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#43345
Habt ihr euch denn schon geküsst (oder gar mehr)? Wenn ja, fände ich es noch wichtiger, dass du bald reinen Tisch machst, sonst könnte sie sich sehr ausgenutzt fühlen (Ich unterstelle dir nichts böses, aber dass sie sich so fühlen würde, kann man denk ich nachvollziehen)
^^; Küsst man sich heutzutage nicht schon ganz am Anfang?
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#43345 - Das ist zwar meine ganz persönliche Meinung, aber ich denke, dass du mit ihr zusammen bleiben solltest. Die Beziehungen, die ich aus emotionalen Gründen angefangen habe, sind immer nach wenigen Monaten katastrophal in die Brüche gegangen. Wohingegen diejenigen bei denen ich mich am Anfang ähnlich wie du gefühlt habe, im Nachhinein zu den Besten gehören. In meinem Freundeskreis lässt sich eine sehr ähnliche Tendenz feststellen.
Im Wesentlichen hast du im Moment doch alles was du willst, außer Leidenschaft, die in den meisten Fällen sowieso nach 7-8 Monaten verschwunden ist. Danach bist du idealerweise mit jemandem zusammen mit dem du Spass haben und Zeit verbringen kannst. Gutes Aussehen bringt natürlich Bonuspunkte wink.gif
Andererseits ist das wie gesagt nur meine persönliche Meinung und ich bin nur irgend so ein Typ im Internet.
Wie viele Beziehungen von jeder Art hattest du denn? fragehasi.gif
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#43345
Aus Erfahrung kann ich sagen: Beeile dich, es wird mit der Zeit nicht einfacher. Ich habe so etwas 2 mal erlebt, ein mal hab ich mich lange damit gequält (ca. 9 Monate), insbesondere weil sie ständig betont hatte, wie wichtig ich ihr sei, und quasi ihren Lebenssinn auf unserer Beziehung gegründet hatte. Da sie an Scheiben ihrer Bachelor Arbeit war, wollte ich sie da nicht runter ziehen. Dann wollte sie die Bachelor Arbeit abbrechen, und ich habe sie für sie geschrieben (1,7 für etwas, was ich nie studiert habe, yeah), was allerdings so ziemlich das letzte war, es ich für sie tat, da ich im Anschluss den Mut fand, die Beziehung doch zu beenden.

Seither redet sie nicht mehr mit mir, sie hat meinen besten Freund verführt und ihm dann das Herz gebrochen, nach eigener Aussage, um sich an mir zu rächen. Wenn ich sie jetzt noch sehe, wechselt sie entweder die Straßenseite, oder knöpft sich 3 Knöpfe auf um mir zu zeigen, was ich verpasst habe, und das obwohl das schon Jahre her ist und ich mittlerweile seit 5 Jahren mit einer anderen glücklich verheiratet bin. Wenn jemand sie fragt, warum sie trotz Studienabschluss “nur“ Zimmermädchen in einem Hotel ist, meint sie ich sei schuld. Zudem hat die den gemeinsamen Freundeskreis gezwungen, zwischen uns zu wählen, wer weiter mit mir redet, ist in ihrem Freundeskreis persona non grata. Da habe ich einige “Freunde“ verloren. Letzten Endes denke ich, dass es harmloser verlaufen wäre, wenn ich früher Schluss gemacht hätte.

Als ich das nächste mal einfach keine Gefühle hatte, habe ich das fast direkt gesagt, sie meinte, dass sie das akzeptiere, wir hatten ein paar Monate keinen Kontakt, damit sie über mich weg kommt und jetzt sind wir befreundet.
Puh, deine Freundin muss ja fast abhängig von dir gewesen sein, wenn sie bis heute so extrem reagiert. urx.gif
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Hallo Klopfer, ich habe bisher in den Fragen nur etwas über dein Interesse an den Zurück in die Zukunft Filmen und Zeitmaschinen generell gelesen. Mich würde allerdings interessieren, welche Zeit du ganz konkret selbst mal sehen (ich verzichte bewusst auf erleben, ich denke dazu sind wir allein von hygienischen Standards viel zu weit fortgeschritten) würdest? Mich würde z.B. das alte Japan zu Edo Zeiten oder auch das Mittelalter hier in Europa interessieren.
Im Prinzip wäre ich wohl eher an der Zukunft interessiert... Aber wenn ich die Möglichkeit hätte, in die Vergangenheit zu reisen und einfach mal den Alltag zu sehen, würde ich gar nicht mal so weit zurück reisen. Ich würde mir gerne die Orte, an denen ich gelebt habe (und jetzt lebe), also Frankfurt (Oder), Potsdam und Berlin, gerne mal in der Zeit um 1900 angucken, um zu vergleichen. Und dann auch gerne so 70er Jahre, da auch gerne mal andere Länder (USA z.B.), was relativ nahe an meiner Zeit ist, aber eben doch auch weit entfernt von den Verhältnissen heute. Es ist ja schon enorm, wie viel sich seitdem geändert hat.
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#43332
Weil wir auch gewalttätige Deutsche nicht liquidieren. Wir haben aus guten Grund die Todesstrafe abgeschafft. Denn was ist die Todesstrafe anderes als staatlich praktizierter, staatlich akzeptierter Mord?

Alibifrage: Was ist eigentlich auf der Welt los, wenn man die Stichworte Trump, Putin und Syrien nicht verwenden darf? ^.^
Darf man nicht? Macht doch jeder, schon aus Clickbait-Gründen. biggrin.gif
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#43345
Puh schwierig... Meine Freundin und ich sind jetzt 5 Jahre zusammen und wenn ich die Gefühlsstärke in dieser Beziehung mit den vorangegangenen vergleiche, ist diese auf jeden Fall die "schwächste".
Gleichzeitig fühle ich mich aber sehr wohl und sicher und habe aufgrund der starken Gefühle auch ziemlich negative Erfahrungen bei den früheren Beziehungen gemacht.

Für mich ist es eine schöne Beziehung, die ich mir auch problemlos weitere 5 Jahre vorstellen kann und die Gefühle die ich für sie empfinde mögen nicht so überschwenglich sein, aber dafür ehrlich und tiefgehend. Es ist wie ein Meer an einem sturmlosen Tag, während die früheren Beziehungen eher ein tiefer See an einem sehr stürmischen Tag waren.
Allerdings weiß ich nicht, ob das der Überschwang der Jugend war, oder es einfach so ist. Habe sonst in den 5 Jahren auch keine Frau kennengelernt, die mich wirklich mitgerissen hätte.

Ich denke auch, dass du das auf jeden Fall zeitnah und in einem ruhigen Rahmen klären solltest. Ort und Zeit sind immer schwer, aber ein normales Wochenende (vllt Freitag Nachmittag/Abend?) und was den Ort angeht... ich denke ihre Wohnung wäre da am besten, damit sie direkt in ihrem Rückzugsraum ist. Oder wohnt ihr zusammen? Dann wäre es gut, wenn du vorher mit einem Freund klärst, ob du evtl für ein paar Tage zu ihm kommen könntest. Das würde ich ihr aber nicht mitteilen, solange sie dich nicht darum bittet oder das von sich aus anspricht.
Würdest du deine Freundin auch heiraten? Oder ist Ehe generell nicht so was für euch? ^^ *neugierig*
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#43344
Ich habs nicht ganz gecheckt...
Worum gehts genau? Also um Abtreibung, klar.
Und Frauen sollen das allgemein für Gesetze besprechen, ohne Männer, oder gehts darum, dass nur die Frauen darüber entscheiden dürfen, ob sie abtreiben?

Was die Gesetze angeht sollte das natürlich von den Informierten (egal welches Geschlecht) entschieden werden und bei der einzelnen Person fände ich es schon gut, wenn der Mann zumindest informiert werden würde, auch wenn man der Frau es nicht verbieten kann, da es immerhin ihr Körper ist. Da es sich aber auch immer um das Kind des Mannes handelt, fände ich eine grundsätzliche Stärkung dieser Bindung mal ganz schön.
Ich glaube nicht mal, dass es den Kritikern darum geht, dass die Gesetze nur von Frauen gemacht werden sollten; so weit denken sie sicherlich nicht. Eher darum, dass sie dagegen sind, dass eine Horde Männer darüber bestimmt, weil das individuell die Entscheidung jeder Frau sein sollte.
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Trump ist jetzt also offiziell Präsident und macht Dinge, die Präsidenten eben so tun - Entscheidungen treffen. Nun kann man natürlich durchaus sagen, dass ein paar davon in den letzten Tagen recht überraschend kamen und gelegentlich die Frage aufwarfen: bekloppt oder einfach nur pragmatisch?
In diversen Medien ist das Geheule natürlich wie üblich groß und erweckt den Eindruck, das Ende wäre nahe. Aber was sagt deine Stimme der Vernunft dazu?
Ich hab in den ganzen Tagen keine pragmatische Entscheidung von ihm gesehen, die tatsächlich irgendein Problem wirksam angehen würde. Er wirkt auf mich wie jemand, der am Stammtisch lautstark erzählt, was er machen würde, wenn er Präsident wäre, und plötzlich ist er es und macht dann auch alles, was ihm spontan in den Sinn kommt, ohne groß über die Konsequenzen nachzudenken. Das passt alles in sein Persönlichkeitsprofil: Er hat eine kurze Aufmerksamkeitsspanne, ist eher oberflächlich an solchen Dingen wie Politik, Diplomatie etc. interessiert, kann schwer zuhören, will aber unbedingt ein Macher sein. Dabei reißt er ganz trampeltiermäßig mehr ein, als er aufbaut. Blöderweise hindert ihn sein Ego auch noch daran, Fehler einzugestehen und Sachen rückgängig zu machen. Meine Hoffnung war ja, dass er von Leuten umgeben ist, die ihn bremsen könnten. Dummerweise ist das wohl nicht der Fall.
Ins Flennen gerate ich trotzdem nicht, bislang schau ich mir ihn eher an wie einen Besoffenen, der beim Versuch, geradeaus zu laufen, in jede Fensterscheibe und jeden Laternenpfahl reinrennt. Die Macht von Executive Orders ist begrenzt (Obamas Executive Order zur Schließung von Guantanamo führte ja auch nicht dazu, dass es im Endeffekt passierte), und viele größere Exzesse werden sicherlich vom amerikanischen Checks&Balances-System einigermaßen begrenzt, so wie jetzt Richter die Einreisebeschränkungen für Leute aus 7 Ländern erst mal gestoppt haben.
Ich halte es nicht für ausgeschlossen, dass Trump nach einem halben Jahr so genervt ist, dass er doch nicht alles machen kann, was er will, dass er zurücktritt und Pence das Ruder überlässt. Allerdings würde ich auch nicht wetten, dass das wirklich besser für die USA wäre.
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#43343

Halten wir fest, dass Integration klappt, wenn der Gast das denn auch will. Nur will das leider nicht jeder Gast. In dem Punkt wäre aber die Regierung in der Pflicht, geltendes Gesetz auch durch zu setzen. Das gleiche gilt auch für Flüchtlinge, die hier bleiben wollen.
Genau.
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#43341 In Preußen wurden für viele Delikte die Todesstrafe oder Verstümmelungen verhängt, waren sie auch Barbaren?
Welche Zeit meinst du?
Im preußischen Strafgesetzbuch von 1851 ist die Todesstrafe eigentlich nur bei Tötungsdelikten, tätlichen Angriffen auf den König und bei Hochverrat vorgesehen, das ist also das, was zu der Zeit durchaus üblich war. Mir ist kein Fall bekannt, in dem Preußen die Todesstrafe gegen jemanden aus dem Grund verhängt hätte, weil er Ausländer war und die Strafe, die für Einheimische vorgesehen war, nicht anwendbar gewesen wäre.
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#43337
*Hust* Babylon V kommt wie DS9 aus den 90ern, hat aber eine fünf Staffeln überspannende zusammenhängende Geschichte. *Hust*
Ja, und? TNG begann aber in den 80er Jahren.
Und sowohl DS9 als auch Babylon 5 waren nicht sonderlich erfolgreich, was die Quoten angeht.
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#43325
Fangen wir hinten an.

