Frag den Hasen

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Hier beantworte ich Fragen, die mir die Besucher gestellt haben, die aber nicht häufig genug sind, um im FAQ aufzutauchen. Insgesamt wurden bisher 41649 Fragen gestellt, davon sind 24 Fragen noch unbeantwortet.
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Ist es ein no-go, am Karfreitag in Clubs/Discos/Bars zu gehen und einen draufzumachen? biggrin.gif War da nicht diese Kreuzigung oder so?
Falls ja, lautet deine Antwort anders, wenn es geografisch um Berlin geht?

Frohes Hasenfest wünsche ich dir schon mal!
Es gilt gesetzlich ein Tanzverbot (in Berlin immerhin von 4-21 Uhr), da könnte es evtl. ein bisschen schwierig werden, so richtig einen draufzumachen. biggrin.gif
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Was denkst du über die Anschläge in Brüssel (auch im Hinblick auf die Sicherheitsstandards im vergleich zu Paris) ?
Ist furchtbar, dass so was passiert. Der radikale Islam wird immer gefährlicher, und man hat das Gefühl, als würde ein Bombenhagel immer näher kommen. Es ist nicht so, dass ich persönlich Angst um mich hätte, sondern eher ein allgemeines Gefühl, dass uns das auch in absehbarer Zeit blüht.

Was die Sicherheitsstandards angeht, so sind die an sich okay. Man wird solche Anschläge nie völlig verhindern können. Sobald irgendwo viele Menschen an einem Ort versammelt oder unterwegs sind, ist dieser Ort automatisch ein potenzielles Anschlagsziel, und unter diesen vielen Menschen kann es immer einen oder zwei geben, die sich als Attentäter entpuppen. Sicherlich gibt es jetzt große Vorstellungen, welche Sicherheitsmaßnahmen man z.B. von Israel übernehmen könnte, aber auf der anderen Seite verhindern die eben auch in Israel keine Terrortoten und machen das Leben weniger lebenswert.
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Klopfer, würdest du jemals eine Transfrau daten (wie etwa eine der beiden hier)?
Glaub nicht. Ich bin schon ein ziemlich leidenschaftlicher Fan von Mösen, und operierte (oder gar nicht vorhandene) Mumus sind dann doch ein ziemlich heftiger Abtörner. Ich weiß, das klingt ein bissel schuftig und intolerant, aber ich will jetzt auch nicht lügen, was meine Vorlieben angeht.
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Hallo Klopfer!

Spielst du eigentlich aktuell noch irgendein MMORPG?

Die ganz uneigennützige Frage stellt sich mir, weil meine Freundin aktuell für ihre Masterthesis eine Umfrage zu dem Verhalten erstellt hat und zur Verhinderung von "verfälschten" Ergebnissen auch Eindrücke von Leuten außerhalb ihres Bekannten-/Freundeskreises benötigt. ( http://goo.gl/forms/Geqr37prL0 )

Du würdest ihr damit sehr helfen können (und jeder der das hier vielleicht auch liest), auch wenn ich verstehen würde, wenn du den Link lieber rausnehmen möchtest ^^

Detail am Rande: Da sie in Island studiert benötigt sie minimal 80 Antworten, ideal wären 180, was für Deutsche Verhältnisse natürlich unheimlich wenige sind! Findest du, dass dadurch die Qualität der Wissenschaftlichen Arbeiten eines kleinen Landes leidet, oder findest du es nur fair, dass ein Land mit der Einwohneranzahl von Braunschweig auch weniger Antworten benötigt?

Mir gefällt das neue Design deiner Seite und die regelmäßigeren Blogeinträge unheimlich! Danke Klopfer!

Liebe Grüße,

Shyana
Ich mach bei Gelegenheit noch einen Blogeintrag, um Leute zum Mitmachen aufzurufen. ^^ Wie lange her darf denn das Spielen von MMORPGs sein? Meine WoW-Zeit ist nun schon über sieben Jahre oder so her, glaub ich?

Dass man in Island nicht unbedingt die großen Teilnehmerzahlen erwartet, finde ich normal, wenngleich natürlich schon versucht werden sollte, genug Leute ranzuziehen, um eine halbwegs repräsentative Aussage zu treffen. 80 oder 180 Leute sind für eine Umfrage^zwar recht wenig, aber immerhin gibt es ja auch Studien an Unis, bei denen auch nicht mehr Probanden mitmachen, und deren Ergebnisse werden auch veröffentlicht und ernstgenommen, insofern geht das wohl. ^^

Vielen vielen Dank auch für das Lob!
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http://www.bravo.de/girl/liebeskummer-diese-7-saetze-will-dann-niemand-hoeren-369793.html
http://www.bravo.de/girl/liebeskummer-diese-7-saetze-will-dann-niemand-hoeren-369793.html




Vergleich das mal ;-) Da kann man sicherlich lästern
Sieht beides gleich aus. biggrin.gif
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Ist es eigentlich überhaupt möglich, dass Nordkorea fällt ohne militärischen Eingreifen?
Wenn die Chinesen die Unterstützung komplett einstellen würden, könnte nicht selbst da noch Kim Jong Un unbekümmert weiterherrschen?
Die Präsidentin vom Süden meinte ja, der Bau von Nuklearwaffen könne das Überleben des Regimes nicht verlängern sondern würde es sogar verkürzen (durch die Sanktionen). Ich kann mir einen möglichen Zerfall schwer vorstellen, vielleicht könntest du das hier verdeutlichen...
Nordkorea kann seine Bevölkerung alleine nicht versorgen, daher sind sie angewiesen auf Hilfe von außen. (Ohne Hilfe können sie nicht mal die Infrastruktur so aufbauen, dass sie dann autark leben können. Ein Beispiel: Wegen Kohlemangel fehlt es an Strom, ohne Strom funktionieren die Pumpen nicht, die in den Kohlegruben verhindern sollen, dass sie absaufen, somit kann keine Kohle gefördert werden, was wiederum heißt, dass sie ihre Kraftwerke nicht betreiben können...) Und je mehr Geld sie fürs Militär ausgeben (z.B. für Kernwaffen), anstatt es in die Infrastruktur zu stecken, desto schlimmer wird's.
Viele vermuten sicherlich, dass irgendwann das Volk rebellieren könnte, wenn es ihnen richtig mies geht, aber das glaube ich nicht. Die sind zwar nicht so naiv, wie man es gerne meint (es gibt einen blühenden Schmuggel von südkoreanischen DVDs und Playern über die chinesische Grenze), aber dennoch recht loyal gegenüber der nordkoreanischen Ideologie.
Für viel wahrscheinlicher halte ich es, dass der Rückhalt von Kim Jong-un im Militär bröckeln könnte (insbesondere, wenn er gezwungen ist, das Militärbudget zu senken, um das Volk halbwegs am Leben und bei Laune zu halten). Dass es da sowieso schon knirscht, merkt man an den häufigen Exekutionen hochrangiger Militärs. Es könnte jedenfalls zu einem offenen Machtkampf zwischen dem Militär und Kim-Anhängern kommen, in dessen Verlauf sich Risse in der gesamten Führung und der Verwaltung des Staates auftun könnten, die dafür sorgen, dass System unter internen Querelen zusammenbricht und sich die Akteure quasi mehr mit sich selbst beschäftigen als mit dem gemeinen Volk. Wenn die Verwaltung des einen Dorfs eher zu Kim steht, während die Polizei in diesem Ort eher zu den Militärs hält, allerdings im Nachbarort die Konstellation umgekehrt ist und dazwischen mehrere Armeeeinheiten liegen, die in ihren Loyalitäten auch gespalten sind, führt das entweder zu einem mehr oder weniger offenen Bürgerkrieg oder zur Lähmung der Staatsgewalt, wodurch das Volk gezwungen ist, sich quasi in Anarchie selbst zu organisieren.
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Hi Klopferchen, was glaubst du eigentlich, was/wer hinter Cicada 3301 steckt?

