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#489 von Klopfer

Reclam lässt potenzielle Kunden schon grübeln: Wenn man ein Buch eh nur auf dem E-Reader liest, welchen Mehrwert bietet einem dann die E-Book-Ausgabe für sechs Euro mehr? :fragehasi: Also mal abgesehen vom bunten Coverbild.

Bild 7645
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simcity (Profil)
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Die teure Ausgabe hat 16 Seiten mehr

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Geschrieben am
IdefixWindhund (Profil)
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Na diese Bits, und Bytes, die müssen ja auch irgendwo her kommen. Und durch Fair Trade werden nun die digitalen Bücher teurer, dafür bekommt der kleine Klickklack der in Afrika nach den Bits, und Bytes schürfen muss, eine bessere faire Bezahlung.

Und die Sicherheit wird erhöht, S3 Schuhe falls mal eine HDD auf die sonst barfüßigen Kinderfüßchen fallen. Oder Helme, falls so ein Serverschrank umkippen sollte. Spezielle Notfallrettungskabelschneider, falls man droht sich aus versehen mit einem Patchkabel um den Hals zu strangulieren.

Da sind die 6€ schon gut angelegt. :daumenhoch:

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Geschrieben am
Joeker (Profil)
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So wie's aussieht, bezahlt man die 6€ für das Nachwort von Nora Gomringer (Klassikerinnen neu entdeckt von Schriftstellerinnen der Gegenwart)...

s. hier und hier

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Geschrieben am
Klopfer (Profil) (Website)
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Aber wer will das schon lesen? :fragehasi:
(Ich weiß so ungefähr, wie die durchschnittlichen Auflagenzahlen von Lyrikbänden in Deutschland sind. Ist mir schleierhaft, wieso ein Verlag glaubt, dass ein Text einer Dichterin verkaufsfördernd sein könnte.)

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Geschrieben am
Joeker (Profil)
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Wissen die wahrscheinlich auch, weshalb sie auf der Verkaufsseite nicht mal was vom Nachwort schreiben. :-D

0
Geschrieben am
Klopfer (Profil)
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Auf dem Screenshot sieht man ja, dass sie ein "Essay von Nora Gomringer" erwähnen, aber dafür müsste man ja auf die Anmerkungen und das Nachwort von Peer Trilcke aus der gelben Reclam-Ausgabe verzichten. :kratz: (Wer auch immer Peer Trilcke ist. Ja, ich könnte googeln. Nein, ich habe wirklich keine Lust dazu.)

1
Geschrieben am
(Geändert am 30. Juni 2019 um 14:20 Uhr)
Elena (Profil)
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Wer will schon Effi Briest lesen?
Das war eines der schlechtesten Bücher, die ich je lesen musste und ich habe mich durch "Das Bildnis des Dorian Grey" gequält, was immerhin ne interessante Geschichte an sich hat und nur einen sehr...naja...eigenen Schreibstil.

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Geschrieben am
hide (Profil)
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Aber wer will das schon lesen? :fragehasi:

Diese Frage stellt sich mir bei Effi Briest auch ohne Vor-, Nach- und Beiwort. Selbst meine Deutschlehrerin sagte damals, dass die Bedienungsanleitung ihrer Waschmaschine spannender sei, als Effi Briest, und ohne ihre Waschmaschine und die dazugehörige Bedienungsanleitung zu kennen, hege ich daran keinerlei Zweifel.

1
Geschrieben am
Rakshiir (Profil)
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Also ich bin der Meinung ich sollte Geld bekommen wenn ich mir das antue zu lesen...

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Geschrieben am
Klopfer (Profil) (Website)
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Ich schätze, ein Großteil des Reclam-Verlagsgeschäfts wird indirekt durch die Pflichtlektüren an den Schulen am Leben gehalten. :D

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Geschrieben am
ZRUF (Profil)
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Davon kann man wohl ausgehen.
Ich bin bisher außerhalb der Schule noch nicht in die Verlegenheit geraten mir ein Reclam-Büchlein zu kaufen.

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Geschrieben am
Kitschautorin (Profil) (Website)
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Ich schon, aber nur, weil ich mal was auf Englisch / Französisch lesen wollte

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Geschrieben am
Klopfer (Profil)
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Ich hab Grimms Märchen in der handschriftlichen Urfassung, weil mich das interessierte. :kratz: Aber ansonsten sind so ziemlich alle Reclam-Bücher in diesem Haushalt wegen Schule oder Uni angeschafft worden (ein Teil davon noch DDR-Ausgaben). Ich hab beim groben Überfliegen meiner Bücherregale auch kein Reclam-Buch gesehen, welches nicht zu der Universal-Bibliothek gehörte. :kratz:

Es gibt/gab bei Reclam ja auch die Monty-Python-Sketche in der Universal-Bibliothek, da kann ich mir auch vorstellen, dass man sich die aus Interesse holt.

