Frag den Hasen

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Hier beantworte ich Fragen, die mir die Besucher gestellt haben, die aber nicht häufig genug sind, um im FAQ aufzutauchen. Insgesamt wurden bisher 41167 Fragen gestellt, davon ist 1 Frage noch unbeantwortet.
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Bezüglich deines letzten Star Trek Tweets:
https://www.youtube.com/watch?v=XzV_VoM2eYI biggrin.gif
XD.gif Das sieht tatsächlich nach einem besseren Film aus.
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Muss mal ein Lob loswerden: ich fand Braindead Love ziemlich gut. Ist davon eigentlich eine Fortsetzung geplant? Wieviele Bücher von BL hast du schon verkauft? smile.gif fragehasi.gif
Fortsetzung ist geplant, aber vermutlich muss ich mehrere Teile auf einmal veröffentlichen (bzw. in einem Buch), sonst sind bei Band 3 nur noch 30 Leser da. Verkauft hab ich weniger als 400 Stück, davon knapp 70 als E-Book.
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Lieber Klopfer, wenn du dich für einen Anwalt entscheiden müsstest, würdest du eher zu jemanden gehen, der einen Doktor-Titel hat oder lieber zu jemanden, der hinter seinem Namen einen LL.M (Harvard) oder LL.M (Cambridge) hat?
Was nützt in Deutschland ein Anwalt, der in Harvard oder Cambridge studiert hat?
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#41608
Danke für den Comic, Klopfer. Ich habe den bei der Arbeit gelesen und musste bei dem Panel "Degradation of social skills" meinen Lachanfall in meinem Halstuch ersticken.
Alibifrage: Warum ist es so schwer sich in unpassenden Momenten das Lachen zu verkneifen?
Ich vermute, weil man selbst weiß, dass es ein unpassender Moment ist, und das wiederum die Sache noch lustiger macht? ^^
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Hallo Klopfer, ich wollte dich fragen, warum Brianna Wu eine schlimme Person ist. In dem Artikel, den du bei Twitter verlinkt hast, und den ich zugegebenermaßen nur überflogen habe, steht, dass sie ihre Teilnahme an einer Games Convention aus Sicherheitsbedenken abgesagt hat. Als uneingeweihte Person erscheint es mir als eine vernünftige Reaktion, wenn es stimmt, dass sie massenweise Drohungen erhalten hat, oder bist du da anderer Meinung?
Brianna Wu ist ein Mensch, der sehr schnell eine Opferrolle einnimmt, um dann selbst andere zu attackieren und anzugreifen. (Sie ist sogar aus einem Transgender-Forum rausgeflogen, weil sie so scheiße zu anderen Forenmitgliedern war.) Und sie lügt. Als sie behauptet hat, ihr Haus verlassen zu haben (aus Angst), gab sie Interviews im Fernsehen, die genau zeigten, dass sie weiterhin zu Hause war. So viel Angst war dann wohl doch nicht da.
Sie hat bei Steam einen Thread aufgemacht, in dem aufgefordert wurde, sie zu dissen, dummerweise hat sie vergessen, dass sie noch mit ihrem echten Account eingeloggt war. Sie hat behauptet, wegen der Drohungen Anzeige gestellt zu haben, was nachweislich nicht stimmte. Zusätzlich stellt sie sich als Sprachrohr für weibliche Spielentwickler hin, obwohl sie keine wesentliche Ahnung von Frauen in der Branche hat (so lange ist sie noch keine Frau und sie hat auch keine wesentliche Berufserfahrung - sie hat mit 400000 Dollar von Kickstarter ein einziges Spiel mit einem winzigen Team gemacht, und einen Teil des Geldes hat sie für Privatkram ausgegeben).
Und sie wird bockig, wenn sie von echten Journalisten Fragen gestellt bekommt, die für sie unbequem sind oder ihre Version infrage stellen, anstatt darauf seriös zu antworten.

Sie will schlicht und einfach positive Aufmerksamkeit und kann es nicht ertragen, wenn's nicht um sie geht.

Und generell: Die einzige Drohung in dieser ganzen Gamergate-Sache, die von der Polizei als ernsthaft eingeschätzt wurde, war eine Bombendrohung gegen ein Gamergate-Treffen.
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Klopfer, wie stehst du zu den derzeitigen Demogruppen wie PEGIDA, LEGIDA oder sogar BÄRGIDA?
Rayzar
Ich denke, da nutzen Leute die Ängste und Bedenken normaler Bürger aus, um sie in eine radikalere Richtung zu lenken und in eine Bewegung einzubinden, die deutlich in die Nazi-Ecke zeigt.
Ein bisschen fühl ich mich auch an die NPD erinnert, die quasi inkognito mit Demos gegen Kinderschänder versuchte, ihre Basis zu verbreitern.
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Bin ich doof, oder hast du deinen Amazon-Wunschzettel verschwinden lassen? ohmy.gif
Rayzar
Leider ja. sad.gif Ich müsste alle meine Geschenke versteuern, wenn ich den weiter offen auf der Seite hier angebe.
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#41579
Ich ignoriere mal deine arrogante Selbstbeweihräucherung.

Das dreigliedrige Schulsystem ist der menschenfeindlichste Scheißdreck der je in diesem Land durchgesetzt wurde. Menschen werden in 3 Dinge eingeteilt: Vollversager (Hauptschule), Durchschnittsidioten (Realschule) und Elite (Gymnasium). Mag sein dass das nie der Grund war warum man es einführte, sondern, wie du selbst schreibst, um einmal eine Schule für zukünftige Handwerker zu haben, einmal eine für etwas komplexere Ausbildungen und einmal eine für zukünftige Studenten, aber dieser Grundgedanke zeigt sich nicht in der Praxis. Ich war auf ner Hauptschule, es war die Hölle. Man hat uns indirekt gesagt wir wären minderwertiger Abschaum der später allen auf der Tasche liegen wird (in einem Wirtschaftskurs den man wählen konnte, ging es 2 Jahre lang darum, wie man mit Hartz IV Geld wirtschaftet).

Ich nehme da immer gerne Finnland als Beispiel an das sich dass Schulsystem zukünftig orientieren sollte. In Finnland sind ALLE Schüler im Schnitt intelligenter und besser als die Deutschen (zeigt sich auch im Pisa Test wieder), die Finnen sind im Schnitt ALLE Glücklicher und zufriedener als der durchschnittliche Deutsche. Und warum? Weil sie verstanden haben wie man Leute unterrichtet ohne sie schon von Beginn an zu demotivieren. Warum man sich nicht an Finnland, die ALLES richtig machen, orientiert, sondern sich an diesem Menschenfeindlichen Klassensystem festhält, bleibt mir nach wie vor schleierhaft.
Man muss fairerweise sagen, dass finnische Schüler weniger gern zur Schule gehen und ein Teil der guten Ergebnisse wohl auf den geringeren Ausländeranteil in Finnland zurückzuführen sind. (Schwedischsprachige Finnen schneiden auch schlechter ab als finnischsprachige Finnen.)

Ich teile aber deine Bedenken, was das dreigliedrige Schulsystem angeht, und würde auch eher ein System nach finnischem (oder DDR-)System befürworten, welches die Schüler nicht schon durch eine frühe Einstufung demotiviert und stigmatisiert.
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#41599
Vielen Dank für die ausführliche und auch sehr differenzierte Antwort! Dafür gibt es einen Daumen nach oben. Wann immer ich auf diese Aussage gestoßen bin, blieb es bei dieser und wurde nicht weiter ausgeführt.

Zur eigentlichen Frage: Glaubst du, dass ein guter Staatsmann zwangsläufig ein Patriot sein muss?
Eindeutig ja. Politik, gerade internationale Politik, ist ein ständiges Tauziehen, in dem jeder versucht, für sich und seine eigenen Interessen das beste Ergebnis zu erzielen. Und wenn man da mitspielen und nicht über den Tisch gezogen werden will, muss man eine gewisse Hingabe an die Interessen und Werte des eigenen Landes pflegen, sonst wird man nackig gemacht. Wenn man immer nachgibt, weil das in den Augen einiger Leute besser für die Welt als Ganzes wäre, führt das nicht zu mehr, sondern zu weniger Respekt auf der Weltbühne. Kurz gesagt: Man muss sein eigenes Land lieben, weil es dort sonst keiner tut (zumindest nicht so sehr).
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#41609
Wertpapiere müssen ja nicht gleich Hochrisikoanleihen sein, es gibt ja auch sehr gut gemangete Fonds, die eben nicht Hammerzinsen versprechen, aber eben ein moderates Vermögenswachstum in Aussicht stellen, ein gutes Beispiel ist zum Beispiel der Templeton Growth Fund, ohne dass ich jetzt Werbung machen will, ich verkaufe da nix und es gibt sicherlich eine Menge anderer gutes Fonds, die auch mehr abwerfen. Man muss sich halt informieren. Aber das sollte man eh, bevor man sein Geld anlegt.

Ich wollte nur sagen, Wertpapiere sind nicht per se eine Risikoanlage. Vor allem, wenn man das Geld eh über hat, dann tut es ja auch nicht so weh, wenn mal Verluste entstehen sollten. Das tut ja vor allem dann weh, wenn man mit Geld anfängt zu spekulieren, das man für andere Dinge bräuchte.

