftiges Getöse die Idylle stört: Ein Zug hat das Gleisbett verlassen, pflügt durch unschuldige Menschenmassen und hinterlässt eine Schneise der Zerstörung. Unser Held muss wegen der Trümmer, der Toten und der wimmernden, schreienden und weinenden Verletzten so sehr lachen, dass er sich nicht nur eine Zwerchfellzerrung zuzieht, nein, beim Lachen atmet er auch noch so viel Staub ein, dass er ganz fürchterlich husten muss. Gut, dass er prima krankenversichert ist!

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Heiß brennt die Sonne hernieder auf die Baumwollplantagen unserer Identifikationsfigur. Doch Zeit für Müßiggang bleibt nicht, also stapft er fleißig die Wege entlang und sorgt mit großzügigem Einsatz seiner Peitsche dafür, dass die Sklaven angemessen motiviert sind. Wie schwer doch manchmal die Last der Verantwortung auf ihm wiegt! Immer wieder und wieder knallt das Leder der Peitsche und schneidet Striemen in das dunkle Fleisch der unfreiwilligen Arbeitskräfte. Doch oje, gerade als der nächste Mitarbeiter motiviert werden soll, verlässt ein Schmerzensschrei die Lippen unseres Protagonisten. Hat er sich doch glatt bei seiner anstrengenden Tätigkeit einen Tennisarm geholt! Und sein Sonnenbrand piesackt ihn auch ganz schön. So kann er nicht weiterschuften, er braucht dringend medizinische Hilfe. Gut, dass er prima krankenversichert ist!

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Foto: Matthieu Godbout (CC By-SA)

Die Robbenjagd. Für manche ein Beruf, für unseren Helden eine Berufung. Keiner steht früher auf, keiner geht später nach Hause. Manchmal, nur so zur Abwechslung, schlägt er die Robben mit anderen Robben tot. Heute allerdings will er einen Rekord schaffen. Schlag um Schlag bohrt sich der Haken in die Köpfe der putzigen Tiere, die so hilflos auf dem Eis liegen, welches sich nach und nach blutrot färbt. Die Schreie der armen Kreaturen genießend, lässt der Protagonist seinen Blick schweifen. Wo ist das nächste Tier, dessen Hirn Besuch von seinem Pickel kriegen soll? Ah, nur zehn Meter weiter schauen ihn ein paar Knopfaugen verängstigt an! Glücklich schnaufend macht sich der Protagonist auf den Weg - um dann aber ganz übel auf dem Blut auszurutschen. Hart schlägt der Kopf auf das Eis auf. Der Schädel brummt, ihm ist etwas schwindlig. Gut, dass er prima krankenversichert ist!

Ich glaube, ich habe mich ganz gut in die Gedankenwelt der Verantwortlichen bei dieser Versicherung reingefühlt. zufrieden.gif Talent ist halt nicht zu schlagen. biggrin.gif

Link zum Beitrag: http://klwb.de/9F6B26

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26 Kommentare


Geschrieben am 27.3.2012 um 11:23 Uhr

Kategorie: Gemotze

Werbung soll Leute dazu bringen, gegenüber einem Produkt, einer Firma/Organisation oder einer Idee eine positive Haltung einzunehmen und sie im besten Fall dazu bringen, Geld dafür auszugeben. Das war bisher meine Idee vom Zweck der Werbung. Und ich dachte, um das zu erreichen, sollte der Protagonist in einem Werbespot möglichst sympathisch sein, damit man sich als Zuschauer in ihn hineinfühlen kann und möchte.
Entweder liege ich aber komplett falsch, oder die Leute, die diesen Werbespot hier gemacht haben, haben es selbst nicht kapiert:

Der "Held" dieser Werbung ist ein Arschloch. Ich fliege nun wirklich nicht oft, aber es durchströmt mich immer noch die heiße Glut des Zorns, wenn ich mich nur daran erinnere, wie oft irgendwelche egozentrischen Arschlöcher im Nadelstreifen schon aufgesprungen sind, während das Flugzeug noch auf dem Rollfeld war, ihr Scheißgepäck in den engen Gang gewuchtet haben und es so den Flugbegleitern schwer machten, ihre Arbeit zu erledigen. Und dazu dieses selbstverliebte Grinsen in der Visage, weil sie davon überzeugt sind, dass sich die Welt um sie drehen würde. motz.gif Wenn die Welt in Ordnung wäre, würden diese Menschen sofort vom Sicherheitspersonal mit einem schweren, glühenden Eisenknüppel verprügelt werden, während man ihnen ins Gesicht brüllt: "Du setzt deinen Arsch auf den Sitz und wartest wie jeder andere auch, bis du dran bist, du widerliche Verschwendung von Organen!" fluch.gif
*schnauf*
Und jetzt erkläre mir mal jemand, warum ich bei der Barmenia eine Krankenversicherung abschließen soll, wenn meine Versicherungsbeiträge aufgewendet werden, um solche Arschlöcher fürstlich zu behandeln, die ihre Qualen und Schmerzen redlich verdient haben? fragehasi.gif Ich meine, hier wird aktiv damit geworben, dass die Kohle denen mit ultabösen Karma in den Hintern gestopft wird. angsthasi.gif Ich versteh nicht, was die damit erreichen wollten. unsure.gif

(Morgen gibt's noch einen Eintrag dazu. wink.gif Muhahaha. Werbung.)

