Frag den Hasen

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Hier beantworte ich Fragen, die mir die Besucher gestellt haben, die aber nicht häufig genug sind, um im FAQ aufzutauchen. Insgesamt wurden bisher 41063 Fragen gestellt, davon sind 65 Fragen noch unbeantwortet.
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Deine Meinung hierzu?

Was hältst du von der Demokratie und ihrer verschiedenen Geschmacksrichtungen? Was wäre die beste für Deutschland?

Und sind die Deutschen (und Österreicher) im Grunde ein Undemokratisches Volk?
Ich kann sowohl den Autor des Artikels als auch den Lammert verstehen. Einerseits tendiert das Volk immer sehr stark dazu, sich von spontanen Empfindungen leiten zu lassen, und da ist es oft eine blöde Idee, sich danach zu richten. Auf der anderen Seite ist es auch nicht so ideal, das Volk zu sehr von der Entscheidungsfindung auszuschließen, weil dabei eine Entfremdung stattfindet, die das Vertrauen in das politische System und die Volksvertreter beschädigt. Auch das führt dann im Endeffekt dazu, dass bei den Gelegenheiten, in denen das Volk gefragt wird (sei es bei Wahlen oder bei Volksentscheiden), das als Denkzettelwahl begriffen wird, in der man weniger für jemanden stimmt als vielmehr gegen alle anderen. Das ist aber ein Gendefekt der Demokratie, den kriegt man auch nicht aufgelöst, damit muss man wohl oder übel zurechtkommen und Kompromisse finden.

Ich glaube jetzt auch nicht, dass Deutschland besser funktionieren würde mit mehr Volksentscheiden und Direktwahlen, denn leider ist es ja so: In der Masse hat das Volk keine Ahnung, aber trotzdem eine Meinung. Wenn man jetzt ne Volksbefragung machen würde, müsste vermutlich Glyphosat verboten werden, schon weil Glyphosat so furchtbar chemisch klingt, aber wenn die Ertragseinbußen in der Landwirtschaft dann dafür sorgen, dass die Lebensmittelpreise steigen, will's sicher wieder keiner gewesen sein. Ähnliches bei Atom- und Kohlekraftwerken, die sicherlich von jetzt auf gleich abgeschaltet werden müssten, wenn es nach dem Volk ginge. Nur müssten wir dann unseren Strom von Atom- und Kohlekraftwerken aus dem Ausland beziehen, hätten also genau nix gewonnen. Und wir würden vll. jedes Mal die Todesstrafe einführen, wenn wieder ein Kind abgemurkst wird, und dann wieder abschaffen, wenn eine Frau ihren Mann umlegt, weil sie seine Schläge nicht mehr erträgt. Das jetzige System funktioniert auch nicht ideal, aber ideal geht vermutlich nicht, es sei denn, man macht mich zum Alleinherrscher und schafft die Demokratie komplett ab.

Winston Churchill hat mal gesagt: "Demokratie ist die schlechteste aller Regierungsformen - abgesehen von all den anderen Formen, die von Zeit zu Zeit ausprobiert worden sind." Das geht sicherlich Hand in Hand mit dem, was Thomas Jefferson meinte: "Jede Regierung, die stark genug ist, um dir alles zu geben, was du willst, ist auch stark genug, dir alles zu nehmen."
Insofern ist die Demokratie dank dieses Gendefekts, den ich oben erwähnt hab, weit davon entfernt, Leute glücklich zu machen, aber sein Vorteil ist es unbestreitbar, dass es die vermutlich beste Regierungsform ist, um größten Schaden abzuwenden - solange man die gröbsten Gefühlswallungen des Volkes abdämpfen kann.

Und nein, ich glaube nicht, dass irgendein Volk im Grunde demokratisch oder undemokratisch ist, das wird auch immer beeinflusst von den Umständen, der Gewöhnung und der Geschichte, aber es ist jetzt nicht so, dass ich irgendeinem Volk attestieren würde, es wäre nicht fähig, Demokratie funktionieren zu lassen oder zu lieben. Russland z.B. hat gewisse Demokratiedefizite, aber die haben die Demokratie unter Jelzin auch nicht unbedingt von der besten Seite kennengelernt, dennoch würde ich jetzt nicht sagen, dass die Russen mit Demokratie nichts anfangen könnten. Nordkorea hat Demokratie nie kennengelernt, aber sicherlich würden die Nordkoreaner nach einer gewissen Eingewöhnungszeit auch ganz gut in einem demokratischen Staat leben.
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#42360
Ich habe mich früher auch mal als links bezeichnet, aber da hatte ich noch Rosa Luxemburg gelesen:
"Freiheit ist immer die Freiheit des Andersdenkenden!"
Von solchen Positionen scheint man heute in linken Kreisen weiter entfernt zu sein denn je. Schade, denn wer hält jetzt die Fahne hoch für die Freiheit?

(In Rosa Luxemburgs Aufsatz von 1917 Die Russische Revolution. Eine kritische Würdigung, schreibt sie zu dem obenstehenden Zitat:
"Eine Freiheit nur für die Mitglieder einer Partei, und mag sie noch so groß sein, ist keine Freiheit. Freiheit ist immer die Freiheit des Andersdenkenden." und Recht hat sie. Übrigens ist ihre Analyse der Oktoberrevolution hervorragend bis zur Vorhersage der bald eintretenden Diktatur.)
1989 sind Leute in der DDR mit diesem Spruch demonstrieren gegangen. Die Führung war nicht sonderlich begeistert davon, weil Rosa Luxemburg zwar immer stark verehrt worden war, aber dieser Aspekt lieber eher ausgespart wurde. biggrin.gif Ist natürlich ein Dilemma, ob man Transparente runterreißen sollte, auf denen ein Zitat einer anerkannten Volksheldin steht.

(Allerdings meinte Luxemburg mit den "Andersdenkenden" wohl keine "Klassenfeinde", insofern war sie da auch nicht so tolerant, wie man vermuten würde anhand des Zitats.)
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Haste das schon gesehen: Frauke Petry in Landau

Was hältst du davon?
Du meinst vermutlich die Aktion am Anfang? Ich finde, so etwas sollte es öfter geben. Ich halte einige Dinge für Quatsch, die die Petry sagt, aber dass tatsächlich Gegner mal genau artikulieren müssen, was sie jetzt eigentlich kritisieren, anstatt Parolen zu brüllen und damit zufrieden zu sein, würde sicherlich in vielen gesellschaftlichen und politischen Konflikten helfen, weil man die Gegenseite verstehen muss und sich in seiner ablehnenden Haltung nicht auf Informationen aus dritter Hand verlassen kann.
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#42372
<<< Hier, ich bin Fotograf smile.gif
Bzw. eigentlich nur Hobby-Fotograf. Also falls du aus NRW kommst, könnte ich - ganz uneigennützig - Klopfer und dir einen Dienst erweisen ;-)
greatjobplz.gif
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#42371
Wer ist "sie"?
Lenka, eine meiner Ex-Freundinnen (und die, die den Hasen oben links gemalt hat).
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#42368
"Frauenhass ist eine eigene, beinahe weltumspannende und epochenübergreifende Ideologie, die mächtiger und älter ist als jede noch lebendige Religion."

Oh Gott, wie selbstverliebt kann man denn bitte sein, dass man glaubt, das Ziel jahrtausendealter Ideologien zu sein?! SO WICHTIG SEID IHR NICHT! -_-
Eine gehörige Paranoia scheint Grundvoraussetzung für solche Blogs zu sein. biggrin.gif
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Nehmen wir an, ein fliegendes Schaf kommt zu dir geflattert und bietet dir an, je eine negative Eigenschaft bei Männern und Frauen zu löschen. Welche wären das und warum?
Bei Kerlen: Haare am Hintern.
Bei Frauen: die monatlichen Erdbeertage mit Krämpfen und dem ganzen Scheiß.
Und warum: Mir fallen keine typisch männlichen oder weiblichen Verhaltensweisen ein, die ich jetzt unbedingt von der Welt tilgen wollen würde und die wirklich auf die absolute Mehrheit der jeweiligen Gruppe zutreffen würden. Also nehm ich irgendwelche körperlichen Attribute. Haare am Hintern sind halt einfach doof und gerade in der Kimme wirken sie nicht so hygienisch, und die Menstruation ist halt ne ziemliche Sauerei und geht den Frauen meistens auch noch heftig aufs Gemüt (tw. wegen Krämpfen, tw. wegen ishaltso). Also weg damit. ^^
Und dann würde ich das Schaf fragen, ob ich ein Foto von ihm machen kann. :3
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#42367
Argument. Dann eben:
Die Klopfer-Persönlichkeit erscheint wie jemand, der vermuten lässt, er sei der typische "König Kunde".*

