Klopfers Link- und Lichtbild-Deponie


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#330 von mischka

Ich zitiere mal:

Naja am Ende des Tages ist ja das was die Frauen brauchen den konkreten Platz. Die können sich ja für den Rechtsanspruch in dem Moment wo sie es brauchen erst mal nichts kaufen.
Achso, naja, wenn das so aussieht, frage ich mich, warum ich einen Rechtsanspruch auf körperliche Unversehrtheit habe. In dem Moment, wo mich jmd. verprügelt, kann ich mir für den Rechtsanspruch ja auch erst mal nichts kaufen. Jetzt mal ehrlich, die Argumentation ist doch selten dämlich.
Davon ab: Angenommen es gäbe den Rechtsanspruch: Dann müssten die Länder/Kommunen den betroffenen Frauen im Zweifel ein Hotel bezahlen, das wäre viel zu teuer und innerhalb weniger Wochen hätten wir genug Plätze. Als Lehrer behaupte ich mal, dass viele erst dann aus den Puschen kommen und arbeiten, wenn etwas auf dem Spiel steht. Mit einem Rechtsanspruch stünde etwas auf dem Spiel für die Länder, aber so nicht.

1000 Zeichen sind zu wenig, der Rest kommt im ersten Kommentar :gaaah:

Link: [https://www.tagesschau.de/multimedia/video/video-473813.html]
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mischka (Profil)
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Nach dieser unglaublich dummen Antwort, kommt noch was dümmeres:

Was mir noch wichtig ist, dass wir es den Frauen nicht so schwer machen, wenn es ins Verfahren geht. Wir wissen, dass viele Frauen deswegen nicht anzeigen, weil sie so oft aussagen müssen, weil das sehr quälend ist, immer wieder die Geschichte zu erzählen zu müssen. [...] Das wollen wir besser machen, möglichst so, dass Frauen nur ein Mal aussagen müssen, mit einer Videovernehmung, dass man dann die Aussage immer wieder verwerten kann.

:wuuut: Das ist doch nun wirklich gequirlte scheiße!
Angenommen es wäre so, dann würde die Rechtsprechung von der judikativen in die exekutive verlagert werden.

Angenommen eine Frau sagt bei der Polizei aus. Der Polizist glaubt ihr, stellt keine kritischen Fragen, versucht keine Widersprüche zu finden, da er ihr ja glaubt. Vor Gericht muss die Frau nicht mehr aussagen, d.h. der Anwalt des angeblichen Täters darf keine Fragen stellen, nicht mal der Richter darf das. D.h. der Polizist, der die Aussage aufnimmt ist der einzige, der die Behauptungen der Frau irgendwie kontrollieren kann. Alle anderen Verfahrensteilnehmer werden von dieser Möglichkeit ausgeschlossen. Ihnen werden dann nur noch geschaffene Fakten präsentiert. Na schöne scheiße! Und da sagt mir einer, die AfD sei die einzige populistische Partei Deutschland. So sehr ich die AfD auch nicht mag, hier ist die SPD auch nicht besser.

Ich würde ja am liebsten schreiben, dass die SPD sich so noch mehr ins Abseits bringt, aber ich habe das Gefühl, dass die meißten Deutschen nicht begreifen, warum dieser Vorschlag ein massiver Eingriff in die Grundrechte und Gewaltenteilung ist.

1
Geschrieben am
Ylva (Profil)
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Naja, wenn das Frauenhaus voll ist, dann bringt ein Rechtsanspruch wirklich nicht so viel, aber wenn der Rechtsanspruch da ist, muss man Platz schaffen.

Aber die Idee mit der Videovernehmung finde ich auch nicht gut. Natürlich ist es ärgerlich, wenn man das immer wieder erzählen muss, aber das ist bei allen anderen Verbrechen ja auch nicht anders. Vor allem, wieso sollte das nur für Frauen gelten? Wenn schon auch für Männer und Kinder (klar, das ist wahrscheinlich gemeint, aber im Zitat wird nur von Frauen geredet). Und was ist mit Männerhäusern? Wohin sollen die gehen, wenn ihre Freundin sie verprügelt? Ach so, ich vergaß, Männer können sich ja wehren und sind sowieso Schwächlinge und im Gegensatz zu Männern ist Gewalt bei Frauen ja nicht Veranlagung :amen:

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Geschrieben am
simcity (Profil)
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Männerhäuser gibt es. Aber nicht viele.
Es kann sein daß ich etwas an Frauenhäusern nicht verstehe, aber die Frauen kommen dorthin weil sie von ihren Männern geschlagen werden. (Mein Smartphone hat mir an dieser Stelle einige Korrekturen und Vorschläge angezeigt, darunter auch Trump). Wäre es in bestimmten Fällen nicht besser es umgekehrt zu machen? Die Frau bleibt in ihrer gewohnten Umgebung und der Mann kommt in das Haus, welches zu einer Art Gefängnis wird.
Das ist natürlich nicht in allen Fällen die Lösung, aber in manchen.
Zum Thema Platz. Wir alle wissen, das der BER niemals fertig wird. Könnte man den nicht als Unterkunft für Flüchtlinge oder Obdachlose benutzen? Das wäre (erstmal) keine Dauerlösung, aber wenn man die Nummer mit den Flughafen lässt und es in die Richtung umbaut, mit einer kleinen Busverbindung damit man in die Stadt kommt.

1
Geschrieben am
Ricksi (Profil)
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Gefühlt finde ich ,,wer schlägt, geht" auch besser, aber das ist wahrscheinlich nicht immer praktikabel. Ein Opfer häuslicher Gewalt sucht dort von sich aus Zuflucht. Und wenn man sich unsicher und bedroht fühlt, ist es vermutlich einfach eine Gelegenheit zur Flucht zu ergreifen, als den Partner oder die Partnerin loszuwerden. Die Polizei rufen ja anscheinend nicht alle Betroffenen.

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Geschrieben am
(Geändert am 21. November 2018 um 13:21 Uhr)
IdefixWindhund (Profil)
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Mal abgesehen, wer von den Übeltäter würde freiwillig dort hin gehen?

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Geschrieben am
Diiter (Profil)
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Wäre es in bestimmten Fällen nicht besser es umgekehrt zu machen? Die Frau bleibt in ihrer gewohnten Umgebung und der Mann kommt in das Haus, welches zu einer Art Gefängnis wird.

Mal abgesehen von der offensichtlichen rechtlichen Problematik einer quasi-Gefängnisstrafe ohne richterliche Verurteilung ist die Idee auch ansonsten reichlich unpraktikabel: Der Mann hat nach wie vor durch Schlüssel oder auf anderem Wege Zugang zur Wohnung. Er weiß immer noch genau, wo seine Frau lebt, kann ihr also im Umfeld ungestört auflauern. Das Opfer hat keine Betreuung oder Untersützung vor Ort. Und psychologisch ist es auch viel einfacher, seinen Peiniger einfach wieder zur Tür reinzulassen, als aus einem Frauenhaus zur Stätte des eigenen Unglücks zurückzukehren.

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Geschrieben am
Klopfer (Profil) (Website)
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Oft ist häusliche Gewalt ja auch keine Einbahnstraße, da weiß man gelegentlich nicht mal, wer jetzt zuerst gehauen hat.
(Und übrigens bin ich sehr wohl der Meinung, dass auch eine Frau eine Eigenverantwortung für ihr körperliches Wohl hat. Wer mehrmals aufs Maul kriegt und den Mann immer noch nicht verlässt, obwohl man das könnte, trägt mit dazu bei, weiter Opfer zu sein.)

Aber mich ärgert es auch, dass a) Männer als Opfer überhaupt keine Rolle spielen und b) rechtsstaatliche Grundsätze da einfach mal ausgehöhlt werden sollen.

(Bei einem Welt-Artikel über diese Kriminalstatistik hab ich mich nebenbei auch über eine Aussage von Familienministerin Giffey geärgert.

Der überwiegende Teil der Täter sei „bio-deutsch“ – laut Statistik knapp 68 Prozent.

Die Kriminalstatistik gibt überhaupt nicht her, ob jemand "bio-deutsch" ist oder nicht, die richtet sich nur nach Staatsbürgerschaft, ganz unabhängig vom Migrationshintergrund. Das sollte ein Minister eigentlich wissen.)

