Frag den Hasen

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Hier beantworte ich Fragen, die mir die Besucher gestellt haben, die aber nicht häufig genug sind, um im FAQ aufzutauchen. Insgesamt wurden bisher 41544 Fragen gestellt, davon sind 6 Fragen noch unbeantwortet.
Wichtig: Es gibt keine Belohnungen für die zigtausendste Frage oder sonst irgendein Jubiläum, Fragen wie "Wie geht's?" werden nicht beantwortet, und die Fragen-IDs unterscheiden sich von der Zahl der gestellten Fragen, weil die Nummern gelöschter Fragen nicht neu vergeben werden. Und welche Musik ich höre, kann man mit der Suchfunktion rechts herausfinden (oder geht direkt zu Frage 127).


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#39161
Jetzt gibt es sogar einen Homöopathie-Studiengang. Bekloppt, oder?
Ja, das ist behämmert.
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Fndest du den "Thigh Gap" schön? Oder anders gefragt: Findet du, dass Frauen, die ihn haben, schönere Beine haben als Frauen ohne?
Ich kann nicht behaupten, dass ich da viel Wert drauf legen würde... Vermutlich hat es fürs Modeln durchaus Vorteile, so einen Thigh Gap zu haben, weil es die Beine schmaler und länger wirken lässt, aber ansonsten hab ich darauf nie geachtet.
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Wie fühlst Du dich nach deiner Beförderung zum Agrarminister? Werden demnächst Hasen als Zutaten für Speisen verboten? zunge.gif
Es ist skandalös, dass das noch nicht passiert ist! fluch.gif
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Auf dem Foto siehst du äußerst seltsam aus... Bist du Krank?
Das war schlimm, da hatte ich einen akuten Fall von CSU.
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Gerade laufen ja Spekulationen, wer ins Bundeskabinett nachrückt und da fällt auch der Name Christian Schmidt. Was sagst du dazu? (abgesehen davon dass du über ihn schonmal gesagt hast "das ist ein alter bayer")
Es ist echt merkwürdig, seinen Namen in den Nachrichten zu hören...
Wenigstens ist es bei dem Posten (sowie dem, den er dann wirklich besetzt hat) echt unwahrscheinlich, dass man häufiger von dem Herrn hören wird. biggrin.gif
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Ich dachte immer, du willst Weltherrscher werden, und jetzt überlegst du, dich mit dem Entwicklungshilfeministerium abspeisen zu lassen?
Erst die Entwicklungshilfe, dann die ganze Welt! O_o
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Weshalb gilt im Turnierreiten die Geschlechtertrennung für die Reiter anstatt für die Pferde?
Weil der Geschlechtsdimorphismus (also der körperliche Unterschied zwischen den Geschlechtern) bei den Reitern stärker ausgeprägt ist als bei Pferden, denk ich mal. unsure.gif
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Kommt zwar aus dem Übersetzten, sollte aber dennoch von dir genehmigt werden müssen, da es ja genau deine Übersetzung ist, oder? (Vor allem Kjell... ^^)
Im Prinzip ja. :/ Aber es ist den Aufwand auch nicht wert, wenn ich da jetzt ne offizielle Beschwerde loslassen würde.
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Alles Gute, Klopferlein :3
Danke!!! (Ich lass das hier mal stellvertretend stehen für all die Glückwünsche, die ich bekam. ^^ Vielen Dank euch allen!)
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Alles Gute zum Geburtstag! smile.gif

Als Geschenk gibt es natürlich eine Frage, die mir gerade einfällt, wo im Disney Channel Ducktales läuft:

Hast du auch das instinktive Bedürfnis, jedes mal, wenn einer ''Duckltales'' sagt, es mit einem ''Wohoo!'' zu ergänzen? So geht es mir irgendwie. xD
Natürlich! biggrin.gif (Und danke!)
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Bild
Ist das oben rechts ein entfernter Verwandter des Totenklopfers ?

Außerdem: kuh.gif ?
Muss aus derselben Gegend kommen. O_o
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Du kennst dich doch sicher ein wenig mit Steam aus, oder?
Ich frage mich, rein interessehalber, ob Steam die technische Möglichkeit hat, zu erkennen, ob man gecrackte Steam-Spiele auf seinem Rechner hat...
Keine Ahnung, ich hatte nie ein gecracktes Steam-Spiel.
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wie schaffst du es dir für die Durchblick Kategorie solch ironische / witzige antworten auszudenken ?
Sind meistens spontane Gedanken, die ich beim ersten Lesen habe. kratz.gif
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#40825
Hier muss ich dir teilweise widersprechen Klopfer.

Mit diesem "Du musst von allem etwas können" vergeudet man in meinen Augen viel Talent. Dabei meine ich nicht die Grundkenntnisse, Mathematikkenntnisse zumindest bis zur Prozentrechnung und Deutschkenntnisse zumindest in einem Umfang, dass man einen Satz fehlerfrei in Hinsicht auf Rechtsschreibung und Grammatik zusammenbringt sollte jeder in der Schule lernen.

Aber wieso muss jemand der gut in Naturwissenschaften ist einen 5-seitigen Aufsatz über "Der Besuch der alten Dame" schreiben können und umgekehrt jemand der ein Talent für Sprachen hat Integral- und Differentialrechnung beherschen?

In Bezug auf Vereine/AGs usw.: Hier wird doch nur ein Bruchteil abgedeckt bzw. kostet das außerhalb der Schule viel Geld. In der Schule werden fast nur Sprachen, Sport und Kunst angeboten. Alles in den technischen, mathematischen und naturwissenschaftlichen Bereich bleibt außen vor.

Heutzutage werden Schüler einfach auf Noten hin trainiert. Du hast ohne viel Mühe einen Einser in Mathematik? Ausgezeichnet, da brauchst du nichts lernen um durchzukommen, verwende die Zeit lieber auf "beliebiges Fach" wo du derzeit durchfallen würdest. Am besten noch so, dass man nur für die Prüfung lernt und gleich wieder alles vergisst (Hatte ich in Französisch). In meinem Maturajahr (=Abituhrjahr) bekam ich in einer Rekordwoche mit 9 Prüfungen insgesamt 8 Stunden Schlaf von Sonntag bis Freitag da der Stoff ja noch fertig gemacht und überprüft werden musste...

Man hat von Natur aus eine Veranlagung für gewisse Dinge und andere, die einem schwer fallen. Die Schulen sollten diese Talente erkennen und fördern, eine gewisse Basis in anderen Gebieten muss natürlich trotzdem vermittelt werden.
Der fünfseitige Aufsatz über "Der Besuch der alten Dame" trainiert deine Interpretations- und Argumentationsfähigkeiten und dein Textverständnis. (Und das sage ich als jemand, der es gehasst hat, in Deutsch Interpretationen zu schreiben. Hasse ich immer noch.) Und klar, die meisten Leute werden Integral- und Differentialrechnung später nicht mehr brauchen. Aber es schadet auch nichts, es zu haben - und falls du in deinem späteren Studienfach wider Erwarten doch irgendetwas mit Mathe zu tun haben solltest, ist es besser, du hast schon mal was davon gehört.

