Klopfers Link- und Lichtbild-Deponie


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Klopfer (Profil)
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Es stimmt, dass Frauen es gelegentlich mit dem Schminken übertreiben. Sieht dann auch nicht gut aus.
Und natürlich müssen Frauen sich nicht hübsch machen, wenn sie nicht wollen.
Aber: Alles, was man tut oder unterlässt, hat natürlich Konsequenzen. Wenn eine Frau sich nicht hübsch macht, muss sie sich nicht wundern, wenn sie bei den Männern nicht so gut ankommt. Wenn ihr eh egal ist, wie sie bei Männern ankommt, dann gibt's natürlich gar kein Problem, aber oft haben diese Wortmeldungen (wie oft die von fettleibigen Frauen, die für "Body Positivity" eintreten) ja unterschwellig die Botschaft: "Ich will als attraktiv gelten, auch wenn ich mir keine Mühe gebe." Andere geben sich die Mühe, und die werden voraussichtlich größere Chancen haben, weil für Männer das Aussehen potenzieller Partner eine größere Rolle spielt (und zwar umso mehr, je freier und gleichberechtigter eine Gesellschaft ist). Oft kann man sich fragen, ob diese "Frauen, warum schminkt ihr euch?"-Aufrufe nicht auch eine gewisse Strategie im Wettstreit der Frauen ist, um andere dazu zu bringen, sich weniger attraktiv zu machen, damit man selbst bessere Chancen hat. Und wenn man den Partnersuch-Aspekt mal weglässt, kommt ein weiterer Punkt der intrasexuellen Konkurrenz hervor: Natürlich zeigen Frauen mit Schönheitsmaßnahmen auch einen gewissen Status an. "Ich habe die Ressourcen (Zeit und Geld), um mich um mein Aussehen zu kümmern." Und speziell Frauengruppen hassen es, wenn jemand nach oben heraussticht, insbesondere bei der Attraktivität.
Der direkte Vergleich mit Männern ("einfach nur Deo und fertig") hinkt auch etwas, weil für Frauen im Allgemeinen bei Männern andere Dinge attraktiver sind als das Aussehen, etwa das Ansehen, das Einkommen, Bildung, die Fähigkeit, Dominanz auszustrahlen usw. Und das ist wiederum etwas, bei dem Männer viel Zeit und Mühe investieren müssen, wenn sie im Wettbewerb auf dem Partnermarkt erfolgreich sein wollen. Aber das wird heutzutage ja eher noch als Privileg interpretiert. Und wenn ein Mann da nicht mitmacht oder es nicht schafft, weil die Konkurrenz so groß ist, bleibt er womöglich allein. Und da gibt's keinen Aufschrei, wie oberflächlich die Gesellschaft wäre; wenn ein Mann keine Partnerin findet, ist es einfach nur seine Schuld.

Im Endeffekt also: Ja, Frauen müssen sich nicht unbedingt hübsch machen. Aber das hat dann eben auch Konsequenzen.

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Geschrieben am
(Geändert am 11. Februar 2020 um 17:26 Uhr)
Dantilla (Profil)
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Ich schminke mich nie. Hab ich noch nie. Nicht mal zur Hochzeit meines Vaters. Und trotzdem scheine ich bei den Männern ziemlich gut anzukommen, jedenfalls wenn ich den Aussagen meiner letzten Dates glauben darf.
Eine schöne Ausstrahlung ist mindestens genauso viel wert, wenn nicht sogar noch mehr, als ein schön gemachtes Gesicht.

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Geschrieben am
Klopfer (Profil) (Website)
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Wenn das für dich funktioniert, ist das super. Aber wenn's nicht funktioniert, kann man eben etwas nachhelfen. Es gibt ja auch diese bekannten Vorher-Nachher-Fotos von Pornostars ohne und mit Make-up. Viele von denen sehen ungeschminkt durchschnittlich, tw. eher unterdurchschnittlich aus. (Es gibt natürlich auch welche, die auch ungeschminkt sehr hübsch aussehen.) Das ist in so einem Milieu, in dem viele auch durch Drogenmissbrauch gezeichnet sind, durchaus zu erwarten. Aber mit Make-up sehen sie deutlich hübscher aus, und das sorgt dann auch erst dafür, dass sich viele Leute für ihre Filmchen interessieren.

