Klopfers Link- und Lichtbild-Deponie


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KainAutor (Profil)
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Mag auch daran liegen, dass ich es so ähnlich sehe wie Klopfer.

Mindestens ein Y-Chromosom heißt, du bist männlich.

Ich habe noch von keinem "Mann gebärt Kind"-Fall gelesen, in dem es sich bei dem fraglichen Mann nicht biologisch um eine Frau handelte. Nicht falsch verstehen: Ich habe kein Problem damit, wenn ein Transgender ein Kind bekommt. Aber zumindest in der medialen Resonanz sollte man doch bitte bei den biologischen Fakten bleiben und keine medizinische Sensation ausrufen, wo keine ist.

Aber auch den Kindern gegenüber finde ich es irgendwie verlogen. Ich meine: Die sind ja nicht dumm. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Kinder die Story nicht hinterfragen. "Warum hat der Papa eine Babyhöhle?" "Warum haben andere Papas keine?" "Wie kommt das Kind bei Papa raus, wenn er dafür keine Öffnung hat?"
Spätestens dann muss man doch erklären, dass der Papa als Frau geboren wurde. Alles andere wäre doch einfach nur Fehlinformation.

Oder wie seht ihr das?

4
Geschrieben am
(Geändert am 19. Juni 2019 um 17:42 Uhr)
Aglaija (Profil)
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Ich finde schon allein das Wort "Babyhöhle" extrem widerlich...

3
Geschrieben am
bANDIT2k1 (Profil)
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Exakt genau so.
Wenn ich das richtig verstehe ist Tobias einfach ne Frau die sich als Mann "verkleidet", ohne Piephahn, ansonsten wäre Lotta eine "Arschgeburt".

Ich verstehe es nicht, also ich kann es nicht nachvollziehen: Ich wäre gerne ein Mann, möchte aber doch ganz gerne ein Kind gebären.

Entweder oder.

Vielleicht bin ich da einfach zu verbohrt / konservativ

3
Geschrieben am
(Geändert am 19. Juni 2019 um 13:04 Uhr)
KainAutor (Profil)
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Bei operierten Transgendern geht da wohl nur noch ein Kaiserschnitt. (Oder: Wenn jemand weit genug vorausplant, lässt er sich vielleicht nen Piephahn mit Schraubverschluss einbauen. :klarerfall: )

Als meine Frau schwanger war habe ich tatsächlich mal geträumt, dass ich der Schwangere von uns beiden wäre. Als dann gegen Ende der Traum-Schwangerschaft der nötige Kaiserschnitt geplant wurde, wurde mir bewusst wie beschissen die Idee war. :awesome:

1
Geschrieben am
(Geändert am 19. Juni 2019 um 13:10 Uhr)
Rakshiir (Profil)
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Hm, ich glaube nicht dass du da zu verbohrt bist.
Für mich gibt es auch nur 2 Geschlechter.
Entweder bist du ein Mann, oder eine Frau. Das ist biologisch bedingt.
Fühlst du dich wie was anderes? Kannst du, gerne, das ändert aber nicht was du biologisch bist. Bis du es tatsächlich änderst (was ja mittlerweile möglich ist)

Es gibt natürlich kleine Prozente, die Zwitter sind.

Ich finde diese ganze "Ich fühl mich aber als" ziemlich fraglich. Auf mich machts oft den Eindruck das is für Aufmerksamkeit, und sonst für nix. Und so ein "ich fühle mich, will aber n Kind bekommen" äh ja... so funktioniert das nicht.

2
Geschrieben am
Aglaija (Profil)
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ich denke schon, dass es einen Anteil gibt, die sich nicht richtig fühlen und das dann auch operativ ändern. Ich glaube aber auch, dass diese sich massiv damit auseinander gesetzt haben (btw sind auch die Hürden samt psychologischer Begutachtung gar nicht so gering). Diese Eingriffe sind massiv und mit extremen Schmerzen verbunden.

Ich habe mehrere Transgender im Bekanntenkreis, allerdings stehen diese, dem Thema als Transgender Mann Kinder bekommen eher kritisch gegenüber, da ihrer Meinung nach eben keine Entscheidung für ein Geschlecht statt gefunden habe.

Ausserhalb des "biologischen" gibt es ja glücklicherweise diverse bunte Entfaltungen, die machen eine Gesellschaft einfach bunter und fröhlicher - besonders Drag Queens, da kenne ich ein paar Ladys, die sind der Hammer :D

2
Geschrieben am
KainAutor (Profil)
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@Rakshiir
Ich würde soweit gehen, zu sagen dass man das Biologische eben nicht ändern kann. Zumindest nicht, ohne die Definition von Mann und Frau derart aufzuweichen, dass sie aus wissenschaftlicher und medizinischer Sicht nicht mehr zu gebrauchen wäre.

Ich müsste dazu die Geschlechter auf ihre primären und sekundären Geschlechtsmerkmale sowie ihren Hormonhaushalt reduzieren. Selbst dann müsste man ignorieren, dass die entsprechenden operativen und medikamentösen Behandlungen zwar Fortgeschritten aber mit dem jeweils natürlichen Zustand nicht wirklich vergleichbar sind. Du kannst dir den Schniepel abnehmen und da unten stattdessen etwas formen lassen, dass sehr starke Ähnlichkeit mit einer Vagina hat. Das reicht sicher aus um sich umgewandelt zu fühlen und die andere Geschlechteridentität für sich anzunehmen. Aus wissenschaftlicher Sicht würde ich dass aber nicht als vollwertige Umwandlung gelten lassen. Das zeigt sich auch darin, dass es nicht umkehrbar ist. Wenn du es dir in fünf Jahren anders überlebst kannst du dir vielleicht wieder eine Penis-Attrappe annähen lassen, das ist aber kein Vergleich zu dem Ding, das du dir hast wegschnippeln lassen. Vielleicht bekommen die Ärzte das optisch schon ganz gut hin, aber funktional steckt da weder viel Gefühl drin, noch kannst du damit eine Erektion bekommen. Es gibt glaube ich künstliche Schwellkörper, mit denen man so ein Ding quasi auf Knopfdruck aufpumpen kann. (Wer es besser weiß, darf mich gern korrigieren.) Aber das wars auch schon. Wie gesagt: Kein Vergleich.

Von den inneren Unterschieden zwischen den Geschlechtern, ganz zu schweigen. Die lassen sich weder nachbauen, noch steht das medizinische Risiko ihrer Entfernung (sofern überhaupt möglich) in einem adäquaten Verhältnis zum psychologischen Nutzen des Eingriffs. Deswegen haben Transmänner eben noch ihre Babyhöhle. (@Aglaija gern geschehen. :kicher: )

Nein, aus biologischer Sicht gibt es beim Menschen weder mehr als zwei Geschlechter, noch eine Umwandelbarkeit des vorhandenen Geschlechts. Wenn sich jemand mit so einer (verdammt gut überlegten!) Operation wohl fühlt, und gesellschaftlich in der neuen Geschlechterrolle behandelt werden will: Meinetwegen.
Aber medizinisch sollte man das schon noch ganz nüchtern rational trennen. Da haben wir eben keine Frau, die mal ein Mann war, sondern einen Mann der sich seinen Genitalien hat abschneiden und die Wunde zu einer Art Vagina hat formen lassen. Dazu trägt er Silikonimplantate in der Brust und nimmt weibliche Hormone ein, die ihm wahrscheinlich Hodenkrebs bescheren würden, wenn er noch einen Hoden hätte. Aber eben immer noch einen Mann.

