Klopfers Link- und Lichtbild-Deponie


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#321 von Klopfer

Irgendwie scheint diese Frau (ich nehme an, dass es eine Frau ist) nicht verstanden zu haben, was eine Traumfrau ist. Natürlich ist eine Traumfrau eine Mischung aus Hausfrau und Verführerin. Verführerin, weil sich ein Mann auch begehrt fühlen will und nicht dauernd die Last haben will, selbst alles zu initiieren, und Hausfrau, weil Hausarbeit einfach doof ist und man sie lieber anderen überlässt. Sicherlich spielt bei einer Traumfrau je nach Gemüt des/der Träumenden noch mehr rein, aber man muss schon etwas verstrahlt sein, sich darüber aufzuregen, dass man sich beim Vorstellen des Traumpartners wünscht, dass die eigenen Bedürfnisse erfüllt werden. :kratz:

Link: [https://twitter.com/andersbunt/status/1059125374301466625]
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Rakshiir (Profil)
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Irgendwie vermute ich dass die Person gleichzeitig eine wäre die ohne zu zögern sagt dass Mann wahrscheinlich Kavalier sein muss, das Essen zahlen (wenn man ausgeht) oder kochen (wenn man zuhause bleibt) sollte.

Irgendwie versteh ich sowas nicht. Vielleicht seh ich das nur von der falschen Seite, oder hab irgendwas verpasst, aber... wollen nicht beide Geschlechter einen Partner der ein bischen verführt, damit man sich sexy fühlt? Damit man sich begehrt führt? Und wollen nicht beide Geschlechter einen Partner der n bissl was im Haushalt anpackt?

Sicher sind das nicht 100% aber... der Rest sind vermutlich eben Ausnahmen und nicht die Regel.

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Geschrieben am
Kitschautorin (Profil) (Website)
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Rakshiir: Es juckt mir in den Fingern, bzgl. deiner Hypothese tatsächlich mal nachzufragen bei der Dame. Andererseits hat mein Arzt mir verboten, mich aufzuregen...

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Geschrieben am
Ylva (Profil)
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Ob es Spaß macht, Hausfrau zu sein, lasse ich mal offen, aber wer findet es nicht gut, heimzukommen und es ist alles sauber, ordentlich und ein leckeres Essen steht auf dem Tisch und dann sieht die Herzensdame auch noch lecker aus? :angsthasi:

Die Alternative ist doch, ich komme heim und darf erstmal abspülen, aufräumen und kochen und mein Partner hockt in Jogginghose auf dem Sofa oder kommt genauso müde und fertig wie ich von der Arbeit und dann müssen wir zusammen noch alles erledigen. Natürlich kann man so auch leben und oft muss man es, aber der Idealzustand ist das mMn nicht :crazy:

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Geschrieben am
IdefixWindhund (Profil)
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Irgendwie verstehe ich die Leute nicht. Ich habe seit über 12 Jahren einen eigenen Haushalt. Ich bin Single, und somit muss mache ich alles selbst im Haushalt.

Klar, es geht schon mal je nach Umfang der halbe Samstag dafür drauf. Klar gibt es Dinge die ich total nicht ab kann ---> Fenster putzen. Aber es geht! Ich sterbe nicht dabei! Es ist kein Ding der Unmöglichkeit.

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Geschrieben am
Rakshiir (Profil)
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@Kitschi
Meine Erfahrung aktuell ist, dass das eben ne Aussage von der typischen Feministin von heute ist. Anstatt sich mal für wirklich wichtige Dinge aufzuregen oder zu kämpfen wird sich über Kleinigkeiten, Nichtigkeiten aufgeregt. Bei vielen der "neuen" Bewegung gehts auch ehrlich gesagt nicht mehr um Gleichberechtigung, sondern um den eigenen Vorteil. Das is bissl schade, wenn man ehrlich ist. Es gibt so Fälle noch, aber die Stellen an denen man aktuell angreiffen müsste sind meist in anderen Ländern, in denen Frauen wirklich noch benachteiligt sind.

Ist aber finde ich auch ähnlich mit den aktuellen "Social Justice Warriors", und vielen Personen auf der weit linken Seite, wo man sich fragt wie Weltfremd die eigentlich sind. Aber sich tatsächlich um wirkliche Missstände zu kümmern wäre ja arbeit. Motzen und allgemeine Beschuldigungen rumwerfen ist eben einfacher.

