Frag den Hasen

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Hier beantworte ich Fragen, die mir die Besucher gestellt haben, die aber nicht häufig genug sind, um im FAQ aufzutauchen. Insgesamt wurden bisher 41128 Fragen gestellt, davon sind 0 Fragen noch unbeantwortet.
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Der falsche Gabriel ist tot.
Langsam glaub ich, dass Treppen was gegen deutsche Sänger haben. Bernd Clüver wurde auch von einer Treppe umgebracht.
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http://www.original-klopfer.de/

Ich dachte du wärst das Original, dabei bist du nur die billige Kopie. #trustIssues

Wobei ich anerkennen muss, dass du auch als Kopie um Längen witziger bist, als das Original. Hab nix witziges auf der Original Seite gefunden.
Hm... Ich werde mein Fernglas von nun an als Sonderspannmittel bezeichnen. 014.gif
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Hast du tatsächlich bei allen Fragen die du beantwortest sofort eine Antwort parat bzw. weißt um was es geht, oder musst du dich da erst einlesen. Weniger bei Fragen wo ein Zeitungsartikel verlinkt wird, mehr so bei Fragen aller "Was hälst du von der und der Veranstaltung oder von der und der unbekannten Person".
Ich muss mich öfter mal einlesen. Oft ist es aber auch so, dass ich mit einem Stichwort nichts anfangen kann, aber beim Googeln dann merke, dass es doch mit einer Sache zu tun hat, die ich schon ungefähr grob kenne und bei der ich daher nicht ganz bei null anfangen muss.
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Was hältst du von der BDS-Bewegung? (Diese antizionistische Gruppe)
Nichts.
Dieser Konflikt da unten wird von beiden Seiten immer mal wieder gefüttert, und ich halte nichts davon, einer Seite allein den Schwarzen Peter zuzuschieben. Bei dieser Bewegung hab ich den starken Eindruck, dass die Palästinenser als die armen, unterdrückten Freiheitskämpfer dargestellt werden, die sich ja nur wehren, und die Israelis als die gemeinen Unterdrücker und so weiter. Und das trifft die Sache einfach nicht, denn auch die Israelis sind Opfer von gewalttätigen, brutalen und terroristischen Attacken durch Palästinenser und werden dadurch in ihren Rechten von denen auch verletzt. Da einseitig auf Israel einzuprügeln und das Land isolieren zu wollen, ist einfach nur ungerecht und auch dumm, wenn nicht sogar bösartig. Dass einige dann auch noch das Existenzrecht Israels bestreiten, fordert dann auch die Frage heraus, inwieweit einige Unterstützer allgemein von Antisemitismus angetrieben werden.
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Klopfer, was hältst du von der Idee einer EU-Armee, die gerade herumspukt (die Idee)?
So eine Art EU-Militärbündnis, in dem die nationalen Armeen der EU-Mitglieder eingebunden sind, wäre vermutlich nicht die übelste Idee, schon weil da die Türken nicht drin wären. Wenn wir uns von den Amis emanzipieren wollen, müssen wir eben auch militärisch enger zusammenstehen als mit den Amerikanern.
Allerdings fehlt für mich noch viel, um so etwas sinnvoll funktionieren zu lassen. Ein großer Hemmschuh für europäische Einsätze im Ausland z. B. zur Terrorbekämpfung ist ja nicht, dass die europäischen Armeen nicht gut genug zusammenarbeiten würden, sondern dass sich die Bevölkerung (gerade in Deutschland) kollektiv in die Hose scheißt, wenn man da mal mit scharfer Munition auf die bösen Buben schießt.
Daran scheitern auch viele UN-Friedenseinsätze, weil die Blauhelme den Frieden gar nicht sichern können, da ihnen oft nicht erlaubt ist, mit Waffengewalt vorzugehen, wenn zwei Kriegsparteien beschließen, doch wieder aufeinander (oder auf die Bevölkerung) loszugehen. Die Blauhelme dürfen sich höchstens selbst verteidigen.
Im Endeffekt heißt das: Das Militär darf nicht wirklich Militär sein und die Aufgabe erfüllen, die es zu erfüllen hat. Bisher konnte man sich in Europa auf die Nato zurückziehen, weil die USA und auch die Briten weniger Skrupel haben, auch Gewalt anzuwenden. Aber die würden bei einer EU-Armee rausfallen, und daher müsste erst einmal dafür gesorgt werden, dass sich in Europa (gerade auch Deutschland, das als größtes EU-Land zwangsweise die Führung übernehmen muss) die Erkenntnis durchsetzt, dass unsere Soldaten auch mal die sein müssen, die Aua machen, anstatt anderen nur zu zeigen, wo sie Aua machen sollten.
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Was hältst du hiervon? brech.gif

Ist es okay, dass als Begründung für Hass auf Schwule zu verwenden?
Nee, man sollte Schwule nicht hassen. doofguck.gif Und ich hoffe, dass diese beschriebene Schwulenszene nicht das ganze Spektrum im Schwulenbereich abdeckt, da ist ja einer dussliger und leichtsinniger als der andere.
Aber dass du mich dazu gebracht hast, dieses wirre Geschwurbel zu lesen, das sollte dich in Schamesröte ausbrechen lassen.
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Warum unterscheidet sich die popkulturelle Darstellung von Cowboys so dramatisch von derjenigen von Schäfern oder Ziegenhirten?
Weil man aufm Pferd einfach cooler wirkt, gerade wenn man von dort oben Lassos wirft. biggrin.gif Es spielt natürlich auch die starke gedankliche Verknüpfung zum Wilden Westen eine Rolle. Diese Vorstellung vom Cowboy an der Grenze der Zivilisation, wild, raubeinig, ein bisschen ein Haudegen, selbstbestimmt und mutig, das spricht natürlich groß die Fantasie an. Dagegen kann auch ein normaler Rinderhirt in Mitteleuropa, der zu Fuß seine Kühe auf der grünen Wiese im Griff hat, nicht wirklich anstinken.
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Lieber Klopfer...
Ich verzweifle an der Doppelmoral. Wie erklärst du dir, dass die politisch Linke sich über gefühlte Fakten bspw der AfD oder Trump lustig machen, aber im Feminismus eigene Erfahrungen und gefühlte Fakten so unterstützt werden?
Mir wurde heute Nacht erklärt, dass Abtreibungen Straftaten sind, es einen Gender Paygap gibt (ja... immer noch) und das ganze Feminismus-Alphabet wurde dazu auch noch runtergebetet.
Als braver Anhänger des von mir erfundenen Kultes "Gehirnnutzungstums" habe ich aufgrund von Studien und Gesetzen argumentiert, nur um nun am Ende der Diskussion "Das sind Erfahrungen, die ich gemacht habe, die du nie haben kannst, sprich sie mir nicht ab und komm mir nicht mit irgendwelchen Studien" lesen zu dürfen.
Wie wenig Gehirnleistung würdest du der Person zuschreiben?
MfG TrashTalker_sXe
Kaum zu quantifizieren. biggrin.gif

Das ist halt die Qual des Postmodernismus. In einigen Bereichen ist es echt okay, wenn man Gefühlen einen größeren Stellenwert zurechnet (womit z.B. Werbung und PR ganz viel arbeiten), aber selbst dort geht es meist weniger um die Empfindungen von Einzelpersonen.
Inzwischen ist es aber echt zu einem Extrem verkommen, dass jeder glaubt, seine persönlichen Erlebnisse, Erfahrungen und Interpretationen müssten für alle anderen genauso wichtig sein wie für einen selbst. Und das ist natürlich Schwachsinn, weil damit ja ihre Erfahrung marginalisiert werden und der einzige faire Ausweg ist, sich eben gar nicht auf so etwas zu verlassen.
Dass nun gerade über die Rechten mit "Fake News" und "gefühlte Wahrheiten" hergezogen wird, ist extrem ironisch, weil die ja echt in dem Maße nicht groß anders sind als die Linken.
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#43606
Wie lange bist du wo und hast du einen JapanRailPass?