Die Ausstrahlung hat doch viel mit der Äußerlichkeit zu tun. Ob wir jemanden grundsätzlich attraktiv finden, entscheiden wir so früh in so kurzer Zeit, dass wir fast nur nach Aussehen und Auftreten gehen können. Und wenn das Aussehen nicht passt, kann das Auftreten nur bedingt was rausreißen, gerade wenn man eher optisch orientiert ist wie der Durchschnittsmann.

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Geschrieben am
Ylva (Profil)
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Also ich find die Kolumne gut :) schminke mich eher wenig bis gar nicht und hab auch mit Mode weniger am Hut, Push Ups trag ich aus Prinzip nicht :D und mag mich dennoch sehr gern so wie ich bin. Eine Stylistin sagte mir kürzlich, ich hätte Schlupflider und wie ich sie kaschieren könnte - ich hab das Make Up fix wieder abgemacht. Das war nicht ich. Sich Mühe mit dem Aussehen geben - klar, ab und an gerne und für die Arbeit etc. Aber ich brauche weder Make Up noch topmoderne Kleidung um mich zu mögen. Man muss sich etwas umgewöhnen, aber dann klappts. mittlerweile bin ich sogar mit Feministinnen einer Meinung, dass der Rasurzwang für Frauen Bullshit ist :D (nur das auf der Arbeit im Sommer durchzuziehen, trau ich mich noch nicht).

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Geschrieben am
Ylva (Profil)
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Andererseits ists natürlich auch möglich, dass ich doch dem typischen Schönheitsideal zumindest in Teilen entspreche und das deswegen Mir nicht so schwer fällt (schlank, aber kurvig, relativ reine Haut, dichte blonde Haare, vermutlich relativ angemessene Proportion etc.).

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Geschrieben am
Anne Bonny (Profil)
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Ohne Make-Up bin ich ein fetter Bergtroll. Mit Make-Up bin ich ein geschminkter, fetter Bergtroll. Gut, dass ich vom Markt bin. :popel:

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Elena (Profil)
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Ich finde es schwierig zu beantworten. Nur, weil man kein Make Up benutzt, heißt es nicht, dass man gleich ungepflegt oder hässlich ist. Und es bringt auch nichts, wenn mir meine Schminke einige Dates einbringen, die Männer mich dann aber ohne nicht wieder erkennen (können). Aufgemalte Attraktivität bringt eben oft auch nur aufmalte Beziehungen.

Ich denke es ist das Maß, was den Unterschied macht. Ich benutze kein Make Up in dem Sinne, aber ich benutze gern Wimperntusche, allein schon damit meine Augen nicht so hinter meiner Brille zurück treten.
Meine Haut ist nicht perfekt, ab und an hab ich rote Stellen im Gesicht, persönliche Erfahrung hat gezeigt, dass das schneller abheilt, wenn ich nichts drauf kleister, also lass ich es. Ich hab eine große, sehr auffällige Narbe am Bein, was mir für gewöhnlich total egal ist. Aber ich habe dafür extra Camouflage-Schminke, die ich zu besonderen Anlässen schonmal benutze, weil ich keine Lust habe jedem zweiten zu erklären, was es damit auf sich hat.

Von daher: Ja, ein dezentes (!) Make-up, gewaschene Haare, die hin und wieder in Form gebracht werden und gleich lange (oder kurze) Nägel tragen dazu bei ein gepflegtes Erscheinungsbild zu haben, zu zeigen, dass man sich selbst nicht wurst ist und das macht auf jeden Fall attraktiver.
Das, was die Kolumne aber anspricht ist definitiv ein Problem! Gerade, weil es jüngeren Leuten (und das sind im Gegensatz zum Text nicht nur Mädchen) einredet, dass sie ihr Gesicht mit Hilfe von Conturing komplett ummodeln müssen, dass nur eine Wesepentaille schick ist und wenn sich deine Oberschenkel berühren sollte man sich besser gleich erschießen. Das Bild, was Schmink-Firmen zeichnen ist völlig übertrieben, da ist schon lange dieses gesunde Maß überschritten.

Also kurz: Make-up ist gut und fein, solange es die natürliche Schönheit unterstützt oder dem eigenen Wohlbefinden dienlich ist.
Make-Up ist die Hölle, wenn man sich darüber definiert und Angst hat sich ohne zu zeigen, denn dann ist nicht das Make-up das Problem, sondern das prinzipielle Selbstbild.