@Ylva
Natürlich wär das schöner, wenn man nix zu tun hätte und der Partner (egal welche Konstellation) nicht nur sexy ist, sondern auchnoch alle Arbeit erledigt (am Besten noch in der entsprechenden Kleidung damit man zuschauen kann?). Realität einer gesunden Beziehung sieht eben meist anders aus, würde ich meinen.
Ich interpretiere aber eben die ursprüngliche Aussage nicht als "die Frau ist Hausfrau", sondern "macht was im Haushalt", kommt auf die Interpretation drauf an. Wir leben nunmal in einer Zeit, in der es wenige reine Hausfrauen bzw. -Männer gibt. Demnach halte ich es für unwahrscheinlich, dass eine Therapeutin wirklich eine Aussage in den Raum wirft die sagt alle Frauen sollten wieder reine Hausfrauen sein. Das wäre realitätsfremd ohne Ende, zumal sie selbst ja dann auch ihren Job aufgeben müsste.
Wie jemand mal gesagt hat: "Du hast dich dazu entschieden dich aufzuregen" - im Sinne von: Du hast etwas so interpretiert DAMIT du dich aufregen kannst. Das ist ein Himmelweiter Unterschied zu einer echten Beleidigung oder Aussage die wirklich diskriminierend wäre.

Ich war auch lange Zeit Single mit eigener Wohnung. Ich weiss wie man sauber macht, kocht, Wäsche macht, und tue das nach wie vor auch in der Beziehung. Man könnte also von mir behaupten ich bin teilweise Hausmann. Das hat mich wahrscheinlich deutlich interessanter gemacht als wenn ich mit 30 bei meinen Eltern wohne, nix davon mache... insofern ist es doch in meinem Interesse, egal ob ich Mann oder Frau bin, dass ich mich einbringe.

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Geschrieben am
Grunty (Profil)
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Ich glaube das Problem der Frau ist vor allem, dass sie die Traumfrau auf genau diese zwei Eigenschaften reduziert sieht, das hätte ich jetzt aber gar nicht so interpretiert.

Ansonsten würde mich mal interessieren, über was für eine Antwort, sie sich nicht aufgeregt hätte.

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Geschrieben am
Sheba (Profil)
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Also auch ich habe die Aussage der Therapeutin - bzw. das, was in dem Tweet halt wiedergegeben ist - so verstanden, dass Männer angeblich eine Frau wollen, die daheim bleibt, putzt und am besten dann, wenn der Mann von der Arbeit heimkommt, in Dessous wartet, um ihren Partner zu beglücken.

So kam das bei mir an - und ich finde das sowohl Frauen als auch Männern gegenüber zum kotzen, denn ich möchte hoffen, dass heutzutage auch viele Männer eine Frau möchten, die eben nicht nur Heimchen hinterm Herd ist, sondern ebenfalls einen Job und Interessen hat, die über das Hausfrauendasein hinausgehen. Ich lese aus dem Tweet also heraus, dass die "Traumfrau" für Männer (also schön generalisiert) das ganz klassische Rollenbild bevorzugt. Und das finde ich auch zum anzünden.

Kann natürlich auch sein, dass da mal wieder eine Feministin nur das gehört hat, was sie hören wollte und das dementsprechend verzerrt wiedergegeben hat. Und das Männer eine Verführerin wollen, finde ich gar nicht schlimm und total normal. Aber ich hoffe im Ernst, dass Menschen beider Geschlechter nicht wünschen, dass der andere als Putzfrau/Putzmann alles schmeißt, sondern man sich stattdessen den Haushalt gerecht teilt (unter der Annahme, dass beide einen Vollzeitjob haben - wenn einer nur halbtags arbeitet finde ich es normal, dass derjenige dann auch mehr im Haushalt macht).

Ich zumindest sehe eine(n) "Traumpartner(in)" als gleichberechtigen Partner und nicht als Haushaltssklaven, der mir den Arsch nachträgt - oder verlangt, dass ich ihm/ihr den Arsch nachtrage. Augenhöhe sieht anders aus...

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Geschrieben am
Klopfer (Profil) (Website)
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Das glaube ich nun wieder nicht, dass die Sexualtherapeutin so konkret gemeint hat, dass Frauen nicht arbeiten gehen sollen.