2
Geschrieben am
(Geändert am 19. Juni 2019 um 14:31 Uhr)
Aglaija (Profil)
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@Kain: ich verfolge schon seit einigen Jahren die Stories von Menschen, bei denen sich das Ganze bereits im Kindesalter gezeigt hat und bereits vorpubertär begonnen wurde, die Geschlechtsangleichung durchzuführen. Natürlich wird es nie 100% biologisch sein, aber es kommt dem schon ziemlich nahe.

in Hinsicht auf die Biologie gilt das Zwei Geschlechter Modell mittlerweile als überholt, letztendlich gibt es 4 Merkmale (äußere Geschlechtsmerkmale, Hormone, Keimdrüsen und Chromosomen), die mehr Varianten zulassen und eben nicht eindeutig biologisch ausschliesslich Mann - Frau sagen...

0
Geschrieben am
KainAutor (Profil)
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Hmm. Ich hätte es darauf runtergebrochen, dass eine biologische Frau mit der Apparatur ausgestattet ist, Kinder zu gebären und ein Mann mit der Apparatur, ihr die Kinder einzuimpfen. Dysfunktionalität dieser Mechanismen (egal ob genetisch, krankhaft oder unfallbedingt) ändern daran nichts. (Und im allergrößten Zweifel würde ich dann eben doch auch das (Nicht-)Vorhandensein eines Y-Chromosoms zu Rate ziehen.)

Vielleicht bin ich da auch zu engstirning - oder zumindest nicht gut genug informiert. In meiner Wahrnehmung ist eine Geschlechtsumwandlung eine einvernehmlich durchgeführte und gesellschaftlich tolerierte Verstümmelung.

Edit: Ich meine, bei der zweigeschlechtlichen Mann/Frau-Definition geht es ja auch um ganz pragmatische, medizinische Fragen. Muss ein Transmann noch zum Frauenarzt? Solange er noch eine Gebärmutter hat, die (gerade angesichts der zugeführten Hormone) erkranken kann doch sicher, oder?
Darf/Muss eine Transfrau zum Frauenarzt, obwohl es bei ihr ja eigentlich nix zu tun gibt und seine Zeit bei anderen Patientinnen besser investiert ist?

1
Geschrieben am
(Geändert am 19. Juni 2019 um 15:13 Uhr)
Aglaija (Profil)
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Verstümmelung?! Das finde ich sehr heftig, unter dieser Begrifflichkeit stelle ich mir doch etwas anderes vor und finde es auch ziemlich abwertend gegenüber dem betroffenen Personenkreis...

0
Geschrieben am
tu[ks]. (Profil)
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Früher gab's dafür einen ICD-10-Code, heute gibt's dafür Applaus von Menschen, die beruflich was mit Medien machen und sich geschlechtlich als Eule fühlen.

3
Geschrieben am
KainAutor (Profil)
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@Aglaija
Naja, wie will man die Entfernung eines gesunden, funktionalen Körperteils ohne medizinische Notwendigkeit anders nennen? Wenn jemand sich die Finger abschneiden lässt, weil er Finger widerlich findet, mag das sein gutes Recht sein. Nachvollziehen könnte ich es dennoch nicht und es wäre in meinen Augen ebenso eine Verstümmelung. Diese Meinung kann ich haben ohne denjenigen damit abwerten zu müssen. Ich muss es ihm ja nicht an den Kopf werfen oder ihn anders behandeln. Wenn er ohne Finger glücklicher ist, wer bin ich denn, ihm das abstreitig zu machen?

Dennoch muss es mir nicht gefallen. Umso weniger, je näher mir die Person steht. Wenn mein Sohn als Erwachsener homosexuell sein oder als Drag Queen herumlaufen sollte, hätte ich absolut kein Problem damit. Aber wenn er mir erzählen würde, er wöllte sich den Schwanz abschneiden lassen, um eine Frau zu werden ... da läuft es mir kalt den Rücken runter, sorry.

Was mich da besonders stört ist die Irreversibilität dieses Eingriffs. Wenn wir die medizinische Möglichkeit hätten, sagen wir mal, einen Mann biologisch vollständig zur Frau umzuwandeln (inkl. funktionierendem Gebärapparat) und Umgekehrt (also ebenfalls inkl. funktionierenden Keimdrüsen und erektionsfähigem Penis) sähe ich das anders. Dann ließe sich die Änderung ja auch wieder Rückgängig machen (falls man es sich in 10 Jahren vielleicht doch noch anders überlegt) und es wäre somit auch kein Schaden entstanden.

2
Geschrieben am
(Geändert am 19. Juni 2019 um 17:53 Uhr)
Mandarine (Profil)
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Der korrekte Begriff wäre dann allerdings Amputation, und nicht Verstümmelung.

Übrigens braucht es praktisch keine Möglichkeit zum "Zurück" zu geben, an eine geschlechtsangleichende Operation sind ziemlich strenge Vorbedingungen gebunden, weil das die Ultima Ratio der Behandlung einer Krankheit ist - ob sich da nach den jüngsten Änderungen der WHO in Zukunft etwas dran ändern wird ist fraglich, immerhin sind die hiesigen Kriterien in der Vergangenheit ja auch auf medizinischer Basis, und nicht nur irgendwelchen Vorgaben der WHO aufgebaut worden.
Fakt ist jedenfalls, dass sich wohl kaum jemand aus Jux und Dollerei in diese Behandlung drückt, zumal ja bereits vorher durch die Hormontherapie psychisch ziemlich viel Achterbahn ist.

Die Frage, die ich mir in Bezug auf den Link stelle ist, warum man Aufklärung bei verdammten Zweijährigen betreibt. Als Zweijähriger hatte ich andere Themen, diejenigen meiner Geschwister, die jünger als ich waren, und die ich also im Alter von zwei Jahren kannte hatte andere Themen, und meine recht zahlreichen Nichten und Neffen hatten/haben andere Themen.
Ich behaupte mal ganz frech, dass die meisten Zweijährigen mit dem Thema nichts anzufangen wissen.

Und im Gegensatz zum Artikel sollte man dazusagen, dass Transsexualität eben keine Normalität ist - ein Bruchteil eines Prozents der Gesamtbevölkerung macht keine Normalität aus, Suizidraten die vor, nach, und während der Behandlung weit über dem gesellschaftlichen Durchschnitt liegen machen keine Normalität aus, und die überdurchschnittlich häufige Diagnostizierung von statistisch signifikant auftretenden Parallelkrankheiten macht auch keine Normalität aus.
Natürlich haben auch Transsexuelle das Recht auf Anerkennung und auf die Wahrung ihrer Menschenwürde, aber das macht ihre medizinische Situation noch lange nicht normal - das ist ebenso wenig aus sich heraus diskriminierend, wie die Unfähigkeit eines Querschnittsgelähmten ein Meisterpianist zu werden Diskriminierung ist.

2
Geschrieben am
(Geändert am 19. Juni 2019 um 18:59 Uhr)
Asgar (Profil)
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Ich muss auch sagen, dass ich hier Klopfers Ansicht voll unterstütze.

