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Geschrieben am

Ein herzliches Nuff zu dieser Ausgabe von "Was haben wir diese Woche gelernt?"
Ich hab gestern zum ersten Mal GTA IV ausprobiert; es war überhaupt das erste Mal, dass ich ein GTA mit dieser Perspektive gespielt habe. (Die ersten GTAs hatten nur eine Draufsicht.) Wirklich geschaffen bin ich für das Gangsterleben wohl nicht. Ich hab mich nach dem Einsteigen in ein Auto erst einmal gefragt, welches die Buttons für die Betätigung des Blinkers sind. Erst später ging mir auf, dass man eine Art Taxifahrer spielt und deswegen die Blinker gar nicht braucht. peinlich.gif
Ganz widerlich übrigens: Fürs bloße Speichern muss man sich extra einen Windows-Live-Account zulegen. WTF? motz.gif Auch wenn ein reines Offline-Konto möglich ist: Was soll der Müll? fluch.gif

Was mich ansonsten (wieder einmal) genervt hat: Ich hab im Media-Markt in der Kamera-Abteilung eine Spiegelreflexkamera in die Hand genommen, weil ich mal ausprobieren wollte, ob ich mich an einer Nikon zurechtfinden würde, und kaum berührte ich das Gerät, sprang mich gleich einer der Ladenlakaien an. "Hallo?" "Uhm, ja?" "Kann ich helfen!?" "Nein." "Wirklich nicht!?" facepalm.gif Ich weiß, den Leuten wird von oben vorgegeben, sofort über jeden Kunden herzufallen, weil irgendein Vollidiot das für Kundenservice hält, aber das ist so etwas wie Einpacker an der Supermarktkasse: Deutsche wollen das nicht, verdammte Axt! fluch.gif Und wenn diese behämmerten Berater-Ärsche und Chefsesselfurzer nicht so viel Zeit im Ausland verbringen würden, wüssten die das auch! *hrmpf*

Was passiert ist:
Der amerikanische Sender SyFy hat vor einigen Tagen einen Katastrophenfilm ausgestrahlt, der vermutlich von nun an die Krone der bescheuerten Katastrophenfilme tragen wird: In "Sharknado" geht es, wie der Name bereits andeutet, um einen Tornado, der im Pazifik jede Menge Menschenfresserhaie aufsaugt und sie dann auf dem Festland ablädt, wobei die Tiere verständlicherweise enorm angepisst sind und sich daran machen, die Menschen (an Land!) zu killen. Männlicher Hauptdarsteller ist Ian Ziering, manchen vielleicht noch bekannt aus der ursprünglichen "Beverly Hills 90210"-Serie. In einer Szene des Films springt er mit eingeschalteter Kettensäge ins Maul eines Hais. Stark. Die weibliche Hauptrolle hat Tara Reid ("Eiskalte Engel", "American Pie"), die offenbar auch dringend Geld brauchte. Die Zuschauer in den USA hatten jedenfalls viel Spaß dabei, während des Films Twitter und Facebook mit lästernden Bemerkungen zu fluten. (Produziert wurde der Film übrigens von der Firma "The Asylum", die auch "Mega Shark vs. Giant Octopus" und "Titanic 2" verbrochen hat.)

Es gibt wieder eine verrückte Schönheitskur, und zwar aus *würfel* Japan! Die neue Kur ist ein Schnecken-Facial, das heißt, man lässt lebendige Schnecken über seine Fratze kriechen und hat dann hoffentlich nachher eine schönere Haut. Es gibt auch Schönheitsprodukte mit Schneckenschleim, falls man keine Zeit hat, sich von den Viechern die Visage massieren zu lassen. Hm, vielleicht sollte ich doch nach Japan auswandern; hierzulande scheint meine Beauty-Therapie (die ebenfalls ein Facial mit einer etwas schleimigen Flüssigkeit beinhaltet naughty.gif ) keine körperbewussten Damen anzulocken, obwohl die Behandlung trotz meines persönlichen Engagements bis zur körperlichen Erschöpfung fast geschenkt ist.

Links aus Klopfers Twitter-Feed:
Qualitätsjournalismus. Cracked.com listet sechs Fälle auf, in denen angeblich professionelle Journalisten unschuldige Menschen verdächtigt haben, Gesetze gebrochen zu haben, teilweise sogar hin bis zum Mord. Klar, dass solche Anschuldigungen für die Betroffenen gar keine lustigen Konsequenzen haben. Man sollte sich auch gar nicht der Illusion hingeben, das wären nur sporadische Einzelfälle in fremden Ländern, auch bei uns passiert so etwas immer wieder.

"Das Leben des Brian" am Karfreitag öffentlich zeigen? Nicht in Nordrhein-Westfalen! Wer das Gesetz so in Ordnung findet, kann sich eigentlich nicht über ähnliche Zensur in islamischen Ländern beschweren. (Aus ähnlichem Grund finde ich es albern, dass in jedem Bundesland ein öffentliches Tanzverbot am Karfreitag gilt.) Eigentlich sollte es doch klar sein: Jeder, der einen kirchlichen Feiertag begehen will, sollte das in Ruhe tun dürfen. Aber diejenigen, die es nicht tun wollen, auch dazu zu zwingen, ist einfach nur Stuss.