Du findest es nicht bedenklich, dass Drohnenangriffe auf eine Gruppe X durchgeführt werden, weil ein paar Menschen der Meinung sind, dass eine gewisse Anzahl an Personen Y innerhalb dieser Gruppe X Terroristen sind?
Die Kriegsführung (und nichts anderes ist es) die aktuell so schön als Terrorbekämpfung durchgeführt wird, ist eine der Hauptursachen für den eigentlichen Terrorismus. Ich weiß nicht, ob da ein großer Plan hintersteckt oder ob die Menschen die das entscheiden nur wirklich so merkwürdige Vorstellungen haben, aber helfen tut das ganze überhaupt nicht.

Geheimdienste haben extrem viele Werkzeuge um Informationen zu sammeln und tun es auch. Tatsächlich ersticken sie in Informationen. Bisher waren fast alle Attentäter der Polizei einschlägig bekannt und eigentlich auch unter Beobachtung, aber aufgehalten wurden die wenigsten. Was bringt dann weitere Überwachung, wenn die bisherige einwandfrei funktioniert? Wie kann man für weitere Überwachung sein, wenn man sich nicht mit dem Thema auseinandersetzt oder wie kommt man auf die Idee, dass die Geheimdienste mehr dürfen sollten als bisher, wenn eigentlich alles geklappt hat? Es wird ja noch nicht einmal analysiert, WAS da nicht geklappt hat, sondern erst einmal nach mehr Rechten geschrien.

Ansonsten sind Geheimdienste zur Auslandsspionage gedacht und nicht für die Inlandsspionage. Früher hätte man auch nicht einfach dankend abgenickt, dass der Geheimdienst jedes einzelne deiner Telefonate mitschneidet, nur weil sie nicht unterscheiden können, ob da ein Ausländer oder ein Deutscher telefoniert. Auf die Aussage "aber wir hören uns das nicht an, sobald wir merken, dass das ein Deutscher ist" hätten die Leute gepflegt geschissen und sich aufgeregt. Selbst wenn nicht, bin ich der Meinung, dass man dieses Gut der Privatsphäre im allgemeinen stärker verteidigen sollte. Wer sich Privat mit Amazon Echo und Skype etc. verwanzt kann das gerne tun, aber auch da sollten die Firmen vom Staat überwacht werden, damit nicht zu viel Unsinn angestellt wird. (Netter Kommentar allgemein zum Thema hier: https://www.computerbase.de/2017-01/analyse-privatsphaere-aera-big-data/)

Weiter zu deinen Aussagen: Wie kann man sich wünschen, dass irgendjemand auf derart anonyme Weise ermordet wird? Das beruht doch dann auf 100%igem Vertrauen in die Behörden, Militärs etc., dass das niemals im eigenen Land eingesetzt wird. Und wer könnte zum Beispiel die Türkei daran hindern hier Drohnen einzusetzen? Nach den Drohnen wäre der nächste Schritt Satelliten zu etablieren, die, mit welcher Technologie auch immer, einen aus dem Orbit heraus erschießen können. Mag ja unheimlich praktisch sein, entspricht aber weder Menschenrechten, noch ist es in irgendeiner Form sicher. Es gibt viele Menschen, die das toll finden, aber entweder ich kann ihre Ansicht wirklich gar nicht verstehen oder sie sind sich über die Folgen davon nicht im klaren.

Bei der Wissensvernichtung hatte ich auch nichts konkretes im Kopf, aber vernichtet wurde doch einiges. Das es heutzutage seltener passiert oder schwieriger ist, macht die Sache nicht wirklich besser.

Das Leben war nicht besonders entspannend und angenehm und natürlich freue ich mich über die Bequemlichkeit, aber wenn der Mensch im allgemeinen weniger aggressiv wäre, wären wir vielleicht nicht so destruktiv. Es ist nichts weiter als eine utopische Vorstellung.

Thema Forschung: Ja, Forschung ist nicht unbedingt billig, gerade in so wegweisenden Bereichen wie der Atomkraft, aber wenn man mal vergleicht was das Militär für Budgets hat oder generell vom Staat für Waffen und Soldaten ausgegeben wird, würde ein Bruchteil davon sowieso für die Forschung reichen. Nur weil Krieg erst einmal die Wirtschaft ankurbelt, erhöht es nicht die effektive Arbeitskraft, sondern zerstört sie. Würde man ein stärkeres Forschungsbewusstsein etablieren, in dem der Staat statt in Militär in Forschung investiert, hätte man die gleichen Möglichkeiten. Ja, so funktioniert es nicht, aber so KANN es funktionieren und ich finde nicht, dass wir in diesen aufgeklärten Tagen so stumpfe Kampagnen wie z.B. die Terrorbekämpfung einfach hinnehmen sollten.

Ich kann deine Argumente nachvollziehen, weil die Welt so IST, aber ich bin mit dieser Welt nicht glücklich oder zufrieden, weshalb ich die Welt gerne anders HÄTTE.
Du findest es nicht bedenklich, dass Drohnenangriffe auf eine Gruppe X durchgeführt werden, weil ein paar Menschen der Meinung sind, dass eine gewisse Anzahl an Personen Y innerhalb dieser Gruppe X Terroristen sind?
Die Kriegsführung (und nichts anderes ist es) die aktuell so schön als Terrorbekämpfung durchgeführt wird, ist eine der Hauptursachen für den eigentlichen Terrorismus. Ich weiß nicht, ob da ein großer Plan hintersteckt oder ob die Menschen die das entscheiden nur wirklich so merkwürdige Vorstellungen haben, aber helfen tut das ganze überhaupt nicht.

Was hat das bitte mit Drohnen an sich zu tun? Du vermischst die Technik mit anderen Aspekten, aber im Prinzip könnte man dasselbe mit Kampfhubschraubern/Bombern, evtl. sogar Einsatztruppen machen.
Dass man sorgfältiger bei der Zielauswahl und bei den Aktionen selbst vorgehen muss, das ist wohl jedem klar. Es hilft ja nichts, Dörfer in Pakistan plattzumachen, die mit dem Terrorismus nicht wirklich viel zu tun haben. Dass gewisse Terroristenanführer mit Gewalt ausgeschaltet werden, das finde ich allerdings durchaus legitim, denn - wie du selbst sagst - es ist Krieg, und im Krieg ist nun mal das Ziel, den Gegner zu besiegen, und dabei ist das Ausschalten seiner Führungspersonen ein gangbarer Weg.

Geheimdienste haben extrem viele Werkzeuge um Informationen zu sammeln und tun es auch. Tatsächlich ersticken sie in Informationen. Bisher waren fast alle Attentäter der Polizei einschlägig bekannt und eigentlich auch unter Beobachtung, aber aufgehalten wurden die wenigsten. Was bringt dann weitere Überwachung, wenn die bisherige einwandfrei funktioniert? Wie kann man für weitere Überwachung sein, wenn man sich nicht mit dem Thema auseinandersetzt oder wie kommt man auf die Idee, dass die Geheimdienste mehr dürfen sollten als bisher, wenn eigentlich alles geklappt hat? Es wird ja noch nicht einmal analysiert, WAS da nicht geklappt hat, sondern erst einmal nach mehr Rechten geschrien.

Da hast du schön ignoriert, dass ich "zu sammeln und auszuwerten" geschrieben habe. wink.gif Dass die Informationen da sind, bestreite ich gar nicht. Aber wir haben von Forschung geredet, nicht von mehr Rechten für Geheimdienste. Und die automatisierte Analyse und Auswertung gesammelter Informationen ist eines der großen Forschungsthemen, an denen die Geheimdienste interessiert sind. Um mal eine Brücke zu Anis Amri zu schlagen: Es gab Verwirrung um seinen Aufenthaltsort. Es wurde vermutet, dass er in einer Moschee in Berlin wohnen würde, aber die Staatsanwaltschaft Berlin verneinte das im September. Nun wurde die Moschee videoüberwacht. Mit Gesichtserkennung etc. hätte eine automatische Auswertung per Computer ihn vll. auf den Aufnahmen relativ zeitnah identifizieren können. Nun hat man das im Nachhinein festgestellt, als man die Videobänder durchguckte. (Nicht zuletzt wurde die Überwachung von Amri mangels Personal beendet.) Man kann jetzt groß darüber diskutieren, ob das gruselig ist, solche Aufnahmen quasi anlasslos automatisch auszuwerten, um gesuchte oder als Gefährder eingestufte Personen zu identifizieren und ihre Aufenthaltsorte herauszufinden. Aber egal, wie man dazu steht, man wird anerkennen müssen, dass es da durchaus legitime Interessen gibt, so eine Technik anwenden zu wollen. Eine Alternative wären natürlich elektronische Fußfesseln, dann müsste man Orte nicht mehr mit Video überwachen, um zu schauen, ob Gefährder dort auftauchen. Allerdings ist da auch wieder die Akkulaufzeit ein Problem, weswegen dort wiederum die Forschung gefragt ist. wink.gif

Ansonsten sind Geheimdienste zur Auslandsspionage gedacht und nicht für die Inlandsspionage.

Ist gar nicht wahr. Der Verfassungsschutz ist ein Inlandsgeheimdienst. Der MI5 in Großbritannien ist ein Inlandsgeheimdienst. Das FBI in den USA hat tw. inlandsgeheimdienstliche Aufgaben. In anderen Ländern, wo kein eigener Inlandsgeheimdienst besteht, ist zumindest ein Teil des vorhandenen Geheimdienstes mit dem Inland betraut. Gefahren kommen halt nicht immer nur aus dem Ausland.

Früher hätte man auch nicht einfach dankend abgenickt, dass der Geheimdienst jedes einzelne deiner Telefonate mitschneidet, nur weil sie nicht unterscheiden können, ob da ein Ausländer oder ein Deutscher telefoniert. Auf die Aussage "aber wir hören uns das nicht an, sobald wir merken, dass das ein Deutscher ist" hätten die Leute gepflegt geschissen und sich aufgeregt.

Hätte man sicherlich. Wusste man aber nicht. Ist aber auch nicht Thema.

Weiter zu deinen Aussagen: Wie kann man sich wünschen, dass irgendjemand auf derart anonyme Weise ermordet wird? Das beruht doch dann auf 100%igem Vertrauen in die Behörden, Militärs etc., dass das niemals im eigenen Land eingesetzt wird. Und wer könnte zum Beispiel die Türkei daran hindern hier Drohnen einzusetzen? Nach den Drohnen wäre der nächste Schritt Satelliten zu etablieren, die, mit welcher Technologie auch immer, einen aus dem Orbit heraus erschießen können. Mag ja unheimlich praktisch sein, entspricht aber weder Menschenrechten, noch ist es in irgendeiner Form sicher. Es gibt viele Menschen, die das toll finden, aber entweder ich kann ihre Ansicht wirklich gar nicht verstehen oder sie sind sich über die Folgen davon nicht im klaren.

Du scheinst irgendwie eine sehr romantische Vorstellung vom persönlichen Töten zu haben, wenn du dich so an dem "Anonymen" festbeißt und gerade diesen Aspekt als besonders schändlich hervorhebst. Meinst du, das ist besser, wenn man jemanden hinschickt, der denjenigen von Angesicht zu Angesicht umlegt? kratz.gif Und wenn der Staat, in dem ich lebe, mich umbringen will, dann hat er das Gewaltmonopol, der braucht keine Drohnen. Wenn die Türkei mich umbringen will, dann gibt es hier genug Türken, die der AKP sklavisch ergeben sind. Hat man bei den Morddrohungen an türkischstämmige Bundestagsabgeordnete wegen der Armenien-Resolution gemerkt. Georgi Markow wurde 1978 in London vom bulgarischen Geheimdienst umgebracht, als ein Agent ihn wie zufällig mit einer Regenschirmspitze stach und dabei unbemerkt ein Giftkügelchen mit Rizin injizierte. Osama Bin Laden wurde von Soldaten erschossen, die mit Hubschraubern abgesetzt wurden; fast schon archaische Technologie. Wenn ein Staat jemanden tatsächlich jemanden gezielt umbringen will, braucht er nicht unbedingt Drohnen, gerade wenn er es in einem Land tun will, welches sich gar nicht im Krieg befindet und in dem die Zielperson sich daher nicht besonders schützt.

