Frag den Hasen

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Hier beantworte ich Fragen, die mir die Besucher gestellt haben, die aber nicht häufig genug sind, um im FAQ aufzutauchen. Insgesamt wurden bisher 41122 Fragen gestellt, davon sind 0 Fragen noch unbeantwortet.
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Lieber Klopfer, ich bitte dich, deine Weisheit mit mir zu teilen.
Ich hatte eigentlich immer relativ gute Noten sowohl in der Schule als auch im Studium und war nie übermäßig nervös vor Klausuren. Aber zurzeit schreibe ich die Klausuren des Ersten Staatsexamen (Jura) und es nimmt mich enorm mit. Meine erste Klausur lief alles andere als optimal und heute steht die zweite an. Ich konnte die Nacht kaum schlafen, da ich meine dummen Fehler von der ersten Klausur ständig im Kopf durchgegangen bin, und musste mich sogar vor Nervosität übergeben. Nun habe ich kolossale Zweifel sowohl an mir selbst als auch daran, ob Jura das richtige für mich ist. Ich weiß einfach nicht, wie ich - vorausgesetzt ich bestehe das Erste Examen - noch ein Zweites Examen psychisch aushalten soll.

Wie gehst du mit Prüfungsangst um? Was machst du bei existenziellen Mini-Krisen?
Oje, ich hoffe, deine Prüfung ist gut gelaufen.
Bei mir ist die Prüfungsangst auch immer schlimmer geworden; ich versuch mir dann immer zu sagen, dass ich es schaffen kann, dass es viele andere auch geschafft haben, ich nicht dussliger bin als die und dass schon alles okay sein wird. Und wenn ich eine Existenzkrise hab, versuche ich mich auch damit zu beruhigen, dass sich irgendwie alles einrenken wird, weil ich nicht vollkommen bescheuert bin. X_x
Vielleicht hilft's ja irgendwann auch mal. 154218d4.gif
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#43403
Ach menno
zufrieden.gif
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#43396
Wenn jemand sagt, er sei schlauer als Trump, höre ich nur: Dieser Stoff ist wärmer als 0°K. No shit, Sherlock, kälter geht auch nicht. Ich denke ja, dass Trump quasi die 0°K der Dummheit erreicht hat, man kann nur gleich ziehen, ihn aber nicht übertreffen, was Blödheit angeht.
Ich glaube gar nicht, dass Trump wirklich dumm ist. Er ist nur jemand, der erstens ein extremer Bauchmensch ist, der halt eher nach dem Gefühl agiert als nach dem Verstand, und zweitens nur für die Dinge Geduld hat, die ihn tatsächlich interessieren, wodurch er einen eher beschränkten Wissenshorizont hat. Er hat sicherlich ein beträchtliches Wissen über Immobilien, Golf und Kapitalbeschaffung, und er wäre sicherlich kein Milliardär, wenn er nicht auch eine gewisse Intelligenz im Geschäftsleben an den Tag legen würde.
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#43405 - bis auf 2 fehlende Kommas sehe ich da keinen Fehler. o_O
Ich schon. Aber ist mir hier auch relativ egal, solange ich es verstehe. ^^
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#43400 - ich kenne das Video auch, ist einfach göttlich. "pregananant" xD!!!
Moment, der Kanal hat ja noch mehr Videos von der Sorte... Cool, direkt angucken. smile.gif

Halt moment, Frage... äh, was fragt man da denn... äh, hast du schon mal frische Ananas in Joghurt oder Quark gemacht? Also nicht welche aus der Dose?
Falls nicht: Einfach so nicht oder weil du weißt, was dann passiert? ^^
Nee. o_o
Ich kam halt nie auf die Idee (wobei ich Joghurt sowieso nicht mag und Ananas mir gelegentlich Probleme wegen der Säure macht).
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#43399 - damit hast du die Schummelei zwar verhindert, aber Leuten, die sich eben nicht mehr einloggen, sondern automatisch eingeloggt sind, trotzdem nicht geholfen. ^^
Also den Arsch will ich den Leuten nun auch nicht nachtragen. biggrin.gif
Da müsste ich ja sonst noch mal extra eine Info im Profil abspeichern, um dann noch automatisch Extrapunkte zu verteilen. ^^
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Ich wollte eigentlich genauer darauf hinaus was du davon halten würdest unser Schulsystem, beispielsweise durch ein Zweiklassensystem zu ersetzen. beginnen in der ersten Klasse. wer am Ende des ersten Unterrichtsjahres nicht die erforderlichen Noten hat kommt in das alternative Schulsystem. das nach der guten alten Disziplin funktioniert. Beschwerden oder Einmischung Gesuche der Eltern werden hier komplett ignoriert wer in diesem System gute Noten erzählt kann ich normale Schule zurückkehren ein Verlassen der Schule ist grundsätzlich nur durch einen Abschluss möglich klar wäre ein solches System menschlich nicht ganz in Ordnung aber ist es nicht besser es so zu machen als die Kosten für 1000 dumme Menschen in Deutschland zu tragen so könnte man dieses Problem nach und nach beseitigen weil keine dummen nachkommen. Außerdem könnte man das System der weiterführenden Schulen nach der fünften minus die Hauptschule weiterführen aber was willst Du über so ein System denken und meinst du es könnte funktionieren?
Hm, glaub ich nicht. Ich würde eher die Schulen insgesamt besser machen, anstatt ein eher militantes Parallelsystem einzuführen, welches anfällig für Machtmissbrauch ist (da ja Beschwerden der Eltern komplett ignoriert werden) und vermutlich für die Schüler dieses Bereiches eher ein Hindernis ist, falls rauskommt, dass sie an so einer Schule waren. (Ähnlich wie heute mit den Hauptschulen.)
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Ist mein Paket für dich heute angekommen? Amazon lässt mich die Sendung nicht verfolgen und ich bin paranoid genug um anzunehmen, dass sie ihre Firma, jetzt wo sie mein Geld haben, schließen und die Verantwortlichen für immer verschwinden :O

Briandead
Du hast mir einen Nicolas-Cage-Film geschickt, aber keinen Alkohol, damit ich den auch durchstehe. schnueff.gif (Eigentlich schulden mir einige Fernsehsender schon ganz schön viel, weil ich nur beim Durchschalten gelegentlich auf "Ghostrider" oder den Nachfolger davon stoße. biggrin.gif)
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#43370
Neun Folgen.
Und Religionsgedöse hin oder her, oder der ewige Opferkomplex der Bajoraner (Ich wette als Bajor endlich in die UFP durfte, haben sie erstmal einen Zentralrat eingerichtet), ist es eine gute Serie, der Trick ist folgen mit oben genannten "Qualitäten" zu überspringen.
Wie man "Anomaly of the Week§ Folgen in TNG auch überspringt.
Und Voyager schaut man am besten unter der Prämisse das Janeway aus dem Spiegeluniversum stammt, schon ergibt alles Sinn.

Anyway, DS9 rockt, Sisko ist der beste Captain und die Defiant hiess nur deswegen Defiant, weil "Pimp Hand of the Emissary" einfach zu lang war. biggrin.gif
Ich glaub, in den meisten meiner DS9-Lieblingsfolgen spielt Sisko nicht wirklich die bestimmende Rolle. biggrin.gif
Aber ich glaub, der beste/interessanteste Charakter war eh Garak.
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#43380
Das erinnert mich an diesen Witz:

Streiten sich drei Theologen über die Frage, wann das Leben beginnt.
Der Katholik: "Das Leben beginnt mit dem Akt der Zeugung."
Der Protestant: "Naja, also das Leben beginnt mit, wenn der Embryo sich herausbildet."
Der Rabbi: "Ihr habt ja keine Ahnung! Das Leben beginnt, wenn die Kinder aus dem Haus sind!"
Passt. biggrin.gif
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Ach verdammt, ich hatte mich so auf neue Fragen gefreut, jetzt ist es nur eine einzige, und die ist langweilig (sowohl Frage, als auch Antwort, ist einfach nicht mein Thema). Das ist so, als kaufe man sich einen Playboy um nackte Frauen zu sehen, und darf weder Mumu noch Nippel sehen, du bist auch nicht besser, Klopfer! 9bbc76d5.gif
047352f3.gif
Ich hab doch gesagt, es ist ne lange Antwort dabei, die viel Zeit braucht, da geht das nicht so schnell. 064.gif
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Hättest du Lust, mal über eines der Männlichkeitsbücher von Björn Leimbach zu lästern?
Ich kenn die nicht, keine Ahnung, ob die was zum Lästern sind.
Ich hab eher mal mit "Lob des Sexismus" für ne Lästerei geliebäugelt, auch wenn ich das bislang nur aus Erzählungen einer Freundin kenne.
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“Der intellektuelle Kehrwert von Tumblr“