Plötzlich: ein Auto! Und es passiert offenbar häufiger. Ich hätte mir fast vor Schreck in die Hose gepinkelt, als ich das erste Video gesehen habe. Am erschreckendsten finde ich, dass man - egal wie gut man fahren kann - in so einem Fall keine Möglichkeit hat, den Zusammenstoß zu vermeiden. Dass (zumindest beim ersten Video) die Insassen des getroffenen Autos alle mit dem Leben davongekommen sind), ist so ein wahnsinniges Glück, dass die Familie vermutlich ihr Glückskontingent für die nächsten 20 Jahre aufgebraucht hat und nicht mehr Lotto spielen sollte.

Ich werkel am Design der Lästereien-Übersicht fürs neue KW herum. Bei den Lästereien bin ich so schon ganz zufrieden damit, aber bei den Kolumnen (bei denen es ähnlich aussehen soll) weiß ich noch nicht so genau, welches Bildchen ich links anzeigen soll, wenn es in der Kolumne keines gibt, aus dem sich ein entsprechendes Thumbnail machen lässt.


Geschrieben am

Viele Kriege wurden aus Ehrgeiz und Machtstreben begonnen, aber noch keiner wegen Faulheit. Insofern glaube ich, dass Faulheit ungerechtfertigt einen schlechten Ruf hat, zumindest die Faulheit, die andere nicht negativ beeinträchtigt. Wenn der Lümmel an der Fresstheke sich also lieber die Eier krault und auf seinem Handy herumtippt, statt die Bestellungen der hungrigen Meute aufzunehmen, hat er meiner Meinung nach immer noch den Rohrstock verdient. Es gibt aber andere Posten, bei denen es vermutlich ganz vorteilhaft wäre, wenn sie viel fauler wäre. In erster Linie denke ich an Politiker.

Ja, ich weiß, manche werden jetzt erstaunt die Augen aufreißen, nach Luft schnappen, ein rotes Gesicht kriegen und gurgelnde Geräusche von sich geben. Sollte das der Fall sein: Geht zum Arzt, das klingt nicht gesund. Aber im ersten Moment erscheint es sicher komisch: Da beschwert man sich eigentlich dauernd über das faule Politikerpack, und jetzt kommt der Klopfer an und meint, Politiker wären nicht faul genug. Donnerknispel!

Peer Steinbrück hat auf einer Wahlkampfveranstaltung erwähnt, dass er in seinem Keller jede Menge französischer Glühbirnen gebunkert hat, weil er dank des EU-Verbots von Glühbirnen sonst nicht weiß, ob er in fünf Jahren noch entsprechendes Leuchtobst für seine französische Funzel finden wird. Und Altkanzler Helmut Schmidt hat 200 Stangen Menthol-Zigaretten gehortet, weil die EU solche Kippen vermutlich bald verbieten will und der Altpolitiker sichergehen will, dass er zumindest bis zu seinem 100. Geburtstag noch den Lungenkrebs füttern kann. Und wenn es danach keine Mentholfluppen mehr gibt, lohnt sich das Weiterleben sowieso nicht mehr.

Nun ist es beruhigend zu wissen, dass man als Politiker (anders als das Stimmvieh) genug Geld hat, um die negativen Folgen eines solchen Verbots mittelfristig abzufedern, eigentlich prangerte Steinbrück aber die Regulierungswut der EU-Kommission an, die einfach rücksichtslos jeden Kleinscheiß kontrollieren und einengen will. Man denke nur an das ursprünglich geplante Verbot von Olivenöl-Karaffen in Restaurants, welches erst zurückgenommen wurde, als Europa kollektiv mit "Seid ihr bescheuert?" auf die Pläne reagierte. Der Ärger über die Wasserprivatisierungspflicht ist ein weiteres Beispiel. Nun, anders als es Nicht-EU-Politiker andeuten, kommt man auf EU-Ebene eher selten auf solche Ideen wie die Jungfrau zum Kinde. Einerseits steht natürlich oft eine wahnsinnige Lobbyarbeit von Unternehmen und Organisationen dahinter, andererseits werden solche Ideen gelegentlich auch in der nationalen Politik geboren und dann - mangels direkter Umsetzungsmöglichkeit im Land - über den Umweg EU zur Pflicht für alle durchgeprügelt. (Man hätte Steinbrück ja auch mal fragen können, ob er seinem Parteikollegen Gabriel wenigstens mal die Meinung gegeigt hat, weil der auch dieses Glühbirnenverbot durchgedrückt hat.)

Und warum kommt ein Politiker auf so eine Idee? Weil er unbedingt der Meinung ist, er müsste etwas tun. Er müsste etwas bewegen. Man kommt neu in sein Amt, voller Tatendrang, die Ärmel werden hochgekrempelt und jetzt werden Probleme gelöst, jawoll! Und wenn man dann feststellt, dass sich die wichtigen Dinge nicht so schnell und einfach lösen lassen, guckt man sich halt jede Kleinigkeit in seinem Aufgabenbereich an und wenn man die Augen ganz fest zukneift, erkennt man vielleicht sogar ein Problem, welches sich ganz simpel mit einem Verbot oder einer Verpflichtung lösen lässt. Juhuu! Man hat was getan, was so richtig politisch ist, und die Bürger können sehen: Ja, der tut was!

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"So, was muss ich verbieten, damit ich nicht ständig meinen Chip im Einkaufswagen vergesse?"

