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Nachtrag zum Star Trek Teaser: am Ende erscheinen die Farben der Uniformen als Unterlegung der neuen Serie: Gold für Technik, rot für Kommando und blau für Wissenschaft/Medizin (wobei Gold und Rot früher vertauscht waren). Grün ist aber neu, lässt das auf eine neue Einteilung schließen? Was meinst Du?
Da würde ich nicht so viel Bedeutung reinlegen, ich würd vermuten, dass sie einfach ein paar bunte Lichter da genommen haben. Würde mich nicht wundern, wenn der, der den Trailer gemacht hat, auch nichts Inhaltliches wusste und nur das neue Logo und die Tagline gekriegt hat.
(Bei der alten Serie waren die "goldenen" Uniformen ja eigentlich grün, aber der Stoff wirkte unter dem Studiolicht gelb. Kirks Wickelshirt und seine Gala-Uniform waren da "farbechter" und auch grün.)
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2017 ist es endlich soweit: Star Trek kommt als Serie zurück. Zwar halten sich die Verantwortlichen mit Infos zurück und auch der Teaser hat keine Fragen beantwortet aber es ist Star Trek 😅auch wenn das Format anders aufgebaut wird.

Was wohl bekannt ist: Die Serie spielt in der originalen Zeitlinie, nicht in der Kelvin Zeitlinie.

Was hälst Du von einer neuen Star Trek Serie? Ich bin ziemlich gespannt.
Ich bin auch gespannt. Ich hab ein bisschen die Befürchtung, dass die Serie den grundlegenden Optimismus, der irgendwie dazu gehört, nicht so ganz beibehalten könnte, weil wir immer noch in diesem TV-Zeitalter des Zynismus leben. Aber was man so bislang über das Team hört, klingt durchaus vielversprechend. Ich freu mich darauf mehr als auf den neuen Film.
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https://muslimwelt.wordpress.com/2007/12/28/war-der-prophet-ein-kinderschander/

Ich habe zwar das Gefühl, dass ich hier ein üble, politisch nicht korrekte Diskussion los trete, aber was hälst du von dem Artikel.

Also meines Erachtens, ist man auch pädophil, wenn bei einer 6-jährigen 3 Jahre wartet, sie zu ficken, weil sie mit 9 immer noch ein kleines Kind ist, insbesondere, wenn der Mann über 50 ist.
facepalm.gif Boah, ich kann mir gar nicht vorstellen, dass man so eine Grütze schreiben und sich dann zufrieden zurücklehnen kann, während man sagt: "So, jetzt hab ich bewiesen, dass Mohammed kein Kinderschänder war, weil sie schließlich schon 9 Jahre alt war und sie gar nicht hätte heiraten dürfen, wenn sie nicht die körperliche und geistige Reife gehabt hätte." patsch.gif Die Rechtfertigung sollte er mal hier vor Gericht probieren.
Ist natürlich auch Käse, damit zu argumentieren, dass dort unten die Geschlechtsreife eher da wäre. Die ist auch dort mit 9 Jahren noch nicht so weit fortgeschritten, gerade wenn man nicht so wahnsinnig gut genährt ist (was damals der Regelfall gewesen sein dürfte).
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Sag mal Klopfer, wenn du dich jetzt offiziell so nennen darfst, änderst du dann das Klingeschild und die Beschriftung deines Briefkastens?
Nein. ^^ Sonst findet andere Post nicht zu mir. o_o
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Ohne jetzt irgendwie nationalistisch oder rechts eingestellt zu sein, mir sind fast die Augen aus dem Kopf gefallen, als ich das gelesen habe: vogel.gif

Bei der Frage, ob Georgien die Visumfreiheit erhält oder nicht, geht es um mehr als nur um dieses Land: Es geht auch um die Glaubwürdigkeit der EU gegenüber Ländern, die sie in ihrem eigenen Interesse zu rechtstaatlichen und demokratischen Reformen drängt [...]
Innen- und Außenpolitik geraten so in einen Zielkonflikt. Es ist kein Zufall, dass in der CDU ausgerechnet Norbert Röttgen für die Visumfreiheit für Georgien eintritt - er ist Vorsitzender des Auswärigen Ausschusses des Bundestags:
"Wenn ich den unerfreulichen Anstieg der Einbruchszahlen, bei doch geringen absoluten Zahlen, in Bezug setze zu den enormen Fortschritten, die Georgien gemacht hat, dann überwiegt unser geopolitisches Interesse, den georgischen Bürgern einen Zugang nach Europa zu ermöglichen, für mich doch deutlich", sagt er. Bundeskanzlerin Merkel ist auf seiner Seite.

(Quelle: Frankfurter Allgemeine Woche)
eh was?! 3c68bb64.gif

Jetzt muss man dazu wissen, dass nachweislich organisierte Banden aus Georgien organisierte Wohnungseinbrüche und Ladendiebstähle in Deutschland begehen und nachweislich via Asylsystem nach Deutschland kommen (darüber war der Artikel). Sprich die kommen als Asylbewerber rein und nutzen die Zeit zum klauen, bevor sie wieder abgeschoben werden. 99% kriegen hier kein Asyl, aber die Bearbeitung kann schon mal bis zu 12 Monate dauern, in dieser Zeit sind sie dann hier. Zwar tatsächlich geringe absolute Zahlen (paar 1000 + Dunkelziffer), aber mit enormer prozentualer Steigerung seit 2, 3 Jahren.
Und jetzt wollen mir die Schwachmaten weismachen, dass die sicherheit deutscher Wohnungen und Läden weniger relevant ist als freier Eintritt für alle Georgier in die EU via Visumfreiheit, und wir dafür Tausende Einbrüche in Kauf nehmen sollen?! urx.gif Ich glaub es hackt! frust.gif Welches "geopolitische Interesse" soll das denn überhaupt sein? Klar sind die meisten Georgier keine Kriminellen, aber eine Visumfreiheit fände ich da jetzt fatal. Ich folge da der simplen Logik: solange das Problem existiert, kommt eben keiner "einfach so" rein, aus Sicherheitsgründen. Ein Visum darfs da bitteschön schon sein. (Analog z.B. Taschendiebstähle in Berlin: um die 80% davon werden von Roma aus Rumänien und Bulgarien begangen, weil man aus mir schleierhaften Gründen vor ein paar Jahren meinte, diesen beiden Ländern Tür und Tor öffnen zu müssen. Jetzt sind die in der EU und wir haben den Salat.)

Wie siehst du das? Muss man sich da über die ganzen AfD-Wähler und den Rechtsruck in Deutschland wundern, bei dermaßen naiver Politik im Moment? Ist das schon nationalistisch-populistisch, wenn man z.B. den Schutz deutscher Wohnungen und Bürger über irgendwelche diffusen geopolitischen Interessen stellt? Jedes andere Land würde doch zuerst mal den Fokus auf die eigenen Interessen legen, bevor es das Sozialamt für die halbe Welt spielt.
Ich war auch sehr erstaunt, als ich das (woanders) gelesen hab, weil ich gerade am Tag vorher das mit den Einbrecherbanden aus Georgien las. Das ist so hirnrissig. Ich meine, wir zieren uns mit der Visafreiheit für die Türkei unter anderem deswegen so, weil wir nicht plötzlich Hunderttausend Kurden im Land haben wollen, die dann Asyl beantragen, sobald sie aus dem Flugzeug steigen. Und auf der anderen Seite sollen wir es Georgiern leicht machen, hierherzukommen, obwohl wir mit denen, die schon da sind, wirklich genug Probleme haben und noch nicht so recht wissen, wie wir die lösen können.
Da fragt man sich schon, ob diese Politiker alle den Schuss nicht gehört haben.
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Ich kapiere deine Pläsanterie des Tages von heute 29.26.16 nicht.

captain please

Eine Frau, die bereits dreimal verheiratet war, geht wieder in den Laden für Brautbedarf und will sich ein Hochzeitskleid für ihre vierte Vermählung aussuchen. Der Verkäufer, der sie beraten will, rät zu einem farbenfrohen Kleid, aber die Frau besteht auf weißer Garderobe.
"Verzeihen Sie", sagt der Verkäufer, "aber ein weißes Kleid sollte doch eher jungfräulichen Bräuten vorbehalten sein."
Etwas pikiert antwortet die Frau: "Seien Sie versichert, ich bin so unberührt wie eh und je, trotz meiner drei Ehen."
"Wie bitte? Wie kann das sein?", fragt der Verkäufer irritiert.

