Klopfers Blog

Nuff! Ich grüße das Volk. :hi:

Eine Möglichkeit, relativ leicht Videos für Youtube zu produzieren, ist, einfach auf Dinge zu reagieren, die andere gemacht haben und die man selbst noch nicht kennt, somit also ungeschönte, aber authentische Gefühlsregungen zeigt. Ich glaube, die erste Blüte dieser Reaktionsvideos kam damals auf, als „Two Girls, One Cup“ die kulinarischen sowie sexuellen Horizonte der arglosen Betrachter schlagartig erweiterte.

Eine beträchtliche Zahl von Youtube-Kanälen konzentriert sich hierbei auf Filme (und riskiert dabei natürlich immer, was wegen Urheberrechtsverletzungen auf den Deckel zu kriegen, falls zu viel vom Film gezeigt wird oder die Youtube-KI auf die verwendete Musik anspringt). Ich habe den Verdacht, dass die Zuschauer solche Reaktionsvideos gerne gucken, weil sie sehen wollen, wie andere ihre Lieblingsfilme finden, um so noch einmal die Aufregung aufleben zu lassen, als sie selbst die Filme zum ersten Mal schauten. Und wenn man halt keine Freunde dafür findet oder die nicht wie erhofft reagieren, ist man umso dankbarer, wenn wenigstens jemand auf einer Videoseite das tut.

Bild 9673

Ich bin zufällig auf ein paar dieser Kanäle gestoßen und habe mal einige Reaktionen verschiedenster Leute auf eine Reihe von Filmen angeschaut, auch weil ich neugierig war, ob sich je nach Land die Reaktionen auf recht erfolgreiche Komödien unterscheiden oder ob der Humor in diesen Filmen nahezu universell verständlich ist. Aber das rückte bei einigen Filmen rasch in den Hintergrund, weil ich eine andere Reaktion relativ oft bemerkte.

Zuerst fiel es mir bei Videos auf, in denen die Leute sich „Die unglaubliche Reise in einem verrückten Flugzeug“ („Airplane!“) anschauten. Fast ausnahmslos haben sich alle köstlich amüsiert und herzhaft gelacht – unabhängig von Geschlecht, Nationalität oder Hautfarbe. Mehrmals kam nach einem Lacher oder am Ende des Films dann aber ein fast entschuldigendes „Natürlich könnte man so einen Film heute nicht mehr machen“.

Damit war nicht gemeint, dass ein weiterer Film dieser Art heute zu altmodisch wirken würde oder als Abklatsch gelten könnte, sondern dass sich Leute an den Witzen stören würden. Keiner der Reagierenden fühlte sich gestört (selbst wenn sie bei den Fragen des Flugkapitäns an den kleinen Jungen kurz nach Luft schnappen mussten), aber nicht wenige waren überzeugt davon, dass andere das tun würden und man deswegen darauf verzichten müsste, heutzutage noch solche Gags zu machen.

Noch häufiger passierte das beim Film „Die Glücksritter“ („Trading Places“), der ebenfalls übergreifend sehr gut ankam. In dem Film mit Eddie Murphy, Dan Aykroyd und Jamie Lee Curties kommen Rassisten vor, werden aber auch klar als unsympathisch dargestellt. Was ist also der Stein des Anstoßes, der allerlei Leute dazu brachte zu sagen, dass man das heute nicht mehr machen könne? Dan Aykroyd verkleidet sich an einer Stelle im Film als Afrikaner. Uh, Blackfacing, voll böse. Das hat damals, als der Film in die Kinos kam, keine Sau interessiert, selbst die Schwarzen in den USA nicht (die hatten noch richtige Probleme). Und auch den Schwarzen, die heute auf Youtube bei dieser Szene sagen: „Das geht heute natürlich nicht mehr“, merkt man an, dass sie sich selbst gar nicht wirklich angegriffen fühlen, sondern das eher sagen, weil man ihnen halt dauernd gesagt hat, wie böse das ist. Warum sollten sie sich aber auch beleidigt fühlen: Der Film macht sich nicht über Schwarze lustig, sondern über Rassisten; Assoziationen mit Minstrel-Shows von vor hundert Jahren sind arg bemüht, weil abgesehen von „Man schminkt sich das Gesicht schwarz“ keine inhaltlichen Parallelen da sind.

Fast vollständig von der Kritik verschont war „Ghostbusters“ – da gerade erst ein echter dritter Teil in den Kinos lief, ist „Kann man nicht mehr machen“ hier eher eingeschränkt plausibel. Aber ganz kam der Film nicht davon: Ein junges Mädel auf Youtube war sichtlich angepisst davon, dass Dana Barrett (Sigourney Weaver) nicht zur Polizei rennt und Peter Venkman (Bill Murray) und Louis Tully (Rick Moranis) wegen ganz doll böser sexueller Belästigung anzeigt, was insbesondere bei Moranis‘ Charakter sehr übertrieben wäre, weil der ja nichts anderes macht als ein bisschen unbeholfenen Smalltalk mit Dana inklusive Einladung zu seiner Party. Venkman ist wiederum ein typischer Bill-Murray-Charakter: ein Arschloch, das die Zuschauer im Laufe des Films auf seine Seite zieht, indem es zeigt, dass es dazulernt und doch ein Herz aus Gold hat.

