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Hier beantworte ich Fragen, die mir die Besucher gestellt haben, die aber nicht häufig genug sind, um im FAQ aufzutauchen. Insgesamt wurden bisher 39121 Fragen gestellt, davon sind 5 Fragen noch unbeantwortet.
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#40755
Hey, wollte nun auch mal zu diesen Themen meinen Senf dazu geben biggrin.gif
Zum Thema "Ein Mann ist immer willig" muss ich sagen: Die Bezeichnung "schwul" höre ich seltener als "unmännlich".
Ich bin eh der Meinung, dass die Wörter "männlich" und "weiblich" nur noch im biologischen Sinne benutzt werden sollten. Ich habe einen Penis, ich bin männlich. Sie hat eine Vagina, sie ist weiblich. Alles andere ist doch nur eine Gesellschaftsfrage und grade heute, in einer Zeit, in der Individualität für jeden erlaubt sein sollte (Arschlochtum mal ausgeschlossen), total überflüssig.
Denn was ist schon schlimm daran, wenn ein Mann lieber kuschelt als Sex hat? Das Wort "unmännlich" wird dann als Herabstufung benutzt, wobei es impliziert, dass der andere "weiblich" sei und somit ist es eigentlich eine Herabstufung für Frauen.
Jedenfalls an den Originalposter: Lass dich da mal nicht von anderen verwirren, viele in unserem Alter sind Idioten, die sich von ihrer kleinen Wünschelrute führen lassen.

Zum Thema Montessori-Schulen: Ich weiß ja nicht wie das bei dir war, Klopfer, aber bei mir hab ich eine individuelle Förderung der Interessen sehr vermisst. Nicht nur, aber vor allem bei mir, was daran liegen könnte, dass ich an Musik interessiert bin und Musik für viele nicht mal ein richtiges Schulfach ist. Klar, es gab bei mir einige Arschlöcher, aber das waren die schon vorher und das kam nicht durch die Schule.
MfG
TrashTalker_sXe

PS: Ich mach gleich Pancakes, möchtest du auch welche?

Ich weiß nicht, wie eine individuelle Förderung an der Schule fair und bezahlbar realisiert werden soll? Ich meine, du hattest immerhin Musik als Schulfach. Ich als Computer-Nerd musste ich die ersten acht Schuljahre komplett auf mein privates Engagement zählen. Dann gab es in der 9. und 10. Klasse jeweils ein halbes Jahr Basic-Programmierung im Fach Arbeitslehre, und dann ab der 11. im Leistungskurs Informatik, aber das war eben auch sehr spät. Ist heutzutage sicherlich auch etwas anders, aber man muss sich schon fragen, warum man nun die Musiker oder Programmierer individuell in der Schule fördern soll und andere Interessen (Ausdruckstanz, Bildhauerei, Ikebana, Kamasutra, Automechanik etc.) nicht. Und prompt müsste die Schule dann ein riesiges Arsenal an Fördermöglichkeiten bereitstellen.
In Japan gibt's ja viele AGs, aber ich glaube, die Schulen stellen da im Wesentlichen bloß die Räume bereit, und um die Ausstattung und die Durchführung müssen sich die Schüler nach dem Unterricht selbst kümmern. Da gibt's dann also nicht mal unbedingt einen Lehrer oder so, der inhaltlich die Gruppenmitglieder fördern kann.

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Heyhey o/
Erst einmal: Ich halte dich für einen der am meist unterschätzten Autoren Deutschlands!
Und jetzt wo ich das Geschleime los bin die Frage:
Wieso findet man alle deine Bücher auf iTunes, außer Braindead love. Würde das eigentlich sehr gerne da kaufen. (Ja ich weiß, es gibt auch tausend andere Apps für ebooks, aber ich mag halt meine ebooks alle in einer App :3 )
Beste Grüße!

Wenn du Braindead Love bei mir als Ebook kaufst, kannst du die ePub-Datei per iTunes-Software auf deinen iPod oder iPad laden und dort mit der iBooks-App lesen.
Der Grund, warum es nicht im iTunes-Shop ist: Um das da einzustellen, braucht man eine bestimmte Software, und die läuft nur auf Macs. Und ich hab keinen.
(Ich fürchte auch, Apple würde das Cover nicht akzeptieren...)

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Hallo Klopfer! Ich hoffe es ist ok, dich um Rat zu fragen? Ich glaube, du kannst mir da noch die ehrlichste Antwort geben. ._.

Ich war noch nie verliebt, und vielleicht drei mal verknallt... für sehr kurze Zeit. Dabei lief es immer gleich ab: er ist mir unheimlich sympathisch und imponiert mir sehr, ich bin hin und weg, und bin in einem kuschligen rosa Gedankenwölkchen, bis mir auffällt, dass es absolut unmöglich ist, dass es jemals funktionieren könnte, da ich absolut unattraktiv bin (merke: ohne die geringste Ahnung über sein Befinden zu haben). Und selbst wenn er mich mögen würde: Er würde sich so dafür schämen, dass er es sowieso nie zugeben würde (evtl. wichtiger Zusatz: Ich bin fett, mit allen daraus resultierenden Selbstbewusstseinsproblemen).

Und zack! Jegliche Art von Anziehung ist verflogen. Der Typ hat sich natürlich nicht verändert, aber meine Einstellung ihn gegenüber völlig.
Ich habe genug Probleme mit mir selbst (wie man vielleicht erahnen kann wink.gif ) und ich bin seit einiger Zeit dabei mein dekonstruktives Verhalten mir gegenüber abzulegen. Es geht mir auch gar nicht darum eine Beziehung zu haben, da ich auch überhaupt nicht in der Lage wäre jemanden mein Herz zu öffnen; mich beunruhigt es nur, dass es mir anscheinend möglich ist, durch mein negatives Denken meine Gefühle auszuradieren. Wie gesagt, ich habe keine Erfahrungen mit Liebe, und das was ich hatte waren höchstens Schwärmereien… aber dass, wenn man keine Chance hat, es einfach WEG ist… das habe ich noch nie von irgendwen gehört oder gelesen.
Die nächsten paar Jahre wäre mir eine Beziehung recht egal (ich bin 20), aber… wenn ich mit mir selbst soweit bin, und ich mich verliebe, würde ich schon gerne glauben, dass mich jemand auch lieben kann, oder attraktiv finden kann… oder zumindest nicht angeekelt ist wenn ich ihm es gestehe. :/
Ich will auch nicht dieses Mädchen sein, dass ständig Bestätigung sucht, und die ganze Zeit am Nörgeln ist, in Hoffnung, dass ihr jemand zum xten mal erzählt wie toll sie doch ist.

