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Hier beantworte ich Fragen, die mir die Besucher gestellt haben, die aber nicht häufig genug sind, um im FAQ aufzutauchen. Insgesamt wurden bisher 41480 Fragen gestellt, davon sind 5 Fragen noch unbeantwortet.
Wichtig: Es gibt keine Belohnungen für die zigtausendste Frage oder sonst irgendein Jubiläum, Fragen wie "Wie geht's?" werden nicht beantwortet, und die Fragen-IDs unterscheiden sich von der Zahl der gestellten Fragen, weil die Nummern gelöschter Fragen nicht neu vergeben werden. Und welche Musik ich höre, kann man mit der Suchfunktion rechts herausfinden (oder geht direkt zu Frage 127).


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#43466
Ob 5 Jahre angemessen sind, oder nicht, ist durchaus diskutabel, aber ich denke schon, dass es einen graduellen Unterschied machen sollte, ob ich vergewaltigend und Axtmordend durch die Lande ziehe, oder ein Autorennen mache, wo ich aus versehen jemanden umbringe. Momentan scheint auf beides lebenslänglich zu stehen.
Ja,weil auf Mord zwingend die lebenslängliche Freiheitsstrafe steht. Der Richter hatte wohl laut einem Medienbericht auch angemerkt, dass der, der keinen Unfall hatte, ansonsten zwei Jahre weniger gekriegt hätte, aber im Endeffekt find ich diese Strafe in dem konkreten Fall deutlich näher an dem in meinem Empfinden verdienten Strafmaß als 5 Jahre.
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Kennst du das "we wuz KANGZ"-Meme? Was hältst du davon? Beethoven soll angeblich ein Schwarzer gewesen sein, stimmt das? biggrin.gif
Das Meme selbst ist irgendwie an mir vorbeigegangen, aber die Behauptung selbst kenn ich und find sie ziemlich lächerlich, besonders, wenn es darum geht, dass Kleopatra angeblich schwarz gewesen wäre. Die stammte aus einer makedonisch-griechischen Dynastie, wie kommt man da auf die Idee, sie wäre schwarz gewesen? O_o
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#43420 Ich bin schon vor mehr als 10 Jahren regelmäßig hier unterwegs gewesen.

Meine Frage bezog sich darauf, dass die Diskrepanz nur witzig sein könnte, wenn man sie zu Lasten der damit erfassten Gruppe auffasst, also dann wenn es selbstverständlich, dass ein Vater einen Schwiegersohn mit dem Namen Mahmeud nicht haben möchte. Bilde doch den selben Witz mal mit "Otto". Sag mir mal, wie das klingt.

Und so jemand darf bei dir Fragen stellen?
Muss man eine Ansicht teilen, um einen darauf basierenden Witz lustig zu finden? Ich denke nicht. Ich kann über viele Sachen lachen, deren Grundannahmen ich nicht teile, wenn ich trotzdem den Kern des Witzes verstehe.
Natürlich würde ein reiner Namenstausch nicht funktionieren, weil da ja die Motivation für den Vater fehlen würde, so zu reagieren. Wenn man wiederum aus dem Vater einen wütenden Moslem macht, der nicht akzeptieren will, dass seine Tochter mit einem Kuffar zusammen ist, funktioniert's wieder.
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Ist Gewalt wirklich niemals die Lösung?
Es kann Situationen geben, in denen Gewalt eine Lösung sein kann. Manchmal mag sie die einzige praktische Lösung sein, in anderen Fällen kann sie eine Lösung sein, aber nicht unbedingt die beste.
Sie sollte aber immer der konkreten Situation angemessen sein. Um Hitler aufzuhalten, war Gewalt sicherlich der einzige Weg. Zwei Zeugen Jehovas zu verdreschen, weil sie einen an der Haustür nerven, ist zweifellos nicht gerechtfertigt.
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#43464 In Systemen wie den Niederlanden wäre das theoretisch möglich, in Deutschland würde es insofern wenig Sinn machen, weil DE de facto ein Zweiparteiensystem (bzw. Blocksystem) hat, in dem CDU/CSU und SPD/Grüne/ev. Linke die zwei Hauptblöcke formen. Anhand des deutschen Parteiensystems mit zwei grossen Volksparteien gäbe es so gut wie immer eine grosse Koalition (bzw. streng genommen immer, da die Grosse Koalition als Koalition der beiden stärksten Parteien definiert wird). In diesem Fall würden die Wahlen beinahe bedeutungslos, es sei dann, die Stimmung im Land kippt wirklich extrem auf eine Seite. Allerdings wäre es sinnvoll (falls das nicht der Fall ist), der grössten Partei ein Vorrecht zu lassen.

Denkst du (sowohl Klopfer als auch der Fragesteller), das deutsche politische/Parteiensystem hat ein systematisches Problem oder sind nur die Leute darin momentan nicht die Besten, oder seid ihr ohnehin ganz zufrieden damit?
Ich glaube, es ist ganz okay hier. Es ist keine Partei so mächtig, dass sie alleine regieren könnte (anders als etwa in den USA), andererseits sind die Parteien nicht alle so winzig, dass eine Regierungskoalition unzählige Parteien unter einen Hut bringen müsste und im Endeffekt ziemlich instabil wäre (wie in Italien). Und da die Parteien ja durchaus nicht deckungsgleich sind in ihren politischen Ansichten und Vorhaben, muss auch die größere Partei in einer Koalition so manche Kröte schlucken und Kompromisse eingehen; so wie die CDU beim Mindestlohn, den ihr die SPD aufgedrückt hat.
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http://www.tagesschau.de/multimedia/video/video-263965.html

