Klopfers Link- und Lichtbild-Deponie


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#413 von Klopfer

Ein Iraner hat in Großbritannien Asyl beantragt, weil er nach eigenen Angaben zum Christentum konvertiert ist, als er erkannte, dass diese eine friedliche Religion sei. Das Home Office hat nun offenbar den Asylwunsch abgelehnt mit der Begründung, dass diverse Bibelzitate (aus der Offenbarung des Johannes) zeigen würden, dass das Christentum keine friedliche Religion sei.

:ehwas: Ich kapier das nicht. Für das Asylbegehren sollte es relativ egal sein, ob das Christentum in seinen Schriften friedlich ist oder nicht (zumal sich in den Terrorstatistiken sehr deutlich zeigt, dass der Islam um ein Vielfaches gewalttätiger ist): Im Iran droht Menschen, die sich vom Islam lossagen, die Todesstrafe.

Link: [https://www.independent.co.uk/news/uk/home-news/home-office-christian-convert-asylum-refused-bible-not-peaceful-a8832026.html]
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simcity (Profil)
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Soll das vielleicht Satire sein?

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Geschrieben am
Ylva (Profil)
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Man sollte aber schon sehen, dass die Ereignisse in der Offembarung, dass die "Gewalt" dort von Jesus, Engeln und anderen übernatürlichen Wesen ausgeübt wird. Nirgendwo ruft meines Wissens Jesus dazu auf, dass wir jemandem Gewalt antun sollen. Dschihad im Gegensatz ist die Aufgabe eines jeden Gläubigen (auch wenns da ja unterschiedliche Bedeutungen gibt, ob Dschihad nun Gewalt beinhaltet oder nicht). Und auch ohne das sollte man ja erkennen, dass christliche Terroristen eher selten sind, verglichen mit anderen...

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Geschrieben am
Rakshiir (Profil)
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Was ich mich frage ist, ob das nun ein ernst gemeinter Antrag war, oder sie der Meinung waren, dass das nur ein Vowand ist.
Denn sind wir mal ehrlich: es gibt ne Menge Asylbewerber die Gründe vorschieben, weil "bei euch würds mir besser gehen" wohl nicht funktionieren würde.
Wenn ich mir dann überlege wieviel der anderen Fadenscheinigen Gründe wohl durchgegangen sind... schwierig...
Ich meine, es wurden Leute ja nicht abgeschoben weil sie "im Heimatland sicher umgebracht würden", sollte er nun wirklich konvertiert sein, wäre das praktisch dasselbe, oder nicht?

Nebenbei, so böse das klingt: aber jemand der zB jemanden umbringt, da isses mir relativ wumpe ob er zuhause umgebracht würde. Der hat in meinen Augen kein Recht zu bleiben, immerhin hat er das Land mit Füßen getreten und scheint keinen Respekt vorm Leben der Menschen zu haben, die wohnen wo er hin wollte - egal welches Land das nun wäre.

1
Geschrieben am
Kitschautorin (Profil) (Website)
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Ich habe in meinem Deutschkurs auch Iraner gehabt, die zum Christentum konvertiert sind. Was das Home Office da getan hat, ist furchtbar.

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Geschrieben am
the_verTigO (Profil)
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Was hat das Home Office denn da getan?

0
Geschrieben am
Kitschautorin (Profil) (Website)
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*seufzt* ich habe mich missverständlich ausgedrückt. Ich meinte das Home Office im LLD-Beitrag.

("Meine" Iraner sind zumindest alle noch hier. Ich weiß aber, dass mindestens einer von ihnen so ne Art Bibelwissentest absolvieren musste, weil man ihm nicht glaubte, dass er Christ ist.)

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Geschrieben am
Veria (Profil)
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Die meisten hiesigen Christen fallen doch bei dem Bibelwissenstest gnadenlos durch ...

4
Geschrieben am
Kitschautorin (Profil) (Website)
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Natürlich, und das ist ein Grund, aus dem ich das Ganze so bescheuert fand.

1
Geschrieben am
mischka (Profil)
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Das wäre doch mal ne Idee, wenn jemand durch fällt, zieht der Staat für diese Person keine Kirchensteuer mehr ein, und zwar so lange, bis er den Test besteht.

