Frag den Hasen

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Hier beantworte ich Fragen, die mir die Besucher gestellt haben, die aber nicht häufig genug sind, um im FAQ aufzutauchen. Insgesamt wurden bisher 41552 Fragen gestellt, davon sind 14 Fragen noch unbeantwortet.
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Was sagst du zu den Vorwürfen zu Kingdom Come: Deliverance bezüglich des nicht Vorhandenseins von Farbigen Charakteren im Spiel?
Schwachsinnig. Wenn ich diesen Artikel hier nur lese.
In Interviews und sozialen Medien sagte er mehrfach, im mittelalterlichen Böhmen hätten ausschließlich weiße Menschen gelebt. Historiker vertreten die Auffassung, dass es in dem Gebiet sehr wohl andere Bevölkerungsgruppen gegeben hätte: Immigranten aus dem heutigen Italien, Griechenland, Deutschland, der Türkei und aus Zentralasien.

Und die sind sicher alle schwarz gewesen. :rumms:
Und später dann auch der Hinweis auf Juden (die ebenfalls garantiert alle ziemlich bleich aussahen, weil die ja nicht frisch aus dem Nahen Osten angeritten waren) und Roma, die damals sicher so wie heute in nach außen relativ abgeschotteten Verbänden lebten und denen man sicher nicht dauernd begegnete. (Mal davon abgesehen, dass sie auch nicht soo viel dunkler sind.)

Ich bin aber wirklich echt erstaunt, was plötzlich alles als "nichtweiß" gilt. :facepalm: Wer ist da eigentlich der Rassist?
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Ist es nicht so, dass man Eierlos auch keinen Sex mehr haben kann?

Du nimmst deinen Bildungsauftrag nicht sehr ernst.
Von Sex hab ich doch gar nicht geredet, nur von "schlafen". :doofguck:
(Es ist aber durchaus nicht ausgeschlossen, dass Eunuchen eine Erektion kriegen und GV haben können.)
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Kannst du bei Insta aktiver werden pls? 😐😶
Ich versuch's, wenn mir was über den Weg läuft, was instagrammig ist, da hab ich noch nicht so das richtige Gefühl. (Die App ist auch sooo sperrig. X_x)
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Dieser Artikel interessiert dich vielleicht.

Wir (Leute in Westlichen Nationen) scheinen momentan in einer Clown-Welt zu leben in der Dinge wie Grenzen schützen unmöglich und unerwünscht sind aber Dinge wie Schwulenehe und Geschlechtertausch für Kinder erwünscht und gefördert wird (ja, das hängt alles zusammen). Wie kann man diesen Irrsinn beenden?
Ich find's durchaus richtig, dass sich ein eklatantes Versagen zeigt, wichtige Funktionen der staatlichen Organe zu erfüllen, und das wird uns auch noch ziemlich heftig in den Hintern beißen. (Wobei einige Sachen ja auch erst gerichtlich bei uns durchgedrückt wurden, z.B. bedingungsloses Grundeinkommen für Asylbewerber, was der Anspruch auf H4-Versorgungsniveau ja praktisch ist.)
Ich find's nur albern und sogar ziemlich doof, da ausgerechnet auf der "Ehe für alle" herumzuhacken. Die Ehe für alle wertet die Familie nicht herab, das ist Quatsch. Kein Hetero wird sich von der Ehe für alle davon abhalten lassen, zu heiraten und eine Familie zu gründen. Die Homo-Ehe schränkt Heteros gar nicht ein, sie betrifft sie nicht einmal. Und Ehen zwischen Mann und Frau, bei denen keine Kinder entstehen (und somit keine Familien), sind auch schon ewig legal und werden nicht annuliert (sonst hätte Frau Merkel ein Problem). Da hat auch keiner gejammert, dass damit Familien entwertet werden würden.
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Meinung zum Verhalten (Kapitulation vor der Antifa) der Polizei beim Frauenmarsch in Berlin?
Find ich nicht okay, im Endeffekt sendet das das Signal: Versammlungsfreiheit in Deutschland wird vom Staat nicht verteidigt und ist von der Gunst eines Mobs abhängig, der zumindest zum Teil selbst gegen den Staat ist (ist ja bei nicht wenigen Antifanten so).
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Was hältst du von Lauren Southern? :adorable:
Ich würde sie vergenusswurzeln (und sie würde es mögen :daumenhoch: ), aber meine Meinung von ihr ist ziemlich abgestürzt in den letzten Jahren. Wer als Journalist (gerade vor Ort) Bericht erstatten will, der sollte nicht selbst versuchen, die Nachrichten zu beeinflussen und Sachen zu provozieren. Viele ihrer Aktionen (auch online) sehe ich sehr kritisch, und die Leute, mit denen sie sich assoziiert hat (insbesondere Rebel Media, auch wenn sie da nicht mehr ist), werfen auch einen Schatten auf ihr Ansehen.
So einige Ansichten würde ich auch so nicht unterschreiben, sie macht auf mich den Eindruck, dass sie auf ärmere Leute herabblickt.
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Klopfer, hast du mitbekommen? Rüdi(ger Hoffmann) wurde eingebuchtet, weil er seinen Prozess geschwänzt hat.
Ooooch, der Arme. :angsthasi:
Weswegen wird ihm denn diesmal der Prozess gemacht?
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Ist das Klopfer-Forum jetzt tot und für immer weg oder nur eine Weile außer Betrieb? :(
Es wird wieder eine Diskussionsplattform geben (allerdings besser in die Seite integriert), aber dieses konkrete Forum ist kaputt. Es weigert sich dummerweise auch zu aktualisieren.
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Was hältst du von diesem Artikel?
Da steht schon viel drin, was man nicht leugnen kann. Ich hab immer noch die Hoffnung, dass man sich jetzt zusammenreißt und wieder auf das konzentriert, was das Volk wirklich beschäftigt.
Dass die Merkel ohne Vision regiert... Ja, das ist schon traurig. Aber das liegt halt auch daran, dass man sich generell politisch in Deutschland seit mehreren Jahrzehnten in das Projekt Europa verliebt hat und dachte, dass das die Mega-Vision wäre, der man sich hingeben müsste, und dann wäre alles gut. Zu doof, dass die Leute echte Probleme haben, die gelöst werden wollen, und solche Traumtänzereien eher skeptisch sehen, wenn bei ihnen die Situation stagniert oder schlechter wird.
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Was sagst du zu dieser miesen Tierquälerei? Das arme Häschen!
https://youtu.be/ap81xXoGG4U
Als ich das Video zum ersten Mal gesehen hab, war ich sehr bereit für einen Aufstand.

Und danach hab ich mich gefragt, ob ich die Fackeln und die Mistgabel einfach im Baumarkt zurückgeben kann. :angsthasi:
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Wie denkst du über FakeApp / DeepFake. Einige Websites sperren jetzt ja die Videos dazu (vor allem Pornos). Aber wäre das nicht eigentlich für alle betroffenen perfekt. Die könnten dann beim nächsten iCloud Hack einfach behaupten, dass wäre mit FakeApp erstellt.
Und nur weil es div. Foren verbieten, wird es ja nicht aussterben.
Ja, genau das hatte ich auch an einigen Stellen im Internet als Kommentar abgelassen: Diese Deepfake-Sache ist ein Segen für Promis. "Plausible Deniability" ist in vielen Dingen sehr erwünscht, und hier wird den Leuten das auf dem Tablett serviert. Das dann eindämmen zu wollen, ist wirklich dumm. Je mehr Schwänze Scarlett Johansson und Emma Watson in Deepfake-Videos schlucken, desto weniger wird man bei einem echten Leak an die Echtheit glauben.
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Ich habe gerade bei einem Blick auf mein Profil festgestellt, dass man neuerdings (?) sehen kann, wie viele der eigenen Kommentare von anderen (oder auch einem selbst?) ge<3t wurden. (Bei mir ganze 2 Stück! :geruehrt: ) Seit wann ist das schon so?