"Mein erster Ehemann war so aufgeregt, dass er tot umgefallen ist, als wir auf unserer Hochzeitsreise ins Hotel einchecken wollten. Mein zweiter Ehemann und ich haben uns auf dem Weg von der Kirche zum Hotel in der Limousine so heftig gestritten, dass wir die Ehe sofort annulieren ließen und nie wieder ein Wort wechselten. Und mein dritter Mann war ein Politiker", erklärte die Frau.
"Und er war immer unterwegs?", fragte der Verkäufer.
"Nein", sagte die Frau mit finsterem Gesicht, "er saß jede Nacht auf der Bettkante und versprach mir, wie toll und wundervoll es werden würde, aber passiert ist nie was!"
Und was verstehst du daran nicht? Der Mann machte Wahlversprechen, aber hielt sie nicht ein.
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Nun ist es wirklich so weit. Auch wenn er oft bereits als verstorben gemeldet wurde, Bud Spencer alias Carlos Pedersoli ist nun tatsächlich verstorben.

Und wieder geht eine Legende.

Was mich zu der Frage führt, ob es einen Lieblingsfilm mit Bud Spencer für Dich gibt?
*überleg* Vermutlich "Zwei Asse trumpfen auf" (die zum Teil unfreiwillige Schatzsuche auf einer Pazifikinsel) oder "Vier Fäuste gegen Rio" (BS+TH als Doubles zweier stinkreicher Schnösel).
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Du lästerst über die Mindestlohn-Erhöhung, zu Unrecht, wie ich finde, es geht um 4%, Lehrer haben prozentual bei der letzten Tarifrunde weniger bekommen.
Wenn ich einem Bettler statt fünf Cent zehn Cent in den Hut werfe, sollte er dann auch glücklicher sein als ein Top-Manager, dessen Gehalt nicht durch einen Bonus verdoppelt wird?
Selbst mit diesem erhöhten Mindestlohn ist es in vielen Gegenden Deutschlands kaum möglich, trotz Vollzeitjob vernünftig zu leben. Und das sollte nicht passieren. Wenn man Vollzeit arbeitet und über ein Drittel vom Bruttolohn für die Miete draufgeht, man aber auch nicht aus der Stadt wegziehen kann, weil dann die Ersparnis bei der Miete für die Fahrtkosten draufgeht, zusätzlich man auch noch die Gewissheit hat, dass man so nichts fürs Alter vorsorgen kann, dann ist das einfach keine marktwirtschaftlich und sozial verträgliche Entlohnung.
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Hast du zuerst in Potsdam studiert und dann in Berlin oder umgekehrt? Was denkst du nach deinem Wechsel, bietet die Uni Potsdam irgendwelche Vorteile, die es an den Berliner Unis nicht gibt? (Angenommen man wohnt in Berlin und die Entfernungen sind ca. gleich.) Ich überlege nämlich, für den Master nach Potsdam zu wechseln, allerdings hab ich das Gefühl, beides ist Jacke wie Hose. Na gut, in Potsdam ist das Semesterticket wohl besser, aber warum sollte ich in die Uckermark oder so fahren? happy.gif
Ich hab zuerst in Potsdam studiert. smile.gif
Hm, ein bisschen intimer ist es in Potsdam, weil die Uni nicht ganz so groß ist, aber im Prinzip ist das wohl wirklich egal.
(Ein Problem könnte sein, dass Unis gerne dazu tendieren, die Voraussetzungen für ihre Master-Studiengänge so sehr ihren eigenen Bachelor-Studiengängen auf den Leib zu schneidern, dass Bewerber anderer Unis da manchmal automatisch in die Röhre gucken. Sollte nicht passieren, aber ich hab das schon bei anderen mitgekriegt.)
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#42520 Ich hatte damals ein Exemplar gekauft, und muss dem Fragesteller zustimmen, dass es höchste Zeit für eine Fortsetzung ist! nick.gif

Alibifrage: funktioniert hier auch [code] [/code], um z.B. Zitate hübsch formatieren zu können?
Joah. Ich muss halt Teil 2 und Teil 3 zusammen rausbringen, und so richtig bin ich mir noch nicht einig, was ich wie mache.

Versuch es mit quote. smile.gif
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Ich glaube die neue Lästerei wurde mir nicht unter was gibts neues angezeigt, nachdem sie für alle zugänglich war (hab kein Premium). Nur dass du s weißt biggrin.gif
Ist nicht überraschend, da das Einstelldatum ja nicht der Zeitpunkt war, zu dem alle diese Lästerei lesen durften.
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Was sagst du zu dem Test? Hast du den mal gemacht?

https://www.politicalcompass.org/test
Ja. Ich lieg offenbar im Quadranten links unten. Würde ich aber bezweifeln.
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#1234 Was hälst Du davon, dass dieser Remzi Aru eine eigene Partei in Deutschland gründen will? Die Begründung ist ja, weil keine deutsche Partei die Interessen der Türken vertritt. Äh? Hab ich da was verpasst?
Vielleicht liege ich falsch, aber kann es sein, dass die Türken wegen der Armernier Resolution jetzt beleidigte Leberwurst spielen?
Und was ich mich immer wieder frage, warum leben die meisten Erdogan Anhänger im Deutschland und nicht in der Türkei? Zumal sie mehr oder weniger zu verstehen geben geben wie scheisse doch Deutschland sei.
Ja, die spielen wegen der Armenien-Resolution verrückt. Und wer in einem Land leben will, in dem die Parteien sich in erster Linie um das Wohl der Türken kümmern, sollte wohl besser in die Türkei ziehen.
Ich versteh das auch nicht. Wenn's hier so unerträglich ist, sollen sie halt gehen.
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26. Juni 2016 um 03:09 Uhr
Kategorie: Neuigkeiten zur Seite
Kartoffelsalat - Nicht fragen!

Schläfst du denn nicht?!?
Gelegentlich schon. unsure.gif
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#42518
Die Briten würden ja nicht plötzlich den EU-Markt verieren (dazu sind sie auch viel zu großer Absatzmarkt der europäischen Partner).
Die werden jetzt halt ein Assoziierungsabkommen verhandeln, vergleichbar mit Norwegen und der Schweiz. Diese Abkommen sind aber nicht ganz billig, weil die EU sich das natürlich ganz ordentlich bezahlen lässt, und ohne die Sonderbehandlung die die Briten in der EU hatten wird da vermutlich sogar teurer als es die Mitgliedschaft war.

Was die Briten halt nicht vergessen dürfen, ist dass sie alleine heutzutage halt nicht mehr das gleiche Gewicht auf die Waage bringen wie noch vor vierzig Jahren. Wieder in die EU reinzukommen würde auch ein wenig schwieriger werden (was so viel wie "teuer" bedeutet), auf Dauer schießt man sich damit wahrscheinlich ganz ordentlich ins Bein.
Wenn sie wieder reinwollen, werden sie sich den Britenrabatt sicherlich nicht wieder wünschen können. biggrin.gif
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Was hältst du von diesem Artikel über den Brexit?
Da ist keine Substanz, die den Optimismus unterfüttern würde. Das ist so ein Feelgood-Artikel für die, die sich über den Brexit freuen. "Globalism" ... Ich frag mich, ob Milo sich das ausgedacht hat, ich glaube nicht, dass es diese Ideologie so, wie er es auslegt, überhaupt gibt.
Die Globalisierung im wirtschaftlichen Sinn wird ja von vollkommen anderen Leuten vorangetrieben als die "Wir sind doch alle gleich toll"-Bewegung. Die Globalisierung, die sich nicht wieder zurückdrehen lässt und die auf immer engere wirtschaftliche Verzahnungen setzt, um besser funktionieren zu können, ist ja im Wesentlichen davon getrieben, keine zwingende geografische Nähe zwischen dem Ort der billigsten Produktion und den Orten des teuersten Verkaufs zu haben. Das sollte man auch nicht zusammenwerfen, zumal der Internationalismus oft eher einer Anti-Globalisierungs-Ideologie folgt.
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Warum ist Tittengrabschen jetzt plötzlich Kunst?
Das Video ist weg, aber du meinst sicherlich das hier?
Ich find's auch irgendwie albern, das ist 99% Selbstpromotion und höchstens 1% Aufklärung über das Problem.
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#42517
War mir ja fast klar, dass du die Zahlen von da hast, aber ich war auch zu faul, nochmal selbst nachzugucken, zudem sich in meinem Hirn, so genau es noch über 2014 Bescheid wusste, irgendwie eine extreme Verschiebung Richtung rechts für 2015 eingebrannt hatte. Da hab ich wohl mal im Suff recherchiert oder so.

