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Hier beantworte ich Fragen, die mir die Besucher gestellt haben, die aber nicht häufig genug sind, um im FAQ aufzutauchen. Insgesamt wurden bisher 39973 Fragen gestellt, davon sind 8 Fragen noch unbeantwortet.
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#41766
Moment, wurden die Deutschen Bücher nicht ohnehin schon jeweils aufgeteilt (in der neuen Fassung)? Ich meine mich erinnern zu können ziemlich angepisst gewesen zu sein, weil die alte Übersetzung (die leider nur bis Buch 3 ging) nicht mehr erhältlich war, und der zuständige Verlag für die neuen Auflagen einen anderen Übersetzer genommen hat (der einfach nur Scheiße ist und aus dem Job für immer verbannt werden sollte), und zusätzlich oben drauf noch jedes Buch in der Mitte geteilt hatte um mehr Geld machen zu können.
Die deutschen Bücher werden für 15€ das Stück verkauft, wenn ich mich recht entsinne, somit zahlt man für den Inhalt eines englischen Buches 30€.

Die englischen Bücher bekam man auf Amazon schon für weniger als 5€ das Stück (ist dann natürlich auch nur dieses dünne Bibelpapier), und für jeden der ein Abitur und Englisch als erste Fremdsprache hatte dürfte das eigentlich kein Problem sein.
Allerdings ist auch mittlerweile Amazon im Preis gestiegen (war ja auch immerhin vor drei oder vier Jahren als ich die Bücher gekauft habe), wobei man die Box immernoch für rund 5€ das Buch bekommt.
Wer es dann noch etwas edler mag holt sich die in Leder gebundene Sammelausgabe, die ist mit 50€ immernoch günstiger als die deutschen Bücher mit der beschissenen Übersetzung und sieht auch noch edler aus.

Schaust Du eigentlich noch Filme auf Deutsch, Klopfer? Ich kann die ganze scheiß Syncro nicht mehr ab, man merkt dass bei fast allen Filmen oder Serien die Übersetzung und die Sprecherbesetzung zum Discountpreis genommen wird. Da kann man dann noch so eine Starbesetzung haben, es klingt einfach (sorry) scheiße. Klar gibt es gelegentlich Ausnahmen (Battlestar Galactica hatte zum Beispiel so eine hervorragende Übersetzung und Sprecherbesetzung, dass ich mich bis heute nicht entscheiden kann ob das Original oder die Übersetzung besser ist), aber in aller Regel sind die deutschen Versionen kompletter Mist. Bei Videospielen genau das gleiche, die einzigen Spiele mit guter Syncro sind Spiele die ohnehin aus deutscher Produktion stammen (gut, dafür war bei Gothic 2 die englische Sprachausgabe eher unterirdisch).
Ich guck häufig noch Serien und Filme auf Deutsch, ja. Es ist zwar öfter mal etwas unangenehm, wenn man noch genau merkt, dass der Übersetzer es nicht geschafft hat, einen Witz ordentlich zu übersetzen (oder auch nur zu überstehen), aber im Großen und Ganzen ist die deutsche Synchronlandschaft immer noch eine der besten der Welt. Ist natürlich bedenklich, dass die Budgets und Zeitpläne oft immer weiter zusammengestrichen werden oder sichtlich Leute rangesetzt werden, die keinen blassen Dunst haben (Musterbeispiel ist sicherlich der verblichene Ivar Combrinck, der bei den Simpsons nicht nur viele Witze vergeigt hat, sondern oft auch einfach falsch übersetzte). Wenn ich aber solche Sachen wie "Walking Dead" sehe, bin ich mit der Synchro zufrieden.
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Der Ballonfahrer aus der Pläsanterie muss wohl in Beelitz sind. Hast du den Breiten- und Längengrad nachgekuckt oder ist der nur zufällig bei dir in der Nähe gelandet?
Ich hatte beim Übersetzen nur so ungefähr die Koordinaten so angepasst, dass es halt irgendwo in Deutschland sein muss. biggrin.gif
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#41785
habe ich zufällig an der Tankstelle gesehen:
http://www.shell.de/products-services/on-the-road/shop-and-services/promotions/the-new-shell-v-power-lego-collection.html

Kannst ja nen Aufruf starten, wer 30 Liter tankt und Clubsmart Mitglied ist, kriegt eh ein Modell umsonst, könnte man ja auch Dir zuschicken... als Sponsoring für weitere schöne Lego-Kalender, wer weiß, was davon nochmal nützlich ist.

Auf den drei nicht Formel 1 Autos ist auch keine Shell Werbung präsent und gut, der Tanklaster hat halt nen Mineralölkonzern drauftsehen, das haben die aber alle.

btw: A=A etwas ist was es ist, gilt ja in der realen Welt nicht so unbedingt, manche versuchen ja etwas zu sein, was sie nicht sind. Die spielen dann B, sind aber A... nur so quer dazu, auch wenn es mit Logik nix zu tun hat. Trivialitäten sollte man ansonsten nicht so breit treten, gibt wichtigeres und interesanteres, mit dem man sich befassen kann, selbst in der Logik.

Alibi Frage: Hast Du je den Keirsey Persönlichkeitstypus Test gemacht? Und was bist Du?
http://www.keirsey.com/sorter/register.aspx
^^ Ich glaub ja nicht, dass jemand so lieb sein wird, aber wenn das hier jemand liest? hundeaugen.gif

Hm, aber wenn jemand so tut, als wäre er A, aber ist eigentlich B, gilt ja trotzdem A=A, weil dieser Heuchler ja gar nicht wirklich A ist. ^^

Äh, Guardian. kratz.gif
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Hey Klopfer, hast du schon das Anime One Punch Man oder den Comic dazu gelesen? Wenn ja, wie ist deine Meinung dazu?
Nein, hab ich nicht, hab nur davon gehört.
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#41768
Um was geht es da? Hast du mir einen Link dazu? smile.gif Ich verstehe nur Bahnhof.
Da gibt's mehrere Vorfälle. In Yale wurden ein Professor und seine Frau (Dozentin an der Uni) weggejagt, weil sie in einem Brief dazu aufgerufen haben, nicht so furchtbar empfindlich wegen Halloween-Kostümen zu sein und sich dauernd Gedanken zu machen, ob ein Kostüm jemandem gegen den Strich gehen könnte.

An der Uni von Missouri behauptete der Kopf der Studentenvereinigung (ein Schwarzer), er wäre rassistisch beleidigt worden, dann behauptete eine Studentengruppe, die Uni hätte nichts getan, als ein Hakenkreuz mit Scheiße an eine Wand eines Schlafsaales gemalt worden wäre. Das führte zu riesigen Protesten, nach denen schließlich der Präsident seinen Rücktritt erklären musste. Bei diesen Protesten gegen den angeblichen Rassismus an der Uni war ein (asiatischer) Studentenreporter dabei, der Fotos für die Uni-Zeitung machen wollte, der wurde von einer Dozentin zunächst mit Gewalt bedroht und schließlich von allerlei anderen Studenten bedrängt, weil er auf seinem Recht bestand, diesen öffentlichen Protest zu dokumentieren. (Gibt auch ein Video dazu.)

Dann gibt's die ganze Reihe von angeblichen Vergewaltigungsfällen, bei denen männliche Studenten quasi vorverurteilt wurden, obwohl sich in all den Fällen, die besonders medial ausgeschlachtet wurden, herausgestellt hat, dass es diese Vergewaltigungen nicht gab. (Vielleicht hast du von der Ollen gehört, die die ganze Zeit mit einer Matratze rumlief.) An den amerikanischen Unis ist "Unschuldig bis zum Beweis des Gegenteils" quasi außer Kraft gesetzt.