Das Leben war nicht besonders entspannend und angenehm und natürlich freue ich mich über die Bequemlichkeit, aber wenn der Mensch im allgemeinen weniger aggressiv wäre, wären wir vielleicht nicht so destruktiv. Es ist nichts weiter als eine utopische Vorstellung.

Es war nicht nur nicht besonders entspannend und angenehm, es war weitaus tödlicher als heute. Die Welt ist heutzutage tatsächlich friedlicher und lebensfreundlicher als vor 200 Jahren, auch wenn man's nur schwer glauben mag, wenn man die Nachrichten verfolgt. Und die Leute scheißen sich wesentlich seltener zu Tode als zu Beginn der Industrialisierung, insofern geht mir diese Romantisierung dieser alten Zeit schon ein bisschen auf den Zeiger.

Thema Forschung: Ja, Forschung ist nicht unbedingt billig, gerade in so wegweisenden Bereichen wie der Atomkraft, aber wenn man mal vergleicht was das Militär für Budgets hat oder generell vom Staat für Waffen und Soldaten ausgegeben wird, würde ein Bruchteil davon sowieso für die Forschung reichen.

Und wer entscheidet, woran geforscht werden soll?

Nur weil Krieg erst einmal die Wirtschaft ankurbelt, erhöht es nicht die effektive Arbeitskraft, sondern zerstört sie.

1. Krieg kurbelt nicht die Wirtschaft an.
2. Krieg != Militär. Das hatten wir letztes Mal schon. Krieg und Militär haben miteinander zu tun, aber Ausgaben fürs Militär sind nicht automatisch Ausgaben für den Krieg.

Würde man ein stärkeres Forschungsbewusstsein etablieren, in dem der Staat statt in Militär in Forschung investiert, hätte man die gleichen Möglichkeiten. Ja, so funktioniert es nicht, aber so KANN es funktionieren und ich finde nicht, dass wir in diesen aufgeklärten Tagen so stumpfe Kampagnen wie z.B. die Terrorbekämpfung einfach hinnehmen sollten.

Ich versuche gerade zu überlegen, wie du z.B. Boko Haram ohne Anwendung von Gewalt zum Aufgeben bringen würdest, wenn du Terrorbekämpfung für so stumpf hältst. Das sind Leute, die Hunderte Schuljungen bei lebendigem Leib verbrannt haben und Hunderte Mädchen versklaven. Liebhabdiplomatie wird da nicht weiterhelfen.

Ich kann deine Argumente nachvollziehen, weil die Welt so IST, aber ich bin mit dieser Welt nicht glücklich oder zufrieden, weshalb ich die Welt gerne anders HÄTTE.

Kann ich auch nachvollziehen. Aber wenn man Politik machen muss, dann muss man die eben für die Welt machen, die da ist.
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#43332 Warum kümmern wir uns überhaupt darum ob die Länder die Leute zurück haben wollen man könnte die einfach in eins der großen Schiffe der deutschen Marine packen zu dem Herkunftsland fahren und die dann mit kleinen Landungsboote an den Strand bringen und dann wieder verschwinden ich meine was wollen die dagegen tun als Deutschland können wir die Annahme von Flüchtling verweigern aber die werden wohl kaum auf uns schießen wenn wir die abladen. Die Regionen dieser Länder werden wohl kaum Geld ausgeben um die Flüchtlinge zurück nach Deutschland zu bringen neben der Tatsache dass wir sie einfach wieder zurückschicken könnten wenn sie in den deutschen Hafen einlaufen
Aber ohne Erlaubnis wäre das Eindringen in ihre Gewässer zwecks Anlandung von Abgewiesenen wohl etwas, wogegen sie klagen könnten, und das würde vermutlich auch nicht billig für uns werden. kratz.gif
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#43325
Allein dadurch, dass das Militär ein Nutzer ist, der recht viel Geld in Forschung investieren kann, ohne sich wirklich darum sorgen zu müssen, ob jede Forschung erfolgreich ist.

Aber dann könnte man als Steuerzahler doch durchaus einmal fragen, warum ausgerechnet das Militär derart gut finanziert ist, dass es Mäzen für alle möglichen Entwicklungen spielen kann...
Man kann ja auch überlegen, inwieweit mit moderner Technologie (z.B. Augmented Reality) gewisse Opfer vermieden werden können, indem z.B. Verwechslungen von Zielen schwieriger gemacht werden und deswegen weniger Krankenhäuser, Hochzeitsfeiern etc. beschossen werden.

Das wäre durchaus mal interessant: Sorgt die "moderne Technik" für weniger Opfer, weil die Soldaten nicht selbst vor Ort sind und ohne Angst rationaler entscheiden können, oder sind es eher mehr Opfer, weil die Hemmschwelle insgesamt sinkt?
Aber dann könnte man als Steuerzahler doch durchaus einmal fragen, warum ausgerechnet das Militär derart gut finanziert ist, dass es Mäzen für alle möglichen Entwicklungen spielen kann...
Wäre wohl in erster Linie eine Frage für die Amis, die finanzieren übers Pentagon wirklich auch viel, was eher in die Richtung Grundlagenforschung geht; das ist in Deutschland anders. Bei uns guckt man dann schon eher auf konkrete Anwendungen, wie etwa beim A-400M, wo allerlei neu entwickelt wurde.
Andererseits sind die weitaus größten Posten im US-Militärbudget immer noch Personalkosten (gerade auch für Veteranen). Man überschätzt gerne mal, wie viel Geld vom Militärbudget einfach mal so in der Forschung und Entwicklung verballert wird, weil die großen Zahlen, die dort auftreten, meist über viele Jahre kumuliert werden.

Das wäre durchaus mal interessant: Sorgt die "moderne Technik" für weniger Opfer, weil die Soldaten nicht selbst vor Ort sind und ohne Angst rationaler entscheiden können, oder sind es eher mehr Opfer, weil die Hemmschwelle insgesamt sinkt?
Man wird's nicht genau sagen können, woran es liegt, aber Tatsache ist, dass die bewaffneten Konflikte von heute weitaus weniger Opfer fordern als früher. Der Koreakrieg hat knapp 1 Mio. Soldaten und über 3 Millionen zivile Opfer gefordert. Der Vietnamkrieg 1,4 Mio. Soldaten und um die 4 Millionen zivile Opfer gefordert.
Der Irakkrieg inklusive Besetzung forderte hingegen "nur" etwa 40-45.000 Soldaten und bis zu 600.000 zivile Opfer. Im Bürgerkrieg in der Ukraine sind in anderthalb Jahren so um die 10.000 Menschen getötet worden. Zum Vergleich: Im 1. Weltkrieg haben allein die Deutschen pro Jahr 460.000 Soldaten verloren.
Vielleicht hat die moderne Technik etwas damit zu tun. Ich denke aber auch, dass die Gefahr, dass Soldaten verrohen, eher ein bisschen größer ist, wenn sie selbst mitten in der Scheiße stecken und sehen, dass Kameraden sterben. So etwas, dass eine Kampfhubschrauber-Besatzung ein paar Fotografen abknallt und dabei jubelt, so wie im Irakkrieg... ich glaube, das würde Dronenpiloten schwerer fallen, die nicht so tief drinstecken und die jeden Abend nach Hause zu Frau und Kind gehen und somit noch eine tägliche Dosis Normalität kriegen, die sie erdet und nicht die Maßstäbe so verzerrt, wie es im Kampfgebiet leicht passieren kann.
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#43346
Gab es eigentlich auch schonmal den Fall, dass die Demokraten gewonnen haben, obwohl sie eigentlich weniger Stimmen bekommen haben?

Und was hältst Du von der theorie, dass beide Seiten das nicht ändern wollen, da die Wahlkämpfe wesentlich aufwändiger (und teurer) würden, wenn man nicht mehr um eine handvoll Staaten kämpfen müssste sondern tatsächlich um jede Stimme?
Nein, das ist bislang nicht passiert. Dazu muss man sagen, dass das eigentlich relativ selten vorkommt, dass eine Partei weniger Stimmen, aber mehr Wahlmänner hat; vor dem Jahr 2000 passierte das noch 1876 und 1888. (Man würde allerdings heutzutage wohl sagen, dass die Demokraten und die Republikaner in den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts eh die Seiten getauscht haben; die Demokraten waren vorher die Partei, die im Süden mit eher rassistischen Positionen Wahlerfolge feierte.)
(1824 war übrigens noch chaotischer; da musste die Wahl vom Repräsentantenhaus entschieden werden, allerdings gab es damals die beiden Parteien von heute noch nicht.)

Dass das tatsächlich ein Grund sein könnte, halte ich durchaus für möglich. Dank des Vorwahlsystems ist die Wahlkampfperiode ja sowieso über ein Jahr lang und widerlich teuer, weil ja erst mal innerhalb der Parteien gekämpft wird. Wenn die daran nicht auch was ändern, würde ein Kampf um die Mehrzahl der Wählerstimmen wirklich die Kosten und den Aufwand noch mehr explodieren lassen.
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#43338 - "Da können die Beteiligten im Nachhinein schlecht mosern, dass das so ungerecht wäre, wenn sie vorher diese Regeln akzeptiert haben."
Die Aussage verstehe ich nicht so ganz. Ohne selber dieses System zu akzeptieren, kann man nicht an die Macht kommen. Wenn man nicht an die Macht kommt, kann man es nicht selbstständig ändern.
im Endeffekt wäre es dann unmöglich, ein System zu ändern, welches es unmöglich macht, selber an die Macht zu kommen. Jedenfalls ohne Revolution oder indem man die momentanen Machthaber dazu bringt, es freiwillig zu ändern.

Allgemein kann man das US-Wahlsystem wohl aber nicht gerecht machen. Beim Wahlmänner-System haben manche Leute weniger zu melden, weil sie in Gebieten mit vielen Leuten wohnen - und beim gerechten Verhältniswahlrecht (falls man das so nennt, gerade nicht sicher) hätten kleine Staaten halt wenig zu melden.
Die USA sind ein Zweiparteiensystem, und sowohl bei den Republikanern als auch bei den Demokraten gibt's zwischen den Wahlen immer mal wieder (wenn man sich im Hintertreffen wähnt) die Klage, dass das Wahlsystem ja eigentlich ungerecht wäre. Wenn man wollte, könnte man sich also durchaus darauf einigen, das System zu ändern. Trump hat sich vor seiner Wahl beschwert, wie scheiße das Wahlsystem wäre. Die Demokraten haben jetzt das große Heulen (so wie nach dem Bush-Wahlsieg 2000) wegen des Wahlsystems. Im Prinzip könnten sie also an einem Strang ziehen.
Aber nach der Wahl findet ja der Gewinner das System plötzlich wieder dufte, und da geht dann jegliche Initiative den Bach runter.
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Hey Klopfer,
hier gab es ja schon öfters gute Beziehungstipps. Heute hab ich auch mal ne Frage:
Ich hab vor ein paar Monaten ein Mädchen kennengelernt und mich mit ihr verabredet. Wir haben uns gut verstanden und es folgten noch viele weitere Treffen – wir verbringen im Moment eigentlich jedes Wochenende zusammen, ich habe auch schon ihre Eltern kennengelernt. Ohne dass wir groß darüber gesprochen hätten, entwickelte es sich so, dass wir mittlerweile zusammen sind.
Das Problem ist nun, dass ich sie zwar sehr mag aber leider nicht richtig verliebt bin. Als ich sie damals nach einem Date gefragt hatte, fand ich sie schon interessant und auch attraktiv – sonst hätte ich mich ja gar nicht erst verabredet. Nur haben sich daraus leider keine großen Gefühle entwickelt. Dies wird mir jetzt nach der Kennenlernphase in der alles neu und aufregend war - immer klarer. Ich merke aber auch, dass sie schon davon ausgeht, dass sich unsere Beziehung weiterhin intensivieren wird.
Ich verbringe gerne Zeit mit ihr, aber irgendwie fehlt da die Leidenschaft, die ich aus früheren Beziehungen kenne. Bisher haben wir nicht groß über Gefühle geredet, mir ist aber klar, dass das nicht ewig so weiter gehen wird. Ich habe das Thema bisher nicht angesprochen, weil ich mir erstmal darüber klar werden musste, in welche Richtung sich die Beziehung für mich entwickelt.
Nun weiß ich nicht, wie ich am besten vorgehen soll. Ich will sie nicht verletzen aber auch nicht, dass sie sich falsche Hoffnungen macht. Klar ist mir nur, dass ich das irgendwie klären muss, bevor wir noch tiefer in der Sache drinstecken. Im Idealfall auf eine Weise, dass ich danach immer noch mit ihr befreundet bin.
Hast du (oder deine Leser) da Tipps, was ich machen könnte?
Weil Alter und Lebensumstände bei so Beziehungsfragen auch immer eine Rolle spielen: Wir sind beide Mitte 20 und nach Abschluss der Uni mittlerweile in Lohn und Brot.
Ach je... Ich kenn das Problem aus meinem Freundeskreis, und es ist leider wirklich so, dass es da wohl keine schmerzlose Methode gibt. Da hilft wirklich nur eine offene Aussprache, wenn du der Meinung bist, dass sich da keine Leidenschaft mehr entwickeln kann. Im Endeffekt ist das fairer für beide Seiten, aber es ist natürlich klar, dass man nicht im Voraus planen kann, wie sie darauf reagieren wird und ob sie dann eine Freundschaft mit dir überhaupt noch will. (Zumindest am Anfang könnte es schwierig werden, also wundere dich nicht, falls da erst mal ein halbes Jahr Funkstille ist.)

