Klopfers Link- und Lichtbild-Deponie


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#417 von Ricksi

Was man so für Produkte sieht, wenn man in den Baumarkt um die Ecke geht... Ich bin kein Kleintierexperte und frage mich: wofür brauchen Kaninchen oder Hasen eine Leine?

Bild 7319
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tu[ks]. (Profil)
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Was hat Klopfer denn jetzt wieder angestellt?

0
Geschrieben am
Rakshiir (Profil)
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Na, jeder kennt doch die Nachbarn die mit ihrem Hasen spazieren gehen. Natürlich braucht das dann eine Leine.

1
Geschrieben am
Elena (Profil)
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Also wir haben das früher auch gemacht....mit einer sehr langen Leine, damit es nicht ausbüchst oder aus Versehen den Anhang runter stürzt, aber trotzdem mal "frei" im Garten laufen konnte.

0
Geschrieben am
IdefixWindhund (Profil)
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Selbst Kleinkinder nimmt man an die Leine. Also, was solls.

0
Geschrieben am
Kitschautorin (Profil) (Website)
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Würde ich niemals tun (und das sage ich als jemand, der schon sehr oft auf sehr viele sehr lebendige Kinder aufpassen musste).

1
Geschrieben am
FoxBelize (Profil)
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Ich komm ja beruflich aus der tierischen Ecke, kenn daher sehr viele Leute, welche nicht unbedingt als albern bezeichnet werden können udn sich egal ob mit Kaninchen, Meersauen, Frettchen usw. an Leinen beschäftigen. Es ist wirklich krass was man mit etwas Mühe und Training selbst bei Kleintieren schaffen kann. Selbst Kaninchen kriegen es durch klicker- und Leinentraining hin brav Gassi zu gehen;)

0
Geschrieben am
IdefixWindhund (Profil)
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@Kitschautorin
Gehört meiner Meinung verboten. Es sieht dämlich aus, und ist doch unwürdig das Kind an der Leine zu bremsen, oder hinter sich her zu ziehen.

Man muss doch so oder so eine Hand für die Leine haben. Also kann man sich auch an den Händen halten. Ich verstehe es nicht. Mit Kindern kann man auch reden, die Wissen doch schon schnell was "halt", "mach langsam", oder "komm", "mach schneller", ... bedeutet.

Oder darf man Kinder nicht mehr in der Öffentlichkeit an die Hand nehmen?

3
Geschrieben am
simcity (Profil)
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Wissen Kinder wirklich, was Halt bedeutet? Was wenn sie nicht reagieren.
Wenn man sich an den Händen hält kann sich das Kind möglicherweise losreißen und auf die Straße rennen.

0
Geschrieben am
Veria (Profil)
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Ich war ein Leinenkind. Noch nicht vier Jahre alt und voll in der Trotzphase mit einer Mutter mit recht frischer Kaiserschnittnarbe und Kinderwagen. Wäre ich ausgebüchst, sie hätte mir nicht nachrennen können, ich verstehe die Entscheidung zur Leine sehr gut.

2
Geschrieben am
mischka (Profil)
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Also ich sehe das auch so, dass eine Leine die Würde der Kinder antastet, und zwar nicht zu knapp. Als viertes Kind hätte ich auch leicht mal ausbüchsen können, und meine Mutter hätte es wohl nicht immer geschafft, mich einzufangen, bevor ein Auto mich überfahren hätte (würdet ihr mich dann vermissen :bittebitte: ), aber dafür wurde ich erzogen, sodass ich wusste, halt heißt halt und nein heißt nein.

Ich finde Leinen sind ein erzieherischer Offenbarungseid der Eltern.

3
Geschrieben am
(Geändert am 3. April 2019 um 6:28 Uhr)
Veria (Profil)
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Im Endeffekt wurde ich auch so erzogen. Aber bei meinem vierjährigen Ich war die Erziehung halt noch nicht abgeschlossen.

1
Geschrieben am
hide (Profil)
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Zu den Kaninchenleinen: Ich habe auf einem Stadtfest mal einen Kaninchen-Hürdenlauf gesehen, da liefen die Besitzer mit ihren angeleinten Kaninchen den Parcours entlang. Die Motivation der Flauschis, bei dem Quark mitzumachen, war allerdings überschaubar :D

Ich bin grds. auch nicht dafür, Kinder anzuleinen. Wenn ich jetzt mit einem Kind durch den Park spazieren würde, wo keine Autos fahren und auch sonst keine großartigen Gefahren lauern und ich dem Kind meine gesamte Aufmerksamkeit schenken kann, würde ich das z.B. vollkommen übertrieben finden. Aber wenn ich jetzt z.B. mit drei kleinen Kindern an einer stark befahrenen Straße entlang gehe und dabei so ein Kind habe, wie die trotzige vierjährige Veria ;) die immer stiften geht, kann ich es zumindest verstehen.
Ich bin auch der Meinung, dass vieles Erziehungssache ist und eine gute Erziehung viele fragwürdige Maßnahmen überflüssig macht. Aber erziehen ist ja nicht das gleiche wie programmieren und ein Kind ist keine Maschine. Selbst wenn ein Mensch die großartigste Erziehungsarbeit leistet und das Kind das bravste ist, das je das Licht der Welt erblickt hat, hat es ja immer noch einen freien Willen. Und auch wenn man hundertmal "in Situation X reagierst du mit Y" geübt und durchgekaut hat, kann es trotzdem passieren, dass das Kind dann irgendwas Spannendes sieht und sich denkt "Boah, da muss ich sofort hin!!" Das überlegt dann ja auch nicht erst, ob das nun ne kluge Entscheidung ist, sondern handelt impulsiv und rennt los. Und so schnell kannste dann im Zweifel gar nicht "Halt!" rufen, wie das Kind auf der Straße ist.
Wenn ich mal Kinder habe, hoffe ich, dass ich die nicht anleinen muss. Aber wenn ich weiß, dass ich so ein bockiges oder vielleicht auch einfach nicht besonders aufmerksames Kind habe, würde ich es im Zweifel lieber anleinen als überfahren lassen. Da würde ich die Würde des Kindes seiner körperlichen Unversehrtheit unterordnen. Und wenn das Kind gar keinen Dickschädel hat, sondern ich schlicht in meiner Erziehung versagt habe, sage ich dann ja auch nicht "Tja schade, verkackt, wird das Kind halt überfahren" sondern suche nach Maßnahmen, dieses zu verhindern und mein Kind zu schützen. Und wenn festbinden die einzige Möglichkeit ist, ist es eben leider so.

