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Geschrieben am 23.1.2012 um 12:30 Uhr

Kategorie: Meine Sicht der Welt

Ich bin ja gar kein Fan von solchen Sendungen wie "Pleiten, Pech und Pannen", "Upps, die Pannenshow" oder "Upps, die Super-Pannenshow". Ich finde es eher langweilig zu sehen, wie sich Kinder auf die Fresse legen oder irgendein Brautpaar beim Tanzen in die Torte stürzt. Dennoch ist mir das Gefühl der Schadenfreude nicht fremd, insbesondere wenn ich im Internet beobachten kann, wie sich jemand selbst ins Bein schießt und es nicht einmal wirklich merkt. Leider bin ich erst sehr spät auf den neuesten Fall aufmerksam geworden, aber fühle mich trotzdem großartig amüsiert.

Es gibt einen Autor namens John Asht, der im Roder-Verlag einen 900-Seiten-Roman namens "Twin-Pryx. Zwillingsbrut" veröffentlichte. Das soll der erste Teil einer ganzen Reihe sein und ist offenbar der ganze Stolz des Autors. Soweit, so gut, kann ich durchaus nachvollziehen, dass man auf sein Buch stolz ist.
Nun hat Bloggerin Astrid Prüger alias Myriel in ihrem Blog "Bücherzeit" eine Art Rezension veröffentlicht, in der sie erläuterte, dass sie im ersten Anlauf gerade mal 30 Seiten geschafft hat, im zweiten Anlauf immerhin 90 Seiten, das Buch aber so schlecht fand, dass sie es nicht weiterlesen konnte. Neben inhaltlichen Schwächen bemängelte sie den Sprachstil, und wenn ich nach Klappentext und Leseprobe gehe, kann ich jeden verstehen, der das Buch nach einigen Seiten frustriert in die Ecke schmeißt. Es ist wirklich sperrig geschrieben; in der Leseprobe sind wahnsinnig viele stilistische Mängel.

Die negative Rezension wollte der Autor allerdings nicht herunterschlucken. In den Kommentaren ließ er sich darüber aus, dass die Rezensentin offenbar mit gehobener Literatur nichts anfangen könne, das Buch unter Fantasy ganz falsch eingeordnet sei (es sei schließlich "phantastische Literatur" facepalm.gif ) und er außerdem rechtliche Schritte einleiten würde, weil der Blog in seinen Augen offenbar bezahlt wird, um Autoren zu vernichten. Harter Tobak und ein bemerkenswertes Zeugnis mangelnder Reife.
Als wenn das nicht reicht, meldete sich auch noch die Verlegerin zu Wort. Und anstatt die Wogen zu glätten und die potenzielle Leserschaft nicht vollständig zu vergrätzen, drohte auch sie mit rechtlichen Schritten wegen angeblicher Wirtschaftskriminalität. patsch.gif Autor und Verlegerin schafften es damit quasi in Nullzeit sicherzustellen, dass die Leser des Blogs auf absehbare Zeit weder etwas von diesem Autor noch von diesem Verlag kaufen werden.

Aber Unprofessionalität kann man immer noch auf die Spitze treiben. John Asht postete in seinem Blog einen Text über "Literatur-Kriminalität", in der er Astrid Prüger mehr oder weniger versteckt vorwirft, sich "pseudo-erpresserisch" Rezensionsexemplare zu besorgen und in krimineller Weise geschäftsschädigend zu wirken. (Dass er sie für eine Dauerstudentin hält und das immer wieder erwähnt, als wenn das für die Sache relevant wäre, sei hier nur am Rande erwähnt. Ihr Studium hat Myriel übrigens abgeschlossen.) Außerdem schreibt er launige Facebook-Nachrichten an Leute, die wiederum auf ihren Seiten darüber berichten.

Das ist so, als würde man jemandem dabei zuschauen, wie er sich einen Nagel nach dem anderen ins Knie hämmert und darauf beharrt, dass er am Ende besser laufen wird. Daneben finde ich es einfach lustig, was für putzige Vorstellungen der Mensch davon hat, was Literaturrezensionen sind oder wie sie zu sein hätten.

Man kann es nie allen recht machen. Meine Texte und Bücher gefallen auch nicht jedem, damit muss ich leben. Und wenn ich einen Roman schreibe und es nicht schaffe, den Leser auf den ersten 50 oder 100 Seiten so zu fesseln, dass er das Buch weiterlesen möchte, dann ist das nicht das Problem des Lesers, und er darf dann auch mit Fug und Recht sagen, dass er das Buch mies fand. Wenn mir eine Suppe nicht schmeckt, muss ich ja auch nicht den Teller leer löffeln, um sagen zu können, dass sie mir nicht schmeckt. Auch professionelle Lektoren, die sich für Verlage durch eingesendete Manuskripte wühlen und darüber entscheiden müssen, was man verlegen sollte und was nicht, lesen von den meisten Werken nur die ersten paar Seiten, bevor sie sie aussortieren. Und das hat nun wirklich nichts damit zu tun, dass die literaturwissenschaftliche Ausbildung des Lektors ungenügend wäre, um ein Buch fundiert zu beurteilen. Wer nicht damit leben kann, dass die eigenen Werke nicht von jedem geliebt werden, und hinter jeder negativen Kritik eine Verleumdungskampagne vermutet, der sollte sich darauf beschränken, für die eigene Schublade zu schreiben.