"In Bezug auf Vereine/AGs usw.: Hier wird doch nur ein Bruchteil abgedeckt bzw. kostet das außerhalb der Schule viel Geld."
Ja, aber auch in der Schule würde es Geld kosten. Irgendwer würde dafür zahlen müssen, selbst wenn es die Schüler nicht direkt tun. Indirekt würden alle dafür zahlen müssen, und es würde - bei der Vielzahl an verschiedenen zu fördernden Talenten - auch ein Schweinegeld kosten. Ich finde, das Budget sollte dann lieber möglichst vielen Schülern gleichzeitig zugute kommen, indem es z.B. in die Sanierung von Schulgebäuden, Lehrmaterial für den Regelunterricht etc. investiert wird.

"Heutzutage werden Schüler einfach auf Noten hin trainiert." Fällt dir eine bessere Möglichkeit ein, das Leistungsniveau von Schülern einzuschätzen, wenn du ein Gebäude mit 1000 dieser Schüler hast und die alle auf ein Mindestlevel an Kenntnissen und Fähigkeiten bringen sollst, damit sie in der Uni, Ausbildung oder dem sonstigen Leben nicht auf die Schnauze fallen?
Auch wenn es nicht bequem ist: Man darf nicht drauf warten, dass sich ein Fremder mehr um die eigenen Talente kümmert als man selbst.
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Zuerst einmal danke für die guten Bücher habe jetzt alle gelesen und ich fand sie waren wirklich gut. Zu meiner Frage:
Kennst du Peter Hollens?fragehasi.gif
Er ist ein wirklich talentierter Youtube-Künstler und hat eine unglaubliche Stimme.
Wenn nicht, hier mal der Link zu seinem Chanel:
Link
Ein gutes Beispiel wieviel Mühe er sich gibt ist sein Video mit dem Skyrim-Theme. Dort siehst du gut wieviele Aufnahmen er manchmal gleichzeitig laufen lässt.
Ich würde gerne wissen ob es dir gefällt.happy.gif
Wow, der ist echt talentiert. O_o Will mir gar nicht vorstellen, wie viel Planung da drin steckt.
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http://www.taz.de/!132755/ was hälst du denn von dieser ganzen Sache? Ich bin Tierpfleger in einem Tierpark, weswegen ich mehr oder weniger diese ganze Sache für absolut legitim halte, jedoch würde ich deine Meinung dazu gerne hören...
Dass sie die Giraffe an die Löwen verfüttert haben, kann ich nachvollziehen.
Das mit der Tötung selbst finde ich durchaus absurd. Soweit ich mitbekommen habe, hatte ein privater Zoo Interesse, aber hat die Giraffe nicht bekommen, weil er nicht Mitglied in diesem komischen Zuchtprogramm war oder irgendwie so. Da stellt sich mir einfach die Frage: Warum haben sie den Bullen nicht kastriert und dann diesem Privatzoo gegeben?
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Gah, habe heute versehentlich alle meine Spiele gelöscht und nur die Hälfte wiederbekommen... T_T
Kennst du den Wunsch, einfach eine Schnellspeichertaste fürs Leben haben zu wollen?
Immer doch! *_*
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Link

Schon krank was da manchmal in Amiland abgeht oder könnte sowas auch in D passieren ?
Ja, das ist absurd.
In Deutschland ist es meines Wissens so, dass bei einem Unfall die Feuerwehr das Sagen hat und die Polizei der Feuerwehr bei den Rettungsarbeiten assistiert, indem es die Stelle absperrt und sichert. Das heißt, das letzte Wort hat der oberste Feuerwehrmann am Ort, weil er am besten die Gefahrenlage einschätzen kann.
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Zu deinem Tweet bzgl. Olympia-Boykott - was hältst du dann z.B. von dem momentanen Doodle (7.2., ka, wie lang es wohl aktiv bleibt)?

Meiner Meinung nach ist das, gerade in Kombination noch mit dem Zitat, was es ja sonst nicht gibt, und wenn man bedenkt, von wie vielen Menschen Google täglich benutzt wird, doch immerhin ein recht deutliches Signal. Ok, es ist nicht anti-Russland o.ä., aber das könnten sie sich vermutlich auch wieder nicht erlauben, oder?
Ich find's okay, drauf hinzuweisen, wenn die Welt eh auf dieses Land und dieses Ereignis schaut. Aber man sollte halt nicht so tun, als würde man dadurch, dass man daheim im Sessel sitzt und irgendwas anderes als Olympia guckt, ein total wichtiges politisches Statement abgeben, welches dazu beiträgt, einen gesellschaftlichen Missstand in einem fremden Land auszuräumen. Zumal das ja nun wirklich etwas scheinheilig wirkt, wenn man wegen der Schwulen in Russland total empört ist, während einem die politisch verfolgten Opfer in China (die oft viel schlimmere Qualen leiden müssen) damals schnuppe waren. Das hat dann auch ein bisschen was von plakativer Anti-Homophobie: "SEHT HER, ICH HAB NICHTS GEGEN SCHWULE! SCHAUT, WIE FORTSCHRITTLICH UND TOLERANT ICH BIN!"

(Getweetet hatte ich damals übrigens:
hab jetzt öfter gelesen, dass leute olympia nicht mal im tv gucken wollen wg. russlands haltung gegenüber homosexuellen. aber ich kann mich nicht erinnern, dass so viele privatleute bei den olympischen spielen in peking sagten, dass sie die nicht gucken werden.
ich glaube jf., dass kein land seine menschenrechtspolitik ändern wird, weil die olympia-einschaltquoten von ard und zdf sinken.
wer sich engagieren will, sollte das richtig tun, mit arbeit und spenden für entspr. organisationen, nicht durch tv-boykott und fb-likes)
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Klopfer, könntest du bei der Anleitung zu den Fragen mal noch den Code für (externe) Linkeinbettung dazuschreiben? Muss das immer googlen... blush.gif
Der ändert sich eh bald und funktioniert dann wie i Foren, mit [url] und so... ^^; Und wenn es dir zu anstrengend ist: Schreib die Adresse einfach so rein, den Rest mach ich dann.
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#40822 Klopfer, hast du dir jemals tiefere Gedanken über die Liebe gemacht? Du bist ohne Zweifel ein intelligenter, vernünftiger Mann, der die Dinge rational betrachtet; außer, wie mir scheint, Liebe und zwischenmenschliche Beziehungen. Im Besonderen dein Bedürfnis danach, geliebt zu werden. (Das trifft natürlich auf die meisten Menschen zu.) Was ist der Grund dafür?

Aus meiner Sicht unterscheidest du dich wenig von einem Christen, der an Himmel, Hölle, Engel und Gott glaubt. Denn er tut es, weil es ihn glücklich macht. Ohne diese Dinge würde ihm etwas fehlen. Es ist wie eine warme Decke, die ihn vor der vermeintlichen Kälte der Wirklichkeit schützt. Ohne einen Schöpfergott, der seine Schöpfung wie ein Vater liebt, sehe das Universum für diesen Menschen trostlos aus.

Genau das gleiche gilt für die Liebe. Der Mangel an Liebe macht die Menschen unglücklich. Ohne die emotionalen Hochs kommen die emotionalen Tiefs. Aber diese beiden Dinge hängen voneinander ab und wachsen proportional zueinander. Und mit dem Mangel kommt das Leiden...