Ein Konzern der Superhirne sucht und anheuert(warum auch immer das so verdeckt ablaufen sollte), eine Art "Internet-Sekte" (zumindest wenn man sich die bereits gelösten Sachen vom Liber Primus durchliest klingts ein bisschen nach Sekte) oder einfach ein Haufen Geeks denen langweilig war und die das Voynich-Masuskript des 21. Jhd. entworfen haben?
Ne Internetsekte von gelangweilten Geeks vielleicht... Ich würde es aber durchaus für möglich halten, dass ein Geheimdienst so geeigneten Nachwuchs sucht.
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#42046
zwischen den Sendungen läuft trotzdem Werbung. Immerhin nicht mittendrin soweit ich bis jetzt mitgekriegt hab. hab fox seit 2 Wochen.
Ah, okay. ^^ Ich hatte nie Pay-TV, daher hab ich nur so rudimentäre Ahnung, wie es da inzwischen mit der Werbung ist. Früher gab es da ja nur Eigenwerbung.
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Moin moin ,
nicht Masturbieren sondern
stören beim Onanieren
heißen in der Rubrik Lästerein
Hinako 16 März eingegeben .
Mach weiter so coole Web-Seite
hast.
Bin durch Japanische Men Ryhtmische
Gymnastik Team demo wieder auf dich
gekommen .
Glück auf
Gruß
Kai
"Masturbieren" und "Onanieren" bedeuten doch genau dasselbe, also warum soll ich das ändern? fragehasi.gif
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#42046

Naja, ganz so kann es ja nicht sein, weil die Minifolgen teilweise die Story ergänzen.

Wobei Dein Argument mit dem Sendeschema wahrscheinlich die logischte Erklärung ist. Schade, sehr Schade.

Wo wir beim Thema BBC sind, was hälst Du von Sherlock?
Dass die die Story ergänzen, ist doch kein Grund, warum man sie unbedingt für eine TV-Ausstrahlung lizenzieren müsste? fragehasi.gif Denk mal an die Mini-Folgen, die es zu der ersten Staffel von 11 gab, die waren auch Brücken zwischen den Folgen, aber wurden erst viel später als Bonus für die DVD gedreht. kratz.gif

Sherlock mag ich, ich muss aber zu meiner Schande gestehen, dass ich noch nicht alle Folgen gesehen habe.
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#42045

Zu den Minifolgen finde ich es schade, dass die hier nicht gezeigt werden. Gibt so viele Specials und Zwischenfolgen. Gerade die BBC Großspecials sollen sehr interessant sein, wie zum Beispiel die Doctor Who Proms. Bei YouTube gibt's da meist nur verwackelte Bilder.

Hast Du eine Idee, warum Fox auf Ausstrahlung der Minifolgen verzichtet? Mehr Platz für Werbeeinnahmen?
Hat Fox Werbeeinnahmen? Ich dachte, das wäre ein Pay-TV-Kanal? fragehasi.gif
Ich denke, die BBC wird auch nicht alles an die Sender lizenzieren. Manche Minisodes sollen nur online gezeigt werden, manche sind Boni, die extra für die DVDs/Blu-Rays gemacht wurden und daher exklusiv bleiben sollen, andere sind für spezielle Ereignisse (Comic Relief oder so etwas) gedacht, bei denen die BBC denkt, dass das im Ausland nicht verstanden werden würde. (Ich weiß bei anderen Serien, dass die BBC nur gekürzte Versionen ins Ausland gibt, weil man bei der BBC glaubt, dass man bestimmte Dinge nur in GB verstehen würde.) Und für die Sender selbst wird es nicht so einfach sein, Dinge mit so kurzer Laufzeit ins Sendeschema zu drücken.
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#42044

Wie bereits gesagt, ich mochte den am Anfang auch nicht so recht. Hab es aber dann trotzdem durchgezogen und wurde auch belohnt. Aber leider wurde meiner Meinung nach die letzten Folgen sehr seltsam und unlogisch. Umso mehr hat man sich über das Wiedersehen von drei alten Bekannten gefreut, ich will hier aber nicht Spoilern. Zumal hier viele lose Enden mehr schlecht als Recht aufgelöst werden. Mit der nächsten Staffel kann man daher wohl hoffentlich wieder richtig durchstarten.

Persönlich fand ich den Smith Doctor am besten, gefolgt von, was mich selbst erstaunt, Capaldi. Aber jeder hat halt nen anderen.

Welcher Doctor Darsteller hat Dir am besten gefallen?
Ich fand Smith auch am besten. smile.gif Tennant und Eccleston sind ungefähr gleichauf. McGann wurde im Film ein bisschen durch das Drehbuch behindert, aber die Mini-Episode vor der 50-Jahre-Folge hat er großartig gemacht, da würde ich gerne mehr sehen.
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Doctor Who war in den letzten Staffeln ja relativ kurz, also die Anzahl der Folgen meinte ich. Auch die nächste Staffel wird kurz und wohl auch die letzte mit Peter Capaldi. Eigentlich Schade, tatsächlich hätte ich gerne längere Staffeln mit ihm gehabt (allerdings hat er privat nebenbei wohl noch andere Sachen am laufen, weshalb die Staffeln so kurz sein sollen), da er mal wieder eine neue Art Doctor ins Spiel gebracht hatte. Fand ich die ersten Folgen von ihm noch gut, waren die späteren besser (aber nicht logischer).

Achtung Spoiler: Schade fand ich den Weggang von Clara. Aber zum Ende hin fand ich sie auch irgendwie nerviger, sie war nicht mehr so locker und cool wie bei bei dem Smith Doctor.

Was hältst Du als Doctor Who Fan von der aktuellen Doctor Who Regeneration. Außer der erstklassigen Musik natürlich ????
Na ja, der Hauptgrund für die kurzen Staffeln ist wohl, dass die BBC das Budget gekürzt hat. Steven Moffat hört ja mit der nächsten Staffel auch als Showrunner auf, eventuell ist es da gar nicht schlecht, wenn es (wie damals beim Weggang von Russell T Davies und David Tennant) einen klaren Neuanfang gibt. (Und dass es dieses Jahr keine Staffel gibt, hat wohl auch damit zu tun, dass die BBC meint, sie würde bei all den anderen Events wie Europameisterschaft etc. untergehen.)

Ich selbst hab vom Capaldi-Doktor nur die ersten vier Folgen gesehen, und die waren so furchtbar, dass ich gar keinen Bock mehr hatte, weiterzugucken. Irgendwann hol ich das nach, aber es war schon erschütternd. Ich hab auch nicht so recht verstanden, warum er so furchtbar grantelig und miesepetrig ist. Er lebt nicht in dem Glauben, seine eigene Rasse ausgelöscht zu haben, anders als die drei vor ihm, also warum ist er so grummelig?
Und Clara... nun ja, ich fand sie immer etwas farblos. Ihre anderen Ichs, die zuerst eingeführt wurden, waren komischerweise viel lebendiger.
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#42040
So weit denken Tierschützer leider selten... Ich seh unheimlich oft Posts von Leuten, die ein Tier aus schlechter Haltung "retten" aber dann nicht wissen wohin damit.
:/ Wäre aber wirklich schon das A und O in den Überlegungen, wenn man Tieren helfen will.
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Deine Meinung hierzu?

Ist Merkel das schlimmste, dass Deutschland und Europa seit dem Zweiten Weltkrieg passiert ist?
Nein. Das Schlimmste (nach der Teilung) für Deutschland und auch für Europa war der Nachklang des 11. Septembers 2001. So wie für den Rest der Welt auch, weil einfach alles unsicherer wurde, und das ist Gift für die Weltwirtschaft.

