Klopfers Link- und Lichtbild-Deponie


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ZRUF (Profil)
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Wait, what? :ehwas:


This!

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Geschrieben am
VargK (Profil)
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Selbst falls dieser Herr Ogren recht haben sollte; ich konnte keine Beweise dafür finden, dass bei uns auch umgezüchtete Ahörner angepflanzt wurden, die nur über männliche Blüten verfügen. Die überwiegende Menge an angepflanzten Bäumen ist nämlich einhäusig, d.h. sie besitzen sowohl männliche als auch weibliche Blüten, oder sind gleich Zwitter. In Deutschland sind Linden die häufigste Stadtbaumart (mit 24% insgesamt; in Berlin 35%) und die haben ausschließlich zweigeschlechtliche Blüten (sind also Zwitter).

Aber darum geht's ja eh nicht.

Besonder lustig ist ja, dass die TAZ mit "Guter Journalismus ist nicht umsonst" um Unterstützung bittet, dann aber solch sexistischen Blödsinn verbreitet.

3
Geschrieben am
(Geändert am 28. Juni 2020 um 21:27 Uhr)
Sajoma (Profil)
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Ja, lasst uns bei den Baumarten, die tatsächlich entweder männliche oder weibliche Blüten ausbilden, alle männlichen roden! Das wird ihnen eine Lehre sein, den alten Sexisten!

1
Geschrieben am
Gast (Profil)
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Hm... kennt noch jemand Günther Wallraf? der sich als Hans Esser getarnt bei der BILD "Zeitung" eingeschlichen hat, und dann die absurdesten Artikel produzierte? Die wurden alle gedruckt. So ähnlich stelle ich mir das bei der TAZ auch vor, da ist doch ein Satire Maulwurf zu gange udn die bemerken das nicht...

Literaturtipp an dieser Stelle, Güther Wallraf "Der Aufmacher" sehr lesenswert.

Wobei man zugeben darf, für Allergiker sind die Pollen schon ein Problem. Nur wenn es von diesen Bäumen stattdessen Früchte regnen würde, hätten wir halt ein anderes Problem. Ich finde die Empfehlung der Behörde schon nachvollziehbar. Nur hat die Journalistin nicht nachgeforscht wie das in Deutschland gehandhabt wird, offensichtlich schreibt uns eine US-Behörde nicht vor, wie wir unsere Städte begrünen. Insofern ist der Artikel mehr oder minder abgeschrieben, klar mit Nennung des Originalautors, aber ebenfalls mit wenig Eigenleistung. Abgesehen davon, dass das kein Genderproblem ist.

1
Geschrieben am
Klopfer (Profil)
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Haben auch schön feige die Kommentarfunktion abgeschaltet, damit die bösen Leser nicht wieder schreiben können, was für einen Unsinn die Zeitung da verbreitet. :kicher: (Dafür schon über 1000 Antworten auf Twitter.)
(Und ich denk mir immer wieder: "Und Rezo erzählt uns, dass die taz Qualitätsjournalismus wäre?!" :vogel: )

3
Geschrieben am
(Geändert am 29. Juni 2020 um 2:19 Uhr)
Rakshiir (Profil)
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Ok, das is n neuer Gipfel der Idiotie. Gratulation, sowas muss man auch erstmal schaffen.
Ich bin mir relativ sicher, dass meiner Allergie relativ egal ist woher die Pollen kommen. So funktionieren Allergien nicht.
Vor einigen Jahren wäre so eine Person finanziell untergegangen weil kein Mensch so jemandem einen Job gegeben hätte, der so einen Stuss schreibt.

1
Geschrieben am
Sajoma (Profil)
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@Rakshiir: Du denkst viel zu klein. Es GÄBE gar keine Allergien, wenn wir nicht so viele männliche Bäume hätten!
Was viele auch nicht wissen: Bäume sind klassische Haremslebewesen. Ein männlicher Baum befruchtet in der Wildbahn hunderte, ja, tausende weiblicher Bäume. Es ist völlig unnatürlich, dass es nun so viele männliche Bäume gibt; daher auch das Insektensterben, der Klimawandel und die steigenden Krebsraten. Ursprünglich haben Eichhörnchen und andere Nager, die deswegen auch den Menschen als heilig galten, nur die männlichen Früchte zu ihrer Ernährung genutzt. In unserer pervertierten Gesellschaft hat sich dieses natürliche Gleichgewicht allerdings nicht gehalten.