Ist das Mord?
Hm, ich hab Zweifel, dass das Urteil tatsächlich Bestand haben wird, ich schätze, spätestens der BGH wird die Mordmerkmale etwas enger fassen.
Allerdings kann ich es grundsätzlich nachvollziehen und denke auch, dass die Höchststrafe von 5 Jahren bei fahrlässiger Tötung (worauf normalerweise in solchen Fällen entschieden wird) bei solchen Autorennen zu gering ist.
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#43436
Na und bis 1945 hieß es tatsächlich Rassenschandeawesome.pngawesome.png
Jetzt nicht mehr?! ohmy.gif
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Wäre es nicht sinnvoll, bei Bundestagswahlen - außer eine Partei kriegt die absolute Mehrheit >50% - einfach automatisch die beiden stärksten Parteien zu einer gemeinsamen Koalition zu verpflichten? Bei Gleichstand von Platz 2 und 3 müsste Platz 1 mit den beiden Koalitionsverhandlungen führen, aber mehr auch nicht. Ich finde es doof, dass Parteien gewisse Koalitionen im Voraus ausschließen, und so wären sie gezwungen, dem Wählerwillen entsprechend mit allen Partnern zusammenzuarbeiten. Vorwürfe wie Anbiederung als Koalitionspartner rein zur Machtgewinnung oder Zimperlichkeiten wie "mit der AfD/Linken machen wir es per se nicht" wären damit obsolet. Außerdem wäre so der Wählerwille richtig repräsentiert: bei einer 51%igen Mehrheit für Rot-rot-grün, aber mit der CDU als stärkste Kraft (sagen wir 40%) würden 49% nicht nur eine, sondern ganze 3 Regierungsparteien aufs Auge gedrückt kriegen, die sie nie haben wollten und von denen 2 eigentlich viel zu wenig Stimmen für einen Regierungsanspruch hätten (gilt für schwarz-gelb natürlich genauso). Wahrscheinlich würde es dann erstmal wieder zur GroKo kommen, finde ich auch doof, aber immerhin bekommt dann tatsächlich die Mehrheit das, was sie gewählt hat.
Das Problem dabei ist, dass (so wie jetzt) die Kontrollfunktion der Opposition außer Kraft gesetzt ist, wenn immer die stärksten Parteien miteinander koalieren müssen. Derzeit hat z.B. die Opposition eigentlich nicht genug Sitze, um Untersuchungsausschüsse einberufen zu können, das wird momentan nur durch eine zeitlich begrenzte Ausnahmeregelung ermöglicht. Auch ein Konstruktives Misstrauensvotum, mit dem man den Bundeskanzler absetzen und durch einen anderen Kandidaten ersetzen kann, wäre somit nicht mehr sinnvoll, da keine wechselnde Koalition möglich ist und so nur ein Kanzler ersetzt werden könnte, der sogar den Rückhalt seiner eigenen Partei nicht mehr hat.
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#43455
Und in "Equinox" war sie real nahe dran, nur ihr Quotenindianer stand im Weg.
Na immerhin. biggrin.gif
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#43458
In Ideocracy bekommen aber auch immer wieder immer nur die immer Dümmsten der Dümmsten viele Kinder, während die etwas intelligenteren keine, oder weniger bekommen. Dadurch filtern sich diejenigen, die klügere Kinder bekommen als sie selbst sind immer mehr raus. Ideocracy ist überaus plausibel.
^^ Gibt bestimmt irgendwo wissenschaftliche Aufsätze darüber. XD
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Am 29. März liegt die deutsche Erstausstrahlung der Teletubbies 18 Jahre zurück.
Siehst du einen potentiellen Einfluß auf Erstwähler?
Nein, die waren wohl zu bunt, um eine bestimmte Richtung vorzugeben. kratz.gif Allerdings bin ich mir immer noch nicht sicher, ob die Ausstrahlung von "Barney und seine Freunde" auch so harmlose Auswirkungen hatte. angsthasi.gif
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Hallo Klopfer, aus gegebenem Anlass: findest du, dass es okay ist sich zu Karneval/Fasching/Fastnacht als Schwarzer zu verkleiden? Also mit Blackface und am besten noch "Junglekleidung"?
Ja, solange man nicht irgendwelche rassistischen Botschaften verbreitet. Es kann ja wohl keiner bestreiten, dass es schwarze Buschmänner oder so gibt, und Buschmann zu sein, ist per se ja auch nichts Schlimmes, insofern wäre das in meinen Augen auch keine Verunglimpfung von Schwarzen. kratz.gif Die können sich schließlich auch als Weiße oder Asiaten verkleiden.
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#43450 Könnte man sich dann (rein sprachlich) nicht auch als Täter als Erlebender bezeichnen?
Sicher. Damit wird so eine Vergewaltigung quasi zum Event. ^^
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#43442
Idiocracy ist ein lustiger Film, aber wissenschaftlich Unsinn. Es gibt einen Effekt, den man "Regression zur Mitte" nennt. Alles strebt zur Mitte hin. Die wahrscheinlichkeit ist höher, dass zwei sehr kleine Mensche, ein etwas größeres Kind bekommen, als sie es selbst sind, als ein noch kleineres. Umgekehrt bekommen zwei überdurchschnittliche große Menschen eher ein etwas kleineres Kind als sie selbst. Und das gilt auch füpr die Intelligenz. Zwei sehr dumme Menschen bekommen eher in Kidn, dass etwas klüger ist als sie selbst. Jetzt darf man nicht verwechseln, etwas klüger als sie selbst ist immer noch unter dem Durchschnitt, nur eben nicht noch dümmer. Und zweitens, das sind Wahrscheinlichkeiten, es gibt natürlich dumme Menschen, die noch dümmere Kinder bekommen, aber das ist eben der kleinere Teil. Also Für die Gesamtbevölkerung muss man keien Angst haben, dass es einen "Verdummungseffekt" gibt, weil sie nur die dummen vermehren würden. Das tun sie erstens ja auch gar nicht, auch alle anderen bekommen Kinder. Und dann gibt es eben die Regression zur Mitte.

Abgesehen davon, es gibt auch neben den genetischen Faktoren ja auch noch die erworbenen und sozialen Aspekte. Wir haben ein Bildungssystem, nicht ideal, aber wir haben eins. Schlimmste Auswüchse werden dadurch gemildert.
Nun ja, in der Realität ist das Problem eben auch, dass nicht nur die Genetik eine Rolle spielt. Wenn die Eltern beide doof sind, wird's nicht viel bringen, dass ihr kleiner Fratz genetisch eigentlich leistungsfähiger ist, er aber frühkindlich nicht die entsprechende Unterstützung von seinen behämmerten Eltern kriegt. Ohne die Eltern kann auch das Bildungssystem nicht effektiv wirken. Insofern würde ich es nicht komplett ausschließen, dass eine Gesellschaft insgesamt intellektuell abbaut, weil die Blöden mehr Kinder kriegen und erziehen.
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Kommentar hierzu?
Sollte so eine Hormongabe nicht als eine Art Doping verboten sein? huh.gif Unfair ist das ja schon.
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#43426
Da gab es eine schöne Szene in ENT zu, wo das lampshaded wird. Archer nahm einfach an das alle Klingonen Krieger sind, und sein Anwalt (Klingone biggrin.gif) klärt ihn auf: Laute Minderheit und so.
Aber Klingonen sind nun mal Space Vikings oder Space Orcs.
Qapla'!

