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Hier beantworte ich Fragen, die mir die Besucher gestellt haben, die aber nicht häufig genug sind, um im FAQ aufzutauchen. Insgesamt wurden bisher 41063 Fragen gestellt, davon sind 65 Fragen noch unbeantwortet.
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Klopfer, was sagst du hierzu, stimmt es was da steht?
Nicht wirklich. Diese Gipfel sind wenig mehr als Theater, und am wichtigsten ist zum Abschluss eine gemeinsame Erklärung aller Teilnehmer, damit der Gipfel als Erfolg verbucht werden kann. Also wird immer schon vorher an einer Formulierung gefeilt, mit der jeder Teilnehmer leben kann. Diese Erklärung ist dann üblicherweise sehr weichgespült und sagt nichts Konkretes. Es kann sein, dass während des Gipfels auch mal gestritten wird, aber im Prinzip wird keiner auf irgendwas beharren, was die Erklärung am Ende gefährden würde und andeuten könnte, dass man sich nicht auf etwas einigen könnte. Das ist also nichts, was speziell auf diesen Gipfel zutrifft, und Merkel bestimmt auch nicht alleine, worum es bei dem Gipfel gehen soll.
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#43642
Ich hab jetzt mal nachgesehen, ob man diese Sachen wirklich auf Amazon bestellen kann... ich möchte nicht die Vorschläge der nächsten Wochen in meinem Postfach sehen. Warum hab ich das getan?
Gräm dich nicht: Jeder Entdecker muss lernen, Risiken einzugehen und Unangenehmes zu überwinden! 016.gif
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#43635

Ist nicht kackegal, wie es heißt? Müsste man dann nicht auch Grundsicherung sagen statt Hartz4? Meine Fresse, Probleme hast du^^
Wäre das dann nicht eher Arbeitslosengeld II oder Sozialgeld? kratz.gif biggrin.gif
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Wenn ich über dein Amazon-Partner-Dings einen Doppeldildo, einen Keuschheitskäfig, einen Ballgag und ein French-Maid-Kostüm bestelle, schlägt das irgenwie auf dich zurück?angsthasi.gif
Nein, aber ich würde gern ein Foto vom Maid-Kostüm mit Inhalt sehen (falls der Inhalt eine Frau ist). 07baa27a.gif
So etwas zu bestellen, ist übrigens schon ganz gut für mich, weil diese Sachen oft unter Gesundheitsprodukten einsortiert sind und ich dafür mehr Provision krieg.
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#43635
So wie du Schauergeschichten von verrückten "Kunden" (das sind keine Kunden, das sind Bittsteller, sie wurden einfach nur umbenannt) auf Lager hast, habe ich Schauergeschichten von der anderen Seite.

- Mehrfach völlig falsche Berechnungen angestellt, die erst nach Widerspruch korrigiert wurden
- 2x Unterlagen für eine völlig andere Person in der Post gehabt
- Termine 1-2 Tage vorher per Post, was meine Freundin immer sehr stresst, weil sie regelmäßige Therapeutentermine hat, die da häufig mit kollidieren und man sich weder vorher mit ihr abgesprochen hat, noch ihr das 2 Wochen im Vorfeld mitteilen konnte, damit sie das entsprechend organisieren kann.
- WG mit Freundin ohne Kind und getrennten Konten und getrennter Wirtschaftlichkeit, außer Lebensmittel und Wäsche, aber dennoch soll ich als nicht-Bezieher alle meine Daten offenlegen und mich nackig machen. Anschließend würde mir jeder erarbeitete Cent überm H4 Satz gestrichen und ich verdiene gerade mal knapp über 1000€ im Monat. Danke, da brauche ich dann auch nicht mehr neben dem Studium arbeiten gehen... aber hey, Studenten haben kein Anrecht auf H4, aber mir das verdiente Geld wieder wegnehmen ist kein Thema.

Wenn die Millionärin 1,2 Millionen € auf dem Konto hatte, ist die Sache damit ja eh gegessen. Das übersteigt den Freibetrag um etliches. Das sie damit vor Gericht gezogen ist, ist einfach nur ein Ausdruck von Dreistigkeit und Dummheit.

Insgesamt gibt es überall schwarze Schafe, aber das System ist in sich schon extrem menschenverachtend.
Ich kann durchaus verstehen, dass man ein bisschen schärfer nachguckt, wer wirklich bedürftig ist, weil es schließlich um Gelder der Gemeinschaft geht. Auf der anderen Seite sind gewisse Dinge (sehr kurzfristige Termine, verschlampte Formulare, unsinnige Weiterbildungsmaßnahmen usw.) auch damit nicht zu rechtfertigen.
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#43639
ch glaube nicht, dass die Homo-Ehe dem Grundgesetz widerspricht. Das Grundgesetz definiert die Ehe nämlich gar nicht. Da steht bloß, dass Ehe und Familie geschützt sein sollen.
Wenn der Herr Papier der Meinung ist, dass es dem Grundgesetz widersprechen würde, dann meint er ja eher die Interpretation, die bislang vom Bundesverfassungsgericht vertreten wurde und die sich an den Protokollen des Parlamentarischen Rats orientiert.

Die historische Auslegung ist aber eine genauso legitime Auslegungsmethode wie die wortwörtliche. Man sollte sich ja nicht nur stumpf am Wortlaut eines Gesetzes abarbeiten, sondern eben auch den Sinn und Zweck sehen, den der Gesetzgeber zu seiner Zeit dabei verfolgt hat.
Und wenn sowohl Gesetzgeber anno 1949 als auch BVerfG (welches ja Herr der Verfassungsauslegung ist) der Meinung sind, dass "Ehe" im Sinne unseres momentanen GG Mann+Frau bedeutet, dann muss für die Homo-Ehe eben die Verfassung geändert werden. Das mag komplizierter und aufwendiger sein, aber in einem Rechtsstaat muss genug Zeit für korrekte Verfahren sein.
Gesellschaftliches Umdenken kann nicht per se die Verfassung ändern, es kann und darf nur Anstoß für eine Grundgesetzesänderung sein. Wäre es andersrum, verliert das Grundgesetz seine stabilisierende Wirkung.

Mir gehts bei der ganzen Sache auch eher ums Prinzip als um die Homoehe an sich: Das Parlament umgeht völlig bewusst das GG und boxt eine derartige Umwälzung per einfachem Gesetz durch, und die Leute jubeln über diesen Verfassungsverstoß, weil es ja für "ne gute Sache" ist.
Das ist gefährlich und zeigt deutlich, warum man für solche Umwälzungen eigentlich eine zwei-Drittel-Mehrheit benötigt.
Dann fragt man das BVerfG und wenn es sagt, dass es okay ist, dann ist immer noch keine Grundgesetzänderung nötig. Tatsache ist: Das Grundgesetz verbietet die Homo-Ehe nicht ausdrücklich und verbietet auch nirgendwo, anderen dieselben Rechte zu geben wie in einer Ehe zwischen Mann oder Frau, also wo kommt die Überzeugung her, dass es tatsächlich klar verfassungswidrig wäre? Wenn der Wortlaut die Ehe gar nicht auf die Verbindung zwischen Mann und Frau festlegt, was soll denn da jetzt auch geändert werden?
Der Gesetzgeber hatte damals nicht mal die Idee, die Homo-Ehe zu verbieten (das war in Zeiten, in denen Homosexualität verboten war, komplett undenkbar), es ging ihm lediglich darum, die standesamtliche Ehe von der "wilden Ehe" (zwischen Mann und Frau) abzugrenzen. Es ging also eher um die standesamtliche Verbindung als um die Geschlechter.
Ich seh jetzt in der Sache keine große Umwälzung wie du, die tatsächlich eine Verfassungsänderung nötig machen würde. Die meisten Leute betrifft's doch gar nicht. Durch andere grundgesetzliche Regelungen (Recht auf freie Entfaltung, Diskriminierungsverbot etc.) könnte man sogar argumentieren, dass ein Verbot der Homo-Ehe grundgesetzwidrig wäre.
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#43630
Zynismus ist da überhaupt garnicht von Nöten. Es war von Anfang an klar, dass es auch bei dieser Entscheidung selbstverständlich und vollumfänglich am Ende nur ums Geld gehen wird. Der Bundestag hat auf einen Schlag Hunderttausende potentielle neue Adoptivfamilien herbeigeführt und das Rentenproblem noch einmal einige Jahre nach hinten verschoben.