P.S.: Pflege ist aber was anderes! Die Zähne sollten geputzt sein, die Haare gewaschen, die Nägel auf einer Länge....etc. Und wenn man nunmal keine Model-Figur hat, dann sollte man darauf verzichten sich in Leggins zu schmeißen, das mag auch oberflächlich sein, aber das sieht halt scheiße aus und wir alle sind sowohl etwas oberflächlich als auch etwas eitel.

Und ja...ich liebe es im Douglas von den Dufttanten gefragt zu werden, wo ich meine Augenbrauen zupfe lasse, denn dann kann ich sagen, dass ich das gar nicht muss und sonne mich in ihrem neidischen Blick.

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Geschrieben am
mischka (Profil)
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@Ylva: Also sorry, aber eine unrasierte Frau geht gar nicht. Wenn Feministinnen den Rasurzwang für Frauen bestreiten, gilt er denn dann noch für Männer? Also ich werd schon schief angeguckt, wenn ich mein Gesicht mal 2 Tage nicht rasiere. Dann kommt von den meißten: "Entweder richtig, oder gar nicht, aber so ein Stoppelbart geht nicht."
Rasur gehört zur täglichen Pflege, und eine unrasierte Frau ist in etwa so wie ein ungewaschener Mann mit nicht geputzten Zähnen.

Ich sag's mal so: Würde eine Frau ungeschminkt zum Date auftauchen, wäre das in Ordnung, ich würd mich vielleicht etwas wundern, aber ein Blick auf natürliche Schönheit ist schon toll. Würde eine Frau unrasiert mit Achselhaaren und dann am besten noch Spagettiträgern zum Date kommen, wäre ich weg, bevor sie Rasur sagen kann. Das ist ein Zeichen, dass sie sich gehen lässt.

@Elena: Genau: In Maßen, und so, dass man die Dame darunter noch erkennt: Toll
Alles was darüber hinaus geht: Übertrieben und nicht toll!

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Geschrieben am
Elena (Profil)
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Was den Rasurzwang angeht, finde ich btw für jedes Geschlecht bescheuert.
Gut, ich habe nu auch das seltene Glück, dass sich mein Körper offenkundig gedacht hat"alle Haare auf den Kopf!", weswegen ich kaum Körperbehaarung habe, dafür viel zu viele, dicke Haare aufm Kopf.

Es ist auch hier, finde ich, wieder so eine Frage des Maß. Klar sieht es besser aus, wenn man Kleid mit glatten Beinen trägt oder Top ohne Nena-Gedächtnis-Achseln, und wenn Mann Bart trägt sollte der auch eine halbwegs erkennbare Form haben und ein nackter Oberkörper sieht ohne Rückenhaare auch besser aus.
Man darf aber nicht vergessen, dass es manchmal durchaus Gründe haben kann, weswegen jemand "wuchern" lässt. Es gibt leider einige Krankheiten oder Empfindlichkeiten, bei denen es einfach besser ist sich gegen eine Haarentfernung zu entscheiden.

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Geschrieben am
qwzt (Profil)
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Eine Freundin von mir hat sich eine Weile ihre Beine nicht mehr rasiert (als feministisches Statement). Sah meiner Meinung nach furchtbar aus, eben wie Mischka schon sagte, als würde sie sich gehen lassen. Ich bin aber natürlich generell kein Freund von Körperbehaarung, weder bei mir noch bei anderen.

Mittlerweile rasiert sie sich übrigens wieder, weil sie es irgendwann selbst blöd fand (interessanter weise hat sie im Sommer aufgehört zu rasieren und im Winter wieder damit angefangen).

Zum Thema schminken: Ich bin kein Freund davon, hab das auch zu meiner Freundin gesagt. Sie hat sich nie übertrieben geschminkt, aber dann völlig damit aufgehört, was ich besser fand. Dann hat sie aber wieder damit angefangen, weil sie eben auch das Gefühl hatte, sie lässt sich gehen, wenn sie sich nicht schminkt.

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Geschrieben am
mischka (Profil)
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@Elena: Da hast du Recht, ich habe wegen meiner Neurodermitis auch manchmal Probleme beim Rasieren, weil dann die Haut weh tut. Aber ich würd's ohne Zweifel für ein Vorstellungsgespräch ertragen, frei nach dem Motto: "You get never a second chance to make the first impression." Und da ich nicht ständig sofort mit der Neurodermitis ins Haus fallen will, ertrag ich's halt (an ähnlich leidgeprüfte: Atopi Control hilft echt, auch wenn's teuer ist).