Im Endeffekt haben wir also ganz schön viele Leute, die etwas in der Art, die ihnen wahnsinnig viel Vergnügen bereitet hat, derzeit selbst gar nicht produzieren würden, nicht wegen fehlender Mittel oder mangelnder Kreativität, sondern weil sie Bammel davor hätten, dass irgendwer dabei jammern könnte, wie furchtbar traumatisierend das für ihn wäre. Und dummerweise betrifft das nicht nur Zuschauer, die Filmemacher und Studios sehen sich diesem Druck ja selbst ausgesetzt und haben auch die Schere im Kopf. Ob dann die Konsequenzen tatsächlich so eintreten würden wie befürchtet, ist zwar äußerst zweifelhaft, aber wenige werden das Risiko eingehen und es einfach mal wagen, weil niemand Millionen von Dollar oder Euro in den Sand setzen will, weil man sich einen Shitstorm samt Boykott eingehandelt hat.

Bei all dem Quatsch ist es auch kein Rätsel mehr, dass gerade jüngere Menschen mental deutlich belasteter sind als die vorherigen Generationen in dem Alter, selbst ohne den Einfluss der Covid-Pandemie. Das liegt wohl kaum daran, dass es früher viel weniger Probleme gegeben hätte. Man hatte einen Kalten Krieg, No-Future-Fatalismus und mehr Verbrechen, und die Umweltbewegung ist auch nicht erst von Greta Thunberg erfunden worden.

Ich kann mir vorstellen, dass wenigstens ein kleiner Teil der psychischen Probleme heute auch daher kommt, dass den Leuten nicht gegönnt wird, irgendwas einfach mal zu genießen. Ständig erinnert man sie daran, dass diese Sache ganz furchtbar diskriminierend wäre und jene Sache total steinzeitliches Denken verkörpern würde, und am besten sollte man alles hinterfragen, weil ein paar Narzissten sich in einem Opferkult suhlen und alle anderen darauf gepolt sind, sich für sie mitzusorgen, anstatt ihnen einen Klapps hinter die Löffel zu geben. Manche Beschwerden sind berechtigt, ja. Aber nicht jede, und dass wir uns von Menschen, die aus der Trotzphase nie rausgekommen sind, so treiben lassen, ist vermutlich schädlicher für unsere Gesellschaft als vieles, was die vorgeblich bekämpfen.

Was ich damit sagen will: Wenn was schöne Gefühle verursacht und niemandem unmittelbar schadet, genießt es einfach. Und wenn euch das jemand madigmachen will, sagt ihm, dass er sich seine Belehrungen dreifach gefaltet in den Hintern schieben kann.

Nach diesem guten Ratschlag möchte ich die Aufmerksamkeit auch auf etwas Vergnüglicheres lenken: Für Premium-Mitglieder habe ich vor ein paar Tagen eine Foto-Lovestory mit dem etwas spannungstötenden Titel "Gefangen in der Zeitschleife!" hervorgekramt, die zumindest in der Grundidee auch deutlich von einem Komödienklassiker inspiriert zu sein scheint.

Bild 9666

Vor über zehn Jahren schrieb ich ein paar Kolumnen für die Website GamersUnity. Eine davon hatte ich später in "Mein Weg zur Weltherrschaft - Phase 2" zweitverwertet, die anderen waren nach einem Relaunch dieser (inzwischen gänzlich abgekratzten) Gaming-Seite schlicht verschollen (wenn man sie nicht über Archive.org gesucht hat). Angeregt von mischka habe ich diese Texte nun alle wieder hervorgekramt und auf Klopfers Web als Premium-Inhalt reingestellt, weil die (obwohl manche eine gewisse Aktualität bis heute haben mögen) eben doch sehr alt sind und daher am ehesten für Enthusiasten und Komplettisten interessant sein dürften.

So, ich versuche jetzt, meine Nicht-Covid-Erkältung auszukurieren. 🤒 Bleibt gesund, seid lieb zu Tieren und wir lesen uns beim nächsten Mal. Bis dann! :bye:

Mehr zu lesen:

Thumbnail

Immer diese Kommerzopfer

Veröffentlicht am 05. Dezember 2012 um 17:00 Uhr in der Kategorie "Meine Sicht der Welt"
Dieser Eintrag wurde bisher 33 Mal kommentiert.
Thumbnail

Wie kann man Klopfers Web unterstützen?

Text veröffentlicht im November 2017
Klopfer erzählt, wie man helfen kann, Klopfers Web zu erhalten und besser zu machen - sowohl ohne als auch mit Geldeinsatz. [mehr]

mischka
Kommentar melden Link zum Kommentar

Ich wurde in deinem Blog erwähnt, mehr kann ich im Leben nicht erreichen.

7
Geschrieben am
Svenna
Kommentar melden Link zum Kommentar

Ich möchte ein Autogramm von mischka!

3
Geschrieben am
Ze-em
Kommentar melden Link zum Kommentar

Gute Besserung Klopfer!