*Gezielte, beabsichtigte Überspitzungen können Teil der Aufführung sein

biggrin.gif
Kann sein. Aber die Klopfer-Persönlichkeit soll ja auch ein bisschen wie ein Arsch rüberkommen. Allerdings ist das meistens ja so überspitzt, dass es keiner ernst nehmen kann. ^^
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#42365
Hey, ok, wenn ich Zeit und einen Fotografen finde und zufrieden mit dem Ergebnis bin, dann lasse ich dir Bilder zukommen. Wird nicht in naher Zukunft sein, hab viel um die Ohren, aber es steht auf meiner langfristigen To-Do-Liste. Ich bin weiblich, aber rein hypothetisch, könnten auch knackige Kerle den Webmate-Bereich zieren? biggrin.gif

Ich wünsche dir viel Trost und Kraft um den Verlust deiner lieben Katze zu verkraften. Sie muss nun nicht mehr leiden und lebt in deinem Herzen weiter. Liebe Grüße
Rein hypothetisch schon, aber da müsste sich wohl besser ein Mädchen um die Auswahl kümmern, die kann sicherlich so etwas besser entscheiden, ob sich ein Typ dafür eignet. smile.gif

Danke. Ich höre immer noch ihr Mauzen und ihr Schnurren, es ist immer noch etwas irreal. :/
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#42366

Wie hast du den Kontext der Frage erkannt? Ich steh' auf'm Schlauch.
Ich hatte vor ein paar Tagen bei Facebook meinen Status auf "in einer Beziehung" geändert. Aber das war nur ein Test, weil sie mal sehen wollte, wie die Leute, die sie so kennt, darauf reagieren.
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http://en.webfail.com/0da2c4b3eeb

Was hälst du von dem Roast me Trend auf Reddit?
Versteh ich irgendwie nicht, warum man sich so was antun will. kratz.gif Ich finde, wenn man runtergemacht werden will, sollte man sich auch die Arbeit machen und eine Website erstellen oder Moderator in einem größeren Forum werden, so wie früher. biggrin.gif
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#42364
Ist bei dir eigentlich wieder Post verschwunden seit der Aktion damals?

Liebe Grüße
Kitschi
Nicht, dass ich es mitbekommen hätte. smile.gif
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"Deutsche Männer sind Vergewaltiger, Grapscher, Frauenunterdrücker, Sexisten, Sexkäufer und Pornoschauer."

Deine Meinung zu diesem vollkommen rationalen Beitrag? biggrin.gif
Ich finde es unerhört, in eine Reihe mit Vergewaltigern und Grabschern gestellt zu werden, das haben wir Frauenunterdrücker nicht verdient! Und außerdem hat sich das Unterdrücken von Frauen über Jahrtausende bewährt! ohmy.gif

20160522144356_0.jpg

Aber ernsthaft, das ist wieder so ein typischer "Wir wurden nicht angegrabbelt oder vergewaltigt, also bauschen wir irgendwelchen Kleinscheiß wie z.B. Busenwitze auf, damit wir auch als unterdrückte Opfer auftreten können und Aufmerksamkeit kriegen"-Beitrag. Und natürlich muss es auch wieder so ein sex-negatives Geschwurbel sein, weil selbstverständlich alle Frauen Sex total verabscheuen und nur durch brutale Gewalt Sex verkaufen oder sich vor der Kamera bumsen lassen. Ist natürlich alles Vergewaltigung, klar. So ein simples Weltbild muss echt schön sein. Ist nur absolut widerlich, wenn sich jemand, der sich von einem Tittenwitz gestört fühlt, auch nur annähernd mit einem Menschen gleichsetzt, dem ungefragt ein fremder Körperteil in eine südliche Körperöffnung eingeführt wurde. frust.gif

Es ist halt einfach so, dass man ab der Pubertät langsam anfangen sollte zu begreifen, dass sich die Welt nicht um einen dreht und dass es immer Dinge geben wird, die einem persönlich nicht gefallen. Damit muss man dann aber leben, anstatt anfangen zu wollen, alles zu verbieten, was man nicht leiden kann. Wer das nicht tut, darf sich nicht wundern, wenn er wie ein Kind behandelt wird. (Ich möchte hier auf die Trigglypuff-Saga verweisen: "Stop talking to us like children!" "Then stop acting like a child!" Episch! biggrin.gif)

Ich find's auch immer sehr interessant, wie sehr sich diese Xanthippen über Witze oder Werbung aufregen, die mit ihnen überhaupt nichts zu tun hat und ihr Leben auch gar nicht beeinflusst, aber nie irgendwelche ablehnenden Bemerkungen darüber machen, dass es ja auch sexistische Witze über Männer gibt oder dass Männer auch gerne mal als reiner Augenzucker in der Werbung verwendet werden. Die absolut unironische Überzeugung, dass bei solchen Dingen ja nur Frauen "Opfer" wären, zeugt von so einem übersteigerten Egozentrismus, dass man vermutlich ganze Lehrbücher der Psychologie über Abhandlungen darüber füllen könnte. (Dass daraus oft auch Heuchelei erwächst, macht die Sache noch unsympathischer.)
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#42358
Dann kommst du eben nur so rüber. Du bist ja auch nicht nur Klopfer, sondern auch Max Mu.... ääh Christian Schmidt. biggrin.gif
Interessant, wie Fragen gleich wie Anschuldigungen gelesen werden können.
Die Frage war gar nicht so die Anschuldigung, eher der Satz danach. Dem Satz "Du kommst eher wie König Kunde rüber" kannst du eine gewisse Unterstellung ja nicht absprechen. wink.gif
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Bist du wirklich wieder vergeben?
Nö. Aber sie hat offenbar einige interessante Reaktionen aus ihrem Bekanntenkreis gekriegt.
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Hallo smile.gif
Was ist eigentlich, wenn man einerseits schon lange Webmate werden möchte, andererseits nicht möchte, bzw die Konsequenzen fürchtet, wenn Freund, Freunde, Arbeitgeber...die Bilder sehen. Hab schon überlegt, den Kopf auf den Fotos zu verdecken oder so...
Fotografisch wirkt es meistens etwas blöd, wenn der Kopf abgeschnitten ist, aber ne Maske wäre sicherlich möglich.
Da der neue Webmate-Bereich aber nur für Mitglieder (oder gar nur Premium-Mitglieder, mal sehen) sichtbar wäre und somit die Bilder auch nicht bei Google zu finden wären, dürfte aber die Gefahr, entdeckt zu werden, geringer sein als früher. (Wenn's wirklich freizügige Bilder wären, würden sie sogar nur die sehen, die als erwachsen bestätigt sind, und das sind derzeit nur eine Handvoll Leute.)
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#42361

Jetzt echt? Du erwartest immer noch dass der Paketbote bei dir klingelt, und dir dann auch noch die üblichen 15-30sec Zeit lässt zum öffnen? Um dann am besten auch noch zu deiner Tür zu kommen und dir das Paket zu überreichen? Und das nur weil er dafür bezahlt wird? Tss...

Ich hatte gestern da auch wieder nen experten... Liege im Moment total flach, hab mir darum ausnahmsweise was nach Hause bestellt statt zur Packstation, der Bote klingelt, stellt sich unten in den Hausflur, ruft was hoch von wegen DHL (ich wohn im zweiten Stock, und nichtmal Altbau oder so) und verpisst sich wieder anstatt hoch zu kommen, wo ich nur mit Bademantel und puschen mir den Arsch abfriere weil ich mich aus meinem Erkältungsbad gequält hab...
Aber: Das Päckchen stand neben der Kellertür, eine Nachbarin hat's dann mit hoch genommen

Ich versteh irgendwie nie, warum manche Leute ihren Job so dermaßen schleifen lassen (und damit dann auch noch so problemlos durchkommen). Gibt's da ne Erklärung für?
Ein Großteil der Schuld liegt sicherlich bei den Unternehmen, die die Zustellbezirke für jeden Boten einfach zu groß gemacht haben, weswegen die jetzt gezwungen sind, zu hetzen und jede Sekunde einzusparen. (Ganz besonders akut wohl bei denen, die per ausgeliefertem Päckchen bezahlt werden.)
Ich hab mit den Stamm-Paketboten bei uns eigentlich immer ein gutes Verhältnis, aber manchmal gibt's halt welche (üblicherweise Vertretungen), denen ist sichtbar egal, ob sie ne gute Arbeit machen.
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https://www.youtube.com/watch?v=QfTKLpdA5Fc

