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© 2015 Christian Schmidt

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Geschrieben am

Tja, wenigstens für ein bisschen Merchandise für die Lesung ist gesorgt. biggrin.gif

20111119221409.jpg

Und bestimmt findet sich später auch mal ein Weg, die Buttons anderweitig zu kriegen. smile.gif


Geschrieben am

Da mein Scanner immer noch außer Betrieb ist, hier ein weiteres Kleinod aus Gabis Buch, in dem sie ihr ganzes Expertenwissen für das Wohlergehen ratsuchender Mädchen einsetzt.

Diesmal hat die 14-jährige Corinna ein Problem.

Ich ritze mich öfter, weil ich so sehr in Bill von "Tokio Hotel" verliebt bin. Ich habe schon versucht mich in jemanden aus meinem Freundeskreis zu verlieben, aber ich liebe nur Bill! Ich weiß nicht mehr weiter! Wenn ich ihn nicht kennenlerne, will ich nicht mehr leben!

Tja, würde wohl fast jeder sagen, dann ab zum nächsten Hochhaus. Aber nein, Gabi empfiehlt ihr, sich zur TH-Musik ordentlich auszutoben. So ganz kann Gabi ihre Anerkennung für selbstverletzendes Verhalten aber nicht verbergen:

Willst du das Ritzen weiter perfektionieren, brauchst du therapeutische Hilfe (zum Beispiel von Pro Familia). Je länger du es tust, umso schlimmer wird es!

Danke für den Tipp, Gabi. Also den ersten mit Pro Familia, ich wusste gar nicht, dass die Ritzerseminare anbieten. "Je länger, desto schlimmer" hingegen ist ja bloß eine Umschreibung für "Übung macht den Meister".

Übrigens kann Gabi auch ganz schön angepisst sein, wenn man ihr vorschreiben will, wie sie ihre Arbeit zu erledigen hat. Das musste Petra (14) am eigenen Leib erfahren - und ihr Rüffel ist nun auch in Buchform verewigt und kann auch dann noch nachgelesen werden, wenn sie bereits ihre zweite Scheidung hinter sich hat:

Ich liebe einen Jungen, aber der merkt es nicht! Es ist ihm peinlich, mit mir zu reden, obwohl er zwei Jahre älter ist. Ich liebe ihn doch so sehr! Dank ihm hasse ich jetzt die Liebe. Jeder hat einen Freund und ist glücklich. Nur bei mir läuft immer alles schief. Sag jetzt bloß nicht, ich soll mit ihm reden, wenn er sich nicht traut! Dafür bin ich zu schüchtern.

Petra, 14

Gabi mag solche Anweisungen gar nicht, und beim Lesen ihrer Antwort kommt man nicht umhin, sie mit Schaum vor dem Mund an ihrem Computer sitzen zu sehen:

Liebe Petra,
vorsichtig gesagt: Du bist knallhart. Diktierst mir, was ich nicht sagen soll. Weißt Du, mir ist klar, dass meine Antworten nicht immer zufriedenstellend sind. Aber man kann meine Denkanstöße im Herzen bewegen, berührt sein, weil sich jemand um die Sorgen kümmert. Du gibst mir keine Chance. Auch deinem Traumboy gibst du keine Chance. Auch bei ihm hast Du genaue Vorstellungen, wie er zu funktionieren hat. Sorry, wenn ich jetzt hart bin, aber so kannst Du mit Deinen Barbie-Puppen umgehen, nicht aber mit Menschen.[...]

Hey Gabi, jetzt ist aber mal gut, das Mädel ist 14 Jahre alt, und du gehst auf sie los wie ein Rottweiler. huh.gif
Andererseits könnte man auch sagen, dass sie ihre Arbeit sehr ernst nimmt und sich von diesen verdammten Gören nicht ihre Leistungen madig machen lässt. Haben ja sowieso schon viel zu wenig Respekt vor Erwachsenen, diese frühreifen Blagen.

Wichtig: Man kann jetzt wieder direkt bei mir meine Bücher (auf Wunsch mit Widmung) bestellen! Wie immer gilt Vorkasse per Überweisung oder Geldversand per Post (auf eigene Gefahr!), aber diesmal mit einer Sonderaktion: Ab einem Warenwert von 30 Euro müsst ihr nichts für Porto und Verpackung zahlen!