Link zum Beitrag: http://klwb.de/3AF25B

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24 Kommentare


Geschrieben am 24.3.2012 um 17:04 Uhr

Kategorie: Meine Sicht der Welt

Das Bundesministerium für temporale Phänomene und Erdbeerjoghurt möchte wieder einmal an die bevorstehende Zeitumstellung erinnern. In der kommenden Nacht werden die Uhren von 2 auf 3 Uhr vorgestellt. Dies passiert, weil Umfragen ergeben haben, dass viele Pärchen in dieser Nacht gegen 2 Uhr langen Geschlechtsverkehr geplant hatten, was Sorgen über eventuelle Todesfälle durch Überanstrengung heraufbeschwörte und schließlich zum Entschluss führte, den entsprechenden Zeitraum zu verkürzen.

Wer heute Nacht keine Verabredung zum Koitus hat, der wird vom Ministerium aufgefordert, um Punkt 2 Uhr kräftig gegen die nächstliegende Wand in Richtung Osten zu drücken, um die Erde entsprechend eine Stunde weiterzurücken. Sobald das Ziel erreicht ist, wird ein entsprechendes Signal über die Luftschutzsirenen ausgegeben, was jeder, egal ob an der Wand oder aufeinander, als Zeichen zum Aufhören verstehen sollte.

Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit.

PS: Ich verkauf immer noch Bücher. unsure.gif

Link zum Beitrag: http://klwb.de/425427

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22 Kommentare


Geschrieben am 23.3.2012 um 16:41 Uhr

Kategorie: Meine Sicht der Welt

Hi! Nach einer kleinen Reise letztes Wochenende bin ich nun wieder hüfttief im (zukünftigen) Code der Website vergraben und versuche, nicht allzu sehr über gewisse Dinge nachzudenken, zum Beispiel:

Zum Glück gibt es ja gelegentlich noch kleine Nachrichten aus aller Welt, die für Ablenkung sorgen. Und solange das behämmerte Leistungsschutzrecht der Verlage noch nicht in Kraft ist, darf ich hier ja sogar drüber schreiben, juhu.

Unter männlichen Anhaltern in Simbabwe geht die Angst um. Nicht vor wilden Axtmördern, sondern vor vergewaltigenden Frauenbanden. Ja, genau: Bereits mehrere Männer wurden mit Pistole, Messer oder einer Schlange bedroht, um dann Potenzmittel zu schlucken. Anschließend wurden die Männer wiederholt zu sexuellen Handlungen gezwungen, bei denen ihr Sperma in Kondomen aufgefangen wurde. Später setzte man die benutzten Hodenträger am Straßenrand aus. Wofür das so geraubte Sperma genau benutzt wird, weiß niemand, aber offenbar wird es für kultische Rituale benutzt.
Mich verwundert die Vorgehensweise der Frauen. Die müssen wirklich extrem hässlich sein, wenn sie zu solchen Maßnahmen greifen müssen, um an das Sperma von Männern zu kommen. unsure.gif Ansonsten wäre es doch in etwa so, als würde man ein paar Zeugen Jehovas entführen und in seiner Wohnung ans Sofa fesseln, damit sie einem was von Jesus erzählen. huh.gif

Wer hierzulande sein Sperma bei einer Dame loswerden will und keine willige Empfängerin hat, der geht gerne mal ins Bordell. Allerdings geht es da auch meistens zu wie im Rotlichtmilieu, und dem sollte ein Riegel vorgeschoben werden. Deswegen gibt es in Berlin jetzt zum wiederholten Mal die Forderung, ein Gütesiegel für Freudenhäuser einzuführen:

20120323135741.png
"Neuer Vorstoß" biggrin.gif Nettes Detail.

Ich kann mir allerdings vorstellen, dass die Umsetzung ein Albtraum werden wird: Nicht nur, dass es extrem viele Bewerbungen für die Stellen als Pufftester geben wird, auch die Überstundenzahl der nimmermüden Prüfer wird vermutlich schwindelerregende Höhen erreichen. Andererseits... wo sonst würde man im Öffentlichen Dienst noch so eine Hingabe an den Beruf finden?

Und nun noch etwas sensible Werbung:

Kleiner sinnloser Fakt: In einigen Regionen Afrikas gibt es einen besonderen Sport namens Bokdrol Spoeg (Afrikaans). Hierbei handelt es sich um simples Weitspucken. Interessant ist allerdings, was man spuckt: die harten Kotklümpchen des Großen Kudus, einer Antilopenart. Seit 1994 gibt es auch Weltmeisterschaften. Der Weltrekord - ich schreibe das für diejenigen, die mit dem Gedanken spielen, sich diesem Sport zu widmen und ein Ziel brauchen - beträgt übrigens 15,56 Meter.

