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#42452
Diese Dame hier, deren Video mir neulich auf der YT-Startseite vorgeschlagen wurde, sieht das ganze aber ein bisschen anders. animaatjes-onion-94409.gif Demnach steht das mit den KO-Tropfen völlig außer Frage, es lässt sich nur nicht nachweisen, weil das Opfer erst 2 Wochen später zur Polizei gegangen ist. Der Gutachter hat natürlich keinen Plan von nix. Wenn eine Frau behauptet, vergewaltigt worden zu sein, hat sie natürlich per se Recht. "In dubio pro reo"? Kennt sie offenbar nicht. Und so weiter. facepalm.gif #triggerwarnung #slutshaming
Hm, Laci Green (auch so ne Youtuberin) sagte auch, man solle denen, die sagen, sie wären vergewaltigt worden, bedingungslos glauben. Das Resultat war, dass verdammt viele Kommentatoren sich meldeten und sagten, dass Laci Green sie vergewaltigt habe. pfeif.gif

Aber bestimmt glaubt das Mädel auch an das Märchen, dass nur 3 Prozent aller Vergewaltigungsvorwürfe falsch wären, obwohl die wahren Zahlen wohl näher an 30 Prozent liegen. (Interessant übrigens, dass weibliche Sachbearbeiterinnen bei der Polizei da noch skeptischer sind als die männlichen.) Wer davon ausgeht, dass falsche Verdächtigung so gut wie nie passiert, denkt natürlich auch nicht, dass die Unschuldsvermutung hier so wichtig wäre.
Ich musste grad auch an diesen recht aktuellen Fall denken. Wenn der Typ nicht die Sache gefilmt hätte, wäre er wegen schwerer Vergewaltigung in den Bau gewandert. Sobald wir anfangen müssen, unseren Sex nicht aus Geilheit, sondern aus Selbstschutz zu filmen, sollten wir uns echt fragen, ob wir irgendwann in der Entwicklung mal falsch abgebogen sind.
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Klopfer, was hältst du eigentlich von dieser Bilderberg-Gruppe? Es gibt ja einige Verschwörungstheorien über die, was hältst du davon?

Und was hältst du von dem Sicherheitstheater für eine "private" Veranstaltung?
Es hat schon einen gewissen Mief, wenn sich Vertreter der Politik und der Wirtschaft so kuschelig treffen und zusätzlich noch Medienvertreter dabei sind (Axel Springer, Zeit usw.), die aber natürlich auch nicht berichten. Da sollte man sich schon fragen, ob die professionelle Distanz, die auch im Privatleben zwischen diesen Gruppen sein sollte, da noch eingehalten wird.

Was die Verschwörungstheorien angeht, bin ich ziemlich skeptisch. Bilderberge hin oder her, wenn die Leute es in der Öffentlichkeit nicht schaffen, miteinander auszukommen, werden sie auch im Geheimen so etwas nicht zustande kriegen. Und wenn sie öffentlich miteinander auskommen, braucht es auch keine Geheimkonferenzen. Ein Streit um Freihandelsabkommen wird sicherlich nicht durch Kungelei gelöst, weil Vertreter der Verhandlungsparteien sich auf einem Bilderbergtreffen unterhalten haben.

Das Sicherheitstheater... ja, find ich schon immer sehr heikel, wenn friedliche Demonstranten, die nichts behindern und auch keine Gefahr darstellen, durch recht aggressive Polizisten so angegangen werden, das ist eigentlich auch nach Ansicht des Verfassungsgerichts nicht rechtens. Dass es einen gewissen Polizeischutz geben muss, sehe ich ein, wenn da eine Ansammlung von hochrangigen Vertretern aus Politik und Wirtschaft ist, die dürften schon Zielscheiben von irgendwelchen Leuten sein. Aber es hat nichts mit Sicherheit zu tun, wenn Leute wegen ihrer T-Shirts oder Schilder da verhaftet werden oder Platzverweis kriegen. Das ist Müll, für so was sollten sich auch Polizisten nicht hergeben.
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Kennst du die Serie Sexfactor? Ist das altbekannte Format, in dem eine handvoll Leute dumme Sachen machen müssen und in jeder Folge wird wer rausgeworfen. Allerdings wollen die Teilnehmer Pornodarsteller werden und müssen deshalb diverse Sexaktionen vollführen, die von einer Jury bestehend aus etablierten Pornodarstellern bewertet werden.
Ist so absurd wie man es sich jetzt vielleicht vorstellt und definitiv mal die erste Folge Wert, allein für den wtf-moment.

(Ich habe übrigens das Lied gefunden, es war 'acceptable in the 80s von Calvin Harris. Hab da in der Erinnerung einiges durcheinandergebracht.)
Ja, kenn ich. smile.gif Ich hab die dritte Folge vorgestern angefangen, aber musste dann noch was anderes erledigen und hab sie noch nicht ganz fertig geguckt. Ich mag aber den männlichen Juror nicht, der hat so eine unangenehme Art, mit Menschen umzugehen. urx.gif
Ich find's aber auch merkwürdig, warum die eine Kandidatin sich gemeldet hat, aber sich dann nicht traut, rein akustisch einen Orgasmus vorzutäuschen. O_o
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#42452 Der letzte Absatz ist ja schlimmstens Victim-Blaming, wie kannst du nur du misogynisches Schwein!!!111 mad.gifmad.gifmad.gif fluch.gif

Nein, ernsthaft, wie kann man Frauen beibringen, nicht so dämlich und naiv zu sein? Solche Typen werden sicj garantiert nicht ändern, und wie du schon sagst, viele Frauen stehen auf sowas. Selbstverantwortung ist ja nicht so die Stärke der Frauen, da soll ja immer Papa Staat aufpassen. kratz.gif
Ich bin auch immer beeindruckt, wie sehr die Gefühle da hochkochen bei einer Selbstverständlichkeit.
Wir sagen Kindern, sie sollen beim Überqueren der Straße nach links und rechts gucken. Wir lernen, dass wir die Wohnungstür abschließen sollten, wenn wir weggehen. Die Polizei rät, Wertgegenstände im Auto nicht offen sichtbar liegen zu lassen. Und das nicht, weil die Leute selbst schuld wären, wenn ihnen was Schlimmes passiert, sondern weil man selbst auch versuchen kann, das Risiko zu minimieren, ganz einfach, weil es Menschen gibt, die sich nicht so verhalten, wie sie es sollten, und man ihnen möglichst wenig Gelegenheit bieten sollte, Schaden anzurichten, wenn man sie schon nicht vorher finden und aus dem Weg räumen kann.

Und nebenbei wissen die Frauen das ja auch. Wenn auf einer Party ein Mädel zu ihrer Freundin sagt: "Du, da drüben ist der berühmte Gangsterrapper MC Fotzenficker, ich geh nachher noch zu ihm nach Hause, er will mir nur mal seine Plattensammlung zeigen, warte nicht auf mich!", dann wird die Freundin, wenn sie nicht ganz mies ist, ihr auch sagen, dass sie das lieber nicht machen sollte.

Klar, wenn jemand vergewaltigt, ist er der Schuldige, und da gibt's auch nichts, womit man das rechtfertigen kann. Aber mit Dieben und Einbrechern ist es genauso. Wenn's die nicht gäbe, bräuchten wir keine Türschlösser. Aber es gibt sie nun mal, und die allererste Person, die sich Gedanken darum machen muss, wie man sich vor Übeltätern schützen kann, ist man selbst. Dass man in der Reaktion gegen das Slutshaming oft über das Ziel hinausschießt und so tut, als wären Frauen absolut passiv und hätten weder Möglichkeiten noch die Verantwortung, sich zumindest ein bisschen Gedanken darüber zu machen, wie sie ihr Risiko verringern können, finde ich fatal, gerade wenn es um Situationen geht, in die man sich wissentlich und ohne äußeren Druck begibt (zum Beispiel, indem man zu jemandem nach Hause geht, den man erst seit zwei Tagen kennt, und da eventuell Alkohol säuft, bei dem man nicht sicher sein kann, dass da keine Roofies drin sind).

Ich bin nur froh, dass viele Frauen (zumeist aber etwas reiferen Datums) das auch begreifen und wissen, dass man als emanzipierte Frau eben auch selbst mitverantwortlich für seine Sicherheit ist.
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Deine Meinung hierzu?

Ich finde das ja auf der einen Seite gut, aber auf der anderen Seite bin ich sehr skeptisch, weil das einigen "fiesen" Frauen wieder einen langen Hebel in die Hand legt...:-/
Diese Reform scheint mir etwas unnötig zu sein, denn die jetzigen Gesetze reichen aus, bewiesene Fälle zu bestrafen. (Man kann sich sowieso fragen, wo der Sinn darin liegt, die Gesetze immer mehr zu verschärfen, nur weil gerade wieder eine sprichwörtliche Sau durchs Dorf getrieben wird.)
Wenn etwas aber nicht bewiesen werden kann oder es begründete Zweifel an der Schuld gibt, dann wird auch ein schärferes Gesetz nichts nützen. Und das liegt ja hier in diesem Fall vor.

Das, was ich vom Video gesehen habe, lässt mich (im Zusammenhang mit dem anscheinend negativen Befund der toxikologischen Untersuchung) nicht zweifelsfrei sagen, dass es eine Vergewaltigung war.
Am Anfang sieht man Gina-Lisa so ziemlich nackt (nur mit einem Holzfällerhemd bekleidet), wie sie mit diesem Fußballspieler Pardis rumknutscht. Da wirkt sie auch gar nicht weggetreten. Das sagt mir, dass sie sexuellen Kontakten zumindest mit diesem Mann nicht grundsätzlich abgeneigt war.
Im Video sieht man nicht, was dann geschah; es gibt mehrere Ausschnitte, die zeitlich aneinanderpassen, aber es ist schwer, ein Gesamtbild zu kriegen. Jedenfalls: An den Stellen, an denen sie mit diesem Pardis vögelt, sagt sie nichts, wehrt nicht ab, fährt sich aber mit den Händen durch die Haare, kann sich also eindeutig bewegen. "Hör auf" kommt dann, wenn sich dieser Sebastian mit dem Handy zum Filmen nähert (sie schiebt ihn dann mit der Hand weg), und auch dann, wenn sich dieser Sebastian auf ihre Brust setzt und versucht, seinen Lümmel in ihren Mund zu schieben (da dreht sie sich dann auch weg). Im Video sind das ein paar Sekunden, bis er dann wieder absteigt und wieder seinen Kumpel anfeuert. Dann will Pardis offenbar seinen Kollegen ranlassen, aber Gina-Lisa hät sich dann die Hand zwischen die Beine und sagt wieder "Hör auf", als der Sebastian ran will. Ob der Sebastian dann weitergemacht hat, weiß ich nicht, dafür gibt's keinen Hinweis im Video.
Ich kann also in dem Video nicht einwandfrei sehen, ob sie zurechnungsfähig war oder nicht. Ich kann auch nicht sehen, ob dieser Pardis sie gezwungen hat, sie wehrt ihn (anders als den anderen) nicht ab und sagt zu ihm auch nicht "Hör auf!" Und ich sehe zwar, dass dieser Sebastian versucht hat, sie zu sexuellen Sachen mit ihm zu drängen, aber ich kann auch nicht behaupten, dass er bewusst länger weitergemacht hätte, obwohl er gemerkt hat, dass sie das wirklich nicht will. Im Zweifel für die Angeklagten, ergo: Der Freispruch war in meinen Augen juristisch korrekt.
Das Veröffentlichen des Videos war eindeutig falsch, da müssten die beiden Typen voll bestraft werden.