2
Geschrieben am
qwzt
Kommentar melden Link zum Kommentar

Sehe das durchaus ähnlich wie du Klopfer, und das ist wohl auch ein Grund dafür, dass ich Rick und Morty so feiere. Eigentlich geht mir der Humor an vielen Stellen zu weit, bzw. finde ich das nicht mehr unbedingt lustig. Aber mir gefällt, dass sie sich halt einfach keine Grenzen setzen lassen. Ist schon selten geworden, gerade in den großen Produktionen. Der neue James Bond z.B. war ja auch ziemlich weichgewaschen.
Ansonsten auch von mir gute Besserung!

2
Geschrieben am
A
Kommentar melden Link zum Kommentar

"Ich kann mir vorstellen, dass wenigstens ein kleiner Teil der psychischen Probleme heute auch daher kommt, dass den Leuten nicht gegönnt wird, irgendwas einfach mal zu genießen. "

Hier eine persönliche Bestätigung.
Ich bin Jahrgang 1993 und habe viele Jahre meiner Zwanziger mit Depressionen verbracht.

Ich bin in meiner Abizeit etwas in die linke Szene gerutscht, wobei ich selber nie wirklich politisch aktiv war, aber ich habe mich mit den Linken im Großen und Ganzen ganz gut verstanden und mich gut angenommen gefühlt.
Außerdem ist man als junger Mensch allgemein natürlich etwas idealistischer.

Mit der Zeit hat sich mein Freundeskreis gespalten; ein Teil meiner Freunde haben sich mehr auf ihr eigenes Leben konzentriert, während in der Identität der anderen Politik eine größere Rolle gespielt hat; und wenn man sich als Antikapitalist und Systemkritiker versteht, dann ist dementsprechend eine enorm konsumkritische Haltung vorhanden. Das heißt, man darf an allem Möglichem keinen Spaß haben, weil dies das System unterstützt.
Zwei Ausnahmen, bei denen Spaß nach Ansicht meines Ex-Partners und dem Kreis an Menschen, mit denen er sich mit der Zeit immer mehr umgeben hat, erlaubt sind: Drogen (hiermit meine ich auch Alkohol) und alles, was politischen Aktivismus betrifft (Wälder besetzen, Barrikaden bauen, vor Polizisten davon laufen, usw. - sind ja lapidar gesagt alles aufregende Erlebnisse).

Also klar, es gibt auch noch ein paar mehr Sachen, die Spaß machen dürfen, aber das sind eigentlich die zwei großen Pfeiler, die übrig bleiben, und mit denen ich mich in dem Maße nicht identifizieren konnte.

Als Folge war mein Leben relativ spaßbefreit, was sich zwar schon aushalten ließ, aber motivierend ist es halt auch nicht. Ich wollte auch nicht meckern, immerhin ging es mir ja objektiv betrachtet "gut"; ich hatte keine Geldsorgen oder Ähnliches und mir ist im Allgemeinen auch nichts Schlimmes widerfahren.

Ich hatte lange Zeit gedacht, ich müsse mich "bessern", um meine Depressionen zu überwinden.
Aber dann kamen einige Umstände zusammen, dass ich verstanden habe, dass ich mir die Trennung von meinem Ex-Partner, da sein Lebensstil und seine Ansichten mir schlichtweg nicht gepasst haben und ich nicht mehr weiter die Hoffnung hatte, dass sich das wirklich ändern würde.
Mein Ex-Partner war natürlich nicht verantwortlich für meine Depressionen. Aber die Entfernung von ihm und diesem enorm idealistisch motiviertem Umfeld hat mir im Anschluss unglaublich stark bei meiner Gesundung geholfen.

Ich habe sehr viel reflektiert und bin die letzten zwei Jahre enorm gewachsen. Es fühlt sich heute so an, als wäre mir mein persönlicher Wachstum in den vorigen Jahren durch diesen Idealismus / die politische Korrektheit / die vorauseilende Selbstzensur verwehrt geblieben. Wenn manche Gedanken gar nicht erst erlaubt sind, weil sie einen zu einem schlechten Menschen machen, dann schränkt man sich unglaublich ein.

Ich habe erst durch meinen neuen Partner gelernt, das Leben wirklich zu genießen, und ich bin unendlich dankbar dafür.
Außerdem bin ich für mich zum Schluss gekommen, dass es keinen Sinn macht, die Erde zu "retten", wenn man das Leben dafür nicht mehr genießen darf. Für wen soll man denn etwas retten, für wen soll man die Welt "zu einem besseren Ort" machen, wenn die Genussmöglichkeiten so stark eingeschränkt werden, dass es keinem wirklichen Genuss mehr gleich kommt?

Ich fühle mich heute politisch unentschlossener denn je, und ich möchte nach wie vor "Gutes" tun, wobei ich mir nicht sicher bin, zu welchem Anteil dieser Wunsch von Innen heraus kommt, und zu welchem Anteil es Druck von Außen ist.
Das Wichtigere ist jedenfalls aktuell für mich, als Erstes auf mich selber zu schauen. Ich habe jetzt keine Depressionen mehr, und ich habe auch keine Angst, dass sie zurück kommen könnten. Das hätte ich noch vor einigen Jahren so nicht für möglich gehalten.