Was meinst du? Zerbreche ich mir einfach zu sehr den Kopf darüber?
…Mich macht es nur momentan einfach fertig, dass ich sehe wie meine Freundinnen in ihrer 4. Oder 5. Beziehung sind sind und es für mich wirkt, als wäre das alles Lichtjahre entfernt, weil ich weiß, dass ich ihnen Jahre an Persönlichkeitsbildung hinterherhinke. Und damit meine ich nicht Sex, sondern alles Zwischenmenschliche.
Mir fällt gerade meine Kellerkind-Pubertät auf den Kopf. angsthasi.gif

Hm, ist ja fast noch Glück im Unglück, dass du dann wenigstens die Gefühle verlierst und nicht ewig unglücklich verliebt bist, was? :/

Ich glaube, es bringt jetzt nicht so viel, wenn du dir wahnsinnig viele Gedanken darüber machst, weil die Realität im Endeffekt sowieso ganz neu und anders sein wird. Du kannst ja nicht vorhersehen, wie der Typ sein wird, in den du dich verliebst.
Eine Beziehung ist aber oft anstrengend, und das kann für dich tröstlich sein. Wenn du dich fragst, ob er dich liebt, sag dir einfach: "Wenn er mich nicht lieben würde, würde er sich den ganzen Stress nicht antun." biggrin.gif Funktioniert natürlich nur so lange, bis man merkt, dass sich der Partner immer mehr von einem entfernt. *seufz*

Ich kenne das Gefühl, sich überhaupt nicht attraktiv zu finden und sich zu fragen, ob man überhaupt geliebt werden kann. (Es wird auch irgendwie nicht besser, wenn man dann noch den Eindruck kriegt, dass diejenigen, die das Äußere lieben, alle nach relativ kurzer Zeit wieder Schluss machen, weil das Innere offenbar unausstehlich ist. >_< ) Ist dann schwer, dieses Denken wieder loszuwerden. Ist vermutlich auch ein Grund, warum ich im Moment gar keine Beziehung will. Ich wünsch uns beiden einfach mal, dass der Knoten doch (wieder) platzt und wir uns selbst geil finden können. ^^

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#40825
Zwei Aussagen, die mich an deiner Antwort etwas stören:

1."Es ist jetzt schon problematisch, dass so viele Leute keinen blassen Dunst von Dingen haben, für die sie sich nicht interessiert haben. Viele Leute, die eher musisch oder sportlich drauf waren, können nicht vernünftig rechnen. (Und das rächt sich später oft mit Geldproblemen.)"
Nehmen wir an, die Leute, die eher musisch oder sportlich drauf waren, gehen das Risiko ein in genau diesem Bereich ein Studium anzufangen und auch abzuschließen. Wenn es sich hierbei dann letztendlich um Musiker handelt, liegt das Geldproblem wohl nicht daran, dass sie nicht rechnen können, sondern daran, dass für Kultur in dieser Zeit mal wieder kein Geld da ist.
Viele Leute und vor allem auch viele Kommunen müssen anfangen zu sparen und als erstes wird in solchen Fällen doch meist bei der Kultur angefangen. Das betrifft dann oftmals Musikschulen, etc, und damit die Musiklehrer, also die Studenten, die in ihrer Schulzeit mit großer Wahrscheinlichkeit auch eher "musisch drauf waren".
Für eine simple Gewinn- und Verlustrechnung (=Einnahmen-Überschuss....= was habe ich am Ende des Monats in meinem Portemonaie) reicht im Grunde genommen das Wissen aus, das mit den Grundrechenarten erworben wurde. Der Rest ist nicht mathematisches Wissen, also vor Allem das Verständnis um Wirtschaftlichkeit und das verlangt maximal ein logisches Denkvermögen.
Darauf zu verweisen, dass diese Leute Geldprobleme haben, weil sie in der Schule nicht im Matheunterricht aufgepasst haben (oder meinetwegen auch nicht so in Politik, oder welche Fächer du auch immer anbringen wolltest), finde ich zu plakativ und zu einfach.
Du bist im Grunde genommen ja von der selben Problematik an sich betroffen: Das Leben als Schriftsteller ist nunmal auch nicht das am einfachsten zu finanzierende wink.gif. Dennoch glaube ich, dass du (auch weil evtl ein Interesse bestand) sehrwohl rechnen kannst und auch mit deinem Geld wirtschaften kannst. Wenn da zu wenig Geld vorhanden ist, dann liegt das nunmal kaum an deinen damaligen Interessen, sondern am sozialen Stand (im Sinne von akuter "Wichtigkeit" der Beschäftigung, soll heißen: Essen vor Musik/Literatur).

2. "Viele Leute, die in Physik oder Chemie Asse waren, können nicht vernünftig kommunizieren."
Auch das ist eher platt und einfach formuliert. Kommunizieren können sie schon, aber die Themen sind, wie mit allen Dingen, die mehr in die Tiefe gehen, nicht so allgemein diskutierbar, da sie nunmal ein gewisses Hintergrundwissen benötigen.

Generell ist es doch auch schlichtweg so, dass nicht jeder in jedem Bereich ein Ass sein muss, sondern es vollkommen in Ordnung ist, wenn ein musisch interessierter Schüler in den Naturwissenschaften nicht so gut ist und ein Naturwissenschaftler nicht so viel Ahnung von Kunst und Musik hat. Ein gutes Allgemeinwissen sollte immer vorhanden sein, aber alles was darüber hinaus geht sollte, wie du es auch geschrieben hast, auch ein wenig in der Verantwortung des einzelnen Schülers liegen.

Schule sollte der Ort sein, in dem ein Schüler Einblick in viele Bereiche der Gesellschaft bekommt, und die Möglichkeit hat, seine Talente und Fähigkeiten zu entdecken und Methoden lernt, um sich Wissen selber anzuschaffen (damit er seine Talente und Fähigkeiten weiterentwickeln kann). In diesem Punkt stimme ich mit dir überein.

Was Montessori angeht.. alternative Lernkonzepte führen definitiv nicht immer zum Erfolg. Für einige mag es sinnvoll sein, für die meisten eher nicht, denn gerade eine alternative Schule benötigt Eltern, die dahinter stehen und mit auffangen und fördern. Und dazu sind nicht alle Eltern in der Lage.
In der Kölner Umgebung gibt es gerade eine Waldorf-Schule, in der von 14 Abiturienten nur 4 auch das Abitur geschafft haben. Nicht die beste Werbung für alternative Lernkonzepte....

Zu 1. Du redest jetzt von den Einnahmen von Künstlern, und du hast sicherlich recht in dem Sinne, dass diese Einnahmen dann aufgrund dieser Berufswahl nicht sonderlich üppig sind. Aber nicht jeder, der in der Schule besser in Musik aufgepasst hat als in Chemie, wird auch Künstler. Ich rede generell von Leuten, die sich in der Schule von den MINT-Fächern ferngehalten haben. Und bei denen ist das Problem oft nicht nur auf der Einnahmenseite, sondern auch auf der Ausgabenseite. Da wird seltener durchgerechnet, ob ein Kredit wirklich sinnvoll ist. Da wird auch nicht sehr drauf geachtet, dass ein Handyvertrag mit Gratis-I-Phone doch nicht mehr so günstig ist, wenn er im Monat 30 Euro kostet. Da wird spontan immer mal wieder Kleinkram gekauft, der sich am Ende dann doch extrem summiert. Dass das ein Problem ist, sieht man ja auch an Künstlern, die in Geld schwammen (Matthias Reim, Gunter Gabriel, Drafi Deutscher, Michael Jackson etc.) und faktisch pleite waren, weil sie mit der Kohle nicht umgehen konnten.