(Man kann mir übrigens nicht vorwerfen, ich würde das nur aus Neid auf John Asht schreiben, weil ich selbst noch kein Buch bei einem richtigen Verlag veröffentlicht habe. Ich hab schließlich schlicht und einfach noch nichts an einen Verlag geschickt.)

Link zum Beitrag: http://klwb.de/459DAE

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75 Kommentare


Terrorhase
Gepostet am 23.1.2012 um 13:00 Uhr

Meine Güte, dem Niveau und dem Anstand sind nach unten hin echt keine Grenzen gesetzt. Kann jemand dem Vollpfosten bitte von Klopfers Kontinent schmeißen, ihn die Luft abschnüren oder wenigstens den Mund zunähen bzw. die Hände abhacken? Der Typ ist doch ne Schande für die Menschliche Rasse und sämtliche Buchautoren...


Klopfer (Webseite)
Gepostet am 23.1.2012 um 13:03 Uhr

Vorsicht mit deiner Wortwahl, der Typ ist doch so klagefreudig. wink.gif


ArmedWombat
Gepostet am 23.1.2012 um 13:04 Uhr

Ich hab mir die Mühe gemacht, auch mal das Gesülze des besagten Autors dazu zu lesen... whoa. Kritik nur noch mit Diplom, negative Kritik ist eigentlich nur verpackter Neid und dazu noch schlecht verpackte persönliche Angriffe, Verschwörungstheorien und Prophezeiungen (samt Schuldzuweisungen) über das Ende des freien Internets...

Ich frag mich immer, wie es solche Personen schaffen, so alt zu werden. Mit so einer geisteshaltung wird einem spätestens in der 5. Klasse der Schädel gespalten. Bemerkenswert ist sonst nur noch, dass sein Verlag da ernsthaft noch mitzieht, ihn bei seinen Kindereien zu unterstützen. Haben die sonst keine Pferde im Stall?


murks
Gepostet am 23.1.2012 um 13:04 Uhr

Die Inhaltsangabe ist die Bombe, aber ich kann das schon verstehen, irgendwie wollen 600 Seiten gefüllt werden.


Deep-Sea
Gepostet am 23.1.2012 um 13:17 Uhr

Psssssst! Seid net so laut, sonst verklagt der Kerl Klopfer bald wegen *bitte hier eine beliebige, sinnfreie Anschuldigung eintragen* und dann wird Klopfers Web dicht gemacht =(

Aber ich erwähne es dieses Jahr nur zu gerne: Lange müssen wir solche Menschen nicht mehr ertragen ... die Welt neigt sich dem Ende zu. Hoffentlich.


Schulterdrache (Webseite)
Gepostet am 23.1.2012 um 13:24 Uhr

Ich habe mich lange nicht mehr so herrlich amüsiert- danke!

Wunderbar finde ich den Vergleich mit dem "Genre des Jules Verne". An Selbstbewusstsein mangelt es den beiden ja nicht. biggrin.gif
Und: wenn Vampire und Dämonen keine Fabelwesen/moderne Märchenfiguren sind- muss ich jetzt Angst haben?!


Xipe
Gepostet am 23.1.2012 um 13:34 Uhr

Haha, erinnert mich an das hier:

http://booksandpals.blogspot.com/2011/03/greek-seaman-jacqueline-howett.html

Eine weitere Autorin, die sich ihr eigenes Grab schaufelt (siehe Kommentare).


ngc6405
Gepostet am 23.1.2012 um 13:40 Uhr

Wow...
Ich bin sprachlos. Einfach nur sprachlos.
Ich habe mir sowohl die Inhaltsangabe, die ursprüngliche Rezession sowie den "Artikel" des Autors durchgelesen. Sogar die Leseprobe habe ich mir angesehen. Leider musste ich bereits nach wenigen Absätzen aufgeben, weil der Schreibstil für mich einfach unerträglich ist.

Das Verhalten des Autors und der Verlegerin sind unmöglich und unverhältnismäßig.
Der Blogeintrag von Myriel war sachlich und begründet. Die Reaktion von Herrn Asht und Frau Roder hingegen sind es nicht. Die Äußerungen des Autors sind beleidigend und völlig daneben.

Für mich steht jedenfalls fest, dass ich keine Bücher des Autors oder des Verlags kaufen werde.


Askat
Gepostet am 23.1.2012 um 13:41 Uhr

Dem sag ich auch gern, dass sein Buch mangelhaft ist... Also die Leseprobe war nicht besonders angenehm und der Klappentextverfasser gehört geschlagen...


Terrorhase
Gepostet am 23.1.2012 um 13:53 Uhr

hab grade zeit gefunden, den blog von diesem Asht zu lesen. Alkein die Headline sorgt bei mir schon für Kopfschmerzen. Und der rest von seinem geschreibsel war eine unterhaltsame lektüre - ich liege jetzt noch mit lachkrämpfen auf dem boden...


Leo Hammer
Gepostet am 23.1.2012 um 14:03 Uhr

Naja so viel zum Thema: Wie schaffe ich es, mich innerhalb einer minimalen Zeitspanne maximal Lächerlich zu machen.