Ich finde die Vorstellung amüsant, dass Eltern, die solche Gedanken wie im Buch komplett unterstützen, ihrem kleinen Sohn das zu lesen geben, der die Idee einer Babyhöhle total super findet und selbst auch haben will und ihm dann verklickern müssen, dass er so eine Babyhöhle leider nicht kriegen kann.
Trotz Gleichberechtigung :hehehe:

1
Geschrieben am
Gast (Profil)
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Vor vielen vielen Jahren hat da eien britische Komikertruppe mal was passendes zum Thema gemacht:

Stan/Loretta: "Ich möchte eine Frau sein. Ich möchte, daß ihr... daß ihr mich von jetzt an Loretta nennt."
Rech: "Was?"
Stan/Loretta: "Das ist mein Recht als Mann."
Judith: "Ja, aber warum möchtest du Loretta sein, Stan?"
Loretta: "Weil ich Babys haben möchte."
Rech: "Was möchtest du haben? Babys???"
Loretta: "Jeder Mann hat das Recht, Babys zu haben, wenn er sie haben will."
Rech: "Aber, aber du kannst keine Babys haben."
Loretta: "Unterdrücke mich bitte nicht."
Rech: "Ich unterdrücke dich überhaupt nicht, Stan. Aber du hast keine Mumu. Eine Gebärmutter hast du auch nicht. Wie soll denn das funktionieren? Willst du's in 'ner Zigarrenkiste aufheben?"

Ich finde die Genderforschung hat da Recht, wo es darum geht Geschlechterrollen aufzuzeigen und aufzubrechen, wo sie uns einschränken. In diesem Sinne denke ich auch, gibt es eine gesellschaftliche Prägung, die dazu führen kann, dass für Mädchen eine andere Rolle vorgesehen ist als für Jungs und dass es immer wieder Vertreter beider Geschlechter gibt, die mit diesen Rollen unzufrieden sind (ich mochte als Junge kein Fußball, da konnte man in den 80ern schnell ins Abseits geraten, haha, oder wegen anderer Hobbys als "voll das Mädchen" beschimpft werden). Am Abbau solcher Rollenbilder sollte man arbeiten und jedem freistellen was er tun will und ihn glücklich macht. Gleichzeitig verstehe ich nicht woher das "soziale" Geschlecht kommen soll und was es uns bringt. Inwieweit geht das über Bilder von Geschlechtern hinaus? Würden wir die festen Rollenbilder aus den Köpfen kriegen, sehe ich keinen weiteren Handlungsbedarf.
Die Sexualität einer jeden Person ist im wesentlichen ihr Privatvergnügen und was zwei Erwachsene Menschen im Vollbesitz ihre geisten Kräfte und ohne Zwang und Nötigung miteinander anstellen (selbst wenn dabei Geld fließt) geht außer den beiden eigentlich keinen was an. Solange niemand zu ernsthaftem Schaden kommt, aber das regeln dann Gesetze über Körperverletzungen, ebenso wie Gesetze über Nötigung, Missbrauch und Vergewaltigung alle Unfreiwilligkeiten regeln.

Es gibt einen verschwindend geringne Prozentsatz Zwitter, und einige Menschen die sich im falschen Körper fühlen und das bestmöglich angleichen lassen wollen. Kann ich wenig zu sagen, ich hatte noch nie das Gefühl im falschen Körper zu stecken. Ich hatte öfter das Gefühl nicht dem "Idealbild" eines Mannes zu entsprechen, stört mich aber auch weniger, mit den Jahren wird man ja auch selbstbewusster. Jedenfalls sehe ich nicht wie Transgender für ein soziales Geschlecht stehen können, im Gegenteil, die wollen sich doch dem (anderen) biologischen Geschlecht möglichst weit angleichen. Wären die mit einem sozialen Geschlecht zufrieden, bräucht es ja keine OPs und Hormonbehandlungen usw.

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Geschrieben am
Klopfer (Profil)
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Es gibt keine schlüssige Definition für Gender (selbst Genderforscher können das nicht ohne Widersprüche oder starke Unschärfen), und für Leute ohne eine Dysphorie (also tatsächlich das Gefühl, im falschen Körper zu stecken) ist es (auch deswegen) ein unsinniger Begriff.
Gibt es gewisse Erwartungen, die mit jedem Geschlecht verbunden sind? Natürlich, und die sind zum Teil rein soziologisch, zum Teil basieren sie aber auch auf biologischen Merkmalen, zum Teil sind sie ein Resultat aus einer evolutionären Entwicklung, in der sich biologische und gesellschaftliche Auswahl gegenseitig beeinflusst haben. Ich schätze, es gibt niemanden, der wirklich zu 100 % die Klischees, die zu seinem Geschlecht gehören, erfüllt, und natürlich sollte es auch Toleranz oder Akzeptanz dafür geben, wenn jemand in außerordentlichem Maße die Klischees nicht erfüllt. Wenn ein Junge nicht auf Fußball steht, dann ist er halt trotzdem nicht weniger ein Junge. (Deswegen finde ich es kontraproduktiv, wenn irgendwelche durchgeknallten Genderforscher ankommen und dann vorschlagen, das wäre doch Ausdruck einer weiteren Genderidentifikation. So ein Unsinn, aber so kommt man halt auf zig Gender.) In vielen Fällen hängt das eben auch von den pränatalen Hormonen ab, so wie auch die sexuelle Ausrichtung.

Intersex kommt sehr sehr selten, vor, wohl gerade mal 0,02 Prozent der Bevölkerung, also ist die inzwischen immer häufigere Behauptung, es gäbe ja auch kein biologisches Geschlecht oder es gäbe mehr als zwei biologische Geschlechter, total absurd.

Und dann haben wir die Leute mit einer Dysphorie, die also wirklich das Gefühl haben, im falschen Körper zu stecken. Aber das Interessante (was auch sehr selten überhaupt erwähnt wird) ist, dass es da unterschiedliche Ausprägungen gibt und da der Weg über Hormone oder Operationen gar nicht zwingend der beste ist.
Die erste Art tritt schon in der Kindheit auf, oft verbunden mit Homosexualität (die sich erst später äußert, aber schon angelegt ist). So etwas zeigt sich also schon sehr früh (wobei bei Weitem nicht jedes Kind, das geschlechtsuntypisches Verhalten zeigt, so eine Dysphorie hat). Erstaunlicherweise ändert sich bei den meisten dieser Kinder das Gefühl im Laufe der Pubertät, etwa bei 60%-90% (die Homosexualität bleibt dann aber), die werden also "cis". Da wäre es also angeraten zu warten.

Die zweite Art kommt nur bei Jungs vor und fängt langsam an, sich ab der Pubertät zu entwickeln. Der Kern ist dabei, dass der Junge oder Mann sexuell von der Vorstellung erregt wird, eine Frau zu sein. (Viele Männer haben diese Fantasie, ohne tatsächlich eine Dysphorie zu haben und eine Geschlechtsumwandlung anzustreben, aber einige eben schon.) Das ist also vollkommen anders als bei den eben erwähnten Kindern, bei denen sich eine Dysphorie schon im kleinsten Kindesalter äußert. Im normalen Leben können sich diese Männer durchaus sehr männlich verhalten - Bruce/Caitlyn Jenner ist vermutlich ein Beispiel dafür.

