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Hier beantworte ich Fragen, die mir die Besucher gestellt haben, die aber nicht häufig genug sind, um im FAQ aufzutauchen. Insgesamt wurden bisher 40130 Fragen gestellt, davon sind 19 Fragen noch unbeantwortet.
Wichtig: Es gibt keine Belohnungen für die zigtausendste Frage oder sonst irgendein Jubiläum, Fragen wie "Wie geht's?" werden nicht beantwortet, und die Fragen-IDs unterscheiden sich von der Zahl der gestellten Fragen, weil die Nummern gelöschter Fragen nicht neu vergeben werden. Und welche Musik ich höre, kann man mit der Suchfunktion rechts herausfinden (oder geht direkt zu Frage 127).


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Bevorzugst du Bio-Karotten und wie wichtig sind dir regionale Produktr
Bio-Gemüse/Bio-Obst schmeckt nicht anders als normales Grünzeug und ist auch nicht gesünder, insofern ist es mir relativ egal, ob etwas bio ist oder nicht.
Regionale Produkte nehme ich gerne, wenn auch gerade die entsprechende Erntezeit ist. Ansonsten gibt's nämlich das Problem, dass z.B. ein regionaler Apfel, der ein halbes Jahr im Kühlhaus verbracht hat, bevor er verkauft wird, mehr Energieverbrauch auf dem Zähler hat als ein relativ frisch geernteter Apfel, der aus Neuseeland eingeschifft wird.
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was denkst du über Sigmar Gabriel und seine Politik
Schrecklich. Gabriel ist einer der Gründe, weswegen die SPD auf keinen grünen Zweig kommt, was Stimmanteile angeht. Als Umweltminister ließ er sich von der Recyclingindustrie die Verpackungsverordnung aufschwatzen, später zwingt er seinen Justizminister zur Vorratsdatenspeicherung, wirbt für TTIP und ist generell meistens der rückgratlose Steigbügelhalter für Angela Merkel, mehr noch als ihre eigenen Parteigenossen. Ich hab keine Ahnung, was der in dieser Partei zu suchen hat, er ist einer der Gründe dafür, dass die SPD eher als CDU-Kopie angesehen wird und nicht als eigenständige Partei.
Eigentlich gibt es nur zwei positive Erinnerungen, die ich an ihn habe.
1. Als er offen gesagt hat, dass ein gleichzeitiger Ausstieg aus Kernkraft und Kohle nicht machbar ist.
2. Als er davor gewarnt hat, die Pegida-Anhänger auszugrenzen, weil das die Bewegung erst stark macht.
(Das sind allerdings Dinge, die man an der SPD-Basis wohl nicht so gerne hört.)
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Was ist der Unterschied zwischen Arbeitsamt (so würde ich es in erster Linie nennen), Arbeitsagentur, ARGE und Jobcenter?
Arbeitsagenturen hießen früher (vor den Hartz-Gesetzen) Arbeitsämter.
Jobcenter hießen bis 2010 ARGE und sind gemeinsame Stellen von der Bundesanstalt für Arbeit und den Kommunen, weil die kommunale Sozialhilfe in bestimmten Fällen zu Arbeitslosengeld II (Hartz IV) wurde.

Für die Idee solcher Umbenennungen zahlte die Bundesregierung damals viel Geld an eine Unternehmensberatung. biggrin.gif
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Man Klopfer das war ne doofe Idee mit dem Zufallstext. Ich musste Simone Kaplan lesen und jetzt möchte ich mich und andere umbringen.
Tse, ich hab mehr als zehn Geschichten von ihr gelesen. Du bist nicht abgehärtet! biggrin.gif
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Hast du hiervon gehört? Wäre es in Deutschland ähnlich abgelaufen? Wir haben ja auch unsere irren Femis.
Ich hatte sogar für den Blogeintrag von gestern einen Absatz dazu verfasst, aber ihn dann wieder gelöscht, weil ich mir dachte, dass ich die Leute langweile, wenn ich schon wieder anfange mit fiesen Feminazis.
In Deutschland wäre der vermutlich nicht verhaftet worden. Verurteilt worden wäre er wahrscheinlich auch nicht, aber ich denke schon, dass es wie in Kanada einen riesigen Shitstorm gegeben hätte als Empörung darauf, dass er nicht verurteilt wurde. Diese Internet-Feministen hassen Grundrechte wie Meinungsfreiheit und Unschuldsvermutung so extrem, dass mich das kalte Kotzen überkommt, wenn ich mal wieder merke, dass irgendwelche Leute sich vom Wort "Feminismus" einlullen lassen und blind für diese abscheulichen Menschen Partei ergreifen.
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tubeclash oder tubeclash 2 und wie stest du dazu
Kannte beides nicht und bin auch mit den meisten dieser Youtuber nicht vertraut, daher keine Meinung. ^^;
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Ein wahrer Held im Kampf für unser Recht der freien Entfaltung. :3 http://spon.de/aeFhZ (Quelle)

Das ist alt, Herr Tsakalotos macht das schon lange (und das als griechischer Finanzminister).

Guck dir mal diese Unterschrift an:
https://en.wikipedia.org/wiki/Euclid_Tsakalotos

bzw. das Bild direkt:
https://en.wikipedia.org/wiki/Euclid_Tsakalotos#/media/File:Euclid_Tsakalotos_Signature.jpg

Ist schon fast eine Fundsache!
O_o Hm, kein Wunder, dass die Leute etwas skeptisch reagieren, wenn die Griechen sich angeblich den Forderungen der EU unterwerfen, wenn so die Unterschrift unterm Vertrag aussieht...

(Kleine Bitte: Wenn ihr einen Tweet von mir zitiert, immer die Tweet-URL mit angeben und das Zitat auch kennzeichnen. Sonst kapiert in zwei Monaten keiner mehr, worauf ihr euch eigentlich bezieht.)
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Was hälst du davon, dass Julia Klöckner das TV-Duell abgesagt hat?
http://www.tagesschau.de/inland/kloeckner-swr-afd-101.html
Find ich gut so. Egal, was man von der AfD hält, sie hat realistisch gesehen Chancen, ins Parlament einzuziehen, und verdient deswegen einen Platz in so einem Rededuell. Sie als Schmuddelkind anzusehen und auszuschließen (oder noch schlimmer: als Partei auf einen Sender Einfluss zu nehmen, damit er sie ausschließt), reduziert nicht ihren Einfluss, sondern signalisiert eher, dass man keine Antwort auf sie hat und Angst davor, ihnen direkt gegenüberzutreten. Aber die AfD kann der SPD gerne einen dicken Blumenstrauß schicken: Bessere Wahlwerbung für die AfD hätten die Sozis kaum machen können. All den Protestwählern noch mal extra zu zeigen, wo offenbar der wunde Punkt einer so etablierten Partei wie der SPD ist, ist schon grenzdebil.
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#41830
Pluralis Majestatis. Verdient.
Auch ne Interpretation. Würde mir gefallen. zufrieden.gif
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Ich hatte gerade nix zu tun, und mir deine Rumpelkammer bzw. Fanmail durch gelesen. Warum spricht die letzte Tussi dich im Plural an?
Ich hab nicht die geringste Ahnung. Vielleicht war sie verwirrt, weil in den Durchblick-Fragen oft "Liebes DB-Team" als Anrede steht. Vielleicht war sie aber auch nur bescheuert.
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#41828 Danke, ich habe ebenso argumentiert, allerdings die Quelle mit der ärztlichen Untersuchung nicht finden können.

Das das unsinnig ist, sieht man schon allein an folgendem Fakt:
Die Familie behauptet, die Polizei habe die Ermittlungen eingestellt, weil sie dem Mädchen eingeredet haben, der Sex wäre einvernehmlich.