(Und Achtung! Schlimmer Sexismus-Skandal! Bei Leuten, die auf ihrem Profil angegeben haben, dass sie weiblich sind, steht dort trotzdem "für SEINE Beiträge"! :shock: )
Das ist so, seit es diese Herzchen hier gibt. :kratz:

Natürlich steht da "seine Beiträge", "Mitglied" ist doch sächlich und somit muss da "sein" hin. :^_^:
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Kann man nach dem guten Sex eigentlich irgendwie/wo sehen, das du deine Provision bekommst?
Leider nicht so direkt. Es ist auch so, dass ich selbst immer überrascht werde, wie viele von den registrierten Artikeln, die da verkauft werden, mir dann nach dem Versand auch tatsächlich finanziell gutgeschrieben werden. Zwei Monate nach Ablauf des Monats wird das dann ausgezahlt - dann trag ich es auch in diese "Was ist mit den Kohlen"-Leiste ein.
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Fährst du dieses Jahr auch zur Leipziger Buchmesse?
Nein, ich war nicht dort, hatte kein Geld dafür übrig. Angesichts der Grippewelle und des Verkehrschaos' nach den Schneefällen war das wohl auch die richtige Wahl.
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Jetzt wurde Frauen bei der Formel 1 verboten, als Boxenluder aufzutreten und somit arbeitslos gemacht. Was hältst du davon?
Find ich beknackt. Freuen tun sich in erster Linie diejenigen, die gar kein Formel 1 gucken. Und Frauen sollten ebenso das Recht haben, mit ihrem Aussehen Geld zu verdienen, wie sie das Recht haben, mit ihrer Intelligenz Geld zu verdienen. Die Models mochten die Jobs als Boxenluder offenbar, und es ist mir auch nicht bekannt, dass die Arbeitsbedingungen dort schlecht waren. Dass das jetzt als Sieg des Feminismus gefeiert wird, dass Frauen weniger Berufsauswahl haben, find ich zum Kotzen.
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https://www.derwesten.de/politik/groko-poker-geht-auch-am-fruehen-mittwochmorgen-weiter-id213348619.html

Ist es nicht süß, wie sie sich gegenseitig an die Kehle gehen?
Leider halte ich von der Berichterstattung von "DerWesten" nicht viel, weil die mir bei manchen Sachen ein bisschen viel, viel zu weit nach links rücken.

Wie dem auch sei, es ist schon amüsant, dass unsere Regierung unfähig ist, eine Regierung zu bilden.
Ist ja auch ziemlich albern, in wenigen Wochen festzuklopfen und vorzuschreiben, was man in dreieinhalb Jahren bis zur nächsten Wahl machen will. Zeugt auch sehr von Vertrauen. Man hätte nie mit Koalitionsverträgen anfangen sollen.
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Glaubst du diese Wilder-Westen-2.0-Lynchmob-Mentalität in den asozialen Medien lässt sich irgendwie eindämmen?
Hm, mich erinnert es eigentlich weniger an den Wilden Westen, eher so ans Mittelalter, wo man gerne gemeinsame Sache machte, wenn es einem nützte, und so gegen einen gemeinsamen Feind vereint war, aber schnellstens die Loyalität wechselte und womöglich seinen alten Kameraden ans Messer lieferte, wenn das inzwischen von Vorteil war und man sich so soziales Kapital sichern konnte. :D
Aber Spaß beiseite: Ich denke, es wird umso schlimmer, je mehr Unternehmen und bei uns auch der Staat (wie mit dem NetzDG) dafür sorgen, dass so ein Online-Mob auch etwas bewirken kann und sich somit in seiner Lynchjustiz bestätigt fühlt. Wenn sich eine Horde über jemanden hermacht und zum Beispiel als Störenfried meldet, dann werden soziale Netzwerke ihn sperren und seine Beiträge löschen (dank NetzDG nun auch schneller). Andere werden entlassen, weil ein Online-Mob ihren Arbeitgeber unter Druck setzt. Auch das hat bloß Erfolg, weil der Mob merkt: Es bringt was. Die beste Möglichkeit, das einzudämmen, ist der, solche Konsequenzen zu vermeiden und sowohl den sozialen Netzwerken als auch Unternehmen einen Anreiz zu bieten, so einem Mob zu widerstehen.
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Ich bin überzeugt davon, dass das irgendwann schonmal gefragt wurde, kann es aber grade nicht finden: Ist es bezüglich deines Amazon-Reflinks unerheblich, ob ich Sachen kaufe, die bereits im Einkaufswagen liegen oder schon auf meiner Merkliste sind, oder müssen die Sachen über den Reflink erst dort hinein gelangen?
DIe Sachen sollten erst in den Einkaufswagen gelegt werden, nachdem du über meinen Reflink auf die Seite gekommen bist (am besten innerhalb einer Stunde oder so). Wenn sie dann im Einkaufswagen sind, hast du 89 Tage Zeit, sie zu bestellen, und das wird mir dann trotzdem gutgeschrieben.
Die Sache ist leider in den Amazon-Teilnahmebedingungen nicht sehr eindeutig beschrieben, deswegen musste ich mir das jetzt so aus Angaben zusammenreimen, die an verschiedenen Stellen auf der Amazon-Seite stehen.
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Was hälst du davon, dass die SPD nicht ausschließen will, dass Schulz trotz aller gegenteiliger Äußerungen vor und nach der Wahl Minister unter Merkel wird?