2. "Kommunizieren können sie schon, aber die Themen sind, wie mit allen Dingen, die mehr in die Tiefe gehen, nicht so allgemein diskutierbar, da sie nunmal ein gewisses Hintergrundwissen benötigen." Das machst du es dir nun wieder zu einfach, weil du damit sagst: Wenn die sich nicht verständlich machen können, ist einfach der Gesprächspartner zu blöd. Das muss aber gar nicht der Fall sein. Schon das Medium macht vieles aus: Vielen wissenschaftlichen Rednern ist gar nicht bewusst, dass die Aufnahmefähigkeit von gesprochenen Sätzen begrenzt ist und man deswegen nicht die gleichen langen Schachtelsätze wie in Aufsätzen vorlesen kann. Damit haben schon viele Profs in Univorlesungen Probleme. In wissenschaftlichen Aufsätzen zeigt sich dann das Unvermögen zum ordentlichen Formulieren häufig noch mehr (teilweise ist das gewollt, teilweise ist das auch einfach, dass sie es nicht besser gelernt haben).

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Da du ja so ein großer Fan von Ashley Greene bist wusstest du bestimmt dass es ein paar "persönliche" Fotos ins Internet geschafft haben... Oder? smile.gif

Jupp. biggrin.gif
(Jetzt warte ich nur noch auf welche von Anna Kendrick.)

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Klopfer, du hast ja auf deiner wunderbaren Seite hier einen Counter, der anzeigt, wieviele Leute in den letzten 24 Stunden deine Sritr besucht haben. Meine Frage ist nun, ob da jeder nur einmal gezählt wird, oder ob ich den durch tausende Aufrufe in die Höhe treiben? biggrin.gif

Wenn ich mich recht erinnere, wirst du nur alle 20 Minuten gezählt.

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Grundsätzlich bin ich ja gegen den amerikanischen Usus alles und jeden zu verklagen, der nicht bei 3 auf den Bäumen ist. Aber diese arme Frau kann ich verstehen. Was sagst du dazu?

Kann ich auch nur nachvollziehen. Aber hey, RTL würde ihr sicher eine Menge zahlen, damit sie beim Supertalent auftritt.

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#40800

Stirb.

angsthasi.gif

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#40819
Ach ich weiss nicht, könnte schon sein, dass Leute sowas machen.
Würdest du mir sowas zutrauen Klopfer?

Aber nie im Leben!

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Oh Grosser Hasinator, ich habe vorhin die Ausrede mit Half-Life 2 Episode 3 gesehen und wollte nur anmerken, wenn das Update noch ein bisschen länger dauert, musst du das bald rausnehmen ;-). Und noch drei kleine Fragen. 1. Was machst du so den ganzen Tag? Ich meine ausser deine Weltherrschaft vorzubereiten. Du arbeitest doch von zu hause oder? 2. Wie findest du die Deponia Trilogie bei der Asu mitgearbeitet hat? 3. Hast du schon mal Warframe gespielt? Gibt's auf Steam gratis mit Shop, aber man kann alles auch ingame herstellen (dauert etwas aber ist ganz gut erreichbar), hat auch sehr gute Grafik für ein Gratisgame. Wenn du es mal versuchen möchtest schreib mich an, dann helfe ich dir beim Einstieg. Nickname: Eliminator1992 (Gilt natürlich auch für alle Leser von Klopfer :-) )
Vielen dank, das du dir soviel Zeit für die Seite und deine Fans nimmst. Mach weiter so (nicht auf das fällige Update beziehen -.-)

Sorry für den langen Text

Ich vertraue darauf, dass Valve immer länger braucht als ich. biggrin.gif

Üblicherweise ist es so, dass ich (je nachdem, wie oft meine Katze mich morgens stört und so mein Schlafbedürfnis verlängert) zwischen 10 und 13 Uhr aufstehe (wie der Adolf damals O_o), was esse und dann meine Mails beantworte, Terminkalender aktualisiere, oft Rechnungs-/Steuerkram bearbeite oder Daten der Manga-Datenbank auf Animestreet.de aktualisiere. Dann kurzer Abstecher in die Foren, in denen ich Moderator oder Administrator bin, und auf Facebook. Dann kommt das, was ich grob als Recherche bezeichnen will: Ich lese Zeitungen, eine riesige Reihe von Websites, schaue in den Teletexten der Nachrichtensender, guck in den Tickern von n-tv und N24 und sammle Ideen (und verwerfe den größten Teil gleich wieder). Nebenbei kommen so dann auch die Notizen für den Wochenrückblick zusammen (welche Newsmeldungen kommen infrage etc.)
Anschließend formuliere ich die kurzen Blogeinträge, wenn denn eine Idee für so etwas geeignet ist. (Oft bin ich dann so perfektionistisch, dass ich dann doch viel länger dran sitze, als ich es geplant hatte.) Wenn nicht, dann programmiere ich am neuen Klopfers Web. (Ich weiß, ich rede immer davon und zeig nie was, aber es ist wirklich eine komplette Neuprogrammierung ohne Kompromisse.)
Alternative: Ich geh mit meiner Kamera in die Stadt, lese irgendwas, guck mir einen Film an, um zu schauen, ob er sich für "Klopfer lästert" eignet. Oder ich bearbeite Bilder, entweder für Klopfers Web oder mich. Oder - was auch seit letztem Jahr vorkommt - ich mach die Letteringkorrektur für einige Mangas.
Dann ist es so gegen 21/22 Uhr, und nun kommt die richtige Arbeitsphase. Wenn ich eine Auftragsarbeit habe, fange ich jetzt damit an, wenn nicht, schreibe ich an Kolumnen, Lästereien oder einem Buch. Das dauert dann oft bis 4 oder 5 Uhr. Wenn ich dann Bücher oder Rechnungen verschicken muss, mache ich das noch vorm Schlafengehen fertig, ansonsten geht's endlich in die Heia.
Und alle paar Wochen muss ich mit Gewalt meinen Tagesrhythmus wieder zurücksetzen, damit der Tag für mich gegen 9 Uhr beginnt.

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#40819

kann ich mir auch garnicht vorstellen smile.gif

Wie gut, dass niemand darauf käme. ^^

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#40785

immer her damit, wir wollen wissen was du an 2013 alles schei... fandest

Kann ich gar nicht alles erzählen. X_x

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#40779

y-was fürn ding? ich kenn nur Klopfer smile.gif

(meine freundin kuckt die immer, ich kann sie nich leiden weil doof -.- aber dich hab ich früher kennen gelernt smile.gif und dich mag ich auch

Yay! victory.gif Danke!

