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Kategorie: Lästereien

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Nato erhöht Druck auf Gaddafi (RP Online)
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Wenn Gefangene WoW spielen möchten, gibt es Beschwerden, dass es den Knastis viel zu gut geht. Nun werden in China Gefangene an den PC gesetzt, statt sich der Gefahr auszusetzen, im Steinbruch einen Felsen auf die Omme zu kriegen, und es ist auch nicht richtig. Ja wie denn nun?

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Liebe geht durch das Bankkonto

Veröffentlicht am 20. Juli 2013 um 0:29 Uhr in der Kategorie "Lästereien"
Dieser Eintrag wurde bisher 20 Mal kommentiert.
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Wie kann man Klopfers Web unterstützen?

Text veröffentlicht im November 2017
Klopfer erzählt, wie man helfen kann, Klopfers Web zu erhalten und besser zu machen - sowohl ohne als auch mit Geldeinsatz. [mehr]

Fiona
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wieder mal eine bereicherung des abends, klopfer! biggrin.gif
danke! smile.gif

und hallo?? das mit dem toten sohn und den drei toten enkeln war ja noch gar nix, sozusagen nur ein warnschuss.....^^
nur halt leider irgendwie in den bergen abgefeuert und damit ne lawine losgetreten. oder so..^^

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Geschrieben am
Jameth
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Vermutlich wird sowieso ein Ausstieg aus der Kernkraft durchgesetzt. Dann können wir uns Kernkraft für teures Geld von den Franzosen kaufen. biggrin.gif Danke ihr Naturschützerfags.

0
Geschrieben am
Jan
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@Jameth: da hast du sowas von Recht.

Ich finds schlimm wie die Hippies (ich nenn die jetzt mal so^^) immer Panik schieben müssen und dann auch noch dafür Straßen gesperrt werden damit die schön demonstrieren können.
Und ich, jenerwelcher Geld ausgeben will, in der Berliner Innenstadt, um Steuergelder an den Staat abzudrücken, steht dann wegen so einer Veranstaltung im Stau.

Deshalb super Kommentar Klopfer. Du hast es damit auf den Punkt gebracht. 81 Mio. hatten besseres zu tun als mit Fähnchen auf der Straße zu laufen.

Gruß
Jan

0
Geschrieben am
Scharfschütze
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Richtig beschissen finde ich ja nur die "Atom-Gegner", die sich vor Fukushima einen Scheiß um das Thema kümmerten und verdammt nochmal keine Ahnung haben.




Sehr schöne Kommentare, Klopfer, gerne wieder öfter was in die Richtung!

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Geschrieben am
Tommiboy
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Not sure if trolling or just stupid õ.ô

0
Geschrieben am
Copy
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Wer gegen Atomkraft ist, hat in Physik nicht aufgepasst. So einfach ist die Sache. Machen wir eben Kohle wieder grün...
Klopfer deine Aussage dass 81 Millionen nicht demonstriert haben ist wohl wahr ^^

0
Geschrieben am
Veria
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@Copy: Weil wir uns ja nur zwischen Atomkraft und Kohle entscheiden können. Verstehe.

0
Geschrieben am
Saya
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@Copy darf ich den ersten Satz benutzen? :3

0
Geschrieben am
Weltengleiter
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Das würde sich doch Glatt als neuen "Bereich" in deiner Seite eignen smile.gif Zwischen den Fundsachen und Leuten mit Durchblick smile.gif

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Geschrieben am
Reaper
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@Scharfschütze: Richtig. Vorallem dass die wegen Fukushima so eine Panik machen ist unverständlich..ich meine außer Japan und USA gibts doch kaum/keine Nationen die so blöd sind und AKWs in Erdbebenzonen bauen (Japan liegt an der Grenze von 2 aktiven Kontinnentalplatten ich sag mal eiskalt: selbst Schuld. Dass das nicht ewig gut geht war doch offensichtlich??) Deutschland hat eigentlich nie Erdbeben, wenn doch nur ganz schwache. Das Japanische AKW hat Erdbebenstärke 9 ausgehalten, letztendlich scheiterte es nur an der Stromversorgung...und hier wird dann sone Panik gemacht??
Atomkraft ist vielleicht nicht das beste aufgrund der Endlagerung ok...aber ein sofortiger Ausstieg? Diese Ökos denken keine Sekunde nach, ich wette das sind alles begeisterte Bild-Leser die sich ihre Meinung vorgaukeln lassen...nur leider müssen wir die "Erleuchteten" dafür die Zeche zahlen-.- Hinterfragen tun die nicht. Ich habe eines Tages auf meinem Auto einen wundervollen Aufkleber "Atomkraft? Ja bitte! smile.gif" einfach um denen entgegenzuwirken
Übrigens: Letztens war bei uns in der Stadt auch 'ne kleinere Demo...bin dran vorbeigegangen kommen mir 3 etwa Gleichaltrige entgegen "Einen Stempel auf die Hand gegen Atomkraft" meine Antwort "Nein" kommt mir eine komische Trulla entgegen "Guck mal ich habs auch gemacht" ...ihr hättet die blöden Blicke sehen sollen als ich antwortete "Ich bin nicht gegen Atomkraft"
...unbezahlbar m/

0
Geschrieben am
Klopfer (Profil) (Website)
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@Weltengleiter: Dafür müsste ich das noch regelmäßiger machen, denk ich. ^^; Obwohl ich gestern echt überrascht war, dass ich das bisher nur drei Mal gemacht habe mit den kommentierten Schlagzeilen. Hat mir meine Erinnerung einen Streich gespielt. o_o

Was Atomkraft und so angeht:
Diese Artikel sind zwar sehr tendenziös und sollten auch nicht als alleinige Wahrheit angesehen werden, aber sie zeigen ganz gut auf, welche großen Probleme es gibt, wenn man jetzt krampfhaft auf Atomkraft verzichten will, weil die regenerativen Energien eben doch nicht das leisten können, was wir brauchen.

