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#1005 von Klopfer

Die Demokraten in den USA zeigen oft mit dem Finger auf die Republikaner, wenn es darum geht, wieso sie ihre ganz tollen Ideen für eine gerechtere Gesellschaft auch für die weniger Begüterten nicht umsetzen können. Ein Video der New York Times schaut sich mal an, wie es denn in den Bundesstaaten aussieht, in denen die Demokraten quasi uneingeschränkt regieren können. Das Ergebnis: Auch dort sind die Versprechen der Demokraten nicht mehr als Worthülsen.

Link: [https://youtu.be/hNDgcjVGHIw]

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qwzt
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Das sieht man ja auch an Gesetzeeingaben der Republikaner. Da sind teilweise ja durchaus auch Dinge dabei die die Demokraten selbst wollen - aber sie stimmen dann halt dagegen, weil sie natürlich diejenigen sein wollen die das durchbringen.

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Geschrieben am
ZRUF
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Ist doch hier aber nicht anders. Wir wollen das gleiche, nennen es nur anders und sind deshalb dagegen, weil die anderen es eingebracht haben. Vor lauter Parteitaktiererei, wird der eigentliche Sinn der Parlamentsarbeit hintenangestellt.

Ein Trauerspiel...

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Geschrieben am
ObsidJan
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Wenn ich mir die derzeitigen Zustände in Städten wie Seattle, Portland und San Francisco ansehe (Riots inkl. Plünderungen, Anstieg der Kriminalität allgemein, Obdachlosigkeit und Verwahrlosung, grassierender Woke-Aktivismus), frage ich mich schon, ob es unter einer demokratischen Regierung nicht sogar schlimmer wird. Ganz ehrlich? Wenn ich derzeit einen USA-Aufenthalt planen würde, wären für mich die "roten" Bundesstaaten am Attraktivsten für eine Reise. Vor allem die mit wenig Menschen, viel Natur, interessanten Sehenswürdigkeiten und wenn sie dort alle bewaffnet rumlaufen, stört mich das ehrlich gesagt nicht besonders.

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Geschrieben am
VargK
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Ehrlich gesagt hört sich das etwas überdramatisiert an. Die Beispiele sind sehr gezielt ausgesucht und nicht unbedingt repräsentativ. Es ist mehr ein "auch Demokraten sind nur Menschen" als ein "alle Demokraten sind Heuchler".

Die Verteilung von Schulgeldern ist jedoch ein ziemlicher Skandal. Aber ich sage ja immer: Die USA sind nicht daran interessiert, die breite Masse ihrer Bevölkerung zu bilden.

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Geschrieben am
Klopfer
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Der Wohnungsmangel in den Bundesstaaten und der daraus folgende Anstieg bei Mieten und Immobilienpreisen ist durchaus ein akutes Problem und eine der großen Baustellen für die Regierenden in den entsprechenden Staaten. Das ist so ein großes Problem (wie es das auch bei uns ist), dass ich den Vorwurf von "gezielt ausgesucht" nicht wirklich nachvollziehen kann. Und ich weiß dank Twitter auch, dass die Demokraten nicht müde werden, in Steuerdingen alle Schuld auf die Republikaner zu schieben, insofern finde ich es durchaus auch sehr legitim, darauf hinzuweisen, dass ein demokratisch regierter Bundesstaat in seiner Steuergesetzgebung selbst den eigenen Ansprüchen nicht genügt.

1
Geschrieben am
Gast
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Letztlich sind die USA in einem zwei Parteiensystem festgefahren, das dringend einer Erneuerung bedürfte. Wer ständig regiert hat irgendwann Personal, dass sich daran gewöhnt, sicher im Sattel zu sitzen und nebenbei in die Kasse zu greifen. Da machen die Demokraten doch keien Ausnahme. Da fehlt ein bisschen die politische Konkurenz.

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Geschrieben am
VargK
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Einerseits sind Mehrfamilienhäuser in Städten natürlich sinnvoll. Andererseits ist es auch verständlich, wenn man diese nicht direkt in einer Eigenheimsiedlung haben will. Die Amis haben eben nicht den "Luxus" eines Weltkrieges gehabt, der es einem erlaubt, die Innenstädte komplett umzugestalten und an die Bedürfnisse einer wachsenden Stadt anzupassen. Ich beispielsweise bin auch dagegen, dass meine Eltern praktisch dazu gezwungen wurden ein Grundstück zu verkaufen, weil die Gemeinde dort gerne einem Investor ermöglichen will, ein Hotel zu bauen. Und viele der Anwohner sind auch nicht sonderlich begeistert. Wenn also viele Amis ihre Häuser als Wertanlage betrachten, dann ist es verständlich, wenn sie eine potentielle Wertminderung vehement zu verhindern suchen.

Zum Thema Steuergesetzgebung war mein erster Gedanke folgender: 3% ist nicht viel, jedoch mehr als gar nichts. Denn wenn Bill Gates und Jeff Bezos 3% ihres Einkommens abgeben (mal ganz abgesehen davon, dass die ja doch eigentlich eher über die Kapitalertragssteuer belastet werden und eher weniger Einkommen haben, oder nicht?) ist das noch weitaus mehr als 10000 Mittelstandsfamilien mit 11%. Und wenn Washington die Reichsteuer anhebt, dann ziehen die Reichen eben nach Texas (wie Musk es ja tut). Und dann bekommt Washington gar keine Steuern mehr. Bei uns kämpft die EU gegen Steueroasen, in den USA fällt diese Aufgabe der Bundesregierung zu. Washington (der Staat) wird sich schon ausgerechnet haben, dass es lukrativer ist, die Steuern gering zu halten. Die verzichten ja nicht freiwillig auf Geld.