Die Fragen, die sich hier jeder (insbesondere Atheisten!) stellen sollte, lauten: Was fehlt mir, dass ich die Aufmerksamkeit und Liebe eines anderen Menschen benötige und ohne die ich mich niedergeschlagen fühle? Warum fürchte ich mich vor dem Alleinsein? Warum denke ich nicht vernünftig über Emotionen nach? Was ist Liebe?

„Elend ist der Leib, der von einem Leibe abhängt; und
elend ist die Seele, die abhängt von diesen beiden.“

"Love is a crutch that breaks when you lean on it."
Ich glaube, du gehst die Sache zu esoterisch an. Atheist zu sein, heißt ja nicht, dass man keine Gefühle zulässt oder alles kühl und nüchtern betrachten müsste. Es heißt schlicht und einfach nur, dass man keinen Glauben an Gott hat. (Und den kann man ebenso wenig erzwingen wie man die Liebe zu einem Menschen erzwingen kann. wink.gif Nicht jeder ist Atheist, weil er rational und streng wissenschaftlich über Gott nachdachte und seinen Glauben verlor. Ich hatte zum Beispiel nie einen Glauben an Gott, selbst als ich ein kleiner Junge war und den Weihnachtsmann für recht plausibel hielt.)

Ich möchte geliebt werden, weil ich mich vollkommen akzeptiert fühlen will, wie ich bin. Ich möchte geliebt werden, weil ich jemandem wichtig sein will. Ich möchte natürlich auch körperlich begehrt werden. Und ich will jemanden, den ich ohne Reue und ohne Trauer ebenfalls lieben kann. Liebe ist im Endeffekt etwas ganz Egoistisches, weil sie sich (wenn sie erfüllt ist) ganz supertoll anfühlt... und man kann so spaßige Dinge mit seinen unteren Körperregionen machen. biggrin.gif
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Klopfer, was ist deine Meinung hierzu: Link
Da ist eine Reform dieses Gesetzes überfällig (in der DDR tat man das schon in den 60er Jahren), das fordern Juristen ja auch schon seit Jahrzehnten. Kurze Zeit, nachdem dieser BBC-Artikel erschien, meinte Spiegel Online ja auch, dass unser Justizminister Heiko Maas jetzt endlich das Gesetz neu formulieren will, aber sieht ja jetzt irgendwie so aus, als hätte er das vergessen.
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http://bit.ly/MtDAo5

sad.gif
:/ Wäre schöner gewesen, wenn sie rangeschrieben hätten, von welcher Seite die Übersetzung ist. Dann hätte ich auch was davon gehabt.
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#40755
Hey, wollte nun auch mal zu diesen Themen meinen Senf dazu geben biggrin.gif
Zum Thema "Ein Mann ist immer willig" muss ich sagen: Die Bezeichnung "schwul" höre ich seltener als "unmännlich".
Ich bin eh der Meinung, dass die Wörter "männlich" und "weiblich" nur noch im biologischen Sinne benutzt werden sollten. Ich habe einen Penis, ich bin männlich. Sie hat eine Vagina, sie ist weiblich. Alles andere ist doch nur eine Gesellschaftsfrage und grade heute, in einer Zeit, in der Individualität für jeden erlaubt sein sollte (Arschlochtum mal ausgeschlossen), total überflüssig.
Denn was ist schon schlimm daran, wenn ein Mann lieber kuschelt als Sex hat? Das Wort "unmännlich" wird dann als Herabstufung benutzt, wobei es impliziert, dass der andere "weiblich" sei und somit ist es eigentlich eine Herabstufung für Frauen.
Jedenfalls an den Originalposter: Lass dich da mal nicht von anderen verwirren, viele in unserem Alter sind Idioten, die sich von ihrer kleinen Wünschelrute führen lassen.

Zum Thema Montessori-Schulen: Ich weiß ja nicht wie das bei dir war, Klopfer, aber bei mir hab ich eine individuelle Förderung der Interessen sehr vermisst. Nicht nur, aber vor allem bei mir, was daran liegen könnte, dass ich an Musik interessiert bin und Musik für viele nicht mal ein richtiges Schulfach ist. Klar, es gab bei mir einige Arschlöcher, aber das waren die schon vorher und das kam nicht durch die Schule.
MfG
TrashTalker_sXe

PS: Ich mach gleich Pancakes, möchtest du auch welche?
Ich weiß nicht, wie eine individuelle Förderung an der Schule fair und bezahlbar realisiert werden soll? Ich meine, du hattest immerhin Musik als Schulfach. Ich als Computer-Nerd musste ich die ersten acht Schuljahre komplett auf mein privates Engagement zählen. Dann gab es in der 9. und 10. Klasse jeweils ein halbes Jahr Basic-Programmierung im Fach Arbeitslehre, und dann ab der 11. im Leistungskurs Informatik, aber das war eben auch sehr spät. Ist heutzutage sicherlich auch etwas anders, aber man muss sich schon fragen, warum man nun die Musiker oder Programmierer individuell in der Schule fördern soll und andere Interessen (Ausdruckstanz, Bildhauerei, Ikebana, Kamasutra, Automechanik etc.) nicht. Und prompt müsste die Schule dann ein riesiges Arsenal an Fördermöglichkeiten bereitstellen.
In Japan gibt's ja viele AGs, aber ich glaube, die Schulen stellen da im Wesentlichen bloß die Räume bereit, und um die Ausstattung und die Durchführung müssen sich die Schüler nach dem Unterricht selbst kümmern. Da gibt's dann also nicht mal unbedingt einen Lehrer oder so, der inhaltlich die Gruppenmitglieder fördern kann.
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Heyhey o/
Erst einmal: Ich halte dich für einen der am meist unterschätzten Autoren Deutschlands!
Und jetzt wo ich das Geschleime los bin die Frage:
Wieso findet man alle deine Bücher auf iTunes, außer Braindead love. Würde das eigentlich sehr gerne da kaufen. (Ja ich weiß, es gibt auch tausend andere Apps für ebooks, aber ich mag halt meine ebooks alle in einer App :3 )
Beste Grüße!
Wenn du Braindead Love bei mir als Ebook kaufst, kannst du die ePub-Datei per iTunes-Software auf deinen iPod oder iPad laden und dort mit der iBooks-App lesen.
Der Grund, warum es nicht im iTunes-Shop ist: Um das da einzustellen, braucht man eine bestimmte Software, und die läuft nur auf Macs. Und ich hab keinen.
(Ich fürchte auch, Apple würde das Cover nicht akzeptieren...)
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Hallo Klopfer! Ich hoffe es ist ok, dich um Rat zu fragen? Ich glaube, du kannst mir da noch die ehrlichste Antwort geben. ._.

Ich war noch nie verliebt, und vielleicht drei mal verknallt... für sehr kurze Zeit. Dabei lief es immer gleich ab: er ist mir unheimlich sympathisch und imponiert mir sehr, ich bin hin und weg, und bin in einem kuschligen rosa Gedankenwölkchen, bis mir auffällt, dass es absolut unmöglich ist, dass es jemals funktionieren könnte, da ich absolut unattraktiv bin (merke: ohne die geringste Ahnung über sein Befinden zu haben). Und selbst wenn er mich mögen würde: Er würde sich so dafür schämen, dass er es sowieso nie zugeben würde (evtl. wichtiger Zusatz: Ich bin fett, mit allen daraus resultierenden Selbstbewusstseinsproblemen).