1
Geschrieben am
(Geändert am 3. April 2019 um 7:53 Uhr)
Daje (Profil)
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Ohohoh wer von den leinengegnern hat eigene Kinder?

Also natürlich man kann eine Leine so oder so benutzen, zu Zwangsmaßnahmen und Gewalt. Dazu ist sie aber nicht da.
Ich oute mich Mal: ich habe eine Leine für mein Kind und ich finde sie großartig. Meine kümmern sind 8 Monate und 2 Jahre alt, und der Große flitzt einfach ganz gerne los wenn er was spannendes sieht. Auf dem Bahnhof, an der Straße, völlig egal.
In solchen Situationen bin ich einfach nur froh dass er einen begrenzten Radius hat. Stört ihn übrigens kein bisschen.
Konsequent wäre, wenn ihr auch dagegen seid Kinder an die Hand zu nehmen. Ist ja auch Zwang. Uuuh böse. ;)

Wenn mir wirklich jemand erzählen will man kann Kindern sobald sie laufen können, beibringen, das sie immer brav Beifuß gehen, muss ich wirklich laut lachen.

Zb im Karneval in Köln: alles spannend und voller Bonbons und in armweite Abstand fahren riesige Traktoren.

Shitstorm in 3,2,1....

3
Geschrieben am
Kitschautorin (Profil) (Website)
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Mein Kind ist nur in meinem Bauch, aber ich bin Pädagogin / Schulassistenz und wie ich oben schon erklärte, mein Kind wird nie eine Leine kriegen. Ich seh das ganz ähnlich wie mischka.

2
Geschrieben am
Veria (Profil)
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Wie das bei meiner Tochter wird, weiss ich noch nicht genau, sie krabbelt noch erst, aber allemal bin ich mir sicher, dass sie nicht ihre Kindheit in einen Kinderwagen geschnallt verbringen wird, wie ich das erschreckend oft sehe.
(Das Highlight war ein Drillingskinderwagen mit einem Einjährigen, einem Dreijährigen und einem Fünfjährigen. Die Mutter sass auf einer Parkbank und tratschte, die nächste Strasse war 50 Meter entfernt.)

1
Geschrieben am
(Geändert am 3. April 2019 um 8:16 Uhr)
Daje (Profil)
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Ach ja ich benutze die Leine wirklich selten. Also nur in Situationen die gefährlich sind oder sehr schwer zu überblicken. Das Standartmäßig zum spazieren im Wald zu praktizieren halte ich selbstverständlich auch für fragwürdig. Hab ich aber auch noch nie gesehen. Ich hab überhaupt erst ein Mal eine Mutter mit Leine gesehen außer mir.

Ich bin dazu gesagt aber auch nicht ganz unbedarft in dem Thema, ich habe in der Ausbildung in der Kinder Notaufnahme und auf der Kinder Intensivstation gearbeitet. Und die schlimmsten Fälle waren nach Ertrinkungsunfällen, die unangefochten am der Spitze stehen, Verkehrsunfälle mit Fußgängern. Bei allem anderen bin ich eine sehr entspannte Mutter und meine Kinder dürfen viel erforschen erfahren und entdecken... Aber mit Wasser und viel Verkehr bin ich... Vorsichtiger als der Durchschnitt^^

Sorry. Emotionales Thema für mich, besonderes wenn ich für die Leine angefeindet werde :angsthasi:

1
Geschrieben am
Kitschautorin (Profil) (Website)
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Veria: ein Fünfjähriger? Da halte ich nen Kinderwagen nun wirklich für unangebracht. O_o

0
Geschrieben am
Elena (Profil)
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Eine gute Freundin lebt in Berlin, sie hat kein Auto und ist auf die Öffis angewiesen. Sie hat vier Kinder, die großen waren kurz davor 2 zu werden als die kleinen kamen.
Ohne Leine für die Großen, hätte sie nirgends ohne Hilfe hingehen können. Man hat nunmal nur zwei Hände und einen Zwillingskinderwagen zu schieben plus zwei kleine Kinder an die Hand zu nehmen ist einfach mal nicht möglich. Klar, mittlerweile sind die Großen 6 und kommen bald in die Schule, jetzt brauchts keine Leine mehr, aber damals wäre alles andere schlicht zu gefährlich gewesen.

Dass eine Leine bei einem Einzelkind nicht nötig ist, finde ich logisch. Aber ich denke, dass man auch andere Situationen sehen muss als die eines Einzelkindes oder von Geschwistern, bei denen das Ältere sich bereits von "Halt" aufhalten lässt.

Zumindest die beiden sind auch nicht davon traumatisiert. Im Gegenteil, an Leine hatten sie mehr Bewegungsfreiheit als an der Hand.

1
Geschrieben am
Stone (Profil)
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Mein Sohn wird sicherlich auch mal angeleint sein. Und zwar mit dem Lifebelt, wenn wir im Urlaub auf dem Boot sind. Aber da werden dann meine Frau und ich uns auch anleinen um mit gutem Beispiel voran zu gehen.

5
Geschrieben am
ZeroVentiquattroUno (Profil)
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"Hier im Park gilt immer noch Hasenleinenpflicht!"
:gelb:

BTW: maximal Germany :D

1
Geschrieben am
ZRUF (Profil)
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Das mit den Leinen für Kindern ist in Amerika wesentlich verbreiteter als in Deutschland.
Hier sehe ich das noch ziemlich selten. In Amerika habe ich es dafür am Flughafen gleich bei mehreren Müttern mit nur einem Kind gesehen. Und da kann ich dann wirklich nur den Kopf schütteln. Am Flughafen kann jetzt wirklich nicht so viel passieren. Ist ja alles abgesperrt, wo man nicht hin darf.

2
Geschrieben am
IdefixWindhund (Profil)
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Was für Argumente :ko:
Eine Leine kann genauso aus der Hand gerissen werden.

Und Kinder ... auch wenn Sie nichts verstehen, aber wenn jemand Halt, Stop, weiß der Teufel ruft/ schreit, dies kapieren sogar Tiere.

