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© 2015 Christian Schmidt

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Geschrieben am

Wie einige ja vielleicht bei Twitter mitbekommen haben, hatte ich vorgestern ein relativ traumatisches Erlebnis (hab drei Leute beim Einbruch in meine Wohnung erwischt). Der Blogeintrag soll euch also nicht nur amüsieren, sondern auch dazu beitragen, mich abzulenken und meine Nerven zu beruhigen. angsthasi.gif

Ich habe ja absolut keine Ahnung von effektiver Werbung (was schon daran zu sehen ist, dass noch extrem viele Bücher bei mir zu bestellen sind), aber es gibt einige, die offenbar noch viel weniger Schimmer vom Anpreisen ihrer Waren bzw. Dienstleistungen haben. Zu denen gehört der Fitnessclub "The Circuit Factory" in Dubai, der auf Facebook mit folgendem Bild für sich warb:

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Arbeit macht dünn!

Offenbar wirkt ein Besuch in dieser Muckibude so, als wenn man seine Kalorien nach Auschwitz schickt. Aus unerfindlichen Gründen kam dieser Werbeversuch aber überhaupt nicht gut an. Beschwerden brachen über Circuit Factory herein und sorgten dafür, dass sowohl Werbebild als auch der Verantwortliche für selbiges entfernt wurden und der Besitzer des Fitnessclubs um Vergebung bat. Mich wundert es ein bisschen, dass der Verantwortliche bloß wegen des Motivs gefeuert wurde, auch rein handwerklich sieht das einfach nur scheußlich aus.

Trotz des blutigen Dahinscheidens von Osama Bin Laden muss man weiterhin vor dem Terrornetzwerk Al-Qaida auf der Hut sein, denn Beliebiges hier einfügen steht voll im Fadenkreuz des Terrorismus. Das wusste auch ein Mann aus Mason im US-amerikanischen Bundesstaat Michigan, der selbst bei harter Handarbeit seine Wachsamkeit nicht eine Sekunde lang vernachlässigte. Er schaute nämlich einen Porno und stellte fest, dass dort an einer Stelle vier nicht zu lesende Wörter zu sehen waren, außerdem eine Reihe von anderen Wörtern, die selbst in Zeitlupe einfach zu schnell über den Bildschirm huschten, um entziffert werden zu können. Prompt erinnerte er sich an einen Artikel, wonach Al-Qaida angeblich subliminale Botschaften in pornografischen Filmen verstecken würde, und rief daher die Polizei. Das sollte uns allen eine Lehre sein: Wer beim Jürgen-Würgen einen plötzlichen Drang verspürt, World Trade Centers zu sprengen, der ist in die fiese Falle der Islamisten getappt.
(Ich hab übrigens in Sexpanzer und Babytod auch was über subliminale Botschaften und ob sie überhaupt wirken geschrieben.)

Wer dachte, dass mit der Verurteilung des Arztes Conrad Murray wegen des Todes von Michael Jackson die ganze Sache endlich mal gegessen wäre, der hat sich gewaltig getäuscht. Nein, vielmehr wartet jetzt eine weitere rechtliche Auseinandersetzung auf den Arzt. Etwa 100 französische MJ-Fans wollen ihn jetzt nämlich wegen des emotionalen Schadens verklagen, den er mit der fahrlässigen Tötung seines Patienten bei ihnen angerichtet haben soll. Laut dem Anwalt der Fans könnte jeder von ihnen mit 10000 Euro Schmerzensgeld rechnen, aber eigentlich wollen sie nur einen symbolischen Euro. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Justiz in Frankreich weniger überlastet ist als in Deutschland, insofern sollte man doch überlegen, ob es nicht für solche albernen Klagen eine gehörige Strafe geben sollte, zum Beispiel Conrad Murray von nun an als Hausarzt zu haben.

Wenn jemand in den USA wegen Drogenbesitzes oder verdecktem Führen einer Waffe verhaftet wird, ist das eigentlich keine Meldung wert. Der wahre Unterhaltungswert bei einer kürzlich erfolgten Festnahme in Madison, Wisconsin, verbirgt sich allerdings im Namen des Verhafteten. Festhalten: Der Mann heißt Beezow Doo-Doo Zopittybop-Bop-Bop. Mit dem Namen wurde der 30-Jährige aber nicht von seinen Eltern gesegnet, vielmehr änderte der als Jeffrey Drew Wilschke geborene Mann seinen Namen erst im letzten Oktober, und ich habe die starke Vermutung, dass dies nicht nüchtern passierte. Laut Facebook mag er übrigens Essen, Stehen, Gehen, Denken und Diamant. Und er ist Single! Es besteht also noch die Chance für eine sehr glückliche Dame, zu Frau Zopittybop-Bop-Bop zu werden.