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#40771
ich hab grade die idee für nen Party-gag bei ne Poolparty. ein paar aktivierte Brennstäbe smile.gif brauch ich auch keine Poolheizung im Winter

Man sollte eh immer ein Kernkraftwerk im Keller haben. ^^

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Ich frag dich als Autor und Blogger mal um Rat^^ ich hab mir letzthin mal überlegt selbst ein Blog zu starten, einfach um den ganzen Quatsch, den ich Leben nenne, mal loszuwerden und weil ich ab und an ganz gern was schreibe. Wenns keinen interessiert ists mir eig auch egal, ich könnt auch alles aufschreiben und auf der Harddisk speichern, aber die wär dann schnell voll zunge.gif
Das Problem was mir noch bleibt ist, dass ich da auch mal Storys oder Gedanken aus meinem Alltag aufschreiben will, in denen andere Leute vorkommen, und ich weiss nich, ob ich denen alles, was ich von ihnen manchmal denke, einfach so im Internet vorsetzen will. Hast du eine Idee, wie ich die Leute irgendwie anonymisieren kann, dass nich jeder, der mich kennt, gleich immer weiss, wer gemeint ist? Ich hab mir überlegt, statt Namen nur Buchstaben zu verwenden, aber wer mich und mein Umfeld kennt würd wahrscheinlich trotzdem sofort merken, wer gemeint ist... wie würdest du sowas lösen?

Sobald du von deinem Leben schreibst, werden Freunde und Bekannte raten, wer mit den Personen gemeint ist, die du erwähnst, selbst wenn diese Personen komplett ausgedacht sein sollten. Und wenn du gewisse Eigenarten erwähnst, wird das Raten auf jeden Fall immer in gewisse Richtungen gelenkt. Das wirst du nicht vermeiden können, da musst du also abwägen, was dir wichtiger ist.

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Ach armer Klopfi, ich habe gerade die letzten Fragen durchgelesen und bin auf deine Aussagen zu deinen Beziehungen gestoßen. Du unterhälst so viele Leute schon so lange (und so gut!) und hast wirklich was im Hirn. Aber Pech mit Mädels :/ Unfair ist das Leben, denk ich mir auch grade wieder.

Irgendwie hätte ich Lust mal nach Berlin zu fahren und dich zu knuddeln, wenn es schon nur eine Katze in deinem Leben gibt. Triffst du eigentlich manchmal Fans/Leser deiner Seite/deiner Bücher? smile.gif

Noch eine Alibifrage: Wenn du jemanden kennen lernst und sie wirklich wirklich wirklich toll findest, sie dir dann sagt, sie sei in einer offenen Beziehung und ihr Freund käme in 2 Jahren nach Auslandsarbeit (oder ähnlichem Gekröse) wieder... was würdest du sagen und/oder tun?
Es gibt ja wirklich Leute die denken, jemand würde sich 2 Jahre lang als Lückenfüller hinstellen, mit der Aussicht darauf, dass, wenn der Partner wiederkommt, geheiratet wird und der Lückenfüller dann wieder da ist, wo er/sie vorher war: Alleine. Bescheuert oder? Und es soll wohl Leute geben, die drauf reinfallen...

rumms.gif

Manchmal treff ich mich mit Fans, ja. smile.gif Passiert nicht sehr oft (vielleicht einmal alle drei Monate?), aber ist immer sehr nett.

Zu der Alibifrage: Da müsste ich wissen, wie meine Gefühle tatsächlich wären. "Toll finden" kann ja heißen, dass ich sie einfach hübsch und lustig finde, aber auch, dass ich in sie verknallt wäre. Wenn da tatsächlich romantische Gefühle wären, würde ich vermutlich aus Selbstschutz Abstand nehmen. Wenn wir hingegen einfach nur befreundet wären und sie die Idee hätte, ab und zu einfach gewisse körperliche Aktivitäten zu treiben, bis ihr Typ wieder da ist, würde ich vermutlich drauf eingehen, solange klar ist, dass wir uns ansonsten ganz normal wie Freunde benehmen. Ab und zu hätte ich halt schon ganz gerne mal Sex.

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#40825
Mir hat zwar deine Meinung zum Bildungssystem noch nie zugesagt, aber das ist mein Problem, weswegen ich auf die eigentliche Antwort gar nicht eingehen möchte (ich bin übrigens jemand anderes, nicht wundern. smile.gif ).

Stattdessen fände ich es interessant, was deine Mutter, die ja Lehrerin ist, gerne für Änderungen sehen würde.
Ich setze mal frech voraus, dass sie auch unzufrieden ist, wie alle anderen Lehrer die ich getroffen habe.

Und: Wie weit denkst du, dass die Arbeit deiner Mutter deine Meinung beeinflusst hat? Es ist ja immer was anderes darüber groß zu reden/selbst in der Familie zu erleben wie Schule "funktioniert".

Meine Meinung ist sehr stark durch meine Mutter beeinflusst, klar. Sie ist inzwischen in Rente, hat also viele Berufsjahre hinter sich und viele viele Schüler unter ihren Fittichen gehabt.
Das größte Problem ist der nachlassende Respekt der Eltern, so etwas kann man aber natürlich nicht durch eine Bildungsreform ändern. (Ein Teilproblem ist dabei, dass Eltern viel Erziehungsarbeit auf die Schule abwälzen und sich dabei als Kunden eines Dienstleistungsunternehmens verstehen.) Was sie am Bildungssystem hauptsächlich ändern würde, wäre das dreigliedrige Schulsystem. Diese Vorauswahl, wenn die Kinder gerade mal 10 bzw. 12 (in einigen Bundesländern) sind, ist furchtbar. Sie setzt sie zu früh zu sehr unter Druck, und gerade in den Bundesländern, wo es die Hauptschule gibt, sackt die Motivation wahnsinnig ab, sobald für Schüler feststeht, dass sie es nicht auf die Realschule oder das Gymnasium schaffen. Das ist für viele quasi wie eine Vorauswahl fürs ganze Leben, und das, obwohl sie gerade mal am Anfang ihrer Pubertät stehen.

(An der Schule, wo meine Mutter zuletzt arbeitete, wurde zuletzt viel in Laptopklassen und digitale Whiteboards investiert. Das war wiederum Quatsch gewesen, weil da kein vernünftiges pädagogisches Konzept dahinter stand, welches die Ausgaben rechtfertigte.)

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Hab ne deprimierende Frage an dich, nach dieser langen Einleitung:

Ich war den großteil meines jungen Lebens schwer depressiv. Schon in der Grundschule konnte ich mich nirgendwo eingliedern und ich hielt mich selbst für einen wertlosen Vollidioten, dies spiegelten auch meine Noten wieder, weshalb ich auf die Hauptschule kam. Dort wurde ich (so wie du, nur wahrscheinlich noch heftiger) gemobbt wo es nur ging, ich hielt mich wieder dümmer als die anderen, musste die 6e Klasse wiederholen (IN DER HAUPTSCHULE!) und schloss dann 3 Jahre später (mit 16...) die 9e Klasse ab. Dann, als ich endlich aus der Schule rauskam, bekam ich auf einmal einen Motivationsschub, ich begann für die Berufsfachschule I zu lernen, war plötzlich in Wirtschaft interessiert und war dann Klassenbester. In der BF II jedoch holten mich meine Depressionen wieder ein, ich war fett und fühlte mich wie ein ungeliebter dummer Trottel der nichts kann, somit lag mein Schnitt bei 3,1, was bedeutete dass ich kein Voll Abitur machen konnte, sondern "nur" Fach Abitur.
Um meine Depressionen zu bekämpfen, nahm ich ab in den Ferien, ich verlor 40 Kilo, also statt 120, wog ich nur noch 80.
Ich kam in eine Klasse die zu 80% aus Mädchen bestand, ich verliebte mich sofort in eine wunderschöne und sehr intelligente Mitschülerin, natürlich hatte ich keinerlei Erfahrung mit Frauen, sprach sie also nie an und fühlte mich wieder wie ein Versager, der nichts auf die Reihe bekam. Ich versagte kläglich, 3,7 im ersten Halbjahr. Ich brach 2 Monate später ab und ging in eine neue Fach Abitur Klasse - Neue Schule, neues Glück.
Mittlerweile versuche ich mein bestes, ich bin zwar immer noch ziemlich Faul und es fällt mir schwer aufzupassen (ich versuche mich zu konzentrieren, aber irgendwie klappt es nicht so gut), aber ich erkenne dass lernen mir mehr bringt als in Depressionen zu versinken, auch wenn ich wahrscheinlich am Ende des ersten Jahres wahrscheinlich einen 2,9 bis 3,2 Schnitt haben werde.