Mit dem RailPass bietet es sich an, von Osaka aus auch Kyoto und Nara zu besichtigen, ebenfalls gut erreichbar ist Kobe (Halbtagesausflug, Villenviertel, Koberind, und das Museum der japanischen Schreinerwerkzeuge ist ganz nett, für Liebhaber der Handwerkskunst).
Wenn Du Geschichte und gutes Essen haben willst, man ist von Osaka auch fix in Hiroshima, mit dem RailPass sind Stadtrundfahrten umsonst. Da das Atombopmbemmuseum und den Park sowie das Schloss und dann in der Okonoyakistraße eben diese essen.
Nara vom Bahnhof zum Todaji, das größte Holzgebäude der Welt mit Buddahstatue, danach im Park abhängen. Wieder zurück, natürlich über eine der Shoppingstraßen.
Kyoto ist die Stadt der tausend Tempel, kaum möglich da was zu bennen, man fällt über einen Tempel alle zwei Schritte. Hervorzuheben das Fushimi-Inari (der Schrein der tausend Tore, beeindruckend), der goldene und der silberne Pavillion. Es gibt in Kyoto einen Laden, der seit 1655 Stoffe für Furushiki herstellt und verkauft, ein schickes Furoshiki als Souvenier ist immer gut. In Kyoto auch den Bezirk Gion nicht auslassen, Abends kann man mit Glück ein paar Geishas sehen.
Osaka bietet sich an das Schloss von Osaka und die tragische Geschichte von Hideyoshi kennenlernen, der Japan vereinte und letztlich doch den Tokugawa unterlag, die das Shogunat errichteten und die so bekannte Edo-Periode einleiteten.
Osaka hat gewaltige Einkaufszentren, und schöne Außenviertel. Tennoji und Konsorten eigenen sich hervorragend um dort Essen zu gehen. Außerdem sollte man in Osaka ins Sento (öffentliche Badehaus) gehen. In Osaka sind die Wassertemperaturen angenehm, in Tokyo fand ich das alles zu heiß.
Im März wird in Osaka ein großes Sumoturnier ausgetragen, in Tokyo gibt es aber auch welche, Sumoturniere finden wenn immer in ungeraden Monaten statt.

Tokyo ist eine Welt für sich. In Nippori gibt es Fabric Town, wenn man an Stoffen und Schnittmustern und allem was das Nähen angeht interessiert ist. Der Ueneopark ist schön und beherbergt einen Zoo und mehrere Kunstmuseen.
Als Otaku muss man einmal nach Akihabara fahren, dem Otakuviertel mit Mangaläden, Maid-Cafes usw. man muss ja kein Geld ausgeben, einfach das mal auf sich wirken lassen, reicht ja schon.
Shibuya hat den Hund Hachiko und die belebteste Kreuzung der Welt außerdem viele Einkaufshäuser.
Shinjuku ist was für die Aussichtsplattform und um Abends wegzugehen.
Im Yojogipark steht der Mejischrein, früher haben sich da auch die Cosplayer getroffen, inzwischen wohl nicht mehr so? Der Park ist trotzdem schön.
Roppongi ist das Ausländerviertel, hat aber mit Roppongihills ein riesen Einkaufszentrum bekommen.

Wenn man in Begleitung reist, in Nishi-Nippori stehen die meisten Love-Hotels, stilechter wäre es wohl sich eins in Shibuya zu suchen, die nehmen aber manchmal keine Ausländer...

Von Tokyo aus lohnen sich Tagesausflüge nach Kamakura (Riesenbuddah und die Insel Enoshima), Nikko (Grab der Tokugawa, Prachtschrein), Yokohama (das Chinesische Viertel).


Also es gibt ne Menge, was man machen kann, das sind ja auch nur einige Schlagworte. Wenn man schon die Reise auf sich nimmt und Geld ausgibt, Reiseführer kosten heute nicht mehr die Welt und es gibt alternativ ne Menge Kram kostenlos über die JNTO, die ihren Mitteleuropasitz in Frankfurt hat, die sind auch recht hilfsbereit.
Danke für den Beitrag. ^^
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#43607
Stralsunder Bier soll unterste Schublade gewesen sein laut der älteren Semester hier. Das "Störtebeker" Relabel/Offshot ist noch nicht allzu alt, von daher kaum als typisches "Ostproduk" zu sehen ausser von der Lokalität.

Nur so zur Klärung. Trinkst du überhaupt Bier?
Ganz selten. Beim Grillen oder Zelten trink ich auch mal Bier, aber ansonsten fast nie. Ich glaub, mein letztes Bier ist auch schon drei oder vier Jahre her.
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#43607
Ich (mecklenburgische Wurzeln) liebe Nudossi. Hab es in Osnabrück mal in nem Marktkauf entdeckt und war total begeistert. Mein Mann hats probiert und er war auch total begeistert, er findets sogar besser als Nutella und Co.
Mein Dad mag Hallorenkugeln total gern, aber er darf seit ein paar Jahren keine mehr essen wegen Nahrungsmittelunverträglichkeiten.
Und... ich mag Rotkäppchen. biggrin.gif

Alibifrage: Was war dein letzter Traum (nachts^^)?

Liebe Grüße
Kitschi
Mein letzter Traum... kratz.gif Das war etwas merkwürdig... Irgendwer hatte mich herausgefordert, ich müsste innerhalb von wenigen Wochen ein bestimmtes Lied auf einer E-Gitarre spielen lernen und würde dafür irgendwas Tolles kriegen. Dabei kann ich überhaupt nicht spielen. urx.gif (Obwohl ich es gerne mal lernen würde.) Im Traum hab ich dann dauernd geübt und so, aber ich bin vor dem Ende aufgewacht.
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#43608

Ich hab die 9000 heute voll gemacht. Gibt es bei 10.000 Punkten eigentlich eine lobenswerte Erwähnung meiner beachtlichen Leistung, Dir treu ergeben zu sein? Gibt es das? Ja? GIBT ES DAS????????

Entschuldige, das war ein kurzer Ausraster...ich bin nicht verrückt. Also, nicht mehr als sonst. 07baa27a.gif
kratz.gif Aber dann müsste ich ja ständig drauf achten, wer wie viel Punkte gesammelt hat. Ich hab nicht mal eine bequeme Übersicht (weil's mich halt nicht wirklich interessiert) und muss dann ständig direkt in der Datenbank gucken. ^^;
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#43596
Was Du hier beschreibst ist zum größten Teil "Respekt vor der staatlichen Autorität". Dass die eine Grundvoraussetzung für die Integration ist, ist soweit ich das sehen nicht wirklich umstritten. Das ist aber eben - wie Du auch zugibst - kein DEUTSCHER Wert, sondern meinetwegen ein europäischer, westlicher, der aber auch in anderen Kulturen vorhanden ist, vielleicht sogar viel stärker. (Ich weiß jetzt nicht, ob zb der Königskult in Thailand auch einen Effekt darauf hat, wie man Polizisten sieht...)

Allerdings gingen bisher alle Diskussionen, die ich zum Thema "Leitkultur" gehört hab, weit darüber hinaus: Da ging es darum, wer wem wann die Hände schüttelt, was man auf dem Kopf trägt oder welche Sprache man in der Öffentlichkeit mit seinen Freunden spricht usw.
Das ist das Problem an dem Begriff "Leitkultur": Der eine versteht darunter, dass man keine Polizisten verprügelt, der andere sieht es schon als Angriff, wenn jemand keinen Schweinebraten isst.
Es geht über den Respekt vor der staatlichen Autorität hinaus, denn es betrifft auch einfach den Umgang miteinander, gerade bei Streitigkeiten. Und niemand hat behauptet, dass gewisse Aspekte der deutschen Kultur ausschließlich in dieser vorkommen würden. Das ist genauso Unsinn wie zu behaupten, Kartoffeln würden nur in einer Kartoffelsuppe vorkommen.
Aber das ist alles auch nicht pauschal europäisch. Südeuropäer sind bekannt für ihre Impulsivität (was oft schwärmerisch als südländisches Temperament bezeichnet wird), in Albanien und Teilen Italiens sind Blutfehden zwischen Familienclans keine Sache der Vergangenheit. Auch die Autorität gegenüber dem Staat ist keine europäische Selbstverständlichkeit. Bei den Griechen ist es seit der Staatsgründung Volkssport, den Staat auch zu bescheißen. Gesetze in Italien werden oft eher als unverbindliche Handlungsanweisungen verstanden, und wenn das Volk kollektiv entscheidet, etwas nicht zu befolgen, dann ist das halt so.
Deswegen bringt es nichts, da von einer "europäischen Kultur" zu reden, wenn man die Leute konkret in Deutschland integrieren will.