Zu #41584
Es leben aber auch nicht alle Afrikanischen Völker nomadisch, dort gibt es auch Ackerbaukulturen usw. Ich denke einen so großen Kontinent mit so vielen Menschen kann man nur schwerlich in einen Topf werfen. Sicherlich gibt es immer Beispiele, die solche Erfahrungen unterstützen, aber ganz ehrlich, in Europa gibt es auch genügend Bekloppte. Damit kann und sollte man nicht alles entschuldigen oder verallgemeinern. Die spannende Frage ist ja auch, ob die bisherigen Industrienationen überhaupt ein Interesse daran haben, dass andere Länder sich entwickeln und zum Beipiel Konkurenten um Rohstoffe werden oder nicht mehr billige Arbeitskräfte zur Verfügung stellen können oder gute Absatzmärkte für unseren Müll (zB Hühnerfüße, Altkleider) und unsere Überproduktion (zB Milchpulver) sind. Ich sage nicht, dass es da einen Plan gibt andere Länder klein zu halten, aber vielleicht tut man eben nicht alles was man tun könnte, oder man ist eben auch nicht besonders böse drum, dass sich da so wenig tut...
Man muss sich schon fragen, warum viele der ärmsten Länder, die aus dem Loch nicht rauskommen, in Afrika sind, während andere Länder z.B. in Asien, die genauso von der westlichen Welt ausgebeutet wurden (tw. werden) und weniger Unterstützung bekommen haben, Jahr für Jahr ihre Situation verbessern. Zudem gibt es ja auch in Afrika Beispiele, dass sich Länder aus dem Dreck erheben können, siehe Botswana (obwohl das Land nicht mal einen Meereszugang hat).
Insofern sollte man den Blick nicht immer nur darauf richten, was die Außenwelt getan oder nicht getan hat. Wenn ein Land ewig lange arm ist und nicht auf die Beine kommt, liegt der Verdacht nahe, dass das Hauptproblem im Land selbst zu suchen ist.
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#41589
http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/abitur-noten-werden-immer-besser-die-bildung-schlechter-12990647.html
http://www.zeit.de/gesellschaft/schule/2014-02/abitur-anstieg-statistisches-bundesamt

zu 1. Genau das wird verhindert, in dem man das Abitur immer breiter macht und nicht mehr genügend in die Tiefe geht. Ich weiß noch genau, wie auf meiner Schule 5 Kurse von vornherein als Leistungskurse verboten wurden (angeblich, weil Leute, die durchfallen, dann unter Umständen an eine andere Schule hätten gehen müssen, weil unsere Schule Kunst, Musik und ähnliches nicht jedes Jahr anbieten konnte; dann lasst die Leute doch die Verantwortung übernehmen, und wer sich dumm anstellt muss damit leben) und wir generell eigentlich alles (außer die Wahl, Kunst/Musik und PB/Geo) machen mussten. Und dann dafür nur 2 Leistungskurse. Und ich bin niemand, der darunter gelitten hat, ich kann mit Stolz sagen, dass ich in allen Fächer überdurchschnittlich gut war (außer Kunst, da waren es nur 10 Punkte) und ich hätte gerne 4 Leistungskurse gemacht, zum Beispiel Physik und Deutsch dazu. Soviel also zu Inselbegabungen (außerdem ist der Begriff irreführend, weil man damit eigentlich geistig schwer eingeschränkte Menschen bezeichnet, die in einem Gebiet dafür unmenschliche Leistungen erbringen können (http://de.wikipedia.org/wiki/Inselbegabung) und geistig behinderte haben auf einem Gymnasium nun wirklich nichts zu suchen, das wäre denen gegenüber gemein).
Zusätzlich führt die verstärkte Verbreitung eines Abiturs aber nicht zu mehr Studenten (mit Abschluss) oder mehr Fachkräften, im Gegenteil, bei uns herrscht ja ein eindeutiger Fachkräftemangel (ganz besonders wegen der fehlenden Qualifikation und weil die Bildung heutzutage weniger Wert ist).

2. Solche Teile gab es eigentlich nicht, die gibt es erst in jüngerer Zeit. Unser Physiklehrer (ein höchst kompetenter Mann, der Physik und Mathe in der DDR studiert hatte, auf einem Leistungsniveau, dass es heute nicht mehr gibt und nicht auf Lehramt; Lehrer ist er geworden, weil er einfach sehr gerne Menschen für Physik faszinieren wollte) hat sich immer darüber beschwert, was alles an interessantem und wichtigem Zeug aus dem Lehrplan gestrichen wurde, damit wir mehr Zeit für Unnützes haben (bestimmt auch, weil Schüler heute langsamer und weniger lernen).
zu 3. Naja Nein, natürlich wird es unbedeutender, weil jeder der sich für was bewirbt mindestens ein Abi haben sollte. Aber das heißt nur, dass die Leute andere Dinge erbringen müssen, um hervorzustechen (heutzutage sind ja Auslandsjahre und Fremdsprachen sehr beliebt)
zu 4. Noch nie von gehört, aber damit habe ich mich auch nicht beschäftigt (^.^).
zu 5. Ich finde, das sollte auch immer so sein, bei uns an der Schule wurde das immer gefordert und gefördert. Besagter Physiklehrer hat uns das Zeug auch immer beigebracht und dann Fragen gestellt, was in welcher Situation passieren würde und so (obwohl das in Tests natürlich kaum machbar ist).


Wie gesagt, es war jedes Jahr seit 40 Jahren oder so der gleiche Einstellungstest (ziemlich exakt, frag mich nicht, ob sie jetzt einen Aufgabenpool hatten oder nur Werte umgestellt haben) Und ganz besonders haben die ihn nicht künstlich schwerer gemacht. Die Beteiligung ist nach wie vor so ziemlich die Gleiche, außer, dass es jetzt nur noch Abiturienten machen, weil es sowieso nur die schaffen können. Und nein, da wird jetzt nichts abgefragt, was irgendwie nur in der Schule groß unterrichtet wird (also mal geteilt, einfache logische Zusammenhänge) immerhin geht es hier um einen einfachen Einstellungstest für Bankkaufmänner, die sollen nur nicht strunzdumm sein, ich rede nicht von den Mathematikern (die sowieso studiert haben müssen) oder Managern.


Und genau das ist das Problem, die Deutschen heutzutage können das oftmals gar nicht mehr, "sich richtig qualifizieren", da ist man dann halt faul und macht seine Ausbildung nicht zu Ende, oder bricht sein Studium ab oder studiert etwas mit wenig Zukunftsaussichten, wie Geschichte oder Germanistik (entschuldige Klopfer, aber ich denke du kannst bestätigen, dass der Markt nicht so viele Berufe für Literaten und Künstler hergibt, und selten etwas, wofür man studiert haben müsste). Und da kommen dann viele Probleme her, die unsere Gesellschaft heutzutage hat, weil natürlich der Ali und der Zoltan und der Zlatek, die frisch aus Polen, der Tschechei, Türkei oder von mir aus auch Afrika kommen und unsere Sprache kaum beherrschen logischerweise keinen Handwerksberuf ergreifen können, für den ihnen die Ausbildung fehlt und ganz besonders kein Studium, denn dafür müsste man wenigstens Deutsch können (nicht, dass es keine studierten Türken gäbe, die hierher kommen und sich wunderbar in die Gesellschaft integrieren, das ist nur auch deren Problem, denn die Fallen kaum negativ auf, der zurückgebliebene zentralanatolische fundamentalistische Bauer, der sogar den dortigen Türken zu extremistisch war, der fällt auf). Diese Probleme haben viele Einwanderer aus westlichen Ländern oder Russland nicht, weil die 1. Deutsch lernen können, bevor sie herkommen und 2. deren Ausbildung bei uns auch anerkannt wird. Und Polen zum Beispiel (abgesehen vom typischen Autoklauer, den man ja aus jedem Witz kennt und da bei den polen anscheinend wirklich sowas wie Nationalsport ist) nehmen Jobs, die kein Deutsche haben möchte (Spargelstecher). Und dann sitzen da der Ali und der Steffan und bewerben sich beide als Regaleinpacker oder sowas und der Steffan hat schon drei abgebrochene Ausbildungen, kann kaum drei Worte vernünftiges Deutsch (wie der Ali auch) und zeigt dem Chef mit jeder Faser seines Körpers, dass er faul und unwillig ist und eigentlich viel zu gut für den Job, und der Ali ist erst seit 5 Wochen im Land, kann schon ein bisschen Deutsch und zeigt sich dankbar und tüchtig, weil er weiß, dass er in absehbarer Zeit kaum einen anderen Job kriegen wird. Natürlich wird sich der Ladenbesitzer (nicht ganz unbedeutend sind hierbei die Antidiskriminierungsgesetze) für Ali entscheiden und Steffan geht vor Frust in den nächsten Laden, haut die Einrichtung kaputt und wird Nazi.

Es tut mir Leid, dass ich wieder so abgeschweift bin, aber dieses Thema macht mir wirklich zu schaffen, denn ich bin stolzer Patriot (jaja, kommt nur mit den Nazi-Vorwürfen) und es macht mich fertig, wie mein Land so vor die Hunde geht, nur wegen ein paar Gutmenschen und linken Spinnern, die schon vor 50 Jahren nicht wussten, wie das Leben läuft (und besonders im Falle der Grünen nur junge Frauen vögeln wollten).

P.S.: Ich hab extra nur deinetwegen die original japanische Version von meinen "^^" benutzt, Klopfer, weil die dir sicherlich bekannter vorkommen.