Jetzt kann man auch fragen: Was ist, wenn die sexuellen Handlungen einvernehmlich beginnen (oder eine der beteiligten Personen einfach mitgemacht hat, obwohl sie eigentlich nicht wollte, es aber auch nicht gezeigt hat, dass sie nicht wollte) und dann beschließt die eine Person, sie will nicht mehr? Wie schnell kann man vom Partner erwarten, dass er abbricht? (An ein Safe-Word denkt man bei Nicht-BDSM-Sex ja meist nicht.) Wie realistisch ist es, dass er im Rausch der Gefühle das a) sofort mitkriegt, b) es nicht für eine kokette Spielerei hält und c) sofort rauszieht oder runterspringt oder so? Sind zehn Sekunden angemessen? Oder nur fünf? Und was kann man als Signal erwarten?

Das ist zum Teil auch eine Wesensfrage. Gerade in diesem Video sind absolute Unsympathen am Werk, widerliche Prolls. Aber - und darauf stehen viele Frauen - sie sind selbstbewusst und Bestimmer. Für einen Großteil der Frauen ist kaum etwas abtörnender als ein Mann, der nur auf seine Frau achtet, sofort springt, wenn sie was sagt, und zuerst immer darauf achtet, was sie will. Viele tendieren also eher zum anderen Extrem, dem leidenschaftlichen, rücksichtslosen, dem Mann, der genau weiß, was er will, und sich das nimmt. (Das ist ja auch die übliche Beschwerde vieler Frauen, dass die deutschen Männer so angepasst und langweilig wären, nicht so wie die feurigen Südländer. Es wird auch bei Gina-Lisa einen Grund haben, warum sie sich gerne solche Südländer-Typen sucht und sogar den kleinen Bruder von Haftbefehl als Freund hat oder hatte.)
Nun ist es aber eher unrealistisch zu erwarten, dass jemand, der im normalen Leben draufgängerisch, selbstbezogen und rücksichtslos ist, beim Sex sofort reagiert, wenn er überhaupt so sehr auf seine Partnerin achtet, dass es ihm binnen drei Sekunden auffällt. Eine Frau, die mit so einem Typen in den Clinch geht, muss also zwar nicht damit rechnen, dass sie vergewaltigt wird, aber doch, dass er ein bisschen begriffsstutziger und hartnäckiger sein wird und man deswegen ein bisschen energischer nein sagen muss als bei anderen Männern, wenn er zu weit geht. Das gehört aber eben auch zur Selbstverantwortung als erwachsenem Menschen, selbst zu wissen, in welche Situationen man sich begeben und sie auch bewältigen kann.
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#42430 Sorry für die späte Antwort, ich hatte in den letzten Tagen mit einer Nebenhöhlenentzündung zu kämpfen gehabt X__x

Naja, von Inspirieren kann bei Nils-Marx nicht die Rede sein, das ist eindeutig in der Kategorie "Abgezeichnet" einzuordnen.
Wenn ich mir seine Bilder so ansehe, dann sehe ich von den Herrn der Brüste, über Utatane bis zu Takahashi, aber keinen eigenen Stil. Sogar von Boys Love Zetsuai hat er abgezeichnet. Besonders fällt es auf wenn man seine Bilder, für die er ausnahmsweise er keine Vorlage hat, auf: Die Charaktere wirken ungelenkt und steif.
Man könnte vielleicht davon sprechen, dass sein Stil noch nicht befestigt war und er sich damals noch finden mußte, allerdings erklärt das nicht warum einige seiner Figuren wie Kopien von Ranma aussehen und andere plötzlich wie Kojis Klon. Es gibt keine einheitlicher Stil, der beide Stile miteinander verbindet.
Funfact: Der (Ab-)Zeichner scheint in Besitz des Artbooks Mon Mon Candy zu sein ;P

Dass der deutsche Markt für einheimische Mangakas sehr klein ist um von Mangas allein zu leben ist mir schon klar. Nur bezog ich die Kurzatmigkeit eher die großen Versprechen, die unter anderen Labs gemacht hat (ja, ich weiß, falsch ausgedrückt^^°): Zuerst hat er ja behauptet, Crewman 3 solle ja fortgesetzt werden (was nie passierte), dann die Sache mit Domicile, wo er (wie Du so schön sagtest) TokyoPop übel im Regen stehen gelassen hat). Da hat mir TokyoPop echt leid getan; Sie haben ihn unterstützt und zum Dank hat er es nicht mal nötig, sich bei denen zu melden.
Btw: Auf DA hat er seit 2010 nichts mehr hochgeladen, also scheint er kein Bock mehr zu haben.

Der Mangastil ist also scheisse beschränkt - ähem - *Punk, Punkt, Punkt.....*
Ich hab schon mal von vielen FauxPas erlebt, aber das ist ne selten dämliche Aussage; Gerade der Mangastil bietet viel mehr Möglichkeiten, bezw. amerikanische Comics waren eher beschränkt (der Kerl muss Muskel über Muskel haben, die Frau muss Wimpern zum Klimpern und rote Lippen haben). Da waren/sind Mangas mehr facettenreich.*

Man muss auch dazu sagen, dass Labs als offiziell erster deutscher Mangaka auch von den Mangafans recht schwer gemacht wurde; Seine Zeichnungen wurden pauschal als Dreck, Müll u.a. bezeichnet, ohne dass die Hater es sagen konnten oder wollten, was genau nun Müll war, was wiederrum ein Paradoxum der deutschen Mangafans darstellt: Viele träum(t)en selbst von einer Karriere als Mangaka, aber gleichzeitig lehn(t)en sie Mangas aus deutscher Hand ab (heißt das also, sie würden ihren eigenen Manga nicht kaufen?).
Jedoch entschuldigt das nicht Labs mieses Verhalten gegenüber Tokyopop.
Auch gerade seine Angewohnheit, eine Reihe einfach abzubrechen / unzufrieden zu beenden, war für mich ein Hauptgrund Domicilie nicht zu kaufen, trotz des technischen Quantensprung, die er hingelegt hat.

*In "Comic zeichnen leichtgemacht: Helden und Schurken" wird tatsächlich gesagt, wie man einen Helden zu kreieren hat. Beispiel gefälligst? Der Held kann, frei zitiert, von der Explosion wegeblasen werden, in Säurefass fallen [....] seine Frisur muss tadellos sitzen (Anm. 3Wetter Taff?). Hm, täusche ich mich, oder saßen Anakins Haare nicht mehr tadellos, nachdem er von der Hitze der Lavaströme ausgesetzt war?
Ich denke, der eigene Stil von Sascha Marx war eher so typisch deutscher Comicstil (dazu noch etwas ungelenk, obwohl er ja nicht mehr der Jüngste war, als Naglayas Herz veröffentlicht wurde), aber er wollte halt Manga machen und hat daher allerlei Einflüsse versucht umzusetzen, egal ob es zusammenpasste oder nicht. (Das "Mon Mon Candy"-Artbook wurde ja damals in der AnimaniA immer beworben, ich glaub, das hatte dann fast jeder bestellt, der um diese Zeit rum Mangafan war. biggrin.gif Außer mir.)

Es ist keine Seltenheit, dass Zeichner Fortsetzungen versprechen, die es dann nicht gibt (ich bin mit zwei Mangazeichnerinnen befreundet, die Serien quasi abgebrochen haben), wobei aber natürlich auch das Geld eine Rolle spielt, deswegen hab ich das erwähnt.
Robert Labs hatte, das geb ich zu, gehäuft solche Fälle, weil er relativ viele Chancen hatte. Dragic Master sollte ja eigentlich 3 Bände haben, da hat er dann nach ewig langer Zeit mit dem zweiten Band einen Abschluss hingewurschtelt, Crewman 3 abgebrochen, dann bei Domicile verkrümelt...

Ich glaub, wer denkt, er wäre von einem Stil eingeschränkt, schränkt sich eigentlich nur selbst ein. Ob nun Manga oder amerikanischer oder frankobelgischer Stil, man hat immer alle Freiheiten, die man will, es zwingt einen doch keiner, auf ausgetretenen Pfaden zu wandeln.

Die frühen deutschen Mangazeichner hatten es wirklich schwer, aber ich denke, Robert Labs hatte es da noch recht sanft getroffen. Bei Sascha Nils Marx, dessen Manga ja ungefähr zur selben Zeit angekündigt wurde wie Dragic Master, war die Kritik noch viel extremer und auch persönlicher. Im direkten Vergleich war Dragic Master dann eben doch gekonnter und stilsicherer, und Robert hatte ja auch im Rücken noch das Lob, was er für seinen Lara-Croft-Comic gekriegt hatte.

Ich glaube aber, er hätte es heutzutage auch schwerer, wieder einen Fuß in die Tür zu kriegen, weil so viele Leute vermuten, er hätte die Nacktbilder von seiner Ex-Freundin Judith Park geleakt. (Ich bin da etwas skeptisch, gerade wegen des zeitlichen Ablaufs.)
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Ein Beitrag der dich vielleicht interessiert: Link
Sehr schöner Text, der die Lage logisch analyisiert und erklärt. Gefällt mir.
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#42447 Aber Juden sind ganz schön überrepräsentiert beim Scheiße reden, Mist bauen oder Fieses tun, gerade bei Themen wie Immigration und aktuell beim Wahlkampf gegen Trump. Von den Neocons hast du ja sicher mal gehört? Ansonsten gibts ja diese Perle.
Ich glaube nicht, dass es irgendeine ethnische Gruppe gibt, der man da eine höhere oder geringere Bullshit-Quote anrechnen kann, auch nicht den Juden. Trump-Anhänger und andere Republikaner selbst reden viel Scheiße und bauen Mist, da kann sich keine Seite irgendwie als besonders rational, objektiv und friedlich positionieren.
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#42444 Coincidence Detector biggrin.gif
Ach DAS. facepalm.gif
Ich hatte irgendwo davon gelesen, dass Leute das auf Twitter machen würden, aber das hab ich als Spinnerei abgetan, die eigentlich keinen interessiert. huh.gif Wusste nicht, dass es da nun auch schon Browser-Erweiterungen gibt.