Meinung?
Die Blonde scheint tatsächlich ziemlich durchgeknallt zu sein und ist wirklich unsympathisch. Diese Fantasien von ihr sind schon beunruhigend. huh.gif
Aber ich finde, Kalkofe kann diesen politischen Kram einfach nicht, das gibt auch das Format nicht wirklich her. Das wirkt immer mehr belehrend (obwohl er ja in seinen Nummern keine Lehre bietet, sondern nur eine Position) und überheblich als lustig, wenn er sich in diese Gefilde wagt. Deswegen hab ich auch die letzte Staffel von Kalkofes Mattscheibe kaum geguckt, weil diese ständigen Politik-Sachen immer so bemüht wirkten wie "Schaut her, wie anständig ich bin, weil ich auf diese Idioten einprügel, hahaha!", in dem Wissen, dass sich kaum jemand trauen wird, das zu kritisieren, ohne gleich als verkappter Fascho zu gelten.
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https://www.youtube.com/watch?v=POzfBhloUxI

Deine Meinung?
Puh, der muss echt seine Stimme lieben, der labert und labert und labert. Kann man sich am Stück kaum antun.
1. Er hat die Sache mit dem Zusammenhang offenbar nicht verstanden.
2. Erdogan hatte bereits privat Anzeige wegen Beleidigung gestellt, es hätte sich also auf jeden Fall ein Gericht damit beschäftigt. Merkel musste sich also gar nicht zum Bückstück für Erdogan machen lassen, das hat sie getan, um ihren krummen Flüchtlingsdeal nicht zu gefährden.
3. Dass das ZDF den Beitrag aus der Mediathek entfernt hat, ist kritikwürdig, aber das entschuldigt die Merkel nicht.
4. Nur, weil man sich in gleicher Situation mit Netanjahu in den Medien mit Kritik zurückhalten würde, weil man Skrupel hat wegen Israel usw., heißt das nicht, dass Erdogan im Recht ist, das heißt nur, dass man Netanjahu zu wenig kritisiert.
5. Was zur Hölle hat die Pressefreiheit in Katar mit deren Einstieg bei VW zu tun? Hat die Knalltüte nicht begriffen, wie Aktien funktionieren?
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#42358
Klopfer, Du hast wohl einmal zu oft über nen Paketbooten gemeckert und legendär ist auch die Telekomikerkolumne
Ja, ich weiß, ich hab die unangenehme Angewohnheit, von den Leuten zu erwarten, dass sie zumindest das erledigen, was in der Jobbeschreibung steht und wofür sie bezahlt werden. ^^;
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Deine Meinung zu diesem Beitrag?
Mir ist das auch schon sehr negativ aufgefallen, was in dem Artikel geschildert wird. Bei dem Terroranschlag im Bataclan waren die Terroristen noch dabei, Leute umzubringen, als mir bei Twitter schon Tweets untergekommen sind, in denen es sinngemäß hieß: "Oh Gott, wie schrecklich, Pegida wird das voll ausnutzen." Und ich dachte mir nur: "Leute, da sind Menschen kaltblütig von Terroristen abgeknallt worden, und eure ersten Gedanken sind, was demonstrierende Leute in Deutschland auf ihre Plakate schreiben könnten?! WAS ZUR HÖLLE IST KAPUTT BEI EUCH?! 4d6161fd.gif"
Und das war ja schon nach dem Anschlag auf Charlie Hebdo ähnlich passiert, dass sich reihenweise Leute dazu bekannten, "nicht Charlie zu sein", weil Charlie Hebdo ja so böse über den Islam gelästert hätte und die Moslems die eigentlichen Opfer wären, was absichtlich oder nicht immer den unausgesprochenen Nachhall hatte: "... und damit haben die Karikaturisten das ja eigentlich voll verdient."
Das gleiche Schema konnte man bei den Grabschern in Köln an Silvester sehen. Man konnte bei den Kommentaren und Editorials in den Zeitungen den Eindruck kriegen, das Schlimmste an den Übergriffen wäre ja, dass sich die Ausländerfeinde in ihrer Meinung bestätigt fühlen, und nicht etwa, dass da junge Frauen eingekesselt wurden, um sie zu beklauen und ihnen an die Muschi zu greifen. Bis heute geistert durch die deutschen Medien dieses merkwürdige Bild von den "Rechten", die angeblich ja nur wegen ihrer Ausländerfeindlichkeit was gegen sexuelle Belästigung von Frauen hätten, als wenn sie vorher selber grabschend und vergewaltigend durch die Gegend gezogen wären. Nun kann man Rechten viel nachsagen, aber dass Vergewaltigungen und sexuelle Übergriffe zu ihren normalen Verhaltensweisen gehören würden oder ein Kernpunkt der rechten Ideologie wären, ist nun sehr weit hergeholt. Aber den Gegnern war es ja wichtiger, die Rechten irgendwie anzugreifen, anstatt sich ums Thema zu kümmern.
Und jetzt bei der Sache mit Niklas P. hatte ich irgendwo nur den Anriss eines Artikels gelesen, in dem es sinngemäß hieß, dass diese Instrumentalisierung durch die Rechten absolut nicht ginge und deswegen eine Gegendemo mit Hunderten Teilnehmern organisiert werde. Mein erster Gedanke war: "Ihr instrumentalisiert doch den Tod es Jungen genauso, wenn ihr da jetzt aus diesem Anlass eine politische Demo gegen rechts veranstaltet." Ich fand beides total scheiße, sowohl die Demo der Rechten als auch die Gegendemo.
Aber immer geht's darum, die eigene politische Position zu bestätigen und im gleichen Atemzug die Gegenseite dafür anzugreifen, dass dass sie das auch versucht. Und komischerweise wird das in den Medien oft nur in einer Richtung angeprangert.


Bei all diesen Sachen kam von linker Seite auch immer diese Überzeugung vom "noblen Wilden" zum Vorschein. "Der ist ne Minderheit, der hat nicht wirklich Schuld" oder "Der kann nicht rassistisch sein" klingen immer sehr nach "Der tut nix, der will nur spielen". Es gibt wirklich wenig, was mich richtig wütend macht, aber Ungerechtigkeit und Heuchlerei gehören definitiv dazu. Und diese Angewohnheit, mit zweierlei Maß zu messen und einer Gruppe quasi einen Persilschein auszustellen, weil sie eine Minderheit ist oder in gewissen Dingen selbst diskriminiert wird, ist auch etwas, was mich - der sich früher ohne zu zögern als links bezeichnet hat - von den heutigen Linken und der Social-Justice/Feminismus-Schiene entfremdet. Es passiert nach meinem Geschmack viel zu oft, dass ich Anschuldigungen gegen Rechte oder Konservative sehe und nach näherem Hinschauen feststellen muss, dass diese Leute ungerecht behandelt werden oder ihre Aussagen extrem verfälscht werden, weil man sie sonst nicht entkräften kann. Und gerade viele Linke, deren Seite ja oft in den letzten Jahrzehnten dasselbe ertragen musste, machen da fröhlich mit. Das find ich widerlich, und dass ich mittlerweile so oft nach dem Zitat "Ich teile Ihre Meinung nicht, aber ich werde dafür kämpfen, dass Sie sie sagen dürfen" vorgehen muss, finde ich auch etwas unangenehm.

Ein gutes Beispiel ist auch dieser Artikel von der FAZ. Wie viel Gewalt gegen AfD-Mitglieder wurde öffentlich angeprangert in den Medien? Wenn überhaupt berichtet wird, dann gibt's doch höchstens einen Fünfzeiler in der Randspalte. Anders bei Leuten, die bedroht oder angegriffen werden, weil sie sich für Flüchtlinge eingesetzt haben. Dann gibt's gerne mal ganze Leitartikel. Ganz unabhängig von der politischen Richtung: Gewalt aus politischen Gründen (abgesehen von meiner Machtergreifung) geht für mich gar nicht (wir sind ja nicht mehr in der Weimarer Republik), und gerechterweise sollte man sich dagegen aussprechen, egal wer das Ziel ist.
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Deine Meinung zu Brexit? Was würdest du von einem Gerexit (oder DEexit) halten?

Hat die EU noch eine Zukunft, oder muss sie sterben damit Europa leben kann?
Ich glaube, den Briten ist nicht so recht klar, wie viel wirtschaftliche Vorteile sie durch die Einbindung in die EU haben, unter anderem durch den leichten Zugang zu den Märkten der Mitgliedsländer in der Union. Auch der Finanzplatz in der City of London ist zum großen Teil für die Bankenindustrie nur interessant, solange Großbritannien auch ein Wort mitzureden hat in der EU-Politik und so z. B. Gesetze und Richtlinien, die das Bankenwesen und dessen Regulierung betreffen, im Sinne der Banken beeinflussen kann. Ich befürchte, dass die britische Wirtschaft durch einen Brexit einen deutlichen Dämpfer erhält, der sich auch wie beim Domino aufs normale Volk und kleinere Unternehmen durchschlagen wird. Und auf der anderen Seite wird es auch ein Schlag für die EU, wenn eines der größten und stärksten Mitglieder einfach wegbricht. Das wird auch unserer Wirtschaft schaden, auch wenn insgesamt die Auswirkungen für GB stärker sein werden.

