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Hier beantworte ich Fragen, die mir die Besucher gestellt haben, die aber nicht häufig genug sind, um im FAQ aufzutauchen. Insgesamt wurden bisher 40978 Fragen gestellt, davon sind 10 Fragen noch unbeantwortet.
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Machst du heute durch und schaust live zu, wie irgendwelche Hinterwäldler und Rednecks die ländlichen Bundesstaaten rot färben oder gehst du normal pennen und schaust dir einfach morgen früh beim Kacken kurz 3 Minuten das Wahlergebnis an?

PS: Dein zufallsgenerierter Ticker da oben ersetzt einen (nicht vorhandenen) Liveticker deinerseits völlig hinreichend. biggrin.gif Soviel ist ja nicht am passieren. ^^
Ich hatte bis nach fünf Uhr morgens vor dem Fernseher gesessen und nebenbei die Seiten von NBC, CBS, CNN und Fox News offen, aber dann war ich zu müde, um das Ergebnis abzuwarten. Ich bin dann vier oder fünf Stunden später wieder aufgestanden und hab es nachgelesen, aber es war nicht mehr so eine große Überraschung, da sich das ja schon in der Nacht abzeichnete, dass Trump eine mehr als realistische Chance hat. (Als ich schlafen ging, war die Vorhersage auf fivethirtyeight.com bei 47% Siegeschance für beide Kandidaten.)
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Ist de Obama Witz von heute am Tag der Wahl Zufall ode Absicht?
Das ist Absicht, der war ursprünglich für ein paar Tage später eingeplant, aber ich hab dann getauscht.
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#43089 Ergänzen darf ich, dass es eine ganze Menge des spärlichen Windstroms auch nicht gäbe. Auch dagegen gibt es praktisch in jedem Verfahren eine Bürgerinitiative.

AF: Was bedeutet in diese Frage die Abkürzung AF? kicher.gif
Alibifrage. doofguck.gif
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Großes Lob für die Aufmachung zur Wahl oben auf der Seite!
Ich lese deine Seite jetzt schon wirklich, wirklich lange, aber noch nie hab ich auf Anhieb so gelacht wie heute!
Alibifrage: Was erwartest du wies aus geht, bzw. falls die Wahl schon vorbei ist, ist das Ergebnis anders ausgefallen als erwartet?

Nerevar
Ich hatte ein knappes Ergebnis erwartet (ich hab den Vorhersagen, dass Clinton deutlich gewinnen würde, nicht getraut), aber ich hatte schon gedacht, dass sie es am Ende schaffen würde. Tja, so kann man sich täuschen.
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Okay Hase, wie genial findest du es, dass meine beiden Netzwerk-SSIDs "Deep Thought 42" und "Deep Space 9" (letzteres für Gäste) heißen? 70bff581.gif
greatjobplz.gif Ist genehmigt.
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Was denkst du hierüber?
Wer eine Kolumne namens "Dumme weiße Männer" schreibt, sollte vielleicht vorsichtig sein, wenn er anderen Rassismus und Sexismus vorwirft.
Der Text selbst ist natürlich feinstes Cherrypicking und tut so, als würden weiße Männer nie für ihre Fehltritte kritisiert werden, würden immer Vergebung erfahren und hätten auch sonst ein leichtes Leben, während komplett drüber weggebügelt wird, aus welchen Gründen die Clinton so unbeliebt ist.
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#43091
Der Unterschied zwischen Staat und Firma ist der das die Firma in erster Linie Profitorientiert ist.
Der Berliner Trend mit schicken Wohnungen ist auch in Hamburg zu beobachten und ehrlich gesagt finde ich das eine Sauerrei.
Die "besten" Bauherren sind mMn soweiso die, die auf der Baustelle stehen und alles aufbauen. Die können am besten sagen wie lange etwas dauert, was geht und was nicht und beraten einen oft besser als der "Typ im Büro" der mit Schlips und Lackschuhen mal aufn Bau kommt und Nilpferd Management betreibt: Auftauchen, Maul aufreißen, abtauchen.
Alleine diese absolut irrsinnigen Termine sind zum Haare raufen oder utopische Zusagen.
Das bedeutet fast immer Stress, Stress führt zu Fehlern und Fehlern zu kosten...
Also auch nicht besser....
Die besten Bauherren sind die mit Erfahrung, die vielleicht mal selber Schlitze gestemmt haben und daher die Materie kennen....
NIcht ist schlimmer als Leute die dir sagen wie du deine Arbeit zu machen hast und selber keine Ahnung von dieser haben...
Alibifrage an Klopfer:
Was ist für Dich "bezahlbarer Wohnraum"? Was dürfte der nur kosten? Wer müsste dort wohnen können? biggrin.gif
Üblicherweise wird gesagt, dass man nicht mehr als ein Drittel seines Nettoeinkommens für die Miete ausgeben sollte. Da haben wir ja schon mal einen Richtwert. Im Durchschnitt verfügt jeder Deutsche wohl über 45 Quadratmeter, da haben wir noch einen Richtwert. Und um festzustellen, welches Nettoeinkommen man als Richtschnur nehmen sollte, könnten wir ja den Median der Rentner im besagten Gebiet nehmen. greatjobplz.gif

Wenn's nach mir persönlich geht: Ich hätte gerne eine 200-Quadratmeter-Penthouse-Wohnung für *nachzähl* 300 Euro warm. 233cd70a.gif (Oh, machen wir lieber 200. Ich will was für einen neuen Laptop sparen. 07baa27a.gif )
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#43087
Weil generell erstmal alles Geld "kostet".
ABer genau da liegt der Hase im Pfeffer.
Am Anfang steht immer die Ausgabe. Allerdings eben mit dem Ziel von der Ausgabe zu profitieren. Man nennt das ganze dann eine Investition .
Es gibt Investitionen die direkt auf einen Gewinn abzielen, z.b. ich kaufe Tomaten für 1€ und verkaufe für 2€, oder indirekte Investitionen wie halt einen Drucker.
Geld zum Fenster rauswerfen finde ich generell nicht gut und ich denke das auch hier Vorteile und Nachteile abgewogen wurden, ein wenig Prestigè denken haben einfließen lassen und man sich dann für diese Lösung entschieden hat.
Wenn eine Stadt modern und hip sein will, sind Ausgaben nun mal notwendig.
Beispiel hier: Olympia für Hamburg.
Klar hätte der Kram wieder ein Menge Geld gekostet, aber auf der anderen Seite wären dann wieder Tausende Menschen beschäftigt gewesen, die Infrastruktur wäre ausgebaut worden, Wohnungen wären entstanden (quasi die dann ehemaligen Sportlerunterkünfte)
und die Nutzung dieser wäre auch Jahre danach vorhanden.
Argument hier ganz oft war "zu teuer".
Ein Argument ebenfalls war das die Sportstätten nach Nutzung meist vor sich hinrotten wie in Südafrika (Fußball WM 2010), Sotschi (Winterolympiade 2014), oder Athen (Olympiade 2004).
Allerdings sehe ich diese Gefahr nicht im Wirtschaftsstandort Hamburg-Deutsland, da wir international dann doch eine wesentlich größere Rolle inne haben .

Das beim wählen primär die eigenen Interessen vertreten werden ist durchaus menschlich, aber auch nicht wirklich der richtige Weg.
Wennich auf Grund eines Punktes der mir gefällt eine Partei wähle, die anderen Punkte aber gesellschaftlich besser wären, aber halt von einer anderen Partei festgelegt werden (z. B. ERhöhung von Kindergeld, Ausbau der Kitaplätze), dann sind das Punkte in denen man abwägen sollte, schließlich leben wir in einer demokratischen Gesellschaft.
Wenn ich mich dann doch für die Elternfreundliche Partei entscheide, haben dann meine Kinder und Enkel was davon, dann bhabe ich 100€ weniger Rente, aber für 2 Jahre isses auch egal....
Ich hoffe du verstehst was ich meine :-)

Gluabst du nicht auch das den meisten Menschen einfach das demokratische Denken fehlt?
Ich sehe Olympia auch durchaus skeptisch, weil die positiven Effekte nur von kurzer Dauer sind und man überlegen sollte, ob das Geld nicht so investiert werden kann, dass zwar das Resultat nicht so schön bunt und partymäßig ist, aber dafür längerfristig wirkt.