Die nächste Form kommt hauptsächlich bei pubertierenden Mädchen und jungen Frauen vor und taucht ganz plötzlich auf. Es gibt vorher keine Anzeichen für eine Dysphorie, und es taucht oft in Gruppen auf und wird eher durch das Umfeld oder Internet ausgelöst als durch ein inneres Gefühl. Mentale Probleme werden dann auf das angebliche Transgender-Sein geschoben, es geht um Abgrenzung von der Norm, es geht um Gruppenzugehörigkeit. Psychologen vergleichen das mit der Epidemie von angeblichen "unterdrückten Erinnerungen" an Kindesmissbrauch etc., die vor einigen Jahrzehnten grassierte und bei denen sich herausstellte, dass diese Erinnerungen komplett falsch waren, aber durch die mediale und gesellschaftliche Atmosphäre so überzeugend in den Menschen (wieder vornehmlich Frauen) induziert wurden, dass sie selbst von deren Echtheit überzeugt waren.
Bei dieser Art Dysphorie kann man sicherlich sagen, dass eine Transition nicht sonderlich hilfreich wäre, weil die Probleme, die die Betroffenen haben, ja eigentlich nicht auf das Transgender-Sein zurückzuführen sind und dadurch auch nicht gelöst werden.

Dann gibt es wohl noch zwei seltenere Formen. Die eine kommt nur bei Frauen vor und basiert auf der starken erotischen Fantasie, als Mann Sex mit anderen Männern zu haben, also schwul zu sein. Die letzte ist eine Dysphorie aufgrund von Psychosen. Da ist aber noch nicht sicher, ob das so tatsächlich existiert oder ob da andere Formen fehldiagnostiziert wurden.

Was aber in allen Fällen gilt: Es gibt Männer, die Frauen werden wollen (sogar sehr klischeehaft), es gibt Frauen, die Männer werden wollen, aber es sind weiterhin immer nur zwei Geschlechter.

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Geschrieben am
(Geändert am 20. Juni 2019 um 2:12 Uhr)
Veria (Profil)
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Betreffend Frauenarzt: Ja, Transfrauen gehen zum Frauenarzt. Sie machen dort Brustkrebskontrollen, denn ihr Risiko ist im Vergleich zu unveränderten Männern massiv erhöht. Aber auch der eine oder andere unveränderte Mann schlägt wegen Brustkrebs dort auf - oft zu spät.
Männer, tastet euch gelegentlich die Brust ab! Brustkrebs bei Männern hat eine höhere Mortalität, weil er später erkannt wird.

Mir persönlich ist übrigens recht egal, welche Geschlechtsidentität jemand hat. Das kann auch gern das fünfte oder siebte Geschlecht sein, ist mir schnuppe. Ich kenne auch tatsächlich welche, ohne sonst mit dieser Subkultur zu tun zu haben.
Ich kann nicht behaupten, zu wissen, wie die sich fühlen. Solange sie ihrerseits von ihnen abweichende Geschlechtsidentitäten (auch cis) akzeptieren und auch sonst allgemein anständige Leute sind, ist doch alles in Butter.
Dass ich persönlich die Ansicht habe, dass es biologisch nur zwei Geschlechter plus eine Handvoll Zwitter gibt, ändert nichts daran.
Ich finde aber, dass es in dem Bereich zu viel Gesinnungskampf gibt. Nicht nur zwischen cis und trans, sondern auch innerhalb der Trans-Gemeischaft zwischen denen, die operieren wollen, und denen, die das nicht wollen. Es wäre auch dort meiner Meinung nach angeraten, nicht um Labels zu kämpfen, sondern einfach mal zu akzeptieren, dass Leute sich Labels geben, die man selbst ihnen nicht geben würde. Es sind nur Labels. Finde ich jedenfalls.

2
Geschrieben am
KainAutor (Profil)
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Danke für die Brustkrebs-Info. Das war mir so nicht bewusst. Ich finde auch, dass gegen Labels erstmal an sich nichts einzuwenden ist. Egal ob bestehende oder neu erfundene. Sofern die Leute nicht auf die Idee kommen, stetig neue Sonderrechte und gesellschaftliche Sonderbehandlungen für ihr individuelles Label erstreiten zu wollen. (Betrifft nicht nur Geschlechter sondern auch Religionen. Bei Futurama gabs da mal den schönen Gag, dass Bender stetig neue Roboter-Feiertage erfunden hat, um nicht arbeiten zu müssen.) Das Problem mit den Toiletten ließe sich übrigens recht einfach durch die flächendeckende Einführung von Unisex-Toiletten beheben. (Unter Abschaffung der getrennten Toiletten. Was aber sicher auch wieder einigen sauer aufstößt.)

Rein biologisch halte ich eine Trennung in zwei Geschlechter dennoch für sinnvoll. Auch wenn ich sozial und gesellschaftlich beliebig viele Geschlechter akzeptieren kann, ist es schlichtweg irreführend, zu verkünden, dass ein Mann ein Kind gebärt, wenn es sich bei diesem "Mann" biologisch eben doch um eine Frau handelt. Bis jetzt gibt es eben nur einen Mann der wirklich ein Kind geboren hatte und das war Arnold Schwarzenegger im Dokumentarfilm "Junior"! (Und selbst da habe ich gewisse Zweifel am Wahrheitsgehalt der Geschichte. :kratz: )

Dass Biologen vielleicht aus Gründen der Übersichtlichkeit für unterschiedliche Ausprägungen von Geschlechtsmerkmalen neue Klassifizierungen einführen, ist einfach beruflicher Pragmatismus. Es ist im wissenschaftlichen Dialog eben schlicht einfacher einer bestimmten Merkmalskombination eine neue Bezeichnung zu geben statt jedes Mal alle Merkmale auflisten zu müssen. Daraus abzuleiten, dass es biologisch mehr als zwei Geschlechter geben soll, halte ich für verfehlt. (Und auch nicht zielführend.)

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Geschrieben am
(Geändert am 20. Juni 2019 um 10:59 Uhr)
Klopfer (Profil) (Website)
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Mir fiel noch Mike Krüger in "Seitenstechen" ein, aber dann hab ich mich dran erinnert, dass sich das am Ende als Traum herausstellt. :angsthasi:

1
Geschrieben am
dragon1416 (Profil)
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Man muss hier zwischen dem biologischen und dem psychologischen Geschlecht unterscheiden biologisch bzw medizinisch betrachtet existieren genau zwei Geschlechter und egal ob sich ein Mann als Frau fühlt oder ob sich eine Frau als Mann fühlt bevor der Prozess vollständig abgeschlossen ist gehören sie beide dem Geschlecht an mit dem sie geboren wurden bezogen auf das biologische Geschlecht ist die Bezeichnung hier also falsch das psychologische Geschlecht hingegen kann prinzipiell alles von Mann Frau bis Apache Kampfhubschrauber sein damit hätte ich endlich auch kein Problem wenn solche Leute ihre Sexualität nicht in die Öffentlichkeit tragen würden und jeden einen Pflaumen der Sie mit dem falschem gender anspricht

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Geschrieben am
ObsidJan (Profil)
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Ich halte es schlicht für Kindesmisshandlung, Kinder vor ihrer Pubertät mit Hormonen vollzupumpen, Genderdysphorie hin oder her.
Sexuelle und geschlechtliche Identität ist da eben noch nicht gefestigt. So kann es passieren, dass Kinder eine kurze homosexuelle Phase haben und dann aber doch merken, dass sie einfach nur bi oder evtl. doch nur hetero sind. Woher will man zu dem Zeitpunkt wissen, dass dieses "ich fühle mich aber als Mann/Frau" sich nicht später von selbst wieder einpendelt?

https://eu.usatoday.com/story/opinion/voices/2019/02/11/transgender-debate-transitioning-sex-gender-column/1894076002/

Studies show that most people who want to live as the opposite sex have other psychological issues, such as depression or anxiety.