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/ehe-fuer-alle-ex-verfassungsrichter-hans-juergen-papier-haelt-sie-fuer-verfassungswidrig-a-1155215.html

Die haben sich im Ausschuss schon jahrelang darüber unterhalten, die wissen beinahe jedes Detail darüber und dann sollen wir ernsthaft glauben, die wussten nicht, dass ihr Entwurf nicht unserem Grundgesetz entspricht? Die Homosexuellen müssen schon SEHR naiv sein, wenn sie nicht bemerken welches Theater auf ihrem Rücken aufgeführt wird. Gut, sind ja allgemein sowieso schmerzfreier diese Leute.

Komisch auch, wie stark das Abstimmungsergebnis abweicht, wenn mal der Fraktionszwang aufgehoben wird. Und wie schnell solche Gesetze mal eben durchgewunken werden können, wenn man es wirklich will. Ich glaube auch nicht, dass die Leute das erreichen möchten, was die Heterosexuellen schon lange haben. Jahrzehntelang immer wieder zum Grab des Exmannes zu laufen und es zu beweinen ist nämlich auch nicht soooo toll, wie so viele denken. Wenn der andere stirbt, sollte man sich was Neues suchen und sich nicht auf Ewig miteinander verbunden fühlen müssen. "bis der Tod uns scheidet" stimmt leider nicht. Bis zum Rest deines eigenen Lebens, wirst du ständig in der Vergangenheit leben, bei allem was ihr euch miteinander aufgebaut habt. Homosexuelle wissen wohl noch garnicht, auf was sie sich da eingelassen haben und wie sich ihr Leben verändern wird, wenn sie ständig über die Leistungen ihres Ehepartners definiert werden.
Ich glaube nicht, dass die Homo-Ehe dem Grundgesetz widerspricht. Das Grundgesetz definiert die Ehe nämlich gar nicht. Da steht bloß, dass Ehe und Familie geschützt sein sollen.
Wenn der Herr Papier der Meinung ist, dass es dem Grundgesetz widersprechen würde, dann meint er ja eher die Interpretation, die bislang vom Bundesverfassungsgericht vertreten wurde und die sich an den Protokollen des Parlamentarischen Rats orientiert. Aber das BVerfG darf seine Meinung auch ändern und hat es schon häufiger gemacht, und es darf (und soll) auch ändernde Ansichten der Gesellschaft berücksichtigen. Das BVerfG muss doch nicht die Werte der späten 40er Jahre in Stein meißeln, denn wenn es danach ginge, wäre Homosexualität generell immer noch strafbar. Außerdem kann man sich natürlich auch fragen, inwieweit denn der Schutz der Ehe zwischen Mann und Frau denn nun beeinträchtigt wäre, wenn auch Ehen zwischen Mann und Mann oder Frau und Frau erlaubt werden.
Zu erzählen, wie qualvoll eine Ehe doch wäre, weil der Partner irgendwann stirbt oder weil man plötzlich nur über die Leistungen des Ehepartners definiert werden würde, erscheint mir als Argument auch etwas arg strapaziert. Der Tod eines Partners wird in jeder Beziehung tragisch sein, ob nun in einer Ehe, einer eingetragenen Partnerschaft oder nicht. Und die zweite Sache ist doch nicht zwangsläufig so, nicht mal bei herkömmlichen Ehen. kratz.gif

Dass es überhaupt so etwas wie Fraktionszwang gibt, der dann erst aufgehoben werden muss, finde ich sehr schäbig. Der Fraktionszwang ist in meinen Augen grundgesetzwidrig.
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Was hälst du von der Ehe für alle?
Solange es keine Pflicht wird... Meinetwegen sollen man auch einen Partner mit gleichem Geschlecht heiraten, was kümmert's mich.
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Wow, alle 4 unbeantworteten Fragen von mir, wenn ich ne fünfte stelle, bekomme ich dann einen Stoffhasen von dir als Prämie?animaatjes-onion-51066.gif
Nein. 9bbc76d5.gif
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#43633
Kennst du onlinetvrecorder.com?
Aber da muss man für HD-Mitschnitte zahlen, oder? kratz.gif
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#43630

Es gibt keine Arge mehr! Und das seit Jahren nicht mehr.

Wenn man so ignorant ist, nicht zu wissen, wer einem da Geld gibt, sollte er meiner Meinung nach gar nix kriegen.
Eine gute Freundin arbeitet beim Jobcenter, was sie manchmal erzählt, lässt einen erschaudern:
Recht harmlos: Jemand fragt nach seinem “Lohn“.
Nervig: Jemand nennt das Jobcenter Arge.
Frechheit: Jemand weigert sich das Büro zu verlassen, bevor er sein Urlaubs- und Weihnachtsgeld nicht bekommt.
Straftat: Jemand sagt, dass er den Zustand des untervögelt seins beendet, wenn er nicht bekommt, was er will, wenn nötig, gegen ihren Willen.
Bodenlose Frechheit: Millionärin fragt nach H4. Grund: Das Geld verdient ihr Freund, mit dem aber nicht fest zusammen ist, wohl aber ein Kind hat, und in einer “WG“ wohnt. Pikant hier: Die haben 2 Konten, auf ihren waren 1,2 Millionen€. Sie ist bis vor Sozialgericht gegangen (und hat verloren).
Nebeneffekt des Jobs: Abends in der Stadt wird man häufig angepöbelt, und sollte in eine andere Stadt umziehen.

Warum sehen viele im Jobcenter den Feind?
Man bekommt dort Geld ohne Gegenleistung, die Leute müssten es lieben! In Deutschland
Ist jeder reich, ich war in Afrika, in Asien und selbst in den reichen USA, überall ist deutlich mehr Elend. Armut gibt es hier nicht, hier ist man weniger reich oder sehr reich, insofern ist das doch jammern auf extrem hohen Niveau.
schulterzuck.gif Die Leute sagen auch immer noch GEZ-Gebühr, obwohl es jetzt Rundfunkbeitrag oder so heißt. Lighten up, Francis.

Dass es die Jobcenter- Mitarbeiter nicht leicht haben, glaube ich gerne, und ich glaube auch unbenommen, dass es da freche und unverschämte "Kunden" gibt. Auf der anderen Seite sind auch die Jobcentermitarbeiter keine Heiligen und bauen auch gerne mal Mist.
Zudem: Sie machen ja die Regeln nicht. Und wenn z.B. eine Regierung Regeln einführt, die es leichter machen, Leuten die Bezüge zu kürzen, und die Jobcenter anweisen, diese Regeln auch aggressiv anzuwenden, dann sollte man vielleicht - auch als Jobcenter-Mitarbeiter - die Wut auf diese Regeln nicht gleich als Angriff auf sich selbst sehen. Ist ja ähnlich wie bei den Steuerregeln, die denkt sich ja auch nicht das Finanzamt aus.
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https://m.youtube.com/watch?v=elsh3J5lJ6g

Bist du der Meinung, Bibis Song ist ein Plagiat? (Von Lenka - The Show)
Ich würde es nicht als direktes Plagiat sehen, aber es scheint deutlich davon inspiriert worden zu sein.
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Lieber Klopfer,
ich fand die Lästerei zu der ersten Folge der Bachelorette sehr witzig, vielen Dank für diesen tollen Text.
Kannst du dir vorstellen, demnächst auch eine weitere Folge (ggf. das Finale) zu zerreißen?
Vorstellen könnte ich mir das schon. Das Problem ist, dass ich dann immer richtige Mitschnitte brauche (weil die RTL-Mediathek sich für so etwas nicht eignet) und diese Mitschnitte - wenn überhaupt - nur sehr kurze Zeit online sind, da RTL wohl auch nichts anderes zu tun hat, als die einschlägigen Foren zu belauern und die Uploads dann möglichst schnell aus dem Netz zu tilgen.
Die zweite Folge hab ich auf diese Weise schon verpasst (auch wenn ich sie im TV gesehen hab). Daher kann ich auch nichts versprechen, weil es auch davon abhängen würde, dass ich möglichst viele der Folgen irgendwie parat habe, um dort nachzuschauen. (Falls jemand schneller war beim Runterladen der zweiten Folge, würd ich mich über eine Einsendung einer DVD-R freuen. biggrin.gif)
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Wiederholen sich sie Pläsanterien?
Brauchst du Nachschub?
Es ist jetzt zumindest für jeden Tag im Jahr ein bestimmter Witz vorhanden. Ab und zu tausch ich welche aus, also wenn es Vorschläge gibt... ^^
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Was hälst du davon, dass Erdogan nicht im Anschluss von G20 auftreten darf?
Find ich richtig so. Er würde es ja in der Türkei auch nicht erlauben, also warum soll man ihm jetzt entgegen kommen, wenn man für ihn in jedem Fall voll der Nazistaat sein wird. ^^
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#43609