Merkel hat sicherlich viel versäumt und auch große Fehler gemacht, und ihr Verhalten in der Flüchtlingskrise ist bestimmt einer ihrer größten konkreten Patzer. Auf der anderen Seite muss man aber auch sehen, dass sie ja keine Alleinherrscherin in Deutschland und Europa ist und in vielen Dingen eben auch nicht alleine Sachen durchsetzen kann. Insofern muss man sich fragen, wie groß eigentlich die Möglichkeiten potenzieller Nachfolger sind, all das zu realisieren, was der Autor des Artikels alles einfordert. Man sollte auch nicht vergessen, dass auch unter Helmut Kohl am Ende furchtbare Stagnation herrschte (und Deutschland als krankes Land in Europa galt) und auch Gerhard Schröder, der über die großen Arbeitsmarktreformen seine eigene politische Karriere geopfert hat, es nicht schaffte, das Export-Ungleichgewicht und die Abkopplung der Löhne von der wirtschaftlichen Entwicklung Deutschlands zu verringern. Das begann ja alles lange vor Merkel, was da angeprangert wurde, und vor gar nicht so langer Zeit wurde Merkel auch noch dafür international hochgelobt, dass Deutschland den Höhepunkt der Finanzkrise mit solchen Maßnahmen wie Kurzarbeitergeld etc. ohne extrem gestiegene Arbeitslosigkeit durchgestanden hat, anders als viele andere Länder.
So sehr, wie Adenauer auch gelobt wird in dem Artikel, man sollte immer dran denken, dass es damals bei einer wesentlich weniger globalisierten Wirtschaftswelt für die Unternehmen in Deutschland viel schwieriger war, woanders hinzuwandern, wenn ihnen die politischen Rahmenbedingungen zu teuer oder zu unangenehm wurden. Das ist heute sicherlich mehr denn je ein Balance-Akt.
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Was hältst du hiervon? Abgesehen davon das der typ ein gigantisches Arschloch ist, wie kann so etwas demokratisch sein?
Na ja, ist halt nirgendwo festgelegt, wie die Parteien ihren Präsidentschaftskandidaten auswählen sollen. Erst die Wahl des Präsidenten selbst ist gesetzlich festgelegt.
Es ist aber in Deutschland noch weniger demokratisch: Die Kanzlerkandidaten werden ja auch nicht von allen Parteimitgliedern gewählt, und die Nominierung von Kandidaten für das Bundespräsidentenamt wird noch weniger vom Volk bestimmt.
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klopfer würdest du eine Organisation unterstürzen (hypothetisch) die eine große Gefangenenbefreihung zur Feier des Hasenfestes planen. Genauer gesagt planen sie 400 Langohren aus einer Tierversuchsanstalt zu befreien. Rein
hypothetisch natürlich weil das ansonsten ein wenig illegal wäre.
Wie soll ich denn so was unterstützen? kratz.gif Und was soll mit den Tieren dann passieren? Einfach freilassen kann man die ja nicht, sowohl ihretwegen als auch wegen potenzieller Gefahren für die Umwelt. doofguck.gif
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Die Mädchenmannschaft fantasiert jetzt natürlich mal wieder stilecht den nächsten Adolf herbei und träumt von "Fascho-Trupps" am Hauptbahnhof. facepalm.gif
Ich weiß, du hattest schon dazu getwittert und den kleinen Text geschrieben - aber denkst du nicht auch, dass sich mal ein paar Leute aus der Politikerkaste wirklich wirksam öffentlich hinstellen und derartige Panik ruhig und sachlich entkräften sollten (freilich ohne die bescheuerten Aussagen der AfD dabei in Schutz zu nehmen)?
Ein aufgeschreckter Hühnerstall scheint bei der ganzen Sache auch nicht wirklich hilfreich zu sein. Zumindest fällt mir eine passende Bezeichnung für die Trullas ein: Besorgte Femis. biggrin.gif
Ach je, die Mädchenmannschaft mal wieder. ^^;
Ich glaub ja nicht, dass die Leute, die denen glauben, sich von Politikern vom Gegenteil überzeugen lassen, da wird dann nur wieder geschrien, dass das Patriarchat die Wahrheit unter den Tisch kehren will.
Ich musste aber schmunzeln bei der Behauptung, dass immer Protestwählen nur für rechts passieren würde. Die PDS/WASG/Linke war lange Zeit typisches Sammelbecken für viele Protestwähler, die Piraten ebenso. Die Grünen haben nach dem März 2011 viele gewählt, um gegen die Atompolitik der Bundesregierung protestieren. Da ist die Autorin wohl auch ein bisschen blind.
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was denkst du zum Ergebnis der Landtagswahl besonders im Bezug zur afd ?
Ich hab inzwischen hier was darüber geschrieben. smile.gif
Der Wahlerfolg überrascht mich nicht. Ich glaube aber auch nicht, dass die AfD lange in diesen Höhen verbleiben wird, im normalen Politikbetrieb wird sie sicherlich schnell entzaubert werden, und viele AfD-Wähler wandern dann zu anderen Gruppierungen oder reihen sich wieder in die Masse der Nichtwähler ein.
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Researchers Have Found That Plants Know They Are Being Eaten

HAHAHA VEGANFAGS, WAS MACHT IHR NUN, AUF STEINE UMSTEIGEN??? LOL!!!
Erinnert mich an Jack Handey: "Würden wir weiterhin so viele Bäume fällen, wenn sie schreien könnten? Vermutlich schon, wenn sie ohne Grund schreien..." biggrin.gif
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Hättest du nicht auch gerne so eine Tochter oder kleine Schwester? biggrin.gif
XD.gif Oh wow, die Kleine ist toll. Die bringt's mal zu was.
Ja, wäre vermutlich ne gute kleine Schwester oder Tochter. ^^
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Kennst du den Drachenlord?
Ja, aber ich verstehe die Faszination der Leute (z.B. auf KC) nicht so ganz. kratz.gif
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#42032
Ich würde sogar sagen, dass der Verdrängungsmechanismus einer der wichtgisten für die (psychische) Gesundheit einer Menschen ist. Wir erleben viel Scheiße im Leben, die Welt ist hart, gemein und ungerecht, man hat Pech und es lässt sich oft nicht mal ein Schuldiger finden (wenn man nicht irgendwelchen Ideologien anhängt, wo alles eh schon klar ist). Verdrängen ist eine Art mit schlimmen Erlebnissen umzugehen, auch mit den nicht so schlimmen.
Wenn ich mich an jedes ekelige Ereignis mit Essen in total Schärfe immer erinnern würde, ich würde wohl verhungern. Wobei mich jetzt die Läuse und Mägen nicht so wirklich jucken, ich kann auch Klauen auslöffeln und Wellfleisch essen oder Zunge, ich finde Gelantine jetzt zwar glibberig, aber nicht ekelig, eher neutral. Ich habe bei Grönländern auch mal Robbe gegessen und bei Isländern verrotteten Hai, kann man alles essen, meine Leibspeise wird es nicht werden, muss es ja auch nicht. Ich bin auch sehr dafür, Tiere so weit es geht zu verwerten, wenn man sie schon tötet.

Alibifrage, Klopfer, isst du Hase und Kaninchen, oder ist das eine rote Linie?
Ess ich nicht, aber ich mochte das schon nicht, bevor ich meine innere Hasigkeit entdeckt hatte. Das Fleisch schmeckt mir auch einfach nicht.
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Ist dir "Ladybaby" eigentlich schon untergekommen? Falls nein, was hältst du davon?

Ich finde es zum schießen komisch. biggrin.gif

https://www.youtube.com/watch?v=M8-vje-bq9c
Hatte das so am Rande mitbekommen und fand's lustig, aber hab mir kein Lied von denen angehört. Klingt ja doch ganz ordentlich. biggrin.gif Und Ladybeard passt ja auch super rein. XD.gif
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#42029
Ich verstehe dich, da ich aktuell einen Diskussionsstandpunkt einnehme, der sehr idealisiert ist. Ich sonst esse trotz des Wissens noch haribo und jede Art von Chips oder Schokolade.