Und eigentlich ist die Welt dadurch tatsächlich ein Stück besser geworden: Denn auch ich selber bin ein Teil eben dieser Welt, und mir geht es faktisch unglaublich viel besser.
Abgesehen davon habe ich mittlerweile immer mehr die Vermutung, dass es auch für unsere Gesellschaft besser ist, wenn ich ganz kapitalismuskonform als gesunde Arbeitnehmerin meinen Teil dazu beitragen kann, den Laden am Laufen zu halten, als dass ich mich mit irgendwelchen Kleinigkeiten aufhalte, die im Endeffekt wenig Relevanz haben.

Ein perfektes System und perfekte Menschen gibt es ohnehin nicht, und nur weil man Probleme identifiziert hat, heißt das noch lange nicht, dass ihr vermeintliches Gegenteil die Lösung darstellt.


Eine Sache, die ich mich aber weiterhin frage, ist: Wird es den Menschen im Allgemeinen mittlerweile bewusster, dass sich die politische Korrektheit / Umweltbewegung / Diversity / etc immer weiter verrennt und eine ausgeglichenere Sicht von Nöten ist?
Ich habe da natürlich eine subjektiv stark verzerrte Sicht, da ich mich in jüngster Zeit aufgrund meiner persönlichen Vergangenheit so viel damit auseinander gesetzt habe und dadurch den Eindruck habe, dass genau dieses Thema immer häufiger thematisiert wird (zumindest in meinem persönlichen Umfeld und vereinzelt auch in privaten Medien, den Dogmatismus der Öffentlich-Rechtlichen hingegen finde ich aktuell sehr besorgniserregend).

7
Geschrieben am
Klopfer
Kommentar melden Link zum Kommentar

Vielen Dank für den Kommentar, A!
Ich habe das Gefühl, dass sich die Bevölkerung langsam schon etwas mehr dagegen wehrt, weil viele Leute diese Widersprüche sich selbst gegenüber auch nicht mehr verleugnen können, je mehr ihr Umfeld und ihre Interessengebiete davon betroffen sind.

0
Geschrieben am
Mentos
Kommentar melden Link zum Kommentar

Danke A für die sehr persönliche Einsicht. Als jemand der ein gutes Stückchen älter ist, ich konnte mich früher auch mal mit eher linken Positionen identifizieren, bzw. tue das immer noch, nur dass die, die das linke politische Geschehen bestimmen leideran diesen Positionen weniger Interesse haben.

Ich sage, wer voll arbeitet, muss davon auch leben können. Ich finde funktionierende Arbeitnehmervertretung wichtig, um Arbeitsverhältnsse zu verbessern und faire Löhne durchzusetzen. Dass wir Mindestlohn brauchen ist ein Ergebnis der Entmachtung von Gewerkschaften, bzw. der "Deutschland AG" die Gewerkschaften hatten auch hausgemahcte Probleme, aber ein anderes Thema. Ich finde auch, dass Krieg die so ziemlich letzte Option sein sollte, aber im Notfall ist es eine. In Afghanistan einzumarschieren war kein Notfall.
Ich finde auch große Firmen, die hier große Gewinne machen, sollten ein bisschen as davon in Form von Steuern hier lassen.

Das war mal früher klassisch links. Heute weiß ich das ehrlich nicht mehr, weil die Identitätspolitik die linken Parteien gekapert hat. Einige alte Linke haben dazu ja auch mal gesagt, Wolfgang Thierse zum Beispiel und dafür viel Kritik geerntet.

Und bitte nicht falsch verstehen, ich bin dafür, dass Schwule und Lesben heiraten dürfen, ich bin dafür, dass Hautfarbe keinen Unterschied machen darf bei den Jobchancen und der Behandlung durch die Polizei. Aber das sidn für mich eher Randthemen, vielleicht weil ich diesen Gruppen nicht angehöre, aber sicherlich, weil die auch nicht die Mehrheit ausmachen und es da einfach dringendere Probleme gibt. Pflege muss besser bezahltudn organisiert werdne, sonst haben wir bald keine mehr. Das Höfesterben muss aufhören, Bauern brauchen mehr Geld für ihre Produkte, sonst haben wir irgendwann nichts mehr zu essen. Und irgendwie müssen wir auch die Umwelt schützen, sonst haben wir keinen Planten mehr auf dem wir leben können.

Ich will das alles gar nicht so schwarz malen, ich glaube an den Fortschritt und dass die Menschheit bisher immer Lösungen gefunden hat. Und ich finde wie Klopfer, es braucht auch Humor im Leben und wie A sagt, auch Genuß. Und den sollte man sich nict vermiesen lassen. Was ist noch schlimmer als ein Leben mit Problemen? Ein Leben mit Problemen, wo es nicht mal was zu lachen gibt!

5
Geschrieben am
Praeriebaer
Kommentar melden Link zum Kommentar

Hat der Hase über Neujahr seine Zähne verloren?

Werde wieder bissiger statt dauernd zu relativieren.