Wenn ich ganz zynisch wäre, würde ich vermuten, dass die Ehe für alle für die ARGE beschlossen wird. Aktuell können sie nur bei verschieden geschlechtlichen WGs auf eine ehe ähnliche Gemeinschaft pochen und alle Daten des Mitbewohners fordern oder sonst die Leistungen kürzen.
Nach dem Gesetz könnten sie das einfach pauschal. (Ich bin trotzdem dafür, aber zu erwarten ist die neue Haltung dann wohl...)
Interessant, von dem Aspekt her hab ich das noch gar nicht betrachtet. Ist ja schon irgendwie clever. 014.gif
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Was meinst du wenn die Deutsche Bahn zukünftig auf Strom verkauft und dabei genauso gut wie bei Ihrem bisherigen Gewerbe ist wie lange dauert es bis wütende Mops die DB-zentrale stürmen und Ihrem Unternehmen ein Ende zu setzen was würdest du in Bezug auf die Deutsche Bahn im Falle deiner Machtergreifung ändern außer natürlich das langohrige Imperatoren gratis fahren
Irgendwie muss ich an eine Horde wütender Möpse vor dem Bahn-Tower in Berlin denken. biggrin.gif

Ich würde die Privatisierung der Bahn abbrechen. Außerdem würde ich schauen, an welchen Stellen es eigene Trassen für Hochgeschwindigkeitszüge (wie in Japan) bzw. eigene Gleise für Frachtzüge geben könnte, um die Kapazität zu erhöhen und Verspätungen zu verringern. Wie ich letztens mal gelesen hab, kann gar nicht viel mehr Fracht transportiert werden, weil die Strecken zu voll sind. Zudem gedenke ich, mich öfter mit einem privaten Zug durch das Reich fahren zu lassen, so wie die Kaiser und Könige früher. 016.gif
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Mir ist gerade folgendes aufgefallen:
6,41% der fragen hast du gelöscht. Was ist der Hauptgrund dafür? Wiederholungen kommen hier öfters, die werden offensichtlich nicht gelöscht, blöde Fragen hab ich auch schon öfter gesehen, das man auch mit der Grund sein. Haben die dich allesamt gefragt, die es dir geht?

Alibi Frage: Wie ging's dir gestern? *hab nicht gefragt, wie es dir [jetzt] geht.
Die meisten Löschungen gehen tatsächlich auf Wiederholungen zurück, aber eben tatsächlich wortwörtlich gleiche Fragen, die versehentlich mehrfach gestellt wurden. An zweiter Stelle ist es Spam gewesen. (Relativ früh in der Geschichte dieser Kategorie gab es mal Vorfälle, wo da mehrere hundert gleiche Spam-Einträge hintereinander gepostet wurden.)
In letzter Zeit sind es häufiger Nachträge zu vorherigen (noch nicht beantworteten) Fragen, die ich dann in die vorherigen Fragen einbaue. Dann lösche ich diese Nachträge. Was auch oft vorkommt, sind private Mitteilungen und Hinweise an mich, in denen dann auch steht, dass ich sie löschen kann, wenn ich sie gelesen hab.

Gestern? Furchtbar. Wollte mal versuchen zu joggen, hätte fast meine Lunge ausgekotzt. biggrin.gif
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Warum hast du über 2 Wochen (Stand jetzt) keine Fragen mehr beantwortet?

Nervt dich diese Rubrik langsam?
Nö, ich bremse das Beantworten nur öfter mal bewusst für eine Weile, damit Themen, die über mehrere Fragen laufen, nicht zu Tode diskutiert werden. Das ist dann nämlich auch nicht wirklich spaßig.
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Ist fedidwgugl das neue covfefe? biggrin.gif
Leider nicht. biggrin.gif Die Spacken bei der CDU haben nicht mitgekriegt, dass ein Hashtag kurz oder zumindest leicht aussprechbar sein sollte. vogel.gif
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Der falsche Gabriel ist tot.
Langsam glaub ich, dass Treppen was gegen deutsche Sänger haben. Bernd Clüver wurde auch von einer Treppe umgebracht.
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http://www.original-klopfer.de/

Ich dachte du wärst das Original, dabei bist du nur die billige Kopie. #trustIssues

Wobei ich anerkennen muss, dass du auch als Kopie um Längen witziger bist, als das Original. Hab nix witziges auf der Original Seite gefunden.
Hm... Ich werde mein Fernglas von nun an als Sonderspannmittel bezeichnen. 014.gif
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Hast du tatsächlich bei allen Fragen die du beantwortest sofort eine Antwort parat bzw. weißt um was es geht, oder musst du dich da erst einlesen. Weniger bei Fragen wo ein Zeitungsartikel verlinkt wird, mehr so bei Fragen aller "Was hälst du von der und der Veranstaltung oder von der und der unbekannten Person".
Ich muss mich öfter mal einlesen. Oft ist es aber auch so, dass ich mit einem Stichwort nichts anfangen kann, aber beim Googeln dann merke, dass es doch mit einer Sache zu tun hat, die ich schon ungefähr grob kenne und bei der ich daher nicht ganz bei null anfangen muss.
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Was hältst du von der BDS-Bewegung? (Diese antizionistische Gruppe)
Nichts.
Dieser Konflikt da unten wird von beiden Seiten immer mal wieder gefüttert, und ich halte nichts davon, einer Seite allein den Schwarzen Peter zuzuschieben. Bei dieser Bewegung hab ich den starken Eindruck, dass die Palästinenser als die armen, unterdrückten Freiheitskämpfer dargestellt werden, die sich ja nur wehren, und die Israelis als die gemeinen Unterdrücker und so weiter. Und das trifft die Sache einfach nicht, denn auch die Israelis sind Opfer von gewalttätigen, brutalen und terroristischen Attacken durch Palästinenser und werden dadurch in ihren Rechten von denen auch verletzt. Da einseitig auf Israel einzuprügeln und das Land isolieren zu wollen, ist einfach nur ungerecht und auch dumm, wenn nicht sogar bösartig. Dass einige dann auch noch das Existenzrecht Israels bestreiten, fordert dann auch die Frage heraus, inwieweit einige Unterstützer allgemein von Antisemitismus angetrieben werden.
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Klopfer, was hältst du von der Idee einer EU-Armee, die gerade herumspukt (die Idee)?
So eine Art EU-Militärbündnis, in dem die nationalen Armeen der EU-Mitglieder eingebunden sind, wäre vermutlich nicht die übelste Idee, schon weil da die Türken nicht drin wären. Wenn wir uns von den Amis emanzipieren wollen, müssen wir eben auch militärisch enger zusammenstehen als mit den Amerikanern.
Allerdings fehlt für mich noch viel, um so etwas sinnvoll funktionieren zu lassen. Ein großer Hemmschuh für europäische Einsätze im Ausland z. B. zur Terrorbekämpfung ist ja nicht, dass die europäischen Armeen nicht gut genug zusammenarbeiten würden, sondern dass sich die Bevölkerung (gerade in Deutschland) kollektiv in die Hose scheißt, wenn man da mal mit scharfer Munition auf die bösen Buben schießt.
Daran scheitern auch viele UN-Friedenseinsätze, weil die Blauhelme den Frieden gar nicht sichern können, da ihnen oft nicht erlaubt ist, mit Waffengewalt vorzugehen, wenn zwei Kriegsparteien beschließen, doch wieder aufeinander (oder auf die Bevölkerung) loszugehen. Die Blauhelme dürfen sich höchstens selbst verteidigen.
Im Endeffekt heißt das: Das Militär darf nicht wirklich Militär sein und die Aufgabe erfüllen, die es zu erfüllen hat. Bisher konnte man sich in Europa auf die Nato zurückziehen, weil die USA und auch die Briten weniger Skrupel haben, auch Gewalt anzuwenden. Aber die würden bei einer EU-Armee rausfallen, und daher müsste erst einmal dafür gesorgt werden, dass sich in Europa (gerade auch Deutschland, das als größtes EU-Land zwangsweise die Führung übernehmen muss) die Erkenntnis durchsetzt, dass unsere Soldaten auch mal die sein müssen, die Aua machen, anstatt anderen nur zu zeigen, wo sie Aua machen sollten.
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Was hältst du hiervon? brech.gif