0
Geschrieben am
Weltengleiter
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@Klopfer Aber soviel ich weiß könnt man durch eine Anlage in der Wüßte Gobi genug Strom erzeugen um halb europa zu versorgen und das würde nur 0.3% von ihr in besitz nehmen.

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Geschrieben am
Jun Summers
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@Weltengleiter
Welche Anlagen? Solar die beim nächsten Sandsturm kaputt sind?
Ist für Europa sowieso nutzlos weil alle Energie in derart langen Leitungen verpuffen würde.
@Reaper
Da wär dann die BRD, die mit Milliarden Garantien für ein Brasiallianisches AKW auf Erdbebengebiet einsteht.
Zum Glück ist so ein Erdbeben (natürlich nur wenn es einen Tsunami auslöst) die einzige Gefahr die so einem AKW (wo dank der Marktwirtschaft die Sicherheit über allem steht) droht.

@Jan Ja, die pösen Hippies von den Grünen, Spd, CDU CSU...
Da bleibt dann nur eine der 3% Randpartieien zu wählen... wenn man sowieso Millionär ist.


Aber dieses panische und zt. pupulistische "sofort Aussteigen" nervt schon gewalltig... aber so wie es die letzten Jahrzehte lief geht es ja nun auch nicht.

0
Geschrieben am
Praeriebaer
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jo Weltengleiter und wenns da mal regnet sitzen wir alle im Dunkeln...

0
Geschrieben am
Weltengleiter
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@Jun Summers
Soviel ich weiß sind das Spiegel die die Sonnenstrahlen auf Rohre Lenken in dem ein öl das da Fließt erhitzen das wiederum erhitz einen Wassertank dann beginnt das waser zu verdampfen Treibt ein Turbine an und die erzeugt halt Strom smile.gif
An die Länge die das Kabel haben muss hab ich nich gedacht XD Aber für dei leute in der Wüßte doch ne gute Stromquelle smile.gif

0
Geschrieben am
Veria
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@Jun Summers: Dann macht man aus dem vielen schönen Strom halt Methan, dafür gibt es die Leitungen schon. Kann man auch besser in Tanks stopfen als die Elektronen.
@Praeriebare: Der Zwang, Strom im selben Moment zu verbrauchen, in dem er erzeugt wird, existiert nur in den Köpfen mancher Leute.

0
Geschrieben am
Praeriebaer
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in meinem nicht! ist aber das billigste und einfachste

Das wenige Lithium können wir anderweitig besser verwenden und auch an die Elektroautomobilität der Ökos sollte man dabei denken. Stromspeicher mit ausreichender Kapazität sind teurer als Wasserkraftwerke in den Tiefen des Atlantiks.

0
Geschrieben am
Koun
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@Veria: Methan in so riesigen Mengen ökonomisch herzustellen stell ich mir schwierig vor. Entweder ist das ziemlich ineffektiv, oder meine Kenntnisse sind da zu begrenzt.
Denn entweder braucht man irgendwelche Chemikalien, von denen man wahrscheinlich nicht so einfach große Mengen herstellen kann, oder man stellt das Methan aus Kohlendioxid und Wasserstoff her. Und soweit ich weiß, ist die Methansynthese stark endotherm. Weiterhin muss man dafür auch noch durch Elektrolyse o.ä. den Wasserstoff herstellen, was wieder viel Energie frisst.

Ich sähe ja Potenzial in der Kernfusion ._."

0
Geschrieben am
Praeriebaer
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warp Antrieb wird deutlich zu selten für so eine Plattform genannt!

Materie in Anti-Materie!

0
Geschrieben am
Jun Summers
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@ Wellenreiter
Genau bei den Spiegeln befürchte ich, dass sie stumpf werden durch Sandstürme. (Wobei in Gobi eher wenig Sand zu sein scheint)

#Strom zu Methan
Genial, damit wäre Praeriebaers Lithium Problem ja sogar ohne Pumpspeicher gelöst.

0
Geschrieben am
Praeriebaer
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mit 2/3 Energieverlust allein bei der Herstellung...

ob das dann noch kostengünstig und für jedermann bezahlbar ist?

0
Geschrieben am
Praeriebaer
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auch ist Methan immerhin das schädlichere übliche Treibhausgas. Das künstlich herstellen ist total bescheuert, explosionsgefährlich isses noch dazu.

Regen-Traufenlösungen

0
Geschrieben am
Veria
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Natürlich ist die Methanherstellung ineffizient - aber was ist das nicht? Auch ein Atomkraftwerk macht da einen sehr schlechten Schnitt.
Und aufpassen muss man auch überall, bei Methan und beim Atomkraftwerk, und wenn man mit Methan wirklich genauso vorsichtig umgeht wie mit einem Atomkraftwerk ... also dann habe ich wirklich keine Angst.