Btw, wer sind deiner Meinung nach mehr "Space Jews", Ferengi oder Bajoraner? biggrin.gif
Hm, wenn man nach den Klischees geht, wohl eher die Ferengi. Bei den Bajoranern passt es nicht so wirklich als Parallele zu den Juden, trotz der Versklavung und der religiösen Aspekte, find ich.
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#43432
Well, that IS point.
Sieh dir mal die Folge "Der Zeitzeuge" an, die Interpretation von Janeway (und ihrer Crew) dort, wo sie so böse und skrupellos rüberkommen (sollen).
Die echte Janeway ist in manchen Folgen sehr viel heftiger drauf ("Equinox" zB, wtf?) als ihre böse, verzerrte Holoabbildung.
Hm, fand ich nicht, dass sie in "Equinox" wirklich heftiger drauf war als in "Der Zeitzeuge". Sie wurde in letzterer Folge ja wirklich als ne eiskalte Mörderin mit niederen Beweggründen dargestellt. kratz.gif
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#43429

Ein Berte Bratt Buch könnte ich dir, wenn ich mal wieder bei meinen Eltern bin, zukommen lassen (falls du interessiert bist).
Ich würd's mir schon mal angucken, ja. ^^
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#43425 - hm, stimmt. Wieso ich das mit dem Dativ übersehen habe, weiß ich nicht. Bei nachträglicher Betrachtung ist das völlig schlüssig.
Dass "sollten" da aber ganz am Ende stehen muss, wusste ich nicht, danke. smile.gif
animaatjes-onion-21907.gif
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#43424 - hat da etwa jemand Korrelation und Kausalität verwechselt? Also Klopfer, von dir erwartet man doch mehr! biggrin.gif zunge.gif
Nein, ich finde es nur besorgniserregend, wenn man Blut im Mund hat und trotzdem glücklich ist. animaatjes-onion-94409.gif
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Wieso schenkt Amazon dir irgendwelche Zeug für Reviews und nicht mir? Ich brauche das! Also eigentlich nicht, aber ich will! sad.gif
Amazon schenkt mir gar nix. Das sind irgendwelche Dritthändler, die Produkte gegen Rezensionen anbieten. Das ist inzwischen aber von Amazon verboten worden, deswegen haben sie ihre Masche leicht geändert und bieten die Produkte nun mit riesigem Rabatt an, und man soll nun auch nicht mehr in der Rezension sagen, dass man diese Produkte billiger gekriegt hat. Ich mach dabei aber nicht mit, weil mir auch nur Scheiße angeboten wird (meistens irgendwelche Handy-Hüllen).
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http://www.taz.de/Beschreibung-sexualisierter-Gewalt/!5379541/

Man darf nicht mehr Opfer einer Vergewaltigung sagen, das heißt jetzt "Erlebende sexueller Gewalt".

Alibifrage: Welche Mangaserien bearbeitest du grade bei EMA? Klopfers Mangamonat gibts ja nicht mehr.
"'Erlebende' dagegen ist aktiv und ändert die Perspektive" huh.gif Ist das nicht irgendwie bekloppt? Geht's nicht gerade darum, dass den Leuten was angetan wurde und nicht, dass die aktiv dabei mitgemacht haben, sich zu vergewaltigen? Wasn das für ein Unsinn? rumms.gif

Hm, drei Serien fürs nächste Winterprogramm sind noch geheim, also hier der Rest:
- Akuma no Riddle
- Corpse Party (alle Manga-Reihen, also BloodCovered, Another Child und Book of Shadows; BC und AC sind aber schon fertig bearbeitet)
- Danganronpa - The Animation
- Kagerou Daze
- Kyokai no Rinne
- Saint Young Men (da warten wir noch auf die nächsten Bände)
- Sonnensturm (ob ich die nächsten Bände bearbeiten werde, weiß ich nicht; der Band, der bald rauskommt, ist schon vor einem Jahr bearbeitet worden)
- Taboo Tattoo
- The Testament of Sister New Devil

Nur Rechtschreibkorrektur:
- Our Miracle (da hatte ich bis Band 11 auch die Textredaktion gemacht; wurde mir aber wegen schlechter Verkaufszahlen weggenommen)
- Knights of Sidonia (da ist jetzt der letzte Band aber auch durch)
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Wie verdient man eigentlich Punkte?
Zum Beispiel durch das Anklicken von Blogeinträgen und Texten, durch Einloggen, durch das Verfassen von Fragen und Kommentaren, durch das Schreiben eines Profiltexts, durch das Hochladen eines Profilbilds... ^^
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Lieber Klopfer,
kannst du für jemanden der sich grundsätzlich im politischen Umfeld auskennt aber einfach etwas zu jung ist um es damals verfolgt zu haben, einmal die Agenda 2010 erklären.
Der Grundsatz ist klar: Arbeitsmarktreform, Reduzierung des Arbeitslosengeldes, Senkung der Lohnnebenkosten ...
Was genau wurde da aber geändert und warum zum Teufel hat das die SPD gemacht? Das was ich so gelesen habe, ist ja eher etwas das man der Union oder der FDP zutrauen würde.
Wie hat sich das auf die Wirtschaft aber vor allem auf die Menschen im Land ausgewirkt. Kann man die Agenda (aus sicht der SPD) als Erfolg verbuchen oder eher nicht.
Und um den aktuellen Bezug herzustellen: Was möchte Martin Schulz daran ändern und warum?
Uh, das ist ein umfangreiches Thema, deswegen kann ich hier jetzt nicht alles abhandeln, sondern nur ein paar Punkte.
Erst mal zum Warum: Auch wenn man es heute nicht glauben mag, so Ende der 90er Jahre galt Deutschland als kranker Mann Europas. Es stagnierte alles mehr oder weniger, die Arbeitslosenzahlen sanken nicht, die Wirtschaft beklagte, dass sie nicht flexibel auf Nachfrage-Änderungen reagieren könne, weil die Beschäftigungsverhältnisse zu fest und die Lohnnebenkosten zu hoch wären. Das Haushaltsdefizit wurde immer höher.
Das war auch ein Faktor, der dazu führte, dass Helmut Kohl die Wahl 1998 verlor und Helmut Schröder Kanzler wurde. Die anderen Länder in Europa schauten natürlich auch skeptisch auf Deutschland, und so stellte Schröder die Agenda 2010 auf und trieb diese Reformen voran, weil er der Meinung war, dass dies nötig wäre.