Und zack! Jegliche Art von Anziehung ist verflogen. Der Typ hat sich natürlich nicht verändert, aber meine Einstellung ihn gegenüber völlig.
Ich habe genug Probleme mit mir selbst (wie man vielleicht erahnen kann wink.gif ) und ich bin seit einiger Zeit dabei mein dekonstruktives Verhalten mir gegenüber abzulegen. Es geht mir auch gar nicht darum eine Beziehung zu haben, da ich auch überhaupt nicht in der Lage wäre jemanden mein Herz zu öffnen; mich beunruhigt es nur, dass es mir anscheinend möglich ist, durch mein negatives Denken meine Gefühle auszuradieren. Wie gesagt, ich habe keine Erfahrungen mit Liebe, und das was ich hatte waren höchstens Schwärmereien… aber dass, wenn man keine Chance hat, es einfach WEG ist… das habe ich noch nie von irgendwen gehört oder gelesen.
Die nächsten paar Jahre wäre mir eine Beziehung recht egal (ich bin 20), aber… wenn ich mit mir selbst soweit bin, und ich mich verliebe, würde ich schon gerne glauben, dass mich jemand auch lieben kann, oder attraktiv finden kann… oder zumindest nicht angeekelt ist wenn ich ihm es gestehe. :/
Ich will auch nicht dieses Mädchen sein, dass ständig Bestätigung sucht, und die ganze Zeit am Nörgeln ist, in Hoffnung, dass ihr jemand zum xten mal erzählt wie toll sie doch ist.

Was meinst du? Zerbreche ich mir einfach zu sehr den Kopf darüber?
…Mich macht es nur momentan einfach fertig, dass ich sehe wie meine Freundinnen in ihrer 4. Oder 5. Beziehung sind sind und es für mich wirkt, als wäre das alles Lichtjahre entfernt, weil ich weiß, dass ich ihnen Jahre an Persönlichkeitsbildung hinterherhinke. Und damit meine ich nicht Sex, sondern alles Zwischenmenschliche.
Mir fällt gerade meine Kellerkind-Pubertät auf den Kopf. angsthasi.gif
Hm, ist ja fast noch Glück im Unglück, dass du dann wenigstens die Gefühle verlierst und nicht ewig unglücklich verliebt bist, was? :/

Ich glaube, es bringt jetzt nicht so viel, wenn du dir wahnsinnig viele Gedanken darüber machst, weil die Realität im Endeffekt sowieso ganz neu und anders sein wird. Du kannst ja nicht vorhersehen, wie der Typ sein wird, in den du dich verliebst.
Eine Beziehung ist aber oft anstrengend, und das kann für dich tröstlich sein. Wenn du dich fragst, ob er dich liebt, sag dir einfach: "Wenn er mich nicht lieben würde, würde er sich den ganzen Stress nicht antun." biggrin.gif Funktioniert natürlich nur so lange, bis man merkt, dass sich der Partner immer mehr von einem entfernt. *seufz*

Ich kenne das Gefühl, sich überhaupt nicht attraktiv zu finden und sich zu fragen, ob man überhaupt geliebt werden kann. (Es wird auch irgendwie nicht besser, wenn man dann noch den Eindruck kriegt, dass diejenigen, die das Äußere lieben, alle nach relativ kurzer Zeit wieder Schluss machen, weil das Innere offenbar unausstehlich ist. >_< ) Ist dann schwer, dieses Denken wieder loszuwerden. Ist vermutlich auch ein Grund, warum ich im Moment gar keine Beziehung will. Ich wünsch uns beiden einfach mal, dass der Knoten doch (wieder) platzt und wir uns selbst geil finden können. ^^
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#40825
Zwei Aussagen, die mich an deiner Antwort etwas stören:

1."Es ist jetzt schon problematisch, dass so viele Leute keinen blassen Dunst von Dingen haben, für die sie sich nicht interessiert haben. Viele Leute, die eher musisch oder sportlich drauf waren, können nicht vernünftig rechnen. (Und das rächt sich später oft mit Geldproblemen.)"
Nehmen wir an, die Leute, die eher musisch oder sportlich drauf waren, gehen das Risiko ein in genau diesem Bereich ein Studium anzufangen und auch abzuschließen. Wenn es sich hierbei dann letztendlich um Musiker handelt, liegt das Geldproblem wohl nicht daran, dass sie nicht rechnen können, sondern daran, dass für Kultur in dieser Zeit mal wieder kein Geld da ist.
Viele Leute und vor allem auch viele Kommunen müssen anfangen zu sparen und als erstes wird in solchen Fällen doch meist bei der Kultur angefangen. Das betrifft dann oftmals Musikschulen, etc, und damit die Musiklehrer, also die Studenten, die in ihrer Schulzeit mit großer Wahrscheinlichkeit auch eher "musisch drauf waren".
Für eine simple Gewinn- und Verlustrechnung (=Einnahmen-Überschuss....= was habe ich am Ende des Monats in meinem Portemonaie) reicht im Grunde genommen das Wissen aus, das mit den Grundrechenarten erworben wurde. Der Rest ist nicht mathematisches Wissen, also vor Allem das Verständnis um Wirtschaftlichkeit und das verlangt maximal ein logisches Denkvermögen.
Darauf zu verweisen, dass diese Leute Geldprobleme haben, weil sie in der Schule nicht im Matheunterricht aufgepasst haben (oder meinetwegen auch nicht so in Politik, oder welche Fächer du auch immer anbringen wolltest), finde ich zu plakativ und zu einfach.
Du bist im Grunde genommen ja von der selben Problematik an sich betroffen: Das Leben als Schriftsteller ist nunmal auch nicht das am einfachsten zu finanzierende wink.gif. Dennoch glaube ich, dass du (auch weil evtl ein Interesse bestand) sehrwohl rechnen kannst und auch mit deinem Geld wirtschaften kannst. Wenn da zu wenig Geld vorhanden ist, dann liegt das nunmal kaum an deinen damaligen Interessen, sondern am sozialen Stand (im Sinne von akuter "Wichtigkeit" der Beschäftigung, soll heißen: Essen vor Musik/Literatur).

2. "Viele Leute, die in Physik oder Chemie Asse waren, können nicht vernünftig kommunizieren."
Auch das ist eher platt und einfach formuliert. Kommunizieren können sie schon, aber die Themen sind, wie mit allen Dingen, die mehr in die Tiefe gehen, nicht so allgemein diskutierbar, da sie nunmal ein gewisses Hintergrundwissen benötigen.

Generell ist es doch auch schlichtweg so, dass nicht jeder in jedem Bereich ein Ass sein muss, sondern es vollkommen in Ordnung ist, wenn ein musisch interessierter Schüler in den Naturwissenschaften nicht so gut ist und ein Naturwissenschaftler nicht so viel Ahnung von Kunst und Musik hat. Ein gutes Allgemeinwissen sollte immer vorhanden sein, aber alles was darüber hinaus geht sollte, wie du es auch geschrieben hast, auch ein wenig in der Verantwortung des einzelnen Schülers liegen.

Schule sollte der Ort sein, in dem ein Schüler Einblick in viele Bereiche der Gesellschaft bekommt, und die Möglichkeit hat, seine Talente und Fähigkeiten zu entdecken und Methoden lernt, um sich Wissen selber anzuschaffen (damit er seine Talente und Fähigkeiten weiterentwickeln kann). In diesem Punkt stimme ich mit dir überein.