Aber ansonsten: Was soll's? Beim Traumpartner kann man sich vorstellen, was man will, die Gedanken sind frei, und ich mach nicht gerne Hausarbeit, da kann ich mir doch eine wünschen, die so was gerne macht oder der Meinung ist, dass der Mann das nicht machen sollte. Ob ich eine realistische Chance hab, (wieder) so jemanden zu finden, ist doch da Jacke wie Hose. Wenn ich will, kann ich mir auch vorstellen, dass meine Traumfrau stinkreich ist und ich nicht mehr arbeiten muss. Oder dass sie an erblich bedingtem Haarausfall unterhalb des Halses "leidet" oder gerne ihre beste Freundin in ihr Sexualleben einbindet. :schulterzuck: Das sagt ja alles nicht, dass ich nicht glücklich mit jemandem werden könnte, bei dem all dies nicht zutrifft.
Ich werde einen Teufel tun und meine Träume politisch korrekt ausgestalten, um damit die Vorstellungen von irgendwem anders zu erfüllen, den das nichts angeht.
Ich kann mir für mein Traumhaus eine große Villa mit Indoor-Pool und großem Grundstück vorstellen. Ganz furchtbar für die Umweltbilanz, und ich würde vermutlich eh den Großteil des Hauses gar nicht nutzen können. Aber vorstellen kann ich mir das ja trotzdem, auch wenn ich realistisch gesehen wohl ein kleineres Häuschen oder eine schicke Wohnung nehmen würde, auch wenn ich das Geld für so eine Villa hätte.
Ebenso beim Traumauto: Ich kann mir da einen Bugatti Chiron vorstellen. Realistisch gesehen wäre ich damit wohl überfordert (dass ich keinen Lappen hab, sei mal dahingestellt). Aber in meinem Traum wird der trotzdem in meiner Garage stehen.

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Geschrieben am
Sheba (Profil)
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@Klopfer

Hmm, wie drücke ich das jetzt aus...
Also im Prinzip ist es natürlich total richtig, dass man sich in Gedanken wünschen darf und sollte, was man will. Dennoch würde ich mir nie einen Partner in Gedanken vorstellen, der/die für mich die Hausarbeit macht - und das, wo ich Hausarbeit hasse wie die Pest und so faul bin, dass ich meist erst mit dem Staubwedel komme, wenn man schon fast "Schwein" in den Staub auf meinem Fernseher schreiben kann. Einfach, weil ich - sollte ich so jemanden wirklich im RL kennenlernen - mit so jemandem nicht zusammenleben könnte. Für mich wäre es keine gleichberechtigte Partnerschaft, wenn mein Partner mit den Hintern nachträgt und den Dreck, den ich mache, alleine wegwischt. Eine Putzfrau zu haben, die ich dafür bezahlen würde, fände ich hingegen super, aber ein Partner, der das alles macht, wäre für mich kein Partner, sondern mehr oder weniger ein kostenloser Haussklave. Da würden meine Gefühle extrem drunter leiden und ich würde mich vor mir selber schämen, jemanden so zu "benutzen", nur weil ich selbst die Hausarbeit hasse.

Und ebenso würde ich mir in einer Partnerschaft vorkommen, in der der/die andere mit mir zwar glücklich ist, aber deren Traumpartner eigentlich jemand ist, der all das für sie macht. Einfach, weil ich es einen unsympathischen Charakterzug finde, wenn man den Menschen, den man liebt, so "ausbeuten" würde, wenn der es nur mit sich machen lassen würde. Selbst, wenn derjenige gerne Hausarbeit machen würde und sich nicht beschweren würde - ein "Joa, ich würde gerne geliebte Menschen für mich umsonst schuften lassen und mich nicht um meinen Dreck kümmern" bringt mich nicht gerade dazu, denjenigen als potentiellen Partner zu sehen, sondern eher als faulen Menschen, der/die wohl auch Hotel Mama sehr angenehm fand. Finde ich einfach nicht sexy und wäre daher kein Partner für mich.

Von daher hinkt für mich der Vergleich mit dem Auto in der Garage. Ich fahre auch kein Auto, aber wenn ich mir mein Traumauto vorstellen würde, wäre es jetzt auch nicht gerade die kleinste Blechkiste, sondern eher etwas luxuriöses. Aber ein Auto oder eine Villa sind kein Mensch, sondern Gegenstände. Und von daher finde ich, dass es einen Unterschied dazwischen gibt, ob mein Traum eine Luxusvilla oder ein mir gefügiger und den Hintern nachtragender Partner egal welchen Geschlechtes ist (oder ein Harem. Oder was auch immer).

Aber ich denke, sowas ist individuell. Ich bin anscheinend einfach jemand, der bei solchen Vorstellungen zu sehr in "Und wie wäre das dann in echt?" denkt und so eine Wunschvorstellung nicht einfach nur als Gedankenspiel sieht. Ich bin irgendwie unfähig, mir etwas in Gedanken vorzustellen, was ich nicht in echt umsetzen wollen würde. Hab auch noch nie Leute verstehen können, die sich in Gedanken einen flotten Vierer als total heiß vorstellen können, das aber in real nie machen würden. Bei mir ist es so, dass ich mir entweder etwas wünsche, weil ich es auch in real will - oder es mir auch in Gedanken nicht als schön vorstelle. Vielleicht bin ich einfach nur seltsam.