Nun zu meiner Frage:
Leider habe ich immer noch leichte Depressionen, denn ich bin 20 und gerade mal in der 11en Klasse eines Fach Abitur Jahrgangs, man möchte meinen dass man nach so viel Schul Erfahrung eigentlich Klassenbester sein müsste. Ist es noch normal und vollkommen legitim mit 22 dann dass Fach Abitur in der Tasche zu haben, oder ist man schon zu alt und es würde nichts mehr bringen an einer FH zu studieren (vorallem will ich meinen Eltern, auch wenn wir genug Geld haben und ich Armut nicht befürchten muss, nicht ewig auf der Tasche liegen. Ich habe ihnen schon genug Leid mit meiner fragwürdigen Schulkarriere angetan)?

Hast du psychologische Hilfe gegen deine Depressionen? In meinem Umfeld leiden so einige Menschen an Depressionen, und es ist furchtbar, wie wenig ernst viele Leute das nehmen, als wenn es keine Krankheit wäre, sondern nur eine Art Unannehmlichkeit, die man runterschlucken könnte.

Zu alt bist du auf keinen Fall für eine FH. Musst halt schauen, wie deine Erfolgsaussichten sind und wie du das finanziell hinkriegen kannst.

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woher hast du den Smiley? zubefehl.gif

Weiß ich nicht mehr. O_o

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#40823
Tu es!! 8D

Pöh. biggrin.gif

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#40825
Ich muss sagen, ich verstehe das Problem meines Vorposters. Mein Problem in der Schule war nie, dass ich manche Dinge nicht hätte lernen wollen; es war halt nur einfach so, dass es einem in manchen Bereichen einfach absolut nichts gebracht hat, vielleicht interessiert zu sein, weil eben die Interessen nicht 100 % mit dem im Unterricht vermittelten Stoff überein stimmten, und viele Lehrer dann damit nichts anfangen können. Ich hatte zum Beispiel in Naturwissenschaften prinzipiell recht schlechte Noten, was aber nicht am Stoff an sich lag, sondern an der Art und Weise, wie dieser vermittelt wurde. Jetzt studiere ich prähistorische Archäologie, arbeite da viel mit Biologie, Chemie, Geologie und ähnlichem, und befinde mich leistungstechnisch im oberen Drittel meiner Mitstudenten, weil ich viel freier arbeiten und lernen und meine Interessengebiete so verfolgen kann, wie ich gerne möchte.

Du bist jetzt aber auch Student und (hoffentlich) reifer und selbständiger als vor zehn Jahren. Und egal wie schlecht du in Naturwissenschaften warst, du wirst ja trotzdem ein bisschen was mitgenommen haben, was dir jetzt hilft. Man wird ja an der Uni nicht ganz von vorn angefangen haben, sondern ein gewisses Grundwissen voraussetzen.
Man kann von einem Zehn- oder Elfjährigen nicht erwarten, dass er schon weiß, was er wie lernen sollte. Vor allem besteht die große Gefahr, dass er von den Sachen, die ihn nicht interessieren, überhaupt nichts lernt, egal ob ihm das später helfen wird oder nicht.
Natürlich hätte ich mir in meiner Schulzeit manche Dinge auch lieber auf andere Art und Weise gelernt. Aber eine Schule kann nun mal keine individuellen Lernstrategien für jeden bieten und dabei sicherstellen, dass alle ein gewisses Mindestniveau erreichen. Und selbst bei den Fächern, die ich uninteressant fand oder schlecht unterrichtet, bin ich froh, dass ich darin trotzdem was gelernt habe.

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Gegrüßt seid Ihr, oh großer Klopfer.
Ich bin gekommen, um euren Rat zu erhalten. Ich war so eben gewillt, mich für die Kommunalwahlen als Helfer zu bewerben als ich folgendes las und erboste: "Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht. Bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung werden Frauen nach den Bestimmungen des Landesgleichstellungsgesetzes bevorzugt berücksichtigt." Quelle: Link
Nun sagt mir... Wie soll ich darauf reagieren? Ich schwanke zwischen schockiert und aufgebracht und erbitte euch nach Erbau eures Imperiums solche Regelungen abzuschaffen.
Mit untertänigsten Grüßen
TrashTalker_sXe

Tja, die Kröte musst du halt erst einmal schlucken. Leider sind ja selbst die Gerichte der Meinung, man müsste diskriminieren, um Gleichstellung zu erreichen, obwohl die Logik dahinter ziemlich behämmert ist. Ich würde den Quatsch abschaffen, aber bisher fragt mich ja keiner.

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Willst du den hier geschenkt haben?

Ich nehm lieber das Geld, ich hab nämlich keinen Platz, wo ich den hinstellen könnte. O_o

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#40823
Zwei!

Das sind ja fast schon ... also mehr als eine! ohmy.gif

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#40801
Da muss ich dem Hasen widersprechen! Mein Jetzt-erlobter ist da auch bewusst drin platziert gewesen und hat sich rausgestrampelt. Hatte aber viel mit Glück, einem freien Sofa und Bier zu tun.
Ich drücke dennoch die Däumchen

Ja, es knacken auch Leute gelegentlich den Lotto-Jackpot. biggrin.gif Kommt aber extrem selten vor. ^^

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#40818

Ich verstehe nicht, warum so viele über die Ausrüstung der Bundeswehr meckern. Ja, es dauert lange bis neue Systeme eingeführt werden (zumindest im Inland, Einsatzkräfte stehen oft mit Kram da, dessen Transport ins Einsatzland länger gedauert hat als der Beschaffungsprozess) aber das was da ist, ist im Wesentlichen gute Ausrüstung die weit über dem Niveau anderer Staaten liegt (z.B. die US Army).
Wenn man SPIEGEL und dem Rest glaubt, dann steht die Bundeswehr kurz vor dem Zusammenbruch, weil die Soldaten keine tausend Schuss im Dauerfeuer verheizen können, ohne dass ihr Sturmgewehr schmilzt. Das ist einfach Unfug, zumal ein Sturmgewehr kein Maschinengewehr und gar nicht für derartiges Dauerfeuer gedacht ist (Call of Duty lässt grüßen)

Die Bundeswehr hat einfach Strukturprobleme durch die letzten Reformen. Zu wenig Mannschafter, zu viel Standesdünkel bei den Offizieren und ein immer heftigeres Ausbildungsdefizit aufgrund immer kleinerer Kapazitäten, wodurch insbesondere die "Heimatfront", sprich die Soldaten die im Inland dienen leiden - für die Einsatzsoldaten ist ja eigentlich alles da. Das geht so weit, dass Kasernen keinen Zahnarzt UND keinen Kraftfahrer haben, sodass Soldaten angewiesen werden zwei Wochen mit Zahnschmerzen oder gesplitterten Zähnen (passiert halt mal) zu warten um zum nächsten Zahnarzt einer anderen Kaserne gefahren zu werden. Gehen sie dann einfach zivil zum Arzt, müssen sie die Kosten selbst tragen, weil sie ja einen Termin hatten und trotzdem zum zivilen Arzt gegangen sind.
Wenn man dann noch ständig von den Vorgesetzten wie Scheiße behandelt wird, ist klar, dass niemand Mannschafter werden will - dann doch lieber zur Polizei, wo man mehr Perspektiven hat...