Was genau ist der Kehrwert von 0?
Den gibt's ja nicht, aber Tumblr würde ich nur bei nahe 0 einstufen, nicht bei 0 selbst. Und daher ergibt sich für Klopfers Web ein Wert in Richtung unendlich. greatjobplz.gif
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#43366
Bei der Unfähigkeit, in einem so kurzen Satz korrekte Grammatik zu benutzen, ist fraglich, ob der Autor sich in der Öffentlichkeit äußern sollte.
Shots fired! biggrin.gif
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https://m.youtube.com/watch?v=3UFNfA9WDP4

Glaubst du, die ist so blöd, oder ist sie ein “Opfer“ von scripted Reality?
Die hat ja nun nicht nur schon sämtliche Realityshows durch, sondern hatte auch ne eigene Sendung und wurde in Magazinen wie "Exklusiv" präsentiert, also von vielen verschiedenen Redaktionen und tw. unter eigener Verantwortung, und sie war immer strunzdumm, aber mega-eingebildet. Daher hab ich inzwischen keinen Zweifel daran, dass sie wirklich so ist. Die hat manchmal so Momente, in denen so etwas wie Selbsterkenntnis hervorblitzt, aber das ist dann wohl eher ein Fall von "Auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn".
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Was hälst du von einer freiwilligen Selbstverpflichtung, nur mehr als 20 Fragen unbeantwortet zu lassen, dann lesen sich die Antworten leichter, wenn's nicht so viele auf ein mal sind?
Nix. biggrin.gif
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In der Startseite zur Rumpelkammer (also direkt wenn man drauf klickt) gibt es einen toten Smiley. Eigentlich unwichtig, weil nie jemand auf die Seite geht, aber Perfektionismus und so wink.gif

Alibifrage: Was ist deine ganz persönliche Meinung zum Planckschen Strahlungsgesetz?
Danke für den Hinweis, den hatte ich bei der Umstellung auf https vergessen. ^^

Ich find's total gut und denke, die Strafe für das Übertreten dieses Gesetzes sollte noch verschärft werden. greatjobplz.gif
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Kann man als Mitglied sehen, für was man wie viele Punkte bekommen hat? Oder gibt es nur die Gesamtpunktzahl? (Ich stelle diese Frage auch, um herauszufinden, ob ich Punkte für das Stellen von Fragen bekomme. biggrin.gif)

Leviathan
So eine Auflistung gibt's nicht. biggrin.gif
Du kriegst durchaus Punkte für Kommentare und Fragen, allerdings können dir die Punkte auch wieder abgezogen werden, wenn sie gelöscht werden.
Einen Punkt kriegst du übrigens für das Anklicken von Blogeinträgen und sonstigen Texten (also Kolumnen, Lästereien, Erklärtexten und so).
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Is there a possibly that i'm pegrent?

Warum können so viele Leute, die ja anscheinend in der Lage sind, sich zu reproduzieren, nicht mal einfachste Sätze bilden? Was kann man dagegen tun (außer Zwangssterilisation)?

Leviathan
Ich hab kürzlich wieder mal gelesen, dass intelligente Leute es schwerer haben, Beziehungen zu finden. XD Das spielt vll. eine Rolle.

Aber eigentlich zeigt so was mal wieder, dass die ganze "Für Sex muss man geistig reif genug sein!"-Sache totaler Bullshit ist. Bumsen kann jeder, und gerade die, die nicht so gut gereift sind, machen's am produktivsten.
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Wenn man sich einloggt, kriegt man dafür jedes Mal 5 Punkte gutgeschrieben. Wenn ich aber das Häkchen zum Eingeloggt bleiben setze und die Seite normal ansurfe, gehen mir diese flöten.

Hast du da auch andere Ideen mal verfolgt? Beispielsweise einmal pro Tag 5 Punkte, wenn man eingeloggt ist? Aktuell kann man das System ja auch missbrauchen, in dem sich durchgängig aus- und wieder einloggt. (Ja, ich mache mir zu viele Gedanken darüber!)

Leviathan
Eigentlich war's ja schon so gedacht, dass die Leute wirklich durchs Einloggen häufiger mal Punkte sammeln können; als dann aber die "Eingeloggt bleiben"-Funktion gewünscht wurde, wurde es wirklich etwas unfair für die, die sie benutzen.
Ich hab's jetzt mal so geändert, dass man sich durch Einloggen höchstens einmal am Tag Punkte verdienen kann.
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#43365 Ich wohne auch in Berlin und kann deine Aussage mit den gut ausgebauten Radwegen nicht nachvollziehen. Es gibt genügend Straßen die mehrspurig sind aber keinen Fahrradweg besitzen. (Beispielsweise: Teile der Hasenheide und Karl Marx Straße, Gitchiner Straße und Skalitzer Straße). Wenn man da mit Fahrrad fährt fühlt man sich häufig unwohl, da die Autos auch gerne mit 60-70 Sachen an einem knapp vorbeifahren. Ich bin letztes Jahr auch dank eines rücksichtslosen Autofahrers gestürzt, der dann Fahrerflucht begangen hat. Dementsprechend finde ich schon das man an der Radverkehrsinfrastruktur schon was drehen kann, im Ruhrgebiet haben sie ja auch schon die ersten Teile des Rad-Highways eröffnet. Ich bin selbst auch Autofahrer und kenne beide Sichtweisen.
Man kann ja gern noch ein paar Radwege ausweisen, wenn sie an einigen Stellen noch nötig sein sollten. Aber ganze Straßen extra nur für Radfahrer? Rad-Highways? Pure Geldverschwendung. Zumal ich immer noch den Verdacht hab, dass 10 Prozent aller Leute sofort zu irren Radterroristen mutieren, sobald sie auf dem Sattel sitzen. So oft, wie ich schon fast von Radfahrern über den Haufen gefahren wurde, hab ich wenig Anreiz, ihnen was zu gönnen.
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Die Pläsanterie heute

>Ein Vater erzählt.
Meine Tochter kam heute nach Hause und sagte: "Ich will kein Taschengeld mehr! Vermiete mein Zimmer, schmeiß meine Sachen raus und bring meinen Schmuck zum Pfandleiher! Verkauf mein Auto, nimm mir den Wohnungsschlüssel weg, schmeiß mich raus und enterbe mich!" Gut, sie hat es nicht wörtlich gesagt. Wortwörtlich sagte sie: "Papa, ich möchte dir meinen neuen Freund vorstellen, Mahmoud!"<