Was ein Date über mich denkt, wäre mir hingegen wichtiger, als dass, was ein potentiell künftiger Arbeitgeber über mich denkt, insofern würde ich es da erst recht ertragen. Dafür hat Gott Cortison gemacht...

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Geschrieben am
Rakshiir (Profil)
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Also ich als Mann sag mal so:
Ich mag es nichtmal, wenn Frauen zu sehr geschminkt sind. Es gibt Anlässe wo etwas mehr vielleicht ok is (wie besondere Feste, wenn man auch sonst sich eben extrem rausputzt), aber generell denke ich auch weniger ist mehr.
Meine Freundin trägt z.B. künstliche Fingernägel, weil ihre eigenen etwas empfindlich sind (ihr Aussage), ich denke das ist total unnötig.

Was ich persönlich aber nicht glaube ist, dass es Firmen braucht die Frauen irgendwelche Komplexe einreden. Ich hab jedenfalls auch schon oft genug erlebt, dass unter verschiedenen Gruppen von Frauen gegenseitig so übereinander hergezogen wird, da kommt keine Firma auch nur nah dran eine Frau so "schlecht" zu machen.
Ist ja auch das eigene Bild oder nicht? Wenn man sich unsicher ist wegen der eigenen Brüste oder Haut kommt das glaube ich weniger von den Firmen. Ist ja auch nicht so, dass jemand gezwungen wird, sich was zu kaufen.

Unterm Strich denke ich eben: wenn man sich sonst pflegt, braucht man im Alltag eigentlich nix. Ich kenne auch keinen Mann, der unbedingt will dass Frau geschminkt ist, ich bin mir also nicht sicher, ob es unbedingt an den Männern liegt, die das "verlangen". Warum sich also einige Frauen scheinbar gezwungen fühlen so viel Makeup zu benutzen liegt vermutlich eher in der eigenen Unsicherheit, weil sie sich sonst nicht ansprechend finden. Woher das genau kommt? Sagen wir so: eine selbstbewusste Person glaubt nicht, wenn ne Firma ihr sagt sie braucht das. Also muss die Unsicherheit woanders her kommen.

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Geschrieben am
ZRUF (Profil)
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Da hat Rakshiir meiner Meinung nach einen wichtigen Punkt angesprochen. Frauen konkurrieren untereinander sehr stark über ihr Aussehen, was ja wiederum logisch ist, da Männer im Schnitt vor allem erst einmal auf das Äußere einer Frau achten. Aber treibende Kraft hinter dem Schönheitswettbewerb sind nunmal die Frauen selbst. Da wird jeder noch so kleine Makel ausgenutzt um über die andere herzuziehen oder jeder Fehler zu einem Skandal gemacht. (Hey nicht alle sind so. Aber es gibt eine nicht zu vernachlässigende Menge die so agiert).

Persönlich muss eine Frau nicht geschminkt sein für mich. Gibt einige, die ich ungeschminkt sogar schöner finde als mit Kleister im Gesicht. Mal kurz meiner Frau zuwink :hi:
Wenn mir eine Frau ohne Schminke nicht gefallen würde, dann bringt das doch nix. Das ist dann, als wenn man besoffen mit einem Orang-Utan ins Bett gestiegen ist und am nächsten Morgen denkt: Wie komme ich hier jetzt wieder raus?

Apropos Orang-Utan. Finde rasiert definitiv auch schöner. Ich kenne aber auch andere, die lieber unrasiert mögen und sagen, sie wollen keine 12-jährige poppen.
Von daher würde ich auch beim Rasieren sagen, zu jedem Topf gibt's einen Deckel.

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Geschrieben am
Ylva (Profil)
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Naja @mischka ich erwarte von Männern keine Rasur, solang es gepflegt ist :) Gilt für Bart genau wie für den Rest. Im Sommer werd ich mich wohl beugen müssen, im Winter ists mir egal :D

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Geschrieben am
IdefixWindhund (Profil)
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Trifft hier nicht eher das uralte Sprichwort zu: "Geschmäcker sind verschieden!"

Ich bin einer, der selbst so manchen Nagellack an Frauen nicht schön findet. Stark leuchtender Lippenstift ist auch nicht so meins.

Und für Männer ist es enttäuschend, erschreckend, wenn man Abends mit einer Frau anbandelt, die am nächsten Morgen eine komplett andere Frau vom aussehen her ist.