Und natürlich gehört auch zu unserer Kultur, dass man jemandem nicht allein aufgrund seines Geschlechts den Handschlag verweigert. Auch das Gesicht aus religiösen Gründen zu verschleiern, ist schlicht unhöflich. Natürlich sollte das nicht per Gesetzeskraft durchgesetzt werden müssen. Aber es geht doch gerade darum, dass die Leute unsere Werte von selbst übernehmen und die überkommenen Werte ihrer Heimatkultur hinter sich lassen.
Wir leben in Europa auch so gut und in Frieden, weil wir so sind, wie wir sind. Und wir sollten auch so selbstbewusst sein, diese Lebensart und diese Lebenskultur zu verteidigen, damit eben diese Lebensqualität erhalten bleibt. Ansonsten haben wir nämlich so ein Problem wie in Berlin, wo Frauen ohne Kopftuch nicht mehr durch einige Straßen laufen dürfen, ohne auf Türkisch oder Arabisch angepöbelt zu werden. Multikulti ist insofern Stuss, weil eben nicht alles kompatibel ist. Und im Streitfall muss klar sein: Das, was hier Usus ist, gewinnt, zum Wohl für alle.
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#43597
Nun, ich denke mal, dass es einfach leichter ist. Die Schuld tragen die anderen und in diesem Fall halt die Männer. Jeder sucht sich ja mal Ausreden, wieso etwas nicht klappt und bei denen sind halt wir Penisträger dran schuld.
Lustigerweise nicht Transmänner. Da wird dann wieder unterschieden, was ich persönlich transphober finde als die sich eingestehen wollen.
Was mich aber am meisten an Leuten wie Andre Teilzeit bzw mittlerweile ja Elliot Tender (er ist ja jetzt non-binary trans*) stört: Die Umdefinierung von Worten ohne Sinn. Ich weiß, Wörter können ihre Bedeutung mit der Zeit verändern, aber wenn ein Großteil der Menschheit mit einer Definition zufrieden ist, dann kann doch nicht eine kleine Gruppe für die Allgemeinheit beschließen, dass das Wort jetzt was anderes bedeutet.
Beispiel "Rassismus": laut offizieller Definition ist Rassismus, wenn man Diskriminierung jeglicher Art mit einem Rassendenken legitimiert. Laut deren Definition kann Rassismus aber nur von einer Machtposition aus entstehen, ergo können Schwarze gegenüber Weißen bspw nicht rassistisch sein.
Dieser Intersektionelle Feminismus ist mir manchmal echt sehr suspekt...
MfG TrashTalker_sXe
Ja, der hat halt das Grundproblem, dass er Opferdasein als soziale Währung benutzt. Um in dieser Gedankenwelt etwas wert zu sein, muss man ein Opfer sein, wie absurd die Argumentation ist. Und je mehr Opfer man ist (insbesondere durch die Zugehörigkeit zu einer als besonders unterdrückt angesehenen Gruppe, ob man sich das nun aussuchen konnte oder nicht), desto größer ist das Prestige und die Macht, die man deswegen beanspruchen kann. Und wer nicht zu diesen Gruppen gehört oder einfach kein Opfer ist (oder nicht genug Opfer), der ist automatisch Unterdrücker und somit Untermensch.
Deswegen hält der intersektionelle Feminismus nichts von individueller Verantwortung und starken, selbstbestimmten Frauen, denn jede tatsächlich aus eigener Kraft erfolgreiche Frau deutet an, dass es mit diesem Gerede von der Unterdrückung durch das rassistische Patriarchat der weißen Männer vielleicht doch nicht so weit her ist und sich viele der vermeintlichen Opfer doch eher selber im Weg stehen. Das geht natürlich nicht.
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Ich muss leider anmerken, wie ironisch ich die Link- und Lichtbild-Deponie finde. Benutzer laden Bilder hoch, Klopfer pappt sein Wasserzeichen drauf und verdient dann Mion und Miaden durch die Werbung. Eric Bauman wäre stolz auf dich, Klopfer! biggrin.gif

(Tut mir leid, das musste ich einfach schreiben. Habe letztens erst wieder die entsprechende Kolumne von dir dadrüber gelesen und da fiel mir die Ähnlichkeit auf. ^^)
Ist ja schon was Anderes, schließlich nehm ich keine fremden Komik-Sachen und papp da einfach so mein Wasserzeichen rauf. biggrin.gif

Das mit dem dicken Reibach durch die Werbung stimmt allerdings:
20170629004928_0.png
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#43608
Auf welchen Platz stehe ich, wenn ich 2155 Punkte habe (zzgl. der Punkte, die ich für diese Frage bekomme, Genauigkeit ist wichtig)
Öhm... etwa 18. Platz?
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Oh großer flauschiger langohriger Imperator wann können wir mit neuen Kommentaren und aussagen/Erklärungen zu der Politischen Lage in der Welt und noch viel wichtiger in Deutschland.
Außerdem magst du American dad und wie findest du Klaus den Fisch ? (hat keinen Bezug zur 1 Frage)
Heil Klopfer unserem großen flauschig weisen Führer
Ich weiß gar nicht so viel, was nicht schon dauernd totgeredet wurde, was aktuelle Themen angeht. kratz.gif
Bei der "Ehe für alle" find ich es jetzt bloß ein bisschen albern, dass das von diversen Parteien als rote Linie für Koalitionsvereinbarungen benutzt wurde und jetzt im Eilverfahren wohl doch noch vorher durchgesetzt wird, obwohl der SPD und den Grünen damit ein Wahlkampfthema abhanden kommt. kratz.gif Im Endeffekt denk ich, dass die rechtlichen Unterschiede zwischen der eingetragenen Partnerschaft und der Ehe relativ marginal und daher eher untergeordnete Nachteile sind, daher verstehe ich diese plötzliche Dringlichkeit nicht oder warum man gerade darauf so besteht und nicht auf andere Dinge, die der ganzen Bevölkerung (inklusive Homosexuellen) zugutekommen würden. Ich denke, da gäbe es andere Themen, etwa Altersvorsorge (insbesondere das leidige Thema private, vom Staat unterstützte Altersvorsorge und die Anrechnung auf die Grundsicherung im Alter) oder günstiger Wohnraum (was derzeit unter anderem aufgrund der Energieeinsparverordnung selbst für kommunale Bauträger kaum machbar ist, weil die Bau-Anforderungen so hoch sind, obwohl die Energieeinsparung im Vergleich zur letzten Verschärfung der Verordnung nur marginal ist). Stattdessen wählt man was, was zwar eine hohe Symbolkraft hat, aber ich würde mir schon wünschen, wenn sie so viel Ehrgeiz auch bei Themen entwickeln würden, die wirklich deutlicheren Einfluss auf die Lebensqualität der Bürger haben. (Wohlgemerkt: Ich bin durchaus für die Ehe für alle, solange sie keine Pflicht wird, aber die hektische Betriebsamkeit jetzt find ich verdammt heuchlerisch.)