Demokratisches Denken ist halt schwierig und evtl. so auch gar nicht vorgesehen. Im Prinzip soll halt jeder nach seinem Interesse wählen, aber das birgt die Gefahr, dass Minderheiten untergepflügt werden. Aber wem obliegt dann die Pflicht, dafür zu sorgen, dass dies eben nicht geschieht? Das ist bei der direkten Demokratie schwieriger durchzusetzen... kratz.gif
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#43089
Vielen Dank für Deine Antwort.
Zu 1:
Du setzt damit allerdings voraus das der Staat "richtig und Weise" handelt, aber wir beide wissen dass das oft nicht der Fall ist, die Elbphilharmonie ist da ein gutes Beispiel.
Wenn ich mir die Krankenhäuser in Hamburg angucke, hat sich da doch viel getan.
Und das eine Firma Geld verdienen will, finde ich nicht verwerflich.
Ob dabei jetzt Patienten auf der Strecke bleiben, ist eine andere Diskussion.
Das mit den Wasserwerken habe ich mitbekommen, was daraus geworden ist, weiß ich z.Zt. nicht, teile aber Deine Auffassung das Kontrollen wichtig sind und bleiben müssen.
Aber es gibt auch viele Firmen die Produkte bauen welche strengen Prüfkriterien unterliegen und eben nicht staatlich sind, von daher sehe ich in der Richtung keine Probleme.

Zu 2:
Eine Begründung sehe ich als absolut notwendig an, denn diese soll ja letztlich aussagen warum eine Entscheidung getroffen wird und dabei ist es völlig unerheblich wer oder was die Person ist (Intelektueller, Facharbeiter, Schüler, etc..)
DIe Begründung ist für mich das Feedback das die Person sich auch zumindest ein wenig mit dem Thema beschäftigt hat und die Fürs und Wider gegenseitig abgewogen hat (zumindest ein wenig) und dann seine Entscheidung getroffen hat und nicht auf Grund von Stammtischgerede.

Es freut mich das du von einem großen Teil an informierten Menschen ausgehst, aber glaube mir, die meisten sind es einfach nicht.
Die meisten glauben und hören einfach viel zuviel an/auf ihr Bauchgefühl und das kann man heutzutage problemlos im Internet bei den meisten Leserkommentaren herauslesen.
Polizeit erschießt Mann (Rostock, Sommer 2015)? Klar, "schießwütige Bullen"!
Partei will "Killerspiele" verbieten? Scheißladen, ich wähle nen anderen Verein (oder lasse es ganz sein).
Neues Kohlekraftwerk in Hamburg-Moorburg (ich sehe es von meinem Bürofenster aus biggrin.gif ) Natürlich nicht.
In meiner Firma gibt es einen türkischen jungen Mann der hier als Reinigungskraft arbeitet (So Ende 20).
Hab mal mit ihm geplauscht wegen dem Militärputsch. Er schwört Stein und Bein das es dieser Gülen war/ist.
Informiert hörte er sich nicht an:/

Ich schließe mich durchaus der Meinung an das auch genug Politiker an Hebeln sitzen und sehr fragwürdige Entscheidungen treffen, aber dennoch sind Politiker Menschen die schon eine wesentlich bessere Grundausbildung haben und durchaus gelernt haben im Studium wie man Thematiken angeht und behandelt (ob sies tun ist eine andere Frage)
Der Maurer kanns oft nicht. (Womit ich Maurer nicht herabsetzen will)

Thema Internet ist ein interessantes und großes Thema. Ich finde es gut das versucht wird hier eine klare Linie zu definieren und natürlich kann man mit Ideen auf die Fresse fliegen.
Aber: Oft muss man es enfach mal machen und gucken was dabei rauskommt, gerade bei einer so komplexen Maschine wie das Internet.
Gesetze sind nämlich letzten Endes auch nichts weiter wie eine Maschine:
Am Anfang steht der Prototyp, welcher erstmal nach gebaut wurde und im Betrieb sieht man dann wo es hakt und wo verbessert werden muss.
Das UNterhaltsrecht ist da ein gutes Beispiel, weil es so viele verschiedene Konstellationen gibt bei Betroffenen.

