Frag den Hasen

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Hier beantworte ich Fragen, die mir die Besucher gestellt haben, die aber nicht häufig genug sind, um im FAQ aufzutauchen. Insgesamt wurden bisher 41079 Fragen gestellt, davon sind 81 Fragen noch unbeantwortet.
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#37962
Ich denke das alle derzeitig existierenden Kjell's noch recht Jung sind. Und da Kinder grausam sein können ist es möglich das du der erste Kjell bist der die Grundschule ohne schweren seelischen Schaden bewältigt hat. Und schon wärste einzigartig.
Aber wenn dann rauskommt, dass ich in der Grundschule noch kein Kjell war? fragehasi.gif
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#37960
HAHAHAHAHAHAHA...
Die Haltung:
"Es ist mir egal wenn die Alte mit der ich grad vögel ne Beziehung hat, aber wenn sie meine Freundin ist, muss sie mir treu sein."
... ist ja mal oberaffengeil.

Meine Meinung: "Recht geschieht es Dir!"


@ Klopfer: Lohnt es sich, zu deiner Lesung nach Berlin zu fahren und Eintrittskarten an der Abendkasse zu kaufen, oder sind die durch den Ansturm schon alle so gut wie weg?
Da dürften sicher locker noch welche zu kriegen sein, aber im Vorverkauf ist es halt billiger für dich. smile.gif
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#37950

Wenn du findest, das Soldaten keine Anerkennung bzw. nicht einmal Respekt verdienen für das, was sie tun, dann wüsste ich gerne mal, was Soldaten denn deiner Meinung nach tun?

Ich für meinen Teil habe insgesamt nur zwei mal auf Menschen schießen müssen, gefallen hat es weder mir noch meinen Feunden/Kameraden.
Und "müssen" deshalb, weil wir zu diesem Zeitpunkt von Leuten, welcher Zugehörigkeit auch immer, "überfallen" wurden, während wir Lebensmittel/Medikamente in kleine Dörfer am Arsch der Welt transportiert haben.
Und ich finde, wenn wir schon unsere Leben riskieren oder, so wie ich, in unserer Dienstzeit riskiert haben, um fremden Menschen, die meist nicht einmal viel Englisch, geschweige denn Deutsch können, und einem Deutschen Trupp genauso misstrauisch gegenüber stehen wie einem Amerikanischem, dann sollte man zumindest ein gewisses Maß an Respekt verlangen können.
Denn nahezu jede Arbeit leistet einen gewissen Wert zur Gesellschaft und gehört daher Respektiert.

Oder um ein anderes Beispiel für Einsatzgebiete der Bundeswehr zu nennen:
Den Katastrophenschutz.
Auch wenn dieser zugegebener Maßen primär aus Reservisten besteht, sind diese nicht weniger Soldaten (gewesen) und arbeiten im Zweifelsfall direkt vor deiner Haustür Hand in Hand mit Feuerwehr und THW, nur weil mal wieder ein Fluss überläuft etc...


Und zu dem Argument "Die Bundeswehr sammelt die Reste auf" kann ich dir nur sagen: Früher war dem vielleicht so, wenn auch bei weitem nicht in vielen Bereichen. Aber in den letzten Jahren ist der Bedarf an "Kanonenfutter" auf Null gesunken, der Bedarf an (hoch)qualifizierten Arbeitskräften dafür immer weiter gestiegen.
Und wer schon so nicht die Mittel für ein Studium mitbringt, wird in der Regel erst recht nicht bei der Bundeswehr aufgenommen werden, zumal das Angebot der Bundeswehr ja vor allem auf Bereiche abzielt, die hinterher entweder in Führungspositionen enden oder aber im Bereich der Forschung/Entwicklung...
Und auch die meisten Bundeswehrstudenten sind hinterher ausgebildete Soldaten, auch wenn sie in ihrem Leben (hoffentlich) nie auf echte Menschen schießen (müssen).


Aber in einem Punkt muss ich dir durchaus recht geben:
Als Soldat schimpft man hinter vorgehaltener Hand selbstverständlich gerne mal über Zivilisten. Das sind dann aber entweder solche Arschlöcher, die meinen, wir würden aus Spaß durch die Gegend fahren und irgendwelche wehrlosen Menschen abknallen, oder aber die Besserwisser, die einen im Zweifelsfall nicht vernünftig seine Arbeit machen lassen.
Ansonsten wird halt in alltäglichen Situationen gemeckert, nur wenn man im Bundeswehrwagen sitzt beschimpft man den Penner der einen schneidet eben nicht als ar***gef***tes Suppenhuhn sondern eben als ar***gef***ten Zivilisten ^^
smile.gif
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#37950
Blöde Zivilisten! smile.gif

Im Ernst.. Idioten gibts überall.. ob beim Bund oder sonstwo.. Es bleibt ein Beruf der von jemanden ausgeübt werden muss. Sich darüber zu beschweren, dass das Leute tun finde ich zweifelhaft.

Frage: Klopfer, wie bewertest du die Umkehr des Pflichtwehrdienstes in eine "Freiwilligenarmee"?
Im Prinzip gut, aber ich glaube, vielen ist nicht klar, was für eine Tragweite das hat. Wenn viele Leute schon früher einen Aufstand gemacht haben, wenn die Bundeswehr Werbung für sich gemacht hat, wie wird das dann jetzt erst? Es ist aber halt notwendig, dass die Bundeswehr auch in der Mitte der Gesellschaft anerkannt ist, damit sich da kein abgeschlossener Kosmos bildet, der sich getrennt entwickelt.
Daneben sind ja jetzt auch die ganzen Zivis weggefallen, die den Pflegesektor unterstützt haben. Da wird man jetzt auch ganz schön Kohle in die Hand nehmen müssen, um die billigen Arbeitskräfte, die dadurch fehlen, wieder ausgleichen zu können.
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Ach Klopfer,

da ich zur Zeit viel im Stress bin habe ich heute seit fast vier Wochen das erste mal wieder Nachrichten geschaut und war auf's Neue schockiert, wie viel Schwachsinn unsere Politiker verzapfen...