Ist es okay, dass als Begründung für Hass auf Schwule zu verwenden?
Nee, man sollte Schwule nicht hassen. doofguck.gif Und ich hoffe, dass diese beschriebene Schwulenszene nicht das ganze Spektrum im Schwulenbereich abdeckt, da ist ja einer dussliger und leichtsinniger als der andere.
Aber dass du mich dazu gebracht hast, dieses wirre Geschwurbel zu lesen, das sollte dich in Schamesröte ausbrechen lassen.
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Warum unterscheidet sich die popkulturelle Darstellung von Cowboys so dramatisch von derjenigen von Schäfern oder Ziegenhirten?
Weil man aufm Pferd einfach cooler wirkt, gerade wenn man von dort oben Lassos wirft. biggrin.gif Es spielt natürlich auch die starke gedankliche Verknüpfung zum Wilden Westen eine Rolle. Diese Vorstellung vom Cowboy an der Grenze der Zivilisation, wild, raubeinig, ein bisschen ein Haudegen, selbstbestimmt und mutig, das spricht natürlich groß die Fantasie an. Dagegen kann auch ein normaler Rinderhirt in Mitteleuropa, der zu Fuß seine Kühe auf der grünen Wiese im Griff hat, nicht wirklich anstinken.
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Lieber Klopfer...
Ich verzweifle an der Doppelmoral. Wie erklärst du dir, dass die politisch Linke sich über gefühlte Fakten bspw der AfD oder Trump lustig machen, aber im Feminismus eigene Erfahrungen und gefühlte Fakten so unterstützt werden?
Mir wurde heute Nacht erklärt, dass Abtreibungen Straftaten sind, es einen Gender Paygap gibt (ja... immer noch) und das ganze Feminismus-Alphabet wurde dazu auch noch runtergebetet.
Als braver Anhänger des von mir erfundenen Kultes "Gehirnnutzungstums" habe ich aufgrund von Studien und Gesetzen argumentiert, nur um nun am Ende der Diskussion "Das sind Erfahrungen, die ich gemacht habe, die du nie haben kannst, sprich sie mir nicht ab und komm mir nicht mit irgendwelchen Studien" lesen zu dürfen.
Wie wenig Gehirnleistung würdest du der Person zuschreiben?
MfG TrashTalker_sXe
Kaum zu quantifizieren. biggrin.gif

Das ist halt die Qual des Postmodernismus. In einigen Bereichen ist es echt okay, wenn man Gefühlen einen größeren Stellenwert zurechnet (womit z.B. Werbung und PR ganz viel arbeiten), aber selbst dort geht es meist weniger um die Empfindungen von Einzelpersonen.
Inzwischen ist es aber echt zu einem Extrem verkommen, dass jeder glaubt, seine persönlichen Erlebnisse, Erfahrungen und Interpretationen müssten für alle anderen genauso wichtig sein wie für einen selbst. Und das ist natürlich Schwachsinn, weil damit ja ihre Erfahrung marginalisiert werden und der einzige faire Ausweg ist, sich eben gar nicht auf so etwas zu verlassen.
Dass nun gerade über die Rechten mit "Fake News" und "gefühlte Wahrheiten" hergezogen wird, ist extrem ironisch, weil die ja echt in dem Maße nicht groß anders sind als die Linken.
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#43606
Wie lange bist du wo und hast du einen JapanRailPass?

Mit dem RailPass bietet es sich an, von Osaka aus auch Kyoto und Nara zu besichtigen, ebenfalls gut erreichbar ist Kobe (Halbtagesausflug, Villenviertel, Koberind, und das Museum der japanischen Schreinerwerkzeuge ist ganz nett, für Liebhaber der Handwerkskunst).
Wenn Du Geschichte und gutes Essen haben willst, man ist von Osaka auch fix in Hiroshima, mit dem RailPass sind Stadtrundfahrten umsonst. Da das Atombopmbemmuseum und den Park sowie das Schloss und dann in der Okonoyakistraße eben diese essen.
Nara vom Bahnhof zum Todaji, das größte Holzgebäude der Welt mit Buddahstatue, danach im Park abhängen. Wieder zurück, natürlich über eine der Shoppingstraßen.
Kyoto ist die Stadt der tausend Tempel, kaum möglich da was zu bennen, man fällt über einen Tempel alle zwei Schritte. Hervorzuheben das Fushimi-Inari (der Schrein der tausend Tore, beeindruckend), der goldene und der silberne Pavillion. Es gibt in Kyoto einen Laden, der seit 1655 Stoffe für Furushiki herstellt und verkauft, ein schickes Furoshiki als Souvenier ist immer gut. In Kyoto auch den Bezirk Gion nicht auslassen, Abends kann man mit Glück ein paar Geishas sehen.
Osaka bietet sich an das Schloss von Osaka und die tragische Geschichte von Hideyoshi kennenlernen, der Japan vereinte und letztlich doch den Tokugawa unterlag, die das Shogunat errichteten und die so bekannte Edo-Periode einleiteten.
Osaka hat gewaltige Einkaufszentren, und schöne Außenviertel. Tennoji und Konsorten eigenen sich hervorragend um dort Essen zu gehen. Außerdem sollte man in Osaka ins Sento (öffentliche Badehaus) gehen. In Osaka sind die Wassertemperaturen angenehm, in Tokyo fand ich das alles zu heiß.
Im März wird in Osaka ein großes Sumoturnier ausgetragen, in Tokyo gibt es aber auch welche, Sumoturniere finden wenn immer in ungeraden Monaten statt.

Tokyo ist eine Welt für sich. In Nippori gibt es Fabric Town, wenn man an Stoffen und Schnittmustern und allem was das Nähen angeht interessiert ist. Der Ueneopark ist schön und beherbergt einen Zoo und mehrere Kunstmuseen.
Als Otaku muss man einmal nach Akihabara fahren, dem Otakuviertel mit Mangaläden, Maid-Cafes usw. man muss ja kein Geld ausgeben, einfach das mal auf sich wirken lassen, reicht ja schon.
Shibuya hat den Hund Hachiko und die belebteste Kreuzung der Welt außerdem viele Einkaufshäuser.
Shinjuku ist was für die Aussichtsplattform und um Abends wegzugehen.
Im Yojogipark steht der Mejischrein, früher haben sich da auch die Cosplayer getroffen, inzwischen wohl nicht mehr so? Der Park ist trotzdem schön.
Roppongi ist das Ausländerviertel, hat aber mit Roppongihills ein riesen Einkaufszentrum bekommen.

Wenn man in Begleitung reist, in Nishi-Nippori stehen die meisten Love-Hotels, stilechter wäre es wohl sich eins in Shibuya zu suchen, die nehmen aber manchmal keine Ausländer...

Von Tokyo aus lohnen sich Tagesausflüge nach Kamakura (Riesenbuddah und die Insel Enoshima), Nikko (Grab der Tokugawa, Prachtschrein), Yokohama (das Chinesische Viertel).


Also es gibt ne Menge, was man machen kann, das sind ja auch nur einige Schlagworte. Wenn man schon die Reise auf sich nimmt und Geld ausgibt, Reiseführer kosten heute nicht mehr die Welt und es gibt alternativ ne Menge Kram kostenlos über die JNTO, die ihren Mitteleuropasitz in Frankfurt hat, die sind auch recht hilfsbereit.
Danke für den Beitrag. ^^
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#43607
Stralsunder Bier soll unterste Schublade gewesen sein laut der älteren Semester hier. Das "Störtebeker" Relabel/Offshot ist noch nicht allzu alt, von daher kaum als typisches "Ostproduk" zu sehen ausser von der Lokalität.

Nur so zur Klärung. Trinkst du überhaupt Bier?
Ganz selten. Beim Grillen oder Zelten trink ich auch mal Bier, aber ansonsten fast nie. Ich glaub, mein letztes Bier ist auch schon drei oder vier Jahre her.
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#43607
Ich (mecklenburgische Wurzeln) liebe Nudossi. Hab es in Osnabrück mal in nem Marktkauf entdeckt und war total begeistert. Mein Mann hats probiert und er war auch total begeistert, er findets sogar besser als Nutella und Co.
Mein Dad mag Hallorenkugeln total gern, aber er darf seit ein paar Jahren keine mehr essen wegen Nahrungsmittelunverträglichkeiten.
Und... ich mag Rotkäppchen. biggrin.gif

Alibifrage: Was war dein letzter Traum (nachts^^)?

Liebe Grüße
Kitschi
Mein letzter Traum... kratz.gif Das war etwas merkwürdig... Irgendwer hatte mich herausgefordert, ich müsste innerhalb von wenigen Wochen ein bestimmtes Lied auf einer E-Gitarre spielen lernen und würde dafür irgendwas Tolles kriegen. Dabei kann ich überhaupt nicht spielen. urx.gif (Obwohl ich es gerne mal lernen würde.) Im Traum hab ich dann dauernd geübt und so, aber ich bin vor dem Ende aufgewacht.
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#43608

Ich hab die 9000 heute voll gemacht. Gibt es bei 10.000 Punkten eigentlich eine lobenswerte Erwähnung meiner beachtlichen Leistung, Dir treu ergeben zu sein? Gibt es das? Ja? GIBT ES DAS????????