5
Geschrieben am
Elena (Profil)
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Ich bin weder gläubig, noch bibelfest, noch zahle ich Kirchensteuer.
Ich würde allerdings alle religiösen Schriften unter "Fantasy" einordnen.

Allerdings sollte man es schon prüfen, wenn jemandem der Tod droht aufgrund seines Glaubens. Schlimm genug, dass es das gibt, aber man sollte das nicht auf die leichte Schulter nehmen und genau hinsehen.
Ob da ein Test auf das Bibelwissen allerdings der richtige Weg, kann ich nicht sagen. Immerhin ist die Bibel überall verfügbar, das wissen kann sich jeder aneignen, der es schafft sich durch den Splatter zu wühlen.

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Geschrieben am
Rakshiir (Profil)
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Das Problem ist, dass du Glauben nicht testen kannst. Weil du nicht vorschreiben kannst, wie jemand seinen Glauben auslebt.
Ich meine, im Endeffekt gibt es von "Ich glaube - gehe aber weder in die Kirche noch bete ich" bis zu "Ich gehe jeden Sonntag in die Kirche, bete täglich, faste zu Ostern" so ziemlich alles.

1
Geschrieben am
Elena (Profil)
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Ich weiß ja auch nicht...dieser ganze Glaubemist ist halt auch oft im Weg statt hilfreich.

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Geschrieben am
Rakshiir (Profil)
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Hm, das kommt auf die Person an, glaube ich.
Wir bekommen meistens eher den negativen Teil mit, wie zB die Fanatiker (egal welcher Religion) die dich nicht in Ruhe lassen - oder noch schlimmer: Menschen töten aufgrund ihres gläubigen Fanatismus.

Aber es gibt auch diejenigen, die dich damit in Ruhe lassen, dann isses egal.
Und es gibt Menschen, die darüber definitiv Dinge im Leben überwinden. Jeder reagiert anders auf negative Nachrichten, das kann ein Weg sein mit denen zurecht zu kommen.
Ich erinner mich an meine Grundschullehrerin und ihren Mann, der war Pfarrer in unserer Gemeinde. Sie kann keine Kinder bekommen, obwohl sie sich beide das gewünscht hätten. Woran viele Paare zerbrechen, haben sie mit dem Glauben gewältigt. Es gibt sicher Männer die wenn sie so dringend Kinder wollen, sich tatsächlich scheiden lassen um ne Frau zu finden mit der das geht. Die haben sich darüber damit abgefunden, was ich persönlich eher positiv finde - im Endeffekt wärs ja n doppelt so harter Schlag für sie wenn sie nicht nur ihren Wunsch nach Kindern niemals erfüllen kann, sondern darüber auchnoch ihren Mann verliert.

Natürlich ist Adoption auch immer ne Möglichkeit, man darf aber nie vergessen dass wirklich selbst Eltern zu werden nochmal ein anders Gefühl ist, auch wenn man mit einer Adoption bestimmt auch in vielen Fällen etwas gutes tun kann.

1
Geschrieben am
tu[ks]. (Profil)
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Religion ist die bequemste Ausrede, sich nicht mit Wissenschaft beschäftigen zu müssen.

0
Geschrieben am
Elena (Profil)
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Es gibt immer zwei Seiten einer Medaille und ich finde es ok, wenn jemand für sich sagt, dass ihm Glaube etwas bringt. Alles tutti.

Es hört dann auf, wenn Menschen deswegen leiden müssen und das ist viel zu oft der Fall.
Sei es, weil wir Christen gern mal angebliche Hexen angezündet haben, Buddhisten in Nepal Andersgläubige jagen, Hindus verehren Kinder mit parasitärem Zwilling als wiedergeborene Gottheit und der Islam hats halt momentan mit seinen Extremisten übel getroffen.