Ja, OK, Tiere leint man in Gefahrenbereichen immer an. Verstehe ich selbst auch. Aber echt, doch nicht auf Waldwegen, Spielplätzen, Einkaufszentren, Parks, ... damit Mutti, oder Vati in aller ruhe mit dem Handy spielen kann. Klotzt doch auf eure Kinder, und pfeif aufs Smartphone. Auch mit Leine kann das Kind in ein Passanten, oder Fahrrad rennen.

Für mich sind Leinen eine bequeme Art, nicht aufs Kind aufzupassen. Der Schutz einer Leine drückt nur.

Aber was labere ich, sind eure Kinder, have Fun, und danke dass ihr dafür sorgt, dass wir nicht bald aussterben. :daumenhoch:

2
Geschrieben am
mischka (Profil)
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Naja, ich habe ja selbst keine Kinder, aber insgesamt 5 Geschwister und meine Mutter hat es ohne Leine geschafft. Sie hat uns beigebracht, dass es Autos weh tun. Genau wie Kamine weh tun.
Sie hat uns damals gesagt, wir sollen langsam zum Kamin hin laufen. Irgendwann auf dem Weg haben wir bemerkt, dass es warm wird und sind stehen geblieben. Also hat sie und erklärt, dass Feuer sehr heiß ist und weh tut. Vor jedem Spaziergang hat sie uns eingeschärft, dass Autos noch mehr weh tun. Wir haben schon am Tonfall unterschieden, ob bei einer Missachtung der Anweisung körperlicher Schaden droht, oder nicht. Insofern habe ich und alle meine 4 Geschwister uns immer dran gehalten und nichts ist passiert, obwohl meine Mama in vielen Fällen nicht in der Lage gewesen wäre, ein Weglaufen zu verhindern. Also ist es möglich.

Und keiner von uns hatte je einen Autounfall (gut ok, ich bin mit 2 mal aus dem fahrenden Auto ausgestiegen, nachdem ich begriffen hatte, wie der Anschnallknopf funktioniert, aber das hatte sie nicht für möglich gehalten und daher nicht explizit verboten und auch nicht vor dem Folgen gewarnt).

3
Geschrieben am
ZeroVentiquattroUno (Profil)
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Kinder anleinen + mit dem SUV bis zur Klassentür chauffieren + Abitur (und Studium) um jeden Preis = Genau das hier

2
Geschrieben am
(Geändert am 3. April 2019 um 11:23 Uhr)
mischka (Profil)
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Das lustige an der Sache ist, dass das teilweise schon erwartet wird, dass sie Kinder mit dem SUV ins Klassenzimmer gefahren werden.

Mein Bruder hat einen Sohn, der mit 3 Laufrad fahren gelernt hat und mir 4 hatte er sein eigenes Fahrrad. In der ersten Klasse ist er mir eben diesem Fahrrad zur Schule gefahren, zunächst in elterlicher Begleitung nach ein paar Wochen alleine. Der Weg ist ein Feldweg, der irgendwann in die Straße der Schule mündet, keine 2km. Die Klassenlehrerin hat das Jugendamt benachrichtigt. Weil das Kind verwahrlost und sich niemand um das Kind kümmert. Einziger Anhaltspunkt: Niemand fährt das Kind zur Schule.
Die blöde Kuh hat sich nicht mal die Mühe gemacht mit meinem Bruder zu reden sondern geht sofort zum Jugendamt. Das Lehrer Eltern Verhältnis war von Anfang an vergiftet.

4
Geschrieben am
KainAutor (Profil)
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Warum Hasen eine Leine brauchen?
Ganz klar: Damit sie nicht rumstreunern und den Rottweiler vom Nachbarn fressen. :huh:

Bei Fuß! Böser Klopfer! AUS!


Edit:
Hab mir gerade erst die Kommentare richtig durchgelesen. Es gibt wirklich Leinen für Kinder? :wus:
Ist ja der Hammer unerhört. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich sowas nie verwenden würde!
Aber mein Lendenspross rollt momentan auch nur durch die Wohnung, seit er den Dreh raus hat und anstatt immer nur einer halben nun auch ne ganze Umdrehung schaft.
(Gibts auch Unterleg-Keile für Kinder? :klarerfall: )

4
Geschrieben am
(Geändert am 3. April 2019 um 11:54 Uhr)
ZRUF (Profil)
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@mischka
Ja, heute ist man schon Rabenmutter bzw. Vater, wenn man sein Kind die 500m zur Schule laufen lässt.
Ganz ehrlich. Bei mir wäre die nächste Schule tatsächlich keine 500m entfernt. Da würde ich mein Kind nach ein paar Mal begleiten auch laufen lassen.
Bei deinem Bruder klingt das dummerweise nach Dorfschule, so dass man den Sohn wohl nicht ohne weiteres in eine andere Klasse bringen kann, oder? Ist aber natürlich auch schwierig, weil der kleine vermutlich auch schon Freunde gefunden hat in seiner Klasse.

@KainAutor
:hehehe:

1
Geschrieben am
Klopfer (Profil) (Website)
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@KainAutor: Warum dürfen andere Hot Dogs essen und ich nicht? :schluchz:

1
Geschrieben am
ZRUF (Profil)
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@KainAutor

(Gibts auch Unterleg-Keile für Kinder? :klarerfall: )


Davon weiß ich nichts. Aber es gibt so Wischmop-Strampler. Vielleicht wäre sowas etwas "sinnvolles" für deinen Nachwuchs.

2
Geschrieben am
Kitschautorin (Profil) (Website)
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mischka: wtf? Erstaunlich genug, dass die vom Jugendamt überhaupt mal aktiv werden...
ZRUF: ich glaube, ich war schon 1997 die Einzige, die vom ersten Tag an allein zur Schule gehen durfte...

1
Geschrieben am
ZRUF (Profil)
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In der 1. und 2. Klasse war die Schule zu weit weg (ca. 4km). Da ging nix mit laufen bei mir. War aber ein öffentlicher Bus - nichtmal Schulbus - der dorthin ging. Also die meiste Zeit alleine mit dem Bus gefahren.
Ab der dritten Klasse - neue Schule und nur noch 2km entfernt - dann mit dem Fahrrad und das in einer Großstadt.
Wahrscheinlich der Grund warum auch ich das etwas lockerer sehe bezüglich Kindern die selbstständig rumlaufen können.