4-5 Volksentscheide einfach mal umsetzen?
Finde ich auch nicht gut. Erstmal weils halt immer nur ein Teil des Volkes ist das eine Bestimte Sache will oder nicht und auch weils eben oft nicht ausreichend begründet ist und wie erwähnt mehr ein Bauchgefühl ist als
eine vernünftige Entscheidung.
Wie oft sehe ich Leute in der Stadt stehen mit irgendwelchen Transparenten in der Hand wo steht "Merkel muss weg" (primär wegen ihrer Flüchtlingspolitk) oder "Atomstrom, nein Danke" (oft sinds die erwähnten Rentner) was sowieso schon beschlossene Sache ist.
Alternativen bieten die aber auch nicht an und die Merkel hat uns gut durch die Wirtschaftskrise gezogen und insgesamt gehts uns allen gut. Wird also wieder seeeehr einseitig gedacht.
Ich sehe auch die Gefahr das man bei einem Volksentscheid ganz schön auf die Fresse fallen kann und ganz ehrlich: Wegen irgendwelche "dämlichen Affen" habe ich keinen Bock auf die Fresse zu fallen.
Wie sich der Brexit entwickelt wird zeigen wie sinnvoll ein Volksentscheid ist.
Dieser zeigt übrigens wie die Leute sich informieren: 1 Tag vor oder nach der Wahl gingen bei Google die Anfragen expotenzial in die Höhe was es denn bedeuten würde wenn GB die EU verlässt. EINEN TAG!!!.
Das JPG dazu findest du im Internet.
Ich bin jetzt auf Deine Meinung und die von Klopfer gespannt greatjobplz.gif
Ich finde immer noch, ich sollte als oberster Klopferator einfach das Sagen haben. biggrin.gif
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Passieren eigentlich noch Dinge im Forum? Ich hab lange nichts mehr davon gehört, wollte mich aber nicht extra deswegen anmelden
Viel passiert da nicht, aber ich programmier grad eh an einem neuen Forum, was richtig in die Seite integriert sein wird. Hab die Schnauze voll von PhpBB.
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#43085
Politiker und das Volk sind größtenteils keine Experten. Das kann man kritisieren, aber was wäre die Antwort? Dürfen nur die Experten regieren? Davon träumte einst einer der griechischen Philosophen, von der oligarichischen Herrschaft der Philosophenfürsten, die Demokratie empfand er als minderwertigeren Kompromis. Man könnte auch von einer Technokratie sprechen. Und wer entscheidet dann, wer entscheidungsberechtigter Experte wird? Die bisherigen Experten? Das mündet in Vetternwirtschaft und Korruption.
Also wie bisher. biggrin.gif
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#43088 als Dozent an einer deutschen Uni kann ich nur sagen, wir haben im Institut über die VG Wort Ptoblematik gesprochen und es wird eine studentenfreundliche Lösung geben. Aber ja, man schlawiert sich dann so rum, die Autoren haben erst Recht nichts davon. Man hätte bei der Pauschallösung bleiben sollen. Ich weiß auch gar nicht wie die VG Wort alle Uni überprüfen will, ob die auch wirklich alle Texte richtig gemeldet haben... die Pauschale hat man und es ist weniger Arbeit für alle.
Hat seinen Grund, warum Radio- und Fernsehsender für Musik eine Pauschale an die Gema zahlen. Da wird auch die Gema vermutlich viel Arbeit und Kosten sparen.
Da sollte die VG Wort sich vll. ein Beispiel nehmen.
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#43085
Ich verstehe die Logik da nicht.
"Die Nein-Wähler haben sich vor der Wahl nicht informiert!!!"
Und die Ja-Wähler haben das automatisch getan, oder wie? Weil einem die Wahl der Ja-Wähler besser gefällt?
Ist das nicht vollkommen schnurz für das Argument?
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#43091
Sozialer Wohnungsbau ist ne super Sache und hat viele gute Auswirkungen-zumindest solange sie gebraucht werden. Aus Sozialwohnungen werden aber komischerweise nach einigen Jahrzehnten oft die schlimmsten Assiblocks. Auch hier trifft das Problem der mangelnden Qualität leider häufig zu. Sollen die Geier ruhig ihre Luxuswohnungen bauen. ´Wenn der Markt gesättigt ist, werden die irgendwann auch billig sein und dann hausen die kleinen Leute nicht in Trostlosen Stabelbuden, in denen man alles hört, was die Nachbarn grade tun. Und wer etwas schönes hat, will es sich auch erhalten. Luxus für alle ist durchaus drin in so einer eigenartigen Gesellschaft wie unserer. In Berlin habt ihr die Sondersituation dass sich das Kiezleben quasi durch die ganze Innenstadt zog und teilweise zieht. Da werden natürlich ärmere Menschen von Bonzen aus ihren Wohnungen gedrängt. Dagegen könnte man aber weder mit Sozialem Wohnungsbau, noch mit Sanierungsverboten irgendetwas ändern. Da muss man einfach die Reichen Leute solange überteuerte Immobilien bauen lassen, bis diese Luxusbuden nichts besonderes mehr sind und damit uninteressant. Dann gehn die wieder in ihre Villas am Stadtrand zurück.
Geförderter Wohnungsbau muss nicht unbedingt "Sozialwohnungen" heißen. Ich sitze gerade in einer Wohnung, die in den 90er Jahren mit Fördergeldern gebaut wurde, aber obwohl die Förderung einen gewissen Einfluss auf die Miethöhe hatte (die Förderung ist vor einigen Jahren ausgelaufen, seitdem steigen die Mieten jährlich stärker), waren es doch keine Sozialwohnungen. Zudem lassen sich Assibauten auch verhindern, wenn man für eine gewisse Durchmischung sorgt, was man in der Vergangenheit oft versäumt hat. Das Problem in Großstädten ist halt, dass längst nicht mehr nur die Ärmsten Probleme haben, eine bezahlbare Wohnung zu finden, sondern auch Leute, die eigentlich dem Mittelstand angehören. H4-Empfänger kriegen immerhin ihre Wohnung bezahlt; wer zu viel verdient, um vom Staat Stütze zu kriegen, der wendet nicht selten die Hälfte seines Nettoeinkommens (oder mehr) für die Wohnung auf.
Und da der Markt auch nicht abgeschlossen ist, ist es auch nicht so, dass der Markt für Luxuswohnungen in Berlin bald übersättigt sein wird; im Zweifelsfall kaufen nämlich Russen, Araber etc., die ihr Geld irgendwo in Sachwerte anlegen wollen und dann nicht mal hier wohnen. (Gerade als die Sanktionen gegen Russland wegen der Krim diskutiert wurden, sind unheimlich viele russische Millionäre hier fett auf Einkaufstour gegangen.)
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Bist du Islamophob?
Ich mag den Begriff "Islamophobie" nicht, weil er andeutet, dass die Ablehnung des Islams irrational wäre.
Ich lehne den Islam aus rationalen Gründen ab. Der Islam, so wie er im Koran (und durch die Hadithe) vorgegeben wird, ist mit unseren politischen und gesellschaftlichen Werten absolut nicht vereinbar. Im Groben ist das zwar ein generelles Problem der abrahamitischen Religionen, weil jede für sich den Anspruch der absoluten Wahrheit erhebt, aber am konkretesten ist es ein Problem im Islam, weil der universelle Machtanspruch so ausdrücklich vorgegeben ist.
Mohammed als Stifter der Religion hat Kriege geführt, um die Religion zu verbreiten. Mohammed hat einen islamischen Staat gegründet, der auf der Basis der Scharia funktioniert und dem ein religiöser Führer vorsteht. Die politische Komponente (und so der Islamismus selbst) wurde dem Islam in die Wiege gelegt. Die Gesetze kommen nicht von irgendwoher, sie werden auch nicht vom Volk oder einem vom Volk auserwählten Führer bestimmt, die sind dem Propheten von Gott eingeflüstert worden. Und im strengen Sinne kann nur Gott - über einen Propheten - diese auch ändern und anpassen, und im Endeffekt hat nur Gott die Entscheidungsbefugnis. (Das ist übrigens ein Grund, warum so viele islamische Länder und Regionen solche Scheißlöcher sind: Egal wie archaisch irgendwelche (auch nichtmuslimischen) Bräuche und Denkweisen sind und wie sehr sie die Entwicklung bremsen, sie werden ewig durchgeschleift, weil niemand außer Allah die Autorität hat, sie auf den Müllhaufen der Geschichte zu werfen. Fairerweise muss man anmerken, dass in Gegenden z.B. in Afrika das Christentum eine ähnliche Rolle übernimmt; nicht umsonst sind die afrikanischen Katholiken die erzkonservativsten auf der Welt, was dazu führt, dass ich bei jeder Papstwahl mit dem Kopf über all die ach so multikulti-freundlichen Leute schüttele, die sich über einen schwarzen Papst freuen würden, obwohl so ein Papst vermutlich der härteste Schwulenhasser der letzten Jahrzehnte auf dem Papststuhl wäre. Aber ich schweife ab.)
Ich weiß nicht, ob jemand hier mal den Koran gelesen hat, aber er wendet unheimlich viel Zeit darauf auf, den Muslimen zu erklären, dass Ungläubige von Gott verdammt werden, in der Hölle landen werden und dass man sich nicht mit ihnen anfreunden oder abgeben darf und - falls man einen Vertrag mit ihnen eingeht - ihnen nicht unbedingt vertrauen sollte. Dagegen ist das Alte Testament noch richtig zurückhaltend (vor allem, weil darin auch mehr Text für andere Sachen aufgewendet wird). Auch dass eine Frau in den meisten Fällen nur die Hälfte vom Mann wert ist, steht mehrfach im Koran. Den Muslimen ist auch vorgegeben, den Islam in der ganzen Welt zu verbreiten und führend zu machen. Wie soll das mit Demokratie, Religionsfreiheit und Gleichberechtigung vereinbar sein? Zusätzlich wird zwar gesagt, dass man Ungläubigen nichts tun soll, solange die sich friedlich verhalten, aber sobald sie den Islam bekämpfen, sind sie quasi zur Jagd freigegeben. Und es wird nicht klar definiert, ab wann man eine Handlung als Kampf gegen den Islam werten soll. Deswegen sind nach Meinung vieler islamischer Religionsgelehrter die Charlie-Hebdo-Attentäter auch nicht unislamisch, weil die Karikaturisten ihrer Meinung nach mit ihren Bildern den Islam bekämpften und legitime Ziele waren.
Natürlich heißt das nicht, dass die meisten Muslime gefährlich wären oder in den meisten Moscheen der Krieg gegen die Ungläubigen vorbereitet wird. Zum Glück sind die meisten Muslime eher so Schönwettermuslime, die eigentlich die meisten Sachen im Koran ignorieren und nur den Kram beachten, der ihnen Struktur und Hoffnung gibt. Das ist ja bei den Christen ähnlich (wobei es bei den Christen schon erstaunlich ist, wie sehr sie Jesus missverstehen, der würde heute vermutlich jedem was hinter die Löffel geben, der mit dem Erbsünde-Scheiß anfängt). Und so ähnlich war es auch in den Zeiten, die heute als Blütezeiten des Islam verstanden werden, in denen in Arabien usw. Kunst, Handel und Wissenschaft aufblühten, da nahm man es mit dem Koran auch nicht so genau und war eher so Moslem nach Gefühl. Aber es bleibt halt, wie es ist: Ein Moslem ist dann am angenehmsten, wenn er sich nicht sklavisch an das heilige Buch seiner Religion hält, er also eigentlich kein idealer Moslem ist. Und das ist schon ein dickes Problem für eine Ideologie, wenn ihre Anhänger nur zu genießen sind, je mehr sie sie ignorieren. Dass der Islam heute manchmal sogar als Religion des Friedens bezeichnet wird, ist absolut lachhaft und ignoriert komplett seine Entstehungsgeschichte, von der er sich nicht emanzipieren kann, gerade ohne einen Prozess, den auch das Christentum mit der Aufklärung durchmachte und der die Vernunft über die Religion stellte. So etwas ist im Islam absolut überfällig, muss aber aus dem Inneren kommen; von außen würde ein Hinarbeiten auf so eine neue Aufklärung aber nicht funktionieren, sondern als unerhörte Einmischung oder gar als Versuch der Unterdrückung des Islams wahrgenommen werden.
Viele versuchen nun immer zu relativieren, dass Salafisten, Wahhabiten, der IS, Al-Qaida usw. alle einer falschen Islamauslegung folgen würden, aber das sagt überhaupt nichts aus. So gut wie jeder Moslem ist davon überzeugt, dass es nur eine wahre Auslegung des Islams gibt, und das ist zufälligerweise genau die, der man selbst folgt. Und solange Mohammed nicht wiederkommt und erklärt, welches nun die richtige Auslegung ist, erzählt jeder, der irgendeine Auslegung des Islams für falsch erklärt, einfach nur Stuss. (Das gilt besonders auch für westliche Islamwissenschaftler, die von außen erzählen wollen, was der wahre Islam ist. Lächerlich.)
Ein großer Teil der in Europa lebenden Muslime (zwei Drittel, womöglich in neueren Umfragen sogar mehr) sagt übrigens, dass sie eher ihrer Religion als den Gesetzen des Landes, in dem sie leben, folgen würden. Das ist in meinen Augen ein dickes Problem, denn das untergräbt natürlich die Basis, auf der man mit ihnen zusammenlebt.