Fakt ist aber, dass jeder Sex mit unter 14-jährigen Missbrauch ist, egal, ob einvernehmlich oder nicht. Demzufolge macht eine derartige Argumentation nur dann Sinn, wenn der Urheber das nicht weiß (und denkt, der Sex wäre legal), die Polizei wird das wissen, also lügt die Familie. Das kann kein Grund für eine Einstellung des Verfahrens gewesen sein!
Jupp, das stimmt.
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Hast du von dem Fall gehört, dass in Berlin ein deutsch-russisches Mädchen im Alter von 13 angeblich von 3 Asylbewerbern 30 Stunden lang vergewaltigt worden ist? Was hälst du davon? Glaubst du ihr? Was hälst du davon, dass der Fall in den deutschen Medien quasi nicht vorkommt, dafür zu besten Sendezeit bei ОРТ (ORT - Erstes russisches Fernsehen).
Die Polizei sagt, dass das Mädel lügt, sich in Widersprüche verstrickt hat und die ärztliche Untersuchung keine Spuren einer Vergewaltigung festgestellt hat.
Ich vermute einfach mal, dass das Mädel wegen irgendwelchem Teeniescheiß weggelaufen ist und sich im Nachhinein diese Geschichte ausgedacht hat, damit es keinen Ärger mit den Eltern kriegt. Passiert öfter mal.
Ich hab kein sonderlich großes Vertrauen darin, dass russische Medien besonders sorgfältig dabei wären, Dinge kritisch zu überprüfen, wenn deren Widerlegung nicht die eigene Linie stützen würde.
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Was denkst du über Windows 10? und wie ist deine Meinung speziell beim Datenschutz(beziehungsweise dessen fehlen) bei diesem System
Ich bin wirklich zufrieden damit, es funktioniert nach meiner Erfahrung ausgezeichnet und lässt sich gut bedienen.
Was die Datenschutzsachen angeht, wird da auch etwas übertrieben. Die Anmeldung mit einem Microsoft-Konto gab es auch schon bei Win8, die Weitermeldung von Fehlern etc. kann man abschalten, dieses oft zitierte "Ordner können gescannt werden" bezieht sich nicht aufs Betriebssystem und die lokale Festplatte, sondern auf One Drive (und da gilt das auch schon lange, auch wenn man ein anderes Betriebssystem benutzt). Man muss halt wissen, ob man für etwas mehr Komfort ein bisschen weniger geizig mit seinen Daten ist, aber prinzipiell find ich es ziemlich albern, wenn Leute, die einen Facebook-Account haben und Google Mail benutzen, sich über die angebliche Schnüffelei von Microsoft bei Win10 beschweren.
Mich ärgert an Win 10 eigentlich am meisten, dass bei der Solitär-App Werbung dabei ist. (Ich hatte beim Laptop meiner Mama aber sowieso schon die Win7-Spiele auf den Win8-Laptop überspielt, und die blieben dann nach dem Upgrade auf Win10 auch erhalten. Insofern muss man nicht unbedingt auf die App zugreifen.)
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Stimmt es das bei Jungs der Pimmel schrumpft wenns richtig kalt ist?? unsure.gif Kann der dann auch so geschrumpft bleiben??? angsthasi.gif
Öhm, ja...
Und nein, solange er nicht erfriert dabei, bleibt der kleine Lümmel nicht so. ^^ Notfalls warmrubbeln!
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#41822 Wir leben aber aktuell auch in einem kapitalistischen Gesundheitssystem. Das Impfen nur deswegen abzulehnen, ist allerdings ziemlich egoistisch gedacht.

(Und mal so ganz nebenbei von wegen teuerstes Medikament: Ein Arzt verdient an mehreren ordentlichen Masern/Mumps/Röteln/Grippe/etc.-Fällen ungleich mehr als an einer popeligen Impfung. Also wo ist das bitte ein Argument?)
^^
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#41822

Ich will ja gar nicht, dass die Firma an der Entwicklung pleite geht, daher würde ich den Gesundheitssektor gerne subventioniert sehen. Für mich ist das einer der Eckpfeiler einer gut funktionierenden und gleichberechtigten Demokratie, dass jeder vollen Zugang zum Gesundheitssystem hat. Daher kommt halt meine Ablehnung des aktuellen Systems, das sich von dieser Idee immer weiter entfernt.
Nun ja, so wie es jetzt läuft, kommt's auf eine indirekte Subventionierung eh hinaus, wenn die Krankenkassen jeden Betrag zahlen, egal wie teuer ein Medikament ist.
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#41821

Da hatte ich leider nicht so viel Glück. Ich bin einmal nach einer langen und unbequemen Zugfahrt wegen heftiger Rückenschmerzen bei einer Ärztin gewesen, die mir dafür dann Muskelrelaxanzia(schreibt man so?^^) und 2 verschiedene Arten Schmerzmittel verschrieben hat. Ich wollte es zumindest ausprobieren, aber das Zeug hat 0 geholfen. Ich hatte weiter Schmerzen und mein Rücken hat sich nicht verbessert. Bin 2 Tage später zum Chiropraktiker und der hat 10 Minuten an mir rumgedoktort (Halswirbel eingerenkt und eine Salzlösung in den verklebten Rückenbereich gespritzt) und danach ging es mir so viel besser, dass ich nahezu schmerzfrei war. Das ist neben dem Augenarzt aber auch das krasseste Beispiel was ich habe. Daher habe ich eine gewisse Skepsis entwickelt wink.gif
biggrin.gif Was sagt man über den Beweiswert von Anekdoten?
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#41818

Du argumentierst mit dem Kapitalismus und genau da gehen unsere Meinungen auseinander. Ich will nicht, dass mir der Arzt das teuerste Medikament verschreibt, sondern das was mir am besten hilft.

Daher wäre ich froh drum, wenn man den kompletten medizinischen Sektor anders organisieren würde, als über ein kapitalistisches System. Das es allgemein nichts wird mit den egoistischen Menschen, damit habe ich mich abgefunden, aber Teilbereiche unseres Lebens sollten nicht von Geld, sondern von wissenschaftlichen Gründen gelenkt werden.

Ist es sinnvoll an Stammzellen zu forschen? Ja.
Ist es sinnvoll ein Medikament gegen Aids für 1000€ pro Dosis zu verkaufen, für maximalen Profit? Nein.

Ich misstraue dem Menschen aus guten Gründen, aber gehe trotzdem zum Arzt, wenn ich ernsthaft krank bin. Ein gesundes Misstrauen kann auch hilfreich sein, man muss nur immer abwägen, ob man dem Anderen vertraut und wenn nicht, sollte man sich notfalls eine zweite Meinung einholen.
Heutzutage wird gerne erst mit der Chemiekeule (mit tausend Nebenwirkungen) zugeschlagen und dann geguckt was es bringt, obwohl man nicht genau weiß, was der Patient eigentlich hat. In nicht lebensbedrohlichen Situationen ist das aber für mich die falsche Herangehensweise.
Man muss aber auch zugeben, dass es wahnsinnig teuer ist, ein neues Medikament zu entwickeln. Da gehen an Entwicklungskosten eventuell schon Hunderte Millionen oder gar eine Milliarde Euro drauf, und wenn das Medikament dann im Versuchsstadium scheitert, bleiben die Pharmafirmen auf ihren Kosten sitzen. Da ist es klar, wenn gerade neue Medikamente für Krankheiten, die nicht so extrem verbreitet sind, ganz schön teuer sind.
Natürlich gibt's auch Exzesse bei den Medikamentenpreisen, das will ich gar nicht bestreiten, aber ein Teil der Kosten ist sicherlich nicht ganz ungerechtfertigt.
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#41815
Das ist einfach erklärt... der eine sagt: "Nichts zu machen, ihr Auge ist schlecht, leben sie damit" und der andere "Das ist ein Keratokonus (Name der Hornhauterkrankung) und kann in diesem Fortgeschrittenen Stadium so und so behandelt werden.". Der Arzt, der das diagnostiziert hat, konnte seine Aussage durch eine analytische Diagnose anhand der auftretenden Symptome abgeben und hat auch direkt gesagt, dass die besten Spezialisten dafür in Freiburg sitzen (komme aus Hamburg) und ich bei einer Transplantation am besten dort anfrage. Der andere hat halt kein Interesse gezeigt mir als Mensch zu helfen. Zumal ich beim schielen selbst feststellen konnte, dass mein Auge in sehr krassen Winkeln noch gut sehen konnte (da wo die Hornhaut noch einigermaßen vernünftig gewachsen war) und somit auch ziemlich direkt seine falsche Meinung für mich widerlegen konnte.

Die Empfehlung von 2 habe ich mir zu Herzen genommen und natürlich zusätzlich recherchiert. Er hatte Recht und insgesamt ist alles sehr gut gelaufen und ich habe jetzt ohne Brille ca. 50% und mit Brille ca. 80-90%, wo ich vorher ca. 8% hatte.