1
Geschrieben am
Rakshiir (Profil)
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@Elena
Mein einer Schwager ist sehr gläubig. Aber er lässt mich weitestgehend damit in Ruhe, weil er bemerkt hat, dass ich damit nicht viel anfangen kann.
Klar, er betet auch beim Essen, und ich bin nun niemand der da dann reingrätscht und das versucht zu unterbrechen, ich muss ja nicht teilnehmen. Solche Leute sind absolut kein Problem für mich.

Um ehrlich zu sein würde ich ja manchmal gerne glauben können wir er, mich verlassen darauf dass da wer ist der n Plan hat, und am Ende ist alles Perfekt und gut. Aber ich bin jemand, der Beweise braucht. Ich "glaube" z.B. an die Schwerkraft, weil sie da ist, und man sie nachweisen kann. Religion hats da schwieriger...

Ich meine, fast jede Religion hat irgendwo ne düstere Vergangenheit. An der hänge ich mich relativ wenig auf. In der Vergangenheit wurden "andere" eben mit der Ausrede Religion angegangen... wenn nicht deshalb dann wurden andere Ausreden gesucht (ist doch heut teilweise auch noch so, oder?)
Deshalb stören mich auch die "modernen" Religionen bzw. deren Auslegung mehr, die nach wie vor aktiv anderen schaden.
Zumal ich das nicht ganz verstehe, ich mein: wenn ich nun glaube, und davon überzeugt bin dass ich und mein Gott der wahre ist blabla... sollte es nicht genug sein zu "wissen" dass die andere Person unrecht hat und nicht in irgendein Paradies kommt? Muss ich der Person noch körperlich schaden, ich meine... ist das nun wirklich schlimmer als die Ewigkeit in der die Person meines Wissens nach eh geschissen hat?

Noch Schlimmer finde ichs eigentlich, wenn Kinder, die selbst die Entscheidung nicht fällen zu schaden kommen. Beschneidungen find ich füchterlich (sofern keine medizinische Notwendigkeit besteht, da spreche ich aus Erfahrung), zumal es oft genug Fälle gab, die Tödlich ausgegangen sind. Aber selbst wenn nicht, die Tatsache jemanden zu verletzen - auch wenns das eigene Kind ist - weil ich an was glaube, das finde ich zum Kotzen.

Ich denke da wahrscheinlich einfach nicht religiös genug um das zu verstehen :D

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Geschrieben am
Elena (Profil)
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Ist wahrscheinlich von Person zu Person verschieden.
Fanatismus ist nie gut, egal wie friedlich der Glaube an sich sein soll. Man kann eben immer etwas interpretieren oder zeitlich einfach mal nicht in den Kontext setzen...
Mal ganz abgesehen davon, dass die Bibel sich selbst widerspricht.

Aber ja...du wirst Recht haben...wahrscheinlich muss man gläubig oder religiös sein, um es verstehen zu können.

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Geschrieben am
Kitschautorin (Profil) (Website)
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Och, Rakshiir, ich bin gläubig, und ich sehe viele Dinge ähnlich wie du...

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Geschrieben am
simcity (Profil)
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Ich bin zu faul um den Link zu lesen (vor allem da mein Englisch zu schlecht ist)
In den Kommentaren hier steht oft etwas von Test ob man Christ ist. Wurde er nicht abgelehnt, weil er Christ ist, oder habe ich da was falsch verstanden?

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Geschrieben am
Klopfer (Profil) (Website)
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Bei dem Fall in GB, um den es in meinem Eintrag geht, scheinen sie nicht daran gezweifelt zu haben, dass er Christ ist, sie haben seine Begründung bezweifelt, wieso er Christ geworden ist. :kratz:

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Geschrieben am
qwzt (Profil)
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Zum Thema gewaltbereite Religionen:

In Brunei wurde heute die Steinigung für "geschlechtsgleichen" Sex eingeführt.

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Geschrieben am
Kitschautorin (Profil) (Website)
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Ja, hab ich auch schon gelesen. Es ist so furchtbar.

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Geschrieben am
Klopfer (Profil) (Website)
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Hat nix mit nix zu tun. :wackel:

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Geschrieben am
ZeroVentiquattroUno (Profil)
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Auch wenns gemein klingt: Einfach ein Schinkenwurstbrot vorsetzen.

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Geschrieben am

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