0
Geschrieben am
Praeriebaer
Kommentar melden Link zum Kommentar

Wegen linken Idioten wurden wir international soooo weit abgehängt, dass es unmöglich ist in diesem Lande überhaupt so viel Wertschöpfung zu erreichen, dass man seine Familie mit seiner Arbeit ernähren kann!

Ein Elektriker verdient als einer der Gefragtesten Arbeitnehmer überhaupt 16€/Stunde Brutto. Davon hat der 1800€ ausbezahlt. Was kriegt man für 1800€ in diesem Land?
Wohnung:800€
Auto: 700€
Essen:300€
GEZ und Netflix sind nichtmal mit drin! Reicht grad für den ALLEINE!

Den Stundensatz von 80€, die er laut Rechnung kostet geht für alles Mögliche drauf, was unseren Sozialstaat halt so unbezahlbar macht. In den USA hätte er von der Kohle 50€ für sich selbst.

0
Geschrieben am
abc
Kommentar melden Link zum Kommentar

Und ein Problem, wenn er mal krank wird.

Nein, da habe ich lieber etwas weniger und muss mir dafür keine Angst um medizinische und soziale Versorgung machen. Auch Obdachlose sieht man bei uns Gott sei Dank weniger als in den USA.

0
Geschrieben am
Praeriebaer
Kommentar melden Link zum Kommentar

Die Obdachlosen sieht man nicht, weil sie irgendwo einquartiert wurden und es in unserem Klima sehr unattraktiv ist, obdachlos zu sein. In den amerikanischen Städten mit den meisten Obdachlosen ist das garnicht so schlimm. gleiches gilt global:
In Kanada oder Skandinavien sind keine Obdachlosen anzutreffen, während in Teilen Afrikas die Mehrheit der Leute in Obdachlosenartigen Verschlägen wohnen.

Der Amerikaner hat durchaus auch die Möglichkeit 400€/Monat für eine Krankenversicherung auszugeben. JEDER Erdenmensch hat die Möglichkeit mit unseren Kosten eine ebenbürtige oder BESSERE Gesundheitsversorgung zu finanzieren. Die Amis haben nur ein problem, Amerikaner haben Anwälte und die sorgen für das teuerste Gesundheitssystem wegen bekloppten Klagen. Dafür bekommst du hier in Deutschland nix für Ärztepfusch. gornischts!

0
Geschrieben am
abc
Kommentar melden Link zum Kommentar

Ja, weil sie einqaurtiert wurden. Diese Quartiere werden teilwese vom Sozialstaat finanziert. Ist global gesehen auch so, in den Ländern, in denen sich ein Staat diese Hilfe leisten kann, wird sie geleistet, in denen, in denen es der Staat nicht kann (oder will, siehe USA).

Und ja, klar gibts da Versicherungen. Aber auch die muss man sich erstmal leisten können. Das ist der springende Punkt. Man kann die Schwachen hinter sich lassen, ja. Aber will man das?

0
Geschrieben am
Praeriebaer
Kommentar melden Link zum Kommentar

Die Meisten sind nicht deswegen schwach, weil sie zu nichts in der Lage wären, sondern weil ihnen nie etwas abgefordert wird!

Meine Rechnung ist relativ realistisch, denk ich mal. Die 300 hätte ein Hartz4 Empfänger auch zum leben übrig, er hat aber nicht gelernt mit seinem Geld auszukommen und meistens jede Menge Schulden oder astronomische Kosten für Haustiere etc. Kosten die bei Arbeitnehmern sowieso niemals aufkommen würden- Wir helfen den leuten nicht, wenn wir alle mit durchschleppen.

0
Geschrieben am
Gast
Kommentar melden Link zum Kommentar

In Dänemark gibt es keien Obdachlosen, dort gibt es ein Recht auf eine Unterkunft, Obdachlosen wird dort eien Wohnung gegeben und sie werdne betreut, damit sie in die Lage kommen, einen Hausstand selbst zu führen.

Ja, einfach nur den Geldbeutel öffnen ist ne doofe Idee, aber Hilfe richtig gemacht kann auch einen Mehrwert bedeuten. Wenn man obdachlos ist, ist es nicht so leicht da wieder rauszukommen, ohne Adresse sind bestimmte Unterstützungen nicht zu kriegen, geschweige denn ein regulärer Job oder eine reguläre Wohnung.

Ich bin schon bei dir, Eigeninitiative sollte man fordern und fördern. Aber trotzdem kann man auch unverschuldet in schwere Not geraten und ich halte es nicht für einen Fehler, dass man als Gesellschaft zusmamenhält und die anderen nicht untergehen lässt.

0
Geschrieben am
Rakshiir
Kommentar melden Link zum Kommentar

Gute Besserung Klopfer.