Kleiner sinnloser Fakt: Damit ein Sudoku eindeutig lösbar ist, müssen mindestens 17 Zahlen bereits vorgegeben sein. Das haben Mathematiker des University College Dublin jetzt bewiesen, indem sie einfach alle Möglichkeiten mit 16 vorgegebenen Zahlen durchrechneten und keine eindeutige Lösung fanden.


Geschrieben am

Wieder einmal geht ein Jahr zu Ende, und wieder einmal ist es an der Zeit, auf die vergangenen zwölf Monate zurückzublicken und in zarter Nostalgie auf eine Zeit zu schauen, in der man noch jünger war und nicht so nahe am Exitus. Und falls der Mayakalender am 21. Dezember 2012 auf die Erde stürzen sollte (oder so), ist dies hier sogar der letzte Jahresrückblick auf Klopfers Web überhaupt. Nicht auf RTL natürlich, die bringen ihren Jahresrückblick ja schon Anfang Dezember. Amateure.

Der Text geht noch weiter! Hier klicken, um den ganzen Eintrag zu lesen


Geschrieben am

Ich wünsche allen (nachträglich) schöne Weihnachtstage und einen guten Rutsch ins neue Jahr! Außerdem möchte ich mich ganz herzlich bedanken für die Geschenke, die lieben Glückwünsche und ganz generell für das Verständnis und die Unterstützung, die ihr mir habt zukommen lassen.

Es gibt auch ein neues Update! Neben zwei neuen Kolumnen gibt es auch eine Lästerei zu "Schwiegertochter gesucht", und extra wegen der festlichen Gelegenheit habe ich 19 neue Fragen bei Leute mit Durchblick hochgeladen.

Wer mir hingegen zum Jahresende noch eine Freude machen möchte, der kann ja ein weiteres Mal alle Kolumnen und Lästereien durchklicken. Würde mir wirklich sehr helfen. smile.gif

Ich wünsch euch viel Spaß mit dem Update!


Geschrieben am

Wie ich schon bei Twitter gepostet hab: Die Amis verlieren in diesem Jahr langsam ihre Erzfeinde, oder? Bin Laden ist tot, Gaddafi ist tot, jetzt auch Kim Jong-Il... Der iranische Präsident Ahmadinedschad und der olle Ayatollah Chamenei sollten sich Sorgen machen. O_o
Nichtsdestotrotz: Ich vertraue darauf, dass in der nordkoreanischen Regierung weiterhin mit einer gehörigen Portion Wahnsinn zu rechnen ist. victory.gif

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Aber mal was anderes, was mir in letzter Zeit wieder häufiger aufgefallen ist: Offenbar sind jede Menge Menschen nicht vertraut mit der korrekten Bedienung eines Aufzugs.
Wenn man vor der Aufzugstür steht und den Aufzug rufen will, dann drückt man den Knopf, der in die Richtung weist, in die man selbst will. Heißt also: Wenn ich im Erdgeschoss stehe und in den vierten Stock will, muss ich den Knopf mit dem Pfeil nach oben drücken. So kann die Aufzugssteuerung effizienter planen, wohin der Aufzug als nächstes fährt.
Ich sehe dauernd Leute, die im EG stehen, nach oben wollen und sich anscheinend denken: "Hm, der Fahrstuhl ist bestimmt weiter oben, also drück ich auf den Pfeil nach unten, damit er runterkommt." Nein, verdammt! fluch.gif

Nachtrag: War grad im Real einkaufen, und dort dudelt ja immer irgendein Radioprogramm über die Lautsprecher. Zufälligerweise gab es auch gerade die Nachrichten. Und was las die Dame da vor? "Nordkoreas Staatschef Kim Jong der Zweite ist tot." facepalm.gif


Geschrieben am

Wenn ich in der Stadt unterwegs bin, ist das meistens für mein Gemüt eine zwiespältige Angelegenheit. Mir laufen dauernd Prolls über den Weg, Fortschrittsfeinde stehen mir ständig im selben, und dass ich letztens unfreiwillig einen Blick auf den blanken Arsch einer Rentnerin werfen durfte musste, habe ich ja schon bei Twitter erzählt.

