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Hier beantworte ich Fragen, die mir die Besucher gestellt haben, die aber nicht häufig genug sind, um im FAQ aufzutauchen. Insgesamt wurden bisher 41066 Fragen gestellt, davon sind 68 Fragen noch unbeantwortet.
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#41957 #41961
Hey, also ich hab mir deine ganzen Bücher jetzt auch mal bei dieser App gezogen (sprich Sexpanzer, Böses Hasi und Weltherrschaft 2, die sind dort verfügbar). Aber willst du ne ehrliche Meinung hören? An deiner Stelle würde ich das noch ne Weile beobachten und gucken, ob darüber überhaupt Geld reinkommt, und dann dafür sorgen, dass die Bücher rausgenommen werden (falls das möglich ist). Die Werbung stört beim Lesen quasi gar nicht und ist so unaufdringlich, dass überhaupt kein Anreiz mehr besteht, Bücher zu kaufen, die man dort 4free lesen kann. Wenn du nur ein paar Cent pro Leser verdienst, lohnt sich das ja auch nicht wirklich.

Überhaupt, komische Bibliothek, die die App da anbietet. Einerseits viel Newcomerautorenkram, also solche E-books, die auch bei Amazon gelegentlich gratis zum Anfixen rausgehauen werden, andererseits auch deine Bücher, die es ja auch "in echt" als Printbuch gibt. Viel Erotik (höhö 07baa27a.gif ) in unterschiedlicher Qualität, wenig bis keine Bestseller oder Bücher, die man jetzt typischerweise im Buchladen finden würde (deine sind ne Ausnahme). Also, ich weiß nicht... unsure.gif
Ich bin jetzt wirklich gespannt, was die Abrechnung ergibt. Inzwischen habe ich auch die Pressemitteilung gefunden, wonach BoD die Bücher bei dieser App anbietet, aber ich hab auch noch keinen BoD-Autoren gesehen, der gesagt hätte, dass er damit irgendeinen Cent verdient.
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#41968
Zur Not gibt's ja noch Verkehrsübungsplätze, aber ich glaube die werden dann wieder relativ teuer...

Zumindest ist es vor der ersten Fahrstunde ganz gut ein bisschen Praxis zu haben, selbst wenn es lediglich anfahren üben ist, das spart einem möglicherweise 1-2 Fahrstunden zu zahlen.

Alibifrage: Ich hoffe die Kommasetzung oben war richtig, ich hab da immer meine Probleme mit. Du hast nicht zufällig Tipps wie man sich darin (Kommata/Satzbau) verbessern kann?
Ein paar Kommas fehlen (nach "glaube" und "gut", nach "möglicherweise" würde ich zumindest eins empfehlen).

Ein bisschen hilft es natürlich, viel zu lesen. Am besten ist aber, wenn man sich ein bisschen die Struktur der Sätze anschaut und versucht, sie in Haupt- und Nebensätze einzuteilen und guckt, wie die Hierarchie aussieht. Die meisten Kommas dienen halt dazu, Teilsätze voneinander abzutrennen.
Grob gesagt ist bei Hauptsätzen das gebeugte Verb an zweiter Stelle, bei Nebensätzen tendenziell am Ende. (Es gibt Ausnahmen, wie auch in deinem Satz nach "glaube", aber das würde hier zu weit führen.)
Als Beispiel mal:
Er behauptete, dass die Katze, die er im Arm hielt, seiner Mutter gehörte.
Da haben wir "Er behauptete" als einleitenden Hauptsatz, und es folgt mit "dass ..." ein Nebensatz. Also muss da ein Komma hin, weil Haupt- und Nebensätze mit Komma abgetrennt werden.
"dass die Katze seiner Mutter gehörte" ist ein Nebensatz, in dem ein weiterer, untergeordneter Nebensatz "die er im Arm hielt" eingeschoben wurde. Eingeschobene Nebensätze werden immer mit Komma abgetrennt. Gleichrangige Nebensätze werden dann mit Komma abgetrennt, wenn sie nicht durch "und" oder "oder" verbunden sind.
Neben den echten Nebensätzen werden auch erweiterte Infinitive mit "zu" oft mit Komma abgetrennt.
Kurz gesagt: Wenn du mehrere gebeugte Verben in einem Satz hast, ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass du Kommas setzen musst.
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#41973

Hmm was du aufgezählt hast ist definitiv links, aber wie du schon gesagt hast, sieht man davon in der Realtität absolut gar nichts. Wenn man bedenkt, dass die Grünen bei Hartz4 mitgewirkt haben, geht das für mich alles ziemlich verloren.
Die Partei mag noch aus dieser Idee entstanden sein, aber um ein Beispiel zu nennen, wie weit sich sehr viele aus der Partei von den Ursprungsideen entfernt haben, hat letztens eine Grünen Politikerin die Idee des Pazifismus nicht einmal ansatzweise mit ihrer Partei in Verbindung gebracht, als man sie direkt danach gefragt hat. Für mich hat sich die Partei von einer ursprünglich sehr linken Partei in die Mitte manövriert und den Kapitalmärkten angenähert.

Meine Meinung: Man wählt seine Partei nicht nach der Idee, sondern nach ihren Handlungen.

Daher sind die Grünen für mich leider unwählbar geworden, obwohl ich viele Ansichten teile. Die Linken sind sehr schwer einzuschätzen, weil sie nie den Einfluss hatten, um ihre endgültige Politik beurteilen zu können. Deswegen sind die immer noch die, die ich von den >5% Parteien am interessantesten finde.

Grundsätzlich sollte man heutzutage doch einsehen, dass ein unkontrollierter Markt nicht funktioniert, oder nicht? Es muss reguliert werden und die Schere zwischen Arm und Reich darf ebenfalls nicht weiter aufgehen, weil sonst das Ende des aktuellen Staatskonstruktes abzusehen ist, wie die Geschichte zeigt. Wenn die Masse leidet und um ihre Existenz fürchten muss, dann wird sie sich irgendwann erheben. Gerade wieder in der Anstalt gehört, dass sich das Vermögen wieder um einen großen Prozentsatz in Richtung Reiche bewegt hat. Leider die Zahlen gerade nicht im Kopf.

Frage: Was hältst du von Der Anstalt?
Du solltest auch ein bisschen im Auge haben, dass die Handlungen der Spitze nicht unbedingt die Meinung der Basis wiedergeben. Ich bin sicher, dass es unter den Grünen sehr viele gibt, die links sind und auch nichts von H4 halten.

Das mit dem Markt, der reguliert werden muss... äh, ja, das ist aber für breite Teile der Bevölkerung eine Binsenweisheit, du wirst auch in der CDU/CSU Leute finden, die für eine Regulierung der Märkte eintreten. (Vermutlich so ziemlich jeder, der mal als Finanzminister arbeiten musste.) Selbst Adam Smith meinte gar nicht, dass freie Märkte unbedingt die Abwesenheit staatlicher Kontrolle und Regularien bedeuten.

Die Anstalt... ist okay, stellenweise amüsant, aber oft etwas zu einseitig. Man hat häufig das Gefühl, dass es weniger darum geht, Leute unterhaltend aufzuklären, sondern ihnen vielmehr Argumente zu liefern, warum ihre schon vorhandene Meinung richtig wäre. Im politischen Kabarett fehlt ein wenig der Ehrgeiz, das Publikum selbst in seinem Glauben herauszufordern.
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#41948 Was ist denn gerade an der S-Bahn in Berlin so unendlich schlimm? kratz.gifIch wohn jetzt seit 5 Jahren hier, habe einen Führerschein und meide es mit Auto in der Stadt unterwegs zu sein. Diese Stadt ist für Autofahrer die Pest. Du kommst mit den Öffis (Sbahn, Ubahn, Tram, Bus) ÜBERALL hin und hast weniger Stress als wenn du ein Auto brauchst. Du musst dich nicht mit den Idioten auf der Straße rumschlagen, du musst keinen Parkplatz suchen, nix.... Ich verstehe nicht, warum man in einer Großstadt nicht auf sein Auto verzichten kann...
Für den normalen Alltag reichen hier die Öffis aus, ja. Ich fahre auch gerne mit der S-Bahn, die ist mir von den öffentlichen Verkehrsmitteln hier am liebsten. (Umso blöder ist es, wenn sie nicht fährt. ^^; )
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#41971
Hmpf, ständig von besorgten Bürgern beschnüffelt zu werden ist auch nur unwesentlich besser als von besorgtern Staatsdienern. Schätze, dass war hier einfch nur mal Glück. Wie siehst du das?
Es ist immer ein Balance-Akt... Einerseits find ich so ein Blockwartverhalten und Denunziantentum doof, andererseits sollte man natürlich nicht vollkommen blind gegenüber verdächtigen Aktivitäten sein. Ich glaube, da gibt es auch keine einfache Antwort.
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#41967

Hmm also ich kann das mit den "Grüne sind oftmals links" nicht so ganz nachvollziehen.