Wenn Redner an die Unis eingeladen werden, um dort zu reden und zu diskutieren, wehren sich gerade Feministengruppen mit allen Mitteln dagegen, nur weil dort nicht das erzählt wird, was sie möchten. Diskussionen können sie nicht ertragen, weil sie schlicht nicht damit umgehen können, wenn ihnen widersprochen wird. Davon hatte ich ja in einer der letzten Kolumnen geschrieben.

Und nicht zuletzt gibt's ja noch den Fall Tim Hunt in Großbritannien, der auf einer Rede einen kleinen Witz darüber gemacht hat, wie schrecklich es ist, mit Frauen in einem Labor zusammenzuarbeiten, weil sie weinen und man sich in sie verliebt. (Das war ein Witz darüber, wie er seine eigene Frau kennengelernt hat.) Danach hat er zwar gleich gesagt, dass er Frauen ausdrücklich dazu aufruft, in die Wissenschaft zu gehen, weil man sie braucht, und es haben sich auch viele Frauen gemeldet, denen er in ihrer Karriere geholfen hat. Aber er wurde trotzdem aus allen möglichen Posten geworfen und ist jetzt mit seiner Frau nach Japan gegangen.
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#41786 Ich glaube das ist so weil das Buch sich an eine akademische Audienz gerichtet hatte. Aber jede Philosophie die etwas wert ist, sollte von einem Zehnjährigen verstanden werden können, das stimmt.

Philosophen beschäftigen sich mit Dingen die 'jeder weiß' weil sie eben nicht jeder im Bewusstsein hat.
Beispiel Determinismus: Die Absolutheit der Kausalität ist so offensichtlich, wir sehen sie überall, aber dennoch kommen ständig irgendwelche Leute und versuchen sie zu leugnen oder zu relativieren. Daraus entstehen die Myriaden an akademischen-philosophischen 'Problemen' und 'Paradoxen', und hinterher weiß keiner irgendwas.

Aus sowas entsteht dann das berühmte Diktum des Zwanzigsten Jahrhunderts: "Es gibt keine Gewissheit."

Der Satz der Identität widerlegt aber diesen Ausspruch.
kratz.gif Wer glaubt, es gäbe keine Gewissheit, sollte sich mal vom Dach eines Wolkenkratzers schmeißen. Er wird ziemlich gewiss einen Fleck auf dem Asphalt machen. zufrieden.gif
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#41784 Ja, es fängt alles mit "da ist etwas" an. Die Grundlage des Bewusstseins, Differenzierung und Selbsterkennung. Das Symbol dafür ist A=A, etwas ist, was es ist, und nicht, was es nicht ist.

Differenzierung formt das Bewusstsein und daraus entsteht Selbsterkennung, 'Ich bin'.

Und dazu kommt noch Gedächtnis, das '='. Ohne Erinnerung keine Erkennung.

Das 'Gewürge' war nur dazu da, um diesen Punkt pedantisch darzubringen. biggrin.gif
Und es war komplette Zeitverschwendung. O_o Warum vergeuden Philosophen ihre Zeit damit, Dinge umständlich zu sagen, die jeder weiß, aber sie dann doch nicht besser zu erklären als jeder Zehnjährige?
(Dass = das Gedächtnis sein sollte, steht aber nicht in dem langen Gewürge drin... Erkenne ich auch nicht.)
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#41781 Naja, vom Standpunkt des Mathematikers gibt es da eigentlich gar nicht viel zu sagen, Gleichheit ist eine Äquivalenzrelation und als solche insbesondere reflexiv (und dann noch symmetrisch und transitiv), also steht jedes Element der Menge in Relation zu sich selbst. Gibt aber natürlich Relationen, die nicht reflexiv sind. Da muss man irgendwie nicht mehr zu sagen und selbst das hier war schon zuviel...

Klopfer, hast Du die Shell Lego Ferrari Sondermodelle gesehen? Die vier Rennautos, den Tanklaster, die Tankstelle und das Ziel? Ist sowas für Dich interessant oder blöder Werbeschnickschnak?
Oha, davon hör ich zum ersten Mal? Sind das Werbemodelle? Ich hab ein paar von den Speed-Champions-Autos, aber von Shell-Modellen hab ich nichts mitgekriegt. Interessiert mich sehr! nick.gif
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#41782 "Nur weil etwas ist, heißt das noch lange nicht, dass du auch bist."

Kann etwas ohne einen Betrachter existieren? Ich meine nein. ('existieren' bedeutet, im Bewusstsein eines Betrachters zu erscheinen.)

A=A wäre somit ein Symbol für das Bewusstsein (darauf geht er auch im seinem Buch ein).
Ich meine ja, weil ich "existieren" anders definiere. Und nu?

(Die andere Definition würde dieses ganze Gewürge mit A=A auch sinnlos machen, weil es dann dieser ganzen Schwurbelei gar nicht bedürfen würde. Das Zeichen A als Zeichen an sich gäbe es nicht, wenn es kein Bewusstsein gäbe. Die ganze Frage, ob es ein Bewusstsein gibt, ist Quatsch, weil man sie ohne Bewusstsein nicht stellen könnte.)
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Es haben ein paar Idioten auf Klopapier vom Mädchen Klo onaniert.Können die Mädchen davon schwanger werden?
Wenn die sich nicht das klatschnasse und noch warme Papier direkt an die Möse gedrückt haben, ist das quasi ausgeschlossen. (Und ich bezweifle, dass Mädchen nicht bemerken, wenn ihr Klopapier frisch vollgewichst ist.) Spermien bleiben nur einige Minuten an der Luft befruchtungsfähig und brauchen dazu viel Samenflüssigkeit um sich herum. Wenn es eingetrocknet ist, sind die Spermien alle hinüber.
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#41781 Aber Klopfer, Logik ist doch keine Banalität. Man muss präzise damit umgehen, damit man keine Fehler macht. Denn wenn das Fundament instabil ist, kracht das Haus zusammen. smile.gif

Ich glaube, er hat seinen Schlussfolgerungen vertraut, daher vielleicht die 'verliebtheit in seine Worte'.

"Dass A=A gleichbedeutend wäre mit "Ich bin", ist natürlich keine logische Schlussfolgerung, daran krankt seine Argumentation am Ende."

Warum nicht?
Aber A=A ist eine Banalität. biggrin.gif

Der Sprung von "A=A bedeutet, wenn es ein A gibt, so ist A mit A identisch" über "A=A behauptet ein Sein" zu "Ich bin" ist nicht logisch, weil die Identität von etwas mit sich selbst nicht nur unabhängig von der Existenz des Etwas ist, sondern auch komplett unabhängig von der Existenz eines Ichs ist, welches da sein soll. Kurz gesagt: Nur weil etwas ist, heißt das noch lange nicht, dass du auch bist.
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#41778 Wo wir gerade bei der Logik sind: (Achtung, Textwand!) - - - Der Satz A = A ist unmittelbar gewiß und evident. Er ist zugleich das Urmaß der Wahrheit für alle anderen Sätze; wenn ihm irgendwo einer widerspräche, so oft in einem speziellen Urteil der Prädikatsbegriff von einem Subjekte etwas aussagte, das dem Begriffe desselben widerspräche, würden wir es für falsch halten; und als Gesetz unseres Richtspruches würde sich uns, wenn wir nachsinnen, zuletzt dieser Satz ergeben. Er ist das Prinzip von wahr und falsch; und wer ihn für eine Tautologie erachtet, die nichts besage und unser Denken nicht fördere, wie dies so oft geschehen ist, von Hegel und später von fast allen Empiristen – es ist dies nicht der einzige Berührungspunkt zwischen den scheinbar so unversöhnlichen Gegensätzen – der hat ganz recht, aber die Natur des Satzes schlecht verstanden.