funktioniert doch nur, wenn man rassistisch eingestellt ist, oder? Wo isn das witizg?
fragehasi.gif
Der Witz kommt doch durch den riesigen Kontrast zwischen dem, was der Vater als Aussage präsentiert, und dem, was tatsächlich gesagt wurde.
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#43354 Was weißt DU denn, wie man nationale und internationale Probleme angeht? Civilization spielen zählt nicht wirklich.
Ich denke, wenn man hier ne Weile mitliest, merkt man, dass ich ziemlich viel über Politik, Geschichte, Religionen, Herrscher, Politiker, Krisen und Diplomatie gelesen hab und da nicht ganz unbeleckt bin.
Ehrlich gesagt: Ich wette, ich könnte Donald Trump mit meinem Wissen über Weltgeschichte problemlos an die Wand reden.
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Kennst du das 'Naturgesetz der Universellen Information'? Kreationisten behaupten (sinngemäß), dass codierte Information nicht von selbst entstehen kann und daher der DNA-Code nur durch einen intelligenten Schöpfer erfunden worden sein kann. kratz.gif Dummerweise fällt mir als Beispiel für natürlich entstandene codierte Information wiederum nur DNA ein, und das ist dann irgendwie rekursiv. hm.gif Fallen dir noch andere Arten von Information ein? Was ist mit Computercode, der durch evolutionäre Algorithmen entstanden ist? Oder Kristallgitter? Wird nicht Information erst dann zur Information, wenn es einen Empfänger gibt, der sie liest?
Ich glaube, da hast du schon den Knackpunkt erfasst: Ab wann gilt codierte Information als codierte Information? Ich meine, Baumringe "codieren" Informationen über die Klimaverhältnisse und Sonnenaktivitäten. Der Meeresboden "codiert" Informationen über das Erdmagnetfeld der Vergangenheit. Wenn du Quecksilber, Wasser und Öl in ein Glas kippst, ordnen die Flüssigkeiten sich ganz automatisch entsprechend ihrer Dichte übereinander an. Wenn niemand da ist, der das "interpretiert", ist es dann schon Information?
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Ok, da kam ja tatsächlich einiges an Antworten zusammen – vielen Dank für die Tipps. Fair Schluss machen ist echt schwer.
#43366
Das Frauen mit den ganzen Hormonen im Körper keine eigenen Entscheidungen treffen dürfen ist sicher allgemeiner Konsens. Da aber wir Männer vollkommen schwanzgesteuert sind, kann auch von uns kein eigenverantwortliches Handeln erwartet werden. Die einzige Lösung ist, Entscheidungen entweder an den Supercomputer Watson oder einen simplen Münzwurf zu delegieren.
#43361
Wir haben seit einigen Monaten mehrfach pro Woche Sex. Dass sie sich eventuell ausgenutzt fühlt kann natürlich sein, ich habe ihr aber nie irgendwelche Gefühle vorgespielt um sie ins Bett zu kriegen. Daher halte ich mich für unschuldig. Abgesehen davon, würde sich die Frage, wie ich vorgehen soll, auch gar nicht so stellen, wenn zwischen uns noch nichts gelaufen wäre.
#43367 #43360
Ich bin nicht sicher, ob man von Sheldon wirklich Beziehungstipps annehmen sollte… Das Vernunftehen lange die Norm und sicher auch manchmal glücklich waren stimmt schon. Damals waren Ehen aber noch eine wirtschaftliche/politische Notwendigkeit für die Partner während heutzutage ein Singleleben problemlos möglich ist. Ich komm auch alleine gut klar und brauch keine Partnerin um glücklich zu sein, da bin ich lieber Single als mit der Falschen zusammen zu sein.
Das die Leidenschaft irgendwann nachlässt mag sein, eine Beziehung nur zu haben, weil man sonst Single wäre, reicht mir aber definitiv nicht. Damit würde ich ja die Hoffnung auf eine richtige Beziehung mit Gefühlen aufgeben – so zynisch bin ich nicht. Außerdem nehme ich durch das Fortführen einer solchen Beziehung mit einer Frau, in die ich nicht verliebt bin, nicht nur mir, sondern auch ihr die Chance nehmen, einen Partner zu finden, mit dem eine intensive Beziehung mit echten Gefühlen möglich ist.
Abgesehen davon finde ich Ehrlichkeit in einer Beziehung (und auch sonst) wichtig. Sie würde also, wenn wir mal über Gefühle sprechen erfahren, dass ich nicht in sie verliebt und nur mit ihr zusammen bin, um nicht Single zu sein. Dass sie das besser als ein klärendes Gespräch jetzt fände bezweifle ich einfach mal.
#43359
Autsch, da hast du dir ja echt eine Verrückte geangelt. So schlimm ist es bei mir nicht glaube/hoffe ich. Zumindest gibt es bisher keine Anzeichen. Dass ich das jetzt zeitnah klären werde ist klar, wollte mir hier nur Tipps über das wie holen. Es ist auch ihr gegenüber fairer, wenn sie nicht ewig unwissentlich aufs falsche Pferd setzt wenn es mit mir doch keine Zukunft gibt.
#43356
Wir haben beide unsere eigene Wohnung, ich denke ich werde das auf jeden Fall bei ihr klären. Sie soll danach ihre Ruhe haben und nicht weinend zu sich nach Hause fahren müssen oder so. Wir kochen Freitag eh zusammen, da werde ich das ansprechen. Nächsten Dienstag ist Valentinstag, da will ich weder Schlussmachen noch sie verletzten, wenn ich ein eventuelles Liebesgeständnis von ihr nicht erwidern kann.
Erzähl dann mal, wie es weitergegangen ist. angsthasi.gif
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Angesichts des nahenden Jahrestages und der zunehmenden Tendenz zum Zweifel an offiziellen Aussagen, denkst du, wir erleben in den nächsten Jahren eine breitere Wiedergeburt der Behauptung des sozialistischen "Dolchstoßes" von 1918? Oder ist die emotionale Distanz zu dem Thema inzwischen zu groß?
Hm, ich glaub, dazu hat das Thema zu wenig Relevanz für die, die solche Sachen am ehesten vertreten. Die konzentrieren sich dann eher auf Dinge, die noch unmittelbarer mit dem heutigen Deutschland zu tun haben. Es wäre wohl auch eher verständlich, wenn man sich auf die unfaire Behandlung durch die Entente-Mächte konzentriert als darauf, wie diese Niederlage eigentlich passiert ist.
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Den Stalin Witz, den du heute als Pläsanterie hast, kenn ich ein wenig anders; dort sagt Stalin "Wer hat geniest, Genossen?"

Wir haben das in der Grundschule gelernt, weil manche nicht wussten ob man sagt "Ich hab geniest" oder "genossen".
Außerdem reimt es sich auf "erschossen"
Find jetzt nicht, dass es den Witz besser macht. doofguck.gif
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http://www.tagesschau.de/ausland/usa-einreise-internet-101.html

Was hälst du davon, dass man seine Passwörter abgeben muss. Was glaubst du, kommt als nächstes, Email Passwörter? Laptop Passwörter? Darf man irgendwann als Tourist keine verschlüsselten Daten besitzen?
Ich finde das total bescheuert. Mal ganz davon abgesehen, dass ich das gar nicht könnte, weil ich meine Passwörter gar nicht kenne (dank Passwort-Safe), würde doch jeder Möchtegern-Terrorist einfach einen harmlosen Zweit-Account oder ein extra dafür eingerichtetes Mail-Konto angeben. Was soll das bringen? Es ist Humbug, schlicht und einfach nur Humbug.

Schon vor einigen Jahren hab ich gelesen, dass Leute bei der Einreise gezwungen wurden, ihre Laptops zu entsperren und USB-Sticks abzuliefern, damit das alles kopiert werden konnte (das hatte eher was mit Industriespionage zu tun als mit Terrorabwehr), deswegen haben dann europäische und andere Industrievertretungen angefangen, Empfehlungen rauszugeben, dass man mit Laptops ohne geheime Daten rüberfliegen und sie sich dann bei Bedarf per VPN von einem Server im Heimatland holen sollte.
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Ist es ok Nazis zu schlagen?
Wenn sie mit der Gewalt anfangen, ja. (Dann fänd ich es auch okay, Frauen zu hauen.)
Aber nur wegen ihrer politischen Ansichten? Nein. Mal ganz davon abgesehen, dass es schon arg zweifelhaft ist, ob die Nazi-Zuordnung immer so stimmt (Milo Yanniopoulos ist z.B. kein Nazi), muss man sich auch mal vor Augen führen, dass der Widerstand gegen Faschisten kein Selbstzweck ist, sondern verhindern soll, dass man in einer Gesellschaft landet, in der man für seine Herkunft, seine Ansichten oder seine Religion offener Gewalt ausgesetzt ist. Im Endeffekt sind die, die Nazis einfach so ohne Anlass verprügeln, genau das, gegen das sie eigentlich kämpfen wollen. Und mir ist eine linke Diktatur nicht lieber als eine rechte; ich will gar keine Diktatur außer meiner eigenen.
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Würdest du mal einen post in Gedichtform schreiben
Hm... Vielleicht. Wäre jedenfalls was für die VG-Wort, für Lyrik gibt es da keine Mindestlänge. biggrin.gif
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Ich wäre ja auch dafür dieses Konzept heute nicht ganz außer Acht zu lassen arrangierte Ehen waren immerhin viel einfacher ist das komplizierte und tolle werden das heute verlangt wird gäbe es so etwas heute noch würde ich es zumindest mal versuchen bei den modernen wegen eine Partnerin zu finden ist mir nämlich die verrückten Quote etwas zu hoch wie würdest du reagieren wenn deine Eltern dir erzählt hätten dass sie eine Ehe für dich arrangiert hätten und würdest du das vollkommen ablehnen b es zumindest versuchen Oder c dich freuen dass deine Eltern sich darum gekümmert haben
Mir wäre nicht wohl dabei, eine Beziehung eingehen zu müssen (oder das Gefühl zu haben, dass das Mädchen nur deswegen mit mir zusammen ist, weil sie sich ihren Eltern verpflichtet fühlt). Ich würde sie sicherlich gerne kennenlernen wollen, und vll. würde sich ja auch so was ergeben, aber das quasi schon vorzugeben (selbst wenn man die Möglichkeit hätte, das abzulehnen), fänd ich schon sehr unangenehm.
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Würdest du auch sagen dass die Grundlage einer funktionierenden Demokratie vor Volksabstimmungen und anderen solcher Maßnahmen erstmal eine funktionierende Bildungspolitik bräuchte welche übermäßige Volksverblödung bzw mangelnde Bildung praktisch ausschließt außerdem müsste natürlich mehr Geld dafür ausgegeben werden würdest du mir da zustimmen oder wie denkst du darüber und bist du auch der Meinung dass Deutschland da viel Nachholbedarf hat nicht dass es in den meisten anderen europäischen Ländern besser wäre
Puh, kannst du bitte beim nächsten Mal Satzzeichen benutzen? Ist echt nicht leicht, deine Fragen zu lesen.