2
Geschrieben am
Lost.Mind (Profil)
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Also dieses "warum verlässt die Frau ihn nicht einfach" ist eine wirklich enorme Vereinfachung einer komplexen Situation und im Grunde lächerlich.

Es geht hierbei um Abhängigkeit, Herabwürdigung, Abweisung, Beschuldigung, finanzieller Abhängigkeit, Isolierung, Zwang und Drohung wie auch das Missbrauchen von Kindern als Druckmittel.
Dadurch wird ein permanentes Gefühl von Angst und Bedrohung geschaffen, durch dieses wird Kontrolle ausgeübt. Es ist in den meisten Fällen sehr wohl eine Einbahnstraße.

Es stellt sich mir die Frage ob Frauen/Männer in einer gewalttätigen Beziehung den Partner überhaupt einfach so verlassen können...

Die Frauen/Männer haben sehr häufig eine Posttraumatische Belastungsstörung und leben einem Klima von Hilflosigkeit, Scham, Wut und Angst. Das Trauma führt zu Verharmlosung und Gehorsam als Schutzfunktion.

Das ist jetzt nur ein winziger Teil der Gründe warum es nicht so einfach ist "die Eigenverantwortung für körperliches Wohl" wahrzunehmen.

Sorry, konnte das nicht unkommentiert lassen.

4
Geschrieben am
Rakshiir (Profil)
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Es gibt doch n Grund warum ne Aussage mehrfach getätigt werden muss.
Das gilt ja nicht nur für Frauen, oder bestimmte Fälle, sondern allgemein.
Einmal kommen noch andere Rückfragen bei mehreren Personen die befragen, zum Zweiten, eine ganz simple Sache:
Verändert sich die Tatlage (aka die Aussage) jedes Mal, bzw. ist nicht gleich, gerade bei Nachfragen kommt man so eben auch Falschaussagen oder falschen Teilen der Aussage auf die Schliche.
Das ist doch kein Geheimnis, dachte ich?
Hast du ein Video, ist es trotzdem nur eine Aussage, egal wie oft du sie abspielst, und man kann nur einmal auch Körpersprache beurteilen. Das ist ja auch was, was bei mehreren Aussagen angeschaut wird.

1
Geschrieben am
Diiter (Profil)
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Der überwiegende Teil der Täter sei „bio-deutsch“ – laut Statistik knapp 68 Prozent.

Selbst wenn man das so stehen lassen würde, würde man mit einem Blick auf die Bevölkerungsverteilung erkennen, dass häusliche Gewalt wesentlich häufiger ein Problem in migrantischen Familien, als in "bio-deutschen" ist.
Auch sowas sollte man als Ministerin wissen.

1
Geschrieben am
tu[ks]. (Profil)
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Geh als Mann mal zur Polizei und berichte, du wurdest von einer Frau geschlagen.

Aufschrei? MeToo? Quatsch - Auslachen!

1
Geschrieben am
Klopfer (Profil) (Website)
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Also dieses "warum verlässt die Frau ihn nicht einfach" ist eine wirklich enorme Vereinfachung einer komplexen Situation und im Grunde lächerlich.
Von "einfach" hast du angefangen.

Es geht hierbei um Abhängigkeit, Herabwürdigung, Abweisung, Beschuldigung, finanzieller Abhängigkeit, Isolierung, Zwang und Drohung wie auch das Missbrauchen von Kindern als Druckmittel. Dadurch wird ein permanentes Gefühl von Angst und Bedrohung geschaffen, durch dieses wird Kontrolle ausgeübt. Es ist in den meisten Fällen sehr wohl eine Einbahnstraße.
In den seltensten Fällen fängt ein Partner erst nach langer Zeit zu prügeln an, meist zeigt er schon vorher, dass er ein Arschloch ist. Und spätestens beim zweiten Mal sollte man sagen: Jetzt reicht's. Und das sollte man auch gerade dann machen, wenn auch die Kinder in Gefahr sind. Gerade für Frauen gibt es heutzutage mehr Hilfsangebote als jemals zuvor. Natürlich ist mir klar, dass man sich da auch aus seinem eigenen psychischen Gefängnis befreien muss und das alles andere als leicht ist. Aber verdammt noch mal, das kann doch nicht die Lösung sein, dass ständig alle sagen: "Dutzi dutzi, das ist ja so schwer, das arme Ding kann ja gar nicht." Doch, es kann. Und das sollte auch deutlich gesagt werden, anstatt das Gefühl auch noch zu verstärken, dass es gar nicht anders geht. Sonst wird das eine selbsterfüllende Prophezeiung.