0
Geschrieben am
RoSo
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Wenn ihc mich mal kurz bei der diskusion zu dem problem äußern darf, die es gibt wenn man in Gobi den strom produziert:
soweit ich das im Phy unterricht mitbekommen habe und von uasschweifungen meines lehrers, sollte das kein so großese problem sein, da auhc in russland und amerika sehr große strecken mit stromkabeln überwunden werden, in dennen der strom, um zu hohen verlust zu meiden, mit um die millionen volt (wenn ich mich recht entsinne) durchgeleitet wird. Ich würde meinen, wenn man die spannung mit der man überträgt noch ein wenig erhöht, kann man den strom auch aus china relativ rentabel hier her leiten.
mfg (und bitte behaltet die rechtschreibfehler für euch)

0
Geschrieben am
mackmack
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Atomstrom ist eigentlich gar nicht so billig, wie er immer hingestellt wird. Das Problem ist, dass ein Atomkraftwerk nur 3 Jahre lang für den Müll verantwortlich ist. Dann übernimmt der Staat. die Kostem dafür zahlt natürlich wer? Der Steuerzahler. Darum sollte AKW die Verantwortung für immer übernehmen. Leider wäre es dann wahrscheinlich der teuerste Strom...

0
Geschrieben am
Praeriebaer
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volt=Spannung

also je höher die Spannung umso mehr flutscht der Strom nur so durch, da kein Widerstand. Was für Strom benötigt wird um diese Spannung aufrecht zu erhalten hat dein Lehrer sicher nicht erzählt was^^

0
Geschrieben am
Klopfer (Profil) (Website)
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@mackmack: Die AKW-Betreiber bezahlen dem Staat ja auch Geld dafür, dass der sich um den Atommüll kümmert. Das basiert auf einem alten Vertrag zwischen dem Bund und den Betreibern. Dass es weniger ist, als die Entsorgung/Lagerung kostet, ist ein Versäumnis des Bundes und hat auch damit zu tun, dass man hier ewig lange nicht den Finger ausm Hintern gekriegt hat, um ein Endlager zu finden. Und nicht zuletzt sind auch die doofen Demonstranten, die die Castoren behindern und riesige Polizeieinsätze nötig machen, mitschuldig an den hohen Kosten.

@RoSo: Ich kann nur sagen: Wer sich beim Strom unmittelbar von den Chinesen oder den Nordafrikanern abhängig machen will, der hat nicht alle Latten am Zaun. Außerdem: Die Chinesen haben selbst einen riesigen Strombedarf. Wenn sie in der Wüste Gobi so etwas bauen, werden sie den Strom selbst benutzen. Die meisten Solaranlagen in Deutschland kommen eh schon aus China, die wissen also genau, wie man so etwas baut.

0
Geschrieben am
egal
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Wow, es sind 10 Nachrichten, die Klopfer kommentiert hat und worüber wird diskutiert? Atom & Co. ... Geht doch lieber ins Forum, da lässt sich besser diskutieren und hier können weiter in Ruhe Lobeshymnen auf Klopfer verfasst werden.
P.S.: Finde das gut, solltest du öfters machen. smile.gif

0
Geschrieben am
Buhgabe
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Sorry, aber mal von den Kosten des Atommüllagerns abgesehen, kann mir keiner sagen, dass er die Konsequenzen der momentanen, absolut falschen Lagerung abschätzen kann...

Wenn die Endlagerfrage geklärt wäre, wäre der Atomstrom sicherlich eine sehr saubere und gute Möglichkeit Strom zu gewinnen, aber so sietzt man ja quasi, überspitzt gesagt, auf einem riesigem Haufen radioaktivem Schrott, von dem keiner genau weiß, was der alles für auswirkungen auf die gesundheit haben kann...
Und das Grundwasser steht nunmal auch schon in diesen "Zwischenlagern"...

0
Geschrieben am
Olli
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Im Vergleich zur Lagerung sind die Kosten für die Demos Peanuts.

Und welches Endlager? Es gibt kein Endlager irgendwann müssen wir den Müll wieder ausbuddeln und woanders auslagern. Ok müssen nicht aber die Politiker haben ja auch keine Lust auf einen Mob der dank Krebs im Endstadium nix mehr zu verlieren hat.

Und das Müllproblem kann man nicht wegwischen selbst wenn man sämtliche Störfälle die wir schon hatten wegwischen.

0
Geschrieben am
Schlafender Labrador
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Quelle?

Man weiß ziemlich sicher, was Radioaktivität für Auswirkungen auf die Gesundheit hat. Wäre auch besser wenn es schnell ins Endlager kommt, aber es müssen sich immer so lästige Idioten dranketten.

0
Geschrieben am
Klopfer (Profil) (Website)
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@Olli: Kosten von über 20 Millionen Euro (manche Gewerkschaften gehen sogar von 50 Millionen aus) pro Castor-Polizeieinsatz sind für mich keine Peanuts. Das Geld könnte man viel besser verwenden, und ich hab keine Ahnung, was die Leute überhaupt damit erreichen wollen? Dass die Behälter möglichst lange in der Nähe der Häuser an der Strecke stehen?