Wie kommst du zu der Annahme, also worauf stützt du sie? Sicherlich nicht nur aufgrund des falschen Feminismus und der "grünen" Politik, oder?

Links heißt für mich noch ganz klar:
"Für die breite Bevölkerung, ohne Einschränkungen oder Geheimnisse"

Das kann ich bei den Grünen so gar nicht sehen. Aktuell sehe ich die meistens nur die kapitalistischen Ideen unterstützen und ab und zu mit falschen feministischen Ideen um sich schmeißen oder auf die Umwelt pochen.
(Und auch da bekleckern sie sich selten mit Ruhm, wenn man bedenkt, dass häufig nicht abgewartet wird, was die Wissenschaft zu einem Thema sagen kann)
Mietobergrenze, Vermögensabgabe, höhere Steuern für Besserverdienende, Gleichbehandlung von Arbeitseinkommen und Kapitalerträgen, Multikulti, mehr Einwanderung, Mindestrente, strenge Regulierung der Finanzmärkte... Das sind allein die Dinge, die sich die Grünen politisch auf die Fahne geschrieben haben. Und das sind definitiv linke Ideen (als Gegensatz zu den Konservativen, weil man die Nazis in diesem Spektrum gar nicht wirklich festnageln kann).
Da sind die Ideen der kleinen Grünen-Anhänger, die gegen Primark demonstrieren, weil das Großkapital arme Leute in anderen Ländern ausbeutet, noch nicht mal mit eingerechnet.
Wenn du nur danach gehen würdest, was tatsächlich umgesetzt wird, wenn diejenigen in Regierungsverantwortung sind, gäbe es schlicht gar keine Linken, nicht mal die, die sich selbst als "Die Linke" bezeichnen, weil sich dann so unschöne Dinge wie Koalitionspartner und Realität einmischen.
Ein bisschen geht mir diese "No true scotsman"-Argumentation aber auch echt aufn Geist.
(Fast jede politische Bewegung nimmt für sich in Anspruch, das Beste für die gesamte Bevölkerung zu wollen. Gute Vorsätze haben nahezu alle, nur wie sie alles besser machen wollen, darin unterscheiden sie sich.)
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#41967
Proteste und Anschlöge von "besorgten Büchern"? Klopfer, du machst mir Angst...
Wenn man mal mitten in der Nacht Fragen beantwortet... X_x
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Anschläge werden durch aufmerksame Bürger verhindert, deswegen ist eine starke Zivilgesellschaft so wichtig. Letztes Jahr sollte bei einem Radrennen in Frankfurt ein Anschlag erfolgen, ein Ehepaar kaufte verdächtig viel Zeug in einem Baumarkt, mit dem man eine Bombe basteln konnte, eine aufmerksame Mitarbeiterin hat die Polizei informiert:
http://www.heute.de/terrorverdaechtiger-vor-gericht-41881582.html

Ein Attentäter in einem Zug wurde von den Mitreisenden überwältigt:
https://de.wikipedia.org/wiki/Anschlag_im_Thalys-Zug_9364

Und manchmal sind die Täter ja auch einfach nur zu dumm, um anständige Bomben zu bauen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Versuchte_Bombenanschl%C3%A4ge_vom_31._Juli_2006

Man braucht eine starke Gesellschaft, die zusammenhält, wo es die Leute interessiert, was passiert, und einem die anderen nicht völlig scheißegal sind. Man braucht eine starke Mitte (mit gemeinsamen Werten), um Radikale gleich welcher Culeur, ob links, rechts, religiös oder sonstewie motiviert, etwas entgegenzusetzen.

Alibifrage: Klopfer, kommt Deine Post jetzt wieder ordentlich oder bist Du gar einem Täter auf die Spur gekommen?
Sie kommt an, aber sehr langsam. :/ 5 Tage für normale Briefe sind keine Seltenheit.
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War Barack Obama deiner Meinung nach ein guter Präsident?
Unter den Umständen ja. Er hat Sachen gemacht, die mir nicht gefallen, aber da stellt sich auch die Frage, ob andere Präsidenten das nicht auch getan hätten.
Andere Vorhaben konnte er nicht umsetzen, weil die politischen Verhältnisse zu ungünstig waren und die Republikaner alles getan haben, um ihn zu blockieren. (Unter Bush hätten die Republikaner so ein Verhalten als Landesverrat angesehen. Verlogene Bande.)
Sein größter Erfolg insgesamt ist sicherlich Obamacare, was eindeutig eine Verbesserung für viele Amerikaner bewirkt hat (auch wenn viele es offenbar selbst nicht mitgekriegt haben), und allein dadurch hinterlässt er die USA in einem besseren Zustand als vorher. (Außerdem hat er das Defizit gesenkt.)
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#41961

Hab ich mal gemacht. Wäre aber wohl besser, wenn das noch ein paar mehr machen würden, damit das auch auffällt, oder?
Ja, wäre schon gut. (Und wenn ich dann dafür bezahlt werde, umso besser. biggrin.gif)
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#41951
Dann geht man halt auf irgendein Privatgelände, da findet sich bestimmt jemanden im Bekanntenkreis der einem legal Zutritt beschaffen kann. Und da die StVO dort nicht gilt ist daran auch nichts illegales.
Ich kenn keinen. kratz.gif
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#41947
Komisch wie so alle plötzlich überall Linke sehen. Linke finden in den Medien und der Politik nämlich eigentlich nicht statt, wo also sieht der Fragesteller sie? Jeder Autobrand in Berlin wird Ihnen in die Schuhe geschoben, brennende Ausländerheime den Rechten jedoch nicht, ganz klar, die Linken sind die Gefährlichen in diesem Land.
Echte Linke (und nicht die, die der Fragesteller dafür hält) versuchen Lösungen zu finden, nicht nur die Probleme woandershin zu delegieren.
Wobei kann ein Nazi Recht haben, wenn er Ausländerheime anzündet, sogar bevor sie bewohnt sind. Was gibt es da zu verteidigen? Schlechte Erfahrungen mit den Bewohnern kann es ja noch nicht gegeben haben.
Wenn die Linken in den Medien nicht stattfinden würden, woher weißt du dann, dass ihnen jeder Autobrand in die Schuhe geschoben wird? Und die Grünen (ja, auch die sind zum größten Teil links) und die Linkspartei sind ebenso in den Medien vertreten wie Berichte über die Anarchos, die sich in Berlin mit der Polizei kloppen.
Und dass brennende Ausländerheime den Rechten nicht in die Schuhe geschoben würden... BITTE?! Hast du die letzten Monate auf dem Mond verbracht? Jedes Mal, wenn es um die Radikalisierung der Bevölkerung und den Aufstieg rechter Gruppierungen geht, wird auch eine Statistik mit der Steigerung von Anschlägen auf Flüchtlingsheime gezeigt. Auch in der Berichterstattung wird sehr oft eine Nähe zu den Rechten nahegelegt, teilweise im Text selbst (und sei es nur durch die Erwähnung von vorhergehenden Protesten seitens Pegida/AfD/besorgten Bürgern gegen Flüchtlingsheime), teilweise dadurch, dass darüber direkt neben einem Artikel über Ausländerfeindlichkeit, Rechtsradikale etc. berichtet wird. Denk mal an die Handgranate, die bei einer Flüchtlingsunterkunft über den Zaun geschmissen wurde. Jeder war entsetzt, wie weit die Rechten jetzt gehen. Würde mich nicht wundern, wenn mehr als die Hälfte der Leute dann nicht mitgekriegt hat, dass das mit Ausländerfeindlichkeit wider Erwarten doch gar nichts zu tun hatte und sich da verfeindete Wachdienste bekriegt haben.