Aus gleichem Grund glaube ich auch nicht, dass Deutschland einen unmittelbaren Vorteil von einem EU-Austritt hätte. Und es gibt zwar Ökonomen, die glauben, es wäre alles ganz super für die anderen Euro-Länder, wenn Deutschland nicht mehr dabei wäre, weil der Euro dann so wahnsinnig im Wert absinken würde, dass der Export in diesen Ländern beflügelt werden könnte, aber andererseits würde das Vertrauen in den Euro so sehr leiden, dass ich bezweifle, dass er weiterhin so eine doch recht bedeutende Leitwährung wäre. Für die EU insgesamt wäre das vermutlich kein Gewinn.

Die EU muss nicht sterben, aber es muss mehr Realismus rein und weniger Utopie. Nicht mehr "wir arbeiten auf eine Abschaffung der Nationalstaaten hin", nicht mehr "wir wollen überall in der EU gleiche Gesetze", sondern eine realistische Zweckgemeinschaft, in der keiner mehr versucht, mit pathetischem Appell an die "europäische Idee" den anderen davon zu überzeugen, sich über den Tisch ziehen zu lassen. Man sollte sich auf die Zusammenarbeit in wirtschaftlicher, polizeilicher, geheimdienstlicher und sonstwie sicherheitstechnischer Hinsicht konzentrieren, aber die Sache mit "Wir sind alle nur Europäer und wir wollen die Vereinigten Staaten von Europa", das kann man für die nächsten 30 Jahre knicken, das wollen die Leute gar nicht, die sind mit ihren nationalen Identitäten ganz zufrieden und fühlen sich eher bevormundet, marginalisiert und unterdrückt, wenn man versucht, die beiseite zu wischen.
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#42357
Einzelhandel oder sonstige Servicejobs!
Ich finde die sollte jeder mal gemacht haben, wenigstens für ein paar Monate. DAS bildet den Charakter und bringt einem bei, wie es sich auf der anderen Seite anfühlt.

Alibifrage: Wie gehst du mit Kellnern, Verkäufern und Bulettenbratern um? Ehrlich. Denn du kommst schon eher wie der typische "König Kunde" rüber.
urx.gif Wie kommst du denn darauf?
Ich bin immer freundlich, lächle und geb auch relativ hohe Trinkgelder. kratz.gif Ich hab nicht mal Sonderwünsche. Ausnahme ist nur, wenn die Person schon pampig anfängt, dann bin ich einfach sehr sachlich.
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Hey, da es ja mit den Studien/Nebenjobs gerade hich kommt: Was hast du denn schon alles gearbeitet um dein Studium zu finanzieren oder generell?
Und was fändest du Nebenjobmäßig am interessantesten/schlimmsten?
Ich hab relativ früh quasi den Job gekriegt, den ich auch jetzt mache (also Lektorat für Mangas), insofern hatte ich nie den Zwang, irgendeinen anderen Job zusätzlich auszuüben (ich hatte auch nicht so hohe Kosten, weil ich weiter bei meinen Eltern lebte, Kindergeld gab es ja auch noch eine Weile).
Und nachdem Klopfers Web erfolgreich wurde, kam auch noch ein bisschen Geld aus dem Amazon-Partnerprogramm dazu (wobei die Bedingungen inzwischen deutlich mieser sind; ich verdiene derzeit weniger als die Hälfte durch Amazon als noch vor sechs Jahren).

Als Nebenjob am interessantesten... Vermutlich irgendwas, wo man nebenbei auch was lernen kann von den anderen (vll. bei Medienproduktionen, Fotografie etc.), wobei ich mit meiner Tätigkeit schon echt viel Glück gehabt habe.
Am schlimmsten wäre es wohl für mich, im Callcenter wildfremde Leute anzurufen (was ich schon im normalen Leben absolut grauenhaft finde) und ihnen irgendwas zu verkaufen (was ich auch gar nicht kann). Eine Ex von mir hatte mal einen Callcenterjob, bei dem sie alten Leuten Lose der SKL aufschwatzen sollte, das hat sie aber auch nur ein, zwei Wochen durchgehalten und dann gekündigt.
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Ich weiß nicht ob du das schon mal beantwortest hast, aber wie wärst du mit der Flüchtlingskrise umgegangen als Bundeskanzler? Oder noch besser, was würdest du ab diesem Zeitpunkt machen mit den ganzen, teilweise auch undokumentiert einreisenden, Menschen, unter denen zum Teil auch Terroristen sind, wie du ein paar Fragen vorher gemeint hast?
Das würde mich mal sehr interessieren, da ich selbst auf keine wirklich befriedigende Lösung komme.
Ich würde dafür eintreten, Auffangs- und Flüchtlingslager außerhalb Europas zu finanzieren oder gar zu betreiben, z. B. in Jordanien, dem Libanon und anderen Ländern, die dem Anliegen offenstehen würden (sollte ja auch nicht zu deren Schaden sein). In diesen Flüchtlingslagern sollte dann für Schulbildung, evtl. sogar berufliche Ausbildung gesorgt werden, und dort sollten Beamte auch gewisse Kontingente auswählen können, die tatsächlich in die EU gebracht werden und dort bleiben dürfen. Natürlich müsste auch für die Sicherheit dieser Lager und die Ausstattung und Verpflegung gesorgt werden. Sämtliche Flüchtlinge, die im Mittelmeer aufgelesen werden, sollten nicht nach Europa, sondern in diese Lager gebracht werden. Jedem Flüchtling muss klar sein, dass es sich nicht lohnt, sich auf Schlepper zu verlassen. Auch alle anderen, die illegal aufgelesen werden, sollten in die EU-Lager außerhalb Europas gebracht werden. Es muss klar sein, dass es nur über die offiziellen Wege geht und alle anderen Versuche nichts bringen. Das klingt hart, aber es soll ja auch eine Außenwirkung haben. Jeder Flüchtling, der dank der Schlepper in Europa ankommt und dort bleiben kann, sorgt dafür, dass sich weitere Leute irgendwelchen Seelenverkäufern anvertrauen und im Mittelmeer absaufen.
Für die Erfassung der Flüchtlinge und der Verringerung von Risiken ist es unabdingbar, dass die Fingerabdruck-Datenbanken der Geheimdienste, der Polizei und der Meldebehörden abgeglichen werden können und das auch standardmäßig passiert, damit sich eben nicht irgendwelche Leute mehrfach anmelden können. Daran müsste jetzt wirklich mit Hochdruck gearbeitet werden. Wer durch Kriminalität sein Gastrecht verwirkt oder seinen Melde-Ausweis mutwillig vernichtet, wird in eins der EU-Lager außerhalb der EU abgeschoben.
Mir ist zwar klar, dass das alles furchtbar zynisch und menschenfeindlich klingt, aber als Kanzler wäre ich halt in erster Linie dem Volk meines Landes verpflichtet, und ich sehe auch keine humanitäre Verpflichtung, allen Menschen alle Wünsche zu erfüllen. Es muss reichen, dass die Flüchtlinge sicher untergebracht sind und überleben können und ein paar von ihnen eine Perspektive auf ein Leben in der EU kriegen können.
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#42351

hey, ich kenne die ganzen Situationen. Studiere selbst auch noch und habe am Anfang auch Pizzas ausgeliefert und in nem Casino 1-3 Abende die Woche gejobt. Waren beides keine geilen Stundenlöhne, aber auf 8-10€ kam ich dann doch und soweit ich das auch im nachhinein beurteilen kann, ging auch alles mit rechten Dingen zu. Als Pizzalieferant hab ich 4,5€ die Stunde bekommen, aber das Trinkgeld hats dann im Schnitt immer auf 8€ gepusht. Ich durfte und musste mir meine Pausen nehmen und hatte immer eine Abrechnung, die, spätestens nach einem korrigierenden Einwurf meinerseits, gestimmt hat. Inzwischen jobbe ich bei ner großen Versicherung mit nem starken Betriebsrat. Hier kann man sich "ausruhen", was die Finanzen angeht, und viele Studenten bleiben auch in der Firma kleben.

Das die Regierung, bzw die zuständigen Behörden, da nicht entsprechend harte Strafen auch als Abschreckung verhängt, finde ich sehr traurig und kurzsichtig.
Mir ist klar, dass der Niedriglohnsektor von der Regierung gewollt ist und daher sicherlich entsprechende Order an die Sachbearbeiter ausgegeben werden, aber es ist für mich immer wieder unfassbar, wie viele Menschen dabei mitmachen.

