Klopfers Link- und Lichtbild-Deponie


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#441 von mischka

Lotto-Gewinner Franco bekommt aber nun nicht den vollen Betrag ausgezahlt. Das Geld hätte er nur in Raten erhalten - über 29 Jahre hinweg. [...] Franco entschied sich, auf etwa ein Drittel des Geldes zu verzichten - und akzeptierte eine Einmalzahlung in Höhe von 477 Millionen Dollar.


Was für ein Vollidiot!!!


1) Er hatte mehr als 2 Millionen im Monat bekommen, warum reicht das nicht? Warum muss man dann auf derart pervers viel Geld verzichten?

2) WTF??? Der hat sich die Kohle quasi bei der lotto Gesellschaft mit über 3,6%Zinsen geliehen. 3,6%bei Null Ausfallrisiko. Wenn er die Kohle den unbedingt sofort haben will, dann hätte jede Bank ein besseres Angebot gemacht.

3) Bei der Blödheit gehe ich davon aus, dass er in 5 Jahren pleite ist.

@Stone: Was hälst du von dem Kredit?

Link: [https://www.tagesschau.de/ausland/lotto-usa-jackpot-101.html]
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mischka (Profil)
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@Klopfer: Kannst du bitte meinen quote reparieren?

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Geschrieben am
tu[ks]. (Profil)
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Auf seiner Pressekonferenz hat der Gewinner gesagt, er würde gern einfach so normal weiter leben wie möglich.

Weshalb er erst mal nicht mehr arbeiten geht.

0
Geschrieben am
Elena (Profil)
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Vielleicht hatte er Angst keine 29 Jahre mehr zu leben?

Was für Summen....meine Fresse....wie will man das Geld denn ausgeben? 477 Millionen...kannste dir n Land von kaufen und ihm Wohlstand bescheren.

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Geschrieben am
Klopfer (Profil)
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Ist repariert.

Man sollte bei der ganzen Sache auch noch bedenken, dass man in den USA Steuern auf Lottogewinne zahlen muss. Vielleicht hat er sich gedacht: "Wenn der Steuersatz in den nächsten Jahrzehnten steigt, zahl ich bei einer fortlaufenden Zahlung vielleicht mehr Steuern als jetzt bei dieser Einmalzahlung." Vielleicht dachte er auch an die Opportunitätskosten und Inflation; wenn er jetzt viel Geld investieren kann, lohnt sich das vll. mehr als "Kleckerbeträge" über 29 Jahre.
(Ich weiß auch nicht, wie das ist, wenn man da als Lottogewinner stirbt, bevor der volle Gewinn ausbezahlt wurde, ob das dann einfach mit der Zahlung an die Erben weitergeht. Eventuell dachte er sich auch "Lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach.")

1
Geschrieben am
(Geändert am 24. April 2019 um 14:42 Uhr)
tu[ks]. (Profil)
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wie will man das Geld denn ausgeben? 477 Millionen...


Neues iPhone und drei Aktien.

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Geschrieben am
Stone (Profil)
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@mischka
Das größere Problem mit einem Kredit in der Höhe wäre eher gewesen: Wer leiht es ihm? Über 700 Millionen an einen einzelnen Kunden zu verleihen, bei dem man keine Erfahrungswerte im Umgang mit so einer Summe hat. Klar, man kann sich absichern, indem man die Auszahlungen der Lottogesellschaft als Pfand nimmt.
Sagen wir es so: Ich könnte ihm den Kredit nicht gewähren, weil unsere Bank eine Bilanzsumme von 420 Mio. ausweist und wir selbst Geldmittel ausborgen müssten, um ihm das Geld zu leihen. Abgesehen davon, dass wir Einzelkunden mit einer deutlich niedrigeren Summe auf Grund von sonst zu viel Einfluss gedeckelt haben, wäre das eben das nächste Problem. Er hätte dann zu viel Einfluss auf unsere Bank, weil er ein so großer Kunde wäre. Selbst bei Großbanken - so könnte ich mir vorstellen - wäre er deswegen nicht unbedingt ein beliebter Kunde. Er könnte das eventuell auf mehrere Kredite splitten, dann kommt das Problem, welche Bank steht beim Pfand in welchem Rang. Wenn große Unternehmen solche Summen benötigen, weichen sie auf Anleihen aus. Er könnte also eine Anleihe ausgeben. Da ist dann ein Rating von Moodys beispielsweise für ihn sicher lustig. Zumindest stelle ich mir das so vor.