"Wobei kann ein Nazi Recht haben, wenn er Ausländerheime anzündet, sogar bevor sie bewohnt sind. Was gibt es da zu verteidigen?"
Das ist ein argumentativer Tiefschlag, denn die fragende Person hat nie gesagt, sie würde Brandanschläge von Nazis verteidigen oder denken, dass das rechtens wäre. Es geht lediglich darum, dass auch Nazis Argumente vorbringen können, die vielleicht nicht angenehm sind, die man aber nicht pauschal als falsch abbürsten kann. Auch eine kaputte Uhr zeigt zweimal täglich die richtige Uhrzeit an.
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#41949
In Deutschland wurden ehrlich gesagt noch keine Anschläge wirklich verhindert, nur so getan. Und wenn, dann nicht durch Überwachung. Alle bakannten Sachen wie Sauerlandgruppe sehen stark nach False Flag Operationen aus, die kannten ihre Überwacher sogar. Und jeder der angeblich Erfolge dient dazu, noch mehr Überwachung zu fördern. Ich sehe die Gefahr wie in Frankreich nicht, weil wir keine Populationen aus den ehemaligen Kolonien haben, die wir wie Abfall behandeln. Dort waren es schließlich Einheimische.
Immer gleich False-Flag-Operationen zu vermuten, ist mir ehrlich gesagt zu simpel, da muss es schon handfestere Hinweise geben als "Das sieht mir zu merkwürdig aus".
Und ansonsten ist es auch eine Definitionsfrage. Wenn einer sich vornimmt, einen Anschlag zu verüben, ab wann gilt der Anschlag als verhindert, wenn er kurz bevor stand oder auch schon, wenn der Möchtegern-Attentäter sich noch überlegt, wo und wie er es macht? Deutschland hat durchaus auch schon genug getan, um sich bei Islamisten unbeliebt zu machen.
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Wie funktioniert eigentlich dein Captcha? Ich muss ein Feld ankreuzen, in dem steht, dass ich kein Roboter bin, und bisher musste ich dafür nur ein einziges mal Bilder identifizieren - wie kann das Bots aufhalten?
Wie es genau funktioniert, weiß ich nicht, das ist Googles Geheimnis. Aber es ist wohl so gestaltet, dass es misst, wie der Browser (und der Nutzer) mit dem Feld interagieren, um daraus abzulesen, ob es sich um einen Bot handelt oder nicht. Ich vermute mal, es geht von Mausbewegungen, Zeitverzögerungen (wie lange braucht einer, um das zu klicken) und sicherlich auch der IP-Adresse aus.
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#41952
Naja, beispielsweise: Welche Umstände sind nötig, damit man die eigene Meinung für so gesetzt hält, dass man anderen dafür körperlich schadet?
Oder auch: Wie lange muss man jemandem erzählen, dass Bevölkerungsgruppe XY kein Lebensrecht hat, bis derjenige das tatsächlich glaubt?
Es gab vor kurzem eine Neuauflage des Milgram-Experiments, bei dem bestätigt wurde, dass Leute viel weniger Eigenverantwortung spüren, wenn es jemanden gibt, der ihnen Befehle gibt. kratz.gif Insofern ist es nicht mal notwendig, dass man selbst unheimlich davon überzeugt ist, dass der andere es wert wäre, ihm zu schaden, es genügt, wenn es jemand nur nachdrücklich genug von einem fordert.

Und wenn man nach dem Stanford-Prison-Experiment geht (oder nach dem "Third Wave"-Experiment an einer Highschool in Palo Alto), muss man den Leuten nicht mal sonderlich lange erzählen, dass andere weniger wert sind.
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#41945
Dass mich persönlich momentan vermutlich niemand überwachen wird, ist mir schon klar. Aber es ist doch teilweise schon recht 'interessant', wann private Affären und ähnliches öffentlich werden. Seehofers außereheliches Kind, Guttenbergs Doktorarbeit (gut, die Arbeit war nie privat), Bachmanns Partyfotos...
Ich finde nicht, dass man da noch mehr speichern muss, um im Zweifel was gegen jeden in der Hand zu haben...
(Und nein, ich bin kein Fan der drei genannten. Waren nur die ersten, die mir in dem Zusammenhang eingefallen sind)
Welche Partyfotos? fragehasi.gif
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#41949
Die Chance, dass Du auf dem Weg zur Straßenbahnhaltestelle überfahren wirst, ist trotzdem deutlich höher als dass Du - in der Straßenbahn sitzend - einem Anschlag zum Opfer fällst.

Und ob Berlin tatsächlich Anschlagsziel Nummer 1 ist... also letztes Jahr gabs meines Wissens Alarm in Bremen, Hannover, Wolfsburg und München.
Wenn ich mich recht erinnere, wurden auch ein paar Leute verhaftet, weil sie Anschläge in Berlin geplant haben sollen. Als größte deutsche Stadt ist Berlin natürlich zweifellos auf dem Zettel der Islamisten, da muss man sich auch keine Illusionen machen.
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Zu Frage #41957

Ich würde das auf jeden Fall mal nach verfolgen. Obwohl ich nicht weiß, wie viele Leute die Bücher gesehen/gelesen haben. Ich denke mal, dass es nur gewertet wird, wenn man die Bücher liest. Aber irgendwer, muss ja die Erlaubnis dazu gegeben haben. Mindestens der Verlag sollte es wissen.

Der Admiral
Also die Erlaubnis zum Verleih von E-Books hat BoD, aber da ist halt bisher nie was rumgekommen... Auf den Abrechnungen steht auch, dass gebrochene Zahlen vorkommen können, wenn ein E-Book im Verleih nicht ganz gelesen wurde, aber wie gesagt: Bisher gab es bei mir keine Info, dass je ein E-Book von mir verliehen wurde.
Wenn das kostenlos ist, können ja User gern mal durch meine Bücher blättern, dann wüsste ich immerhin, dass ich was auf den Quartalsabrechnungen sehen sollte. Das reinzustellen, ohne dass ich was davon hab, wäre ja schon ziemlich schuftig von den Betreibern.
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Butter, Margarine, was anderes oder gar nichts?
Und wenn ja: unter jeden Belag/Aufstrich oder nur bei bestimmten Sachen?
Meistens nichts, manchmal (wenig) Margarine. Butter wird bei mir eher zum Kochen verwendet, nicht als Brotaufstrich.
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#41946

Naja, es gibt tausende Flohmarktgruppen und es gibt immerhin in diesen Gruppen eine von Facebook da hingepackte Verkaufsoption, wo man Preis, Standort etc eingeben muss.
Aber der Kauf wird ja nicht über Facebook abgewickelt, insofern würde ich das jetzt nicht als direkte Konkurrenz sehen...
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#41937
Hast du jemals vor, eine Fahrschule von innen zu sehen?
Als Fernziel ist es da, ja.
Weiß nur nicht... falls ich mir leisten könnte, meine Augen lasern zu lassen, ob ich das nicht vor der Fahrschule machen lassen sollte. Also wenn ich das Geld für eine Fahrschule hätte, wäre es möglich, dass ich es erst mal noch weiter anspare für meine Augen.
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Ich hab gesehen, dass es bei readfy (eine werbefinanzierte App in der man kostenfrei diverse ebooks lesen kann), einige Deiner Bücher gibt. Wirst Du denn an den Werbeeinnahmen beteiligt? Es gibt ja dort ständig wechselnde Werbebanner, welche beim Lesen nicht nerven und ziemlich nervige aufploppende Werbefenster. Das Geld muss ja irgendwie aufgeteilt werden angsthasi.gif?
Öha? Ich wusste gar nichts davon, und bisher hab ich in meinen E-Book-Abrechnungen auch noch nichts gesehen, was darauf schließen lässt, dass ich dafür Geld kriegen würde, da stehen bislang nur Verkäufe drauf. fragehasi.gif
Ich bin ja gespannt, was die nächste Abrechnung sagt, die ich Mitte April kriegen werde...
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"Warning: mt_rand(): max(-1) is smaller than min(0) in /homepages/16/d122990979/htdocs/akt_insert.php on line
87"