A = A, das Prinzip aller Wahrheit, kann nicht selbst eine spezielle Wahrheit sein. Wer den Satz der Identität oder des Widerspruches inhaltsleer findet, hat es sich selbst zuzuschreiben. Er glaubte in ihnen besondere Gedanken zu finden; was er hoffte, war eine Bereicherung seines Fonds an positiven Kenntnissen. Aber jene Sätze sind nicht selbst Erkenntnisse, besondere Denkakte, sondern das Maß, das an alle Denkakte angelegt wird. Dieses kann nicht selbst ein Denkakt sein, der mit den anderen sich irgend vergleichen ließe. Die Norm des Denkens kann nicht im Denken selbst gelegen sein. Der Satz von der Identität fügt unserem Wissen nichts hinzu, er vermehrt nicht einen Reichtum, den er vielmehr gänzlich erst begründet. Der Satz von der Identität ist entweder nichts, oder er ist alles.

Wenn ich endlich den Satz selbst, A = A, ausspreche, so ist offenbar der Sinn dieses Satzes nicht, daß ein spezielles A, das ist, ja nicht einmal, daß jedes besondere A wirklicher Erfahrung oder wirklichen Denkens sich selbst gleich sei. Das Urteil der Identität ist unabhängig davon, ob überhaupt ein A existiert, d.h. natürlich wieder keineswegs, daß der Satz nicht von jemand Existierendem müsse gedacht werden; aber er ist unabhängig davon gedacht, ob etwas, ob jemand existiert. Er bedeutet: wenn es ein A gibt (es mag eines geben oder nicht, auch wenn es vielleicht gar keines gibt), so gilt jedenfalls A = A.

Hiemit ist nun unwiderruflich eine Position gegeben, ein Sein gesetzt, nämlich das Sein A = A, trotzdem es hypothetisch bleibt, ob A selbst überhaupt ist. Der Satz A = A behauptet also, daß etwas existiert, und diese Existenz ist eben jene gesuchte Norm der Essenz. Aus der Empirie, aus wenigen oder noch so vielen Erlebnissen kann er nicht stammen, wie Mill glaubte; denn er ist eben ganz unabhängig von der Erfahrung, er gilt sicher, ob diese ein A ihm zeigen werde oder nicht. Er ist von keinem Menschen noch geleugnet worden und könnte es auch nicht werden, da die Leugnung ihn selbst wieder voraussetzte, wenn sie etwas, ein Bestimmtes leugnen wollte.

Da nun der Satz ein Sein behauptet, ohne von der Existenz von Objekten sich abhängig zu machen, oder über solche Existenz etwas auszusagen, so kann er nur ein von allem Sein wirklicher und möglicher Objekte verschiedenes Sein, das ist also das Sein dessen, ausdrücken, was seinem Begriffe nach nie Objekt werden kann; er wird durch seine Evidenz also die Existenz des Subjektes offenbaren; und zwar liegt dieses im Satz der Identität ausgesprochene Sein nicht im ersten und nicht im zweiten A, sondern im identischen Gleichheitszeichen A = A. Dieser Satz also ist identisch mit dem Satze: ich bin.

Das Prinzip aller Wahrheit sind die logischen Axiome, diese statuieren ein Sein, und nach diesem richtet sich, nach ihm strebt das Erkennen. Die Logik ist ein Gesetz, dem gehorcht werden soll, und der Mensch ist erst dann ganz er selbst, wenn er ganz logisch ist; ja er ist nicht, ehe denn er überall und durchaus nur Logik ist. In der Erkenntnis findet er sich selbst. Aller Irrtum wird als Schuld empfunden. Daraus ergibt sich, daß der Mensch nicht irren mußte. Er soll die Wahrheit finden; darum kann er sie finden. Aus der Pflicht zur Erkenntnis folgt ihre Möglichkeit, folgt die Freiheit des Denkens und die Siegeshoffnung des Erkennens. In der Normativität der Logik liegt der Beweis, daß das Denken des Menschen frei ist und sein Ziel erreichen kann.


und

Wenn ich den Satz A = A nicht anerkennen, ihn vielmehr zu widerlegen
versuchen wollte, so würde ich mich der Logik bedienen müssen, d.h. eben dieses
Satzes. Wenn ich mich irgendwo nicht nach ihm richtete, so würde es heißen, meine
Ableitung sei falsch. Der Satz selbst ist also das Kriterium von Wahr und Falsch, und
bereits der Maßstab meiner Deduktion, die Norm, die ich selbst an sie anlege, sowie
ich zu deduzieren beginne. Ich kann also nur alles Folgern ablehnen, mich des
Urteiles enthalten.

Ob ich den Satz nun zu widerlegen, oder auch, ob ich ihn zu
beweisen unternähme, er wäre beidemale schon in der Argumentation als wahr
vorausgesetzt, ich hätte des Resultat in beiden Fällen erschlichen. Der Satz bleibt also
eine These, die nicht bewiesen und nicht widerlegt werden kann. Ich kann mich um
ihn bekümmern, bin aber dazu logisch nicht mehr verpflichtet, denn die Logik gipfelt
eben in dem Inhalte dieses Satzes (und seinen beiden anderen Ausdrucksformen, auf
deren größere oder geringere Vorzüge vor einander hier nicht eingegangen werden
soll, den Sätzen vom Widerspruch und vom ausgeschlossenen Dritten).

Daß ich von ihm nicht loskommen kann, mag den pathologischen Psychologen interessieren, für
die Auseinandersetzung mit ihm ist es von keiner Bedeutung: ich kann auch von
verschiedenen anderen Dingen nicht loskommen, z. B. von mir selber. Die Logik läßt
sich also nicht beweisen, nicht ableiten aus etwas anderem: was zu beweisen war.


Aus dem Buch: Geschlecht und Charakter.

Was hältst du davon? Hoffe das ist kurz vor Weihnachten kein Hirnschmorer. biggrin.gif
Erstaunlich, wie jemand Banalitäten so zerreden kann. huh.gif Da war jemand sehr verliebt in seine eigenen Worte oder hielt sich für enorm tiefsinnig. biggrin.gif
(Dass A=A gleichbedeutend wäre mit "Ich bin", ist natürlich keine logische Schlussfolgerung, daran krankt seine Argumentation am Ende.)
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Klopfer, was ist deine Meinung zu Donald Trump als möglicher Präsident? Du hast ja früher ab und zu über ihn geschrieben, und wenn ich mich recht entsinne, war es durchaus positiv. Hältst du ihn für einen Rassisten? Einen politischen Spaßvogel?

Was hältst du von den anderen Kandidaten, besonders die der Demokraten.
So viel Positives habe ich gar nicht über ihn geschrieben. kratz.gif Ich hab nur "The Apprentice" ganz gerne geguckt.