Im Endeffekt kann man es nicht gutheißen, wenn jemand wegen seiner Abstammung diskriminiert wird. Wenn jemand Scheiße redet, Mist baut oder Fieses tut, dann ist er zur Jagd freigegeben, aber dann eben, weil er Scheiße redet, Mist baut oder Fieses tut, nicht weil er Jude ist.
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#42444
Gibts ja garnicht! Ich wusste VOR Klopfer von irgendetwas Kuriosem aus dem Ausland??? nun bin baff!
Vielleicht hättest du einen Begriff nehmen sollen, den man auch googeln kann?
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Ich bin ja ein großer Unterstützer der ((()))-Affäre. Was der Mann da gemacht hast ist einfach großartig. So viele Leute haben gelitten und er geht da einfach hin und sagt "So, jetzt reicht es! Ich führe die Rechte für alle ein!". Das muss man sich halt einfach mal trauen. Klar kam dann die Gegner-Partei an und hat rum gestänkert, aber wer hört denen schon zu? Die wollen doch eh nur die Sprachfreiheit für diese Menschengruppe verbieten. Letztenenes bringt das Verbieten aber nichts und die Freiheit gewinnt immer!
Was mich aber interessiert ist, was hälst du wirklich von der ((()))-Affäre, Klopfer? Sicher nur Gutes, oder? Immerhin wurden da auch Hasen berücksichtigt. Denk mal darüber nach!
Das Berücksichtigen von Hasen an sich muss nicht gut sein. kratz.gif Wenn ein Koch beim Erstellen einer Speisekarte Hasen berücksichtigt, kann das auch sehr schlecht sein.
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Klopfer, hast du schon von der ((()))-Affäre gehört? Gewisse (((Leute))) regen sich darüber auf und wollen das natürlich verbieten. Was hältst du davon?
Das verurteile ich aufs Schärfste, abgesehen von den Teilen, mit denen ich übereinstimme. Und ich denke, dass ich für viele spreche, wenn ich sage: Hä? 3c68bb64.gif
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Kennst du diese Rede schon?
http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/zum-nachlesen-gaulands-rede-im-wortlaut-14269861.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2
Ganz ehrlich, manche Formulierungen finde ich durchaus problematisch, aber in der Sache kann ich ihm eine gewisse Legitimität nicht absprechen.. und das, ohne irgendwie rechts zu sein. Was meinst du dazu?
Das grundlegende Bedürfnis der Leute, dass sie sich nicht fremd im eigenen Land fühlen wollen, kann ich verstehen. Und ich halte das an sich auch nicht für verwerflich. Bei jedem kleinen indigenen Volk wird ganz selbstverständlich davon geredet, dass man seine Lebensart respektieren und schützen soll, aber bei Industrieländern sollen sich immer auch die Einheimischen besondere Mühe geben, sich an Neuankömmlinge anzupassen. Natürlich sperren sich viele Leute dagegen. Warum sollen sie sich auch ändern, sie sind doch nicht irgendwo in die Fremde gegangen?
Kann ich absolut nachvollziehen. Es gibt ein paar Orte in Berlin, da wirkt ein Deutscher auch eher wie ein Fremdkörper und ist gar nicht so sehr willkommen. Ist ganz logisch, dass man da nicht immer hurra brüllt. Und es ist ja eben auch nicht immer eine Bereicherung. Ich kenn keinen, der gerne zum Kottbusser Tor geht, und das nicht, weil ihm die Deutschen so unangenehm wären. Das sind so Assoziationen, die die Leute haben, und die kann man nicht einfach so mit ein paar netten Worten wegwischen.
Auf der anderen Seite kenne ich keinen, der allgemein Probleme mit Vietnamesen hat. Die wirken aber eben auch nicht bedrohlich und fordernd, sondern halt bescheiden und strebsam. Und es gibt auch keinen Doofkopp in der Politik, der ständig fordert, man solle sich den Vietnamesen anpassen, und so den Eindruck vermittelt, es wären verdammt anspruchsvolle Leute, bei denen man Stress erwarten sollte, wenn die in die Nähe ziehen.

Ich hab mit vielen Formulierungen und konkreten Ansichten Gaulands auch so meine Probleme. Ich bin aber auch der Überzeugung, dass eine aktive Annahme der deutschen Staatsbürgerschaft eben auch auf der Grundlage passieren sollte, dass man sich tatsächlich mit dem Land und der Lebensweise verbunden fühlt, sich mit ihm identifiziert und eben gerne Deutscher sein will. Wenn, wie ich in einem Artikel gelesen hab, eine Türkin, die fast seit ihrer Geburt in Deutschland lebt, dann aber sagt: "Ich fühle mich nicht deutsch, sondern wie eine Türkin, die in Deutschland zu Hause ist", dann würde ich ihr auch nicht die deutsche Staatsbürgerschaft geben. Wenn ich eine Finca auf Mallorca hätte, würde ich ja auch nicht die spanische Staatsbürgerschaft erwarten, nur weil ich gerne auf einer spanischen Insel wohne. (Nur so als Beispiel, ich will nicht unbedingt ne Finca auf Mallorca.)
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http://www.stern.de/panorama/gesellschaft/facebook-eintrag--schuelerin-wegen-beleidigung-eines-lehrers-verurteilt-6887496.html

Meinung
Total beknackt von dem Lehrer. Damit hat er seine pädagogische Autorität komplett verspielt, wenn er wegen so einem Kinkerlitzchen eine Schülerin anzeigt. Jeder Lehrer, der sich so was geleistet hätte, wäre schon zu meiner Zeit nur noch als jämmerliches Würstchen wahrgenommen worden, ungefähr wie jemand, der seinen großen Bruder holt, weil er seine eigenen Konflikte nicht lösen kann.
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Warum werden Trumps Pläne zum Mauerbau an der Grenze zu Mexiko und ein Einreiseverbot für Muslime als unrealistisch und verwerflich gehandelt, obwohl Franklin D. Roosevelt ähnliches gemacht hat? Okay, die Internierungslager waren nicht so toll, aber war es nicht verständlich unter den Umständen?

Was würdest du davon halten, eine Mauer rund um Europa zu bauen, und die islamischen Staaten dafür bezahlen zu lassen?
Der Mauerbau ist unrealistisch und Quatsch, weil er erstens nichts bringt (so eine lange Grenze mit einer simplen Mauer zu schützen ist unmöglich, und der Personalaufwand, um diese Grenze wirklich sicher zu machen, ist auch nicht zu bezahlen), zweitens Mexiko überhaupt keinen Grund hat, die Kosten dafür zu übernehmen, die werden Trump also den Mittelfinger zeigen, und drittens die meisten illegalen Einwanderer in den USA legal einreisen und dann ihre Visa ablaufen lassen, ohne wieder auszureisen. Das ist also ein Projekt, was viel kostet, aber nichts bringt. Ein Einreiseverbot für Muslime lässt sich mit den Maßnahmen von FDR schon deswegen nicht gleichsetzen, weil die USA sich ausdrücklich nicht im Krieg mit dem Islam befinden. (Muss die Religionszugehörigkeit angegeben werden bei der Einreise in die USA?) Es wird auch diplomatisch, militärisch und wirtschaftlich Probleme verursachen, wenn man über ein Fünftel der Weltbevölkerung mit einem Einreiseverbot belegt, obwohl einige der wichtigsten Verbündeten der USA sich zum Islam bekennen (Saudi-Arabien z.B.).

Eine Mauer rund um Europa? Viele Flüchtlinge kommen übers Wasser, soll man da eine Mauer mitten ins Mittelmeer bauen? (Ich schätze, wer auf Seelenverkäufern übers Mittelmeer schippert, für den wäre so eine Wand im Wasser auch kein unüberwindliches Problem.) Und die islamischen Staaten würden dafür auch nicht bezahlen, daher stellt sich die Frage gar nicht. Viele dieser Staaten sind eh so arm, dass sie dafür gar nicht bezahlen könnten, deswegen hauen da ja so viele ab.
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#42430
Ist es bezeichnend wenn ich nach Robert Labs google und es mir unter andren den Tokyopop thread an der Stelle ausspuckt, wo sie anfangen sich anzukeifen ob die Verzögerung jetzt scheiße von Labs ist oder die andren nur böse hater sind? Ich will auch solche Jünger haben die mir jeden Scheiß verzeihen und für mich Entschuldigungen suchen.
Aber der Labs ist wieder in der Versenkung verschwunden, oder? Seit Juli 2015 nicht mal ein Tweet oder FB-Posting von ihm.
So etwas find ich bei Künstlern immer ein bisschen merkwürdig, denn Klappern gehört da ja zum Handwerk, und sich dann einfach so zu verdrücken und darauf zu vertrauen, dass die Fans und die Öffentlichkeit auf einen warten werden... doofguck.gif
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#42437
War es nicht einer der Gründerväter der USA (Washington oder Jefferson?) der sagte "Die PArteien werden usner Untergang sein." ? Ich meien da war was und siehe Franktionszwang und so, ganz ohne ist das nicht mit den Parteien. Gleichzeitig muss man aber sagen in Staaten mit Mehrheitswahlrecht wie den USA oder UK gibt es dann halt nur zwei Parteien, die aber sehr stabile Parlamente und Regierungen schaffen. Dann wiederum ist Stabilität nicht das einzige Argument, sonst müsste man sagen, die ehemaligen Ostblockstaaten hatten sehr stabile Ein-Parteien-Regierungen, das will man dann auch nicht. Wie man es dreht und wendet, Demokratie ist ne komplizierte Kiste, aber genau deswegen wird ja so viel drum gerungen und verhandelt und so weiter.
Eine moderne Demokratie zeichnet sich ja dadurch aus, dass das Volk ab und zu die Gelegenheit hat, die aktuelle Regierung durch Wahlen loszuwerden. In Einparteienstaaten ist das natürlich unmöglich. Dass in solchen Ländern langfristig Politik gemacht werden kann (was mal positive und mal negative Auswirkungen hat), kann man aber immerhin anerkennen. biggrin.gif
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#42436
Nein, es war definitiv nicht das Plüschtier von Flat Eric... in meiner Erinnerung sieht es eher aus wie ein Fuchs. Und mittlerweile vermute ich irgendwann zwischen 2005 und 2010. Irgendwie verbinde ich es mit 'that's not my name' von den Ting Tings.
Puh, da bin ich ratlos. Der Zeitraum liegt ja auch noch vor dem Bekanntwerden der Ting Tings. kratz.gif
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#42429
Ehrlich gesagt fände ich eine Minderheitenregierung für die richtige Regierung.
Dies wäre aber nur möglich, wenn die Oppositionsparteien nicht einfach immer NEIN sagen, sondern tatsächlich nach der Sinnhaftigkeit der eingebrachten Vorschläge und Gesetze abstimmen würden.

Alternativ müssten sich mehr Parteien für eine Regierung zusammenschließen und dann auch häufiger Kompromisse eingehen, was eigentlich sehr demokratisch wäre.