Dieser Aktionismus tritt nicht nur auf EU-Ebene auf, das geht bis runter auf die kommunale Ebene. Man kennt das auch in der Privatwirtschaft: Kaum ist ein neuer Manager da, MUSS er einfach irgendetwas Neues einführen und so seine Duftmarke setzen, ansonsten könnte man ja auf die Meinung kommen, dass er schwach oder nicht durchsetzungsfähig wäre. Also lieber erst mal etwas einreißen, was funktioniert oder keinen gestört hat, selbst wenn man dann nur Scheiße baut.

Es ist quasi ein grundsätzliches Problem: Man erschafft Posten, die Probleme lösen sollen, aber wenn keine echten Probleme da sind, die sich lösen lassen (bzw. so lange Zeiträume zum Lösen brauchen, dass die Inhaber dieser Posten sich die Lösung nicht mehr selbst als Erfolg ans Revers heften können), basteln sie sich ihre eigenen Probleme, die sie dann lösen können. Auch wenn wir in einer Star-Trek-Utopie leben würden, mit gesunder Umwelt, gesunden, glücklichen und satten Menschen und Kühen, ohne Energie- und Müllprobleme: Volksvertreter und Regierung müssten, um ihre eigene Existenz zu legitimieren, ständig neue Dinge finden, die sie regulieren können.

Und deswegen, liebe Leute, plädiere ich für faulere Politiker. Leute, denen es schlicht zu anstrengend ist, sich zu profilieren, die lieber damit zufrieden sind, in ihrem Büro herumzusitzen, Papierflugzeuge zu falten und bei dem ganzen Scheiß, den ihre arbeitssamen Kollegen durchdrücken wollen, einfach mit "Nö!" zu stimmen. Natürlich könnte man so auch Kosten sparen: Wer im Dienste des Volkes so faul ist, braucht auch keine Dienstreisen und nur sehr wenig Mitarbeiter. zufrieden.gif

So, Klopfer hat wieder ein Problem gelöst. Perfekt. victory.gif


Geschrieben am

Der Juli. Die Zeit, in der sich die Natur besonders Mühe gibt, mir mit wahllos verteiltem Pflanzensperma üble Heuschnupfenattacken zu bescheren. Dreimal niesen und schon tun alle Knochen weh und ... ich will doch nur Mitleid! schnueff.gif biggrin.gif

Was passiert ist:
In Ägypten hat das Militär gegen den Staatspräsidenten Mursi geputscht, weil der sich als ein bisschen scheiße herausstellte. Der Ex-Präsident wurde zunächst unter Hausarrest gestellt und ohne Nachtisch ins Bett geschickt. Da Mursi auch erst nach einer Revolution auf den Posten gehievt wurde, heißt das wohl für Ägypten selbst: zurück auf Start und eine Runde aussetzen. Der vorübergehende Nachfolger ist der oberste Richter des ägyptischen Verfassungsgerichts, wer danach kommen soll, weiß niemand, was im Endeffekt bedeuten wird: Jeder Kaninchenzüchterverein darf für jeweils eine Woche lang den Präsidenten stellen, der dann wieder abgesetzt wird, bis ganz Ägypten die Scheiße satt hat und wieder einen Pharao einsetzt.

Wissenschaftler der Universität Oakland haben untersucht, warum Männer Frauen gerne mal den Schacht auslecken. Offenbar war das für die Eierköpfe bisher ein Rätsel, weswegen man eigens über 200 Kerle befragte, wieso sie dem Cunnilingus frönen. Ich hätte vermutlich so etwas gesagt wie: "Weil's halt Spaß macht", aber eine andere Begründung förderten die Wissenschaftler auch zutage: um die Frauen vom Fremdgehen abzuhalten. Durch die orale Akkordarbeit soll das Weibchen auf so einem hohen Zufriedenheitsniveau gehalten werden, dass es gar nicht daran denkt, sich und ihre Beine für andere Kerle zu öffnen.
Liebe Kerle, falls das euer Grund sein sollte: Es funktioniert nicht. crap.gif

Links aus Klopfers Twitter-Feed:
Farbfotos aus den 40er Jahren. Ich finde solche Bilder immer wieder faszinierend, weil sie zeigen, wie bunt die Welt damals war, trotz all der Tragödien, die sich in dieser Zeit ereigneten.

Barbie mit realistischeren Proportionen. (Originalquelle) Es ist sehr merkwürdig, das zuzugeben, aber diese realistische Barbie wäre - anders als das Original - durchaus sexy. Vermutlich würde das ganz neue Käuferschichten eröffnen, wenn Mattel solche Barbies verkaufen würde. angsthasi.gif Und dann kämen schmutzige Videos mit diesen Puppen, ganz bestimmt.

Bei manchen Gamern ist man echt erstaunt, dass sie schon den aufrechten Gang gelernt haben. Der Umgangston unter Spielern ist sowieso oft eine Katastrophe, aber auch noch extra weibliche Spieler wegen ihres Geschlechts runterzumachen, zu beleidigen und ihnen gar Vergewaltigungen an den Hals zu wünschen, geht nun gar nicht, nicht mal im Ärger der Niederlage. Mit solchen Leuten würde ich nun wirklich nicht spielen wollen.

Die Mehrheit der Spieler würde heute nicht mal den 1. Level von Super Mario Bros. schaffen. Eine Satire, aber dennoch deprimierend. Nicht unbedingt, weil Spiele zu leicht geworden wären - ich hab das Gefühl, dass in der Medienbranche die Begründung "es wäre für den Durchschnittsmenschen zu anspruchsvoll" sehr oft als Rechtfertigung dafür benutzt wird, das Niveau abzusenken.