Trump ist sicherlich nicht strunzdumm, aber er ist sehr in seinen Denkmustern gefangen, kann sich nur schwer in andere hineinversetzen und ist nahezu unfähig, fremde Standpunkte zu verstehen. Dazu kommt sein überschäumendes Ego, welches einfach nicht zulässt, dass er sich Fehler eingesteht oder sich von Zweifeln davon abhalten lässt, Fehler zu begehen. Wenn man seine Bücher liest, merkt man ja auch, dass er alles so dreht, dass es ihn am besten dastehen lässt, auch wenn er dafür in einem Kapitel etwas tut, was er in einem anderen Kapitel als größte Dummheit eines anderen beschrieben hat, und dazu Dinge, auf die er keinen Einfluss hatte (sprich: Glück), als Resultate seiner eigenen Genialität sieht. Sein Narzissmus ist fast schon lehrbuchreif.
(Argh, hier stand noch ein ganzer Absatz, aber der ist irgendwie gefressen worden... Also noch mal: )
Für ein politisches Amt, gerade mit großer Außenwirkung, ist das sehr gefährlich, weil er nicht nur diplomatisch viel Porzellan zerschlagen wird (da er sein Gewicht deutlich überschätzt; Mexiko wird ihm einen Vogel zeigen, wenn er verlangt, dass die den US-Grenzzaun bezahlen), sondern auch generell jede politische Fehlentscheidung bis zum bitteren Ende durchziehen wird, egal wie verheerend sie ist, da ein Kurswechsel ein Eingeständnis eines Fehlers wäre, was sein Ego nicht erlaubt.
Ein Rassist ist er sicherlich in gewisser Weise, das ist aber eher so ein banaler Alltagsrassismus, nicht auf der Stufe strammer Nazis oder des KKK.
Ein Spaßvogel ist er garantiert nicht. Er spielte ja schon häufiger mit der Kandidatur, weil er sich allein von der Berichterstattung eine Stärkung seiner Marke "Trump" versprach. (Er ist der Meinung, dass es für seine Marke wichtig ist, immer im Gespräch zu bleiben; in der Hinsicht sind nur keine Nachrichten über ihn schlechte Nachrichten.)
Auch jetzt wird er ein handfestes Ziel vor Augen haben. Alles, was er in der Öffentlichkeit tut, ist dazu da, sein Vermögen, Macht oder öffentliches Ansehen zu stärken. In der Hinsicht ist er komplett humorlos, er wird nur Dinge tun, um einen Zweck zu erfüllen, und dieser Zweck ist nicht, einfach nur die politische Landschaft aufzumischen, sondern immer persönlicher Gewinn in irgendeinem Bereich.

Die anderen republikanischen Kandidaten sind entweder auf ähnliche Weise schlimm und ahnungslos oder so farblos, dass sie komplett aus dem Rennen sind, weil sich niemand an sie erinnert.
Bei den Demokraten ist Bernie Sanders wohl der beste Kandidat, seine Bemühungen für eine allgemeine Krankenversicherung, gerechtere Steuersätze, ein Ende der Schuldenfalle nach dem Studium und seine Kritik an den Überwachungsgesetzen finde ich vernünftig.
Von Hillary Clinton bin ich nicht überzeugt. Wenig Unterstützung für Gewerkschaften, war für den Irak-Krieg und will heute noch nicht so recht zugeben, dass er ein Fehler war, und sie unterstützt TPP und TTIP. Ich find's gut, dass sie sich für Arme und für die Regulierung von Banken und Wall Street einsetzt, aber das wird auch ein bissel kaputtgemacht durch ihr gelegentlich doch recht deutliches "Ihr sollt mich wählen, weil ich eine Frau bin"-Gehabe. Dass sie mit ihrem Slogan "I'm a progressive who gets things done" eigentlich alle anderen "Progressives" runtermacht, find ich auch nicht sonderlich sympathisch.
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Shit Digga, eigentlich wollte ich die 39000ste Frage stellen. Na ja egal:

Wusstest du, dass, wenn (kann man dass/wenn überhaupt so in nem Satz konstruieren?) du am Sonntag (also heute) den Blogeintrag wie bei Twitter angekündigt ausfallen lässt, genau an Weihnachten höchstwahrscheinlich der 1200ste Blogeintrag (also /blog_1200) kommt? awesome.png Jubiläum!
Uih. ^^ Danke, dass du mir das sagst, die runde Zahl werde ich dann wohl für den Pornokommentare-Eintrag reservieren.
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#41775
Das Video ist ja mal sowas von logischer Trugschluß, aufwändig vorbereitet, aber Trugschluß "slippery-slope"
https://yourlogicalfallacyis.com/slippery-slope

Klopfer, da Du Informatik studiert hast, hast Du auch Logik gehört? Oder Dich mit Critical Thinking auseinandergesetzt?
Logik gehört ja zum Grundwissen, was man in Informatik lernt, und wir haben's dann auch nicht nur in Mathe im Rahmen von Boolescher Algebra gelernt, sondern in Theoretischer Informatik auch übertragen auf reale Begebenheiten, um es besser verinnerlichen zu können. Im Deutschstudium begegnete mir das auch wieder, als es um Textverständnis und Textkohärenz ging.

Dass ich sowieso Sachen kritisch hinterfrage, ist eigentlich ein Resultat der Wende. Als Kind habe ich so viel gehört, was sich später als falsch, verfälscht oder sinnentstellend verkürzt herausstellte, dass ich danach anfing, möglichst viel über Sachen herauszufinden, um nicht einfach der Darstellung einer Seite zu glauben und dann wieder Jahre später auf die Fresse zu fallen, wenn sich der Wind der öffentlichen Meinung mal wieder gedreht hat.
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#41776
Man kann auch direkt die Verfassungsbeschwerde/-klage von digitalcourage mittragen. Die arbeiten mit dem Anwalt, der bereits die erste VDS erfolgreich mitgekippt hat:

https://aktion.digitalcourage.de/civicrm/petition/sign?sid=2&reset=1
Hm, die wollen Geld zur Unterstützung haben. Was ist das nur für eine Welt, in der man nichts mehr nur dadurch ändern kann, dass man in zwanzig Sekunden seinen Namen irgendwohin schreibt und sich dann wieder anderem Kram widmet? omgwtfbbqplz.gif
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Kennst du eine seriöse Petition gegen die Vorratsdatenspeicherung und wie ist deine Meinung dazu ?
Es gibt eine Petition auf Bundestag.de, die aber nicht mehr mitgezeichnet werden kann und derzeit in der Prüfung ist. Seriöser geht's quasi nicht mehr, weil es sich direkt an unser Parlament wendet.

Mir gefällt dir Vorratsdatenspeicherung nicht. Ich mag den Gedanken nicht, dass die Aktivitäten jedes Bürgers im Netz quasi lückenlos nachverfolgbar für staatliche Behörden sind, und es hat sich bisher auch nicht herausgestellt, dass die VDS bei der Kriminalitätsvorbeugung oder -bekämpfung geholfen hätte. Zudem sehe ich dabei auch die Gefahr, dass aus den Daten dann Verbindungen konstruiert werden, die Unschuldige unter Terrorverdacht stellen, nur weil sie mit jemandem kommuniziert haben, der Kontakte in ein Milieu hat, in dem Terroristen unterwegs waren. Es ist ein manchmal unglücklicher Umstand, dass der Mensch dazu tendiert, Muster und tiefere Bedeutungen in zufällige Begebenheiten rein zu interpretieren.

Aus der Geschichte hätten wir eigentlich lernen müssen, dass es gefährlich ist, dem Staat zu viel Befugnisse zur Überwachung seiner Bürger zu geben.
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Was hältst du von diesem Video und ähnlichen? Ich glaub auf Deutsch würden die nicht funktionieren und ziemlich albern klingen, auf Englisch ist das immer so dramatisch.
Übertriebener Pathos funktioniert im Deutschen wirklich nicht mehr seit Jahrzehnten.
Das Video an sich ist aber sowieso eine sexistische Frechheit, und das Schlimmste ist, dass viele nicht mal sehen, wie manipulativ, beleidigend und sowohl männer- als auch frauenfeindlich ist, weil so auf die Tränendrüse gedrückt wird.
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Hast du eigentlich vor irgendwann mal https für die Seite anzubieten?
(Oder bin ich nur zu doof?)
Ist mir derzeit zu teuer (ich kann da kein kostenloses Zertifikat einbauen, sondern bin auf die Möglichkeiten angewiesen, die 1&1 seinen Webhosting-Tarifen bietet, da mein Einfluss auf die Konfiguration so gut wie null ist).
Ein kleineres, aber ebenso existentes Problem ist, dass ich einige Sachen (wie Bilder, Skripte etc.) über die Subdomain static.klopfers-web.de ausliefere, weil das die Ladezeiten beschleunigt (es werden da nicht die Cookies von www.klopfers-web.de übertragen) und das vom Zertifikat nicht abgedeckt wäre.
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Grade gesehen, dass du ja Fallout 4 empfiehlst. Findest du das wirklich so gut, oder unterwirfst selbst du dich den Gegebenheiten es Marktes und hast es da stehen, weil es eben eine hohe Nachfrage danach gab/gibt?
Ich spiele es derzeit (wenn ich mal ne Stunde hab X_x) und hab wirklich Spaß daran. Es gibt natürlich auch einige Sachen, die mich stören (Sollte ich mal einen Eintrag oder gar ein Video dazu machen? O_o), aber ich fühle mich trotzdem gut unterhalten davon. ^^ (Fallout 3 finde ich derzeit zwar insgesamt noch gelungener, aber wer weiß, wie sich das im Spielverlauf ändert.)