Kurz: Ich lehne zwar nicht die meisten Muslime ab, aber halte den Islam an sich für eine zutiefst schädliche Ideologie.
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#43089
Meine Zahlenangaben mögen utopisch sein, damit hast du sicherlich recht, aber ich habe von euch auch noch kein Argument gehört, dass Politiker ihre Sache besser machen.

Guck dir die CSU an, wenn die so weiter macht, wird es auch ohne Volksentscheid keine Stromtrassen nach Süden geben.
Auch halte ich eine solche Entscheidung für unrealistisch, wenn man ganz Deutschland befragt. Die Leute im Norden, bei denen die Trassen nicht vorbeilaufen, würden sich doch kaum um die Bedenken der Baden-Württemberger scheren, wenn es zur Wahl kommt.
Ich verstehe aber auch nicht, warum die Trassen nicht mit entsprechend Abstand zu Wohngebieten gebaut werden können und wenn man damit zu viele Umwege bauen müsste, kann man über einen Kauf der Grundstücke verhandeln.

Es sollte auch nicht für absolut jede Entscheidung ein Volksentscheid durchgeführt werden. Das gibt es ja auch in der Schweiz nicht.

Eine Abschaltung der Kraftwerke halte ich sogar für recht unwahrscheinlich.
Ich habe nur kurz gesucht und direkt nach Fukushima(also 2011) waren nur 52% der Deutschen für einen Atomausstieg innerhalb der nächsten 5 Jahre. Da zwischenzeitlich nichts mehr passiert ist und inzwischen die Kosten des Ausstiegs weitläufiger bekannt sind, bezweifel ich, dass ein sofortiger Ausstieg vom Volk beschlossen werden würde.

Ich bin immer noch der Meinung, dass die Entscheidungen der Politiker ebenso verheerend sind, wie die eines Volksentscheides. Und mal ehrlich... als würden Politiker ihre Entscheidung revidieren oder sinnvoll editieren.
Auch gegen die Wahl des Volkes sollte man vor das Verfassungsgericht gehen können, womit man immer noch die Möglichkeit hat, grobe Schnitzer auszubügeln.

Mir fehlen, außer einer Vermutung und Befürchtung, irgendwie Argumente, die gegen eine Einführung des Volksentscheides sprechen.
Stimmen wir darin überein, dass das aktuelle System mit unseren Politikern sehr viel scheiße produziert?
Natürlich. Aber ich sehe abgesehen von Hoffnungen deinerseits auch keine Argumente dafür, dass das in einer direkten Demokratie besser werden würde, zumal ja auch viele beknackte Volksentscheide (die oft auch nur an der Wahlbeteiligung scheitern) eher nicht so viel Hoffnung auf das Volk machen.
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Was hältst du vom Begriff 'Umvolkung'?
Ach je...
Ich find's etwas unglücklich, dass so etwas als Kampfbegriff verwendet wird, um einerseits eine bestimmte Agenda zu vermuten und andererseits Leute, die der Einwanderung kritisch gegenüber stehen, in eine radikalere Ecke zu stellen, als vll. angebracht ist.
Das Phänomen, dass eine indigene Bevölkerung durch Einwanderer nach und nach immer mehr ihre eigene Identität verliert, kulturellen Einfluss einbüßt und schließlich von der neuen Kultur dominiert wird, ist historisch ja keine Fiktion. Das haben wir bei den Germanen gesehen, die in England irgendwann die Kelten dominierten, das haben wir im Römischen Reich gesehen, wo Stämme und Völker romanisiert wurden, und es ist etwas, was bei den indigenen Völkern in Amerika und Australien beobachtet werden kann. Das war auch der Plan hinter den Ansiedlungen von Russen in den nichtrussischen Mitgliedsstaaten der UdSSR, woraus sich jetzt auch Konflikte wie in der Ukraine ergeben. Und im Kleinen sehen wir so was z.B. in Stadtteilen von Berlin, wo das Deutsche nicht mehr dominiert. Insofern ist "Umvolkung" keine Wahnvorstellung.
Was in Deutschland passiert, ist aber wohl keine gezielte "Umvolkung" durch unsere Regierenden, sondern einfach ein Resultat daraus, dass man Leute hergeholt hat, ohne den eigentlich nötigen Anpassungsdruck für die Integration auszuüben. (Sicherlich fehlten auch gerade bei der ersten Generation die Angebote dafür, da die ja eigentlich nach den Gastarbeiterabkommen vertragsgemäß wieder hätten gehen müssen.) Es ist aber sicherlich nicht aus der Luft gegriffen, wenn man sich vorstellt, dass in Ländern wie Saudi-Arabien oder der Türkei die wachsende Zahl der Muslime in Europa als Chance begriffen wird, die jeweils bevorzugte Spielart des Islams in der westlichen Welt zu verbreiten. Ohne Grund werden diese Staaten nicht so viele Moscheen oder Islamverbände hierzulande unterstützen, das hat sicherlich auch damit zu tun, eigenen Einfluss auszuweiten.
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Wo stehst du bei Protektionismus vs. Freihandel?
Ich find's gut, wenn Zölle abgeschafft und Standards angeglichen werden, um Handel zu erleichtern. Protektionismus sorgt, auch wenn er zunächst den Betrieben im Inland Konkurrenz vom Hals hält und ihnen hilft, langfristig gesehen eher dafür, dass die heimische Wirtschaft vom Rest der Welt abgekoppelt wird und technologisch immer weiter ins Hintertreffen gerät.
Es sollte aber immer sichergestellt sein, dass Unternehmen die existierenden Standards nicht unterwandern können.
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#43085
Der Staat ist der denkbar schlechteste Bauherr, siehe Vergaberecht. Also ist in der Tat egal, um was es sich handelt. Wenn der Deutsche Staat irgendetwas bauen will, ist es nie falsch mit "Nein" zu stimmen. Alles wird am Ende minderwertig, viel zu teuer und dauert zu lange. Privat finanzierte Bauprojekte würden nicht so ausufern. Und die Schwebebahn wurde wegen Lobbyismus abgelehnt, da war viel Korruptionsgefahr dabei.
Aber die Privatwirtschaft baut oft nicht das, was gebraucht wird, insofern ist es Bullshit, prinzipiell dem Staat zu versagen, etwas zu bauen. Selbst bei so was wie Wohnungen sollten Staat, Länder und Kommunen jetzt massiv eingreifen und selbst bauen, denn so wie in Berlin, wo ein großer Teil der neu gebauten Wohnungen Luxusappartments sind, obwohl wir viel mehr bezahlbare Mietwohnungen brauchen, wird's den Menschen nichts bringen, wenn man alles der Privatwirtschaft überlässt.
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#43067 wohl kaum schwerer als ein blackberry os, was ja nicht mehr gepflegt wird
Soweit mir bekannt ist, stufen manche Hacker es sogar über dem Blackberry ein. Viele andere auf etwa demselben Niveau.
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#43085

1. Ja, der Volksentscheid war definitiv ein vernünftiges Ergebnis.
Die Krankenversorgung der Bevölkerung aus der Hand des Staates zu geben, ist in keinem Gedankenspiel sinnvoll. Wenn Profit die Entscheidungen über Ausbau und Versorgung bestimmt, dann können alle nur verlieren.(Außer vllt die Firmen)
Gleiches Thema bei der Wasserversorgung, bei der auch über eine Privatisierung nachgedacht wird. Ich erwarte von meiner Regierung, das derart kritische Systeme einer strengen staatlichen Kontrolle unterliegen.