Jetzt denke ich gerade mal wieder über die schwachsinnige Vorgehensweise in der Politik nach, über welche unsere "Vertrer" (Was passender Weise ja wie Verräter klingt ^^ ) in ihren "Beruf" kommen.
Dummerweise bin ich da gar nicht mehr so genau informiert was man erfüllen muss, um in den Bundestag o.ä. zu gelangen, da sowas bei mir (leider) absolut nicht in der Schule behandelt wurde.
Aber soweit ich weiß können ja die Parteien nach Belieben aussuchen, welches Mitglied einen Sitz bekommt, oder? Ich meine, so ganz ohne Eignungsnachweis...

Allein das finde ich ja schon schlimm. Aber nicht nur, das der Depp, den die Partei aussucht ohne weiteres in eine (mehr oder weniger) Machtstellung kommt, nein, der Depp wird dann zum Minister für Verteidigung. Dann scheitert er aufgrund massiver Ahnungslosigkeit/Fachfremdheit und wird zum Finanzminister. Dummerweise kriegt Peter Zwegat bei dem Gedanken ein Aneurysma, und (selbstverständlich) versagt unser gewählter Depp auch beim Sparen. Aber hey, als Nächstes auf der Liste stehen ja noch Verkehr, Umwelt und Familie...

Ich finde, es sollte irgendeine Form des Nachweises erbracht werden, dass unsere Abgeordneten, und das nicht nur an höchster Stelle (dafür dort dann halt die Allerbesten, wenn verfügbar), für ihren jeweiligen Posten geeignet sind. Insbesondere dieses "Ministerhopping" kann doch gar nicht Vernünftig sein...
Und als Nachweis sollten diese Leute nicht nur wissen, wie man sich aus allem rausredet und wie unsere Politik funktioniert, sondern sollte der Finanzminister beispielsweise im Bereich der Wirtschaftswissenschaften studiert und auch berufliche Erfahrung gesammelt haben.




Und nun würde ich gerne mal wissen wie du diese ganze geballte Inkompetenz unter meinen genannten Aspekten bewertest ^^

Und was ich mich auch Frage:
Wäre es (deiner Meinung nach) sinnvoll und realistisch, eine Petition in diese Richtung zu fordern?
Das hat gar keine Aussichten auf Erfolg. Posten nach Kompetenz verteilen, das können die Politiker doch nicht zulassen. wink.gif
Wenn es irgendwie geht, wird da notfalls im Lebenslauf sowieso übertrieben und gelogen. Bei Guttenberg hatte man ja auch geprotzt, wie viel Erfahrung er schon in der freien Wirtschaft gesammelt hätte, als er Wirtschaftsminister wurde. Die Wirklichkeit sah dann deutlich unspektakulärer aus.
Ein weiteres Problem ist natürlich, dass es bei zu engen Verbindungen zu noch mehr Klientelpolitik kommen könnte. Ein Banker wird Finanzminister - dann kann man davon ausgehen, dass seine ehemaligen Kollegen noch willkommener sind in seinem Büro als andere Wirtschaftsvertreter.
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Hast du den Tweet mit dem Song von Michael Krebs bekommen? Falls nicht hier nochmal: https://www.youtube.com/watch?v=IzDTaET8EyQ
Ja, hab ich bekommen. Hab auch gelacht beim Hören. ^^ Ja, wir hatten es früher schon echt schwer.
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#37927
Schwester, gib mir die Hand! Ich kenn das gefriendzoned werden auch zu gut und langsam kotzt es mich echt an T___T

@ Klopfer: vielleicht eine etwas persönliche Frage, entschuldige das bitte. Aber hast du ein Patentrezept, wie man jemanden aus dem Kopf bekommt, den man jeden Tag sieht? ._.
Ich wünschte, ich wüsste eins. Im Prinzip müsste man sich wohl ein neues Ziel suchen, sich neu verlieben. Aber das kann man ja kaum steuern.
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Kennst/Spielst du eigentlich Assassin's Creed? Wenn nicht, dann kann ich es dir wärmstens empfehlen (alle Teile) und da du ja Spielesoundtracks magst kann ich dir den auch nahelegen, denn der ist wirklich Monumental O_O Vor allem aus Teil 2 und Revelations, sehr heroisch und thematisch perfekt abgestimmt.
Ich habe es dummerweise noch nie gespielt, obwohl es mich von der Atmosphäre her schon reizen würde. (Vom Spielprinzip her vermutlich weniger, weil ich zu trampelig für Schleichspiele bin.) Aber irgendwann... *_*
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#37907

Vielleicht kann man sich doch von einem außergewöhnlichen Namen etwas kaufen? Probieren wir es mal aus:

Du heisst jetzt einfach mal temporär Kjell bis du deine waghalsige These bewiesen hast!
Da ich den Namen in einer Rangliste der beliebtesten Namen für Neugeborene in Deutschland gefunden habe, ist er doch gar nicht mehr außergewöhnlich. kratz.gif
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#37932

Findest du es nicht schon ein wenig interessant das für so eine Scheisse tatsächlich ein Markt existiert? Irgendjemand wird sowas ja anscheinend kaufen.

Ach und mir kommt bei deinen Worten spontan die Frau Rinehart ins Hirn geschossen. Link

Falls du das noch nicht kanntest.
Es ist oft so, dass bei besonders teuren Objekten total egal ist, worum es sich eigentlich handelt. Das Preisschild zählt, weil man seiner Umgebung einfach signalisieren will: "Seht, ich bin so stinkreich (und damit erfolgreich), dass ich mir leisten kann, scheißviel Geld für so einen Tinnef auszugeben."
Ich hatte ja in "Sexpanzer und Babytod" auch was aus einem Magazin für Reiche zitiert, wonach ein besonders teurer Plattenspieler als "riesiger Mittelfinger für jeden, der Ihr Haus betritt" bezeichnet wurde. Das zeigt aber auch schön, was dahinter eigentlich für ein niedriger Beweggrund steckt.

Und das mit der Australierin hatte ich auch gelesen und mir spontan gewünscht, ich könnte ihr in ihre dumme Fresse treten. Der einzige Grund, warum diese Dreckbratze reich ist, ist der, dass sie ihr Vermögen geerbt hat, und dann stellt die sich hin und erzählt den Armen, sie wären zu faul.
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Hey Klopfer ich hab da mal eine Frage. Ich hab da eine Freundin zumindest denke ich das.