Was Montessori angeht.. alternative Lernkonzepte führen definitiv nicht immer zum Erfolg. Für einige mag es sinnvoll sein, für die meisten eher nicht, denn gerade eine alternative Schule benötigt Eltern, die dahinter stehen und mit auffangen und fördern. Und dazu sind nicht alle Eltern in der Lage.
In der Kölner Umgebung gibt es gerade eine Waldorf-Schule, in der von 14 Abiturienten nur 4 auch das Abitur geschafft haben. Nicht die beste Werbung für alternative Lernkonzepte....
Zu 1. Du redest jetzt von den Einnahmen von Künstlern, und du hast sicherlich recht in dem Sinne, dass diese Einnahmen dann aufgrund dieser Berufswahl nicht sonderlich üppig sind. Aber nicht jeder, der in der Schule besser in Musik aufgepasst hat als in Chemie, wird auch Künstler. Ich rede generell von Leuten, die sich in der Schule von den MINT-Fächern ferngehalten haben. Und bei denen ist das Problem oft nicht nur auf der Einnahmenseite, sondern auch auf der Ausgabenseite. Da wird seltener durchgerechnet, ob ein Kredit wirklich sinnvoll ist. Da wird auch nicht sehr drauf geachtet, dass ein Handyvertrag mit Gratis-I-Phone doch nicht mehr so günstig ist, wenn er im Monat 30 Euro kostet. Da wird spontan immer mal wieder Kleinkram gekauft, der sich am Ende dann doch extrem summiert. Dass das ein Problem ist, sieht man ja auch an Künstlern, die in Geld schwammen (Matthias Reim, Gunter Gabriel, Drafi Deutscher, Michael Jackson etc.) und faktisch pleite waren, weil sie mit der Kohle nicht umgehen konnten.

2. "Kommunizieren können sie schon, aber die Themen sind, wie mit allen Dingen, die mehr in die Tiefe gehen, nicht so allgemein diskutierbar, da sie nunmal ein gewisses Hintergrundwissen benötigen." Das machst du es dir nun wieder zu einfach, weil du damit sagst: Wenn die sich nicht verständlich machen können, ist einfach der Gesprächspartner zu blöd. Das muss aber gar nicht der Fall sein. Schon das Medium macht vieles aus: Vielen wissenschaftlichen Rednern ist gar nicht bewusst, dass die Aufnahmefähigkeit von gesprochenen Sätzen begrenzt ist und man deswegen nicht die gleichen langen Schachtelsätze wie in Aufsätzen vorlesen kann. Damit haben schon viele Profs in Univorlesungen Probleme. In wissenschaftlichen Aufsätzen zeigt sich dann das Unvermögen zum ordentlichen Formulieren häufig noch mehr (teilweise ist das gewollt, teilweise ist das auch einfach, dass sie es nicht besser gelernt haben).
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Da du ja so ein großer Fan von Ashley Greene bist wusstest du bestimmt dass es ein paar "persönliche" Fotos ins Internet geschafft haben... Oder? smile.gif
Jupp. biggrin.gif
(Jetzt warte ich nur noch auf welche von Anna Kendrick.)
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Klopfer, du hast ja auf deiner wunderbaren Seite hier einen Counter, der anzeigt, wieviele Leute in den letzten 24 Stunden deine Sritr besucht haben. Meine Frage ist nun, ob da jeder nur einmal gezählt wird, oder ob ich den durch tausende Aufrufe in die Höhe treiben? biggrin.gif
Wenn ich mich recht erinnere, wirst du nur alle 20 Minuten gezählt.
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Grundsätzlich bin ich ja gegen den amerikanischen Usus alles und jeden zu verklagen, der nicht bei 3 auf den Bäumen ist. Aber diese arme Frau kann ich verstehen. Was sagst du dazu?
Kann ich auch nur nachvollziehen. Aber hey, RTL würde ihr sicher eine Menge zahlen, damit sie beim Supertalent auftritt.
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#40800

Stirb.
angsthasi.gif
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#40819
Ach ich weiss nicht, könnte schon sein, dass Leute sowas machen.
Würdest du mir sowas zutrauen Klopfer?
Aber nie im Leben!
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Oh Grosser Hasinator, ich habe vorhin die Ausrede mit Half-Life 2 Episode 3 gesehen und wollte nur anmerken, wenn das Update noch ein bisschen länger dauert, musst du das bald rausnehmen ;-). Und noch drei kleine Fragen. 1. Was machst du so den ganzen Tag? Ich meine ausser deine Weltherrschaft vorzubereiten. Du arbeitest doch von zu hause oder? 2. Wie findest du die Deponia Trilogie bei der Asu mitgearbeitet hat? 3. Hast du schon mal Warframe gespielt? Gibt's auf Steam gratis mit Shop, aber man kann alles auch ingame herstellen (dauert etwas aber ist ganz gut erreichbar), hat auch sehr gute Grafik für ein Gratisgame. Wenn du es mal versuchen möchtest schreib mich an, dann helfe ich dir beim Einstieg. Nickname: Eliminator1992 (Gilt natürlich auch für alle Leser von Klopfer :-) )
Vielen dank, das du dir soviel Zeit für die Seite und deine Fans nimmst. Mach weiter so (nicht auf das fällige Update beziehen -.-)

Sorry für den langen Text
Ich vertraue darauf, dass Valve immer länger braucht als ich. biggrin.gif

Üblicherweise ist es so, dass ich (je nachdem, wie oft meine Katze mich morgens stört und so mein Schlafbedürfnis verlängert) zwischen 10 und 13 Uhr aufstehe (wie der Adolf damals O_o), was esse und dann meine Mails beantworte, Terminkalender aktualisiere, oft Rechnungs-/Steuerkram bearbeite oder Daten der Manga-Datenbank auf Animestreet.de aktualisiere. Dann kurzer Abstecher in die Foren, in denen ich Moderator oder Administrator bin, und auf Facebook. Dann kommt das, was ich grob als Recherche bezeichnen will: Ich lese Zeitungen, eine riesige Reihe von Websites, schaue in den Teletexten der Nachrichtensender, guck in den Tickern von n-tv und N24 und sammle Ideen (und verwerfe den größten Teil gleich wieder). Nebenbei kommen so dann auch die Notizen für den Wochenrückblick zusammen (welche Newsmeldungen kommen infrage etc.)
Anschließend formuliere ich die kurzen Blogeinträge, wenn denn eine Idee für so etwas geeignet ist. (Oft bin ich dann so perfektionistisch, dass ich dann doch viel länger dran sitze, als ich es geplant hatte.) Wenn nicht, dann programmiere ich am neuen Klopfers Web. (Ich weiß, ich rede immer davon und zeig nie was, aber es ist wirklich eine komplette Neuprogrammierung ohne Kompromisse.)
Alternative: Ich geh mit meiner Kamera in die Stadt, lese irgendwas, guck mir einen Film an, um zu schauen, ob er sich für "Klopfer lästert" eignet. Oder ich bearbeite Bilder, entweder für Klopfers Web oder mich. Oder - was auch seit letztem Jahr vorkommt - ich mach die Letteringkorrektur für einige Mangas.
Dann ist es so gegen 21/22 Uhr, und nun kommt die richtige Arbeitsphase. Wenn ich eine Auftragsarbeit habe, fange ich jetzt damit an, wenn nicht, schreibe ich an Kolumnen, Lästereien oder einem Buch. Das dauert dann oft bis 4 oder 5 Uhr. Wenn ich dann Bücher oder Rechnungen verschicken muss, mache ich das noch vorm Schlafengehen fertig, ansonsten geht's endlich in die Heia.
Und alle paar Wochen muss ich mit Gewalt meinen Tagesrhythmus wieder zurücksetzen, damit der Tag für mich gegen 9 Uhr beginnt.
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#40819