Natürlich würden unsere Politiker an ihrer Engstirnigkeit scheitern und sich ständig gegenseitig blockieren und gar nichts mehr gebacken bekommen, aber man wird ja noch träumen dürfen xD

Alibifrage: Interessieren dich mehr die Parteien an sich oder legst du gesteigerten Wert auf charismatische Einzelpersonen? Ich habe das Gefühl, dass Politik in unserem Land eigentlich nur eine Art verehrung einzelner ist...
Wenn Politiker (oder Menschen allgemein) allesamt in der Lage wären, dieses Gruppendenken auszuschalten und rein objektiv zu entscheiden, bräuchten wir auch keine Parteien mehr. biggrin.gif
Ich kann mir auch gut Vorschläge vorstellen, die nur in purer Form Sinn haben und die durch Kompromisse nur ruiniert werden können.

Ich muss sagen, Charisma ist für mich bei einem Politiker eher ein Warnsignal, gerade weil es so viele Leute dazu bringt, nicht mehr so genau hinzuschauen. Ich kenn das aus meinem eigenen Bekanntenkreis, wo z.B. der Guttenberg bei einigen Leuten recht beliebt war, obwohl keiner von ihnen irgendeine Leistung Guttenbergs nennen konnte, die ihn jetzt als guten Politiker auszeichnete. Daher interessiert mich bei Politikern eher, wie sie ticken und wofür sie selbst eintreten. Bei kleinen Lokalpolitikern oder den Direktkandidaten hier für die Bundestagswahl interessiert mich die Person dabei gar nicht. So ein kleiner Hinterbänkler ist im Parlament uninteressant, da ist die Partei an sich eindeutig wichtiger. Bei denen, die tatsächlich für herausragende Positionen infrage kommen, hält es sich die Waage, weil ich natürlich einerseits wissen will, wofür die Partei steht, anderseits ich aber auch erfahren will, wofür der Kandidat politisch einsteht und inwieweit er Einfluss auf die Politik und seine eigene Partei nehmen würde.
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Heyho, ich dachte ich frage mal dich und deine Community - ich suche ein Lied aus (vermutlich) den frühen 2000ern. Ich habe leider nur noch rudimentäre Erinnerungen an das Video dazu.
Ein orange-gelbliches Plüschtier wird von Leuten in Laborkitteln in seine Einzelteile zerlegt und diese werden weiterverwertet. ZB werden die Augen in einem Reagenzglas aufgelöst und zu Medizin (?) gemacht. Ab und zu posen Frauen in Laborkitteln mit dem Tier. Ich weiß nicht mehr, ob es einen Text gab, aber ich hab noch einen Schnipsel elektronischer Musik im Kopf.
Es lief recht häufig auf Viva/MTV, vielleicht erinnert sich jemand dran, langsam macht es mich echt kirre. Ich habe mich schon durch unzählige Top Ten Listen der schrägsten Videos geklickt und bin nicht fündig geworden.
Schon mal danke im Voraus!
Puh... also an so ein Video erinnere ich mich nicht. Bei elektronischer Musik und einem orange-gelben Plüschtier fällt mir nur Flat Eric ein. Das war ja eigentlich ein Tier für eine Kampagne von Levis-Jeans, aber es gab auch Musikvideos mit ihm... Das bekannteste (Mr. Oizo, Flat Beat) ist aber meiner Erinnerung nach nicht so brutal... kratz.gif
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#42424
Es gibt immer was zu tun. Jabadaja, jippi jippi yay.

Alibifrage: Lust, zur Nipponcon in Bremen zu fahren? xD

Liebe Grüße
Kitschi
^^ Nicht wirklich. Ich hab festgestellt, dass man sich schon auf großen Cons relativ schnell langweilt, wenn man einige Male da war. Bei so kleineren Sachen ist man dann schon nach ner Stunde überall durch und wenn man nur wenige Leute kennt, gibt's dann nicht mehr so viele Gründe, die ganze Zeit da zu bleiben. Da ist es mir dann auch schade ums Eintrittsgeld.
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#42415
Dazu ein Insider aus der Berliner Politik. Bei einem der letzten Volksentscheide-glaub es ging tatsächlich um die Wasserverträge. Wurde das Wahldatum nachträglich geändert, damit es nicht mit einer anderen Wahl zusammenfällt, um die Wahlbeteiligung extra niedrig zu halten, damit das Quorum nicht erfüllt wird. Ich weiß das aus Podcasts der Piratenfraktion daher kann ich es nicht 1 zu 1 wiedergeben.

Eine Regierungsbildung hat im Grunde nichts mit einer Koalitionsbildung zu tun, das sind 2 völlig unterschiedliche Paar Schuhe. Koalitionen sind auch nicht unbedingt rechtsstaatlich legitimiert, während die Regierung nichtmal aus Abgeordneten bestehen muss. Die 5% Klausel könnte sich irgendwann selbst abschaffen, wenn keine Partei mehr über 5% kommt. Unser Wahlsystem ist dank Landeslisten und Zweitstimmen schon im Grundsatz viel zu kompliziert und aufgebläht. Zurzeit bekommt JEDE Partei, die es in den Bundestag schafft, für jedes Überhangmandat, welches eine andere erringt, auch ein Mandat mehr. WER hat das durchgerechnet? Schon im nächsten Bundestag könnten 30.000 Abgeordnete sitzen. Bei der letzten Wahl hatten wir bloß Glück, und trotzdem mehr Abgeordnete als je zuvor. Angenommen ne Partei bringt 10% und das nur über Direktmandate, dann haben alle anderen Parteien Anspruch auf 10% mehr Sitze. Vereinfacht dargestellt, die Realität ist sogar noch etwas schlimmer.
Eine Koalitionsbildung hat praktisch aber immer etwas mit einer Regierungsbildung zu tun, wenn keine Partei alleine über 50 Prozent kommt, deswegen sind es zwei Schuhe eines Paares. Denn irgendwer muss den Regierungschef ja wählen und irgendwer muss auch im Parlament verlässlich für die Gesetzesvorlagen stimmen, damit die Regierung als stabil zu bezeichnen ist. Daher gibt es selbst Minderheitenregierungen meist nicht ohne Koalition, wenn die Partei des Regierungschefs allein nicht mal in der Nähe der absoluten Mehrheit ist.

Es bekommt nicht jede Partei, die es in den Bundestag schafft, ein Ausgleichsmandat für ein Überhangmandat. Für die entsprechende Verteilung werden nur Parteien berücksichtigt, die mindestens 5 Prozent der gültigen Wählerstimmen oder 3 Direktmandate erzielt haben. Daher gibt's schon aufgrund der "nur" 299 Wahlkreise eine rechnerische Obergrenze, die bei etwas unter 900 Abgeordneten liegen dürfte. Das ist aber noch viel unwahrscheinlicher als eine Regierung, die komplett unabhängig von einer Koalition wäre.
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#42427 Ist das jetzt gut oder schlecht? fragehasi.gifangsthasi.gif
Na ja, so, wie wir an den Status quo gewöhnt sind, sollte sich am besten gar nichts ändern.
Im Endeffekt deutet das aber an, dass der Mensch es sogar noch wärmer machen würde. 8c460310.gif
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Das kann ja wohl nicht wahr sein! ohmy.gifohmy.gif
Hm, das ist natürlich so formuliert von ihr, dass man ihr nicht nachweisen kann, dass sie diese Intention hatte. (Wobei es von Trump sicherlich gar nicht so abwegig ist, dass er an der Neutralität des Richters zweifelt, weil dieser aufgrund seiner Abstammung und der Äußerungen Trumps über Mexikaner ihm gegenüber negativ eingestellt sein könnte.)
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Was gibts eigentlich so Neues von der Urkost-Front? Deren Forum ist ja irgendwie tot inzwischen (verhungert?)...
Ja, das Forum ist offiziell geschlossen (bzw. nur noch zum Lesen geöffnet).
Brigitte hatte ja die Philosophie von Urkost in Naturkost umbenannt, um sich vom verblichenen Konz abzugrenzen, dessen Heiligenschein ja kurz vor seinem Ableben ja selbst in Urkostkreisen viel von seinem Glanz verloren hatte (unter anderem, weil man ihn beim Verspeisen von *keuch* Leberkäse gefilmt hatte).
Brigitte macht weiter ihre Rohkostpropaganda in ihrem Blog, verdient gelegentlich ein Heidengeld mit ihren Seminaren... und sie hat auch ein Kampflied getextet. XD
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#42421 Ja, das war das Comicforum 8D

Vielen Dank für die schnelle Antwort =)
Wow, endlich weiß ich was los war, es ist schon frustierend wenn eine Reihe, die einen gefallen hat, abgebrochen wird. Umso frustierender wenn man nicht den Grund erfährt warum.

Ob Schätzchen abgezeichnet hat, kann ich nicht beständigen (anders bei den Zeichner Nils Marx (Naglayas Herz); Ohne Scheiß, ich kann Dir sagen, aus welchen Artbooks/Künstler er sich "inspiriert" hat *hust Urushihara hust). Obwohl von Inspiration kann kann nicht mehr sprechen.

Allerdings haben Autumn und Dandelion eine frappierende Ähnlichkeit mit Rio und Lilica (Burn Up Warrios). Ob WI nun eine "Fanfiction" von Burn Up Warriors war, oder Schätzchen den Stil gefallen hat und deswegen den Stil übernohmen hat, weiß Schätzchen allein.

Natürlich ist das nicht motivierend wenn man negativen Feedback kriegt, aber hat erlebt wohl jeder professioneller Zeichner.

Er hatte also schon nach Band 1 Starallüren? Achherrje, das ist ja übel. Böse Zungen könnten behaupten, es lag an seiner Verbindung zu Mangaszene bezw. von dessen Crew; Die waren ja von seinen Zeichnungen sehr begeistert (sie haben auch zwei Werke von ihn als Cover verwendet uws.).

Schade, dass er sich wegen Korrekturen so quer gestellt hat; Die Geschichte um Autumn und wer sie wirklich war hat Lust auf mehr gemacht, aber anscheinend gehöre ich wohl zu den wenigen, die nach Jahren auf die Fortsetzung gewartet haben und ich versteh da EMA wenn sie dann ein Schlußstrich gezogen haben.

Hm, das mit Utopian Artist(s) hab mich auch schon gewundert. Vielleicht hat ihn jemand geraten, so zu tun als wäre es ein Team, weil professionell und so. Kein Plan.