Und was sagst du nun zu jemandem, der dir damit kommt, dass da ja eh nur Nazis arbeiten und die Zahlen daher keiner ernst nehmen kann?
#42523
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Bezüglich Brexit hätte ich noch eine Frage die du glaub ich nicht beantwortet hast und zwar:

Wie findest du die Möglichkeit ein erneutes Referendum zuzulassen beziehungsweise die Möglichkeit,dass die Regierung, da sie ja wie ich gehört habe nicht rechtlich an das Votum gebunden ist, nicht offiziell an die EU deklariert,dass sie austreten wollen?
Ich glaube, da ist man gerade in der EU skeptisch, ob das nicht wieder zum Bumerang werden könnte, weil man das dann wieder als Beispiel genommen werden könnte, wie in der EU der demokratische Wille ignoriert wird. Da ist vermutlich der Widerstand im Königreich kleiner als im Rest der EU.
Sollte die Regierung (z.B. auch über eine Parlamentsabstimmung) feststellen, dass es der Empfehlung des Referendums nicht folgen wird, dann sollte das möglichst schnell passieren und offiziell und verbindlich bekanntgegeben werden, dass man Artikel 50 nicht aktivieren wird, damit dieser beschissene Schwebezustand aufhört.
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Wie findest du diesen Artikel?
Sieht so aus, als hätte da jemand alle Gedanken zusammengeklatscht, die ihm irgendwann mal gekommen sind, als er zwanzig Minuten von der AfD tagträumte. Da ist nicht viel Kohärenz dabei. Ich sehe auch den Sinn der Kritik nicht so wirklich. Die AfD wird nicht geguckt haben: "Mensch, was fehlt denn noch in der Parteienlandschaft, da setzen wir uns rein." Und dass die auf Fundamentalopposition setzen, ist nun auch keine Premiere, das haben andere etablierte Parteien in ihrer Frühzeit auch gemacht.

Was aber der Artikel vermittelt: Das soziale Netz des Staates ist Scheiße und private Schiedsgerichte in TTIP sind toll.
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#42516
Für wie groß hältst du den Anteil der EU am Abstimmungsergebnis, und wo genau hat die EU den Mist verzapft, der nun dazu geführt hat?

Dass die EU nicht ganz unschuldig ist, hast du ja schon angedeutet, ich würde darüber aber gerne etwas mehr lesen. Vor allem, da momentan an jeder Ecke die Schuld nur bei "Dummen" und Alten gesucht wird.
Es ist schwer zu sagen, wie groß der Anteil tatsächlich ist, weil das Versagen der EU eher darin besteht, was sie nicht gemacht hat. Sie hat es nicht geschafft, die EU-Außengrenze zu sichern und so die Flüchtlingskrise kleinzuhalten. Sie hat es nicht geschafft, eine Lösung für Griechenland zu finden, die die Bevölkerung in den anderen Staaten überzeugt, dass sie nicht ständig Geld in ein Fass ohne Boden werfen.
Die EU hat sich über Jahrzehnte für einen freien Markt eingesetzt, aber zu wenig getan, um sicherzustellen, dass auch die Mittel- und Unterschicht am daraus resultierenden wirtschaftlichen Erfolg beteiligt werden, um z.B. zu verhindern, dass Einwanderer aus anderen EU-Ländern deutlich billiger arbeiten, die Einführung von Steuerrichtlinien, die dafür sorgen, dass die durch den EU-Binnenmarkt erfolgreicheren Unternehmen so auch mehr Anteil an den gesellschaftlichen Kosten tragen und so weiter. Die EU sorgt durch die Personenfreizügigkeit dafür, dass einheimische Arbeiter mit ausländischen Arbeitern um Arbeitsplätze konkurrieren, was natürlich zu niedrigeren Löhnen führen kann, als sie sonst wären. Man hat sich zu wenig dafür eingesetzt, die negativen Effekte, die das hat, abzumildern oder sich dagegen aktiv gesperrt - was natürlich auf die einzelnen Mitgliedsländer zurückgeht, die solche Abmilderungen nicht wollten. Die Unternehmen in GB wollten die billigen Arbeitskräfte aus Polen, und Polen wollte Arbeitslose loswerden.
Die reichen Länder in der EU strahlen natürlich eine enorme Anziehungskraft aus auf die Bewohner der ärmeren Länder. Und wenn man nicht will, dass die Stimmung bei den Bewohnern der reicheren Länder kippt, muss man dafür sorgen, dass die sich nicht einseitig ausgenutzt fühlen, gerade wenn die eben gar nicht so wohlhabend sind. Das führt dann wiederum dazu, dass die EU-Bürger nicht überall gleichberechtigt sind, was an sich ja der Europäischen Idee widerspricht. Aber es wird immer Konflikte zwischen der Realität und dem Idealen geben, und die EU hat - so habe ich den Eindruck - sich zu lange auf den Standpunkt gestellt, man müsste das Ideal vertreten und dann würde sich die Realität schon anpassen.
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Deine Gedanken zu diesem Artikel?
Ich sehe zwar, dass im Groben die gleichen Mechanismen und Argumente wirken, aber ich denke trotzdem nicht, dass der Brexit-Erfolg unbedingt einen Rückschluss auf die Chancen von Trump in den USA zulässt, weil die Demografie dort dann doch etwas anders ist, viel mehr nicht-weiße Wahlberechtigte und so.
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#42517
Hm, das ist zwar reine Spekulation, aber wenn ich mir die Bereitschaft der Behörden anschaue, bei rechten Gewaltverbrechen mal wegzuschauen, die Ermittlungen im Sand verlaufen zu lassen oder sogar Beweise verschwinden zu lassen, kann ich dieser Statistik einfach nichts abgewinnen.

Mein Vertrauen in den Regierungsapparat nach den NSU Skandalen ist nachhaltig beschädigt und wird nicht so einfach wieder herzustellen sein.
Damit will ich nicht behaupten, dass die linksradikalen weniger schlimm wären. Ich glaube nur einfach nicht, dass die Zahlen stimmen. Eventuell sind die Linken ja trotzdem vorne^^
Ich will nicht ausschließen, dass es Vertuschungen gibt. Aber dann ergibt sich natürlich die Frage, warum es trotzdem so viele Propaganda-Delikte von rechts gibt, die in der Statistik auftauchen? Denn bei denen dürfte es weitaus einfacher sein, sie zu verschleiern, und auch weniger moralische Skrupel erfordern. Wenn die Rechten so viel Sympathie in der Polizei, den Geheimdiensten, den Staatsanwaltschaften etc. haben, warum wird dann trotzdem noch so viel PMK-rechts verfolgt?

Es sind die verlässlichsten Zahlen, die man kriegen kann. (Ich hab keinerlei Vertrauen in irgendwelchen Statistiken, die von politischen Organisationen aufgestellt werden, denn die haben ja gerade ein Interesse daran, Zahlen in ihrem Sinne zu melden, um ihre eigene Existenz zu legitimieren.)
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#42509
Zu dem Thema kann mein Schwager (Sozialarbeiter) auch immer viel erzählen. Wer als Flüchtling oder Ausländer nach Deutschland kommt, bekommt seine Wohnung erst einmal zugewiesen und ist auch danach meist für einen längeren Zeitraum von H4 abhängig. Zumindest die Flüchtlinge. Normale Zuwanderer könnten davon ausgenommen sein, sonst würden die ganzen ITler aus dem Ausland wohl mehr Probleme haben xD

Auf jeden Fall ist man auch mit H4 von der Güte des Amtes abhängig, ob der Umzug genehmigt wird. Zumal man in vielen Gegenden ja überhaupt erst einmal als H4 beziehender Ausländer eine Wohnung bekommen muss.