Ein 24-Jähriger verdeckt sein Gesicht mit den Händen und glaubt, die Polizei würde ihn so nicht finden. tozey.gif In seiner Wohnung. facepalm.gif Auf seinem Sofa. patsch.gif Die Eltern müssen so stolz auf ihn sein. Wer weiß, vielleicht kann er ja wenigstens nachweisen, dass die Polizisten seine Nase geklaut haben, und kriegt dann Haftverschonung.


Geschrieben am

Dieses Wochenende hab ich mir mal ein paar Stunden Zeit genommen, die fünf Episoden des "Zurück in die Zukunft"-Adventures durchzuspielen. Wie ungewohnt, ich war fast schon wieder entwöhnt, was das Spielen angeht. biggrin.gif Außerdem haben in dieser Woche die Verkaufszahlen von "Sexpanzer und Babytod" die von "Böses Hasi!" überholt.

Was passiert ist:
Südlich der USA liegt Mexiko. Ich hoffe, damit erzähle ich euch nichts Neues. Jedenfalls sind eine Menge US-Amerikaner in den südlichen Bundesstaaten sauer, dass so viele Mexikaner über die Grenze kommen und den Amis die ganzen begehrten Jobs als Erntehelfer, Gärtner und Tellerwäscher wegnehmen. Deswegen wird seit einiger Zeit daran gearbeitet, diese Grenze besser abzusichern. Senator John McCain, uns noch als ehemaliger US-Präsidentschaftskandidat der Republikaner 2008 bekannt, hat nun im Rahmen einer Gesetzesinitiative davon geredet, dass die Südgrenze der USA die "meistmilitarisierte Grenze seit dem Fall der Berliner Mauer" werden würde. Und falls sich jetzt jemand wundert, wieso ein Republikaner so kritische Worte benutzt: Das war keine Kritik, der hält das für etwas Gutes. In seltener Einigkeit werden diese Äußerungen vermutlich in Nord- und Südkorea mit Befremden aufgenommen - schließlich gibt man sich am 38. Breitengrad redliche Mühe, diesen Titel unter allen Umständen zu verteidigen.

Manche sagen ja, Kinder wären wie zarte, empfindliche Pflänzchen, was ich bestreiten möchte, weil das bloß eine Ausrede ist, sie nicht im Bergwerk arbeiten zu lassen. Einige Schüler eines Gymnasiums in Borken geben sich aber größte Mühe, den Ruf als Mimosen zu verteidigen: Im Sexualkunde-Unterricht sind sechs Jungs und Mädels im Alter von 11 und 12 Jahren zusammengeklappt, als sie auf einer Skizze Geschlechtsteile beschriften sollten. Nun kann man durchaus der Meinung sein, dass es eine schlechte Idee ist, Tubgirl, Lemonparty und Goatse als Lehrmaterial im Sexualkundeunterricht aufzunehmen, aber hier war es vermutlich bloß ein Fall von Massenhysterie, der sich mit ein, zwei Wochen Arbeit im Uranbergwerk vollständig behandeln lässt. Kinder, die im Bumsologie-Unterricht umfallen, tststs. Peinlich ist sowas. facepalm.gif

Links aus Klopfers Twitter-Feed:
Navy-Sanitäter rettet Mümmelmänner. Was kann man daran nicht mögen? Ein US-Soldat rettete vier verwaiste Baby-Kaninchen. Guckt euch die Fotos an. Das war keine Bitte, das war ein Befehl. Guckt euch die knuffigen Fotos an! motz.gif

Top-Banker erhalten 10 Prozent weniger Gehalt. (Alternativer Link, originaler Link tot) Ein Artikel, der mir vor lauter Mitleid die Tränen in die Augen schießen ließ. Der Gedanke, dass man von den Vorstandschefs der 15 größten Banken Europas und der USA verlangt, mit den paar Millionen im Jahr auszukommen, ist einfach nur skandalös: Ich warte auf die Kickstarter-Kampagne, die diesen Missstand abmildern kann.

Ohne Bundesmarine gäbe es bei uns keine Bananen. Vielen Dank, liebe Bundeswehr, dass du die strategisch wichtige Versorgung mit Südfrüchten endlich einmal in den Blickpunkt rückst. Schließlich gab es auf deutschem Boden schon mal eine Revolution aus Mangel an Bananen.

Flausch vom Donnerstag. Ein Video mit einem unheimlich drolligen Baby-Schneeleopard. Ich mag Tiere, die einerseits so knuffig sind und andererseits im Erwachsenenalter spielend das Gesicht eines Menschen abfressen können - und dabei immer noch wahnsinnig putzig aussehen. zufrieden.gif


Geschrieben am

Willkommen zur ersten Ausgabe von [siehe Titel]. Ich werde jetzt jeden Sonntag einen kleinen Eintrag verfassen, in dem ich kleinere Gedanken zu Ereignissen der vergangenen Woche niederschreiben werde und außerdem einige Links aus meinem Twitter-Feed ausgrabe, da mir ja nicht jeder dort folgt.