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Geschrieben am
mischka (Profil)
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@Sheba: Es soll Menschen geben, denen gewisse Arbeiten Spaß macht, und genau dann ist es eben keine Ausbeutung mehr. Ich hatte ein mal das Glück so einen Menschen gefunden zu haben. Sie hat es geliebt, alles sauber zu halten und ich habe Stress bekommen, wenn ich was gemacht habe. Aus Erfahrung sage ich mal: Damit kann man leben. Es hat dann zwar aus anderen Gründen sich nicht geklappt, aber das war toll. Ich sehe das auch nicht als Ausbeutung. Und es war auch nicht so, dass ich auf der Couch lag, während sie gearbeitet hat x sondern eher so, dass sie a) nur eine halbe Stelle hatte und daher mehr Zeit als ich und ich b) etwas anderes sinnvolles gemacht habe, wenn ich doch zu hause war. Z.B. Reifen wechseln, etwas renovieren, Steuer Erklärung, oder mich für meinen Job weiter gebildet.

Obwohl mir das aber damals schon zugesagt hat, bestehe ich nicht drauf, und habe ab da dann auch stets im Haushalt mit angepackt.

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Geschrieben am
Nova (Profil)
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@Sheba: Überleg einfach mal, was denn für Gründe dazu führen könnten, dass man seinen Traum erfüllt bekommt und dennoch nicht einfach auf Kosten anderer lebt.
Simple Arbeitsteilung ist das Stichwort. Der eine Partner kümmert sich um den Haushalt, dafür der andere um den großen Garten. Oder ganz traditionell um die Arbeit und bringt das Geld nach Hause.
Leute haben oftmals unterschiedliche Präferenzen. Was für den einen ein Klacks ist, ist für den anderen nervtötende Folter. Ich habe kein Problem, Einkaufen zu gehen. Für meine Mutter war das immer ätzend. :)

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Geschrieben am
Sheba (Profil)
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@mischka @Nova
Ja, wie ich schon in meinem ersten Beitrag geschrieben hatte: Arbeitsteilung oder das einer mehr im Haushalt macht, wenn er/sie nur eine Halbtagsstelle hat, finde ich auch total normal. Aber wenn beide eine 40-Stunden-Woche haben, gleichzeitig Abends nach Hause kommen und der eine sich dann faul auf die Couch legt während der andere für beide kocht, putzt und dann spült, dann finde ich das nicht okay.

Selbst wenn ich einen Partner hätte, der gerne kocht (gibt ja einige Leute, denen das Spaß macht), so würde mich das schlechte Gewissen beuteln, wenn ich das immer dem anderen überlasse. Wenn ich natürlich in der Zeit für den Partner etwas anderes mache, was der nicht so gerne macht, dann ist es wieder etwas anderes. Ich hatte die Kommentare einiger Leute hier nur so verstanden, dass sie es eigentlich ganz toll fänden, wenn der Partner ALLES machen würde und eben keine Arbeitsteilung stattfindet, sondern einer nur faul rumhockt.

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Geschrieben am
IdefixWindhund (Profil)
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Also wo ich mit meiner Exfreundin zusammen gewohnt habe, war Arbeitsteilung völlig normal.

Und teils haben wir uns, ohne groß abzusprechen, oder das jemand was gesagt hat, abgewechselt. Das ergab sich so peu à peu.

Ich denke mal das liegt am Charakter der Partner. Ich bin einer der macht im Haushalt viel (mal abgesehen von meinem Single Haushalt wo dies eher ein muss ist). Höre ich meine verheirateten Kollegen, die eine Lebenseinstellungen haben wie im Mittelalter, frage ich mich immer wieder, wie blöd denen ihre Frauen sein müssen.

Und gerade die, die ihre Frau selbst mit Job alles machen lassen, haben einen Charakter zum rein schlagen.

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Geschrieben am
(Geändert am 8. November 2018 um 9:09 Uhr)
Rakshiir (Profil)
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@Sheba
Ich denke es kommt am Ende wirklich drauf an, also auf die Einzelpersonen. Wenn nun wirklich jemand etwas gern macht (egal ob es putzen, kochen, abwasch, Wäsche ist), und es machen WILL, weil es der Person Spaß macht, warum sollte ich dann da reinfunken?
Sprich:
Ich von meiner Seite aus würde anbieten das zu übernehmen wenn die Person es mal nicht machen will, aber wenn sie von sich aus sagt sie will es machen, weil es Entspannung/Ablenkung oder was auch immer ist, ist das doch grad gut so.