Für die die länger dienen kommen dann solche Dinge wie schwachsinnige Versetzungen. Quer durch die Republik pendeln, oder Unsummen für Umzüge ausgeben. Absoluter Dummfick, insbesondere wenn man auf Posten gesetzt wird, die nicht im Entferntesten der Ausbildung entsprechen (Was macht ein Offizier, der Elektrotechnik studiert hat als Stabsmitglied in der S1?!). Grundsätzlich problematisch ist die leistungsunabhängige Bezahlung.

Ja, meine Erfahrungen stellen nur einen Ausschnitt des gesamten Systems dar. Aber deutlich wird dabei schon, dass es sich um Strukturen handelt, die mit dem Verteidigungsminister nichts zu tun haben. Und genau ist doch das Problem: Es ist völlig egal, wen wir als Verteidigungsminister haben, die Arbeit kommt aus dem Ministerium. Und da dienen keine Soldaten, da sitzen Beamte. Die ziehen sich dann gelegentlich irgendwelche Reformen (=Stellenkürzungen) aus dem Hintern, und feiern ihre Arbeit. Die Leute, die dann im Regen stehen sind aber nicht die Beamten, sondern die Soldaten. Da sind auch diejenigen, die immer weniger werden, weil ihre Stellen gestrichen werden - immer mehr Arbeit für immer weniger Personal. Was bringen Einsatzpausen, wenn sie nicht eingehalten werden können?! Spätestens nach sieben, acht Einsätzen von sechs bis zwölf Monaten treten die ersten Anzeichen von "Kaputt, menschlicher Schrott!" auf. Und dann ist das Betroffenheitstheater in den Medien groß...



Was hältst Du eigentlich von dem Thema, Klopfer: Brauchen wir überhaupt eine Bundeswehr, reicht nicht eine entsprechend stärkere Polizei mit Kapazitäten für eine etwaige Landesverteidigung, oder ein schweizer System? Oder ist einfach nur das derzeitige Konzept schlecht (oder gut)? Was meinst Du zum Thema "Kein neues Weißbuch des BMVG seit 2006, wo geht die Reise eigentlich hin"?

In den ersten Jahren des Afghanistan-Einsatzes haben die Soldaten sich privat Ferngläser bei Tchibo gekauft, weil nicht genug vorhanden waren. Beim G36 gibt's Schwierigkeiten mit der Genauigkeit (jetzt ist angeblich die Munition schuld), und angesichts der neuen Aufgaben der Bundeswehr brauchen wir rollendes Gerät, was sowohl in Mitteleuropa als auch in der Wüste funktioniert, und das kriegen wir ja schon bei deutschen Zügen nicht wirklich hin. wink.gif Ich will gar nicht davon anfangen, wie ewig man gebraucht hat, bei der Luftwaffe die ranzigen F-4 auszutauschen.
Also bei der Ausrüstung sehe ich die Sache jetzt nicht so rosig wie du. Aber du hast natürlich auch recht, dass es auch viele andere Probleme gibt.

Ich denke schon, dass wir eine Armee brauchen. Köhler hatte ja recht damit, dass wir auch international militärische Einsätze haben werden, um unsere wirtschaftlichen Interessen zu schützen (z.B. im Einsatz gegen Piraten vor Somalia), da reicht eine Polizeitruppe nicht. Ich denke auch nicht, dass das Schweizer System in Deutschland praktikabel wäre.
Was "wo geht die Reise hin" angeht: Ich glaube, Politik und Gesellschaft haben ein dickes Problem, was die Bundeswehr betrifft. Sie soll halt keine Lachnummer sein, aber andererseits hat man einen Bammel davor, dass es eine richtige Armee ist, die im Fall der Fälle eben auch tödliche Gewalt anwenden kann. Solange man sich nicht überwindet zu sagen: "Ja, wir wollen eine richtige Armee und wir wollen auch, dass sie gut ist", wird es immer ein blödes Herumeiern werden. Und die vdL ist da vermutlich noch weiter entfernt als die anderen, wenn für sie als Verteidigungsministerin die Kinderbetreuung die dringendste Baustelle der Bundeswehr ist.

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Sag mal, Klopfer...
ich hab jetzt auch mal ne Frage. ^^ Und zwar war ich auf der Seite von deinem Webservice, und dann auf der Seite Lektorat.
Da steht folgender Satz.
"Ich überprüfe Texte auf orthografische und grammatische Richtigkeit, korrigiere stilistische Mängel und gebe Hinweise auf inhaltliche und formale Schwächen."

Müsste es nicht "grammatikalische Richtigkeit" heißen? Und wenn nicht, warum ist das so?

Grüße, Johanna

Die Sprachwissenschaft benutzt "grammatikalisch" seit geraumer Zeit nicht mehr.

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#40823 Tu es biggrin.gif

Tse. :p

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was hälst du davon?

ich finds irgendwie cool. schade, dass meine eltern sowas nicht gemacht haben... ^^

Coole Idee! biggrin.gif Ich weiß allerdings nicht, ob ich den Nerv hätte, das einen Monat lang durchzuhalten.

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Ist es wahr, dass Deutschland rechtlich gar nicht existiert, weil es nach der Wiedervereinigung keine offizielle Neugründung gab? o.O (bin keine Deutsche). In welchen Blogeinträgen / Kolumnen schreibst du über das Leben in der DDR? (ich les grad GEO Epoche Die DDR, das hat mein Interesse geweckt smile.gif)

Nein, das ist nicht wahr. Rein rechtlich hat sich die DDR der BRD angeschlossen. Im Grundgesetz steht zwar, dass es so lange gilt, bis sich das gesamte deutsche Volk in freier Wahl eine neue Verfassung gibt, aber dort wurde nirgendwo vorgeschrieben, dass dies auch passieren müsste, sobald sich das Volk vereinigt.
Hm... Kolumnen... Die hier auf jeden Fall... Eine mit dem Thema "Kalter Krieg" ist in "Böses Hasi!" enthalten. Ansonsten fällt mir auf Anhieb kein Blogeintrag ein.

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WTF... find nur ich das verstörend?

Ich hab es gratis "gekauft" und verstehe es nach dem Lesen noch weniger. Abgesehen davon, dass das Mädel überall furzt, gibt es weder Inhalt noch Moral. O_o

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Blitzeis in Berlin - hoffentlich hoppelt der Hase unverletzt? angsthasi.gif oder bist du gleich daheim geblieben?