Aber vielleicht von Anfang an. Ich hab da die Frau kennengelernt. Wir hatten zunächst nur unverbindlichen Sex. Sie war zwar in einer Beziehung aber wie du gesagt hast was interessiert mich die Beziehung anderer. Das ist ihre Entscheidung. Nun ihr Macker war dagegen deswegen wohnt sie jetzt bei mir.
Ich mag sie auch leider muss sie für die gemeinsamme Wohnung noch Miete an den alten Freund zahlen. Sie hat aber das Geld nicht also strecke ich ihr das vor. Ein weiteres Problem ist ich bin allergisch auf Katzen und sie hat welche. Zwei sind deswegen auch in der alten Wohnung.

Nun will sie hier aber ausziehen. Angeblich weil sie näher an der Uni sein will und auch ihr Katzen in der eigenen Wohnung haben will. Ich glaube aber sie hat schon wieder einen neuen Stecher und will mich verlassen. Was soll ich den jetzt machen?
Um wie viel Geld geht es denn und wie weit ist die Uni entfernt?
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Jetzt ist auch noch Dr. Sommer tot. Wikipedia

Wo wäre die Menschheit heute ohne die Masturbation?!ohmy.gif
Die wäre wahnsinnig.

Ich hab eben mal ein Interview gelesen, was unter dem Artikel verlinkt ist. Die Bravo kam ja mal auf den Index, weil er geschrieben hatte, dass Onanie weder schwul noch krank macht. Und im Interview zitiert er die Indizierungsbegründung: "Die Geschlechtsreife allein berechtigt noch nicht zur Inbetriebnahme der Geschlechtsorgane."
Dieser Satz ist ein wunderbares Anschauungsstück dafür, was in Sachen Jugendschutz eigentlich bis heute verkehrt gemacht wird.
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#37937
Wobei der, von dem das Zitat ist, ja selbst Soldat war (1.WK)
Ja, da wurde auch noch mehr getötet. biggrin.gif
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#37938
Was hast du eigendlich im Monat für Serverkosten?
Und reicht als 'Spende' Bücher kaufen?
Für den Webspace hab ich um die 20 Euro Kosten im Monat, aber das ist ja auch nur ein Teil der Investitionen in Klopfers Web. smile.gif
Bücher kaufen hilft schon, besonders wenn man es direkt bei mir macht. Zusätzlich würde es sehr helfen, wenn die Leute regelmäßig über meine Seite auf Amazon gehen, wenn sie dort was bestellen. Sonstige Spenden werden auch gerne angenommen, gerade im Frühling ist es finanziell oft recht eng.
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#37862 Ich hoffe jetzt bald. Das Problem ist zum einen die Software, zum anderen zwei Prüfungen Ende September/Anfang Oktober. Da ja die DFS zwei Wochen Vorlauf will, könnte das schwierig werden. Mal schauen.
Was für Probleme macht die Software denn?
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#37937

Dazu würde ich gerne auch etwas anmerken;

Wenn man freiwillig als Friedenshelfer nach Afghanistan, oder anderen Krisengebieten, möchte, um dort den die Menschen beim Wiederaufbau zu helfen, beispielsweise über die GIZ, kriegt man überhaupt kein Geld, maximal die Verpflegung.
Als jemand der den Menschen dort helfen möchte kriege man nichts, und darf genauso wie der Soldat mein Leben riskieren.

Als Soldat in Afghanistan hingegen bekomme ich Verpflegung und dazu ein gutes Gehalt dafür, dass ich mithelfe ein Land zu besetzen, und dazu zählt auch der Einsatz von Waffengewalt. Es ist in dem Fall nur zynisch zu erklären, man sei ja dort um das Land wieder aufzubauen, dass man zusammen mit den eigenen Allierten vorher zusammengebombt hat!

Im Übrigen, ich habe mit jemanden gesprochen der in Afghanistan war, mein Cousin. Und der hat erzählt, dass er dafür da war dort die Sicherheit wiederherzustellen, zum einen durch Patrouillien, aber auch durch Teilnahme an Operationen zur gezielten Suche und Beseitigung möglicher "Gefahrenquellen". Und wie er das ausgedrückt hat: Von Oben kam der Befehl; Gefangennahme ist sekundär.

Und ich denke die Frage ist daher legitim, ob das töten eines anderen Menschen damit gerechtfertigt ist, dass man in staatlichen Auftrag handelt.

Es hängt nur ab von der Perspektive, ob ein Soldat unser Land und unsere Werte dort verteidigt... oder ob er der Agressor ist, der in ein fremdes Land einfällt.
Aber egal wie man es sehen will; Dort ist Krieg, und Soldaten werden nun mal dafür bezahlt, Befehle zu befolgen, und dass kann auch ein Befehl sein, andere Menschen umzubringen.

Klopfer, denkst du, dass die Bundeswehr in Afghanistan einen positiven Beitrag für die Afghanen leistet?
Afghanistan ist seit Mitte der 70er Jahre im Bürgerkriegszustand, weil die Warlords sich da die Köppe einschlagen und es keine echten Bestrebungen gibt, sich einer Zentralgewalt unterzuordnen. Selbst heute steht noch zerschossenes Kriegsmaterial aus dem Kampf gegen die Sowjets im Land herum - so wahnsinnig viel hat also der Afghanistan-Krieg ab 2001 auch nicht kaputtmachen können.
Und es ist auch einfach eine Frage der Mentalität: Afghanen haben keinen Respekt für Leute, die Schwäche zeigen. Wenn du mit den Warlords zurechtkommen willst, musst du kernig auftreten und auch deutlich machen, dass es negative Konsequenzen hat, wenn sie dich hintergehen oder sich nicht an die Absprachen halten. Auch die Hilfsorganisationen dort haben (wenn sie unabhängig und nicht unter dem Schutz der dort stationierten Truppen arbeiten) das Problem, dass sie der Willkür der örtlichen Kriegsherren ausgeliefert sind und sich danach richten müssen, was die wollen, egal ob es im Sinne der restlichen Bevölkerung ist. Mit hippiemäßigem "Give peace a chance" und "Frieden schaffen ohne Waffen" wirst du in Afghanistan mindestens ausgelacht, im besten Fall fahren sie mit dir Schlitten, im schlimmsten Fall legen die Warlords dich einfach um, wenn du ihnen keinen Nutzen mehr bringst.