Und wir hätten durchaus Möglichkeiten für Endlager, bessere als die Skandinavier oder die Schweizer. Ein Salzstock ist an sich super geeignet, weil Lecks sich selbst abdichten können. (Man muss nur eben auch gewisse weitere Bedingungen stellen, die in der Asse nicht erfüllt werden, weil man da zu viel gebuddelt und gegraben hat.) Salz leitet Wärme auch besser ab als Ton oder Gestein, bei Endlagern in Tongestein müsste man die Abfälle länger oben lagern, bevor man sie unter die Erde bringt. Und die Salzstöcke sind in geologischen Zeiträumen einigermaßen stabil. Eine Garantie für Millionen Jahre kann natürlich keiner geben, aber für die nächsten Jahrtausende wäre das durchaus gewährleistet.

Und dazu kommt: Egal ob wir aussteigen oder nicht, wir brauchen so oder so ein Endlager. Durch den Atomausstieg ändert sich für uns rein gar nichts am Entsorgungsproblem. Wir haben dieses Problem, und das kriegen wir durch keine Demo der Welt weg.

Und wir haben leider momentan keine praktikablen Alternativen zur Kernkraft, die geringen CO2-Ausstoß und Netzstabilität gewährleisten können. Und ich kann nicht einfach darauf vertrauen, dass es in den nächsten 20 Jahren enorme Durchbrüche in der Technik geben wird, die die regenerativen Energien plötzlich viel praktikabler werden lassen. Ich kann doch nicht den Ast absägen, auf dem ich sitze, weil ich darauf vertraue, dass bis zum Abknicken jemand unter mir schon ein Netz aufgespannt haben wird.

Die ganzen Leute, die immer rumgetönt haben, dass wir ja gar keine AKWs bräuchten, weil wir ja Strom exportieren, sollten sich jetzt am besten selbst geißeln. Wir importieren jetzt Atomstrom von den Franzosen, Tschechen und Schweizern, unsere eigenen Kohle- und Gaskraftwerke laufen unter Volllast und sorgen dafür, dass wir viele Millionen Tonnen CO2 zusätzlich in die Luft blasen, wir haben keine Reserven - und es ist noch nicht einmal Winter, wir verbrauchen also weniger Strom als im Extremfall.

0
Geschrieben am
Olli
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Das sind Peanuts. Vor allem im Vergleich es klingt nach viel aber wenn man alles zusammen rechnet ist es wirklich einer der geringsten Posten.

Übrigens sind die Behälter so dicht die könnten sogar ein Jahr auf den Schienen stehen.

Und es gibt kein sicheres Endlager. Asse ist da nur die Spitze des Eisberges. Auch Gorleben ist ja nicht so sicher wie immer behauptet. Aber selbst wenn es jetzt sicher wäre. In nur 100 Jahren kann das schon völig anders sein. Unsere Erde ist ein junger Planet auch bei uns gab und gibt es immer wieder Beben. Aber selbst wenn es keine gäbe das auch in anderen Salzstöcken irgendwann Wasser eintreten wird sagt schon die Statisktik. Endlagern eght also nicht.

Und was heißt eigentlich immer wir?

Weißt du wer hier den meisten Strom verbraucht? Die Industrie. Und rate mal wem immer gesagt wird sie sollen Strom sparen. Ja genau der normalen Bevölkerung die knapp ein Viertel verbraucht.

Und jetzt rate mal wer am meisten Strom verschwendet.

0
Geschrieben am
Klopfer (Profil) (Website)
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Das ist ja eben der Punkt, weswegen man es in einem Salzstock einlagern will, der nicht zu sehr durchbaut wurde. Wenn Wasser eindringt, dichtet sich der Salzstock dann leicht selbst ab. Da ist dann nämlich so viel Salz, dass es schon ein kleines Meer bräuchte, um das wegzuschwemmen. Die Salzstöcke sind ja nun auch schon Millionen Jahre alt, daher wissen wir recht genau, wie die sich in der Vergangenheit verhalten haben und wie die Geologie ist. Ein Erdbeben würde nicht dafür sorgen, dass der radioaktive Abfall nach außen gelangt.

Die Industrie braucht nun mal Strom. Chemie- und Schwerunternehmen brauchen riesige Mengen Strom. Und die bezahlen ihren Strom auch, und wenn es sinnvoll ist, versuchen sie deswegen auch, Strom zu sparen, sie haben ja nix zu verschenken. Ihr Stromverbrauch ist langsamer gestiegen als die Produktivität. Als Laie kann man einem Stahlwerk aber nun mal nicht vorwerfen, es würde Strom verschwenden, wenn man keine Ahnung hat, wo man da überhaupt was einsparen kann, ohne dass die Produktion oder das Material drunter leidet.

Es ist jedenfalls vollkommen illusorisch, so zu tun, als würden wir in Zukunft weniger Strom verbrauchen, und dann danach unsere Energiepolitik zu planen, so wie es momentan passiert.

0
Geschrieben am
Praeriebaer
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Ich finds bescheuert, dass die Verantwortlichen sich allein auf den Sicherheitsbehälter mit Glaskokillen übrigens und aufs Salz verlassen wollen. Das alles ist ja schön und gut, aber wäre hier 2x40cm Dicke V4A Stahlwürfel drumrum nicht wesentlich effektiver?


Ist nicht so, dass die Mauern unbezahlbar wären, sowas produzier Thyssen Krupp innerhalb eines halben Tages...