Entschuldige, das war ein kurzer Ausraster...ich bin nicht verrückt. Also, nicht mehr als sonst. 07baa27a.gif
kratz.gif Aber dann müsste ich ja ständig drauf achten, wer wie viel Punkte gesammelt hat. Ich hab nicht mal eine bequeme Übersicht (weil's mich halt nicht wirklich interessiert) und muss dann ständig direkt in der Datenbank gucken. ^^;
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#43596
Was Du hier beschreibst ist zum größten Teil "Respekt vor der staatlichen Autorität". Dass die eine Grundvoraussetzung für die Integration ist, ist soweit ich das sehen nicht wirklich umstritten. Das ist aber eben - wie Du auch zugibst - kein DEUTSCHER Wert, sondern meinetwegen ein europäischer, westlicher, der aber auch in anderen Kulturen vorhanden ist, vielleicht sogar viel stärker. (Ich weiß jetzt nicht, ob zb der Königskult in Thailand auch einen Effekt darauf hat, wie man Polizisten sieht...)

Allerdings gingen bisher alle Diskussionen, die ich zum Thema "Leitkultur" gehört hab, weit darüber hinaus: Da ging es darum, wer wem wann die Hände schüttelt, was man auf dem Kopf trägt oder welche Sprache man in der Öffentlichkeit mit seinen Freunden spricht usw.
Das ist das Problem an dem Begriff "Leitkultur": Der eine versteht darunter, dass man keine Polizisten verprügelt, der andere sieht es schon als Angriff, wenn jemand keinen Schweinebraten isst.
Es geht über den Respekt vor der staatlichen Autorität hinaus, denn es betrifft auch einfach den Umgang miteinander, gerade bei Streitigkeiten. Und niemand hat behauptet, dass gewisse Aspekte der deutschen Kultur ausschließlich in dieser vorkommen würden. Das ist genauso Unsinn wie zu behaupten, Kartoffeln würden nur in einer Kartoffelsuppe vorkommen.
Aber das ist alles auch nicht pauschal europäisch. Südeuropäer sind bekannt für ihre Impulsivität (was oft schwärmerisch als südländisches Temperament bezeichnet wird), in Albanien und Teilen Italiens sind Blutfehden zwischen Familienclans keine Sache der Vergangenheit. Auch die Autorität gegenüber dem Staat ist keine europäische Selbstverständlichkeit. Bei den Griechen ist es seit der Staatsgründung Volkssport, den Staat auch zu bescheißen. Gesetze in Italien werden oft eher als unverbindliche Handlungsanweisungen verstanden, und wenn das Volk kollektiv entscheidet, etwas nicht zu befolgen, dann ist das halt so.
Deswegen bringt es nichts, da von einer "europäischen Kultur" zu reden, wenn man die Leute konkret in Deutschland integrieren will.

Und natürlich gehört auch zu unserer Kultur, dass man jemandem nicht allein aufgrund seines Geschlechts den Handschlag verweigert. Auch das Gesicht aus religiösen Gründen zu verschleiern, ist schlicht unhöflich. Natürlich sollte das nicht per Gesetzeskraft durchgesetzt werden müssen. Aber es geht doch gerade darum, dass die Leute unsere Werte von selbst übernehmen und die überkommenen Werte ihrer Heimatkultur hinter sich lassen.
Wir leben in Europa auch so gut und in Frieden, weil wir so sind, wie wir sind. Und wir sollten auch so selbstbewusst sein, diese Lebensart und diese Lebenskultur zu verteidigen, damit eben diese Lebensqualität erhalten bleibt. Ansonsten haben wir nämlich so ein Problem wie in Berlin, wo Frauen ohne Kopftuch nicht mehr durch einige Straßen laufen dürfen, ohne auf Türkisch oder Arabisch angepöbelt zu werden. Multikulti ist insofern Stuss, weil eben nicht alles kompatibel ist. Und im Streitfall muss klar sein: Das, was hier Usus ist, gewinnt, zum Wohl für alle.
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#43597
Nun, ich denke mal, dass es einfach leichter ist. Die Schuld tragen die anderen und in diesem Fall halt die Männer. Jeder sucht sich ja mal Ausreden, wieso etwas nicht klappt und bei denen sind halt wir Penisträger dran schuld.
Lustigerweise nicht Transmänner. Da wird dann wieder unterschieden, was ich persönlich transphober finde als die sich eingestehen wollen.
Was mich aber am meisten an Leuten wie Andre Teilzeit bzw mittlerweile ja Elliot Tender (er ist ja jetzt non-binary trans*) stört: Die Umdefinierung von Worten ohne Sinn. Ich weiß, Wörter können ihre Bedeutung mit der Zeit verändern, aber wenn ein Großteil der Menschheit mit einer Definition zufrieden ist, dann kann doch nicht eine kleine Gruppe für die Allgemeinheit beschließen, dass das Wort jetzt was anderes bedeutet.
Beispiel "Rassismus": laut offizieller Definition ist Rassismus, wenn man Diskriminierung jeglicher Art mit einem Rassendenken legitimiert. Laut deren Definition kann Rassismus aber nur von einer Machtposition aus entstehen, ergo können Schwarze gegenüber Weißen bspw nicht rassistisch sein.
Dieser Intersektionelle Feminismus ist mir manchmal echt sehr suspekt...
MfG TrashTalker_sXe
Ja, der hat halt das Grundproblem, dass er Opferdasein als soziale Währung benutzt. Um in dieser Gedankenwelt etwas wert zu sein, muss man ein Opfer sein, wie absurd die Argumentation ist. Und je mehr Opfer man ist (insbesondere durch die Zugehörigkeit zu einer als besonders unterdrückt angesehenen Gruppe, ob man sich das nun aussuchen konnte oder nicht), desto größer ist das Prestige und die Macht, die man deswegen beanspruchen kann. Und wer nicht zu diesen Gruppen gehört oder einfach kein Opfer ist (oder nicht genug Opfer), der ist automatisch Unterdrücker und somit Untermensch.
Deswegen hält der intersektionelle Feminismus nichts von individueller Verantwortung und starken, selbstbestimmten Frauen, denn jede tatsächlich aus eigener Kraft erfolgreiche Frau deutet an, dass es mit diesem Gerede von der Unterdrückung durch das rassistische Patriarchat der weißen Männer vielleicht doch nicht so weit her ist und sich viele der vermeintlichen Opfer doch eher selber im Weg stehen. Das geht natürlich nicht.
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Ich muss leider anmerken, wie ironisch ich die Link- und Lichtbild-Deponie finde. Benutzer laden Bilder hoch, Klopfer pappt sein Wasserzeichen drauf und verdient dann Mion und Miaden durch die Werbung. Eric Bauman wäre stolz auf dich, Klopfer! biggrin.gif

(Tut mir leid, das musste ich einfach schreiben. Habe letztens erst wieder die entsprechende Kolumne von dir dadrüber gelesen und da fiel mir die Ähnlichkeit auf. ^^)
Ist ja schon was Anderes, schließlich nehm ich keine fremden Komik-Sachen und papp da einfach so mein Wasserzeichen rauf. biggrin.gif

Das mit dem dicken Reibach durch die Werbung stimmt allerdings:
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#43608
Auf welchen Platz stehe ich, wenn ich 2155 Punkte habe (zzgl. der Punkte, die ich für diese Frage bekomme, Genauigkeit ist wichtig)
Öhm... etwa 18. Platz?
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Oh großer flauschiger langohriger Imperator wann können wir mit neuen Kommentaren und aussagen/Erklärungen zu der Politischen Lage in der Welt und noch viel wichtiger in Deutschland.
Außerdem magst du American dad und wie findest du Klaus den Fisch ? (hat keinen Bezug zur 1 Frage)
Heil Klopfer unserem großen flauschig weisen Führer
Ich weiß gar nicht so viel, was nicht schon dauernd totgeredet wurde, was aktuelle Themen angeht. kratz.gif
Bei der "Ehe für alle" find ich es jetzt bloß ein bisschen albern, dass das von diversen Parteien als rote Linie für Koalitionsvereinbarungen benutzt wurde und jetzt im Eilverfahren wohl doch noch vorher durchgesetzt wird, obwohl der SPD und den Grünen damit ein Wahlkampfthema abhanden kommt. kratz.gif Im Endeffekt denk ich, dass die rechtlichen Unterschiede zwischen der eingetragenen Partnerschaft und der Ehe relativ marginal und daher eher untergeordnete Nachteile sind, daher verstehe ich diese plötzliche Dringlichkeit nicht oder warum man gerade darauf so besteht und nicht auf andere Dinge, die der ganzen Bevölkerung (inklusive Homosexuellen) zugutekommen würden. Ich denke, da gäbe es andere Themen, etwa Altersvorsorge (insbesondere das leidige Thema private, vom Staat unterstützte Altersvorsorge und die Anrechnung auf die Grundsicherung im Alter) oder günstiger Wohnraum (was derzeit unter anderem aufgrund der Energieeinsparverordnung selbst für kommunale Bauträger kaum machbar ist, weil die Bau-Anforderungen so hoch sind, obwohl die Energieeinsparung im Vergleich zur letzten Verschärfung der Verordnung nur marginal ist). Stattdessen wählt man was, was zwar eine hohe Symbolkraft hat, aber ich würde mir schon wünschen, wenn sie so viel Ehrgeiz auch bei Themen entwickeln würden, die wirklich deutlicheren Einfluss auf die Lebensqualität der Bürger haben. (Wohlgemerkt: Ich bin durchaus für die Ehe für alle, solange sie keine Pflicht wird, aber die hektische Betriebsamkeit jetzt find ich verdammt heuchlerisch.)