kann ich mir auch garnicht vorstellen smile.gif
Wie gut, dass niemand darauf käme. ^^
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#40785

immer her damit, wir wollen wissen was du an 2013 alles schei... fandest
Kann ich gar nicht alles erzählen. X_x
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#40779

y-was fürn ding? ich kenn nur Klopfer smile.gif

(meine freundin kuckt die immer, ich kann sie nich leiden weil doof -.- aber dich hab ich früher kennen gelernt smile.gif und dich mag ich auch
Yay! victory.gif Danke!
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#40771
ich hab grade die idee für nen Party-gag bei ne Poolparty. ein paar aktivierte Brennstäbe smile.gif brauch ich auch keine Poolheizung im Winter
Man sollte eh immer ein Kernkraftwerk im Keller haben. ^^
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Ich frag dich als Autor und Blogger mal um Rat^^ ich hab mir letzthin mal überlegt selbst ein Blog zu starten, einfach um den ganzen Quatsch, den ich Leben nenne, mal loszuwerden und weil ich ab und an ganz gern was schreibe. Wenns keinen interessiert ists mir eig auch egal, ich könnt auch alles aufschreiben und auf der Harddisk speichern, aber die wär dann schnell voll zunge.gif
Das Problem was mir noch bleibt ist, dass ich da auch mal Storys oder Gedanken aus meinem Alltag aufschreiben will, in denen andere Leute vorkommen, und ich weiss nich, ob ich denen alles, was ich von ihnen manchmal denke, einfach so im Internet vorsetzen will. Hast du eine Idee, wie ich die Leute irgendwie anonymisieren kann, dass nich jeder, der mich kennt, gleich immer weiss, wer gemeint ist? Ich hab mir überlegt, statt Namen nur Buchstaben zu verwenden, aber wer mich und mein Umfeld kennt würd wahrscheinlich trotzdem sofort merken, wer gemeint ist... wie würdest du sowas lösen?
Sobald du von deinem Leben schreibst, werden Freunde und Bekannte raten, wer mit den Personen gemeint ist, die du erwähnst, selbst wenn diese Personen komplett ausgedacht sein sollten. Und wenn du gewisse Eigenarten erwähnst, wird das Raten auf jeden Fall immer in gewisse Richtungen gelenkt. Das wirst du nicht vermeiden können, da musst du also abwägen, was dir wichtiger ist.
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Ach armer Klopfi, ich habe gerade die letzten Fragen durchgelesen und bin auf deine Aussagen zu deinen Beziehungen gestoßen. Du unterhälst so viele Leute schon so lange (und so gut!) und hast wirklich was im Hirn. Aber Pech mit Mädels :/ Unfair ist das Leben, denk ich mir auch grade wieder.

Irgendwie hätte ich Lust mal nach Berlin zu fahren und dich zu knuddeln, wenn es schon nur eine Katze in deinem Leben gibt. Triffst du eigentlich manchmal Fans/Leser deiner Seite/deiner Bücher? smile.gif

Noch eine Alibifrage: Wenn du jemanden kennen lernst und sie wirklich wirklich wirklich toll findest, sie dir dann sagt, sie sei in einer offenen Beziehung und ihr Freund käme in 2 Jahren nach Auslandsarbeit (oder ähnlichem Gekröse) wieder... was würdest du sagen und/oder tun?
Es gibt ja wirklich Leute die denken, jemand würde sich 2 Jahre lang als Lückenfüller hinstellen, mit der Aussicht darauf, dass, wenn der Partner wiederkommt, geheiratet wird und der Lückenfüller dann wieder da ist, wo er/sie vorher war: Alleine. Bescheuert oder? Und es soll wohl Leute geben, die drauf reinfallen...

rumms.gif
Manchmal treff ich mich mit Fans, ja. smile.gif Passiert nicht sehr oft (vielleicht einmal alle drei Monate?), aber ist immer sehr nett.

Zu der Alibifrage: Da müsste ich wissen, wie meine Gefühle tatsächlich wären. "Toll finden" kann ja heißen, dass ich sie einfach hübsch und lustig finde, aber auch, dass ich in sie verknallt wäre. Wenn da tatsächlich romantische Gefühle wären, würde ich vermutlich aus Selbstschutz Abstand nehmen. Wenn wir hingegen einfach nur befreundet wären und sie die Idee hätte, ab und zu einfach gewisse körperliche Aktivitäten zu treiben, bis ihr Typ wieder da ist, würde ich vermutlich drauf eingehen, solange klar ist, dass wir uns ansonsten ganz normal wie Freunde benehmen. Ab und zu hätte ich halt schon ganz gerne mal Sex.
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#40825
Mir hat zwar deine Meinung zum Bildungssystem noch nie zugesagt, aber das ist mein Problem, weswegen ich auf die eigentliche Antwort gar nicht eingehen möchte (ich bin übrigens jemand anderes, nicht wundern. smile.gif ).

Stattdessen fände ich es interessant, was deine Mutter, die ja Lehrerin ist, gerne für Änderungen sehen würde.
Ich setze mal frech voraus, dass sie auch unzufrieden ist, wie alle anderen Lehrer die ich getroffen habe.

Und: Wie weit denkst du, dass die Arbeit deiner Mutter deine Meinung beeinflusst hat? Es ist ja immer was anderes darüber groß zu reden/selbst in der Familie zu erleben wie Schule "funktioniert".
Meine Meinung ist sehr stark durch meine Mutter beeinflusst, klar. Sie ist inzwischen in Rente, hat also viele Berufsjahre hinter sich und viele viele Schüler unter ihren Fittichen gehabt.
Das größte Problem ist der nachlassende Respekt der Eltern, so etwas kann man aber natürlich nicht durch eine Bildungsreform ändern. (Ein Teilproblem ist dabei, dass Eltern viel Erziehungsarbeit auf die Schule abwälzen und sich dabei als Kunden eines Dienstleistungsunternehmens verstehen.) Was sie am Bildungssystem hauptsächlich ändern würde, wäre das dreigliedrige Schulsystem. Diese Vorauswahl, wenn die Kinder gerade mal 10 bzw. 12 (in einigen Bundesländern) sind, ist furchtbar. Sie setzt sie zu früh zu sehr unter Druck, und gerade in den Bundesländern, wo es die Hauptschule gibt, sackt die Motivation wahnsinnig ab, sobald für Schüler feststeht, dass sie es nicht auf die Realschule oder das Gymnasium schaffen. Das ist für viele quasi wie eine Vorauswahl fürs ganze Leben, und das, obwohl sie gerade mal am Anfang ihrer Pubertät stehen.