2. Das mit den Begründungen funktioniert generell nicht.
Abgesehen davon, dass ein paar Befragte im Fernsehen eh keine sinnvolle Gruppe sind. Wer spricht denn freiwillig mit den Lappen vom Fernsehen? Da fallen mir eigentlich nur 3-4 Gruppen ein:
a) Aktivisten (meist vernünftig informiert, aber sehr emotional im Thema und damit selten rational in ihren Argumenten)
b) Menschen mit Langeweile wie Rentner oder Parkbankbesetzer, die sich in der Regel nicht mehr über so ein Thema informieren, als es ARD oder RTL2 für sie tun und das ist dann so Richtung 0.
c) Menschen die unbedingt mal im Fernsehen sein wollen. Finde ich immer verrückt, wenn man von Verwandten oder Bekannten ne Nachricht kriegt, dass man denjenigen Freitag Nacht gegen 23:12 Uhr auf RTL2 oder so sehen kann...
d) Politiker: Die labern jeden Stuss, um ihre Position irgendwie zu rechtfertigen. Es gibt ein paar so krasse Aussetzer, dass selbst die völlig besoffenen noch gut dastehen. Gutes Beispiel ist da Edmund St(otterer)oiber zum Thema Flughafen und München (keine Ahnung mehr, obs um ne Straße dahin ging, aber er hat eh 0 Sinn in seiner "Rede" gehabt. Hab sie mir durchgelesen, da war kein einziger richtiger Satz drin. Geschweige denn, dass ein Satz eine Aussage beinhaltet hätte...)

Aus diesen Gründen würde ich einfach davon ausgehen, dass sich ein vernünftiger Teil der Menschen auch darüber informiert und entsprechend abstimmt. Natürlich hat man 20-50% völlig uninformierte dabei, die aus dem Bauch heraus abstimmen, aber ich sehe da zur Politik keinen Unterschied. Eher im Gegenteil, weil die Politiker halt eben NICHT aus dem Bauch heraus entscheiden, sondern wer mehr Einfluss auf sie ausübt.

Schau dir doch nur mal die neuen Gesetze der letzten 3-4 Jahre zum Thema Internet an. Die meisten ihrer Berater haben ihnen dringend von einem so formulierten Gesetz abgeraten und juristische Probleme prophezeit oder schlimmeres. Werden trotzdem erlassen und als großer Wurf dargestellt, während es dann auf Jahre juristische Auseinandersetzungen gibt, die extrem viel Zeit und Geld kosten und unseren Rechtsapparat unnötig belasten.
Gesetze die vom Verfassungsgericht ständig eingefangen werden müssen, weil sie Grundrechte verletzen und das den meisten vorher völlig klar ist. Stichwort Vorratsdatenspeicherung.
Stichwort Leistungsschutzrecht, bei dem im Vorfeld prophezeit wurde, dass es gegen Google nichts bringen wird und nur für Rechtsunsicherheit sorgt. Auf Experten wurde da nicht gehört, nur auf die Koffer der Medienunternehmen.

Nun wollen sie das ganze auf EU-Ebene ausweiten und wieder stehen alle Experten da und erzählen ihnen erneut, dass das nicht funktionieren kann. Es wird vermutlich trotzdem kommen. Je nachdem wie stark die Politiker der kleineren Länder beeinflusst werden können.

Und aus diesen massiven Verstößen gegen die Grundrechte der Menschen, wünsche ich mir Volksentscheide. Wenn man sich schon reinreitet, soll halt jeder seinen echten Teil der Schuld tragen und nicht mit den Schultern zucken können, weil "die da oben" das ja so entschieden haben.

Es mag sein, dass die ersten 5-10 Volksentscheide in den Sand gesetzt werden, aber wenn die Menschen unter den Gesetzen leiden, die sie selbst abgesegnet haben und man ihnen das auch vorwirft, dann wird es auch einen Wandel im Denken der Bevölkerung geben. Wenn nicht, kann man nur noch auswandern, wenn man es nicht mehr aushält.
Ich war auch schon öfter mal im Fernsehen. doofguck.gif Wenn da jemand mit nem Mikro und einer mit ner Kamera im Weg steht und Fragen stellt, dann beantwortet man die halt. Ist doch nicht so, als wenn man sich Mühe geben müsste, vom Fernsehen interviewt zu werden. kratz.gif

Aus diesen Gründen würde ich einfach davon ausgehen, dass sich ein vernünftiger Teil der Menschen auch darüber informiert und entsprechend abstimmt.

Du hast zwar begründet, warum die Leute, die im Fernsehen zu sehen sind, uninformiert sind, aber mit keinem Stück begründet, warum der Rest besser informiert sein soll. huh.gif Ich muss ehrlich gesagt darüber lachen, dass du die Zahl der Informierten sogar bis 80% einschätzen würdest. Das ist absolut illusorisch, schon 50% erscheinen mir viel zu optimistisch.
Die Sache ist doch die: Die Leute vertrauen ihrem Bauchgefühl so sehr, dass sie gar nicht auf die Idee kommen, das zu hinterfragen. Und die Medien tragen denen die Informationen und Auswirkungen auch nicht unbedingt hinterher.
Dass die Politiker oft total Scheiße bauen, ist ja unbestritten, aber wo kommt dieser Glaube her, dass das Volk es besser machen würde? Die Idee, dass man das Volk erst mal für 4-5 Volksentscheide totalen Murks machen lässt, ist für mich schon erschreckend, weil man das ja noch viel weniger rückgängig machen kann als sowieso schon. (Siehe Brexit-Diskussion in Großbritannien, wo sich jeder, der darauf hinweist, dass sich die Regierung und das Parlament auch einfach drauf einigen könnten, in der EU zu bleiben, damit niedergeknüppelt wird, dass er den Willen des Volkes ignoriert, und Rufe nach einem weiteren Volksentscheid damit abgebügelt werden, dass man nicht dauernd Volksentscheide machen kann, bis einem das Ergebnis gefällt.)
Wenn es nach dem Volk gehen würde, wären morgen Atom- und Kohlekraftwerke vom Netz, es würde aber keine Stromtrassen in den Süden geben, die spärlichen Windstrom da hinleiten, und die Industrie dort würde zusammenbrechen, was Auswirkungen auf die gesamte Republik hätte. Ich wäre nicht bereit, verbrannte Erde zu riskieren, nur damit das blöde Volk lernt, nicht mehr ganz so blöde zu sein.
Und ich muss eben leider sagen, dass das Volk in seiner Gesamtheit doch ziemlich blöde ist. (Wie es in "Men in Black" heißt: "Ein Mensch ist intelligent, aber ein Haufen Menschen sind dumme, hysterische, gefährliche Tiere, das wissen Sie." biggrin.gif)
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Klopfer, deine Meinung hierzu?

Leviathan
Es ist blöd. Ich kann mich aber erinnern, dass zu meiner Zeit im Moodle auch selten tatsächlich Quellen oder Lehrbücher reingestellt wurden; da wurde dann eher am Anfang des Semesters ein Reader im nächsten Copyshop hinterlegt (oder in der Unibibliothek), den man sich dann kopieren sollte. Das wird dann also wieder vermehrt auftreten, und da hat auch die VG Wort nichts gewonnen, weil das Geld für die Kopiervergütung wieder in einen pauschalen Topf wandert.
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#43085 Was ist denn so unsachlich an "kostet Geld"? Das ist ja auch bei Politikern ein beliebtes Argument. Und ganz ehrlich, wenn man mir sagt "wir wollen eine Einschienenbahn dahin bauen", würde ich mich auch erst mal fragen, ob es denn nicht ein Bus auch tun würde, oder eine U-Bahnlinie verlängern. Generell hat der Bürger wohl eine Abneigung dagegen, viel Geld auszugeben, wenn es günstiger ginge - schliesslich bezahlt er dafür, und die Steuergelder könnten auch anders eingesetzt werden. Ich finde es auch nicht per se verwerflich, bei einer Abstimmung persönliche Interessen einzubringen - beim Wählen mach ich das ja auch, oder? Natürlich sollte man nach Möglichkeit nicht sagen "Ich wohne ja nicht in Quartier X, also kann man die ruhig vom Verkehr abschneiden". Aber ich finde es legitim, zu sagen, "mit Programm Y (z. B. der Vorlage für 10% höhere Renten in der Schweiz, die abgelehnt wurde) würde es mir besser gehen als jetzt, also stimme ich ja". Darum geht es mir doch in der Politik, dass meine Interessen vertreten sind, ob das nun eine Vision der Gesellschaft ist oder ein konkreter persönlicher Nutzen. Wir erwarten ja auch von Politikern, dass sie den Nutzen für ihre Wähler berücksichtigen und ihre Interessen vertreten. In der Abstimmung sind wir halt selber unser Wähler.