Und ich sag mal so, Autos dürfen mit der Sonne um die Wette scheinen, Frauen müssen das nicht, die sind auch so hübsch.

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Geschrieben am
Ze-em (Profil)
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Also ich schminke mich auch nicht. Pflege finde ich aber wichtig. Ganz besonders mag ich schöne Düfte; diese aber dezent. Rasieren tue ich mich nicht. Aber ich trage eigentlich immer lange Hosen und nur Oberteile mit Ärmeln. Zum Glück habe ich nur feine blonde Härchen.

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Geschrieben am
Rakshiir (Profil)
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Ich glaube die Frage zum Rasieren ist auch tatsächlich eine sehr subjektive.
Wie reagiert die Haut, was empfindet man selbst als angenehmer.
Wie auffällig das ist kommt ja auch sehr drauf an, wie stark die Behaarung ist und was für Haare das sind - zwischen feinen hellen Haaren und schwarzen dicken borstigen gibts ja ne Menge Variationen...

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Geschrieben am
Aglaija (Profil)
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Ich schminke mich regelmäßig, kuin Lippenstift (mag ich nicht), aber dafür experimentiere ich gerne bei den Augen.

Foundation ist bei mir aber ein Must Have, ohne fühle ich mich einfach nicht wohl.

Ehrlich gesagt, finde ich die obige Kolumne genauso schlimm, wie das Thema "Frauen müssen Make Up tragen".

Es ist das Extrem in die andere Richtung, die aber auch Frauen vorschreiben will, wie sie zu sein haben (Make Up als Maske, weinen beim abschminken etc.). Das erzeugt bei mir das Gefühl, als müsste man sich rechtfertigen, wenn man gerne Make Up trägt.

Davon abgesehen finde ich den Grundton der Kolumne so unfassbar herablassend...

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Geschrieben am
Klopfer (Profil) (Website)
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Ich glaube, was Fingernägel angeht, habe ich noch keinen Mann sagen hören, dass ihn das überhaupt interessiert, ob die Nägel einer Frau lackiert, manikürt oder ähnliches sind. :kratz: Und gerade lange Fingernägel sind wohl eher ein Verletzungsrisiko. ^^

Die Fixierung auf Fingernägel scheint etwas zu sein, worauf Frauen von alleine kommen. :D (Vermutlich auch wieder als Status-Signal aus alten Zeiten: "Ich muss keine körperliche Arbeit verrichten und im Dreck wühlen.")

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Geschrieben am
David (Profil)
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Der Artikel spricht mir aus der Seele, da ich diese heutzutage (oft übertriebene) Schminkerei und dieses aufbrezeln als vollkommen unnötig erachte.
Ich behaupte einfach, dass jeder erkennt wenn eine Frau (auch wenn es nur "ein bisschen" ist) geschminkt ist, einen Push-Up trägt, etc. und man auch sofort eine Vorstellung davon hat, wie es darunter aussieht.
Oft wirkt es dann schlimmer, weil es in meinen Augen eine "versuchte Maskerade" ist, die jedoch so wirkt wie "gewollt und nicht gekonnt", da es eine Frau mit Schminke niemals natürlich aussehen kann.
Ich für meinen Teil habe dann immer das Gefühl eben nicht der echten Person gegenüber zu stehen, sondern einem Wunschbild welches nicht existiert.
Besonders schlimm, sind die, die Pickel haben und diese vollklatschen bis zum Exzess. (Sieht dann aus wie ein Magnum Nuss!)

Dann doch lieber einfach darauf verzichten!
Solange eine Frau gepflegt ist, mag ich sie lieber ungeschminkt und in Jogginghose+Hoodie als geschminkt, frisiert, im Fummel und High-Heels. Ich finde so etwas eher abschreckend.


P.S.: Meiner Beobachtung nach geht dieses ständige aufgedonnert sein auch meistens mit Arroganz einher, sodass eine lockere, vorzugsweise lustige Unterhaltung meist daher schon von vorneherein ausgeschlossen ist. Jedenfalls von meiner Seite.

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Geschrieben am
(Geändert am 12. Februar 2020 um 16:54 Uhr)
Aglaija (Profil)
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@David: Willkommen im Klischee Land... da hast du aber echt nix ausgelassen...