Kitschautorin (Webseite)
Gepostet am 23.1.2012 um 14:07 Uhr

Ich empfinde grade tiefste Scham darüber, dass der Typ ein Mensch ist - als Autorin kenne ich das mit dem Herabsetzen von Texten ja auch, und trotzdem versuche ich nicht gleich, jeden zu verklagen, der meine Texte nicht mag und das zugibt. Der Kerl ist ein armes Würstchen und Terrorhase hat Recht.


7Nine
Gepostet am 23.1.2012 um 14:30 Uhr


Irgendwie muss ich bei der Leseprobe an die Fanfiktions auf Animexx denken, die die ganzen 14Jährigen Mädels schreiben oO

Doch irgendwie... ja.
Bin immer wieder erstaunt was so verlegt wird oO


Vivi (Webseite)
Gepostet am 23.1.2012 um 14:30 Uhr

Oh, wow. Herzlichst gelacht. Derartig viele Leckerbissen. "Fantasy hingegen ist das Genre der modernen Märchengeschichten, wo Fabelwesen um den Menschen agieren."
Der Verband der Vampire in Deutschland und die Gesellschaft zum Erhalt dämonischer Praktiken sind empört! ^^


Laura Artemis Stern (Webseite)
Gepostet am 23.1.2012 um 15:06 Uhr

Die gute 7Nine hat mir das hier bei Facebook gelinkt, und...

Ich denke, ICH werde dieses Buch kaufen!
Ja, sobald ich Geld habe, werde ich in den Buchladen meines Vertrauens gehen und es mir bestellen lassen.
Denn, nachdem ich den Klappentext gelesen habe, bin ich schon FAST sicher, dass ich hier ein neues Stück für meine Bibliothek des Grauens vor mir habe. Eine Sammlung von Büchern, die so dermassen schlecht sind, dass man nur lauthals lachen kann.

Ich bin ziemlich sicher, dass die Leseprobe diesen Eindruck bestätigen wird.

Und die Kritikfähigkeit des Autors ist... LOL, einfach LOL!


Xaerdys
Gepostet am 23.1.2012 um 15:17 Uhr

Darf ich besagtes Buch zum Lästern vorschlagen? Myriel schickt dir vl.t ihr Exemplar wink.gif sie braucht es augenscheinlich nicht.

Natürlich kann auch eine Rezension eine Beleidigung darstellen, allerdings unter engen Voraussetzungen (etwa wenn eindeutig falsche Tatsachen behauptet werden), die hier zweifelsohne nicht erfüllt sind.

Für Juristen besonders amüsant ist, die Tatsache, dass sich Asht auf §15 UWG als "geschäftliche Verleumdung" bezieht. Dieser ist mit der Reform des UWG bereits 2004 weggefallen. Er stellt heute Einigungsstellen der Handelskammern bereit, die eine gerichtliche Auseinandersetzung gerade vermeiden sollen. Ein Grund zumindest, der eine Anzeige seitens des Verlages oder des Autors ziemlich in Zweifel zieht.

Umgekehrt könnte die Drohung von Frau Roder mit einer evident unberechtigten Anzeige und der Angabe sie würde ab Montag gegen Myriel vorgehen, wenn sie die Rezension nicht entfernt, durchaus eine versuchte Nötigung darstellen. (muss nicht zwangsweise, ist strittig). Der Angriff auf Myriel durch Asht ist eine Beleidigung spätestens mit "für mehr reicht's nicht". Wer im Glashaus sitzt, möge das Steinewerfen einstellen.

Die sonstigen Texte des Autors auf seiner Blogseite machen ihn auch nicht sympathischer. "Es ist nun mal gegen die Natur einer biologisch richtigen tickenden Frau, plötzlich hochtechnisierte Maschinen, Formeln oder Raketen zu erfinden. Ihr liegt es eher, Wärme in eine Familie zu bringen und einfühlsam die Kinder zu erziehen. Unternehmertum aber ist das Vollbringen von Erfindungen und Schaffens von Lösungen - auf Abruf neue Ideen zu präsentieren für die Entwicklung, Schaffung und den Absatz von Produkten, die aus Metal, Plastik, Holz oder Chemie bestehen. Dafür aber braucht es ein von der Natur entsprechend gewickeltes Hirn." - alles klar. Hat sowas ähnliches nicht mal so ne ehemalige Nachrichtensprecherin formuliert und im selben Atemzug gleich das Familienleben des dritten Reichs gelobt?
Das würde auch die scheinbar distanzierende Einstellung des Autors zur Meinungsfreiheit erklären...


Momo
Gepostet am 23.1.2012 um 15:58 Uhr

Noch son Typ dessen bester Freund seine rechte Hand ist...der soll sich bei Mutti ausheulen


CRN
Gepostet am 23.1.2012 um 16:42 Uhr

Also ich hab die Seite von dem Typen mal beaugapfelt und bereue jetzt schon, dass ich diese 10 Minuten meines Lebens nicht mehr wieder sehe.

Die Evolution könnte sich langsam mal beeilen um zukünftigen Menschen solche Hohlbrote zu ersparen.


Nova
Gepostet am 23.1.2012 um 16:48 Uhr

"Ein Buch mit über 900 Seiten ernsthaft bewerten zu wollen, obwohl man gerade mal 90 Seiten gelesen hat, [...]"
"[...], so dass ich nicht mal ein Zehntel dieses Ziegelsteins geschafft habe."