American Dad find ich ganz gut. Ich guck es nicht regelmäßig, aber kann damit mehr anfangen als mit Family Guy. Klaus ist okay, aber wirklich bleibenden Eindruck hat er bei mir nicht hinterlassen.
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Was ist eigentlich die maximale Punktzahl, die ein reguläres Mitglied (also deine Accounts zählen nicht) je erreicht hat? Kriegen wir eine Rangliste? biggrin.gif
Ich weiß nicht, wie hoch der jemals erreichte Betrag ist, weil maximale Punktstände nicht gespeichert werden. kratz.gif
Momentan auf Platz 2 (nach mir) ist jemand mit etwas weniger als 9000 Punkten, Plätze 3 und 4 sind Mitglieder mit knapp über bzw. knapp unter 4000 Punkten.
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Hast du als Kind in den 80ern schon mal ein Care-Paket aus dem Westen erhalten? Was war damals da eigentlich üblicherweise so drin (Kaffee und Bananen sind ja das Klischee, aber darüber hinaus)?
Ich muss sagen, dass ich einige heutige Ostprodukte richtig gut finde (Beelitzer Spargel, Thüringer Bratwurst, Erfurter Born-Ketchup und Senf, Bautzner Senf, Stralsunder Störtebeker-Bier...) und, wenn ich vor der Wende gelebt hätte, mit einem Care-Paket ausm Osten mit diesen Sachen sicher was hätte anfangen können. biggrin.gif Gabs diese Dinge damals schon und waren die immer so gut? Falls nicht, welche DDR-Produkte waren wirklich top und im Westen schwer zu bekommen?
Wir haben nie Westpakete bekommen. Meine Mutter hat mal erzählt, als sie noch kleiner war, hatte ihre Tante aus dem Westen mal ein Paket geschickt, aber da die Tante auch nur Krankenschwester war und nicht viel verdient hatte, war darin wohl auch nur ein Päckchen Kaffee und Nylonstrümpfe, die aber ironischerweise Exportware aus DDR-Produktion waren.
Beelitzer Spargel, Thüringer Bratwurst, Born-Senf und Bautz'ner Senf gab es schon so. Born-Ketchup ... ich bin mir nicht sicher, aber ich glaube, der kam erst nach der Wende raus. (Wir hatten Ketchup in der DDR, aber ich erinnere mich dabei nur an den Werder-Ketchup, der auch gut ist.) Die Stralsunder Brauerei gab es auch zu DDR-Zeiten, aber die sagen selbst, dass ihr Bier zu DDR-Zeiten schlechter war. (Kann ich nicht beurteilen, ich war ja noch so klein. biggrin.gif)
Viele Ostprodukte heute haben auch ihr Rezept geändert, wie Nudossi, Bambina, Schlager Süßtafel... (Nudossi und Bambina liebe ich auch heute.) Die Hallorenkugeln wiederum schmecken so wie damals (jf. die Ur-Sorte; jetzt gibt es da auch mehrere Geschmacksrichtungen, wobei ich die Eierlikörsorte am meisten mag).
Was weitere Ost-Süßigkeiten angeht, findet man viel heute bei Zetti (siehe Bambina-Link oben), zum Teil so wie damals. Knusperflocken mochte ich zu DDR-Zeiten mehr als heute, Cocosflocken in zartbitter werden heute noch gerne bei uns weggefressen.
Ein Klassiker im Knabber-Bereich ist natürlich Russisch Brot, außerdem würde ich zu Wurzener Waffelblättchen raten. Wikana Butterkekse find ich immer noch ziemlich lecker, Grabower Schaumküsse sind meiner Meinung nach besser als Dickmann's. greatjobplz.gif

So einige Leckereien gab es im Westen sogar leichter als im Osten, weil die größten Kontingente dann eher für den Export produziert wurden. Salzwedeler Baumkuchen wäre so ein Beispiel. (Eine Dresdner Schokoladenfabrik hatte übrigens für die Bundesrepublik im Auftrag auch Lübecker Marzipanbrote produziert.)
Woran erinnere ich mich noch? Pfeffi und Zitro sind kleine Bonbons (halt Pfefferminz- bzw. Zitronenbonbons), die auch unverändert produziert werden. Ich hatte zu Studienzeiten einem Kommilitonen aus dem Westen ein paar davon angeboten, und der konnte gar nicht mehr genug davon bekommen. biggrin.gif

Um mal von dem Süßkram wegzukommen: Eberswalder Würstchen und Britzer sind auch ziemlich unverändert und werden heutzutage noch gerne im Hause Schmidt vertilgt. Im Sektbereich ist Rotkäppchen ja sicher kein Geheimtipp mehr. ^^;

Wie man sieht, war ich damals im Wesentlichen an Süßigkeiten interessiert. XD.gif
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Was muss man in Tokyo/Osaka unbedingt besichtigt oder gemacht haben, wenn man zwar Teilzeitotaku ist, aber weder das nötige Kleingeld noch den nötigen Platz im Koffer hat, um sich mit Mangas, Animes und Videospielkrempel einzudecken? fragehasi.gif (Also statt Shopping mehr in Richtung Sehenswürdigkeiten, Kulturelles & Aktivitäten)
Hm, in Osaka war ich noch nie. kratz.gif
In Tokyo... Ich würd zum Tokyoter Rathaus in Shinjuku gehen und mir dort von der Aussichtsplattform Tokyo von oben angucken, dann einige Tempel und Schreine (im Yoyogi-Park z.B., oder in Asakusa), wenn man zumindest ein bisschen Geld ausgeben will, sind Tokyo Tower und/oder der Skytree eventuell noch einen Trip wert. Dann würd ich Odaiba besuchen, das ist eine künstliche Insel dort, hat ein großes Riesenrad. Und auch ohne Geld sollte man sich Akihabara mal ansehen.
Du kannst ja hier in meinem alten Tokyo-Reiseblog auch mal schauen, ob du da vll. was Interessantes bemerkst.
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Glaubst Du, kann man schwarze Magie, oder überhaut Magie erlernen? Habe eine Seite gefunden, die genau das verspricht:
http://magie-erlernen.jigsy.com/
Oder ist es Unfug?
Ich glaube nicht an Okkultismus.
Die James-Randi-Foundation hat bis 2015 (über 50 Jahre lang) ein Preisgeld (schließlich ne Million Dollar) für den geboten, der eindeutig beweist, dass er übersinnliche Fähigkeiten hat, und keiner von den angeblichen Magiern hat sich das Geld geholt (nicht mal, um es hungernden Kindern zu spenden). Das bestärkt mich in meinem Glauben, dass da nichts dran ist.
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Eine Frage, die dich als Autor ebenfalls betreffen könnte: Was ist Kunst wert, wenn niemand sie sich anschaut?
Bilder, Musik, Spiele, Bücher, die zwar gut sind, für die sich aber keine Sau interessiert, weil die Erschaffer nicht die richtigen Connections oder nicht ausreichend Geld/das fehlende Ehrgefühl haben, um was zu reißen?
Der finanzielle Wert hat natürlich was mit der Nachfrage zu tun. Das ist aber (wie man an van Gogh sieht) auch eventuell sehr wechselhaft. Und in einigen Fällen ist es dann ein einziger Mensch, der den Wert nach oben treibt. Wenn einer für ein Bild zwei Millionen Euro bezahlt, dann ist es zunächst egal, dass es keinen zweiten gibt, der so viel Geld hinblättern würde, offiziell hat das Bild dann den Wert von zwei Millionen Euro. Und auf der anderen Seite kann ein Bild, dessen Druck pro Exemplar vll. 10 Euro kostet, insgesamt auch zwei Millionen wert sein, wenn der Druck von genug Leuten gekauft wird.
Den ideellen Wert hingegen legt jeder für sich fest, und zwar nicht nur der Künstler, sondern auch der, der das Werk sieht und sich davon berührt fühlt (oder eben nicht). Da gibt es natürlich auch eine gewisse Rückkopplung, was andere von dem Werk halten, aber man sollte diesen ideellen Wert nicht unter den Tisch fallen lassen und sich nur auf den finanziellen Wert konzentrieren. Wenn ein Künstler sein Werk mag, ist es auf jeden Fall nicht wertlos.
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Auf Twitter hast du einen Beitrag geteilt, wo eine seit vier Tagen ihre kleine Schwester (14) sucht und sich angeblich irre Sorgen macht, und von Paris bis Tokyo sollen alle die Vermisstenanzeige teilen usw.

Ihr nächster Tweet lautete sinngemäß "Wurde heute auf der Convention super oft fotografiert, supiiii <3<3<3<3<3".

Hab sie gefragt, ob sie nicht mehr besorgt ist und bin jetzt geblockt. Meine Frage nun.. Ist das miteinander vereinbar oder ein ganz neues Level attention whoring?
Ich glaube, man kriegt über Twitter kein komplettes Bild davon, wie ein Mensch ist oder wie er sich fühlt. Auch wenn man sich um einen Verwandten sorgt, geht man ja keine Verpflichtung ein, sich über gar nichts mehr zu freuen oder sich nicht von den Sorgen ablenken zu lassen. Vielleicht möchte man auch einfach nicht dauernd zeigen, wie sehr man innerlich aufgewühlt ist, eventuell will man auch auf seinem Twitter-Kanal ein bisschen Normalität vermitteln, um sich selbst Halt zu geben. Insofern würde ich jetzt deswegen keine voreiligen Schlüsse ziehen.
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Trump hat entschieden, dass die USA aus dem Pariser Abkommen aussteigen. Alle finden das nun ganz doof. Was hältst du davon? Und um was ging es im diesem Abkommen?
Das Pariser Übereinkommen besagt, dass die unterzeichnenden Staaten (fast alle auf der Welt) sich verpflichten, ihre CO2-Emissionen zu reduzieren, damit die Erde sich nicht um mehr als 2 Grad Celsius (verglichen mit vorindustrieller Zeit) erwärmt. Außerdem sollen Maßnahmen ergriffen werden, um die Länder an sich verändernde klimatische Bedingungen anzupassen (z.B. durch Änderungen in der Landwirtschaft oder durch Bau von Deichen gegen ansteigenden Meeresspiegel) und um Finanzströme so zu lenken, dass klimafreundlichere Investitionen finanziert werden.