Ich glaube, der deutschen Bildung mangelt es nicht unbedingt in erster Linie an Geld (mal abgesehen von Schulrenovierungen und so was). Das ist so ähnlich wie in den USA, welche bei den Bildungsausgaben pro Schüler auf Platz 6 oder 7 in der Welt sind, aber deren Schüler gar nicht so stark sind.
Ich glaube, es fehlt an einer Bildungsstrategie, die darauf abzielt, Schüler von Anfang an zu fördern, aber auch zu fordern. Es muss schon einiges im Kindergarten passieren, gerade in sprachlicher Hinsicht. (Das setzt aber auch voraus, dass es genug Kindergartenplätze gibt und die nicht arschteuer sind.)
Und es muss von der ersten Klasse an ernsthaft Bildung vermittelt werden, und zwar so, dass nicht (wie in den ganzen jammernden West-Bundesländern) in der Oberstufe begonnen wird, das Material zu komprimieren, weil einem plötzlich auffällt, dass man statt 13 Jahren nur noch 12 hat. Würde man ganz von Anfang an beginnen, gut durchzulernen, dann wäre das gar kein Problem. (Ich krieg das Schaudern, wenn ich höre, dass Kinder heutzutage erst am Ende der 1. Klasse alle Buchstaben des Alphabets gelernt haben. Zu meiner Zeit hatte man das vom Schuljahresbeginn bis zu den Weihnachtsferien drin.)
Häufig wird heute immer plädiert, dass man doch mehr Computer, Tablets usw. im Unterricht einsetzen sollte. Da finde ich: Man sollte den zweiten Schritt nicht vor dem ersten tun. Die Schüler sollen erst mal auf herkömmliche Weise lernen zu lesen und zu schreiben (gerade auch das Schreiben per Hand sorgt dafür, dass man sich vieles besser einprägt). Ich kenn aus Erzählungen von Lehrern, dass da für horrende Summen Laptops für Grundschüler angeschafft wurden und digitale Whiteboards an die Wände der Klassenzimmer geschraubt wurden, und im Endeffekt hat's nichts gebracht außer Kosten, weil die Lernsoftware keine besseren Ergebnisse gebracht hat als die herkömmliche Arbeit mit Arbeitsheften, und die Whiteboards eigentlich nur als Tafelersatz benutzt wurden, weil die ganzen Möglichkeiten, die man damit hatte, viel mehr Vorbereitungszeit erforderten, ohne großen zusätzlichen Lerneffekt. Nach der Grundschule kann man ihnen gerne beibringen, wie man programmiert, aber die Grundlage kann mit althergebrachten Methoden vermittelt werden. (Und man höre BITTE mit der Glorifizierung der Gruppenarbeit auf. TEAM = Toll, ein anderer macht's. Bringt nicht viel.)
Ganz wichtig wäre für mich, dass die Bildungsniveaus nicht weiter abgesenkt werden, nur um noch mehr Schülern einen superguten Abschluss zu geben. Ein Abitur sollte verdient werden, anstatt eine reine Anwesenheitsurkunde zu sein.

Ironischerweise denke ich also im Endeffekt, dass das Problem der deutschen Bildung ist, dass man zu viel geändert hat und jedem bescheuerten Trend hinterhergerannt ist. (Auch wenn ich das dreigliedrige Schulsystem abschaffen würde.)
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#43349 was würde mich das interessieren man könnte doch schließlich eingesetzt jetzt machen das nach deutschem Recht die Anlandung an fremden Küsten zum Zweck der Rückführung von illegal eingereisten Flüchtlingen zu gestatten die anderen Länder würden das war vermutlich nicht anerkennen aber darum müssen wir uns ja nicht Kümmern schließlich müsste uns dann jedes deutsche Gericht freisprechen. Ich mein die Amerikaner haben vor 5 bis 10 Jahren ein Gesetz erlassen das ihn gestattet Terroristen auch außerhalb in der Vereinigten Staaten zu verfolgen zu verhaften oder zu ermorden ohne Beachtung der dortigen Rechtsprechung dieses Gesetzt hat zwar Europa offiziell nicht anerkennt aber Amerika gibt kein fick drauf mit entsprechender Begründung { unsere Politiker sind da ja sehr kreativ} könnte man das ähnlich durchbringen was hältst du von der Idee
Deutschland hat sich aber internationalen Gerichten unterworfen. Die USA haben das nicht in diesem Maße getan, eben weil sie Angst haben, dass US-Amerikaner, die im staatlichen Auftrag handeln, dann einfach rechtskräftig verknackt werden könnten. kratz.gif
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#43359
Unverständlich aber ja. Habe übrigens gerade raus gefunden, dass sie auch hier mitliest, ein Detail das a) zu nächtlicher not amused SMS führt und b) für mich neu war. In Zeiten unserer Beziehung hat sie hier nicht mit gelesen.

Jetzt ist sie sauer auf mich.

Findest du es verwerflich, wenn ich das hier anonym erzähle?

Ich denke, von der Anzahl der Details dürften das ohnehin nur die zuordnen können, die die Story ohnehin schon kennen.
Donnerwetter. angsthasi.gif Liebe Ex-Freundin: Bitte nicht allzu stinkig sein. :/

Ich find's schon okay, wenn man sich anonym Rat sucht und die Geschichte so erzählt, dass nur die es zuordnen können, die es eh schon wissen. Manchmal braucht man halt ein bisschen Außensicht von Unbeteiligten.
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#43364
Wir aber nicht, ich zahle für unzensierte Premium Inhalt *grrr*
Bist du auf Klopfers Web angewiesen, um dir nackte Genitalien anzuschauen? biggrin.gif
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#43357
Tut mir Leid, aber die Logik des Fragestellers ist dumm.
Wenn die Todesstrafe staatlicher Mord ist, dann ist die Gefängnisstrafe staatliche Freiheitsberaubung (im Sinne des StGB) und Geldstrafen auf staatlicher Diebstahl, bzw. Bei Zwangseintreibung staatlicher Raub. Der Staat hat nun mal ein ein Gewaltmonopol, und wenn er das nutzt, begeht er keine Straftaten. Davon abgesehen von ich -nicht der ursprüngliche Fragesteller- gegen die Todesstrafe, aber nicht, wenn es Mord wäre (was es eben nicht wäre siehe Mordmerkmale), sondern schlicht aus ethischen Gründen.
Du hast recht. Aber so ganz kann ich beim Anblick meiner Steuerzahlungen nicht das Gefühl totschlagen, mich ein wenig beraubt zu fühlen. biggrin.gif
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#43350 “Und die Leute scheißen sich wesentlich seltener zu Tode als zu Beginn der Industrialisierung...“