Ich kann jetzt nicht behaupten, dass ich es besonders eklig finde, da wir Menschen noch viel widerlicheren Kram essen und berühren, aber worum es mir geht, dass man in einer derart fortschrittlichen Zeit eigentlich generell davon weggehen kann Tiere, gleich welcher Art, in großen Mengen zu töten.
Ich erwarte von niemandem eine plötzliche Abkehr von seinen Gewohnheiten und versuche auch eher durch aussprechen von Tatsachen die Leute zum nachdenken anzuregen. Ich habe mich von meiner Freundin damals häufig in die Ecke gedrängt gefühlt, weil sie halt nicht locker an das Thema rangehen kann, daher kann ich jeden da auch verstehen.

Teilweise funktioniert da auch der Verdrängungsmechanismus der Menschen sehr gut. Viele ekeln sich ja wirklich davor, wenn man ihnen klar macht was sie da eigentlich essen und können in dem Moment nicht weiter essen, aber ein paar Tage später ist es wieder kein Problem.

Alibifrage: hattest du schon einmal so eine Situation, wo du im nachhinein gemerkt hast, dass du deine schlechten Gefühle von einem mal davor verdrängt hast?
Nicht, was Essen angeht. kratz.gif Ich hatte eine Weile nicht mehr meine DVDs der australischen Serie "Hey Dad!" gucken können, weil ich mitgekriegt habe, dass der Schauspieler des Vaters kleine Mädchen (unter anderem die jüngste "Tochter" der Familie) befummelt hat und ich da immer dran denken musste.
Inzwischen geht's wieder einigermaßen, und ich kann die Folgen von den Geschehnissen hinter den Kulissen trennen.
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Es wundert mich wirklich, dass heutzutage noch Kälbermägen für die Labproduktion verwendet werden.

Es gibt ja schon seit längerem verschiedene Alternativen, wobei die beste und effizienteste, die Enzymgewinnung über modifizierte E. coli ist.

Alibifrage: Woher glaubst du, kommt der generelle Skeptizismus, in der breiten Bevölkerung, gegenüber etwaigen Erkenntnissen des Bereiches MINT, aber eine schafartige Bereitschaft Schmalspurwissenschaften zu folgen, die mehr Ideologie denn Wissenschaft sind?

(Und warum hält mich reCAPTCHA ständig für eine Maschine?)
Ich vermute, wenn Alternativen benutzt werden, wird man damit auch nicht hausieren gehen (so wie man ja auch nicht auf Käsepackungen schreibt, dass das verwendete Lab aus Kälbermägen stammt). Ich kann mir sonst das Geschrei schon vorstellen: "Die benutzen für Käse Lab aus Kolibakterien! Die verwenden also Keime! Kolibakterien machen krank und stecken in Kacke! DIE INDUSTRIE WILL UNS ALLE UMBRINGEN! omgwtfbbqplz.gif" wink.gif

Ich glaube, diese Ablehnung der Natur- und Ingenieurswissenschaften kommt daher, dass in diesen Fächern die Fakten nicht verhandelbar sind. Egal was man glaubt, irgendwas ist wahr oder falsch, oder es funktioniert oder es funktioniert nicht. Die Realität nimmt dort keine Rücksicht darauf, wie sich jemand fühlt, und das erfüllt viele Menschen vermutlich mit einem Unbehagen. Dieses Risiko, womöglich im Unrecht zu sein, ohne etwas daran ändern zu können (abgesehen davon, seine Position zu ändern und so seinen Fehler quasi zuzugeben), wird vielleicht von einem Großteil der Leute als eine Bevormundung oder Herabwürdigung ihres Selbstbildes verstanden, eventuell auch nur unbewusst. In anderen Fächern kann man diskutieren, zerreden, das Gesagte irgendwie so drehen, dass man doch auf irgendeine Art recht hat und für seine Ansicht respektiert werden sollte.
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#42025
Beim kennen lernen wirkte sie in etwa so tolerant, wie sie gerne gewesen wäre, in der Beziehung zeigte sie allerdings, dass sie das nicht war.
Ein skandalöser Fall von irreführender Werbung! 4d6161fd.gif
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#42027
Aber macht man dir das Essen madig, nur weil man wissen möchte was drin ist?
Ich verstehe nicht wirklich, warum so viele Leute heutzutage scheinbar panisch im Kreis laufen, weil man mal eine Mahlzeit ohne Fleisch vorschlägt. Mir geht es nicht um den veggie day oder ähnlichen kram, sondern die Selbstverständlichkeit von Fleisch zu absolut jeder Mahlzeit.
Womit ich nicht sagen will, dass du so wirkst, als wenn du dazu gehörst. Es bezieht sich auf die allgemeine Stimmung, wenn man das Thema anspricht.

Empfehlen Anfang des letzten Absatzes sollte eigentlich verstehen heißen xD
Man versucht dann, es mir madig zu machen, wenn man so tut, als müsste man skandalös finden, was dort im Essen ist. Wenn man mir sagt: "Der Farbstoff in XYZ ist aus Läusen", und auf mein Schulterzucken mit einer Art "Ist das nicht eklig?!"-Ausdruck reagiert, hab ich schon das Gefühl, dass da jemand enttäuscht ist, weil ich XYZ dann nicht angewidert wegschiebe und in Zukunft drauf verzichte.

Ich glaub auch nicht mal, dass wirklich viele Leute Panik davor haben, mal eine Mahlzeit ohne Fleisch zu essen. Es kommt halt auch immer drauf an, wie man es anbietet. Die Begriffe "vegetarisch" oder "vegan" sind ideologisch so aufgeladen und durch dieses missionarische Verhalten vieler Anhänger vergiftet, dass es ziemlich kontraproduktiv ist, sie zu verwenden, wenn man Leute dazu bringen will, fleischlose Gerichte zu probieren. Denn die fühlen sich dann einfach gedrängt, sich dieser Ideologie zu öffnen. Ich schätze, daher kommt diese reflexhafte Abwehrhaltung. Das geht nicht gegen das Essen generell, sondern gegen den Ballast, der damit assoziiert wird.
Dagegen einfach mal zu sagen: "Hier, probier mal, ob es dir schmeckt", ohne groß darauf hinzuweisen, dass es fleischlos ist, wäre viel effektiver. Viele Leute essen ja auch regelmäßig Gemüseeintopf, ohne sich dafür zu applaudieren, dass da kein Fleisch drin ist.
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Wie findest du diesen Beitrag? biggrin.gif (Vorallem die Kommentare)

Mein Lieblingskommentar ist ja: "Einige Fehler: Schon der Begriff "Paare" !! Beispiel: Als eine Dame durch den Hamburger Bahnhof läuft um Eizellen einzufrieren, wird ein Text eingeblendet:" Walburga Leipold, 35, schiebt Kinderwunsch auf". Das klingt leichtherzig und karriereorientiert. Wenn man der Frau zuhört und sie genau ansieht, weiß man: Sie muss ihn notgedrungen aufschieben, weil unfreiwillig Single!! Das ist die Kehrseite von Männern, die zwar Sex, aber keine Kinder wollen. Früher bedeutete Sex Risiko, heute werden Frauen beschimpft, Kinder "anzudrehen".
2. ist Wissenschaft Irrtum auf den neuesten Stand gebracht. Warum soll die Autorin mit 45 keine Kinder mehr bekommen sollen? Wer sagt das?!"