Mal ein wenig Off Topic: Kann es schein, dass deutsche, männliche Mangaka recht kurzatmig sind? Mit Robert Labs war auch das Gleiche; Er hat sich stylisch verdammt weiter entwickelt, aber ihn ist auch die Luft nach kurzer Zeit ausgegangen.
Dass Sascha Marx sich von Urushihara und anderen "inspirieren" ließ, ist auch ziemlich offensichtlich, ja (ich hab ja viel von Urushihara im Schrank stehen), aber bei Sascha Schätzchen wurden da auch einige recht bekannte Sachen als Vorbild identifiziert. (Ich hab sie mir nur nicht wirklich gemerkt. ^^; )

Ich würde nicht sagen, dass männliche Mangaka da allgemein kurzatmiger wären als die weiblichen, da gibt es ja auch viele, die über ein, zwei Bände nicht hinauskamen. (Was bei Robert Labs etwas kurios war, war natürlich dieses Gehüpfe zwischen Manga und Comic und dann wieder zurück, obwohl er beim Sprung zum Comic noch davon redete, wie scheiße beschränkt der Mangastil eigentlich ist. Und dann hatte er Tokyopop ja noch richtig schön im Regen stehen lassen. ^^; )
Das große Problem für deutsche Zeichner ist natürlich, dass die Honorare (entsprechend der sehr beschränkten Verkaufszahlen) so gering sind, dass sich die Arbeit kaum lohnt und deswegen kaum jemand Vollzeit an so einem 180-Seiten-Band arbeiten kann. Eine Karriere nur als Mangazeichner, das kann man halt vergessen, also machen viele das nur nebenbei. Und wer hauptberuflich Illustrator oder so wird, der wird sich natürlich auch überlegen, ob er eher Auftragsarbeiten für Werbung etc. macht und innerhalb von zwei Tagen mehrere hundert Euro verdient oder ob er ein Dreivierteljahr an einem Mangaband arbeitet und dafür um die 3500 Euro bekommt, womit er nicht mal seine Miete für die Zeit bezahlen kann. Selbst Alex Völker, die nun erstaunlich dauerhaft dabei ist, profitiert sicherlich eher von ihren Mangas als Werbung für ihre Zeichenkurse etc. als direkt vom Honorar des Verlags.
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#42415
Klar, ich sagte ja nicht dass die Regel keinen Sinn hat. Die Gefahr, dass wir dadurch eine neue Weimarer Republik ist aber dank vieler anderer Mechanismen in unserer Verfassung so gering, dass man sich wirklich fragen kann, ob die Hürde wirklich so notwendig ist.

Im Vergleich zu diesen 30%-Ja Regelungen ist also das Gefahr/Schutz-Verhältnis deutlich schlechter.
Na ja, die Weimarer Republik an sich würde es nicht geben, aber es gibt so nichts in der Verfassung, was eine stabile Regierungsbildung befördern würde. Und da sehe ich diese Gefahr schon, die durch die 5-Prozent-Hürde deutlich reduziert wird. Ich meine, wir werden in Zukunft trotz dieser Hürde häufiger das Dilemma erleben, dass 2-Parteien-Koalitionen keine stabile Bundestagsmehrheit hätten und damit keine Regierung bilden könnten, aber das wäre ohne die 5-Prozent-Hürde sicherlich schon oft passiert.
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#42412
Vernünftig? Diese Rede soll vernünftig sein? Manche Leute haben echt jeglichen Realitätsbezug verloren.

Und natürlich muss in der Rede auch noch "Muh Christian values!" drankommen. Jaha, jeder der damit ankommt ist ein "bigot". Sollen wir demnächst anfangen 2000 Jahre Leibeigenschaft und Frondienst zu feiern? Oooooooh, richtig, nicht diesen Teil des Christentums. Lasst uns ein wenig die Torpfosten verschieben, dann kann man auch reinen Gewissens behaupten, dass Deutschland auf den Prinzipien des Christentums basiert. Kleiner Hinweis für alle, die das vernünftig finden: Es hat bis zur Einführung eines auf Kants Ideen basierenden Strafrechts gedauert, um die Todesstrafe bei uns abzuschaffen und endlich von dem Rachegedanken loszukommen.
Ich bin beleibe kein Linksradikaler oder gar Linksextremer, aber Leute die im Geschichtsunterricht 'ne 6 hatten, sollten sich wohl kaum zur Geschichte "ihrer" Kultur äußern, nur um sich dann aufzuregen dass sie als scheinheilig bezeichnet werden...

TL;DR: Die Rede ist inhaltlich vollkommener Bullshit, praktisch SJW-Scheiß invertiert. Lustigerweise sieht man hier auch wieder die Hufeisentheorie in Aktion, beide Extreme nähern sich so dicht an, dass man bald keinen Unterschied mehr sehen kann...
Ich hab ja die Vermutung, dass der Bezug auf die "christlichen" Werte (obwohl man eigentlich nur die meint, die man jetzt selbst hat) deswegen so geschieht, um ein Gegenstück zu den islamischen Werten zu haben, welches sich ebenfalls auf eine religiöse Grundlage bezieht, weil es heutzutage ja immer noch der Normalfall ist, dass jeder Humbug respektiert wird, sobald er religiös begründet wird, und anderes ohne diese religiöse Komponente wird gerne mal etwas abschätzig behandelt. Dieser Rückgriff aufs Christentum aus diesem Grund passiert sicherlich meist aber nicht bewusst.
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Ich habe das hier gefunden, vielleicht interessiert es dich: Link 1, Link 2
Wenn man so den Trend vor der Industrialisierung anguckt, bestätigt sich das, was ich mal gelesen hab: Ohne die vom Menschen verursachte Erwärmung würde die Erde vermutlich eher kühler werden. kratz.gif
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Klopfer! Oh mächtiger Hase, was hecken diese Mümmelmänner aus?
Oh, das. Da konzentriert man nur die mentalen Energien, zur Beschwörung vom großen... zensur.gif Ich meine, ich weiß nichts und ich werde nichts sagen. 154218d4.gif
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#42424

Sei nicht so Kitschig, Kitschi Kitsch!

Liebe Grüße:
Waldi
Einfach ganz relaxt ein Liedchen pfeifen, dann ist alles nicht mehr so schlimm. ^^
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#42417

Heißt das, wir sind alle verloren? *Panik*

Liebe Grüße
Kitschi
Ja, aber hattest du noch irgendwas Wichtiges vor? fragehasi.gif
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#42418
Ist das denn die Aufgabe des Kabaretts? Wissen vermitteln und auf politische Diskussionen vorbereiten? Das sehe ich eher als Nebeneffekt, obwohl Pispers ja den Anspruch hatte, akkurat zu sein. (Mir fällt gerade das Schlagwort für diese Form des Kabarett nicht mehr ein. "Die Anstalt" macht das auch.)
Es ist nicht generell die Aufgabe des Kabaretts, aber bei der Form des Kabaretts, die sehr darauf bedacht ist, mit Quellen zu arbeiten (wie eben Pispers, Die Anstalt oder auch die heute-Show), müsste es eigentlich dazu gehören, denn es bringt ja nichts, wenn das Bild, welches man "vom Feind" aufbaut und über das man (durch Benutzung seiner Quellen) vermittelt, es wäre realistisch, dann doch nur eine extrem auf blöd gemachte Karikatur ist. Da ist ja dann keine Kunst dahinter, das zu demontieren, wenn es eh nur so eine Pappfigur ist, die mit der Realität nichts zu tun hat. Wenn ein Kabarettist einen aufklärerischen Anspruch hat, sollte er tatsächlich auch aufklären.
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#42412 Der Dalai Lama hat sich übrigens nun auch als Mitglied von Hydra geoutet. huh.gif
XD.gif Ich fand's interessant, dass das auf vielen Medienwebsites nur zögerlich erwähnt wurde. Selbst die FAZ, die das Interview selbst geführt und in der Print-Ausgabe veröffentlicht hat, hatte das erst relativ spät online gestellt, nachdem z.B. die HuffPost berichtet hat.
Ich kann mich aber erinnern, dass der Dalai Lama schon in den letzten Jahren in Italien von Begrenzungen geredet hat und an anderer Stelle auch sagte, dass er z.B. in Tibet eine chinesische Mehrheit nicht dulden kann. Da haben dann viele das auch ignoriert oder versucht, das so zu drehen, dass er das gar nicht gesagt hätte.
Solche Sachen, die nicht ins Bild passen, welches der Normalbürger vom Dalai Lama hat, werden meist ein bisschen unter den Tisch gekehrt. Er hatte ja auch positiv über Kernkraftwerke geredet, was in Deutschland auch wenig erwähnt wurde.
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Hi Klopfer,
Beim durchstöbern von alten Mangas hab ich den Manga "Without Identity" von Sascha Schätzchen wieder gefunden und wollte wissen, ob Du eventuell weiß, was da im Hintergrund abgelaufen ist. Warum ich Dich ausgerechnet frage? Na, weil Du der allwissende Klopfer ist ;P

Scherz beiseite: In den Thread (Ema Forum) zu WI bin ich auf Deinen Nickname gestoßen und vermute mal, dass Du es bist (oder ein böser Doppelgänger).

Ich hoffe, Du kannst mir da weiterhelfen, weil Google bringt leider nichts gescheiteres, weder was über Schätzchen, Utopian Artists oder von WI und als Fan (ja, ich mochte den Stil und die Story klang vielversprechend) wüßte ich gerne warum die Reihe abgebrochen wurde. Ich finde auch keine Artworks oder sonst irgendwelche Hinweise. Es ist so als hätte sich der Zeichner im Luft aufgelöst wie ein Outrider nach einen Treffer =(

Danke im Vorraus
Wenn's im Comicforum war: Ja, das bin ich. ^^

Hm, ist schon eine ganze Weile her. Das Hauptproblem war eigentlich, dass er einfach mit dem dritten Band nicht zu Potte gekommen ist. Band 2 kam (nach Verzögerungen) 2005 raus, Band 3 war 2008 noch nirgends in Sicht, und da hatte EMA dann gesagt: "Es lohnt sich nicht mehr, da noch zu warten, es hat sich eh schon nicht so super verkauft, und wenn es noch länger dauert, werden noch weniger Leute gespannt auf den dritten Band sein." Da müsste der Vertrag für Band 2 auch schon langsam abgelaufen sein, den Band konnte man zu der Zeit also auch nicht mehr länger verkaufen. (Und für eine Vertragsverlängerung noch mal zu zahlen, wäre nicht wirtschaftlich gewesen, weil man eh schon viel draufgezahlt hat.)

Wenn ich mich recht erinnere, hatte Sascha Schätzchen in diesen Jahren dann auch angefangen, als Lehrer (? kratz.gif ) zu arbeiten, was ihn nicht unbedingt fleißiger machte, so mangamäßig gesehen. Gewisse Anschuldigungen, dass er manches abgezeichnet hätte, haben ihn vermutlich auch nicht motiviert. Es war wohl auch nicht so leicht, mit ihm zusammenzuarbeiten, er mochte Korrekturanmerkungen aus der Redaktion dem Vernehmen nach überhaupt nicht. Ich hab ihn nur einmal selbst getroffen (nach der Veröffentlichung von Band 1), aber man merkte ihm schon Star-Allüren an. Er zeigte sich dann auch nur mit Sonnenbrille, so ganz auf cool gemacht.