CDU/CSU haben ihr Wahlprogramm für die Bundestagswahl vorgestellt, mitsamt Wahlversprechen für jährlich 30 Milliarden Euro. Die SPD bezeichnete das Programm als "Merkels Märchenbuch", weil all die schönen Versprechen ja sowieso unter Finanzierungsvorbehalt gemacht werden und somit nichts davon jemals umgesetzt wird. Und damit hat die SPD vollkommen recht - sie ist schließlich selbst Experte für gebrochene Wahlversprechen. Und wie Franz Müntefering vor sieben Jahren auch so schön sagte: "Wir werden als Koalition an dem gemessen, was in Wahlkämpfen gesagt worden ist. Das ist unfair."

Der chinesische Handy-Hersteller Huawei hat in dieser Woche ein besonders dünnes Smartphone präsentiert. Ich glaube, in den letzten fünf Jahren hat kein Besitzer eines modernen Handys jemals zu einer anderen Person gesagt: "Weißt du, ich wünschte, dieses Teil wäre noch einen Millimeter dünner." Es ist ein bisschen so wie in Beziehungen, wenn man keine richtige Ahnung hat, wie man seinem Partner eine Freude machen kann, dann erleichtert auf die nebenbei geäußerte Bemerkung "Das eine Lied von Vanessa Amorosi find ich gut" anspringt und alles von Vanessa Amorosi besorgt, was man auf dem Erdenrund finden kann, inklusive Autogramm, Haarlocke und drei Wochen altem Morgenurin. Und der Partner quält sich dann ein nachsichtiges Lächeln ab, weil er eigentlich gar kein Fan der Frau ist und halt bloß das eine Lied irgendwie mochte.
Die Handyhersteller haben eben gemerkt, dass die Kunden froh waren, nicht mehr so klobige Handys wie früher kaufen zu müssen, und jetzt verschwenden sie irrsinnig viel Energie darauf, jedes Ångström in der Dicke einzusparen, obwohl wir Konsumenten eigentlich schon vollkommen zufrieden waren, als die Dinger dünner als ein Zentimeter wurden. Vielleicht sollten wir ihnen irgendeinen neuen Hinweis geben. Haarige Smartphones zum Beispiel, und in fünf Jahren haben wir die wuschligsten Kommunikationsmittel der Menschheitsgeschichte.

Links aus Klopfers Twitter-Feed:
Absolut widerlich. Wer in Großbritannien in Zukunft seine Internetpornos will, muss sie extra freischalten lassen - und zwar jeden Tag von Neuem. Es ist, als hätte die britische Regierung auf Syrien und die Türkei geschaut und sich gedacht: Geil, wir wollen auch einen Bürgerkrieg.

Falls sich jemand was aus China bestellt hat und sich über den erbärmlichen Zustand wundert... Natürlich ist das kein Verhalten, welches man nur in China beobachten kann. Auch in deutschen Paketzentren wird mit Päckchen oft so umgegangen, als hätte der Empfänger die Eltern der Logistikschergen überfahren. Und nein, niedrige Bezahlung ist immer noch kein Grund, so mit fremdem Eigentum umzugehen.

52-Jährige gibt sich bei Abi-Prüfung als ihre Tochter aus. Wie auf Twitter angemerkt: Anstelle der Tochter wäre ich sauer gewesen, wenn niemandem der Unterschied zwischen einer 52-Jährigen und einer 19-Jährigen aufgefallen wäre.

Aufstand in chinesischer Stadt, weil Schüler nicht schummeln durften. Ja, tatsächlich, nachdem sich herausstellte, dass in den Vorjahren in der Stadt Zhongxiang bei den Abiprüfungen gemogelt wurde wie in einer bayerischen Steuererklärung, hat man die Prüfungen diesmal durch andere Leute überwachen lassen, die unter anderem mit Metalldetektoren und Leibesvisitationen dafür sorgten, dass keine Handys reingeschmuggelt wurden. Über 2000 Eltern und Schüler fanden das gar nicht dufte, probten den Aufstand und belagerten die Schule. Ein Zitat der Demonstranten: "Wir wollen Fairness! Es gibt keine Fairness, wenn Sie uns nicht schummeln lassen." Ja, zweifellos sehen wir hier die zukünftige Elite Chinas.

Amerikanische Bratwurst-Hersteller probieren neue Kreationen. Unter den neuen Geschmacksrichtungen findet sich etwa die Bratwurst mit Ananas und getrockneten Cranberries, mit Wildreis und Pilzen sowie eine mit Honig, Senf und Cheddarkäse. Früher hätten wir den Amis für so eine Frechheit den Krieg erklärt.


Geschrieben am

Angela Merkel hat sich mit ihrer Bemerkung, dass das Internet für uns alle Neuland wäre, viel Spott und Häme eingefangen. Und zwar zu Recht. Natürlich krochen sofort wieder jede Menge Apologeten aus ihren Löchern, die pikiert darauf verwiesen, dass sie in ihrem Bekanntenkreis ja die einzigen wären, die im Internet unterwegs sind, und es somit ja wohl Tatsache wäre, dass das Internet für viele ein Neuland darstelle. Und – so motzte irgendeine SPD-Trulla auf Twitter – so wie wir uns verhalten, wollen wir wohl auch gar nicht, dass die 27 Millionen Deutschen, die das Internet nicht oder kaum nutzen, etwas daran ändern.