Kommt auf der Startseite bei Perlen aus dem Archiv. Ist das Absicht? Willst du uns so programmieren bei bringen, indem auf klassische Fehler hinweist?
Ups. ^^; Ein "AND" vergessen...
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Deine Meinung zu diesem Beitrag? Und grundsätzlich: Ist Hass nicht was vollkommen normales? Hass ist im Grunde nichts anderes als starke Ablehnung. Warum wird also so getan als ob es etwas pathologisches wäre? Dazu kommt noch, dass die Leute, die sich üblicherweise über Hass im Netz aufregen, selbst die größten Hasser sind (als erstes kommt mir da Ralf Stegner in den Sinn.)
Dass Leute sich leichter tun, fiese Sachen zu schreiben oder zu tun, wenn sie sich anonym fühlen, ist ja keine Überraschung, und dass man sich in Gruppen oft aufstachelt und sich anheizt, ist auch nichts Neues, insofern liefert der Beitrag ja keinen Erkenntnisgewinn. Man sollte aber immer dran denken, dass da ja trotzdem eine Grundüberzeugung in der realen Welt dahintersteht, die eine echte Person mit einem richtigen Leben äußert. Insofern ist es vll. nicht unbedingt zielführend, sich auf das Internet als Verbreitungsweg zu konzentrieren und so zu tun, als wäre alles prima, wenn diese Leute nur nicht posten würden.

Hass ist durchaus nicht ungewöhnlich, aber sicherlich in Übermaßen ungesund. Nun ist es natürlich auch so, dass es gar nicht so leicht ist einzuschätzen, was Hasskommentare sind. Ich selbst sehe bei Facebook zwar gelegentlich Einträge, die über die Lügenpresse schimpfen und fordern, Flüchtlinge abzuschieben, die sich nicht benehmen können oder gar nicht wirklich Kriegsflüchtlinge sind, aber ich hab Schwierigkeiten, das tatsächlich als Hass anzusehen, der da geäußert wird. Ablehnung sicherlich, aber Hass ist schon ein starkes Wort. Die groß als Beispiele in den Medien vorgezerrten Postings, in denen tatsächlich Gewalt gefordert wird und richtig widerlich gehetzt wird, hab ich selber bei FB noch nie gesehen, insofern kann ich schwer einschätzen, ob das wirklich so verbreitet ist. Und wenn im Fernsehen bei n-tv gefragt wird, ob Siegmar Gabriel am rechten Rand fischt, nur weil er sagt, dass der Staat auch mal Geld für die einheimischen Bedürftigen in die Hand nehmen soll und nicht nur für die Flüchtlinge, dann muss man sich wohl auch fragen, inwieweit die Maßstäbe verschoben sind.
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Glaubst du, in die nächsten Jahren wäre ein Krieg in Europa möglich?
Wenn nicht gerade die Russen versuchen, sich die baltischen Staaten wieder unter den Nagel zu reißen und dies mit der Unterstützung der russischen Minderheiten in diesen Ländern begründen, dann eher nicht.
Eventuell gibt's innerhalb einiger Länder ein paar heftige Auseinandersetzungen, die sich vereinzelt wie Bürgerkrieg anfühlen könnten, aber insgesamt immer noch zu harmlos sind, um ernsthaft als so etwas zu gelten, aber selbst da bin ich eher skeptisch, ob es wirklich zu so etwas kommt.
Für einen Krieg zwischen europäischen Ländern (abgesehen von der Sache ganz oben und dem, den wir in der Ukraine inoffiziell haben) sehe ich schlicht keinen Streitpunkt, der dadurch geregelt werden könnte. Irgendein Idiot hat ja wohl im französischen Fernsehen gesagt, dass es bald wieder Krieg zwischen Frankreich und Deutschland geben würde, aber ich sehe nicht, dass irgendeine Seite irgendwas dadurch gewinnen würde. Die Flüchtlingsverteilung werden wir nicht mit einem Krieg lösen können, die Eurokrise auch nicht, insofern hab ich keinen blassen Dunst, wieso jemand in Europa zu den Waffen greifen sollte.
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Bin nicht bei Twitter, daher hier: du hattest letztens was von denen retweetet, bin dort auch auf dieses hier gestoßen (hast du bestimmt auch gesehen). Klingt ekelhaft, oder? brech.gif
Hab mal Werbung dafür gesehen und fand das auch ziemlich bizarr. (Ich vermute, das ist mit Tofu? fragehasi.gif )
Hab jedenfalls spontan eher keine Lust darauf, das zu essen. ^^;
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#41934
Zu 1: Klar
Zu 2: Natürlich, ein Terrorist ist gefährlicher als ein Auto. Trotzdem ist hierzulande der Straßenverkehr insgesamt gefährlicher als der Terrorismus insgesamt. Gäbe es so viele Terroristen wie Autos, wäre das sicher anders.
Btw: Meines Wissens gibt es momentan deutschlandweit rund 800 bekannte "Dschihad-Touristen", also Menschen, die ins Kriegsgebiet gereist sind, um sich dort ausbilden zu lassen und/oder Kriegsverbrechen zu begehen. Die Chance, dass Du einen davon mal getroffen hast, ist also nicht allzu gering.
An dieser Stelle die obligatorische Frage: Weißt Du, ob es sowas wie das Milgram-Experiment auch mal zu diesem Thema gab?
Zu 3: Hey, da fehlt was!
Zu 4: Die häufigste Unfallursache ist "nicht angepasste Geschwindigkeit", also die Tatsache, dass jemand seinen Terminkalender oder sein Ego höher bewertet als die Sicherheit der Umgebung. Mittlerweile vermutet man auch, dass viel durch die Unachtsamkeit wegen der Smartphones geschieht - also konkret: Dass Menschen sterben müssen, weil andere ihre anderndhalb Tonnen Blech im Blindflug durch die Straßen jagen, während sie mit irgendwem via Whatsapp das Abendessen besprechen.
Und solche Leute triffst Du tagtäglich auf der Straße an.
Zu 5: Wer sich in die Luft sprengt, ist zwar vermutlich Opfer von Propaganda geworden, trotzdem würde ich ihm das "Täter"-sein nicht absprechen...
Milgram-Experiment für Dschihadisten? Wie soll das aussehen bzw. was soll da getestet werden? biggrin.gif
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#41939
Nee, so schlimm noch nicht. Also, denke ich. Hoffe ich! unsure.gif
Es gibt bislang hauptsächlich Informelle Mitarbeiter 2.0 diverse Watchblogs wie der Arbeitskreis Uniwatch, die jeden Vorfall akribisch dokumentieren und dann ein bisschen mimimi machen. Mitunter werden auch einzelne Personen/Profs "gewatcht", aber der Trend scheint zum Glück
zurückzugehen. (Der Blog, auf den sich dieser Artikel bezieht, ist zwar immer noch vollständig online, aber offenbar seit einem halben Jahr inaktiv.)

Wie genau läuft denn das da drüben an der Uni Michigan mit den safe bzw. alternative spaces? Ist das echt ein Raum, wo z.B. ruhige Musik läuft und ich, wenn ich völlig traumatisiert von der "free speech"-Veranstaltung komme, ein bisschen weinen und kuscheln kann? Klingt irgenwie zu bizarr. kicher.gif
Ja, das ist wirklich so ein Raum dann. Mit Kuscheldecken und Sitzsäcken und an einigen Unis sogar mit etwas Spielzeug und einem Fernseher, auf dem Trickfilme laufen... ^^;
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#41941
Was nich erlaubt ist und ich deswegen auch nicht tue. Wenn du jetzt sagst "Man muss sich ja nicht dabei erwischen lassen" - zwei Leuten, die in meine Fahrschule gehen, ist das doch passiert und die müssen jetzt n Jahr warten, bis sie Prüfung machen dürfen. Da hätte ICH keine Lust drauf.

Alibifrage: Ist die Post schon da?