Davon ab: Ich hab letztens ein Video gesehen von einem Youtube Kanal, der aus anderen Gründen darüber mal geredet hat, ob "A new Hope" (aka der erste Star Wars Film) heute noch so beliebt wäre, würde er rauskommen.
Ich denke dass viele den immernoch mögen würden, weil er ein tolles Universum vorstellt, in verständlicher Art und Weise, mit interessanten Charakteren. Aber ich denke auch, dass der heute nicht gemacht würde - immerhin kommt da kein dunkelhäutiger Charakter vor, kein LTBAKSODNI Zeug. Was in dem Fall ehrlich gesagt traurig ist, wenn man wirklich darüber nachdenkt, wo der Fokus heut liegt und dass man so einen Film vermutlich vermurksen würde (sieht man ja an den "neuen" Star Wars Filmen, die ja auf den "heutigen Stand" gebracht wurden und bei vielen Fans absolut unbeliebt sind, WEIL man sich nicht auf die zentralen Dinge konzentriert hat).

Und ja, es gibt Filme (alte James Bond sind ein gutes Beispiel), die sind ein Produkt ihrer Zeit. Dass heute Leute sich aufregen wie schlecht dies oder jenes ist, finde ich schon n bissl seltsam. Ja, manche Dialoge und Dinge würde man heute anders darstellen, und da sehe ich auch durchaus einen vernünftigen Grund. Das heisst aber nicht, dass man die Filme zerreissen muss. Genauso sind Schauspieler nicht sexistisch, die damals so eine Rolle gespielt haben.

Es gibt also schon Beispiele, in denen man Änderungen machen sollte. Ich denke aber, die Linie was heute getan würde, oder was geändert würde ist zu weit gesetzt.

2
Geschrieben am
Feivel
Kommentar melden Link zum Kommentar

@Praeriebaer: Du trittst hier sehr, ich nenne es mal höflich meinungsstark, auf. Leider offenbarst du aber ganz grundlegende Unkenntnisse, wenn du Sachen schreibst wie

"In Kanada oder Skandinavien sind keine Obdachlosen anzutreffen, während in Teilen Afrikas die Mehrheit der Leute in Obdachlosenartigen Verschlägen wohnen."

Hier mal die Erfahrung von jemandem, der da war, im echten Leben, und nicht nur darüber gelesen hat: Du musst in Vancouver aufpassen, nachts nicht auf einen schlafenden Obdachlosen zu treten, wenn du durch die Kernstadt gehst. Es ist noch nicht so schlimm wie in Kalifornien, aber der Trend geht definitiv in die gleiche Richtung. Also ganz weit weg von deinem "nicht anzutreffen".

Eine starke Meinung kann man haben. Fakten helfen aber, mit der Meinung auch ernst genommen zu werden. Zum Rest von dir spare ich mir jetzt mal den Kommentar, du springst da teils über die Grenze zu menschenverachtendem Dreck.

1
Geschrieben am
Praeriebaer
Kommentar melden Link zum Kommentar

Das ist jetzt auch nichts neues für mich mit Vancouver.

Es ist die allgemeine historische Tendenz: Menschen empfinden Notwendigkeiten und werden dann tätig um Missstände aus dem Weg zu räumen.

0
Geschrieben am
abc
Kommentar melden Link zum Kommentar

Mir ging es nicht primär um Hartz 4. Mir ging es um Leute, die eben nicht können, obwohl sie wollen. Behinderte, chronisch Kranke, etc.

0
Geschrieben am
O.W.
Kommentar melden Link zum Kommentar

@ Praeriebaer

JEDER Erdenmensch hat die Möglichkeit mit unseren Kosten eine ebenbürtige oder BESSERE Gesundheitsversorgung zu finanzieren.


Was wärest Du bereit auf diesen Satz zu wetten? 1.000€? Ich nenne Dir die Bedingungen und Du findest binnen 6 Monaten eine Versicherung für den Betrag, den unser ach so teures Gesundheitssystem kostet, die langfristig in Beitrag nicht überschritten und in Leistung nicht unterschritten werden dürfen. Drei Fälle. Wenn Du alle drei schaffst, sind die 1.000€ von meinem Konto gerne Dir. Ansonsten zahlst Du mir die 1.000€? Ist das in Ordnung? Oder, wie die Amis sagen: Do you put your money where your mouth is? Or do you chicken out?

Und nein, ich nehme keinen billigen Fall, wo jemand kein Geld hat und vom Sozialsystem getragen wird. Nur arbeitende Bevölkerung. Einer der drei Fälle wird sich an mir selbst orientieren, weil ich damit durchaus gut Geld sparen könnte, wenn es das postulierte gäbe. Da wären die 1.000 € ganz schnell wieder drin und ich würde gerne die Wette verlieren und viel Geld oder Gesundheitsleistungen.

0
Geschrieben am
Praeriebaer
Kommentar melden Link zum Kommentar

Behinderte hierzulande leiden noch unter Kündigungsschutz. Der Hauptgrund warum sie auf dem freien Arbeitsmarkt überhaupt keine Chance haben. Ich bezweifle ganz stark, dass es ihnen in einem assozialerem Staat noch schlechter ginge als jetzt.

0
Geschrieben am
Jirenta
Kommentar melden Link zum Kommentar

Also Präriebär, ein Behinderter LEIDET nicht unter dem Kündigungsschutz, für viele ist das die einzige Möglichkeit, überhaupt noch erhobenen Hauptes arbeiten zu können. Du hast in der Vergangenheit schon viel geschrieben, auch viel grenzwertiges. Das ist mal wieder was, das mir die Hutschnur hochgehen lässt.