1
Geschrieben am
(Geändert am 1. Juli 2019 um 16:41 Uhr)
Sajoma (Profil)
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Ich glaube, ein wenig tut ihr den Reclambüchern unrecht. Ich hab jdfls in der vierten Klasse völlig freiwillig einige lustige Nachmittage mit einer Mitschülerin und "Romeo und Julia" verbracht. Wir hatten die Absicht, das gesamte Stück unter uns aufzuteilen und aufzuführen. Letztlich haben wir natürlich nur den ein oder anderen Monolog abgelesen und uns dabei köstlich amüsiert. Sehr viel Reclam hab ich nicht lesen müssen, in der Oberstufe dann noch Gorkis "Nachtasyl". Aber ich wette, ich würde da etwas finden, das mich interessiert.
Das erste Buch, an dem ich mir trotz bester Absichten die Zähne ausgebissen habe, weils mir zu trocken war, waren die Buddenbrooks. (Jedenfalls das erste, an das ich mich erinnere.) Da war ich 12 oder 13 und voller Ambitionen. Das Alter hat sich geändert und die Art der Ambitionen auch, aber immerhin hab ich noch welche...

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Geschrieben am
qwzt (Profil)
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Ich glaube für Thomas Mann braucht man ein bisschen mehr Durchhaltevermögen als man das als Jugendlicher hat. Ich habe erst während dem Studium was von ihm gelesen und war ziemlich begeistert. Allerdings braucht man viel Zeit dafür, deshalb komme ich nicht wirklich dazu weitere Romane zu lesen.

Ich habe viele Reclam-Hefte für die Uni gekauft, aber auch einige von Kleist und Gogol weil ich vor allem letzten sehr unterhaltsam finde.

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Geschrieben am
Gast (Profil)
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Bekommt man nicht alle Reclam Bücher auch kostenfrei über das Guttenberg Projekt? Da macht das horrend teure epub doch noch weniger Sinn...

https://gutenberg.spiegel.de/buch/effi-briest-4446/

sehe gerade das englische Gutenbergprojekt ist aus Deutschland nicht mehr zu erreichen, weil der fischerverlag geklagt hat.

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Geschrieben am
ObsidJan (Profil)
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So wie's aussieht, bezahlt man die 6€ für das Nachwort von Nora Gomringer (Klassikerinnen neu entdeckt von Schriftstellerinnen der Gegenwart)...
Also mal wieder feministischer Quatsch zum Extra-Aufpreis... :rolleyes:

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Geschrieben am
Aglaija (Profil)
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@Sajoma: ich habe mit 11 das Kommunistische Manifest gelesen - und ungefähr 20% verstanden :D

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Geschrieben am
BJ68 (Profil)
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[...]sehe gerade das englische Gutenbergprojekt ist aus Deutschland nicht mehr zu erreichen, weil der fischerverlag geklagt hat.[...]

Ein Grund mehr, sich ein bezahltes VPN zuzulegen, wo man die IP und damit auch seinen Standort wechseln kann.

bj68

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Geschrieben am
Aglaija (Profil)
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@BJ68: Was kostet sowas?

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Geschrieben am
Veria (Profil)
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Oder gelegentlich einen offenen Proxy zu verwenden. Damit komme ich um den Geoblock der Sendung mit der Maus rum.

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Geschrieben am
BJ68 (Profil)
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@Aglaija

Bin bei AirVPN https://airvpn.org/

die haben folgende Preise:
Three days:
2 €
One month:
7 €
Three months:
15 €(5 €/m)
Six months:
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One year:
49 €(4.08 €/m)
Two years:
79 €(3.29 €/m)
Three years:
99 €(2.75 €/m)

Hat auch den Vorteil, dass staatlich geforderte Filterung und Stopp-Schilder die von Deinem ISP durchgesetzt werden, dann flachfallen....und der ISP auch von den Inhalten die Du ansurfst nichts mitbekommt.

bj68

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Geschrieben am
Gast (Profil)
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Was wäre, wenn man mit TOR (gibt es das noch?) surft? Müsste man dann nicht eventuell durchkommen, weil ständig die IP gewechselt wird?

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Geschrieben am

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