Spricht irgendwie alles für 900 Seiten, obwohl du von 600 schreibst. Neue Ausgabe? Hackerangriff auf Klopfers-Web? Erste Racheaktion des Buchautors an dir? Eines steht fest: Der Imperator hat keinen Fehler begangen, jemand anders ist Schuld!


Fallobst
Gepostet am 23.1.2012 um 16:50 Uhr

Oh, Mann... Soviel zu meinem Glauben an die Menschheit... Der Kerl soll einsehen, dass sein Buch Schrott ist und dann hat sich die Sache. Entschuldigt die harten Worte, aber das hier ist jawohl der Gipfel der Lächerlichkeit. vogel.gif


CRN
Gepostet am 23.1.2012 um 16:51 Uhr

Kommt leute, nehmt den Namen JOHN ASHT häufiger auf, dann findet der über google bald noch her. XD


Klopfer (Webseite)
Gepostet am 23.1.2012 um 16:56 Uhr

@Nova: Stimmt, hab mich bei der Seitenzahl vertan. ^^


Deep-Sea
Gepostet am 23.1.2012 um 17:03 Uhr

Böser Klopfer. Deine journalistische Sorgfalt lässt langsam zu wünschen übrig. Oder wirst du alt und kannst 'nimmer so gut lesen? *fg* ^^


CRN
Gepostet am 23.1.2012 um 17:23 Uhr

Ich glaube der Tippfehler ist passiert weil er versucht hat das Buch zu lesen und anschließend gegen jeden Instinkt in die Sonne gestarrt hat. (Ja, ist von den Simpsons, aber passt hier genauso rein)


Dolan
Gepostet am 23.1.2012 um 17:49 Uhr

Erinnert mich an den Typen der gegen Wikipedia rechtliche Schritte einleiten wollte, weil bei seiner Lieblingsband seiner Meinung nach die falsche Musikrichtung stand.


Shadeseeker
Gepostet am 23.1.2012 um 17:54 Uhr

Die Geschichte, auf die Xipe oben verlinkt, klingt erschreckend ähnlich - Wobei die Autorin des dortigen Schinkens sogar die guten Aspekte der Kritik übersieht ... zunge.gif

Xaerdys: Auf keinen Fall! Sonst stirbt uns Klopfer noch vor Langeweile weg... :-O

Ich glaube, zum allgemeinen Verhalten von Autor und Verlag brauch' ich nichts mehr hinzufügen, war in den etlichen Kommentaren, die ich jetzt dazu gelesen habe, mehr als breit ausgewalzt.

Aber herzlichen Dank an dich, Klopfer, ich hab' mich schon seit Längerem nicht mehr so eindringlich mit einem eigentlich unwichtigen Thema befasst - und entsprechend amüsiert biggrin.gif

Viele Grüße,
Shadeseeker


Staci
Gepostet am 23.1.2012 um 18:01 Uhr

"...negative Kritik ist eigentlich nur verpackter Neid..."

Und wie heißt es doch so schön: Warum muss jegliche Kritik sofort als Neid aufgefasst werden? Traut denn heutzutage keiner mehr dem anderen ehrlichen Hass zu? biggrin.gif


Craban
Gepostet am 23.1.2012 um 18:29 Uhr

Sagt mal... hat sich jemand mal die Facebookseite dieses Kerls angesehen?
Kein Wunder, dass er schlechte Bücher schreibt- das Blut, dass er normalerweise im Hirn bräuchte, ist tiefer gerutscht...

... gibts für den noch andere Themen ausser Vögeln, Ficken und Poppen? O.ô


Thomas
Gepostet am 23.1.2012 um 19:10 Uhr

Hm, bin ich der Einzige, der in der ..äh.. Wortmeldung des guten Herrn Asht einen klitzekleinen Logik-Bug sieht? Sprich: wenn der gemeine Internetbenutzer (also schätzungsweise 95% der Bevölkerung im Alter zwischen 12 und 60 Jahren) eh' nicht in der Lage ist, seine Werke zu verstehen und angemessen zu würdigen - für wen bitteschön schreibt er dann eigentlich? So viele Reich-Ranickis gibt es ja nun auch wieder nicht, als daß man von ihnen leben könnte. Die vier Bände für's "Literarische Quartett" decken doch nicht einmal den Stromverbrauch des PCs ab...

Und nein, ich habe sein Buch weder gelesen noch hatte ich das vor - Fantasy ist etwas, mit dem ich persönlich absolut nichts anfangen kann (Neal Stephenson zB nehme ich bis heute persönlich übel, daß er auf die Idee gekommen ist, im "barock cycle" das Rätsel um Enoch Root lösen zu wollen...). Und daher kann und will ich zum Inhalt auch nichts sagen. Muß ich aber auch nicht: selbst wenn die "Zwillingsbrut" von Homer oder Leo Tolstoi persönlich stammen würde - wenn der Autor so auf Meinungsäußerungen oder meinetwegen auch Kritik reagiert, kann er mir den Buckel 'runterrutschen. Mehrmals. Und mit Anlauf.


St0nemender
Gepostet am 23.1.2012 um 19:17 Uhr

Viel bestürzender finde ich ja, dass der Mann nicht nur ein schlechter Schriftsteller sondern offenkundig auch ein kleiner Nazi ist. Er hat nämlich auch diesen wunderbaren Beitrag verfasst:

http://john-asht.blogspot.com/2011/10/gar-nicht-witziger-blog.html


Thomas
Gepostet am 23.1.2012 um 19:31 Uhr

Alzheimer...