In meiner Idealvorstellung müssten ja auch Anzeigen von ehemaligen Mitarbeitern eine Prüfung nach sich ziehen, die dann ja auch zu Strafen führen müsste. Dann wäre kein direkt Abhängiger dem Groll seines Arbeitgebers ausgesetzt.
Tja, an so was haben die Entscheider wohl kein Interesse. :/
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#42351

Das mit dem Trinkgeld hängt auch stark vom Betrieb ab.
Wenn ich direkt beim Kellner bezahle bleibt da meistens das Trinkgeld hängen (und das lohnt sich echt), wenn man zum Beispiel Freizeitangebote für Gruppen oder so betreut bekommt man mit ein bissl Glück und Engagement pro Gruppe vielleicht nen Fünfer oder Zehner zugesteckt, das sind auch mal 50% oder mehr des regulären Lohn wenns gut läuft
In großen betrieben bleibt wirklich nichts hängen weil man an der Kinokasse zum beispiel kein Trinkgeld gibt, in ner Disco hat man Karten zum abstreichen und zahlt zentral an der Tür, da bleibt auch fast nix über, vielleicht 50 Euro im Jahr! Bei der (meiner bisherigen Erfahrung nach) schlimmsten Arbeit...
Ich hab auch von Restaurants gehört, in denen das Trinkgeld am Ende gesammelt wird und der Chef behält davon 50 Prozent und verteilt dann den Rest ans Personal. kratz.gif
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Das hier interessiert dich vielleicht.

Was ist in Deutschland mit den Medien geschehen, das sie so hysterisch geworden sind? Der Spiegel war mal ein seriöses Blatt, mittlerweile werde ich lieber mit einer Bildzeitung erwischt.
Guter Text. top.gif

Ich bin auch immer beeindruckt, wie wenig Fähigkeit zur Selbstreflexion da ist. Da baut man sich auch ein Feindbild auf, in welchem man sich selbst gefangenhält. Wenn Leute gemahnt haben, dass unter den Flüchtlingen auch Terroristen sein werden, boah, was haben sich Journalisten, Politiker und Polizisten empört: "Alles ein Märchen, das ist islamophob und fremdenfeindlich, alles nur eine irrationale Panik etc."
Nur blöd, dass es wirklich stimmte und auch kein Zufallstreffer war, weil der IS selbst ja sagte, dass er diesen Weg nutzen wird. Aber in den Köpfen derer, die diese Äußerungen damals immer so verurteilt haben, hat sich auch dadurch das Bild "Das sind alles stumpfe blöde Nazis, die nicht Hurra brüllen, wenn Flüchtlinge kommen" verfestigt. Dass die Warner damit gar nicht unrecht hatten, das spielt dann keine Rolle mehr. Typischer Fall von Bestätigungsfehler. Aber es wird halt auch nicht mehr versucht, auf Argumente einzugehen und sie zu entkräften. (Oder man macht das so halbherzig, dass es schon peinlich ist.)
Das trifft sowohl auf die Medien zu als auch auf private Diskussionen in den sozialen Netzwerken. Da wird gleich die "Wenn du nicht meiner Meinung bist, bist du ein Scheißtyp und ich will nichts mit dir zu tun haben"-Strategie gefahren, damit man seine Filterblase schön sauber halten kann.
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#42331
Ahh, genau den meinte ich! ... und ich sehe gerade, der ist von 2007. Das bedeutet also, deine Seite erheitert mich ganz wunderbar seit mindestens 10 Jahren biggrin.gif Vielen Dank dafür! <3
Gerne! ^_^ *freu*
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#42333

Ein derartiges vorgehen ist in der Gastro/Unterhaltungsbranche leider der absolute Standard, wenn es sich nicht gerade um eine große Kette handelt.

Ich arbeite zum Beispiel zZ in einer Disco, also die Nächte von Fr. auf Sa. und von Sa. auf So. und gut und gerne auch mal Schichten von 16 Stunden ohne Pause wenn's sein muss. Pausen wären da höchstens mit doppeltem Personalaufwand realisierbar, aber das kann man sich schlicht kaum leisten.
Und auch die ganzen Zuschüsse stehen vielleicht auf irgendeinem Papier, aber letztlich gibts nur 7,50€ bzw. seit Mindestlohn 8,50€ pro Stunde.

Das Problem dabei: Die meisten Leute die nebenberuflich in Discos, Bars, Spielotheken etc. arbeiten machen das nicht zum Spaß sondern weil sie das Geld brauchen. Viele Studenten zum Beispiel bekommen kein BaFöG, weil ihre Eltern zu "reich" sind oder sie schlicht mal nen Semester widerholen mussten-
Oder man muss als Azubi/Student in ne andere Stadt ziehen oder große Strecken zurücklegen und nen Auto finanzieren? Da gibt's auch keinen Cent vom Staat, und ohne gut betuchte Eltern hat man da halt pech gehabt oder muss dort arbeiten.
Wir haben übrigens auch viele Arbeitslose, die nichts anderes finden, oder Geringverdiener, welche dann mit zwei drei Schichten im Monat das Maximum rausholen was der Staat ihnen zugesteht.

Und dabei gilt: Alles was auf dem Papier hinterher steht ist korrekt, das was man bekommt ist aber etwas ganz anderes. Und wer dann aufmuckt kriegt keine Schichten mehr und wird gekündigt, für die meisten der finanzielle GAU. Und falls wirklich mal Bußgelder verhängt werden, ist es dann günstiger diese zu zahlen und weiter zu machen wie bisher, daher ändert sich auch quasi nichts.

Und das liegt auch nicht an dem speziellen Arbeitgeber: Ich habe schon in anderen Bars und auch "normalen" Freizeiteinrichtungen am Wochenende gearbeitet um mein Studium zu finanzieren, die Lage ist fast überall die selbe, da man beim Personal halt am leichtesten Kosten sparen kann.
Oft wird gerade für die Gastronomie als Begründung angegeben, dass die Kellner etc. ja Trinkgeld kriegen, aber das wird ja oft auch nicht so an die Angestellten ausgegeben. Es ist schon wirklich ein Trauerspiel, wie dort mit den Leuten umgegangen wird.
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Deine Ansichten hierzu?

In Deutschland hat ja Facebook auf Anweisung der Merkelin massiv kritische Beiträge zur Mosleminvasion und den damit zusammenhängenden Vergewaltigungen und Raubüberfälle zensiert.
Warum steht dan im Grundgesetz das keine Zensur stattfindet, obwohl die Penner das die ganze Zeit machen? kratz.gif
Offenbar benutzt Facebook (in den USA) hauptsächlich 10 Quellen, um zu entscheiden, ob eine Nachricht es wert ist, hervorgehoben zu werden, indem eine Nachricht mindestens bei 5 von denen trenden muss. Da kann - schon unabsichtlich - ein gewisser Nachteil für Nachrichten aus dem konservativen Spektrum entstehen, wenn die Auswahl der Seiten mehrheitlich nichtkonservativ ist. Das ist heikel, auf der anderen Seite stellt sich natürlich die Frage, ob es genug konservative Nachrichtenseiten mit vergleichbarer Größe und Bedeutung gibt, um in diese Top 10 aufgenommen zu werden. Die Seiten sind momentan BBC, CNN, Fox News, The Guardian, NBC News, New York Times, USA Today, Wall Street Journal, Washington Post und Yahoo News, und da wird es für die amerikanischen Konservativen schon schwer. Ist natürlich auch eine Frage, inwieweit Facebook seinen Redakteuren, die die Auswahl anhand festgelegter Kriterien treffen sollen, über die Schulter schaut und feststellt, ob sie wirklich neutral agieren. Ebenso kann man fragen, wonach jetzt entschieden wird, ob für einen bestimmten Sachverhalt eher die Meldung von NBC News oder eher die von Fox News hervorgehoben wird bei Facebok. kratz.gif Im Sinne der Transparenz sollte Facebook da schon aufklären.