Dennoch gibt es ein paar Dinge, die mir eine innerliche Wärme geben. Jungen Frauen ungefragt von meinem Genital zu erzählen zum Beispiel. Ein weiterer Gemütsheber ist es, andere Leute dabei zu beobachten, wie sie sich in Extremsituationen anpampen.

Erst kürzlich durfte ich das mal wieder im Bus bewundern. Der Bus davor war ausgefallen, also war dieses Beförderungsmittel proppevoll. Das bringt in den Menschen ja immer die besten Manieren hervor. Während ich also etwas gequetscht im Bus stand und hoffte, dass niemand auf meinen lädierten Zeh latscht, kam dann nach ein paar Minuten Fahrt auch der empörte Ausruf einer Dame Frau: "Lassense mir doch mal Platz, Menschenskind!"

Die so angesprochene Studentin beteuerte aber, dass sie an der Situation nichts ändern könne: "Wie denn, ick bin doch selber hier einjeklemmt!"

Das wollte besagte Frau aber nicht akzeptieren: "Verdammt noch mal, jehen Sie doch mal n Schritt beiseite!"

Die nun auch etwas aggressiver vorgebrachte Antwort: "Wohin denn? Ick bin doch ooch von allen Seiten einjebaut!"

Da brachen aus der Frau alle Sorgen hervor: "Mir ejal, machense hin! Is doch zum Kotzen hier. Ick hab kaum Platz zum Stehen, und irgendeen Hund kratzt mir anne Beene und macht ma die Strumpfhose kaputt!"

Mir gelang es, einen Blick nach unten auf ihre Kackstelzen zu werfen. Die Frau stand äußerst breitbeinig (und somit platzraubend) da, zwischen der Oberkante ihrer Stiefel und dem unteren Ende ihres Rocks waren vielleicht zehn Zentimeter unbeschädigte, dicke Strumpfhose zu erkennen. Der besagte Hund, der gar nicht zu der angekeiften Studentin gehörte, kauerte übrigens drei Personen weiter an der Tür des Busses und guckte ängstlich mit großen, unschuldigen Augen.

Die Studentin hatte generell aber auch kein offenes Ohr mehr für die Nöte dieser Frau: "Is dit meene Schuld? Is halt eng hier!"

Diese mangelnde Unterwürfigkeit behagte der Frau gar nicht, und sie legte noch eine Schippe Verärgerung nach: "Verdammt nomma! Ja, dit is verdammt enge hier und ick hab kaum Platz zum Stehen!"

Ich fand es herrlich. Da sind zwei Leute derselben Meinung ("Es ist eng hier!" ) und streiten trotzdem. Und keiner von beiden hat die Mittel, dieses Problem zu lösen. Aber man keift sich trotzdem an. Ich verkniff mir mit Mühe das Grinsen.

Zum Glück bot sich ein anderer Fahrgast als Mediator an und sorgte mit einem Machtwort für Ruhe: "Ja, det is eng hier, könnwa nüscht dran ändern, also haltense beide doch einfach mal die Klappe!" Die Studentin zuckte mit den Schultern, die Frau schnaufte noch mal empört, traute sich aber nicht mehr, etwas zu sagen.

Als der Bus am Bahnhof hielt, drängelte sie sich durch die ganzen Leute, die ebenfalls aussteigen wollten, und draußen gab sie mit einem letzten "Sone Frechheit!" ihrem Ärger noch einmal kurz Luft, bevor sie von dannen schlenderte. Im Nachhinein denke ich, ich hätte ihr noch einen Dank aussprechen sollen. Ohne sie hätte ich die Fahrt auch zum Kotzen gefunden. biggrin.gif