Liebe Grüße
Kitschi
Ja, ist heute (oder eher gestern, wenn ich auf die Uhr guck) angekommen. ^^ Danke! happy.gif
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#41934: Gut, aber wie ändert sich möglicherweise die Wahrscheinlichkeit, wenn wir die Variablen folgendermaßen ändern:

1) ich wohne in Berlin, also wahrscheinlich Anschlagsziel #1
2) ich bin oft an öffentlichen Plätzen wie dem Potsdamer, dem Alex, Hbf usw.
3) ich bin in Berlin fast ausschließlich mit Öffis unterwegs
4) ich besuche gerne und häufig Konzerte, Messen und so
5) ich werde ganz sicher nicht mein Verhalten diesbezüglich ändern
(einige Punkte davon dürften auch auf dich zutreffen)

Da ich davon ausgehe, dass der Anschlag wahrscheinlich in einer der deutschen Millionenstädte und dort an einem Flughafen, Hbf, öffentlichen Platz mit vielen Menschen oder - seit Paris - auch in einer gut besuchten Konzertlocation stattfinden wird, und ich nen Teufel tun werde, was Konzertbesuche und Öffifahren angeht, hab ich nunmal vor Anschlägen zur Zeit wesentlich mehr Respekt als vorm Straßenverkehr oder Naturkatastrophen. Dass die Gefahr für die Oma auf dem Dorf nicht so besteht, ist ja klar.

#41942: #41931 hier. Ich hab keine Totalüberwachung von 82 Mio. Leuten gefordert, das will ich auch gar nicht. Fakt ist, es wurden (im Gegensatz zu anderen EU-Ländern) bei uns mehrere Anschläge verhindert, ob durch Überwachung oder "konventionelle" Methoden, ist mir dabei völlig egal. Bei #41883 klingt es aber so, als sei die orwellsche Totalüberwachung bei uns bereits Realität, und das ist ja nun wirklich Bullshit. Ein paar mehr Überwachungskameras würde ich mir wirklich wünschen. Dass solche Späße wie Vorratsdatenspeicherung nichts bringen ist klar, andere Länder haben da bereits viel effektivere Sicherheitsmethoden etabliert (ich meine nicht die USA). Für die Abschnorchelung von z.B. Facebook spielen die Gesetze bei uns auch überhaupt keine Rolle, solange die Server in den USA stehen. Ich kommuniziere z.B. lieber verschlüsselt über Telegram als über Whatsapp, die Terroristen übrigens angeblich auch. :3
Punkt 4 trifft nicht auf mich zu, aber sonst... Selbst wenn die am Hauptbahnhof einen Anschlag durchführen: Der ist so was von groß und wenn du dir mal anschaust, wie viele Opfer es bei einem durchschnittlichen Terroranschlag gibt, sind die Chancen für dich persönlich noch recht groß, mit dem Leben davonzukommen. Im Hbf sind tagsüber immer einige tausend Leute da, insofern dürfte man relativ gute Chancen haben, nicht unter den Opfern zu sein, selbst wenn zur selben Zeit ein Terroranschlag erfolgt.

Ich weiß nicht, inwieweit mehr Überwachungskameras tatsächlich helfen könnten, so etwas zu verhindern. Bringt ja nix, wenn man Bildern von denen hat, die sich schon in die Luft gesprengt haben oder vom SEK nach dem Anschlag erschossen wurden. kratz.gif
Gefragt: Beantwortet: - Auf diese Frage reagieren
#41939 Naturwissenschaftsstudent hier. Bei uns (und in verwandten Fachbereichen) zum Glück noch nicht, aber ich kann natürlich nicht für die ganzen Geisteswissenschaftler, Gender Studies-Fritzen und Irgendwas-mit-Medien-Fuzzis an meiner Uni sprechen. trollface.png

#41941 Würdest du es denn gerne können? Klar, Führerschein machen mit allem drum & dran ist ziemlich teuer, wenn man ihn nicht akut braucht und auch nicht mal eben einen 4-stelligen Betrag übrig hat. Ich gehe auch mal davon aus, dass du aus offensichtlichen Gründen kein Auto besitzt. wink.gif Aber wenn beides keine Rolle spielen würde? Keine Ambitionen in der Richtung? Ständig abhängig von der S-Bahn (gerade die in Berlin kotz.gif ) bzw. von der DB (doppel kotz.gif ), wenn du überregional mal wo hin willst (na gut, inzwischen gibts ja auch die Fernbusse, die ich auch gerne nutze)? Fühlst du dich nicht irgendwie...immobil oder so? fragehasi.gif
Ich würd schon gerne einen Führerschein haben. Ob ich mich immobil fühle... Na ja, es gibt sicherlich ab und zu Situationen, in denen es angenehm wäre, ein Auto zu haben, gerade wenn man etwas transportieren will. Auf der anderen Seite genieße ich es aber, irgendwohin zu fahren, ohne selbst aufpassen zu müssen, insofern würde ich wohl trotzdem die meisten Reisen mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unternehmen. Ein eigenes Auto wäre daher für mich eigentlich Quatsch (ich könnte es mir sowieso nicht leisten).
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Was findest du auf lange Sicht gefährlicher: Die Rechten, die neben anderen Dingen die Ausländer raushaben wollen, oder die Linken, die die Rechten (und jeden den sie dafür halten, weil er im Freundeskreis "Schwuchtel" sagt) quasi ausrotten wollen und damit genauso denken, nur gegen andere Leute? Suggestive Fragestellung ist suggestiv, aber du bist eh nicht blöd genug, um dich davon beeinflussen zu lassen.
Ich hab das Gefühl, die linke Frantion wird langsam wesentlich radikaler als die rechte. Die Rechten wollen in Ruhe rechts sein (von einigen Vollpfosten mit Molotowcocktails mal abgesehen), und politisch rechts zu sein besteht ja aus ein bisschen mehr als nur was gegen Ausländer im eigenen Land zu haben. Andersherum wird jeder als rechts bezeichnet, der auch nur versucht neutral an irgendeinen Sachverhalt ranzugehen und zB eine Logiklücke in der Argumentation von Linken aufdeckt. Mir machen die Linken mittlerweile mehr Angst als die Rechten. Sie sind präsenter, sie sind ignoranter, sie wollen ihre Gegner nicht nur außer Reichweite haben sondern WEG. Und als jemanden dem Politik am Arsch vorbeigeht wäre ich einer dieser Gegner, denn ich verteidige auch Nazis wenn sie im Recht sind...
Kann ich gar nicht so sagen, weil von beiden Seiten Gefahren ausgehen. In beiden Fällen sind die Radikalen natürlich die vorstechendste Gefahr (die Rechtsradikalen zünden Häuser an, die Linksradikalen Autos), wobei bei den Rechtsradikalen vermutlich die Gefahr von Angriffen auf andere unbeteiligte Menschen größer ist, weil die Linken sich dann schon eher mit den Glatzen oder der Polizei prügeln, aber sich seltener Opfer anderswo suchen.
Was den gesellschaftlichen und politischen Einfluss angeht, gibt's auch Gefahren von beiden Seiten. Die Rechten sorgen mit ihrer Abschottungs- und Krawallrhetorik für Unsicherheit (auch gerade im wirtschaftlichen Sinn, weil natürlich Investoren und echte Fachkräfte nicht in ein Land wollen, in dem man offenbar als Ausländer unerwünscht ist) und für eine verbale Aufrüstung im politischen Diskurs (so was wie Waffeneinsatz gegen Flüchtlinge in die Diskussion einzubringen, ist einfach höchstgradig beknackt und schadet den Möglichkeiten, eine Einigung zu finden). Linke sind momentan in erster Linie eine große Gefahr für die Meinungsfreiheit, weil jede unerwünschte Meinung sofort schärfstens verfolgt wird und daran gearbeitet wird, diejenigen Personen zu ächten, sie aus sozialen Netzwerken zu entfernen und sie beruflich zu ruinieren. CGP Grey hat letztens in einem Podcast sinngemäß gesagt: "Dafür zu sorgen, dass jemand seinen Job verliert, ist die moderne Version, jemanden umzubringen." Und da ist schon einiges an Wahrheit dran. Man mag es scheiße finden, wenn jemand etwas Blödes sagt, aber ich find's noch beschissener, sich wie ein Mob auf ihn zu stürzen und ihm die Möglichkeit zu nehmen, seinen Lebensunterhalt zu bestreiten. Und da spielen sich derzeit auch in Deutschland Leute als Ankläger, Richter und Henker in einem auf und werden teilweise auch dafür gefeiert. (Ich denke da z.B. an die, die ihrer Meinung nach fremdenfeindliche Facebook-Kommentare suchen und die Arbeitgeber der Kommentatoren anschreiben, um sie feuern zu lassen. Diese Blockwartmentalität ist furchtbar. Das größte Schwein im ganzen Land bleibt immer noch der Denunziant.) Eine weitere Gefahr aus der linken Ecke liegt in der schon erschreckenden Naivität, was Motive, Denkweisen und Handlungen derer angeht, mit denen die Linken traditionellerweise sympathisieren. Die würden sich in politischer Verantwortung so was von über den Tisch ziehen lassen, das ist schon nicht mehr feierlich.
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#41935
Ich glaube, Frauen sind bei ebay komplett weniger vertreten. Zum einen sind sie nicht so technisch versiert (was ist HTML?) und zum anderen sind Verkaufsplattformen auf zB Facebook persönlicher. Ich denke, Amazon ist sowieso ganz gut dabei, ebay komplett abzulösen. Was meinst du?
Ebay ist ja eh schon getrieben von Amazon. Ebay hat sich deswegen schon immer weiter von den Auktionen entfernt und baut sich immer weiter mit Profihändlern als reine Verkaufsplattform auf, und ich denke, sie können da durchaus noch eine Nische ausfüllen. Aber sie werden die Marktmacht Amazons in keiner Weise angreifen können.