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Geschrieben am
Mandarine (Profil)
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Nur mal so zur Behauptung, dass man als Mann optisch gar nichts investieren muss: Genauso wie die meisten Frauen Make-up tragen müssen um gepflegt zu erscheinen, muss man auch als Mann Zeit in sein Aussehen investieren, wenn man nicht wie der letzte Wiedehupf auftreten will.
Das beste Beispiel ist die Gesichtsbehaarung. Dreitagebart kann eben nur eine verschwindend geringe Untergruppe an Männern tragen, der Rest darf entweder fast jeden Morgen mit der Nassrasur verbringen (und nein, das Werbeversprechen von der glatten Rasur mit dem Elektrorasierer ist ein Verkaufsmärchen), oder aber mindestens ebenso viel Zeit in die Bartpflege investieren (und der Bart darf auch ständig gestutzt werden, damit er vernünftig ausschaut).

Die Alltagsbekleidung ist bei Männern vielleicht einfacher (wobei man als Frau da die wesentlich größere Auswahl hat), sobald es aber in Richtung Anzüge geht, darf man als Mann plötzlich eine ganze Menge Geld springen lassen, um halbwegs sinnvoll eingekleidet zu sein (welche Frau muss sich Gedanken über Dinge wie Krawattenknoten und Einstecktuch machen?).

Die Autorin betrachtet sich selbst als Nabel der Welt, mischt eine Prise Ignoranz dazu, und fertig ist der Stuss den irgendein deutsches Qualitätsblatt veröffentlicht. Ob ihre Postulate auch nur ansatzweise in der Realität verankert sind, interessiert niemanden, weil wenn die Klischees von den Guten™ kommen, dann sind sie in Ordnung.

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Geschrieben am
Gast (Profil)
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Soll doch jeder machen was er will... oder sie will... oder es will... (wie heißt das denn jetzt korrekt?)

Ich persönlich kenne kaum Frauen, die Make Up benutzen. Liegt vielleicht daran, dass im MINT Bereich auch wieder viele Nerds unterwegs sind, aber ich mag die. Ich finde Make Up auch überhaupt nicht attraktiv. Attraktiv fängt für mich an bei geduschten Menschen mit geputzen Zähnen und sauberen Fingernägeln. Und ich muss die riechen können. Hatte mal ein Date, die war super, total lustig, wir hatten urs den Spaß, bis wir im Bett gelandet sind, versteht mich nicht falsch, die gute Dame war schon gepflegt und gewaschen, aber trotzdem der Geschmack und Geruch, ich konnt nicht. Ich meine, ich hab's schon versucht, sonst wäre ich ja nicht bis zu dem Punkt "Geschmack" gekommen, und wir haben echt zusammen vorher geduscht, aber es war zum weglaufen. Tat mir auch echt Leid, aber das ist nichts geworden und es war dann auch ne echt blöde Situation, in dem Moment die Segel streichen zu müssen.

Jedenfalls Make Up, ich brauche es nicht, aber wenn jemand das gerne macht, wenn man dadurch mehr Selbstvertrauen bekommt, sich schöner fühlt, dann soll man's machen. Wer wäre ich denn, über andere zu bestimmen?

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Geschrieben am
Rakshiir (Profil)
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@Aglaija
Ich denke am Ende kommts ja drauf an wie es aussieht. Ich kenn dich ja nicht persönlich, die Bilder die man bisher gesehen hab waren meiner Meinung nach definitiv nicht überschminkt.
Und es kommt auch drauf an wie man sich wohl fühlt.

Aber ich vermute mal, du bist auch keine Person die der Industrie vorwirft dass sie dich dazu getrieben haben Makeup zu kaufen... ich mein, es gibt bestimmt auch Frauen, die sich schminken weil sie sich sonst nicht hübsch/sexy/wohl fühlen, und trotzdem gegen die Industrie wettern, obwohl die wahrscheinlich garnix dafür können.

Bewusst oder unbewusst, ich vermute schon dass es auch darauf zurücklaufen kann, dass Evolutionär dem anderen Geschlecht gefallen will.
Wenn man es nun mit solchen Dingen übertreibt find ich das wie gesagt auch nicht gut, aber solang es in nem Rahmen bleibt? Bitte. Ist doch auch gut so. Ganz ehrlich, bei den ganzen Diskussionen was man darf, soll, nicht darf isses eigentlich gut wenn noch genug Leute anderen gefallen wollen damit wir nicht aussterben :D

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Geschrieben am
(Geändert am 13. Februar 2020 um 7:55 Uhr)
Daje (Profil)
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Sehr schöner Artikel. Ich schmink mich schon nicht so viel und nicht oft aber ich finde sie bringt es wirklich auf den Punkt

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Geschrieben am
Veria (Profil)
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Ein bisschen polemisch, aber im Grunde hat sie da Recht.
Ich schmink mich auch nicht so oft. Ich glaub, (abgesehen von vielleicht einer schnellen Portion Lippenstift) zuletzt bei der Hochzeit, und als Braut ungeschminkt wäre dann doch sehr ungewöhnlich.