Die vergisst wohl, dass Mutter Natur auch noch ein Wörtchen mitzureden hat. tozey.gif
Ich kann mit der Frau, die den Beitrag schreibt, mitfühlen. Ich kenn das auch aus meinem Freundeskreis, dass da bei manchen langsam die Torschlusspanik einsetzt, weil sie sich Kinder wünschen, aber keinen Partner finden. Und dass man sich gerne eine traditionelle Familie mit Vater, Mutter und Kind wünscht, kann ich sehr gut nachvollziehen. Man sollte auch nicht unbedingt versuchen, die Biologie zu überlisten, um dann noch mit 45 oder gar mit über 60 Kinder zu kriegen, das hat ja auch gewisse Risiken fürs Kind (ungefähr so groß wie bei Bruder-Schwester-Inzest, wenn ich mich recht erinnere).

Natürlich ist es Kacke, wenn man sich als Frau in einen Mann verliebt, feststellt, dass Kinder gerade nicht in seine Lebensplanung passen, die Beziehung (sei es deswegen, sei es wegen etwas anderem) in die Brüche geht und man quasi wieder ein, zwei Jahre verloren hat, um seinen Kinderwunsch zu erfüllen. Auf der anderen Seite gibt's aber natürlich auch liebe Männer, die gerne Kinder wollen, aber keine Frau finden. Und dann gibt es natürlich auch die Situation, dass man sich prinzipiell einig ist, Kinder haben zu wollen, aber die Situation gerade nicht passt, weil die beruflichen Aussichten gerade unsicher sind, man noch was erleben will oder einfach so das Geld knapp ist. Kinder sind immerhin leider ein Armutsrisiko, das ist auch ein ganz trauriger Fakt.
Und als Mann ist es ja auch nicht so leicht. Wenn ein Kind kommt und die Beziehung dann zerbricht, darf man lange dafür zahlen, aber man hat nicht die Garantie, das Kind auch zu sehen. (Ich muss da an diese Richterin denken, die vor ein paar Wochen in einem Beitrag von RTL "Extra" sagte, dass sie keine Mutter bestrafen wird, die ihrem Ex-Partner das Sorgerecht vorenthält.) Womöglich wird man auch noch beschuldigt, das Kind missbraucht oder misshandelt zu haben, weil die Mutter sich rächen will. (Ich kenn so einen Fall; und es gibt Statistiken, wonach fast alle solcher Missbrauchsvorwürfe, die von einer Frau gegenüber ihrem Ex in so einer Trennungssituation geäußert werden, bewusste Falschaussagen sind.) Eine andere Möglichkeit ist, dass die Mutter ihrem Kind dann sonstwelche Märchen erzählt, um den Vater schlecht dastehen zu lassen. (Auch so einen Fall kenne ich aus meinem Umfeld.)
Da wundert es mich auch nicht, wenn ein Mann ebenfalls eine Weile braucht, um sich für ein Kind zu entscheiden. Ich persönlich kann mir auch vorstellen, Kinder zu haben, aber ich würde mit der Mutter halt vorher mindestens zwei Jahre zusammenwohnen wollen, um einigermaßen sicher zu sein, dass sie mir nicht bei der ersten Gelegenheit wieder wegläuft. Ich bin jetzt älter als meine Eltern, nachdem die ihr viertes Kind (mich) bekommen hatten, und ich mach mir auch langsam Gedanken, ob es noch lange Sinn hat für mich, Kinder überhaupt in Betracht zu ziehen.

Das alles spielt halt zusammen, insofern ist es wohl auch überholt, einfach zu erwarten, dass man halt in einem bestimmten Alter eine Familie oder zumindest Kinder hat. Und natürlich ist es scheiße, wenn Leute, die Kinder haben, es anderen unter die Nase reiben, die gerne Kinder hätten, bei denen es aber aus diversen Gründen nicht geklappt hat. (Ist sowieso ein bisschen nervig, wenn Leute Kinder kriegen und wirklich nur noch dieses eine Thema haben, aber klar, das ist dann deren Lebensmittelpunkt. Man sollte aber dann in dieser Situation vll. auch aktiv versuchen, sich nicht einfach nur auf die Elternrolle zu reduzieren, das wäre dann auch gut für die Beziehung selbst, denn bei vielen Paaren stellt sich, sobald die Kinder aus dem Haus sind, dann heraus, dass sie eigentlich gar nichts mehr im Alltag verbindet, und das ist natürlich richtig beschissen.) Aber bei manchen Kommentatoren (wie auch bei dem Kommentar, den du zitiert hast) hat man den Eindruck, dass sie unbedingt bei einer bestimmten Gruppe die Schuld suchen für so eine Situation.
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#42019
Interessehalber: Nimmst du Rücksicht auf Moslems und Juden und akzeptierst, dass sie nur halal/koscher und kein Schwein essen?

Für viele Veganer ist es etwas wirklich schlimmes, wenn sie Fleisch essen. Das hat viel mehr mit einem Glaubensgrundsatz zu tun, als du dir vllt vorstellen kannst. Bei den wirklich krassen, bei denen das auch schon in den grundlegendsten Gedanken steckt, ist der Unterschied zu Menschenfleisch nicht weit. Oder würdest du anstandslos Hund, Katze oder sogar Menschenfleisch auf deinem Teller dulden? Ich denke nicht. Hier keine Rücksicht zu nehmen, finde ich schon sehr engstirnig und empathielos.

Das man mit einem so eingestellten Menschen nicht zusammen sein kann, kann ich wiederum empfehlen. Ich habe als Omnivor die Beziehung mit ihr angefangen und wir hatten uns schon deswegen getrennt, aber in einem späteren Gespräch habe ich mich bereit erklärt es als Vegetarier zu versuchen, was ihr gereicht hat und inzwischen bin ich seit 3,5 Jahren Vegetarier und vermisse eigtl nichts, auch wenn ich, wie schon erwähnt, mir manchmal Fleisch gönne. Und sei es nur um mir selbst zu zeigen, dass es gar nicht so viel besser schmeckt, als die Alternativen, denn wenn man das aus einer Überzeugung macht, und nicht weil man sich davor ekelt, dann ist es teilweise schon schwer den Verzicht nicht als solchen wahrzunehmen.
Ich respektiere, wenn jemand was nicht essen mag, aus welchen Gründen auch immer. Ich würde nie einen Moslem mit Gewalt zwingen wollen, Schinken zu essen. (Natürlich gibt's auch Umstände, in denen es evtl. auch einfach nicht möglich ist, Rücksicht zu nehmen. Wenn irgendwo eine Notlage ist und halt nichts anderes da ist als etwas, was nicht koscher/halal ist, dann wird ihnen nichts anderes übrig bleiben.)

Ich erwarte allerdings im Gegenzug auch, dass meine eigenen Essgewohnheiten respektiert werden und nicht versucht wird, mir die auszureden, madig zu machen oder mich dazu zu zwingen, auf sie zu verzichten.
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#42018
Egal was auch immer man in Richtung Deklarationspflichten tut, man hilft damit grundsätzlich immer der Industrie und walzt das Handwerk nieder! Guten Appettit bei Dr.Oetker ihr Zivilisationsdeppen!
Es ist in vielen Fällen ja auch einfach eine Geldfrage. Klar, Handwerk ist oft super, aber eben meist auch deutlich teurer.
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#42019
Ich war mal mit einer Vegetarierin zusammen *grusel*

Typisch Frau war sie aber ein Widerspruch in sich. Sie war Anglerin und Jägerin, hat also Tiere zum Verspeisen getötet, aber selbst nichts davon gegessen. Für andere (wie z.B. mich) hat sie auch Fleisch gekocht, aber selbst nichts davon gegessen. Was aber wirklich schlimm war:
Isst man was, dass sie geschossen/geangelt hatte, erzählt sie dir beim Essen, wie glücklich das Vieh war, bevor es die Kugel / den Haken bekam.
Isst man was, das nicht von ihr geschossen/geangelt war, erzählt sie dir beim Essen, wie grausam das Tier in der Massentierhaltung wohl gelitten hat.
Ergo: Ich durfte Fleisch essen, welches teilweise von ihr geschossen und gekocht wurde, aber dabei musste ich mir die Gruselgeschichten der Tiere anhören. Kurz bevor ich - unter anderen genau deswegen - Schluss gemacht hab, hat sie mir ein Foto von dem Vieh gezeigt, welches ich gerade am Essen war. "Guck mal, wie der hier voll glücklich rum springt." Da frag ich mich: Warum zur Hölle, hast du das Vieh dann abgeknallt?!? Könntest du dann genüsslich weiter essen?