Das Verbot im Grundgesetz hat ja Kleingedrucktes und bezieht sich zudem auf direkte Verbote durch den Staat. Wenn die Regierung dann Druck ausübt auf Privatunternehmen, ist das juristisch vermutlich nicht mehr so eindeutig, aber Facebook wird sich dagegen auch nicht wehren. Ich kann durchaus verstehen, dass man auf seiner Plattform nicht unbedingt Meldungen haben will, die radikalisieren können oder zu Gewalt aufrufen und dazu oft auch einen zweifelhaften Wahrheitsgehalt haben. Auf der anderen Seite ist es bedenklich, wenn ein Land einem ausländischen Unternehmen unbedingt die eigene Sensibilität aufdrücken will und die Löschung von Sachen durchsetzt, die im eigentlichen Heimatland des Unternehmens toleriert werden. Das setzt einen bedenklichen Präzedenzfall und kann auch für die deutsche Regierung zum Bumerang werden, wenn z.B. ein deutsches Unternehmen vom China, Iran, Türkei oder anderen Diktaturen gezwungen wird, missliebige Inhalte von Oppositionellen zu löschen. Mit staatlicher Macht Löschungen durchzusetzen, hat für mich einen faden Beigeschmack.
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#42346
Ich meinte jetzt eher psychisch: Wenn ich mir jetzt vorstelle, ich würde in einer Gesellschaft leben, in der nur Homosexualität erlaubt wäre, und ich müsste mich deshalb zur Frau umoperieren lassen und vor allem diese Rolle auch ständig spielen...das führt doch zu einer Spaltung der Persönlichkeit...
Ja, ich schätze, wirklich gut für die Psyche ist so etwas nicht. Dürfte so oder so dort ein Scheißgefühl sein, als Homosexueller muss man da immerhin um sein Leben fürchten und kriegt eingeimpft, dass man lebensunwürdig wäre. kratz.gif
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Was hältst du hiervon?
Der Mann hat recht.
Man wird nie Gleichberechtigung schaffen, indem man Strukturen errichtet, die nur einem Geschlecht zugutekommen. Denn gerade so sorgt man dafür, dass mehr und nicht weniger Augenmerk aufs Geschlecht gelegt wird, und das sorgt automatisch für Diskriminierung. (Eigene Bänke für Schwarze waren ja in den USA auch kein Mittel zur Rassismusbekämpfung.)
Dass immer reflexhaft der Hinweis kommt, dass in einigen Studienfächern immer noch deutlich mehr männliche Studenten sind oder dass die Mehrzahl der Lehrstühle immer noch männlich besetzt ist, ist auch total irreführend, weil das Interesse eben auch stark geschlechtsspezifisch ist. Selbst wenn man in Physik jede weibliche Bewerberin zum Studium annimmt und nur jeden dritten männlichen Studenten, wäre vermutlich immer noch ein größerer Männeranteil da, trotz aller Diskriminierung der Männer. Das ist aber auch nicht deren Schuld.
Dass der Präsident dann auch mit dieser absurden Studie ankommt, passt da auch vollkommen ins Bild. Nachgeforscht wird gar nicht mehr bei dieser ganzen Sache, da wird einfach nur rausgepickt, was auf den ersten Blick ungerecht oder sexistisch wirkt, ohne mal zu schauen, ob das wirklich stimmt.
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Ein Statement des Hasinators zu Verafake?
Ich find's amüsant und auch erstaunlich, dass vorher offenbar noch niemand versucht hat, einen Kandidaten bei "Schwiegertochter gesucht" einzuschleusen. Ich hatte in den ersten Staffeln mal damit gerechnet, dass Stefan Raab das für TV Total versuchen würde.
Dass die Kandidaten da bloßgestellt werden und ihnen peinliche Situationen vorgegeben werden und die Leute zum großen Teil grenzdebil erscheinen, das ist ja nun nichts Neues, ebenso das mit den Verträgen und der miesen Entlohnung. Wer immer mal ein bisschen gestöbert hat, was auf Klatschseiten durch die Kandidaten selbst ausgeplaudert wurde, der wusste das schon. Da war es auch kein sooo wahnsinniger Scoop von Böhmermann.

Insofern hab ich aber auch mit den Kandidaten kein Mitleid mehr, nach 9 Staffeln weiß jeder, dass man wie ein Idiot dargestellt wird, wenn man sich dafür meldet. Und wenn jemand trotzdem so blöd ist, da zu unterschreiben, hat er das halt wohl so gewollt. Die sind ja nicht unmündig und müssen dann mit ihren Konsequenzen leben.
Ich bin jetzt erst mal gespannt, wie das neue Produktionsteam die Sendung dann tatsächlich verändern wird, wenn die Staffel dann gedreht wird.
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#42341
War das nicht der Schwimmtrainer der DDR, der auf die Frage, warum seine Mädels so auffallend tiefe Stimmen haben, antwortete: "Die sollen ja auch schwimmen, und nicht singen"?
Wobei...da ging es wohl eher ums Doping...

Aber der Iran hat ernsthaft weniger Probleme mit Transsexuellen als mit Schwulen? Auch interessant... (auch wenn ich mich tatsächlich frage, ob es für einen normalen Homosexuellen gesünder ist, abstinent zu leben oder aber sich in ein anderes Geschlecht umoperieren zu lassen...)
Transsexualität ist im Islam halt nicht verboten (weil man das zu Mohammeds Zeiten nicht kannte und das deswegen kein Thema war), Homosexualität schon. (Jf. nach Meinung der dortigen Gelehrten.) ^^
Ich denke mal, es dürfte immer gesünder sein, eine nicht notwendige Operation zu vermeiden, oder? kratz.gif
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#42344

Das Problem bei ihm ist, dass er gut manipulieren kann. Und die jenigen, die gegen ihn vorgehen wollen, bekommen ja meinen Streß mit und kündigen lieber. Der Rest nimmt es einfach hin und ergibt sich seinem Schicksal. Von da wird der Arbeitgeber auch niemals Gegenwind erhalten. Und das ist ja auch das Problem, die wenigsten trauen sich, dagegen vorzugehen.

Dabei ist es erfolgreicher, je mehr sich dem anschließen, statt sich ausnutzen zu lassen. Das sie ausgenutzt werden, wissen diejenigen aber sie trauen sich.

Deutschland ist seltsam. Einmal voll ängstliche Arbeitnehmer, andererseits asoziale Gaffer, die sogar Sichtwände einreißen, Rettungskräfte anpöbeln und, was ich selbst mehrfach erlebt habe, Rettungseinsätze behindern (Krankenwagen wird nicht auf die Kreuzung gelassen, kaum einer weiß wie man Rettungsgassen bildet oder der neuste Fall, Reifen aufschlitzen während eines Einsatzes).

Was wäre Dein Vorschlag für einen Strafkatalog und was hälst Du generell von solchen Menschen.

Und warum glaubst Du, haben soviele Arbeitnehmer so große Angst?
Ich weiß nicht, ob Strafen wirklich helfen würden. Das Gaffen an sich ist ja normal und auch verständlich. Wenn irgendwas Ungewöhnliches passiert, will man das sehen. Und ich bin mir auch unsicher, ob das gerecht ist, Leute gleich zu bestrafen, wenn sie irgendwas filmen oder fotografieren, insbesondere, wenn die Medien Fotos und Videos von professionellen Unfallfotografen verbreiten, die noch viel näher rangehen und so tun, als wäre das ihr gottgegebenes Recht. Klar, wenn Einsätze behindert werden, dann muss da auch eingegriffen werden, gerade wenn aktiv die Neugier befriedigt werden will, was ich wirklich widerlich finde (wobei das mit den zerstochenen Reifen sicherlich nichts per se mit Gaffern zu tun hatte, das wird keiner gemacht haben, der geil darauf war, den Sanis zuzugucken), aber insgesamt würde es eher helfen, das gesellschaftlich eher zu ächten und ein angemessenes Verhalten zum erwarteten Standard zu machen. Das mit der Rettungsgasse funktioniert halt am besten, wenn jeder weiß: "Wenn ich da nicht mitmache, werden alle um mich herum mich für ein totales Arschloch halten."

Und die Arbeitnehmer haben Angst, weil die Arbeitgeber am längeren Hebel sind. Für die meisten Arbeitsstellen gibt es Hunderte Leute, die sie liebend gern besetzen würden, wenn der jetzige Arbeiter rausfliegen würde. Dazu kommt, dass man in Deutschland gerade beim Bewerbungsvorgang sehr viel Wert auf Nebensächlichkeiten legt. Da muss ein Arbeitszeugnis her, obwohl jeder weiß, dass das nichtssagend ist. Da werden Leute aussortiert, wenn sie nicht eine gute Begründung dafür haben, dass sie zwei Jahre nicht gearbeitet haben. Da werden Studienabschlüsse verlangt, obwohl man sie für diese Arbeit gar nicht braucht (da ist man oft auch mit komplett fachfremden Abschlüssen zufrieden, obwohl ein Autodidakt, der mit dem Fach viel mehr Erfahrung hat, vll. die bessere Wahl wäre). Wenn jemand einen Fehler gemacht hat, hängt ihm das noch ewig nach. Wenn man trotz all dieser widrigen Umstände mal einen Job ergattert hat, dann tut man auch viel, um ihn zu behalten. Oft werden heutzutage Arbeitsstellen nur durch Vitamin B erlangt, und wer nicht dieses Beziehungsgeflecht hat, der hat schlechtere Chancen.
(Erst vor einem Monat war bei Spiegel online Thema, dass die Firmen beim höheren Management weniger Ansprüche an Bewerber stellen als bei Facharbeitern. Da stellt sich natürlich die Frage, warum man vor den hohen Tieren mehr Respekt haben sollte.)
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#42338

Frag mal meinen Chef. Weil wir einen Betriebsrat gründen wollten, hat der mich fristlos entlassen. Natürlich hab ich dagegen geklagt und auch gewonnen, weil der Kündigungsgrund logischerweise nicht haltbar war.