@Staci: biggrin.gif
Aber trotzdem - nicht in diesem Fall. Ehrlichen, aufrichtigen Haß muß man sich erstmal verdienen. Und dazu reicht es nicht, mit dem Ego eines Dieter Bohlen herumzulaufen und dann irgendwann mit Erschrecken festzustellen, daß es unter den sieben Milliarden Menschen auf diesem unseren Planeten tatsächlich welche gibt, die unverschämterweise nicht der eigenen Meinung sind. Die resultierende Rumpelstilzchen-Nummer löst doch bestenfalls mitleidsvolles Fremdschämen aus...


Xaerdys
Gepostet am 23.1.2012 um 19:46 Uhr

@St0nemender: Ich bin also nicht der einzige, der so einen Schluss zieht (siehe oben). Man muss allerdings die Ideologie, dass Frauen von der Natur aus nicht die geistigen Fähigkeiten besitzen um Unternehmerberufe zu ergreifen nicht zwingend im Nationalsozialismus verorten, sie ist einfach nur Sexistisch.

@Thomas: Vorsicht, nicht fantasy, sondern "phantastische Literatur" sonst verklagen dich noch Autor und Verlegerin wegen "Falschbenennung eines Genres" nach §15 UWG ...


Thomas
Gepostet am 23.1.2012 um 20:03 Uhr

@Xaerdys:
Hab ich mir extra verkniffen. Sonst kommt womöglich noch jemand auf die Idee, daß ich mit "phantastisch" nicht das Genre, sondern (was mich wiederum wegen falscher Tatsachenbehauptungen angreifbar machen würde) das literarische Niveau meine.
Abgesehen von einer potentiellen Klage würde das meinen in 40jähriger mühseliger Arbeit erwirtschafteten Leumund ruinieren - da könnte ich auch gleich glitzernd und mit 'nem "Twilight"-T-Shirt posen. Um anschließend vor 'nen ICE zu hüpfen.


ArmedWombat
Gepostet am 23.1.2012 um 20:13 Uhr

@ St0nemender: Oy vey ismir schlecht...
So einen Haufen Grütze hab ich selten gelesen. Erstmal am laufenden Band Emanzipation nicht nur falsch schreiben, sondern es auch noch mit Frauenquoten (die auch in den Augen vieler Frauen der Gleichberechtigung eher schaden) und steinzeitlicher Rollenverteilung durcheinanderwerfen... und dann am Ende noch versuche sich Sexismus-Vorwürfen zu entziehen indem er mal seinen Glauben zum Besten gibt, dass man ja immer abwechselnd als Mann und als Frau wiedergeboren wird, also Unterdrückung im einen Leben ja gar nicht so schlimm wäre. Dagegen ist von Däniken ja ein knallharter Realist.

Und zum Thema Niveau... muss man sich mal seine tolle Sprüchesammlung (natürlich alles aus eigener Feder!) anschauen. Wer ernsthaft uralte Witze wie "Und Gott sprach: Hirn ist alle, jetzt gibt's Titten." so toll findet, dass man sie - ein bisschen paraphrasiert - als Eigenkreationen verkaufen will, ist einfach nur unterirdisch. Von dem Rest dieser pubertären Pseudo-Lyrik mal ganz zu schweigen.


Red Queen (Webseite)
Gepostet am 23.1.2012 um 20:51 Uhr

Selten so gelacht biggrin.gif

Das mit den Logik-Bugs ist gut^^ Wenn man nämlich mal ein bisschen weiter auf seiner Homepage herumsurft, springt einem ein flammendes Plädoyer für die Meinungsfreiheit als Grundpfeiler der Demokratie ins Auge. Ach geh. Ehrlich? oO Und was ist konstruktive Kritik? Die Brutstätte menschenfeindlicher Dikaturen?
Ich sag mal so... so wie dieser Mensch auf Kritik reagiert, hab ich mich zum letzten Mal benommen als ich 15 war und eine zeitlang bei jeder sich bietenden Gelegenheit in mittelschwere Wutausbrüche verfallen bin (ja, ich war eine biestige Kreatur. Na und? zunge.gif)

Alles in allem ein grandioses Beispiel dafür, wie man sich selbst als ernstzunehmenden Profi in seinem Metier vernichten kann, ohne dass sich die BILD und Taff einmischen müssen...


Sumire
Gepostet am 23.1.2012 um 22:55 Uhr

Ich weiß nicht was ich den ganzen Kommentaren, die schon gegeben wurden, noch hinzufügen kann...
Es ist ein großer Witz und ich habe sehr darüber gelacht, danke also biggrin.gif


Sonja
Gepostet am 24.1.2012 um 0:09 Uhr

Bemerkenswert sind ebenfalls die Rezensionen bei Amazon. Neben einem Haufen Verrissen gibt es außerdem 4 Lobgesänge. Diese Stammen ausschließlich von Accounts, die sonst noch gar nichts rezensiert haben. Ein Schelm, der Böses dabei denkt ...