Trumps Austritt war zweifellos bescheuert. Es ist ein blödes Signal an die anderen Staaten, die auch lange gehadert haben, so eine Verpflichtung zu unterschreiben, wenn der zweitgrößte Kohlenstoffdioxid-Emittent einfach austritt. Und es ist auch unnötig, weil jedes Land selbst seine Ziele festlegt und auch die Maßnahmen den Ländern komplett frei stehen. (Trump hat behauptet, das Übereinkommen würde es den USA verbieten, Kohlekraftwerke zu bauen, aber China dürfe dafür noch viel mehr bauen; das steht aber überhaupt nicht drin. Da stehen gar keine konkreten Maßnahmen drin.) Es gibt auch keine Strafen dafür, falls ein Land seine eigenen Ziele nicht erreicht. Insofern ist das Übereinkommen eher ein Papiertiger (auch auf Betreiben der Obama-Regierung damals), aber diplomatisch gesehen lässt der Austritt die USA als extrem unzuverlässig dastehen.
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Wie stehst du eigentlich zum Thema Helene Fischer? Sie polarisiert ja offenbar sehr - unabhängig von den jüngsten Ereignissen beim Fußball. Viele unterstellen denen, die sie nicht leiden können (das Wort "Hass" ist mir etwas zu stark in dem Zusammenhang), dass sie auf ihren Erfolg bloß neidisch wären. Ich finde, dass sie als Schlagersängerin in Ordnung ist, jedoch überbewertet. Eine tolle Bühnenshow kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass ihre Lieder so austauschbar gleich klingen wie sämtliches Schlagergedudel - was für dieses Genre nicht direkt schlecht sein muss, nur eben nicht in Relation zu ihren übermäßigen Erfolg steht.
Sie bedient halt einen Markt, der vermutlich auch nicht sonderlich offen gegenüber Experimenten ist. Und das macht sie offenbar sehr gut.
Ich bin kein Fan ihrer Musik, aber ich hab nichts gegen sie und respektiere sie schon sehr dafür, dass sie sich offenbar richtig reinhängt und auch ordentlich schwitzt auf der Bühne. Und was ich sonst so mitkriege von ihr, lässt sie jetzt auch menschlich nicht unsympathisch wirken.
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Bzgl deines Helene Fischer Tweets: Ich habe gepfiffen, weil sie einfach nur scheiße war. Wären die Ärzte oder die Hosen dort gewesen, hätte ich sie gefeiert.
Für spätere Leser: Ich hatte am 29. Mai folgende Sache getweetet.
I.d. Halbzeit des DFB-Pokalfinales haben Fans Helene Fischer ausgepfiffen, um gg. die "Kommerzialisierung des Fußballs" zu protestieren.
Gegeneinander gespielt haben zwei Aktiengesellschaften.
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#43592
Hast du es dir bis zum Schluss angesehen?
Natürlich nicht. 63d4808b.gif
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Würdest du heutzutage noch empfehlen, ein Twitter- oder Facebook-Profil komplett auf privat zu schalten oder findest du die einstigen Empfehlungen, sich online möglichst einzuigeln, überholt?
Die sind schon lange überholt. Es gab ja früher immer diese Bedenken, was wäre, wenn ein zukünftiger Chef irgendwelche Saufbilder bei Facebook findet blablubb, und das war in meinen Augen schon immer etwas paranoid. Jeder weiß, wie man in jungen Jahren so ist, gerade in der Freizeit, das wird einem nicht negativ ausgelegt. (Vll. ist das heute sogar eher umgekehrt, wenn man als besonders geheimniskrämerisch rüberkommt.)
Warum man sich ein Twitter-Profil zulegt, das dann aber auf privat schaltet, hab ich eh noch nie verstanden. Twitter ist dafür da, sich selbst darzustellen. Das ist ungefähr so, als würde man sich aufbrezeln und sich dann allein im Badezimmer einschließen.
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#43587
Weil der Typ dem amerikanischen Trend folgt und halt alles was ihm nicht in die Meinung passt als Unterdrückung abtut. Patriarchat, Feminismus, psychische Krankheiten, Non-Binary-Trend etc sind halt seine Themen.
Meine beste Freundin hat ihn mal zufällig gesehen, da sie in der gleichen Stadt wohnt. Fanbase sind wohl hauptsächlich junge Damen. Frage beantwortet?
MfG TrashTalker_sXe
kratz.gif Wollen wirklich so viele Frauen das? Was ist kaputt bei denen? angsthasi.gif
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#43589
Naja, aber es gibt kulturelle Grenzen innerhalb der Nation und es gibt Nationalgrenzen, die nicht mit kulturellen Grenzen übereinstimmen. Ein Sorbe ist sprachlich den Polen deutlich näher als den umliegenden Sachsen, ein Ostfriese versteht sich vermutlich besser mit einem Westfriesen als mit einem Schwaben und der ein bayrischer Älpler fährt vielleicht schon aus rein praktischen Gründen regelmäßig nach Österreich...