Dennoch hat er sich geweigert, mich weiter zu beschäftigen und zu bezahlen. Ende vom Lied, zweite Klage, wiederum gewonnen, mit Pfändungstitel.

Jetzt hat er die dritte Klage erhalten, weil er meint, dass er mit seiner neuen, fristgerechten Kündigung um eine Abfindung herankommt, die aber benötigt wird, um den ganzen entstandenen finanziellen Schaden auszugleichen. An meinen Arbeitsplatz darf ich immer noch nicht aber er musste mich zumindest freistellen.

Er lernt es einfach nicht. Ziemlich schuftig finde ich es auch, Verhandlungsbereitschaft zu zeigen und hinterrücks mit einer neuen Kündigung zu kommen. Die war zwar Teil eines Angebots, aber die Vorraussetzung vom Gegenüber wurde erst gar nicht erfüllt. Jetzt, nachdem ihm das Gericht dazu zwingt, tut er natürlich wieder so, als sei alles ein Versehen.

Das erklärt nicht seine Strafanzeige gegen mich (von der Staatsanwaltschaft mangels Beweisen abgewiesen) und seine Berufung (auch abgewiesen, weil Frist nicht eingehalten).

Es gibt also Arbeitgeber, die bewusst gegen das Gesetz verstoßen, weil sie glauben, dass sich keiner wehrt. Umso verwunderter sind sie, wenn sich jemand wehrt und versuchen alles, um die Personen loszuwerden, Mundtot zu machen. Und ja, es ist ein Dienstleistungsunternehmen.
Der wird das Spiel so lange weiterspielen, wie er will, weil er nicht nachhaltig gestoppt wird. Viele Chefs werden auch bewusst versuchen, rechtliche Auseinandersetzungen so lange wie möglich hinzuziehen, weil sie hoffen, dass dem Gegner die Puste ausgeht und er sich den langen Rechtsstreit nicht mehr leisten kann oder will.
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#42340 ...das Schlimmste ist, wenn das Bier alle ist? Klopfer, hast du das mitbekommen, dass in Bochum Wölfi von den ,,Kassierern" zur Wahl stand als Oberbürgermeisters? Über 7% hatte er, glaub ich, erreicht.
Nein, hatte ich nicht mitbekommen. Bin aber schon froh, wenn ich hier in Berlin mitkriege, wer wofür kandidiert. ^^;
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Wann hattest du deinen ersten fap und zu was hast du damals gefappt?
kratz.gif Da war ich 12... Vermutlich war es zum Unterwäscheteil im Otto-Katalog.
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#42337
Das wäre doch ein guter Stoff für eine romantische Komödie. Er ist Leistungssportler (vielleicht Kugelstoßen oder Speerwurf, was weiß ich), seine Leistungen sind aber nur so mittelmäßig, er schafft den Einzug nicht in den Kader für Olympia. Sein Trainer sagt ihm Abends beim Bierchen "Hey, Kopf hoch, bei den Frauen würdest Du Weltrekord werfen". Da beginnt es in seinem Kopf zu ticken. Er will unbedingt das Olympische Gold erreichen, da ist jeder Plan recht.
Also macht er auf Transgender, um in den Frauenkader zu kommen. Dafür muss er aber zu so Selbsthilfegruppen und so weiter (er will natürlich keine OP, also macht er mehr auf Travestit). In einer der Gruppen trifft er dann seine Traumfrau, nur die war früher mal ein Mann und das stürzt ihn in eine kleine Sinnkriese. Sie hat aber auch Interesse an ihm, und nach vielen lustigen Irrungen und Wirrungen (er verheimlicht das erstmal seinen Trainingkollegen gegenüber, dann treffen die ihn, wie er als sie mit der Selbsthilfegruppe in einer Bar abhängt, und so weiter, da ist einiges drin), kriegen sie sich auch, er verstellt sich nicht mehr, sondern steht zu seinem Geschlecht, dem männlichen, mit dem er auch geboren wurde, aber akzeptiert seine Frau als Frau, egal ob sie eben früher mal ein Mann war. Am Ende schauen sie beide die Olympischen Spiele zusammen auf dem Sofa vor dem Fernseher.

Hat alles, Boy meets Girl, Drama, Humor, ein Ende mit einer Kuschel-Botschaft. Klopfer, was meinst Du, wird das ein Erfolg?
Keine Ahnung, ob das ein finanzieller Erfolg werden würde, aber bei dem Thema kriegt der Film bestimmt ein paar Preise, selbst wenn die Juroren ihn nicht gesehen haben. biggrin.gif

Das Thema ist übrigens gar nicht mal so weit hergeholt: Das iranische Frauenfußballteam wurde kritisiert, weil acht der Spieler eigentlich Männer sind (und sagen, sie würden gerade auf eine Geschlechtsumwandlung warten - im Iran gibt es relativ viele solcher Umwandlungen, die auch vom Staat unterstützt werden, weil Homosexualität verboten ist und man so die Zahl der Schwulen reduzieren kann, ohne sie umzulegen).
In der Ultimate Fighting Championship haben weibliche Kämpfer sich auch dagegen ausgesprochen, dass umoperierte Männer gegen Frauen antreten, weil sie das als unfair betrachten.
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Hey Klopfer, was ist das schlimmste?
Eine Lungenkrebsdiagnose zu kriegen, während man zusehen muss, wie die eigene Familie von Terroristen gefoltert und bei lebendigem Leib mit einer Kettensäge zerteilt wird? angsthasi.gif
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Deine Gedanken hierzu?

War es ein Fehler, Frauen in die Gesellschaft zu integrieren? Ihnen zu erlauben, zu studieren, zu arbeiten usw.? Es scheint, der Gesellschaft bringt es nicht viel, wenn Frauen Männer nachahmen, wie siehst du das? (Ernsthafte Frage übrigens)

Preußen wurde jahrhundertelang auch nur von Männern regiert, und es lief alles reibungslos ab.
Die Wirtschaft wollte ja, dass Frauen arbeiten gehen und ein eigenes Einkommen haben, sich leichter scheiden lassen können und somit eigene Haushalte bilden und einrichten, wodurch insgesamt mehr konsumiert wird etc. Insofern hat das wirtschaftlich schon viel Einfluss gehabt. Ob das jetzt gesellschaftlich nur gute Auswirkungen hatte, darüber kann man geteilter Meinung sein. Insgesamt sehe ich das als positiv, auch wenn es stabile Paarbeziehungen und Familienzusammenhalt schwieriger gemacht hat, weil es nun weniger wirtschaftliche Gründe gibt, sich als Paar zusammenzuraufen und Beziehungsprobleme zu lösen, anstatt sich zu trennen.

Ich muss sagen, dass ich die Theorie bezweifle, die in dem Text vorgebracht wird. Ich kenne eine Ärztin, und die geht regelmäßig auf dem Zahnfleisch, weil sie 24-Stunden-Dienst hat etc. Wenn es eben so ist, dass Frauen (aus vollkommen verständlichen Gründen) lieber angestellt sein wollen mit festen Arbeitszeiten, dann muss man auch überlegen, ob das Hausarzt-System noch funktioniert oder ob man nicht lieber wie nach DDR-Vorbild Polikliniken einrichtet, in denen die Ärzte angestellt sind und nicht selbstständig Praxen führen.
Wenn im Text ausgeführt wird, dass es 114.500 ausgebildete Ärzte in Deutschland gibt, die nicht praktizieren, woher nimmt der Autor die Gewissheit, dass es sich dabei hauptsächlich um Ärztinnen handelt? (Nur anhand des Anteils an den zugelassenen Medizinstudenten kann man das nicht, solange man nicht weiß, wie die Abbrecherquoten sind und wie die sich nach Geschlecht unterscheiden.) Man schaue sich mal bei den Spitzenpolitikern um: Die von der Leyen praktiziert nicht, aber der Rösler auch nicht. Warum soll man der vdL in der Hinsicht mehr Schuld am Ärztemangel geben als dem Rösler?