Was wäre denn deiner Meinung nach eine angemessene Begründung für eine Entscheidung/Meinung?
Ich kenn mich mit dem konkreten Fall nicht so aus, deswegen sag ich dazu mal gar nichts.
Allerdings ist "Kostet Geld" für sich eben auch nicht unbedingt überzeugend, weil selten in Betracht gezogen wird, wie viel es längerfristig kostet, etwas nicht zu tun.
Das Problem ist zusätzlich auch, dass kaum eine Entscheidung einfach nur ein Thema berührt, da es vielerlei Verknüpfungen und Verbindungen zu anderen Problemfeldern gibt, und oft denkt niemand so recht durch, was eine Entscheidung in einem Bereich für Auswirkungen auf andere Bereiche hat. (Ein kleines Beispiel: Die Abschaffung der Wehrpflicht hat auch Auswirkungen auf den Gesundheits- und Pflegebereich gehabt, weil es keine Zivis mehr gab. Ich will nicht damit sagen, dass die Abschaffung der Wehrpflicht falsch war - aber wie viele Leute haben vorher dran gedacht, dass das ein Resultat sein würde?)
Da sind auch die Medien oft nicht so hilfreich, weil sie die Verbindungen auch nicht aufdröseln.
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#43083

Allgemeine Verwunderung darüber, dass du die Seite immer noch betreibst (der pfostierte Link führte wohl zu LmD).
Jetzt bin ich ein Verräterbernd, oder?
Verräterbernd hat KC aufgebaut. Wissen auch nur die wenigsten.

KW hat halt den Vorteil, nicht schon quasi seit seiner Geburt an Krebs im Endstadium zu leiden, anders als so ziemlich alle Imageboards. biggrin.gif
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#43066
Ja, aber war denn der Volksentscheid ein vernünftiges Ergebnis?
Haben die Nein-Wähler auch wirklich abgewogen, Vorteile gegen Nachteile?
Ich glaube nämlich nicht.
Um bei Hamburg zu bleiben:
Vor einigen Jahren wurde darüber abgestimmt ob eine EInschienenbahn vom Zentrum in die Hafencity gebaut werden soll (oder ne Schwebebahn, weiß nicht mehr genau).
Wurde mit Nein entscheiden beim Volksentscheid (Welch Überraschung tozey.gif )
Soweit okay, aber die Begründung der Nein-Sager im Interview waren zum davon laufen. "Brauchen wir nicht", "Kostet Geld" "Einfach nur Blödsinn"....
Nicht einmal eine sachliche Begründung.

Gibt übrigens viele Beispiele wo die Leute prinzipiell erstmal dagegen sind.
- Y-Trasse (Bahnstreckenneubau zwischen Hamburg und Walsrode)
- Trans Rapid
- Atomkraft
- Stromtrassen
- A20 Schlag (Lübeck - Neumünster)
- Deicherhhöhung
- Elbüberquerung (iwo zwischen Hamburg und Geesthacht )
- Stuttgart 21

Und das traurige daran ist: Es sind persönliche Meinungen die in den allermeisten Fällen sich selber berücksichtigen und nicht die Allgemeinheit.
Meist sinds nämlich Rentner die klagefreudig gegen angehen, völlig egal das die in den nächsten Jahren ihre letzte Reise antreten werden.

Und genau hier kommt der Punkt wo ich sage das die Politiker dafür da sind solche Entscheidungen für mich zu treffen.
Und der Politiker selber KANN einfach nicht in jedem Fachgebiet fit sein, dafür haben die ja ihre Leute die sich damit auseinandersetzen.

Und ja, oft treffen die Entscheidungen die nicht für einen persönlich interessant sind, oder sogar gegen die eigenen Interessen handeln, aber so funktioniert nun mal eine Demokratie.

Und ebenfalls bleibe ich dabei wenn ich sage das Volksentscheide nicht wirklich repräsentativ sind, da hier fast immer keine fundierten Gründe vorliegen die dagegen sprechen.
Das mit den sachlichen Begründungen ist sowieso immer ein Trauerspiel. Selbst die Leute, die so abstimmen würden wie man selbst, sollte man besser nicht nach ihren Motiven fragen, da kommt oft auch nur Quatsch raus.
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#43079
Hast du dir schon einen Baseballschläger zwecks Selbstverteidigung besorgt?
Ich hab einen Ausziehschlagstock und lange Fingernägel... Meinste, ich sollte aufrüsten? biggrin.gif
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#43075
Ja, bevor du dich fragst, warum so viele in letzter Zeit fragen, du wurdest in einem OP erwähnt. Haste das vielleicht sogar selbst gesehen?
Öha? Nein, hab ich nicht, ist wohl zwischen den Fäden über Köder, Tütenweine, Fefe oder Busfahrerprobleme irgendwie untergegangen. biggrin.gif
Ich weiß gar nicht, ob ich wissen will, was da überhaupt gesagt wurde. angsthasi.gif
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#43077
Nein nein, du hattest nur mal einen Post verfasst, wo du besonders die ganze Gendererfinderei kritisiert hattest (welche gestern in einem Gespräch mit meiner Freundin zur Hilfe gezogen wurde, wir sind beide deiner Meinung) und da auch zum Thema Sexualität kurz was gesagt.
Und da Asexualität nun auch nicht in jedermanns Gehirnwindungen umherschwirrt und von Apache Helikoptern gerne als Schwachsinn abgetan wird, wollte ich die Meinung unseres nächsten Großmufftis erfragen.
Mfg Trashtalker_sXe
Ah, okay. ^^
Mich erstaunt ja noch mehr, dass die Existenz von Bisexualität von vielen nicht akzeptiert wird. Wenn man sich Heterosexuelle und Homosexuelle vorstellen kann, sollte es ja nicht so schwer sein, sich auch Bisexuelle vorzustellen. kratz.gif
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#43065

Ein Windowsphone? Da hinkt n26 echt hinterher. Wird aber wohl auch nicht kommen. Hab irgendwo mal gelesen, das die nicht Vorhaben, für Windows eine entsprechende App zu programmieren. Find ich blöd, weil man so auch Kunden vergraulen kann

Ich selbst nutze Android und bin mit n26 vollauf zufrieden. Kann aber verstehen, daß es Leute nervt, wenn sie in ihrer Wahl eingeschränkt werden.
Ich fürchte, irgendwann werd ich auch auf Android umsteigen müssen. Ich benutz zwar kein Skype, aber da wird's auch keine App mehr für Windows Phone/Mobile geben, und das, obwohl Skype zu Microsoft selbst gehört. Das ist schon ein extremes Warnzeichen, wenn MS selbst die eigene Plattform abwürgt. Die wollen ihre Smartphones wohl bloß noch für Business-Kram am Leben halten (wer weiß, wie lange sie das dann tun), also befürchte ich, dass irgendwann WhatsApp auch verschwindet. Und spätestens dann brauch ich ein anderes Handy, auch wenn ich mit dem Betriebssystem selbst sehr zufrieden bin.
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#43069
*cheer*

Hast du dich eigentlich schon immer soviel für Politik, Psychologie, Weltgeschehen und und und interessiert oder hat da auch mit reingespielt, dass für die Seite viel Wissen darüber brauchst (um es zu erklären oder belästern)? Ich komm nur drauf, weil du nach einem Minister gefragt wirst und antworten kannst, ich weiß nicht mal wer das ist...
Ich war schon immer sehr neugierig und hab immer viel gelesen und Dokus im Fernsehen geschaut (und als es dann möglich war, jeden möglichen Kram im Internet nachgelesen). Ich glaube, es würde auf der Seite eine weitaus geringere Rolle spielen, wenn ich weniger über solchen Kram wüsste, insofern besteht der Einfluss eher in umgekehrter Richtung. ^^
Natürlich ist es auch einfacher, neue Informationen aufzunehmen und einzuordnen, wenn man schon einen recht großen Wissensumfang hat.
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Warst Du schonmal Opfer einer Straftat?
Anfang 2012 hab ich ein paar Einbrecher überrascht, die in meine Wohnung eingebrochen sind. Sie haben meinen Laptop und meine Kamera sofort fallengelassen, als ich versucht hab, sie anzugreifen, aber einer hat einen Spiegel kaputtgemacht, und sie sind alle entkommen. :/
Seitdem hab ich beschlossen, dass ich - sollte ich wieder damit konfrontiert werden - alles unternehmen werde, damit sie Leben, Hirnmasse oder DNA bei mir zurücklassen werden.
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"Hallo, ich hei?e Elisa und eine schlampe - lover sex - kochendem. Sprizzo erotik, aus allen poren, und ich mag sie ?berraschen, mein partner mit sexy w?sche. Ich m?chte sie zu treffen, weil ich habe gerade dein profil besucht auf Website und ich finde dich verdammt sexy. Wenn sie rufen sie mich an werden es nicht bereuen und wir gehen zusammen momente der unvergesslichen. Confidami deine gel?ste und ich werde dich nicht entt?uschen. Hallo und bis bald, deine Elisa."