2
Geschrieben am
IdefixWindhund (Profil)
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Im Gegenzug wird bei Cannabis nur die weibliche Pflanze auseinander genommen.

Gleicht sich also aus :trollface:

Oh, nein. :shock: Es werden weibliche Pflanzen, misshandelt, ausgebeutet, und brutal ihrer Früchte(?) geraubt.

3
Geschrieben am
(Geändert am 29. Juni 2020 um 9:17 Uhr)
Gast (Profil)
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Iefix, ich glaube Du bis da gerade einer ganz großen Verschwörung auf der Spur! Nehm Dich in Acht, wenn heute Nacht eine männliche Birke bei Dir aklopft, öffne nicht die Tür und halte Deien Kettensäge bereit! Sie sind möglicherweise schon hinter Dir her!

Von wegen Echsenmenschen, schon Tolkin hat uns vor der Macht der Ents gewarnt...

1
Geschrieben am
ZRUF (Profil)
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Sexismus beim Drogenkonsum... Wer steckt das jetzt der taz? Die machen sicher einen Artikel draus. ^^

1
Geschrieben am
Gast (Profil)
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Ach ich glaube bei Drogenkonsum sind die ganz entspannt... die Azubis schreiben nach dem Passivkiffen der Redaktionssitzung doch schon so schöne Artikel... oder wie will man das sonst erklären?

1
Geschrieben am
Sajoma (Profil)
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Sie wollen also nur von ihrer eigenen botanischsexistischen (muss die ganze Zeit an die jüdisch-bolschewistische Weltverschwörung denken, wenn ich das schreibe) Machenschaften ablenken, die Schweine! Aber gewieft ist es schon, das muss man ihnen lassen...

0
Geschrieben am
Gast (Profil)
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Du musst "botanisch-sexistische Baumverschwörung" schreiben, dann passt es schon fast. Wilde Wälder unterwandern unsere Heimat und niemand kann sie jetzt noch stoppen! Nachdem durch den perfiden Plan der Försterlobby der Borkenkäfer - eine Abwehrwaffe, entwickelt im Untergrund durch die Krötenmenschen - massiv bekämpft wurde, stehen die aggresiv-männlichen Bäume nun schon fast in den Vorgärten der nichts ahnenden Bürger.

0
Geschrieben am
Sajoma (Profil)
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Bald holen sie zum großen Schlag aus. Beim nächsten Sturm ist es soweit! Das Signal zum kollektiven Umsturz ist erteilt, tausende Reihenhausvordächer werden zerschmettert, um die Missetaten der Spanplattenikeamöbelbilligproduktion zu rächen.

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Geschrieben am
Rakshiir (Profil)
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@Sajoma
Verdammt, ich hatte das Haremsverhalten einfach nicht in Betracht gezogen.
Aber eine interessante These mit den Allergien.
Ich muss mal mit den Bäumen reden warum sie anderen männlichen Lebewesen so viele Probleme machen, ich hab ja kein Interesse an ihren Frauen... ich mach ihnen also definitiv keine Probleme

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Geschrieben am
ZRUF (Profil)
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@Rakshiir
Die Bäume sind eben die wahren alpha Tiere. Das beweisen sie dir mit ihren Pollen.

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Geschrieben am
IdefixWindhund (Profil)
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Oder mit ihren Ästen, und Blätter die meine Ansaugung am Auto verstopfen. :dry:

Lasst mein junges, unschuldiges Auto in Frieden, ihr Pedobäume.

0
Geschrieben am
BJ68 (Profil)
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[...] ich hab ja kein Interesse an ihren Frauen.[...]

Das gäbe auch ja Schiefern in dem besten Stück....*kopfkino*

bj68

1
Geschrieben am
Sajoma (Profil)
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Dendrophilie, ein völlig unterrepräsentiertes Thema in Film, Funk und Fernsehen...

3
Geschrieben am
Gast (Profil)
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Schon die Ärzte sangen, dass Claudia total verharzt war, vielleicht hat die sich doch nicht an dem Schäferhund vergangen, sondern an seinem Lieblingsbaum?