0
Geschrieben am
Christian
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@Klopfer:
Interessanter Artikel, allerdings wirklich sehr tendenziös und ist meiner Meinung nach auch sehr propagandistisch formuliert. (Wie so üblich sind viele Autoren pro EEG oder pro Atomkraft, was sie auch in ihrer Schreibweise verdeutlichen).

@Veria/Koun:
Hier mal ein Link zur Erzeugung von Methan aus Wasser und Kohlendioxid:
http://www.energieinfo.de/eglossar/solarmethan.html
Die genaue Güte kann ich nicht bewerten.

@Veria/Effizienz:
Den genauen Wirkungsgrad von Kernkraftwerken kenne ich nicht. Oben wird die Methanumwandlung mit einem Wirkungsgrad von 60% beziffert. Normale Verbrennungsmotoren haben 30-40% Wirkungsgrad (mit guter Nutzung der Abwärme geht auch mehr), so daß man insgesamt einen Wirkungsgrad von 25% erreicht.

@Praeriebaer:
Edelstahl wird doch recht schnell brüchig/korrodiert, wenn man erdgeschichtliche Zeiträume von 100 Jahren annimmt.

0
Geschrieben am
Praeriebaer
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Das stimmt natürlich, Edelstahl wird schneller brüchig, rostet nicht und ist weniger Hitzeresistent.

100Jahre sind natürlich für 30cm dicken Stahl einmal schlafen bis Weihnachten^^

Alternativ könnte man legiertes Eisen nehmen. Das ist biegbar und rostet auch nicht. Ich schätze mal, egal was man nimmt, alles ist besser als nix^^.

0
Geschrieben am
jasmintee
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Umpf. Entschuldigung bitte aber ich bin Physikerin und gegen Kernkraft - und ich bin nicht die Einzige! Ich würde ja behaupten, wer für Kernkraft ist, hat im Physik Unterricht nicht aufgepasst...

0
Geschrieben am
Blutonos
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Das find ich toll das Leute immer einen passenden Berufsstand zu Forenberichten haben, und nächste Wochhe ist man bei einem Artikel von Klopfer über Aristoteles auf einmal Mathematiker und gegen Aristoteles, oder bei einem Bericht über Autos auf einmal KFZ Mechaniker und gegen Autos...

Hach, ich liebe das Internet, die Nutzer sind dort so herrlich verlogen^^

0
Geschrieben am
Praeriebaer
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Du wagst es diese heiligen Hallen zu beschmutzen Blutonos?

Das hier ist nicht irgendein Forum sondern Klopfers Aktuelles!

Hier lügt man nicht, man übertreibt maßlos^^

0
Geschrieben am
Daphne
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Bei uns in Würzburg gabs ja Plakate, "Claudia Roth kommt" - und zusätzlich ein orangener Aufkleber nachträglich angebracht "in Gebärdensprache!"
...
smile.gif

0
Geschrieben am
jasmintee
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Jaja, Verlogenheit wird einem ja anscheinend immer unterstellt, wenn man die Meinung der Mehrheit nicht teilt.
Aber es ist tatsächlich äußerst gräßlich, wie, wenn es um so ein Thema wie Kernkraft geht, jeder Depp plötzlich meint, er wäre Experte. Wobei ich anmerken möchte, dass ich nicht von mir behaupte Experte für Kernkraft zu sein.. ich wollte nur mal klarstellen, dass es auch Physiker gibt, die gegen diese sind.

0
Geschrieben am
Blutonos
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Ist mir durchaus klar, aber nach meiner Erfahrung sind geschätzte 98% aller Internetuser nicht das, was sie vorgeben.

@ Praeribaer
Du hast volkommen recht, ich sollte mich jetzt auspeitschen, mich kastrieren, mir die Hände verbrennen und mir nen Stein um den Hals hängen und damit in den Atlantischen Ozean zu stürzen... btw, war nur ein versehentlicher Verschreiber ^^

0
Geschrieben am
Reinigungskraft
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Ich bin Physiker und für Kernkraft.

0
Geschrieben am
Viktor Lustig
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Ich lasse hier nur mal einen kleinen Denkanstoß hier zurück:

Aus welchem Material bestehen den die Brennstäbe in den AKW's? Woher bekommen wir es, aus welchen Ländern kommt es? Wie lange werden die natürlichen Lagerstätten den noch reichen, besonders weil ja immer mehr AKW's gebaut werden? Und wie gesund ist es eigentlich, es abzubauen, besonders für die Arbeiter selbst und die Anreiner? Und wie ökologisch ist der Abbau? Ist das ethisch, dass sie ihre Gesundheit womöglich ruinieren für unseren Strom?

Nur ein kleiner Denkanstoß...

0
Geschrieben am
Vktor Lustig
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PS: Von den Überschriften gefiel mir besonders:

"EHEC: Warnung keine Panikmache"

Da volle Zustimmung von mir Klopfer!

0
Geschrieben am
Driscoll
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Jetzt wird wiedermal auf die Tränendrüse gedrückt. biggrin.gif

0
Geschrieben am
unwichtig
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@viktor: glaubst du etwa, die leute, die das uran abbauen, tun das für einsfuffzig die stunde mit ihren bloßen händen? die haben strahlenschutzanzüge und maschinen etc. und auf ihr gehalt obendrauf noch ne fette gefahrenzulage, von dem jahresgehalt können wir nur träumen. die haben sich diesen job selbst ausgesucht, die werden nicht dazu gezwungen.