Bislang hat es übrigens niemand über meine Seite bestellt, seit die Empfehlung da ist (und vorher auch nur einmal die Pip-Boy-Edition).
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Wieso bekomme ich auf der Startseite eine neue Fundsache angezeigt, die nicht erscheint, wenn ich drauf klicke? Ich bin verwirrt... Hab mich schon gefreut :/
Ups, mein Fehler. X_x
Sollte jetzt gehen!
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"Eine Wahrheit ist eine Schlußfolgerung, die weder durch logische Folgerungen, noch durch empirische Evidenz falsifizierbar ist. Die letzte (oder höchste, oder ultimative) Wahrheit ist die Wahrheit über die Natur der Existenz."

Was hältst du von dieser Definition?
Nicht sonderlich viel. Die Existenz Gottes ist eine Schlussfolgerung, die nicht falsifizierbar ist (deswegen ist Kreationismus auch keine wissenschaftliche Theorie, weil "Gott hat es gemacht" nicht falsifizierbar ist), aber das heißt nicht, dass Gottes Existenz zwingend die Wahrheit ist.
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#41757
Um mich meinen Vorrednerinnen anzuschließen: Die Formulierung ist schonmal etwas verbesserungsfähig :-X

Ansonsten, eines der attraktivsten Merkmale meines ersten Freundes war definitiv sein (eigener) Geruch! Der hat sich im Laufe der Zeit etwas verändert, aber ich finde ihn immer noch sehr angenehm. Deo muss natürlich auch sein, oder Shampoo, aber am sympathischsten ist immer noch "natürlich" guter Geruch.

Mein jetziger Freund verwendet von Zeit zu Zeit ein Parfüm (Namen hab ich grad nicht parat, sorry), was auch nicht schlecht riecht. Aber andererseits, wenn ich dann beim spielerisch in den Hals beißen den Mund oder wenigstens die Nase voller Parfüm habe, ist mir das auch nicht so sympathisch... Also meine Meinung: zu besonderen Anlässen ein gutes Parfüm ist schön, ansonsten lieber anständige Hygiene und einen angenehmen Eigengeruch :-)
Es würde mich nicht wundern, wenn man sich sowieso nur dann gegenseitig wirklich scharf genug für eine Beziehung findet, wenn man sich wirklich gut riechen kann. (Und damit meine ich nicht Pheromone, die man ja nicht bewusst - und womöglich nicht mal unbewusst - wahrnimmt.) Auch beim Geruch ihres potenziellen Partners haben Menschen sicherlich unterschiedliche Geschmäcker. (Und irgendwo da draußen ist bestimmt ein Mädchen, das meinen Geruch mag. unsure.gif )
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Beschäftige mich mit der Frage wie sehr EU und andere Global Player die Probleme in Afrika befeuern

http://www.nachdenkseiten.de/?p=27289
Zwar wird hier behauptet die Misere wäre komplex, doch der Text klingt so als wären EU und China das Hauptproblem.

Meine Frage lautet also ob wirklich die Global Player das Hauptproblem bei dem Kontinent sind oder doch eher die Korruption, Rückständigkeit und das hohe Bevölkerungswachstum?
Den ärmsten Staaten in Afrika stehen gerade auch wegen der Globalisierung nicht mehr dieselben Chancen zur Verfügung, die noch vor 20-30 Jahren existierten, weil eben andere arme Staaten (vornehmlich in Asien) diese Chancen bereits ergriffen haben und inzwischen die Lücken belegen, die damals existierten.
Aber man muss realistisch bleiben: Für die meisten Menschen hat die Globalisierung positive Auswirkungen gehabt, wahnsinnig viele Länder sind aus dem Armutskeller aufgestiegen deswegen, und dass die Zurückgebliebenen es nicht schaffen, ist ja keine Bösartigkeit der anderen Länder, die künstlich Afrika klein halten wollen (wobei es schon ein Problem ist, pauschal von Afrika zu reden, weil es dort auch eine enorme Streuung gibt; Mauritius ist anders als Südafrika ist anders als Botswana ist anders als Mali). Man muss halt mit der Welt arbeiten, die man hat, nicht mit der, die man sich wünscht. Und es wäre sowieso absolut hirnrissig für die jetzigen Kellerkinder im Ländervergleich, sich auf die gleichen Märkte zu konzentrieren wie die Schwellen- und Industrieländer, die dort die Platzhirsche sind. Sie müssen die neuen Chancen nutzen, also z.B. App-Entwicklung und Mobiltelefonie. (Der Handymarkt ist in Afrika unheimlich stark, weil es keinen Sinn macht, überall Telefonleitungen zu legen, daher haben viele dort ein Handy.) Das ist natürlich auch eine Bildungsfrage.

Die größten Hemmschuhe sind aber tatsächlich politische Instabilität und Korruption. Wenn jeder Regierende und jeder Staatsbedienstete den Staat nur als Mittel zur persönlichen Bereicherung sieht, wird keine vernünftige Politik betrieben, durchgesetzt und auch durchgehalten. Es gibt wenig ausländische Investoren (die ihrerseits auch durch ihr Beispiel dafür sorgen würden, dass es mehr inländische Investoren gibt), weil die a) für jeden Furz extra bezahlen müssen dank Bestechungsgeldern und b) alles zu verlieren drohen, wenn wieder ein Regimewechsel passiert.
Eine stabile Regierung, die nicht nur ins Militär investiert, sondern ins ganze Land (unabhängig von Stammeszugehörigkeit), ist eine Grundvoraussetzung. (Die Regierung muss gar nicht demokratisch sein.) Der Rest der Welt wird sich aber eventuell an den Gedanken gewöhnen müssen, dass wir solche Stabilität nicht nur mit finanzieller und fachlicher Hilfe erreichen können, sondern auch mit militärischer Gewalt durchsetzen müssen. (Und das wird nicht gehen, wenn immer dann ein riesiges Geschrei gemacht wird, falls ein Afrikaner mal von Europäern oder Amerikanern erschossen wird. Das ist das Problem der Blauhelme in Afrika, die sich kaum trauen, ihre Waffen zu benutzen, und so den Notlagen, denen sie eigentlich abhelfen sollten, nur zusehen können.)
Den Industrieländern wegen Waffenlieferungen die Schuld an den vielen militärischen Auseinandersetzungen zu geben, wie es oft gemacht wird, finde ich übrigens auch verkehrt. Die bedienen nur einen Markt, der halt existiert, und wenn sie es nicht machen, macht es jemand anderes. In Afrika bekriegen sich die Leute auch noch mit Pfeil und Bogen, wenn sie nix anderes haben. Die gehen nicht aufeinander los, weil sie Waffen haben, sondern weil sie sich spinnefeind sind. (Wenn Waffen allein bewaffnete Konflikte auslösen würden, dann wäre die Schweiz schlimmer als das Fallout-Ödland.)