Ich glaube ja, dass da in der SPD grade ein Machtkampf tobt: Er will nicht als Wahlverlierer in der Bedeutungslosigkeit versinken, sondern noch ein paar Jahre als Minister arbeiten und zeigen was er kann. Andere in der SPD glauben, dass sie mit so einer Personalie den Eindruck erwecken, dass ihnen vor allem die Versorgung ihres Spitzenpersonals mit Posten am Herzen liegt und man auf Versprechen der SPD vor der Wahl nichts geben kann. Schulz kann das egal sein aber beim nächsten Wahlkampf wird die SPD ein gewaltiges Glaubwürdigkeitsproblem haben, wenn sie jetzt bei wirklich allen Punkten, die sie vor und nach der Wahl gemacht hat, umfällt.
Ja, der Schulz wird sich gedacht haben: "Jetzt hab ich für euch meinen Hals hingehalten, jetzt will ich auch davon profitieren!" (Ob er wirklich glaubt, dass er gute Arbeit als Minister hätte leisten können, weiß ich nicht; ich bezweifle, dass er überhaupt was kann, allerdings ist das Amt des Außenministers ja auch recht gutmütig, da kommt so ziemlich jeder mit einem aufpolierten Image raus, anders als z. B. beim Verteidigungsminister.) Aber es ist ja dann doch nicht dazu gekommen, das hätte man niemandem vermitteln können, und die SPD wäre wirklich extrem abgestürzt in den Umfragen, das glaube ich fest.
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Wäre es besser für Deutschland gewesen, wäre die Revolution von 1848 gelungen?
Extrem schwer zu sagen, was passiert wäre. Es wäre vielleicht möglich gewesen, dass der Erste Weltkrieg so nicht ausgebrochen wäre, wenn Österreich als Teil des Deutschen Kaiserreichs weniger eigenständig agiert hätte, aber dann hätte vielleicht irgendetwas anderes zum großen Knall geführt (aber vermutlich trotzdem irgendwas auf dem Balkan).
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Die Medien werden ja gerne als die "Vierte Gewalt" bezeichnet, die über die anderen 3 Gewalten wachen sollen. Aber wer wacht über die Medien?
Theoretisch das Publikum (Leser und/oder Zuschauer), die die Medien direkt oder indirekt finanzieren und somit diejenigen abstrafen könnten, die ihre Arbeit nicht vernünftig erledigen. Das funktioniert aber nicht sonderlich gut, weil a) Menschen doof sind, b) es genug finanzkräftige und mächtige Akteure gibt, die Medien stützen können, selbst wenn sie nicht so viel Rückhalt im normalen Volk haben, und c) schon das Wachen über die anderen drei Gewalten total stinkt. Wenn eine Verlegerin (*hust*friedespringer*hust*) Geburtstag feiert oder ein Chefredakteur nach einigen Jahrzehnten in Rente geht und für die Feier Kanzlerin, Minister und Parteichefs vorbeikommen, dann frag ich mich schon, wer da noch ernsthaft glauben soll, dass die Medien über die Legislative wachen würden. Man stelle sich vor, Polizisten würden bei der Geburtstagsfeier eines Mafiabosses mitfeiern, würde man da noch davon ausgehen, dass die bestimmt ganz argwöhnisch über die Aktivitäten dieses Clans wachen?
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#44175
Meinst du, dass Menschenexperimente OK sein können, oder Affenexperimente, oder beides?
Wenn man realistische Grenzwerte herausfinden will, bis zu denen eine Gesundheitsgefährdung durch einen Schadstoff unwahrscheinlich ist, wird sich das nicht vermeiden lassen, dass irgendwann auch menschliche oder menschenähnliche Organe am lebenden Objekt darauf getestet werden müssen, wie weit man gehen kann. Auch wenn's einem nicht gefällt, aber ohne wird's wohl nicht gehen. Ist ja auch mit Medikamententests oder neuen OP-Methoden so: Irgendwann müssen die am Menschen getestet werden, bevor man sie im großen Stil einsetzen kann. Natürlich sollte man immer versuchen, das so schonend wie möglich zu machen, aber drauf zu verzichten - das sehe ich nicht. (Selbst wenn man das durch Computermodelle ersetzen möchte - zunächst bräuchte man zur Erstellung dieser Modelle ja Daten aus der Realität, die man experimentell gewinnen müsste.)
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Es wäre noch ganz cool bei "was ist mit de kohlen" 1-2 Monate in Vergangenheit sehen zu können. Würdest du das einrichten?

Glaubst du die Führung der SPD ist in der Lage das neue Umfragetief als Warnsignal der Bevölkerung zu begreifen oder sind sie dafür einfach zu weltfremd?
Inzwischen hast du sicher schon gesehen, dass man einen Monat zurückgehen kann in der Übersicht. ^^

Ich denke, in Teilen setzt diese Erkenntnis durchaus ein. Ich glaube aber, es wird erst dann auch durchschlagen, wenn es die Partei schafft sich von Altlasten aus dem Juso-Lager (wie Nahles oder Maas) zu befreien. Die Jusos sind quasi der Inkubator für weltfremde und arbeiterfeindliche Ansichten.
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Was denkst du über diesen Artikel zur Political Correctness auf dem amerikanischen Campus. Ich habe das Gefühl das es in Deutschland in der Zwischenzeit in einer ähnliche Richtung geht. Und wann führst du Trigger-Warnungen auf deiner Website ein ;)
Ich beobachte diese Entwicklung in den USA und bei uns auch mit großer Sorge. Wissenschaft sollte die Suche nach der Wahrheit sein und dazu gehört auch, mit neuen oder fremdartigen Ideen in Berührung zu kommen und sie zu diskutieren. Und stattdessen haben wir an den Unis, die ja ein Hort der Wissenschaft sein sollen, eine neue Kultur, in der es nur darum geht, das eigene Gedankenbild nicht zu erschüttern. Alles soll in eine Kuschelzone eingebettet werden, in der niemand seinen eigenen Glauben infrage stellen muss. Diese Idee, dass alles Gewalt ist, was einem nicht gefällt, ist absurd und extrem gefährlich. Wir haben inzwischen an vielen Unis die Situation, dass selbst die Wahrheit eher unterdrückt wird, als das Risiko einzugehen, dass jemand sich angegriffen fühlen könnte. Und gerade Studenten (und auch junge Uni-Angestellte) lernen auch gar nicht mehr, mit anderen Ideen umzugehen. Anstatt zu diskutieren, werden Andersdenkende niedergebrüllt, es wird dafür gesorgt, dass sie kaum mehr offen reden können, oft werden Veranstaltungen mit ihnen mit so viel Hass und Schmähungen überschüttet, dass diese Andersdenkenden lieber ausgeladen werden. Einerseits können viele Studenden heutzutage ihre Haltungen nicht mal ordentlich begründen, weil sie nie lernen mussten, ihre Meinung mal zu verteidigen - es darf ja niemand widersprechen, man könnte sich ja verletzt fühlen. Und auf der anderen Seite sind sie weder in der Lage, sich in andere hineinzuversetzen, noch können sie Nuancen unterscheiden. Wer auch nur irgendwie von der Meinung der eigenen Gruppe abweicht, gilt sofort als Nazi oder Alt-Right (und damit auch quasi als rechtlos, was der ganzen Sache noch mal eine ganz unheimliche Komponente gibt). Das beobachten wir hierzulande ja auch. Sahra Wagenknecht muss ja auch nur mal die (eigentlich selbstverständliche) Meinung äußern, dass sich Gäste hier zu benehmen haben und ansonsten nicht erwünscht sind, und es gibt (gerade online) massenhafte Shitstorms, die andeuten, dass sie eigentlich eine Nazibraut wäre. Das ist doch totaler Unsinn. Und auch wenn an Unis Studenten so tun, als wäre ein Professor strammer Rassist, weil er es wagt, in seiner Vorlesung vornehmlich Schriften alter weißer Männer durchzunehmen, weil eben diese besagte Wissenschaft erst begründet haben, dann ist das nicht nur dumm, sondern extrem menschenfeindlich.
Und auch das mit den Triggerwarnungen ist zum größten Teil natürlich Unsinn. Wenn wirklich irgendwas ganz extrem ist, klar, aber da muss man doch gesundes Augenmaß bewahren. Wenn jemand eine Belastungsstörung hat und durch an sich harmlose Sachen getriggert wird, hilft man der Person nicht, indem man diese Auslösereize komplett vermeidet, ganz im Gegenteil, sie muss sich damit konfrontieren und so wieder lernen, was tatsächlich eine heftige Reaktion rechtfertigt und was im Gegensatz harmlos ist, auch wenn es Erinnerungen wecken sollte. Das gehört einfach dazu, traumatische Erlebnisse zu verarbeiten.
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#44155
Ich nutze hier mal die (Quasi)Anonymität des Netzes um von mir selbst zu berichten. Männlich, 26 Jahre alt, seit 7 Jahren in einer Beziehung und vermutlich im normalen deutschen Durchschnitt was Sex angeht (2-3x im Monat). Natürlich war es am Anfang der Beziehung deutlich mehr, aber mit der Zeit gibt es dann eben doch nicht mehr so viel neues zu erkunden. Und irgendwie ist das doch auch der Reiz des ganzen. Die Befriedigung der eigenen körperlichen Bedürfnisse erledige ich nämlich tatsächlich viel lieber alleine. Da reichen mir 10-15 Minuten und ein Internetzugang, Pornos (für alle Fetische) sind eben doch furchtbar leicht zugänglich (und das finde ich gut).
Tatsächlich befriedige ich mich 2-3x die Woche selbst (wenn meine Freundin nicht da ist dann auch täglich mehrmals), weil das einfach deutlich weniger Arbeit und Stress ist. Sex ist da eben zumeist doch Zeitintensiver und das mehrmals die Woche würde Hobbys und andere Dinge vermutlich eindampfen.
Jetzt kommt noch oben drauf, dass ich ein Treuer Typ bin. Ich würde meine Freundin also nicht mit einer anderen Betrügen, so groß die (sexuelle) Lust dazu auch hin und wieder wäre. Wobei da wie gesagt weniger der Druckabbau im Vordergrund stehen würde, als vielmehr zu entdecken wie ein anderer Körper auf meine Skills reagiert :brille:

Und nun die Frage: Bin ich jetzt ein schlechter Mensch weil ich mich häufiger Selbstbefriedige als Sex mit meiner Partnerin zu haben (die weiß im übrigen nichts davon und ich weiß nicht ob sie das auch so macht )
Wie gesagt, ich denke, das ist relativ normal, dass es im Laufe einer Beziehung weniger Sex gibt, weil der Reiz ein bisschen weg ist. Allerdings könnt ihr euch beide ja auch fragen, wie ihr euer Sexleben aufpeppen könnt und etwas Reiz zurückbringen könnt? Bei Hobbys gibt man sich Mühe, immer ein bisschen was Neues zu machen, sich weiterzuentwickeln und den Spaß zu erhalten, insofern wäre es auch ein bisschen naiv zu glauben, dass man einfach so Sex wie immer haben könnte und es über die Jahre keinen Einfluss darauf hätte, wie attraktiv es ist, Sex zu haben. Ich find's aber schon traurig, wenn man im Prinzip sagt: "Wichsen ist besser als Sex."
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Was hat es mit dem ganzen Wirbel um die Nordstream-Pipeline auf sich?
Die Nordstream-Pipelines sind dafür da, Erdgas direkt von Russland nach Deutschland (durch die Ostsee) zu leiten, ohne durch andere Länder östlich von Deutschland zu führen. Diese (wie etwa Polen) finden das sehr problematisch, weil sie somit leichter von Erdgaslieferungen aus Russland abgeschnitten werden können, wenn die Pipelines, die durch ihre Länder führen, für die Versorgung Deutschlands und westeuropäischer Länder nicht mehr so wichtig sind.
Mitte des letzten Jahrzehnts begann ein Gasstreit zwischen der Ukraine und Russland. Nun gehen diverse Pipelines von Russland durch die Ukraine über die Slowakei und Tschechien nach Österreich und Deutschland. Schließlich eskalierte der Streit, und Russland speiste in diese Pipelines kein Erdgas für die Ukraine mehr ein, sondern nur das Erdgas für die Slowakei, Tschechien, Deutschland und so weiter. Nun zweigte die Ukraine etwas von diesem Erdgas, welches eigentlich für andere Länder bestimmt war, ab (klaute es also), und Russland konnte aber auch nicht einfach die Leitungen in die Ukraine dichtmachen, weil darüber ja eben auch die anderen europäischen Länder versorgt wurden.
Es gibt auch eine große Pipeline von Russland durch Weißrussland und Polen nach Deutschland. (Mit Weißrussland stritt sich Russland übrigens ungefähr zur selben Zeit wegen Öllieferungen, und da sorgte es dafür, dass weniger Öl in den EU-Ländern ankam.) Und Polen und Tschechien und die anderen Länder fürchten einerseits um ihre Transitgebühren (dafür, dass eben eine Pipeline durch ihr Gebiet führt und Gas durchleitet), wenn da eine Direktverbindung zwischen dem Lieferanten und einem der größten Endabnehmer ist. Und andererseits befürchten sie, dass Russland ihnen einfach beliebig die Gaspreise erhöhen oder die Lieferung ganz einstellen kann, wenn es keine Auswirkungen auf dahinter liegende Länder (wie Deutschland) hätte, wenn die Leitung einfach abgeklemmt werden würde.
Außerdem gibt es Bedenken wegen Umweltschutzbedenken, teilweise wegen möglicher Spionage oder militärischer Präsenz Russlands (zum Schutz der Pipeline), aber auch wegen allgemeiner Zweifel daran, wie zuverlässig Russland als Lieferant ist und wie bereitwillig Russland diese Lieferungen als politisches Druckmittel einsetzen würde. Und natürlich ist die Frage: Wenn sich gerade Deutschland energiepolitisch so abhängig von den Russen macht, wie stark ist dann der Zusammenhalt in der EU, falls Polen und die baltischen Länder Sorgen wegen oder Streit mit Russland haben? Auf wessen Seite würde Deutschland dann stehen? Diese Pipeline könnte man daher auch als einen Versuch sehen, die EU zu spalten.
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#44171
Ich möchte als Frau einwerfen, dass ich in meiner Beziehung weniger Sex hab als ich gern hätte (obwohl ich fit und mMn auch attraktiv bin). Klar könnte ich mir leicht ONS oder Affairen finden, aber deshalb gibt man eine Beziehung doch nicht einfach auf. Ich kenne eine Menge Frauen, die mit der Unlust ihrer Partner zu kämpfen haben, zT ausgelöst durch Pornosucht, Arbeitssucht oder Computerspiele oder einfach verschieden hohe Libido. Eine kommt sogar nur alle 2 Monate oder so zu Sex. Das ist leider wesentlich häufiger als du vielleicht glaubst.
Ich hab zugegebenermaßen in meiner Antwort eher die Situation vor Augen gehabt, dass jemand gar keinen Partner findet. Dass es in Partnerschaften zu weniger Sex kommt, ist sicherlich auch richtig, allerdings weiß ich nicht, inwieweit das tatsächlich mehr geworden ist. Gut möglich, dass das mit neuen Formen der Ablenkung häufiger ist als früher, aber im Prinzip haben Serien wie "Eine schrecklich nette Familie" schon vor 30 Jahren Witze darüber gemacht, dass Ehepartner keinen Bock mehr aufeinander haben. :kratz: Insofern ist es schwierig für mich zu sagen: DAS ist der Hauptgrund für weniger Sex. Nur weil ein Paar vor fünf Jahren weniger Sex hat als heute, heißt das ja nicht unbedingt, dass andere Paare vor 40 Jahren nach fünf Jahren nicht denselben Rückgang beim Sex hatten. Das würde sich also insgesamt gar nicht als heutige Besonderheit zeigen.
Ich glaube ehrlich gesagt auch nicht, dass "Pornosucht", "Arbeitssucht", Computerspiele oder so was die Ursache für weniger Sex sind, sondern halte sie eher für ein Symptom. Die meisten psychischen Abhängigkeiten versuchen, eine Lücke auszufüllen, aber sie sind nicht für die Lücke verantwortlich. Und offenbar ist Sex mit dem Partner in diesen Beziehungen weniger geeignet, diese Lücke auszufüllen, als diese Aktivitäten. Das muss irgendeinen Grund haben.
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#44173
Na toll, da hatte ich gehofft, hier einen längeren Text deinerseits zu provozieren, und dann das?!?
Das ist hasische Arbeitsverweigerung! Na dann halt so: Was hälst du von den Experimenten der Auto-Konzerne?
Natürlich hat man bei solchen Versuchen ein bisschen Bauchschmerzen, immerhin geht's darum, höhere Lebewesen etwas einatmen zu lassen, was ihrer Gesundheit sicherlich nicht förderlich ist. Wenn es allerdings darum geht, tatsächlich Informationen über die Schädlichkeit der Abgase zu sammeln, dann bleibt einem wohl nicht viel anderes möglich, um Erkenntnis zu gewinnen, insofern kann ich das dann wiederum gut nachvollziehen.
Das ist dann aber auch der Knackpunkt für die Bewertung: Wenn man das nur für Werbezwecke macht, um sagen zu können, wie wenig schädlich die Abgase sind, und die Erkenntnisse nicht mal was mit der Realität zu tun haben, weil vll. mit einer manipulierten Abgasanlage gearbeitet wurde, die in der Realität gar nicht so arbeitet, dann ist es wieder sinnlose Quälerei.
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#44162
Für den Schulterklopfer hast du auf jeden Fall schon mal ein mühsam unterdrücktes Kichern (bin im Büro) und einen solchen bekommen xD mir gefällt diese einfache Möglichkeit, Zustimmung oder auch einen kurzen Dank auszudrücken :-)
Yay! biggrin.gif
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#44169
Also wirklich, das ist ja wohl eine Diskussion von für und mit Vollidioten.