Die Maßnahmen waren dann vielschichtig. Der Kündigungsschutz wurde gelockert, in vielen Handwerken konnte man Betriebe auch ohne Meisterprüfung gründen, BAFöG-Beschränkungen wurden aufgehoben, es wurden neue Regeln für geringfügig Beschäftigte eingeführt, wobei z.B. bei kurzfristiger Beschäftigung keine Sozialabgaben mehr gezahlt werden mussten, außerdem konnten Minijobs nun auch mehr als 15 Stunden in der Woche dauern. Arbeitslose, die sich selbstständig machten, wurden mit Fördergeldern unterstützt (nannte man Ich-AG, wurden 2006 abgeschafft, aber es gibt heute ähnliche Förderungen).
Der größte Knackpunkt war aber die Zusammenlegung von Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe für Erwerbsfähige zum Arbeitslosengeld II. Früher bekam man nach Eintreten der Arbeitslosigkeit für eine bestimmte Zeit Arbeitslosengeld (wie heute auch) und danach Arbeitslosenhilfe, die etwas mehr als die Hälfte des alten Netto-Arbeitslohns betrug. Die Sozialhilfe wurde (und wird) nach festen Sätzen ausgezahlt, das Arbeitslosengeld II, welches nun statt der Arbeitslosenhilfe gezahlt wird, entspricht diesem jetzt. Rein nominal lag der ALG-II-Satz bei der Einführung über dem bis dahin festgelegten Sozialhilfe-Satz, allerdings gab es vorher noch viele Zuschläge, die man in Anspruch nehmen konnte, die jetzt weggefallen sind, weswegen der ALG-II-Satz insgesamt auch Einbußen für die bedeutete, die vorher Sozialhilfe bekamen. Weiterhin wurden die Sanktionen verschärft, mit denen Arbeitslose bestraft werden können, wenn sie nach Meinung der Sachbearbeiter nicht nach einem Job suchen oder den Auflagen der Jobcenter nicht nachkommen.

Waren die Reformen erfolgreich? Das ist schwer zu beantworten. In erster Linie sind viele Job im Geringverdienerbereich entstanden, es gibt weniger Arbeitslose (auch wenn man die Tricks herausrechnet, mit denen die Statistik heute kleingerechnet wird); die Wirtschaft ist zugegebenermaßen heute konkurrenzfähiger und flexibler, allerdings stehen viele der ärmsten Menschen in Deutschland heute vergleichsweise schlechter da. Die öffentlichen Ausgaben für Soziales sind deutlich gestiegen, obwohl man sie mit den Reformen deutlich senken wollte. Man weiß nicht so recht, ob die positiven Auswirkungen tatsächlich wesentlich auf die Reformen zurückzuführen sind; zumindest zweifeln viele Menschen daran, dass der harte Teil (der mit Hartz-IV und so) für die wirtschaftliche Entwicklung tatsächlich so wichtig war.

Was Schulz konkret daran ändern will, ist bislang nicht so klar. Bisher hat er nur gesagt, dass er die Beziehungsdauer für das erste Arbeitslosengeld bei Älteren verlängern will, damit die später erst auf Hartz-IV-Niveau rutschen.
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#43394

Ich habe vorletzte Woche Freitag mit ihr geredet. Sie hat zwar vorher schon gemerkt, dass mich etwas beschäftigt, viel aber trotzdem aus allen Wolken und hat viel geweint. Sie tut mir total leid, ich weiß aber nicht, was ich für sie tun könnte. Vermutlich ist es am besten, wenn ich sie erstmal in Ruhe lasse. Ich hoffe einfach, dass wir uns in ein paar Monaten mal wieder sehen können.
Mir selbst geht es auch nicht besonders gut. Auch wenn ich die Beziehung selbst beenden wollte war sie doch in den letzten Monaten ein wahnsinning wichtiger Teil meines Lebens und ich muss mich auch erstmal neu organisieren.
Ich wünsch euch beiden viel Kraft.
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#43395
Wie Klopfer schon sagte, ist ein Code oer eine Information eigentlich erst eine, wenn man sie interpretiert. Eigentlich sind es einfach nur Zustände, die beobachtet - also ausgelesen - und gedeutet werden.
Tadaa, jede dumme Behauptung dieser Art entkräftet
biggrin.gif
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Kannst du mir einen Einplatinencomputer empfehlen? Ich suche ein Gerät, das 4K Videos (am besten mit HDMI 2.0) abspielen kann, meine 400Mbit Internetleitung ausnutzt (also Gigabit-Ethernet hat) und genug (erweiterbaren) Speicherplatz besitzt um 4k Filme herunterzuladen und zu entpacken (also um die 200GB).
Ich hatte da auf das Tinker Board von Asus gehofft, das scheint ja aber doch eher ein Flop zu werden. Andere Vorschläge?
Na ja, um den Speicherplatz musst du dich ja selbst kümmern. Ansonsten fällt mir bei den Anforderungen auf Anhieb nur der ODROID-C2 ein, der hat Gigabit-Ethernet und HDMI 2. kratz.gif
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Was ist Freitag Abend in Schweden passiert?
Im Rape Capital of the World? biggrin.gif Vergewaltigungen vermutlich. ^^ (Ausschreitungen von Migranten gab es ja an anderen Tagen.)

Ich glaub ja, dass da wirklich falsch übersetzt wurde, Trump meinte nicht "Ihr habt gesehen, was gestern in Schweden passierte", sondern "Ihr habt gestern gesehen, was in Schweden passierte", weil am Vortag wohl ne Doku darüber im amerikanischen Fernsehen lief. Wie furchtbar es in Schweden jetzt wirklich ist, sei mal dahingestellt; das müssen die Schweden selbst wissen. Dass die Willkommenskultur da aber auch nicht mehr so intensiv gelebt wird, ist wohl nicht falsch.
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#43379 Müssen wir dann auch den Männern das Wahlrecht entziehen, wenn ihr Lieblingsverein grade spielt?
Ja. Und am Tag danach auch. Zwei Tage, wenn der Verein verloren hat oder der Gegner in der 96. Minute den Ausgleich erzielte.
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#43400 Letzte Woche hab ich zum ersten Mal "Idiocracy" gesehen. Ich fürchte gerade ein wenig um die Zukunft dieser Welt...
Ach, so lange wir Elektrolyte haben... doofguck.gif
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Du hattest mal gesagt, dass du nichts gegen eine osteuropäische Freundin einzuwenden hättest.