Vielleicht haben ja andere hier noch was dazu zu sagen? fragehasi.gif
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#43334
Vorerst mal, danke für die Antwort auf meine Frage (nicht die verlinkte, aber ich will drauf eingehen).
Ich habe die Thematik mal mit meiner Mutter diskutiert. Sie hat ein mal abgetrieben, als es in Deutschland noch schwierig war. Sie zählt sich auch zum linken politischen Spektrum, sprich Toleranz, juchei.
Nun war sie aber auch der Meinung, dass Männer das nicht zu entscheiden haben, da sie es nicht wissen, wie es ist, schwanger zu sein.
Meine Probleme mit der Aussage:
1. Wenn Frauen Pro-Choice sind, würden sich auch alle aufregen, das Geschlecht ist also nur eine Ausrede.
2. Ich verstehe, dass Frauen sich eher mit der Thematik auseinander setzen (auch wenn viele es nicht tun), aber das Geschlecht sagt hier nichts über die Kompetenz aus. Wenn es Männer wären, die sich damit auskennen und denen Frauen gegenüberstehen, welche nur "Wissen" aus der Bibel bezogen haben, dann sind die Männer faktisch einfach kompetenter und damit eher berechtigt die Entscheidung zu fällen.
Hat meine Mutter dann übrigens auch überzeugt o:
MfG
TrashTalker_sXe
Ich gratuliere. biggrin.gif
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#43331

Integration muss man wollen. Als mein Vater damals aus Pakistan nach Deutschland gekommen ist, hat er schon nen Job gehabt und, weil er wusste, daß er so schnell nicht zurück geht, hat er sich in einem Deutschkurs angemeldet. Und auch all seine Freunde die nach Deutschland gekommen sind, haben deutsch gelernt, sich mit deutschen unterhalten und getroffen, die Gesetze akzeptiert, sich also integriert. Und trotzdem muslimisch geblieben.

Die fünf Gebete müssen nicht zu bestimmten Zeiten sein , wie das gerne behauptet wird sondern können durchaus verschoben werden, wegen z.B. Arbeit. Das viele Muslime darauf bestehen, liegt an Unwissenheit oder teilweise auch an Faulheit.

Wenn ich immer lese, das Integration nicht funktioniert, ist das falsch. Es muss aber von beiden Seiten ausgehen. Und ein wenig Zwang muss sein, denn sonst rotten sich alle Ethnien wieder an einem Ort zusammen und das ist ja eher Kontraproduktiv.

Der Hauptgrund meiner Meinung nach, der gegen eine Integration spricht, ist und bleibt die Tatsache, daß viele das einfach gar nicht wollen. Damit meine ich nicht uns deutsche sondern die "Gäste".

Ein bisschen müssen sich aber auch die ganzen Möchtegern Christen an die Nase fassen. Über andere Religionen meckern und die eigene hochloben. Entweder ist man Christ oder nicht. Dann muss die Frau aber auch Kopftuch in der Kirche tragen und man muss dreimal am Tag beten. Diese und viele andere Regelungen sind nie aufgehoben worden. Man hält sich einfach nur nicht dran. So gesehen ist man ein schlechter Christ.

Man sollte auch nie vergessen, das früher das Christentum für Kriege gesorgt hat. Die früheren Muslime waren eher friedvoll (ich schreibe extra nicht friedlich) eingestellt. Haben sich mit Mathematik, Physik und Astronomie beschäftigt. Die Zahlen, die wir schriftlich verwenden sind arabische Zahlen. Aber egal, erstmal nen Kreuzug durchführen, um das Christentum zu verbreiten.

Merkt man da Parallelen zu dem Terroristen? Ja, schon. Aber Terroristen wollen gar nicht die Religion verbreiten, die nutzen nur den Koran und die Suren, die gerade passen. Das ist aber ein allgemeines Problem. Suren sind immer im Kontext zu lesen und zack, ist der Koran gar nicht mehr so kriegerisch sondern friedlich. Die "Kinderficker" Story bleibt zwar und ist nach wie vor dämlich aber das Buch an sich ruft nicht zum kriegerischen Dschihad auf. Missionieren ist aber erlaubt.

Und da ist das nächste Problem, jeder fasst den Koran so auf, wie er möchte oder glaubt, das es richtig ist. Das gleiche Problem gibt es auch für die Bibel. Meine Meinung muss nicht richtig sein. Aber zu wünschen wäre es.

Aber da ich selbst Atheist bin, kann mir das auch egal sein.

Ich sehe aber, so wie Klopfer, das Problem bei der Hingabe an die Religion. Die Religion wird gesteuert von machthungrigen Imamen. Nicht jeder will friedlich führen. Und sie widersprechen sich auch oft ohne gemeinsamen Konsens.

Ich habe zum Beispiel einen schwarzen Hund mit weißer Brust. Einige Imame erlauben das töten von schwarzen Hunden, weil der Höllenhund komplett schwarz ist, darf man eben diese Tiere töten. Einen komplett schwarzen Hund gibt es aber nicht, trotzdem werden schwarze Hunde getötet. Ein anderer Imam erlaubt das zwar auch, setzt aber auch harte Bestrafung ein, wenn der Hund nachweislich nicht komplett schwarz war. Klingt gut, nur wo kein Kläger, da kein Richter. Widerrum woanders heißt es, das man keinen Hund anfassen darf. Und nochmal woanders heißt es, das man die Jagdbeute des Hundes nur essen darf, wenn es der eigene Hund ist, ansonsten wäre die Beste unrein.

Ich denke, es muss erstmal ein Konsens stattfinden. Und da seh ich schwarz, denn bei einem Konsens, müssen einige Imane ihre Machtstellungen aufgeben oder verringern. Da spielen die Chefs im Norden Pakistans zum Beispiel schon gar nicht mit.

Wie siehst Du das, Klopfer?
Ich halte Integration auch in erster Linie für eine Bringleistung desjenigen, der integriert werden soll, ja. Was den Islam angeht, bin ich allerdings skeptischer als du.
Man sollte auch nie vergessen, das früher das Christentum für Kriege gesorgt hat. Die früheren Muslime waren eher friedvoll (ich schreibe extra nicht friedlich) eingestellt. Haben sich mit Mathematik, Physik und Astronomie beschäftigt. Die Zahlen, die wir schriftlich verwenden sind arabische Zahlen. Aber egal, erstmal nen Kreuzug durchführen, um das Christentum zu verbreiten.
(Eigentlich kommen unsere Zahlen aus dem Indischen, auch wenn sie einen Umweg über Arabien genommen haben.)
Dass der Islam auch eine Blütezeit hatte, in der er relativ tolerant, friedlich und fortschrittsfreundlich war (was allerdings auch daran lag, dass man die Religion da nicht so wahnsinnig ernst nahm), sollte man nicht unter den Tisch fallen lassen, aber im Endeffekt bleibt doch, dass im Namen des Islam doch mehr Feldzüge geführt wurden als im Namen des Christentums (was auch daran liegt, dass diese Trennung zwischen weltlicher und geistlicher Herrschaft im Kalifat nicht existiert). Die Kreuzzugszeit des Christentums war ja auch relativ kurz.
Merkt man da Parallelen zu dem Terroristen? Ja, schon. Aber Terroristen wollen gar nicht die Religion verbreiten, die nutzen nur den Koran und die Suren, die gerade passen. Das ist aber ein allgemeines Problem. Suren sind immer im Kontext zu lesen und zack, ist der Koran gar nicht mehr so kriegerisch sondern friedlich. Die "Kinderficker" Story bleibt zwar und ist nach wie vor dämlich aber das Buch an sich ruft nicht zum kriegerischen Dschihad auf. Missionieren ist aber erlaubt.
Sorry, aber das Argument "immer im Kontext zu lesen" ist nicht wirklich überzeugend für mich. In letzter Konsequenz würde das nämlich heißen: "90% des Korans kann man wegschmeißen, weil der Kontext, in dem er entstanden ist, heutzutage nicht mehr existiert und somit diese Suren keine Relevanz mehr haben." Es ist aber eine ziemlich alberne Tautologie: "Wenn man den ganzen gewalttätigen und intoleranten Kram streicht, ist es ein friedliches Buch." Ja klar. Was auch sonst.
Der Kontext selbst wird ja meist auch nicht explizit im Koran festgelegt, es ist also wiederum Interpretationssache, ob heutzutage ein äquivalenter Kontext besteht, der wiederum rechtfertigt, Suren relativ wörtlich zu nehmen. Für die Terroristen ist die Sache ziemlich klar: Der Islam wird bedroht wie damals, als Mohammed seine Kriege führte, und deswegen ist es gerechtfertigt, sie wörtlich zu nehmen. Das einfach abzukanzeln mit "Die wollen ja gar nicht wirklich den Islam verbreiten", da macht man es sich viel zu einfach. Das ist ein "no true scotsman"-Fehlschluss.