Im Wesentlichen muss dann noch in Bildung und Infrastruktur investiert werden, fachliche Hilfe muss geleistet werden und es muss verhindert werden, dass die leistungsfähigsten und klügsten Köpfe das Land verlassen. Dann gibt's auch die Möglichkeit, dass der Wohlstand steigt, und damit sinkt auch die Kinderzahl, die sowieso schon am Absinken ist. Der Antrieb dafür muss aber von innen kommen, von den betreffenden afrikanischen Ländern selbst. (Ich mein, das sieht man ja in Europa auch an Griechenland, die haben auch keinen Bock, dringend nötige Reformen durchzuführen, erst recht nicht, wenn sie das Gefühl haben, dass sie ihnen von außen aufgezwungen werden.)
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Dass die gegenwärtige Situation an vielen amerikanischen Universitäten betreffend Freien Meinungsäußerungen/Safe Spaces/Crybullies untragbar geworden sind, ist offensichtlich. Wie können wir in Europa dem entgegenwirken, zumal die HU kurz davor steht?
Ich glaube, da müssen sich die engagieren, die gegen diese Meinungsdiktatur sind. Sie müssen anderen begreiflich machen, dass es diesen SJWs eben nicht darum geht, die Welt zu verbessern oder Schwache zu beschützen. Man muss der schweigenden Mehrheit vor Augen führen, was diese Bewegung für negative Auswirkungen haben kann, wie menschenfeindlich eigentlich dieses Vorgehen ist und dass quasi jeder zur Zielscheibe werden kann.
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Kennst du den Lobbyradar der ja jetzt anscheinend eingestellt wird? Ich kannte es nicht und habe es jetzt nur kurz überflogen, aber klingt ansich wie ne tolle Sache.
Ich kannte das vorher auch nicht. Aber es überrascht mich nicht, dass es politischen Druck gab, um das einzustellen. rolleyes.gif
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#41751
Wie es mir scheint, haben sie bei der 6-bändigen Version schlichtweg Band 3 (A Storm of Swords) in zwei Bücher aufgeteilt. Es ist das übliche Recyclingpapier, aber nicht ultra dünn. Die andere Version mit 5 Bänden hatte ich leider noch nicht in der Hand.
^^
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Ist der Postbote mit der kleinen (Vor-)Weihnachtsüberraschung schon vorbeigekommen? biggrin.gif
Wenn du den Film und das Buch meinst: Ja! biggrin.gif Für das Buch bedanke ich mich, was den Film angeht, weiß ich es noch nicht. biggrin.gif
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#41761
Oh, wie peinlich! Jetzt seh ich's und es fällt mir wie Schuppen von den Augen.

Was die Zentrierung angeht: Es wurde halt mit der Leertaste zentriert.
Das kann gut sein. urx.gif
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#41757
Also mein Freund benutzt gelegentlich das "Code" Aftershave von Armani, das duftet schon sehr gut ^^ Aber ich rieche ihn auch so gerne.

Alibifrage: Klopfer, kochst du dir gerne was?
Ich koche mir gelegentlich was, aber ich bin weder sonderlich kreativ noch kulinarisch sehr breit in meinem Geschmack. ^^;
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#41757
Und wieder sind Nasen absolut unterschiedlich. Ich kann Pafüms im allgemeinen nicht leiden und Männerdüfte schon dreimal nicht. Alles was geht, sind halt die Gerüche, die das shampoo sonst mit gibt.
Männer riechen in Natur am besten! Vor allem in Richtung der Ohren (ich bekomme gerade den richtigen Begriff nicht zusammen x.x).
Aber ja. Geduscht darfst du sein.
^^ Ist immer wieder faszinierend, verschiedene Ansichten zu solchen Fragen zu sehen.
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"Du, muss man da ein Apostroph benutzen oder nicht?" - "Keine Ahnung, schreib einfach beides hin."
rumms.gif
(Und das ist nicht mal der einzige Fehler. facepalm.gif )

Welche weiteren sind denn vorhanden? Als Mathelehrer ist deutsch zwar nicht mein Fach, aber ich war bisher von mir überzeugt, die deutsche Sprache gut zu beherrschen und suche nun seit 5 Minuten den scheiß Fehler!
(Das bezieht sich auf diese Fundsache.)

Ein Café ist eine Art Gaststätte. Das, was man trinkt, ist Kaffee. Ausnahmen sind lediglich feste Wendungen wie "Café crème" oder "Café au Lait".
Für die abenteuerliche Zentrierung von "Café" gibt's auch noch mal Punktabzug von mir. biggrin.gif
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#41758

xD Leider nicht, sonst würd ichs dir sofort sagen.

Alibifrage: Was tun, wenn man dabei ist, durchzudrehen?

Liebe Grüße
Kitschi

PS: Lustig, seit ich den neuen Rechner habe, galt ich immer als Nicht-Roboter.
Sich irgendwas zur Beruhigung suchen. Meditieren, Tiere streicheln, warmer Tee und ein kuscheliges Plätzchen... ^^
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#41757

Alter, wir wollen keine metrosexuellen Duftschwuchteln. Wasch dich, sei nett und vermeide Formulierungen wie "Überflutung im Höschen", dann klappt's auch mit dem Koitus.
Puh... Nicht nett sein oder Koitus. So eine schwere Entscheidung! ohmy.gif
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#41757

Ja, hat es. Ich persönlich wurde in ner Vorlesung übrigens mal total wuschig, weil vor mir ein Kerl saß, der nach Männerduschgel duftete.

Alibifrage: Äh... warst du am 23. November im Prater?

Liebe Grüße
Kitschi
Du weißt nicht zufällig die Marke, oder? biggrin.gif

Nein, definitiv nicht.^^
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Hast du mal einen Insidertipp für mich? Welchen Duft (/Parfum/Deo/etc.) sollte ich tragen, um bei den Ladies eine Überflutung im Höschen zu erreichen? fragehasi.gif Es muss da doch irgendwas geben... bei uns Jungs funktioniert es doch andersrum auch! sabber2.gif (Bei mir zumindest, es gibt einige Damendüfte, die sind einfach nur rawrrrr, wenn du verstehst biggrin.gif)
Wenn ich das wüsste. XD Ein wenig Eigengeruch sollte man haben (natürlich nicht so, dass man müffelt), das scheint bei Frauen tatsächlich Einfluss zu haben. Zumindest hat man bei Zwillingstests festgestellt, dass Frauen den Zwilling, der ein bisschen geschwitzt hat, attraktiver einschätzten. kratz.gif (Auf der anderen Seite hat man bei ähnlichen Zwillingstests mit kommerziell erhältlichen Pheromonen festgestellt, dass derjenige eine bessere Chance hat, der die Frauen zuerst kennenlernt, also ist die Forschung in dem Bereich etwas wackelig.)
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Warst du heute auch auf dem Japanischen Weihnachtsmarkt am Treptower Park? happy.gif
Nein, hab erst spät davon erfahren. Hab aber auch bei Facebook gelesen, dass es eine unheimlich lange Schlange am Eingang gegeben haben soll?
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#41754
In Original Mozartkugeln ist eigtl. kein Marzipam drin, sondern ein Kern aus fein gemahlenen Mandeln und Pistazien oder nur Pistazien-was zu einem Marzipan fehlt ist aber bloß der Zucker. Süß genug sind sie natürlich durch das Nougat und die Schokoloade trotzdem, ich mag sie am liebsten selbst gemacht^^
Wieder was gelernt. ^^
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WEnn Du Marzipan magst, pur oder mit Schokoladenüberzug? Und was ist mit Kombinationen? Aktuell gibt es ja wieder die Baumstämme, Mazipan und Nougat als Dou.
Marzipan pur mag ich am ehesten in Form von Marzipankartoffeln. Marzipanskulpturen sind meistens schon recht trocken und zerfallen eher im Mund. Meistens ess ich Marzipan mit Schokoüberzug.
Meine Lieblingskombination zwischen Marzipan und Nougat sind Mozartkugeln, aber Baumstämme verspeise ich auch, wenn sie da sind. ^^
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#41744

Und Versuch Nummer 3 smile.gif

...ich mich geehrt, eines von unter (hier stand immer die eckige kleine Klammer, lag vermutlich daran)400 Büchern von Braindead Love zu besitzen.