Wie Klopfer bereits erwähnt hat, müssen die Amis auch noch den Lottogewinn besteuern. Frag mich aber bitte nicht, wie hoch der Steuersatz dafür ist. Ich hätte auf jeden Fall die monatliche Auszahlung genommen. Kann aber auch verstehen, wenn er alles auf einmal haben will (er geht womöglich davon aus, dass er deine berechneten 3,6% schlagen kann, oder ist der Meinung: Vorher hatte ich 0 Millionen, ob ich jetzt mtl. 2 oder auf einmal 477 Mio. haben, ist auch schon wurscht).

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Geschrieben am
Klopfer (Profil)
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Was die Steuern angeht, wird's schwierig, weil bundesweite Steuern, bundesstaatliche Steuern und auch Steuern des Bezirks anfallen (können). Für die Bundes-Einkommensteuer fällt bei dieser Summe der höchste Steuersatz an, 39,6%. Bei solch hohen Gewinnen werden mindestens 25% automatisch sofort einbehalten, wenn man eine Sozialversicherungsnummer hat, 28%, wenn man keine hat, und 30%, wenn man Ausländer ist. Der Rest wird mit der nächsten Steuererklärung fällig.
Die bundesstaatlichen und lokalen Steuern können auch bis zu 15% ausmachen; einige Staaten haben aber keine eigenen Einkommensteuern oder erheben keine auf Lottogewinne.

Bei 2 % Inflation im Jahr haben 2 Millionen Dollar in 29 Jahren so viel Kaufkraft wie 1,126 Millionen Dollar heute. Da könnte man auch noch rechnen, inwieweit das eine Einmal-Auszahlung attraktiver machen könnte.

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Geschrieben am
(Geändert am 24. April 2019 um 16:09 Uhr)
Stone (Profil)
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Bitte woher weißt du so schnell so genau wie hoch Lottogewinne in den USA besteuert sind? Hast du das in der Zwischenzeit recherchiert?

Die Frage ist dabei ja auch die, bei 2 Mio mtl.: Wie veranlagt er die? 2 Mio mtl. musst nämlich auch mal verbrauchen...

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Geschrieben am
Klopfer (Profil) (Website)
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Japp, mein Google-Fu hat geholfen. XD

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Geschrieben am
Stone (Profil)
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Google-Fu :lol: Ich bin schwerstens beeindruckt von Eurem Stil, Klopfer-san!

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Geschrieben am
qwzt (Profil)
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Ich glaube, ich würde mir das auch auf einmal auszahlen lassen. 477 Millionen sind mehr als genug um sich (und seinen Kindern/Enkeln) ein schönes Leben zu machen und dann kann man es direkt investieren und entsprechend auch größere Projekte sofortfinanzieren. Bis zu 15/20 Jahre würde ich es wohl auch Ratenweise ausbezahlen lassen, aber in 30 Jahren kann viel passieren.

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Geschrieben am
Nova (Profil)
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Und was kannst du dir bei 2 Millionen im Monat nicht sofort finanzieren? Musste halt 1 Jahr sparen, bis du dir deine Ultra-Luxusyacht leisten kannst - aber ich denke, bei den gesicherten Einnahmen, gibt dir die Rederei auch einen Kredit...