(Dafür war zumindest bei meinem Aufruf unten verlinkt eine Kolumne, dass CR was gegen "Ein Baby braucht seine Mutter." hat. Ich könnt sie abwatschen dafür!
Väter können sich echt super um Kinder kümmern. Sie können fast alles genauso gut machen wie Mütter, aber eines können sie eben nicht: Ein Baby ideal ernähren. Punkt. Und Muttermilch ist zusätzlich auch noch ein geldwerter Vorteil - wenn ich mir ausrechne, was die Menge, die mein Kind bisher (fast zwei Jahre) an Muttermilch getrunken hat, in Pre-Nahrung kosten würde, da kommen wir auf eine erkleckliche Summe.
(Extra Klammerphrase: Ja, Abpumpen wäre möglich, aber keine Pumpe ist so effizient wie ein Baby. Und will man als Mutter echt über Monate im Büro dreimal täglich mit der Pumpe ins Nebenzimmerchen verschwinden?)
Wenn eine Frau aber eh nicht stillen will oder kann, dann fällt mein Argument natürlich weg.)

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Geschrieben am
(Geändert am 19. Februar 2020 um 0:01 Uhr)
Gast (Profil)
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Dann rechne das doch mal aus, und vor allem rechne gegen was Du in der Zeit hättest verdienen können. Außerdem muss das ja kein entweder oder sein. Man könnte ja außerhalb der Arbeitszeit das Baby stillen, bleiben doch immer noch 16 Stunden. Oder gibt es eine Mindestdosis Muttermilch, unterhalb derer sie nicht wirkt?

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Geschrieben am
mischka (Profil)
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Du willst das Kind einen 8 Stunden Arbeitstag plus Pause und weg, also locker 9 oder 10 Stunden, hungern lassen?

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Geschrieben am
Sajoma (Profil)
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Nein, er will den Rest zufüttern. Dann akzeptieren allerdings viele Kinder die Brust nicht mehr, weil die Flasche einfacher ist. Man könnte dann immer noch abpumpen und per Flasche füttern, obwohl auch das manchmal nicht klappt, aber damit sind dann viele Frauen schnell wieder vom Stillen weg, weil mit der Routine auch die Milchproduktion abfällt. Wenn sie das nicht tut, sind übrigens 8h ggf auch eher schmerzhaft, wenn man nicht regelmäßig abpumpen geht. (Was wiederum nicht jede Arbeitsstelle organisatorisch erlaubt, könnte ich mir denken. Also, in der Theorie sicherlich, aber in der Praxis.)

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Geschrieben am
Veria (Profil)
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Ich müsste mindestens (mein Kind trinkt sehr viel) 120€ pro Monat mehr als er verdienen. Abgesehen davon hätte ich mir die Pumperei nicht angegetan, das muss man nämlich wie gesagt OFT machen, und es dauert eben auch länger als stillen dauern würde. - Der Gesetzgeber sieht aber nicht vor, und es wäre auch kein Arbeitgeber damit glücklich, wenn man dreimal eine Dreiviertelstunde Arbeitspause macht.
Und wenn man zufüttert verschwindet auch der finanzielle Vorteil vom Stillen zu einem guten Teil.

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Geschrieben am
Gast (Profil)
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Naja, also 120 Euro mehr ist jetzt nicht die Welt. Und es geht ja nicht nur ums Geld, es geht doch auch um die persönlich Entfaltung, im Job zu bleiben, eine Karriere verfolgen zu können usw.

Und wenn wir von 8 von 24 Stunden am Tag reden, dann ist das ein Drittel, also eigentlich nur noch 40 Euro. Es gibt auch spezielle Sauger, Medela, da verlernt das Kind nicht das Trinken an der Brust, weil man sich an denen auch echt abrackern muss (also Unterdruck erzeugen usw.). Also während der 8 Studnen gibt zwei/dreimal den Sauger sonst wieder die Mutterbrust.