1
Geschrieben am
IdefixWindhund (Profil)
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Gefährliche Liebe - Sex mit Bäumen in Zeiten von Eichenprozessionsspinner (was fürn Wort ey).

1
Geschrieben am
ZRUF (Profil)
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Oh mit den Eichenprozessionsspinnern wird das wirklich zu SM.

1
Geschrieben am
Gast (Profil)
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Und ich les zuerst "Eichelprozessionsspinner" xD

Das liegt am Thema... natürlich... kann gar nicht an mir liegen, nein, nein, bestimmt nicht...

1
Geschrieben am
IdefixWindhund (Profil)
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Stammt dieser von den Eichelpräzisionspimperer ab?

Eine völlig vernachlässigte Interessante Spezies.

1
Geschrieben am
Gast (Profil)
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Idefix, hör auf, ich bin vor Lachen vom Stuhl gefallen... xD
zum Glück habe ich HomeOffice, da gucken die Kollegen wenigtens nicht so... xD

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Geschrieben am
glub glub, he whispers (Profil)
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Hab mir den originalen Text jetzt auch mal durchgelesen. Allein schon der erste Absatz, Jesus. Wenn man da "Männlichkeit" mit "Weiblichkeit" oder "Menschheit" ersetzen würde, würde sich von der Aussagekraft oder dem Inhalt her nicht sehr viel ändern (naja außer bei zweiterem, da gäbe es natürlich nen Aufschrei). Beliebigkeit/Austauschbarkeit des "Feindbildes" spricht also schonmal für Qualitätsjournalismus.

Mir scheint, als würde sich bemüht, hinsichtlich der Baumsituation legitime Bedenken zu thematisieren, aufgrund des aktuellen Zeitgeists wird das dann aber schön mit zwischenmenschlichem Sexismus und "alle Männer böse!!!1!!11!" (der Überreaktion auf ersteres) in den Topf geworfen und dadurch der ganze Artikel ruiniert. Aber Hauptsache, man hat wieder virtue points gesammelt.

Wie kann man so etwas schreiben und kein schlechtes Gewissen bekommen? Das einzig wirklich toxische ist diese ekelhafte, übergeneralisierende Haltung und fast schon so ne Art Zwanghaftigkeit, die man in solchen Ecken beobachtet, seine politisch/ideologische Haltung auch auf alle anderen Bereiche des Lebens zu projizieren.

(Obligatorisches "PS: Ich bin übrigens auch eine Frau" :P)

0
Geschrieben am
Gast (Profil)
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Als nächstes schauen wi in Tierreich, wo schuftige Rüden arme Bitches besteigen und dann geschwängert auf der Straße zurücklassen, und ihr die ganz Care-Arbeit überlassen, während die feinen Herren ihre Karriere als Jagdhund weiterverfolgen. Eine Schande ist das. Wo bleibt der Aufschrei beim Gender-Bark-Gap...

1
Geschrieben am
Sajoma (Profil)
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... da ist es nur gerecht, wenn weibliche Arachnoiden ihre männlichen Gespielen postkoital töten und verzehren, jawoll! Das sind starke Frauenvorbilder!

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Geschrieben am
ZRUF (Profil)
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An denen sich die militanten Feministinnen auch orientieren. Oder an der Gottesanbeterin. :mwhaha:

0
Geschrieben am
IdefixWindhund (Profil)
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Die schwarze Witwe und Co./ KG lässt sich ja noch auf Männchen ein. Sogar beschenken.

Aber ... wauw ... auf einmal verstehe ich die ganzen jungen Paare.

Die Pärchen die ständig hier herum parken, ... das menschliche Weibchen wird mit dem örtlichen Futter des gelben M - Tempels voll gestopft. Das Männchen, und meistens auch ich, hören das lautstarke Gemecker des Weibchens zu, wie schlecht es auf Arbeit läuft, die Kollegen/ Kolleginnen scheiße sind, sie keiner versteht, ...