Ein bisschen rätselhaft finde ich die "Utopian Artist(s)"-Sache immer noch. Als ich 2001 zum ersten Mal EMA besuchte (mit ein paar anderen Leuten), zeigte der damalige Verlagsleiter uns die Bewerbungsmappe. Da war der Vertrag wohl gerade frisch unterschrieben. Da hieß es auch noch, es wären zwei Leute. Als der erste Band rauskam, war es plötzlich nur noch ein Utopian Artist, nämlich Sascha Schätzchen, der dann auch viel offener seinen richtigen Namen angab. Ich hab keine Ahnung, was da in der Zwischenzeit passiert ist oder ob er bei seiner Bewerbung nur so tat, als wäre es ein Team, aber es war alles ein bisschen merkwürdig.
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#42336 Man könnte natürlich den Bereich nur für VIP und ab 18 Mitglieder freigeben. Dafür dann einen Preis ausloben für die freizügigsten Bilder oder so?
Schöne Bilder wären mir wichtiger als möglichst freizügige, aber ich hab ehrlich gesagt auch keine besonders erfreulichen Erfahrungen gemacht, was das Ausloben von Preisen angeht. Da war die Resonanz meist extrem schwach, selbst wenn das, was getan werden sollte, eher popelig war (und bei weitem nicht so aufwendig wie gute Fotos zu machen). Deswegen hab ich auch länger keine Verlosung mehr gemacht, weil sich da eh nur eine Handvoll Leute meldet.
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Meiner Meinung nach ist die Verabschiedung der Armenien-Resolution richtig. Dabei meine ich nicht, dass man Hr. Erdogan jetzt unbedingt mal Kante geben muss (was sicherlich nötig ist, aber: anderes und falsches Thema) sondern eher, dass es hoffentlich dem Begriff und Verständnis von "Völkermord" ein bisschen mehr Profil verleiht. Denn welcher Vogel hat sich bitte die UN-Definition für Völkermord ausgedacht?!? Wieso kann es sein, dass die Gegner der Resolution mit Hilfe eben dieser Völkermorddefinition gegen den Beschluss des Bundestages argumentieren können? Da ist doch irgendwas gewaltig schief gegangen...
Heute Mittag habe ich im DLF tatsächlich einen Gegner der Resolution hören müssen, der die damaligen Eregnisse als "Umsiedlung der armenischen Bevölkerung" bezeichnete und dass es dabei zu "gegenseitigen Massakern" gekommen sei. Was haben denn bitte bis zu 1,5mio Tote mit "Umsiedlung" zu tun?
Zudem wurde argumentiert, dass es im WW1 ja auch armenische Regimenter gegeben hätte, die auf Seiten Russlands gegen die Türkei aufmarschiert wären. Aber in wie weit rechtfertigt das bitte diesen Massenmord an der Zivilbevölkerung?

Bitte nicht falsch verstehen, mir geht es nicht um die Türken oder Armenier oder die spezielle Rolle der Deutschen. Eher darum, dass ich kein Verständnis für Personen habe, die das derart umfangreiche Abschlachten von Menschen auch noch rechtfertigen wollen. Es muss doch eigentlich in der breiten Masse der Menschheit ein Unrechtsgefühl gegen solche Untaten und ein Mitgefühl mit den Opfern vorherrschen. Davon ist in solch politischen Diskussionen aber nicht viel zu spüren. Wo ist das geblieben? Sind wir als Gesellschaft schon so abgestumpft?
Ich hab die Argumentation nicht gelesen, auf die du dich beziehst, von daher kann ich sie nicht beurteilen. Ich hab die UN-Definition von Völkermord nur überflogen und kann jetzt so auch nicht erkennen, woran man jetzt konkret Kritik festmachen will. Da fehlt mir jetzt vielleicht auch die Fantasie.

Man muss ein bisschen nachvollziehen können, woher diese Motivation kommt, den Völkermord zu relativieren. Wer (wie viele Türken) seine nationale Identität auch zum großen Teil daraus schöpft, dass das eigene Volk immer ehrenvoll gewesen sei, für den ist so eine Anschuldigung fast so, als würde man seine Eltern beleidigen. Das betrifft einen Punkt, der ihnen ganz persönlich für das eigene Selbstverständnis und Selbstbewusstsein wichtig ist und der ihnen viel näher steht als das abstrakte Bild von einer Menge Leute, die vor 100 Jahren gestorben sind und die man gar nicht kannte. Es ist also eine Verteidigungsreaktion.
Dass man die Opfer nur abstrakt wahrnimmt, ist an sich aber auch nicht so überraschend: Der Völkermord an den Hereros (der von der Bundesregierung auch erst letztes Jahr anerkannt wurde) ist für uns auch eher ein geschichtliches Faktum, aber eine wirkliche persönliche Betroffenheit haben wir doch eher nicht. Die Opfer des 30-jährigen Krieges sind für uns noch viel eher nur eine abstrakte Idee. Vom Kopf her wissen wir natürlich, dass das alles Menschen waren (tw. unsere Vorfahren), aber vom Herzen her haben wir für sie nicht mehr Mitgefühl als für eine Märchenfigur.

Generell find ich es aber auch gut, wenn man in politischen Diskussionen die Emotionen rausnimmt. Wie ich schon in anderem Zusammenhang mal sagte: Jeder hat Emotionen, deswegen kann man damit nicht argumentieren, weil man dem anderen nicht einfach sagen kann, er solle seine Emotionen runterschlucken, um die zu akzeptieren, die man selber offenlegt. Kurz gesagt: Je emotionaler man selbst wird, desto emotionaler wird der andere, und am Ende hat man nichts gewonnen, sondern nur die Ressentiments noch angefüttert. So entstehen Fehden. wink.gif
Wenn man sich dagegen auf objektive Kriterien einigen kann, anhand derer man die jeweiligen Positionen festmachen und überprüfen kann, ist viel mehr gewonnen. Sagen zu können, etwas ist ein Völkermord, weil objektiv die Kriterien A, B und C zutreffen, die man anhand der Fakten X, Y und Z belegen kann, ist eine weitaus bessere Grundlage für eine Aufarbeitung, als zu sagen, es wäre ein Völkermord, weil man das Töten von Menschen an sich so furchtbar gemein findet (und so quasi andeutet, jemand wäre ein Unhold, wenn er nicht mit dieser Einschätzung übereinstimmt).
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Was hälst Du davon, dass Volker Pispers wohl (vorläufig) aufgehört hat?
Ist okay, er war ja lange genug auf der Bühne aktiv.
Ich muss auch sagen, dass es mir nicht sonderlich gefiel, als er aufhörte, neue Programme zu machen, sondern "Bis neulich" ständig aktualisierte und änderte. Fand ich nicht so gelungen. Und Pispers hat natürlich insgesamt das Problem gehabt, dass er immer predigender rüberkam und gleichzeitig noch weniger auf Argumente einging, die gegen die Meinung, die er vermitteln wollte, sprachen. Er konnte seine Haltung immer relativ gut belegen (wenngleich er öfters einige Verbindungen nur behauptete, ohne sie zu unterfüttern), aber während sich sein Publikum immer verdammt gut informiert fühlte, wenn es seine Veranstaltungen verließ, hatte ich nicht das Gefühl, dass man nach zwei Stunden Pispers für eine Diskussion mit dem politischen Gegner fitter wäre. Das ist aber das Problem bei vielen Kabarettisten.
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Hilfe, warum drehen alle Leute durch?

Liebe Grüße
Kitschi
Chemtrails! 04a97f13.gif
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#42350 Sind solche "kritischen" Beiträge gemeint wie hier oder hier oder hier erwähnt?

Mich nervt es wie Leute Zensur schreien, wenn tatsächlich erlogenen Berichte oder Hetzbeiträge und Kommentare in denen wortwörlich steht, dass Menschen wahlweise vergast, verbrannt oder erschossen werden sollten, gelöscht werden. Was hat das mit kritischen Beiträgen zu tun? Sorry aber die Art wie die Frage gestellt wurde geht gar nicht. Damit möchte ich nicht behaupten das es keine Vergewaltigungen oder Diebstähle oder sonstiges geben würde, aber zu behaupten, dass Beiträge über tatsächliche Taten auf Facebook zensiert werden ist ne ziemlich steile These (siehe Köln oder jetzt Karneval der Kulturen) und der Rest ist dunkelbraunes Gelaber.

Alibi-Frage: Was glaubst würde ein Präsident Trump machen? Normalisiert er sich und lässt sich von Beratern leiten oder bleibt er bei seinen kruden Wahlversprechen?
Ich weiß nicht, welche Beiträge Facebook alles gelöscht hat, weil ich - wie schon häufiger erwähnt - solche Sachen überhaupt nicht in meinem FB-Feed sehe. Ich halte es daher nicht für ausgeschlossen, dass auch Beiträge zu echten Vorkommnissen gelöscht wurden, weil z.B. die Kommentare dann extrem radikal und rassistisch wurden und das dann einfacher ist, den ganzen Thread zu löschen, als immer wieder neue Einzelkommentare löschen zu müssen. Es gibt ja nun auch an echten Meldungen z.B. über sexuelle Übergriffe durch Migranten keinen Mangel. (In einem der letzten SPIEGEL-Ausgaben war ein Artikel über einen Journalisten, der sich in den AfD- und Pegida-Kreisen bewegte, weil er wissen wollte, wie die so ticken, und dabei stellte er auch fest, dass die meisten Meldungen über Flüchtlinge, die da in diversen Gruppen verteilt wurden, gar nicht gefälscht waren, sondern tatsächlich von renommierten Medien stammten.)

Wie man bei Obama wieder gesehen hat, ist auch ein US-Präsident nicht allmächtig, das wird ihn schon daran hindern, alles nach seinem Gusto zu tun. Er wird auch schnell feststellen müssen, dass andere Länder nicht hüpfen werden, nur weil Präsident Trump das gerne so hätte, das wird auch das Aufkündigen internationaler Abkommen nicht ganz so leicht machen, wie er es darstellt. Es wird ihm daher nichts anderes übrigbleiben, als kleinere Brötchen zu backen, aber ich bin durchaus auch skeptisch, dass er es schaffen würde, sein Ego nach hinten zu stellen und besonnen zu handeln. So funktioniert Trump nicht. Wenn Trump eine Idee hat, versucht er sie durchzusetzen, und wenn sie nicht funktioniert, dann versucht er, sie aus dem kollektiven Gedächtnis zu tilgen, indem er sie nie wieder erwähnt. Das wird ihm in der Politik so nicht gelingen, aber er ist auch zu sehr von sich eingenommen, um sich zu ändern. Der wird in der Hinsicht ein bisschen wie der Jelzin werden (nur ohne Alkohol), immer wieder Grund für eine Peinlichkeit.
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#42406
Die 30%-Regel ist aber auch nicht einfach nur doof, sondern basiert auf der Tatsache, dass zu Volksentscheiden kaum jemand seinen Hintern in Bewegung setzt um zu wählen. Es müssen also nur 30% aller Wahkberechtigten mit dem Entscheid übereinstimmen, weil man damit rechnen muss dass nicht einmal 60% aller Wahlberechtigten überhaupt aufkreuzen - wenn es sich also nicht gerade um die Abstimmung über Reichtum für alle handelte, (*chrchrchr*) wäre es unmöglich bei normalen 50%-Bedingungen oder gar Zweidrittelmehrheiten irgendwas durchzubringen.