(An der Schule, wo meine Mutter zuletzt arbeitete, wurde zuletzt viel in Laptopklassen und digitale Whiteboards investiert. Das war wiederum Quatsch gewesen, weil da kein vernünftiges pädagogisches Konzept dahinter stand, welches die Ausgaben rechtfertigte.)
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Hab ne deprimierende Frage an dich, nach dieser langen Einleitung:

Ich war den großteil meines jungen Lebens schwer depressiv. Schon in der Grundschule konnte ich mich nirgendwo eingliedern und ich hielt mich selbst für einen wertlosen Vollidioten, dies spiegelten auch meine Noten wieder, weshalb ich auf die Hauptschule kam. Dort wurde ich (so wie du, nur wahrscheinlich noch heftiger) gemobbt wo es nur ging, ich hielt mich wieder dümmer als die anderen, musste die 6e Klasse wiederholen (IN DER HAUPTSCHULE!) und schloss dann 3 Jahre später (mit 16...) die 9e Klasse ab. Dann, als ich endlich aus der Schule rauskam, bekam ich auf einmal einen Motivationsschub, ich begann für die Berufsfachschule I zu lernen, war plötzlich in Wirtschaft interessiert und war dann Klassenbester. In der BF II jedoch holten mich meine Depressionen wieder ein, ich war fett und fühlte mich wie ein ungeliebter dummer Trottel der nichts kann, somit lag mein Schnitt bei 3,1, was bedeutete dass ich kein Voll Abitur machen konnte, sondern "nur" Fach Abitur.
Um meine Depressionen zu bekämpfen, nahm ich ab in den Ferien, ich verlor 40 Kilo, also statt 120, wog ich nur noch 80.
Ich kam in eine Klasse die zu 80% aus Mädchen bestand, ich verliebte mich sofort in eine wunderschöne und sehr intelligente Mitschülerin, natürlich hatte ich keinerlei Erfahrung mit Frauen, sprach sie also nie an und fühlte mich wieder wie ein Versager, der nichts auf die Reihe bekam. Ich versagte kläglich, 3,7 im ersten Halbjahr. Ich brach 2 Monate später ab und ging in eine neue Fach Abitur Klasse - Neue Schule, neues Glück.
Mittlerweile versuche ich mein bestes, ich bin zwar immer noch ziemlich Faul und es fällt mir schwer aufzupassen (ich versuche mich zu konzentrieren, aber irgendwie klappt es nicht so gut), aber ich erkenne dass lernen mir mehr bringt als in Depressionen zu versinken, auch wenn ich wahrscheinlich am Ende des ersten Jahres wahrscheinlich einen 2,9 bis 3,2 Schnitt haben werde.

Nun zu meiner Frage:
Leider habe ich immer noch leichte Depressionen, denn ich bin 20 und gerade mal in der 11en Klasse eines Fach Abitur Jahrgangs, man möchte meinen dass man nach so viel Schul Erfahrung eigentlich Klassenbester sein müsste. Ist es noch normal und vollkommen legitim mit 22 dann dass Fach Abitur in der Tasche zu haben, oder ist man schon zu alt und es würde nichts mehr bringen an einer FH zu studieren (vorallem will ich meinen Eltern, auch wenn wir genug Geld haben und ich Armut nicht befürchten muss, nicht ewig auf der Tasche liegen. Ich habe ihnen schon genug Leid mit meiner fragwürdigen Schulkarriere angetan)?
Hast du psychologische Hilfe gegen deine Depressionen? In meinem Umfeld leiden so einige Menschen an Depressionen, und es ist furchtbar, wie wenig ernst viele Leute das nehmen, als wenn es keine Krankheit wäre, sondern nur eine Art Unannehmlichkeit, die man runterschlucken könnte.

Zu alt bist du auf keinen Fall für eine FH. Musst halt schauen, wie deine Erfolgsaussichten sind und wie du das finanziell hinkriegen kannst.
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woher hast du den Smiley? zubefehl.gif
Weiß ich nicht mehr. O_o
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#40823
Tu es!! 8D
Pöh. biggrin.gif
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#40825
Ich muss sagen, ich verstehe das Problem meines Vorposters. Mein Problem in der Schule war nie, dass ich manche Dinge nicht hätte lernen wollen; es war halt nur einfach so, dass es einem in manchen Bereichen einfach absolut nichts gebracht hat, vielleicht interessiert zu sein, weil eben die Interessen nicht 100 % mit dem im Unterricht vermittelten Stoff überein stimmten, und viele Lehrer dann damit nichts anfangen können. Ich hatte zum Beispiel in Naturwissenschaften prinzipiell recht schlechte Noten, was aber nicht am Stoff an sich lag, sondern an der Art und Weise, wie dieser vermittelt wurde. Jetzt studiere ich prähistorische Archäologie, arbeite da viel mit Biologie, Chemie, Geologie und ähnlichem, und befinde mich leistungstechnisch im oberen Drittel meiner Mitstudenten, weil ich viel freier arbeiten und lernen und meine Interessengebiete so verfolgen kann, wie ich gerne möchte.
Du bist jetzt aber auch Student und (hoffentlich) reifer und selbständiger als vor zehn Jahren. Und egal wie schlecht du in Naturwissenschaften warst, du wirst ja trotzdem ein bisschen was mitgenommen haben, was dir jetzt hilft. Man wird ja an der Uni nicht ganz von vorn angefangen haben, sondern ein gewisses Grundwissen voraussetzen.
Man kann von einem Zehn- oder Elfjährigen nicht erwarten, dass er schon weiß, was er wie lernen sollte. Vor allem besteht die große Gefahr, dass er von den Sachen, die ihn nicht interessieren, überhaupt nichts lernt, egal ob ihm das später helfen wird oder nicht.
Natürlich hätte ich mir in meiner Schulzeit manche Dinge auch lieber auf andere Art und Weise gelernt. Aber eine Schule kann nun mal keine individuellen Lernstrategien für jeden bieten und dabei sicherstellen, dass alle ein gewisses Mindestniveau erreichen. Und selbst bei den Fächern, die ich uninteressant fand oder schlecht unterrichtet, bin ich froh, dass ich darin trotzdem was gelernt habe.
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Gegrüßt seid Ihr, oh großer Klopfer.
Ich bin gekommen, um euren Rat zu erhalten. Ich war so eben gewillt, mich für die Kommunalwahlen als Helfer zu bewerben als ich folgendes las und erboste: "Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht. Bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung werden Frauen nach den Bestimmungen des Landesgleichstellungsgesetzes bevorzugt berücksichtigt." Quelle: Link
Nun sagt mir... Wie soll ich darauf reagieren? Ich schwanke zwischen schockiert und aufgebracht und erbitte euch nach Erbau eures Imperiums solche Regelungen abzuschaffen.
Mit untertänigsten Grüßen
TrashTalker_sXe
Tja, die Kröte musst du halt erst einmal schlucken. Leider sind ja selbst die Gerichte der Meinung, man müsste diskriminieren, um Gleichstellung zu erreichen, obwohl die Logik dahinter ziemlich behämmert ist. Ich würde den Quatsch abschaffen, aber bisher fragt mich ja keiner.
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Willst du den hier geschenkt haben?
Ich nehm lieber das Geld, ich hab nämlich keinen Platz, wo ich den hinstellen könnte. O_o
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#40823
Zwei!
Das sind ja fast schon ... also mehr als eine! ohmy.gif
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#40801
Da muss ich dem Hasen widersprechen! Mein Jetzt-erlobter ist da auch bewusst drin platziert gewesen und hat sich rausgestrampelt. Hatte aber viel mit Glück, einem freien Sofa und Bier zu tun.
Ich drücke dennoch die Däumchen
Ja, es knacken auch Leute gelegentlich den Lotto-Jackpot. biggrin.gif Kommt aber extrem selten vor. ^^
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#40818