Hattest du nie das Erlebnis, dass du beim Arzt warst und danach nicht das Gefühl hattest, dass er dir irgendwie geholfen hat, obwohl er dir irgendwas verschrieben hat?
Nein, weil ich anscheinend immer Glück gehabt habe und bei Ärzten war, die mir nicht einfach irgendwas verschrieben haben, nur weil sie dachten, dass Patienten so etwas erwarten. kratz.gif Einige haben mir schon von sich aus gesagt: "Am besten ist, wenn Sie zu Hause bleiben und es auskurieren, es wäre Quatsch, Ihnen was zu verschreiben", obwohl ich nicht mal nach irgendwas gefragt habe. Als ich wegen meiner Allergie Atemnot hatte, hatte ein Arzt mir dann (kostenlos) eine Probepackung eines Inhalators gegeben, aber auch gemeint: "Schauen Sie mal, wie es damit geht, aber im Prinzip müsste es Ihnen besser gehen, bevor das Teil leer ist."
Ich hab bisher tatsächlich keinerlei Erfahrungen mit Ärzten gesammelt, die wild darauf gewesen wären, mir irgendein Medikament kostenpflichtig anzudrehen.
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Was gibt es niceres, als nach einem gemütlichen DVD-Abend vorm Fernseher, während draußen leise der Schnee rieselt, nochmal kurz auf Klopfers Web zu gehen und nicht nur ein paar neue Einträge bei FdH, sondern obendrein auch noch einen neuen Blogeintrag vorzufinden? awesome.png
*hihi* ^_^
Was war denn das Programm beim DVD-Abend?
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Was hältst du vom Begriff "Lügenpresse"? Beschreibt es eine Realität oder ist es nur ein Kampfbegriff von Rechtsextremen? Und würde es bedeuten das sich nun rechtsextreme Ansichten popularisieren?
Ich finde das Theater um den Begriff eigentlich ziemlich lustig. Man jubelt groß darüber, dass Internetseiten wie das Bildblog entlarven, wie Zeitungen und Zeitschriften Dinge falsch darstellen, Dinge manipulativ weglassen, einseitig Gerüchte schüren und in einigen Fällen auch wirklich nur dreist lügen. Und gleichzeitig schaut man abschätzig auf die Rechten, weil die den Begriff "Lügenpresse" benutzen. biggrin.gif Insofern ist es nicht wirklich spezifisch rechtsextrem, wenn man der Presse vorwirft, dass sie Scheiße erzählt.

Natürlich wird der Begriff von den Rechten gerne auch einfach nur für "Die schreiben nicht das, was wir erwarten/wollen" benutzt, und man kann einen Großteil der konkreten Vorwürfe auch gut unter "horrender Blödsinn" ablegen. Wenn dann aber rauskommt, dass z.B. in einigen Bundesländern Polizei-Pressestellen die Anweisung haben, nur auf konkrete Anfrage über Straftaten in Flüchtlingslagern zu informieren, dann kann man sich natürlich schwer hinstellen und sagen: "Ja, die Rechten sind ja voll bekloppt, wenn sie behaupten, wir würden in der Berichterstattung Sachen unter den Tisch kehren." Natürlich betrifft's die deutsche Bevölkerung nicht wirklich, wenn die Opfer von kriminellen Asylbewerbern ihrerseits auch Asylbewerber sind, aber wenn man gleichzeitig ein Narrativ aufbaut, in dem Flüchtlinge allesamt lieb und gut sind, dann driften Realität und Berichterstattung schon deutlich auseinander. In der Hinsicht muss man zwar nicht übereinstimmen mit dem Begriff "Lügenpresse", darf aber auch nicht so tun, als wenn die Vorwürfe wirklich nur paranoider Stuss von Rassisten wären.

Aber ganz grundsätzlich sollte man sich schon mehr die Frage stellen, inwieweit Journalisten und Presse es heutzutage eher darauf absehen, ihre Leser zu erziehen, anstatt sie umfassend zu informieren. Jeder, der in irgendeinem Bereich eine etwas mehr als durchschnittliche Fachkenntnis hat, wird schon mal bei einem Bericht über das Thema in der Zeitung gedacht haben: "Das ist totaler Schwachsinn, der Schreiber reimt sich irgendwas zusammen, um eine bestimmte Aussage treffen zu können." Da fehlt der deutschen Presselandschaft aber auch die Fähigkeit zur Einsicht und Selbstkritik.
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#41809 Wenn die Ärzte das Problem sind, warum hört man dann immer wieder von den Impfgegnern "Quecksilber", "Aluminium", "Affennieren" etc.? Außerdem ist es etwas arg unfair, Ärzten zu unterstellen, dass sie "stockbesoffen auf irgendeiner Schulung waren". Ärzte sind hart arbeitende Menschen. Klar fertigen die meisten Ärzte einen schnell ab (heutzutage rennt auch jeder wegen jedem Wehwehchen zum Doc), aber deswegen gleich zu behaupten, dass das ganze Gesundheitssystem komplett im Arsch ist, halte ich für reichlich unbedacht. Man vertraut Ärzten, weil die eine jahrelange Ausbildung hinter sich haben. Und die meisten Informationen von Impfgegnern sind schlicht Schrott.

So what? Jeder will an jedem Geld verdienen, so funktioniert Kapitalismus. Ich unterstelle der Brotindustrie doch auch nicht, dass sie mich hungrig machen wird, und esse dann einfach kein Brot mehr...
Der Vergleich hinkt. Impfungen sind wie... Winterreifen aufzuziehen, um im Winter besser geschützt zu sein. Man macht etwas präventiv, damit es einem nicht schlecht geht.

Alibifrage: Wieso vertrauen Menschen dem Internet und ihrer "Intuition" mehr als Fachmenschen?
Weil ihnen ein tiefes Misstrauen gegen Autoritäten eingeredet wird und es ihnen Unbehagen bereitet, wenn jemand aufgrund von Informationen auf ihr Leben Einfluss nimmt, die sie selbst nicht haben oder verstehen? kratz.gif
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#41816
Ich verstehe den Vergleich gar nicht. In der Schweiz muss man für so ziemlich jede Sozialleistung vorher finanziell alles offen legen und abgeben, was man hat. Ebenfalls muss man die Gelder oder Leistungen in den nächsten Jahren zurückzahlen bzw. anteilig so viel zurückzahlen, wie es geht, falls man wieder Geld verdient, erbt etc. Das ist nicht nur bei der Sozialhilfe so, sondern auch, wenn man z.B. auf Grund einer psychischen Erkrankung die Kinder vorübergehend bei einer Pflegefamilie betreuuen lassen muss.
Warum sollte das bei einem Flüchtling nicht genauso gehandhabt werden? Es ist doch nur eine Gleichbehandlung von Flüchtlingen und Einheimischen, sobald sie auf den Staat angewiesen sind.
Natürlich wäre es eleganter, statt ihnen das Geld abzunehmen, zum Beispiel eine Zeit lang kein Geld für den täglichen Bedarf zu geben, so wie ja auch Schweizer zuerst ihr eigenes "Vermögen" ausgeben müssen, bevor sie vom Staat welches bekommen. Aber das wäre bürokratisch erstens wieder eine ganz andere Hausnummer und zweitens fördert diese Regelung ja eher, dass man das Geld versteckt oder blöd ausgibt, damit man auch wie die anderen Asylsuchenden welches bekommt.
Die Schweiz hat laut Schweizer Zeitungen letztes Jahr so etwas über 200'000 Franken eingenommen - angesichts der Kosten im Asylbereich (auch pro Asylsuchender, die in der Schweiz wegen der höheren Löhne etc. auch viel höher sind als in anderen Ländern) das dann so darzustellen, als würde man sich bereichern, ist doch schon stark übertrieben.
Aber dadurch verhindert man doch erst recht, dass die auf eigenen Beinen stehen können und kaum mehr Kosten verursachen. Wenn sich Leute eigentlich eine Miete und Futter etc. leisten könnten, aber ihnen die Kohle abgenommen wird, sodass sie auf Flüchtlingsunterkünfte angewiesen sind, ist das doch bescheuert für die Integration der Ankömmlinge. Man nehmt doch Touristen auch nicht den Großteil ihres Geldes ab, weil die Zollbeamten am Flughafen Geld kosten, oder?
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http://www.sueddeutsche.de/politik/fluechtlinge-schweiz-nimmt-fluechtlingen-geld-ab-und-findet-das-selbstverstaendlich-1.2820411
Was sagst du dazu? Okay, eigentlich hab ich meine Meinung schon, aber ich will deine wissen. biggrin.gif
Ich find's schäbig, muss ich sagen. O_o Das hat wirklich was vom Ausplündern Notleidender.
Damit behindert man ja eigentlich die Möglichkeit der Flüchtlinge, möglichst schnell auf eigenen Beinen zu stehen. Ich kann durchaus verstehen, dass man was dagegen hat, Leuten Kost und Logis zu bezahlen, deren Taschen dick mit Geld sind, aber da müsste man doch sicherlich eine andere Lösung finden, die vielleicht auf monatlichen Zahlungen eines bestimmten Betrags beruht und nicht auf einer Beschlagnahmung ab einem bestimmten Betrag. kratz.gif
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#41809
Ich bin kein grundsätzlicher Impfgegner, da ich die Errungenschaften schon erkenne, aber ich muss zugeben, seit ca. 15-17 Jahren nicht mehr beim impfen gewesen zu sein. Mir fehlt nie was, außer ner stärkeren Erkältung oder nem leichten Infekt und die kuriere ich immer richtig aus und gehe nicht wieder arbeiten, während ich noch krank bin.