Geschrieben am

Unglaublich, wie schnell es auf Weihnachten zugeht. Habt ihr schon alle Geschenke? Nein? Vielleicht bieten sich ja ein paar meiner Bücher an, die ich gerade verkaufe. Wer drei bestellt, zahlt kein Porto! (Gilt auch für Bestellungen außerhalb Deutschlands.)
Und wer nicht bei mir bestellen will oder kann, der findet vielleicht bei Amazon etwas. Am Sonntag gibt es ab 11 Uhr Fernseher reduziert im Blitzangebot, am Montag gibt es wieder einen Cyber-Monday, bei dem man ebenfalls über Blitzangebote die Chance hat, 300 Produkte reduziert zu kriegen. (Falls sich jemand darüber empören will, dass ich hier so offen Werbung mache und Geld verdienen will: ICH hab sonst nämlich kein Geld für Weihnachtsgeschenke. Falls aber jemand mir was Gutes tun will: mein Amazon-Wunschzettel biggrin.gif )

Ich mag es, wenn Menschen sich verwirklichen, indem sie ihr Innerstes offenbaren. Insofern muss ich schon bewundern, wie sehr sich die Macher des PussyLollys ins Zeug gelegt haben, das andere Produkt in ihrem Sortiment zu verwirklichen: das Scheiße-Quartett.

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In diesem Quartettspiel geht es, wie der Name bereits sagt, um Kot. Menschlichen Kot. Und der wird in den Kategorien Größe/Menge, Anzahl Abwischen, Stinkfaktor, Wahrscheinlichkeit, Zeitaufwand, Schmerzfaktor, Spülbarkeit und Künstlerischer Aspekt bewertet, um ihn vergleichbar zu machen. Nebenbei gibt es einen kleinen, launigen Erklärungstext. ... Okay, ich laviere ein bisschen drum herum, aber ich muss es wohl sagen: Es gibt Fotos. Widerliche Fotos. Bäh. Pfui Deibel. Meine Freundin hat sich nur ein Drittel der Karten angeguckt und wollte dann nicht mehr, weil es zu eklig war. Und ich kann wirklich nur empfehlen, diese Karten nicht auf vollem Magen anzuschauen - schließlich möchte man einen der 32 im Spiel vertretenen Häufchen bald selbst abseilen, weswegen es sich empfiehlt, nicht vorher alles auszukotzen.

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Ich hab aus den Beispielkarten mal die rausgesucht,
die keine Kacke zeigt, aus Rücksicht auf meine Leser.
Dankt mir nicht, kauft lieber meine Bücher. biggrin.gif

Man merkt, es ist nicht wirklich Niveau dabei, aber mit etwas alkoholischer Betäubung der rationalen Bereiche im Gehirn haben die Karten einen nicht zu unterschätzenden Spaßfaktor. Daran haben auch die gelegentlich wirklich putzigen Kacke-Namen wie "Dr. Evil" oder "Die glückliche Robbe" einen Anteil, noch lustiger ist es aber, die Reaktionen anderer auf die detaillierte Bebilderung zu beobachten.
Das ideale Geschenk für die Liebste oder den Liebsten ist es wohl nicht, aber wer seinen besten Kumpel mit einem herzhaften "Na, du altes Scheißhaus?" begrüßt, könnte im Scheiße-Quartett ein nettes Mitbringsel zur Feier von Geburt (entweder von einem selbst oder von Jesus) oder Entjungferung gefunden haben. Und vielleicht eignet es sich ja auch als kleine Anregung in Griffweite der eigenen Schüssel, falls es mit dem Stuhlgang mal nicht so gut klappen sollte.

Der größte Nachteil ist wohl der Preis: 7,50 Euro für etwas, was am ehesten als Partyspaß geeignet ist, sind nicht gerade günstig, auch wenn es damit noch deutlich billiger ist als andere Spaß-Kartenspiele wie z.B. das Wurst-Quartett. Aber nicht verzagen: Ich verlose drei Exemplare des Scheiße-Quartetts!
Wer sich jetzt denkt: "Super, ich denk mir jetzt drei tolle Wörter für Scheiße aus!", der hat sich allerdings geschnitten. Nein, diesmal möchte ich, dass ihr zählt. Ich habe in den Kolumnen und Lästereien Sterne versteckt (jeweils am Ende einer Seite oder eines Textes). Sie sind gülden und haben das KW-Logo drauf.
Schickt mir an klopfer@klopfers-web.de eine Mail mit dem Betreff "SQ-Gewinnspiel", in der ihr schreibt, wie viele Sterne es sind - und die Links zu den entsprechenden Seiten, damit ich auch weiß, dass ihr wirklich gesucht habt und nicht einfach nur wild Zahlen ratet.

Ihr habt bis zum 18. Dezember Zeit, mir eure Lösung zu schicken und somit die Chance zu haben, ein Scheiße-Quartett zu gewinnen! Viel Glück!