Alex
Gepostet am 24.1.2012 um 4:39 Uhr

Gott, wegen dem ganzen Schrott, der heutzutage veröffentlich wird, hab ich selbst schon Angst, sollte ich mich irgendwann mal tatsächlich überwinden, eine von meinen Storys an einen Verlag zu schicken :/ Woher soll ich denn wissen, ob nicht nur ich meine Schreibereien gut finde? @_@


Damien Crowley (Webseite)
Gepostet am 24.1.2012 um 9:56 Uhr

Sehr lustige Geschichte das ganze.
Mich erinnert das aber nicht an andere Autoren sondern an einen "aufstrebenden Hollywoodregisseur aus Frankfurt a. M.".

Alle Interessierten sollten mal nach "Marc Vorlander" googlen und besonderes Augenmerk auf die Kommentarungetüme (900er-Marken sprengend) bei Wortvogel.de und Six-Shooter.de legen. Großes Selbstdemontierungskino mit Fake-Identitäten, Anzeigeandrohungen und anders ähnlich spaßigem.


Deep-Sea
Gepostet am 24.1.2012 um 11:25 Uhr

Wäre unser neuer Lieblingsdeutscher nicht vlt. perfekt für ein Meme geeignet? Ich könnte mir das gut vorstellen, wie er bei einer Protestkundgebung z.B. gegen die Regierung lauthals der Protestmenge verkündet, dass er sie alle wegen Hochverrats von seinem "Rechtsanwalt gerichtlich ahnden lassen" [sic] wird. Oder unserer Kanzlerin mal verklickert, was er davon hält, dass sie 'ne Frau ist.
Ach kommt schon. Die Internetgemeinde ist doch kreativ (im Gegensatz zu mir). Ich brauch mehr Lacher in dieser tristen Jahreszeit ^^


Wild Flower (Webseite)
Gepostet am 24.1.2012 um 11:52 Uhr

Was würde er wohl tun, wenn seine Bücher in einer "echten" Literaturkolumne eine schlechte Rezension erhalten würden? +g+


Kisara
Gepostet am 24.1.2012 um 12:41 Uhr

Ich würde das ja kommentieren, aber ich kann nicht aufhören meinen Kopf gegen die Wand zu schlagen... - manche Leute überfordern mich einfach. Ich glaube ich bin froh, dass ich scheinbar nicht genug von "gehobener Literatur" verstehe, um die Genialität des Autors zu begreifen...


Lady Avrina
Gepostet am 24.1.2012 um 13:00 Uhr

Ich hab mir in Myriels Blog jetzt ca. die Hälfte der Kommentare durchgelesen, und auch den Blogeintrag von Herrn Asht.... ich konnte leider nicht umhin, laut zu schreien (gut, das ich allein zu Hause bin) ob so viel blödheit auf einem Fleck! Langsam frage ich mich ob der Mann vielleicht in einem Paralelluniversum lebt. Es fällt mir auf jeden Fall sehr schwer zu glauben, dass der das echt ernst meint!

Ich hab mir übrigens auch den Anfang der hier verlinkten Leseprobe angetan, und zwar bevor ich den ganzen Rest gelesen hatte.... puh, das ist wirklich schlecht! Ich lese zwischen 50 und 80 Bücher im Jahr, also ich bin niemand, der sich von 900 Seiten abschrecken lässt. Ich bewundere Myriel wirklich, dass sie 90 Seiten davon geschafft hat.

Wenn das "gehobene Literatur" ist, dann bleibe ich lieber bei "massentauglicher fast-food Fantasy" wie Tolkien und co....


rolly
Gepostet am 24.1.2012 um 14:59 Uhr

Wie schafft man es, so alt zu werden, ohne erwachsen zu werden?


Leo Hammer
Gepostet am 24.1.2012 um 17:19 Uhr

rolly die Frage ist eher: Wer hat ihn aus der Klapsmühle befreit und auf die Welt losgelassen? Außerdem: Wie konnte so ein Schmierfink einen Buchvertrag bekommen?


Alex
Gepostet am 24.1.2012 um 19:30 Uhr

@Leo Hammer:
Heutzutage darf doch jeder veröffentlich, solang's ansatzweise mit Vampiren zu tun hat wink.gif Aber da scheint die Woge ja glücklicherweise schon wieder abzuflauen, oder?


CaptainHammer
Gepostet am 24.1.2012 um 21:23 Uhr

Wer sich noch ein wenig über erwähnten Autor aufregen möchte, der kann sich auf dieser pinnwand umsehen, auf der der "autor" noch etwas von sich zum besten gibt^^
http://www.facebook.com/buchreport


Dom
Gepostet am 24.1.2012 um 22:17 Uhr

Hab ich irgendwie was verpasst oder ist die Leseprobe nicht mehr verfügbar?

Ich hab den Klappentext gelesen und auch den Blog von Asht und kam fast vor lachen nicht mehr zur Ruhe.

Allein manch Einstellung ist schon so dermaßen Absurd und peinlich, dass man sich schon wundert warum ein solcher Mensch überhaupt einen Blog betreibt wenn man schon eine so große Paranoia hat.

Schon die Ansicht, das Frauen eben nichts anderes seien als Frauen ist schon, nun ja, Hinterwäldermäßig ist glaub ich noch milde ausgedrückt....