Inwieweit in Preußen alles reibungslos ablief, kann man jetzt auch nicht unbedingt erschließen, weil das ja auch noch Zeiten waren, in denen viele Probleme nicht beachtet wurden, weil sie hauptsächlich minderprivilegierte Bevölkerungsteile betrafen und somit bei den Mächtigen nicht unbedingt Priorität hatten.
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Sp#testens wenns ums Arbeitsrecht geht, sind Gesetze nurnoch bloße Theorie. Manche Unternehmen halten sich tatsächlich zufällig halbwegs zuverlässig daran, aber die allermeisten Arbeitnehmer haben schonmal zumindest gegen Arbeitszeitgesetze verstoßen. Davon kann beinahe jeder Azubi oder frisch Ausgelernter im Handwerk oder im Dienstleistungssektor schon ein Liedchen singen. Ich halte es für zwecklos Vorschriften hochzuhalten, an die sich sowieso niemand hält, wenns grade nicht passt. Und wirklich nützen tun sie Arbeitnehmern auch nicht viel. Wenn ich früher Feierabend haben will, ist es doch doof ne Pause machen zu müssen.
Es kommt halt immer drauf an, ist ja nicht so, als wäre jede Vorschrift beknackt. Und oft ist es ja auch so, wenn Arbeitgeber und Arbeitnehmer sich einig sind, dann ist auch die Vorschrift gegenstandslos. Wo kein Kläger, da kein Richter. Problematisch wird es aber dann, wenn einem die Pause verweigert wird, die man gerne haben würde, weil der Chef sagt, dass da jetzt durchgearbeitet werden müsste. Und da ist es wieder gut, wenn die Vorschrift da ist und zumindest theoretisch der Boss was auf den Deckel kriegen könnte. Im Endeffekt müsste aber das Ungleichgewicht zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer ausgeglichen werden und es müsste auch wirklich bis hin zu Enteignungen bei fortgesetzten Verstößen gehen.
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#42285
Das ist aber so ein generelles Problem der Geschlechtsumwandlung: Es ist heutzutage möglich, damit beeindruckende Ergebnisse zu erzielen, insbesondere bei der Variante Mann->Frau. Der Haken dabei: Es ist "nötig", so früh wie möglich zu beginnen. Insofern stehen Eltern letztlich vor der Wahl, ihre Kinder in einer ENtscheidung zu bestärken, die diese später bereuen könnten - oder die aktuellen Wünsche des Kindes zu ignorieren, und lebenslange Vorwürfe zu riskieren. Schwierig.
Die Wahrscheinlichkeit ist aber eben größer, dass sich das nach der Pubertät gibt. Insofern wüsste ich dann schon, wohin ich tendiere.

Aber einfache Antworten gibt es da sowieso nicht, was den ganzen Themenkreis angeht. Ich sehe z.B. das Problem, welche Grenzen der Gleichstellung man setzen müsste. Wenn sich Männer in Frauen umoperieren lassen, behalten sie trotzdem die körperliche Stärke eines Mannes, und dann wird's unfair, sie z.B. professionell in Frauensportarten einzusetzen, weil sie einen natürlichen Vorteil haben. Wenn man ihnen aber verweigert, da mitzumachen, dann sind die wieder sauer, weil man ihr selbst gewähltes Geschlecht nicht anerkennt.
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Gibt es jetzt eigentlich Bestrebungen, den Webmate-Bereich wiederzubeleben?
Überlegungen gibt es.
Der Webmate-Bereich hat zwei Hauptprobleme.
1. Es meldet sich so gut wie keine.
2. Die, die sich melden, wünschen nach einer gewissen Zeit oft, dass die Bilder wieder runtergenommen werden.
Momentan sehe ich dabei nur die Lösung, die Sache auf eine etwas professionellere Basis zu stellen: Das Mädchen wird bezahlt und unterzeichnet dafür einen Model-Release-Vertrag, die Fotos mach ich oder ein beauftragter Fotograf (bzw. wenn das Mädchen einen kennt, wird der beauftragt). Dann wäre das eine planbare Sache (wenn sich kein Mädchen meldet, kann man eben ein Model buchen) und nicht so leicht zurückzuziehen. Der Haken an der Sache ist natürlich, dass das ordentlich Geld kostet.
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#42329
"Für Innenminister Ralf Jäger war es ein „absolut neues Phänomen“."

War das Problem nicht eher, dass man all die Leute, die vor solchen Vorkomnissen gewarnt haben, als "besorgte Bürger" und rechte Spinner belächelt hat, anstatt sich ordentlich um Prävention zu kümmern?
Bis die sich eingestehen, dass sie Warnungen lange Zeit einfach ignoriert haben, wird noch viel Wasser den Rhein runterfließen. ^^
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#42318
Hallo Traumfrau, wenn Du jemals wieder zu haben sein solltest, ich würde Dich nach einem Date fragen... ^.~

Aber ganz im Ernst, bei der Beschreibung, vielleicht musst du akzeptieren, dass eure Bedürfnisse nach Sex verschieden ausgeprägt sind. Er hat einfach nicht so viel Lust wie Du. Ist ja auch eigentlich nicht so ungewöhnlich, dass zwei verschiedene Menschen da verschiedene Bedürfnisse haben. Aber bei zwei "Extremen" fällt es mehr auf und Du bist in dem Fall die Leidtragende (wobei ja nicht gesagt ist, dass er nicht auch daran leidet, Deine Bedürfnisse so schlecht zu erfüllen?).

Andererseits besteht eine Beziehung ja nicht nur aus Sex und jede Beziehung bedeutet Kompromisse einzugehen. Wenn der ganze Rest stimmt und super ist, ihr euch umeinander kümmert, füreinander da seid, gemeinsame Ziele habt, das kann schon mehr Wert sein als ausreichend Sex, aber sonst der Haussegen schief.

Wenn man etwas nicht ändern kann, das Gesamtpaket betrachten und schauen, ob man damit leben kann. Sonst muss man Schluß machen und die Beziehung suchen, die man gerne hätte.
Tja, das Schwierige ist, dass man vll. dauernd nach dem Traumpartner sucht und irgendwann zu alt ist, um die Träume noch erfüllen zu können, selbst wenn der Traumpartner irgendwann um die Ecke kommen würde.
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#42332

Das Vorgehen deines Arbeitgebers klingt ziemlich illegal oO
Seit wann sind Zuschläge einfach ignorierbar?
Keine Pausen ist ebenfalls strafbar.
Ich finde es schade, dass in Deutschland (keine Ahnung wies im Rest der Welt aussieht) die Leute so sehr an ihrem Job hängen, um der restlichen Bevölkerung nicht auf der Tasche zu liegen, dass sie sich nicht trauen, damit an die Behörden zu treten.

Solche Arbeitgeber gehören so hart wie möglich bestraft, damit das eben nicht mehr vorkommt.
Ich hab aus meinem Verwandten- und Bekanntenkreis auch schon mehrere Geschichten über Arbeitgeber gehört, die mehrfach was vom Arbeitsgericht was auf den Deckel bekommen haben, aber einfach weitermachten. Die, die sich beschwert hatten, wurden dann rausgeekelt, mit überpeniblen Abmahnungen irgendwann rausgedrängt oder per Vergleich vor Gericht dafür bezahlt, nicht mehr wiederzukommen. Bußgelder wurden auch einfach bezahlt, ohne etwas zu ändern. Wer (gerade in strukturschwachen Regionen) Arbeitsplätze schafft, muss sich keine großen Gedanken machen, dass die Behörden allzu streng mit ihm umgeht.
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#42321

In der Spielothek war das auch so mit den Arbeitszeiten. Samstag von 5.30 bis 17.30 geknüppelt, ohne Pausen, weil man immer allein im Laden war. Sonntags immerhin "nur" 9 Stunden. Ich habe an allen 3 Feiertagen gearbeitet, weil es Feiertage auch immer 13 Stunden waren, hätte ich gedacht, das wird ein Problem. Aber ich hatte trotzdem Zeit ein Essen zu kochen, einen schönen Abend mit meiner Familie zu verbringen etc. Silvester hatte ich Glück und Frühschicht, also auch bis 17.30... Man muss sich mehr organisieren, das habe ich da gelernt. Das Ganze Ende 2014 noch ohne Mindestlohn. 6,50€ brutto die Stunde, keine Sonntags, Nachts oder Feiertagszuschläge. Als Arzt, Krankenschwester oder Altenpfleger hat man die doch normalerweise? Das ist halt Arbeit und muss halt sein. Hat nichts mit zweiter Klasse zu tun. (Zweite Klasse wär dann eher so mein Job gewesen, meiner Meinung nach.)

Ich finde, die Feiertage sollen so bleiben. Wenn sich das jeder frei einteilen soll, wird es das eine oder andere Mal dann nicht genehmigt und dann ist das Geheule groß.

Sorry, aber ich bin da recht rigoros.
^^
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Heyho,
sag mal, hattest du nicht auch mal eine Lästerei zur Supernanny? Was ist daraus geworden? smile.gif
Eine richtige Lästerei hatte ich nie, weil ich keine Folge als Datei hatte. Es gab nur mal diesen Blogeintrag. smile.gif
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