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Geschrieben am
Klopfer (Profil) (Website)
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Ich habe mich eben mal informiert: Es gibt keine monatliche Auszahlung von zwei Millionen, sondern eine jährliche Auszahlung (insgesamt 30), die jedes Jahr 5 % steigt (als Inflationsausgleich), bis als Summe der gewonnene Jackpot erreicht ist.

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Geschrieben am
KainAutor (Profil)
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USA, hm? 🤔
Da würde es mich nicht wundern wenn er die Lotteriegesellschaft jetzt dafür verklagen kann, dass sie so ne dusselige Option zur Auswahl stellen. Als Entschädigung bekommt er dann ungefähr den zehnfachen Betrag zugesprochen bekommt. :herdamit:

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Geschrieben am
(Geändert am 24. April 2019 um 22:54 Uhr)
mischka (Profil)
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Gut, aber im ersten Jahr bekäme er dann 11.559.502,14€. Wenn er es auf das erste Jahr aufteilt, ist das fast ne Millionen pro Monat. Ab. dem zweiten Jahr ist es dann mehr, als ne Millionen pro Monat.
Davon kann man leben, da muss man nun echt nicht so gierig sein, und sofort alles haben wollen, obwohl man damit ein Drittel abgibt.

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Geschrieben am
(Geändert am 24. April 2019 um 23:06 Uhr)
Klopfer (Profil)
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Aber warum soll man nicht gierig sein? Ich meine, anderen schadet's nicht, und wenn er das Geld klug anlegt, kommt er nach 30 Jahren womöglich locker auf einen Betrag, der höher als der ursprüngliche Jackpot liegt. Du hast ja selbst 3,6 Prozent oben als äquivalente Zinsen für den Verzicht angegeben, aber mit einer marktbreiten Anlage in Wertpapiere kann man langfristig gesehen durchschnittlich schon 7%-8% Wertzuwachs im Jahr kriegen.

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Geschrieben am
(Geändert am 24. April 2019 um 23:13 Uhr)
simcity (Profil)
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Ich hab gelesen, er hat wegen der großen Summe Angst bekommen, da er nicht anonym bleiben konnte (das wird jetzt diskutiert). Vielleicht wollte er das Geld sofort haben, damit er etwas sicherer leben kann. Wenn er das Geld sofort nimmt kann er nur einmal ausgeraubt werden. Nimmt er die Ratenvariante muss er diese Angst 29 Jahre ertragen.
Andere Lottogeschichte, ein paar Jahre alt.
Ein Ehepaar aus England gewinnt über 100 Millionen im Lotto. Sie geben auch ihren Kindern ein paar Millionen ab. Der Sohn schmeißt das Geld aus dem Fenster und die Eltern entschliee sich daher ihm kein Gels mehr zu geben. Der Sohn verklagt daher seine Eltern.

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Geschrieben am
hide (Profil)
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Was wäre denn für den unwahrscheinlichen, aber theoretisch doch denkbaren Fall, dass die Lottogesellschaft im Laufe der 29 Jahre irgendwann insolvent ist? Gibt es da Sicherheiten? Kann sowas überhaupt passieren? Ich habe mich damit noch nie näher befasst und habe daher keine Ahnung, ob es da bei Lottogesellschaften irgendwelche rechtlichen Besonderheiten gibt...
Nach kurzer Recherche stelle ich fest: Westlotto ist an sich ja erstmal ne OHG. Die kann also grundsätzlich pleite gehen, wie jede andere Firma auch. Die haben allerdings die NRW.Bank als persönlich haftenden Gesellschafter, deren Träger wiederum das Land NRW ist. Also wenn letzten Endes das Land NRW für meinen Lottogewinn haftet, würde ich da jetzt schon drauf vertrauen, dass ich mein Geld auch bekomme.
In den USA, die regelmäßig knapp am Bankrott vorbeischliddern, hätte ich da allerdings weit weniger Vertrauen in die Zahlungsfähigkeit der öffentlichen Hand (falls die Haftung der Lottogesellschaft da ähnlich organisiert ist). Da würde ich auch lieber jetzt nehmen, was ich kriegen kann...