American Dad find ich ganz gut. Ich guck es nicht regelmäßig, aber kann damit mehr anfangen als mit Family Guy. Klaus ist okay, aber wirklich bleibenden Eindruck hat er bei mir nicht hinterlassen.
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Was ist eigentlich die maximale Punktzahl, die ein reguläres Mitglied (also deine Accounts zählen nicht) je erreicht hat? Kriegen wir eine Rangliste? biggrin.gif
Ich weiß nicht, wie hoch der jemals erreichte Betrag ist, weil maximale Punktstände nicht gespeichert werden. kratz.gif
Momentan auf Platz 2 (nach mir) ist jemand mit etwas weniger als 9000 Punkten, Plätze 3 und 4 sind Mitglieder mit knapp über bzw. knapp unter 4000 Punkten.
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Hast du als Kind in den 80ern schon mal ein Care-Paket aus dem Westen erhalten? Was war damals da eigentlich üblicherweise so drin (Kaffee und Bananen sind ja das Klischee, aber darüber hinaus)?
Ich muss sagen, dass ich einige heutige Ostprodukte richtig gut finde (Beelitzer Spargel, Thüringer Bratwurst, Erfurter Born-Ketchup und Senf, Bautzner Senf, Stralsunder Störtebeker-Bier...) und, wenn ich vor der Wende gelebt hätte, mit einem Care-Paket ausm Osten mit diesen Sachen sicher was hätte anfangen können. biggrin.gif Gabs diese Dinge damals schon und waren die immer so gut? Falls nicht, welche DDR-Produkte waren wirklich top und im Westen schwer zu bekommen?
Wir haben nie Westpakete bekommen. Meine Mutter hat mal erzählt, als sie noch kleiner war, hatte ihre Tante aus dem Westen mal ein Paket geschickt, aber da die Tante auch nur Krankenschwester war und nicht viel verdient hatte, war darin wohl auch nur ein Päckchen Kaffee und Nylonstrümpfe, die aber ironischerweise Exportware aus DDR-Produktion waren.
Beelitzer Spargel, Thüringer Bratwurst, Born-Senf und Bautz'ner Senf gab es schon so. Born-Ketchup ... ich bin mir nicht sicher, aber ich glaube, der kam erst nach der Wende raus. (Wir hatten Ketchup in der DDR, aber ich erinnere mich dabei nur an den Werder-Ketchup, der auch gut ist.) Die Stralsunder Brauerei gab es auch zu DDR-Zeiten, aber die sagen selbst, dass ihr Bier zu DDR-Zeiten schlechter war. (Kann ich nicht beurteilen, ich war ja noch so klein. biggrin.gif)
Viele Ostprodukte heute haben auch ihr Rezept geändert, wie Nudossi, Bambina, Schlager Süßtafel... (Nudossi und Bambina liebe ich auch heute.) Die Hallorenkugeln wiederum schmecken so wie damals (jf. die Ur-Sorte; jetzt gibt es da auch mehrere Geschmacksrichtungen, wobei ich die Eierlikörsorte am meisten mag).
Was weitere Ost-Süßigkeiten angeht, findet man viel heute bei Zetti (siehe Bambina-Link oben), zum Teil so wie damals. Knusperflocken mochte ich zu DDR-Zeiten mehr als heute, Cocosflocken in zartbitter werden heute noch gerne bei uns weggefressen.
Ein Klassiker im Knabber-Bereich ist natürlich Russisch Brot, außerdem würde ich zu Wurzener Waffelblättchen raten. Wikana Butterkekse find ich immer noch ziemlich lecker, Grabower Schaumküsse sind meiner Meinung nach besser als Dickmann's. greatjobplz.gif

So einige Leckereien gab es im Westen sogar leichter als im Osten, weil die größten Kontingente dann eher für den Export produziert wurden. Salzwedeler Baumkuchen wäre so ein Beispiel. (Eine Dresdner Schokoladenfabrik hatte übrigens für die Bundesrepublik im Auftrag auch Lübecker Marzipanbrote produziert.)
Woran erinnere ich mich noch? Pfeffi und Zitro sind kleine Bonbons (halt Pfefferminz- bzw. Zitronenbonbons), die auch unverändert produziert werden. Ich hatte zu Studienzeiten einem Kommilitonen aus dem Westen ein paar davon angeboten, und der konnte gar nicht mehr genug davon bekommen. biggrin.gif

Um mal von dem Süßkram wegzukommen: Eberswalder Würstchen und Britzer sind auch ziemlich unverändert und werden heutzutage noch gerne im Hause Schmidt vertilgt. Im Sektbereich ist Rotkäppchen ja sicher kein Geheimtipp mehr. ^^;

Wie man sieht, war ich damals im Wesentlichen an Süßigkeiten interessiert. XD.gif
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Was muss man in Tokyo/Osaka unbedingt besichtigt oder gemacht haben, wenn man zwar Teilzeitotaku ist, aber weder das nötige Kleingeld noch den nötigen Platz im Koffer hat, um sich mit Mangas, Animes und Videospielkrempel einzudecken? fragehasi.gif (Also statt Shopping mehr in Richtung Sehenswürdigkeiten, Kulturelles & Aktivitäten)
Hm, in Osaka war ich noch nie. kratz.gif
In Tokyo... Ich würd zum Tokyoter Rathaus in Shinjuku gehen und mir dort von der Aussichtsplattform Tokyo von oben angucken, dann einige Tempel und Schreine (im Yoyogi-Park z.B., oder in Asakusa), wenn man zumindest ein bisschen Geld ausgeben will, sind Tokyo Tower und/oder der Skytree eventuell noch einen Trip wert. Dann würd ich Odaiba besuchen, das ist eine künstliche Insel dort, hat ein großes Riesenrad. Und auch ohne Geld sollte man sich Akihabara mal ansehen.
Du kannst ja hier in meinem alten Tokyo-Reiseblog auch mal schauen, ob du da vll. was Interessantes bemerkst.
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Glaubst Du, kann man schwarze Magie, oder überhaut Magie erlernen? Habe eine Seite gefunden, die genau das verspricht:
http://magie-erlernen.jigsy.com/
Oder ist es Unfug?
Ich glaube nicht an Okkultismus.
Die James-Randi-Foundation hat bis 2015 (über 50 Jahre lang) ein Preisgeld (schließlich ne Million Dollar) für den geboten, der eindeutig beweist, dass er übersinnliche Fähigkeiten hat, und keiner von den angeblichen Magiern hat sich das Geld geholt (nicht mal, um es hungernden Kindern zu spenden). Das bestärkt mich in meinem Glauben, dass da nichts dran ist.
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Eine Frage, die dich als Autor ebenfalls betreffen könnte: Was ist Kunst wert, wenn niemand sie sich anschaut?
Bilder, Musik, Spiele, Bücher, die zwar gut sind, für die sich aber keine Sau interessiert, weil die Erschaffer nicht die richtigen Connections oder nicht ausreichend Geld/das fehlende Ehrgefühl haben, um was zu reißen?
Der finanzielle Wert hat natürlich was mit der Nachfrage zu tun. Das ist aber (wie man an van Gogh sieht) auch eventuell sehr wechselhaft. Und in einigen Fällen ist es dann ein einziger Mensch, der den Wert nach oben treibt. Wenn einer für ein Bild zwei Millionen Euro bezahlt, dann ist es zunächst egal, dass es keinen zweiten gibt, der so viel Geld hinblättern würde, offiziell hat das Bild dann den Wert von zwei Millionen Euro. Und auf der anderen Seite kann ein Bild, dessen Druck pro Exemplar vll. 10 Euro kostet, insgesamt auch zwei Millionen wert sein, wenn der Druck von genug Leuten gekauft wird.
Den ideellen Wert hingegen legt jeder für sich fest, und zwar nicht nur der Künstler, sondern auch der, der das Werk sieht und sich davon berührt fühlt (oder eben nicht). Da gibt es natürlich auch eine gewisse Rückkopplung, was andere von dem Werk halten, aber man sollte diesen ideellen Wert nicht unter den Tisch fallen lassen und sich nur auf den finanziellen Wert konzentrieren. Wenn ein Künstler sein Werk mag, ist es auf jeden Fall nicht wertlos.
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Auf Twitter hast du einen Beitrag geteilt, wo eine seit vier Tagen ihre kleine Schwester (14) sucht und sich angeblich irre Sorgen macht, und von Paris bis Tokyo sollen alle die Vermisstenanzeige teilen usw.

