Frag den Hasen

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#39527 Bin ich der einzige, der bei dem Text ernsthafte Probleme mit dem Lesen hat? Allein dieser Satz ist für mich so schwierig zu verstehen, dass ich ja schon befürchte, der ganze Text ist für mich zu hoch: "Der Widerspruch, dass für individuelle Personen angesichts eigener biografischer Erfahrungen das öffentliche Paar-Sein ein Akt des widerständigen Empowerments sein kann, nach außen aber trotzdem auch oder vor allem als normbestätigend wirkt, lässt sich wohl unter den gegebenen Bedingungen nicht auflösen."

Ehrlich, ich bin selber niemand, der nur kurze, einfache Sätze liest, aber das ist mir zu schwer. Manche Sätze sollte man einfacher strukturieren und in mehrere Sätze aufteilen, egal wie intelligent die Zielgruppe ist.
Die Nutzung von Wörter wie "Empowerments" macht es nicht einfacher. Allgemein ist die schreibende Person wohl Fan von unsinnigen englischen Wörtern in deutschen Texten: "Dieses default setting gilt hierzulande für viele Menschen." - "Wem ist damit geholfen, wenn ich meinen Boyfriend auf der Straße nicht mehr küsse [...]"
Und, oh Gott, die Zeichensetzung: "Tugendwächter_innentum"

Genauso schlimm ist aber auch der Sinn des Textes an sich: Die öffentliche Bekundung von Zuneigung von heterosexuellen Pärchen sollte vermieden werden, da diese die allgemeine Denkweise "Hetero ist normal" fördern sollen und damit das Leben für Homosexuelle schwieriger machen.
Ähm ja. Ich will einfach mal eine Aussage machen: Homosexuelle sind nicht normal und unnatürlich. Warum? Ganz einfach: Homosexuelle Paare können sich nicht selbstständig fortpflanzen, und damit den eigentlich Grund von Paaren nicht erfüllen.
Sollte wir deswegen Homosexualität verbieten? Nein, auf keinen Fall. Wir sollten sogar weiterhin für mehr Gleichberechtigung sorgen. Die ganze Diskussion hat man ja auch beim Essen: Nur weil etwas unnatürlich ist, muss es nicht gleich schlecht sein. wink.gif
Ich fand das Geschreibsel auch wahnsinnig schwer zu lesen. Aber vermutlich fühlt sie sich einfach intelligenter, wenn sie ihre Ansichten möglichst kompliziert darlegt und so die Diskussion schwieriger macht.

Homosexuelle Handlungen kommen ja im Tierreich doch recht häufig vor, insofern ist es vielleicht nicht im Wortsinne unnatürlich. Allerdings ist es beim Menschen halt eben doch nicht der Normalfall, da stimme ich dir zu. Ich glaube persönlich auch nicht, dass sich Homosexuelle wünschen, dass Heterosexuelle öffentlich ihre Zuneigung nicht mehr zeigen können (zumindest nicht aus dem Grund, dass sie sich unangenehm daran erinnert fühlen, dass die Zurschaustellung ihrer Zuneigung nicht in der gleichen Art gesellschaftlich akzeptiert ist). Aber ich habe oft den Verdacht, dass die Leute, die sich so dafür rühmen, Sprachrohr für Minderheiten zu sein, ganz selten mal die Minderheiten selbst fragen, ob sie so repräsentiert werden wollen.
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