Durch diese Politik wird die Ghettoisierung auch von unseren Behörden massiv vorangetrieben. Da ist es auch nicht so verwunderlich, wenn die Leute da resignieren und einfach wohnen bleiben, zusammen glucken und sich eher gegenseitig helfen, als die zweifelhafte Hilfe des Staates zu fordern.
Das mit den mangelnden Wohnungsangebot ist ja kein spezielles Problem von Ausländern, die Politik hat ja Jahrzehnte verpennt und viel zu wenig günstigen Wohnraum von öffentlicher Hand bauen lassen. Die Flüchtlinge haben es in der Hinsicht ja schon besser als normale Hartz-IV-Empfänger, weil ihnen zuerst eine Wohnung zugeteilt wird, so ein normaler Hartzer muss selber eine finden. Aber klar, man müsste dabei mehr auf eine Durchmischung der Milieus achten. Im Endeffekt landen zu oft die armen Ausländer bei anderen armen Ausländern oder bei anderen armen Deutschen.

Das Lernen der Sprache ist ja nun auch nichts, was die machen sollen, um uns einen Gefallen zu tun oder den Staat besser um Hilfe bitten zu können, sondern damit sie selbst besser auf eigenen Füßen stehen können.
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Deine Meinung zur Rigaer94-Sache?
Das ist so hirnverbrannt... X_x
Die besetzen Räume, die sie nicht angemietet haben, betreiben eine Kneipe ohne die entsprechenden Genehmigungen, bunkern Brandsätze und Steine zum Schmeißen auf dem Dachboden, lagern ihren Schrott im Innenhof und sind voll für "Refugees Welcome" - aber doch nicht, wenn sie sich dafür einschränken müssten! frust.gif Diese verdammten Heuchler und ihr verlogenes Geflenne. Und dann machen die wegen dieser Sache Terror in Berlin, schieben Autos an Hauswände und zünden sie an, sodass das Feuer auf bewohnte Gebäude übergreifen kann... Das ist eindeutig Terrorismus. Und da hab ich ebenso wenig Mitleid mit den Leuten, die sich da in der Rigaer Straße festgesetzt haben, wie ich es mit denen hatte, die da auf dieser Brache lebten, die dann geräumt wurde, um da Flüchtlingsunterkünfte zu bauen. Diese Heuchlerei, mit der purer Egoismus als Einsatz für Schwächere schöngeredet wird, geht mir echt gegen den Strich.
Wenn sie in Anarchie und ohne Gesetze und Staatsgewalt leben wollen, sollen sie sich gefälligst auf eine einsame Insel verkrümeln, anstatt sich verlogen in einer Großstadt einer wirtschaftlichen Weltmacht parasitär durchzumogeln. Können es auch gerne in Somalia probieren, ich hab gehört, da ist Anarchie voll in.
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In Fragen und Antworten zu Braindead Love:

Wann kommt Band 2?
Vermutlich Frühjahr 2016, wenn ich früh genug mit "Sexpanzer und Babytod 2" fertig werde.
Vermutlich Frühjahr 2016
Frühjahr 2016!
Wo ist der zweite Band? 233cd70a.gif Ich hab nichts zu tun biggrin.gif
*hust* Ähm... peinlich.gif
Ich kam noch nicht dazu. X_x Hatte auch gehofft, dass sich der erste Band in der Zwischenzeit noch ein paar Mal verkauft.
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#42518

Ähm, NATO anyone? Verteidigungsfall? Ein Angriff auf ein Bündnismitglied ist ein Angriff auf alle. Wenn es uns Deustche erwischt, sind die Briten eh dran. Es sei denn, die treten da auch noch aus... biggrin.gif
Ja, da waren wohl Ängste vor Kampfeinsätzen anderswo bestimmend. ^^ Für Frankreich in alten Kolonien oder so. biggrin.gif
(Das mit dem Bündnisfall macht mir eher bei der Türkei Sorge. Können wir die nicht rausschieben aus der NATO? biggrin.gif)
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Was denkst du zum Ergebnis der brexit Abstimmung so wie zu brexit allgemein (bitte ausführlich). Ich finds ja ziemlich bescheuert denn wenn die wirklich austreten können sie nicht mehr ihre Waren in der eu verkaufen und mit dem Weltmarkt können sie nun mal nicht konkurieren . Außerdem sinkt dadurch der wert des Pfunds ins Bodenlose und alles Geld auf der Bank ist schnell wertlos weil keiner es mehr haben will. Schade ind ich dabei außerdem das der EU die britischen Truppen entgehen die wir im Ernstfall wirklich brauchen könnten. Da ohne die Briten lediglich Frankreich (in Europa) ein modernes und nennenswertes Militär hat . Darum dürfte unsere gemeinsame militärische Stärke etwa auf dem Niveau der britischen wirtschaft
Die Brexit-Kampagne hat sogar damit geworben, dass die EU eine gemeinsame europäische Armee haben wollen würde, und somit die britische Armee gezwungen wäre, für andere Länder Kampfeinsätze zu machen. Das ist also sowieso ein stark emotional aufgeladenes Thema, wer weiß, ob wir uns da auf die hätten verlassen können.
Der schwache Pfund könnte die Exportwirtschaft stärken, aber da sie ja auch viel importieren müssen, ist es wahrscheinlich, dass die Briten insgesamt eher mehr zahlen müssen für das Zeug, was sie so brauchen.
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#42491
Äh?
Hast du Zahlen zur politisch motivierten Gewalt? Mein letzter Stand war, dass die Rechten an den Linken wieder vorbeigezogen sind.

Und was sagt das Klopferchen nun zum Brexit, abgesehen davon, dass die Briten anscheinend auf SM Praktiken abfahren? Ich bin bestimmt erst der 12. der diese Frage stellt.
Ich finde es ja mal wieder (ähnlich wie bei den Wahlergebnissen der AfD) befremdlich, wie alle Brexit-Befürworter pauschal als dumme Trottel abgestempelt werden. Es sind nur die Befürwörter, die ohne Ahnung zu haben, gewählt haben. Die für den Verbleib gestimmt haben, haben sich vorher alle umfassend informiert! In einem Fußball-Forum, das ich regelmäßig frequentiere, gab es sogar einige Nebenstränge darüber, dass man dummen Menschen das Wählen verbieten sollte. Meistens gab es als Reaktion darauf nur Kopfschütteln, aber einige haben dann ernsthaft darüber diskutiert wie man diese "Dummheit" am besten messen könne (IQ-Tests etc.). Da steigt das Verlangen in mir, meinen Kopf mit der Schreibtischplatte zu vermählen.
Die Zahlen für 2015
PMK-rechts: 1485
PMK-links: 2246
PMK-Ausländerkriminalität: 345
PMK-Sonstige: 326
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Wie stehst du zum Thema Brexit? Glaubst du, dass die Flüchtlingskrise in Europa stark zum Ergebnis beigetragen hat?
Es gibt noch mehrere Brexit-Fragen, da versuche ich mal, die Antwort darauf in dieser hier zusammenzufassen.
Der Brexit-Wahlkampf war sehr emotional geführt worden, gerade von der Leave-Kampagne, mit relativ wenig Hingabe an die Wahrheit. Die Remain-Kampagne dagegen konnte nicht viel anderes bieten als: "Wenn wir rausgehen, wird es ganz schlimm", anstatt irgendwie drauf hinzuweisen, wie super die EU für die Briten war. Das ist natürlich schon ein dicker Hemmschuh.
Wenn man sich anschaut, dass Rupert Murdoch, der mit seinen Boulevardzeitungen sehr offen Brexit-Werbung gemacht hat, mal sagte, er wäre deswegen gegen die EU, weil man in 10 Downing Street macht, was er sagt, aber sich in Brüssel für ihn nicht interessiert, wäre sicherlich ein bisschen Skepsis von Seiten der einfachen Arbeiter, die größtenteils für den Brexit waren, angebracht, denn Murdoch ist sicherlich kein Anwalt der Arbeiterklasse. Viele fühlten sich von der Globalisierung abgehängt und schoben das auch zum großen Teil auf die billigen Arbeitskräfte aus Polen, die aufgrund der EU-Freizügigkeit ins Land kamen. (Das war allerdings auch im Interesse vieler Unternehmer, die jetzt so für den Brexit geworben haben, weil die neuen Beschäftigten dann nicht wählen konnten, da sie ja die britische Staatsbürgerschaft nicht haben, und somit auch nicht für Parteien stimmen konnten, die sich für mehr Arbeitnehmerrechte einsetzen.) Die Flüchtlingskrise als solche wird ein bisschen zum Ergebnis beigetragen haben, gerade durch die vertuschten Vergewaltigungsfälle in Rotherham und anderen britischen Städten, außerdem als Befürchtung, dass man von der EU welche von den Flüchtlingen aufgedrückt kriegt und außerdem viele Kosten tragen müsste. Der große Fokus bei dem Anti-Immigrations-Wahlkampf lag aber auf der Freizügigkeit für EU-Bürger, das ist da noch größeres Thema, auch weil GB ja nicht zum Schengen-Raum gehört und somit schon mehr Kontrolle über seine Grenzen hat als andere EU-Länder und somit Nicht-EU-Bürger leichter ausfiltern kann.