Sogar Ausnahmezustand wurde verhängt, kam in den Nachrichten... da ist ja wohl echt was los im Norden! Hier in München fallen grad ein paar einsame Schneeflocken - vermutlich auch nur, um morgen wieder zu tauen *seufz* Hättest du gern noch richtig Schnee oder reicht es dir jetzt vom Winter?

Als das Blitzeis war, hab ich aus dem Fenster geguckt und den Leuten beim Hinfallen zugeguckt. Zum Glück musste ich nirgendwohin.
Irgendwie hab ich den richtigen Winter schon vermisst. Hoffentlich wird es dann wenigstens ein richtiger Sommer.

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#40823

Wenn ich jetzt noch ein paar Mal mit "Ja" stimme, siehst du dann dass das immer wieder ich war? xD

Ja. biggrin.gif

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Twitter sagt, du schaust auch das Dschungelcamp: Denkst du, dass die Larissa echt durchgehend so schlimm ist, oder wird sie gezielt in Szene gesetzt mit Musik, Slowmotion etc bzw wieviel macht das aus? Und denkst du, dass die die Campzicke, den Friedensstifter etc schon vorher erkiesen und dann nur noch passende Aufnahmen von dem zeigen?

Ich denke, die Produzenten werden durchaus im Schnitt das verstärken, was sich nach den ersten Tagen herauskristallisiert (sie verstärken es ja auch durch die Kommentare der Moderatoren usw.). Dass sie sich die Rollen vorher ausdenken und zuweisen, glaube ich eher nicht, weil die Promis oft nicht vorhersagbar sind. Ist ja relativ oft so, dass einer der Promis wider Erwarten nur herumliegt und schläft. Und Gina Wild wurde ja auch eher so eine Art Camp-Mutti, anstatt alles irgendwie pornöser zu machen.

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Wann kommt endlich die nächste Mario-Lästerei? sad.gif

Hab ja schon gesagt, dass das Material da nichts mehr so Dolles hergibt. sad.gif

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#40823
Tu es!
Und wie wäre es mal wieder mit einer Vorschau für dieses Jahr? Sag nicht es sei zu spät, es sind noch mehr als neunzig Prozent des Jahres übrig zunge.gif

Nicht mehr! biggrin.gif

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#40778
Immerhin klingel sie bei euch wenigstens. DHL versucht das bei mir noch nicht mal. Ich wohne zwar im 5. Stock, aber das ist kein Grund seinen Job nicht zu machen. Einmal durfte ich zwei Wochen aufn Paket warten, weil der Nachbar am gleichen Tag in den Urlaub gefahren ist. Als er wieder da war, war auch der Geburtstag gelaufen, wo ich das verschenken wollte.

Einer, der eigentlich zu meinen Lieblingszustellern gehört, war wohl mal so durch den Wind, dass er mit dem Paket wieder aus dem Haus gelaufen ist und eine Karte hinterlassen hat, obwohl ich da war. (Er hatte nicht mal versucht, es beim Nachbarn loszuwerden.) Als ich ihn dann darauf ansprach, war er echt überrascht und peinlich berührt, weil er sich weder dran erinnern noch irgendwie erklären konnte, was ihn zu so einem blödsinnigen Verhalten getrieben hat. XD

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#40785

Noch eine Stimme dafür! Du machst das immer super, und so hat man auf vergnügliche Art und Weise nochmal das ganze Jahr vor sich smile.gif

kratz.gif

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#40823
Mach doch jetzt einen für 2014, die werden doch eh immer früher wink.gif

Mir fällt gerade kein Argument dagegen ein... o_o

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#40799
Keine Ahnung, was bitte los sein soll, das funktioniert für mich wunderbar. Natürlich mit deutscher IP. Hat sich wohl schon gelegt, oder?

Joah.

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#40802
Ich! Ich mag es! Aber du bist noch cooler als Lakritz!

Du kannst gern alle meine Lakritz-Portionen haben! biggrin.gif

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#40785
Ja! Ja! Ja! Bittebittebitte!!!

Heh. biggrin.gif

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#40823
Tu es! smile.gif

Immer noch? biggrin.gif

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#40799
Mittlerweile ist die Seite für die meisten Deutschen wieder zu erreichen, es werden aktuell aber immer noch IPs aus dem Großraum Mainz geblockt. (Wo Jugendschutz.net ja sitzt. Auch wenn es durchaus mutig ist sich darauf verlassen zu wollen, da lokale Ip Sperren innerhalb eines Landes ja nicht wirklich zuverlässig sind.)

Die Maßnahme kam erst, nachdem der Betreiber von Hentai Foundry wohl schon einmal den Provider wechseln musste, weil dieser ihn durch die Mails von Jugenschutz.net rausgeschmissen hat. (Mit der Angabe, dass dort Kinderpornos gehostet werden) Und um diesen Stress zu entgehen kam dann eben die Sperre.

Der Hoster und Betreiber sitzen beide in den USA, aber durch das direkte Anschreiben des Hosters und diesen "Offiziellen" Ton der Mail, welcher impliziert, dass Jugendschutz.net eine Regierungsorganisation ist, will sich da niemand in die Nesseln setzen und schmeißt den Betreiber ohne große Nachfrage raus. (Es war für den Betreiber wohl schon schwierig genug überhaupt an die Mail heranzukommen und herauszufinden warum und durch wen ihm gekündigt wurde)

Jugendschutz.net umgeht so jegliche gesetzlichen Handhaben und baut eine Drohkulisse auf, um trotzdem ihr Ziel eines besseren Internets zu erreichen..

Größenwahnsinnig trifft es daher durchaus...

Liebe Grüße,

Shyana

Früher hatte ich ja mal die Hoffnung gehabt, dass das mit dem übertriebenen Jugendschutz besser werden könnte, wenn die alten Sesselfurzer durch junge ersetzt werden. Aber die jüngeren sind ja oft auch so wahnsinnig prüde.

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#40755
Das finde ich jetzt sehr arg pauschalisiert. Ich wäre auf einer Montessori-Schule vermutlich tausendmal glücklicher gewesen. Klar, nicht jedes Kind kann mit dieser Art des Lernens umgehen, aber es gibt durchaus Schüler, für die "normale" Schulen Gift sind. Ich hab irgendwann einfach nur noch das absolute Minimum an Leistung gebracht, weil man mir so ziemlich alles, was mir potentiell Spaß gemacht hätte, kaputt gemacht hat. Und ja, darunter sind auch Sachen wie Physik und Biologie, nicht bloß Bilder malen und Lieder singen. Eine Schule, an der ich zwar auch dieses Minimum leisten muss, an der ich aber dann die Möglichkeit bekomme, spezielle Interessen weiter zu verfolgen ohne dass mir die Lehrerschaft vermittelt, dass diese Interessen quasi wertlos sind, nur weil sie in keinem Lehrplan stehen, wäre meine Traumschule gewesen.
Meines Erachtens krankt das Schulsystem daran, dass es versucht, jeden einzelnen Schüler in dieselbe Form zu bringen; Montessori-Schulen sehen ein, dass das unmöglich ist, und nehmen die Grundlagen, um damit so gut wie möglich zu arbeiten - beziehunsgweise dem Kind beizubringen, wie es das Beste aus dem macht, was es ist.