Affenkacke. Ich war bisher noch nie in Bulgarien. Trotzdem käme ich nie auf die Idee, es als Neuland zu bezeichnen, nur weil ich mich aus freien Stücken und mangels Interesse bisher nie aufgemacht habe, Bulgarien zu besuchen. Außerdem reden wir hier ja nicht von irgendeinem alten Muttchen, das irgendwann mit dem Aufkommen elektrischer Nähmaschinen aufgehört hat, die technologische Entwicklung weiterzuverfolgen, sondern von der Regierungschefin einer der größten Wirtschaftsmächte der Welt.

Einige der wertvollsten Unternehmen des Planeten sind Firmen, die ihr Geld zum großen Teil oder fast ausschließlich mit oder über das Internet verdienen. Schon vor zehn Jahren gewöhnte man sich daran, in fast jedem Werbespot einen Verweis auf eine Website zu finden. Das Platzen der Dotcom-Blase hat noch davor eine nette Wirtschaftskrise ausgelöst. Das Internet ist als Quelle und Kommunikationsmittel für nahezu jeden Journalisten inzwischen unentbehrlich. Klingt alles nicht nach diesem unerforschten Grenzland, das kaum Auswirkungen auf die Leute daheim hat und in dem man mit dem Stock in jedes Gebüsch pieken muss, um herauszufinden, ob es tatsächlich eine gute Idee ist, in unbekannter Umgebung in fremde Büsche zu pieken. Zudem sollte man sich daran erinnern, dass unsere Regierung noch vor wenigen Jahren Stoppschilder im Internet aufstellen wollte. Wenn die offizielle Politik der Bundesregierung für unbekannte Bereiche ist, erst einmal Verbote durchsetzen zu wollen, anstatt zu schauen, was man damit so alles anfangen könnte, bin ich froh, dass die Deutschen wohl nie eine bemannte Mondlandung hinkriegen werden. Statt einer Fahne müsste ein deutscher Raumfahrer vermutlich erst einmal im Auftrag der Regierung Verkehrsschilder aufstellen.

Und während wir inzwischen paradoxerweise gezwungen sind, einige Arten der Steuererklärung durch diese angebliche digitale Prärie ans Finanzamt zu schicken, wird in anderen Bereichen der Provinzialismus der Deutschen regelrecht zelebriert. Das Internet ist Neuland, da können wir doch nicht wissen, dass die Leute leicht angepisst darauf reagieren, wenn der Staat ihre Post liest. Das Internet ist Neuland, da kann doch keiner erklären, warum Deutschland es nicht packt, große Internet-Konzerne à la Google und Amazon hervorzubringen. Das Internet ist Neuland, da macht es doch nichts, dass wir beim Ausbau der Breitbandzugänge hinter solchen ökonomischen Giganten wie Ungarn und Rumänien liegen. Und weil das Internet auch so ein Neuland ist, ist es doch egal, dass man hierzulande eine Rundfunklizenz beantragen muss, wenn man vorhat, z. B. per Google Hangout ein Live-Streaming für mehr als 500 Zuschauer durchzuführen.

Es ist also ganz klar: Erst einmal muss dieser neumodische Kram sich überhaupt durchsetzen, dann kann unsere Regierung mal anfangen zu schauen, ob sich damit tatsächlich irgendwas Sinnvolles tun lässt. vogel.gif


Geschrieben am

Uff, ist echt schon Juni? Ich merke es kaum, nicht nur wegen des Wetters. In den letzten paar Wochen habe ich mehr Manga-Übersetzungen bearbeitet als je zuvor (glaub ich jedenfalls kratz.gif ), zuletzt überraschend einen recht expliziten Schwulenmanga. War zwar nicht das erste Mal, aber ich wundere mich doch immer wieder, dass in diesen Teilen Sachen so deutlich gezeigt werden, die in den herkömmlichen Erotikmangas eher nicht auftauchen, zumindest nicht in denen, die die größeren Verlage hierzulande herausbringen; die haben ja Angst um ihren Ruf. angsthasi.gif Jedenfalls hab ich die Hoffnung, dass bis zum Ende der Woche der Berg abgearbeitet ist. victory.gif Das Finanzamt dürfte es auch freuen. X_x

An der Uni Leipzig scheint man indes schon alles erledigt zu haben, was man schaffen konnte, und setzt jetzt aus Langeweile die blödesten Ideen auch noch um: Die Universität führt das generische Femininum ein. Heißt also, die weiblichen Formen sollen von nun an für alles stehen, und jeder ist Studentin, Professorin etc. So wie es klingt, war das nur ein Vorschlag eines Professors, der es leid war, sich im Senat um die geschlechtsspezifischen Formulierungen in den Veröffentlichungen zu streiten. Und anstatt zuzugeben, dass das nur ein blöder Witz war, ziehen die Vollpfosten das auch noch durch. facepalm.gif Aber wer weiß, vielleicht wird das ja auch schleunigst zurückgenommen, sobald auch die Jungs geschlossen aufs Damenklo gehen, weil sie ja jetzt schließlich Studentinnen sind.
(Ha! Das war natürlich nur ein Witz. Gerade die blödesten Entscheidungen werden nie zurückgenommen. tozey.gif )