2
Geschrieben am
Daje (Profil)
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Meine lieben ihr vergleicht hört Äpfel mit Birnen.

@kitschautorin: herzlichen Glückwunsch zur Schwangerschaft!

@enthusiastischeleinengegner:
Ich wäre etwas vorsichtiger mit diesen Urteilen von oben herab. Dass es Situationen gibt wo Leine überflüssig und unangebracht ist, ist nicht das Thema. Ja sicher kann man alles ohne Leine schaffen. Auch mit drölf Kindern.

Aber sorry: einem knapp 2 jährigen kannst du den ganzen Tag erzählen Auto macht aua, da kannst du dich nicht drauf verlassen. Einem Hund ist das wesentlich leichter und vor allem verlässlicher zu Anfang bei zu bringen. Darf ich Mal lachen über so ein Fachwissen. Sorry. Bei so einer Überheblichkeit von am besten leuten ohne Kinder...

Es ist doch schön dass es jeder so handhaben kann wie er mag, aber einigen würde es gut tun etwas differenzierter durchs Leben zu gehen.

2
Geschrieben am
Daje (Profil)
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Losreißen von der Leine? Naja, das ist ein Kind und kein Pitbull

0
Geschrieben am
Diiter (Profil)
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Da frage ich mich, wie unser aller Eltern und Großeltern nur ihr zweites Lebensjahr ohne Leine überlebt haben können :kratz:

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Geschrieben am
ZRUF (Profil)
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@Diiter
Da muss man so fair sein, und festhalten, dass zu deren Zeit der Verkehr bei weitem nicht so gefährlich war wie es heute der Fall ist.
Wenn ich mir auch anschaue, wieviele Leute beim Autofahren auf ihr Handy schauen - oder gar zocken während der Fahrt... da wird einem Angst und Bange.

Und es mag durchaus Situationen geben, in denen so eine Leine praktisch und hilfreich ist. Wenn es aber nur irgendeine Möglichkeit gibt darauf zu verzichten, dann würde ich das tun.

@Daje

Bezügl. losreißen: Wenn das Kind nicht die meiste Zeit an der Leine zerrt, dann hat man diese auf einmal auch nicht mehr so fest in der Hand. Ist ein ganz natürlicher Prozess. Und wenn das Kind so einen Moment nutzt um loszurennen, dann hilft die Leine auch nicht.

1
Geschrieben am
Kitschautorin (Profil) (Website)
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Daje: danke. Und nur für den Fall, ich denke jetzt nicht, dass du ein schlechtes Elter bist, nur weil du ne Leine einsetzt^^ ich würde es nur selbst nie machen.

1
Geschrieben am
ZeroVentiquattroUno (Profil)
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@ZRUF:
Dafür gab es damals aber wesentlich mehr andere Gefahren, bei den Großeltern die Nachkriegszeit mit Blindgängern und anderen Gefahren, bei meinen Eltern ungesicherte Baustellen etc. . Ich finde man sieht heute viel zu viele Gefahren wo keine sind, bzw bewertet diese über. Manchmal muss ein Kind sich eben wehtun, ich rede jetzt nicht davon sein Kind absichtlich vor's Auto zu schubsen o.ä. :nono: . Aber was schadet es sein Kind mit dem Bus zur Schule fahren zu lassen? Nicht hinter jeder Ecke hockt der "Onkel" mit dem Süßkram oder Katzenkindern. Vielleicht sollte man seinen Kindern einfach mal etwas zutrauen und sie nicht wie blöde Zellhaufen sehen: "Och lass das mal, das ist nix für dich, der Papa macht das schon!"

1
Geschrieben am
Elena (Profil)
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Also ich denke wir sind uns einig, dass eine Leine nicht nötig ist, wenn man sie in der Hand hält, oder? Weil dann kann man auch das Kind an die Hand nehmen.

Wie bei meiner o.g. Freundin, waren die Leinen ihrer älteren Kinder auch nicht an ihrer Hand, sondern am Zwillingskinderwagen festgemacht.

Es geht auch nicht darum eine Leine als Erziehungsmaßnahme einzusetzen und das Kind damit bei Fuß laufen zu lassen wie einen Hund, es geht darum das Kind zu schützen.
Vor dem Verkehr, der gerade in den letzten 30 Jahren immens zugenommen hat, davor auf einem vollen Bahnsteig nicht verloren zu gehen oder wegen einer Trödelei nicht schnell genug aus dem Bus zu kommen.

Ich darf wahrscheinlich nicht mal was dazu sagen, weil ich keine Kinder habe. Aber es fühlt sich für mich recht von oben herab an, wenn man von versagter Erziehung spricht, wenn eine Leine notwendig ist.

Und auch wenn man sein Kind noch so gut erzieht, es gibt eine Phase, in der die Beine schneller sind als Mutters Reaktion und es praktisch keinerlei Impulskontrolle gibt.

Was das Beispiel angeht: Wie sind nur unsre Großeltern + Eltern groß geworden? Sagen wir so, wenn eine Fehlhandlung eine Tracht Prügel einbringt, dann lernt man natürlich schneller als wenn man es einem Kind erklärt.

Aber ging es nicht ursprünglich um Leinen für Hasen?

2
Geschrieben am
Daje (Profil)
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Ach ja früher war weniger Verkehr und mehr Schwund was Kinder angeht 😅 bei den meisten geht es ja auch ohne gut, aber geht es Mal nicht gut steht man da mit hätte wäre könnte 🙆

Von der Hand kommen die schnell los @elena und Hand ist auch nicht immer so einfach wenn man die Hände voll hat oder rangiert. Leine ist nach meiner Erfahrung auch viel angenehmer für die Kinder, die dann auch die Hände frei haben, weniger angebrüllt werden und einen größeren Bewegungsfreiraum haben, womit die schneller lernen. ✌️

Der Hase. Ja stimmt. Die Nachbarn könnten sowas brauchen dann würde ich die blöden Karnickel nicht ständig in meinem Garten jagen müssen weil das Kind den Käfig immer auf macht 🙄

0
Geschrieben am
ZRUF (Profil)
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@Zero
Bei der gefühlten Gefahr gebe ich dir absolut Recht. Das ist heute viel schlimmer, als man sich das vor 20 oder 30 Jahren überhaupt hätte denken können.