Das größere Problem, dass ich bei dieser ganzen Leitkulturdebatte aber sehe, ist die Vermischung von Wunsch und Wirklichkeit. "Hilfbereitschaft", "Pünktlichkeit", "Gleichberechtigung der Geschlechter" sind alles Werte, die zwar medial hochgehalten werden, aber auch von vielen Deutschen nicht verinnerlicht sind.
Wenn man dagegen die "kulturellen Errungenschaften" nimmt, die angeblich verbinden, dann fallen darunter halt einerseits Mozart (Österreicher), Schiller und Goethe, aber halt auch Rammstein und Helene Fischer.
Ist es wirklich so schlimm, wenn ein Einwanderer damit nichts anfangen kann?
Also im Vergleich zum arabischen Raum ist "Gleichberechtigung der Geschlechter" bei uns um Längen ausgeprägter im Denken, und wer sagt, dass Deutsche auch nicht pünktlich wären, der wandere gerne mal ans Mittelmeer aus und stelle fest, dass die viel bejammerte Unpünktlichkeit deutscher Handwerker im Vergleich noch ultrapünktlich ist.
Es geht aber um viel einschneidendere Sachen. Keine Sau verlangt, dass Einwanderer irgendwann gerne Schwarzbrot und Eisbein mit Sauerkraut essen sollen und Mario Barth lustig finden müssen. Es geht um viel grundlegendere Sachen.
Beispiel 1: In der deutschen Kultur herrscht ein großer Respekt gegenüber des Gewaltmonopols des Staates. In anderen Staaten mit schwacher Zentralgewalt oder in denen man als Angehöriger einer diskriminierten Minderheit daran interessiert ist, diesen eher aus den eigenen Angelegenheiten herauszuhalten, ist es üblich, sich auf Familie, Clans und Stämme zu berufen, die entweder parallel mit dem Staat oder in Konkurrenz oder anstelle einer Staatsgewalt die öffentliche Ordnung in einem Gebiet innehat. Dieses Zugehörigkeitsgefühl zu einem Clan und die Erwartung daran, dass dieser seine Angelegenheiten selbst ohne Einmischung des Staates und seiner Organe regelt oder eben gar das Eingreifen einer Staatsgewalt verhindert oder behindert, das ist eine kulturelle Prägung, die viele Neuankömmlinge gerade aus muslimischen Staaten kennen. Das ist aber komplett inkompatibel zu unserer Gesellschaft. Wenn das nicht abgelegt wird, führt das eben dazu, dass (wie z.B. öfter in Berlin) Polizisten, Mitarbeiter des Ordnungsamts oder Rettungskräfte von 80 Leuten eingekesselt werden und gesagt kriegen: "Verpisst euch, das ist unsere Straße!" Oder eben, dass Steuerprüfer oder Gerichtsvollzieher Gebäude nicht mehr betreten, weil ihnen Prügel von Clanmitgliedern angedroht wird. Es ist kein Zufall, dass die organisierte Kriminalität zum größten Teil in den Händen ausländischer Großfamilien liegt. In Berlin sind es größtenteils arabische Clans.
Beispiel 2: Deutsche glauben stark an die Leistungsgesellschaft. Auch das ist in anderen Kulturen anders. Ich hatte das bereits mal erwähnt, aber muslimischen Jungen wird gerne vermittelt, dass sie kleine Prinzen sind und die Welt ihnen was schuldet. Was man bekommt, bekommt man von Allah, wenn man ein guter Moslem ist, nicht von anderen. Zugleich wird gerne auch noch vermittelt, dass Frauen weniger wert sind und man ihnen keine Einmischung in eigene Angelegenheiten überlassen soll (erst recht keinen ungläubigen Frauen), was insgesamt dazu führt, dass die Jungs in der Schule nicht aufpassen und versagen. Berlin ist bekanntermaßen unten im Bundesländervergleich, was die Bildungsqualität angeht. Die Stadt läge aber im Mittelfeld, wenn man die türkischen und arabischen männlichen Jugendlichen herausrechnen würde. Die sind es, die Probleme machen, überdurchschnittlich oft die Schule schmeißen oder einfach versagen, weil sie z.B. zu oft schwänzen. Und das ist nicht die Schuld der Schulen, sondern einfach kulturelle Prägung, die inkompatibel mit unseren Werten ist. Und das schlägt sich wiederum darin nieder, dass viele, die in der Schule versagen, später unser soziales Netz belasten oder kriminell werden.
Beispiel 3: Ich hatte es schon mal erwähnt, dass wir in Deutschland (und in Europa generell) an Kants kategorischen Imperativ glauben, volkstümlich ausgedrückt mit "Was du nicht willst, das man dir tu, das füg auch keinem anderen zu." In anderen Ländern ist das anders, da herrscht ein viel größer Egoismus, da wird darauf vertraut, dass man sich erst mal so viel herausnimmt, wie es nur geht, und darauf wartet, bis einem energisch eine Grenze gesetzt wird. Auch das ist inkompatibel miteinander. Wenn hier ein Fremder anfängt, sich Freiheiten herauszunehmen, die andere äußerst negativ beeinträchtigen, so geht man hierzulande dummerweise erst einmal davon aus, dass auch der andere sich an den kategorischen Imperativ halten würde, aber einfach nicht weiß, dass er anderen mit seinem Verhalten schadet. Und deswegen gibt es erst einmal eine sanfte Ermahnung, die aber vom Gegenüber gar nicht ernst genommen wird, weil ihm nicht deutlich gezeigt wird: "Bis hierher und nicht weiter." Einige Flüchtlinge erzählen von kriminellen Asylbewerbern aus ihren Unterkünften, die der Meinung sind, sie hätten ja eigentlich nichts falsch gemacht, weil sie bei ihrer Verhaftung nicht mal von der Polizei verprügelt wurden und dann vor Gericht auch keine Gefängnisstrafe bekommen haben. Dazu kommt eine weitere kulturelle Prägung, die ich ebenfalls schon mal erwähnt habe: Bei uns wirkt jemand eher würdevoll, wenn er sich wenig anmerken lässt. In anderen Kulturen gilt man erst dann als männlich, wenn man offen seine (insbesondere wütenden) Emotionen zeigt, gerne auch übertreibt und besonders stark Dominanz signalisiert. Mit den Methoden, die wir mittlerweile als zielführend ansehen - ruhig zureden, argumentieren, deeskalieren - wirken wir auf diese Leute einfach nur schwach und nicht ihres Respekts würdig, weil wir offenbar nicht mal leidenschaftlich unsere Werte verteidigen. Auch das ist ein Konflikt, der durch unterschiedliche kulturelle Prägungen zustande kommt.
Das sind nicht einfach Befürchtungen, die aus der Luft gegriffen sind. Befürchtungen dieser Art gab es in den 50er Jahren, als der BRD das Gastarbeiterabkommen mit der Türkei von den Türken und den Amerikanern aufgedrängt wurde. Inzwischen sind daraus aber schmerzliche Erfahrungen geworden, die wir in den letzten Jahrzehnten gemacht haben, nicht nur mit einem Teil der türkischen Einwanderer, sondern auch mit libanesischen Bürgerkriegsflüchtlingen, Kosovo-Albanern usw. Und wir wissen jetzt einfach aus der Erfahrung, dass es ein schwerer Fehler war, von den Einwanderern keine Anpassung an die hiesige Kultur zu verlangen.

Es gibt drei Faktoren, mit denen eine Gesellschaft soziale Kontrolle ausübt und dafür sorgt, dass keiner so weit aus der Reihe tanzt, dass die Gesellschaft auseinanderbricht und nicht mehr gemeinsam funktionieren und miteinander arbeiten und leben kann. Das sind a) Gesetze, b) Sitten und Gebräche und c) ein Moralkodex, der in wesentlichen Punkten von allen geteilt wird. Wer sich nicht daran hält, verliert gesellschaftliches Kapital und beschränkt somit sein eigenes Fortkommen. Das wird aber außer Kraft gesetzt, wenn es eine weitere, eine Parallelgesellschaft gibt, und eine Person einfach darauf scheißen kann, ob es ein gesellschaftliches Kapital in der Mehrheitsgesellschaft gibt, solange ihn die Parallelgesellschaft von den negativen Folgen abschirmen kann.

Bei Integration nur darauf zu drängen, dass die Gesetze befolgt werden, ist daher total unzureichend, weil gewisse gesellschaftliche Normen des Zusammenlebens nicht durch Gesetze geregelt sind (und auch nicht geregelt werden sollten) und daher nicht gerichtlich durchsetzbar sind. Es gibt kein Gesetz, welches Schüler verpflichtet, auf ihre Lehrerin zu hören. Aber es wäre besser, wenn sie es tun würden.

Warum brauchen wir eine einheitliche Gesellschaft ohne Parallelgesellschaften? Weil Solidarität nicht in zersplitterten Gesellschaften funktioniert. Und auch das sonstige Zusammenleben wird auf eine harte Probe gestellt. Nehmen wir das eine Beispiel oben: Wie soll man einem Unternehmer auf Dauer begreiflich machen, dass er sich an die Regeln halten soll, während seine Konkurrenz dank des Schutzes der Parallelgesellschaft vor Steuerprüfung und Ordnungsamt freier zum eigenen Vorteil agieren kann? Wie kann man einem Bürger hier klarmachen, dass er gefälligst einen Strafzettel für falsches Parken zu zahlen hat, während sich Politessen in gewisse Straßen gar nicht reinwagen und da die Autos unbehelligt im Halteverbot parken? Derartige Gerechtigkeitslücken sind ein schwerer sozialer Sprengstoff, und auch das belastet eine mögliche Solidarität, insbesondere wenn die Benachteiligung die einheimische Mehrheitsgesellschaft trifft und der Eindruck entsteht, dass Neuankömmlinge privilegiert werden.
Gerade das Bestehen darauf, dass gewisse inkompatible Eigenheiten der heimischen Kultur abgelegt werden, wenn man zu uns kommt, ist somit auch ein wichtiger Schritt hin zu weniger Fremdenfeindlichkeit und mehr Solidarität.
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#43591