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Geschrieben am
Veria (Profil)
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Vergiss nicht, dass 8 Stunden Arbeit ohne Pumpen die Milchmenge schnell zurückgehen lässt. Und Pumpen braucht Zeit und Nerven und ist definitiv keine persönliche Entfaltung.

*schnipp*

Ich selbst finde eine Gesellschaft, die eine Person als erstes über den Beruf definiert, krank.
Anfang Dezember habe ich zufällig jemanden getroffen, den ich von früher kenne, und wir haben geredet. So "und was machst du jetzt so" und so Kram. November war grad vorbei, also hab ich gesagt: Ich habe den NaNoWriMo geschafft und bin sehr stolz drauf.
Setzt er hinterher: Neinnein, ich meine beruflich.
Warum? Ist das so wichtig? Offenbar habe ich doch entschieden, vom NaNoWriMo zu erzählen, also ist das grad wichtiger für mich als ein Beruf.

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Geschrieben am
ZRUF (Profil)
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NaNoWriMo? Den National Novel Writing Month?

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Geschrieben am
Veria (Profil)
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Genau den.

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Geschrieben am
ZRUF (Profil)
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Ok, den musste ich jetzt erstmal googlen.

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Geschrieben am
Aglaija (Profil)
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@Veria: Den Kontext kann ich aber nicht ganz nachvollziehen. Wenn er wirklich wissen wollte, was du beruflich machst und sich nur ungeschickt oder unklar ausgedrückt hat, ist das doch nicht die automatische Definition der Person über den Beruf??

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Geschrieben am
Veria (Profil)
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Es war ein Beispiel. Ich als Person ohne Erwerbsarbeit mache immer wieder die Erfahrung, dass Leute im Gespräch danach stochern, als wäre man ohne nur ein halber Mensch.

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Geschrieben am
mischka (Profil)
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1/4 Mensch:aufdiefresse:, da muss man genau sein!:fingerzeig:

scnr

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Geschrieben am
ObsidJan (Profil)
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Wenn man keine US-Amerikanerin ist, zieht man ja abends immerhin den Metall-Bügel-BH aus
Ernstgemeinte Frage: sind BHs US-Amerikanischer Bauart in der Hinsicht anders, lassen die dort traditionell ihre Melonenschaukel beim Schlafen an, oder wie ist das gemeint? Oder bezieht sich das auf die populären Brust-OPs in den USA (da liegen die USA zwar tatsächlich auf Platz 1, aber Deutschland wenig dahinter auf Platz 4)? Ich blick es nicht. :kratz:

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Geschrieben am
(Geändert am 19. Februar 2020 um 21:48 Uhr)
Aglaija (Profil)
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Es scheint bei den Amerikanerinnen verbreitet ist, mit Bügel BH zu schlafen, sau unbequem. Hier trägt man eher nix oder Nachthemd etc.

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Geschrieben am
Gast (Profil)
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Also ich wollte nur sagen, wenn man will, kann man arbeiten gehen, seinem Partner das Kind überlassen UND die gute Muttermilch geben. Der Partner könnte ja auch zur Mittagsstillpause zum Arbeitsplatz kommen, und das Kind stillen lassen. Ist sicherlich Arbeit, aber unmöglich ist es nicht. Die Frage ist doch eben, was will man?

Dass sich viel über den Bruf definiert finde ich nicht so überraschend, man verbringt einen großen Teil seines Tages damit, man hat ihn womöglich jahrelang gelernt, man ist besser darin als die meisten anderen Menschen, im Idealfall macht es einem Freude, es ist der soziale Ort, an dem man Menschen trifft, die dieselbe Profession haben, ähnliche Ziele anstreben... Und wenn wir das von Erwerbsarbeit auf alle Tätigkeiten ausweiten, auch wenn sie ehrenamtich und/oder unbezahlt sind, dann ist es doch gar nicht mehr abwegig. "Mutter" oder "Vater" sein ist ja auch eine ausfüllende Tätigkeit. In einem Verein zu sein vielleicht auch.

WEnn ich jemanden frage,w as er beruflich so amcht udn er würde sagen, Mathe/Physiklehrer am Gymnasium, dann habe ich sehr kompakt schon einige Informationen beisammen über dne Menschen, an die ich persönlich schonmal gut anknüpfen könnte, Mathe habe ich auch mal studiert. Man könnte dann über den Studienort ins Plaudern kommen usw. ich würde Menschen nicht nur über ihren Job definieren aber in der Regel ist es schon ein wichtiger Teil ihres Lebens.

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Geschrieben am

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