Dafür werden dann andere Gefahren völlig ignoriert. Beispiel erst vor kurzem: Kind fährt mit seinem Rad auf dem Gehweg und fällt. Das Rad knallt gegen ein Auto, das Kind zum Glück nicht.
Was passiert? Eine Frau die scheinbar in einem Haus auf der gegenüberliegenden Straßenseite wohnt streckt die Hand hoch und läuft auf die Straße ohne auf den Verkehr zu achten - der Gegenverkehr konnte gar nicht sehen was passiert war. Das war ziemlich knapp kann ich nur sagen. Und wem hätte die geholfen, wenn sie selbst überfahren würde?

By the way. Das Kind hat gesagt, dass ihm nix fehlt, die Frau die das Auto gefahren ist, stand sichtlich unter Schock. Nachdem das Kind gefragt wurde, ob ihm was fehlt, war besagte Verkehraufhalterin schon wieder weg. Keiner hat sich um die Autofahrerin gekümmert. Das durften meine Frau und ich dann machen, nachdem ich unser Auto um die Ecke gefahren habe, damit's nicht im Weg umgeht... sprich die besagte Dame und eine andere waren bis dahin schon wieder weg. 2 Minuten nach dem Unfall.

2
Geschrieben am
(Geändert am 3. April 2019 um 15:48 Uhr)
ZeroVentiquattroUno (Profil)
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Das ist in der Tat ziemlich komplex. Schön dass ihr so gehandelt habt. Die meisten haben da wohl eine Art fokussierten Tunnelblick auf den schwächsten Verkehrsteilnehmer.

Zum ursprünglichen Thema: Pfahl in den Rasen rammen, angeleintes Karnickel dran und schon hat man 700€ für den Rasenmähroboter gespart.

3
Geschrieben am
mischka (Profil)
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Ich gehe auch schwer davon aus, dass viele Gefahren gehyped werden. Ich denke so ein Helikopter-Eltern-Gehabe fördert die Entwicklung der Kinder in keinster Weise.

Der Sohn eines Bekannten ist mies in Mathe und ich habe angeboten, ihm zu helfen. In der 7. Klasse ist er aber so unselbstständig, dass er es nicht hin bekommt, zwei Stationen mit dem Zug zu fahren, um zu mir zu kommen, damit ich ihm helfen kann.


Ich sehe das Helikopter-Gehabe (und m.E. ist eine Leine nichts anderes als das) so wie Impfgegnerschaft. Natürlich kann kein vernunftbegabtes Wesen behauptet, Impfen hätte nie negative Nebenwirkungen. Ebenso kann man nicht behaupten, die Leinenlosigkeit birgt keinerlei Risiko. Wenn ich aber auf Impfungen verzichte, tausche ich ein recht geringes Risiko gegen ein tausendfach größeres!

Kinder überfürsorglich zu behüten bringt das viel größere Risiko, dass die Kinder nie selbstständig werden und ihre Würde in den Dreck gezogen wird.

Genau wie ich ein kalkulierbares Risiko eingehe, wenn ich Entscheidungen im Leben treffe (z.B. wenn ich tauche), muss man auch kalkulierbare Risiken bei Kindern eingehen.

2
Geschrieben am
Elena (Profil)
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Naja, wenn du eine Entscheidung für dich triffst, dann ist das schon ein wenig was anderes als wenn ich ein vorhandenes Risiko für mein Kind mit so einer einfachen Methode eliminieren kann.
Das hat mMn auch ( noch! ) nichts mit Helikoptern zu tun. Vor allem...wieso helikoptert man bei ner Leine, aber nicht wenn man das Kind herkömmlich immer an der Hand hat? Den Unterschied sehe ich da nicht.

Die Kinder meiner Freundin sind für ihr Alter absolut angemessen selbstständig, teilweise weiter als andere Kinder, die ohne Leine aufwuchsen. Das allein ist nun echt kein Indikator.

Aber so unterschiedlich sind die Ansichten.
Ich finde, dass hier gerade ne Leine übermäßig nieder geredet wird :D

Wahrscheinlich ist es eher wie so oft stark von der Situation, dem Kind, der Kinderanzahl und der eigentlichen Erziehung abhängig.

2
Geschrieben am
simcity (Profil)
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An alle welche die Leine ablehnen, weil ihre Kinder hören. Toll, machen aber einige trotz bester Erziehung nicht. Mama oder Papa können auch mal kurz abgelenkt sein, was Junior zur Flucht nutzt.
Eine Kinderhand hält man nicht so fest, damit der Hand nichts passiert. Eine Leine kann man sich vielleicht so um die Hand wickeln, das diese sich nicht losreißen kann.
Wenn die Leine das Kind in der Luft halten kann, dann kann das vielleicht auch ein Spiel sein. (Man hebt das Kind an und es fliegt etwas rum)
Interessant wären auch Langzeitstudien.

1
Geschrieben am
KainAutor (Profil)
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So. Nachdem ich ja beim letzten Mal nur rumgeblödelt hab, kann ich mich ja jetzt auch mal ernsthaft äußern.

Erstmal will ich ganz allgemein das Argument "Wie haben unsere Eltern/Großeltern nur ohne [Platzhalter] überlebt?" demontieren. Sorry, das ist absolut invalide und zwar aus zwei Gründen 1.) Hätten sie es nicht, könnte man diese Frage nicht stellen. Das heißt im Umkehrschluss aber nicht, dass eine konkrete Gefahr zur damaligen Zeit nicht existenzt war. Die, die ihr zum Opfer gefallen sind, haben schlicht keine Nachkommen, die sich das fragen könnten. 2.) Würde man diesen Gedanken konsequent fortführen, könnten wir eigentlich auch wieder wie in der Steinzeit leben. Denn unsere Vorfahren damals haben ihre Kindheit ja offenbar auch überlebt.