Geschrieben am

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Sicher ist es vielen Mädchen schon so gegangen: Da sprengt man die Geburtstagsparty des Liebsten, vögelt vor seinen Augen mit seinem besten Freund, wischt sich dann den Unterleib mit seinem Lieblings-T-Shirt sauber und muss dann die tränenerstickte Stimme aus seinem Mund vernehmen, die sagt: "Du blöde Fotze!" Und nicht wenige Mädchen fragen sich dann sicherlich, ob es nicht auch schönere Wörter für das da unten gibt.

Ob die Vorgeschichte so stimmt, weiß ich nicht, aber eine gewisse Judith (13) stellte diese Frage an die "Mädchen"-Fragentante Gabi, die sich nun auch in einem Buch den Nöten Jugendlicher widmet. Und Gabi kennt sich echt aus, was das Vokabular für unten rum angeht.

Liebe Judith,
unsere Sexsprache ist eher sachlich, wenn wir von Vagina oder Scheide reden. Manchmal auch derb, wenn du von Möse, Fotze, Loch, Luder, Fut, Steckdose, Ritze oder Büchse hörst.

Unwillkürlich stellt man sich Gabi vor, wie sie an ihrem Computer sitzt und immer unruhiger auf ihrem Stuhl umherrutscht, wenn sie diese Wörter eintippt. Aber Gabi wäre nicht Gabi, wenn sie nicht auch schönere Wörter kennen würde:

[...] Muschel, Muschi, Paradies, Blume, Blümchen, Dattel, Feige, Höhle, Liebesbrunnen, Liebesgrotte, Lustschnecke, Liebesspalte, Nadelöhr, Pfefferhäuschen, Puderdose, Spieldose, Venusbergwerk, Vesuv, Pussi, Wundertüte, Fitschigogerl, kleine Schwester, Löwenhöhle, Mandel, Pflaume, Hummel und nicht zuletzt: Wie gefällt dir Miss Brown?

emot-what.gif

Okay, ein paar kleine Anmerkungen sind hier wohl doch unerlässlich.

  1. Fitschigogerl? Was zur Hölle soll das sein?
  2. Bei "Miss Brown" denke ich nicht an die Vagina, sondern eher ein Loch weiter.
  3. Wir sehen alle den Elefanten im Raum, denke ich. "Kleine Schwester"? Ich stelle mir gerade vor, wie ein Junge im Zustand höchster Erregung seiner Verzückung über das Gefühl der Penetration mit den Worten "Ich liebe es, deine kleine Schwester zu ficken" Ausdruck verleiht - und dafür natürlich sofort von seiner seelisch tief verletzten Gespielin eine gescheuert kriegt. Und auch während des Vorspiels könnte es ihrer Stimmung abträglich sein, wenn man mit einem "Darauf steht deine kleine Schwester, yeah!" Zufriedenheit über die eigene ausgefeilte Fingertechnik am Unterleib seiner Herzensdame äußert.

Meine Empfehlung lautet daher, im Zweifelsfall lieber bei "Möse" und "Fotze" zu bleiben.

Übrigens bietet Gabi im Glossar des Buches auch einige Wörter für das männliche Glied an: Schwanz, Pimmel, Phallus, Genusswurzel, Schniedelwutz und Jadehammer. Ich bin überzeugt davon, dass es außerhalb der Komik keine Gelegenheit gibt, das Wort "Genusswurzel" angemessen zu verwenden.

Weiterer Glanzpunkt aus dem Glossar ist die Erklärung von "Quickie": Schneller Sex, der meist an heimlichen Orten (Lift, Toilette, Umkleidekabine, Hausflur) passiert und nicht länger als viereinhalb Minuten dauern darf. Und wenn er doch länger dauert, kommt die Quickie-Polizei und beendet das Treiben mit Tränengas und Gummigeschossen, jawoll!

In sonstigen Nachrichten: Demnächst ist es wieder möglich, bei mir meine Bücher mit Widmung und Autogramm zu bestellen! Leider kann ich aus diversen Gründen nun doch noch keine integrierte Zahlung per Amazon Payments oder Paypal anbieten, aber ich hoffe, ihr vertraut mir. smile.gif


Geschrieben am
Kategorie: Persönliches

Liebe Leute,

ich vermisse euch. schnueff.gif
Krieg aber wohl erst ab 11. November wieder richtig Internet, und mein Leben ist immer noch in Kisten verpackt.