Ein Konsens darüber, wie der Koran zu interpretieren ist, wäre zwar wünschenswert, ist aber wirklich ein Ding der Unmöglichkeit, weil niemand sagen kann, wer da die Deutungshoheit haben sollte. Da würde ich nicht mal konkret die Schuld bei einzelnen Imamen suchen; das Problem ist ja eher, dass die meisten Moslems denken, es gäbe nur eine Interpretation des Islam, und das wäre genau die ihre, und alle anderen wären Abtrünnige. Da müsste Mohammed wohl schon wiederkommen und alles klarstellen, aber ich befürchte, was der zu sagen hätte, wäre nicht sehr angenehm für die meisten Menschen.
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#43322 Putins Unterstützung heisst ja nicht, dass er alles beenden könnte. Womöglich hat er die sogar schon zurückgenommen, aber die Waffen sind jetzt nun mal da. (Vielleicht auch nicht, aber wenn er sie nun zurücknähme, würde nicht alles gleich weitergehen, wenn sich Russland einfach absolut neutral verhielte?)
Ohne Russlands Unterstützung würde der Widerstand der Rebellen irgendwann absterben, da es an militärischer Expertise und Nachschub mangeln würde. Vermutlich würden die Rebellen schon lange vorher Verhandlungen aufnehmen, um noch für sich möglichst günstige Bedingungen herauszuholen, bevor sie einfach besiegt werden.
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#43332 Nö, es ist barbarisch Barbaren am leben zu lassen.
Da muss man aber sehr aufpassen, dass man nicht selbst zum Barbaren wird.
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Und noch eine Kleinigkeit zur Flüchtlingsproblematik: Glaubst Du auch, dass der Westen eigentlich selbst Schuld an den Flüchtlingen ist?
Die Dekolonialisierung war ein schwerer Fehler. Die Kolonien waren überhaupot nicht bereit für eine Unabhängigkeit. Da hätte man mehr Stärke berweisen müssen, anstatt sich davon zu stehlen und die sich selbst zu überlassen. Selbst in den Kolonien sagen doch schon viele, dass da früher einiges besser lief. Was haben wir uns denn in der Folge herangezogen? Diktatoren, Fundamentalisten, Pulverfässer! Man hätte da nie rausgehen dürfen, solange man nicht eine stabile Verwaltung und ein funktionierendes Staatswesen hergestellt hat. Natürlich dauert das. Die Zeit der Kolonialiserung war viel zu kurz dafür.
Na ja, für die Kolonialherren waren die Kolonien immer ein Minusgeschäft, die Kolonisierten wollten unbedingt die Unabhängigkeit, da war es wohl unvermeidlich, dass irgendwann gesagt wurde: "Macht euern Dreck alleene." Das Problem ist dann nur, wenn Ex-Kolonien immer noch alle ihre Probleme auf die ehemaligen Kolonialmächte schieben, anstatt sich mal selbst an die eigene Nase zu fassen.
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#43331 Ich zitiere Volker Pispers:
"Muslime? Menschen, die ihre Religion ernst nehmen. Für Katholiken völlig undenkbar!"
Und so ist es im Westen. Die Aufklärung, der Humanismus, die Naturwissenschaften, die Moderne... vieles hat uns langsam (und teilweise blutig) aus der Sicht herusgeholt, Religion zu ernst zu nehmen. Religion findet im Privaten statt, aber hat nicht mehr die Deutungshoheit über das öffentliche Leben. Fern sind die Tage, da ein Papst einen deutschen Kaiser in die Knie (und nach Canossa) zwingt. Schon Mangels deutschen Kaisern... Wir haben auch lange gebraucht, um unsere Adligen loszuwerden, oder naja, eben nicht mehr so ernst zu nehmen.
diesen Wandel, der hunderte von Jahren gebraucht hat, kann ein Flüchtling vielleicht auch gar nicht in wenigen Monaten vollziehen. Die entscheidende Frage ist: wird er es überhaupt jemals können? Und was machen wir, wenn die Antwort "leider nein" lautet?
Ich halte es für sehr unwahrscheinlich, jemanden umerziehen zu können, der es eigentlich gar nicht will. Aber wenn jemand nicht will, dann kann er meiner Meinung nach auch nicht ewig bleiben.
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Ich hab deinen Text zur Wahl zwar gelesen, aber kapiere immer noch nicht, wie Trump mit fast 3 Mio. Stimmen weniger (62,979,879 oder 46.1%) als Clinton (65,844,954 oder 48.2%) die Wahl gewinnen konnte, wenn die Anzahl der Wahlmänner der einzelnen Staaten proportional zur Bevölkerungszahl ist? Trump hatte zwar in vielen Staaten die Mehrheit, aber diese haben wegen ihrer geringen Bevölkerung auch nur wenige Wahlmänner. Kalifornien, New York etc. waren komplett blau und schicken sehr viel mehr Wahlmänner. Was ist mit den 3 Mio. Stimmen Differenz passiert?
Und wenn die in den Staaten gezählt wurden, die sowieso demokratisch wählen (sprich wenn es egal ist, ob Clinton in denen mit 51% oder 99% gewonnen hat), finde ich es auch nicht so unfair, dass Trump gewonnen hat. Anderenfalls hätten die bevölkerungsreichen Staaten zu viel politisches Gewicht und Staaten wie Wyoming und Montana überhaupt nichts mehr zu sagen, oder?
Du hast es schon richtig erfasst.
Die Zahl der Wahlmänner ist nicht perfekt proportional. Das liegt daran, dass die Wahlmännerzahl sich aus der Zahl der Senatoren und der der Plätze für den Bundesstaat im Repräsentantenhaus zusammensetzt. Jeder Bundesstaat hat zwei Senatoren, jeder Bundesstaat hat mindestens einen Platz im Repräsentantenhaus. (Also hat jeder Bundesstaat mindestens drei Wahlmänner.)

Die Plätze im Repräsentantenhaus sollten eigentlich proportional nach der Bevölkerung verteilt werden, sind aber gleichzeitig auf 435 gedeckelt. Damit also jeder winzige Bundesstaat doch noch einen Platz kriegt, kriegen die bevölkerungsreichsten Bundesstaaten weniger Plätze im Representantenhaus, als ihnen eigentlich rein rechnerisch zustehen würden. Das heißt also für diese bevölkerungsreichen Staaten auch weniger Wahlmänner. Insofern repräsentiert ein Wahlmann in Kalifornien mehr US-Bürger als einer in Wyoming, zählt also nicht mehr als sein Kollege bei der Abstimmung im Wahlmännerkollegium.

Der Vorsprung, den Hillary Clinton insgesamt hat, kommt tatsächlich, wie du es geschrieben hast, in erster Linie daher, dass die Demokraten sehr viel mehr als die nötigen 51% Prozent in Kalifornien und New York etc. geholt haben, aber das dann keine Rolle mehr spielte, weil die Wahlmänner sowieso schon alle gewonnen waren.

Es ist auch nicht wirklich unfair, dass Trump gewonnen hat. Beide Parteien wissen um die Besonderheiten ihres Wahlsystems und haben es trotzdem nicht geändert. Es ging bei der Wahl nie darum, wer absolut die meisten Stimmen kriegt, sondern wer die meisten Wahlmänner auf sich vereint, und so wird auch der Wahlkampf geführt. Da können die Beteiligten im Nachhinein schlecht mosern, dass das so ungerecht wäre, wenn sie vorher diese Regeln akzeptiert haben.
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Kennst du als alter Trekkie die Star Trek TNG Edits? z.B. https://www.youtube.com/watch?v=pf9oD_xl8mI

Ich quäle mich grade dank Netflix und deiner Empfehlung durch Staffeln 1 und 2 und bin irgendwie nicht so begeistert, wird das noch irgendwann besser, so mit gescheiten Story Arcs, oder bleibt das die ganze Zeit so? Das beste an den Folgen ist oft noch Data.
Ja, die kenn ich. biggrin.gif Haben mich immer sehr amüsiert. ^^

Die ersten zwei Staffeln sind wirklich die übelsten von TNG. Danach war Roddenberry zu krank, um sich weiter einzumischen, da wird die Qualität der Folgen besser. Wirklich größere Arcs gab es bei TNG nicht (lediglich Doppelfolgen und gelegentlich Rückgriffe auf frühere Folgen), weil Arcs für solche Serien, die auch nicht fest bei einem Sender liefen, noch nicht üblich waren und von den Sendern, die das einkauften, auch nicht so üblich waren.
DS9 hat dann tatsächlich im Laufe der Serie Story-Arcs, aber da merkt man nach 20 Jahren auch, dass man noch experimentierte.
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http://thoughtcatalog.com/anne-gus/2014/06/when-he-says-no-denying-a-woman-sex-is-rape/

Deine Gedanken?
Satire. Aber ich hab tatsächlich irgendwo mal eine ernsthafte Auflistung von Verhaltensweisen gelesen, die psychische Gewalt gegenüber Frauen darstellen würden. Und da stand sowohl "sie zum Sex drängen" als auch "ihr Sex verweigern" drauf. Insofern würde es mich nicht überraschen, wenn es ein paar Leute gäbe, die tatsächlich diese Denkweise wie in dem Text vertreten.
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Wie viele Punkte brauche ich, damit du für mich tanzt? biggrin.gif
So in der Art von "Tanz für mich, Herr Elefant"? fragehasi.gif Aber ich glaub, das lass ich dann doch lieber. Tanzen ist nicht mein Freund. ^^
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Was hälst du eigentlich von der Aussage "Männer haben Frauen nicht vorzuschreiben, ob sie abtreiben dürfen oder nicht, denn sie haben ja keine Ahnung, wie es ist, eine Frau zu sein"? Ist das nicht völlig unsinnig, da über das Geschlecht zu diskutieren? Als ob einen ein Uterus sofort pro-Choice machen würde...

Ab wann findest du, dass so ein Baby als Leben zählt?
Das ist eine merkwürdige Aussage, weil sie ja impliziert, dass Frauen anderen Frauen Abtreibungen sehr wohl vorschreiben dürften. kratz.gif Dabei hat natürlich niemand das Recht, einer Frau eine Abtreibung vorzuschreiben.

Na ja, leben tut der Embryo spätestens mit Beginn des Herzschlags, denk ich. Eine andere Frage wäre, ab wann ich einen Schwangerschaftsabbruch (abgesehen von medizinischen Gründen) nicht mehr für vertretbar halte. Das wäre dann wohl dann, wenn sich die Großhirnrinde ausbildet, also etwa ab der 20. Woche.
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Oh Klopfer oh Klopfer,
Sicherlich hast du ja mitbekommen, dass derzeit ein Foto von Trump + 6 in Begleitung kursiert mit der Überschrift "You will never see 7 women deciding [...]". Wie stehst du dazu?
Ich rege mich nämlich grade etwas auf. Da ein Bekannter von mir das gepostet hat, konnte ich mir nicht nehmen lassen, ihn zu berichtigen, dass es auf dem Foto um Steuergelder, nicht um die Frage zu Abtreibungen geht. Nun wurde mir vorgeworfen, dass es komplett irrelevant wäre (auch nach Nachfrage wurde mir nicht gesagt, wieso es irrelevant ist).
Ich muss sagen, ich sehe mich links im politischen Spektrum, aber verstehe nicht, wieso linke Propaganda besser ist als rechte Propaganda, wenn beide nicht zutreffen.
Mich würde deine Meinung dazu interessieren.

Und Entschuldigung, falls die Frage so über den Haufen geworfen wirkt, mein Puls ist grade leicht erhöht.
MfG
TrashTalker_sXe
Ich find diese Darstellung auch nicht gut, weil sie die Problematik falsch darstellt. Man könnte den Eindruck gewinnen, dass da Abtreibungen verboten werden würden, aber das stimmt ja nicht.

Zur Erläuterung für die Mitleser: Donald Trump hat die "Mexico City Policy" wieder in Kraft gesetzt. Das ist ein Gesetz, welches unter Ronald Reagan eingeführt wurde, von Bill Clinton dann suspendiert wurde, von George W. Bush wieder in Kraft gesetzt und von Obama dann wieder suspendiert wurde. Das Gesetz untersagt den US-Bundesbehörden finanzielle Unterstützung für ausländische Hilfsorganisationen, die Abtreibungsberatungen vornehmen. (Da geht's nicht darum, dass die Hilfsgelder konkret für Abtreibungen eingesetzt werden; das war vorher schon verboten. Es geht nur darum, ob die Organisationen das überhaupt anbieten.)
Ich halte das Inkraftsetzen für einen Fehler, da sich schon in den letzten Perioden, in denen das aktiv war, gezeigt hat, dass die Zahl der ungewollten Schwangerschaften und so auch der Abtreibungen in den Zielländern stieg, weil die betroffenen Organisationen eben auch generell Beratungen zu Verhütungsmethoden (und Verhütungsmethoden selbst) anbieten und so mangels Geld auch das nicht mehr können. Aber aus den religiösen Befindlichkeiten vieler Amerikaner erklärt sich halt das Unwohlsein bei vielen US-Bürgern beiderlei Geschlechts, dass ihre Steuergelder für Organisationen eingesetzt werden sollen, die Abtreibungen ermöglichen.
Diese Sache dann einfach herunterzubrechen auf "alte weiße Männer bestimmen über die Körper der Frauen" ist einfach stumpf und wird der Sache nicht gerecht.
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Warum liquidieren wir gewalttätige 'Flüchtlinge' nicht einfach? In vielen Fällen ist Abschiebung nicht möglich (kein Herkunftsland bekannt, oder das Land will sie nicht.)
Weil wir nicht einfach unbequeme Leute abknallen können, nur weil wir sie nicht anders loswerden. huh.gif Das wäre ja nun wirklich barbarisch.
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#43306

Die interessantere Frage dürfte sein, was die jungen Männer machen, wenn sie feststellen, dass in Deutschland auch nur mit Wasser gekocht wird und ihre Träume wie Seifenblasen platzen. Kann ich mir in diversen Großstädten dann durchaus sehr interessant vorstellen.....

Btw. @Klopfer:
Was hältst Du von dieser Studie:
"Fundamentalismus und Fremdenfeindlichkeit Muslime und Christen im europäischen Vergleich"

Wenn ich mir das Teil so durchlese, kommen mir ein wenig Zweifel ob "der Islam" zu Deutschland gehören sollte...