Dann mal allgemein Kinder und Straßenverkehr: Ich bin der festen (!) Überzeugung, dass nahezu jedem gesunden Kind im Schulalter die Bewältigung des Schulwegs ohne elterliche Beteiligung zugemutet werden kann und sollte. Je nach Strecke zu Fuß, per Fahrad oder eben mit dem Bus. (Es mag begründete Ausnahmen geben: Extrem weiter Schulweg + keine Busverbindung. Aber das sind wirklich Einzelfälle.)
In diesem Punkt bin ich ziemlich stur, wiedermal aus zwei Gründen: 1.) Der ökologische Faktor. Den muss ich nicht erläutern. Wenn Eltern ihre Kinder trotzdem um jeden Preis zur Schule fahren wollen, dann sollten sie dafür bitte zumindest Fahrgemeinschaften gründen. 2.) Die Selbstständigkeit. Es tut den Kindern schlicht gut, den Schulweg selbständig ohne Eltern zu bewältigen. Klar kann das beängstigend sein, aber im Zweifel sollen sie sich halt in Gruppen zusammenschließen. Das stärkt auch die soziale Bande untereinander. Da fällt mir noch ein Bonusgrund ein: Wo sollen die Kinder denn bitte ihre Hausaufgaben abschreiben, wenn man sie alle einzeln in die Schule karrt? :huh:

Und zu guter Letzt: Die Leine. Was ich oben geschrieben habe gilt für Schulkinder. Deren Verkehrserziehung sollte erwartungsgemäß soweit fortgeschritten sein, dass sie nicht einfach unbedacht auf die Straße rennen. Bei einem Kleinkind ist das aber definitiv noch nicht der Fall und jeder der Kinder hat oder zumindest schonmal welche gehütet hat, dürfte zweierlei wissen: 1.) Wie flink die kleinen Biester sind, wenn man auch nur einen sekundenbruchteil nicht hinschaut. 2.) Wie schnell sich so eine kleine Patschehand aus dem eigenen Griff herauswinden kann.
Ich finde den Einsatz von Kinderleinen zumindest ungewöhnlich (einfach weil ich persönlich dergleichen noch nie beobachtet habe), will ihn aber nicht verurteilen. Ich kann mir selbst nicht vorstellen, so ein Ding zu benutzen. Ich konnte mir aber vor der Geburt meines Kindes auch nicht vorstellen, wegen (objektiv gesehen) Kleinigkeiten Werktagsabends zwei Stunden in der Notaufnahme zu hocken. Dennoch war genau dies gestern der Fall. (In dem Moment wars halt subjektiv keine Kleinigkeit.)

8
Geschrieben am
(Geändert am 4. April 2019 um 16:52 Uhr)
Ricksi (Profil)
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KainAutor, ich stimme dir in allen Punkten zu :)
Ich hoffe, deinem Stammhater geht es trotz Notaufnahme gut. :)
Laut meines Opas und meines Großonkels sind durchaus Kinder beim Spielen in den Trümmern (tödlich) verunglückt. :/ Meine Großeltern haben mich schon früh mit Geschichten aus ihrer Kindheit versorgt und im Berlin der 90er dachte ich als kleines Kind, die ganzen Baustellen seien Kriegstrümmer. Das hat mir ganz schön Respekt eingeflößt.
Das nur am Rande.
Ich frage mich, ob es einen Zusammenhang zwischen Klopfers-Web-Lesen und selbständig zur schule gehen gibt. :D
Meine Grundschule war nicht weit weg und ich bin schon in der ersten Klasse irgendwann alleine gegangen.
Ich galt bei meiner Klassenlehrerin aber nicht deshalb als verwahrlost, sondern weil meine Eltern mir kein üppiges Frühstück mitgegeben haben. -_-
Bei vier Stunden Schule. Und als ich nach Hause kam, hatte mein Vater das Essen schon fertig. (Meine Eltern haben die damals klassischen Rollen vertauscht)

2
Geschrieben am
hide (Profil)
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Ich war jetzt bei der Leine auch eher von Kleinkindern ausgegangen, bei Kindern im Grundschulalter sollte man tatsächlich erwarten können, dass das nicht nötig ist. Und ich war auch nicht davon ausgegangen, dass man die Leine an der Hand hält, ich dachte jetzt eher, man schnallt die sich um den Bauch oder so. :kratz:

Dass die Kinder heutzutage fast bis ins Klassenzimmer gefahren werden, finde ich auch ein Unding. Ich bin immer zu Fuß oder mit dem Fahrrad zur Schule, anfangs noch mit Mutter und nach einiger Zeit dann allein oder mit anderen Kindern. Allerdings hatte ich es zum einen nicht weit, glaube das war nur knapp 1 km, und komme zum anderen vom Dorf, da war nicht so viel los auf der Straße, da ging das sehr gut.
Mittlerweile wohne ich in einer großen Stadt, die (wie alle großen Städte in Deutschland) nicht besonders fahrradfreundlich ist. Schmale Gehwege, alle Straßenränder sind zugeparkt, da kann man mit dem Fahrrad gucken, wo man bleibt. An den Ecken sieht man nix (weil zugeparkt), alle fahren wie die Bekloppten... da habe selbst ich als erwachsener Mensch Angst, mich aufs Fahrrad zu setzen, und gehe lieber zu Fuß.
Nichtsdestotrotz würde ich natürlich meine hypothetischen Kinder lieber nicht mit dem Auto zur Schule fahren müssen. Wenn es irgednwie möglich ist, wäre es schön, wenn die Schule zu Fuß oder mit Bus und Bahn erreichbar wäre, gern zusammen mit anderen Kindern, denn ich denke auch, dass dies sehr wichtig für die Selbständigkeit der Kinder ist. Außerdem geht von den ganzen Autos vor der Schule ja auch eine Gefahr für die Kinder aus (die wahrscheinlich größer ist, als sie auf dem Schulweg zu Fuß gewesen wäre...)

Als ich zur Grundschule ging gab es allerdings auch noch diese Regelung, dass jedes Kind auf die Schule geht, die von zu Hause aus am nächsten ist. Die gibt es heute wohl nicht mehr, und gerade in größeren Städten scheint es da echt schwierig zu sein, sein Kind irgendwo unterzubringen. Da gibt es natürlich Schulen, die beliebter sind als andere, da wollen alle hin und da muss man sich um einen Platz bewerben und wenn man keinen bekommt, muss man weiter gucken. Und wenn man Pech hat, landet man in einer Schule am anderen Ende der Stadt, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln nur mit dreimal umsteigen zu erreichen ist. Und letztendlich entsteht dadurch die völlig irre Situation, dass jeder sein Kind quer durch die Stadt karrt, weil niemand die Schule haben will, die er vor der Tür hat, oder weil man die schon gern hätte, die aber schon voll ist mit Kindern vom anderen Stadtende :vogel:
Was ich aber gut finde: Einige Schulen haben sog. kiss-and-go-Zonen eingerichtet, bis dahin dürfen die Eltern fahren, ihren Nachwuchs da absetzen und die letzten 100 m oder so laufen die Kinder dann, um wenigstens den ganzen Verkehr nicht direkt vor dem Schulgebäude zu haben. Daran halten sich natürlich auch nicht alle Eltern... Aber die Idee finde ich grundsätzlich gut.