Nach Analyse dieses Videos musst du nur ein paar Jahre warten, bis du in den 60er bist und dein Haar schütter wird biggrin.gif
Nicht zu saufen wäre auch ein Vorteil.

Btw: Ich dachte immer, Frauen finden Männer attraktiver, die größer als 1,70m sind.
Ich glaub, ich brauch dann aber noch die Exekutivgewalt über ein nicht ganz unbedeutendes Land. kratz.gif
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Sollte die Pressefreiheit eingeschränkt werden? (Nicht die Fähigkeit sich selbst im Internet zu informieren, sondern den Etablierten die Beine brechen.)
Nein. Es sollte natürlich nicht erlaubt sein, bewusst Unwahrheiten zu verbreiten oder Dinge, die dem Bestehen des Landes schaden oder zur Gewalt aufrufen, aber sonst... kratz.gif
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Kann man gegen dich Battle for Wesnoth spielen? Und wenn nein, wieso eigentlich nicht? biggrin.gif
Nein. doofguck.gif
Ich spiel sowieso nie Multiplayer, und Spiele mit einem Fantasy-Mittelalter-Setting find ich nicht sonderlich spannend.
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Hab 1 Bahncard, 1 Semesterticket (also freie Fahrt) für 1 gesamtes deutsches Bundesland und im März wahrscheinlich 1 paar Tage frei. Wo würdest du hinfahren? biggrin.gif Ort/Entfernung egal, muss nur in Deutschland liegen und mit der Bahn erreichbar sein (außer Berlin, logischerweise).
Hm... vll. Konstanz? Ich war noch nie in Baden-Württemberg, und am Bodensee soll's ja ganz schön sein. kratz.gif Würd mir auch München mal anschauen, da war ich auch noch nie.
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#43387
#43412
Soviel Gesülze über die fehlende Bildung anderer bei so einer katastrophalen Schreibweise und kein böser Kommentar... Alles okay bei dir, Klopfer?
Wie viel Leser würde ich mehr gewinnen, wenn ich meine Besucher in die Pfanne haue? 014.gif
Ich weiß ja nicht, ob das einfach eine Rechtschreibschwäche ist, und da käm ich mir dann doof vor, wenn ich jemandem deswegen eine reinwürge. Ist ja so, als wenn man einen Behinderten aus dem Rollstuhl kippt oder einen Blinden an eine Litfaßsäule führt und ihm sagt, er soll immer die Wand langgehen.
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#43416
Wer °K schreibt sollte sich mit bissigen Kommentaren über die Unwissenheit anderer vielleicht zurückhaltenlehrer.gif

Alibifrage: Wenn du Bundesverteidigungsminister wärst, was würdest du tun um die Bundeswehr aus der Versenkung zu holen?
Vielleicht ist er älter? Bis 1967 hieß es tatsächlich °K.

Mehr Kooperationen mit den Medien, mehr Geld für schönes Material, die Uniformen wieder nach dem guten alten deutschen Schnitt und Einsatz von Panzern im Stadtbild im Kampf gegen Assis, die in der zweiten Reihe parken. zubefehl.gif 07baa27a.gif

Und vor allem: Nie diese weichgespülte Pazifistenscheiße absondern, bei denen man den Eindruck hat, die Leute würden sich dafür schämen, fürs Verteidigungsministerium zu arbeiten, sondern klar darstellen: Armee ist toll, jawoll. biggrin.gif Wenn man es nur oft genug wiederholt, kommt's auch an.
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#43387
Interessant. Die Frage gleich mal vorweg: Was würdest du denn statt des dreigliedrigen Schulsystems etablieren und falls es auf was einheitliches hinausläuft, siehst du nicht die Gefahr, dass die "Guten" von den "Schlechten" runtergezogen werden?

Meiner Ansicht nach sollte man erstmal den ganzen Schwachsinn weglassen, den eh niemand braucht. Religionsunterricht? Bitte.
Und den Fokus lieber auf Dinge, die wirklich interessant und praktisch sind legen. Ich habe damals in der Schule zwar ganz viele alte Schmöker analysiert, aber wofür ist das gut? Ich habe nicht gelernt wie man Bewerbungen schreibt, ich habe nichts über Wirtschaft gelernt. Wie ein Kaufvertrag zustande kommt beispielsweise und was für Folgen sowas hat. Ich habe nicht gelernt wie man eine Steuererklärung macht. Wenn ich jetzt grade so darüber nachdenke, fällt mir eigentlich nichts ein, was ich damals gelernt habe, was mir heute noch irgendwas bringen würde. Englisch vielleicht, aber da habe ich durch Onlinegames und Musiktexte googlen eindeutig mehr gelernt, als durch die Schule. Jemand mit dem ich mal einige Wochen in einer WG gewohnt habe, hatte zwar angeblich einen Schulabschluss, wusste aber nicht, wie man sich Eier kocht.
Was ist Aufgabe der Schule, was Aufgabe der Eltern?

Denkst du, es wäre vorteilhaft, würde man die Schüler noch eher nach Interessen gruppieren? Wir durften damals in der 7. einmal zwischen Latein und Französisch wählen und dann erst in der Oberstufe unsere LK. Wäre es sinnvoll, Schülern noch eher die Wahl zu lassen, auf welche Fächer sie ihren Fokus legen wollen, oder wäre das zu früh, weil man vor der Oberstufe eh noch keine Entscheidung in der Richtung fällen kann?