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Geschrieben am
the_verTigO (Profil)
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@simcity
Weißt du, ob er mit der Klage durchgekommen ist?

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Geschrieben am
mischka (Profil)
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@stone: Ich habe gerade gelesen, dass die deutsche Bank Trump über eine Milliarde Dollar bei ca 1% Zinsen geliehen hat. Man muss also nur die richtige Bank finden, dann klappt das.

Für mich ist es auch einleuchtend, dass ich einen Kredit lieber bei denen mache, für die Kredite Tagesgeschäft ist, als bei einer lotto Gesellschaft.

@hide: Sollte NRW pleite gehen, springt der Bund ein. Das erinnert mich an den Witz:
Kunde: Sind meine 1.000€ auf dem Tagesgelskonto auch wirklich sicher?
Bankberater: Ja natürlich, wir haben Rücklagen in Milliardenhöhe, keine Angst.
Kunde: Und wenn die aufgebraucht sind.
Bankberater: Dann würde das Bundesland einspringen, weil kleine Spareinlagen über das Land absichert sind.
Kunde: Und wenn das Land pleite geht?
Bankberater: Dann müsste der Bund einspringen und sie hätten ihre Geld.
Kunde: Und wenn der pleite geht?
Bankberater: Dann müsste die Regierung zurück treten und der Abgang von Merkel sollte ihnen doch wohl locker 1.000€ wert sein, oder?

Wie die Absicherung in den USA ist, weiß ich allerdings nicht, jedoch haben sie USA bei jedem Shutdown stets nach außen alle Rechnungen gezahlt, aber halt keine neuen Kosten verursacht (daher unbezahlter Zwangsurlaub), sonst wäre ihr Rating im Arsch.

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Geschrieben am
Stone (Profil)
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@Klopfer
30 Mio. jährlich mit einer 5% Indexklausel klingt aber auch spannend.

@mischka
Dass die Deutsche Bank für vielerlei Perversitäten bereit ist, ist doch wohl hinlänglich bekannt. :D

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Geschrieben am
IdefixWindhund (Profil)
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Stimmt ja, in den USA werden Lottogewinner veröffentlicht. Jeder Depp weiß nachher wie du heißt, und gegebenenfalls sogar wie du aussiehst.

Da würde ich mir auch sorgen machen.

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Geschrieben am
simcity (Profil)
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An the Vertigo
Ich weiß nicht ob es eine Klage gab. In einer Zeile auf irgendeiner Seite habe ich was davon gelesen, das sie die Lottogewinner anonym machen wollen. Wessen Idee das war weiß ich nicht. Aber da dort stand er würde sich deshalb Sorgen machen habe ich meine Theorie erstellt

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Geschrieben am
ZeroVentiquattroUno (Profil)
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Ich vermute mal dass das veröffentlichen des Lottogewinner wohl Teil der AGB ist. Geschäftstüchtige hätten bestimmt schon längst eine "Strohmann GmbH" gegründet

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Geschrieben am
Klopfer (Profil) (Website)
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@ZeroVentiquattroUno: In einigen US-Bundesstaaten ist es wohl möglich (und wird von Beratern dann auch empfohlen), eine eigene Gesellschaft zu gründen und die dann als Gewinner vorzuschicken, um anonym bleiben zu können.
In anderen Bundesstaaten dürfen wiederum nur natürliche Personen an Lotterien teilnehmen, keine juristischen, insofern könnte man dort so keinen Gewinn beanspruchen.

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Geschrieben am
IdefixWindhund (Profil)
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Also bleibt Geld nehmen, und abhauen.

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Geschrieben am
simcity (Profil)
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Ich glaube die Gesellschaft muss vorher gegründet werden

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Geschrieben am

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