Okay über Studien kann man streiten und traue keiner Statistik die Du nicht selber gefälscht hast, nur wenn da auch nur ein Teil stimmig sein sollte, stellen sich mir einige Fragen bezüglich diverser Grundwerte die in unserer Gesellschaft vorhanden sind und deren Erlangung es verdammt langer und blutiger Weg war......

a) Zum einen stellt der Islam ein Konzept dar, dass sich massivst in das Leben, nicht nur der Gläubigen, einmischt und den Anspruch erhebt nicht nur das Geistliche, sondern auch das Weltliche für alle betroffenen Personen verbindlich regeln zu wollen.

b) Zum anderen geht es auch darum, dass mit der Migration und auch mit den Flüchtlingen (so sehr man denen aus humanitären Gründen helfen soll und muss) eine eine Mentalität, eine Sozialisierung ins Land kommt, die sich mit einer (teilweise) säkularen, aufgeklärten humanistischen Gesellschaft nicht verträgt bzw. nur in einem kleineren Umfang verträglich ist. Sei es das „Sittengesetz“ was im Art 2 Abs. 1 GG als Schranke erwähnt wird und was durchaus auch änderbar ist und selbst wenn man den Islam da wegstreicht bleibt der Fakt, dass die Neuankömmlinge (und das gilt auch durchaus zum Teil (leider immer noch) für Familien mit Migrationshintergrund*) aus Gesellschaften mit „patriarchalisch geprägten Familienverbänden“ und/oder auch einer „mittelalterlichen Einstellungen“ wie dem Ehrbegriff, die Einstellung zu Frauen, Schwulen, Nacktheit, Alkohol/Drogen, Vergnügen und zur der hiesigen Gesellschaft an sich oder auch zu der Gewalt in ihrer unterschiedlichen Ausformungen kommen die sich mit der unseren nur schwer verträgt vgl. https://www.heise.de/forum/Telepolis/Kommentare/Zahl-der-im-Land-lebenden-Muslime-wird-oft-grotesk-ueberschaetzt/Zur-Ipsos-Studie-Wahrnehmung-und-more/posting-29646706/show/ und wie dort im letzten Absatz beschrieben, auf diese Geburtswehen habe ich persönlich keinen Bock und selbst wenn ja dann nur in homöopathischer Dosierung ansonsten geht es für beide nicht gut aus….

*= Als Beispiel: Weiß nicht mehr wo ich es auf geschnappt habe: Lehrerin spricht schulisches Fehlverhalten von Jungen gegenüber den Migranteneltern nicht an, weil sie die Erfahrung gemacht hat, dass der betroffene Junge einige Tage dann fehlte, weil er daheim grün und blau geschlagen wurde...

bombjack
Die Studie hatte ich auch gelesen. Diese Einstellungen sind tatsächlich ein riesiges Problem und eine Gefahr für unsere Gesellschaft. Die negativen Auswirkungen sind derzeit bei uns nur deswegen begrenzt, weil es noch relativ wenig Leute sind, aber das ist mir als Abwehr oder Gegenargument irgendwie zu wenig.

Viele in Deutschland haben ja diese etwas naive Vorstellung, dass fast alle Muslime quasi so wie die normalen Christen hier sind, nur mit Halbmond statt mit Kreuz, und dass die Integration einfach damit gegessen wäre, dass man den Leuten die Sprache beibringt und wie das hier so läuft, ihnen noch einen Job gibt, und dann sind sie musterhafte Staatsbürger. Aber das ist eben nicht so, die meisten Muslime nehmen ihre Religion viel ernster, und das ist nach dem, was der Koran und die Hadithe vorgeben, schon besorgniserregend, nicht mal im Hinblick auf Terrorismus, sondern auf das alltägliche Zusammenleben.

Die Älteren kann man auch nicht mehr umerziehen, die sind schon recht gefestigt in ihren Auffassungen. Und die Jüngeren kann die Gesellschaft nicht in ihrem Sinne erziehen, wenn die konservativen Eltern mit konträren Ansichten reingrätschen, anstatt es zu unterstützen. Das ist ein Problem, welches man mit offenen Augen sehen und auch ansprechen muss.

Natürlich wär's auch falsch, allen Muslimen zu unterstellen, dass sie rückständig, schwulen- und frauenfeindlich wären. Aber ich hab schon so das Gefühl, dass der Grad der Hingabe an die Religion ein Anzeichen dafür ist, wie groß das Konfliktpotenzial und die Inkompatibilität mit unserer Gesellschaft ist.
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Diese Suzie Siff solltest du dir unbedingt mal reinziehen, pures Comedygold! biggrin.gif
Danke an #43254, made my day! awesome.png
Da krieg ich ja die Krätze. X_x Aber sie bestätigt altbewährte Vorurteile: Logik ist nicht ihre beste Freundin.
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Kann man eigentlich noch gegen dich Quizduell spielen? smile.gif
Hab die App seit nem Jahr oder so nicht gestartet. ^^;;
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Wusstest du, dass der Begriff "Hackepeter" aus Berlin kommt und erstmals 1903 im Berliner Gasthof Martin in der Landsberger Straße (heute Landsberger Allee) benutzt worden sein soll? happy.gif #UnnützesWissen
Hab ich schon mal gelesen. kratz.gif biggrin.gif
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Hast du mal bei einer Serie, einem Film oder sonst was Charaktere-Paare "geshipped"? Und was hältst du von solchen Sachen in Fandoms? Ist bei Animes wohl recht gebräuchlich.

Leviathan
Hm, eher selten (Captain Picard und Beverly Crusher! biggrin.gif), meistens ist es eher so, dass ich die offiziellen Paare anti-shippe. (Um bei ST zu bleiben: Chakotay und Seven?! urx.gif )

Ich find's okay, wenn man sich gewisse Paare vorstellt und da vll. auch Fanfics schreibt oder Fanart macht oder so. (Oder sich verkleidet und Pornos dreht. 07baa27a.gif ) Es sollte bloß nicht so weit gehen, dass man sich online heftig zankt, wer das wahre Pärchen ist. Gibt ja auch extreme Beispiele, wo selbst die Schöpfer von "Fans" angegangen wurden, weil die es wagten zu sagen, dass gewisse Paarungen nicht kanonisch sind.
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#43312
Mit entsprechender Vorbereitung ist das auch in der Informatik weitgehend möglich. Meine Erfahrung ist allerdings, dass man mit einem gut vorbereiteten Spickzettel so viel Zeit investiert, dass man den Stoff auch einfach lernen kann xD

Ich glaube ich hatte 2-3x nen Spicker dabei, dann aber aufgrund der völlig anderen Fragen oder ausreichend guter Erinnerungen nie benutzt.
Hast du schon mal in einer Klausur geschummelt?
Bei den meisten meiner Informatik-Klausuren konnte man sowieso alle Aufzeichnungen benutzen, weil es ja eher darum ging, die Sachen anzuwenden, als einfach irgendwas abzusondern, was man vorher gelernt hatte. kratz.gif

Nee, hab ich nicht. Ich hab nur anderen geholfen, damals in der Schule bei einer Physikklausur. Der Lehrer hatte einige Tage vorher versehentlich den Aufgabenzettel offen auf dem Schreibtisch liegen lassen, und einer meiner Schulkameraden hat ihn abgeschrieben. Ich hab dann (mit einem anderen) die Aufgaben ausgerechnet (war ja ne gute Übung für mich) und hab die Lösungen den anderen gezeigt.
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#43307

Man mag von der Unsinnigkeit in Einzelfällen durchaus überzeugt sein, aber ich sehe das Problem eher darin, wenn man diesen Paragraphen abschafft oder in der Praxis ignoriert.

Militär und Krieg sollten immer als das wahrgenommen werden, was sie sind. Die absolut letzte Option und wirklich gar nichts alltägliches. Mein Vater hat den 2. Weltkrieg und das KZ noch miterlebt und ich glaube nicht, dass irgendjemand der jüngeren Deutschen (mich eingeschlossen) sich das wirklich vorstellen kann.

Das es noch und wieder so viel Krieg auf der Welt gibt, zeigt nur, wie viele Menschen die Schrecken nie erlebt haben. Insbesondere solche in hohen Positionen.

Unter diesen Aspekten, will ich als Bürger wissen, dass die Forschung für Kriegsgeräte nicht an der Uni um die Ecke getätigt wird. Ja, man könnte Fußpilz o.ä. bei den Truppen durch Forschung sicherlich unter Kontrolle kriegen, aber warum sollte eine Universität diese Forschung für Kriegszwecke durchführen?
Umgekehrt können natürlich können die meisten Forschungen für den Krieg verwendet werden. Wenn eine Firma ein gutes Mittel gegen Fußpilz oder eine Impfung o.ä. entwickelt, wird das Militär so etwas sicher ebenfalls kaufen, aber das ist dann einfach der aktuelle Standard und nicht extra für einen solchen Fall erforschtes Gut.

Im Bezug auf den Krieg als Technologietreiber hätte ich nichts dagegen, wenn wir noch am Anfang der Industrialisierung stünden, wenn dafür ein besseres Bewusstsein für die Schrecken des Krieges in den Menschen existieren würde.
Im Schnitt dürften Kriege aber schon ähnlich viel Wissen vernichtet wie hervorgebracht haben, wenn man sich das Mittelalter anschaut, in dem durch einen heiligen Krieg sehr viel Wissen aus dem arabischen und auch europäischen Raum vernichtet wurde. Ja, hier war die Kirche die kriegsführende Partei, aber Krieg war es dennoch.

Militärische Zwecke sind sicherlich auch solche, wie Gesichtserkennung per Überwachungskamera/Drohne. Wer kann sich denn bitte wünschen, dass wir alle mit Kameras in Sekunden gefunden, identifiziert und per Drohne getötet werden können?
Die Militärapparate (hier zähle ich Geheimdienste dazu) agieren sowieso schon zu stark außerhalb der Landes- und Menschenrechte, da muss man jetzt nicht noch mit privater Forschung weitere Möglichkeiten erzeugen. Bevor ich auch nur drüber nachdenken würde, müsste es wesentlich bessere Kontrollmechanismen für jegliche militärische und geheimdienstliche Entscheidung geben.
Wie man aktuell sieht, ist selbst verfassungsfeindliches Verhalten innerhalb der Behörden kein Grund jemanden anzuklagen.
(https://www.heise.de/newsticker/meldung/Ex-BND-Chef-im-NSA-Ausschuss-Wir-haben-nichts-zu-verbergen-3603297.html)
Militär und Krieg sollten immer als das wahrgenommen werden, was sie sind. Die absolut letzte Option und wirklich gar nichts alltägliches. Mein Vater hat den 2. Weltkrieg und das KZ noch miterlebt und ich glaube nicht, dass irgendjemand der jüngeren Deutschen (mich eingeschlossen) sich das wirklich vorstellen kann.


Hm, da stört mich schon die Gleichsetzung von Militär und Krieg. Klar, Krieg braucht Militär, aber das reine Vorhandensein von Militär heißt nicht, dass es einen Krieg geben muss. Vielmehr kann das Vorhandensein von Militär Kriege verhindern. Ich denke, ohne die Atomwaffen der USA und der Sowjetunion wäre viel leichter aus dem Kalten Krieg ein heißer geworden.

Unter diesen Aspekten, will ich als Bürger wissen, dass die Forschung für Kriegsgeräte nicht an der Uni um die Ecke getätigt wird. Ja, man könnte Fußpilz o.ä. bei den Truppen durch Forschung sicherlich unter Kontrolle kriegen, aber warum sollte eine Universität diese Forschung für Kriegszwecke durchführen?
Umgekehrt können natürlich können die meisten Forschungen für den Krieg verwendet werden. Wenn eine Firma ein gutes Mittel gegen Fußpilz oder eine Impfung o.ä. entwickelt, wird das Militär so etwas sicher ebenfalls kaufen, aber das ist dann einfach der aktuelle Standard und nicht extra für einen solchen Fall erforschtes Gut.