Immerhin kam heute ein Hängeschrank in der Küche runter und bescherte uns jede Menge Scherben, und das soll ja Glück bringen. victory.gif


Geschrieben am

Das Bundesministerium für temporale Phänomene und Erdbeerjoghurt weist darauf hin, dass in der kommenden Nacht wieder einmal eine Zeitumstellung stattfindet. Um drei Uhr werden die Uhren wieder auf zwei Uhr zurückgestellt.

Im Zuge dieser Umstellung wird empfohlen, vor der Umstellung zwischen zwei und drei Uhr nichts zu erledigen, da der Zeitsprung natürlich jede in dieser Zeit verrichtete Arbeit rückgängig machen wird. Es bringt also zum Beispiel nichts, um 2.45 Uhr seinen Darm zu entleeren, eine Viertelstunde später wird er wieder prall gefüllt sein und drücken und stören (oder auch nicht, je nach Fetischismus). Aus diesem Grund wird die Deutsche Bahn auch ihre Züge eine Stunde in den Bahnhöfen warten lassen.

Das Ministerium möchte allerdings auch darauf hinweisen, dass niemand diese "verlorene" Zeit für Straftaten wie Raub, Vergewaltigung, Mord, Beginnen eines Angriffskriegs oder Vergewaltigung nutzen sollte, da die Polizei während dieser Phase ebenfalls weniger Hemmungen hat, Anweisungen zum Umgang mit der Dienstwaffe zu ignorieren. Außerdem weist es darauf hin, dass man mehr Erdbeerjoghurt essen sollte. Also generell jetzt, nicht nur in der kommenden Nacht.

Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit. smile.gif


Geschrieben am

Keine Angst, mich gibt es noch! Und ich versuche auch, noch vor dem Umzug (Ende des Monats) ein paar ganz tolle Sachen hier zu posten. smile.gif Anfang November gibt es dann auch wieder ein richtiges Update, und im Laufe des Monats gibt es dann auch wieder Bücher auf der Seite zu bestellen. Yay!

Vorher aber noch ein wenig Werbung für die Lesung, die am 2. Dezember stattfinden soll.

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Ja, ein "Evil Twin"-Bart. Lebt damit.

Bei der Lesung werde ich nicht nur stumpf Texte vorlesen, es gibt auch einen kleinen Einblick in die frühere Geschichte der Website, kleine Spielchen mit dem Publikum, es entsteht an dem Abend quasi live ein Text mit eurer Beteiligung, es gibt Kekse... und vielleicht noch eine kleine exklusive Überraschung nur für die Leute, die an diesem Abend dort sind. zensur.gif Geplant sind etwa zwei Stunden, aber danach kann man sich gerne noch mit mir ganz zwanglos unterhalten. smile.gif
Meine Bücher kann man dort natürlich auch kaufen, die ich dann auf Wunsch signiere. (Falls jemand schon ganz sicher weiß, dass er dort Bücher kaufen will, bitte Bescheid sagen, damit ich nicht zu wenig mitbringe.)

Zu der Location: Sie ist klein und gemütlich, aber leicht zu übersehen; der Raum war vermutlich eher mal als kleiner Laden konzipiert. Schon deswegen empfiehlt sich die Vorbestellung (die auch noch zwei Euro billiger ist), da der Platz begrenzt ist.
Hier geht es zum Ticket-Vorverkauf!


Geschrieben am

Die Albertville-Realschule ist über zwei Jahre nach dem Amoklauf wieder eröffnet worden, natürlich renoviert. Hoffentlich spricht sich bei den Schuldirektoren in Deutschland nicht rum, dass nach nem Amoklauf ausnahmsweise immer Geld für ne Schulrenovierung da ist.