Hm, wie sage ich ihr nur, dass ich bereits verheiratet bin? Wo sie sich doch so viel poetische Mühe gegeben hat ... fragehasi.gif
Ob das für sie überhaupt ein Problem wäre? fragehasi.gif
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Oh mächtiger Klopfer,
dir zu Ehren wurden 2 Jungfrauen, 3 Ziegen und 24 Erbsen Typ A geopfert. Bitte erleuchte uns nun mit deiner Weisheit:
Wie stehst du zum Begriff "Asexualität"?
mfg TrashTalker_sXe
Öhm, ist okay?
Wenn halt jemand partout kein Verlangen nach Rumpelpumpel und sonstiger Unzucht mit anderen hat, dann ist das halt so, und das kann man dann eben auch schön mit dem Wort beschreiben. doofguck.gif
War mir jetzt auch nicht bewusst, dass man da überhaupt eine ausgeprägte Meinung dazu haben kann. Ist das so kontrovers? kratz.gif
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#43040 Anders gefragt: Wo wäre es denn deiner Meinung nach besser? Andernorts innerhalb der deutschen Grenze oder doch eher außerhalb, wenn ja, wo? ...und ich frage das nicht, weil ich eventuell eine gewaltige Angst habe trotz guter (Aus-) Bildung auf der Straße oder in der Altersarmut zu landen! Überhaupt nicht.
Puh... vermutlich wäre es, wenn das Arbeitsplatzproblem nicht wäre, am ehesten noch in kleinen und mittleren Städten am besten, da man dort nicht total abgeschnitten vom zivilisierten Leben und seinen Errungenschaften ist, aber die Mieten nicht so stark steigen und sie oft auch zu popelig sind, als dass sich da organisierte Kriminalität und sonstige Unterwelt da in Massen ansiedelt. Sollte am besten vll. auch noch etwas weiter von der Grenze sein, da man sonst wieder Probleme mit der grenzüberschreitenden Kriminalität hat. kratz.gif Eine Uni wäre an dem Ort vermutlich nachteilig, weil dann zu viel Hippie-Gender-Aktivisten unterwegs sind. ^^;
Was das Ausland angeht, weiß ich nicht so recht, wo es da tatsächlich am besten wäre. Meist kriegt man als Außenstehender von deren Problemen auch relativ wenig mit.
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Lauerst du auf KC?
Ja.
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Hi Klopfersmile.gif
In meinem Bücherregal ist noch ein wenig Platz frei... Bringt der Hasen-Herrscher aus Berlin in absehbarer Zeit ein neues Werk raus mit dem man da auffüllen kann?smile.gif
Grüße aus Südtirol
Dom
Geplant ist was, aber mal sehen, wann ich es rausbringen kann... Im Dezember wird wegen des Adventscomics kaum Zeit sein, dran zu arbeiten, also muss ich schauen, dass ich möglichst viel Arbeit in diesem Monat schaffe.
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Würdest du, hättest du die Gelegenheit dazu, Muttermilch probieren wollen?

Ich frag mich das, weil ich überlege, ob ich die einzige Person bin, die das interessiert. Nicht wegen nem Fetisch, einfach vom Geschmack her biggrin.gif (bin auch weiblich)
Hm, probieren würd ich schon mal. ^^ (Irgendwie muss ich grad an diesen Comic denken.)
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#43050
Ja, und dann diese Reflexartigen Reaktionen mit den messerscharfen Begründungen auf egal welches Thema: Ists im Haushalt unordentlich, ist der Mann schuld, weil der hat ja durch seinen pillepalle Job mehr Zeit zum aufräumen, ist es ordentlich, ist das natürlich selbstverständlich bei dem Pillepalle Job. Ist der Mann sauer, weil die Frau was nicht tut, ist er natürlich schuld, weil sie mehr zum Einkommen beitragen muss. Dauert irgendetwas zu lange-egal was ist ist, hat der Mann zu viel Zeit dafür. Hetzt die Frau sich ab wie ne blöde und kriegt deshalb schlechte Laune, ist das nur wegen der Jobs so... Da kann man bekloppt bei werden, es funktioniert einfach nicht! Wenn der Mann weniger verdient, sollte er zumindest nie Zeit haben, sonst geht das schief. Wenn die Frau keine Zeit hat und weniger verdient ist das aber beinahe noch schlimmer, dann fühlt sie sich ungerecht behandelt und der Mann soll gefälligst sich trotzdem um alles alleine kümmern. Zusammenfassend war das Modell: Frau sitzt zu Hause, Mann schafft das Geld ran, das Beste für alle, das sollten wir wieder so einführen??!
Man muss aber zugeben, dass viele Männer auch nicht gerade verständnisvoll gegenüber ihren Frauen sind, wenn die auch wegen ihres Jobs keine Kraft und keine Lust haben, dauernd im Haushalt zu putzen. Insofern wäre da auf beiden Seiten ein bisschen weniger Kindergarten gefragt. Wie der Alltag organisiert wird, müssen die Paare ja eh selbst für sich festlegen.
Was ich mir aber wünschen würde: Dass Frauen weniger mit ihren Männern schimpfen, wenn die sich im Haushalt versuchen und das Ergebnis nicht auf Anhieb ideal ist. Man muss bei allem erst mal etwas Erfahrung sammeln.
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Was hältst du von Justizminister Heiko Maas.
Er ist jemand, der sich leicht beeinflussen und am Nasenring durch die Manege führen lässt. Er hat sicher beste Absichten, aber er lässt sich so in Form prügeln, wie man ihn gerade braucht. Bei der Vorratsdatenspeicherung, die er kategorisch abgelehnt hat, hat ihn Gabriel auf Linie gepresst. In der ganzen Sache um Gina-Lisa Lügenfink hat er sich von der öffentlichen Femi-Propaganda dazu bringen lassen, mit heißer Nadel (mal wieder) ein Reförmchen des Sexualstrafrechts durchzukloppen.
Andererseits plant er seit seinem Amtsantritt eine Neudefinition des Mordparagrafen im Strafgesetzbuch, aber da ist er zu schwächlich, um das wirklich voranzubringen.
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#43060
In dem Artikel steht aber auch, dass die Schulverwaltung davon Wind bekam und daraufhin Anzeige erstattete. In den USA ist "Porn" zwar fast allgegenwärtig, aber falls man zugibt es zu schauen, kann man seiner Karriere sicherlich Auf Wiedersehen sagen - schon interessant wer aus der Schulverwaltung so kurzsichtig war... biggrin.gif
Tja, wenn die in Sachen Sex mal so locker wären wie bei ihren Waffen... facepalm.gif
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Klopfaaaaaaa kann man nicht "Es gibt nee Fundsachen" machen, so wie bei den Fragen, anstatt ALLE aufzulisten? D:
Gemacht. ^^
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#43031
Okay, die waren mit entfallen 044.gif
Wie denkst du aber generell darüber wenn ein Politiker oder auch eine andere Amtsperson mal wirklich sagt was Sache ist und nicht immer alles beschönigt?
Ich würde mir das häufiger wünschen, aber das Volk ist ja so blöd und nimmt den Leuten das auch sofort wahnsinnig übel. Als Bundespräsident Köhler davon redete, dass wir bei Auslandseinsätzen der Bundeswehr auch unsere wirtschaftlichen Interessen schützen, sind die ganzen Idioten (insbesondere von den Grünen) aus dem Busch gesprungen und haben mit ihm geschimpft. Ja denken die, dass wir u.a. vor Somalia Piraten jagen, weil wir Angst haben, dass die sich auf dem Wasser verirren könnten? Und als Lafontaine 1990 SPD-Kanzlerkandidat war, hat er offen davon geredet, dass die Einheit teuer wird. Wollte auch keiner hören, da haben sie lieber CDU gewählt, weil Kohl versprochen hat, dass es keine Steuererhöhungen gibt. Gab's dann aber doch. Hätte man wissen können, aber man wollte es nicht hören.
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#43065
Jeder halbwegs technikaffine Mensch sollte den Teufel tun und eine Bank-App installieren... Das ist so, als würde man seine PIN auf die EC-Karte schreiben... Klappt super, solange man das Teil nicht verliert. Beim Handy kommt aber noch dazu, dass schon Werbung auf Seiten in der Lage ist das Handy zu infizieren und anschließend alles auszulesen. Die App dann zu korrumpieren ist ein lächerlich kleiner Schritt.