Das Leben an belebten Straßen verkürzt das Leben deutlich, manche Studien gehen sogar von 15 Jahren und mehr aus.

Nun stoßen Autos über 1000 verschiedene Abgase aus. Nun rauszufinden, welche Gase genau die Übeltäter sind, macht Sinn, weil dann geforscht werden kann, genau diese Gase zu reduzieren oder zu filtern.

Das einzig verwerfliche war, dass die Studie zu kurz war um aussagekräftig zu sein. So wurden die Menschenexperimente für nichts und wieder nichts gemacht.
Entspann dich, ich hab nur einen Witz gemacht. huh.gif
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Klopfer du Splasher, ich wollte mir das Rockstar-Bundle über deinen Humble-Link holen, weiß aber nicht, ob ich das richtig mache.
Wenn ich über den Button bei Guter Sex auf die Humble-Seite gehe, steht im Link ja das Partnergedöns, sobald ich aber auf das Produkt klicke, steht da nix mehr von Partner. Dann hab ich hier auch gelesen, dass du bei den Reglern dabei stehen müsstest, aber ich sehe da bloß "Humble Tip" und diese Regenwald Allianz. Funktioniert da irgendwas nicht richtig oder soll das alles so?
Tja, leider gibt's für dieses Paket keine Partnervergütung (weil alles an diese Regenwaldstiftung geht), deswegen hab ich auch nicht extra dafür Werbung gemacht. :/
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#44155 Aber es liegt doch auch sicher daran, dass viele (ich verallgemeinere mal maßlos) Männer lieber Pornografie und Videospiele konsumieren (bis jenseits von 25 Jahren), sich nicht pflegen, körperlich ertüchtigen und Jobmäßig nur das Mindeste tun, um sich über Wasser zu halten. Es klingt sehr als ob du den Frauen die Schuld am Niedergang der Liebeskultur gibst. Und ich glaube, solche irre Studentinnen, die bei einem Klaps auf den Po oder einem Kompliment ihrer Oberweite zur Polizeiwache rennen, gibt es nur in Berlin.
Als wählerisches Geschlecht haben Frauen die wesentliche Macht darüber, wie viel Sex es insgesamt gibt. Daher liegen die Gründe eben wesentlich bei den Frauen. Natürlich kann man darüber nachdenken, inwieweit die Männer unattraktiver geworden sein mögen (abgesehen von den Sachen, die ich schon genannt habe), aber dabei sollte man eben nicht zu speziell in den Erklärungsversuchen werden und äußerste Randgruppen mit wenig Außenwirkung als Durchschnitt zeichnen. Es gibt wenig Männer, die so ausgiebig Videospiele spielen, dass sie kein Interesse mehr am anderen Geschlecht haben. Und Pornografie guckt man eher, weil man zu wenig Sex hat, nicht umgekehrt. Und wenn man in die Richtung von Videospielsucht oder Pornosucht denkt, so ist das zu wenig verbreitet, um den Rückgang an Sex erklären zu können. (Zumal muss man immer daran denken, dass solche Süchte oder Abhängigkeiten eben deswegen bestehen, weil Bedürfnisse nicht erfüllt werden und diese Mängel durch Ersatzstoffe oder -handlungen übertüncht werden. Es ist wesentlich schwieriger, jemanden abhängig zu machen, der rundum zufrieden ist, als jemanden, dem etwas fehlt.)
Männer pflegen sich nicht weniger als vor 30 Jahren. Männer pflegen sich eher mehr als vor 30 Jahren. Der Großteil der Pflegeprodukte, die heutzutage für Männer angepriesen (und auch gekauft und benutzt) werden, gab es vor einigen Jahrzehnten noch nicht einmal. Dass der Mann mehr braucht als Seife und Zahnpasta, das ist eine relativ neue Idee. Selbst Antitranspirante statt Deodorants sind relativ neu (dummerweise sorgen gerade die Antitranspirante mit Aluminium dafür, dass auf heller Kleidung Schweißflecken gelb werden, was ungepflegter aussehen mag, aber eigentlich eher ein Zeichen dafür ist, dass eben jemand versucht, weniger zu schwitzen). Und es dürfte heute auch wesentlich verbreiteter sein als in den 80er Jahren, dass Männer morgens eine frische Unterhose anziehen. Dass es weniger Sex gibt, kann also keinesfalls daran liegen, dass deutsche Männer heute allgemein ungepflegter wären.
Das mit der körperlichen Ertüchtigung: Kann mit reinspielen, betrifft aber Frauen ebenso, ohne dass die meisten deswegen unbedingt weniger Chancen auf Sex hätten. Heutzutage gibt's weniger körperlich anstrengende Jobs, bei denen man sich Muckis antrainiert (Männer waren ja früher nicht muskulöser oder dünner, weil sie so viel ins Fitnessstudio gingen). Da der Großteil der Gewichtszunahme aber erst so ab 30 passiert, kann man wiederum fragen, inwieweit das für weniger Sex bei Jüngeren verantwortlich sein soll. Ebenso: Hat sich die Mode geändert? Vor einigen Jahren war das männliche Schönheitsideal in westlichen Ländern schmächtiger, wieder einige Zeit vorher eher muskulös. Auf so was reagieren natürlich dann auch wieder die Männer.
Das mit dem Job verstehe ich nicht. Die Arbeitswelt hat sich in den letzten Jahrzehnten fundamental geändert. Es gibt heute weniger Jobs, in denen man überhaupt Aufstiegsmöglichkeiten hat. Da hilft auch mehr Arbeit nicht. Man kann sich oft nicht mehr hochackern, und wenn man Pech hat, sorgt man mit Mehrarbeit nur dafür, dass man auf dem Posten, den man hat, unentbehrlich wird. Da hast du dann aber finanziell auch nichts gewonnen. Es ist ja schon Glück, wenn du heutzutage überhaupt einen unbefristeten Arbeitsvertrag kriegst. Und heute ist es eben auch gerne mal so - gerade wenn du Einsteiger bist - dass du ganz schnell wieder draußen bist, wenn der Arbeitgeber den Verdacht hegt, dass ein anderer auf dem Platz sich mehr Mühe geben würde.
Gleichzeitig ist es aber auch in den Firmen, in denen es theoretisch Aufstiegsmöglichkeiten gibt, schwerer geworden. Erst einmal, weil mehr Leute um weniger Posten konkurrieren (heutzutage sind eben Männer UND Frauen dort beschäftigt und wollen aufsteigen, gleichzeitig geben aber die älteren Generationen, die die oberen Posten besetzen, diese später frei), und dann auch, weil gerade größere Firmen heute auch darauf achten, mehr Frauen in Führungspositionen zu versetzen, weswegen die dann auch bevorzugt werden. Faktisch ist in vielen Unternehmen und vielmehr noch Behörden in den unteren Ebenen ein Aufstieg für Männer gar nicht möglich, bis nicht eine bestimmte Zielquote für Frauen in der Ebene darüber erreicht wurde.
Dass die Studentinnen, die einen wegen eines Klaps auf den Po anzeigen würden, nicht so häufig sind, ist gar nicht relevant. Medial sind derartige Sachen sehr präsent, und die sorgen einfach für eine unterschwellige Befürchtung. (Es passiert auch nicht sonderlich häufig, dass eine Frau in die Büsche gezerrt und vergewaltigt wird, aber wenn so eine Tat in den Medien präsent wird, haben natürlich viele Frauen Angst, abends alleine durch einen Park zu laufen. Da spielt die Seltenheit solcher Taten kaum eine Rolle.) Ich weiß auch nicht, wie es dir geht, aber bei mir ist es so: Selbst wenn ich von den Wahrscheinlichkeiten her keine Verfolgung zu befürchten habe, habe ich ein ungutes Gefühl dabei, mit einem anderen Menschen etwas zu tun, was juristisch als Straftat gilt.
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#44165 Dafür müsste ich ja in dein Impressum schauen um heraus zu finden wo du wohnst ohmy.gif Dafür bin ich doch viel zu faul!
Wobei es lustig klingt. Darf ich dir dann auch einfach das Kind in den Arm drücken und lachend wegrennen?
Nicht schon wieder! ohmy.gif
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#44162 Wir sind also nur Versuchskaninchen? :/ *mümmel*
Das ist hier echt von Vorteil!
Versuchsmenschen müssen in Deutschland hingegen Stickoxid einatmen. 07baa27a.gif
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Hast du das hier mitbekommen? Was hältst du davon?