Es stellt sich mir die Frage ob Frauen/Männer in einer gewalttätigen Beziehung den Partner überhaupt einfach so verlassen können...
Im Prinzip können sie. Männer haben allerdings weniger Hilfe von außen. Bei Frauen sehe ich das Problem dann besonders, wenn sie in einer Parallelgesellschaft leben, da kann ich dann eher verstehen, wenn die sich scheuen (deswegen auch meine "obwohl man das könnte"-Einschränkung). Aber das ist ja wiederum eine Diskussion, die auch von der Politik lieber vermieden wird.
Ansonsten kann ich nur sagen: Ich kenne Opfer (beiden Geschlechts), und sie haben ihre Partner schließlich verlassen. Ist also bei Weitem kein Ding der Unmöglichkeit.

Die Frauen/Männer haben sehr häufig eine Posttraumatische Belastungsstörung und leben einem Klima von Hilflosigkeit, Scham, Wut und Angst. Das Trauma führt zu Verharmlosung und Gehorsam als Schutzfunktion.
Mit der PTSD-Diagnose wäre ich vorsichtig. Die meisten Leute, denen das angedichtet wird oder die selber davon reden, sie zu haben, haben sie gar nicht. Das heißt nicht, dass es keine anderen psychischen Probleme gibt, aber nicht alles ist PTSD. Und das Heilen kann eben auch erst anfangen, wenn man sich trennt.

Das ist jetzt nur ein winziger Teil der Gründe warum es nicht so einfach ist "die Eigenverantwortung für körperliches Wohl" wahrzunehmen.
Ein anderer kann's doch nun mal nicht übernehmen, gerade bei einem erwachsenen Menschen. Den ersten Schritt muss derjenige tun, der betroffen ist, sonst bringt keine Intervention etwas.

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Geschrieben am
mischka (Profil)
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Gefühlt finde ich ,,wer schlägt, geht" auch besser, aber das ist wahrscheinlich nicht immer praktikabel.
Das hört sich schön an, aber was ist, wenn das z.B. mein Eigenheim ist. Würde ich meine Freundin/Frau schlagen, würde das erst mal an den Besitzverhältnissen nichts ändern, insofern wäre das nicht in Ordnung. Bei anderen Eigentumsszenarien ist es nicht ganz so eindeutig, aber im Prinzip nicht anders.

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Geschrieben am
Rakshiir (Profil)
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Ja, grundsätzlich kommts drauf an,
Ich denke dass das nur funktioniert, wenn das Eigentum dem Opfer der Gewalt gehört. Dann isses durchaus in Ordnung denke ich wenn der Täter geht.
Aber sobald das Eigentum beiden zu Teilen gehört, oder sogar dem Täter dürfte das kaum noch praktikabel sein.
Natürlich ist das ein ernstes Thema, dass man nicht runterreden sollte, aber ich glaube dass die Tat selbst meistens nicht gerechtfertigt jemandem so viel Geld (in Form einer Immobilie) abzunehmen.