Morgen lose ich übrigens endlich die Pussylolly-Gewinner aus.


Geschrieben am

Hab ich ein Glück: Ich hab mir gestern Abend den linken kleinen Zeh gebrochen, weswegen ich jetzt die meiste Zeit auf dem Sofa sitze und mich aufraffe, ein bisschen an der Seite zu arbeiten. Gut Ding will Weile haben (nebenbei muss ich auch noch drei Pussylollys verlosen und ein weiteres Gewinnspiel vorbereiten - was aber nicht heißen soll, dass ich nicht noch weitere Buchbestellungen sehen will!), und deswegen gibt es heute etwas, was die Besucher der Lesung schon kennen, aber dafür alle anderen nicht.

Ich habe dem Publikum vor der Pause die Aufgabe gegeben, mir fünf Wörter zu nennen, die ich dann während der Unterbrechung in einem Text verwenden sollte, der also binnen weniger Minuten geschrieben werden musste.
Die Wörter waren: Schuldenschnitt, Tigerente, Brombeerdornenranke, Natursauerteig und Schwingschleifer. Ja, mein Publikum liebt mich.

Die Wörter, der bombastische Eindruck des Abends und nicht wenig Alkohol kitzelten aus mir folgende Geschichte hervor:

Atemlos küssten sich Gabi und Nick, kurz nachdem die Hotelzimmertür hinter ihnen zugefallen war. Die Party war gut gelaufen für die Beiden. Man feierte das Ende der Sommerzeit, und als ein aufmerksamer Partygast die Neuigkeit verbreitete, dass für Donald Trumps Casinos ein Schuldenschnitt vereinbart worden war, kannte die Leidenschaft der größten Fans von Zeitumstellungen und Kapitalismus kein Halten mehr.

Gierig rissen sie sich die Klamotten vom Leib, bis beide nackt voreinander standen. Gabi starrte verdutzt auf den Unterleib ihres baldigen Sexualpartners.
"Der sieht ja aus wie eine Tigerente!", rief sie überrascht.
"Tja", sagte Nick, "ich hatte einen kleinen Unfall mit einem George-Foreman-Grill, aber funktionieren tut er noch einwandfrei!", rief er selbstbewusst und schickte sich an, das zu beweisen.
"Halt!", stoppte Gabi ihn. "Ich brauche 20-30 Minuten, um feucht zu werden!"
Nick seufzte kurz, aber tauchte ab und leckte gehorsam, als wäre seine Zunge ein Schwingschleifer, obwohl sie untenrum eher nach Natursauerteig schmeckte. Gerade als sie so richtig saftig war und Nick in sie eindringen wollte, seufzte Gabi ein letztes Mal auf.
"Ich mag es härter", stöhnte sie. "Hau mich mit dieser Brombeerdornenranke!"
Nick tat wie befohlen, und als er endlich in Gabi versinken durfte, dauerte es keine drei Minuten, bis beide diesen Abend mit einem unterdurchschnittlichen Orgasmus krönten.

Die Zuschauer mochten den Text, hatte ich den Eindruck. zufrieden.gif


Geschrieben am
Kategorie: Persönliches

Ich hab den gestrigen Abend immer noch nicht ganz verarbeitet, aber es war unheimlich klasse. Allerdings hat sich mal wieder gezeigt, dass ich im Abschätzen von Zeitaufwand ganz miserabel bin. Angelegt war das Programm eigentlich auf etwa 90 Minuten. Das Ende kam in Wirklichkeit dann erst weit nach Mitternacht, aber das Publikum hat wirklich so lange durchgehalten und selbst dann noch mitgelacht. Ich kann mich bloß bei allen bedanken, die da waren und den Abend auch für mich wunderschön gemacht haben. smile.gif

PS: Mist, ich hätte selbst mal ein paar Fotos machen sollen. ^^;


Geschrieben am

Es ist erstaunlich, wie sehr einem das Gedächtnis manchmal einen Streich spielt. Viele Dinge können wir zeitlich nicht mehr richtig einordnen, andere vergessen wir ganz einfach...

Um dagegen anzukämpfen, wird das hier ein Erinnerungseintrag!