Der Brexit selbst ist wirtschaftlich und logisch total beknackt. Großbritannien profitiert davon, dass es Zugang zum EU-Binnenmarkt hat und auch bei den Entscheidungen mitreden kann. Die Finanzwirtschaft in der City of London, die überproportional viel zur britischen Wirtschaft beiträgt, mag diesen Standort zum großen Teil, weil sie von da aus Zugriff auf den europäischen Finanzmarkt hat und GB in Europa die gemeinsame Gesetzgebung über die Finanzmärkte beeinflussen kann (und da die Banken so extrem wichtig für GB sind, hat eben auch die britische Regierung einen großen Anreiz, im Sinne der Banken die Gesetze und Richtlinien zu beeinflussen). Die werden zum großen Teil nun abwandern nach Paris und Frankfurt/Main.
Die Wissenschaft in Großbritannien wird auch stark leiden, denn sie profitierte sowohl von EU-Geldern als auch von der einfachen Möglichkeit der Zusammenarbeit mit anderen europäischen Forschern. Britische Forscher können bislang leicht in europäischen Forschungsinstituten arbeiten, europäische Forscher leicht in britischen. Das geht nun in die Binsen, und die Bedeutung des Königreichs in der aktuellen Wissenschaft wird schwinden.
Dann sind natürlich Investitionen stark gefährdet. Wer eine Fabrik bauen und mit der Produktion den gesamten europäischen Markt abdecken will, wird vornehmlich da produzieren, wo er ohne viel Papierkram Zeug in die europäischen Länder schaffen kann. Das wird er nun eher nicht in GB machen. Wie das mit Kooperationen wird (z.B. bei Airbus, das in Großbritannien die Flügel für ihre Flugzeuge produzieren lässt), wird sich auch erst zeigen müssen, aber man kann darauf wetten, dass es in Zukunft weniger neue Kooperationen dieser Art mit dem Königreich geben wird. Da sind die britischen Arbeiter auch gefickt. Großbritannien ist über die EU an 33 Freihandelsabkommen mit über 80 Ländern beteiligt. Auch da wird es alles neu und einzeln verhandeln müssen, um britischen Unternehmen den Freihandel mit diesen Ländern zu ermöglichen.
Auch z.B. für Pharma-Unternehmen wird es komplizierter: Momentan kann ein Medikament eine EU-weite Zulassung kriegen, wenn es über eine europäische Behörde (die noch in London sitzt) zertifiziert wird. In Zukunft wird es wohl für GB eine gesonderte Zulassung benötigen.
Ein weiterer Aspekt sind die Dienstleistungen. Derzeit ist es kaum ein Problem, in Deutschland eine Dienstleistung von einem britischen Anbieter in Anspruch zu nehmen (abgesehen von ein bissel Umsatzsteuermurks). Das wird in Zukunft auch anders sein (und in reinen Freihandelsabkommen wird dieser Bereich auch meistens kaum abgedeckt). Britische Unternehmen verlieren mit dem EU-Austritt also den leichten Zugang zu einem riesigen Kundenkreis. (Mit Dienstleistungen sind auch Downloads von E-Books und Software gemeint.)
Natürlich kann man alles mit Einzelverträgen wieder hinbiegen. Aber - was die Leave-Kampagne gerne unter den Tisch fallen ließ - wer wie z.B. Norwegen Zugang zum europäischen Binnenmarkt haben will, muss sich an fast alle EU-Regeln halten (was die Briten ja gerade mit dem Votum abgelehnt haben) und auch die EU-Freizügigkeit für Arbeitnehmer akzeptieren (wogegen die Leave-Kampagne ja gerade protestierte). Und man muss in den EU-Topf einzahlen (was die Briten ja offenbar nicht wollen). Wenn man den Briten-Rabatt und was die Briten von der EU an Geldern zurückkriegen einrechnet, zahlt jeder Norweger pro Kopf wohl ungefähr so viel in die EU ein wie jeder Brite, vll. sogar ein bisschen mehr. Und die EU hat kaum einen Anreiz, Großbritannien in den Verhandlungen besonders entgegenzukommen, schon weil sie den verbleibenden EU-Mitgliedern kein Signal geben wollen, dass man die Vorteile der EU abschöpfen kann, ohne was dafür leisten zu müssen. Kurz gesagt: Das Königreich müsste all die Kröten schlucken, wegen der die Briten aussteigen wollen, aber hätte kein Mitspracherecht mehr.

Außenpolitisch ist das Königreich auch gevögelt. Die USA haben klar gesagt, dass die Briten für sie deswegen so wertvolle Partner waren, weil sie über die Einfluss auf die EU nehmen konnten. Das heißt, sie können sich nicht drauf verlassen, dass die Amis weiterhin so gerne mit ihnen kuscheln, anstatt sich lieber an Deutschland und Frankreich ranzuschmeißen. Für Deutschland ist der Austritt GBs wirtschaftlich natürlich mies, weil wir z.B. viel an die Briten verkaufen (gerade Autos). Es heißt aber auch: Deutschland wird nun noch bestimmender in der EU und muss eine Führungsrolle einnehmen, die es eigentlich gar nicht will (nicht meine Einstellung, aber wenn man sich die Regierung anguckt, wird es ziemlich klar).
Gleichzeitig verschiebt sich das wirtschaftliche Gleichgewicht in der EU in Richtung der Länder, die wirtschaftlich insgesamt schwächer sind. Das könnte für Deutschland noch sehr ungemütlich werden, wenn diese Länder mit ihrem nun besseren Kräfteverhältnis neue Verteilungskämpfe anstrengen. Man muss außerdem damit rechnen, dass durch den Brexit noch weitere Länder mit dem Austritt liebäugeln, gerade die Niederlande, was besonders beschissen wäre, weil da der größte Seehafen Europas ist. Dänemark könnte auch wegfallen. Im Endeffekt muss nun dafür gesorgt werden, dass die EU nicht noch weitere starke Mitglieder verliert, auch durch eine harte Linie gegenüber den Briten.

Innenpolitisch wird das Vereinigte Königreich wohl nicht mehr lange vereint bleiben. Die Schotten werden wieder über die Unabhängigkeit abstimmen, und diesmal werden sie rausgehen.

Natürlich muss die EU reformiert werden. Es gibt wohl niemanden, der behauptet, die EU wäre nicht zu bürokratisch und zu undemokratisch. Aber der beste Weg wäre dann wohl, sie von innen zu reformieren, anstatt sich zu verpissen und damit seine eigene Wirtschaft und Wissenschaft zu verkrüppeln.
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Kloper, es reich langsam!