0
Geschrieben am
Viktor Lustig
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@ Unwichtig

Ah, du weißt also wieviel ein Bergarbeiter in Namibia im Uranabbau verdienst oder in Usbekistan? Scheinbar schon, wenn du suggestierst die haben ein Jahresgehalt von dem wir träumen. Und du weißt also auch, dass die Indianer und Aboriginis, auf deren Land da Uran abgebaut wird, dagegen seit jahrzehnten protestieren, weil die mit den giftigen Abraumhalten dort leben müssen? Kriegen die auch Strahlenschutzanzüge? Und "fette" Jahresgehälter?

Hier, zwei Artikel dazu:

http://www.zeit.de/2011/15/uranabbau-afrika-umwelt

http://www.zeit.de/wissen/umwelt/2010-02/erde-sd-uran

Ah ja, und ein paar andere Quellen:

Uran: Rohstoff, Erzaufbereitung, metallurgische Extraktion usw. von Jochen Wanderer, 1994, S. 34 ff.

Rechtliche Möglichkeiten und Grenzen des Ausstiegs aus der Kernenergie, 1994, Borgmann, S. 50 ff

http://www.wise-uranium.org/uwai.html

Bundendrucksachen: BT-Drucksache 11/4392, 11/5788, Bonn, 23.11.1989

Ah ja, und sicherlich kannst du mir auch sicher erklären, warum sowohl die Arbeiter der Wismut AG als auch sehr viele Anwohner jahrelang gedrängt haben, den Abbau von Uran in Ostdeutschland zu beenden, obwohl sogar die Bundesregierung es sich überlegt hatte, dort weiterzumachen. Müssen ja aeziemlich selbstlos gewesen sein, auf diese unglablichen Gehälter zu verzichten, und diese tollen Strahlenschutzanzüge und Maschinen... ähm, wobei mir da entgangen ist, wie eine Maschine dagegen schützen kann.

Aber ich mache mir keine Illusionen, dass auf meine Argumente eingegangen wird.Ich gebe sogar Quellen an, aber die werden garantiert sowieso bezweifelt. Man kann für Atomkraft sein, die Meinung darf jeder haben, aber immer wenn ich die Fragen nach Endlager, Reaktorsicherheit, Behrreschbarkeit eines möglichen Unfalls, die Rohstoffgewinnung bzw die endlichkeit der Lagerstätten frage, bekomme ich nur Polemik und Sophisterei, aber kein Umgang mit den Argumenten. Die meisten Atomkraftbefürworter ziehen ihre "Argumente" aus dem Anzweifeln und verneinen der Argumente der Gegner, bringen aber selbt keine belegbaren Argumente hervor.
Dieses ewige: Ah, alle Atomgegner sind Hippies, bei uns kann so etwas nie passieren, den wir sind moralisch besser als die Ukrainer und Japaner, und die anderen Länder machen das doch auch, und die alternativen Energien sind noch nicht soweit...Eigentlich werfen viele Atomkraftbefürtworter den Atomkraftgegnern dass vor, was sie sich selber ankreiden können: Ignoranz über Argumente und wissenschaftliche Fakten, Verallgemeinerung, und Verursachung von Kosten für die Allgemeinheit. Ja, es stimmt, die Castor Einsätze kosten Geld, aber nur kurfristig... kann den von euch jemand berechnen, wie hoch die Kosten sind bei einer Lagerung von 100 000 Jahren? Ist das Ethisch, es einfach den nachfolgenden Generationen zu überlassen, die Zeche zu bezahlen?

@ Klopfer

Eine Frage zu deiner Überschrift über Gaddafi: Was hälst du eigentlich vom Eingreifen der Nato dort? Deine meinung würde mich da interessieren

0
Geschrieben am
Blacky
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Ehrlich gesagt: Was interessieren mich die nachfolgenden Generationen, wenn ich eh in der Kiste liege und von den Problemen nichts mitbekomme?

0
Geschrieben am
Tom
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Genau, Blacky! Denn mit Deiner Einstellung würden wir noch grunzend mit der Keule durch die Savannen ziehen, und müssten uns keine Gedanken über Elektrizität machen. Wär vllt. besser für diesen Planeten gewesen.

0
Geschrieben am
zzip
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wtf?O_o

Uranabbau ne total sauber und gut kontrollierte, höchstbezahlte Sache?...

Wie naiv kann man sein? Das behaupten ja nichtmal die hardestest hardliner unter den Atomkraftbewürwortern...

Und das sind die Leute, die mit dem Strom ihr Jahresgehalöt auf bis zu 100k gebracht haben!

0
Geschrieben am
Cosmos
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@Tom: Nicht wirklich. Menschen haben ja nicht die ganzen Sachen gemacht, damit nachfolgende Generationen was davon haben. Die wollten ihr eigenes Leben verbessern. War halt ein Nebeneffekt, dass das solange bestand hatte. Wäre sicher auch besser für den Planeten gewesen, wenn es kein kosmisches Bombardement gegeben hätte. Oder Vulkane. Oder Erdbeben. Die Verschiebung der Kontinentalplatten ist auch ganz schön arschig.

@zzip: Na ja, ist ja eh egal was Kernkraftbefürwörter erzählen, oder? Bei Gegnern kommt ja nur "wir befürworten eine erhöhte Krebsrate bei Kindern."