Das Video ist halt recht eindimensional. Genauso wie es Blödsinn ist, den Republikanern die Schuld an allem Bösen zu geben, ist es auch Blödsinn, von den Demokraten zu erwarten, alle Logik und Gesetze der Marktwirtschaft aus dem Fenster zu werfen, um ihre Ideologie durchzusetzen.

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Geschrieben am
(Geändert am 11. November 2021 um 2:01 Uhr)
Klopfer
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Und viele der Anwohner sind auch nicht sonderlich begeistert. Wenn also viele Amis ihre Häuser als Wertanlage betrachten, dann ist es verständlich, wenn sie eine potentielle Wertminderung vehement zu verhindern suchen.

Aber die sind zum größten Teil selber Demokraten.

Und wenn Washington die Reichsteuer anhebt, dann ziehen die Reichen eben nach Texas (wie Musk es ja tut). Und dann bekommt Washington gar keine Steuern mehr.

Sie könnten's zumindest auf das gleiche Niveau anheben, dann würden die Reichen nichts dadurch gewinnen, wenn sie in einen anderen Bundesstaat gehen, zumal auch die Reichen selbst meist Demokraten sind.

Das ist ja gerade der Punkt: Es geht nicht nur darum, dass die Regierenden Demokraten sind und nicht gegen ihre Bevölkerung entscheiden könnten, die Bevölkerung selbst ist zum größten Teil demokratisch, blockiert aber selber die Dinge, die für die sie vorgeblich stark eintreten.

Das ist wie bei uns mit den ganzen Refugees-Welcome-Klatschern, die Himmel und Hölle in Bewegung setzen, damit nur kein Flüchtlingsheim in die Kaltluftschneise neben ihrem Villenviertel gebaut wird. Oder wie mit den FFF-Bonzenkindern, die ständig rufen, wie furchtbar das Fliegen für das Klima ist, aber selber dreimal um den Erdball geflogen sind und damit auch nicht aufhören werden.

1
Geschrieben am
(Geändert am 11. November 2021 um 2:53 Uhr)
ObsidJan
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Da fehlt ein bisschen die politische Konkurenz.
Die gibts ja - theoretisch haben die USA sogar ein Mehrparteiensystem - und ich verstehe auch gar nicht, warum nicht viel mehr Amerikaner die libertäre Partei wählen. :despair:

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Geschrieben am
(Geändert am 11. November 2021 um 14:55 Uhr)
mischka
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Weil eine relative Mehrheit ausreicht um zu gewinnen, d.h. wenn ein Lager sich spaltet, gewinnt das andere.

Der gleiche Grund, warum es dumm ist, die AfD zu wählen. Je mehr die Alternative für Dumme wählen, desto wahrscheinlicher wird es eine grüne Regierung.
Wenn jetzt z. B. alle AfD Wähler die cdu/csu/FDP gewählt hätten, würde zwar keine Politik in deren Sinne passieren, aber die Politik wäre deutlich näher an dem, was sie sich wünschen.

2
Geschrieben am
Diiter
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Wenn jetzt z. B. alle AfD Wähler die cdu/csu/FDP gewählt hätten, würde zwar keine Politik in deren Sinne passieren, aber die Politik wäre deutlich näher an dem, was sie sich wünschen.

Und genau diese Denkweise macht ein Zwei-Parteien-System erst möglich.

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Geschrieben am
mischka
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Ähm, nein, ein Zwei-Parteien-System wird durch eine bescheuerte Verfassung mit Mehrheitswahlrecht möglich.

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Geschrieben am
Diiter
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Du beschreibst es doch oben selbst: Aus Angst vor Machtverlust durch Spaltung des eigenen Lagers wählt man lieber das geringere, mehr erfolgversprechende Übel. Echter politischer Wandel wird so unmöglich.
Würden die Menschen in diesem Land tatsächlich nach dieser Maßgabe ihre Stimme abgeben, gäbe es heute weder die Grünen, noch die Linken oder die AfD. Und die FDP wäre vermutlich auch irgendwann in der Bedeutungslosigkeit verschwunden.

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Geschrieben am
Gast
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Spannender Artikel zum schwarz-weiß Denken von Rechten und Linken, aus Sicht eines Linken, der es gewagt hat, auch mal was positives über die Polizei zu sagen... als Verräter von den eigenen Leuten verbannt:

https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2021-11/politische-haltung-rassissmus-racial-profiling-polizei-rechtsextremismus/komplettansicht

1
Geschrieben am
ZRUF
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Die Linken kennen aber bei Abweichlern gefühlt noch weniger Hemmungen denjenigen Mundtot zu machen, als das bei den Linken.
Aber es bleibt halt dabei: Extreme sind seltenst gut. Das fördert das Schwarz-Weiß denken ja nur noch mehr.

Darf man das bei den Linken eigentlich noch so nennen, oder ist das dann auch schon rassistisch? :klarerfall:

0
Geschrieben am

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