Schule ist ja dafür da, den Schülern eine möglichst breite Basis zu geben, um ihnen alle Wege zu öffnen. Und als Kind weiß man doch noch gar nicht, was einem tatsächlich später etwas bringen wird und was nicht. Wenn du sagst, dass ein Kind dank Montessori das Beste aus dem machen würde, was es ist, wäre das der Ausdruck des deprimierenden Gedanken, dass das Kind schon ganz früh in seinen Talenten, Interessen und Fähigkeiten festgelegt wäre.
Es ist jetzt schon problematisch, dass so viele Leute keinen blassen Dunst von Dingen haben, für die sie sich nicht interessiert haben. Viele Leute, die eher musisch oder sportlich drauf waren, können nicht vernünftig rechnen. (Und das rächt sich später oft mit Geldproblemen.) Viele Leute, die in Physik oder Chemie Asse waren, können nicht vernünftig kommunizieren. Jede Menge Menschen sind kulturell offenbar so ausgetrocknet, dass jeder Humor oberhalb von Cindy aus Marzahn zu hoch für sie ist. Wenn man jetzt noch mehr danach ginge, ob sie Bock drauf haben, so etwas zu lernen, wäre das sicher nicht unbedingt eine Verbesserung.
Es fällt einem nie wieder so leicht wie zu Schulzeiten, etwas zu lernen. Deswegen ist es gut, wenn man in dieser Zeit möglichst viel lernt. Denn die Sachen, die einem schwer fallen, lernt man später nur mit umso mehr Mühe oder gar nicht.

Und was die spezielle Förderung der Interessen angeht: Wenn du dich für etwas interessierst, warum brauchst du dann die Schule, um diese Interessen zu verfolgen? Private Interessen verfolgt man doch dann am besten in der Freizeit, in Vereinen oder in AGs, da kann man auch viel besser auf das persönliche Lerntempo eingehen. Und ich weiß nicht, was du für garstige Lehrer hattest. Selbst die schlimmsten Lehrer, die ich hatte, haben nie ein böses Wort über die Interessen und Hobbys ihrer Schüler gesagt. (Im Gegenteil, im Allgemeinen sind Lehrer wirklich froh, wenn sich die Blagen mal richtig aus eigenem Antrieb für etwas engagieren.)
Ich weiß gar nicht, wo dieses Anspruchsdenken herkommt, dass eine Einrichtung wie eine Schule, die immerhin für Hunderte oder gar Tausende Schüler gedacht ist, die individuellen Interessen von jedem Schüler besonders berücksichtigen muss. Vielleicht ist es ja ein erster Schritt zum Erwachsenwerden, wenn man begreift, dass man sich selbst kümmern muss, wenn einem etwas wichtig ist.

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#40782
Die Bücher kannst du dir ja aussuchen, was im Fernsehen läuft nicht. Dir klatscht ja keiner einen Stapel Bücher vor die Nase mit den Worten "hier, das darfst du diese Woche lesen und sonst nix". Du schwörst ja auch nicht gleichzeitig dem DVD-gucken ab, selbst wenn du beschließt, das Fernsehen einzustellen, oder? wink.gif

In diesem Sinne: Klopfer, was wären denn deine "Bücher, die man gelesen haben muss"? (Eigenwerbung zählt in diesem Fall nicht^^)

Es ist ja trotzdem nicht so, dass es nie etwas Gutes im Fernsehen gäbe. Es zwingt einen ja auch niemand, dauernd in die Glotze zu gucken und nichts anderes. Insofern gibt es auch keinen Grund, ganz prinzipiell auf das Fernsehen zu verzichten.

Ich hab keine Liste in der Art, ich find's wichtiger, dass Leute überhaupt lesen. Ich glaube, ich würde keinem Buch so eine Wichtigkeit zuordnen, dass ich guten Gewissens sagen könnte: "Das musst du jetzt lesen, selbst wenn dich das Thema nicht anspricht." Es ist für die Allgemeinbildung sicherlich gut, wenn man schon mal was von Goethe und Schiller gelesen hat, aber selbst da würde ich nicht sagen, dass der komplette Genuss von "Faust" etwas wäre, ohne das man lieber nicht leben sollte.

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#40785

Tu es!

Das wäre eine Stimme. biggrin.gif

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Verlierst du manchmal auch den Glauben an die Liebe? Ich habe einen Freund, von dem ich auch glaube, dass wir zusammen eine Familie gründen können. Aber gerade bin ich bei ihm zuhause und höre zu, wie sein Bruder nach einer zweijährigen Beziehung, die er erst vor ein paar Tagen beendet hat, schon wieder jeden Tag stundenlang mit der neuen Flamme telefoniert. Das macht mich irgendwie total traurig. Man hat so gar nicht das Gefühl, dass es ihm etwas ausmacht. Mein Freund wischt das ab mit "er ist halt in einer neuen Lebensphase, da trennen sich viele" (Studium). Für mich ist die Vorstellung trotzdem unglaublich traurig, so schnell wieder für jemand neues zu schwärmen, zwei Jahre sind ja doch nicht sooo kurz. Natürlich weiss ich, dass man sich fremdverlieben kann etc., aber so? Das lässt mich schon sehr zweifeln.

Ich hab keine Ahnung, ob ich selbst noch so richtig an die immerwährende Liebe glauben kann. Zu meinen eigenen Enttäuschungen kommen immer mehr Krisen bei Freunden, Bekannten und Verwandten. Ich sehe zwar auch Beziehungen, die offenbar gut funktionieren, aber ich verliere schon öfter die Hoffnung, dass ich noch eine Frau auf Dauer finde. :/ Ich knabber ja auch immer relativ lange an gescheiterten Beziehungen und bin ein bisschen misstrauisch, wenn ein Mädchen mal Interesse an mir zeigt, weil ich befürchte, dass es nur ein Strohfeuer ist und ich dann doch wieder allein bin, gerade wenn ich mich geöffnet hab.
Was mich angeht, vertraue ich ehrlich gesagt derzeit nur darauf, dass mich meine Katze dauerhaft liebt und mich nicht irgendwann für einen anderen sitzen lässt.

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Ich mag Mäuse, aber keiner sonst und jetzt bin ich traurig. sad.gif Was sagst du dazu?

Das ist traurig. :/ Aber ich bin mir sicher, es gibt Leute, die auch Mäuse mögen. (Meine Mama findet Mäuse sympathischer als Ratten.)

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Hi Klopfer!
Ich bin auf deine Hilfe angewiesen. Zur Zeit schreibe ich an einer Seminararbeit über deutsche Literatur und natürlich auch Autoren.
Und da bist du mir gleich eingefallen.
Ich würde gerne ein kurzes Interview mit dir führen. Per Mail, oder wie auch immer es dir lieb wäre. Wenn du die Zeit hättest, dann würde mich das tierisch freuen und mir auch helfen.
Das alles natürlich nur wenn du Zeit und Muße hast.

Klar, schick mir einfach eine Mail an klopfer@klopfers-web.de ^^

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