P.S.: TEAM = täglich einen anderen mobben

P.S.2: Wie willst du den Eltern eigentlich verkaufen, dass das Kind in der Schule was leisten soll? Nach der 3ten schlechten Note stehen die eh vor der Tür und machen Rabatz. Es kann schließlich nicht sein, dass grade IHR Kind nicht ausreichend Klug ist, um Noten für ein anschließendes Studium zu ergattern.
Ich würde ein einheitliches Schulsystem machen, in dem alle zusammen lernen und dann eben je nach Wunsch und Leistung dann schon nach der 10. Klasse abgehen oder eben noch bis zur 12. Klasse weitermachen. Die Sorge, dass die Schlechten die Guten runterziehen würden, hab ich nicht. So ein Schulsystem ist ja keine neue Erfindung und hat in der DDR oder auch in Finnland prima funktioniert; eher ist es dann halt so, dass die Schlechten eben auch mehr schaffen, weil von ihnen mehr verlangt wird und sie nicht den Eindruck kriegen, dass sie eh in einer Loser-Klasse sind.

Was die Lehrinhalte angeht, kann man da sicher mal aufräumen. Was das Lesen von Büchern im Unterricht angeht: Ich hab auch erst an der Uni kapiert, was das wirklich bringen sollte, weil meine Deutschlehrer in der Schule didaktisch den Sinn gar nicht wirklich rübergebracht haben. Eigentlich geht's dabei ja darum, dass man auch aus großen Texten den Sinn, die Intention, die Aussage herausarbeiten kann und auch mitkriegt, wodurch das rübergebracht wird. Zum Teil müsste da eigentlich auch reingehören, wie der Leser durch den Text manipuliert wird, eine bestimmte Haltung einzunehmen. Das hätte dann auch durchaus Relevanz für das alltägliche Leben. Bewerbungen zu schreiben, wurde in meiner Schulzeit mehrfach durchgenommen, mindestens einmal in Arbeitslehre und einmal im Deutschunterricht. Dass es auch für allerlei alltägliche Sachen eine Art Unterricht geben sollte, finde ich durchaus richtig, in dem zum Beispiel Fallen bei Verträgen (wie etwa Handyverträgen) beleuchtet werden und so. Ich fand's auch albern, dass an einigen Schulen der Werk-Unterricht, in dem wir noch gelernt haben, wie man handwerkliche Dinge erledigt, eingestellt wurde.

Was die Wahlfreiheit angeht, würde ich nicht zu früh eine Auswahl bieten wollen. Schule ist dazu da, den Schülern ein möglichst breites Fundament zu bereiten, damit ihnen möglichst viele Wege für die Zukunft offenstehen. Auch wenn die Schüler es doof finden, lange jedes Fach machen zu müssen, vll. ist es ganz gut, wenn sie nicht schon etwas beiseite schieben können, woran sie vll. später sogar ihr Interesse entdecken würden.

Zu PS2: Man muss nicht auf die Eltern hören, und wenn auch die Direktoren und die Schulbehörden sich hinter die Lehrer und ihre fachliche Kompetenz stellen würden, wäre schon viel gewonnen. Die meisten Eltern würden nie zum Chirurgen gehen und ihm erzählen, wie er operieren müsste und dass er die Röntgenbilder völlig falsch lesen würde. Aber bei Lehrern fühlen sich Eltern plötzlich zu Pädagogen berufen und denken, sie wären schlauer als die Leute, die das jahrelang studiert haben. Ist doch saublöd.
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#43381
Durchfall (insbesondere in Verbindung mit Erbrechen) ist für Kinder und alte Leute ziemlich gefährlich. Der hohe Wasserverlust und das Aussschwemmen von Elektrolyten können innerhalb von Stunden zu lebenbedrohlichen Zuständen führen. Ein Baby mit schwerem Brechdurchfall gehört ins Krankenhaus um intensiv überwacht zu werden.
Das ist auch heute noch in Entwicklungsländern ein Problem. Noch im 20ten Jahrhundert sind 226 Millionen Menschen an Durchfall gestorben. Durchfall sollte man ernst nehmen. Bei uns ist die versorgung gut, es gibt sauberes Wasser und kontrolliertes Essen, es gibt Krankenhäuser für den Notfall. Aber lassen wir die zivilisatorischen Erungenschaften mal weg, bleibt Durchfall als echter Killer übrig. Ranga hat mal in Quarks&Co zum Wassercloset gesagt, dass das vielleicht die Erfindung ist, die den meisten Menschen das Leben gerettet hat.

Interessante Grafik nebenbei, Todesursachen im 20ten Jahrhundert:
http://www.informationisbeautiful.net/visualizations/20th-century-death/
Durchfall rangiert weit vor allen Kriegen zusammengenommen. Aber hinter der schrecklichsten aller Krankheiten: der Grippe! (und den Pocken, aber die haben wir ja überwunden)
Schöne Zusammenfassung! greatjobplz.gif
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#43390
Das wir schon so weit sind diese Frage überhaupt stellen zu müssen (und das ist nicht speziell auf den Fragesteller bezogen, mittlerweile kam diese Frage ja auch in mehreren Zeitungen und auf vielen Plattformen) spricht mehr für sich als tausend Worte. Wie kaputt muss eigentlich der moralische Kompass sein, dass man sich diese Frage überhaupt stellt?
Dass das dann auch prompt missbraucht wird, versteht sich ja auch von selbst. Plötzlich sind dann nicht mehr "nur" die Nazis das Problem, sondern die Leute die sie "unterstützen" (also sich dagegen aussprechen jemanden arbiträr als Nazi zu bezeichnen, um ihm dann legitimiert auf die Fresse zu hauen), oder die Nazi-Verharmloser (also diejenigen, die nicht einfach die politische Diskussion mit dem "Du bist ein Nazi"-Nichtargument beenden wollen).

Und das traurige ist, dass genau diese kaputte Einstellung zur heutigen politischen Situation geführt hat, auch insbesondere hierzulande mit dem Aufstieg der Populisten. Klar, die Fälle wo Leuten deswegen Gewalt angetan wird sind hier zum Glück noch sehr selten, aber die Richtung hat sich auch hier schon mehrfach gezeigt. Das sind zwar keine Berkeley University-artigen Zustände, aber wie weit muss das denn gehen?

Alibifrage: Hast Du schonmal Kutteln oder Bries gegessen?
Ja, es ist schon schlimm und vermutlich ein Effekt der Identity Politics, wo es nicht einfach darum geht, was jemand sagt und tut, sondern was er ist oder zu welcher Gruppe man ihn zählt. Und wenn jemand nicht (mehr) zur eigenen Gruppe zählt, wird er halt zur Gegnergruppe gezählt, und die hat automatisch unrecht und ist ganz böse, da muss man sich auch nicht mehr inhaltlich mit ihnen auseinandersetzen.
Facetten und Graustufen gehen dabei komplett verloren, die Diskussionskultur als solche gibt es dann nicht mehr, es wird immer mehr zum Kampf, in welchem dem Gegner nicht mal mehr erlaubt werden darf, das Wort zu ergreifen, mit welchen Mitteln auch immer.