Link zum Beitrag: http://klwb.de/B50667

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25 Kommentare


Geschrieben am 13.3.2012 um 23:12 Uhr

Kategorie: Meine Sicht der Welt

Im Urlaub ist man ja gerne bereit, auch mal kulinarische Experimente einzugehen und zu schauen, mit welchen bisher unbekannten Leckereien man dem Gaumen schmeicheln kann. Oft stellt sich heraus, dass man diese Köstlichkeiten auch problemlos daheim bekommen könnte und daher auch nach dem Ende der Reise nicht darauf verzichten muss. Insofern gibt es gute Neuigkeiten für Leute, die sich auf dem neuseeländischen Hokitika Wildfoods Festival einer ganz besonderen Schlemmerei hingegeben haben und nun nicht mehr darauf verzichten können.

Wovon ich rede? Nun, für den geringen Preis von 10 Neuseeland-Dollars hat man die unwiderstehliche Gelegenheit, sich Hengstsaft auf das Gesicht und in den Mund spritzen zu lassen! schwull.gif Sicher denken sich jetzt viele: "Bitte was? Der meint doch wohl nicht..." Oh doch. Stallion Juice ist die euphemistische Bezeichnung für Pferdesperma. Der Liebessaft geschlechtsreifer Hengste wird auf eine Spritze gezogen und dann geht es ab in den Schlund oder auf die Schnute der mutigen Leckermäuler. Quasi der erste Schritt, bevor man sich traut, tatsächlich echten Pferden einen Blowjob zu geben und sich die Ladung direkt von der Quelle zu holen, so wie in diesem Video.

20120313231102.jpg


Natürlich hat auch die Bürgermeisterin von Hokitika bereits eine kräftige Ladung Zossenwichse geschluckt - und welcher andere Inhaber eines politischen Amtes könnte dies zugeben, ohne einen Skandal hervorzurufen? (War Wulff eigentlich schon mal in Neuseeland? fragehasi.gif ) Festival-Besucher Anthony Walsh ließ sich ebenfalls breitschlagen, einen kräftigen Schluck des Equestrian Smoothie, wie er im Newsartikel liebevoll bezeichnet wird, zu probieren. Angeblich schmeckt es wie ein Milchshake, was in mir nur den Entschluss verstärkt, nie in Neuseeland einen Milchshake zu trinken. Den Blick ins bereitgestellte Mikroskop, um den lebenden Pferdespermien beim Schwimmen zuzugucken, hat sich Herr Walsh aber dann doch erspart.

Ob man sich in Hokitika schon Gedanken darüber gemacht hat, ob man die Angebote für Pferdeliebhaber nicht ausbauen und eine "My Little Pony"-Convention dort abhalten sollte, weiß ich nicht. Für die Leute, die jetzt aber den Gedanken an Sexy Time mit einem Hottehü nicht wegschieben können, aber die ungeschnittene Version von "Black Emanuelle - Stunden der Lust" nicht parat haben, kann ich aber wenigstens noch dieses schöne Video anbieten. Dankt mir nicht, ich tu das gerne. zufrieden.gif

Link zum Beitrag: http://klwb.de/BCC22B

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35 Kommentare


Geschrieben am 12.3.2012 um 19:27 Uhr

Kategorie: Lästereien

Mit tiefer Bestürzung habe ich die Nachricht vernommen, dass die Verlobung, die mit großem Tamtam in der letzten Folge von „Schwiegertochter gesucht“ zwischen Hundefan Beate und Kassierer Sascha gefeiert wurde, nun leider doch geplatzt ist. Dabei war das große Problem wohl nicht, dass der bauchige Brillenträger noch mit einem Kerl verheiratet ist, der übrigens in der Sat.1-Sendung „Schwer verliebt“ auch schon nach einem neuen Partner suchte. Vielmehr hatte der sensible Sascha seine beatige Beate zu lange im Unklaren gelassen, ob er lieber weiter im bezaubernden Berlin wohnen möchte oder doch in den wundervollen Westerwald ziehen würde.

20120312192548.jpg

Es ist wirklich erschütternd, erinnert diese Tragödie doch an die winzige Möglichkeit, dass es vielleicht doch nicht wahrscheinlich ist, die wahre Liebe in einer Fernsehsendung zu finden, in der die Leute sich nur eine Woche lang kennenlernen und allerlei von den Redakteuren vorgegebene Peinlichkeiten erdulden müssen, um ihre ganze Absonderlichkeit zur Schau zu stellen und dabei eine gehörige Portion Verzweiflung auszustrahlen.

Ich bin sicher, auch Vera ist tief getroffen, dass ihre Dauerkandidatin Beate nun wieder nicht unter die Haube gebracht wurde und sie eventuell weiter ihr Versprechen einhalten muss, „Schwiegertochter gesucht“ so lange fortzusetzen, bis sie Beatchen endlich losgeworden ist. Und für uns heißt es, dass wir die singende Beate im „Prinzessinnenkleid“ ganz umsonst ertragen haben.

Link zum Beitrag: http://klwb.de/F0CB6E

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