3
Geschrieben am
(Geändert am 20. Juni 2019 um 12:08 Uhr)
Sajoma (Profil)
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Pff, zweifelt ihr etwa die Beständigkeit und Eindeutigkeit und Objektifizierbarkeit von Gefühlen an? Ketzer!

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Geschrieben am
mischka (Profil)
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Eine Schülerin hat sich kürzlich operieren lassen :
- Titten sind weg
- Gebährmutter, Eierstöcke, etc alles raus (was wird mit dem Hohlraum gemacht?)
- Kunstpenis ran
- Sie heißt jetzt Kevin (echt jetzt? KEVIN?!?)

Und jetzt ist er sauer, dass kein Mädchen ein Date will. Er hatte bisher nur eins und das Mädchen wollte wohl nur aus Neugierde mit ihm ins Bett um raus zu finden wie es ist, war scheiße, und jetzt kriegt er keine Freundin.

Ich finde mit 15 sollte das illegal sein.

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Geschrieben am
Sajoma (Profil)
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@mischka: Wow. Der Wahnsinn kommt also tatsächlich in den Alltag. Irgendwie doch erstaunlich, nicht?
Der Hohlraum ist gar nicht so groß, wie man meint. Der Uterus ist ja nur etwa so groß wie eine Birne, so 6-8cm, und dabei auch nicht besonders tief oder breit. Wahrscheinlich reicht es, wenn man ein bisschen vom Omentum (Bauchgekröse) dorthin legt, oder man lässt einfach den Dünndarm etwas tiefer rutschen. Das verteilt sich schon. Der Bauch ist ja eher flexibel; im Brustkorb sind solche Hohlräume funktionell problematischer (für den Atemvorgang) und außerdem können sie sich weniger gut selbst füllen.

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Geschrieben am
hide (Profil)
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Ich finde es an sich ja löblich, einem Kind eine Schwangerschaft als den biologischen Vorgang zu erklären, der sie nunmal ist, und nicht irgendwas vom Storch oder so.
(Dabei muss ich immer an die Szene aus der Addams Family denken:
"Und dann hat die Mama den Papa geküsst, und dann hat der Wind es dem Storch erzählt, und der Storch hat dann einen Diamanten ins Kohlfeld gelegt, und der Diamant verwandelte sich in ein Baby!"
- "Unsere Eltern werden auch ein Baby bekommen. Sie hatten Sex." :daumenhoch: )
Aber abgesehen davon, dass ich doch stark bezweifle, dass ein durchschnittlicher Zweijähriger irgendetwas von dem versteht, was man ihm dann da erklärt, finde ich auch, wenn man schon mit Biologie anfängt, sollte man schon auch die ganze Wahrheit erzählen und dem Kind nicht verklickern, dass jeder Mensch so eine "Babyhöhle" hätte, was ja nunmal einfach nicht so ist. Und früher oder später wird die Frage kommen, ob denn eigentlich der Onkel Dieter auch ein Baby kriegt und wenn nicht, warum nicht, und spätestens dann muss man dann ja mit der ganzen Wahrheit heraus rücken, oder man erzählt dem Kind an dieser Stelle dann doch irgendeinen Quastch vom Storch. Oder lügt das Kind an und sagt "Jaja, der Onkel Dieter könnte auch ein Baby bekommen", weil das einfach besser ins eigene Weltbild passt. Wenn das Kind dann mit dieser Überzeugung in den Biologieunterricht geht, wird das sicher spannend... So oder so, es wird irgendwann auffliegen.

Wäre es da nicht viel sinnvoller, dem Kind zu sagen: "Pass auf Lotta, der Papa wurde zwar mit einer Vagina geboren, aber das bedeutet nicht, dass er deshalb rosa Kleider tragen muss. Und wenn du gern raspelkurze Haare haben und mit Feierwehrautos spielen willst, ist das okay. Du musst nicht bestimmte Sachen mögen und andere nicht, nur weil du ein Mädchen bist." Wäre das der Sache nicht dienlicher?

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Geschrieben am
mischka (Profil)
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Btw: Das hat auch Auswirkungen auf andere. Kevin hatte bis März (als Mädchen einen Freund) und der wird jetzt von vielen als schwul ausgelacht. Warum Kevin als Mädchen auf Jungen stand und jetzt auf Mädchen versteh ich übrigens nicht.

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Geschrieben am
the_verTigO (Profil)
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Ist doch klar! Kevin ist schließlich keine Schwuchtel, ey! :ach:

1
Geschrieben am
KainAutor (Profil)
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Was die Risiko/Nutzen Abwägung einer Gebärmutterentfernung angeht, hat mein Bauchgefühl (höhö) mich offenbar getäuscht. :doofguck:

Eine solche OP bei einer 15-Jährigen, klingt ebenfalls nicht nach "Ultima Ratio", wie Mandarine es eingestuft hatte. Nein, das bestärkt mich eher in meiner kritischen Betrachtung dieser Praxis: Ich habe die ganz starke Befürchtung, dass dieser Weg zu unüberlegt eingeschlagen wird und die betroffene Person mit erheblichen körperlichen Einschränkungen zurückbleibt.

Eine Amputation ohne direkte medizinische Notwendigkeit läuft in meinen Augen eben auf Verstümmelung hinaus. * Natürlich kann man darüber diskutieren ob der Leidensdruck einer Dysphorie eine medizinische Notwendigkeit darstellt. Da finde ich aber bislang Klopfers Darlegung überzeugender, dass diese entweder eher temporär auftritt oder die Ursachen doch eher auf psychologischer Ebene zu suchen sind. Eine medizinische Amputation ist für mich ehrlich gesagt erst dann gegeben, wenn der betroffene Körperteil so erkrankt oder verletzt ist, dass er ein akutes (oder zumindest sehr hohes potentielles) Risiko für den restlichen Organismus darstellt. Und auch dann sollte sichergestellt sein, dass keine andere Therapie möglich oder erfolgversprechend ist.

* Edit: Der Grad dieser Einstufung hängt aber davon ab, wie funktional der betreffende Körperteil ist. Wenn ich mir einen Leberfleck wegschneiden lasse, ist das natürlich etwas völlig anderes, als wenn mir ein Bein entfernt wird. Aber auch hier muss man aufpassen. Ich meine, mal gelesen zu haben, dass der Blinddarm, der ja in den letzten Jahrzehnten aufgrund seiner "Nutzlosigkeit" schnell entfernt wurde, wenn er sich entzündet hat (teilweise auch schon präventiv), nach neueren Erkentnissen eben doch nicht so unnütz ist. Wenn ich mich recht entsinne, scheint er am Immunsystem beteiligt zu sein.

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Geschrieben am
(Geändert am 21. Juni 2019 um 10:40 Uhr)
Sajoma (Profil)
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@KainAutor: Ich stimme dir prinzipiell zu, allerdings bringen diese schöngeistigen Überlegungen nichts, wenn die Dysphorie dazu führt, dass die Leute sich umbringen, weil sie in ihrem Körper dauerhaft so unzufrieden sind. Es muss allerdings sichergestellt sein, dass es die richtige Entscheidung für die Person ist, denn sie ist ja eher der dauerhaften Natur.