Am Ende muss man in der Beziehung abklären wer was macht (ausser man hat den Fall dass das von alleine läuft ohne dass man da viel drüber reden muss).

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Geschrieben am
tu[ks]. (Profil)
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Obwohl doch jeder weiß, wie sehr Männer gut aussehende Frauen, die bügeln und kochen können, hassen!

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Geschrieben am
Rakshiir (Profil)
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Frauen hassen ja auch die gutaussehenden Männer, die kochen können, Hausarbeit machen und Kinder lieben - ist also nur fair oder nicht?

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Geschrieben am
tu[ks]. (Profil)
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Woraus wir lernen, dass Hass vor allem produktiv ist.

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Geschrieben am
Klopfer (Profil) (Website)
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Arbeitsteilung kann ja auf verschiedene Weise passieren. Das muss ja nicht heißen, dass beide Kochen/Putzen/Waschen, das kann auch heißen, dass eine Person diese Arbeiten macht und die andere Person eben andere Arbeiten im Haushalt ausführt, etwa Instandsetzungen, Müll rausbringen, Auto reparieren, Steuererklärungen und so weiter.
Und: Eine Frau, die sich quasi dazu quält oder herablässt, Hausarbeit zu erledigen, ist keine Traumfrau. Natürlich stellt man sich da eine vor, die das gerne macht und darin auch ihre Erfüllung findet. Und da muss man auch kein schlechtes Gewissen haben, wenn man davon profitiert.

Generell kann man sich fragen: Wenn man sich über solche Vorstellungen von Traumpartnern echauffiert, wo beginnen Träume dann, zu weit zu gehen bzw. zu sexistisch zu sein? Viele Frauen haben keinerlei Probleme, sich einen Traummann vorzustellen, der weltgewandt und wohlhabend ist, der mit ihnen verreist und mit ihnen öfter mal fein essen geht. Die meisten Frauen wünschen auch keinen Mann, der deutlich weniger als sie verdient. Auch das ist im Prinzip sehr sexistisch und sehr verhaftet in traditionellen Geschlechterrollen. Aber kann man es ihnen tatsächlich übelnehmen? Nö, sind halt Träume.

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Geschrieben am
Rakshiir (Profil)
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@Klopfer
Ich denke es kommt eben drauf an in wieweit man sich von den Träumen leiten lässt.
Sprich:
Wo zieht die Person dann die Linie bei der Partnersuche? Oder beeinflusst diese Träumerei dann das Verhalten in der Beziehung?
Grundsätzlich denke ich ist es nicht falsch Träume bzw. Vorstellungen zu haben. Aber man muss sich teilweise auch im Klaren sein, dass man sich den Partner nicht backen kann. Also wird man wahrscheinlich abstriche machen müssen.

Das kann man natürlich nicht generell sagen, wo man welche Kompromisse vielleicht eingehen sollte, denn es gibt natürlich auch Dinge bei denen man durchaus zurecht ein "no-go" hat (Ich verurteile zumindest niemanden, der n Partner nicht will der komplett andere Ansichten in Bereichen der Beziehung hätte, die ich als wichtig empfinde.)
Jemanden aber auszusuchen, der den Träumen nicht entspricht und ihn oder sie dazu machen will ist auch grenzwertig, zumindest kann man das auch übertreiben.

Es is alles ne Gradwanderung, und ich meine auch da müsste man von Fall zu Fall bewerten, weil man kaum ne allgemeine Aussage dazu treffen könnte

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Geschrieben am
Klopfer (Profil) (Website)
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Natürlich, aber die Frage, wie weit man sich von seinen Träumen eingrenzen lässt, ist ja eine ganz andere als die danach, was man sich erträumt.
(Zudem denke ich, dass Frauen bei der Partnersuche dann doch anspruchsvoller sind als Männer, insofern finde ich das auch etwas verlogen, ausgerechnet zu kritisieren, wie Traumfrauen für Männer sind.)

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Geschrieben am
ZeroVentiquattroUno (Profil)
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Ich glaube dass das ganze eher auf das klassische "eine Schlampe im Bett, ein Engel in Gesellschaft " hinzielt. Viele Männer wünschen sich insgeheim eine "Verführerin"(Selbstbewusst, Zielgerichtet, die auch den ersten Schritt macht, vom Flirt bis zum Teasern) und gleichzeitig eine die ihn ein wenig bemuttert (kein Ödipuskomplex!!), also heimelige Wärme ausstrahlt. Ich hoffe dass das irgendwie halbwegs verständlich rüberkommt ^^

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Geschrieben am

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