Zurückhaltender als die Insassen der Uni Leipzig waren einige studierte Mediziner in Hongkong, die haben nämlich nur einen Mann zur Frau erklärt. Nicht, weil er zu schlecht einparkte: Der 66-Jährige ging zum Arzt, weil sein Bauch angeschwollen war. Der Grund war nicht etwa ein gesunder Bierkonsum, sondern eine Zyste an seinem Eierstock. Den Ärzten fiel allerdings auf, dass Eierstöcke bei Männern eher nicht zur Standardausstattung gehören. Weitere Nachforschungen ergaben, dass der Mann eigentlich schon immer eine Frau war, dank einer Stoffwechselstörung allerdings ein penisähnliches Genital besaß und eine Genmutation für Kleinwuchs und Unfruchtbarkeit sorgte, was weiterhin dabei half, sein wahres Geschlecht zu verbergen. Die Person möchte allerdings auch in Zukunft weiter als Mann leben. Klar, sonst müsste er vielleicht all das Geld zurückzahlen, was er als Mann zu viel verdient hätte. biggrin.gif

Was übrigens Michael Douglas, seinen Kehlkopfkrebs und die Lehren daraus angeht: Ich rauche nicht und trinke selten. Ich denke, ab und zu kann ich mir schon eine Muschi gönnen. (Momentan ist eher die Frage, welche Frau mir ihre gönnt? kratz.gif )

So, ich glaube, das reicht für heute. smile.gif Beim nächsten Blogeintrag motze ich dann über Kinder. biggrin.gif

Kleiner sinnloser Fakt: Barack Obama sammelt Spiderman- und Conan-der-Barbar-Comics.


Geschrieben am

Jeder macht mal etwas Blödes. Wirklich als behämmert kann man aber wohl dann mit Fug und Recht bezeichnet werden, wenn man sich mit Händen und Füßen dagegen wehrt, einen blöden Fehler zu korrigieren. Da hat also das Magazin Stern eindeutige Beweise für die Verstrickungen Bushidos mit der Mafia veröffentlicht. Eine kriminelle libanesische Großfamilie in Berlin hat unbeschränkten Zugriff auf Bushidos Vermögen, auch wenn er mal den Löffel reichen sollte. Auf Deutsch: Der Kerl finanziert eine Verbrecherorganisation. Wie Schandmaennchen.de auch so passend bemerkte, heißt das auch: "Denen gehört damit jetzt ein Integrationsbambi."
Jetzt könnte man ja auf die Idee kommen, dass der Burda-Verlag diese Enthüllungen zum Anlass nimmt, Bushido den Bambi für Integration wieder abzuerkennen. Es war sowieso nicht wirklich ersichtlich, wieso er den überhaupt bekommen hat, und es wurde über die Organisatoren viel gerechtfertigte Kritik und Spott ausgekippt. Aber nööö: Laut Berliner Kurier hat Burda nicht vor, diesen Preis zurückzunehmen, denn "zum Zeitpunk der Verleihung seien die jetzt veröffentlichten Details noch nicht bekannt gewesen". Was zum Fick ist das denn für eine Begründung?! Es gibt Städte, die heute noch nachträglich Nazigrößen die Ehrenbürgerschaft aberkennen, obwohl diese Ehrenbürgerschaften bereits mit dem Tod endeten. Lance Armstrong hat man die Tour-de-France-Siege weggenommen, als bekannt wurde, dass er ne ganze Apotheke in seinem Körper hatte. Und dann soll es nicht möglich sein, einem Unterstützer des organisierten Verbrechens einen Preis wegzunehmen, der ihn als gesellschaftliches Vorbild feiert?
Mir ist wohlgemerkt egal, was man von ihm als Rapper hält. Aber es sollte jedem, auch jedem Fan seiner Musik, klar sein, dass Bushido kein guter Mensch und erst recht kein Vorbild ist. (Nein, ersauchkeinguterjunge tozey.gif ) Und das war auch schon vor dem Erscheinen des Stern-Heftes klar.

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Zur Beruhigung ein flauschiger Teddybär. zufrieden.gif

Kommen wir nun zu etwas völlig anderem.
Es gibt ja immer mal wieder Videos oder Texte, in denen Leute groß und breit darüber reden, wie ihr Partner sein müsste bzw. was sie absolut gar nicht tolerieren können bei Menschen, die irgendeine Chance darauf haben wollen, Ferkeleien mit ihnen zu treiben. An sich ist dagegen auch nichts zu sagen. Es vereinfacht sicherlich die Partnersuche. "Walburga steht nicht auf Dreier mit einem Krokodil. Tja, Lurchi, dann ist sie nichts für uns, ne?"
Was mich allerdings wirklich verblüfft, ist der Punkt "mangelnde Hygiene", der fast immer bei den intolerablen Eigenschaften genannt wird. Nicht, weil ich den Wunsch nach einem sauberen Partner nicht verstehen würde. Es ist eher das Gegenteil: Nahezu jeder wünscht sich doch von seinem Partner ein gewisses Maß an Sauberkeit. Man kann durchaus verschiedener Ansicht sein, wo mangelnde Hygiene beginnt; eine tägliche Dusche ist für manche Leute Pflicht, für andere übertrieben. Aber um diese Nuancen geht es bei den Beschreibungen nie: Als Negativbeispiel wird immer eine penetrante Ranzigkeit angeführt, die man normalerweise erst nach Wochen abseits jeder Waschmöglichkeit erreicht. Wer regelmäßig mit diesem Reifegrad auf Partnersuche geht, hat offenbar schon die flehenden Hinweise von Freunden und Familie auf Seife, Duschgel, Drahtbürste und Autowaschanlage tapfer ignoriert und wird sicherlich nicht aufgrund eines Youtube-Videos einer Vloggerin damit anfangen, sein Gemächt vom Kuppenkäse zu befreien.
Warum verschwendet man also seine Zeit damit, so einen offensichtlichen Punkt anzusprechen? Ich habe bisher nie ein Video gesehen, in dem als absoluter Abtörner das Vergewaltigen von Siebenjährigen auf den blutigen Leichen ihrer Eltern genannt wurde. Entweder ist das für die Leute also nicht so schlimm wie ein schmutziger Körper, oder es ist einfach zu selbstverständlich, um genannt zu werden. Ich hoffe, dass es der zweite Punkt ist. Das mit der Hygiene ist auch selbstverständlich. Wer das auflistet, sollte nicht vergessen, auch das Vorhandensein von Kopf und Rumpf als unbedingte Voraussetzung für etwaige Unzucht zu nennen.
Anders sieht es natürlich aus, wenn jemand auf keimige und miefige Körper steht. Das ist - glaube ich zumindest - nicht selbstverständlich. Aber das hat zumindest in den Videos, die ich gesehen habe, noch niemand als seinen Fetisch offenbart. kratz.gif Vielleicht melden die sich aber auch einfach nicht auf Youtube. doofguck.gif
Jedenfalls: Wenn ihr eure "Bloß nicht!"-Listen aufstellt, lasst das mit der mangelnden Hygiene lieber weg - oder fügt wenigstens einen Absatz über das Vergewaltigen von Siebenjährigen hinzu. Ansonsten halte ich euch nämlich für ganz doll pervers, so. angsthasi.gif