Alibifrage: Bist du jetzt auch unter die Nazis und Rassisten gegangen, so offen, wie du dich für härtere Immigrationsgesetze und Abschiebung von Einwanderern einsetzt? Und generell wagst du es dich ja auch, Misstände anzusprechen, was man bei uns mittlerweile gar nicht gerne sieht (dann wird immer gerne auf unbedeutende Randthemen wie PEGIDA oder Fußball eingegangen um von wichtigen Themen wie TTIP abzulenken).
Ich glaube, mittlerweile ist es einfach überholt, politisch im Links-Rechts-Schema zu denken. schulterzuck.gif
Wenn man eine gewisse Reife hat und verinnerlicht, dass das Geld, das der Staat ausgibt, auch von den Bürgern kommen muss, wird ganz klar, dass man es sich einfach nicht leisten kann, jeden aufzunehmen, der arm ist, egal wie viel Mitleid man mit ihm hat. Allein die Tatsache, dass man ihn und seine Motivation verstehen kann, bedingt ja noch nicht, dass man selbst verpflichtet wäre, ihm seine Wünsche zu erfüllen, und keines der anerkannten Einwanderungsländer wie Kanada, USA oder Australien spendiert Leuten, die aus wirtschaftlichen Gründen einreisen, auf Staatskosten Unterkunft und Verpflegung. Im Moment belegen bei uns viele Leute z.B. aus Albanien, Bosnien und dem Kosovo Plätze in den Aufnahmelagern, die eher für Syrer und Afghanen da sein sollten, die wirklich um ihr Leben geflüchtet sind.

Dazu kommt, dass wir ja heute in unseren Städten sehen können, wie Eingliederung klappt oder nicht klappt, und bei einem großen Teil der Türken hat es nicht geklappt (anders als z.B. bei Vietnamesen), weil es einfach so viele waren, die auf einem Haufen lebten, dass der Anpassungsdruck gar nicht da war. Und leider wissen wir, dass in zu heterogenen Gesellschaften das gegenseitige Vertrauen und Sozialgefühl gering ist und deswegen immer daran gearbeitet werden muss, Einwanderer auch zu assimilieren, anstatt sie in Parallelgesellschaften leben zu lassen. Deswegen haben die USA auch ein schwächeres soziales Netz als die meisten europäischen Länder, weil bei uns noch das gegenseitige Vertrauen aufs gemeinsame Wohl groß genug ist, dass wir die Kosten dafür tragen. Das geht aber alles vor die Hunde, wenn das Gefühl aufkommt, dass eine Gruppe überproportional davon profitiert oder es ausnutzt.
Ein weiterer Faktor ist, dass die neu ankommenden Migranten ja zumeist nicht mit den Deutschen um Arbeitsplätze konkurrieren, sondern mit den Migranten, die vorher gekommen sind, was wiederum zu Spannungen führen kann, da diese Arbeitsplätze ja sehr begrenzt sind.

Daher stimme ich mit Helmut Schmidt überein, der ja auch nicht davon überzeugt war, dass die multikulturelle Gesellschaft wirklich funktionieren kann. Wie weit rechts der SPD-Kanzler nach heutigem Verständnis stand, überlasse ich mal anderen zur Bewertung. biggrin.gif
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#41606
Ich bin auch ne Internetbekanntschaft, du Blobfisch :*
Und? biggrin.gif
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#41606 #41601 #41595 #41592
Also, wat is nu? Wer will jetzt das Webmate machen und wann kommt das nächste? biggrin.gif Macht mal ne Ansage! Darf auch gerne ein bisschen Fleisch dran sein, wir Kerle stehen auf Mädchen "zum Anfassen" und nicht auf so dürre Skelette! Hauptsache es ist mal wieder ein bisschen nackte Haut zu sehen. awesome.png (Die letzten Fotos waren übrigens echt heiß - ja, ich weiß, dass die Dame eher zur Kategorie "Topfigur" zählt... trotzdem, nur Mut!)
Das letzte Webmate ist inzwischen zurückgetreten, weitere Bewerbungen gab's noch nicht... Ich muss mir jetzt überlegen, was ich überhaupt aus dem Bereich mache...
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#41607

Hey,

vielen Dank für die Antwort.

Aber war meine ursprüngliche Nachricht nicht ein paar
Zeilen länger?

Viele Grüße
Also ich hab nix davon gelöscht. O_o
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#41584 Mit Rassismus hat das nichts zu tun, ich sage ja nicht, dass die dort zu blöd sind, sich selber zu helfen. Sie können es einfach nicht, weil ihnen die Jahrzehnte bis Jahrhunderte und die Revolutionen fehlen, die wir schon durchgemacht haben. Bei denen wir es sicherlich etwas schneller gehen, aber trotzdem noch dauern.
Wir müssen aufhören, uns selber als etwas viel tolleres anzusehen. Wir sind wie Tiere, nur halt mit weitreichenderer kognitiven Leistung. Wir verfallen genau so in Ur-instinkte wie Tiere, um uns selber besser zu stellen. Bei diesen "Subsistenzlandwirt" (habe das Wort noch nie gehört) handelt es sich aber dummerweise manchmal um Leute, die keine Nahrung, sondern wie bereits gesagt Luxuspflanzen anbauen. Dabei versorgen sie sich mit Nahrung durch Spenden. Am Ende haben sie halt 8 Kinder, die dann auch das Achtfache der Spenden haben wollen. Wow, ganz toll geholfen. Auf das Geld durch die Luxuspflanzen will man natürlich auch nicht verzichten, und wenn es dann bei der normalen Menge an Spenden bleibt, hungert die Familie halt.
Ich sehe leider selber keine Möglichkeit, denen anders zu helfen, als sie komplett in Ruhe zu lassen. Dann lohnt sich der Anbau nicht mehr und es wird zurück auf Nahrung geschwenkt. Völlig entfernen kann man die Tode durch Hunger aber nicht, weil es ansonsten eben zu Überbevölkerung kommt, da es eben, wie du schon sagst, "sinnvoller ist", sich 8 Kinder als Zukunftsvorsorge zu halten.
Ich lese gerade ein Buch von Paul Collier über "die unterste Milliarde", also die Leute, die anders als der Rest der Weltbevölkerung ärmer werden. Die sind in diversen Fallen gefangen, aus denen sie sich nur schwer befreien können. Ob die Länder dort sich genug ändern können, ist eine Frage, die wohl keiner so richtig beantworten kann, aber eventuell müssen wir uns auch mit der Möglichkeit befassen, dass wir mit Geld und guten Worten von außen nichts ausrichten können und vielleicht sogar mit Waffengewalt dafür sorgen müssen, dass einige Faktoren ausgeschaltet werden.
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#41609 Genau meine Meinung, genau das wollte ich auch mit meinem Text aussagen.

Naja, Klopfer, auch "gleichwertige Handelspartner" ist so seine Sache: Wir können sie nicht so wirklich gleichbehandeln, weil wir einfach so unterschiedlich sind. Ein großes Problem von denen ist halt, dass sie von der Übermacht der "westlichen" Welt überschattet werden. Genau das ist es mit den Luxusgütern. Tabakanbau hilft denen da nicht, sondern nur uns. Naja, "helfen", aber ihr wisst was ich meine...
So pessimistisch würde ich das nicht sehen; ich meine, die Ölstaaten haben es ja auch geschafft, eine Marktmacht aufzubauen, einfach nur, weil sie eine begrenzte Ressource liefern konnten (und obwohl viele andere Staaten ebenfalls diese Ressourcen liefern können). Und Handel, wenn er richtig gemacht wird, hilft prinzipiell beiden Seiten, weil er Bedürfnisse auf beiden Seiten befriedigt.
Ein Problem ist allerdings, dass natürliche Ressourcen paradoxerweise auch die Armut in den Ländern vergrößern können, weil sie sich oft zu sehr darauf konzentrieren und es versäumen, in andere Bereiche zu investieren.
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#41585
Als jemand, der auf ein bayrisches Gymnasium geht, muss ich sagen, dass diese Stegreifaufgaben / Extemporalen nur in den wenigsten Fällen angekündigt werden (zumindest in den Gymnasien in meiner Gegend).
Dann kommt es natürlich auch immer auf den Lehrer an, ob 'mal schnell 5 Minuten den Hefteintrag von letzter Stunde durchlesen' dann reicht... vor allem weil die meisten Lehrer hier über die letzten 3 Stunden abfragen und der Schwierigkeitsgrad ziemlich variiert.

Aber ich bin schon ziemlich froh, dass wir das hier haben, ich merke z.B. beim Lernen für Klausuren, dass ich den Stoff, über den wir schon mal nen Test hatten, besser kann ^-^
Es ist fürs Lernen halt immer wichtig, regelmäßig darauf getestet zu werden, damit man selbst merkt, wo noch Schwächen sind.
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Was ist deine Meinung über die berüchtigte in Amerika gesendete Law And Order:SVU-Episode über Gamer? Das Gesamtthema drum herum ist ein heißes Eisen, aber was hälst du von der Episode selbst?
Furchtbar. Hat mich auch an die Videospielfolge von CSI: Miami erinnert. Irgendwelche Leute lesen einen oberflächlichen Artikel in irgendeinem Newsportal und schreiben anhand dessen ein Drehbuch.
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#41604
Ich habe (ebenfalls unter Android 5) keine Probleme, Fragen zu stellen.
Das einzige, was mir aufgefallen ist, ist dass das neue ReCaptcha nicht mehr funktioniert, wenn man Google blockt wink.gif

Der Satz oben schaut mir etwas seltsam aus (ist,ist dass das), ist das grammatikalisch zulässig?
Vor "dass" muss noch ein Komma. Ja, es sieht dann scheußlich aus, aber so ist das halt mit den Kommaregeln.
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#41584
Ich würde auch sagen, die beste Hilfe für "Entwicklungsländer" wäre gewesen, der Westen hätte sich da raus gehalten. Ich meine total raus, keine "Entwicklungshilfe" die im Staatsapparat versickert oder Projekte die keinem was bingen, oder der ganze Waffenhandel, oder Kredite die an Bedingungen gekoppelt sind. Die Weltbank hat ja massiv den Anbau von Exportprodukten gefördert und die heimische Selbstversorgung torpediert. Tabak ist ein großartiges Beispiel, was man den Menschen in Afrika mit Mikrokediten schaden kann. Da wurden die Farmer gelockt, Tabak anzubauen, kann man ja Prima verkaufen. Da muss man aber erstmal das Saatgut kaufen, dann ist das eine sehr arbeitsintensive Pflanze, die muss auch noch getrocknet werden, also Trockenschuppen bauen, Holz ranschaffen (jedes Kilo Tabak wird auf Kosten von 150 kg Holz getrocknet), dazu natürlich der Einsatz von Pestiziden, die auch Geld kosten und das Ende vom Lied, alle kleinen Tabakbauern sind und bleiben verschuldet. Und wer hat die Taschen voll? Tabakkonzerne aus Deutschland, den USA und Japan. Aber das gilt natürlich nicht nur für Tabak.