Was passiert, wenn Trump sich dazu entschließt, Feuer und Zorn auf Deutschland zu lenken?
Andere Quelle.

Hab ich mitbekommen, ja.
Wenn es Buhrufe vom normalen Publikum gab und die Tagesschau das auch deutlich machen wollte, ist es verständlich, dass sie die verstärken. Denn jeder, der schon mal ein Mikro benutzt hat, der weiß, dass die nur in bestimmten Richtungen gut aufnehmen, und an einem Podium eben am ehesten die Stimme des Redners. Selbst wenn es laute Buhrufe gibt, wird das Mikro die nicht so wahrnehmen wie ein Anwesender.
Mich würde zur Einordnung aber dann auch interessieren, warum sie diese Buhrufe unbedingt in den Fokus bringen wollten, weil sie das bei anderen US-Präsidenten ja vermutlich eher weniger machten. So richtig neutral wirkt das ja nicht. Und es würde mich interessieren: Wer hat da gebuht? Angeblich sollen ausländische Journalisten (auch?) gebuht haben, und das find ich dann schon sehr bedenklich, weil Journalisten eben Bericht erstatten sollen, anstatt selbst zum Gegenstand eines Berichts zu werden.
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#44162 #44163
Irgendwann wird dein Nein für Profil Nummer 2 brechen und dann werde ich da sein.
Warum? fragehasi.gif
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#44163
In Anbetracht der Tatsache, dass ich eben Penis habe, glaube ich, du solltest dir was anderes überlegen, mit dem ich dich bestechen kann.
Warum sollte ich? Dann kannst du mir offenbar nicht das bieten, was ich will. biggrin.gif
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#44156
Treffen ist wahrscheinlich besser, wenn man sich wirklich über den Weg laufen mag, oder? Ansonsten ist Berlin doch seeeeehr viel zu groß um auf gut Glück zu suchen biggrin.gif
Aber erst, wenn ich wieder gesund bin. Also gefühlt in drei milliarden Wochen. Aber ich vergesse dich nicht und schreib dir dann wink.gif
Es klang halt so, als wenn du vorhast, irgendwann überraschend vor meiner Tür zu stehen. biggrin.gif
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Vielleicht interessiert dich dieser Artikel.
Interessante Gedanken, wenn auch etwas ausschweifend geschildert. Auf Anhieb trifft die Beschreibung der aktuellen Situation wohl tatsächlich recht gut auf Burnhams Theorie zu. kratz.gif
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Ich habe gerade rausgefunden, dass die Profil-ID 2 noch frei ist. Die will ich haben! Welches Bestechungsgeschenk ist nötig um hier quasi Vizeklopfer zu werden?
Die IDs werden nicht doppelt vergeben, und ich würde da ungern in der Datenbank herumfummeln, also ist das ausgeschlossen.

Abgesehen vielleicht davon, man wird als hübsches, intelligentes und humorvolles Mädchen meine Konkubine. Dann würde ich es nicht ausschließen. 70bff581.gif Man muss die Frau schließlich irgendwie bei Laune halten, und die Mitgliedsnummer wäre billiger als Schmuck.
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Siehe ins Gästebuch

Was hat dein eisernes Nein zu Like-Buttons gebrochen???
Die Sehnsucht nach Bestätigung. 063.gif
Und ich bin neugierig, ob das einen Einfluss auf die Beteiligung der Leser (durch Kommentare etc.) hat, wenn sie dafür einen virtuellen Schulterklopfer (höhö) kriegen können.
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Was ist deine Meinung zu der ganzen #deepfakes Geschichte?
Müssen wir uns eher Sorgen machen wegen gefälschten Videos, oder sollten wir uns über die Fortschritte der Technik freuen?
Ich hatte den letzten Monat überlegt, ob ich von selbst einen Eintrag über Deepfakes schreibe, aber in den letzten Tagen kam irgendwie jede Zeitung darauf, darüber was zu schreiben. 154218d4.gif
Es bringt nichts, sich Sorgen zu machen. Es war klar, dass das mal möglich sein würde, und wenn es möglich ist, wird es auch gemacht. Ich bin bloß erstaunt, wie gut die Fakes zum Teil schon sind. Im Endeffekt könnte sich das aber gerade für Prominente als Segen erweisen: Sobald es nahezu perfekte Fake-Videos gibt, muss man eigentlich keine Angst mehr vor Leaks seiner Privatpornovideos haben, weil man glaubhaft behaupten kann, sie wären nur Fakes.
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#44155
Ich würde auch gerne öfters solche Texte im Blog (oder als Kolumne) lesen.
Ansonsten fällt mir dazu dieser Comic von xkcd ein: https://xkcd.com/642/
Es gibt zu fast allem einen Comic von xkcd, was? kicher.gif

Okay, ich denk mal drüber nach, was für Themen für einen Blogeintrag oder eine Kolumne geeignet wären.
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"Absoluter Beginner", 26 Jahre Single, 24 Jahre Jungfrau, seitdem ein paar Mal (<5) Sex gehabt, jetzt in der ersten Beziehung - und sie ist entgegen der Vermutung kein AB, sondern einfach nur asexuell (einfach kein Interesse an Sex und allem, was auch nur entfernt damit zusammenhängt).
Wie tief ins Klo gegriffen hab ich? biggrin.gif