Ist das menschliche Weibchen beruhigt, und gesättigt, bedankt Sie sich meistens damit als Nachtisch noch ein etwas salzigen Fructose Shake aus männlicher Eigenproduktion zu sich zu nehmen. :daumenhoch:

Man stelle sich vor, die menschlichen Männchen würden sich nicht die Mühe machen, vorher Beute Geschenke vom gelben M - Tempel zu erjagen. :shock:

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Geschrieben am
Klopfer (Profil) (Website)
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M - Tempel

Erinnert mich daran, dass McD zum Frauentag das Logo kurzzeitig modifiziert und somit die Frauenbewegung um Jahrhunderte nach vorn gebracht hat. :kratz:
Bild 8608

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Geschrieben am
Gast (Profil)
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Ach Mäcces, die sind sich auch für nix zu schade... Beeindruckender wäre gewese, sie hätten wirklich auf allen Filialen mal umgedreht...

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Geschrieben am
Sajoma (Profil)
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Mir würd's völlig reichen, wenn sie ihre Qualitätsstandards mal anheben würden... Ich bin mit wenig zufrieden. Mir genügt das Beste.

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Geschrieben am
IdefixWindhund (Profil)
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Nette Werbeaktion, ich find so was immer wieder mal ganz lustig.

Wobei, Opel hat sich hier wo ich meinen her habe, mal ein Ei gelegt. Sie Modell, und Namibierin, oder wie auch immer. Schenkt Opel, ganz Werbewirksam, mal den kleinsten Wagen im Sortiment, Grundausstattung, in schneeweiß. :trollface:

Die Kommentare dazu, da war alles dabei. :batsch:

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Geschrieben am
(Geändert am 2. Juli 2020 um 21:58 Uhr)
Rakshiir (Profil)
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Vielleicht hab ich das verpasst, aber ich glaube so Aktionen mit explizitem "Männertag" machen sie umgekehrt halt nicht. Da liegt für mich das größte Problem. Von wegen Gleichheit, ne, die is eben nicht da.

Natürlich isses ne riesen Kette die sich davon was verspricht. Und vermutlich klappt das auch, weil die meisten Männer sich darüber nicht aufregen und aufhören zum goldenen M (oder W, an dem Tag) zu gehen.

Aber insgesamt wärs mir auch lieber wenn die an der Qualität etwas schrauben würden. Dann wärs eben n etwas besserer Fastfood laden als jetzt.

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Geschrieben am
the_verTigO (Profil)
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Sieh es anders:
McDonald's steht sonst immer auf M wie männlich! :trollface:

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Geschrieben am
Sajoma (Profil)
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@the_verTigO: Das ist im Umkehrschluss nicht ganz unlogisch... Wenn wir das den SJW erzählen würden! Vielleicht kriegt man mit einem ausreichend großen Shitstorm sogar McDonald's einen Dämpfer verpasst. ^^

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Geschrieben am
ZRUF (Profil)
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Man stelle sich vor McDonald's würde vor allem Patties aus weiblichen Rindviechern herstellen... Das gäbe den nächsten taz-Artikel.

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Geschrieben am
Rakshiir (Profil)
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Das könnte tatsächlich n massiven Shitstorm auslösen, der keinen Sinn macht, aber hey... seit wann interessieren die sozialen Medien und die SJWs logik oder Begründungen, warum da ein M drüber hängt :D

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Geschrieben am
Sajoma (Profil)
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@ZRUF: Es gab wenigstens schon Artikel darüber, dass Massentierhaltung auch eher sexistisch sei, weil das Leiden der weiblichen Tiere dadurch, dass man sie für Milch respektive Eier ausbeuten kann, länger dauert, ehe man sie schlachtet.
Finde ich immerhin logischer als diesen Baumscheiß. Aber wenn Stiere Milch gäben, würde sie niemand wegen ihres Geschlechts verschonen - in diesem Sinne ist also bereits die Natur sexistisch. (Bei den männlichen Küken, die vll als Gegenbeispiel in Frage kommen, kann man sich fragen, ob es besser ist, sofort getötet zu werden oder noch zwangsgemästet.)

1
Geschrieben am
ZRUF (Profil)
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Die weiblichen Hühner dürfen wenigstens leben.
Die Stiere werden auch nur am Leben gelassen, weil sie genug Fleisch abwerfen. Nicht umsonst gibt es ja vornehmlich Jungbullenfleisch in den Supermärkten. Weil länger leben lassen den Ertrag schmälern würde.
Von daher weiß ich jetzt nicht, welches Geschlecht da jetzt wirklich schlechter dran ist bei Rindern.
Und beide dürfen keinen echten Sex haben, sondern der Bulle muss eine Attrappe besteigen. Die Kuh bekommt das Sperma dann vom Tierarzt "verabreicht".