Und wirklich heuchlerisch war immer: Du kannst Fleisch essen, ist ja deine Entscheidung, ich bin da total tolerant, immerhin jage und koche ich es sogar. Ich informiere dich ja nur, und du hast ja stets gesagt, dass Informationen und Bildung dir sehr wichtig sind.

So Klopfer: Nach wie vielen dieser Ereignisse hättest du die Beziehung beendet?
O_o Deutete sich irgendwie beim Kennenlernen an, dass sie so ist oder das machen würde? Vermutlich hätte ich es dann schon abgewürgt.
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#42019
Bei den Vegetariern und Veganern, die ich kenne, ist es eine moralische Entscheidung. Es soll ja auch Leute geben, die beim Kauf ihrer Turnschuhe darauf achten, dass die nicht von Kindern oder in einsturzgefährdeten Fabriken in 18-Stunden-Schichten gefertigt wurden.

Ich liebe Fleisch und Käse, deshalb nötigt mir die Entscheidung, darauf zu verzichten, großen Respekt ab. Und nachdem ich ein paar Bildern aus den Mastanlagen gesehen habe, verstehe ich auch die Begründung. Insofern nehme ich Rücksicht, indem ich den Leuten die Entscheidung nicht noch schwerer mache, als sie sowieso schon ist, und versuche, den eigenen Konsum soweit möglich zu reduzieren. (Was selbst bei Fleisch nicht ganz leicht ist: Der Futterhändler meines Vertrauens packt jetzt schon Schweineschmalz in den "reinen" TK-Spinat...)

Alibi-Frage: Wie wird der Sommer?
Ich bin kein Frosch. angsthasi.gif Ich vermute einfach mal, dass er wieder etwas wechselhaft wird, es also keine zwei Wochen Sonne am Stück geben wird.
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Hättest du gerne ein Harem?
Also nachdem Emine Erdogan erklärt hat, wie gut Harems sind, auf jeden Fall!
Aber ernsthaft: Klar ist die Vorstellung an sich reizvoll, aber realistisch sehe ich da schon arge Probleme. Eifersucht wird sich nicht vermeiden lassen, die Zeit fair auf alle aufzuteilen ist auch nicht einfach... und bei einer Frau kann es schon schwer sein, auch einfach Zeit für sich zu haben, aber wenn man mehr hat, wird es ja noch unwahrscheinlicher. ^^; Im Endeffekt macht so ein Harem vermutlich mehr Probleme, als er wert ist.
Mal ganz davon abgesehen, dass ich Schwierigkeiten hätte, Frauen dafür zu finden. XD
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#42015
Ich weiß zwar nicht genau, was Ökotrophologie ist (Alibifrage an Klopfer wink.gif ), aber es wundert mich doch sehr, dass heutzutage, wo man on- und offline, und gerade an einer Uni, fast überall dem Thema vegan/vegetarisch begegnet (allerspätestens in der Mensa), in einem Studienfach, das anscheinend irgendwie mit Essen und Ernährung zu tun hat und in dem auch praktisch gekocht/gebacken wird, nicht auf das Thema eingegangen wird. Ich denke aber nicht, dass man anhand eines einzelnen Negativbeispiels verallgemeinern kann. Das kann eigentlich nur ein Einzelfall sein, auch weil es in den meisten Studiengängen oder Kursen sicher mehr als 1 Veganer/Vegetarier gibt (gerade in bestimmten Fächern). Schwer vorzustellen, dass sich die Gruppe da so quer gestellt haben soll. War deine Freundin die einzige, die das betroffen hatte? Ich kanns nachvollziehen, dass die ganzen Omnis im Kurs eher desinteressiert waren, wäre ich auch gewesen, aber was ist mit den anderen Vegetariern? Ich finde auch, dass die Leute die Zutaten für ihre Extrawürste selbst zahlen sollten, ich möchte nicht teuer für Vegankram, Glutenunverträglichkeit (ob eingebildet oder real), halal und was weiß ich alles mitbezahlen müssen (außer ich benötige den Kram selber).

#42016
Ich kann ehrlich gesagt nicht verstehen, warum sich sehr viele Leute mit dem Essen und den (natürlichen) Inhaltsstoffen darin so anstellen. Zum einen ist es natürlich schade um alles Verwertbare, was unnötig weggeschmissen wird, gerade wenn ein Tier dafür sterben musste. Da sollte man doch so viel wie möglich verwerten, oder nicht? Ja, auch Leder und Pelz, wenn das Tier sowieso getötet wird (bin allerdings gegen reine Zucht zur Pelzgewinnung). Zum anderen werden manche Dinge nun mal auf eine bestimmte Art und Weise hergestellt, um ein bestimmtes Ergebnis zu erzielen. Na und? Karminrot lässt sich nun mal ziemlich gut aus Läusen gewinnen, das ist aber überhaupt nicht eklig und heißt auch nicht, dass man sein Lebensmittel nach Insektenbeinchen absuchen müsste! Genausowenig wird man blutige Reste von Kälbern im Käse finden. Es ist allgemein akzeptiert, dass beim Käse auch Schimmelpilze zum Einsatz kommen und Seide von irgendwelchen Raupen ausgekotzt wird. Aber ist das gleich eklig? Findet ihr es auch eklig, wie Honig entsteht oder wenn Milch aus Kuhbrüsten kommt statt aus der Tüte? kratz.gif Das ist irgendwie so wie der Ekel vor unserem Schweinefleisch oder bestimmten Speisen in anderen Ländern: anerzogen, aber völlig unbegründet. hm.gif
Ökotrophologie ist zum Teil normale Ernährungswissenschaft, aber neben physiologischen Aspekten, die sich naturwissenschaftlich untersuchenlassen, geht's auch um gesellschaftliche, ökologische und ökonomische Aspekte der Ernährung.
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#42016 Das mit dem Lab aus Kälbermägen sollte aber auch bekannt sein, nicht? Also ich hab in der Schule gelernt, dass man Käse so macht, und das ja schon seit Jahrhunderten, also macht es für mich wenig Sinn, das in einer Reihe mit Gelatine im Apfelsaft oder den Schweineborsten nennt. Ich meine, gewisse Lebensmittel macht man ja wirklich unnötigerweise mit tierischen Inhalten (ist für mich kein Argument, es nicht zu essen, aber verständlich, wenn es das für manche ist), aber das in einer Reihe mit Käse zu nennen ist für mich doof. Bei manchem kann man dann nur Ersatzstoffe bzw. synthetisch erzeugte Stoffe nehmen (ich weiss nicht, wie es beim Käse ist), was ja dann bei anderen Fällen (Stichwort Aromen) wieder verteufelt wird, also verstehe ich auch, dass man das nicht immer allzu gross anschreiben will...
Käse dürfte für Veganer ja sowieso wegen der Milch schon Tabu sein, oder? kratz.gif
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#42018
"Klar sind Läuse nicht giftig, aber muss man das Färbe- oder Überzugsmittel wirklich daraus gewinnen?"