Wenn man sich in Berlin z.B. die Entscheide zum Flughafenfeld oder zur Rückverstaatlichung des Wassers anschaut, dann sieht man auch sehr schnell, dass diese Regelung durchaus Sinn und Berechtigung hat - mehr als unsere 5%-Hürde im Bundestag.
Die 5-Prozent-Hürde im Bundestag würde ich auch nicht als sinnlos bezeichnen, die ist ja schon als Lehre aus der Weimarer Republik eingeführt worden. Und wenn ich mir anschaue, dass in Italien, das keine 5-Prozent-Hürde hat, seit Kriegsende 27 Ministerpräsidenten und 63 Kabinette regierten, dann bin ich doch ein bisschen froh, dass die 5-Prozent-Hürde ein bisschen dafür sorgt, dass die Regierungsbildung ein wenig stabiler sein kann.
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Moin,

Weißt du, was man gegen schlechtes Gewissen machen kann? Nur ist gestern eine Katze vor's Auto gelaufen, ich konnte die Bremse nicht mal antippen, so schnell ging das. Ich Frage mich, ob Sure so ein geliebtes Familienmitglied war, eure drin Stoppel, ob vielleicht jemand weint, was sie ihren Besitzern wohl bedeutet hat. Der Anblick war schrecklich, die lag tot auf der Straße mit wir aufgerissenen Augen und starrte mich an, als ich sehen wollte, ob sie noch lebte. Aber ich konnte nicht mehr reagieren, ich war nicht zu schnell, im Gegenteil, sondern zu langsam, da ich kurz vorher einbog, fuhr ich 50 bei erlaubten 100 und war an beschleunigen, trotzdem fühle ich mich beschissen. Da es um den Dreh Mitternacht war, habe ich nur die Polizei gerufen und nicht den Besitzern Bescheid gegeben, aber die Polizei meinte nur: “Na und, eine Katze weniger, fahren Sie einfach weiter, für so was haben wir keine Zeit, und den Notruf dafür anzurufen geht ja sich gar nicht. Gegebenfalls Soll ich noch mal drüber fahren, falls das Tier noch lebt, um es zu erlösen. Zinn Glück war es schon tot, denn das hätte ich nicht gekonnt. Sound nur Trost. Naja, ich fahre jetzt gleich zu den Besitzern in mein Beileid auszudrücken. Was wurdest du an meiner Stelle machen?
Du kannst eigentlich nicht mehr machen, als aufrichtig dazu zu stehen, damit du sagen kannst, dass du alles getan hast, was du konntest. Gerade wenn der Tod nicht deine Schuld war, weil die Mieze dir einfach vors Auto gelaufen ist, ist es gut, wenn du auch im Nachhinein sagen kannst, dass du im Anschluss keinen Fehler gemacht hast. Das wird dir vermutlich noch lange auf dem Herzen liegen, aber je reiner dein Gewissen ist, desto eher wirst du damit im Laufe der Zeit auch zurechtkommen. smile.gif
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Deine Meinung hierzu?
Nun ja, Thilo Sarrazin sollte man vll. nicht durch die Bezeichnung als renommiertem Zentralbanker einen Nimbus in seiner Analyse verleihen, den er hierzulande gar nicht hat.

Die Mängel des Gesetzes, die im Artikel genannt werden, sind zweifellos da. Und wir haben tatsächlich ein Problem, Strafen auch durchzusetzen, ebenso wie Ausweisungen (die oft schon daran scheitern, dass diejenigen, die man ausweisen will, untergetaucht sind). Wir tun uns ja offensichtlich schon schwer damit, wie man mit den Ehen nach Scharia umgehen soll, in denen ein Mann mehrere Frauen hat oder gar mit sehr jungen Mädchen "verheiratet" ist. Und natürlich haben wir auch ein Kostenproblem, wenn wir allein wegen der Flüchtlinge bis 2020 Kosten von 94 Milliarden zu erwarten haben.
Der Flüchtlingsdeal mit der Türkei ist natürlich eine Farce, für jeden, den sie zurücknehmen, müssen wir einen Syrer abnehmen, aber die Türken schicken uns auch nur diejenigen, die schlecht qualifiziert sind, was im Endeffekt heißt: wenig Aussicht darauf, dass sie in absehbarer Zeit selbst für ihren Lebensunterhalt sorgen könnten.

Der Staat muss stärker das durchsetzen, was rechtlich vorgesehen ist, wenn der Asylstatus versagt wird, ansonsten zerbricht das Vertrauen der Bürger in den Staat und die Neuankömmlinge können keinen Respekt für dieses Land entwickeln, wenn es sich nicht durchsetzen kann und offenbar viele Sanktionen für unwichtig hält. Der Staat muss auch dafür sorgen, dass wir generell ein Einwanderungsrecht kriegen, welches ihm die Werkzeuge in die Hand gibt, diejenigen Einwanderer auszusuchen, die wir brauchen.
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Warum ist einer der Erzbösewichte Marvels plötzlich einer der vernünftigsten Charaktere in Comics?

Zur Info: Redskull ist der Erzfeind Captain Americas, ein ehemaliger Nationalsozialist und Anführer der Organisation Hydra. Im neuen Comic hält er eine (inhaltlich vollkommen korrekte) Rede, in der er über die Flüchtlingskrise spricht. Dabei werden viele Punkte, die auch Rechtskonservative/populisten vertreten, angesprochen. Captain America outet sich auch noch als Hydraagent (sorry, spoiler biggrin.gif ) womit wohl auf Donald Trumps Populismus hingedeutet wird. Nochmal: Captain America, der sein Leben lang gegen Redskull kämpft, und im Zweiten Weltkrieg gegen die Nazis, IST AUF DER SEITE REDSKULLS.

Der Autor (übrigens politisch sehr aktiv) will wohl damit sagen: Wer die Vergewaltigungen, Raubüberfälle und Morde durch Flüchtlinge anspricht oder die Grenzen seines Landes schützen will, ist ein Nazi. Wer für Donald Trump (seinerseits natürlich ein neuer Hitler) stimmt, ist ein Nazi.

Was ist deine Meinung zu all dem, Herr Klopfer? peinlich.gif

Bevor ich es vergesse: HEIL HYDRA!
Na ja, ich würd jetzt auch die Redskull-Rede nicht wirklich als vernünftig bezeichnen, das ist schon ein - vorsichtig ausgedrückt - extremes und einseitiges Bild, welches er da von den Einwanderern zeichnet. Auf der anderen Seite ist es natürlich auch bedenklich, wenn Leute wie Trump, die der Migration eher skeptisch gegenüberstehen, dann einfach pauschal als Nazis bezeichnet werden, selbst wenn es nur so durch die Blume passiert. (Hab letztens irgendwo einen Artikel gelesen, in dem Politikwissenschaftler analysierten, ob Trump ein Faschist wäre, und alle waren sich einig, dass er zwar ein Rechtspopulist, aber kein Faschist wäre, weil Faschismus die grundsätzliche Ablehnung der Demokratie bedingt, wofür es bei Trump keinerlei Anzeichen gibt. Fiel mir nur so ein.)
Dass Captain America jetzt zu Hydra gehören soll, ist schon eine extrem bizarre Wendung, ich kann mir jetzt auch nicht vorstellen, wie das wieder elegant aufgelöst werden soll, ohne eine lahme "Ich hab nur so getan"- oder "Ich stand unter Drogen"-Erklärung aus dem Hut zu zaubern. kratz.gif
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#42410
Dass die Leute Union wählen, zeigt doch dass sie nicht soooo blöd sind. Denn egal was die SPD alles tolles erzählt-diese Partei ist die Unwählbarste überhaupt, und da ist völlig egal aus welcher Schicht du kommst! Man stelle sich vor: Wir haben eine Nahles, die nie in ihrem Leben gearbeitet hat, und auch sonst außer Baumschmusen nicht wirklich was vorzuweisen hat, als Arbeitsministerin. Das Spitzenpersonal der Grünen und SPD ist derzeit komplett für die Tonne. Mit der Linken wollte bis dato niemand auf Bundesebene regieren, also bleibt nur das schlimmste zu verhindern, also haben die Leute die große Koalition und damit Stillstand gewählt! Nichts tun ist immernoch besser als das Falsche zu tun. Merkel bleibt wohl noch einige Jahre im Sattel, darum ist es im Grunde auch egal, was man nächstes Mal für ein Kreuz wählt. Kreuzt ruhig AFD an, dann bleiben etwas weniger Parteienfinanzierung und Sitze für SPD/CDU übrig.

Die Leute wissen auch sehr wohl, was in der Pflege so abgeht, Bloß je mehr die Medien drüber berichten umso schlimmer wird das! Niemand wählt nen Beruf, bei dem man Tag und Nacht hört, wie scheiße es dort zugeht. Es fehlt an Personal aber es fehlt auch an Geld und unser derzeitiges Gesundheitssystem scheint mehr Geld für Pfleger und Krankenschwestern nicht zuzulassen. Normalerweise müsste der Preis ja mit der Nachfrage steigen, aber dieses marktwirtschaftliche Prinzip muss wohl irgendwer mal in der Gesundheitsbranche außer Kraft gesetzt haben. Vielleicht war es die SPD?
Die Unfähigkeit der SPD erklärt nicht, wieso es klüger sein soll, die CDU zu wählen, zumal ja ein großes Handicap der SPD ist, dass sie in vielen Dingen einfach das macht, was die CDU will, und somit ihr eigenes Profil immer weiter geschwächt hat. Viele der Versäumnisse, die derzeit das Land plagen, kann sich die CDU noch viel mehr an die Backe kleben als die SPD, weil die CDU ja seit 2005 Regierungsverantwortung hat. Hat auch seinen Grund, wieso die schlechte Regierungsarbeit (neben der Steuerpolitik) dazu geführt hat, dass Deutschland nicht mehr in der Top 10 der wettbewerbsfähigsten Länder ist.

Dass die Löhne in den Pflegeberufen trotz Mangels nicht steigen, liegt schlicht und einfach daran, dass hier die Gesetze des freien Marktes nicht wirken, da die möglichen Einnahmen begrenzt sind und daher auch die Kosten nicht unbegrenzt steigen können. Es lohnt sich für die Pflegebetriebe nicht, die Löhne zu erhöhen, weil sie dadurch nicht unbedingt proportional mehr Geld einnehmen. Der Haken bei Pflegeberufen ist nun mal, dass jeder Pfleger zur gleichen Zeit nur für einen "Kunden" arbeitet, das skaliert also nicht. (Das ist anders als z.B. bei einem Programmierer, dessen Programm Tausende oder gar Millionen mal verkauft werden könnte.) Nun kann ein alter Mann, der 8 Stunden Pflege am Tag braucht, nicht alleine über 1000 Euro im Monat aufbringen, um seinen Pfleger zu bezahlen, deswegen gibt es die Sozialversicherungen (in dem Fall die Pflegeversicherung), aber auch da sind natürlich die Einnahmen begrenzt, weil die Zahl der Einzahler und ihre Beiträge nicht unbegrenzt sind.