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Geschrieben am
Sajoma (Profil)
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Was man so leben nennt. Also, Spaß macht es vermutlich keinem dieser Tiere, und Leid kann man schlecht quantifizieren. Davon abgesehen ist das aber kein Sexismus, und es ist auch nicht niedlich oder ein Zeichen geistiger Erleuchtung, wenn man überall Sexismus hineindichten will. Es verspottet in gewisser Hinsicht die echten Leidtragenden, wenn man sie für sein eigenes kleines Dogma instrumentalisiert.

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Geschrieben am
Rakshiir (Profil)
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Da denk ich an den Twitter "Streit" zwischen xQc und Ninjas Freundin/Frau whatever.
Der Kommentar:
Schmeiss nicht überall mit Sexismus um dich, das ist ne Beleidigung für all jene, die WIRKLICH Opfer davon werden.

Recht hat er.

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Geschrieben am
ZRUF (Profil)
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@Sajoma
Darüber kann man trefflich diskutieren. Was ist besser, ein Leben in Gefangenschaft und Sklaverei oder gar kein Leben?
Da wird es allerdings auch philosophisch.

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Sajoma (Profil)
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@ZRUF: Dass es philosophisch wird, ist klar. Ich denke, es gibt einen Punkt, ab dem das Leid die Lebensqualität in einem Maße überwiegt, dass nicht leben besser ist als leben - sofern keine Besserung in Sicht ist. Das ist keine scharfe Grenze, und auch nur meine Meinung, wobei der Volksmund ja auch sagt: "Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende." Man kann sich auch leicht irren, ohne Frage, und mit etwas mehr Durchhaltevermögen wäre alles wieder gut geworden, etwa wie bei Hiob. Das trifft meines Erachtens aber nicht auf diesen Fall zu.

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ZRUF (Profil)
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Es ist natürlich nicht zu erwarten, dass hier alles gut werden kann. Woher auch, die Tiere können ja nicht für bessere Umstände kämpfen.
Die Frage ist nur, ab wo man die Grenze des lebenswerten Lebens zieht, da all diese Nutztiere nur zur Nahrungsmittelerzeugung gehalten werden.
Kann man die Umstände in denen die Tiere leben müssen verbessern? Definitiv! Sollte man wohl auch.
Nur ist ein Leben um am Ende sowieso geschlachtet zu werden lebenswert?
Also ich esse gerne Fleisch. Von daher bin ich Teil des Problems, aber die Frage, wo man die Grenze zieht, ob ein Leben lebenswert ist oder nicht ist schwierig zu beantworten.
Früher hat man bei vielen Behinderungen gesagt, dass das Leben nicht lebenswert ist. Glücklich können die Menschen, denen man das Recht auf Leben abgesprochen hat trotzdem sein. Sie sind manchmal vielleicht sogar glücklicher als der Normalo.
Ich weiß der Vergleich hinkt ein bisschen, die Frage ist nur wie zufrieden ist ein Tier, das nichts anderes kennt als den engen Stall?
Ich kann das leider nicht beantworten. Vielleicht muss ich mal nach einer Studie zum Thema suchen.

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Gast (Profil)
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Ich musste gleich an das hier denken:

https://www.youtube.com/watch?v=8PgQtEZSCaU

zitat: "ich ess nur billig Fleisch, ich finde es nämlich total gemein, glückliche Tiere zu töten"

Zum philosophien Problem, eine der Thesen, die ins Feld geführt werden, das Töten der Tiere ist okay, weil Tiere nicht planen, also sich keine Zukunft ausmalen können, sie leben ganz im hier und jetzt, durch ihre Tötung nimmt man ihnen nichts weg. Finde ich persönlich als Begründung etwas gewagt, was ist mit geistig Behinderten? Läuft man mit solch einem Argument nicht mit offenen Armen auf die Euthanasie zu?

