Frag den Hasen

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#43942
Nun muss man allerdings dazu sagen, dass die AfD gar nicht so offen in die Spuren der NSDAP treten dürfte, wenn sie es denn wollte, da unser Grundgesetz keine Parteien gegen die FDGO erlaubt. Würde die AfD also so offen die Abschaffung der Demokratie befürworten, wie es die NSDAP ihrerzeit war, würde man sie einfach verbieten. Es bleibt also gar nichts anderes übrig, als die AfD anhand Aussagen zu überführen, die sie abseits des Parteiprogramms tätigen, die AfD wäre nämlich schön blöd Verfassungsfeindlichkeit ins Programm zu schreiben.
Hier fällt mir übrigens immer eine interessante Strategie bei der AfD auf: Die Aussagen werden immer so getätigt, dass sie gerade so irgendwie harmlos zu reden gehen, es wird der linke Mob instrumentalisiert, der (leider) auch getroffen auf jeden Scheiß reagiert, als habe die AfD gerade die Ermordung von Millionen von Juden gefordert.
Um auch eine Frage dabei zu haben: Was meinst du, würde sich die AfD verfassungsfeindlich positionieren, wenn das nicht verboten wäre?
Da ist natürlich auch die Frage, inwieweit man Aussagen einzelner Parteimitglieder auf die ganze Partei übertragen kann. Wenn man so vorgeht, dann könnten sich auch andere Parteien ganz schön warm anziehen, gerade auch auf der linken Seite.

Hm, glaub ich nicht. Ich denke, das Selbstbild der AfD insgesamt ist immer noch eher eines einer Partei, die Deutschland so bewahren will, wie man es in den stabilsten Jahren der BRD kannte, keine Rückführung ins Dritte Reich. Die Idealvorstellung der AfD ist wohl eher eine recht heimelige, aber erfolgreiche Bundesrepublik wie in den 50er bis 80er Jahren, aber ohne RAF. Ich sehe nicht wirklich, dass die AfD insgesamt das Mehrparteiensystem infrage stellt oder dass die Staatsgewalt vom Volke ausgeht oder dass die Gerichte unabhängig sein sollen oder so was. Es wird immer sehr schnell hier "rechts = Nazi" assoziiert, aber das wird der Realität genauso wenig gerecht wie "links = Stalinist".