Man müsste eher sagen, einige Länder haben sich TROTZ Entwicklungshilfe weiterentwickelt. Die Menschen in Afrika sind nicht blöd, keinesfalls, siehe zum Beispiel hier, cleveres Büschen:
http://www.ted.com/talks/richard_turere_a_peace_treaty_with_the_lions
Wir sollten nur aufhören uns da ständig einzumischen. Weder mit Entwicklungshilfe noch mit Waffenverkäufen und so weiter. Einfach mal Finger weg von Afrika und die Leute dort machen lassen. Was ist überhaupt Entwicklung? Die Gesellschaften sollten dort selbst entscheiden, wo sie hin wollen, muss ja auch nicht jedes Land zur Industrienation werden, wenn es einem sonst auch gut geht, warum nicht. Ich finde, das sollten wir nicht entscheiden, sondern die Leute dort. Und da ist der Westen keine große Hilfe, der Diktaturen finanziell und mit Ausrüstung gut unterstützt. Südafrika hat sich selbst von der Apartheid befreit, das sind große Leistungen entgegen aller Unterstützung, die das Apartsregime im Westen erfahren hat.

Zum Thema wohin mit dem Geld, wenn man wirklich nichts besseres weiß: Sicher anlegen, immer was man gerade über hat und irgendwann geben die Zinsen ein nettes Zusatzeinkommen mit dem man dann eben auch seine Arbeitszeit reduzieren kann. Und es ist ja auch nie verkehrt, was auf der hohen Kante zu haben.
Was die restliche Welt tun sollte, ist natürlich, den afrikanischen Ländern auch einen ordentlichen Handel als gleichwertige Partner zu ermöglichen.

Das mit dem "sicher und mit Zinsen anlegen" ist derzeit eher nicht möglich. Selbst ich hab einen Teil meines Geldes jetzt in Wertpapiere gesteckt, weil anderswo die Rendite absolut grässlich ist.
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#41596 erstaunlicherweise hab ich daran selber schon gedacht. also in meherer hinsicht.
ein Assisten wird mir nix bringen, aber vllt mal ne Putzfrau zu hause^^ soll ja recht günstige geben
Firma hab ich nich und ich glaube ich wäre dazu ungeeignet (ich kann zwar gut Organisieren und Verwalten, aber das Gespür für Geschäftliches und Menschen fehlt mir wohl).
nen Grundstück hab ich mir auch schon überlegt als "wertanlage", is nur halt doof wenns danach weniger Wert is als vorher :/ wobei der Flughafen BER hier vor meiner Haustür was bieten könnte.

hab überlegt auf Arbeit meine Stunden mal zu reduzieren, grade weil ich nebenher ja nen Fernstudium mache (mit dem Ziel danach das gleiche oder mehr zu verdienen aber weniger dafür arbeiten zu müssen^^)

jetzt träume ich ne runde davon mein eigender Chef zu sein^^
Klopfer wie war das eigendlich für dich als du naja "selbstständig" wurdest (mehr oder weniger). oder musst du nur daran denken das selbständig bedeutet, das du "selbst" "ständig" arbeiten musst wink.gif ?
Ich bin ja quasi so reingeschlittert in die Selbstständigkeit, aber ich wusste unbewusst schon, dass mir diese eigene Zeiteinteilung eher liegt, weil ich am Abend produktiver bin als am Tag.
Man muss sich natürlich eine gewisse Disziplin antrainieren, man muss sich um viel bürokratischen Kram kümmern, mit dem man als Angestellter eher wenig zu tun hat, und man ist (zumindest in meinem Berufsfeld) ein bisschen sozial abgeschnitten. Dieser Comic trifft's eigentlich sehr gut.
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#41604

Hey Klopfer,

auch wenn die Frage leicht in die Mimimi-Kategorie gehöhrt.

Wieso eindlich die Google Captcha, bei denen man unten schon wieder die Datenschutzerklärung und Nutzungsbedingungen hat und nicht einfach eine "was ist drei plus vier" Abfrage?

Kann man damit nicht zumindest ein bisschen Abstand davon nehmen.

Ja ich bin mir bewusst, dass ich mit Android manchmal auf deine Seite gehe, google benutze, google earth auf vielen Seiten eingebunden ist, geschweige denn von den Statistik Diensten. Und ja, man kann die mit Plugins blocken bzw andere Handys benutzen. Aber darum solls mal nicht gehen hier.

Sollte man nicht als Seitenbetreiber bei so Kleinigkeiten darauf verzichten. An denen hat man nicht viel zu implementieren und der Autor der Seite drückt auch hier seine Individualität aus. Rein formal, nicht inhaltlich.


Ne eigene Seite, die seit Jahren versprochen wird und stückweise aktualisiert wird, verliert hierdurch finde ich ein gewaltigen Teil an "Achtung/Professionalität".

Der Eindruck entsteht:
>>Ich schreibe alles besser, toller, schöner, aber ein Captcha bekomme ich nicht hin
Du weißt ja sicherlich, dass ich ein eigenes Captcha-System hatte. (Das könnte ich auch jederzeit quasi binnen Knopfdruck wieder einschalten.) Das Problem dabei war, dass sich immer wieder Leute beschwerten, weil es bei ihnen nicht funktionierte (genauer: offenbar wurde bei ihnen das Cookie nicht abgespeichert, welches für das Funktionieren zwingend nötig ist, oder die entsprechende Sessionvariable nicht korrekt gesetzt). Ich hab das jahrelang beobachtet und nachzuvollziehen versucht, aber bin immer zu demselben Schluss gekommen: In meinem Captcha-Code ist kein Fehler; da muss entweder eine Macke beim Server vorliegen (auf den ich keinen Zugriff habe) oder bei den Browser-Einstellungen dieser Leute hakt etwas. Das sind Dinge, die ich nicht beeinflussen kann.

Der zweite Punkt ist, dass die Spambots immer besser werden. Meine Kästchen haben die nicht gelöst, weil die nur auf zwei Seiten verwendet wurden/werden und es sich nicht lohnt, die Bots dafür anzupassen, aber eine "Was ist drei plus vier"-Abfrage ist für die schon seit Jahren überhaupt kein Problem mehr. Ich hab beim neuen Forum als Captcha ein Fragesystem eingerichtet, und als da noch Fragen wie "Was ist die Hauptstadt von England" drin waren, hatte ich jeden Tag mindestens zwei Spam-Accounts im Forum, die ich löschen musste. Jetzt sind es Fragen wie "Nenne das dritte Wort in der Kolumne Werbung", aber das kann man vielleicht für eine Accountregistrierung nehmen, nicht für einen schnöden Kommentar, da wollen die Leute nicht noch in einem zweiten Tab irgendwelche Wörter nachgucken. Selbst grafisch verzerrte Bildchen kann Spamsoftware inzwischen besser lösen als die Menschen.

Mit dem Einbau vom ReCaptcha (was übrigens programmiertechnisch sogar ein bisschen aufwändiger ist als ein eigenes Captcha) mach ich die Spamprüfung für die meisten bequemer, ich hab nicht mehr die Beschwerden von Leuten, die wegen des Spamchecks früher nicht posten konnten, und ich überlasse den Rüstungswettbewerb zwischen Spammern und Spamvermeidern einem Milliardenkonzern mit viel mehr Ressourcen und besseren Erkenntnissen darüber, wie man Spambots erkennt oder nicht. Wenn das Mitgliedssystem für die Allgemeinheit freigeschaltet ist, wird man das Recaptcha aber eh nur bei der Registrierung lösen müssen; eingeloggten Leuten wird keine Captcha-Abfrage mehr angezeigt.