0
Geschrieben am
Tom
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@ Cosmos
Hätte es kein kosmisches Bombardement gegeben, wär hier gar nichts los. Dann wär die Erdachse nicht gekippt, und wir hätten keine Jahreszeitenwechsel. Hätte es dann weiter kein kosmisches B. gegeben, wären die Säuger nicht zur dominierenden Spezies geworden. Und wir hätten uns nicht zu dem entwickelt, was wir heute sind, wenn alle immer nur gegenwartsbezogen gedacht hätten. Man bräuchte ja an nichts mehr zu forschen, wenn man der Meinung ist, dass das sowieso nichts bringt. Weil man evtl. das Endergebnis seiner Arbeit nicht mehr erlebt.

0
Geschrieben am
Cosmos
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@Tom: Bei den allermeisten Erfindungen war die Motivation sicher nicht "Damit helfe ich zukünftigen Generationen" sondern "Super, nun muss ich die Steine nicht mehr hochschleppen, sondern kann sie im Wagen transportieren. Hey, das ist auch noch zu anstrengend, ich versuche mal ein großes Tier davorzuspannen!".

Und anderen Entdeckungen hat man nicht gemacht, damit das in der Zukunft irgendjemand mal verwenden kann, sondern aus reinem Forschungswillen. Damals hat man sich nicht Gedanken drum gemacht, was aus den Leuten in 1000 Jahren wird. Früher hat man nicht geforscht, um zukünftigen Menschen das Leben zu erleichtern, sondern um des Forschens willen und die Notwendigkeit.

0
Geschrieben am
DingChavez
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Wenn wir uns keine Gedanken um die Zukunft der nächsten Generationen machen, warum schaffen wir denn eigentlich die Atomkraft ab? Also ganz im Ernst - die ist meine persönliche Meinung - ich lebe hier und jetzt - es ist mir TOTAL egal wie lange das Zeug braucht um unschädlich zu werden - es ist nicht mein Problem und während meiner begrenzten Zeit wird sich das Problem auch nicht mehr lösen lassen.

0
Geschrieben am
Tom
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Menschen, die Kinder haben, wird all das nicht völlig am Arsch vorbeigehen. Nun gut, es sei denn, die Zukunft ihrer Kinder ist ihnen auch wiederum scheißegal. Im Übrigen ist dies eine Scheißegalhaltung, die sich in unseren Köpfen schon viel zu breit gemacht hat. Ich hätte nicht mit dem Kiffen aufhören sollen...

0
Geschrieben am
Cosmos
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@Tom: Jaja, "aber die Kinder!". Wäre mir neu das man Radioaktiven Müll nun unter Spielplätzen und Kindergärten verstaut. Pass auf: Wenn meine Kinder Enkelkinder haben, wird es immer doch die Kernkraftfrage geben. Vielleicht wird es auch eine Lösung geben? Wer weiß. Wir sind dann vermutlich nicht mehr auf der Welt.

Durch Kiffen verschwinden Probleme übrigens nicht. Aber dann musst du nicht mehr über die Probleme anderer nachdenken. biggrin.gif

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Geschrieben am
Scharfschütze
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Vielleicht sollten insbesondere die, die immer von den Problemem kommender Generationen labern, auch mal daran denken, dass die Wissenschaft bezüglich radioaktiver Abfälle ebenfalls nicht still stehen wird.

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Geschrieben am
Viktor Lustig
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@ Scharfschütze

Was aber das gleiche bedeutet. Sprich: Lasst uns weiter Atommüll produzieren, in einigen Generationen gibt es bestimmt eine Lösung dazu.

Also wieder; was schert mich morgen. Ein kleines Beispiel was passiert, wenn man nicht an die Zukunft, an die nächsten Generationen denkt: Unsere Meere, die langsam an dem ganzen Plastikmüll ersticken, der sich seit über 40 Jahren ansammelt! Langsam wird es kritisch, und wenn eine bis zwei Generationen vor uns jemand darüber Gedanken gemacht hätte, dann wäre das Problem wahrscheinlich zumindest nicht ganz so groß. Ah ja, und unsere heutigen Wissenschaftler haben dafür noch immer keine Lösung.

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Geschrieben am
Cosmos
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Bullshit mit dem Plastikmüll! Was sollen wir machen wenn die Chinesen und Russen bei Wladiwostok rum den ganzen Dreck ins Meer schmeißen? Und was sollen Wissenschaftler da machen? "Nach unseren Berechnungen wäre es am besten, wenn man jeder Person, die Müll ins Meer schmeißt, die Hände abhackt." Und das man heute verstärkt darauf schaut, dass Müll richtig entsorgt wird ist dir wohl entgangen, was?

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Geschrieben am
Praeriebaer
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Zumindest Flüssigkeiten darf man völlig legal in die Ozeane ablassen.

@Cosmos: Manche Probleme lassen sich aber durchs Kiffen lösen!

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Geschrieben am
Viktor Lustig
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@ Cosmos

Ah, ich verstehe, wir sind moralisch besser als "die Russen" und "die Chinesen" weil die... na, weil die halt anders sind!... Daher sind die auch an allem Schuld... ah, wie schön muss die Welt sein wenn man sie in "wir, die Guten" und in "alle anderen" teilen kann.