Nein, hab ich nicht. Kutteln hab ich zuerst in einem Lustigen Taschenbuch kennengelernt, in dem Donald und Dussel nur Kutteln aus der Dose aus Reiseproviant hatten (weil Dagobert so geizig war), und sie fanden das aber zum Kotzen. XD
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#43410
Moment, warum soll Janeway aus dem Spiegeluniversum stammen? Sie hält sich doch eigentlich an die ganzen Starfleetprinzipien. Verwirrte Frage von jemadem, der nie Star Trek gesehen hat bis Voyager bei Amazon Prime auftauchte, und es eigentlich ganz nett findet...
Ja, das ist eigentlich nicht so zutreffend.
Janeway schwankt allerdings öfter ganz schön in ihrer Persönlichkeit zwischen "zartfühlend und mütterlich" und "knallhart und autoritär", je nach Autor, und das nervte irgendwann auch die Schauspielerin. In einer Folge ist sie voll verständnisvoll Seven gegenüber, in einer der nächsten lässt sie ihr gegenüber voll den Captain raushängen... das ist schon ein gewisses Problem und lässt sie insgesamt etwas zickig und wechselhaft wirken.
Es gibt aber viele Voyager-Folgen, die ich davon abgesehen sehr mag und für gelungen halte.
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Du hast doch den Rasbererry Pi mit Recalbox gebastelt. Ich habe auf deren Seite gesehen, dass Recalbox auch einen Playstation 1 Emulator beinhaltet. Hast du das mal versucht? Klappt das technisch? Kann man flüssig PS1 Spiele spielen?

Mir ist meien alte PS1 abgeraucht, aber sich eine "neue" kaufen lohnt sich eigentlich nicht, wenn der Rasberry das könnte (weil der dann ja auch gleichzeitig noch viel mehr kann).
Ich hab es selbst noch nicht ausprobiert, weil ich keine Images von PSX-Spielen hab (hatte nie ne PS1, daher weiß ich nicht, was gut ist XD), aber laut dieser Liste und diversen Youtube-Videos scheint's ganz gut zu laufen auf dem Pi 3.
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#43412der Abschluss wäre ja gleichwertig nur die Unterrichtsmethode eben nicht zumindest könnte man so langfristig den schaden in der Deutschland jedes Jahr durch dumme Menschen entsteht reduziert bzw 0 angenähert werden stimmst du zu
Ob der Abschluss formal gleichwertig wäre, ist nicht so entscheidend. Ein Berliner Abitur und ein Münchner Abitur sind formal gleichwertig, aber frag mal rum, wie viele denken, dass das aus Bayern qualitativ mehr aussagen würde.
Ich glaub auch nicht, dass das System so funktionieren würde, dass am Ende das allgemeine Bildungsniveau insgesamt steigt.
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Eher nicht interessant für einen Blogeintrag oder so (ist auch schon von 2015), aber hat ein paar witzige Stellen und interessiert dich vielleicht trotzdem:
Daran sollte sich die Damenwelt mal ein Beispiel nehmen! biggrin.gif
Elfriede Jelinek schreibt übrigens nicht nur von einer Doppelbelastung (siehe oben), sondern von einer Dreifachbelastung der Frau. Frau zu sein ist alleine schon eine Belastung.

Hast du noch solche Schneider-Jugenbücher zuhause? Ich hab als Kind mal einige von meinen Eltern gelesen. smile.gif
Elfriede Jelinek alleine ist schon eine Belastung, auch beim Lesen. vomitplz.gif
Danke für den Link! ^^

Hm, Schneider-Bücher hab ich glaub ich nicht mehr, abgesehen von den Tiger-Team-Büchern, die ich vom Verlag gekriegt hab. In der DDR gab's ja keine, also hatte ich ansonsten nur nach der Wende ein paar, die aber da auch relativ neu waren und nicht so schöne traditionelle Werte vermittelt hatten. XD
Übrigens sitzen die Leute von Schneider-Buch heute genau neben den Manga-Leuten bei Egmont im Verlagsgebäude in Berlin. XD
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#43413
Also liebst du deine automatisch eingeloggten Nutzer nicht genug dafür? schnueff.gif

Leviathan 33c4b951.gif
Ich mach mir ja nur Sorgen um den Datenschutz. 016.gif
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#43412
Ich bin normalerweise eigentlich kein Grammarnazi, aber wer sich da so einen Wortsalat zurechtstammelt und offensichtlich an einer Kommaunverträglichkeit leidet, sollte lieber nochmal kurz eine besuchen, anstatt sich über Schulsysteme sinnlose Gedanken zu machen. zunge.gif

Zum Thema: das ist ziemlicher Bullshit, weil man in der 1. Klasse ziemlich viel malt, singt, Religionsunterricht hat und ähnlichen Schwachsinn betreibt. Gleichzeitig lernt man eh noch nicht richtig schreiben und rechnen (das dauert bis zur 2. oder 3.), sodass man nach der 1. Klasse überhaupt keine vernünftige Einschätzung des Schülers vornehmen kann (zumindest nach heutigem Stand des Grundschulcurriculums). Deshalb halte ich die rot-grünen Bestrebungen, das 3-gliedrige System abzuschaffen, auch für total bekloppt. Ich hätte so einige Vorschläge, wie man das Schulsystem verbessern könnte, aber die Schulformen per se zählen nicht dazu. Wenn es Probleme in den Schulformen gibt, sollte man an denen ansetzen und nicht gleich das System komplett umkrempeln. Genau so wie G8 sicher viel weniger Probleme machen würde, wenn man auch die Rahmenbedingungen (Curricula, Prüfungsformen, Wahlfächer, der ganze organisatorische Krempel). entsprechend anpasst. Ich war noch im G9 (also Abi in der 13.), aber wir haben soviel sinnlosen Scheiß gemacht, dass man das problemlos auf Abi nach 12 Jahren hätte eindampfen können. Da müsste man aber schon unten in der 5. mit Umstrukturierungen anfangen; später die Leute auch die Kurse wählen lassen, die ihnen liegen (das ergibt eher gute Noten als vereinfachte Prüfungen) (bevor einer mit Schmalspur-Abi ankommt: wegen der Einteilung der Fächer in Fachbereiche ging bei uns Kunst+Deutsch oder Sport+Deutsch-LK, aber ich konnte kein Bio+Chemie-LK wählen) und sich allgemein einiges von der Uni abschauen. Außer natürlich das Konzept "Prüfungszeitraum", denn alle Prüfungen in kurzen Abständen am Ende des Semesters (Schuljahrs) ist natürlich auch total behindert. uffarbeit.gif