Ihr nächster Tweet lautete sinngemäß "Wurde heute auf der Convention super oft fotografiert, supiiii <3<3<3<3<3".

Hab sie gefragt, ob sie nicht mehr besorgt ist und bin jetzt geblockt. Meine Frage nun.. Ist das miteinander vereinbar oder ein ganz neues Level attention whoring?
Ich glaube, man kriegt über Twitter kein komplettes Bild davon, wie ein Mensch ist oder wie er sich fühlt. Auch wenn man sich um einen Verwandten sorgt, geht man ja keine Verpflichtung ein, sich über gar nichts mehr zu freuen oder sich nicht von den Sorgen ablenken zu lassen. Vielleicht möchte man auch einfach nicht dauernd zeigen, wie sehr man innerlich aufgewühlt ist, eventuell will man auch auf seinem Twitter-Kanal ein bisschen Normalität vermitteln, um sich selbst Halt zu geben. Insofern würde ich jetzt deswegen keine voreiligen Schlüsse ziehen.
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Trump hat entschieden, dass die USA aus dem Pariser Abkommen aussteigen. Alle finden das nun ganz doof. Was hältst du davon? Und um was ging es im diesem Abkommen?
Das Pariser Übereinkommen besagt, dass die unterzeichnenden Staaten (fast alle auf der Welt) sich verpflichten, ihre CO2-Emissionen zu reduzieren, damit die Erde sich nicht um mehr als 2 Grad Celsius (verglichen mit vorindustrieller Zeit) erwärmt. Außerdem sollen Maßnahmen ergriffen werden, um die Länder an sich verändernde klimatische Bedingungen anzupassen (z.B. durch Änderungen in der Landwirtschaft oder durch Bau von Deichen gegen ansteigenden Meeresspiegel) und um Finanzströme so zu lenken, dass klimafreundlichere Investitionen finanziert werden.

Trumps Austritt war zweifellos bescheuert. Es ist ein blödes Signal an die anderen Staaten, die auch lange gehadert haben, so eine Verpflichtung zu unterschreiben, wenn der zweitgrößte Kohlenstoffdioxid-Emittent einfach austritt. Und es ist auch unnötig, weil jedes Land selbst seine Ziele festlegt und auch die Maßnahmen den Ländern komplett frei stehen. (Trump hat behauptet, das Übereinkommen würde es den USA verbieten, Kohlekraftwerke zu bauen, aber China dürfe dafür noch viel mehr bauen; das steht aber überhaupt nicht drin. Da stehen gar keine konkreten Maßnahmen drin.) Es gibt auch keine Strafen dafür, falls ein Land seine eigenen Ziele nicht erreicht. Insofern ist das Übereinkommen eher ein Papiertiger (auch auf Betreiben der Obama-Regierung damals), aber diplomatisch gesehen lässt der Austritt die USA als extrem unzuverlässig dastehen.
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Wie stehst du eigentlich zum Thema Helene Fischer? Sie polarisiert ja offenbar sehr - unabhängig von den jüngsten Ereignissen beim Fußball. Viele unterstellen denen, die sie nicht leiden können (das Wort "Hass" ist mir etwas zu stark in dem Zusammenhang), dass sie auf ihren Erfolg bloß neidisch wären. Ich finde, dass sie als Schlagersängerin in Ordnung ist, jedoch überbewertet. Eine tolle Bühnenshow kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass ihre Lieder so austauschbar gleich klingen wie sämtliches Schlagergedudel - was für dieses Genre nicht direkt schlecht sein muss, nur eben nicht in Relation zu ihren übermäßigen Erfolg steht.
Sie bedient halt einen Markt, der vermutlich auch nicht sonderlich offen gegenüber Experimenten ist. Und das macht sie offenbar sehr gut.
Ich bin kein Fan ihrer Musik, aber ich hab nichts gegen sie und respektiere sie schon sehr dafür, dass sie sich offenbar richtig reinhängt und auch ordentlich schwitzt auf der Bühne. Und was ich sonst so mitkriege von ihr, lässt sie jetzt auch menschlich nicht unsympathisch wirken.
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Bzgl deines Helene Fischer Tweets: Ich habe gepfiffen, weil sie einfach nur scheiße war. Wären die Ärzte oder die Hosen dort gewesen, hätte ich sie gefeiert.
Für spätere Leser: Ich hatte am 29. Mai folgende Sache getweetet.
I.d. Halbzeit des DFB-Pokalfinales haben Fans Helene Fischer ausgepfiffen, um gg. die "Kommerzialisierung des Fußballs" zu protestieren.
Gegeneinander gespielt haben zwei Aktiengesellschaften.
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#43592
Hast du es dir bis zum Schluss angesehen?
Natürlich nicht. 63d4808b.gif
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Würdest du heutzutage noch empfehlen, ein Twitter- oder Facebook-Profil komplett auf privat zu schalten oder findest du die einstigen Empfehlungen, sich online möglichst einzuigeln, überholt?
Die sind schon lange überholt. Es gab ja früher immer diese Bedenken, was wäre, wenn ein zukünftiger Chef irgendwelche Saufbilder bei Facebook findet blablubb, und das war in meinen Augen schon immer etwas paranoid. Jeder weiß, wie man in jungen Jahren so ist, gerade in der Freizeit, das wird einem nicht negativ ausgelegt. (Vll. ist das heute sogar eher umgekehrt, wenn man als besonders geheimniskrämerisch rüberkommt.)
Warum man sich ein Twitter-Profil zulegt, das dann aber auf privat schaltet, hab ich eh noch nie verstanden. Twitter ist dafür da, sich selbst darzustellen. Das ist ungefähr so, als würde man sich aufbrezeln und sich dann allein im Badezimmer einschließen.
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#43587
Weil der Typ dem amerikanischen Trend folgt und halt alles was ihm nicht in die Meinung passt als Unterdrückung abtut. Patriarchat, Feminismus, psychische Krankheiten, Non-Binary-Trend etc sind halt seine Themen.
Meine beste Freundin hat ihn mal zufällig gesehen, da sie in der gleichen Stadt wohnt. Fanbase sind wohl hauptsächlich junge Damen. Frage beantwortet?
MfG TrashTalker_sXe
kratz.gif Wollen wirklich so viele Frauen das? Was ist kaputt bei denen? angsthasi.gif
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#43589
Naja, aber es gibt kulturelle Grenzen innerhalb der Nation und es gibt Nationalgrenzen, die nicht mit kulturellen Grenzen übereinstimmen. Ein Sorbe ist sprachlich den Polen deutlich näher als den umliegenden Sachsen, ein Ostfriese versteht sich vermutlich besser mit einem Westfriesen als mit einem Schwaben und der ein bayrischer Älpler fährt vielleicht schon aus rein praktischen Gründen regelmäßig nach Österreich...