Zu deiner Frage: Ja, das glaube ich. Ich glaube, es wäre dort noch weitaus schlimmer, wenn wir uns nach dem Ende der Taliban einfach von da verpisst und die armen Teufel im Dreck sitzengelassen hätten.
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Hallo Klopfer,

heute möchte ich mal über diese Shades of Grey reden, was ja alles sozusagen überwuchert, hier lagen gestern in der Buchhandlung die Bände 1 und 2 in großen Stapeln herum.

Kann es sein, dass dieses Buch nicht eine Gefahr ist für die Ideale die wir erarbeitet haben? So viele Jahre Frauenbewegung werden weggewischt von einer kleinen Gruppe von Frauen die darauf steht, sich schlagen zu lassen.

Dazu fällt mir eine Werbung des Frauennotrufs (glaube ich) ein, wo man eine Frau sieht, mit dem Kind im Arm und im Hintergrund eine männliche Gestalt und dazu quer übers Bild "Ich bin ein Stück Dreck. Er hat recht." und unten dann dass sowas nicht sein muss. So etwas finde ich sehr wichtig und ich finde es dass es keinen Unterschied macht, dass das Schlagen beim Sex geil sein soll oder dass das beide einvernehmlich machen, da Schlagen eine gewalttätige Handlung ist.

Mir reicht schon was ich in Amazon-Rezensionen dazu gelesen hab. Anscheinend ist die Frau aus dem Buch genau wie Bella aus Twilight, was du ja schon zur Genüge kritisiert hast. Würde mich über deine Meinung dazu sehr freuen!
Ich glaube, die Frauenbewegung sollte akzeptieren, dass jede Frau (so wie jeder Mann) das Recht hat, den Sex so zu genießen, wie sie es will, solange dabei die Rechte von anderen nicht verletzt werden. Es gibt nun mal Menschen, denen es Lust bereitet, wenn sie sich jemandem unterordnen oder geschlagen werden, und ich finde nicht, dass sie auf diese Teile ihrer Sexualität verzichten sollen, bloß weil irgendwer glaubt, dass sie damit der Gesellschaft schaden. Es sollte ja eigentlich gerade Ziel der Frauenbewegung sein, dass eine Frau das Recht hat, ihre Sexualität nach ihren eigenen Vorstellungen zu leben, ohne dass dies negative Auswirkungen in den sonstigen Lebensbereichen hat.

Das Problem bei "Shades of Grey", was diese Sexualität angeht, ist etwas anderes. (Ich will der kommenden Lästerei nicht allzu sehr vorgreifen, daher fasse ich mich hier eher kurz.) Eine Dom-Sub-Beziehung muss auf Vertrauen und gegenseitigem Respekt beruhen und die gegenseitigen Grenzen akzeptieren. Der Christian Grey im Buch ist so, wie ein Dom eben nicht sein sollte. Er schleppt eine absolut unerfahrene Jungfrau ab, vögelt sie nach wenigen Tagen, überfordert sie mit seinen sexuellen Vorstellungen, anstatt sie langsam heranzuführen, lässt sie bei der Verarbeitung ihrer Eindrücke komplett alleine und manipuliert sie, um ihre persönlichen Grenzen zu verschieben. Dazu kommt, dass seine sexuelle Vorliebe im Buch auf Traumata in seiner Kindheit und Jugend zurückgeführt wird, was im Endeffekt impliziert, dass diejenigen, die auf BDSM stehen, psychisch krank wären. (Bei wissenschaftlichen Untersuchungen kam heraus, dass unter diesen Leuten psychische Störungen oder Krankheiten nicht weiter verbreitet sind als in den Kontrollgruppen.)
Dazu kommen Schilderungen von gefährlichen Praktiken in den drei Büchern. Fesseln mit Kabelbindern? Keine gute Idee, den Blutfluss abzuschnüren. Den Bauch einer schwangeren Frau schlagen? Ebenfalls gar keine gute Idee.
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Hey Klopfer, hast du zufällig den Link zum Blogeintrag von dir, wo du ein selbstgemachtes Etikett über ne Sprudelflasche geklebt hast? Im Beitrag gings glaub ich auch um das Thema Homöopathie (oder zumindest in den Kommentaren).
Ich hab schon alle möglichen Kategorien durchsucht, aber entweder bin ich zu blind oder zu blöd (oder beides sad.gif ).

Ich hab schon gelesen, dass du eine Suchfunktion fürs Aktuelle im neuen KW geplant hast, das finde ich eine gute Idee. smile.gif
Passiert mir nämlich des öfteren, dass ich dort was suche, aber nur eine vage Ahnung hab, wo ich es finden könnte.. o__o
Bitte sehr! ^^ War in der Kategorie "Lästereien".
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Hey Klopfer,

Du hast mal in einem Blogeintrag geschrieben, dass Du einige Kriege für gerechtfertigt hältst.
Da mir momentan kein Krieg einfällt, den ich als "gerechtfertigt" bezeichnen könnte, frage ich Dich:

Welche Kriege hältst Du für gerechtfertigt?
Die Befreiungskriege gegen Napoleon zum Beispiel. Oder der niederländische Unabhängigkeitskrieg gegen die Spanier. Krieg ist ja die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln, und in diesen Fällen war es eben so, dass man die ja durchaus gerechtfertigten Ziele nicht durch diplomatisches Vorgehen erreichen konnte.
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#37927
Ganz blöd gefragt: Warum nicht?
Wenn man in jemanden wirklich verliebt ist und dann einen Korb kriegt, ist das ja für die meisten Leute schon ein Schlag fürs Selbstwertgefühl. Wer jetzt sowieso nicht sonderlich viel Erfolg beim anderen Geschlecht hat, der wird daran länger zu knabbern haben als jemand, der im Prinzip jeden Monat einen anderen haben kann (ob nun rein sexuell oder tatsächlich für Beziehungen). Das heißt, dass sich das auch auf die Selbstsicherheit auswirkt.
Nun ist es gerade für die meisten Mädels ein totales Ausschlusskriterium, wenn der Typ unsicher wirkt (es sei denn, er sieht aus wie Brad Pitt oder Johnny Depp oder George Clooney, dann sind die Toleranzen größer). Das ist dann eigentlich selbstverstärkend: Typ kriegt einen Korb, wird unsicher, quatscht das nächste Mädel an, kriegt einen Korb, weil er unsicher wirkt - und so weiter. Im Prinzip müsste er sich eine totale Scheißegal-Haltung angewöhnen, um dort auszubrechen, was allerdings wiederum die Beziehungssuche erschwert bzw. die Motivation dafür herausnimmt.
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#37937
Natürlich können Soldaten rein juristisch Mörder sein. Wenn mans so genau nimmt, kann jeder rein juristisch Mörder sein. Es geht halt nicht um die juristische Definition, sondern um eine moralische Definition, wobei häufigt mittlerweile der Slogan "Soldaten sind potentielle Mörder" beliebter, weil zutreffender und juristisch weniger angreifbar. Es stimmt allerdings, dass der Begriff "Söldner" historisch und politisch nicht eins zu eins auf Soldaten übertragbar ist. Trotzdem finde ich nicht, dass Soldaten Anerkennung und Respekt für das verdienen, was sie tun. Zumal deine Einschätzung, dass man auch wesentlich leichter mit mehr Freizeit an mehr Geld kommen kann, meiner Erfahrung nach auf die meisten Soldaten nicht zutrifft. Viele, die z.B. über die Bundeswehr studieren, tun dies deshalb, weil sie sonst keinen Studienplatz bekommen hätten. Außerdem kenne ich noch einige Berufssoldaten unterhalb des Offiziersrangs, die deshalb zur BW gehen, weil sie im zivilen Bereich mit ihrer Qualifikation nichts finden. Und zu guter Letzt: Man sollte nicht glauben, dass der Durchschnittssoldat eine positivere Ansicht von Zivilisten hat, als ein "Soldaten sind Mörder"-Schreier von Soldaten hat. Wenn ich einen Euro für jedes Mal bekommen würde, dass ich "Scheiß Zivilisten" höre oder lese, würde ich in ne größere Wohnung ziehen. Angesichts dessen finde ich nicht, dass Soldaten sich da zu laut beschweren sollten (das können sie meiner Erfahrung nach nämlich sehr gut.)
Ich kenn ja nun auch einige, die beruflich oder auf Zeit bei der Bundeswehr sind oder waren, und ich hab von denen noch kein einziges abfälliges Wort über Zivilisten gehört. Vielleicht liegt's auch einfach daran, dass es aus dem Wald herausschallt, wie man reinruft?
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#37937
Bei meinem Onkel, der in Mazar-i-Scharif (oder wie man das schreibt) stationiert war, war es so. Der hat einen heute acht Jahre alten Sohn. Mittlerweile hat er sich, soweit ich informiert bin, nach Deutschland zurückversetzen lassen.

#37905
Ich müsste ihn mal fragen, wo er seine Aufgabe gesehen hat.^^

Alibifrage: Ich werde bei meinen Studienfächern, die ich ab Herbst mache (Politik und Pädagogik) immer mit den gleichen doofen Fragen konfrontiert, z.B. "Willst du Politikerin werden?" oder "Willst du Lehrerin werden?". Hattest du so was während deiner Studienzeit auch und wie hast du drauf reagiert?

Liebe Grüße von der Kitschautorin
Dauern die Einsätze in Afghanistan nicht sowieso immer bloß eine bestimmte Zeit? Mir war so, als wenn da sowieso immer wieder gewechselt wird. smile.gif

Bei Informatik ist mir das so nie passiert (es gab nur halt immer Fragen, ob ich mich irgendwo reinhacken kann/will). Bei Japanologie hat jeder gefragt: "Und was kannst du dann damit machen?" Als ich dann Deutsch studiert habe, kamen aber wirklich häufiger Fragen, ob ich dann Deutschlehrer werden will. Da hab ich dann aber immer mit "Um Himmels Willen, nein!" geantwortet und die Frontgeschichten meiner Mama als Begründung vorgeholt.
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Warum gibt es Reizwäsche in Kindergröße?
So richtig geile Rundungen haben die Blagen ja nicht, also wenn man als Kinderschänder ein bisschen Pepp ins Liebesleben bringen will, bleibt eigentlich nur die Reizwäsche, um den Erotikfaktor der Kleinen zu erhöhen. kratz.gif
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#37904 - Auch wenn ich nicht glauben kann, dass du das Video noch nicht gesehen hast: Lass es. "Zum Schmunzeln" bringt es einen nur, weil man sich über die Unsinnigkeit lustig macht. Aber selbst dann bewegen sich höchstens die Lippen ein wenig, wirklich Freude entsteht dabei nicht. (Eigene Meinung)
Oookay. (Du glaubst mir nicht. schnueff.gif )
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#37893
Ich weiß auch nicht was am Knutschen so toll sein soll, deswegen kann ich auch nicht damit aufhören, zu probieren obs nicht doch irgendwie Spaß macht. Es ist mehr die Faszination als das Geschehen selbst.
Als totaler Knutsch-Fan bin ich ja etwas baff, dass einige Leute Knutschen nicht mögen, aber wenn das doch nicht so selten ist, dürfte das ja für das Mädel ganz gut sein.
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#37894
Hahahahahaha! Nett UND attraktiv finden und nur mit ihr "befreundet" sein wollen? Was hast du denn geraucht?
Es gibt ja auch Freundschaft mit gewissen Vorzügen, ne? biggrin.gif
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#37937
Die haben dort INTERNET. Alles was die brauchen ist ein Skype Account...
Die haben aber nicht die gigantische Bandbreite (und Computerarbeitsplätze), um jedem gleichzeitig und unbegrenzt lange Skype-Konversationen zu ermöglichen.
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#37938
Nein bloß nicht!!! Dann müsstest du ja währenddessen nichts anderes mehr machen und wir wären auf uns selbst gestellt...
Och, nebenbei könnte ich bestimmt noch ein paar andere Sachen tun. XD
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"Und viertens: da draußen ist eine Irre, die von nun an peinlich genau Archive von Klopfers Web anlegt, um die Seite irgendwann kaltzustellen."