Ich will endlich lernen wie schwer es ist, ein Baby zu zersägen!
Du wirst es bestimmt bald erfahren, wenn du regelmäßig auf Klopfers Web gehst! nick.gif
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Deine Meinung zu diesem Beitrag?
Sehr interessant, das mal so zusammengefasst zu lesen, danke! smile.gif
Das deckt sich mit den Beobachtungen meinerseits, die jungen Linken sind wirklich kaum mehr in der Lage, sich mit den konkreten, handfesten Problemen der einheimischen Arbeiterklasse zu identifizieren oder auch nur zu sympathisieren.
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Hätte Deutschland die Sowjetunion besiegt, hätten die Amerikaner den Russen keine Waffen geliefert?
Ich glaube nicht. Militärisch ist so ein großes Land mit konventionellen Waffen kaum zu besiegen, weil bei so viel Raum die verteidigende Macht die Angreifer einfach so lange ins Leere laufen lassen könnte, bis denen die Puste ausgeht und ihre Versorgung zusammenbricht. Das hat schon Clausewitz festgestellt.
Die einzige Chance wäre wie 1917 ein politischer Umbruch gewesen, aber der war (obwohl Stalin ihn erwartete, als er die Nachricht vom Einmarsch der Deutschen bekam) im weiteren Kriegsverlauf in weiter Ferne. Die Sowjets waren fest entschlossen, den Angreifer zu besiegen, und sie standen dafür auch fest hinter ihrer Führung. Auch wenn die technische Unterstützung der Amerikaner hilfreich war, den größten Teil der Anstrengung hat die Sowjetunion selbst gestemmt. Außerdem war wohl keine Waffe, die die Amerikaner lieferten, so entscheidend wie die, die die Russen selbst entwickelten, wie etwa den T-34 oder die Katjuscha.
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Hat sich in Deutschland jemand von offizieller Seite dazu geäußert?
Ich hab irgendwo als Entgegnung gelesen, dass das nur eine relativ kleine und unbedeutende Organisation mit ideologischen Wurzeln sein soll, aber ich kann mich nicht mehr erinnern, ob das ne deutsche Seite war oder nicht. kratz.gif
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#42508
Ich frage mich echt, ob manche Leute überhaupt noch nachdenken bevor sie fordern; Wenn der ausländische Ladenbesitzer die deutsche Sprache nicht beherrscht, wie soll er denn die Bestellung entgegen nehmen?! Kann mir das mal einer erklären?
Niemand hat Bock in einen Fress-shop zu gehen und sich mit dem Verkäufer rumzuschlagen, der wegen der Sprachbarriere nicht versteht was der Kunde will. Das den Kunden anzulasten finde ich schon krankhaft.
Und ich sehe genauso wie Du Klopfer; Dieses Bebashe gegenüber Deutsche ist nicht nur mies, sondern auch unfair; Manche Jobs werden deshalb von Ausländer besetzt, weil sie einfach billiger sind. Wer Deutsche in diesen Zusammenhang beschuldigt, faul und bequem zu sein, der stößt nicht nur die hart arbeitenen Deutschen (zu den auch die mit Migrantenhintergrund zählen) vom Kopf, sondern billigt auch das Ausbeuten von ausländischen Billigarbeiter.
Ist das was ihr wollt? Ernsthaft jetzt, das möchte ich mal gerne wissen.
Übrigens ich hab auch kein Schwarzen hinter einer Theke stehen sehen, der Döner verkauft. Einen Deutschen schon. Soviel dazu.

Ich hoffe, mein Post klingt nicht so aggressiv. Wenn ja, dann tut es mir leid, aber dieses Bebashe nervt einfach -_-
Es gibt mehr als genug deutsche Familien, die einfach nur froh sind überhaupt über die Runden zu kommen, darum ist die Story um den wohlhabenden Deutschen nur ein Mythos. Das sollten mal einige Einheimische mit bestimmter Idio(t)logie endlich kapieren.
Der einzige Bereich, bei dem ich die Klagen über die Deutschen tatsächlich bestätigt gesehen habe, ist der der Erntehelfer, Spreewaldgurken, Spargel, Erdbeeren und so Kram.
Der ganze andere Schmonzes, den man uns auch in der Schule erzählte, stimmt gar nicht. (Besonders idiotisch war in meinem Fall, dass uns unser Politiklehrer damals in Potsdam ohne mit der Wimper zu zucken erzählte, dass ohne die Türken unser Müll nicht abgeholt werden würde, weil die Deutschen sich zu fein für solche Jobs wären. In Potsdam gibt's aber kaum Türken, nicht mal bei der Müllabfuhr. Und auch da ist der Ausländeranteil recht überschaubar.)
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#42507
Beruhigt es Dich denn nicht, wenn der Erzfeind aller Hasen, der Fuchs, zubereitet und verspeist wird? Ein Fuchs weniger, der einem Hasen nach dem Leben trachten kann...
Aber so ein Fuchs ist ja auch nur ein Mensch. unsure.gif
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#42508 Ich denke, das eigentliche Problem ist die Gettoisierung, Da haben dann Türken nur mit Türken zu tun, Russen nur mit Russen (was auch auf Deutsche im Ausland zutrifft, wobei die teilweise sogar schlimmer sind und verächtlich auf diese "drekigen Ausländer" herruntersehen) etc. DAS ist eine riesen integrationsbremse, zumal diese dann auch fast ausnahmslos fast Fernsehen Zeitungen etc aus ihrem Heimatland konsumieren.

P.s.: Klopfer, Fuchs ist in China eine Delikatesse, da gab es ja auch den Skandal, dass das Fuchsfleisch, dass man ihnen verkauft hatte in Wirklichkeit vom Esel stammte.
Ja, aber die Ghettoisierung geht ja Hand in Hand mit der Sprachbarriere. Wer die Sprache nicht kann, ist dazu verdammt, unter seinesgleichen zu bleiben, und wer ständig unter seinesgleichen bleibt, kann auch die Sprache nicht lernen. Das ist wie eine Feedbackschleife.

Und Chinesen sind schon immer kulinarische Barbaren gewesen. biggrin.gif
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#42507
Leute, die aus dem Ausland kommen und hier arbeiten wollen und dürfen, aber nicht grade nen Universitätsabschluss vorweisen können, dazu noch sprachlich nicht grad extrem bewandert sind, gehen doch vorwiegend in die "Gastronomie" Vermutlich weil ihnen kaum anderes übrig bleibt. Die meisten lernen während dessen die Sprache ganz gut. Wenn da nun ne Stadt daherkommt und meint es sollten nur noch Menschen mit Deutschkenntnissen einen Imbiss führen dürfen, wirds in Teilen Deutschlands schnell sehr kahl aussehen, nehm ich an. Der typische Imbissbetrieb mit Bratwurst, Pommes, Currywurst und Frikadellen konnte sich in den vergangenen Jahren fast nirgendwo mehr halten. Wir sollten akzeptieren, dass hier Asiaten und Südländer die Schirmherrschaft über Fastfood und Essen zum Mitnehmen mit attraktiven, abwechslungsreicheren Angeboten übernommen haben. Hinzu kommt, dass das wohl eh kein Deutscher mehr machen will. Ich kenne nen Schwarzen der in der Dönerbude arbeitet, aber keinen Deutschen der sich an den Spieß stellt. Ist ja auch kein Wunder bei den Arbeitszeiten von oft 15 Stunden/Tag, 7 Tage die Woche. Da sollten wir uns über mangelnde Sprachkenntnisse wirklich nicht beschweren. Wenn die Leute hinter der Theke irgendwann wirklich nur noch Zeichensprache verstehen, dann sind wir daran hunderprozent selber schuld.
Jeder, der unbegrenzt in einem Land leben will, sollte die Sprache des Landes lernen, das gebietet einfach der Anstand. Und da komme man mir bitte auch nicht mit Sprachbegabung, jeder kann eine Sprache lernen, wenn er dauernd von ihr umgeben ist. Und ich sehe auch nicht, dass man diese Verantwortung irgendwie verliert, nur weil das, was man sonst leistet, von der einheimischen Bevölkerung gerne angenommen wird. Da führt kein Weg dran vorbei: Wer hier leben will, soll gefälligst wenigstens etwas Deutsch lernen. Wer in Mallorca leben will, soll gefälligst Spanisch lernen. Wer in Frankreich leben will, soll gefälligst Französisch lernen. Und wer in die USA oder UK auswandert, soll auch Englisch lernen. Warum wird diese Selbstverständlichkeit ständig relativiert? Eine Sprachbarriere ist eine Integrationsbremse.
Dass die Deutschen auch keinen Bock mehr auf Gastronomie hätten, sehe ich auch nicht. Ich sehe immer noch ganz schön viele Würstchen-, Hähnchen- und Pommesverkäufer deutscher Herkunft (auch viele, die neu eröffnen), hab auch schon Deutsche in Dönerbuden arbeiten sehen (aber keinen einzigen Schwarzen). Und ich muss auch sagen, dass ich diese Unterstellung, dass jeder Job, den Ausländer ausfüllen, ja nur deswegen da wäre, weil die Deutschen zu faul und zu verwöhnt wären, ihn zu machen, sehr mies finde.
Gastronomie heißt aber auch: 50% der Betriebe überleben keine zwei Jahre.
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Was hälst Du eigentlich von der Sache mit der Vietnamesin und ihrem
Restaurant?