Was ist denn so schlimm daran, solche Mittel aus Läusen zu gewinnen?
Ich würde jetzt mal vermuten, dass das Nervensystem von Läusen nicht weit genug entwickelt ist, um mit dem Level an "Bewusstsein" von Säugetieren verglichen zu werden, sie also nur so vor sich hinexistieren und das tun, was sie eben tun.
War jetzt etwas holprig ausgedrückt, aber ich hoffe, du verstehst, was ich meine.
Ich weiß auch nicht so wirklich, was das Problem dabei ist. Ich erschlag aber auch Spinnen, Fliegen und Mücken, insofern bin ich aber generell ein bisschen herzlos, was Gliederfüßer angeht. ^^;
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#42015
Jetzt mal rein interessehalber: weshalb sollte man auch darauf Rücksicht nehmen? Veganismus ist schließlich eine selbstgewählte Begrenzung in der Auswahl der konsumierten Lebensmittel. Es ist ja nicht so, als würden irgendwelche gesundheitlichen Schäden auftreten, wenn ein Veganer sich nicht-vegan ernährt. Ich sehe da keinen Grund zur Rücksichtnahme. (Für meine eher seltsamen Essensabneigungen interessiert sich auch niemand und ich käme nie auf die Idee, da irgendetwas in der Richtung zu erwarten.) Würdest du mit einer Veganerin zusammen sein wollen, Klopfer?
Ich glaube, das würde einfach nicht funktionieren. Es ist nicht so, dass ich mir ideologisch denke: "Oh Gott, nie eine Veganerin", aber es würde einfach vom Lebenswandel und den Ernährungsgewohnheiten zu viele Reibungspunkte geben, weil einer immer zurückstecken müsste oder man viele Dinge nicht gemeinsam genießen kann. Daher würde so eine Beziehung über die erste Verliebtheit hinaus überhaupt keine Chancen haben.
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#42016
Ich verstehe was du meinst, aber wenn man sich dafür interessiert und erst einen Fragenkatalog an die entsprechende Firma schicken muss, da der Supermarkt verständlicherweise nicht jedes Produkt auswendig kennt, auf den evtl nach ein paar Tagen/Wochen geantwortet wird, ist das beim einkaufen doch etwas hinderlich.

Meinetwegen gerne auch irgend eine groß angelegte Datenbank vom Bund, in der jede Firma alle Zutaten ihrer Produkte pflegen muss und man im Laden einfach drauf surft, das Produkt eintippt und am Ende weiß man was drin ist.

Dann muss man da nichts besonders kennzeichnen und der der sich nicht dafür interessiert, der bekommt es auch nicht mit.

Übrigens ist das mit der Nutzung der Tierprodukte auch immer mein erstes Argument, wenn meine Freundin mir wieder mit ner neuen Absurden Verwendung von solchen Sachen kommt. Klar sind Läuse nicht giftig, aber muss man das Färbe- oder Überzugsmittel wirklich daraus gewinnen?

Bei Gelatine kann ichs noch verstehen, da es durch die Massentierhaltung sowieso in riesigen Mengen übrig bleibt.
Und teilweise würde ich mir schon wünschen, dass diese Zusätze dann halt in Produkten verwendet werden, wo sowieso schon tierische Produkte enthalten sind. Das macht den Umgang mit den Lebensmitteln leichter, die auf den ersten Blick eigentlich ohne Tierprodukte auskommen müssten, dann aber doch mit irgendwelchen Zusätzen sind. Für jemanden der eh alles isst, mag das schwer vorzustellen sein, aber für jemanden der darauf achtet(und meine Freundin tut das) ist das kein Zuckerschlecken. Wenn ich was einkaufe, achte ich natürlich ebenfalls drauf, damit sie es mit mir essen kann. (Von meinem Käse- und Schokoladenkonsum mal abgesehen^^)
So eine Online-Datenbank mit den Zutaten könnte man vermutlich dank QR-Codes leicht auf der Packung verlinken, aber wenn ich so dran denke, wie die Leute alle empört waren, weil ich vor einigen Jahren davon schrieb, dass man Telefonbücher abschaffen sollte, wird das wohl noch lange in der Ferne liegen.

Was nicht-tierische Ersatzstoffe angeht, so ist das eine Sache, bei der die Industrie vermutlich gevögelt ist, wie sie es auch macht. In einigen Fällen wird es keine pflanzlichen Ersatzstoffe mit denselben Eigenschaften geben, aber wenn man dann etwas synthetisiert, krakeelen die Leute wieder darüber, dass künstliche Zusatzstoffe verwendet werden. (Ich kann auch nicht so recht verstehen, wieso so viele Leute vehement die Vorstellung ablehnen, dass es in 20 Jahren in unseren Läden synthetisches Fleisch geben könnte, für das kein Tier sterben müsste. Fänd ich total super, aber für die meisten ist es Frankenstein 2.0.)
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#42014 Ich glaube, er meint seine "siblings", also vermutlich seine beiden "balls", wenn du verstehst... biggrin.gif
Falls der Fragesteller jedoch eine Fragenstellerin war, könnten auch ihre beiden "siblings" gemeint sein, was die Situation doch erheblich verändern würde. mops.gif In diesem Fall würde ich bei diesem Angebot durchaus "zugreifen"... naughty.gif
Ohne vorher zu wissen, wie die Tüten aussehen? huh.gif
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Hey Klopfer,

im Zuge des Beitrages zum veganen Studiengang, wollte ich dich noch fragen, ob du manchmal zufällig erfährst, dass irgendetwas was du gern isst, mit irgendwelchen Bestandteilen von Tieren ergänzt wurde. Beispiel: Klarer Apfelsaft, der normalerweise mit Gelatine geklärt wird.

Ich finde es ehrlich gesagt nicht besonders lecker, wenn ich immer wieder erfahre, wo überall Kadaverreste enthalten sind...
Z.B. das in vielen Broten Schweineborsten sind, um das Brot geschmeidiger zu machen oO
Oder das Lab (Bestandteil von Käse) aus den Mägen von Kälbern gemacht wird. Wenn man das vermeiden möchte, muss man darauf achten, dass der Käse mit mikrobiellem Lab hergestellt wurde.

Ich nötige niemanden dazu auf Fleisch zu verzichten und gönne es mir 1-3x im Jahr, aber ich finde es teilweise erschreckend wo überall unnötigerweise Tierreste benutzt werden und ich es einfach gar nicht weiß. Ich fände eine Kennzeichnungspflicht für solche Produkte angemessen, damit ich weiß, was ich da eigentlich esse.

Wie siehst du das?
Ich weiß es und es ist mir ziemlich egal, es verdirbt mir nicht den Geschmack. Ich find's ehrlich gesagt auch gut, dass wir, wenn wir schon Tiere töten und verarbeiten, auch möglichst viel von ihnen nutzen. (Käse mag ich nicht, aber das hat was mit dem Geschmack zu tun und nicht mit dem Lab aus Kälbermägen.)

(Sooo ganz stimmt das mit den Schweineborsten ja auch nicht. Aus Keratin z.B. von Schweineborsten, aber auch anderen Haaren und Federn kann man mithilfe von Säure Cystein gewonnen werden, und das kann wiederum Mehl zugesetzt werden, um die Eigenschaften zu beeinflussen. Es ist aber nicht so, dass man da kleingehackte Schweineborsten in den Teig rührt. Man kann Cystein aber auch auf andere Weise gewinnen.)

Ich sehe das mit der Kennzeichnungspflicht eher skeptisch, weil die Bevölkerung schlicht und einfach blöd ist und so etwas gar nicht richtig einordnen kann. Wenn man denen erzählt, dass Farbstoffe z.B. aus Läusen gewonnen werden, regen die sich doch total auf und haben Angst, dass sie vergiftet werden sollen und dass die Lebensmittelindustrie sie skrupellos übers Ohr hauen will etc. Im Endeffekt ist das viel Aufregung um nichts. Ist wie mit der Kennzeichnung, ob gentechnisch veränderte Pflanzen verwendet wurden. 95% der Bevölkerung sind in Sachen Gentechnik unbewandert und haben keine Ahnung, was die Risiken angeht (die sind nämlich wesentlich geringer, als der Durchschnittsbürger glaubt). Aber dafür hält der Durchschnittsbürger Bio-Landwirtschaft für ganz supertoll, obwohl das auch gar keine so klare Angelegenheit ist. Solange die Bevölkerung mit Halb- und Nichtwissen angefüllt ist, sind Kennzeichnungen Perlen vor die Säue, eine informierte Entscheidung kann sie eh nicht treffen.