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Geschrieben am
(Geändert am 4. April 2019 um 7:41 Uhr)
ZeroVentiquattroUno (Profil)
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Apropos Bus fahren:

Von dem ÖPNV-Angebot heutzutage konnte ich damals (~20 Jahre her) nur träumen. Da wurden auf'm Dorf übers WE einfach, ohne Vorankündigung, zum Montag, die Busverbindungen umgestrickt. Da fuhr der Bus dann Montags einfach mal 10 min früher :daumenhoch:.
Irgendwann hatte man die Schnauze voll und ist mit seinen Kumpels per Fahrrad zur Schule gefahren :D .

Tante Edit wirft ein:
Die Eltern fordern lauthals 30er Zonen, Polizeikontrollen inkl der öffentlichen Vierteilung der erwischten Raser, sind aber dann diejenigen die mit 50 durch die besagten Zone brettern. Am Schuleingang wird so beschissen geparkt, dass die "Zufußgeher" behindert werden.
:schuettel: .

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Geschrieben am
(Geändert am 4. April 2019 um 8:18 Uhr)
ObsidJan (Profil)
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Meine eigenen (zukünftigen) Kids nehme ich auch nicht an die Leine, da finde ich das entwürdigend und ich weiß ja, dass die gut erzogen werden. :D Anderen Rotzblagen hingegen (und manchmal auch deren Eltern) wünsche ich manchmal mehr als nur ne Leine... (ich bin ein schlechter Mensch :ach: )
Das gibt öfters interessante Situationen, wenn ich gefragt werde, ob ich Kinder mag:
Frage an Radio Eriwan: Mögen Sie Kinder?
Antwort: Im Prinzip ja, allerdings nur wenn es meine eigenen sind. :hihi:

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Geschrieben am
(Geändert am 4. April 2019 um 9:16 Uhr)
KainAutor (Profil) (Website)
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@Ricksi
Danke, alles bestens. Ich hatte gestern abend versehentlich seine Nasentropfen überdosiert. In der Packungsbeilage stehen echte Horrorstories an Nebenwirkungen (einschließlich Atemstillstand) und dem Hinweis dass man bei Überdosierungen sofort zum Arzt soll. Aber die Packungsbeilagen sind halt aus Haftungsgründen übervorsorglich. Dementsprechend haben die im Krankenhaus eher geschmunzelt.

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Geschrieben am
Kitschautorin (Profil) (Website)
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Ich kann noch berichten, dass es in den Schulen, die ich beruflich bis jetzt so kenne, Zonen gibt, die die Eltern nicht betreten sollen. (Die Gänge, in denen die Unterrichtsräume liegen.) Und natürlich gibt es immer Eltern, die sich nicht dran halten. Dem letzten Klassenlehrer musste ich sogar mehrmals berichten, dass eine Mutter ihrer Tochter immer die Jacke ausgezogen und die Schuhe gebunden hat. Dabei war sie schon 8 und konnte das längst selbst.

KainAutor: So würde ich bei meinem Kind aber auch reagieren.^^

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Geschrieben am
ZeroVentiquattroUno (Profil)
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[... dass eine Mutter ihrer Tochter immer die Jacke ausgezogen und die Schuhe gebunden hat. ...]

Das Gegenteil von gut gemacht ist gut gemeint! :soistdas:

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Geschrieben am
hide (Profil)
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Dazu fällt mir wiederum etwas ein, was eine Kollegin letztens berichtete. Ihr älterer Sohn ist jetzt 5, und als er 4 war, wollte er uuunbedingt Fußballschuhe haben. Seine Eltern meinten dazu, das ist in Ordnung, die kann er bekommen, aber dann muss er auch lernen, die zu binden. Der Knirps war sofort mit Feuereifer dabei, weil er ja unbedingt diese Schuhe haben wollte, und nach ein paar Wochen kriegte er das auch ordentlich hin. Und weil er ja nun alleine eine Schleife binden konnte, wurden auch andere Schuhe mit Schnürsenkeln angeschafft. Damit war er aber in der Kita offensichtlich allein... Eines Tages wurde meine Kollegin dann von einer Erzieherin angekackt, wie sie ihren armen vierjährigen Sohn denn so überfordern könne, ihn zu zwingen, eine Schleife zu binden, das sei viel zu früh und viel zu schwierig für so ein kleines Kind!
Also mal abgesehen davon, dass dieses Kind es ja nun wirklich selbst unbedingt wollte - was geht denn bitte die Erzieherin das an, wann eine Mutter es für richtig hält, dass ihr Kind lernt, eine Schleife zu binden? :ehwas:
Ich finde diese Reaktion aber insgesamt auch höchst erstaunlich. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich mit 4 meine Schuhe binden konnte und dass ich damit auch nicht allein war in meinem Kindergarten :kratz: Vielleicht täusche ich mich auch. Ist das so ungewöhnlich in dem Alter? Wie war das damals bei euch bzw. jetzt bei euren Kindern?

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Geschrieben am
the_verTigO (Profil)
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Das ist tatsächlich eine der wenigen Erinnerungen aus meiner Kindheit, die ich noch deutlich vor mir sehe.
Meine erste Schleife ohne Hilfe habe ich auf einer Urlaubsreise nach Schweden - entweder auf dem Hin- oder auf dem Rückweg - während einer Rast an meiner Jogginghose im Alter von fünf Jahren gemacht.
Ich hatte das natürlich vorher schon an Schuhen mit meinen Eltern geübt und mal besser mal schlechter hinbekommen, aber da hat es zum ersten Mal und auch aus vollkommen eigenem Antrieb geklappt.
Ab da konnte ich es dann.

Ich habe allerdings absolut überhaupt keine Erinnerung mehr daran, ob andere Kinder in meiner Kindergartengruppe das deutlich früher oder eben nicht konnten.
Daran, dass es irgendwer für zu früh und zu überfordernd gehalten hätte, kann ich mich aber auch nicht erinnern.