Ach du heilige Scheiße, ich wusste gar nicht, dass Darmerkrankungen so häufig waren.
Ja, doch, aufgrund der eher miesen hygienischen Verhältnisse waren Durchfallerkrankungen und Lebensmittelvergiftungen ziemlich häufig, und da starben insgesamt recht häufig Menschen.
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#43334 Echt, so spät? huh.gif Ich bin zwar eigentlich auch pro choice, aber ich weiß ja nicht... wenn ich genauer drüber nachdenke, fände ich schon ab der 15. Woche nicht mehr okay. Die aktuelle Gesetzgebung in DE sagt glaube ich bis Ende der 14. Woche ist es legal, ich denke das finde ich auch gut so wie es ist. Letztlich ist die Grenze ja immer irgendwie willkürlich festgelegt.
Eben. Ich würd's halt schon an die Gehirnentwicklung koppeln, weil da ja im Endeffekt die Persönlichkeit entsteht.
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#43366
Finde ich eigentlich nachvollziehbar. trollface.png Aber es reicht ja, wenn wir nur denjenigen Frauen die Entscheidungsmachtlast (inkl. Wahlrecht) abnehmen, die gerade ihre Tage haben (Hormone), gerade schwanger sind (Hormone) oder auf der Pille sind (künstliche Hormone). biggrin.gif
Also bleiben nur noch kleine Mädchen und Omis übrig? biggrin.gif
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Da #43325 also offensichtlich für eine Zivilklausel ist, meine Frage an den Fragesteller: was würdest du machen, wenn Forscher einer Uni an einem Projekt zur Entwicklung eines neuen, wahnsinnig schnellen Antriebs (Ionenantrieb oder EM drive oder whatever) beteiligt werden sollten, das Projekt aber vom Pentagon/Verteidigungsministerium finanziert werden soll? (Das dt. Verteidigungsministerium kriegt übrigens im Bundeshaushalt mehr als 3x soviel zugeteilt wie das BMBF, die haben also richtig Schotter.) Es ist klar, dass es dem Ministerium in erster Linie um militärischen Nutzen geht. Es ist außerdem klar, dass das Projekt ohne diesen Geldgeber direkt im Eimer wäre, weil sonst niemand das nötige Geld investieren kann und will. Da die NASA erstmal nicht mehr zum Mond fliegt, eine internationale Marsmission noch nicht wirklich aktuell ist und sonst keiner Geld für so ein Milliardenprojekt hat, besteht von zivilen Einrichtungen zur Zeit kein Bedarf an einem solchen Antrieb. Gemäß der Zivilklausel müsste Forschung an so einem Projekt abgelehnt werden, obwohl die Technik später (wenn sie ausgereift und billiger wird) außer für Kampfjets auch für zivile Zwecke benutzt werden könnte?! hm.gif Ich halte das für bekloppt.

Und es geht auch nicht um "gute" (wie der Antrieb) und "schlechte" militärische Forschung (Drohnen, Überwachung...), sondern eine Ziviklausel würde jegliche militärische Forschung ablehnen, d.h. in erster Linie alles, was vom Militär finanziert wird und/oder wo irgendwie militärische Institutionen beteiligt sind (und sei es nur ein Subunternehmer eines Kooperationspartners des Pentagons). Natürlich werden an Unis und angeschlossenen Forschungsinstituten keine Panzer und Atomwaffen gebaut, es geht ja um die Forschung, die in der Regel vorher passiert (so wie die ganze Kernforschung, die letztlich zur Entwicklung der Atombombe, später aber zu Atomkraftwerken geführt hat).
Zusatz zum Budget des Verteidigungsministeriums: Im aktuellen Haushalt sind gerade mal etwas über 3 Prozent des Verteidigungsbudgets für Forschung, Entwicklung und Erprobung veranschlagt, etwas über eine Milliarde. Der Gesamtetat des Verteidigungsministeriums beträgt 37 Milliarden, wovon gut ein Drittel für Personalkosten und über 18 Prozent für Mieten und sonstige Betriebsausgaben (nichtmilitärischer Art) draufgingen.
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#43351
Das war eher ein Seitenhieb auf DS9. wink.gif Obwohl ich beide Serien mag (sowie auch TNG und TOS, wobei die ersten TNG Staffeln echt unterirdisch sind). Um noch eine reinzubringen: Voyager hatte ebenfalls eine (fast) durchgehende Story.
Würd ich jetzt nicht sagen. Voyager hatte ein gewisses Setting und es gibt gewisse Etappen (Rumprügeln mit den Kazon, 7of9 kommt und fügt sich ein, Kontakt mit der Föderation), aber wirklich durchgehend war die Story auch nicht.
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#43358
Genau das ist mir heute auch bewusst geworden...
Wenn man sich die Autos und Mode der 30/40er Jahre anschaut, dann die der 70/80er und dann 00/10er, sind da echt absurde Unterschiede. Auch von den Baustilen.

Alibifrage: Was war in letzter Zeit die hässlichste Architektur, die dir bewusst aufgefallen ist?
Ich glaube bei mir wars das Elbphilharmonikum...
http://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/elbphilharmonie1296_v-contentxl.jpg
Hm, gar nicht so leicht. kratz.gif Wenn ich mal die Sachen auf McMansionhell ignoriere, komm ich derzeit immer auf die bescheuerte Einheitswippe zurück.
Allerdings ist das Bundeskanzleramt (die "Kanzlerwaschmaschine") natürlich auch hässlich. ^^;
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#43357
Ich glaube der TE wollte fragen, was sonst so in der Welt passiert, wenn man diese allgegenwärtigen Themen mal außen vor lässt xD

Für Technikinteressierte: AMD bringt (vermutlich) Ende Febraur seine neuen Prozessoren auf den Markt. Dann gibts hoffentlich wieder angemessene Konkurenz für Intel. smile.gif
Ach so. biggrin.gif

Thimbleweed Park wird bald fertig sein! victory.gif
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#43356
Wir hatten so unsere wiederkehrenden Probleme, da wir sehr unterschiedliche Menschen sind und jeder Mensch trägt zusätzlich noch einen ganzen Haufen von persönlichen Problemen mit sich rum, aber wenn sie drauf bestehen würde und wir nicht gerade erst aus einer dieser besagten Krisen raus wären, würde ich wohl ja sagen.

Generell finde ich die Ehe nicht wirklich wichtig, um sich zu zeigen, dass man viele Jahre seines Lebens mit dem Partner verbringen will. Ich bin etwas unromantisch, wenn es um den Gedanken zur Länge der Beziehung geht. Nur die wenigsten Beziehungen halten Jahrzehnte und daher werden wir wahrscheinlich eines Tages getrennte Wege gehen, selbst wenn wir dann Kinder haben sollten und vllt auch verheiratet sind.
Meine Eltern waren 12 Jahre unverheiratet, haben dann doch noch geheiratet und sich 6/7 Jahre später wieder getrennt. Es ist eine schöne Geste, die aber auch ohne staatliche oder kirchliche Bestätigung getätigt werden kann, wenn man eine schöne Zeremonie für sich, Familie und Freunde macht.

Ein schöner Bonus sind natürlich die steuerlichen Vergünstigungen xD
schnueff.gif Das böse Wort... "Steuer"....
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#43349
Außerdem kannst du die Menschen auch nicht einfach packen und verschleppen. Das ist ungerechtfertigte Freiheitsberaubung, tastet die Menschenwürde an und ist damit nicht mit unserem Grundgesetz vereinbar.

Grundsätzlich müsste dafür ein Gericht bei jedem Flüchtling entscheiden, ob die Grenzüberschreitung aufgrund der Fluchtursachen (z.B. Krieg) gerechtfertigt war oder nicht. Erst danach dürften die Abgewiesenen notfalls auch mit Gewalt wieder zurückgebracht werden, was jedoch, wie Klopfer schon sagte, dann eine Absprache mit dem Herkunftsland benötigt.
Wenn jeder Fall vors Gericht müsste... puh, das wäre teuer und würde sehr lange dauern.
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#43348
Diesen Aspekt des Drohnenpiloten finde ich ebenfalls extrem interessant. Weiß denn jemand, der hier vielleicht mitliest, ob die Piloten üblicherweise zuhause leben oder eher in Kasernen/Militärstützpunkten ohne die Familie?

Auf der einen Seite erleben sie die Schrecken des Krieges nicht mit, was den empfundenen Hass sicherlich auf einem Minimum belässt, auf der anderen Seite können sie das verursache Leid und den Schmerz der Opfer nicht sehen und haben damit nur einen minimalen Bezug zu den Auswirkungen ihrer Taten.
Ich könnte mir vorstellen, dass das je nach Mensch extrem unterschiedliche Folgen hat. Also das einer das sehr bewusst macht und auch ständig über die Konsequenzen nachdenkt und ein anderer schon weitgehend abstumpft und das ganze mehr als Computerspiel sieht. Hier teilen sich aber umgekehrt auch die Soldaten, die direkt im Kriegseinsatz sind. Vielleicht ja diametral xD
Ich weiß es nicht; aber an Drohneneinsätzen sind ja viele Leute beteiligt (die, die die Drohnen steuern, treffen z.B. selbst nie irgendwelche Entscheidungen, ob und worauf gefeuert wird), die geografisch durchaus auch sehr weit voneinander getrennt sind.