Warum ich nie impfen gehe? Ich habe keine Angst vor Spritzen, aber das letzte Mal, als ich so mit 12 geimpft wurde, war mein linker Arm für einige Tage so steif, dass ich den anfangs kaum ein paar Zentimeter bewegen konnte. Das hat sich mit jedem Tag etwas reduziert und nach ca. 1 Woche konnte ich ihn wieder voll benutzen, aber begeistert war ich davon überhaupt nicht.

Dinge wie Pocken etc. zu impfen kann ich verstehen, aber ich werde mich auch mit 70 nicht gegen die Grippe impfen lassen.

Und was die Ärzte angeht, bin ich insgesamt auch oft sehr skeptisch. Es gibt da immer große Unterschiede, aber man weiß halt selbst so wenig, dass man die Absichten und den echten Nutzen der Entscheidungen des Gegenübers nicht wirklich abschätzen kann.
Kleines Beispiel: Während ein uralter Augenarzt für meine Führerschein-Prüfung meine Augen untersucht hat und meinte, dass das linke Auge auch nach einer Laser-OP nie vernünftig sehen können würde, hat ein anderer Augenarzt ca. 7 Jahre später dann korrekt festgestellt, dass das ne leicht erkennbare Hornhaut Erkrankung ist, die man zwar nicht lasern konnte, aber mit anderen Verfahren und in meinem Fall einer Hornhauttransplantation korrigieren kann.
Zusammengefasst: Mein Auge war in Ordnung, nur die Hornhaut war "schlecht" und der Augenarzt hat einfach Bullshit geredet, aber woher soll man das wissen?
Hm, aber wieso hast du jetzt dem einen Augenarzt mehr als dem anderen vertraut? kratz.gif
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#41809
Der letzte Arzt hat für das Verabreichen der Impfung 10 Euro an mir verdient, danach war ich beim Gesundheitsamt, die haben gar nichts verdient, nur die Kosten für den Impfstoff von mir bekommen. Das hat sich ganz gut angeboten, weil die quasi alle Impfstoffe gut gekühlt auf Lager hatten. Außerdem brauchte ich keinen Termin, bin hin, hab gesagt was ich gerne hätte, wir haben drüber geredet warum ich das gerne hätte und dann gab es das Zeug.

Aber ich bin vielleicht auch das andere Extrem, jede Krankheit, gegen die man so impfen kann, dass sich ein sehr langer bis lebenslanger Schutz aufbaut, habe ich impfen lassen. Denn dann ist man eher auf der Seite, dass man Ärzte nicht so häufig sehen muss, wenn man Krankheiten erst gar nicht bekommt. Abgesehen davon, dass es Krankheiten gibt, da kann man nur Symptome bekämpfen, aber ein Medikament dagegen gibt es nicht, wie zum Beispiel die Japanische Enzephalitis oder die Masern. Wenn Du geimpft bist, bekommst Du es erst gar nicht, aber wenn Du es bekommst, dann kann Dir auch keiner so richtig helfen.
Tollwut, wenn Du innerhalb von 48 Stunden nach Infizierung kein Gegenmittel bekommst, wirst du zu 100% daran sterben. Und selbst mit Gegenmittel ist ein Überleben nicht sicher. Aber wir witzig, wenn man gegen Tollwut geimpft ist, kann man es nicht mehr bekommen.

Das Gesundheitssystem ist nicht das beste und man muss Ärzten auch nicht blind vertrauen. Aber über wenige Dinge kann man sich so einfach informieren wie über das Impfen. Allein die Ständige Impfkommission, das Robert-Koch-Institut liefern gute Informationen und teilweise auch Studien. Über die WHO kann man viel finden. Klar wird das von Pharmakonzernen hergestellt, die Gewinninteressen haben, aber irgendwer muss die Impfstoffe ja schließlich herstellen.

Alibifrage: Impfen geht ja in den Muskel und nicht in die Venen. Macht das für Dich einen Unterschied, ob die Nadel zum Blutabnehmen ist oder viel kleiner und nur irgendwo in den Arm geht, aber nicht in eine Vene?
Ich weiß nicht, ob es so sinnvoll ist, sich hierzulande gegen Tollwut impfen zu lassen, wenn man nicht gerade in der Nähe von Fledermäusen lebt. kratz.gif Abgesehen von der Fledermaustollwut gibt's ja keine mehr in Deutschland.

Ob das einen Unterschied macht, ob die Nadel groß oder klein ist? Na ja, ungefähr den Unterschied, ob man mir mit einem Anzugschuh oder einem Arbeitsstiefel mit Stahlkappen in die Nüsse tritt. Natürlich ist es mit der größeren Nadel und der längeren Dauer schlimmer, aber es ist beides ziemlich grässlich.
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wie gross ist der kreisumfang
2πr
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#41807
Wie stehst Du eigentlich zum Kampfeinsatz der Bundeswehr in Syrien?
Wäre schon angebracht, wenn es einen gäbe, schon aus diplomatischen Gründen. In Jugoslawien hat die Bundeswehr doch auch mehr gemacht als nur Aufklärung. Und es ist ziemlich peinlich, wenn wir so tun, als würden wir unseren Beitrag leisten, aber die Drecksarbeit den anderen überlassen.
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http://i.imgur.com/XypyObR.jpg

Manchmal frage ich mich wirklich, ob solche Leute nur trollen wollen oder wirklich saudoof sind...

Magst du nicht mal einen Blogeintrag mit sinnlosen feministischen Sprüchen machen? biggrin.gif Oder so schöne Sachen wie die transbehinderten und polygender Sachen von Twitter?
Ich bin mir da auch immer unsicher, ob die das wirklich ernst meinen. biggrin.gif

Wenn du gute Tumblr-Hinweise hast, schau ich gerne mal rein. Weiß zwar gerade nicht, ob ich im Moment noch mehr auf die Feministen einprügeln will, aber Material für später ist immer gut. ^^
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Wenn ich http://klwb.de/4FF809 verlinke heißt die Vorschau auf Facebook: "Gewalt gegen Frauen? Klopfers Web. Alles was Spaß macht!" Hehehe wink.gif Hab die Vorschau mal ausgeblendet. Schöner Artikel, danke hierfür.

Uh äh ... ja Frage ... Hast du den Artikel "Der Preis der Hoffnung" aus dem Zeitmagazin am 7.1 gelesen? Wenn ja, eventuell ein ganz interessantes Thema für einen deiner nächsten Beiträge.
biggrin.gif Ich weiß, das gibt manchmal merkwürdige Stilblüten. Aber die Suchmaschinen meckern sonst auf der Hauptseite immer, dass der Titel zu kurz wäre, wenn da nur "Klopfers Web" stünde.

Ich hab mir den jetzt mal durchgelesen auf deine Anregung hin. Ist wirklich ein interessantes Thema, wenngleich ich schon etwas überrascht bin, dass so viele Leute offenbar kein Problem damit haben, wenn auf Kosten der Allgemeinheit der Gegenwert von mehreren Neuwagen in ihren Körper gepumpt wird, nur um ihnen zwei Wochen längeres Leben zu gestatten. kratz.gif (Verstehe aber auch nicht so recht, wieso man Leuten über 80 und mit Krebsdiagnose unbedingt noch eine künstliche Hüfte einsetzen muss.)
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#41805
Die Ärzte, die diese Impfungen verabreichen sind das Problem, nicht die Impfstoffe selber. Ob es ein neuer oder ein jahrzehnte getesteter Impfstoff ist, kann ich als Kunde nicht unbedingt vorher wissen. Und die Ärzte tun einfach das, was die Pharmakonzerne gesagt haben, als sie das letztes mal Stock besoffen auf irgendeiner Schulung waren. Für lange Besprechungen mit den Patienten bleibt keine Zeit. Blindes Vertrauen in die deutsche Gesundheitsindustrie? Wie blöde kann man sein?