(Letztens habe ich übrigens erst wieder irgendwo einen Blogeintrag gelesen, wo jemand die Idee lobpreiste, man müsse doch einfach nur ein verstecktes Textfeld in jedes Formular setzen, und die blöden Spambots würden das anders als echte Menschen doch ausfüllen und sich so outen. Der Haken dabei ist, dass ich das schon vor zehn Jahren im Gästebuch von Klopfers Web und Animestreet erfolglos probiert habe. Es funktioniert nicht, es gibt mehr als genug Spambots, die erkennen, dass das Textfeld versteckt ist, und es dann nicht ausfüllen.)
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#41592 ich weiss auch wer es ist biggrin.gif das einzige Medel das ich kenne und NICHT 250km entfernt wohnt (doofe wenn man NUR internetbekanntschaften hat ^^ first world problems dinger)
^^; Dass man fast nur Internetbekanntschaften hat, kenn ich auch zu gut...
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#41584
das soll jetzt nicht Rassitisch oder so sein, aber so wie ich das mitbekommen habe sind die da unten doch schon ziehmlich blöde.
Egal ob man ihnen was beibringt oder nicht, ihre Kultur ist zu weiten teilen das Problem. Ein beispiel wie sie mit Ebola umgehen.
Ein anderes schönes Beispiel hatte ich bei nen Lehrgang auf Arbeit gehabt bei denn es um Quallitätsmanagment ging. Wir Deutschen sind den meisten Ländern da vorraus, dagegen ist grade Afrika Schlusslicht. Das wurde untersucht und wurde auf die Kultur der einzelnen Länder zurück geführt, Kindererziehnung und so weiter. Wir in Europa sind durch unsere frühre Landwirtschaft dazu gezwungen gewesen, genau das zu machen was unsere Felder wollen, egal was wir wollen.
Eher Nomadisch veranlagte Völker hingegen brauchten so etwas nie, daher tun sie sich jetzt schwer mit Regeln, Vorschriften oder auch nur "genauen" Abläufen.
Man kann die Länder nicht zwingen ihre Kultur zu ändern/anzupassen, aber ich glaube das unsere ganzen Hilfen und Spenden es überhaupt nicht fördern das sie sich naja "weiterentwickeln" ?

wie mans am besten macht weiss ich nicht, vllt ihnen einfach nur die "werkzeuge" geben und dan drauf warten das es von alleine klappt (stichwort: zeitlassen)

(hab das wie gesagt nur mal auf Arbeit als Lehrgang am rande mitbekommen, in wie weit es zutrifft weiss ich nicht, klingt aber plausible)
Ich glaub nicht, dass die da unten blöde sind, es gibt da durchaus viele sehr clevere Leute (viele von denen verurteilen die westliche Entwicklungshilfe ja auch, weil sie der Meinung sind, dass diese Afrika abhängig hält). Aber viele reagieren entsprechend der Umstände oft auch kurzsichtig, weil sie es anders nicht kennen und gewisse Begebenheiten (Stammesfehden etc.) langfristige Planungen eh hinfällig machen. Ist natürlich andererseits auch wieder ganz schön dämlich, sich jedes Mal wieder auch auf Stammeskriege etc. einzulassen.
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#41601
#41600

Also bei mir fehlt halt die Captcha-Abfrage und wenn ich einfach so auf abschicken drücke passiert nix (Android 5). Und natürlich sind Hasen auch gut fürs Karma :3
Öha? Funktioniert Googles Recaptcha etwa nicht unter Android? O_o Ist doch von derselben Firma. Bin ehrlich verblüfft.
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#41590

Hängt davon ab, was und wie viel du schießt^^ Wenn du "Traditionelles" Bogenschießen betreibst, benutzt du wirklich vergleichsweise günstige Holzpfeile, die aber schnell kaputt gehen. Man setzt sich ja auch immer neue Herausforderungen, wodurch der Verschleiß an Pfeilen nicht unbedingt abnimmt. Außerdem sind die Tierziele verdammt teuer und der Verschleiß daran sehr hoch. Zusätzlich gibt es bei Vereinen jederzeit Bauprojekte, mit denen der örtliche Parcour ausgebaut wird (Bewegliche Ziele durch Seilzüge sind da ein Beispiel). Auch wenn du nur in deinem eigenen Garten schießen solltest, findet sich da immer ein Bauprojekt.

Bei Feuerwaffen ist der Verschleiß an Zielen natürlich geringer, weil immer nur auf Pappscheiben geschossen wird. Allerdings sind die Munitionskosten vom Kaliber abhängig (Mein Vater hat ein altes Hinterladergewehr von 1881, bei dem ein einziger Schuss ca. 8 € kostet).
Es muss ja nicht jeder ein Kleinkaliber haben.
Dazu kommt dann noch weitere Ausrüstung wie beispielsweise Werkzeug zum Wiederladen deiner Munition.
Stahlschränke zur Aufbewahrung von Waffen und Munition sind auch nicht billig.
Entsprechende Lehrgänge sind auch nicht billig.
Zu guter Letzt sind auch die meisten Schießstände nicht mehr Gesetzeskonform und müssen ausgebessert werden, Spenden werden da auch gerne gesehen^^


#41588
Schlepp die Frau halt mit. Meine Freundin ist beim Bogenschießen mit dabei und bei Feuerwaffen haben wir auch schon oft genug die Frauen dazugeholt (Die übrigens verdammt schnell Blut lecken). Ein Ergebnis davon ist, dass eine dahergeschleifte Ehefrau zur Vereinsvorsitzenden wurde.
Wenn es deiner Freundin zu modern sein sollte: Schießt Vorderlader. Entsprechende Gewehre und Pistolen sind ab 18 Frei erwerblich, lediglich für den Lehrgang mit Schwarzpulver muss man 27 sein oder den "Idiotentest" machen, den man i.d.R. besteht, wenn man kein Idiot ist. Vorderlader machen zudem verdammt viel Spaß, weil sie viel Krach und Rauch machen, ohne dabei einen wirklich starken Rückstoß zu haben.


Alibifrage:
Würdest du mit einer Handfeuerwaffe schießen, wenn man dich dazu einlädt?^^
Klar. ^^ Aber dann mit richtiger Einführung in die Handhabung mit Laden und dem ganzen Pipapo, nicht einmal geladen in die Hand drücken und sagen: "Ziel und drück ab", und das war's dann.
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#41598
Nicht OP hier: Der neue Doktor ist echt etwas schroff. Ich schau's auch eher wegen Clara. Die ist so niedlich, die könnt ich glatt heiraten. smile.gif
Die ist wirklich niedlich, schade nur, dass ihre Persönlichkeit in der letzten Staffel echt fast gar nicht entwickelt wurde (ihre anderen "Versionen" waren interessanter als sie selbst).
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#41595 Mich auch angsthasi.gif
Ey, warum kann ich am Handy keine Fragen stellen.

Uhm, hättest du was gegen ein leicht adipöses Webmate? u.u (Mit Meerschweinchen und bald dem Geld von unserem verzweifelten Freund!)
Öh... keine Ahnung, warum man mit dem Handy keine Fragen stellen kann. O_o Mir fällt gerade bei der Programmierung nichts ein, was das zwingend verhindern würde. kratz.gif

Prinzipiell dagegen hätte ich nichts, aber jedes Mädel, was sich bewirbt sollte sich klar sein, dass fast alle Webmates (egal mit welcher Figur) auch negative (und teilweise ziemlich fiese) Kommentare gekriegt hat, und gerade wenn dann die Figur nicht so ideal ist, ist das auch ein zusätzlicher Angriffspunkt, der von einigen sehr dankbar angenommen wird. Insofern würde ich unbedingt dazu raten, bei den Bildern dann umso mehr kreativ zu sein, um Problemzonen etwas zu kaschieren. Wenn man im Netz nach "Plus size boudoir photography" sucht, findet man sicherlich viele Anregungen, von denen ein Großteil auch für Fotos mit schlanken Models gut anwendbar ist.
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#41592 Meerschweinchen sind halt gut fürs Karma
So wie andere pelzige Tiere auch, oder? ^^
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Was hältst du von der Aussage, Zuwanderung würde kulturelle Bereicherung bringen?
Kann passieren, ist aber keine zwingende Folge.
Was häufig außer Acht gelassen wird: Es kommt auch darauf an, wie offen die Zuwandernden es zulassen, dass ihre Kultur an den herrschenden Geschmack angepasst, adaptiert und in gewisser Weise auch eingenommen wird. Es muss immer die Wahl geben, welche Aspekte man als kulturbereichernd absorbiert und welche man ablehnt. Wenn darauf bestanden wird, die zuwandernde Kultur möglichst pur und ursprünglich zu halten, dann ist die Bereicherung nicht da, dann ist das einfach nur die Einführung einer Parallelkultur. Und wenn diese Parallelkultur gar keine Überschneidungen mit der herrschenden gestattet, bleibt dann also nur die Wahl, welcher Kultur man sich anschließt und auf welche man verzichtet.
Es muss auf jeden Fall aber klar sein, welche kulturellen Eigenheiten überhaupt vereinbar mit der dominierenden Gesellschaftsordnung sind. Wenn da etwas nicht erlaubt ist, sollte auch nicht aus falsch verstandener Gastfreundschaft und Toleranz ein anderer Maßstab angesetzt oder weggeguckt werden. Wenn das Gefühl vermittelt wird, man müsse alles akzeptieren, obwohl man nur einen Teil akzeptieren will, ist es vielleicht besser, auf alles zu verzichten.

Um konkret zu werden: Ich find's schön, wenn wir eine größere Auswahl an Restaurants haben, vielfältige Architektur und reichhaltigere Kunst. Eine Macho- und Dominanz-Kultur, am besten noch die konservativ-islamischer Prägung, brauchen wir hier aber ebenso wenig wie Einschränkungen der Freiheit, weil irgendwelche Leute der Meinung sind, es müssten sich alle an die Regeln ihrer Religion halten. Wer das nicht akzeptieren kann, soll sich schlicht und einfach wieder verpissen.
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Hey Klopfer, hattest du schon die Gelegenheit, dir die achte Doctor Who Staffel anzuschauen? Wenn ja, wie fandest du sie so?
Ich hab nach den ersten paar Folgen aufgehört und bisher nicht wieder angefangen. Die Storys, die ich gesehen hab, waren nicht sehr gut geschrieben und irgendwie finde ich es auch nicht sonderlich logisch, wie grantelig und schroff der Doctor jetzt ist, obwohl auf ihm nicht (wie auf seinen Vorgängern) das Schuldgefühl lastet, seine eigene Spezies ausgerottet zu haben.
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Ich weiß, ist jetzt wieder ne böse Animé Frage (ich kanns einfach nicht lassen), aber hast du eine Ahnung wo man Sword Art Online (Season 1) halbwegs günstig herkriegt? Bevorzugt auf deutsch?