Geschrieben am

Während ich total im Umzugsstress stecke, hat endlich etwas das Licht der Welt erblickt, woran ich mitgearbeitet habe. Die (hoffentlich) erste Episode des piratigen Point-and-Click-Adventures "Pirates of the Undead Sea" von Pahu Pahu (alias ASU und Prinz Erik) wartet nach sooooo langer Zeit (man stelle sich hier einen Klopfer mit weit ausgebreiteten Armen vor) endlich auf die gierigen Spielermassen! victory.gif

Ein großer Teil der Dialoge stammt von mir, aber mein Anteil verblasst natürlich gegenüber dem Rest des Spiels. Hier ein Trailer für die Unschlüssigen:

Und jetzt aber ran an die Maus und SPIELEN!!!


Geschrieben am

Immer neue Hiobsbotschaften auf dem Arbeitsmarkt: Nun ist auch Apple ohne Jobs.
Sorry, der war schlecht, aber ich musste ihn machen. Jedenfalls ist - das muss man einfach anerkennen - einer der letzten großen Selfmade-Unternehmer der PC-Revolution gestorben. Krebs ist ein Arschloch.
Man kann von Steve Jobs vieles wohl mit Recht sagen. Er war ein Visionär, er war ein Marketinggenie, er konnte auch ein ganz schöner Bastard sein. Ob er wirklich selbst Erfinder war, darüber könnte man wohl streiten; ich hatte eher den Eindruck, dass er die Fähigkeit hatte, andere talentierte Leute zu finden, zu inspirieren und anzutreiben, die dann ihrerseits solche Geräte wie den Apple II, den iMac oder das iPad entwickelten.
Was ich aber wirklich absurd finde, sind Stimmen, die ihn als Philosophen feiern. Steve Jobs ein Philosoph? Er wäre jedenfalls der erste Philosoph gewesen, der Milliardär wurde. Aber wie kommt man auf diese Idee, dass er, der rücksichtslose Geschäftsmann, irgendwelche bemerkenswerten Beiträge zur philosophischen Betrachtung der Welt, der Menschheit oder des Universums geleistet hätte? Unglaublich, welche Banalitäten im verlinkten Spiegel-Artikel zu tiefschürfenden Erkenntnissen des heiligen Steve hochgejubelt werden:

"Liebe, was du tust", predigt Jobs. Nur dann wirst du etwas Gutes zustande bringen. Nur dann wirst du durchhalten, wenn es mal düster wird: "Wenn du deine Arbeit nicht liebst, wirst du aufgeben."

Wenn es danach geht, ist jede Teenagerserie im Kinderprogramm eine hochphilosophische Diskussionsrunde.

Es geht Jobs nur vordergründig um Arbeit. In Wirklichkeit geht es um das Leben. Es nicht in seiner Fülle zu leben, den eigenen Wünschen und Träumen folgend, das war für ihn die wahre Sünde.

Oder wie es zwölfjährige Mädchen in ihre Facebook-Profile schreiben: "Träume nicht dein Leben, sondern lebe deinen Traum." Selbst für einen Steve-Jobs-Jünger muss es doch beschämend sein, so simple Lebensweisheiten als halbwegs originelle Ideen des Apple-Gründers feiern zu müssen, weil man sonst seine Bewunderung für diesen Mann und seine Firma nicht logisch begründen kann.

In diesem Sinne: Ruhe in Frieden, Steve. Du hast vieles richtig gemacht, einiges falsch, und du hast die heutige Unterhaltungselektronik zweifellos deutlich mit geprägt. Und das ist als Lebenswerk ja auch so beeindruckend genug, ganz ohne Philosophiegeschwurbel.


Geschrieben am

Hallo, schönes Kind! Zufällig am zweiten Dezember in Berlin? Schon was vor an dem Abend? wink.gif

Falls nicht: An diesem Abend gibt es mich zum ersten Mal überhaupt bei einer Lesung, die den wunderschönen Titel "Die Wahrheit hat lange Ohren" trägt. Lesung ist vielleicht nicht das richtige Wort, ich will nicht nur zwei Stunden da vorne rumsitzen und Texte vorlesen, sondern mit dem Publikum einen vergnüglichen Abend verbringen. smile.gif

Das Ganze findet in der Thearter Galerie Lichtenberg statt, die Karten kosten 5 Euro im Vorverkauf und 7 Euro an der Abendkasse.

Ich geb demnächst noch nähere Infos, wann und wo das genau sein wird. Bis dahin dürft ihr euch gerne mit euren Partnern darum streiten, wer nun die Karten kauft. biggrin.gif