Aktuell wird in allen Banken umgestellt und ich prophezeie einen rapiden Anstieg der virtuellen Kriminalität über Smartphone-Apps, sobald die Hacker mit bösen Absichten sich da in Ruhe drangesetzt haben. Das System von jeder größeren Bank wird in die Schussbahn geraten und über kurz oder lang auch ausgehebelt werden. Die Schwachstellen finden sich bei älteren Geräten zu genüge, selbst wenn die Bank-App ganz sicher ist, Android und iOS sind es nicht.

Ich gebe zu mich auch manchmal via Handy bei meiner Bank einzuloggen, aber immerhin ist es ne frische und aktuelle CyanogenMod installation, ich installiere 5 Apps die ich benutze und sonst nichts und surfe nur mit aktiviertem AddBlock auf primär mir bekannten Seiten.
Bei meinem Handy würde ich mir nicht viel Sorgen machen. Windows Phone ist für Hacker nicht nur relativ uninteressant wegen der geringen Verbreitung, es ist wohl laut vielerlei Experten von den Mobil-Betriebssystemen das, welches am schwierigsten zu hacken ist.
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#43031
Grundsätzlich stimme ich dir zu, dass ein großer Teil der Bevölkerung sich nicht ausreichend über die Themen informiert und interessiert, dennoch bin ich nicht der Meinung, dass die Politiker häufiger in meinem Interesse handeln.

Ein kleines Beispiel war die Privatisierung der Krankenhäuser in Hamburg. Im Prinzip war das schon beschlossene Sache, aber es gab vorher noch einen Volksentscheid. Ende vom Lied: eine eindeutige Mehrheit war gegen die Privatisierung und was dann?
Man hat "nur" 49% der Krankenhäuser privatisiert. Was ist das für ein Umgang mit der Stimme des Volkes? Wie soll man Politikern da noch vertrauen?

Auch haben die Politiker meistens selbst nicht den blassesten Dunst von den Themen zu denen sie abstimmen. In 90% der Fälle wählen die einfach nur nach Parteimeinung und dann ist mir der uninformierte Bürger genauso lieb, weil der durch die einseitige Werbung in der Regel ebenfalls auf "Linie" gebracht wird. Es gibt dort aber dennoch die Chance, dass im allgemeinen Bewusststein eine echte Meinung zu einem Thema vorherrscht und man damit größeren Schaden verhindern kann.
Ein Beispiel ist da der Datenschutz, der systematisch in Deutschland von deutschen Politikern ausgehölt wird. Klappt es nicht auf deutscher Ebene, wird von den exakt gleichen Parteien auf EU Ebene weitergemacht.

In meinen Augen kann es einfach nicht schlimmer werden, weshalb ich Volksentscheide begrüßen würde.
Ein Problem ist allerdings, dass die öffentliche Meinung wesentlich schneller wechseln kann als die von Politikern (es sei denn, ein Tsunami macht ein Atomkraftwerk kaputt, dann sind auch Politiker voll die Wendehälse), was einen gewissen Unsicherheitsfaktor reinbringt. Und Unsicherheit ist ökonomisch gesehen pures Gift. Politiker, die für eine gewisse Zeit im Amt sind, sind meist relativ berechenbar, darauf kann man sich einstellen.
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#43063

Oder einfach alles über n26 machen, sofern Du ein Smartphone besitzt.
Ich hab ein Smartphone. Dafür gibt's aber keine N26-App.
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Warum präsentierst du die Anmeldung zu deinem "Premium Zugang" nicht etwas prominenter auf deiner Seite? Es würde schon reichen, einen extra Menüpunkt zu erstellen. Hab mich grad dumm und dusselig gesucht, dachte es würde dich evtl. interessieren.
Okay, ich such nur ne passende Stelle. ^^
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Klopfer, warum bist du noch bei der Sparkasse? Das ist doch alles abzocke. ich empfehle die DKB, keine Kontoführungsgebühren, kostenfreie Visa-Karte ohne Gebühren (auch im Ausland), bequemes Internetbanking.
Ich hab nebenbei auch ein kostenloses Girokonto bei der Consorsbank, aber bin bislang noch nicht komplett umgezogen, weil die Sparkasse so eine angenehme Scheißegal-Haltung hat, was die Nutzung des privaten Kontos für geschäftliche Zwecke als Freiberufler angeht.
Aber ich werde nächste Woche ein eigenes kostenloses Geschäftskonto bei der Netbank beantragen und dann für die Einnahmen verwenden, für zukünftige private Zahlungen mein anderes Girokonto benutzen und das Konto bei der Sparkasse dann kündigen.
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Ich bin gerade darauf gestoßen. Mir und vielen anderen fehlen die Worte. Zumal ich die Filiale kenne und weiß, daß man gar nicht an dem Mann vorbei kann ohne ihn zu sehen. Das nicht mal jemand am Schalter Bescheid gesagt hat, verstehe ich nicht.

Allerdings bemerke ich die Verrohung auch selbst. Als ich nach Essen gezogen bin, hab ich mitbekommen, wie ein Rettungswagen über eine Kreuzung wollte. Trotz Blaulicht und Sirene stand der Wagen eine ganze Minute bis ein Autofahrer mal stehen geblieben ist.

Ich selbst habe schon mehrmals die Pflicht gehabt bewusstlose Leute oder anscheinend Verletzte anzusprechen. Bisher war zum Glück alles OK. Entweder wurde nur der Rausch ausgeschlafen oder der Sturz war nicht so schlimm. Aber trotzdem würde ich immer wieder versuchen zu helfen.

Was denkst Du über die Verrohung einiger Menschen mit Gaffer- und Egalmentalität?

Gruß, der Admiral
Hab ich auch vorhin gelesen und war echt entsetzt. Es ist ja wohl nicht zu viel verlangt, wenigstens 112 anzurufen.
Ich weiß auch nicht, woran es liegt. Ich vermute mal, bei einem Teil der Leute ist es nicht mal Verrohung, sondern die Angst, irgendwas Falsches zu tun. Also machen sie lieber gar nichts, was natürlich genau das Falscheste ist. Da müsste vll. besser aufgeklärt werden. Ich hoffe auch, wenn solche Geschichten wie ordentlich an die Öffentlichkeit gebracht werden, dann werden mehr Menschen in sich hineinhorchen und sich bewusst machen, dass sie tatsächlich nicht nur die gesetzliche, sondern auch die moralische Pflicht haben, da nicht einfach nur vorbeizugehen.
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Könntest du bitte (als Rache für diese ganze Ceta Sache) bei der Erringung der Weltherrschaft einen Angriffskrieg gegen Kanada einbauen . Das wäre ne tolle Position für eine Boden-offensive von Amerika (#NSA-Skandal) Ich melde mich auch freiwillig als General.
Klopfers Army for the Win
Wenn ich die Weltherrschaft habe, dann hab ich doch auch schon Kanada. doofguck.gif Da wäre ein Angriffskrieg ja so, als würde ich mir selbst mit Absicht mit einem Hammer auf den Daumen hauen.
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http://www.break.com/article/oregon-student-arrested-for-library-porn-show-2814062

Die Bildunterschrift...

Das beiseite, wäre es nicht mal Zeit für eine Kolumne über all die Befindlichkeiten und tatsächliche Angriffe. Mir persönlich scheint, dass sich eine Menge Leute extrem schnell angegriffen fühlen und dafür die Verletzung anderer verharmlost wird. In den USA, aber auch hier. Ich stelle mir jetzt einfach mal vor, dass du der gleichen Ansicht bist.
70bff581.gif
Weiß gar nicht, was die immer gegen nackte Frauen in der Öffentlichkeit haben. Solange sie keinen Krach oder Schmutz machen... angsthasi.gif

Ich kann es ja mal auf meine Liste setzen und dann schauen, ob ich einen Text zusammenkriege, der länger als eine Seite ist. ^^
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