Gut, dass wir seit Jahrzehnten mit den USA die größten Plastikverbraucher, Erzeuger und Entsorger sind, und wir erst seit einigen Jahren auf die Entsorgung achten (was nicht heißt, dass wir nicht trotzdem recht häufig unser Plastikmüll einfach in die Gegend werfen)

Natürlich sind "wir" nicht an allem Schuld, und natürlich stopfen "wir" nicht den Atommüll direkt unter die Spielplätze. Aber solceh Meinungen wie: "Daran sind die anderen Schuld" ist genauso gut wie "nicht mein Problem".
Jeder einzelne hat eine Verantwortung. Deshalb finde ich es nicht in Ordnung, die Atomkraftgegner pauschal als "Hippies" zu beschimpfen.. zumindest die tun was. Und das ganze Geschwätz, dass bei uns so etwas wie in Fukushima nie passieren kann... vor 1986 haben so viele gesagt, dass so etwas NIE passieren kann, und nach 1986 hat man gemeint, so etwas würde NIE wieder passieren. Man kann ja die Atomkraft als Energiequelle nutzen... aber erst wenn wir die Folgen eines Unfalls unter Kontrolle haben bzw. überhaupt abschätzen können, was passieren kann... und dass haben wir, wie man es in Tschernobyl und in Fukushima gesehen haben, nicht! Es ist doch egal wo es passiert... die Physik ist überall gleich! Zu sagen wir wären besser als die Japaner, Ukrainer oder sonstwer auf dieser Welt ist einfach nur schwach, und falsch.

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Geschrieben am
Cosmos
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Wladiwostok war nur ein Beispiel, hätte auch Istanbul oder Kapstadt nennen können, sind auch Dreckslöcher. Keine Ahnung wie du da auf "Gut vs. die anderen" kommst.

Kernkraftgegner tun nur medienwirksame Dinge. Vielleicht denken sie wirklich, dass sie was sinnvolles tun. Sich Castortransporten in den Weg zu stellen ist es schonmal nicht.

Fukushima wurde von Tsunamis und Erdbeben erwischt. In Deutschland haben wir wohl damit weniger Probleme (und ich rede nur über die Situation in Deutschland, wie andere Nationen das halten, ist deren Sache).

Ja, ich denke deutsche Kernkraftwerke sind sicherer als einer in der Ukraine. Bei Tschernobyl war es eine Reihe von Reaktionen, die zur Katastrophe geführt haben. Ich bin immer dabei, wenn es darum geht, die Sicherheit zu erhöhen.

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Geschrieben am
Praeriebaer
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"Ja, ich denke deutsche Kernkraftwerke sind sicherer als einer in der Ukraine. Bei Tschernobyl war es eine Reihe von Reaktionen, die zur Katastrophe geführt haben. Ich bin immer dabei, wenn es darum geht, die Sicherheit zu erhöhen."


Da unsere AKW´s oft älter sind und wir deren AKW´s zum Großteil mitentwickelt und optimiert haben glaubst du das nur. faktisch sollten wir uns vor allem um unsere eigenen Sorgen machen und vllt. die Leute im Ausland besser ausbilden...

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Geschrieben am
Viktor Lustig
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@ Cosmos:

Warum nennst du dann nur Städte die nicht aus "dem Westen" sind? Du hättest auch New York nennen können, Los Angeles, aber auch Rotterdam und Hamburg, deren Industrie schmeißt auch unglaubliches ins Meer. Oder schon mal in Südfrankreich gewesen, oder in Italien? Schon mal die Brühe dort gesehen, dass ist schlimm, und wird direkt dort verursacht!

Gerade dieses Argument: "Erdbeben und Tsunamis gibt es in Deutschland nicht" ist völlig am Thema vorbei, und ich muss e strotzdem immer wieder lesen. Natürlich bezweifelt niemand, dass es solche Erbeben bei uns gibt, und schon gar nicht Tsunamis. Die Grundfrage dahinter lautet anders: In Japan hatte man die AKW's so konstruiert, dass sie einem Erdbeben von 8.0 standhalten... man hielt es einfach nicht für möglich, dass es stärkere Erdbeben dort gibt, womit man leider falsch lag. Daher stellt sich die Frage: Für welche Erdbebenstärke sind die deutschen AKWs gebaut, ist dies ausreichend, z.B für 5.0... oder ist es möglich, dass auch mal ein Erdbeben von 5.4 passiert?

Ok, wenn Kernkraftgegner nur Medienwirksame Dineg tun, die ansonsten "unnütz" sind... was sollten sie den dann tun? Briefe schreiben? Ich frage dich ernsthaft, was sollten sie den tun?

@ Praeriebaer

Ich gebe dir Recht: So zu tun, als wäre dass alleine die Schuld der "anderen" ist einfach falsch, da wir selber Atomreaktoren bauen und ins Ausland verkaufen. Und auch wir benutzen Reaktortypen, die nicht als zuverlässig gelten, z.B in Brunsbüttel. Das Argument, bei uns kann das nicht passieren weil unsere Technk besser ist, ist in Wahrheit kein faktisches, sondern ein moralisches Argument... den es bedeutet: Wir sind besser, wir sind präziser, wir achten mehr auf Sicherheit...also sind wir auch moralisch besser. Aber wie schon gesagt: Die Physik ist in jedem Land dieser Welt gleich!

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Geschrieben am


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