Die vermutlich deutlich einfacher zu beantwortende Frage: 30€ aufwärts für 180min Animé, haben die den totalen Lattenschuss?
Wenn ich überlege, dass ich mir damals Dr. House ne ganze Staffel (ca. 900 Min?) für 22€ geholt hab, und das dürfte allein wegen des fürstlichen Gehalts des ein oder anderen Darstellers wohl ne ganze Ecke teurer zu produzieren gewesen sein.
Nein, keine Ahnung. doofguck.gif

Dr. House wurde aber auch an Fernsehsender in aller Welt verkauft und dürfte sich auch in Deutschland zigtausend Mal auf DVD verkauft haben, das verteilt die Kosten auf viel mehr Schultern. Die Lizenzkosten von Animes sind ziemlich hoch, auch weil die Japaner nicht unbedingt wollen, dass die Scheiben billiger werden als in ihrem eigenen Land, es sei denn, es winkt so viel Lizenzgeld durch die verkaufte Masse, dass sie es nicht anders können. Der Animemarkt in Deutschland, Österreich und der Schweiz ist leider sehr klein, da ist es schon ein nicht allzu häufiger Erfolg, wenn eine DVD-Box sich mehr als 1500 Mal verkauft. Daher sind inzwischen die meisten früheren Anime-Publisher pleite oder aus dem Animemarkt ausgestiegen. Wenn man sich anschaut, welche Kosten für die Veröffentlichung draufgehen (Mastering, Synchro, Lizenzen), wundert's einen nicht, dass die Teile so teuer sind, insbesondere wenn die Synchro nicht schon von einem Fernsehsender vorher bezahlt wurde und man die einfach für kleines Geld nehmen kann. Ich hätte sie zwar auch gerne billiger, aber wenn man ein bisschen Einblick ins Geschäft dahinter (und die damit verbundenen Zahlen) hat, dann merkt man, dass die Kalkulation jetzt schon immer sehr knapp ist und da kaum mehr Reserven für Preissenkungen drin sind.
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#41562
Ganz einfach, investiere in deine Zukunft. Du denkst an Kinder in Afrika aber nicht an die eigenen. Ich war nach dem Verkauf meiner ersten und Erfolg meiner zweiten Firma in der selben glücklichen Situation.

In den folgenden Jahren habe ich meine langjährige Freundin geheiratet, ein schönes Stück Land in der Vorstadt gekauft und darauf unser Traumhaus gebaut.

Seit vergangenem Oktober bin ich nun Vater und muss sagen dass es nix schöneres auf der Welt gibt als Zeit mit meiner Tochter zu verbringen. Aber vor allem die Zeit zu HABEN.

Dein "hab keine Zeit" klingt sehr nach Stress darum mein Tipp:
Wenn du zu wenig Zeit hast dein Geld auszugeben, gib dein Geld dafür aus um mehr Zeit zu haben. Reduziere deinen Stundenplan, lerne zu delegieren und wenn du in der Position dazu bist, stelle dir einen Assistenten ein (aber einen guten!). Es hat mich selbst überrascht wie sehr meine Lebensqualität seither gestiegen ist seit ich nicht mehr von morgens bis abends im Büro bin.
Dürfte bei ihm nicht so leicht gehen, er ist nicht in der entsprechenden Position, über sein Arbeitspensum selbst zu bestimmen oder einen Assistenten einzustellen.
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Saaaaag mal, wenn du bei der Frage von jemandem weißt dass er dir Sachen schickt, dann weißt du ja wer das ist. Weißt du auch wer ich bin? O_O
Nein. angsthasi.gif Bei ihm weiß ich es, weil er das auf Facebook angedeutet hat und ich anhand der gegebenen Informationen schon ahnte, dass er es war. Hab ihn und das Webmate ja auch schon mal getroffen.
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Benutzt du einen Streaming-Dienst wie Maxdome, Netflix, Amazon Prime? Wenn ja, welchen und wie sind so deine Erfahrungen damit?
Ich hab Amazon Prime und benutze es meistens zusammen mit der Fire-TV-Box. Ich finde es prima. Ich guck Filme, die ich gerne sehen wollte, aber nicht genug interessiert war, um die DVD zu kaufen, ich muss für Filme wie "Zurück in die Zukunft" und Serien wie "Raumschiff Enterprise" oder "Eine schrecklich nette Familie" nicht mehr die DVDs/Blu-Rays aus dem Schrank holen, und wenn ich lang genug warte, sind auch neuere Staffeln von Serien wie "The Walking Dead" ohne Zusatzkosten abrufbar. Wenn mich die Lust auf Klassiker packt, die ich in meiner Kindheit oft gesehen hab, kann ich z.B. "Familie Feuerstein" oder "Es war einmal das Leben" gucken. Die Suche mittels Sprache funktioniert erstaunlich gut. Was auch positiv ist: Selbst als Nichtkunde kann man vorher leicht herausfinden, auf welche Filme/Serien/Sendungen man als Prime-Kunde gratis Zugriff hat. Das ist bei anderen Diensten ja nicht immer so.
Was ich schade finde: Die Auswahl an Dokus ist noch etwas dürftig, und bei Animes gibt es nur eine Handvoll.

Ein kleiner Kritikpunkt, was die Box angeht: Die hat keinen Ausschalter (die Box schaltet sich automatisch ein, wenn man eine Taste auf der Fernbedienung drückt), und manchmal schaltet sie sich nicht automatisch ab, dann leuchtet die blendend weiße LED vorne die ganze Zeit, das kann nachts ein bisschen irritieren.
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Spät, aber noch rechtzeitig alles Gute zum Geburtstag, oh Klopfer! \oo/

Hab sogar eine Frage als Geschenk:
Bekomme ich etwas Mitleid von dir? Morgen werden unsere Nachbarn gegenüber wieder den halben Sonntag lang dieselben verschissenen Karnevalslieder in für mich unverschämter Lautstärke rauf und runter laufen lassen, bis mir die Ohren bluten. x___X
(Mein Umgebungsgeräusche gut ausblendende Gamer-Headset ist am Faschingssonntag wirklich mein bester Freund.)

Frage mich ja immer, ob das mein norddeutsches Blut ist, weshalb ich Karneval nicht ausstehen kann. Ich mochte nur Kinderfasching in jungen Jahren.


Okay, Frage 2 noch spontan:
Das ist kein Zufall, wenn mich dein Spam-Filter als Textaufforderung ausgerechnet heute darum bittet, den Text ''I LOVE YOU'' einzugeben, oder? oO
Ich seh's mal positiv: Immerhin einer liebt mich! ;^;
Danke!
Und du hast wirklich all mein Mitleid. Ich bin schon immer entsetzt, wenn eine ganze Reihe von Fernsehsendern nichts Besseres zu tun hat, ihre Programme mit Aufnahmen von Festumzügen und Prunksitzungen vollzupflastern.

Ich würde es Google zutrauen, dass die das Captcha absichtlich für den Tag ausgewählt haben. biggrin.gif
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#41423

Ich finde, du solltest eine gute Freundin aus deinem Bekanntenkreis auswählen. Am besten eine, die nicht zu weit wegwohnt, adipös ist und Meerschweinchen hält. Und der schenkst du das ganze Geld. Nur so ne total unspezifische, allgemein gehaltene Idee biggrin.gif *leise rausschleich* powackel.gif
Das klingt wirklich sehr unspezifisch. huh.gif
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#41567
Ich sprech jetzt kein japanisch, aber ist Shonen-Ai nicht einfach Boys' Love auf japanisch?
Ja, aber man benutzt in Japan für dieses Genre den englischen Ausdruck.
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#41582
Warum ist schießen denn ein teureres Hobby? Sicher, ein guter Bogen oder ein gutes Gewehr ist in der ersten Abschaffung nicht billig, aber das war es dann auch schon. Pfeile und Munition sind sehr geringe kosten.
Für einen guten Pfeil zahlt man ca. 10 Euro, aber der hält sich lange (Holzpfeile sind sogar noch billiger).
Vielleicht gehen die Beiträge für die Haftpflichtversicherung dann sprunghaft nach oben? biggrin.gif
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#41579
An den Fragesteller: Woher hast du die Information, dass die Abituranforderungen absichtlich gesenkt werden? Ich habe davon (hier in Sachsen) noch nie etwas gehört.
Ich traue der Politik durchaus zu, dass sie sich nicht mit der Annahme "mehr Abiturienten = Wissensgesellschaft" selber belügt.

Abseits vom allseits beliebtem (aber mMn falschen) Konsens, dass die Menschen dümmer werden und deshalb Anforderungen gesenkt werden, kann es auch andere Gründe für einfacher werdende Anforderungen geben:
1. Haben somit Leute mit Inselbegabungen weniger Probleme das Abitur zu erlangen. Danach können sie getrost das studieren, worin sie gut sind.
2. Eventuell fallen auch einfach nur Teile des Lehrplans weg, die häufig kritisiert werden, weil sie praxisfern/unnötig sind.
3. Der Fakt, dass man ein Abitur hat, ist weniger wert. Dafür bedeutet aber deine Person, dein Interesse, deine Noten, usw. mehr.
4. Sinkt der Vorteil, den Schüler an Privatschulen haben.
5. Sinkt in unserer heutigen Gesellschaft der Wert Dinge auswendig lernen zu müssen, da das Internet Wissen ziemlich leicht verbreitet. Zumindest meine Lehrer hatten aus diesem Grund mehr Wert auf Zusammenhänge als auf reines Faktenwissen gelegt.