Auf der anderen Seite könnte jemand sein, der mir helfen will, aber 100% weiß ich definitiv dass dort zumindest jemand ist, der vorhat Geld an mir zu verdienen. Der ganze Sektor hat sich in den vergangenen Jahren hierzulande nicht grade mit Ruhm bekleckert. Ich für meinen Teil, vermute am längsten zu Leben, wenn ich, wenn möglich mich von der Maschinerie weitgehend fern halte und nur dann davon Gebrauch mache, wenn mir wirklich etwas fehlt. Ein heiles Auto wird von einem Werkstattbesuch auch selten besser.
Die Impfstoffe, die so üblicherweise für Kinder oder die normal empfohlenen Impfungen genommen werden, sind doch meistens schon mehrere Jahre im Einsatz, und da werden so viele geimpft, dass sich größere Nebenwirkungen quasi zwangsläufig schon gezeigt hätten.
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#41805
Stell dir einfach vor, du müsstest stattdessen wieder ne Blutspendenadel im Arm haben :-D Oder Masern etc. haben.

Alibifrage: Wie betreibst du am liebsten Eskapismus?

Grüße
Kitschi
Masern hatte ich schon, die machen mir eine Angst. biggrin.gif Aber eine Nadel im Arm....AAAARGH! omgwtfbbqplz.gif

Hm, entweder mit Computerspielen oder ganz einfach mit Vor-Mich-Hin-Träumen. ^^
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Beim Anschlag in Istanbul sind 8 unsere Volksgenossen gestorben. Wird es nicht an der Zeit, den IS so zusammenzuschießen, dass es kein Dschihadist es mehr wagt, einen Deutschen scheel anzusehen? Wir sind ja schon für geringere Dinge in den Krieg gezogen.biggrin.gif

Fändest du es gut wenn Deutschland wieder eine militärische Großmacht wäre?
Die Bundeswehr ist zu einem richtig großen Kampfeinsatz gar nicht in der Lage und hätte dafür auch nicht den Rückhalt in der Bevölkerung.

Die Bundeswehr müsste jetzt nicht mal unbedingt eine Armee sein, vor der der Rest der Welt zittert, aber es wäre schon gut, wenn sie eine gut ausgestattete, gut ausgebildete, effiziente Armee wäre, vor der man international Respekt haben kann. Wenn die Hälfte des komplexeren Geräts aber wegen technischer Mängel nicht einsetzbar ist, dann sind wir davon aber wohl weit entfernt.
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Was ist dein Lieblingsvideo von CGP Grey?
Puh, das ist wirklich schwer zu sagen, fast alle seine Videos sind sehr interessant. Ich glaube, die Videos zu verschiedenen Wahlsystemen blieben mir besonders im Gedächtnis, neben dem Video, in dem er zur Abschaffung des Pennys aufrief.
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#41793
Argh! Impfgegner sind Intelligenznegierer. Vor 15 Jahren starben fast eine halbe Millionen Kinder jedes Jahr an Masern, heute sind es nur noch knapp 100.000, die Todesrate ist um 80% gesunken, warum? Weil vermehrt geimpft wird.

Eine der häufigste Todesursachen im 20. Jahrhundert waren? Die Pocken. Schätzungsweise 400 Millionen Menschen sind daran gestorben. Mehr als in allen Kriegen zusammen. Aber was waren die Pocken? Ach ja, das war diese Krankheit, die Ende der 1970er Jahre vollständig ausgerottet wurde, Dank Impfungen. Heute infiziert sich niemand mehr mit dieser tödlichen Krankheit.

Das könnten wir mit vielen anderen Krankheiten auch schaffen, durch konsequentes impfen.

Natürlich haben Impfungen wie jedes Mediakemt auch Nebenwirkungen, aber den unschätzbaren Nutzen einer Impfung wiegen sie nicht auf, zumal Impfstoffe, die schon jahrelang im Einsatz sind, gut getestet und sehr verträglich sind. Ich hatte zum Beispiel nach einer Impfsitzung gegen Thypus, Tollwut und Japanischer Enzephalitis einen Tag Unwohlsein und bin im Bett geblieben, danach war es gut.

Und nun zur Frage: Klopfer, ist Dein Impfschutz aktuell? Hast Du für Deine Japanreisen Reiseimpfungen machen lassen / in Betracht gezogen?
Ich muss zugeben, dass meine Impfungen mal wieder aufgefrischt werden müssten, ich reiß mich nur nicht so drum, weil ich eine Memme bin, was Nadeln angeht. ^^;

Für die Japanreisen hab ich mich nicht extra impfen lassen, ich war sowieso nur in Tokio, und da grassieren keine anderen Krankheiten als in Berlin.
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Huhu Klopfer smile.gif

Kennst du Filme von Studio Ghibli und falls ja, wie findest du sie?
Ich persönlich hab alle, die ich gesehen hab, sehr gerne, ich finde die Geschichten gut, mir gefällt der Zeichenstil und die Musik.
Ich habe so einige gesehen (Prinzessin Mononoke, Die letzten Glühwürmchen, Chihiros Reise ins Zauberland, Mein Nachbar Totoro und Porco Rosso), finde sie auch sehr schön gemacht, aber leider hinterlassen sie inhaltlich (abgesehen von "Die letzten Glühwürmchen") kaum bleibenden Eindruck bei mir. Es würde mir schwer fallen, von den Filmen die Story zu erzählen. ^^;
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Was hälts du von der Idee Geld von Stellen wo es eh nur sinnlos verbrannt wird (Griechenlandhilfen Stuttgart 21 Flughafen Berlin u.s.w.) zu Gunsten von Flüchtlingsheimen und Polizisten um verteil werden und findest du gesunde Flüchtlingen sollte die Mitarbeit bei aufbau und dem arbeiten in Flüchtlingsheimen erlaubt oder befohlen werden ?
Gerade bei den Bauprojekten hätte man wenig davon, wenn man die jetzt abbrechen würde, um irgendwann alles neu zu bauen. Dann lieber jetzt fertigstellen und zumindest was aus der Investition herausholen.
Was die Arbeit von Flüchtlingen im Flüchtlingsheimen angeht... Nun ja, wenn es um Instandsetzung und Herrichtung von Quartieren geht, muss natürlich die Frage geklärt werden, ob ein Flüchtling die geforderten Baustandards erfüllen kann, es soll ja schließlich eine Weile halten und nicht aussehen wie in einer RTL2-Dokusoap. Wenn er das kann und die Sache nicht verzögert, sollte ein Flüchtling meinetwegen mithelfen dürfen (aber nicht müssen). Was die Arbeit im Heim selbst angeht, so muss man aufpassen, dass dann keine Bevorzugung bestimmter Gruppen stattfindet, wenn was verteilt wird durch einen Flüchtling. Wenn man so von Prügeleien zwischen Albanern und Syriern in den Lagern hört, kann wohl schon das Gerücht, dass jemand seinen eigenen Landsleuten Vorteile gewährt, einen kleinen Bürgerkrieg auslösen. Deswegen wäre ich da wirklich sehr vorsichtig.
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Was hältst du hiervon? Realistisch oder übertrieben?
Ich würde es nicht so radikal ausmalen, aber im Grundtenor kann so etwas schon passieren, was er sagt.
Integration braucht Zeit, und Integration wird umso schwieriger, desto je größer die ausländischen Gemeinschaften sind, in denen man nicht darauf angewiesen ist, sich an die Kultur des Gastlandes anzupassen. Und wenn Zuwanderung zu stark ist, so wird sich die Rate der Integration auch immer mehr verlangsamen. (Daher ist es wirklich nötig, den Flüchtlingen den Wohnort vorzugeben, damit sich keine Ghettos bilden.)
Das Grundproblem daran ist, dass eine Gesellschaft nicht zu divers sein darf, weil das gegenseitige Solidarität behindert. Das ganz natürliche Gruppendenken wird dafür sorgen, dass man der anderen Gruppe misstraut und deswegen gemeinsame Anstrengungen weniger Chancen haben. Ein soziales Netz wie in Deutschland wird nicht lange bestehen, wenn sich ein Grundzweifel aufbaut, dass eine bestimmte Gruppe mehr davon profitiert, ohne eine Gegenleistung zu bieten. Und je größer der kulturelle Unterschied dieser Gruppe zum Rest ist, desto schneller wird sich das Misstrauen aufbauen. Die Anfänge sehen wir ja schon, wenn darüber nachgedacht wird, wie das gehen soll, über einer Million Flüchtlingen eine Krankenversicherung zu bieten, ohne dass der Rest des Volkes (ob nun direkt über Krankenkassenbeiträge oder indirekt über Steuern) das subventioniert. Je teurer für den Rest der Bevölkerung die Krankenversicherung wird, desto größer wird das Murren. (Da langsam immer klarer wird, dass da eben nicht hauptsächlich Fachkräfte und gut gebildete Azubi-Anwärter einreisen und die Masse eben nicht in absehbarer Zeit die Renten- und Sozialkassen sanieren wird mit ihrer Arbeitskraft, wird sich das Misstrauen auch nicht so rasch abbauen.)