"I like your impermanent tattoos. Impermanent in the sense that one day, you'll die."

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Geschrieben am
Diiter (Profil)
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allerdings bringen diese schöngeistigen Überlegungen nichts, wenn die Dysphorie dazu führt, dass die Leute sich umbringen, weil sie in ihrem Körper dauerhaft so unzufrieden sind

Es bringt aber auch nichts, wenn sich die Leute dann später umbringen, weil sie merken, dass das irgendwie doch ne blöde Idee war, sich seine Genitalien auf Grund anderer psychischer Probleme verstümmelt haben zu lassen.
Was wären denn für dich weniger "schöngeistige Überlegungen", wenn du selber sagst, dass sichergestellt sein sollte, dass eine entsprechende OP die richtige Entscheidung ist?

2
Geschrieben am
KainAutor (Profil)
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@Sajoma
Dann schiebe ich mal noch ein paar schöngeistige Überlegungen hinterher:

1. Wie erfolgsversprechend ist die Angleichung im Hinblick auf solche Fälle?
Sprich: Wie viele Menschen bringen sich dank dieser OP nicht um, die es ansonsten getan hätten? Wie viele tun es trotz der OP? Wie viele tun es überhaupt erst wegen der OP? (Weil sie realisieren, dass das Ergebnis etwas völlig anderes ist, als sie es sich erhofft haben. Weil sie sich in einer Situation wiederfinden, in der sie nicht nur nicht ihr Wunschgeschlecht, sondern zusätzlich ihren vorhandenen Körper irreparabel beschädigt haben.)

2. Wie viel Leidensdruck entsteht erst durch das Vorhandensein der medizinischen Angleichung als (vermeintlich einfache) Lösung?
Ist ja ein Stück weit wie ne Karotte vor der Nase. Ich kann mich eher damit abfinden, keine Frau zu sein, wenn ich nicht permanent die Möglichkeit einer Umoperation vor Augen hätte. Dabei besteht die Gefahr, dass ich Probleme, die gar nicht unbedingt etwas mit meinem biologischen Geschlecht zu tun haben, auf dieses projiziere und die Angleichung zum Allheilmittel hochstilisiere. Ggf. auch unter Ausblendung der negativen Aspekte dieses Eingriffs.

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Geschrieben am
(Geändert am 24. Juni 2019 um 6:57 Uhr)
Gast (Profil)
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Finde das mit der Verstümmelung so lala, also der Vergleich ist ausgerechnet bei der Hystektomie etwas schief, weil ja genügend Frauen nach dem gebärfähigen Alter / Ende der Familienplanung sich durch aus alles mal entfernen lassen. Keine Periode mehr und wo weder Eierstöcke noch Gebärmutter sind, kann man auch keinen Krebs mehr kriegen.

Keine Ahnung wie hoch die Hürden bei einer Geschlechtsumwandlung liegen. Habe mich damit nicht eingehender beschäftigt. Ich würde naiv annhemen, dass man als 15 Jährige nicht eben zum Arzt gehen kann und das machen lassen. Braucht man da keinen Psychologen/Psychater, der einem das bescheinigt? Müssen die Eltern dme nicht zustimmen? Bekommt man erstmal ne Weile Hormone bevor zum Messer gegriffen wird? Keine Ahnung, hatte noch mit meinem Geschlcht Probleme, manchmal mit dne Klischees, aber wie gesagt, irgendwann steht man ja auch drüber und jeder ist ein bisschen anders. Eigentlich braucht es auch kein soziales Geschlecht und Lebels, wenn wir uns mit etwas Tolranz die Andersartigkeit zugestehen würden. Dann ist der Klaus eben wie der Klaus ist, weil er der Klaus ist und nicht weil er ein Mann ist oder evangelisch oder sonst was.

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Geschrieben am
Klopfer (Profil) (Website)
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Man muss sich beraten lassen und man kriegt vorher Hormone, aber wir leben in einer Zeit, in der viele Ärzte und Psychologen eher dazu neigen, jeglichen Änderungswunsch zu unterstützen, weil alles andere als transfeindlich wahrgenommen wird.

Verstümmelung kann halt je nach Lage zutreffend sein. Wenn sich ein Mann zur Frau umbauen lässt, dann auf jeden Fall - und dann muss man noch bedenken, dass diese Vagina, die da geformt wird, für den Körper eine offene Wunde ist, die zuwachsen will und regelmäßig gedehnt werden muss, damit das nicht passiert.

2
Geschrieben am
kunti (Profil)
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recht interessantes Thema und noch interessantere Kommentare dazu :)
bei der Geschlechterfrage bin ich ebenfalls von lediglich 2 Arten überzeugt. Was jetzt die armen x% Abweichung davon anbelangt, wo meinetwegen auf Chromosomen-Ebene was anderes festgestellt wird, oder sich primäre und sekundäre Geschlechtsmerkmale weiblicher, wie männlicher Natur ausgeprägt haben: sowas nennt man in der Biologie Mutation oder Fehlbildung.
Klingt hart, ist aber so.

Wenn wir als intelligent denkende Menschheit jetzt unbedingt eine Quantifizierung für jegliche Ausprägungen von Mutation finden müssen, dann ist das für mich eher ein Zeichen von "haben wir keine anderen Probleme zu lösen, als dass wir uns darüber streiten müssen, dass es biologisch immer wieder zu Fehlern bei der Reproduktion kommt?!"...

Aber hey, immerhin konnte man durch dieses Thema sehr gut beobachten, dass damit viel medialer Wirbel gemacht werden kann, um damit... naja... eventuell und mutmaßlich von anderen Dingen abzulenken bzw sich das Volk streiten kann.

1
Geschrieben am
Aglaija (Profil)
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@kunti: du bist der Meinung, das wäre ein künstlich aufgebauschtes Thema um "das Volk" (wer auch immer das sein soll) abzulenken?!

Man kann ja vom Gender/ Trans Thema halten was man möchte, aber für die Betroffenen ist es ein schwieriges und emotionales Thema und weit mehr als ein Füller im Sommerloch der Nachrichten.

Und ganz ehrlich, wenn du mit "das Volk" auf die breite Mitte mit Lektüre der BILD Zeitung abzielst, da dürfte dieses Thema nicht mal im Ansatz wahrgenommen worden sein.

2
Geschrieben am
Diiter (Profil)
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aber für die Betroffenen ist es ein schwieriges und emotionales Thema und weit mehr als ein Füller im Sommerloch der Nachrichten.

Das bestreitet sicherlich niemand.
Trotzdem muss man feststellen, dass die Medienpräsenz des Themas sowie die Sichtbarkeit von Betroffenen in den Medien den tatsächlichen Anteil an der Bevölkerung bei weitem übersteigt. Das könnte man durchaus als aufgebauscht betrachten.

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Geschrieben am
Aglaija (Profil)
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Wo siehst du denn bitte eine medienpräsenz des Themas?!

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Geschrieben am
Klopfer (Profil)
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Hm, Die Zeit hat gelegentlich was dazu, The Guardian auch... Von diversen Internetmedien oder -plattformen wie Bento will ich mal gar nicht reden.

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Geschrieben am
(Geändert am 26. Juni 2019 um 1:51 Uhr)
Aglaija (Profil)
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@klopfer die sehe ich jetzt aber nicht gerade als Medien der breiten Masse, oder?