Das größere Problem, dass ich bei dieser ganzen Leitkulturdebatte aber sehe, ist die Vermischung von Wunsch und Wirklichkeit. "Hilfbereitschaft", "Pünktlichkeit", "Gleichberechtigung der Geschlechter" sind alles Werte, die zwar medial hochgehalten werden, aber auch von vielen Deutschen nicht verinnerlicht sind.
Wenn man dagegen die "kulturellen Errungenschaften" nimmt, die angeblich verbinden, dann fallen darunter halt einerseits Mozart (Österreicher), Schiller und Goethe, aber halt auch Rammstein und Helene Fischer.
Ist es wirklich so schlimm, wenn ein Einwanderer damit nichts anfangen kann?
Also im Vergleich zum arabischen Raum ist "Gleichberechtigung der Geschlechter" bei uns um Längen ausgeprägter im Denken, und wer sagt, dass Deutsche auch nicht pünktlich wären, der wandere gerne mal ans Mittelmeer aus und stelle fest, dass die viel bejammerte Unpünktlichkeit deutscher Handwerker im Vergleich noch ultrapünktlich ist.
Es geht aber um viel einschneidendere Sachen. Keine Sau verlangt, dass Einwanderer irgendwann gerne Schwarzbrot und Eisbein mit Sauerkraut essen sollen und Mario Barth lustig finden müssen. Es geht um viel grundlegendere Sachen.
Beispiel 1: In der deutschen Kultur herrscht ein großer Respekt gegenüber des Gewaltmonopols des Staates. In anderen Staaten mit schwacher Zentralgewalt oder in denen man als Angehöriger einer diskriminierten Minderheit daran interessiert ist, diesen eher aus den eigenen Angelegenheiten herauszuhalten, ist es üblich, sich auf Familie, Clans und Stämme zu berufen, die entweder parallel mit dem Staat oder in Konkurrenz oder anstelle einer Staatsgewalt die öffentliche Ordnung in einem Gebiet innehat. Dieses Zugehörigkeitsgefühl zu einem Clan und die Erwartung daran, dass dieser seine Angelegenheiten selbst ohne Einmischung des Staates und seiner Organe regelt oder eben gar das Eingreifen einer Staatsgewalt verhindert oder behindert, das ist eine kulturelle Prägung, die viele Neuankömmlinge gerade aus muslimischen Staaten kennen. Das ist aber komplett inkompatibel zu unserer Gesellschaft. Wenn das nicht abgelegt wird, führt das eben dazu, dass (wie z.B. öfter in Berlin) Polizisten, Mitarbeiter des Ordnungsamts oder Rettungskräfte von 80 Leuten eingekesselt werden und gesagt kriegen: "Verpisst euch, das ist unsere Straße!" Oder eben, dass Steuerprüfer oder Gerichtsvollzieher Gebäude nicht mehr betreten, weil ihnen Prügel von Clanmitgliedern angedroht wird. Es ist kein Zufall, dass die organisierte Kriminalität zum größten Teil in den Händen ausländischer Großfamilien liegt. In Berlin sind es größtenteils arabische Clans.
Beispiel 2: Deutsche glauben stark an die Leistungsgesellschaft. Auch das ist in anderen Kulturen anders. Ich hatte das bereits mal erwähnt, aber muslimischen Jungen wird gerne vermittelt, dass sie kleine Prinzen sind und die Welt ihnen was schuldet. Was man bekommt, bekommt man von Allah, wenn man ein guter Moslem ist, nicht von anderen. Zugleich wird gerne auch noch vermittelt, dass Frauen weniger wert sind und man ihnen keine Einmischung in eigene Angelegenheiten überlassen soll (erst recht keinen ungläubigen Frauen), was insgesamt dazu führt, dass die Jungs in der Schule nicht aufpassen und versagen. Berlin ist bekanntermaßen unten im Bundesländervergleich, was die Bildungsqualität angeht. Die Stadt läge aber im Mittelfeld, wenn man die türkischen und arabischen männlichen Jugendlichen herausrechnen würde. Die sind es, die Probleme machen, überdurchschnittlich oft die Schule schmeißen oder einfach versagen, weil sie z.B. zu oft schwänzen. Und das ist nicht die Schuld der Schulen, sondern einfach kulturelle Prägung, die inkompatibel mit unseren Werten ist. Und das schlägt sich wiederum darin nieder, dass viele, die in der Schule versagen, später unser soziales Netz belasten oder kriminell werden.
Beispiel 3: Ich hatte es schon mal erwähnt, dass wir in Deutschland (und in Europa generell) an Kants kategorischen Imperativ glauben, volkstümlich ausgedrückt mit "Was du nicht willst, das man dir tu, das füg auch keinem anderen zu." In anderen Ländern ist das anders, da herrscht ein viel größer Egoismus, da wird darauf vertraut, dass man sich erst mal so viel herausnimmt, wie es nur geht, und darauf wartet, bis einem energisch eine Grenze gesetzt wird. Auch das ist inkompatibel miteinander. Wenn hier ein Fremder anfängt, sich Freiheiten herauszunehmen, die andere äußerst negativ beeinträchtigen, so geht man hierzulande dummerweise erst einmal davon aus, dass auch der andere sich an den kategorischen Imperativ halten würde, aber einfach nicht weiß, dass er anderen mit seinem Verhalten schadet. Und deswegen gibt es erst einmal eine sanfte Ermahnung, die aber vom Gegenüber gar nicht ernst genommen wird, weil ihm nicht deutlich gezeigt wird: "Bis hierher und nicht weiter." Einige Flüchtlinge erzählen von kriminellen Asylbewerbern aus ihren Unterkünften, die der Meinung sind, sie hätten ja eigentlich nichts falsch gemacht, weil sie bei ihrer Verhaftung nicht mal von der Polizei verprügelt wurden und dann vor Gericht auch keine Gefängnisstrafe bekommen haben. Dazu kommt eine weitere kulturelle Prägung, die ich ebenfalls schon mal erwähnt habe: Bei uns wirkt jemand eher würdevoll, wenn er sich wenig anmerken lässt. In anderen Kulturen gilt man erst dann als männlich, wenn man offen seine (insbesondere wütenden) Emotionen zeigt, gerne auch übertreibt und besonders stark Dominanz signalisiert. Mit den Methoden, die wir mittlerweile als zielführend ansehen - ruhig zureden, argumentieren, deeskalieren - wirken wir auf diese Leute einfach nur schwach und nicht ihres Respekts würdig, weil wir offenbar nicht mal leidenschaftlich unsere Werte verteidigen. Auch das ist ein Konflikt, der durch unterschiedliche kulturelle Prägungen zustande kommt.
Das sind nicht einfach Befürchtungen, die aus der Luft gegriffen sind. Befürchtungen dieser Art gab es in den 50er Jahren, als der BRD das Gastarbeiterabkommen mit der Türkei von den Türken und den Amerikanern aufgedrängt wurde. Inzwischen sind daraus aber schmerzliche Erfahrungen geworden, die wir in den letzten Jahrzehnten gemacht haben, nicht nur mit einem Teil der türkischen Einwanderer, sondern auch mit libanesischen Bürgerkriegsflüchtlingen, Kosovo-Albanern usw. Und wir wissen jetzt einfach aus der Erfahrung, dass es ein schwerer Fehler war, von den Einwanderern keine Anpassung an die hiesige Kultur zu verlangen.

Es gibt drei Faktoren, mit denen eine Gesellschaft soziale Kontrolle ausübt und dafür sorgt, dass keiner so weit aus der Reihe tanzt, dass die Gesellschaft auseinanderbricht und nicht mehr gemeinsam funktionieren und miteinander arbeiten und leben kann. Das sind a) Gesetze, b) Sitten und Gebräche und c) ein Moralkodex, der in wesentlichen Punkten von allen geteilt wird. Wer sich nicht daran hält, verliert gesellschaftliches Kapital und beschränkt somit sein eigenes Fortkommen. Das wird aber außer Kraft gesetzt, wenn es eine weitere, eine Parallelgesellschaft gibt, und eine Person einfach darauf scheißen kann, ob es ein gesellschaftliches Kapital in der Mehrheitsgesellschaft gibt, solange ihn die Parallelgesellschaft von den negativen Folgen abschirmen kann.

Bei Integration nur darauf zu drängen, dass die Gesetze befolgt werden, ist daher total unzureichend, weil gewisse gesellschaftliche Normen des Zusammenlebens nicht durch Gesetze geregelt sind (und auch nicht geregelt werden sollten) und daher nicht gerichtlich durchsetzbar sind. Es gibt kein Gesetz, welches Schüler verpflichtet, auf ihre Lehrerin zu hören. Aber es wäre besser, wenn sie es tun würden.

Warum brauchen wir eine einheitliche Gesellschaft ohne Parallelgesellschaften? Weil Solidarität nicht in zersplitterten Gesellschaften funktioniert. Und auch das sonstige Zusammenleben wird auf eine harte Probe gestellt. Nehmen wir das eine Beispiel oben: Wie soll man einem Unternehmer auf Dauer begreiflich machen, dass er sich an die Regeln halten soll, während seine Konkurrenz dank des Schutzes der Parallelgesellschaft vor Steuerprüfung und Ordnungsamt freier zum eigenen Vorteil agieren kann? Wie kann man einem Bürger hier klarmachen, dass er gefälligst einen Strafzettel für falsches Parken zu zahlen hat, während sich Politessen in gewisse Straßen gar nicht reinwagen und da die Autos unbehelligt im Halteverbot parken? Derartige Gerechtigkeitslücken sind ein schwerer sozialer Sprengstoff, und auch das belastet eine mögliche Solidarität, insbesondere wenn die Benachteiligung die einheimische Mehrheitsgesellschaft trifft und der Eindruck entsteht, dass Neuankömmlinge privilegiert werden.
Gerade das Bestehen darauf, dass gewisse inkompatible Eigenheiten der heimischen Kultur abgelegt werden, wenn man zu uns kommt, ist somit auch ein wichtiger Schritt hin zu weniger Fremdenfeindlichkeit und mehr Solidarität.
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