Ich verstehe nicht, warum so viele über die Ausrüstung der Bundeswehr meckern. Ja, es dauert lange bis neue Systeme eingeführt werden (zumindest im Inland, Einsatzkräfte stehen oft mit Kram da, dessen Transport ins Einsatzland länger gedauert hat als der Beschaffungsprozess) aber das was da ist, ist im Wesentlichen gute Ausrüstung die weit über dem Niveau anderer Staaten liegt (z.B. die US Army).
Wenn man SPIEGEL und dem Rest glaubt, dann steht die Bundeswehr kurz vor dem Zusammenbruch, weil die Soldaten keine tausend Schuss im Dauerfeuer verheizen können, ohne dass ihr Sturmgewehr schmilzt. Das ist einfach Unfug, zumal ein Sturmgewehr kein Maschinengewehr und gar nicht für derartiges Dauerfeuer gedacht ist (Call of Duty lässt grüßen)

Die Bundeswehr hat einfach Strukturprobleme durch die letzten Reformen. Zu wenig Mannschafter, zu viel Standesdünkel bei den Offizieren und ein immer heftigeres Ausbildungsdefizit aufgrund immer kleinerer Kapazitäten, wodurch insbesondere die "Heimatfront", sprich die Soldaten die im Inland dienen leiden - für die Einsatzsoldaten ist ja eigentlich alles da. Das geht so weit, dass Kasernen keinen Zahnarzt UND keinen Kraftfahrer haben, sodass Soldaten angewiesen werden zwei Wochen mit Zahnschmerzen oder gesplitterten Zähnen (passiert halt mal) zu warten um zum nächsten Zahnarzt einer anderen Kaserne gefahren zu werden. Gehen sie dann einfach zivil zum Arzt, müssen sie die Kosten selbst tragen, weil sie ja einen Termin hatten und trotzdem zum zivilen Arzt gegangen sind.
Wenn man dann noch ständig von den Vorgesetzten wie Scheiße behandelt wird, ist klar, dass niemand Mannschafter werden will - dann doch lieber zur Polizei, wo man mehr Perspektiven hat...

Für die die länger dienen kommen dann solche Dinge wie schwachsinnige Versetzungen. Quer durch die Republik pendeln, oder Unsummen für Umzüge ausgeben. Absoluter Dummfick, insbesondere wenn man auf Posten gesetzt wird, die nicht im Entferntesten der Ausbildung entsprechen (Was macht ein Offizier, der Elektrotechnik studiert hat als Stabsmitglied in der S1?!). Grundsätzlich problematisch ist die leistungsunabhängige Bezahlung.

Ja, meine Erfahrungen stellen nur einen Ausschnitt des gesamten Systems dar. Aber deutlich wird dabei schon, dass es sich um Strukturen handelt, die mit dem Verteidigungsminister nichts zu tun haben. Und genau ist doch das Problem: Es ist völlig egal, wen wir als Verteidigungsminister haben, die Arbeit kommt aus dem Ministerium. Und da dienen keine Soldaten, da sitzen Beamte. Die ziehen sich dann gelegentlich irgendwelche Reformen (=Stellenkürzungen) aus dem Hintern, und feiern ihre Arbeit. Die Leute, die dann im Regen stehen sind aber nicht die Beamten, sondern die Soldaten. Da sind auch diejenigen, die immer weniger werden, weil ihre Stellen gestrichen werden - immer mehr Arbeit für immer weniger Personal. Was bringen Einsatzpausen, wenn sie nicht eingehalten werden können?! Spätestens nach sieben, acht Einsätzen von sechs bis zwölf Monaten treten die ersten Anzeichen von "Kaputt, menschlicher Schrott!" auf. Und dann ist das Betroffenheitstheater in den Medien groß...



Was hältst Du eigentlich von dem Thema, Klopfer: Brauchen wir überhaupt eine Bundeswehr, reicht nicht eine entsprechend stärkere Polizei mit Kapazitäten für eine etwaige Landesverteidigung, oder ein schweizer System? Oder ist einfach nur das derzeitige Konzept schlecht (oder gut)? Was meinst Du zum Thema "Kein neues Weißbuch des BMVG seit 2006, wo geht die Reise eigentlich hin"?
In den ersten Jahren des Afghanistan-Einsatzes haben die Soldaten sich privat Ferngläser bei Tchibo gekauft, weil nicht genug vorhanden waren. Beim G36 gibt's Schwierigkeiten mit der Genauigkeit (jetzt ist angeblich die Munition schuld), und angesichts der neuen Aufgaben der Bundeswehr brauchen wir rollendes Gerät, was sowohl in Mitteleuropa als auch in der Wüste funktioniert, und das kriegen wir ja schon bei deutschen Zügen nicht wirklich hin. wink.gif Ich will gar nicht davon anfangen, wie ewig man gebraucht hat, bei der Luftwaffe die ranzigen F-4 auszutauschen.
Also bei der Ausrüstung sehe ich die Sache jetzt nicht so rosig wie du. Aber du hast natürlich auch recht, dass es auch viele andere Probleme gibt.

Ich denke schon, dass wir eine Armee brauchen. Köhler hatte ja recht damit, dass wir auch international militärische Einsätze haben werden, um unsere wirtschaftlichen Interessen zu schützen (z.B. im Einsatz gegen Piraten vor Somalia), da reicht eine Polizeitruppe nicht. Ich denke auch nicht, dass das Schweizer System in Deutschland praktikabel wäre.
Was "wo geht die Reise hin" angeht: Ich glaube, Politik und Gesellschaft haben ein dickes Problem, was die Bundeswehr betrifft. Sie soll halt keine Lachnummer sein, aber andererseits hat man einen Bammel davor, dass es eine richtige Armee ist, die im Fall der Fälle eben auch tödliche Gewalt anwenden kann. Solange man sich nicht überwindet zu sagen: "Ja, wir wollen eine richtige Armee und wir wollen auch, dass sie gut ist", wird es immer ein blödes Herumeiern werden. Und die vdL ist da vermutlich noch weiter entfernt als die anderen, wenn für sie als Verteidigungsministerin die Kinderbetreuung die dringendste Baustelle der Bundeswehr ist.
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Sag mal, Klopfer...
ich hab jetzt auch mal ne Frage. ^^ Und zwar war ich auf der Seite von deinem Webservice, und dann auf der Seite Lektorat.
Da steht folgender Satz.
"Ich überprüfe Texte auf orthografische und grammatische Richtigkeit, korrigiere stilistische Mängel und gebe Hinweise auf inhaltliche und formale Schwächen."

Müsste es nicht "grammatikalische Richtigkeit" heißen? Und wenn nicht, warum ist das so?

Grüße, Johanna
Die Sprachwissenschaft benutzt "grammatikalisch" seit geraumer Zeit nicht mehr.
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