Hat sicherlich auch was mit der Persönlichkeit zu tun. Wenn ich so an Massaker denke wie bei My Lai oder bei den Feldzügen der Wehrmacht oder die Folterungen in dem irakischen Knast durch Amerikaner, da scheint die direkte Nähe zu den Opfern ja oft eben nicht die Empathie befördert zu haben.
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#43350
Das man die Technik nicht als solches dafür beschuldigen kann, ist mir vollkommen klar, sie wird aber vom Militär für diese Aufgaben eingesetzt und ist damit das aktuell gewählte Mittel.
Was mir dabei durchaus auffällt, ist die Belanglosigkeit, mit der man Drohnenangriffe assoziiert. (es wundert mich übrigens gerade, warum du die englische Schreibweise für Drohne verwendest?) Soweit meine Recherchen ergeben habe, sind die USA nicht im Krieg mit Pakistan, greifen aber auf pakistanischem Hoheitsgebiet an.
Der Grund dafür ist absolut irrelevant, es ist eine direkte Kriegserklärung und widerspricht auf mehreren Ebenen den Vereinbarungen, die die USA mit ihrer Mitgliedschaft in der UNO unterzeichnet haben.
Mir fehlt da die Konsequenz für ein solches Vorgehen. Wenn man sieht, dass die Kontrolle bei solchen Aktionen nicht mehr vorhanden ist, muss man versuchen diese Kontrolle durch Strafen und neue Kontrollmechanismen wieder aufzubauen.
Bomber, Kampfhubschrauber und Bodentruppen hätten eventuell ein ganz anderes Echo hervorgerufen, als eine kaum identifizierbare und erfassbare Drohne.
Terrorismus ist keine legitime Begründung für den Angriff auf einen souveränen Staat, auch wenn die USA das gerne so hätten. Der Witz ist ja: Es ist kein Krieg. Zumindest nicht offiziell.

Wenn die Personen für die Überwachung von Amri gefehlt haben, dann sollte man da vielleicht ansetzen und den Datenberg nicht vergrößern. Ja, vielleicht würde die Gesichtserkennung in einem solchen Fall helfen, aber es ist genauso möglich, dass die automatisierte Erkennung bei Mütze und neuem Bart dann plötzlich nicht mehr anschlägt und eben doch wieder ein Mensch die Videos anschließend sichten muss.
Fakt ist jedoch, dass diese Überwachung, außerhalb von öffentlichen Plätzen, gegen das Grund- und EU-Gesetz verstößt und damit schlicht vom Tisch ist.
Elektronische Fußfesseln sind sicher nicht nach 24 Stunden leer, da die dafür konkret ausgelegt sind. Außerdem kann man ja den Standort vor Ablauf der Akkulaufzeit ermitteln und ein paar Beamten hinschicken, die den austauschen.
Solche Anschläge wie die von Amri sind aber nicht zu verhindern. Wenn ich wollte, könnte ich auch einfach einen Mietlaster nehmen und das gleiche tun. Die Menschen sollen sich endlich von der Idee verabschieden, dass sie in absoluter Sicherheit leben können. Die Energie und das Geld was in diese weitgehend nutzlosen Vorhaben gesteckt werden, wären bei einer vernünftigen Schul- und Integrationspolitik wahrscheinlich wirksamer.

Gut, aber unser Geheimdienst ist was die allgemeine Überwachung angeht, nur fürs Ausland berechtigt. Im Inland übernimmt er im Endeffekt die Aufgaben, die die Polizei bei einer schweren Straftat oder den Verdacht darauf auch machen könnte. Damit habe ich auch kein Problem. Wenn jemand in einen Mord verwickelt sein könnte und die Beweise für einen Richter ausreichen, damit er direkt überwacht werden darf, dann sollte das auch gemacht werden.

Anonym ist für mich deswegen relevant, weil normalerweise ein Land/Staat sich vor einem anderen Land/Staat rechtfertigen muss, wenn es in die Geschicke dieses Landes eingreift und dort lebende Bürger tötet.
Ebenso muss eine Regierung sich vor seinen Bürgern verantworten, wenn er unrechtmäßige Tötungen im eigenen Land vornimmt. Je anonymer die Tötungen stattfinden, umso schwerer ist es für die Bevölkerung die dafür verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.
Ohne ein Gerichtsverfahren bleibt es für mich Mord. Auch im Krieg findet tausendfacher Mord statt, den ich ebenfalls nicht sinnvoll finde, aber hier hat man eine Situation in der den Menschen klar ist, in was für einer gefährlichen Lage sie sich befinden.

Ich habe keine romantische Vorstellung vom persönlichen töten, ich habe nur eine sehr klare Vorstellung von den Möglichkeiten des anonymen tötens. Klar kann man einen Agenten dafür entsenden, aber die Chance diesen zu fassen und zu verhören ist wesentlich höher, als die Drohne zu finden und nach einer eventuellen automatischen Selbstzerstörung jemandem zuordnen zu können.

Meine Intention zum Thema der Industrialisierung war eine andere. Ja, damals war die Welt brutaler und Kriege waren ziemlich häufig, aber es geht mir genau darum. Wäre die Menschheit nicht so aggressiv, wäre diese Zeit immer noch tödlicher, weil die medizinische Versorgung, Nahrungsmittel und Erkenntnisse nicht so umfangreich waren, aber wenn man einfach wesentlich weniger Kriege hätte und sich auf diplomatischer Ebene einig werden würde, wäre die Situation eine gänzlich andere als unsere reale Vergangenheit. Es ging mir dabei darum, dass man den technologischen Fortschritt gegen den soziologischen tauscht (oder den soziologischen besser ganz "neu" macht xD).

Die Forschung dürfte sich, wie heute auch, weitgehend selbst in die entsprechende Richtung entwickeln. Da würde ich eine gesunde Mischung aus universitär motivierter Forschung, Staatsforschung und Wirtschaftsforschung als weiter gangbar vermuten.

Militärausgaben kurbeln auf ihre Art die Wirtschaft an, aber gleichzeitig hat man dann ziemlich unnützes Material, wenn man nicht gerade einen Kampfeinsatz/Krieg führt.
Die Ressourcen die man dafür aufwendet, würden an anderer Stelle sicher mit ähnlich großer Begeisterung aufgenommen werden.
Wofür genau rüstest du das Militär denn aus, wenn nicht für einen Krieg? (Auch wenn er aktuell nicht geführt werden mag, mir fallen spontan jetzt wenig andere Einsatzmöglichkeiten für das Equipment ein...)

Boko Haram (musste ich nachlesen) ist das Problem eines anderen Landes/Staates. Dieses Land ist auf einem gänzlich anderen Entwicklungs- und Kulturstand als z.B. Deutschland. Wenn eine links- oder rechtsradikale Gruppierung in Deutschland ein solches Vorgehen an den Tag legen würde, fände ich es legitim, wenn die Polizei da mit SWAT Teams aufräumt. Hier ist es aber auch die Polizei und nicht das Militär, die für Ordnung sorgen und dagegen habe ich auch nichts. Wenn die Polizei mich anhält, versuche ich ihnen artig weiterzuhelfen, weil ich die Polizei für einen wichtigen und wertvollen Teil unserer Gesellschaft halte. Mehr Geld in die Polizei, ihre Ausbilung und die Anzahl der Mitarbeiter zu stecken, wäre eine gute Sache.
Sollte Boko Haram Terroristen nach Deutschland entsenden, dann sind diese wiederum unser Problem. Terrorismus lässt sich einfach nicht kontrollieren. Erst durch Gedankenüberwachung könnte man die meisten Terroranschläge vereiteln. Ein ungeplanter Amoklauf ist ebenfalls ein Terroranschlag und schlicht nicht verhinderbar. Sicherheit ist kein "Supergrundrecht".

Nur weil die Welt in einem Scheißhaufen versinkt, finde ich nicht, dass man seinen eigenen Haufen noch daneben setzen muss :-/
Außenpolitik ist eine extrem komplexe Angelegenheit und manchmal kommt es vielleicht auch vor, dass Kriege geführt werden, aber bevorzugen würde ich es, wenn die Länder ihre eigene Entwicklung machen würden. Das heißt unter anderem aber auch, dass eben keine Waffen in ein Land verkauft, deren Machthaber nur noch mit Gewalt regieren.
Dafür sehe ich die UNO. Um ein Waffenembargo zu verhängen und dieses auch gegenüber Mitgliedsstaaten durchzusetzen. Wenn also ein Mitgliedsstaat gegen diese Sanktion verstößt, müssen Sanktionen gegen diesen Vertragsbruch ausgesprochen werden, die so empfindlich sind, dass man eben nicht dagegen verstößt.
Rebelliert im weiteren Verlauf das Volk und stürzt den Machthaber, weil er sich militärisch nicht verteidigen kann, kann das Land eine andere Regierung ausprobieren. Belässt die Bevölkerung den Machthaber auch ohne seine Waffen an der Macht, dann sind sie wohl zufrieden genug. Dabei ist dann auch egal obs ne Monarchie, Oligarchie oder Demokratie ist.
Das man die Technik nicht als solches dafür beschuldigen kann, ist mir vollkommen klar, sie wird aber vom Militär für diese Aufgaben eingesetzt und ist damit das aktuell gewählte Mittel.
Was mir dabei durchaus auffällt, ist die Belanglosigkeit, mit der man Drohnenangriffe assoziiert. (es wundert mich übrigens gerade, warum du die englische Schreibweise für Drohne verwendest?)