Nun ja, ich würd das Buch auch ohne den Text von Myriel nicht kaufen, dafür find ich die Namen im Buch schon nicht gut und der Klappentext spricht einen auch nicht unbedingt an biggrin.gif


Matthias
Gepostet am 24.1.2012 um 22:51 Uhr

Mittlerweile ist die Leseprobe offline. Würde mal sagen, da ist der Streisandeffekt in vollem Gange.


Klopfer (Webseite)
Gepostet am 24.1.2012 um 23:52 Uhr

Wer wissen will, was der Autor in seinem Blogeintrag noch geschrieben, aber inzwischen entfernt hatte: Link

(oder genauer: Link )

Soll auf Deutsch wohl heißen: Diese Kritikerinnen sollten alle mal ordentlich durchgefickt werden.


darthbane
Gepostet am 25.1.2012 um 9:02 Uhr

ach, das ist doch nur ein religiöser wahnsinniger. ein kreationist. sowas kann und will ich nicht ernst nehmen. sein gefasel zum thema evolution schmerzt mich nur. wer lesen will, der lese:

http://john-asht.blogspot.com/2012/01/gott-die-katz-und-der-vasendozent.html?spref=bl

tut so, als ob evolution nur 5000 jahre bräuchte. pah...dafür braucht es millionen von jahren.


Tom
Gepostet am 25.1.2012 um 9:56 Uhr

@ darthbane: Das is ja zum kringeln. Weil der Knochenaufbau einer Katze sich in 5000 Jahren nicht verändert hat, glaubt Asht wieder an Gott...

Das MUSS Satire sein. Wenn der das im Ernst meint, hat er wohl nen Knall!


galaxycrawler
Gepostet am 25.1.2012 um 10:46 Uhr

Ihr vergesst, dass die Welt doch erst 5000 Jahre alt ist! wink.gif


galaxycrawler
Gepostet am 25.1.2012 um 10:49 Uhr

Ach verflixt! Klopfer, wir brauchen eine Editierfunkion.


Shanna
Gepostet am 25.1.2012 um 11:15 Uhr

Wenn ich mir seinen Blogeintrag so durchlese... Heißt das also, bevor ich nicht mindestens 27 und männlich geworden bin, darf ich keine Meinung zu Literatur haben? Erst recht nicht dann, wenn ich mich meiner gottgegebenen Fortpflanzungsbestimmung verweigere und noch keine fünf Kinder geworfen habe?
Aber eine Kur in Gefilden voller geiler Jungs dürfte er mir gern bezahlen, so ist es ja nicht wink.gif


Terrorhase
Gepostet am 25.1.2012 um 13:05 Uhr

Ne Kur mit geilen..ääääh, reifen Jungen Männern kannst du auch für fast umsonst machen. Es gibt da ne ganz gute Vermittlungsagentur, wie ich gehört habe:

MSD Merck Sharp & Dohme AG
Werftestrasse 4
CH-6005 Luzern


Gruß,
Christoph


Thomas
Gepostet am 25.1.2012 um 15:04 Uhr

Verkaufsfördernd scheint sich die Geschichte jedenfalls nicht auszuwirken:
http://www.novelrank.com/asin/3940932094
Soviel zum Thema "Auch schlechte Webung ist Werbung." wink.gif


Raging Loki
Gepostet am 25.1.2012 um 15:48 Uhr

Ach du lieber Himmel!
Da ist wohl jemand eindeutig nicht kritikfähig... und abgesehen davon ein beispielloses Ärgernis für das Bild des evolutionären Gedanken.

Wieso habe ich bloß seinen Blog aufgerufen? Jetzt zweifel ich so sehr an mir selbst... sollte ich aufhören Bücher zu kritisieren? Muss ich mein Biologie- und mein Chemiestudium abbrechen, weil ich Nachwuchs produzieren soll? (Danke @ Darthbane & CaptainHammer für diese unterhaltsamen Hinweise)

Ernsthaft, den Menschen sollte man eventuell schlicht ignorieren, nichts stößt solchen Menschen mehr auf als kein Gehör zu finden.


Deuto
Gepostet am 25.1.2012 um 19:04 Uhr

Aber er ist eine so gute Lolkuh, die muss man doch melken!


darthbane
Gepostet am 25.1.2012 um 19:06 Uhr

gern geschehn, herr loki. ich hab noch einen...


http://www.lastfm.de/user/roots-roy


Yoshi
Gepostet am 25.1.2012 um 19:31 Uhr

Die Leseprobe gibts nicht mehr.


Seltsam seltsam...


Falschmünzer
Gepostet am 25.1.2012 um 21:26 Uhr

Hach, das altbekannte Lied,

Erheiternderweise hat man diese komplette Unreflektiertheit doch sonst eher Leuten des Facebook-Zeitalters zugesagt, da diese jedweilige missliebige Information schlicht löschen/ausblenden/ignorieren können.
Andererseits nutzt er die Mittel aber auch reichlich.


ArmedWombat
Gepostet am 25.1.2012 um 23:10 Uhr

Die Abwesenheit der Leseprobe könnte daran liegen, dass so um die 15-20 User eine negative Amazon-Bewertung für das Buch abgegeben haben und genau diese Leseprobe als Basis dafür genommen haben biggrin.gif


Quippy
Gepostet am 26.1.2012 um 10:47 Uhr

Die Leseprobe gibt es noch auf seiner Homepage: http://john-asht.blogspot.com/p/twin-pryx-zwillingsbrut.html

Falls sich noch jemand einen eigenen Eindruck verschaffen möchte. Nach dem ersten Absatz muss man den Text markieren, um ihn lesen zu können...