Und es ist auch so, dass die Politik einen beträchtlichen Teil des Volkes ignoriert und marginalisiert hat. Wer Bedenken wegen der großen Masse an Flüchtlingen hatte, konnte sich nur in eine Richtung wenden, wo er angehört wurde, nach rechts. Die anderen haben alles getan, um diese Bedenken als fremdenfeindlich und unrealistisch abzutun, und da wird die Politik auch unterschätzt haben, wie weit verbreitet die Sorgen eigentlich sind. Dass Leute mehr oder weniger offen zugeben, sich in den eigenen vier Wänden anders zu äußern als in der Öffentlichkeit, wenn es um das Thema geht, spricht ja Bände. Und es ist ja nicht so, als wenn die Sorgen alle weit hergeholt werden. Gerade die Ärmsten werden mit den Neuankömmlingen um Ressourcen konkurrieren (billige Wohnungen zum Beispiel), so erklärt sich auch, warum Pegida im Osten so stark ist. (Viele Idioten versuchen das ja immer gerne mit der DDR zu erklären, obwohl ein großer Teil der Leute, die da mitlaufen, die DDR gar nicht mehr oder nicht bewusst erlebt hat. In Wirklichkeit ist es einfach so, dass man im Osten ärmer ist, viel wahrscheinlicher arbeitslos ist oder weniger Geld verdient, weniger Aufstiegschancen und unsicherere Jobverhältnisse hat. In anderen Gegenden sind unter den Ärmsten selbst viele Ausländer bzw. Deutsche mit ausländischer Herkunft, die werden natürlich nicht bei Pegida mitlaufen.) Und wenn jemand vor drei Monaten gesagt hat, dass Terroristen den Flüchtlingsstrom zur Einreise nutzen werden, es massenhaft sexuelle Übergriffe durch Migranten geben wird und dass die Polizei Anweisungen hat, Straftaten durch Flüchtlinge herunterzuspielen, hat man ihn in die Fascho-Ecke gesteckt. Nun stellt sich heraus, dass das stimmte. Das wird das Vertrauen in die etablierten politischen Parteien extrem beschädigen, und davon werden gerade die profitieren, die sagen, dass sie den Zweiflern zugehört haben. Und die finden sich leider nur bei den Rechten, das müssen sich die ganzen Pappnasen von CDU bis Linke selbst als Versäumnis ans Revers heften. (Die CSU ist von den etablierten Parteien noch am ehesten die, bei denen die besorgten Bürger ein offenes Ohr finden konnten, aber als Regionalpartei an Muttis Busen konnten sie das nur begrenzt ausbeuten.)

Über kurz oder lang wird sich eine Partei am rechten Rand etablieren. Ob das nun die AfD sein wird oder eine andere, sei mal dahingestellt, aber wenn die älteren Bürger, die traditionellerweise CDU/CSU oder SPD wählen, mal wegsterben, werden sich die Kräfteverhältnisse im Parlament auch deutlich verschieben (insbesondere, wenn Merkel und Schäuble weg sind, weil die CDU sonst niemanden mit Charisma hat). Das wird auch dafür sorgen, dass Regierungen weniger stabil sein werden, weil die Mehrheitsverhältnisse nicht mehr so klar und bequem sind und es an beiden Rändern zu den großen Parteien mögliche Koalitionspartner gibt, mit denen man liebäugeln kann, wenn in der Meinung der Parteigenossen die Politik in der aktuellen Koalition zu sehr nach links oder rechts abdriftet. Viele werden auch mit der rechten Partei dann desillusioniert sein und sich wieder anderen Parteien zuwenden, aber die werden sich dadurch auch ändern müssen. Diese naive Blauäugigkeit, mit der Deutschland gerne allen Herz und Brieftasche öffnete, um zu zeigen, wie ganz doll man sich seit dem 2. Weltkrieg verändert hat, hat einen deftigen Knacks gekriegt. Im Prinzip war es überfällig, dass mehr Realismus in die deutsche Politik kommt, und weil man das verpennt hat, kommt das jetzt umso schmerzhafter. Und der Rest Europas wird irgendwo zwischen Schadenfreude und Wut auf Deutschland gucken, weil wir immer so überheblich zeigen wollten, wie gutherzig wir sind und wie scheiße die anderen sind, wenn sie nicht mitmachen, nur um dann selbstverschuldet unter den Herausforderungen zu ächzen. (Läuft bei der Energiewende ja ähnlich.) Anstelle der Franzosen wäre ich z.B. stinksauer, wenn da ein Terrorist in mein Land einreist, obwohl der siebenfach im Nachbarland gemeldet ist und schon mehrfach in den Bau gesteckt wurde.
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#41790
(Nicht OP.) Ich bin ein Rational, was sagt das jetzt über mich aus? huh.gif
Keine Ahnung. O_o
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Glaubst du in Deutschland gibt es ein Problem mit Sexismus und Frauenhass?
Nicht generell.
Auch wenn man immer gleich in die Nazi-Ecke gestellt wird, wenn man das sagt, aber einen wesentlichen Teil des Sexismus in Deutschland haben wir importiert (das gilt übrigens auch für Antisemitismus). Das ist der, der in vielen Migrantenfamilien blüht, in denen Töchter mit dem Tode bedroht werden, wenn sie einen Freund haben, schwanger werden, sich aber auch nur westlich kleiden, sich ihren Ehepartner selbst aussuchen wollen oder zum Beispiel studieren möchten. Dass Migranten oft aus Ländern bzw. Gegenden kommen, in denen Frauen rangmäßig nur unwesentlich über dem Stallvieh stehen, und dann gewisse Ansichten nicht mit dem Grenzübertritt ablegen, wurde ja aus falsch verstandener Toleranz meist ignoriert und bei den Integrationsbemühungen vergessen. (Selbst bei einem relativ modernen Land wie der Türkei ist es ja so, dass die Großstadttürken abschätzig auf die Türken aus dem ländlichen Anatolien herabblicken, weil die so rückständige Landeier sind. Und ein Großteil der Gastarbeiter kam ja aus Anatolien.)
Daneben haben wir hier noch den alten konservativen Sexismus, der aber in seinen Hauptformen am Aussterben ist, weil der halt hauptsächlich von Leuten gepflegt wird, die in einer anderen Zeit mit anderen Werten aufgewachsen sind.
Im Großen und Ganzen ist es aber so, dass die allermeisten Menschen in Deutschland Frauen ganz natürlich als gleichberechtigt ansehen, ihnen die gleichen Möglichkeiten gönnen und kein bisschen daran denken, dass man sie unterdrücken oder verachten müsste.