War ein Versäumnis von mir, weil ich so durch das Lesen englischsprachiger Artikel auf die englische Schreibweise gepolt war.

Soweit meine Recherchen ergeben habe, sind die USA nicht im Krieg mit Pakistan, greifen aber auf pakistanischem Hoheitsgebiet an.
Der Grund dafür ist absolut irrelevant, es ist eine direkte Kriegserklärung und widerspricht auf mehreren Ebenen den Vereinbarungen, die die USA mit ihrer Mitgliedschaft in der UNO unterzeichnet haben.


Die pakistanische Regierung hat ein Abkommen mit den USA, die Drohnenangriffe werden mit deren Wissen durchgeführt. Das muss man nicht gut finden (tu ich auch nicht), aber es ist kein Krieg gegen den pakistanischen Staat.

Mir fehlt da die Konsequenz für ein solches Vorgehen. Wenn man sieht, dass die Kontrolle bei solchen Aktionen nicht mehr vorhanden ist, muss man versuchen diese Kontrolle durch Strafen und neue Kontrollmechanismen wieder aufzubauen.
Bomber, Kampfhubschrauber und Bodentruppen hätten eventuell ein ganz anderes Echo hervorgerufen, als eine kaum identifizierbare und erfassbare Drohne.
Terrorismus ist keine legitime Begründung für den Angriff auf einen souveränen Staat, auch wenn die USA das gerne so hätten. Der Witz ist ja: Es ist kein Krieg. Zumindest nicht offiziell.


Wie gesagt: Der pakistanische Staat unterstützt das, natürlich nicht ohne Gegenleistung.

Wenn die Personen für die Überwachung von Amri gefehlt haben, dann sollte man da vielleicht ansetzen und den Datenberg nicht vergrößern. Ja, vielleicht würde die Gesichtserkennung in einem solchen Fall helfen, aber es ist genauso möglich, dass die automatisierte Erkennung bei Mütze und neuem Bart dann plötzlich nicht mehr anschlägt und eben doch wieder ein Mensch die Videos anschließend sichten muss.


Wäre glatt ein Grund, mal zu forschen, ob man die Erkennung nicht verbessern kann, nicht wahr? (Du erinnerst dich, wir hatten über Forschung geredet.)

Fakt ist jedoch, dass diese Überwachung, außerhalb von öffentlichen Plätzen, gegen das Grund- und EU-Gesetz verstößt und damit schlicht vom Tisch ist.


Die Straße vor einem Gebäude ist doch ein öffentlicher Raum?

Elektronische Fußfesseln sind sicher nicht nach 24 Stunden leer, da die dafür konkret ausgelegt sind.


Richtig, aber die Akkulaufzeit bei diesen Fußfesseln ist tatsächlich ein praktisches Problem, das hab ich mir nicht ausgedacht.

Außerdem kann man ja den Standort vor Ablauf der Akkulaufzeit ermitteln und ein paar Beamten hinschicken, die den austauschen.


Stell dir vor: Wenn die Akkus länger halten, muss man das seltener tun. wink.gif

Solche Anschläge wie die von Amri sind aber nicht zu verhindern. Wenn ich wollte, könnte ich auch einfach einen Mietlaster nehmen und das gleiche tun. Die Menschen sollen sich endlich von der Idee verabschieden, dass sie in absoluter Sicherheit leben können.


Niemand erwartet absolute Sicherheit, niemand verspricht absolute Sicherheit. Aber es ist ganz normal, darüber nachzudenken, welche Maßnahmen man ergreifen kann, um es denen schwerer zu machen, die man sowieso schon im Auge hat. Ob diese Maßnahmen nutzlos sind oder nicht, ist eine weiterführende Frage und auch von den konkreten Maßnahmen in konkreten Situationen abhängig.

Die Energie und das Geld was in diese weitgehend nutzlosen Vorhaben gesteckt werden, wären bei einer vernünftigen Schul- und Integrationspolitik wahrscheinlich wirksamer.


Die Attentäter vom 11. September 2001 waren zum großen Teil hervorragend gebildet; Mohammed Atta war in Hamburg auch das, was man als sehr gut integriert bezeichnen würde. Auch wenn eine bessere Schul- und Integrationspolitik wünschenswert wäre, sollte man sich von der sozialromantischen Vorstellung verabschieden, dass all diese Leute ja ganz anders wären, wenn die Gesellschaft nur viel lieber zu ihnen wäre. Und Amri wurde im italienischen Knast islamisiert, in dem er aber auch nur gelandet ist, weil er ein Verbrecher war, der schon in seiner Heimat Scheiße gebaut hat.


Gut, aber unser Geheimdienst ist was die allgemeine Überwachung angeht, nur fürs Ausland berechtigt.


Wie definierst du "allgemeine Überwachung"?

Im Inland übernimmt er im Endeffekt die Aufgaben, die die Polizei bei einer schweren Straftat oder den Verdacht darauf auch machen könnte. Damit habe ich auch kein Problem. Wenn jemand in einen Mord verwickelt sein könnte und die Beweise für einen Richter ausreichen, damit er direkt überwacht werden darf, dann sollte das auch gemacht werden.


Sicher, dass wir vom Verfassungsschutz (also unserem Inlandsgeheimdienst) reden? Das klingt nämlich eher nach BKA, was du meinst.

Anonym ist für mich deswegen relevant, weil normalerweise ein Land/Staat sich vor einem anderen Land/Staat rechtfertigen muss, wenn es in die Geschicke dieses Landes eingreift und dort lebende Bürger tötet.


Da setzt du jetzt voraus, dass diese Sachen immer ohne Mitbeteiligung des betreffenden Staates stattfinden würden.

Ebenso muss eine Regierung sich vor seinen Bürgern verantworten, wenn er unrechtmäßige Tötungen im eigenen Land vornimmt. Je anonymer die Tötungen stattfinden, umso schwerer ist es für die Bevölkerung die dafür verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.


Und wenn sie nicht anonym stattfinden, dann heißt das, dass die Regierung so fest im Sattel sitzt, dass sie keine Schwierigkeiten befürchtet, so wie in Nordkorea, China, Indonesien...

Ohne ein Gerichtsverfahren bleibt es für mich Mord. Auch im Krieg findet tausendfacher Mord statt, den ich ebenfalls nicht sinnvoll finde, aber hier hat man eine Situation in der den Menschen klar ist, in was für einer gefährlichen Lage sie sich befinden.


Tolle Rede. Weißt du was? Ich stimm dir sogar zu. Aber mir fehlt immer noch die Verbindung zur Forschung für militärische Zwecke an sich, denn der ganze Themenkomplex über zivile Opfer, die in einem fremden Land getötet werden, ist ein juristischer Knackpunkt, der hat mit der Finanzierung von Forschung für militärische Zwecke an sich gar nichts zu tun.

Ich habe keine romantische Vorstellung vom persönlichen töten, ich habe nur eine sehr klare Vorstellung von den Möglichkeiten des anonymen tötens. Klar kann man einen Agenten dafür entsenden, aber die Chance diesen zu fassen und zu verhören ist wesentlich höher, als die Drohne zu finden und nach einer eventuellen automatischen Selbstzerstörung jemandem zuordnen zu können.


Es wäre einfacher, als Agent irgendwo unterzutauchen, als ein Flugobjekt mit bestimmten Flugeigenschaften einem Staat zuzuordnen. Zumal die Drohnen echt teuer sind, die werden nicht einfach so zerstört.

Meine Intention zum Thema der Industrialisierung war eine andere. Ja, damals war die Welt brutaler und Kriege waren ziemlich häufig, aber es geht mir genau darum. Wäre die Menschheit nicht so aggressiv, wäre diese Zeit immer noch tödlicher, weil die medizinische Versorgung, Nahrungsmittel und Erkenntnisse nicht so umfangreich waren, aber wenn man einfach wesentlich weniger Kriege hätte und sich auf diplomatischer Ebene einig werden würde, wäre die Situation eine gänzlich andere als unsere reale Vergangenheit. Es ging mir dabei darum, dass man den technologischen Fortschritt gegen den soziologischen tauscht (oder den soziologischen besser ganz "neu" macht xD).


