Frag den Hasen

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Was meinst Du hierzu:
https://www.geo.de/natur/nachhaltigkeit/19468-rtkl-gruene-produkte-warum-nachhaltiger-konsum-nicht-funktioniert-14
Redet da endlich mal einer Tacheles was "grünen Konsum" angeht? Nämlich dass es den gar nicht gibt. Nur kein Konsum wäre "nachhaltiger Konsum". und das ist in einer Gesellschaft, die auf Konsum aufgebaut ist einfach nicht drin.
Zum Teil stimmt sicherlich, was er sagt, aber insgesamt finde ich den Beitrag zu sehr fixiert auf CO2-Einsparungen und darauf, dass nichts anderes helfen würde als Verzicht. Aber schauen wir doch mal insgesamt. Deutsche verbrauchen zum Beispiel heutzutage pro Kopf wesentlich weniger Wasser als Anfang der 90er Jahre. Wälder und Gewässer sind in einem besseren Zustand. Und das hat auch mit dem technischen Fortschritt zu tun.
Bei dem Satz mit den LED-Lampen musste ich ein bisschen lachen. Er sagt ja sinngemäß, dass LED-Lampen im Endeffekt keinen Strom sparen, weil man sie länger brennen lässt, kostet ja nix. Aber LED-Lampen verbrauchen nur etwa 14 Prozent von dem, was eine alte Glühbirne gleicher Helligkeit verbrauchte. Selbst wenn man die dreimal so lange brennen lässt, spart man immer noch Strom im Vergleich zu früher.
Im Endeffekt hilft dieser Verweis auf die "Gesellschaft, die auf Konsum aufbaut" ja auch nicht weiter. Jede Gesellschaft, bei der sich nicht jedes Mitglied um den direkten Nahrungserwerb kümmern muss, um zu überleben, ist auf Konsum ausgerichtet. Das geht gar nicht anders, denn irgendwie müssen ja all die Leute, die sich nicht um die Nahrung kümmern, eine Funktion für die Gesellschaft kriegen. Und in modernen Gesellschaften wie unserer, wo nur etwa 2 Prozent der Bevölkerung in der Landwirtschaft tätig sind und ausreichen, unsere Lebensmittelbedürfnisse zu decken, wird man es schwer haben, für die restlichen 98 Prozent irgendwas zu finden, womit sie zur Gesellschaft beitragen können, wenn sie nichts produzieren dürfen, weil das ja konsumiert werden müsste.
Sicherlich wird Verzicht in Zukunft kein Tabu sein. Aber ich denke immer noch, dass der Schlüssel im technologischen Fortschritt liegt.
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