Klopfers Blog


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Kategorie: Lästereien

Der RTL-Shop verkauft in diesem Moment Digitalkameras mit "6 Millionen Megapixeln", zumindest laut Walter Freiwald. Das wären mal eben schlappe 6 Billionen. Da macht einerseits der lausige Digitalzoom nix mehr aus, allerdings ist der interne Speicher mit 32 Megabyte für 6 Terapixel nicht wirklich ausreichend dimensioniert.
Der 2-Zoll-Bildschirm ist übrigens laut dem Präsentator besonders groß. Natürlich, man muss ja die vielen Pixel auch alle sehen. Ich würde dafür allerdings einen 2-Meter-Bildschirm empfehlen. Den gibt's aber nicht für die lausigen 120 Piepen. Dafür ne Kameratasche.


Kategorie: Lästereien

Es ist nicht einfach, jemanden zu kritisieren, insbesondere wenn man die Person nicht persönlich kennt und nur per E-Mail die Möglichkeit hat, seinen Unmut über gewisse Inhalte der Internetpräsenz dieser Person zu kommunizieren. Nur zu gern möchte man einen Text in der folgenden Art verschicken:

Lieber Klopfer,

ich schreibe dir wegen des Textes über "Krieg der Welten", den du verfasst hast. Mir hat der Film sehr gefallen, obwohl ich die literarische Vorlage kenne. Die Verfilmung von "Herr der Ringe" wich auch sehr stark von J.R.R. Tolkiens Original ab, ohne dass es deswegen zu wesentlichen Beschwerden seitens der Fans kam. Jedoch respektiere ich deine Meinung und möchte betonen, dass ich weiterhin sehr gern deine Seite besuche, um meinen Alltag mit deinem cleveren Witz und der gekonnten Wortwahl zu versüßen.

Mit freundlichen Grüßen,
...

Natürlich sieht man auf den ersten Blick, dass diese Mitteilung nur so vor Fehlern strotzt. Die Anrede ist widerlich anbiedernd, die Abschiedsfloskel absolut überflüssig, und der letzte Satz ist ja quasi eine Revidierung der Kritik aus den Sätzen davor. Der Text muss also komplett überarbeitet werden, wobei sämtliche überflüssigen Formulierungen zu entfernen sind. Zur Unterstreichung der eigenen Haltung sind subjektive Empfindungen als objektive Tatsachen zu präsentieren, garniert mit ein paar herabsetzenden Vokabeln. Schon der erste Eindruck muss vermitteln, dass der Empfänger es nicht wert ist, Sorgfalt beim Schreiben des an ihn gerichteten Kommuniqués walten zu lassen. Daher werfe man die Rechtschreibung über Bord und tausche alle Satzzeichen gegen Ausrufezeichen, die gehäuft am Ende der Botschaft die ganze Verachtung des Autoren ins Gesicht des Geschmähten schleudern.

Unter Beachtung aller dieser Ratschläge müsste aus der obigen Botschaft in etwa folgende Mitteilung entstehen:

Hi ich will mich über die grütze beschweren die du über Krieg der Wekten schreibst du Affe der Film war gut un ja ich habe auch das Buch gelesen es muss doch nicht immer alles übereinstimmen bei Herr der Ringe hat sich auch keum einer beschwert obwohl im Buch viel mehr steht!!!!!!!!!!

Diese Mail schickte mir heute der aufmerksame Leser David Raabe, und wie man sieht, hat er alles richtig gemacht.



Kategorie: Lästereien

Eher nebenbei habe ich die Meldung vernommen, dass Fidel Castro seine Amtsgeschäfte abgegeben hat. Seine ausgefeilte Wortwahl fand ich aber gut:

Bumsfidel Castro

Zum Glück dauerte diese Rede mal ausnahmsweise keine 12 Stunden...



Kategorie: Lästereien

Am Fernsehschirm hatte man fast den Eindruck, dass neben dem Fußball auch ganz andere Spiele ihr WM-Finale erleben.

Mortal Kombat

Allerdings konnte man ja schon fast dankbar sein, dass wenigstens diesmal ein Spieler aufgrund eines Feindkontaktes zu Boden ging und nicht aufgrund des spontanen Drangs nach Schauspiel.


Kategorie: Lästereien

Heute spielen Frankreich und Italien um den Weltmeistertitel. Glücklicherweise konnte Deutschland sich vorhin mit einem Sieg von der WM verabschieden, anstatt mit hängenden Köpfen das Stadion verlassen zu müssen, wie es der Zweitplatzierte der WM machen wird.
Dennoch möchte ich eine kurze Prognose abgeben, und dafür ziehe ich mal die Refrains der Nationalhymnen zu Rate.