Die Entwicklung dieses Einstellungstestes kann auch wiederum verschiedene Gründe haben.
War es denn jedes Jahr der gleiche Test (bzw. war er ungefähr gleich schwer) oder wurden die Aufgaben eventuell mit der Zeit immer gemeiner/komplizierter gestellt? Oder ist die Beteiligung eventuell abnehmend? Ist eventuell abgefragtes Wissen aus dem hiesigem Lehrplan gefallen?

Weiterhin: Auch heute noch gibt es den Hauptschulabschluss für Handwerksausbildungen, den Realschulabschluss für anspruchsvollere Ausbildungen und das Abitur, vorrangig um zu studieren. Allerdings wandelt sich die Gesellschaft auch im Vergleich zu der vor 40 Jahren, da zunehmend Arbeitsplätze durch die Technologisierung wegfallen. Wenn es billiger ist Maschinen/Computer anstatt Arbeitskräfte zu nutzen, dann tun das die Unternehmen halt. Dadurch sinkt die Anzahl an niedrigqualifizierten Arbeitsplätzen langfristig und viele Jobs werden schwerer, da im Berufsalltag zunehmend die trivialen Aufgaben zugunsten anspruchsvollerer wegfallen.
Meiner Meinung nach muss unsere Gesellschaft aus diesem Grund irgendwie einen Weg finden von dem Modell "Jeder arbeitet, um sein Geld und damit seinen Lebensunterhalt zu finanzieren" langfristig wegzukommen.

Alibifrage: Würde sich der Klopferator eine Kuh als Haustier halten, wenn plötzlich alle Menschen anfangen würden vegan zu leben?
Ich bin mir grad unsicher, was die eine Sache mit der anderen zu tun hat. kratz.gif Egal, ob alle Veganer wären oder nicht, ich glaube nicht, dass eine Wohnung im vierten Stock ein idealer Lebensraum für eine Kuh ist. doofguck.gif
Also wohl eher nein.
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#41582 Waffensport betreibe ich schon^^ Mittelalter, auch häufiger Kampf oder Schlacht (Huscarl Schlacht in Neustadt Glewe, habs bisher geschaft jedes mal mit ne Hübschen Prellung nach Hause zu kommen biggrin.gif (hab mir jetzt für 750 euro ne Handgenähte Gambeson aus 14 Schichten Leinen pure bestellt)
Schützenverein hab ich mir auch schon überlegt aber zum Thema Zeit: meine Freundin würde behaupt das ich sie von vorne bis hinten Vernachlässige^^ ich glaube da is nich so viel mit Zeit nebenbei.

ums den Klopfer gleich zutun: Fotografieren tue ich auch wink.gif grade auf Mittelaltermärkten kann ich gut meine Kamera mitschleifen und beides etwas kombinieren. Oder ich kann meine Freundin mit meiner Kamera kombinieren (siehe Webmate Fotos^^)

Künstlerisch bin ich ansonsten sau unbegabt, ich bin zwar Kreativ aber umsetzung is bei mir komplett daneben
Die Hauptsache ist ja, dass man Spaß dran hat. ^^
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#41578 wann steht den die nächste Veranstaltung an, wo man dich mal treffen kann ohh grosser Hasinator? ^^
Also Lesungen sind erst mal nicht geplant, aber vielleicht läuft man sich ja auf der Leipziger Buchmesse oder der Connichi in Kassel über den Weg? Mehr habe ich bislang nicht fest eingeplant.
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#41573 wir haben solche Örtlichen Einrichtungen nich^^ nur zwei orte weiter haben wir ne Privatschule (öffentliche hat dicht gemacht genau wie alle anderen im Umkreis, keine Schüler mehr da) und ne Freiwillige Feuerwehr (das ding wirkt auch eher wie ne Sozialbeschäftigungstherapie, ich glaube die haben niemals im leben nen Brand gelöscht). Das wars mit Öffentlichen Einrichtungen bei uns (achja und das Rathaus). Willkommen in Brandenburg^^ das öffentlichste Gebäude ist eigentlich unser Funkturm weil es das einzige ist was uns hier mit Internet versorgt (und die ISDN Leitung im Boden)

btw: Klopfer brauchste mal wieda was biggrin.gif
Im Moment bin ich wunschlos glücklich. XD.gif (Hab heute Päckchen bekommen und bin vom Inhalt noch total geflasht. happy.gif )
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#41579
Immer dieser Mythos vom tollen bayrischen Abi. Ich als jemand der in NRW aufs Gymnasium gegangen ist (und ebenfalls ohne zu lernen durchgekommen ist, obwohl auch unser Gymnasium in der Stadt als "DAS" Gymnasium galt) und danach in Bayern auf die Berufsschule würde sogar sagen, dass die bayrischen Schulen es einem einfacher machen, gute Noten zu erlangen.
Wir hatten natürlich auch Abiturienten aus Bayern in der Klasse, mit denen ich mich mal unterhalten habe und die haben mir erzählt, dass es auf ihrem Gymnasium eigentlich wie auf der Berufsschule war (auf höherem Niveau freilich).
Am besten fand ich eigentlich das System der schriftlichen Tests die eigentlich unangekündigt stattfinden, den Stoff der letzten Stunde beinhalten, eine mündliche Note ausmachen sollten und ständig geschrieben wurden (ein bis zwei pro Halbjahr, je nach Fach, zusätzlich zu den Klausuren (in einem kürzeren Berufsschuljahr)). Erstens haben wir sowas aufm Gymnasium in NRW nie gemacht und zweitens wurden die Tests dann de facto doch immer angekündigt.
Man wusste also immer, wann man mal eben fünf Minuten investieren konnte um ein bisschen was zu wiederholen und ist so an eine gute mündliche Note gekommen. Gleichzeitig hat man durch die fünf Minuten lernen aber tatsächlich den Stoff besser behalten, so dass man in den Klausuren dann, in denen der gleiche Stoff aus den Tests nochmal drankommen konnte, auch besser abgeschnitten hat.
Wäre mein Gymnasium in NRW mal mehr wie die BS in Bayern gewesen, dann müsste ich mich heut nicht mit nem mittelmäßigen Abi rumquälen weil ich zu faul war irgendwas für die Schule zu tun sad.gif
Klingt nach dem Prinzip der "Spaced Repetition". Ich denke, Lernen wäre an Schulen vermutlich effektiver, wenn man gewisse psychologische Erkenntnisse bewusster anwenden würde.
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#41564

Der erste Absatz... Ganz wunderbarer unabsichtlicher Rassismus. "Die Leute da" sind Menschen, keine Bakterien. Die "vermehren" sich nicht, weil die keine Vorstellung von der Zukunft haben. Als Subsistenzlandwirt ist es eine Überlebensstrategie viele Geburten zu haben; irgendwer muss halt die Felder beackern, wenn man selbst nicht mehr dazu in der Lage ist. Und bei einer gigantischen Kindersterblichkeit braucht man halt viele Versuche.

Es wurde in Süd- und Ostasien bereits bewiesen, dass die Menschen plötzlich aufhören so viele Kinder zu haben, wenn die Kindersterblichkeit sinkt, allgemein wenigstens minimale Schulbildung, Zugang zu Verhütungsmitteln und Ernährungssicherheit besteht. Die meisten Menschen finden Kinder nicht so toll, dass sie gleich acht davon haben wollen, wenn das nicht notwendig ist.

Was wir "Westler" als erstes tun müssen um insbesondere Afrika zu helfen ist ganz einfach: Aufhören zu glauben, dass die Leute da dumm sind. Sie sind vielleicht durch Mangel an Gelegenheit ungebildet, aber sie sind nicht dumm.
Sie müssen nur in die Lage versetzt werden ihre eigenen Probleme zu lösen, da hat der Fragesteller ganz recht, das funktioniert nur nicht über aufgezwungene Abkapselung.

Was sich in der jüngeren Vergangenheit als vielversprechend gezeigt hat: Unterstützung von Unternehmensgründern, über Mikrokredite und das Zusammenbringen von örtlichen Leuten mit unterschiedlichen Talenten (Fast alle erfolgreichen Unternehmen wurden von Teams gegründet; in der Regel ein Produktentwickler, ein Verkaufstalent und ein Finanzer.). Sobald es dann eine halbwegs funktionierende lokale Wirtschaft gibt, löst sich der Rest der gravierenden Probleme ganz von selbst.
Mit dem Rassismus-Vorwurf wäre ich vorsichtig.
Zudem sprichst du unabsichtlich etwas an, was durchaus seine Haltung unterstützt: Südostasien hat nie so viel Unterstützung gekriegt wie Afrika, und ihnen geht es jetzt besser. Als Gegensatz haben wir Äthiopien, welches zur Zeit von Live Aid, also zur Zeit größter Hungersnot, 40 Millionen Einwohner hatte, jetzt aber 80 Millionen, und wirklich gelöst ist ihr Hungerproblem nicht. Generell zeigt sich, dass die afrikanischen Länder, die am meisten Hilfe gekriegt haben, sich am wenigsten entwickelt haben. Das zeigt, dass viele bisherige Entwicklungshilfestrategien in Afrika eher ungeeignet sind, und das macht es schwieriger zu entscheiden, für welche Hilfsorganisation eine Spende sinnvoll ist. Der Zugang zu Verhütungsmitteln ist ja z.B. in großen Teilen Afrikas schon da, aber sie benutzen sie nicht, selbst wenn es ihnen relativ gut geht.