Verkaufsplattform auf Facebook? Das ist ja eher Marketing, selbst direkt Waren verkaufen auf Facebook geht ja nicht, oder?
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#41942

Was sind denn 20 Menschenleben im Jahr wert?
Also ich finde, dafür kann man mal eine "Totalüberwachung" in Kauf nehmen, was auch immer das heißen mag. Ich gehe mal davon aus, dass damit einfach nur die VDS gemeint ist.
Deren Problem ist eher, dass sie, wie Klopfer schon anmerkte, gar keinen nachgewiesenen Nutzen hat.

Ansonsten frage ich mich immer, wie Leute, die die VDS Totalüberwachung nennen, sich das eigentlich vorstellen.
Das gelangweilte Beamte sich am Sack kraulend Chatlogs und E-Mails durchlesen und sich einen auf den CS zwischen der Person und Freundin keulen?
Oder wird der größte Teil einfach ungelesen weggeschmissen und es müssen mehrere Bedingungen zutreffen, damit überhaupt in geloggtes Material hereingeschaut werden darf?
Das Problem ist, dass vorhandene Daten auch gleich Begehrlichkeiten wecken und dann gewisse als unerwünscht geltende Verhaltensweisen erst dann gesetzlich gemaßregelt werden, wenn sich abzeichnet, dass man mit den durch die VDS gesammelten Daten (oder Daten, die man mit der schon eingerichteten VDS-Infrastruktur leicht zusätzlich sammeln kann) auch verfolgen kann.
Dazu kommt: Es kann ja schon durch zufällige Verbindungen dazu kommen, dass man ins Fadenkreuz von Ermittlern gelangt. In einer perfekten Welt würde das keine große Sache sein, wenn man eigentlich nichts damit zu tun hat, aber blöderweise sind Ermittler, gerade wenn sie unter öffentlichem Druck sind, sehr geneigt, alles so zu interpretieren, dass ein Verdächtiger, den sie für schuldig halten, noch schuldiger erscheint. Und da kann z.B. eine Hausdurchsuchung wegen einem nichtigen Anlass erfolgen, und das kann unheimlich großen Schaden anrichten. Wenn es nur um wichsende Beamte gehen würde, wäre die VDS bei weitem nicht so beunruhigend.
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#41939
Student hier. Alle Leute, die meinen, das Studium infantilisieren zu müssen, können sich mal akademisch ins Knie ficken.
zugabe.gif
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#41934 - Viele Verkehrstote werden durch überhöhte Geschwindigkeit, Alkohol am Steuer, usw. verursacht. Es ist allgemein bekannt, dass diese Faktoren das Unfallrisiko drastisch erhöhen. Kann man dann nicht schon fast von Absicht sprechen, wenn jemand aus solchen Gründen eine andere Person umfährt?
Absicht wäre zu hart, aber zumindest nimmt man's in Kauf.
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#41931 - Das ist doch eben ein Problem, was ich mit dem Sicherheitstheater habe: Es wurden kaum Anschläge verhindert. Die meisten, bei denen das gesagt wird, wurde das nicht wegen guter Überwachung verhindert, sondern aus Zufall oder durch "altmodische" Methoden.
Thema Anschlag in Paris: Du weißt aber schon, dass Frankreich bereits umfassende Überwachungsgesetze hat, die auch anwendet und dennoch der Anschlag nicht verhindert wurde?
Jedes Gesetz muss verhältnismäßig sein, und vielleicht 20 Menschen pro Jahr durch eine Totalüberwachung von 82 Millionen Menschen zu retten, ist meiner Ansicht nach nicht nur nicht verhältnismäßig, sondern grober Unfug.
Ich kann mich erinnern, dass bei einem Terrorversuch in Deutschland die Leute zur Kommunikation GMX oder so benutzt haben. Aber sie haben die Mails nicht abgeschickt, sondern sich in Internetcafés immer in denselben Account eingeloggt und ihre Botschaften als Entwürfe abgespeichert. Das ist natürlich etwas, wo z.B. die Vorratsdatenspeicherung total ins Leere läuft.
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#41937

Um Auto fahren zu können muss man doch nicht in einer Fahrschule gewesen sein. Das muss man nur um fahren zu dürfen. Meine erste Fahrpraxis war beispielsweise auch Sontags auf dem Globusparkplatz.
Ich kann auch so nicht Auto fahren. ^^ Einmal gemacht für 100 Meter geradeaus oder so, aber das ist eigentlich nicht der Rede wert.
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Klopferchen, was sagt (schreit?) dieser Smilie eigentlich? XD.gif
kya ha ha

^^
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Sind Universitäten neuerdings Kindergärten oder was soll der Mist? Wobei ich glaube das Kleinkinder mehr verkraften als das.

Sind Unis in Deutschland auch zu Kindertagesstätten entartet?
Sie sind auf dem besten Weg dahin. Ich weiß auch nicht, ob diese Selbst-Infantilisierung der Studenten ihnen nicht selbst unheimlich beknackt vorkommen muss, aber solange sie so immer ihren Willen kriegen, kann man es ihnen wohl nicht austreiben. ^^
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Klopfer, ich glaube du musst jetzt ganz, ganz stark sein... wink.gif

Alibifrage: bald ist ja Ostern, isst du an Ostern auch gerne diese Schokohasen oder ist das für dich aus hasenethischen Gründen tabu? biggrin.gif
Vor einigen Wochen gab es bei Amazon ja eine große Kiste Mars-Schokoriegel im Blitzangebot, und ich hab auf Twitter und Facebook ja deswegen schon gejammert, wieso Amazon mich so locken kann. Ich hab die dann aber doch nicht gekauft. War offenbar eine gute Entscheidung. biggrin.gif

Ich ess auch Schokohasen... und nehme so ihre Stärke in mich auf. XD.gif
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#41934
Es gibt da eine hübsche Auswertung über die ersten zehn Jahre nach 9/11 (die ich leider gerade nicht finden kann), in den USA bekamen viele Angst vorm Fliegen und dachten sich, nehme ich lieber das Auto, dann kann mich so ein fieser Terrorist nicht in ein Gebäude fliegen. Die Unfalltoten im Straßenverkehr stiegen also in den Folgejahren stark an und nun sind ein Vielfaches mehr an Menschen gestorben durch ihre Angst ein Flugzeug zu benutzen als in allen Flugzeugabstürzen (ob durch Terroristen verursacht oder nicht) zusammen in diesem Zeitraum.