Es wird immer, in jedem System, in jedem Land und jeder Dekade, Schmarotzer geben, die bestehende Systeme und Lücken ausnutzen. Das kann man nicht wegdiskutieren. Aber von Ausreißern in der Statistik auf die Gesamtheit zu schließen, ist (nett gesagt) ein böser Anfängerfehler bis hin zu grob fahrlässig (reell gesehen).
Du versuchst, zu polemisieren, das klappt hier aber selten bis gar nicht. Ich bin ehrlich gesagt erstaunt, dass du es auch nach Jahren immer wieder versuchst.

2
Geschrieben am
Sir of Toastland
Kommentar melden Link zum Kommentar

Ich finde es so unfassbar spannend, dass Praeribaer ausgerechnet die Vereinigten Staaten als großes Vorbild nimmt. Das "Dritte-Welt-Land mit Gucci-Gürtel", um einen Internetnutzer zu zitieren. Man schaue nur mal bei r/antiwork vorbei, um ein Bild der Eskapaden dieses Arbeitsmarktes zu sehen. Da kann man teilweise als Einzelperson nicht von einem Job leben. Und dann im nächsten Schritt Menschen derart herabzuwürdigen. Zumindest ist die Polemik billig.
Ich bin ehrlich traurig für dich, wie tief verwurzelt dein Denken "Gesellschaftswert = Lohnarbeit" sitzt. Das Leben gilt dem BIP, jawoll! Und als nächstes sind die Grün-Linken Ökofaschos Schuld am Untergang des Abendlandes. Hätten sie doch dem goldenen Kalb gefrönt!
Ich wünsche dir, ein schönes Buch der Philosophie zu erwischen, dass deinen Horizont für mehr Sinn in Leben und Gemeinschaft weitet.

0
Geschrieben am
O.W.
Kommentar melden Link zum Kommentar

@Praeriebaer

Also leeres Geschwätz. Hatte ich vermutet. Oder sind die 1.000€ zu wenig? Dann sag gerne mehr. Geld ist doch eine gute Triebfeder. Über 10.000€ würde ich aber ungerne gehen, denn da fängt es doch schon an, schmerzhafz zu werden, wenn man den Betrag unerwartet verliert. Und ich gehe doch bei den Bedingungen weit in Deine Richtung, indem ich von Dir nur drei Beispiele verlange, um die Aussage

JEDER Erdenmensch hat die Möglichkeit mit unseren Kosten eine ebenbürtige oder BESSERE Gesundheitsversorgung zu finanzieren.
zu belegen. Normalerweise bedürfte dieses eines vollständigen Aussschlusses selbst theoretischer Einzelfälle. Ich möchte nur, dass Du für drei reale oder realitätsnahe Beispiele zeigst, dass Deine Aussage an denen nicht scheitert. Wenn Du nicht auf die Wette eingehst, dann muss man ja meinen, dass Du Deine eigene Aussage für falsch hältst. Sonst könntest Du doch garnicht verlieren.

0
Geschrieben am
mischka
Kommentar melden Link zum Kommentar

@Praeriebaer: Tipp: Der All-Quantor ist i.A. leichter zu widerlegen, als zu beweisen, insbesondere außerhalb der Mathematik... Du hast schlechte Karten...

0
Geschrieben am
Praeriebaer
Kommentar melden Link zum Kommentar

Bin raus! hatte die letzten Tage anderes zu tun, was mir schockierend deutlich gezeigt hat, wie kaputt hier schon alles ist. Unser System ist abgrundtief unfinanzierbar, weil wir jeden mit durchschleppen wollen. Das könnt ihr nicht widerlegen, ihr wollt es bloß nicht wahrhaben.

Wieviele Behinderte arbeiten denn so bei euch in den Unternehmen, aktuell? Und wenn ja, warum nicht?

0
Geschrieben am
mischka
Kommentar melden Link zum Kommentar

Bin raus
Schade, ich hätte gerne gesehen, wie du 1.000€ an O. W. verlierst...

Aber irgendwie hat dich deine Überheblichkeit und dein Mut verlassen. Schade nur, dass du nicht wenigstens zugeben kannst, dass du Unrecht hast.

0
Geschrieben am
Feivel
Kommentar melden Link zum Kommentar

Ich hab hier noch diesen alten Text von Praeriebaer gefunden.. ;-)

https://www.gutenberg.org/files/1080/1080-h/1080-h.htm


(Ich meine sogar, den hat Klopfer irgendwo irgendwann mal verlinkt)

0
Geschrieben am
Gast
Kommentar melden Link zum Kommentar

@Praeriebaer, also in meinem Büro arbeitet eine Schwerbehinderte Person direkt mit mir (wenn nicht gerade Corona ist) und in meiner näheren Verwandtschaft habe ich auch zwei Schwerbehinderte, die sind auch in Lohn und Brot in der freien Wirtschaft.

0
Geschrieben am
mischka
Kommentar melden Link zum Kommentar

Mein Bruder ist behindert und arbeitet, ich jemanden der ähnlich stark behindert ist, wie Steven Hawking, der kann nicht mal mehr tippen und der diktiert seinen Programmcode und ist ein sehr gut bezahlter Programmierer.