So funktioniert das aber bei den meisten Sachen nicht. Forschung ist teuer. Und eine Firma wird etwas nur dann entwickeln, wenn es glaubt, die Forschungskosten schnell wieder reinkriegen zu können. Das wird bei Fußpilz vll. relativ leicht sein, aber bei Antriebssystemen wird es schon schwieriger. Das ist nicht nur in der Entwicklung teuer, man weiß auch nicht immer unbedingt, ob aus einem Konzept tatsächlich ein funktionierendes Produkt werden kann. Deswegen wird die Entwicklung in den meisten Fällen nur dann vorangetrieben, wenn es auch jemanden gibt, der dafür bezahlt. Andere Firmen fallen da meistens aus, weil denen das zu risikoreich ist. Also bleibt als Investor nur noch der Staat. Aber wo braucht der Staat Antriebssysteme? Im Wesentlichen nur für sein Militär. Und deswegen ist das Militär ein Technologietreiber. Computertechnik, Raketentechnik, Düsentriebwerke, Satellitennavigation - alles durch militärische Forschungsgelder vorangetrieben, bevor es sich für die Privatwirtschaft lohnte, Produkte daraus zu machen. Allein dadurch, dass das Militär ein Nutzer ist, der recht viel Geld in Forschung investieren kann, ohne sich wirklich darum sorgen zu müssen, ob jede Forschung erfolgreich ist.

Im Bezug auf den Krieg als Technologietreiber hätte ich nichts dagegen, wenn wir noch am Anfang der Industrialisierung stünden, wenn dafür ein besseres Bewusstsein für die Schrecken des Krieges in den Menschen existieren würde.


Hm, dann solltest du vll. auch ein besseres Bewusstsein dafür haben, wie das Leben am Anfang der Industrialisierung war...

Im Schnitt dürften Kriege aber schon ähnlich viel Wissen vernichtet wie hervorgebracht haben, wenn man sich das Mittelalter anschaut, in dem durch einen heiligen Krieg sehr viel Wissen aus dem arabischen und auch europäischen Raum vernichtet wurde. Ja, hier war die Kirche die kriegsführende Partei, aber Krieg war es dennoch.


Ich hab keine Ahnung, was du da konkret meinst. Die größte Vernichtung von Wissen im Mittelalter dürfte die Zerstörung der Bibliotheken Bagdads 1258 gewesen sein, aber das war kein Heiliger Krieg, sondern ein Eroberungsfeldzug der Mongolen. Damit hatte die Kirche gar nichts zu tun. kratz.gif (Das entkräftet nicht wirklich deinen Punkt der Wissensvernichtung, ich weiß.) Allerdings dürfte heutzutage ein Krieg weniger aktuelles Wissen vernichten, weil Wissen heutzutage viel mehr geteilt wird.

Militärische Zwecke sind sicherlich auch solche, wie Gesichtserkennung per Überwachungskamera/Drohne. Wer kann sich denn bitte wünschen, dass wir alle mit Kameras in Sekunden gefunden, identifiziert und per Drohne getötet werden können?


Ist das nicht die vollkommen falsche Frage? kratz.gif Niemand wünscht sich das. Aber viele wünschen sich, dass man Feinde so ausschalten kann, ohne eigene Leute zu gefährden. Viele wünschen sich, dass man Verbrecher auf Kameraaufnahmen automatisch erkennen und somit orten kann (gerade nach solchen Pannen wie Anis Amri). Man kann sicherlich der Meinung sein, dass das eine unheilvolle Entwicklung ist und der falsche Weg. Aber das ändert nichts daran, dass viele Leute beruhigter wären, wenn solche Technologie eingesetzt werden würde.
Man kann ja auch überlegen, inwieweit mit moderner Technologie (z.B. Augmented Reality) gewisse Opfer vermieden werden können, indem z.B. Verwechslungen von Zielen schwieriger gemacht werden und deswegen weniger Krankenhäuser, Hochzeitsfeiern etc. beschossen werden.

Die Militärapparate (hier zähle ich Geheimdienste dazu) agieren sowieso schon zu stark außerhalb der Landes- und Menschenrechte, da muss man jetzt nicht noch mit privater Forschung weitere Möglichkeiten erzeugen. Bevor ich auch nur drüber nachdenken würde, müsste es wesentlich bessere Kontrollmechanismen für jegliche militärische und geheimdienstliche Entscheidung geben.


Gibt es ein Menschenrecht darauf, in der Öffentlichkeit nicht mit elektronischen Mitteln erkannt zu werden? kratz.gif
Dass Geheimdienste besser kontrolliert werden müssen, ist sicherlich richtig. Allerdings müssen sie trotzdem ein paar Werkzeuge kriegen, die es ihnen erlauben, ihre Aufgaben zu erfüllen, nämlich Informationen zu sammeln und auszuwerten.
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Heute um 18:00 Uhr (12 Uhr in Washington) wird die Welt untergehen, was empfiehlst du mir bis dahin zu tun?
Masturbieren. ^^
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#43273
An den Fragesteller: Die Polizei hat jede Menge Iraker, Afghanen, Syrer usw kontrolliert. Für den Durchschnittsdeutschen liegt das sicher in Nordafrika. Aber Vorjahrestäter hat man nicht aussortiert.
Und Herkunft als Maßstab für evtl. Täter ist ja so daneben. Wo kommt der Glaube her, dass da eine erfolgreiche Strategie verfolgt wurde?
Man sollte mal zu Martin Niemöller recherchieren, bevor man das gut findet. Sonst ist man selbst mal Teil einer Gruppe, die prophylaktisch aussortiert wird. Obwohl Idiot ein sichereres Kriterium ist.
Die wurden nur kontrolliert, nicht "aussortiert". Und auch nicht jeder, der kontrolliert wurde, hat einen Platzverweis gekriegt.
Und woher der Glaube kommt, dass da eine erfolgreiche Strategie verfolgt wurde? Öhm... vielleicht aus der Tatsache her, dass sich Silvester 2015 nicht wiederholte? Es war ein erfolgreicher Polizeieinsatz, das kann man nicht bestreiten.

Man sollte Niemöller auch nicht überstrapazieren.
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#43295 Es geht dabei auch immer gern vergessen, dass die Staaten, die an Russland angrenzen, seit 1721 (also seit Russland in Europa etwas zu melden hatte) entweder eng mit Russland verbunden oder gegen die Russen waren. Aus der historischen Sicht hat das etwas von "entweder wir kontrollieren sie oder sie versuchen, uns zu überfallen". Dazu kommt, dass die NATO 2004 einen ziemlichen Vertrauensbruch hingelegt hat, man hatte schliesslich Anfangs 90er mal versprochen, keine Staaten östlich von Deutschland aufzunehmen. Das ist so ähnlich wie Frankreich 1990 immer noch Bedenken hatte, Deutschland durch die Wiedervereinigung zu stark werden zu lassen. Geschichte bleibt halt im kollektiven Gedächtnis haften. Ich glaube auch, wenn Putin könnte, würde er ganz gerne die Ukrainekrise beilegen, nur wird er auch nicht derartig viel Kontrolle über Donezk und Luhansk ausüben, wie es immer heisst. Es ging ihm wohl immer nur darum, die Ukraine daran zu hindern, sich von Russland abzuwenden, was geostrategisch gesehen aus russischer Sicht absolut gerechtfertigt und sogar nötig ist. Daher werden wir auch im Baltikum kaum wirkliche Aggression sehen - die Russen hätten natürlich gerne eine Landverbindung nach Kaliningrad und Sicherheit, dass die NATO nicht plötzlich St. Petersburg blockieren könnte, aber das Baltikum ist schon so weit von Russland entfernt, dass es da nichts zu holen gibt, wenn man das Territorium nicht gewaltsam annektieren und ethnisch säubern will.
Ich stimme zu, dass die "Russland hat nichts falsches getan!"-Tour niemandem hilft, aber es würde sehr wohl helfen, wenn man sich einfach mal die Gegenseite in Erinnerung ruft. Russland agiert schlicht und einfach strategisch. Etwas angewandter Realismus würde dem Westen gut tun, ob man dann einen Deal zustandebringen will oder einfach Russlands Strategie besser verstehen will, um sie kontern zu können.

Denkst du, dass solche historischen Überlegungen und Reservationen gegenüber Staaten in der internationalen Politik einen Wert haben?
Na ja, Russland war ja auch nicht immer unschuldig daran, dass die Länder, die angrenzten, was gegen sie hatten bzw. die, die mal zu Russland gehörten, auch nicht unbedingt über die Russen jubelten. Das muss man dabei natürlich auch bedenken. Dass die baltischen Länder oder Finnland nicht jubeln über Russland, hat eben auch viel damit zu tun, dass es aus dem Wald herausschallt, wie man hineinruft.
Dazu kommt, dass die NATO 2004 einen ziemlichen Vertrauensbruch hingelegt hat, man hatte schliesslich Anfangs 90er mal versprochen, keine Staaten östlich von Deutschland aufzunehmen.

Da muss man ein bisschen konkretisieren, weil das heutzutage auch von russischer Seite etwas verzerrt dargestellt wird. Dieses Versprechen war zwar mal im Gespräch, aber wurde damals auch von russischer Seite nicht sehr ernst genommen und nie vertraglich festgeschrieben. Gorbatschow hat inzwischen auch klargestellt, dass das damals nur am Anfang der Verhandlungen mal kurz im Raum stand, aber von keiner Seite ernsthaft als Voraussetzung für die Zustimmung zur Deutschen Einheit angesehen wurde. Den Russen war damals recht klar, dass sie so was gar nicht realistisch verlangen könnten.

Ob Putin nun wirklich so wenig Einfluss auf die Ukraine-Krise hat, das glaub ich so richtig nicht. Ich halte es für sehr unwahrscheinlich, dass Putin die ukrainischen Russen nicht militärisch unterstützt. Schließlich hat er es bei der Krim auch gemacht - und schließlich zugegeben.
Dass es im Baltikum keine wirklichen Aggressionen geben wird... Ich weiß nicht. Die Russen, die in den baltischen Ländern leben, könnten sich durch die Krim-Sache ermutigt fühlen, ebenfalls Anschlussbestrebungen umzusetzen, und Russland hat diese Angewohnheit, Russen im Ausland auch gerne militärisch zu "schützen". Auch Russland könnte da mehr tun, um die Bedenken der baltischen Länder zu lindern. Im Endeffekt ist das ja auch ein gewollter Effekt der Russifizierung, die sowohl unter den Zaren als auch in der Sowjetunion gerne eingesetzt wurde, um Gebiete näher an Russland anzubinden.

Ich denke, den Diplomaten sind die historischen Überlegungen und Bedenken durchaus bewusst, die da auf allen Seiten eine Rolle spielen. Dummerweise gibt's halt oft keine Lösung, die wirklich alle Seiten befriedigt, und da bleibt's nicht aus, dass eine Seite dann zurückstecken muss, auch wenn das in manchen Fällen heißt, dass das ihre historisch bedingte Paranoia füttert.
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In den letzten Jahren werden Texte im Internet ja immer seltener. Selbst Nachrichtenseiten schreiben nur noch kurze Captions und setzen ein Video dazu, was früher ein Blog war ist heute ein YouTube-Channel. Denkst du, dass das Format deiner Seite dadurch bedroht ist? Bzw wie realistisch schätzt du es ein, dass es irgendwann so gut wie gar keine Leute mehr geben wird, die lieber lesen als sich berieseln zu lassen? Und würdest du eher auf Videos umsteigen als die Seite sterben zu lassen, wenn es denn mal dazu kommen sollte?
Ich überleg schon seit einer Weile, ob ich zumindest zur Ergänzung auch Videos machen sollte, weil das halt mit Texten immer schwieriger wird, ein Publikum zu halten und das auch finanziell irgendwie machbar zu gestalten. Das wäre aber nur zusätzlich zu den Texten und es wären sicherlich nicht solche Pseudovideos, in denen ein paar geschriebene Sätze über ein paar eingekaufte Bilder gesetzt werden.