Dummerweise sind Aktivistengruppen auf Feindbilder angewiesen, deswegen werden jetzt die Maßstäbe bis ins Irrsinnige verschoben. Plötzlich ist es sexistisch, wenn ein Mann eine Frau auf einen Kaffee einlädt, wenn sie allein sind. (Auf der anderen Seite erzählen einige Napfsülzen jetzt im Internet, es wäre ja nichts Bedrohliches dabei, wenn ein Mann als Übersetzungshilfe einen Zettel bei sich hat, auf dem die Übersetzung für "Ich werde dich totficken" steht. vogel.gif )
Plötzlich ist es sexistisch, wenn ein Mann gerne nackte Frauen anguckt, und genauso ist es sexistisch, wenn er dicke Frauen nicht attraktiv findet, was ja schon irgendwie erstaunlich ist, weil andererseits ja (oft von denselben Leuten) gefordert wird, dass man sexuelle Vorlieben als angeboren und nicht änderbar akzeptieren solle. Witze über Frauen sind sexistisch, während gleichermaßen gemeine Witze über Männer geradezu genüsslich verbreitet werden.
Die meisten Frauen interessieren sich nicht für Physik oder Informatik oder Ingenieurwissenschaften, aber wenn man daraus schließt, dass es ganz normal ist, dass es einen übergroßen Männeranteil in solchen Berufen gibt und das nicht das Resultat von frauenfeindlichem Arbeitsumfeld ist, ist man auch wieder ein Sexist. Und wenn man daraus folgert, dass die Gehaltslücke zwischen Männern und Frauen sich in erster Linie auf die unterschiedliche Berufswahl zurückzuführen ist, weil Frauen eher in sozialen Berufen sind, die aus offensichtlichen Gründen schlechter bezahlt werden (ganz einfach weil die Lohnkosten auf weniger "Kunden" verteilt sind), ist man auch wieder ein Sexist. Wenn man darauf hinweist, dass es vermutlich auch deswegen so wenig Frauen im oberen Management gibt, weil es weniger Frauen gibt, die sich für so eine harte Karriere (und gegen eine Familie) entscheiden, und es auch Zeit braucht, bis die Frauen, die sich jetzt dafür qualifizieren, die nötige Erfahrung gesammelt haben, um dafür eingesetzt werden zu können (wäre schließlich blöd, jemanden frisch aus der Uni oder aus einem Einstiegsjob ins Spitzenmanagement zu setzen, egal ob Mann oder Frau), ist man ganz offensichtlich ein Frauenfeind.

Wir sind inzwischen also so weit, dass es als Sexismus angesehen wird, wenn man die Realität beschreibt. In Wirklichkeit haben Frauen in Deutschland alle Möglichkeiten, die auch Männer haben, wenn sie nicht zu den oben erwähnten Minderheiten gehören. (Da sind die Einschränkungen aber eben nicht institutionell, sondern privat.) Wenn sie die gleichen Ergebnisse haben wollen, müssen sie aber auch bereit sein, dasselbe zu leisten, und damit meine ich nicht nur von Woche zu Woche, sondern insgesamt. Umsonst machen Männer nicht mehr Überstunden, machen bei mehr Weiterbildungsmaßnahmen mit, haben weniger Pausen im Berufsleben und sterben häufiger am Arbeitsplatz. Das haben die sich auch nicht unbedingt ausgesucht, aber dieses Bild vom "Mann als Ernährer" ist so stark, dass selbst die Powerfrauen mit Spitzenverdiensten sich fast alle nur Männer wünschen, die mehr als sie verdienen.

Gewisse Unterschiede gibt's immer zwischen Männern und Frauen (im großen Maßstab, natürlich kann es sein, dass individuelle Frauen eher die "männlichen" Klischees erfüllen und individuelle Männer die "weiblichen"), und wir können nicht die Biologie ignorieren. Außerdem sollten wir aufhören zu glauben, dass alles gleich verteilt sein müsse, um gerecht zu sein. Wenn wir uns solchem Quotendenken unterwerfen, torpedieren wir genau das Streben aller Menschen danach, glücklich zu sein, weil wir Leute in Rollen pressen, die sie eigentlich gar nicht ausfüllen wollen.
Wir sind auch viel zu viel damit beschäftigt, aus welchen Gründen jemand gewisse Vorlieben oder Idealvorstellungen hat. Es ist doch scheißegal, ob eine Frau deswegen Freude am Kochen hat, weil sie in ihrer Kindheit oft mit Barbies Traumküche gespielt hat und das ein uraltes Geschlechterklischee erfüllt. Wenn's ihr Spaß macht, dann ist die Ursache dafür schnurz, und man sollte ihr diese Freude lassen, anstatt sie dafür anzugreifen, dass sie einem Klischee entspricht. Genauso ist es widerlich, wenn Frauen angegriffen werden, weil sie gerne ihren Körper präsentieren, nur weil irgendwelche frustrierten Aktivisten meinen, dadurch würden Frauen zu Objekten herabgewürdigt. so wird Frauen jegliche individuelle Entscheidungsfreiheit genommen, und zwar von denen, die angeblich für ihre Rechte eintreten.

In gewisser Weise hat man sich so auf den Sexismus gegenüber Frauen konzentriert, dass der Blick auf die Männer ein bisschen hinten runtergefallen ist. Man müsste mehr Männerhäuser einrichten (Männer sind unheimlich oft Opfer häuslicher Gewalt), die Selbstmordrate von Männern ist dreimal höher als bei Frauen, es gibt ein Stigma gegen Depressionen bei Männern, was dazu führt, dass sie sich seltener Hilfe holen (denn man muss ja stark sein), die meisten Obdachlosen sind männlich, Jungs kriegen schlechtere Schulnoten und es gibt mehr männliche Schulabbrecher. Es wäre also gut, mal wieder einen Schritt zurückzutreten und sich nicht darauf zu konzentrieren, ob Menschen mit Möse sich angegriffen fühlen könnten, wenn auf einem Zeitschriftencover eine nackte Frau abgebildet ist oder es in Computerspielen möglich ist, neben Männern auch Frauen abzumurksen. Dummerweise werden Initiativen, die Männern zugute kommen, häufig von den Gruppen attackiert, die der Meinung sind, das wäre frauenfeindlich, obwohl sie anderseits immer wieder behaupten, Feminismus würde ja die Gleichheit beider Geschlechter zum Ziel haben.