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Klopfer (Profil) (Website)
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Na ja, aber da kann man ja recht leicht argumentieren, dass es bei Menschen anders sein sollte.
Im Endeffekt dürfte man dann auch keine todkranken Haustiere mehr einschläfern, um ihnen Leid zu ersparen, ohne gleichzeitig dafür zu plädieren, die senile Oma mit ihrem Krebs einzuschläfern (auch wenn sie selbst das gar nicht verlangt). :schulterzuck:

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Geschrieben am
Gast (Profil)
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Oh, ich bin kein Gegner einer aktiven Sterbehilfe. Das muss an srenge Auflagen gekoppelt sein, um Missbrauch auszuschließen, aber prinzipiell finde ich, wer frei im Leben ist, sollte es auch im Tode sein.

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Klopfer (Profil) (Website)
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@Gast: Darum ging's mir gar nicht. Wenn die Oma das wollte und es artikulieren könnte - klar.
Aber in meinem Szenario tut/kann sie das nicht, so wie auch eine todkranke Katze nicht sagen kann: "Ich will jetzt lieber sterben."

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Sajoma (Profil)
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@ZRUF: Ist dein Leben nicht lebenswert, weil du am Ende auch sterben musst? Ich persönlich bin ja kein großer Freund des Schlachtens, ich hab aber auch leicht reden, ich esse das Produkt ja nicht.
Was den Wert des Lebens trotz der Institution des Todes angeht, möchte ich einmal Epikur zitieren: „Der Tod [...] geht uns nichts an, denn solange wir sind, ist der Tod nicht da, und wenn der Tod da ist, sind wir nicht mehr." Nicht, dass ich diesem Satz zu 100% beipflichte, aber ich behaupte schon, dass das Leben trotz (oder vielleicht sogar wegen) des Todes lebenswert ist.
Wann Tiere glücklich sind, und wie sehr, ist schwierig zu messen, das ist klar. Umgekehrt wissen wir recht viel darüber, wie das Sozialgefüge von beispielsweise Hühnern normalerweise funktioniert, und wir wissen auch, dass etwa die Hierarchie im Großraumstall nicht umgesetzt werden kann. Das stresst. Es stresst sicherlich auch, dass zwischendrin immer wieder tote oder sterbende Artgenossen liegen, dass es laut ist, man sich nicht verstecken kann, dass der Tagesablauf künstlich verändert wird, damit das Individuum genug leistet, und ständig krank zu sein. Ein Indikator ist vielleicht auch, dass normales Sozialverhalten dann faktisch nicht mehr vorkommt. Schon die Zuchtziele, die dem Tier genetisch eingebrannt sind, widerstreben dessen Ziel, glücklich zu werden - Puten, denen die Vorderbeine wegbrechen, weil sie das Gewicht der maximierten Brust nicht aushalten können zB. Was sind denn die Inhalte eines glücklichen Tierlebens? Ich denke doch, das, was es eben naturgemäß gerne täte. Es fällt natürlich schwer, aus solchen eher abstrakten Überlegungen dann Handlungsabsichten zu bilden. Es gibt keine scharfe Grenze, wenn man der Fleischproduktion im größeren Stil nicht prinzipiell abschwören will, sondern nur viele Möglichkeiten der kleinschrittigen Verbesserung.

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Gast (Profil)
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@ Klopfer, entschuldige, habe ich zu schnell gelesen... ud zu unaufmerksam. Für die todkranken Haustiere entscheidet der Besitzer. Bei der senilen Oma wäre das Pendant, dass sie eine Vollmacht hat für den Fall, dass sie alleine nicht entscheiden kann. Bei einem Verstorbenen werden ja auch bei unklarer Lage die Angehörigen wegen der Organspende gefragt.

Aber ja, man kann das als Definition so festhalten, bei Tieren ist das Töten okay, weil sie keine Zukunft haben, keine Lebenspläne machen usw. und bei Menschen ist das eben nicht okay, weil es trotz allem noch Menschen sind.

Eine davon zu unterscheidende Frage is die der Haltung. Die Hühner wurden ja oben aufgeführt. Schweine habens auch nicht gerade Saugut. Der Kastenstand ist 1992 gerichtlich für illegal befunden worden, aber jede Regierung hat bisher Ausnahmeverlängerung gewährt. Mit der Kastration von Ferkeln ohne Betäubung ist es ähnlich. Also da gibt es schon schlimme Zustände. Und nicht nur in ein paar Höfen, sondern Branchenweit und mit System. Da kann man nicht von einem glücklichen Leben vor dem Tod sprechen.

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Geschrieben am

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