Die Art, in der Inhalte im Netz konsumiert werden, hat sich schon sehr verändert. Facebook war bereits ein harter Schlag gegenüber Websites, und dann der Boom von Videos und solchen Apps wie Snapchat und Instagram... Das Problem ist dabei nicht nur, dass viele User gar nicht mehr mitkriegen, was es außerhalb dieser Plattformen gibt, auf denen sie sich bewegen, sondern dass dann auch die Werbegelder zu diesen Plattformen hinwandern. Selbst wenn man sein Nischenpublikum hat, wird das Überleben damit schwierig.
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#43294 Am Bundesgericht bestraft dich niemand mehr, wenn du zu lange brauchst. So einfach ist das, denke ich. Wenn du deine Arbeit nicht in der Regelarbeitszeit schaffst, bleibt sie meist halt liegen. Als Amtsrichter und Landrichter kannst du das nicht, denn irgendwann werden Beschwerden zu den Obergerichten erhoben. Dass sämtliche Länder und auch der Bund zu wenig Richter (u. Staatsanwälte) einstellen ist bei Juristen ein offenes Geheimnis. Das wird nicht kompensiert, sondern Erledigungszahlen werden angepasst. Anders ausgedrückt, man soll mehr schaffen, in der gleichen Zeit. Das führt dann dazu, dass vor allem junge Richter an den Wochenenden arbeiten. Irgendwann pendelt sich das ein - mit anderen Worten, der Richter hat genug Erfahrung um zügig zu entscheiden. Dann macht man eben andere Sachen, wie Juristenausbildung etc. Man wird im Grunde in der Justiz gedrillt, zügig zu entscheiden und hat dann freie Kompetenzen. Die Masse der Fälle vor dem Bundesgerichtshof sind nicht ansatzweise so kompliziert wie die Parteien glauben, insbesondere die strafrechtlichen (leichterer Zugang). Ich kann nur vermuten, dass es bei den anderen Bundesgerichten ähnlich ist. Eine komplizierte Sachlage kann aber auch mal Wochen und Monate oder sogar Jahre dauern, weiß ich aus eigener (Verwaltungs-)erfahrung, egal wie viel du sonst machst.

Ich finde den Artikel mehr so mittelprächtig bis schlecht. Grundsätzlich isses doch wohl erstmal so, dass du sehr wohl selbst entscheiden kannst was du und wieviel du als Nebentätigkeit machst, solange du deine 'acht Stunden' arbeitest. Vor allem aber kannst du selbst entscheiden, was du verlangst. "Die richterliche Unabhängigkeit ist nicht mehr gewährleistet, wenn für einen einzigen Vortrag 12.500 Euro gezahlt werden – denn ein solcher Preis enthält eine Beeinflussungskomponente." is bullshit. Hier wird einem Bundesrichter auf Basis von Vortragskosten Korruption unterstellt. Wenn ich Bundesrichter wäre, würde ich mir Tätigkeiten in meiner Freizeit auch gut bezahlen lassen. Man hält lieber eine Vortrag für 12.500 €, als zwei für 6.250. Dazu kommt, dass ein guter Teil des Zuverdienst auch Buchverträgen etc. stammen dürfte. Fischers Kommentar wird jährlich aktualisiert, aber nicht jährlich neu geschrieben und man kann wohl davon ausgehen, dass die Verlage für einen Bundesrichter als Kommentator gut zahlen. Die nackten Zahlen sind also überhaupt kein Anlass über die Unabhängigkeit der Richter zu entscheiden. Da müsste man mal tiefer schürfen. Nur kann man mit einer sachlichen Auseinandersetzung keine Emotionen provozieren. Stell Dir mal vor, es ließe sich nachweisen, dass die fast 1,8 Millionen gerechtfertigt sind? Da wäre eine Neiddebatte losgetreten worden und am Ende vielleicht gar nicht gerechtfertigt. Nur führte sowas nicht zum umdenken, sondern die eigene Position wird dann trotzdem gerechtfertigt. Ich finde es jedenfalls bezeichnend, dass man den ganzen Artikel (wie auch die Aussage der Grünen) um die Zahlen herumbaut, nicht etwa um die tatsächlichen Betätigungen. Die Wirkungen erzielt er auch schon. Wenn ich die Kommentarspalte sehe, kriege ich das Kotzen. Den Kommentatoren ist größtenteils offenbar nicht einmal klar, dass Richter keine Beamten sind.

Wäre es nicht besser, wir würden über die Tätigkeiten, nicht die Vergütungshöhe (insb. dieselbe insgesamt) diskutieren?
In den meisten Angestelltenverhältnissen ist es doch so, dass Nebentätigkeiten erst genehmigt werden müssen. Es ist also nicht so, dass man immer selbst entscheiden kann.
Und ich sehe das auch nicht so wie du, dass die richterliche Unabhängigkeit nicht gefährdet wäre. Das ist illusorisch. Richter sind keine Übermenschen, auch die nehmen ein anderes Verhältnis zu jemandem ein, wenn der ihnen mal eben so für einen Vortrag o.ä. das bezahlt, wofür andere ein Jahr lang arbeiten müssen.
Buchhonorare sind für gut bezahlte Autoren etwa 10 Prozent vom Nettoverkaufspreis der Bücher, von daher wäre da immerhin eine logische Verbindung zu dem, was geliefert und was bezahlt wurde.
Wäre es nicht besser, wir würden über die Tätigkeiten, nicht die Vergütungshöhe (insb. dieselbe insgesamt) diskutieren?

Das geht doch Hand in Hand.
Es ist doch nicht allein, dass die Leute in ihrer Freizeit noch was tun (auch wenn natürlich die Frage aufkommen muss, wieso sie genug Freizeit haben, um für gewisse Sachen genug Zeit zu haben), sondern dass sie tatsächlich damit auch noch Summen einstreichen, die die Höhe ihres Bundesrichtergehalts - welches ja ausdrücklich eine gewisse Höhe hat, um sie wirtschaftlich und somit auch richterlich unabhängig zu machen - erreichen oder übertreffen. Und das weckt einerseits den Verdacht, dass sie sich (anders als verpflichtet) sich nicht voll ihrem Beruf widmen, und andererseits natürlich die Befürchtung, dass sie beeinflussbar sind.
Wenn diese Befürchtung so irrational wäre, dann könnte man doch auch die Regelungen abschaffen, die z.B. Beamten und Angestellten im Öffentlichen Dienst verbieten, Geschenke anzunehmen oder ungenehmigte Nebentätigkeiten auszuüben. Denn es gibt keinen Grund, wieso die anfälliger für Beeinflussung sein sollten als Richter. wink.gif

Richter sind zwar keine Beamten, aber das Richterverhältnis ist dem Beamtenverhältnis schon sehr ähnlich. Anstellung auf Lebenszeit, Dienstpflichten, Anspruch auf Ruhegehalt...
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#43278 Wegen Nafri, ich hab auch nur bei der Tagesschau gelesen, dass das Wort so verwendet worden sein soll, eben in jenen rechten Medien, die vielleicht ebenso wenig liest wie ich.

#43289 Du könntest doch vielleicht einmal eine Zeit lang nur sehr kurze Blockeinträge formulieren und ggf. über den Fortschritt am neuen Buch berichten oder so, um Zeit zu haben für ein neues Buch, wäre das nicht denkbar? Wobei es vielleicht besser wäre, du würdest irgendwo mal mit jemandem im Zwiegespräch Kolumnen formulieren, die meisten deiner Ansichten gibst du ja recht ruhig und differenziert ab. Sowas fehlt der medialen Debatte insgesamt. Was meinst du?
Na ja, so viel über Fortschritte an einem Buch kann man eigentlich nicht schreiben, ohne zu spoilern. kratz.gif

Ich wüsste niemanden, mit dem ich da kollaborieren könnte. Ist bei politischen Sachen ja auch öfters mal schwierig, wenn man da nicht einer Meinung ist und das ausdiskutiert, dann auch später noch in anderen Dingen unbeschwert miteinander umzugehen.
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#43295 - die USA haben mindestens genauso viel Kacke am Dampfen, wahrscheinlich sogar mehr - und da verlangt niemand, dass sie aus der G8 gekickt werden. Warum? Ganz ehrlich, allein was da mit der NSA alles abgeht, sollte ausreichen, damit wir die USA aus allem rauskicken, was wir mit den machen. Mindestens Status Nordkorea.
Nun ja, wenn es um Geheimdienstspitzelei geht, bekleckert sich wohl kein Land der G8 mit Ruhm. Deutschland auch nicht.
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Hab einen österreichischen Schilling vergessen biggrin.gif
Nehm ich! biggrin.gif
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Ich habe nochmal Münzen gefunden biggrin.gif
Und zwar:

5 Forint
10 Hong Kong Cents
1 Dime von 1965
5 kanadische Cents
50 türkische Kurus
50 und 500 Lire
10 Groschen
1 schwedische Krone
2 tschechische Kronen
und 2 20 Pence von 1990 und 2011
sowie 5 Pence von 2000

Falls du was davon haben magst biggrin.gif schick ichs dir gerne zu
Hm, ich glaub, 10 Groschen und die Kronen hab ich schon, die 5 Forint auch. ^^ Aber den Rest nehm ich gerne. biggrin.gif Vielen Dank! animaatjes-onion-51066.gif
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#43282 Man fühlt sich auch gut wenn man sich einen runtergeholt hat ;P
Alibifragen: Lebt Kia Asamiya (Silent Möbius, Dark Angel) noch? Ich hab schon lange nichts mehr von ihn gehört.
Oder ist sein Ruhm so verblaßt, dass er unter ferner liefen zählt?
Dasselbe gilt auch für Kenichi Sonada (Gunsmith Cats, Bubble Gum Crisis) und Clamp.

Hast Du das Ende von Clamps Tsubasa Reservoir Chronicle verstanden???
Ich fand es ziemlich verwirrend (und das von jemand, der Angel Sancuary verstanden hat).
Auf jeden Fall merkt man, dass Clamps Lieblinge Sakura und Shaolan sind (was schon Richtung Nervigkeit ging).
Kia Asamiya hatte vor gar nicht so langer Zeit noch einen Spin-Off von Silent Möbius gemacht und arbeitet wohl noch an einem Manga namens "My Favourite Carrera RS" (selbst ein Spin-Off/Nachfolger). kratz.gif
Sonoda hatte bis vor ein paar Jahren noch einen Manga namens "Bullet the Wizard" gemacht, aber was er seitdem tut... keine Ahnung. Mit seiner Waffensammlung spielen vermutlich. biggrin.gif

Clamp sind noch voll beschäftigt. Mit XXXHOLiC Rei und CCS: Clear Card Arc sind zwei Nachfolger von bisherigen Serien am Laufen, im letzten Jahr haben sie Tsubasa World Chronicle beendet... und Lawful Drug wurde eigentlich unter dem Titel "Drug and Drop" fortgesetzt, aber das pausiert wieder... kratz.gif
Allerdings ist man in Deutschland mittlerweile ein bisschen vorsichtig, was die Lizenzierung ihrer Mangas angeht, einerseits wegen zurückgehender Verkaufszahlen, andererseits wegen ihrer Tendenz, Serien nicht zu beenden.

Ich hab aber bis auf Chobits und CCS keine Clamp-Mangas gelesen, von daher weiß ich nicht, wie das Ende von TRC ist. ^^;
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#43289

Fick den Blog, wir wollen Braindead Love 2!
huh.gif Bist du die Person, von der ich denke, dass du sie bist?
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#43290
Ist ja auch mein Haus!
Na dann. ^^ Ich hab ja kein Haus. Ich hätte gern eins. Oder eine Eigentumswohnung. Aber das kann ich mir abschminken. ^^;
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Hey Klopfer hast du das gelesen:
http://www.spiegel.de/lebenundlernen/uni/schummeln-an-der-uni-in-klausuren-und-hausarbeiten-ein-student-packt-aus-a-1129899.html
Was hälst du davon? Ich finde er macht es sich etwas einfach. Siehst du das anders?
Da studiert jemand schon Sozialwissenschaften, also ein Laberfach. Da würde ich doch vermuten, dass man das nicht aus Gier nach späteren Verdienstmöglichkeiten macht, sondern weil es einen wirklich interessiert. Und dann macht er nicht mal dieses Studium richtig. Falls er dann irgendwann mal mit seinem Studienabschluss Geld verdienen will, was will er dann machen, wenn er nicht mehr alles irgendwo abschreiben kann? Hat er dann überhaupt gelernt, was ihm das Studium beibringen sollte?
Ich möchte ja bezweifeln, dass man in den Natur- oder Ingenieurswissenschaften mit so einer Arbeitsauffassung durchkommt. Ich find's auch nicht gut; wenn man einen Abschluss will, sollte man auch selbst dafür was tun.
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