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Geschrieben am
ZeroVentiquattroUno (Profil)
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Mein Bruder konnte mit 3 ohne Stützräder Fahrrad fahren.

Wir hatten schon schlimme Eltern :ach:

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Geschrieben am
the_verTigO (Profil)
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@ZeroVentiquattroUno
Das konnte ich erst mit 4!
Dein Bruder muss hochbegabt sein!

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Geschrieben am
IdefixWindhund (Profil)
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Alter Schwede, was man Kinder heutzutage nicht zutraut. Beziehungsweise was sich Erzieher/innen alles raus nehmen.

Anfangs haben mir meine Eltern immer Schuhe gekauft mit Klettverschlüsse. Irgendwann gab es die für meine Größe nicht mehr. Also haben sie mir 2x - 3x gezeigt wie man Schnürsenkel schnürt, und seit dem hatte ich nie wieder andere Schuhe.

Wie alt ich da nun war ... 4 - 5 Jahre.

Auch waren die Erzieher/innen früher irgendwie anders. Wenn mich vom Kindergarten niemand abgeholt hat, war den Erzieherinnen egal. Das ich selbst im Regen ohne Schirm Heim gelatscht bin, hat niemand interessiert.

Und bist du im Kindergarten mal hingefallen, oder hast dich an was geschnitten, pfff, wurde von den Erzieherinnen unter Wasser kurz sauber gemacht, Benjamin Blümchen Pflaster drauf, und du warst damit der Babo in the Hood, mit so einem coolen Pflaster.

Ich will nicht Wissen was heute abgeht, wenn sich ein Kind mal verletzt.

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Geschrieben am
Kitschautorin (Profil) (Website)
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Da ist das pädagogische Personal immer noch ziemlich relaxt, das kann ich dir sagen.

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Geschrieben am
ZeroVentiquattroUno (Profil)
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Wie schnell viele Leute ihre eigene Kindheit vergessen.

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Geschrieben am
Veria (Profil)
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Ich war im Kindergarten uuunglaublich stolz, dass ich schon Maschen konnte, und habe das jedem erzählt und vorgeführt, der nicht schnell genug weg war.
Allerdings konnten die anderen Kinder es auch, von daher war mein Stolz etwas übertrieben.

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Geschrieben am
Smash Tiger (Profil)
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Hab einige junge Mütter im Bekanntenkreis, die machen immer direkt ein Fass auf, wenn ihr Kind mal mit ner Schramme aus dem Kindergarten kommt. Da wird direkt ein Termin bei der Leiterin genommen und gemeckert was das Zeug hält.
Mir tun dann immer die Kinder Leid. Wie Idefix gesagt hat: denen reicht einmal pusten, Pflaster drauf und weiter spielen. Die meisten wollen gar nicht so extrem behütet und verhätschelt werden.

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Geschrieben am
mischka (Profil)
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Als Lehrer bin ich eigentlich auch recht entspannt, wenn einem Schüler etwas passiert.

Ich habe einen Schüler von Herzen ausgelacht, weil er sich weh tat, als er ausprobieren wollte, ob es weh tut, wenn man seinen Finger in einen Schraubstock einspannt.

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Geschrieben am
(Geändert am 5. April 2019 um 15:13 Uhr)
IdefixWindhund (Profil)
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Ich hätte jetzt eher damit gerechnet, dass die Eltern das Unternehmen verklagt. Oder zumindest einen weiten Shitstorm veranstaltet.

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Geschrieben am
Elena (Profil)
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Das Kind (11 Monate) meiner besten Freundin schafft es regelmäßig sich selbst Kratzer zu verpassen, einfach weil die Koordination noch nicht so ganz klappt. Sie ist auch schon des Öfteren angesprochen worden, was ihr armes Kind denn immer wieder für komische Kratzer im Gesicht - vorzugsweise an der Nase, den Ohren oder am Mund - hat. Sie kann es schon nicht mehr hören.
Und ne schlechte Mutter ist sie auch, weil sie kein Sagrotan in der Wickeltasche hat. *Ironie*

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Geschrieben am
Smash Tiger (Profil)
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Ja, genau. Immer direkt alles im Umkreis von 10 Metern um den Spross akribisch desinfizieren, damit der Körper bloß keine Resistenzen entwickeln kann. Ist ja viel besser, wenn die Kleinen später ständig krank sind. :soistdas:

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Geschrieben am
IdefixWindhund (Profil)
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Kein Sagrotan in der Wickeltasche? Sprühen die das nach dem sauber machen noch großzügig aufs Kind??? Igitt, da war Pipi, und Kacka dran, des muss man desinfizieren.

Warum stecken die Kinder nicht in diese große durchsichtigen Bälle? Da kann doch dann gar nichts passieren. Ab und zu ein Spritzerchen Sagrotan rein, und die Luft ist, und bleibt auch steril.

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Geschrieben am
Veria (Profil)
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Desinfektionsspray wurde mir geraten, um öffentliche Wickeltische vorher sauber zu machen. Finde ich zwar unnötig und mache ich auch nicht, aber so extrem ist der Gedanke auch wieder nicht.

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Geschrieben am
Kitschautorin (Profil) (Website)
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Ich werd meine Hebamme danach fragen

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Geschrieben am
Stone (Profil)
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Ja für Wickeltische in Kauf- oder Möbelhäusern etc. haben wir auch einen Desinfektionsspray dabei. Im Moment nimmt unser Sohn alles in den Mund, wenn du da alles desinfizieren würdest, hättest den ganzen Tag nix anderes zu tun. Außerdem soll er ruhig Abwehrkörper bilden. Nur seine benutzten Windeln nehme ich ihn vorher weg, weil ich es einfach eklig finde. :lol:

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Geschrieben am
IdefixWindhund (Profil)
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Jeder wie er gerne möchte. Solange man Kinder impfen lässt. Und nicht wie andere ... "ach da kann so viel passieren, bei 0,0001% der Geimpften!" :batsch:

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Geschrieben am
KainAutor (Profil) (Website)
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@Elena
Ist aber auch normal. Unser Windelpupser sieht auch ständig aus als hätte er mit nem Tiger geschmust. Obwohl ich ihm gefühlt alle drei Tage die Nägel stutze. Bei seiner Cousine wars übrigens nicht anders.

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Geschrieben am

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