Geschrieben am

Das Bundesministerium für temporale Phänomene und Erdbeerjoghurt gibt bekannt: Aufgrund der Eurokrise und der auch bei uns fortschreitenden Staatsverschuldung hat die Bundesregierung in Abstimmung mit der Europäischen Union beschlossen, den März 2013 um eine Stunde zu verkürzen. Das bedeutet allein für Deutschland über 3 Millionen Euro weniger neue Schulden, auch in anderen Ländern werden positive Effekte erwartet. Leider wurde beschlossen, diese Stunde bereits aus der kommenden Nacht zu entfernen, und zwar zwischen zwei und drei Uhr. Trotz aller Proteste gegen die Verkürzung des Hasenfests hält die Bundesregierung an diesen Plänen fest, zweifellos ein Zeichen für den immer noch in unserer Gesellschaft grassierenden Antihasismus.

In einer weiteren Mitteilung des BMtPuE weist der Minister höchstpersönlich darauf hin, dass die Zeit entgegen vieler Behauptungen NICHT die vierte Dimension ist. Es ist vielmehr die neunte Dimension. Die Dimensionen 4 bis 8 sowie 10 bis 32 sind allerdings bereits seit längerer Zeit aus Kostengründen abgeschafft worden. Die 17. Dimension wurde 1926 zunächst mit der 24. Dimension zusammengelegt, dann aber schon zehn Jahre später zugunsten der Aufrüstung der Wehrmacht komplett gestrichen. Die 28. Dimension wurde in der Bundesrepublik 1956 eingestellt, aber in der DDR bis 1990 gepflegt, bis sie zwecks Finanzierung der Wiedervereinigung endgültig abgeschaltet wurde.

Schließlich kann das BMtPuE nun endgültig Gerüchte dementieren, wonach auch in Erdbeerjoghurt aus deutscher Produktion falsch deklariertes Pferdefleisch gefunden worden sei. Dies sei eindeutig falsch. Vielmehr handele es sich zweifelsfrei um gut abgehangenes Rindfleisch aus Argentinien, welches keinerlei gesundheitliche Gefährdung darstelle.

Frühere Bekanntmachungen des Ministeriums:
Oktober 2010
März 2011
Oktober 2011
März 2012
Oktober 2012
Dezember 2012


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Vorgestern sollte am Abend auf RTL wieder eine Folge von "Sieben Tage Sex" kommen. Stattdessen kam eine alte Spezialfolge von "Raus aus den Schulden", bei der Peter Zwegat herausarbeitete, dass sich eigentlich niemand leisten kann, ein Haus auf Pump zu kaufen.
Die Entscheidung zur Programmänderung kam sehr kurzfristig, und gestern spekulierte man noch fleißig, wieso man plötzlich in der RTL-Sendezentrale eine alte Kassette einlegte.

Jetzt ist es raus: Eines der Pärchen in der "Täglich Pimpern"-Sendung ist miteinander blutsverwandt! Ta-Daaa!
Das ist mal was Neues für RTL. Oft hat man ja den Verdacht, dass sie für einige ihrer Sendungen gerne mal die Resultate fortgesetzter Inzucht casten, aber so direkt jetzt Rumpelpumpel unter Halbgeschwistern zu filmen, ist denen wohl doch zu heikel, ganz abgesehen davon, dass besagtes Rumpelpumpel verboten ist.

(Eher zufällig habe ich auch mitbekommen, dass Ingo und Nadja aus der letzten Staffel von "Schwiegertochter gesucht" inzwischen trotz romantischem Heiratsantrag vor dem Eiffelturm wieder getrennt sind, weil Ingo sein Ruhm zu Kopf gestiegen sein soll. Dann ist für ihn ja immerhin der Weg frei, der nächste "Bachelor" zu werden.
Wieso ich überhaupt wieder auf ihn kam? Weil mich das Buch, was ich gerade für die nächste Lästerei lese, qualitativ so sehr an seine Fantasy-Geschichte erinnerte.)