Zunächst der Refrain der französischen Nationalhymne, der Marseillaise:

An die Waffen, Bürger!
Formt eure Bataillone,
Vorwärts, marschieren wir!
Damit unreines Blut
unserer Äcker tiefe Furchen tränke!

Wer kann sich bei so viel Pazifismus noch über "Deutschland, Deutschland über alles" aufregen?
Und nun der Refrain der italienischen Nationalhymne "Fratelli d'Italia":

Lasst uns die Reihen schließen, Wir sind bereit zum Tod,
Wir sind bereit zum Tod,
Italien hat gerufen!
Lasst uns die Reihen schließen,
Wir sind bereit zum Tod,
Wir sind bereit zum Tod,
Italien hat gerufen!

Beim kommenden Finalspiel dürfte also alles klar sein: Die Franzosen können es gar nicht erwarten zu töten, und die Italiener sind bereit zu sterben. Herzlichen Glückwunsch zum Titel, Franzmann.


Kategorie: Lästereien

Anlässlich des Spiels heute gegen Italien ist es an der Zeit, euer Wissen über dieses Land aufzufrischen.

In der Antike war Rom das Zentrum eines Weltreiches. Ein ständiges Ärgernis für die römischen Kaiser und Senatoren waren allerdings die Italiener, die auch dort lebten, jedes lateinische Wort mit einem i oder a beendeten und sich im Wesentlichen durch Diebstähle hervortaten. Deswegen kam es bald zur Teilung des Römischen Reiches, und bei der nächsten Gelegenheit wurde der Name des Oströmischen Reiches in "Byzantinisches Reich" geändert, um die Erinnerung an diesen schrecklichen Ort zu tilgen. Westrom wurde den Germanen zum Fraß vorgeworfen.

In der Tat ist Italien so unbeliebt, dass selbst der Bischof von Rom seinen unmittelbaren Arbeitsplatz für unabhängig von Italien erklärt hat. Der jetzige Bischof ist auch noch Deutscher, was uns zu den besonderen Beziehungen zwischen Deutschland und Italien bringt.

Teile Italiens waren lange Zeit Teil des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation, weil es dort so schön sonnig war und man gerne seinen Urlaub da verbrachte. Als es allerdings mal zu einem Wetterumschwung kam, verlor man das Interesse an den italienischen Provinzen und schmiss sie aus dem Reich.

Die letzte italienische Erfindung, die die Welt beeinflusste, ist der Faschismus. Benito Mussolini war zunächst das Vorbild für Adolf Hitler, der allerdings merken musste, dass Mussolinis "Marsch auf Rom" zur Machtergreifung nur deswegen funktionierte, weil den Italienern so ziemlich egal ist, wer sie regiert, da sie sowieso nie das machen, was ihnen gesagt wird. Dazu kommt ihre Affinität zu allen Kriminellen, was sich später in der für italienische Verhältnisse recht langen Regierungszeit von Silvio Berlusconi bestätigte.
Als Hitler im Verlauf des Weltkrieges zunächst immer mehr militärische Erfolge feierte, fühlte sich Mussolini in seinem Selbstwertgefühl gepackt und griff Griechenland sowie die Briten in Afrika an. Nun hatten italienische Soldaten seit jeher etwa die Kampfstärke von 350 Gramm Magerquark und holten sich blutige Nasen, weswegen Mussolini bei Hitler um Hilfe betteln musste, um sich nicht vollständig zu blamieren. Spätestens seit den Niederlagen in Afrika und Griechenland ist die italienische Kriegsflagge weltbekannt - Weißes Kreuz auf weißem Grund:

Italienische Kriegsflagge

Überraschenderweise ist Italien bekannt für seine Automobilproduktion insbesondere im Bereich der Sportwagen. Das erstaunt um so mehr, als dass die Italiener gar nicht Auto fahren können. Medienberichten zufolge soll es in den 60er Jahren einmal einen Neapolitaner gegeben haben, der das Konzept der Ampel verstanden haben soll, später stellte sich jedoch heraus, dass diese Person aus Genf stammte. Aus diesem Grund setzt man in Italien Gastarbeiter aus Deutschland, Österreich und Brasilien ein, auch weil man festgestellt hatte, dass diese Fahrer nicht versuchen, bei Rennen dicht an der Tribüne vorbei zu fahren, um den dort anwesenden Damen die Handtaschen zu klauen.

Heute abend geht es jedoch um den Wettstreit im Fußball. Das Halbfinale Deutschland - Italien wird sicherlich ein spielerischer Knüller, und ich hoffe, dass die bessere Mannschaft das Spiel gewinnt, so lange es nicht die Italiener sind. Viel Glück!