Ich wollte damit aufzeigen, wie "illegal" die Bürgerämter arbeiten. Verstößt ja immerhin gegen das Datenschutzgesetz.
Nun ja, wo kein Kläger... ^^
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#43589 Ich bin nicht der Meinung, dass das zwangsläufig rassistisch ist. Kultur ist letztendlich etwas Individuelles - du kannst eine Schweizer Kultur ausmachen, wenn du willst, nur werde ich mich nie damit identifizieren (wollen), obwohl ich hier geboren und aufgewachsen bin, denn das was man allgemein als Schweizer Kultur bezeichnet, geht mir gehörig auf den Sack.
Selbstbestimmungsrecht ist hier auch ein bisschen ein Witz. Erstens kann man das gar nicht festlegen, da jeder Mensch dazu erst mal seine Zugehörigkeit zu einem Volk festlegen müsste, zweitens stellt sich dann die Frage, wie man das praktisch umsetzen wollte (In Irland zum Beispiel sehen katholische und protestantische Gebiete völlig anders aus, je nach dem, auf welcher Ebene man misst - eigentlich mehrheitlich protestantische Counties haben da an der Grenze oft stark katholische Gebiete, die dann auf der "falschen" Seite stehen) und drittens kannst du mal die Katalanen, Basken oder Kurden fragen, wie viel von diesem Selbstbestimmungsrecht in Realität vorhanden ist.
Nationale Kulturen existieren höchstens, WEIL sie in einem Staat vereint wurden. So wäre es vor der frz. Revolution lächerlich gewesen, von einer französischen Kultur zu sprechen. Aber heute kann man das wohl durchaus, weil die Franzosen - gerade auch oft mit Druck von oben - eine Kultur geformt haben. Ist der Bayer denn immer noch näher am Norddeutschen, wenn der Vergleichswert der Österreicher ist, oder für den Norddeutschen der Niederländer oder Däne? Dasselbe gilt für China - was wir als chinesische Kultur sehen, ist die Kultur eines bestimmten Teils von China. In der Inneren Mongolei, Tibet oder Xinjiang sieht das anders aus. In Peking sieht es anders aus als in Shanghai.
Nationen sind politische Einheiten; Kulturen sind, naja, kulturelle Einheiten. Gibt ja auch genügend Nationen, die sich nicht über eine Kultur zu definieren versuchen, das ist vor allem ein Zeichen des deutschen Nationalismus.
Als Schweizer kann ich dir sagen, dass wir uns vielleicht als "Teil des deutschen Kulturraums" einordnen können, oder zumindest Teil des deutschen Sprachraums, aber deshalb keineswegs der Meinung wären, wir seien Deutsche. Es existieren gemeinsame kulturelle Werte in Deutschland (wobei ich mir nicht sicher wäre, ob diese auch spezifisch deutsch sind), aber daher gibt es noch keine einzelne deutsche Kultur.
Das ist aber egal, ob du dich damit identifizierst oder nicht, jeder ist durch seine Erziehung und das Aufwachsen in einer Kultur geprägt, das kann sich keiner aussuchen. Und da du nun mal in der Schweiz geboren bist, ist das definitionsgemäß Schweizer Kultur. Und wenn ich mir anschaue, dass selbst Schweizer, die nach Deutschland auswandern, dann auf Youtube Videos machen, was im Wesen der Deutschen doch anders ist als daheim, wird's wohl definitiv Unterschiede geben. Es ist aber definitiv eine Kultur da, die als Klammer existiert, und natürlich beeinflussen nationale Grenzen auch die Ausbreitung bzw. Nichtausbreitung einer Kultur. (Hab ich in der letzten Antwort ja schon erklärt.) Und deswegen ist auch das mit der Selbstbestimmung so wichtig: Wenn man behauptet, es wäre gar keine Kultur da, dann heißt das quasi: "Da kann eine fremde Kultur ja nicht stören." Und das finde ich extrem gefährlich.

Dieses ganze Auseinanderklamüsern, wie nahe jetzt der Bayer mit dem Österreicher oder dem Norddeutschen in der Kultur steht oder Ostchina und Westchina, das ist doch auch eine komplett überflüssige Diskussion, denn die Anpassung an die hier herrschende Kultur soll doch das Problem adressieren, dass Leute aus anderen Kulturen mit inkompatiblen Ansichten, Bräuchen und Werten hierherkommen und deswegen das gesellschaftliche Zusammenleben strapaziert wird. Da diese Inkompatibilitäten eher weniger zwischen Franzosen und Deutschen vorkommen oder Polen und Deutschen oder eben Schweizern und Deutschen, ist das eine komplett irrelevante Frage, wie genau man die Kulturen zwischen Nachbarländern abgrenzen kann. (Ich erläutere diese Inkompatibilitäten noch in einer späteren Antwort.) Ironischerweise werden auch z.B. Japaner weniger Schwierigkeiten haben, obwohl sie aus einer sehr anderen Kultur kommen, aber die ist in den fraglichen Kernbereichen, die tatsächlich gesellschaftlichen Sprengstoff bieten könnten, unserer deutlich ähnlicher als z.B. die in der ländlichen Türkei oder die Kulturen des arabischen Raums. Es geht ja bei der Forderung um Anpassung nicht um dumpfen Chauvinismus, sondern um das Verhindern von Fehlentwicklungen, die dem Gesellschaftsgefüge im Ganzen schaden.
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#43588
Jetzt wo du es sagst. Oh Gott all diese politisch Korrekten im Netz haben meine Wahrnehmung, was ernst ist und was nicht, fast völlig ruiniert wie es aussieht.
Ist ja auch echt schwer zu unterscheiden mittlerweile. X_x
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#43587
Soso, du guckst dir also auch lange Videos bis zum Schluss an. Was hälst du von dem Video:
https://m.youtube.com/watch?v=wbWOVfY-rxU

Bitte bis zu Ende gucken :p
schuettel.gif
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#43579
Der Staat darf gar nicht an die 'GEZ', die es ja gar nicht mehr gibt petzen. Man verschweigt einen beim Umzug, also der Ummeldung nämlich das Datenschutzblatt. Ist mir bei meiner letzten Ummeldung aufgefallen. Da steht nämlich auf dem ersten Blatt, wie viele Seiten das sind. Und die Datenschutzseite fehlt immer. Die waren auch nicht sehr begeistert, das ich das haben wollte, weil das gar nicht ausgedruckt wird. Also vom vornherein schon manipuliert. Hat ne halbe Stunde gedauert, bis die das gefunden haben. War mir die Zeit Wert auch wenn ich glaube, das die das danach einfach weggeschmissen haben.
Was nützt das dann? Ich meine, ich hab das Formular anschließend noch nie mit nach Hause nehmen dürfen, und ob ich da ein Datenschutzblatt dabei hatte oder nicht, war dann ja auch egal. kratz.gif
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Du überschätzt "Den Staat" glaub ich ein bisschen. Die meisten Deutschen Behörden sind noch zu fast 100% Totbaum geführt. Da wandert nichts von einer Hand in die Andere ohne dass Formulare ausgefüllt, Anträge angenommen und Fristen eingehalten werden mussten. Dass hierzulande Tausende Ausländer Sozialleistungen aus mehreren Städten und Kommunen gleichzeitig beziehen ist absolut kein Zufall und repräsentiert auf beeindruckende Art und Weise den Zustand sehr vieler Behörden.
Ich überschätze den Staat überhaupt nicht. Dass das alles auf Formularen, Fristen, Anträgen etc. basiert, entkräftet doch nicht den grundlegenden Gedanken, dass sie es können. Ob sie es machen, ist doch ne ganz andere Frage.
Ich weiß aber auf jeden Fall, dass gewisse Daten automatisch weitergegeben werden - sonst wäre ich ja jetzt nicht IHK-Mitglied.
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#43585 Warum sollten die Sätze - unabhängig von der genannten Nationalität - rassistisch sein? Dass eine Nation keiner kulturellen Grenze folgt, ist grundsätzlich mal ein zu beobachtender Fakt. Innerhalb eines Nationalstaats haben sich durchaus kulturelle Eigenheiten gebildet, aber inwiefern man eine spezifische Kultur eines Landes herausbilden will, ist mir schleierhaft. Kultur ist üblicherweise sehr viel feingliedriger als ein Nationalstaat, gerade bei so grossen Gebilden wie Deutschland.
Es ist rassistisch, einem Volk die eigene Kultur abzusprechen und seine Identität zu verleugnen, zumal man damit ja die verbindende Klammer negiert und ihnen, wenn man das weiter denkt, ihr Selbstbestimmungsrecht infrage stellt. Schließlich können sie ja keine Selbstbestimmung haben, wenn dieses Selbst gar nicht existiert.
Eine Nation hat nun mal dann doch eine gewisse Rückkopplung, was die kulturelle Identität angeht, schon aufgrund der größeren Mobilität der Bevölkerung innerhalb eines Landes und der zumeist verbindenden Sprache, die einen Austausch von Ideen, Gebräuchen und Traditionen erlaubt. Natürlich unterscheiden sich Norddeutsche kulturell auch etwas von den Bayern, aber man wird trotzdem feststellen, dass sie beide kulturell deutlich mehr miteinander verbindet als mit Spanien, welches in sich ja auch nicht homogen ist (gerade mit den Katalanen und den Basken), aber dennoch insgesamt eine distinkte Kultur hervorgebracht hat, die man in der Welt auch als "spanisch" erkennt. Gleiches mit der chinesischen Kultur, obwohl China ein Vielvölkerstaat ist.
Natürlich kann man Kultur immer weiter zerfasern, bis man irgendwann bei Familientraditionen angelangt ist. Auf der anderen Seite kann man es immer weiter fassen und z.B. eine europäische Kultur sehen. Aber das sind halt Hierarchien, und die Ebene, die ungefähr den Nationen entspricht, kann man nicht einfach für nicht existent erklären, ohne berechtigterweise Protest von denen zu erwarten, denen diese Ebene wichtig ist. Es ist klar, dass es in einigen Fällen über Grenzen hinausgeht: Jeder weiß, dass Österreich und große Teile der Schweiz zum deutschen Kulturraum gehören, aber um das in der Grenzziehung zu korrigieren, ist schon ein sehr starker Führer nötig. biggrin.gif
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#43586
Virtue Signalling much?
Das Schlimmste sind solche Gutmenschen wie du, die mit ihrer trendigen Weltanschauung die ganze Welt ruinieren (was den nahen Osten miteinschliesst).
Stimmst du da zu, Klopfer?
Die Frage dürfte ironisch gemeint gewesen sein.
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Kennst du das "Lösch dich!"-Format von Dorian und Imp schon? Hier mal direkt ein Link:
https://www.youtube.com/watch?v=B6wV9Oj1RpY
Wie findest du es? Gut gemacht, unterhaltsam? Kanntest du Andre Teilzeit bereits?
Kannte ich bisher nicht, aber ich fand's gut gemacht, auch wenn ich am Anfang wegen der Laufzeit etwas schlucken musste. ^^
Andre Teilzeit sagte mir auch gar nichts. Scheint ja so was wie der deutsche Steve Shives zu sein, nur in schwul. Aber warum hat der Idiot so viele Twitter-Follower? huh.gif
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Das schlimmste an solchen Anschlägen ist es ja, dass es viele zum Anlass nehmen, islamophob zu sein. Stimmst du da zu? kratz.gif
Nee, das Schlimmste sind die toten Kinder und Jugendlichen.
Am nervigsten hingegen sind diejenigen, deren erster Reflex ist, die Religion zu verteidigen, die in den letzten Jahrzehnten weit über 90% der religiös motiverten Terroranschläge inspiriert hat, und gleich mal gegen alle Kritik zu immunisieren.
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Was hältst du von der Behauptung der Integrationsministerin Özoguz von vor ein paar Tagen, dass eine "spezifisch deutsche Kultur, jenseits der Sprache, schlicht nicht identifizierbar" sei?
"Eine spezifisch polnische Kultur, jenseits der Sprache, ist schlicht nicht identifizierbar."
"Eine spezifisch türkische Kultur, jenseits der Sprache, ist schlicht nicht identifizierbar."
"Eine spezifisch namibische Kultur ist schlicht nicht identifizierbar."