Einerseits finde ich es ziemlich schuftig, der Dame den Laden dicht zu machen, weil sie kein Wort deutsch spricht. Andererseits finde ich es auch ziemlich schuftig von ihr, das sie seit Jahren in Deutschland immer noch kein Wort deutsch spricht.
Ich find's nicht richtig, dass man da versucht hat, ihren Laden dichtzumachen. Es wäre aber schon angebracht, dass sie versucht, etwas Deutsch zu lernen, einfach aus Respekt dem Land gegenüber, in dem man lebt.

Was mir aber in der Linkleiste rechts aufgefallen ist: Fuchs zubereitet - Behörde schließt Asia-Imbiss in Magdeburg
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#42502
Also man muss dem Prof zu Gute halten, dass er der Studentin direkt hinter her ist, um sich zu entschuldigen, aber den Erzählungen derer, die draußen waren nach, ist sie auf dem Damenklo verschwunden, wo der Prof nicht mehr folgen konnte. Er hat sich in der Vorlesung bei allen Studenten ausdrücklich entschuldigt, und man konnte ihm sein schlechtes Gewissen (ggf. seine Angst vor Strafe, glaub ich aber nicht) irgendwie anmerken.

Zum Thema, dass es für sie schwer wird, in die Vorlesung zu gehen: Wenn sie nicht kommt, wird sie Ihren Abschluss nicht bekommen, weil es ein Pflichtmodul im Studium ist. Ist also nicht so, dass sie eine Wahl hätte.

Aus diesen Grunde wird sie folgendes Angebot erhalten: Ein Mitarbeiter des Profs spricht mit ihr 4h/Woche die Vorlesungsfolien durch, sodass sie nicht mehr in die VL muss (der Mitarbeiter arbeitet auch in einem anderen Fach mit, wo ich Tutor bin, daher weiß ich das), dafür aber Einzelbetreuung hat.

Ehrlich gesagt bin ich neidisch, ich will auch Einzelbetreuung!
Ist schon mal vernünftig, dass versucht wird, die Sache besonnen zu regeln, dass sie eine Chance hat, ihren Abschluss zu machen, und dass der Prof weiß, dass er da Mist gebaut hat.
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Diese Kolumne interessiert dich vielleicht: Link

#42502
Ich hab gelacht. Ich bin gemein. sad.gif

#42501
Was hältst du von Racial Profiling? Ist das nicht eigentlich vollkommen vernünftig?
Danke für den Link! Ist ja echt deprimierend zu lesen, wie diese Expertenkommissionen durch Inzucht komplett von Rationalität freigehalten werden können. X_x

Ich kann durchaus nachvollziehen, dass man da lacht, wenn man nicht betroffen ist. Aber objektiv gesehen ist das halt schon ganz schön fies.

Racial Profiling kann viel Schaden anrichten, wenn man sich nur davon leiten lässt und dabei sehr restriktiv und vorverurteilend wird. Auf der anderen Seite ist es natürlich klar, dass man in gewissen Umständen Ressourcen besser nutzen kann, wenn man nicht ganz blind gegenüber dieser Sache ist. Wenn die Polizei in Grenznähe nach illegalen Einwanderern sucht, dann ist es vollkommen logisch, dass sie größere Erfolgschancen haben, wenn sie sich nicht mit blauäugigen Blondschöpfen aufhalten und sich eher auf die konzentrieren, die dunklere Haut, Haare und Augen haben. Daher fand ich es auch weltfremd, dass ein Gericht das vor einigen Wochen untersagt hat.
Ich finde, darauf sollte man nicht verzichten, auch wenn das natürlich behutsam eingesetzt werden muss.
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#42492 Also vergewaltigen sich Frauen, die Hilfsmittel zur Masturbation benutzen, selber?

Alibifrage: Was würdest du davon halten, wenn dir jemand nach Jahren sagt, dass er mal in dich verliebt war, damals aber zu feige war, das zu sagen (vor allem wenn er wusste, dass man auch in ihn verliebt ist)? Irgendwie finde ich sowas leicht unglaubwürdig
Ja, zweifellos tun sie das. Und wer ist daran schuld? Der Mann natürlich. biggrin.gif

Ich würd's wohl nicht unglaubwürdig finden, aber ich würde mich fragen, warum mir diese Person das jetzt sagt. Was soll man Jahre später mit dieser Information anfangen? Man hätte vor Jahren evtl. mal glücklich sein können, wenn eine Person (ob man selbst oder die andere) mutiger gewesen wäre? Was bringt einem das, wenn's zu spät ist? fragehasi.gif
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Gibt es eigentlich Punkte für mich, wenn ich meine Freunde nötige sich ebenfalls hier anzumelden? biggrin.gif
Sympathiepunkte, aber keine, mit denen du was anfangen könntest. biggrin.gif Ist schließlich schwer zu überprüfen, ob das nicht Fake-Anmeldungen sind oder ob die dann überhaupt aktiv sein werden. ^^
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Hey, ich brauche mal deinen juristischen Sachverstand:

Folgende Situation: Eine Studentin hat 4 mal in einer Pflichtverantstaltung gefehlt, und beim Prof. das mit ihrer Schwangerschaft begründet. So weit so gut. Nun ist sie nicht die schlankeste und bei weitem nicht die hübscheste, hat schon recht unansehnliche Hautprobleme und wäscht sich nicht so oft (mein Eindruck). Naja, zurück zum Thema: Der Prof notiert sich das als entschuldigtes Fehlen schnappt sich sein Mikro um mit der Vorlesung zu beginnen, und murmelt, ohne darüber nachzudenken, dass das Mikro an ist, folgendes vor sich hin.

"Schwanger, nicht zu fassen, dass die jmd. ficken wollte."

Studentin rennt weinend aus dem Saal und erwägt eine Anzeige wg. Beleidigung.

Nun zur Frage: Ist das eine Beleidigung? Soweit ich das sehe, muss eine Beleidigung absichtlich erfolgen, während er nur was vor sich gemurmelt hat, was versehentlich 300 Studenten per Mikro mitbekommen haben. Kann man jmd. so unabsichtlich beleidigen? Welche Konsequenzen drohen dem Prof und findest du es richtig, wenn er Ärger bekommt?
Ja, das ist meiner Einschätzung nach eine Beleidigung. Sie war auch öffentlich (ob sie nun durch Versehen öffentlich wurde, ist unerheblich; sie hat ja keine private Äußerung belauscht), es ist auch nicht so, dass man die Äußerung nur mit Mühe als Beleidigung interpretieren könnte oder es eine andere, schmeichelndere Interpretation gäbe, die naheliegender wäre. Nach Strafgesetzbuch kann bis zu einem Jahr Freiheitsstrafe oder Geldstrafe verhängt werden.
Ob das jetzt nötig wäre, vor Gericht zu gehen, darüber kann man streiten (ich bin kein Freund davon, Beleidigungssachen vor den Kadi zu zerren), aber auf den Deckel sollte der Prof schon was kriegen. Die Studentin ist quasi gezwungen, in der Vorlesung zu sein und den Prof zu ertragen, sie ist vor 300 Studenten öffentlich beleidigt worden, und zwar von jemandem, zu dem ein erhebliches Machtgefälle besteht, das darf einfach nicht passieren, welche persönlichen Defizite sie auch haben mag. Ich kann mir vorstellen, dass es extrem schwer für sie wird, diese Vorlesung wieder zu besuchen oder eine Veranstaltung bei diesem Professor zu haben, weil sie nicht das Gefühl haben kann, mit dem Respekt behandelt zu werden, der ihr nun mal zusteht.
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Bist du ein bedrohlicher, weißer Hetero-Mann, Klopfer?
Aber total! Kleine Kinder winseln, wenn sie mich schon aus der Ferne sehen. zufrieden.gif