Vorletzter Satz bei deinen Fanmails...
Könnte man die Archive mal haben? Ich denke da an bestimmte Lästereien ^^
Für die bestimmten Lästereien gibt's andere Quellen.
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#37893
ich weiß ja nich, was bei euch im bett so läuft, aber bei uns wird beim sex auch geküsst? biggrin.gif
wie macht ihr dass dann?
"hey schatz, du darfst mich vögeln, aber auf keinen fall küssen?"
sorry für die bescheuerte frage, aber ich stell mir das gerade recht lustig vor ^^
biggrin.gif Ich glaub, deswegen ist es wichtig, dass beide nicht so aufs Knutschen stehen.
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#37938 Ich fände das vielleicht gar keine so doofe Idee. funktioniert bei Spielen ja auch gut.
Ich denke, mal kann man das sicher tun, aber ich zweifle daran, dass man wirklich dauerhaft auf Crowdfunding bauen kann. Beim ersten Projekt (Buch, Spiel, Film) eines Kreativen ist sicherlich die Motivation der Fans größer als beim vierten oder fünften, welches auf diese Weise Geld einsammelt. Wenn der Reiz des Neuen weg ist, bleiben bei vielen die Geldbörsen auch erst mal geschlossen.
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#37936 Achja, der gute alte GameStar Christian Schmidt... ich konnte den immer recht gut leiden, schade das der jetzt bei BigPoint arbeitet.

Ich versteh aber was du sagen willst. Ich wollte schon immer mal für eine Spielezeitschrift schreiben. Ich habe zum Beispiel mal für mich selbst einen wirklich ausführlichen Test zur Elder Scrolls Reihe geschrieben. Um das zu erklären, ich bin ein wahnsinniger Fan dieser Reihe, und kenne mich damit bestens aus, bin förmlich damit aufgewachsen, und habe im Laufe der letzten Monate dann minutiös aufgeschlüsselt, wie sich die Reihe von Arena zu Skyrim entwickelt hat, welches Spiel den meisten Umfang hatte, wo die Schwächen, wo die Stärken liegen, über die Community, die Lore etc... So was würde vielleicht einige interessieren, aber keine Zeitschrift würde es veröffentlichen. Glaub ich zumindest nicht.
Und einfache Tests würde ich auch nicht schreiben wollen, eben aus deinen Gründen, diese Standards, diese krude Punkte oder Prozentvergabe, die ja gar nicht verhältnismäßig ist. Sie ist zwar nach Art des IHK Schemas aufgebaut, mit 50% = mangelhaft etc. aber dann die Abstufung von Diablo der GameStar letzten Monat um 5 Prozent, da wird das ganze System doch wieder brüchig. Woran macht man bitte diese 5 Prozent fest?! Wie kann man bitte sagen, okay, dieses Defizit ist genau 5% vom gesamten Spiel. Davon abgesehen, das zu viel Subjektivität drin steckt. Ich kann Diablo z.B. überhaupt nicht leiden.
Die Spielemagazine müssen sich ohnehin weiterentwickeln, der Markt ändert sich mittlerweile zu sehr. Zu viel Free 2 Play Spiele, die keine richtigen Test mehr möglich machen, zuviele Skriptimegeballercinema-Titel, die nur noch interaktiver Film sind, die als Test eigentlich nur ein Formtext brauchen... Naja, jetzt hab ich mir das mal alles aus dem Hirn gedrückt, vielleicht willste ja was dazu sagen biggrin.gif
Ich weiß halt bloß nicht, ob sich die Spielemagazine da überhaupt anpassen können. Im Prinzip müssten die Redakteure sich nicht nur mehr Freiheiten bei den Spieletests erlauben, sondern auch mehr Zeit nehmen. Ich kann mir auch vorstellen, dass man ein Spiel nicht mit einer Rezension abgeschlossen besprochen hat, sondern einige Ausgaben später noch mal darauf zurückkommt, wobei das natürlich dann dem Anspruch zuwider läuft, in erster Linie Kaufberatung für aktuelle Spiele zu sein. In Zeiten generell sinkender Auflagen ist der höhere Zeitaufwand aber sowieso nicht mehr finanzierbar. Ich hab das Gefühl, ein großer Teil des derzeitigen Publikums will keine Weiterentwicklung in der Hinsicht. Wenn man sich z.B. mal die Kommentare bei Mick Schnelles offenem Brief an Christian Schmidt auf Gamersglobal.de anguckt, schreiben sehr viele Leute, dass sie von einem Spieletest das wollen, was sie gerade bekommen - eben oft eine Auflistung von Programmeigenschaften, gefolgt von einer abschließenden Wertungszahl. Und die, die längst abgesprungen sind, werden wohl nicht so sehr motiviert sein, wieder eine Spielezeitschrift anzugucken.
Ich bin ja sehr gespannt, wie dieses Retro-Gamer-Heft ankommt, was jetzt vor kurzem auf den Markt kam. Ich bin aber sehr skeptisch, ob dieses Heft (falls es weitere Ausgaben geben sollte) tatsächlich dauerhaft ein ausreichend großes Publikum halten kann.
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#37924

Bevor du verhungerst startest du einen Spendenaufruf auf der Seite okay? ich tät nämlich spenden.
Joah, mal sehen, ob und wann es nötig wird. XD (Vielleicht sollte ich auch mal ein Crowdfunding-Experiment machen, um die Arbeit an einem Buch im Voraus zu finanzieren. biggrin.gif )
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#37905