7f5341cc.gif
Du arme Sau! omgwtfbbqplz.gif
Wie geht's dir denn damit? Und hat deine Freundin eine Meinung dazu, wie es wäre, wenn du deine sexuellen Bedürfnisse woanders befriedigst? kratz.gif
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Warum wird "Nazi" als Beleidigung gegen Deutsche gebraucht, "Faschist" aber nicht als Beleidigung gegen Italiener???
Weil die Italiener im Vergleich zu den Deutschen in ihrem Faschismus wesentlich weniger effektiv waren, was Grausamkeit und Unmenschlichkeit angeht, gerade auch im Bezug auf die Auswirkungen aufs Ausland. Nun war Italien mit seiner Kolonialpolitik in Nordafrika und dem Angriff auf Griechenland kein Waisenknabe, aber eben auch nicht sonderlich erfolgreich, der italienische Faschismus vertrat zudem insgesamt nie diesen aggressiven Antisemitismus; Mussolini konnte auch mit diesem Rassismus aufgrund der Abstammung nicht so viel anfangen, auch wenn er durchaus rassistische Gedanken hegte, aber er machte so etwas weitaus mehr an der Kultur und Lebensweise fest. Insofern erscheint der italienische Faschismus niemals so bedrohlich, dass man ihn den Italienern wirksam als Beleidigung entgegenschleudern könnte. Zusätzlich kommt noch dazu, dass die Italiener sich den Mussolini dann auch selber vom Hals geschaffen haben, während der deutsche Faschismus den Deutschen quasi mit Gewalt von außen ausgetrieben werden musste. Dass ein Resultat davon ist, dass die Italiener sich insgesamt doch nicht so durchdringend vom Faschismus distanzieren (während faschistisches Gedankengut in Deutschland insgesamt doch sehr viel kritischer gesehen wird), spielt für die theoretische Eignung von "Faschist" als Beleidigung für die Italiener keine Rolle.
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#44155
Ey, verbrat sowas doch nicht hier bei FdH - Blogpost! :x
Durch genau solche Texte bin ich Fan von Klopfers-Web geworden.
Puh, dann müsste ich das noch mehr ausarbeiten und zurechtfeilen und mich mental auf einen riesigen Kommentarstrang einstellen, in dem ein Viertel der Kommentare mir Dinge unterstellt, die ich gar nicht geschrieben hab. biggrin.gif

Aber wer solche Texte von mir mag, muss ja eigentlich bloß die richtigen Fragen stellen. Ich denk mir bei solchen Dingen nämlich meist, dass es niemanden interessiert, was ich da für eine Meinung oder Einschätzung hab, und komm daher nicht drauf, das mal aufzuschreiben.
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#44066
Ayayay, ich sollte öfter mal herkommen und Fragen nachlesen ^^'
Also...okay, dann pack ich die irgendwann mal zusammen und schick se dir und tingel durch die Stadt um sie dir in die Hand zu drücken ;D
Okay, aber sag vorher Bescheid. happy.gif (Oder sag irgendwas, wo man sich mal treffen kann. ^^)
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Warum haben jüngere Leute (unter 30) deutlich weniger Sex als vorherige Generationen?
Oha, großes Thema.
Ich denke, das hat mehrere Ursachen. Eine Ursache ist sicher in der medialen Darstellung von Beziehungen zu finden und in dem heutzutage mehr als zuvor verbreiteten Wunsch nach sofortiger Erfüllung sämtlicher Bedürfnisse. Wenn eine Beziehung heutzutage mal nicht total ideal ist oder es mal zum Streit kommt, wird eher als noch in früheren Zeiten sofort an der Beziehung insgesamt gezweifelt und weniger dran gearbeitet, es besteht aber auch weniger Kompromissbereitschaft. Man denkt eher, dass da halt noch jemand ist, der besser zu einem passt und für den man sich nicht einschränken muss, denn das Internet vermittelt ja, dass es nur so von Gelegenheiten wimmelt. Ich kenne auch einige Leute, die mit anderen Menschen eigentlich alles machen, was man in Beziehungen halt so tut, aber beide Seiten konnten sich noch nicht drauf einigen, dass man überhaupt eine Beziehung führen würde, weil mindestens eine Seite sich sträubt, sich auf den Partner festzulegen. Es könnte ja noch etwas Besseres kommen. (Das schränkt zwar nicht den Sex ein, aber da so etwas eben auch schneller wieder auseinandergeht als eine feste Beziehung, gibt es im Endeffekt dann doch weniger Sex, weil dann erst wieder ein neuer Partner her muss.)

Eine stärkere Ursache sehe ich aber darin, dass sich die Rollenbilder so aufgelöst haben und somit aber auch in gewisser Weise der gemeinsame Konsens fehlt, wie Mann und Frau miteinander umgehen können und dürfen und wie insbesondere intime Beziehungen geknüpft werden.
Frauen finden damals wie heute Status, Selbstsicherheit und Selbstbestimmtheit bei Männern attraktiv. Auf der anderen Seite heißt das aber nicht, dass jeder, der selbstsicher ist, bei Frauen gut ankommt. Das war früher nicht ganz so ein Problem, aber heutzutage wird bei einer schlechten Anmache gerne mal ein Fass aufgemacht; eventuell wird einem das noch Jahrzehnte später vorgeworfen. Der Knackpunkt: Viele Männer sehen, dass andere Männer bei Frauen Erfolg mit Methoden haben, für die sie selbst was auf den Sack kriegen. Und sie wissen nicht, wie sie sich dann nun korrekt verhalten sollen, um einerseits eine Chance zu haben, andererseits aber auch das Gesicht zu wahren. (Schön dazu auch dieser Artikel, der so sicher nicht nur auf japanische Frauen zutrifft.)
Zusätzlich hat man in den letzten Jahrzehnten gerade in westlichen Ländern Jungs und Männer immer mehr dazu erzogen, gegenüber Frauen besonders rücksichtsvoll und zuvorkommend zu sein, ihnen nicht den eigenen Willen aufzuzwingen und Frauen am besten das letzte Wort zu lassen. Das Doofe: Frauen sollten das gut finden. Aber Frauen finden das verdammt unattraktiv. Da sind sie selbst im Zwiespalt (und viele versuchen sich das in den letzten Jahren damit schönzureden, dass "liebe Jungs" ja eigentlich voll die Arschlöcher wären, um so rationalisieren zu können, dass sie bei denen nicht feucht werden). Und seit Jahrzehnten hört man immer wieder das Geflenne von Frauen, dass die Männer hierzulande ja Schluffis wären. Deswegen fahren so viele Frauen dann lieber auf die ungezähmten und leidenschaftlichen Südländer ab, die in ihrem Egoismus viel reizvoller wirken. Hat ja auch seinen Grund, warum die Bad Boys und Haudegen in Filmen immer viel mehr Anklang bei den Frauen finden als die normalguten Helden, die oft als langweilig empfunden werden. (Es ist ja auch ein bisschen verlogen, wenn heutzutage so viele Frauen und Mädchen beanstanden, dass die Flirt- und Aufreißmethoden in Romantic Comedies so sexistisch und frauenfeindlich wären, obwohl diese Filme ja offenbar trotzdem tiefe Bedürfnisse bei sehr sehr vielen Frauen ansprechen, denn die sind es ja, die diese Filme so erfolgreich machen.) Ich persönlich hab auch mehr Frauen kennengelernt, die erzählt haben, dass sie gerne einen Kerl wollen, der zeigt, wo es lang geht, als jemanden, der sich ständig Gedanken macht, ob es ihr gut geht. Nur ist das eben nicht das, was seit Jahrzehnten kleinen Jungs beigebracht wird. Da ist eben auch ein fundamentaler Widerspruch zwischen Leidenschaft und Rücksichtnahme, weil das eine fordert, sich den Gefühlen hinzugeben, und das andere fordert, die Gefühle zu zügeln.
Ironischerweise sind gerade die Männer, die sich über das Wohlergehen der Frauen Gedanken machen, in der Partnersuche im Hintertreffen gegenüber den Männern, die voller Selbstsicherheit einfach geradeheraus auf Frauen zugehen und sich nicht groß darum kümmern, ob eine Frau sich durch eine Anmache jetzt bedroht oder unter Druck gesetzt fühlen könnte.