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Geschrieben am
KainAutor (Profil)
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Nee, ich auch nicht. Von übermäßiger Präsenz würde ich auch nicht reden. Zumindest nicht außerhalb gewisser Nischen, die sich auf derartige Themen eingeschossen haben. Die breiteste Masse solcher Inhalte sind sicher noch die sozialen Medien, wo jeder sein privates (Un-)Rechtsempfinden öffentlich breittreten kann.

Gleichzeitig beobachte ich aber eine gestiegene Empfindlichkeit bei Themen sozialer Diversität in den letzten Jahren. Das hat sicher Vor- und Nachteile. Auf der einen Seite kann man hier durchaus eine höhere Achtsamkeit attestieren, auf der anderen Seite kann das Miteinander darunter auch leiden. Besonders wenn Einzelne vermehrt auf eine Sonderbehandlung ihres individuellen Sozialstatus pochen (siehe das Pronomen-Thema).

Ich entsinne mich an ein Bühnenprogramm von Michael Mittermeyer, bei dem er einen Witz über Vegetarier gemacht hat und anschließend gefragt hat: "Hoffentlich bin ich jetzt nicht im Fettnäpfchen gelandet. Sind Vegetarier im Publikum? Keiner? Oder seid ihr zu schwach die Hand zu heben?"
Damals war das lustig, heute schon nahezu undenkbar. Im besten Fall würden heute zwischen zwei und zehn Veganer im Publikum aufstehen und ihm erstmal nen Vortrag über die Vorteile pflanzlicher Ernährung halten bis die Bühnenzeit rum ist. Im schlechtesten Fall hätte er einen Shitstorm in den sozialen Medien an der Backe. Wahrscheinlich beides, inklusive medialer Glorifizierung der aus dem Publikum beteiligten Veganer. Aber damals hat man halt einfach drüber gelacht und ist zum nächsten Witz übergegangen. Und wers nicht lustig fand, hat halt nicht gelacht oder gar weggeschaltet.

Wohlgemerkt: Das ist keine zwanzig Jahre her. Und in dem Witz ging es noch um Vegetarier, nicht um Veganer. Ich finde das zumindest bemerkenswert.

(Edit: Und das als jemand, der gerne und vorwiegend Vegan isst - ohne jedoch Veganer zu sein. Jaa, auch sowas gibts. Los! Erkennt meine Individualität an. :herdamit: )

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Geschrieben am
(Geändert am 26. Juni 2019 um 7:30 Uhr)
Aglaija (Profil)
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@KainAutor: Willkommen im Club der Teilzeit Veganer, ich würde auch darauf pochen, dass dafür bitte ein eigener Begriff etabliert wird :D

Ich bin Vegetarier, esse aber durch diverse Veganer in meinem Umfeld sehr oft vegan. Allerdings gibt es da bei mir Grenzen, sei es die Milch im Kaffee oder das Rohfleisch für meine Katzen. Meine Veganer im Freundes/ Familienkreis gehören aber nicht zur missionierenden Sorte, von daher ist es ein entspanntes Miteinander...

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Geschrieben am
KainAutor (Profil)
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Ach. Man muss halt nur unterscheiden zwischen "Ich esse gern vegan" und "Ich bin Veganer".

Ich hab halt ne stillende Frau daheim. Sie soll essen was sie für richtig hält und der Kleine soll halt alles mal probieren um nen eigenen Geschmack zu entwickeln. Mit dem Kind haben wir schon genug Extrawurst im Kochalltag, da werde ich nicht noch für meine Frau und mich getrennt kochen.
Und auch sonst bin ich flexibel beim Einkauf. Wenn irgendwo Spuren von Milch oder Ei drin sind - so what. Und wenn die angefangene Kuhmilch im Kühlschrank weg muss, kippe ich mir die halt in den Kaffee. (Tatsächlich habe ich im Gegensatz zu vielen andern kein Problem mit Sojamilch. Selbst im Kaffee. Hab vllt. ne gute Marke erwischt.)

Ein befreundetes Pärchen von uns ist zum Jahreswechsel tatsächlich vegan geworden. Ich bin da etwas gespalten, zumindest bei ihm, da er ohnehin ein ziemlich dürres Hemd und obendrein noch recht schnäubisch ist. Keine gute Kombi.

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Geschrieben am
Ricksi (Profil)
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Ich mag das Wort schnäubisch. Was bedeutet es? :gefuehl:

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Geschrieben am
Aglaija (Profil)
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Schnäubisch? klingt irgendwie süß, hab ich aber auch noch nie gehört :D

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Geschrieben am
KainAutor (Profil)
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Wählerisch, mäkelig. :kicher:

Im konkreten Fall meines Freundes: Jemand, der jedes Essen, das auf den Tisch kommt, analysiert und es ablehnt, wenn es die/den falsche(n) Konsistenz/Form/Farbe/Geruch/Geschmack hat.

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Geschrieben am
Aglaija (Profil)
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hier würde das hakelig heissen :D

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Geschrieben am
the_verTigO (Profil)
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Bei uns heißt das krüsch. :D

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Geschrieben am
qwzt (Profil)
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bei uns heißt es horklig, schnäubisch gefällt mir aber besser.

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Geschrieben am
Elena (Profil)
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n korkschen esser

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Geschrieben am
ObsidJan (Profil)
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Also was die mediale (Über-)Präsenz angeht, muss ich auch eher zustimmen, zumindest beim übergeordneten Thema Gender. Die ZEIT ist definitiv ein Mainstreammedium (dazu gehört noch das Junge-Leute-Hipster-Magazin "Ze.tt"), die ebenso durchgeknalllte Hipsterklitsche Bento ist Teil von Spiegel Online, "Jetzt" gehört zur SZ und die TAZ ist zwar deutlich links davon positioniert und kleiner, würde ich aber trotzdem noch zu den Mainstreammedien zählen. Der öffentlich-rechtliche Deutschlandfunk Nova bringt auch recht regelmäßig was zu diesen Themen. (Wie man sieht, war es kein Problem, mal eben in jedem der genannten Medien einschlägige Beiträge < 4 Wochen alt zu dem Themengebiet zu finden.)

Es bringt aber auch nichts, wenn sich die Leute dann später umbringen, weil sie merken, dass das irgendwie doch ne blöde Idee war, sich seine Genitalien auf Grund anderer psychischer Probleme verstümmelt haben zu lassen.
Der Zyniker in mir würde jetzt sagen , dass "Kevin" genau so eine Kanditatin ist, die sich später mal aufgrund ihrer ganzen Probleme weghängt oder ihre Transition bereut und unter großem Aufwand rückgängig macht und sich dann weghängt, weil es nun mal eine Einbahnstraße war. Sorry. :angsthasi:

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Geschrieben am
(Geändert am 28. Juni 2019 um 22:08 Uhr)
Gast (Profil)
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Ich meinte mit der Kritik am Begriff Verstümelung die Amputation ohne medizinische Notwendigkeit. Das Entfernen von Eierstöcken (manchmal samt Gebärmutter) wird öfters mal von Frauen gemacht, ohne medizinische Notwenigkeit, da würde auch niemand von Verstümmeln reden.

Andererseits würde Ärzte das wohl nicht in jungen Jahren tun sondern selbst bei ausgeschlossenem Kinderwunsch sagen "jetzt warten Sie mal ein paar Jahre."