Wenn alles anders gewesen wäre, wäre jetzt alles anders, klar. Aber ich glaube, unser Leben jetzt wäre nicht so bequem, wenn die Menschheit nicht durch diese Phasen gegangen wäre, die es nötig machten, den menschlichen Einfallsreichtum herauszufordern.

Die Forschung dürfte sich, wie heute auch, weitgehend selbst in die entsprechende Richtung entwickeln.


Hast du ne Ahnung, wie sehr Forschung heutzutage immer noch vom Militär gesponsert wird?

Da würde ich eine gesunde Mischung aus universitär motivierter Forschung, Staatsforschung und Wirtschaftsforschung als weiter gangbar vermuten.


Mal ganz konkret: Wie stellst du dir vor, dass Raketen- und Satellitentechnik einfach mal so entstanden wären, wenn das Militär nicht zuerst die Einsatzgebiete gesehen hätte?

Militärausgaben kurbeln auf ihre Art die Wirtschaft an, aber gleichzeitig hat man dann ziemlich unnützes Material, wenn man nicht gerade einen Kampfeinsatz/Krieg führt.


Hm, in dieser Wohnung hier hat noch niemand versucht einzubrechen; es ist also eigentlich sinnlos, dass ich ein Türschloss drin hab. Und warum rüsten wir eigentlich Polizisten mit Pistolen aus, wenn wir doch eigentlich gar nicht wollen, dass sie jemanden erschießen? Könnte es sein, dass auch ein Wert darin liegt, vorbereitet zu sein und anderen zu signalisieren, dass man nicht schutzlos ist? wink.gif

Die Ressourcen die man dafür aufwendet, würden an anderer Stelle sicher mit ähnlich großer Begeisterung aufgenommen werden.
Wofür genau rüstest du das Militär denn aus, wenn nicht für einen Krieg? (Auch wenn er aktuell nicht geführt werden mag, mir fallen spontan jetzt wenig andere Einsatzmöglichkeiten für das Equipment ein...)


Si vis pacem para bellum. biggrin.gif
Die Bundeswehr setzt zum Beispiel ihr Fluggerät auch mal für Rettungs- und Brandbekämpfungseinsätze ein. In den Alpen werden gelegentlich Geschütze benutzt, um gezielt Lawinen auszulösen, bevor die Schneedecke zu groß wird und unkontrolliert nach unten rauscht. Dass Armeen bei Naturkatastrophen sowohl Bergungs- als auch Räumungsdienste versehen, ist auch kein Geheimnis.

Boko Haram (musste ich nachlesen) ist das Problem eines anderen Landes/Staates. Dieses Land ist auf einem gänzlich anderen Entwicklungs- und Kulturstand als z.B. Deutschland.

Also wenn man sich in Nigeria für den Kampf gegen eine Terrormiliz aufrüstet, ist es keine "stumpfe Terrorbekämpfung" mehr? Und die Bundeswehr sollte nicht vll. international bei der Terrorbekämpfung helfen? So ein kleines bisschen vielleicht, weil Islamisten nicht an Grenzen haltmachen?

Sollte Boko Haram Terroristen nach Deutschland entsenden, dann sind diese wiederum unser Problem. Terrorismus lässt sich einfach nicht kontrollieren. Erst durch Gedankenüberwachung könnte man die meisten Terroranschläge vereiteln.


Und deswegen sollte man es gar nicht versuchen?

Ein ungeplanter Amoklauf ist ebenfalls ein Terroranschlag und schlicht nicht verhinderbar.


Ein Terroranschlag verfolgt ein über den Tötungsakt selbst hinausgehendes Ziel politischer, wirtschaftlicher oder religiöser Art. Ein Amoklauf ist also nicht automatisch ein Terroranschlag.

Sicherheit ist kein "Supergrundrecht".


Niemand behauptet, dass Sicherheit ein Supergrundrecht wäre, absolut möglich wäre oder irgendwas in der Art. Dennoch ist es legitim, seine Sicherheit erhöhen zu wollen. Natürlich kann man sich nicht gegen alles schützen. Aber ich find's durchaus in Ordnung, Sicherheit zu erhöhen, indem man zum Beispiel Ausbildungslager von Terroristen im Ausland zerstört.

Nur weil die Welt in einem Scheißhaufen versinkt, finde ich nicht, dass man seinen eigenen Haufen noch daneben setzen muss :-/


Die Welt versinkt gar nicht in einem Scheißhaufen. Global gesehen geht's der Welt besser als vor 30 Jahren.

Außenpolitik ist eine extrem komplexe Angelegenheit und manchmal kommt es vielleicht auch vor, dass Kriege geführt werden, aber bevorzugen würde ich es, wenn die Länder ihre eigene Entwicklung machen würden. Das heißt unter anderem aber auch, dass eben keine Waffen in ein Land verkauft, deren Machthaber nur noch mit Gewalt regieren.


Der Verkauf von Waffen ist doch wieder eine ganz andere Baustelle. kratz.gif Und um das wirklich einschätzen zu können, sollte man vll. mal überlegen, wie viel Anteil am Konflikt der Waffenhandel in aktuelle Krisengebiete tatsächlich hat, gerade aus Europa. Ich reg mich schon tierisch auf, wenn auf Facebook irgendwelche Doofköppe so tun, als hätte Deutschland Panzer nach Syrien geliefert und wäre deswegen schuld an dem Bürgerkrieg da unten. (Die meisten Waffen im syrischen Bürgerkrieg sind alter Kram sowjetischer Herkunft. Deutschland hat in diesem Jahrtausend lediglich drei Geländewagen dahin verkauft.)

Dafür sehe ich die UNO. Um ein Waffenembargo zu verhängen und dieses auch gegenüber Mitgliedsstaaten durchzusetzen. Wenn also ein Mitgliedsstaat gegen diese Sanktion verstößt, müssen Sanktionen gegen diesen Vertragsbruch ausgesprochen werden, die so empfindlich sind, dass man eben nicht dagegen verstößt.


Und wenn die Mitgliedsstaaten so ein Embargo mehrheitlich ablehnen?

Rebelliert im weiteren Verlauf das Volk und stürzt den Machthaber, weil er sich militärisch nicht verteidigen kann, kann das Land eine andere Regierung ausprobieren.


Funktioniert prima in Afrika. greatjobplz.gif

Belässt die Bevölkerung den Machthaber auch ohne seine Waffen an der Macht, dann sind sie wohl zufrieden genug. Dabei ist dann auch egal obs ne Monarchie, Oligarchie oder Demokratie ist.

Oder es wird einfach mit alten oder im Land hergestellten Waffen so gut unterdrückt, dass es sich nicht traut, so wie in Nordkorea.
Dikaturen stützen ihre Macht über das Volk eigentlich nie auf moderne Waffen. Um einen Haufen Zivilisten auf Linie zu halten, reichen nämlich billig hergestellte Klone der Kalaschnikow und 40 Jahre alte Panzer, da braucht man keine modernsten Jagdflugzeuge, keinen Drohnen und keine Marschflugkörper. Modernere Waffen brauchen sie nämlich eigentlich nur, um sich gegen vermeintliche Bedrohungen von außen zu schützen (ob die jetzt tatsächlich da sind oder nicht).
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#43351
Deswegen wurde ja auch die Defiant eingeführt. Und die Konflikte mit den Klingonen und dem Dominion. Zeitgleich hat man ein wenig den Abgesandten vergessen und alles in die letzte Staffel aber ohne Auflösung gesteckt. Der geplante Fernsehfilm ist ja nie erschienen.
Ja, aber ein großer Quotenknaller ist es ja trotzdem nicht geworden. Und auch wenn ich die Serie jetzt mal schaue, kann ich es durchaus verstehen, weil man sich (trotz vieler guter Folgen) insgesamt auch in allerlei Belanglosigkeiten und ödem Beziehungskram verlor. Dass man den religiösen Kram dann doch sehr betonte und dem Abgesandten am Ende wieder sehr viel Wichtigkeit einräumte, fand ich nicht sehr gelungen; das gilt aber für das ganze Finale, was ja auch ewig dauerte (sechs Folgen oder so?).
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#43367 Das ergibt sich dann aus der Situation schon
Na hoffentlich wird dann auch was draus, sonst wäscht man sich untenrum vielleicht ganz vergeblich. 047352f3.gif
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#43366
generell!
Uh, kantig. biggrin.gif
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