Mikrokredite sind zwar vor zehn Jahren unheimlich gehypt worden, aber es zeigt sich, dass sie für die Bekämpfung von Armut absolut ungeeignet sind. Sie treiben Leute in eine Schuldenfalle und die Ärmsten haben nicht die Fähigkeiten, um ein spezialisiertes Geschäft aufzubauen, welches nicht mit den anderen Armen mit Mikrokrediten konkurriert. Wenn eine Frau von einem Mikrokredit eine Nähmaschine kauft, um damit Geld zu verdienen, funktioniert das in der Theorie super. Hast du aber 100 Frauen, die das machen, dann ist der Markt übersättigt, die Frauen können ihre Kredite nicht bedienen und sind am Ende schlechter dran als vorher. Die Ironie ist, dass Mikrokredite in der entwickelten Welt wesentlich besser funktionieren als in der Dritten Welt. Das größte Problem für die Wirtschaft in diesen Ländern ist ja auch die Korruption und politische Instabilität, die größere Investitionen von außen auch absolut uninteressant machen.
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Alles Gute zum Geburtstag, Klopfi! Machst du was Schönes heut?
Danke! ^^ Ich hab an dem Tag eigentlich nur an dem einen Blogeintrag geschrieben und sonst etwas gefaulenzt.
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#41562

Wenn du Zeit für eine Freundin hast, hast du auch Zeit für einen Verein - Ich spreche da aus Erfahrung ;-)

Wenn du Geld verbraten willst: Schießsport (Sowohl Feuerwaffen als auch Pfeil und Bogen) ist ein verdammt teures Hobby. Du kannst auch zum Larp kommen oder mit dem Fechten anfangen (Vom Rapier bis zum Zweihänder ist da alles drin; Ich würd an deiner Stelle mit einem Einhandschwert anfangen). Die für Vollkontakt nötige Rüstung (Kette und Gambeson, Helm mit Gesichtsschutz) hab ich nach fast 5 Jahren noch nicht zusammen^^

Ansonsten gäbe es da noch das Musizieren. Anfängergitarren sind ja noch bezahlbar, aber wer mit Mandoline anfängt, startet bei 500-1000€ pro (vernünftigem) Instrument. Bei Lauten fange ich gar nicht erst an, da kriegt man ein ganzes Klavier für >.<

Alibifrage: Was ist dein teuerstes Hobby?
Vermutlich das Fotografieren. Für die meisten guten Objektive bewegen sich die Preise deutlich oberhalb von 350 Euro. Von sonstigem Fotozubehör (Filter, Systemblitze etc.) will ich gar nicht erst anfangen. ^^
Ich reize zwar meine jetzige Kamera nicht mal ganz aus, aber eine Vollformatkamera wäre schon ziemlich toll. Aber da kostet schon die billigste neu deutlich mehr als 1500 Euro. biggrin.gif
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Seitdem du die Kolumnenseite umgestaltet hast (ich mag das neue Design übrigens sehr gut), fehlen da die Links zu den lesenswerten Blogeinträgen, die früher unter den Kolumnen waren, oder? Gibt es die noch irgendwo gesammelt oder muss man die jetzt im Blog suchen? Fände ich schade, da waren nämlich ein paar meiner Lieblingstexte drunter...

Zusatzfrage: Ist der erste Satz eigentlich grammatikalisch korrekt mit Komma und Klammern? Ich kann mir die Regeln für Klammern und Satzzeichen nie merken.
Den Link zu den empfohlenen Blogeinträgen findest du auf der Blogseite unter dem "Suche"-Button. smile.gif Ich dachte, er wäre in unmittelbarer Nähe des Blogs besser aufgehoben.
(Übrigens finde ich es sehr interessant, dass ich früher dauernd um eine Suchfunktion bei den Blogeinträgen gebeten wurde, aber seit die da ist, gab es dazu keinen einzigen Kommentar. Ich hab keine Ahnung, ob die überhaupt schon jemand entdeckt hat. biggrin.gif)

Der Satz sieht in der Hinsicht auf den ersten Blick in Ordnung aus, mich irritiert nur die Formulierung "ich mag das sehr gut". ^^
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#41542 Was ich auch sehr ansprechend finde, ist Regular Marine, da sollte man sich nur ein bisschen mit Warhammer 40k auskennen (obwohl es einem auch als Einstieg gut die Stimmung vermittelt^^), die haben aber ewig nichts neues mehr gebracht und sind jetzt irgendwie auch unereichbar.
Oder Giant in the Playground, ist aber auch so Rollenspielrichtugn^^ http://www.giantitp.com/comics/oots0001.html
So viele Comicleser hier, das find ich irgendwie klasse. biggrin.gif
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#41466 Dazu 2 Dinge. 1. Sind genau 2% aller Deutschen Hochbegabt (oder Intellektuell), das ist so definiert, genau wie man den IQ definiert hat...man mittelt das halt so, dass der Durchschnittsdeutsche einen IQ von 100 hätte und der hochbegabte (oder Intellekutelle) 130 (glaube ich). Natürlich gilt das nur für alle Leute, die überhaupt einen IQ-Test machen (was schon mal relativ wenige sind) und man kann sich über die Aussagekraft dieses Testes streiten.

2. Das Abi heutzutage ist so lächerlich einfach, dass es überhaupt keine Leistung ist, nicht zu lernen (außer vielleicht in Bayern, da solls noch ganz gut sein). Die meisten heutzutage lernen nur, weil sie ein schlechtes Gewissen hätten, wenn sie nicht lernen würden.
Außerdem tut mir jeder Leid, der nicht locker ne 4,0 im Abi schafft...dafür hätte ich mich anstrengen müssen, um so schlecht zu sein...oder einfach gar nichts schreiben.
Das Abi heutzutage ist so ausgelegt, dass es jeder schaffen kann, weil unsere lieben Linken glauben, dass es ein Zeichen von guter Bildungspolitik ist, wenn 40 aller Schüler ein Abi haben.
Was das für das Abi bedeutet, und dass gerade die Leute, die noch gerade so mit 3,5 oder sowas durchkommen, und studieren wollen, dann ziemlich hart auf die Fresse fliegen, ist denen ziemlich egal, Hauptsache, man kann sich so eine Quote auf die Fahne schreiben.
Nur fürs bessere Verständnis, ich will damit niemanden schlecht machen, der das Abi nicht schafft, oder nie machen wollte oder sowas. Es ist einfach nur eine komische Zeit, in der möglichst jeder ein Abi haben soll, um dann ein Studium anzufangen, dass man nach einem Semester abbrechen muss. Früher (so vor 40 Jahren) war es ganz einfach geregelt, da gab es den Hauptschulabschluss, für alle, die was mit Handwerk machen wollten/sollten/konnten, den Realschulabschluss für alle die was mit einer "schwereren" Ausbildung machen wollten und das Abi, für alle, die Studieren wollten.
Das ist der einzige Zweck des Abis, dass man dann damit studieren gehen darf. Wieso sollte man 3 Jahre lang länger zur Schule gehen und Sachen lernen, die kein vernünftiger Mensch (außer studierte Ingenieure) im Leben braucht, außer um dann damit studieren zu können.
Natürlich, heutzutage braucht eigentlich jeder ein Abi, außer er möchte bei Aldi arbeiten, weil man als halbbehindert gilt, wenn man es nicht geschafft hat ( Danke, Bildungsreform). Was ist so falsch an einem dreigliedrigen Bildungssystem, dass uns jahrhundertelang an die Spitze der Wissenschaft und Kultur geführt (und gehalten) hat? Der Eintsellungstest bei der Berliner Bank ist das beste Beispiel.
Vor 30 Jahren, als mein Vater den gemacht hat (Realschulabschluss, und mein Vater ist beileibe kein dummer oder ungebildeter Mensch, im Gegenteil, gerade was Bankwesen und Geschichte angeht, stellt er mich locker in den Schatten), waren es 50% Realschüler und 50% Abiturienten, die es geschafft haben, dann ist sukzessive der Anteil der Abiturienten gestiegen, bis diese 100% ausgemacht haben...und vor 10 Jahren musste die Bank das erste mal in ihrer Geschichte den Test vereinfachen, damit ihn noch genug Teilnehmer schaffen.

Gut, ich bin jetzt etwas abgeschwiffen (entschuldige das schlechte Wortspiel, aber ich finde soetwas lustig^^), was ich sagen wollte, ist, dass ich mir gut vorstellen kann, dass hier auf Klopfers Web mehr intelligente Menschen unterwegs sind, als auf den meisten anderen Seiten, denn alleine der Humor unseres geliebten Imperators sortiert schon viel aus( außerdem hat er nicht umsonst eine IQ-grenze eingebaut).

Und ja, zu deiner Demotivation, ich war auch einer von denen, die nicht gelernt haben. Nie. Ich gebe zu, ich habe mir am Abend vor meine Geschichts-LK-klausur meinen Hefter angeguckt, genau wie bei meiner Mathe-LK-Klausur. Zehn Minuten. Und ich habe den Hefter weggelegt, weil da sowieso nichts drin stand, was ich noch hätte lernen können. 14 und 12 Punkte (und die beste Klausur, die die Lehrerin jemals gelesen hat, genau wie der Nachkorrekteur, bei 30 Jahren Berufserfahrung), und das bei einer Geschichtslehrerin, die extrem hohe Maßstäbe hat und extrem Kompetent ist.

Und ja, ich gebe gerne damit an (^.^)
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