Jeder heiße Sommer in Europa rafft weitaus mehr Menschen dahin als alle Terroranschläge bisher. Jedes Jahr sterben viel mehr Menschen an der Grippe. Allein in deutschland sterben über 3000 Menschen an den Folgen des Passivrauchens, ich hätte mehr Angst vor Rauchern als vor IS Terroristen in Deutschland. Ich denke man sollte Terroranschläge vielleicht eher wie Naturkatastrophen sehen, es passiert selten, es sterben auf einen Schlag viele Leute, man sollte sinnvolle Absicherungen treffen (welche bei denen Kosten und Nutzen in einer guten Relation stehen) und man sollte keine Panik davor haben.

Dazu muss man aber sagen, das gilt für uns hier. In den Ländern, in denen der IS seine Terrorherrschaft ausbreitet ist er natürlich eine sehr reale Bedrohung für die Menschen dort. Das ist vielleicht der Trepenwitz der Geschichte: Der IS tötet vor allem sehr zuverlässig Muslime.

Alibifrage: Klopfer, bist Du in der Lage ein Auto zu fahren?
Nein, ich hab noch nie eine Fahrschule von innen gesehen. ^^
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http://m.faz.net/aktuell/wirtschaft/paul-collier-ueber-angela-merkels-fluechtlingspolitik-14068937.html#GEPC;s6
In etwa deine Meinung, oder?

Ahja, aber was hälst du von Vergleichen der momentanen Stimmungslage in manchen Teilen der Bevölkerung in der Zeit vor Hitlers Machtergreifung? Ein paar Parallelen sind ja schon gegeben.
Ja.

Ich finde den Vergleich ein bisschen problematisch, weil er die Rhetorik verschärft und im Diskurs eine klare Abgrenzung herausfordert, die evtl. kontraproduktiv dabei ist, Leute aus dieser Haltung herauszuholen. Mal davon abgesehen, dass wir als Nicht-Zeitzeugen nicht genau einschätzen können, wie tatsächlich die Stimmung auf der Straße zu der Zeit war, muss man natürlich auch fragen, ob nicht immer in einem Teil der Bevölkerung eine Stimmungslage wie vor der Machtergreifung der Nazis ist? Gerade bei denen, die sich abgehängt und vernachlässigt fühlen. Aber solange da keine Flüchtlinge waren und sie einsam vor sicht hinköchelten, hat es keinen interessiert.
Wir haben derzeit wirklich ein Problem, dass sich offenbar die Auseinandersetzung mit Fremden radikalisiert und dass der politische Einfluss des rechten Rands sprunghaft steigt. Am wichtigsten ist jetzt wohl, die Sache zu entradikalisieren.
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Klopfer, was sagst Du dazu?
http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-19871-2016-02-22.html
Die Konquenz muss wohl lauten, kauft nur noch bei Frauen, da gibt's die billigeren Preise.
Wobei ich wirklich gerne wissen möchte, wie man rausbekommen will ob ein eBay Verkäufer männlich oder weiblich ist...
Ich bin ja auch skeptisch, weil da einfach so viele Variablen sind. Wie wahrscheinlich ist es tatsächlich, dass die Käufer darauf achten, ob ein Verkäufer männlich oder weiblich ist? Wie viele ackern die anderen Angebote der Verkäufer durch, um das Geschlecht herauszufinden? Welche Rolle spielen die Produktbeschreibungen? Beschreiben Frauen vll. die Produkte anders (gerade bei technischen Geräten), sodass Männer sich von den verkauften Sachen ein schlechteres Bild machen können? Setzen Frauen eventuell von sich aus niedrigere "Sofort Kaufen"-Preise an? Sind vll. mehr professionelle Verkäufer (die ihre Produkte effektiver in Szene setzen) bei Ebay männlich? Verkaufen Frauen evtl. einige Sachen später als Männer, wenn sie nicht mehr so begehrt sind?
Das riecht irgendwie sehr danach, dass da jemand unbedingt eine Geschlechterdiskriminierung finden wollte.
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#41931
So ein kleines bisschen hinkt dein Vergleich schon, oder Hase?

1) Autos sind von Natur aus friedliche Wesen. Ihr Sinn und Zweck ist es uns sicher von A nach B zu bringen und nicht Leute umzufahren.

2) Autos trifft man tagtäglich in großer Anzahl auf der Straße an. Das kann man über den gemeinen IS-Terroristen nicht grade behaupten.

4) Tote durch Autos entstehen wegen Unfällen und nicht weil sich jemand denkt, juhu, ich sprenge mich jetzt mal in die Luft.

5) Daraus folgend: Tote durch Autos sind Unfallopfer und Unfalltäter. Tote durch den gemeinen IS-Terroristen nur Opfer.

Es findet also eine gewisse Gewöhnung an die Autos statt. Des Weiteren sind die Motive des Autos grundsätzlich friedlich.
Da finde ich Angst vor IS-Terroristen logischer.
Es ist trotzdem wahrscheinlicher, dass dich ein Auto oder dein Badezimmer umbringt als ein IS-Terrorist. Deswegen finde ich es albern, persönlich Angst vor Anschlägen zu haben. Natürlich wird's irgendwann einen Anschlag in Deutschland geben. Aber dass man selbst persönlich davon betroffen sein wird, ist so unwahrscheinlich. Amokläufe gibt's in Deutschland häufiger. Davor hab ich auch keine Angst, weil's wieder so was von unwahrscheinlich ist.
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Klopfer was hältst du von diesem Video? Es ist ziemlich propagandistisch gemacht, und verschwörungstheoretisch, aber enthält es nicht ein wenig Wahrheit? Mir war ehrlich gesagt ziemlich übel nach dem schauen, obwohl ich davon nicht betroffen bin.
Ist ja schon sehr manipulativ und man weiß bei vielen Ausschnitten den Kontext nicht und ob die Übersetzungen stimmen. Und ich glaub auch nicht, dass da irgendeine übergeordnete Verschwörung dahinter steckt, die ganzen Leute, die da hurra schreien, sind vermutlich einfach nur herzlich naiv und halten sich für total gut.
Aber natürlich ist das Video auch deswegen effektiv, weil es reale Probleme und Befürchtungen anspricht und instrumentalisiert, die nicht aus der Luft gegriffen sind. Wir haben ja durchaus jetzt schon Probleme mit Parallelgesellschaften, organisierter Kriminalität ausländischer Familien, brutalen Jugendlichen gerade auch mit muslimischem Hintergrund etc., und bisher konnte auch keiner der Refugees-Welcome-Winker tragfähige Ideen vorlegen, wie wir das eindämmen und verhindern können, gerade wenn da noch mehr kommen. Da werden dann solche Probleme einfach ignoriert oder weggegrinst oder die Schuld nur bei den Deutschen gesucht. Ich muss auch ganz ehrlich sagen, dass ich nicht ausschließen würde, dass das, was in Rotherham, Derby, Oxford usw. passiert ist, nicht auch bei uns passieren könnte.
Ich befürchte auch, dass sich die sozialen Unruhen verstärken werden, und ich sehe eine sehr hohe Gefahr, dass der soziale Zusammenhalt und die Solidarität zerbrechen werden, und das ist auch nicht einfach nur die Schuld von Nazis und Rassisten und weil wir unsere Herzen nicht genug öffnen würden.
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#41930
Glaub ich eher nicht, sonst würde die Berufstätigkeit von Frauen nicht so krass an jeder Stelle und parteiübergreifend forciert werden und die (zugegeben fragwürdige) CSU-"Herdprämie" wäre nicht so vehement auf Ablehnung gestoßen. Auch dieses ganze "Job & Kids unter einen Hut bringen"-Gedöns wäre dann irgendwie scheinheilig, oder? Ich mein, ich bin zwar keine Frau, aber ich hab schon manchmal den Eindruck, dass Frauen heute durch den gesellschaftlichen Zwang schon gar nicht mehr zwecks Kinderbetreuung und -erziehung(!) zuhause bleiben dürfen, selbst wenn sie wollten und/oder könnten (finanziell gesehen). Es klingt doch irgendwie total bescheuert, dass Frauen zusätzlich arbeiten gehen müssen, nur um den Kindergarten für die Blagen zu finanzieren und netto vielleicht noch 200-300 übrig zu haben. Eine Alternative wüsste ich aber auch nicht, denn ohne den Job wäre Mutti halt zuhause und 24/7 für die Kinder da, aber dann fehlen die 1000 netto wieder. Woran liegt das, sind die Löhne in Deutschland so dermaßen niedrig, dass ein Mann alleine keine Familie mehr ernähren kann, oder sind die Preise so dermaßen hoch?
Na ja, und da die störenden Kinder heutzutage ja schon ab dem Kleinkindalter in der Kita geparkt liebevoll beaufsichtigt werden und das Pack, das sich dort "Erzieherinnen" schimpft, bekanntermaßen Mist ist, muss man sich nicht wundern, wenn die aktuellen Generationen zu verzogenen, sozial dysfunktionalen Bratzen ohne Eltern-Kind-Bindung, aber mit ausgeprägter Ellenbogenmentalität heranwachsen...