Du kannst mich als einen Vorbesteller für die Nachfolger von Sexpanzer und Babytod und dem Folge-Buch von Braindead Love ansehen smile.gif

Freue mich besonders auf Sexpanzer und Babytod 2 biggrin.gif

Übrigens hatte ich die Vergrößerungsfunktion nicht bemerkt, passt also alles xD

t
Jepp, bestanden. biggrin.gif Danke! ^^
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#41743
Wie begründest du die Kausalität:

Private Haftanstalt => Mehr Insassen

Glaubst du, private Haftanstalten sind ein Anreiz Verbrecher zu werden? Oder sind sie ein Anreiz, mehr Verbrecher härter zu bestrafen?

Das mit der Resozialisierung verstehe ich, da bin ich bei dir, jedoch ist es nicht fair, diesen Punkt quasi doppelt zu benennen!
Ich benenne ihn auch nicht doppelt.

Ein Gefängnis privat zu betreiben, ist am profitabelsten, je mehr Insassen man hat, also baut man Gefängnisse auch entsprechend dimensioniert. In den USA haben die Gefängnisbetreiber hauptsächlich 3 Wege benutzt, um die Füllung ihrer Gefängnisse sicherzustellen.
1. Lobbyismus für härtere Gesetze mit mehr Gefängnisstrafen (und für Haft für Abschiebekandidaten).
2. Die Verträge mit den Behörden sehen Strafzahlungen an den Betreiber vor für leere Betten. Daher gibt es an sich schon einen Anreiz für Behörden, härtere Strafen durchzusetzen.
3. In privaten Gefängnissen wurde festgestellt, dass den Insassen viel häufiger Disziplinarverstöße vorgeworfen werden, zu deren Ahndung die Haft verlängert wird um einige Tage oder Wochen. Das heißt, die, die schon drin sind, bleiben länger Gefangene als in staatlichen Gefängnissen.

Da sind natürlich auch Eigenheiten des amerikanischen Rechtssystems zu bedenken (gewählte Richter und Staatsanwälte z.B., die für sich schon keinen Anreiz haben, milde Strafen zu verhängen, und nicht so stark ans Gesetzbuch gebunden sind), aber manches ist auch in Deutschland vorstellbar, wenn private Gefängnisbetreiber entsprechenden Lobbyismus pflegen würden.
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#41746 Nicht der Fragesteller, aber: ja, kann man auf dem PC in 99% der Browser größer ziehen.

#41025 (Vielleicht weniger ne Frage an dich als an die Leute, die hier mitlesen): Ich weiß, ich bin spät dran, aber ich möchte jetzt auch endlich mal in die GoT-Buchreihe einsteigen (die Serie hab ich mal angetestet, hat mir leider nicht gefallen (wahrscheinlich werde ich jetzt gesteinigt biggrin.gif )). Englisch ist kein Problem. Soll ich mir da lieber die Ausgabe mit 5 Bänden für aktuell 26 € oder die Ausgabe mit 6 Bänden für aktuell 25 € holen und was ist der Unterschied? Gibt es Qualitätsunterschiede oder sind die beide wie bei englischen Büchern üblich auf hauchdünnem Recyclingklopapier gedruckt? fragehasi.gif
Bei den Microsoft-Browsern ist die Funktion nicht vorhanden, aber ich glaube, bei den sonstigen schon. smile.gif
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Bist du spirituell? Hast du dich mal mit dem Lehren des Buddha (die vom Buddhismus, wie er im Westen existiert, abgrenzt werden sollten) auseinandergesetzt?
Nein, ich bin gar nicht spirituell veranlagt und hab aber auch nicht das Gefühl, dass mir was fehlt.

Mit den Lehren des Buddhismus komm ich aus beruflichen Gründen öfters in Kontakt (in einem der Mangas, die ich betreue, ist z.B. Buddha - also Siddhartha Gautama selbst - eine der Hauptfiguren), daher habe ich ein gewisses Maß an Kenntnissen darüber, aber ich kann auch nicht behaupten, dass ich mich besonders umfassend damit beschäftigt hätte.
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#41743
Man könnte auch sagen, der Konkurrenzdruck brachte uns Beschiss bei der Abgasmessung. biggrin.gif

Er meint, dass unser Schulssystem aus dem letzten Jahrhundert stammt und nicht mehr zeigemäß ist. Die Blagen bekämen halt viel Faktenwissen reingedrückt, vergessen das aber wieder recht schnell. Seiner Meinung nach werden damit Menschen eher zu stumpfen Arbeitsmaschinen herangezüchtet als zu kreativen, selbst-denkenden Individuen. Zusätzlich würden viele in der Schule und später im Beruf lernen, sich auf Kosten anderer zu bereichern bzw. Vorteile zu erlangen. Ich wäre auch kein Fan von Konkurrenz am Arbeitsplatz und würde das als Störung des Arbeitsklimas empfinden. Wenn ich die Wahl hätte, würde ich aus so einem Unternehmen auch wieder abhauen. Pauschalisieren kann man das natürlich nicht. Die Sache mit dem Faktenwissen sehe ich da in der Uni schon eher. Viele Module werden einfach nicht in einen größeren Zusammenhadn gesetzt und am Ende lernt man für die Klausur tagelang irgendwas auswendig und vergisst das zwei Wochen später wieder.

Den Libertarismus sehe ich ähnlich. Das Ideal der individuellen Freiheit Teile ich, aber ansonsten wird der Libertarismus sehr schnell "asozial", und das ist jetzt nicht beleidigend gemeint. Wobei es ja auch noch diese Minimalstaatler gibt, die für öffentliche Ordnung und sowas noch einen kleinen Staat behalten wollen. Sozialsysteme und Schutz vor Armut lehnen aber auch die ab. Aber nach libertärer Logik gäbe es in einer Privatrechtsgesellschaft ja eh Vollbeschäftigung und kaum Armut. Außerdem müssten wir alle weniger arbeiten, der "unsichtbaren Hand" sein Dank. (Sind nicht meine Argumente, sondern Oliver Janichs...) Bei aller Kritik an staatlicher Regulierungswut, Missbrauch des Gewaltmonopols (oder dem Gewaltmonopol selbst) und dem Geldmonopol, die ich auch häufig teile, ist mir das nicht genug. Ob ich mir nun eine libertäre oder eine sozialistische Utopie erträume, es ist immer noch eine Utopie.

Was mich an den populären Vertetern des Libertarismus in Deutschland häufig stört ist diese Arroganz mit der sie argumentieren. Da wird von Logik geredet, ich denke aber da geht es viel eher um Ideologie und Moralvorstellungen, die man gar nicht logisch belegen oder gar beweisen kann. Witzig ist auch diese absolute Ablehnung des Staates oder staatlich gestützter Organisationen und die Nähe vieler Vertreter zu allerlei Verschwörungstheorien. Noch keine zwei Stunden nachdem Paris in den Nachrichten war, gab es in meinen sozialen Netzwerken schon bekennende Libertäre, die direkt eine false flag Operation vermuteten. Und natürlich den herannahenden dritten Weltkrieg als das russische Flugzeug in der Türkei abgeschossen wurde. Überhaupt, egal was in der Welt passiert, ob "Klimalüge" oder ISIS, es steckt die New World Order Sekte dahinter. Und wer das nicht einsieht, der ist ein indoktrinierter Etatist. Aber da gibt es sicher auch Gegenbeispiele aus der Szene.
Ich verstehe immer nicht, warum bei Unterrichtsmethoden immer ein Argument sein soll, dass sie alt wären? Wir Menschen haben uns in den letzten Jahrtausenden nicht wesentlich verändert, was unsere Lernprozesse angeht, erst recht nicht in den letzten 100 Jahren. kratz.gif Ich bin sogar sehr skeptisch, was die in den letzten Jahrzehnten immer häufiger propagierte Gruppenarbeit angeht. In meiner Erfahrung hat sie immer dafür gesorgt, dass a) nur ein oder zwei Leute in einer Gruppe die ganze Arbeit gemacht haben und b) keiner wirklich was aus dem gelernt hat, was andere Gruppen erarbeitet haben, weil man viel zu beschäftigt mit seinem eigenen Kram war.