Wenn heute jemand sagt, er wäre kein Feminist, wird er ja gleich so behandelt, als wäre er ein Frauenfeind. Ich kann mich aber nicht als Feminist bezeichnen, gerade weil ich Frauen mag. Ich hasse aber dieses unselbstständige, weinerliche, sexfeindliche Frauenbild, das die Feministen verbreiten, die heute die Deutungshoheit haben.
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#41768 Blöde Frage aber was ist die HU?
Die Humboldt-Uni in Berlin.
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Mal ganz doof gefragt, wie SOLLTE man den Kampf gegen die IS unterstützen? Manche in meinem Bekanntenkreis machen einen auf "ach, einfach alles da mit Bomben eindecken bis die nicht mehr wissen wo ihnen der Kopf steht!, aber das erscheint mir ein wenig, uh, exzessiv...
Realistisch gesehen wird einem aber nichts anderes übrig bleiben, als ein "wenig exzessiv" zu werden. Der IS finanziert sich zum großen Teil aus Abgaben der Leute, die in den besetzten Gebieten leben, das heißt, man wird ihn nicht allein austrocknen können, indem man z.B. die finanzielle Unterstützung durch Saudis unterbindet oder den Ölhandel blockiert. Da muss schon richtig militärisch reingegangen werden (nur Luftangriffe werden es auch nicht reißen), und da muss aber auch klar sein, dass das blutig wird, dabei Menschen sterben werden und wir nicht wegen jedem Opfer ein Fass der Empörung aufmachen können.
Hitler wurde auch nicht weggekuschelt, und wir müssen uns daran gewöhnen, dass wir manchmal gegen Gewalt auch nur Gewalt anwenden müssen. Der deutsche Beitrag zum Kampf gegen IS wäre aber auch symbolisch sehr viel bedeutender, wenn wir mehr machen würden als Aufklärungsflüge, sondern zum Beispiel eben auch Bomben schmeißen würden.
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Was würdest du von einer Kriegserklärung (oder zumindest den Abbruch sämtlicher diplomatischen
Beziehungen) der Eu gegen die Türkei halten um das Massaker an den Kurden zu beenden. Ich finde Erdogan hat mit dem Nazi vergleich klar gemacht in welche Richtung sich die Türkei bewegt
und ich unterstütze einen präventivschlag stimmst du mir zu ?
Nö. Erstens sind wir wie die Türkei in der NATO (was im schlechtesten Fall heißt, dass die ganze restliche NATO den Türken im Verteidigungsfall beisteht), zweitens sind mir die Kurden nicht so wichtig, dass ich für die deutsches Blut vergießen würde, drittens sind die Kurden selbst ja auch keine Unschuldslämmer und viertens ist unsere Armee weit davon entfernt, ernsthafte größere militärische Aktionen durchzuführen. Wir kriegen's ja nicht mal hin, den Kampf gegen den IS ordentlich zu unterstützen. Flinten-Uschi ist in der Hinsicht ja genauso nutzlos wie alle anderen Verteidigungsminister der letzten Jahrzehnte.
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Wo ich gerade das 110-IQ-Punkte-Dingens auf der Startseite sehe. biggrin.gif Hast du dich jemals mit dem Thema beschäftigt bzw. vielleicht sogar einen Test gemacht? (Also, die Frage ist jetzt aus Neugierde, nicht irgendwie angreifend gemeint oder so. smile.gif )
Einen richtig ernsthaften Test hab ich nie gemacht, weil mich das Ergebnis halt auch nicht interessiert und das sowieso nur eine Momentaufnahme wäre. An der Schule hab ich mal aus Jux bei einem mitgemacht, aber ich erinnere mich nicht mehr an das Ergebnis, irgendwas über 120 oder so? Meine Ex hatte mich auch mal gepiesackt, einen Online-Test zu machen, aber da konnte ich mich nur schwer konzentrieren, hab nicht alle Fragen geschafft und landete deswegen nur kurz vor 130. schulterzuck.gif Dass ich nicht ganz doof bin, weiß ich eh schon, das reicht mir selbst auch. ^^
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Warum ist der Character Cirno (aus dem Touhou-Projekt) eigentlich so beliebt auf Imageboards? kratz.gif
Keine Ahnung, weil sie als doof beschrieben wird vielleicht? Das sorgt ja schon für eine innere Verbundenheit.
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"Alternative für Deutschland", "Alfa", "Weckruf 2015", jetzt "Der Flügel" mit seiner "Erfurter Resolution" und den "5 Grundsätzen für Deutschland" - also ich blick da gar nicht mehr durch. vogel.gif
Wer steht denn jetzt für was, gibt es da überhaupt Unterschiede oder ist das alles eine (rechte) Wichse? fragehasi.gif
Keine Ahnung, ich hab von den meisten noch nie was gehört, aber ist das wirklich so wichtig zu wissen? O_o Ob nun rechte oder linke Wichse, die haben sich hier alle nicht mit Ruhm bekleckert. Mittlerweile hab ich ein gesundes Misstrauen gegen alle, die sich irgendeiner bestimmten Gruppe zugehörig fühlen.
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Lieber Klopfer,
was hältst Du von Impfkritikern/-gegnern?
Nichts. Natürlich kann man bei bestimmten Impfstoffen fragen, ob die eventuell unnötigen Schaden anrichten könnten und ob es da vielleicht Alternativen gibt, die genauso gut funktionieren. Und natürlich kann man auch über die Sinnhaftigkeit gewisser Impfungen für die breite Masse nachdenken (etwa bei der Grippe, bei denen es gar nicht so selten ist, dass die Impfungen nichts bringen, weil dann doch ein anderer Stamm für eine Grippewelle sorgt, als die Pharmafirmen erwartet haben).
Aber man sollte halt dann auch akzeptieren, wenn die eigenen Bedenken offenbar unbegründet sind. Generell an Impfungen zu zweifeln, ist aufgrund der nachgewiesenen positiven Effekte und der im Vergleich verschwindend geringen Impfschäden schon hirnverbrannt.
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#41766
Moment, wurden die Deutschen Bücher nicht ohnehin schon jeweils aufgeteilt (in der neuen Fassung)? Ich meine mich erinnern zu können ziemlich angepisst gewesen zu sein, weil die alte Übersetzung (die leider nur bis Buch 3 ging) nicht mehr erhältlich war, und der zuständige Verlag für die neuen Auflagen einen anderen Übersetzer genommen hat (der einfach nur Scheiße ist und aus dem Job für immer verbannt werden sollte), und zusätzlich oben drauf noch jedes Buch in der Mitte geteilt hatte um mehr Geld machen zu können.
Die deutschen Bücher werden für 15€ das Stück verkauft, wenn ich mich recht entsinne, somit zahlt man für den Inhalt eines englischen Buches 30€.

Die englischen Bücher bekam man auf Amazon schon für weniger als 5€ das Stück (ist dann natürlich auch nur dieses dünne Bibelpapier), und für jeden der ein Abitur und Englisch als erste Fremdsprache hatte dürfte das eigentlich kein Problem sein.
Allerdings ist auch mittlerweile Amazon im Preis gestiegen (war ja auch immerhin vor drei oder vier Jahren als ich die Bücher gekauft habe), wobei man die Box immernoch für rund 5€ das Buch bekommt.
Wer es dann noch etwas edler mag holt sich die in Leder gebundene Sammelausgabe, die ist mit 50€ immernoch günstiger als die deutschen Bücher mit der beschissenen Übersetzung und sieht auch noch edler aus.

Schaust Du eigentlich noch Filme auf Deutsch, Klopfer? Ich kann die ganze scheiß Syncro nicht mehr ab, man merkt dass bei fast allen Filmen oder Serien die Übersetzung und die Sprecherbesetzung zum Discountpreis genommen wird. Da kann man dann noch so eine Starbesetzung haben, es klingt einfach (sorry) scheiße. Klar gibt es gelegentlich Ausnahmen (Battlestar Galactica hatte zum Beispiel so eine hervorragende Übersetzung und Sprecherbesetzung, dass ich mich bis heute nicht entscheiden kann ob das Original oder die Übersetzung besser ist), aber in aller Regel sind die deutschen Versionen kompletter Mist. Bei Videospielen genau das gleiche, die einzigen Spiele mit guter Syncro sind Spiele die ohnehin aus deutscher Produktion stammen (gut, dafür war bei Gothic 2 die englische Sprachausgabe eher unterirdisch).
Ich guck häufig noch Serien und Filme auf Deutsch, ja. Es ist zwar öfter mal etwas unangenehm, wenn man noch genau merkt, dass der Übersetzer es nicht geschafft hat, einen Witz ordentlich zu übersetzen (oder auch nur zu überstehen), aber im Großen und Ganzen ist die deutsche Synchronlandschaft immer noch eine der besten der Welt. Ist natürlich bedenklich, dass die Budgets und Zeitpläne oft immer weiter zusammengestrichen werden oder sichtlich Leute rangesetzt werden, die keinen blassen Dunst haben (Musterbeispiel ist sicherlich der verblichene Ivar Combrinck, der bei den Simpsons nicht nur viele Witze vergeigt hat, sondern oft auch einfach falsch übersetzte). Wenn ich aber solche Sachen wie "Walking Dead" sehe, bin ich mit der Synchro zufrieden.
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Der Ballonfahrer aus der Pläsanterie muss wohl in Beelitz sind. Hast du den Breiten- und Längengrad nachgekuckt oder ist der nur zufällig bei dir in der Nähe gelandet?
Ich hatte beim Übersetzen nur so ungefähr die Koordinaten so angepasst, dass es halt irgendwo in Deutschland sein muss. biggrin.gif
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#41785
habe ich zufällig an der Tankstelle gesehen:
http://www.shell.de/products-services/on-the-road/shop-and-services/promotions/the-new-shell-v-power-lego-collection.html

Kannst ja nen Aufruf starten, wer 30 Liter tankt und Clubsmart Mitglied ist, kriegt eh ein Modell umsonst, könnte man ja auch Dir zuschicken... als Sponsoring für weitere schöne Lego-Kalender, wer weiß, was davon nochmal nützlich ist.

Auf den drei nicht Formel 1 Autos ist auch keine Shell Werbung präsent und gut, der Tanklaster hat halt nen Mineralölkonzern drauftsehen, das haben die aber alle.

btw: A=A etwas ist was es ist, gilt ja in der realen Welt nicht so unbedingt, manche versuchen ja etwas zu sein, was sie nicht sind. Die spielen dann B, sind aber A... nur so quer dazu, auch wenn es mit Logik nix zu tun hat. Trivialitäten sollte man ansonsten nicht so breit treten, gibt wichtigeres und interesanteres, mit dem man sich befassen kann, selbst in der Logik.

Alibi Frage: Hast Du je den Keirsey Persönlichkeitstypus Test gemacht? Und was bist Du?
http://www.keirsey.com/sorter/register.aspx
^^ Ich glaub ja nicht, dass jemand so lieb sein wird, aber wenn das hier jemand liest? hundeaugen.gif

Hm, aber wenn jemand so tut, als wäre er A, aber ist eigentlich B, gilt ja trotzdem A=A, weil dieser Heuchler ja gar nicht wirklich A ist. ^^

Äh, Guardian. kratz.gif
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