Generell sollte man sich fragen, ob wir uns mit den ganzen Kennzeichnungspflichten überhaupt einen Gefallen tun, weil mittlerweile so viel gekennzeichnet werden muss, dass der Verbraucher, für den das ja eigentlich sein soll, selbst gar nicht mehr durchsteigt.
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#42000

Hier muss ich mal einen ganz konkreten Grund aufführen, warum ein solches Studium sinnvoll ist. Meine Freundin ist Veganerin und ekelt sich auch wirklich vor Fleisch.
Wenn man sich wirklich bewusst macht, wie das Fleisch auf den eigenen Teller gekommen ist und eine ordentliche Portion Empathie besitzt, die sich nicht ausschließlich auf Menschen bezieht, dann kann ich das auch sehr gut verstehen. Darunter fallen normalerweise auch Eier und ebenso Milch, denn was da alles drin schwimmt ist teilweise echt nicht lecker.

Nun hatte sie mit einem Ökotrophologie-Studium begonnen und musste dort aber bei den Ernährungskursen auch kochen und backen. Da man dort meist als Gruppe agiert, ist es schwierig die vegane Variante durch zu bekommen, oder sogar unmöglich, da viele einfach kein Interesse daran haben, auf diese Einschränkung Rücksicht zu nehmen. Außerdem müssen die Sonderzutaten aus eigener Tasche bezahlt werden. Das die grundsätzlich teurer sind: klar. Aber Fleisch fällt weg, was normalerweise ebenfalls ein etwas kostenintensiver Faktor sein müsste und sich damit eigtl ausgleicht.

Ansonsten wurden dort viele Sachen gelehrt, die sehr einseitig sind. Fleisch wird als Pflichtnahrungsmittel aufgeführt, so wie auch die meisten anderen Tierprodukte.
Auf Veganismus wurde dort also gar nicht eingangen, was bei inzwischen 25% Vegetariern und einer wachsenden Anzahl Veganern in Deutschland nicht besonders weitsichtig ist.

Abgebrochen hat sie aus den verschiedensten Gründen, aber diese Punkte haben einen nicht unerheblichen Ausschlag gegeben. Besonders das sie nie ernsthaft eine Wiederaufnahme in Erwägung gezogen hat.

Auf jeden Fall wäre so ein Studium eine überlegenswerte Alternative und daher hat es, meiner Meinung nach, auch eine Existenzberechtigung.
Nur weil es an einer Hochschule diesen Mangel im Ökotrophologie-Studium gab, heißt das ja nicht, dass es überall so ist.
Es ist nach meinem Dafürhalten thematisch immer noch viel zu eng. (Ich muss auch sagen, wenn jemand sich vor gewissen Lebensmitteln ekelt, ist vll. auch ein Studium, das mit Ernährungswissenschaft zu tun hat, nicht die richtige Wahl.)
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lutschst du meine sibbies?
Ich weiß nicht. angsthasi.gif
Was sind Sibbies, und sind sie etwas, was ich im Allgemeinen lutschen würde? Und sind sie etwas, was ich im Speziellen bei einer anderen Person lutschen wollen würde, insbesondere wenn ich sie nicht kenne? fragehasi.gif
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#42010
Ach du heilige Scheiße...

Wozu es führt, wenn sich jeder für einen Arzt hält, sieht man schon an den Impfverweigerern. Zu dem restlichen geistigen Dünnschiss will ich nicht Stellung nehmen, ich bin zu geschockt.

Sicher, dass das keine Satire ist? So was kann man doch unmöglich ernst meinen.
Wenn das Satire ist, dann gibt sich jemand extrem viel Mühe mit dem Blog, sowohl was den Umfang angeht als auch, alles wegzulassen, was irgendwie doch noch amüsieren könnte. ^^;
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#42009
Auch wenn die vegane Variante das doppelte kostet?
Wenn ich es nicht bezahlen muss... biggrin.gif
Natürlich spielen die Kosten immer eine Rolle bei meiner Essensauswahl. ^^ Geht anders auch nicht, bin kein Krösus.
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#42005
Hatte das "B" auch drin, trotzdem zurück :/
Ich werd's in 3 Wochen noch mal probieren, heute nachmittag muss ich beruflich in den wilden Westen, und anschließend in den fernen Osten. Wenn's nicht klappt, muss ich's wohl persönlich vorbei bringen... Dabei hatte ich mir geschworen, die hässlichste Stadt der Welt nach Möglichkeit nie wieder zu betreten!
Selbst in einem Slum in Kalkutta fühle ich mich wohler als in Berlin, wie hälst du es da aus?
Können wir uns vor den Toren Berlins treffen?
Ich find Berlin ganz schön, aber es gibt ja eh viele verschiedene Ecken in Berlin, die ganz unterschiedlich aussehen. ^^; Gibt auch Ecken, in denen ich mich nicht wohl fühle, aber insgesamt kam mir Berlin besser in Schuss vor als z.B. Hamburg.

Vor den Toren Berlins... in Potsdam? ^^ Ist das schicker für dich? (Vor allem jetzt, wo das Stadtschloss da ist?)
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Klopfer, was hältst du hiervon. Klingt doch fantastisch, oder? biggrin.gif Heute ist doch Frauentag, werden wir Männer nun alle umgebracht?
Ich frage mich immer, wie geisteskrank man sein muss, um so einen menschenfeindlichen Müll zu schreiben und dennoch weiterhin zu glauben, dass man ein besserer Mensch wäre. *kopfschüttel*
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Wenn etwas genau so gut schmeckt wie die Omni-Variante, würdest du es dann auch in vegan essen? smile.gif
Wenn es gut schmeckt und die Konsistenz nicht eklig ist, klar. smile.gif
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Ist es albern wenn ich deswegen traurig bin? http://www.dwdl.de/nachrichten/54890/helmut_thomas_regionalsender_nrwtv_ist_pleite/ (hab den Sender immer gemocht, daher)
Nein, wieso? Wenn du Freude daran hattest, ist es doch ganz normal, dass du betrübt bist. smile.gif Was lief denn so auf dem Sender?
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*seufz* Klopfer, deine "Perlen aus dem Archiv" und Empfehlungen von alten Kolumnen/Einträgen am Ende der selbigen sind echt produktivitätsuntergrabend :-X Hilft dir das den wenigstens etwas, dass ich die letzten Woche statt Bachelorarbeit zu schreiben Stunden mit dem Lesen dieser Sachen verbracht hab? Also so durch VG Wort oder so?

(natürlich eigentlich eine super Idee, so hat man die Sachen viel präsenter. Mir gefällts, nur eigentlich sollte ich halt was anders machen^^)
^^ Freut mich, wenn das so bei dir einschlägt, auch wenn's natürlich scheiße ist wegen deiner Produktivität. biggrin.gif
Für die VG-Wort-Zählung hilft's bei Kolumnen und Lästereien und bei einigen Blogeinträgen mit viel Text und relativ wenig Bildern. Für einen Großteil der Blogeinträge und die Durchblick-Sachen bringt's mir nichts Materielles*, aber es ist natürlich schön zu wissen, dass diese Dinge nicht einfach vergessen werden. smile.gif

*Eine Ausnahme ist es eventuell, falls dein Adblocker auf Klopfers Web nicht aktiv ist und falls dann zufälligerweise auch noch ein Werbebanner von Google Adsense eingeblendet wird. Viel kommt dabei aber nicht rum, ich hab damit seit Jahresanfang 1,04 Euro verdient. biggrin.gif
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