Ich finde das immer dämlich... Diese Leute, die schreien "Soldaten sind Mörder!!!einseinself!". Rein juristisch können sie zwar keine sein, aber was solls, ich will darauf hinaus, dass die Typen, die imme rdrauf beharren, dass Soldaten böse Mörder sind, vermutlich als erstes wollen würden, das ihre Soldaten sie schützen, wenn andere Soldaten sie ermorden würden.
Und wenn ich das Wort Söldner höre wird mir schlecht. Wie Klopfer ganz recht gesagt hat, machen viele das auch aus Überzeugung, gerade die, die lange dabei sind. Denn man kommt wesentlich leichter mit viel mehr Freizeit an wesentlich mehr Geld. Das materielle wirds also nicht sein.
Dazu noch als ergänzende Anmerkung: Man kriegt zwar eine ordentliche Zulage, wenn man als BW-Soldat nach Afghanistan geht. Wenn sie allerdings da sind, merken sie recht schnell, dass ein riesiger Teil dieses Geldes dann wieder dafür draufgeht, mit seiner Familie daheim zu telefonieren. smile.gif
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Hast du eigentlich schon mal daran gedacht, als freier Autor für ein Spielemagazin zu arbeiten? Du kannst ja bei manchen, wie der GameStar auch anfragen, ob du für die schreiben kannst, und Referenzen, dass du gut schreiben kannst, hast du ja biggrin.gif Meist leihen sie dir dann sogar das zu spielende, bzw. zu testende Spiel. Wär ja vielleicht was für dich, ich weiß nicht. Ich hab nur eben den Eintrag im Aktuellen über Civ V und New Vegas und so gelesen, da kam ich drauf.
Na ja, da müssten sie mir auch n Rechner spendieren, meine momentane Hardware ist für aktuelle Spiele eher suboptimal geeignet. XD
Ansonsten... vor einiger Zeit hat ein anderer Christian Schmidt (der vorher auch bei GameStar war) bei SPIEGEL Online eine Debatte über Spieletests losgetreten. Er wollte eher eine Betrachtung der Spiele unter künstlerischen und gesellschaftlichen Gesichtspunkten, während sich seiner Meinung nach die Spieletests in den Zeitschriften zu sehr auf technische Punkte konzentrierten. Da haben sich diverse große Namen in der deutschen Spielejournalistenwelt ganz furchtbar angezickt. ^^; Ganz unrecht hatten beide Seiten nicht, aber bewegt hat sich da so recht auch nichts. Am besten funktionieren Spieletests wohl in der Art von Zero Punctuation: extrem subjektiv, aber genau auf den Punkt, ob es Spaß macht oder nicht, und wenn nicht, woran es liegt. (Ähnlich gut vom Konzept her finde ich "Die Stunde der Kritiker" von Heinrich Lenhardt und Jörg Langer, wo sie eine Stunde lang ein Spiel spielen und dann erzählen, ob sie es weiterspielen würden.) Es ist auf jeden Fall weit weg von der Zahlenwertung, die ja eigentlich unsinnig ist. (Die ganze Wertungsbreite wird ja nie ausgenutzt. Ein Spiel mit 50% gilt nicht als mittelmäßig, sondern als schlecht. Wertungen unter 50% sind nur für die Spiele reserviert, die wirklich sehr mies sind. Und dann die Diskussionen, ob ein Spiel mit 77% tatsächlich besser ist als eines mit 76%...)
Ich bin also eher skeptisch, ob die Rezensionen, die ich schreiben würde, tatsächlich den Erwartungen und Anforderungen der Redaktionen entsprechen würden (und auch denen der Leser, die ja offenbar zum großen Teil mit den Standards zufrieden sind, die die etablierten Zeitschriften gesetzt haben).
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Was mich eigentlich schon länger interessiert... Als du noch studieren warst, was haben deine Kommilitonen dazu gesagt, das du eine ziemlich erfolgreiche Seite im Internet hast? Hast du viel Spott oder so etwas geerntet?
Es wussten nicht viele, ich bin nicht damit hausieren gegangen. Die, die es wussten, fanden die Seite aber ganz gut. Verspottet hat mich nie jemand, die waren eher neugierig.
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Ich weiß nicht, ob das schonmal angesprochen wurde, aber in deiner Dioxin-Kolumne sagst du, dass du die stark unterschiedlichen Grenzwerte für Dioxin z.B. in Leber im Vergleich zu Eiern unlogisch findest, aber beruht das nicht wahrscheinlich darauf, dass Kjell Normalgermane Eier einfach deutlich öfter konsumiert als die Gedärme egal welchen domestizierten Tieres?
Das spielt für die Festlegung der Grenzwerte so gut wie keine Rolle. Im Prinzip guckt man sich bei jedem Lebensmittel an, was man da im Normalfall für Belastungen feststellt, und setzt in der Höhe dann die Grenzwerte an, wobei ziemlich egal ist, ab welcher Konzentration etwas tatsächlich realistisch schädlich ist. Ich hätte in dem Text auch von Fisch schreiben können; der dürfte zumindest in Küstenregionen evtl. häufiger gegessen werden als Eier.
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#51
Ändert sich deine Meinung da nach diesem Video?
Hm, das Argument gegen Unsichtbarkeit finde ich nicht so überzeugend. Kommt ja drauf an, wie man die Unsichtbarkeit einsetzt, und ich würde sie nicht dafür benutzen, um andere dabei zu belauschen, wie sie über mich reden.
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Was hältst du davon? o.O

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Solche Geschichten sind der Grund, weswegen ich Leuten, die mir erzählen, dass reiche Menschen immer deswegen reich sind, weil sie intelligenter sind und härter arbeiten, am liebsten sofort eins in die Fresse hauen will.
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Vielen Dank für den Besuch bei Durchblick.ch!