Ein Teil der Versäumnisse besteht eben auch darin, dass die Sozialversicherung nicht auf eine breitere Basis gestellt wird, zum Beispiel durch Umstellung der Krankenversicherungen auf eine Bürgerversicherung, die Einzahlungspflicht in die gesetzliche Rentenkasse auch für Beamte und Selbstständige und eine deutliche Anhebung der Beitragsbemessungsgrenze bei gleichzeitiger Deckelung der gesetzlichen Rente. Gerade eine Große Koalition könnte das durchsetzen, aber nein, davor scheuen alle zurück - gerade auch die Leute von der CDU/CSU, obwohl wir auf lange Sicht keine andere Wahl haben werden, wenn wir die soziale Marktwirtschaft auch in Zukunft noch behalten wollen. Es muss dafür gesorgt werden, dass Vermögen zurück in den einheimischen Wirtschaftskreislauf geführt wird und sich nicht nutzlos bei den Reichsten der Bevölkerung sammelt. (Eine gewisse Ungleichverteilung der Vermögen ist im Kapitalismus ja gewünscht, aber wenn die obersten 0,5 Prozent so viel Vermögen besitzen wie die ärmsten 90% der Bevölkerung, ist das einfach zu extrem.)
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#42381
Muss man nicht aber bei Demokratie immer davon ausgehen, dass im Zweifel der gewinnt, der am lautesten & überzeugendsten schreit, auch wenn das, was er sagt, völliger Bullshit ist? Wir sehen doch momentan schon, wie Dinge, um die man sich in Deutschland eigentlich kümmern müsste (nehmen wir als Beispiel mal den Pflegekräftemangel in Krankenhäusern, Altenheimen usw.) in den Medien kaum bis gar nicht thematisiert werden, und die Deutschen deshalb davon ausgehen, das sei überhaupt kein existentes Problem, während jeder Volldepp auf der Straße irgendeine Meinung zum Thema "Flüchtlinge" bringen kann, und zwar beängstigend oft eine im Sinne von "ja gegen den Gemüsehändler an der Ecke (der überhaupt kein Flüchtling ist oder so aber egal) hab ich ja nix, aber die ANDEREN, die da kommen...!!", weil uns das über die besagten Lautschreier doppelt und dreifach erzählt wird, und man monatelang kaum etwas anderes gehört hat (zumindest, wenn man sich nachrichtentechnisch auf BILDzeitung oder RTL als Quelle beschränkt hat, was viele ja nunmal tun)? Die Beeinflussbarkeit der Mehrheit ist schließlich ein Problem, mit dem die alten Griechen schon zu kämpfen hatten. :'D
Anderes Beispiel: Ich erinnere mich dunkel, dass es - vor Einführung des Mindestlohns - Umfragen gab, in denen weit mehr als 50 % der Deutschen einen Mindestlohn genauso vernünftig fanden wie viele eine Vermögenssteuer sinnvoll finden, wenn man sie einzeln unter vier bis sechs Augen fragt. Dennoch wählte man in den letzten Jahren (offensichtlich) vor allem die CDU als eine Partei, die beide Dinge lange Zeit extrem ablehnte (bis man dann feststellte dass man mit Mindestlohn Stimmen fangen kann). Offensichtlich ist es also recht einfach, mithilfe der Medien dafür zu sorgen, dass das Volk so oder so gegen etwas stimmt, was ihm (im Sinne von ihm, dem Volk) oder zumindest einer Mehrheit des Volkes wesentlich weiterhelfen würde, wenn es darum geht, in - einigermaßen - Glück und Sicherheit zu leben. Würdest du das noch als Demokratie bezeichnen? (Ist jetzt nicht angreifend oder OMFG DAS SYSTEM IST KACKÄÄÄÄ gemeint, sondern interessiert mich ehrlich. Immerhin - falls unsere Wahlen und so nicht alle grundmanipuliert sind *aluhut aufsetz* - HAT ja die Mehrheit entschieden. Nur... Dinge, die für viele Menschen nicht gerade günstig ablaufen. Haben wir überhaupt das Recht, jemandem sein Selbstbestimmungsrecht abzusprechen, wenn derjenige lachend in die Kreissäge springt? Aber das ist wohl 'ne andre Frage :'D)
Niemand lebt in einem Vakuum, und natürlich werden die Menschen von allerlei Dingen beeinflusst in ihren politischen Ansichten und Entscheidungen. Warum der Einfluss der Medien da jetzt schlimmer sein soll als z.B. der Einfluss der Eltern oder der Freunde, erschließt sich mir nicht so unbedingt.
Zudem findet Propaganda ja auf allen Seiten statt. Wenn man sich viele Zeitungen oder den öffentlich-rechtlichen Rundfunk angeschaut hat, wimmelte es da vor genauso bescheuertem Jubel darüber, dass die Ankömmlinge ja alle super ausgebildet oder kulleräugige Kinder wären, somit ausnahmslos eine Bereicherung für uns und alle, die da Probleme wittern, wären ja nur blöde Nazis. Die Wahrheit hat keine der beiden Seiten gepachtet und jede Seite hat versucht, die andere schlecht hinzustellen.

Natürlich soll in der Theorie die Möglichkeit zur Mitbestimmung auch dafür sorgen, dass die Bürger sich umfassend informieren und eine objektiv begründbare Entscheidung zugunsten ihrer Interessen treffen, aber diese Theorie ignoriert auch vollkommen die Psychologie der Menschen. Die Frage, ob das dann noch Demokratie ist, wenn Menschen so leicht beeinflussbar sind, dass sie gegen ihre Interessen stimmen, ist insofern überflüssig, als dass jedes System, in dem die Wahl gegen eigene Interessen ausgeschlossen wird, ja auch keine Demokratie sein kann. Also entweder gibt's Demokratie so oder gar nicht. Man muss halt mit dem Volk auskommen, was da ist, nicht mit dem, was theoretisch für eine Demokratie ideal wäre.
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Deine Gedanken zum Sahra Wagenknecht-Happening?

Jetzt machen sich die Linken schon gegenseitig fertig... facepalm.gif
Ja, meine Reaktion war auch ziemlich genau facepalm.gif
Ich bin immer wieder von neuem überrascht, wie energisch man bei politisch Linken auf eigentlich ganz selbstverständliche und vernunftbasierte Aussagen wie "Wer sich nicht benehmen kann, ist nicht willkommen" oder "Die Aufnahmekapazität Deutschlands ist begrenzt" reagiert. Das ist, als wenn dort der rationale Teil des Gehirns komplett überbrückt wird und der emotionale Teil dann Amok läuft.
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Hatte Hitler in den Jahren vor der Machtergreifung eine weitgehend negative Presse?

War er zu der Zeit für die Meisten ein Unberührbarer (ähnlich wie Donald Trump)?
Ich glaube, es ist schwierig, einen Politiker in der Endphase der Weimarer Republik zu finden, der keine weitgehend negative Presse hatte, weil die politischen Auseinandersetzungen und Positionen ziemlich giftig waren.
Ein Unberührbarer war Hitler allerdings nicht. Es gab zwar sehr viele, die ihn rundherum ablehnten und ihn für gefährlich hielten (was aufgrund des Hitler-Putsches keine Überraschung war), aber eben auch sehr viele, die ihn einfach für einen Emporkömmling hielten, den man leicht einbinden und kontrollieren könnte.
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#42401
Ich habe früher immer mal mit Lightroom gearbeitet, inzwischen bin ich aber nur noch bei Photoshop, was findest du denn im Lightroom leichter?
Ich bin immer mehr angekommen, weil ich es zu beschnitten fand, daher finde ich diese Meinung nun auch sehr interessant wink.gif
Zunächst sind die Einstellungen zu Kontrast, Belichtung, Tönung etc. an einer Stelle, deswegen kann man sie leichter aufeinander abstimmen, dazu solche Sachen wie Clarity, Dunstentfernung, automatisches Aufrichten, Vignettierung, was bei PS etwas umständlicher ist. Bei mehreren Fotos kann ich die Entwicklungseinstellungen eines Fotos einfach kopieren und automatisch auf die anderen anwenden, und weil die Bilder selbst ja nicht verändert werden, kann ich mit einem Klick mehrere Varianten eines Fotos erstellen und bearbeiten, ohne dass es viel Speicherplatz frisst.
Für komplexere Retuschen nehm ich immer noch lieber Photoshop, aber die Vorarbeit mach ich eigentlich immer in Lightroom. Die beiden Programme arbeiten ja auch gut miteinander zusammen und sollen sich nicht ersetzen, sondern ergänzen. ^^
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#42382 Als Schweizer habe ich eine gewisse Erfahrung mit direkter Demokratie und muss sagen: Oft sind es aber auch die Organisatoren, die das ganze (wohl aus mangelnder Erfahrung) etwas in den Sand setzen. Dinge wie diese 30%-Regel sind einfach komplett sinnlos - wenn schon Abstimmung, dann mit einer vernünftigen und fairen Mehrheitsregel.

Bezüglich Klopfers Einwand von impulsiven Entscheiden: Ein Volksentscheid muss ja nicht von heute auf Morgen eingeführt werden. Da ist grundsätzlich die Abstimmung nur mal ein Auftrag ans Parlament, ein Gesetz auszuarbeiten, wo man dann das gröbste korrigieren kann. Ich meine, wenn man die Todesstrafe einführt, dann ist sie da. Aber das Parlament könnte dann immer noch z. B. festlegen, dass sie nur bei vorverurteilten Mördern und schweren Vergewaltigern oder so angewandt wird. (Ausser man missbraucht das System - siehe Schweizer Durchsetzungsinitiative. Aber da war "Das untergräbt das geplante Verfahren" auch ein grosses Argument gegen die Initiative). Ausserdem geht es ziemlich lange, bis wir auch mal wirklich abstimmen. Wenn da zwischen dem Lancieren einer Initiative und der Abstimmung drei Jahre vergehen (kann schon mal passieren), dann spielen Gefühle eine kleinere Rolle. BZW die sind dann immer noch da und wichtig, aber es geht dann mehr um tiefe emotionale Meinungen, und nicht um "gestern wurde jemand ermordet und darum müssen wir jetzt ganz hart gegen Mörder vorgehen!".

Ausserdem könnten Volksentscheide ja einfach Referenden sein, also die Möglichkeit, zur Regierung "Nein" zu sagen. Damit kann meiner Meinung nach nicht viel verbockt werden, was ohne Volksentscheid nicht verbockt worden wäre - immerhin kann man ja nur den Status Quo beibehalten oder der Regierung folgen. Natürlich kann das immer noch übelst in die Hose, wenn der Status Quo Müll war, aber dann frag ich mich, weshalb der Vorschlag der Regierung nicht durchkam, wenn eine Veränderung ja offenbar so wichtig war.

Sind deine Vorbehalte gegen direkte Demokratie "ideologischer" Natur oder mehr nach dem Motto "gute Idee, aber funktioniert irgendwie nicht"?
Nee, ideologisch ist das gar nicht, ich glaub halt einfach nicht, dass es gut funktioniert, und was ich aus der Schweiz mitkriege, überzeugt mich bislang auch nicht, dass es besser funktioniert als die indirekte Demokratie bei uns.
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