Erste Erinnerung
Man kann wieder Bücher bei mir bestellen! Und wenn man drei Bücher bestellt, entfallen sogar die Versandkosten! Auch wenn es mit der Weihnachtsstimmung noch hapern mag, die Festtage sind nicht mehr weit, wer also gerne meine Bücher liebevoll signiert und gewidmet verschenken will oder haben möchte, der sollte die verantwortlichen Stellen für Geschenkekauf darauf aufmerksam machen. smile.gif

Zweite Erinnerung
Am Freitag findet endlich meine Lesung statt! Und da jeder Gast gratis ein kleines Heftchen mit exklusivem Inhalt (also in erster Linie bisher unveröffentlichten Texten) kriegen wird, empfehle ich ganz subjektiv mal, dass man sich noch schnell den günstigen Vorverkaufspreis von 5 Euro für die Lesung sichern sollte.

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Dritte Erinnerung
Heute ist die letzte Gelegenheit, lustige Namen für das weibliche Geschlechtsteil bei mir einzuschicken und die Chance zu haben, einen Mösenlutscher zu gewinnen!

Ich hoffe, dass sich in allen drei Belangen noch einige Menschen zur Beteiligung angesprochen fühlen. smile.gif


Geschrieben am

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Die meisten Jungs werden diese bittere Erfahrung irgendwann machen: Das Mädel geht durch reines Bumsen nicht wirklich an die Decke, also ist man gefordert, anderweitig für ihre Wonne zu sorgen. Machmal reicht Handarbeit nicht aus, um das Problem zu lösen, also hilft nur eines: Ran an die Pflaume! Jetzt fällt kaum ein Mösenleckmeister vom Himmel (gut, ich bin ein Naturtalent *hust*), also muss kräftig geübt werden. Da es aber vermutlich gar nicht so leicht ist, eine willige Partnerin zu finden, die tagelang die stümperhaften Leckversuche eines Laien ertragen möchte, bis da endlich einmal so etwas wie Lust aufkommt, steht die Frage im Raum: Wie soll man üben?

Zum Glück gibt es jetzt die Hilfe: den Pussylolly! Eine gehörige Portion Zuckerwerk am Stiel, mit Pflaumengeschmack (natürlich), wie gemacht zum Üben oder als Partyspaß. Ich hatte die Gelegenheit, den Lutscher zu testen, und kann daher aus erster Hand von diesem Produkt deutscher Innovationsfreude berichten.

Das gute Stück wird in einer rosafarbenen Packung mit Sichtfenster geliefert und sieht dadurch schon einigermaßen edel aus - was man bei einem Preis von 5,90 Euro auch erwarten würde. Wie die Packung, so auch der Lutscher selbst. In zartem Rosa zeigt sich das anatomisch sehr realistisch geformte Zuckerstück und weckt in mir die Frage, welche junge Dame hier ihre kleine Schwester modellieren ließ. Ich habe übrigens die Normalform getestet, es gibt allerdings auch die Varianten mit Piercing und Menstruationsblut.

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Das erste Anlecken ist zunächst etwas enttäuschend. Der rosafarbene Zuckermantel schmeckt nach gar nichts - erst wenn man sich da durchgeleckt hat, spürt man die volle Geschmacksstärke - pflaumig, aber sehr süß. Und wie Daisy meinte: Beim Lecken gibt es sogar fast die gleichen Geräusche wie beim Original. Wenn man zum Pussylolly greift, sollte man aber wirklich heiß auf Pussy sein und sich für den Abend nichts anderes vornehmen: Der Lolly ist groß und mit 45 Gramm wirklich massereich. Ich hab vor über zwei Stunden mit dem Lecken angefangen, und das Teil ist immer noch zu zwei Dritteln da. Es empfiehlt sich also, auch ein paar Kumpels oder Freundinnen zum Muschilecken einzuladen.

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Als lustiges Geschenk für Freunde (oder DEN Freund wink.gif ) ist der Pussylolly sicher eine hübsche Idee, gerade wenn es jetzt auf Weihnachten zugeht und man eine kleine Aufmerksamkeit für denjenigen sucht, der meine Bücher schon hat. Den Pussylolly gibt es auf www.PussyLolly.com - oder auch gratis hier! Ich verlose dreimal einen Pussylolly an die drei Personen, die mir per E-Mail die lustigsten Bezeichnungen für das Venusbergwerk schicken. Aber Vorsicht: nur drei Vorschläge pro Person! Einsendeschluss ist der 30. November!