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Geschrieben am
Lost.Mind (Profil)
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Ich bin vielleicht in diese Situation emotional zu eingebunden um das objektiv zu sehen. Ja, ich habe meinen Freund rausgeworfen nachdem er mir die 2te Ohrfeige verpasst hat. Ich hatte Rückhalt in der Familie, die Wohnung gehörte mir... Aber ich kenne auch die andere Seite
Eine Freundin wurde von ihrem Freund geschlagen. Ja, Möglicherweise war er immer schon ein Arschloch, geschlagen hat er sie erst nach 2 Jahren. Sie war verliebt, hat dem Idioten sicher zu viele Chancen gegeben sich "zu bessern". Sie hat sich sogar selbst die Schuld gegeben. Durch dieses "verlass ihn doch einfach" hat sie fast alle Freunde verloren. Keiner von denen hat verstanden warum sie sich so behandeln lässt und aufgrund des mangelnden Verständnisses war sie am Ende ziemlich isoliert. Nach langem Zureden und der Hilfe einer Psychologin also ab ins Frauenhaus. Wir haben sie jeden Tag dort abgeholt und zur Arbeit gebracht. Ihr "Lebensgefährte" ist bei jeder Ampel neben uns gestanden. Ihre neue Wohnung konnte sie nicht beziehen weil er die Wohnung nebenan gemietet hat. Jeden Tag hat er vor ihrer Arbeitsstelle auf sie gewartet. Egal wo sie war, er hat sie gefunden. Sie ist sogar mal zu ihm zurück gegangen, weil dort die Angst nicht allgegenwärtig war, sie wusste, dass er sie ja nur schlägt wenn er betrunken ist. Also lieber nur 3x die Woche Angst, nicht jeden Tag. Dadurch blieben ihr noch weniger Freunde. Das Übliche: "jetzt nimmt die ihn noch zurück, also selbst Schuld". Sie hat ihn dann schlussendlich wirklich verlassen, sie hat einen Haufen Tabletten genommen und es Beendet. Das schien ihr wohl die einfachere Methode. Ich weiß, dass sie in ein anderes Bundesland ziehen hätte können, in der Hoffnung, dass ihr "Freund" sie nicht findet, aber ich glaube nicht jeder hat die Kraft sich ein neues Leben aufzubauen. Ich glaube ehrlich nicht, dass sie ein Einzelfall war, ich bin mir sicher, dass für sie das "Dutzi dutzi, das ist ja so schwer, das arme Ding kann ja gar nicht." nicht zutrifft. Wenn sie gekonnt hätte, hätte sie einen andren Weg gewählt.

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Geschrieben am
(Geändert am 24. November 2018 um 1:28 Uhr)
Klopfer (Profil)
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@Lost.Mind: Warum hat sie keine Anzeige gestellt, warum ist sie nicht zur Polizei gegangen, warum hat sie lieber Freundschaften sausen lassen? Ich schätze, da war psychisch schon vorher einiges nicht ganz in Ordnung. Aber deine Geschichte ändert auch nichts daran, dass die Opfer selber was tun müssen. Sollen wir jetzt alle so tun, als wäre es so furchtbar gemein, das zu sagen, weil einige das nicht hinkriegen und sich lieber umbringen? Wenn wir's nicht sagen, bringt's doch noch weniger. Im Endeffekt bestätigst du doch sogar, was ich geschrieben habe: Wenn das Opfer selber es nicht beginnt, wird das nie was.

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Geschrieben am
(Geändert am 24. November 2018 um 8:12 Uhr)
Lost.Mind (Profil)
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Da sind wir uns einig, wenn der Partner nicht geht, ändert sich nichts. Das ist klar. Natürlich haben Menschen in solchen gewalttätigen Beziehungen eine psychische Präposition, sonst wären sie nicht in dieser Situation.
In diesem Fall würde der Mann auf freiem Fuß angezeigt und es war nicht strafbar sie zu verfolgen und psychisch zu zermürben. Lt. Polizei hätte er sie tätlich oder wenigstens verbal angreifen müssen um einschreiten zu können.
Vielleicht einigen wir uns darauf, dass es in jedem Fall auf die Situation, die psychische Konstitution und das Umfeld von Täter und Opfer ankommt. Wie bei so ziemlich jedem kontroversem Thema gibt es einfach zwischen Schwarz und Weiß einen Haufen Grautöne.

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Geschrieben am
Lost.Mind (Profil)
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Die Anspielung auf das unsägliche Buch von Snowdragons Icequeen war übrigens nicht gewollt!

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Geschrieben am
Stone (Profil)
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Bei solchen Typen würde ich gerne mal den Spieß umdrehen. Sprich: Sie auch verfolgen lassen, alles dokumentieren. Jedes Mal bei rot über die Straße gehen anzeigen, etc. Und als letzte Möglichkeit: Einfach mal die Fresse polieren.

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Geschrieben am
Der Böse Watz (Profil)
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@Lost.Mind
Nicht strafbar? Fällt so was noch nicht unter Nachstellung aka Stalking? o.O

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Geschrieben am
IdefixWindhund (Profil)
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Stalking, Nötigung, Belästigung, ... such es dir aus.

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Geschrieben am

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