Ich weiß auch nicht, auf was für Baumschulen der Mann gegangen ist, aber alle Schulen, die ich besucht habe (sowohl in der DDR-Zeit als auch später in der BRD), haben auch Räume für Kreativität und individuelle Lösungen gelassen. Ich hab auch keine Ahnung, inwieweit man in der Schule lernen würde, sich auf Kosten anderer zu bereichern. Ich kann es nur immer wieder sagen: Es wirkt so, als wenn er sich die Probleme ausdenkt, die er anprangert. (Oder er hat irgendeine Parodie gelesen und sie für bare Münze genommen.)

--

Ich bin eh immer erstaunt, was für absurde Verschwörungstheorien hochkochen, sobald irgendwas passiert. Das ist ja schon nicht mehr ideologisch zu erklären.
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Hab ichs richtig im Kopf, dass du gerne Marzipan magst?
Ja. ^^ (Komischerweise bin ich nicht so ein Fan von Niederegger, auch wenn das immer so hoch gelobt wird.)
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#41737
Seit dem einen oder anderen Jahr, das stimmt. Warum fragst du? wink.gif
Nur so ein Gefühl. biggrin.gif
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#41742

Ja das stimmt, aber ich habe mir vorgenommen, dass ich nie für einen derart schnöseligen Arbeitgeber arbeiten möchte, denn meistens ist das Arbeitsklima in solchen Firmen sehr falsch und schlecht.

Hier habe ich das Glück, dass ich als Informatiker ein noch häufig gesuchter "Arbeiter" bin und ich kann mir vorstellen, dass es Berufe gibt, wo man aufgrund des Konkurenzdrucks solche Entscheidungen nicht so einfach durchboxen kann.

@Klopfer: Kleiner Vorschlag für die Schreibbox hier. Ich fände super, wenn die etwas größer wäre (nach rechts hin ist ja auch noch etwas Platz) damit man mehr von seinem geschriebenen Text sieht xD

Manchmal fehlt mir der Anfang eines langen Satzes und die weiterführende Formulierung wird dann schwieriger.
Kann man die Textbox nicht in den meisten Browsern größer aufziehen, wenn man es braucht?
Ich schau bei Gelegenheit mal, was ich machen kann; im Moment ist sie so klein, damit sie auch auf Smartphones nicht breiter ist als der Bildschirm.
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#41741

Gute Frage... Haben wir nie ausprobiert und eventuell sieht das Verhältnis bei 1-2 Sachen merkwürdig aus, aber du kannst das gerne testen wink.gif
(Und dann entweder per Mail oder hier kurz drauf eingehen, auch was du vllt vermisst, da mir selbst schon Kleinigkeiten aufgefallen sind. Sobald ich den v1.0 Quellcode wieder aufgetrieben habe (habe überall irgendwie nur v0.X rumliegen) wollte ich mich da auch mal wieder dran setzen und meine Wünsche einfügen.

Ich schick dir die mal an deine Mail-Adresse. Nicht wegen des Designs wundern, wir waren alle Coder und keine Designer xD
Ich hab es noch nicht installiert, aber ich probiere es am Wochenende mal aus. ^^
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#41740

Ui stimmt, aber ich weiß noch etwa was ich geschrieben habe xD

...ich mich geehrt, eines von
Argh, es wurde wieder gefressen. Ich hab jetzt was an der Programmierung geändert, jetzt sollte es gehen. ^^;;
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#41739
Seiner Meinung nach (und da möge man mich korrigieren, ich schreibe jetzt aus dem Gedächtnis) führt Konkurrenz bzw. Wettbewerb zu Spezialisierung während Kooperation Weiterentwicklung bringt. Verglichen hat er das mal mit Einzellern. Die, die sich getrennt haben und Einzeller geblieben sind, haben gewisse Spezialisierungen ausgebildet. Die aber, die zusammengeblieben sind, haben die ersten Mehrzeller, also komplexere Geschöpfe gebildet. Irgendwo hat er das auch mal mit Autos verglichen. Die Entwicklung des (ersten) Autos war ein Durchbruch, der Wettbewerb zwischen verschiedenen Herstellern führt aber zu grundsätzlich nichts neuem, sondern bringt nur neue Modelle hevor (mit gewissen Verbesserungen natürlich). Er möchte deshalb, dass Schulen weniger den Wettbewerb im Klassenraum fördern und stattdessen auf Kooperation setzen.

Ich kann ihn da irgendwie verstehen, dass zu viel oder zu harter Wettbewerb irgendwann negative Konsequenzen hat, gerade in der Schule. Aber dann sind da ja auch noch genau die Aspekte, die Du genannt hast. Wobei einige, sagen wir mal (Anarcho-)Kapitalisten / Libertäre, aus meinem Umfeld die radikale Meinung verteten, dass Wettbewerb grundsätzlich die besten Ergebnisse hervorbringt. Halte ich ja für genauso daneben.

Wo wir gerade dabei sind: Du hast irgendwo hier in FDH mal geschrieben, dass Du einige Ideen des Libertaristmus teilst. Wie siehst Du diese Ideologie insgesamt?
Man sollte halt nicht immer die Extreme angucken, um Konzepte grundsätzlich abzulehnen. Der Konkurrenzdruck im Automobilwesen hat uns z.B. Knautschzonen, bessere Bremsen und bessere Federung beschert, was ich durchaus als wichtige Fortschritte ansehe.
Man denke z.B. auch mal an den Wettlauf zum Mond zwischen Amerikanern und Russen. Das war eindeutig international eine Konkurrenzsituation, während man auf nationaler Ebene zusammenarbeitete. Aber ohne die Konkurrenzsituation wäre halt diese große nationale Zusammenarbeit gar nicht entstanden (sieht man ja gut daran, wie das Weltraumprogramm bei den Amis zusammengeschrumpft wurde, nachdem man auf dem Mond war und die Russen geschlagen hatte).
Was die Schule angeht: Wo sieht er denn da den harten Wettbewerb? Die Schüler konkurrieren ja nicht untereinander um die besten Noten, zumal niemand einem anderen etwas streitig macht (es gibt ja keine Begrenzungen bei der Zahl der Einsen, die ein Lehrer in seiner Klasse vergeben darf). Ich find's aber auch natürlich, wenn man den Schülern klare Ziele vorgibt, die sie zu erreichen haben. Kooperation ist gut und schön, aber ich schätze, dass eine zu engagierte Kooperation zwar die Leistung einiger Schüler steigern kann, aber dafür der Leistung anderer Schüler schadet.

Was mich am Libertarismus stört, ist, dass er Schwächere nicht davor schützt, von den Stärkeren überrollt zu werden. Der Staat muss gewisse Freiheiten begrenzen können, die es den stärkeren Mitgliedern der Gesellschaft erlauben würden, die schwächeren Mitglieder zu schikanieren. Und gewisse Aufgaben dürfen meiner Meinung nach auch nicht den freien Gesetzen des Marktes überlassen werden (ich denke da gerade ans Justiz-, Polizei-, Feuerwehr- und Gesundheitswesen), auch wenn dadurch (mehr) Kosten auf die Allgemeinheit zukommen. Dass Gefängnisse z.B. bei den Amis privat betrieben werden, hat ja auch eher dazu geführt, dass mehr Leute im Knast landen, aber deren Resozialisierungschancen noch mehr sinken.
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