Die Argumentation find ich auch so interessant, weil dieselben Leute, die darin kein Problem sehen, sie in leicht anderen Zusammenhängen kategorisch ablehnen würden.
In den USA gibt es fünfmal mehr Weiße als Schwarze. Dennoch haben Schwarze zwischen 1980 und 2008 mehr Morde begangen als die Weißen. 93 Prozent der schwarzen Opfer wurden auch von Schwarzen umgelegt, während 84 Prozent der weißen Opfer auch von Weißen umgebracht wurden. Nach der Logik des Artikels ist somit grundlegende Vorsicht gegenüber Negern angebracht.
Oder schauen wir nach Deutschland: Wir haben derzeit ungefähr einen Ausländeranteil von ungefähr 9 Prozent an der Bevölkerung. In den Kriminalitätsstatistiken beträgt der Ausländeranteil bei den Tatverdächtigen für 2015 aber 27,9 Prozent (ausländerrechtl. Vergehen nicht mitgerechnet). Laut dem PKS-Jahrbuch 2014 war der Ausländeranteil der Tatverdächtigen bei Mord/Todschlag, Vergewaltigung/sexuelle Nötigung, Raubdelikten und Diebstahl bei über 30 Prozent. Nach der obigen Logik müssen Ausländer also zwingend unter Generalverdacht gestellt werden.
Bei Zuwanderern ist es (nach den Statistiken von 2015) übrigens noch schlimmer: Die sind bei Straftaten gegen das Leben fünf Mal krimineller, als sie eigentlich laut Bevölkerungsanteil sein dürften. Am besten zieht man gleich Stacheldraht um die Flüchtlingsheime und stellt Wachtürme drumherum auf.
In Berlin sind über 30 Prozent der Tatverdächtigen bei Taschendiebstahl aus Rumänien, also höchstwahrscheinlich Roma. Nach der Logik des Artikels ist es voll korrekt, Zigeuner grundsätzlich wie Aussätzige zu behandeln. (Der Gesamtanteil nichtdeutscher Tatverdächtiger bei Taschendiebstahl liegt in Berlin übrigens bei 86,7 Prozent.)
Boah, da kann man so richtig abhitlern, wenn man sich diese Denkweise erst mal gemein gemacht hat. tozey.gif
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Kannst du mir bitte einmal die Organe und die Gesetzgebung innerhalb der Europäischen Union erklären. Was hälst du davon das die Gesetzte von einer Kommission "gemacht" werden, die nicht von den Bürgern gewählt ist?
Öhm... Alles kann ich nicht erklären, da ist das Thema zu umfangreich.
Aber kurz: Die Europäische Kommission ist die Regierung. Sie initiiert Gesetzgebungsverfahren und macht die ersten Vorschläge für neue Gesetze. Jedes Mitgliedsland entsendet einen Kommissar in die Kommission, die dann vom EU-Parlament abgenickt wird. Oft genug werden abgehalfterte Politiker nach Europa geschickt, deswegen haben wir für Deutschland da gerade den Öttinger sitzen, der von seinem Fachgebiet ungefähr so viel Ahnung hat wie
Das Europäische Parlament wird alle fünf Jahre in den Europawahlen vom Volk gewählt. Gesetzentwürfe können üblicherweise vom Parlament abgeändert werden und unterliegen üblicherweise auch der Abstimmung.
Daneben gibt es den Rat der Europäischen Union, der die Regierungen der Mitgliedsländer repräsentiert (und somit ein bisschen dem Bundesrat in Deutschland entspricht). Auch der kann üblicherweise Gesetzentwürfe der Kommission ändern und muss am Ende über so einen Gesetzentwurf abstimmen, wobei ein Entwurf als angenommen gilt, wenn 55% der Mitgliedsländer, die mindestens 65% der EU-Bevölkerung präsentieren, zustimmen. Sollte sich der Rat der Europäischen Union nicht einig sein, kann er den Europäischen Rat anrufen, in dem die Staats- und Regierungschefs versammelt sind und in dem die dann auskaspern können, wofür sie eigentlich sind. Man sollte aber den Rat der Europäischen Union und den Europäischen Rat nicht mit dem Europarat verwechseln. Der ist nämlich eine eigenständige Organisation und gehört nicht zur EU.

Nund hab ich "üblicherweise" geschrieben, weil das das normale Gesetzgebungsverfahren ist. Es gibt aber auch noch zwei besondere Gesetzgebungsverfahren. Beim Anhörungsverfahren kann das Parlament nur eine Stellungnahme abgeben, aber es entscheidet allein der Rat der EU, wobei jedes Mitgliedsland (unter Angabe von Gründen) auch ein Veto-Recht hat.
Beim Zustimmungsverfahren kann das Parlament seine Zustimmung verweigern, darf aber nichts ändern. Sollte er seine Zustimmung geben, entscheidet der Rat der EU, wobei auch der nur den Vorschlag der Kommission ändern kann, wenn er es einstimmig tut.

Dass ich das derzeitige Prozedere zur Zusammensetzung der EU-Kommission nicht gut finde, ist wohl aus der Antwort zur letzten Frage klargeworden.
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Momentan prügelt ja so ziemlich jeder auf die EU ein, UK wird sich wohl verdünnisieren, die Schweiz will nicht mehr und viele glauben nun, dass es eine scheiß-Idee war. Was wären deine Ideen, um sie zu verbessern?
Institutionell muss die Europäische Kommission anders bestimmt werden. Dass die Mitglieder jeder einen Kommissar bestimmen und das Parlament das abnickt, das geht so nicht. Das sollte einzeln gewählt werden mit jeweils verschiedenen Kandidaten. Gesetzesinitiativen sollten nicht nur von der EU-Kommission, sondern auch vom Parlament eingebracht werden können.
Bei der EU-Kommission muss auch mal geguckt werden, welche Kommissare man überhaupt braucht. Wir haben einen Kommissar für den "Digitalen Binnenmarkt", einen Kommissar für "Digitale Wirtschaft und Gesellschaft", einen für den "Binnenmarkt (und Industrie und Unternehmertum)", einen für "Handel"... und wenn man gleich dabei ist, zählen wir doch den für "Wirtschafts- und Finanzangelegenheiten" und den für "Wettbewerb" auch noch dazu - wobei wir bei letzterem evtl. noch gucken müssen, dass wir den Kommissar für "Arbeitsplätze, Wachstum, Investitionen und Wettbewerbsfähigkeit" nicht vor den Kopf stoßen.
Das ist einfach nur Murks, da überschneiden sich die Kompetenzbereiche so weit, dass man glauben könnte, das hätte sich ein Komiker ausgedacht. Aber es stimmt!

Ganz wichtig: Die EU sollte sich zurückhalten und sich nicht in jeden Scheiß einmischen wollen. Die ganze EU-Sache sollte erst einmal auf wirtschaftliche und sicherheitspolitische Zusammenarbeit konzentriert werden, also Sachen, was wirtschaftliche und polizeiliche Zusammenarbeit angeht, Produktsicherheit und so Kram. Die EU sollte sich lieber verkneifen, Regeln vorzugeben, die je nach Land unterschiedlich sein sollten, weil die Voraussetzungen andere sind, z.B. was Jugendschutz, Soziales, Gleichstellungskrempel, Bildung und Kultur angeht. Es wäre auch gut, wenn sie Sachen einfach mal laufen lassen würde, anstatt ständig eine neue Sau durchs Dorf zu jagen, weil man ja irgendwas ändern müsse, nur um sich zu legitimieren.
Die EU muss aufhören, die Leute erziehen zu wollen, sie muss lernen, der Bevölkerung zu überlassen, in welchem Tempo die europäische Einigung voranschreitet.
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Deine Meinung zu diesem Musikvideo? biggrin.gif
Ich fühl mich grad ein bisschen so: 047352f3.gif
Die "Musik" ist ja schon an sich Körperverletzung, aber dass man ein Video voller nackter Weiber so unerotisch machen kann, ist schon eine ganz besondere Gemeinheit. vomitplz.gif
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Leben wir in der Endzeit?
Nein.
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Was hälst du eigentlich von einer Demokratie, wo sich eine Mehrheitsmeinung umgehen lässt wenn sich andere Partein zusammenschließen und sich gegenseitig Posten zuklüngeln nur um auf Teufel komm raus an die Macht zu kommen?

Alibifrage, was kann ich eigentlich mit den Punkten machen die ich seit meinem Login angezeigt bekomme machen? smile.gif
Was soll ich davon halten? Wie soll man's vernünftig verhindern?

Die Punkte kann man für ein paar Tage Premiummitgliedschaft eintauschen, da gibt's einen entsprechenden Unterpunkt unter "Dein Profil".
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