Verschärft wird das auch dadurch, dass sich die meisten Frauen eben doch heutzutage trotz aller gegenseitigen Beteuerungen Partner wünschen, die mindestens genauso viel, eher aber noch deutlich mehr als sie selber verdienen. Je besser Frauen allerdings verdienen, desto kleiner wird die Zahl der potenziellen Partner, die tatsächlich mehr als sie nach Hause bringen. Und da Frauen inzwischen den Großteil der Universitätsabschlüsse kriegen und zusätzlich durch Quoten und sonstige Förderungen immer bessere Jobs erlangen, schrumpft die Zahl der annehmbaren Partner für viele Frauen Jahr für Jahr.

Während so etwas in gewisser Weise noch in den letzten Jahrzehnten durch die sexuelle Befreiung abgemildert wurde, durch die Frauen Sex als Zeichen des Ausdrucks selbstbewussten Seins sehen und deswegen auch mit Typen schlafen, die sie einfach nur in der Hitze des Augenblicks halt mal attraktiv finden, hat ja jetzt wieder die sex-negative Strömung des Feminismus Aufwind, in der mehr Frauen Sex als Form der Unterdrückung begreifen und es schon als Angriff auf ihr Persönlichkeitsrecht betrachten, wenn überhaupt mal Männer andeuten, dass sie sie attraktiv finden und sich Sex mit ihr vorstellen könnten. (Das führt dann zu solchen Absurditäten.)
So wird's nicht nur schwer, ein Kompliment zu machen - viele Frauen, die dieser Strömung folgen, finden es schon unmöglich, überhaupt von Männern angesprochen zu werden, um eine Beziehung zu initiieren. (Gab herrliche Diskussionen bei Reddit, wo sich die Feministinnen gegenseitig gekloppt haben, weil die einen meinten, dass normales, respektvolles Ansprechen ja immer noch okay wäre, aber andere dazwischen kreischten, dass jedes Anbaggern sexuelle Gewalt wäre und das Selbstbestimmungsrecht der Frau ignorieren würde. Ich hab keine Ahnung, wie diese Frauen sich das Überleben der Menschheit vorstellen.) Selbst wenn Frauen nicht diese radikale Ideologie pflegen, so ist es für Männer schwer, das zu erkennen, und deswegen ist es nicht erstaunlich, wenn man als Mann insgesamt eher vorsichtig ist.

Das gilt umso mehr, je gravierender die Versuche werden, dieses komplizierte Gebiet der Partnersuche mit Gesetzen zu regulieren. Ich denke, jeder stimmt zu, dass Vergewaltigung nicht geht, ebenso nicht das Poppen von jemandem, der gerade schläft und sich dagegen nicht wehren kann. Aber darüber hinaus geraten wir nicht nur in eine Grauzone, was das Verhalten angeht, sondern auch was die Konsequenzen angeht. Einige meiner wenigen Beziehungen sind entstanden, weil ich einfach auf meinen Bauch gehört und sie spontan geküsst hab, ohne zu fragen. Nach heutigem Recht könnte ich mir dafür 2 Jahre Knast einfangen, falls ich das Pech haben sollte, dass ich ihre Signale falsch interpretiert habe. Erinnert sich noch jemand an diesen Ratschlag: "Mach einfach, mehr als nein kann sie nicht sagen?" Was können wir heute drüber lachen. Selbst wenn man nicht verurteilt wird, gesellschaftlich ist man mit so einer Anschuldigung doch tot, wie wir auch gut an der MeToo-Debatte sehen, in der kaum differenziert wird zwischen einer Vergewaltigung und nach einer Verabredung zu fragen, einer Frau ein Kompliment zu ihrem Aussehen zu machen, auf den Busen zu starren oder einen spielerischen Klapps auf den Hintern zu geben. Letzteres hab ich letzten Oktober bei einer Freundin gemacht. Sie hat allerdings gelacht, anstatt mich anzuzeigen. Zum Glück.
(Das ist aber auch eine Problematik, über die man kaum diskutieren kann, weil so viele Leute unfähig sind, sich diese Grauzonen vorzustellen. Man versucht es ihnen anschaulich darzustellen, und sie landen dann doch bloß wieder bei dem Gewaltficker oder dem Kerl, der eine schlafende Frau besteigt. Aber es ist eben schon lange vorher nicht so leicht, genau herauszufinden, ob das Gegenüber jetzt wirklich interessiert an einem ist oder nicht, zumal es auch wesentlich häufiger vorkommt, als Frauen im Gespräch gerne behaupten, dass sie eben doch am Anfang nein sagen, obwohl sie interessiert sind, weil sie sehen wollen, wie hartnäckig es ein Kerl versucht, und nicht als leicht rumzukriegen rüberkommen wollen.)

Kurz: Männer sind nicht mehr das, was Frauen wollen, die aber auch nicht wirklich wissen, was sie eigentlich wollen, und wenn die Anmache schiefgeht, kann das Konsequenzen haben, die das Leben ruinieren können. Kein Wunder, dass die Leute weniger Sex haben.
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Ich habe nach langer Diskussion eine moralische Frage an dich:

Stell dir folgende Situation vor:
Ein Mann überfällt eine Bank. Als er flieht, kommt die Polizei, also rennt er zurück in die Bank und verschanzt sich. Kunden und Mitarbeiter werden zu Geiseln. Er ist bewaffnet.
Eine weibliche Geisel will sich bei ihm beliebt machen, um ihre Überlebenschance zu erhöhen und verführt den Geiselnehmer und hat mehrfach Sex mit ihr. Die Initiative geht von ihr aus. Unter normalen Umständen hätte Sie wohl nicht mal mit dem Typen geschlafen, wenn er der letzte Kerl auf der Welt wäre.

War das dann eine Vergewaltigung oder nicht?
Weist du, wie das formal juristisch aussieht?

Und noch eine Frage: Ändert es etwas, wenn er sich vorher beschwert, schon lange nicht mehr gevögelt zu haben, dabei aber keine der Geiseln auffordert, dies zu ändern, sondern das allgemein hält?
Ich bin kein Jurist, aber ich würde es nicht als Vergewaltigung sehen, weil er sie in keiner Weise unter Druck setzt, mit ihm Sex zu haben, und sie das selbst initiiert.
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#44152
Das meine ich ja gar nicht. Dass es Menschen gibt, die das Abendland von einem Loch im Boden bedroht sehen, war ja abszusehen.
Wieso betont dann das Kulturzentrum, dass es dieses Loch im Boden vor allem für Muslime gemacht hat? Wieso hat man nicht einfach gesagt:
"In vielen Kulturen kackt man so, und da wir ein Kulturzentrum sind, kann man das bei uns jetzt auch mal ausprobieren"?

Wenn man bei jedem Furz Muslime ins Spiel bringt, muss man sich doch nicht wundern, wenn gewisse Leute plötzlich überall nur noch Muslime sehen...
Na wenn das Kulturzentrum selber wegen Muslimen drauf gekommen ist und das nicht errichtet hätte, bloß um Franzosen, Italiener oder Japaner anzusprechen, wie soll es dann auf die Idee kommen, dass die ehrliche Begründung Kontroversen auslösen könnte? Ich hab so das Gefühl, dass in solchen Einrichtungen dann auch größtenteils Leute arbeiten, die ein bisschen in ihren Filterblasen festhängen und sich nicht vorstellen können, dass andere eher skeptisch sind, wenn augenscheinlich wieder irgendeine Extrawurst für Muslime gebraten wird.
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