0
Geschrieben am
Thursday
Kommentar melden Link zum Kommentar

Verwirrt doch den Braunbären nicht mit Tatsachen...

Er sorgt zwar für Leben in den Kommentaren hier, aber schon spannend, wie stur man so ein Weltbild vertreten kann.

0
Geschrieben am
ZRUF
Kommentar melden Link zum Kommentar

Nachdem ich jetzt nach ein paar Wochen Pause doch endlich mal wieder reinschauen kann, freue ich mich auch darüber hier wieder mitmischen zu können.

Erstmal: Danke @A für deinen persönlichen Einblick, der in etwa den Eindruck, den ich von linken Kreisen habe bestätigt. Jemand, der abweicht verliert da glaube ich leicht seine komplette Reputation innerhalb seines Umfelds, also zensiert man sich und sogar seine Gedanken lieber selbst. Ziemlich krass und leider auch grundfalsch, da so nur eine homogene Masse geschaffen wird, die nichts lösen kann.

@Praeriebaer
Die ganzen Obdachlosen in New York bei Minusgraden und brutal eisigem Wind haben bei mir schon ein ziemlich beklemmendes Gefühl hinterlassen. Oder, dass die Leute ohne Versicherung in einem New Yorker Klinikum in einer extra Warteschlange waren und auch räumlich separiert. Versorgung geht nur über Knete... War relativ bitter.
Auf der anderen Seite laufen dann die ganzen Millionäre auf der fifth Avenue rum. Vor den Trump Towers sind dann die Securities mit MPs etc. Also Amerika war mir nie so unsympathisch wie in NY. Die West-Coast wirkt da deutlich angenehmer und einladender.

Auch zum Thema Behinderte. Nein, der Kündigungsschutz ist nicht deren Problem. Das Problem ist viel mehr, dass es sich für viele Schwerstbehinderte gar nicht rentiert zu arbeiten, da sie soweit zumutbar auch für ihre medizinische Versorgung mit zur Kasse gebeten werden können. Da kannste dann 100k per Anno verdienen und am Ende nur das Existenzminimum zum Leben haben. Dann kannst du das Arbeiten aber auch gleich sein lassen.

@Topic
Danke @Klopfer für den Beitrag. Das ist aber auch wirklich der Eindruck der von Hollywood heute erweckt wird: Das kannst du heute so nicht mehr machen. Sieht man ja auch schon bei den Oscars, wo man jetzt Minderheiten in einer relevanten Position des Films braucht, damit man noch einen Oscar bekommen darf.
Aber auch generell. Wo sind denn die ganzen klassischen Komödien geblieben. Das meiste, was heute unter dem Label Komödie läuft bringt doch nichtmal ein dreijähriges Kind zum Lachen, weil die Witze so politisch korrekt geschliffen wurden, dass jeder Humor verloren geht. Humor muss auch anecken, sonst ist's ja nimmer lustig.
Mir fehlen die guten Komödien ehrlich gesagt. Aber lieber schaue ich die alten Sachen von Mel Brooks oder sowas wie Police Academy als diese neuen Pseudokomödien.
Eigentlich schade, dass ein ganzes Genre den Bach runtergeht, weil sich keiner mehr traut ein Risiko einzugehen. Am ehesten funktionieren derzeit noch Actionkomödien a la Killer's Bodyguard.

0
Geschrieben am
Sir of Toastland
Kommentar melden Link zum Kommentar

@Feivel
Dieser Text war wirklich ein Nummer für sich :o Danke fürs Verlinken, schätze ich mal...

0
Geschrieben am
abc
Kommentar melden Link zum Kommentar


Unser System ist abgrundtief unfinanzierbar, weil wir jeden mit durchschleppen wollen. Das könnt ihr nicht widerlegen, ihr wollt es bloß nicht wahrhaben.

Falsch. Es wird uns einiges an Geld kosten, ja. Und auch von ein paar Dingen in unserem Lebensstandard werden wir uns verabschieden müssen, um dieses Geld als Gemeinschaft aufzubringen. Und das sollte es uns als Gesellschaft auf jeden Fall wert sein (zumal wir letzteres auss anderen Gründen sowieso tun müssen).


Wieviele Behinderte arbeiten denn so bei euch in den Unternehmen, aktuell? Und wenn ja, warum nicht?

In meinem Teilbereich gar keiner. Es handelt sich dabei um körperlich fordernde Arbeit.
Wir haben einen Kollegen, der bei einem Unfall beide Beine verloren hat. Der wurde dann intern in die Verwaltung versetzt.
Sonst kann ichs bei der Verwaltung nicht sagen.

0
Geschrieben am
(Geändert am 19. Januar 2022 um 20:14 Uhr)
Praeriebaer
Kommentar melden Link zum Kommentar

Die Behindertendichte in euren Unternehmen ist beeindruckend hoch. Da werd ich auch nix relativieren.

0
Geschrieben am


Freiwillige Angabe

Smilies + Codes

Hinweis: Es muss Javascript im Browser aktiviert sein.