Die Durchblick-Seite wurde eingestellt. Wir danken euch für die vielen spannenden Fragen
und für euer langjähriges Vertrauen! --> laß uns trauern.
Über die Trauer bin ich schon hinweg. ^^ Langsam kommt die Hoffnung, wieder eine Seite so schön ausbeuten zu können.
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#37885 also ich bekomm auf der seite von kaspersky sofort ne trojanerwarnung...
Aber von wo? Ich hab mir den Quelltext der Seite angeguckt; abgesehen vom Iframe mit dem Counter gibt es gar nichts, was da einen Trojaner liefern könnte. o_o
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wo lebt bigfoot
Keine Ahnung. Bin ich der SMS-Guru?
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hast du einen guten spruch für mich?
Nein.
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#37832
Ja, werden wir. Ist mir sogar schon mehrfach passiert.
1. Ich habe über eine Internetplattform jemanden kennen gelernt, der überraschender Weise ein Freund meines Bruders war. Nach ein paar Treffen hat er mich angerufen und mir gesagt, dass aus uns nichts wird, aber wir ja Freunde bleiben können. Und er hat mich zu sienem Geburtstag eingeladen, der eine Woche später war. Ich bin natürlich nicht hin gegangen, weil ich meinem Bruder damals nicht so nahe stand, dass ich ihm erklären wollte, dass ich jemanden aus dem Internet gedatet habe.
2. Ich habe einen Komilitonen in einer Vorlesung kennen gelernt und wir haben uns ein paar Mal getroffen. Nach einer Weile hat er mich gefragt, ob ich Interesse an ihm habe und er war total baff, dass sich eine Frau für ihn interessiert. Dann hat er sich von mir Ratschläge geholt worauf Frauen so achten, wie man das Interesse von Frauen erkennt und wie man sich gut stellt und hat dann ein anderes Mädel angebaggert. davon hat er mir lange und breit erzählt. Um dem ganzen die Krone auf zu setzen: Nachdem ich ihn 2 Jahre nicht gesehen habe, habe ich ihn ein paar Wochen lang immer im Fahrstuhl getroffen udn er hat die absolute Frechheit besessen, mich anzugrinsen, zu grüßen und mir ein Zwinkern zuzuwerfen, als ob er mich jederzeit haben könnte. Einmal hat er sogar mit der Zunge geschnalzt.
3. Der aktuellste und tragischste Fall, zumindest aus meiner Sicht. Ich bin generell ehr zurückhaltend was Sex angeht und bin der Meinung, dass sowas in eine Beziehung gehört oder zumindest nicht bevor sich etwas angebahnt hat, was sich mit 90 % Wahrscheinlichkeit zu einer entwickeln wird. Folglich nehme ich nicht durchgehend die Pille, sondern nur, wenn ich sie gerade brauche.
Ich habe einen Kerl über eine Freundin kennen gelernt, den ich von anfang an ziemlich mochte, aber unsere Kontaktaufnahme hat sich um ein paar Jahre verzögert, weil wir abwechselnd immer mal wieder in Beziehungen waren. Als ich ihm dann nach einer Party mal eine Nachricht geschrieben habe, haben wir uns auch recht schnell getroffen und sind uns im Verlauf von etwa 3 Monaten recht nahe gekommen und haben uns sehr gut verstanden. Bei einer Übernachtung bei ihm kamen wir uns so nahe, dass ich meine mangelnde Verhütung erwähnt habe und dass ich daher gerne damit warten will bis ich das geregelt habe. (Die Meinungen gehen ja auseinander, aber mir sind Kondome als einziges Verhütungsmittel zu unsicher.)
Das war wohl soweit auch okay, aber am nächsten Tag hat er mir geschrieben, dass er nachgedacht hat und er gerade keine feste Freundin will. Wir könnten den Abend trotzdem gerne wiederholen, aber er überließe ganz mir, ob ich sowas will.
Ja, soviel dazu. Eine Sexfreundschaft ist drin, aber eine Beziehung nicht? Das finde ich sogar noch schlimmer, als reine Friendzone. Immerhin hätte er 3 Monate gehabt, um sich das zu überlegen.

Also Jungs: Diese Beispiele zeigen, dass ihr nicht alleine seid. Auch Frauen passiert sowas. Also macht euch nichts draus, sondern einfach wieder ins Gefecht.
So einfach ist es ja nicht.^^
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Wie viele Katzen hast du denn jetzt? Und wie bist du zu ihnen gekommen? Und war Minka nicht eigentlich Daisys Katze? (Und, unvermeidlicherweise... hast du Fotos? Die du hier auch zeigst? O_O ^^)
Die beiden Katzen hier gehören Daisy. Immer noch. biggrin.gif Ich passe auf sie auf, bis der Mietvertrag für unsere Wohnung Ende Januar ausläuft, weil da, wo Daisy derzeit wohnt, keine besonders katzenfreundliche Umgebung ist.
Fotos hatte ich ja schon mal gepostet. ^^
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Das erinnert mich ganz stark hieran: http://www.diehochschulgemeinde.de/mediathek/textarchiv/63-anekdote-zur-senkung-der-arbeitsmoral
Hach ja. Wie recht die Geschichte hat^^
Wenn nicht erwartet werden würde, dass jeder für sein Geld bis zum Umfallen arbeitet, gäb's sogar Arbeitsplätze für alle. biggrin.gif (Ich denke nur so an die Studien von 1980 von Firmen wie Siemens, die davon ausgingen, dass die normale Wochenarbeitszeit im Jahr 2000 bei etwa 25 Stunden liegen würde. Zu doof, dass man dann anfing, die Lohnentwicklung von der Produktivitätssteigerung abzukoppeln.)
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Hey,
auch wenns bestimmt irgendwo steht, was arbeitest du eigendlich im Moment? Hast du einen festen Job oder machts du das immer nach Auftrag?

Viele Grüße
Ich hab keinen festen Job. Ich mach immer noch Lektorat, Redaktion und Korrektur (größtenteils von Mangaübersetzungen, aber auch für sonstige Auftraggeber), ein bissel Programmierung und Web-Entwicklung und verdiene einen guten Teil meines Geldes mit meinen Büchern und der Website. (Bitte kauft über "Guter Sex" bei Amazon ein. *fleh* )
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Udn weil es ab dem 1.09 mit Doctro Who weitergeht, wieder Doctor Who Fragen!
Wie fidnest du River Song?
Kennst du die band Chameleon Circuit? Wenn ja, wie findest du sie?
River ist großartig. biggrin.gif Man merkt deutlich, wer ihre Eltern sind, finde ich. Ihr Ende ist aber schon sehr sehr traurig.

Ich muss leider sagen, dass ich die Lieder von Chameleon Circuit eher nur so mittelmäßig finde.
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Du stehst ja auf Spielesoundtracks awesome.png Da kann ich Dir die Mass Effect OST's empfehlen schwull.gif. Sind ziemlich gut.

Teilweise sind leider auch sehr kurze Stücke dabei.
Muss ich mal schauen. ^^ Danke für den Tipp!
(Mein MP3-Player ist voll. X_x )
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Wärst du genauso lustig wenn du ne muschi hättest?
Vermutlich schon, aber ich glaube, viele Frauen trauen sich nicht, ihren Humor wirklich rauszulassen. kratz.gif
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