Frag den Hasen

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#19231
und du gehst davon aus das lebensmittel dann plötzlich nichts mehr wert wären. das ist quatsch. smile.gif sollte das angebot die nachfrage übersteigen wird durch den preisverfall automatisch weniger produziert, sodass sich das wie sonst auch in der weltwirtschaft (in der theorie ohne subventionen und betrügereien) funktioniert. das dann zusätzlich, wie auch jetzt schon, auf fair trade gegen die ausnutzung der bauern geachtet werden muss ist selbstverständlich.
lebensmittel sind für 1/6 der erdbevölkerung zu teuer. das ist nicht hinnehmbar. man könnte theoretisch bei idealer auslastung 12 milliarden menschen ernähren. wenn allerdings sagen wir mal 2 millarden menschen davon sich auch nur zu einem viertel von fleisch ernähren reicht die kapazität nur noch für 8,5 milliarden menschen. und da es illusorisch ist die gesamte verfügbare kapazität jemals nutzen zu können liegt es durchaus am fleischkonsum (natürlich auch an spekulanten, keine frage), das nahrung zu verknappt ist. smile.gif
Ich hab nie gesagt, dass Lebensmittel nichts mehr wert wären. Aber es würde sich für viele Bauern nicht mehr lohnen. Landwirtschaft ist eine Heidenarbeit, und wenn sich abzeichnet, dass andere Erwerbsmodelle finanziell mehr Sinn machen, dann werden viele Bauern auch eher diese verfolgen. Genau das ist in Afrika passiert: Viele Bauern sind in die Stadt gegangen, weil sie mit dem ganzen Gratisfutter von den Hilfsorganisationen nicht konkurrieren konnten.

Was ist für dich "ideale Auslastung"? Ich kenne Zahlen, wonach bei "ökologisch verträglicher Landwirtschaft", die so der Traum von Umweltorganisationen wäre, die Erde maximal 4,5 Milliarden Leute ernähren könnte. Momentan sind wir bei 6 und müssten eigentlich 1,5 Milliarden umbringen, wenn wir auf die oft so verteufelten Monokulturen, Kunstdünger usw. verzichten würden.
Und komplette pflanzliche Ernährung ist für uns Menschen nichts. Schimpansen kannste auch nicht verbieten, Fleisch zu essen. Aber bei Menschen schon?

Und so viele Menschen hungern, weil es zu viele Menschen gibt, insbesondere in Regionen, die so viele Leute einfach nicht ernähren können. Wenn Leute am Rand einer Wüste leben und jedes Paar 15 Kinder in die Welt setzt, dann ist es Quatsch, die durchzufüttern. Die müssen sich dort auch dran gewöhnen, nicht über ihre Verhältnisse zu leben. Wenn ihre Felder da keine 17 Leute pro Familie ernähren können und auch nichts erwirtschaftet wird, um zusätzlich Nahrung einzukaufen, dann kann man eben nicht 17 Leute pro Familie am Leben erhalten. So kamen die ja auch erst darauf, sich wie die Karnickel zu vermehren. Jetzt wird (auch dank der Einmischung der bösen Industrieländer) die Kindersterblichkeit geringer als je zuvor in der Gegend, und die ferkeln immer noch wie die Bumstiere.
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