Klopfers Link- und Lichtbild-Deponie


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#558 von ObsidJan

Die gute alte Zeit; da konnten wir noch schöne Dinge haben. :ach:
Allerdings stellt schon die Frage, was die Gewinnerin mit 10 Tonnen Uranerz anfangen soll... :unsure:

Link: [https://twitter.com/ErikLoomis/status/1187104212792074241?s=20]
7 Punkt(e) bei 7 Reaktion(en)
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Rakshiir (Profil)
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Was man damit nicht alles machen könnte...

1
Geschrieben am
the_verTigO (Profil)
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Damit würde einem auf jeden Fall eine strahlende Zukunft bevorstehen.

3
Geschrieben am
IdefixWindhund (Profil)
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10 Tonnen Uranerz, ...

- Mit Putin halb nackt auf Pferden durch Russland reiten, weil er es für Nuklearwaffen möchte.

- Mit Kim Jong-un auf Vögel, mit Kurzstreckenraketen schießen, weil er das Uranerz mehr will als Putin.

- Donald Trump beschimpft mich auf Twitter, und schickt mir Special OPs Soldaten, die mein Uranerz klauen stehlen den Frieden in Deutschland sichern wollen.

- Wolodymyr Selenskyj ernennt mich zum Bürgermeister von Prypjat, wenn ich es für Kernenergie spende.

2
Geschrieben am
Ze-em (Profil)
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Oh, wie soll man/frau/div sich da entscheiden?

Ich wäre gerade dafür es demjenigen zu spenden, der mir verspricht, alle Menschen mit einem Laubbläser zu Tode zu foltern.

0
Geschrieben am
O.W. (Profil)
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Ähm, es geht um Uranerz, nicht angereichertes Uran und erst recht nicht hochangereichertes Uran.
Für alle Anwendungen von Uran zur Kernspaltung muss man Uran "anreichern", also den natürlichen Anteil vom Isotop mit 235 Nukleonen gegenüber dem mit 238 Nukleonen erhöhen. Das heißt, dass man in aufwendigen Verfahren chemisch identische Moleküle von etwas unter 1% Massenunterschied (beim üblichen Yellowcake-Verfahren) in Zentrifugen trennen muss. Dabei braucht man eine ganze Menge Energie und eine Menge Durchläufe.
Wie stark muss man das Uran konzentrieren? Der normale Anteil von U235 ist 0,72% und in Reaktoren verwendet man normalerweise ca. 5%, alles unter 3% funktioniert in klassischen Reaktoren nicht (man kann damit nicht starten, weiterlaufen kann ein Reaktor dann schon noch).
Für Kernwaffen ist der Aufwand erheblich größer, weil da in etwa 85% benötigt werden, mehr, wenn die Waffe lange halten soll.

Ach so: Außerdem sind 10 Tonnen Erz keineswegs 10 Tonnen Uran, sondern mehr so 1,5 Tonnen.

Und wie radioaktiv ist Uran? Tatsächlich kaum. Die Halbwertzeit von U238 ist 4,4 Milliarden Jahre, was heißt, dass kaum Zerfälle stattfinden (je kurzer die Halbwertzeit, desto höher die Aktivität und Aktivität ist das, was einen mit Strahlung vollpumpt). Außerdem ist das meiste tatsächlich Alphastrahlung, die man mit einer sehr dünnen Abschirmung (20cm Luft tun es) komplett loswerden kann. Wenn man ein Bett aus Uran bauen würde und es mit einer dicken Lackschicht färben würde, dann bekäme man letztlich kaum Strahlung ab, wenn man darin schliefe.

1
Geschrieben am
ZRUF (Profil)
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Jetzt hast du den Witz mit Fakten zerstört. Skandal! 111elf!

0
Geschrieben am
IdefixWindhund (Profil)
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Alles klar, bekomme ich im Labor zusammen gerührt. :awesome:

1
Geschrieben am
BJ68 (Profil)
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[...]Und wie radioaktiv ist Uran? Tatsächlich kaum. Die Halbwertzeit von U238 ist 4,4 Milliarden Jahre, was heißt, dass kaum Zerfälle stattfinden (je kurzer die Halbwertzeit, desto höher die Aktivität und Aktivität ist das, was einen mit Strahlung vollpumpt).
[...]

Wobei angemerkt werden sollte...dass die Crux dabei in den Zerfallsprodukten aus der Uranreihe liegt vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/Uran-Radium-Reihe die sich da dann auch im Erz tummeln und da das über einige Radon-Isotope läuft die gasförmig sind, der Raum wo Uran-Erz ist, mit radioaktiven Staub kontaminiert wird und da der Staub dann auch lungen-gängig ist, macht auch geringe Strahlung u.U. Probleme.

bombjack

0
Geschrieben am

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