ArmedWombat
Gepostet am 26.1.2012 um 14:17 Uhr

Ich muss sagen, mir tut bei dem ganzen Zirkus ein bisschen der Anwalt des Verlags leid. Der muss doch jetzt Blut und Wasser schwitzen... auf der einen Seite will er einen so klagefreudigen Mandanten nicht verlieren, auf der anderen Seite muss er ihm aber zumindest mal die grundlegende Rechtslage und Erfolgsaussichten klar machen... also ich möchte nicht mit ihm tauschen biggrin.gif


Markus, Schweiz
Gepostet am 26.1.2012 um 14:29 Uhr

Gefunden auf Klopfers Web, geklaut von Oscar Wilde oder Mark Twain - und angepasst:

Allein durch das Fehlen der Werke von John Asht wäre eine Bibliothek ohne Bücher ziemlich gut.

Der Mann erinnert mich an die Leute ohne Freunde, denen niemand sagt: "Du kannst nicht singen! Gehe nicht zur Casting Show!" Sie gehen trotzdem hin und weinen dann, weil die Hälfte von Modern Talking sie nicht für gut befunden hat. Was aber niemals an ihnen selbst liegen kann.


Nur so
Gepostet am 26.1.2012 um 15:55 Uhr

Ich habe mir eben mal die Leseprobe angetan. Dafür, daß sich Myriel das 90 Seiten lang angetan hat, müßte sie eigentlich Schmerzensgeld erhalten.
Mich wundert auch etwas, was Her Asht mit den 700 gesammelten Screenschots anfängt, wenn er wegen unlauteren Wettbewerbs zu Felde ziehen will. Das werden ja wohl nicht alles Autoren und Verleger sein...


Iceflame
Gepostet am 27.1.2012 um 15:56 Uhr

Och schade, die Leseprobe ist wohl mittlerweile überall offline.
Beim ersten Mal habe ich nur den ersten Absatz geschafft, jetzt wollte ich mich ein Stückchen weiterkämpfen sad.gif

Das Schlimmste an der Sache ist aber wohl, dass der Autor die schlechten Verkaufszahlen jetzt mit diesem angeblichen Rufmord in Verbindung setzt. Es ist natürlich unmöglich, dass das Buch einfach nur schlecht ist..


Someone
Gepostet am 29.1.2012 um 17:56 Uhr

@Iceflame: Leseprobe gibt es hier: http://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:QmFczefByLoJ:www.roder-verlag.de/buchtitel/twinpryx/leseprobe/index.html+http://www.roder-verlag.de/buchtitel/twinpryx/leseprobe/index.html&hl=de&client=firefox-a&hs=3rK&gl=de&strip=1


Thomas
Gepostet am 29.1.2012 um 21:16 Uhr

„Vor dem Säuretest der Veröffentlichung an die eigene Identität als Dichter oder Schriftsteller zu glauben, das ist so naiv und harmlos wie der jugendliche Glaube an die eigene Unsterblichkeit. Und die unausweichliche Desillusionierung ebenso schmerzlich.“
(Dan Simmons: Hyperion)


Kitty
Gepostet am 30.1.2012 um 17:33 Uhr

Wunderbar zusammengefasst, Danke! Dieser Typ ist eine solche Witzfigur...

Hab hier noch zwei weitere Links zum schmunzeln: einmal ein Kommentar zu der Geschichte:
http://arschhaarzopf.wordpress.com/2012/01/24/okkulte-titanen/

und einmal eine Hilfestellung für den Autor, um gegen von dummdreisten "Studenten" geschriebene "Rezensionen" vorzugehen:
http://t.co/grLvXNEX


Tuesday
Gepostet am 30.1.2012 um 22:22 Uhr

Also, mich motivieren solche Äußerungen wie die dieses "Autors" ja schon, mindestens fünf Kinder zu kriegen...man muss ja verhindern, dass Leute wie er irgendwann in der Mehrheit sind. *schauder*


fandomobserver (Webseite)
Gepostet am 1.2.2012 um 0:57 Uhr

Zum Thema erlaube ich mir, auf unsere Februarausgabe hinzuweisen. Die hat die Titelgeschichte "DIE REZIMAFIA" und beschäftigt sich exakt mit diesem Fall. Das Schöne: der Download kostet nix. :-)

http://www.fandomobserver.de/2012/02/fo272/


Schatten
Gepostet am 7.2.2012 um 17:54 Uhr

Das beunruhigende an dem Kerl ist ja, das der in meiner Nähe wohnt o.o
Gott sei Dank komm ich nur selten nach Erlangen biggrin.gif


Claudio Michele Mancini (Webseite)
Gepostet am 2.8.2012 um 14:30 Uhr

John Asht - mit bürgerlichem Namen: Johannes Echt, ist nicht nur ein erbämlicher Autor (Schriftsteller möchte ich ihn gar nicht nennen), sondern auch ein dubioser Geschäftemacher, der überdies auf Buchmessen mit der Attitude eines Verlegers auftritt. Er ist der Lebensgefährte von Antje Roder (Roder-Verlag), die sich - weshalb auch immer, nicht gegen das Verhalten dieses Soziopathen auflehnt. Das, nur zu seinem Hintergrund.


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