Ich weiß, ich sollte lieber weiter lernen. 7f5341cc.gif
Man kann in der 1. Klasse schon anfangen, richtig zu schreiben und zu rechnen. Man bringt den Kram heutzutage nur verdammt langsam bei. (Religionsunterricht könnte man da auch gleich in die Tonne treten; verschwendet nur Zeit, der für richtigen Unterricht genutzt werden könnte.)

Das dreigliedrige System bringt meiner Meinung nach keinen ausreichenden Nutzen. Das Bildungssystem der DDR war ja gut und sehr leistungsfähig (in Skandinavien wurde es ja auch benutzt), da kann man sich ruhig mal orientieren.
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#43410
Was ist mit Quark? Oder den Klingonenfolgen? Sind für mich persönlich Highlights, besonders die zwei Klingonen- UND Quarkfolgen! biggrin.gif
Quark war nicht schlecht, aber die meisten Folgen, in denen es konkret um Ferengi ging, fand ich eher doof (abgesehen von der Roswell-Folge). Und auch die Klingonenfolgen mochte ich nicht. Sowohl Klingonen als auch Ferengi hatten eigentlich dasselbe Problem: Je mehr sich die Star-Trek-Macher ausdachten, was zu ihrer Kultur, der Folklore, den Werten und Ansichten gehören würde, desto unglaubwürdiger wurden diese Völker eigentlich. Das war bei den Klingonen aber noch auffälliger. Bei TOS wusste man nicht viel über sie, aber man konnte schon glauben, dass sie höchst effizient sein könnten. Aber spätestens ab TNG wurde es immer schlimmer, sie wurden immer mehr durch rohe Gewalt und Ehre definiert, bis man gar nicht mehr glauben konnte, dass diese Bande von prügelnden Strauchdieben überhaupt ein Ikea-Regal zusammengeschraubt kriegt, geschweige denn ein Raumschiff.
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#43415 - dann klär uns auf, oh weiser Imperator, wo der Fehler liegt! smile.gif
Es müsste heißen: "Bei dem Hormonwahnsinn, dem viele Frauen ausgesetzt sind, ist fraglich, ob sie überhaupt wichtige Entscheidungen treffen dürfen sollten."
An einer Stelle musste also ein Dativ hin und am Ende bei den Verben muss das gebeugte Verb vor oder nach den infiniten Verbformen stehen, nicht dazwischen.
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#43414 - frische Ananas enthält ein spezielles Enzym, welches nach kurzer Zeit Milchprodukte ekelhaft bitter werden lässt. Kiwis haben das beispielsweise auch. Daher sollte man entweder die Ananas vorher stark erhitzen oder halt direkt Dosenananas nehmen.

Mein Mund ist nach frischer Ananas auch immer blutig, aber die Seele ist glücklich! 8f337f1c.gif
Aha. doofguck.gif Deine Seele ist also glücklich, wenn du Blut im Mund hast. Das klingt ein bisschen besorgniserregend. angsthasi.gif
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#43394
Aber habt ihr nie über Gefühle gesprochen? Das finde ich echt merkwürdig, normalerweise klärt man doch, wos hingehen soll und sagt, ob man verliebt ist oder nicht. Spätestens wenn man Sex hat?

Ich finde, du solltest es sofort sagen und es nicht weiter aufschieben. Und beim nächsten Mal vorher klären, ob Gefühle da sind oder nicht, und wenn nicht, vielleicht einfach noch was mit Beziehung/Sex/etc. warten. Nichts sagen und erwarten, dass sie das dann schon versteht und weiß, dass da keine Gefühle sind... nee. Das kann man nicht erwarten.
Ich weiß aus meinem Umfeld, dass sich viele echt schwertun, über ihre Gefühle zu reden und sich überhaupt mal konkret festzulegen, dass man in einer Beziehung ist, selbst wenn man miteinander ins Bett geht und auch sonst Zeit miteinander verbringt. Komischerweise scheinen viele Männer auch nicht zu denken, dass sie in einer Beziehung wären, obwohl sie mit der Frau eigentlich alles machen, was zu einer Beziehung halt so gehört und was normal ist, bis hin zur gemeinsamen Ausgestaltung seiner Wohnung und dem Vorstellen im Freundeskreis.
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Klopfer, wie stehst du zu dem Grundsatz "Man(n) schlägt keine Frauen"?
Stimmst du dem vorbehaltlos zu?
Warum sagt man das? Weil Frauen körperlich schwächer sind als Männer?
Die Klitschkos sind auch stärker als ich, die würde ich auch nicht attackieren.
Weil sie "zarter" sind?
Viele Frauen schlagen Männer und verstecken sich hinter dieser Aussage.
Aber wenn eine Frau austeilt wie ein Mann, soll sie dann nicht auch einstecken wie ein Mann?
Ist es i. O. eine Frau eine Ohrwatsche zu geben, weil sie einen seelisch bewusst so mit Worten verletzt hat, das die persönlichen Grenzen weeeiiiit überschritten wurden und ein "einfach weggehen" nicht mehr reicht, weil dies ja auch gleichzeitig eine Art Freifahrtschein ist so weiterzumachen, um ihr damit zu verstehen zu geben, jetzt reichts?
Ich bin überhaupt kein Freund von Gewalt, kein Stück, ich gehe dieser aus dem Weg, aber ich vertrete auch die Meinung das Frauen nicht das Recht haben Männer zu schlagen und wenn doch, sie mit den Konsequenzen leben müssen und nicht anfangen können/dürfen zu jammern...
Ich finde, wenn man angegriffen wird, hat man auch das Recht, zurückzuschlagen, auch wenn das heißt, dass man dabei einer Frau auf den Deckel geben muss. Das ist für mich in Zeiten der Gleichberechtigung eine Selbstverständlichkeit.
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