(Disclaimer: ich bin echt kein "Frauen an den Herd"-Typ und total für Berufstätigkeit und vor allem eigenes Geldverdienen der Frauen, aber dass die Kinder so dermaßen früh aus den Händen gegeben und von völlig fremden Frauen aufgezogen werden und ihre Eltern quasi nur zum Frühstück und abends nach der Arbeit sehen, kann unmöglich gut für sie sein. Aber vielleicht ist das auch nur ein ostdeutsches Phänomen. Ich kenn den Kindergarten jedenfalls noch unter diesem Begriff, nicht "Kita" oder "Hort" oder "Krippe", und bei mir im Kindergarten konnten zumindest alle schon laufen und das Besteck selber halten.)
Ich glaube, gerade in den konservativen Parteien ist das traditionelle Bild von der Familie mit dem Vater als alleinigem Verdiener und Ernährer weitaus gefestigter als du glaubst. Es ist sicherlich kein Zufall, dass z.B. die Kosten für so etwas in Hessen deutlich höher sind als in Brandenburg, weil geschichtsbedingt die Mentalität unterschiedlich sind. In der DDR war es halt viel normaler, dass die Mütter auch mitverdient haben (und eigene Rentenansprüche erwarben). Und ich hab meine Mama trotzdem viel gesehen und liebgehabt und es hat mir nicht geschadet.

Und es ist so, dass die Löhne gerade in den unteren Gehaltsregionen nicht in demselben Maße gestiegen sind wie die Preise (z.B. für Wohnen und Energie), gerade in Großstädten. Die Ungleichheit der Vermögensverteilung ist halt immer weiter angewachsen. (Natürlich ist für die Vermögensbildung auch ein Problem, dass die Deutschen sich nicht so clever anstellen, was Vermögensaufbau angeht, weil sie sich zu sehr auf den Staat und Versicherungen verlassen.)
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#41883
Bitte?! Dein Ernst? Paris hast du aber schon mitgekriegt, oder? Wer kann denn schon sagen, ob es nicht nächstes Mal irgendeine andere Konzerthalle, vielleicht in Deutschland, trifft? Richtig, niemand. Ein Anschlag in Deutschland durch IS ist nur eine Frage der Zeit, nicht des "ob". Auch Deutschland ist erklärter Feind dieser Irren (insofern ist es Unsinn, vorsichtshalber nur mit Aufklärungsflügen in Syrien mitzumischen, da kann DE auch gleich richtig bomben - das Anschlagsrisiko bei uns ändert sich dadurch nicht). Dass die 1 Mio. Flüchtlinge in 2015 und weitere 1-3 Mio. in diesem Jahr zum großen Teil auch durch den IS vertrieben wurden, sollte man nicht extra erwähnen müssen.

Zur Zeit kann ich mir echt nichts vorstellen, was meine Freiheit mehr beeinträchtigt als die potentielle Bedrohung durch den IS, schon gar nicht eine angebliche "Überwachung". Wer sein Privatleben völlig unverschlüsselt und mehr oder weniger öffentlich auf Diensten wie Facebook und Whatsapp ausbreitet, braucht sich über "Überwachung" echt nicht zu beklagen. Ansonsten steht es jedem frei, alternative Dienste zu nutzen, die nicht unbedingt ihre Server in den USA stehen haben und bspw. end2end encryption mitbringen. Da wird das schon ungleich schwieriger mit der Überwachung. Und solange an meinem lokalen S-Bhf in einer deutschen Großstadt sogar das Geld für ne kleine Überwachungskamera fehlt (was in anderen, sicheren Ländern eine Selbstverständlichkeit ist*) und Albaner und Zigeuner ungehemmt und regelmäßig dort die Fahrräder klauen können, kann von Überwachung à la DDR zumindest hier in Deutschland echt keine Rede sein. Hier kann im Prinzip wirklich jeder unbehelligt machen, was er will.

Abgesehen davon muss ich trotz aller berechtigter Skepsis gegenüber unserer Regierung und den Behörden mal eine Lanze für eben jene brechen, weil doch in letzter Zeit echt so einige Anschläge verhindert werden konnten und bisher zum Glück nichts in der Richtung passiert ist. Vielleicht hatten wir aber auch nur richtig Schwein...

*trifft auf mehrere Länder zu; das Land, welches mir hier spontan als Beispiel einfällt, hat obendrein prozentual mehr als doppelt so viele Muslime wie Deutschland und nicht mal in dieser Hinsicht Probleme.
Es leben in Deutschland über 82 Millionen Menschen. Selbst wenn jeden Monat so ein Anschlag wie letztes Jahr im Bataclan passieren würde, würden immer noch fast dreimal mehr Menschen Menschen durch den Straßenverkehr sterben. Es ist also im Prinzip irrational, persönlich mehr Angst vor dem IS als vor einem Auto zu haben.
Die Waffe ist im Endeffekt die Angst der Bevölkerung und der Politik vor den Morden, nicht das Morden selbst. Und die Reaktion der Politik betrifft viel mehr Menschen als die Gewalttaten, die ein paar Attentäter anrichten. Deswegen heißt es Terrorismus, denn Terror ist das lateinische Wort für Schrecken. Das ist die eigentliche Strategie hinter solchen Anschlägen. So schlimm wie die Attentate sind, wirklich existenzbedrohend für das Volk insgesamt sind sie nicht.

Schau dir einfach mal die USA an. Die haben jetzt ein Sicherheitstheater dort, welches unfassbar gigantisch und teuer ist und vermutlich so einen wirtschaftlichen Schaden angerichtet hat, dass es mich nicht wundern würde, wenn an den Folgen in jedem Jahr mehr Menschen sterben als an Terrortoten verhindert wird. (Weil z.B. mehr Geld in innere Sicherheit fließt als in Hilfsprojekte oder weil Leute viele Jobs nicht mehr kriegen können, weil sie denselben Namen haben wie ein Terrorverdächtiger und deswegen auf einer Schwarzen Liste stehen.) Die Sicherheitskontrollen an den Flughäfen vor dem Abflug sind in der Hinsicht totaler Quatsch, weil ein Attentäter jetzt mit einer großen Bombe in der Schlange vor dem Sicherheitscheck viel mehr Leute ausrotten könnte als in einem Flugzeug.
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#41929
Berliner und Brandenburger dürfen sich vielleicht glücklich schätzen, aber ohne Mist, in Hessen im Rhein-Main-Gebiet gibt es Kommunen die wollen 700 bis 900 Euro für den Krippenplatz haben. Und dann ist das Kind ja auch mal krank und darf nicht hin, dann gibt es Schließzeiten, also da trägt man eventuell schon sein Monatsgehalt direkt in die Krippe, da kann man dann auch zuhause bleiben und das sollte halt eigentlich nicht sein.

Alibifrage: Magst du Rüblikuchen?
Kann ich mir vorstellen, dass das in vielen Gegenden echt heftig ins Geld geht. Man könnte glatt auf die Idee kommen, dass das von staatlicher Seite aus ein bisschen mit dem Hintergedanken angeguckt wird, dass der Arbeitsmarkt etwas entspannter wäre, wenn weniger Frauen dabei wären... kratz.gif

Nein, mag ich nicht. ^^
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#41900
Ich werde in Brandenburg suchen smile.gif Und ob ich in Teilzeit bei meinem aktuellen Arbeitgeber über 1000 netto kommen würde, wage ich zu bezweifeln biggrin.gif Aber wechseln wollte ich sowieso. Wir werden sehen
Ich drück dir die Daumen. ^^ Und 1000 netto sind immer noch deutlich mehr als das, was der Kindergarten kosten würde.
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