Wow, wenn man "deutsch" ersetzt, klingen die resultierenden Sätze ganz schön rassistisch. biggrin.gif Das sollte schon einen Hinweis darauf geben, wie beknackt der Satz auch ist, wenn man ihn über deutsche Kultur ablässt. Die Frau ist so eine geistige Fehlzündung, aber das kennen wir ja auch schon von Sawsan "Scharia ist voll super" Chebli, dass man da trotz akuter Unfähigkeit durchgeschleift wird wegen Diversität.

#43575 bezog sich übrigens auch auf das Zitat.
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Was hältst Du eigentlich vom Kreuz auf der Kuppel des Berliner Stadtschlosses?
Wenn man das Schloss schon originalgetreu aufbauen will (was ich befürworte; ich mag auch nicht die "moderne Fassade" auf der einen Seite), dann kann man meinetwegen auch wieder ein Kreuz auf die Kuppel setzen. Alternativ könnte ich mir auch einen preußischen Adler vorstellen, aber da würden die Linken und die Grünen auch meckern. Ganz ohne was auf der Kuppel wäre aber auch doof, dann fehlt was.
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Hast du Urlaubspläne für heuer?
Leider nicht. sad.gif
Ich hab in den ersten vier Monaten des Jahres so wenig eingenommen, dass ich da in meine Ersparnisse reingehen musste. Jetzt geht's zwar wieder langsam bergauf, aber ich fühl mich nicht wohl bei dem Gedanken, einen Urlaub zu planen, wenn ich meinen Notgroschen nicht wieder aufgefüllt hab, zumal ich - wenn ich schon Urlaub mache - den gerne dort machen würde, wo es anders ist als hier und ich auch andere Eindrücke krieg. Da fallen dann die meisten Urlaubsziele in der Nähe weg.
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Was hältst du von der Sendung "Die Höhe der Löwen" auf VOX und den Artikeln dieser Sendung, die auf Channel21 verkauft werden?
Ich finde die Sendung an sich ganz amüsant und man kriegt einen netten Einblick darin, wie Unternehmer denken, was in einigen Dingen recht rational, in anderen Dingen aber auch manchmal sehr irrational ist. Ich hab mir auch einige Folgen der britischen Version "Dragon's Den" und der amerikanischen Version "Shark Tank" angeguckt.
Was die Produkte angeht, die es dann tatsächlich schaffen, bin ich aber regelmäßig enttäuscht. Das ist wirklich oft nur so Geraffel für den Teleshop oder Kramläden wie T€Di.
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yay, bald wieder Studiengebühren in NRW!
Deine Meinung zu dem Thema?
Studiengebühren sind Stuss. Die Investition in gut ausgebildete Menschen sollte eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe sein, zumal Studiengebühren ja oft nicht mal den Hochschulen selbst zugutekommen.
Vielleicht sollte man bei den Hochschulen besser mal schauen, welche Studiengänge (Gender Studies *hust*) man abschaffen könnte, um Geld zu sparen.
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Fragst du dich manchmal was passiert wäre, wenn die Seite nie so abgehoben hätte?
Ich denk häufiger drüber nach. Ich glaube, ich wäre sehr viel unglücklicher, weil ich irgendwann vermutlich aufgehört hätte, Dinge zu schreiben, wenn sie doch keiner liest. Kann natürlich auch sein, dass ich dann wohlhabender wäre, weil ich dann einen normalen Beruf ergriffen hätte, anstatt mich komplett selbstständig zu machen. 154218d4.gif
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Was hältst du davon, insbesondere dem Punkt in Bezug auf die Passbilder?
http://m.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/elektronischer-personalausweis-eid-bundestag-erlaubt-zugriff-auf-ausweis-fotos-a-1148394.html

Mir ist das irgendwie unwohl, wenn jetzt alle möglichen Behörden Zugriff auf mein Passbild (und andere Daten?) bekommen.
Vielleicht liegt das daran, dass ich die ersten Jahre in der DDR aufgewachsen bin, aber ich find eher den Gedanken irritierend, dass die Bevölkerung tatsächlich erwartet, dass die Behörden komplett getrennt voneinander sind. kratz.gif Für mich ist das erst mal "der Staat", und wenn "der Staat" mein Passbild kriegt, weil ich das für meinen Ausweis einreichen musste, dann geh ich automatisch davon aus, dass "der Staat" mein Passbild hat und bei Bedarf drauf zugreifen wird.
Schließlich petzt "der Staat" meine Adresse auch an die GEZ, wenn ich meinen Wohnsitz "beim Staat" (bzw. Bürgeramt) angemeldet hab, und wenn ich beim Ordnungsamt (also "beim Staat") ein Gewerbe anmelde, petzt "der Staat" das nicht nur an die örtliche IHK, sondern auch ans Finanzamt ("den Staat"), damit der mir wegen Gewerbesteuer auf die Nüsse gehen kann. Und wenn jemand bei der Kfz-Zulassungsstelle ("beim Staat") ein Auto anmeldet, kann die Polizei ("der Staat") über eine einfache Anfrage über das Nummernschild "beim Staat" herausfinden, wer der Halter des Fahrzeugs ist. Und die Polizei ("der Staat") kann ebenfalls auf die bei den Einwohnermeldeämtern registrierten Adressen zugreifen. Warum soll mir dann jetzt auf einmal unwohl sein, wenn irgendein weiteres Datum von irgendeiner weiteren Behörde abgerufen werden kann? Same shit, bigger pile.
Kurz gesagt: Mich erstaunt eher, dass die Sicherheitsbehörden das vorher nicht durften.
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https://9gag.com/gag/arbEjZ0

So kann man die EU als Ganzes ärgern und die deutschen im speziellen.
Die Deutschen UND die Briten, denk ich mal. biggrin.gif
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https://www.derwesten.de/staedte/muelheim/peinliche-panne-spd-wirbt-in-nrw-mit-rechtschreibfehler-fuer-mehr-bildung-id210484947.html

Bwahahahahahhahahahhahahahhaha, das sagt doch eigentlich alles darüber aus, wie kompetent die SPD bzgl. Bildung ist, oder?
Ist auf jeden Fall extrem peinlich, aber soweit ich mitbekommen hab, war die Bildungspolitik in NRW ja wirklich eine mittlere Katastrophe. Ich weiß nur nicht, ob das nun an den Sozis oder an den Grünen lag. 154218d4.gif
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Was hältst du hiervon?
Versteh ich total.
(Das hatte ich übrigens dort schon gepostet, bevor du die Frage hier gestellt hast. wink.gif )
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