Schnäubisch kannte ich auch, aber in meienr familie wurde immer schnäckelig benutzt.

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Geschrieben am
KainAutor (Profil)
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Auch da würde ich den Begrif nutzen. Zu Verütungszwecken wäre die Entfernung des Uterus mit Kanonen auf Spatzen geschossen. Die meisten Fälle in denen das gemacht wird, haben eben doch eine medizinische Notzwendigkeit (z.B. positive Auswirkung auf einen gestörten Hormonhaushalt) und gesenkte oder schwer geschädigte Funktionalität (z.B. Menopause). Das sind exakt die Bedingungen mit denen ich meine Definition umrissen habe.

Beispiel: Meine Frau leidet an Endometriose: Gebärmutterschleimhaut wächst versprenkelt in Form gutartiger Tumore im Bauchraum. Die Herde sorgen für Verklebungen, Schmerzen und eben primäre Sterilität. Sie könnten auch den Darm funktional einschränken und eine OP mit (zumindest temporären) Stoma erforderlich machen. Wenn unser Kinderwunsch abgeschlossen wäre (wir hätten eigentlich gern zwei), wäre es eine Überlegung die GM zu entfernen. (Medizinische Indikation & keine Funktionalität mehr hinsichtlich Kinderwunsch.) Dies stellt die derzeit einzige 100%-Therapie gegen Endometriose dar, da deren Ursache unbekannt ist. (Man kann die Herde auch rauschnibbeln aber sie wachsen halt, solange eine funktionale GM da ist.) Aber selbst dann wird sie es sich schwer überlegen. (Die Endo bedingten Probleme haben seit der Diagnose eher abgenommen: Sie hat mehr Sport gemacht, ihre bis dato unentdeckte Schildrüsen-Unterfunktion ist inzwischen medikamentös eingestellt und Schwangerschaften verändern den Hormonhaushalt auch.) Und spätestens mit der Menopause hätte sie das gleiche Resultat wie mit einer operativen Entfernung. (Die ja bei allem Nutzen auch immer hormonelle Nebenwirkungen haben wird.)

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Geschrieben am
(Geändert am 30. Juni 2019 um 9:33 Uhr)
Sajoma (Profil)
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@KainAutor: Dazu muss man sagen, dass Endometriose eine extrem heterogene Krankheit darstellt. Oft wird als Zufallsbefund entdeckt, dass da überall Endometrioseherde im Bauchraum verteilt sind, obwohl die Patientin absolut keine Beschwerden hat, und wiederum gibt es Frauen mit starken Beschwerden, bei denen dann die drei kleinen Endometrioseherde als Begründung dienen sollen. Ich denke, wir haben das Krankheitsbild noch nicht so ganz verstanden...
Nichtsdestotrotz ist natürlich die Hysterektomie, also die Entfernung der Gebärmutter (meines Wissens regulär nicht inklusive Eierstöcken, da diese ja auch über die Menopause hinweg noch Hormone produzieren, wenngleich reduziert, und diese eine Funktion haben), kausale Therapie. Allerdings für die meisten eben im Rahmen des Abwägens von Für und Wider nicht zu bevorzugen, durchaus auch aus medizinischer Sicht, wie du ja erwähntest.

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Geschrieben am
Gast (Profil)
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Nicht regulär? Man entfernt die Gebärmutter und lässt die Eierstöcke drin? Woran sind die denn dann befestigt und was passiert beim Eisprung, also wo springt es hin?

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Geschrieben am
Aglaija (Profil)
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@Gast: ist das ironisch oder ernst gemeint?!

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Geschrieben am
Rakshiir (Profil)
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@Aglaija
Ich vermute ersteres.

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Geschrieben am
Aglaija (Profil)
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das hoffe ich - ansonsten würde ein Facepalm GIF nicht mal ansatzweise mein Gefühl dazu ausdrücken...

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Geschrieben am
Rakshiir (Profil)
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Das erinnert mich an meinen Pulli... der Facepalm Pulli...
m(
The moment when my face and my hand meet to express your stupidity

:D

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Geschrieben am
Aglaija (Profil)
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geiles Teil - sowas brauch ich auch :D

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Geschrieben am
Rakshiir (Profil)
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Ich hab ja mal gehört es gibt tatsächlich Shops die so viele haben, dass sie sie tatsächlich verkaufen :D

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Geschrieben am
Gast (Profil)
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@Aglaija, ich meien hier selten etwas ganz ernst, wenn kann man es (hoffe ich) rauslesen. Ich bin hier, weil ich unheimlich viel Spaß habe, das erstbeste zu posten, was mir durch den Kopf schießt und zumindest in dem Moment als lustig erscheint. Das mag sich beim zweiten Lesen nicht mehr so gestalten... passiert.

Beispiel: Satelitenfahren gegen Mittelspurschleicher ist natürlich nicht ernst gemeint. Die Statistiken zur Abtreibung und meine Meinung dazu schon.
Hier fand ich das bild im Kopf so lustig vom Ei-Sprung, wegen dem "Sprung ins Leere" sozusagen... okay, ich habe einen verdrehten Humor. Gestern Nacht war es irgendwie lustiger... und ja, ich weiß, dass bei der Hystektomie es eine Teil und Total Variante gibt, die die Hormonspender erhalten, nur die radikale Lösung entfernt alles.

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Geschrieben am
IdefixWindhund (Profil)
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Mach ich auch, irgendwie verstehen die wenigsten, dass es hier eigentlich um Witz, Spaß, Satire, und Ironie geht.

Deshalb liebe ich die Anzahl an Smilies die den Sputz auch eigentlich als Solches kennzeichnen.

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Geschrieben am
Aglaija (Profil)
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manchmal ist s echt schwer rauszulesen und bei "Gast" als Namen bin ich mir nicht sicher, ob das eben immer dieselbe Person ist...

Bei den aktiveren Usern kann man das meist ja besser einschätzen.

@Gast: :brille:

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Geschrieben am
Klopfer (Profil) (Website)
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@Aglaija: Gast ist immer derselbe. Wenn jemand nicht angemeldet ist, aber einen vergebenen Nutzernamen benutzt, wird hinter seinem Namen (Gast) angezeigt. Bei "Gast" wäre das also "Gast (Gast)".

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Geschrieben am
Gast (Profil)
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Deswegen habe ich ja diesen Benutzernamen gewählt, weil ich es in dem Moment so lustig fand... und tatsächlich gibt es manchmal einen Gast (Gast), das bin dann nicht ich. Es gibt nur einen Original "Gast" xD

Ja, ich sollte vielleicht mehr mit Smilies arbeiten... als Ersatz für Mimik und Betonung.

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Geschrieben am
IdefixWindhund (Profil)
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Für dies sind sie da :D ;)

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Geschrieben am
(Geändert am 5. Juli 2019 um 6:20 Uhr)
mischka (Profil)
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@Aglaija: Das hatte der Hase aber schon mal erklärt, ich dachte Männer hören nicht zu... Frauen also auch nicht.

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Geschrieben am
Rakshiir (Profil)
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@mischka
Realität:
Keiner hört zu, ausser die Person empfindet das gesprochene tatsächlich als interessant und/oder wichtig

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Geschrieben am
mischka (Profil)
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Also die Worte des Klopferators nicht interessant zu finden, ist Blasphemie.

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Geschrieben am

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