Klopfers Link- und Lichtbild-Deponie


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#723 von Klopfer

Toll gemacht. Dann lernt sie, wie das Patriarchat Frauen davon abhält, MINT-Fächer zu studieren und den Gender Pay Gap zu verringern. Und später muss sie dann zu ihren Eltern zurückziehen und überlegen, wie sie mit einem Starbucks-Gehalt ihre Studienkredite abbezahlen kann. :facepalm:
Da werden sich Mama und Papa aber ganz doll freuen! :nick:

Link: [https://twitter.com/sarah_ogun/status/1292609494556573697?s=20]
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Nova (Profil)
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Bei sowas bin ich immer enttäuscht, dass ich nie herausfinden werde, wie es denn am Ende ausgeht. Dabei bin ich doch so neugierig. :(

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Geschrieben am
ZRUF (Profil)
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Das Beste, das ich je getan habe war meine Eltern anzulügen, weil ich zu feige war meine Frau zu stehen, dass ich kein MINT Fach studieren will.

2
Geschrieben am
Gast (Profil)
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Natürlich sollte jeder studieren dürfen, was ihn glücklich macht. Darf man sich aber nachher nicht über das mickrige Gehalt beklagen, denn das sind Sachen, die kann man auch vorher nachschauen (also Durchschnittliche Verdienste nach Berufsgruppen).

Finde es abr schade, dass sie ihr eEltern anlügt und sich gut dabei fühlt. Man kennt jetzt nicht die Eltern, aber wenn das Studium der Gender Studies schon auf eine Lüge aufbaut... also so jemand, von der lesen wir am Ende noch "Das beste was ich je getan habe, zu lügen über wissenschaftliche Studien, damit das Ergebnis rauskommt, was ich haben will."

0
Geschrieben am
Rakshiir (Profil)
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Ich erinnere mich, dass es irgendwann mal Witze gab über BWL Studenten, die das ja nur machen weil sie keine bessere Idee haben.

Heute glaube ich, dass diese Witze viel besser mit dem Gender Studies Blödsinn funktioniert. Das macht man wirklich nur, wenn man kein Bock hat zu arbeiten, und nur Lust hat über angebliche Probleme zu meckern. Aber hey, manche schiessen sich gerne in den Fuß, damit sie dann behaupten können dass sie von anderen aufgehalten werden was zu tun. Mit dem Tweet zeigt sie ja auch eindeutig dass sie schon tief in dem Gedankengut ist, dass man für Gender Studies braucht - und tatsächlich nur dafür. Vermutlich wäre sie in einem MINT Studienfach gnadenlos untergegangen... weil man da eben selbst tatsächlich was TUN muss.

Gut fände ich, wenns die Eltern lesen und ihr n Einlauf dafür geben. Im Endeffekt verbaust du dir schon deine Zukunft, weil du mit diesem "Studienfach" keine richtige/gut bezahlte Arbeit finden wirst, die dieses Studium voraussetzt.

Gibt ja eh Punkte, in denen im Moment gewisse Dinge aufgeblasen werden wie noch was, in einer Art die absolut Kontraproduktiv ist. Du wirst keine Missstände der Vergangenheit ändern oder verbessern, indem du gewissen Personen(gruppen) Freischeine gibst. Rassismus von Schwarzen gegen Weisse ist nicht deshalb ok, weil sie in der Geschichte ebenfalls Opfer davon waren. Und Diskriminierung von Männern ist auch nicht okay, weil Frauen in der Geschichte mal diskriminiert wurden. Damit baust du nur neue Probleme, irgendwann werden diese Blasen platzen. Bin gespannt ob ich das noch erlebe...

Tatsächliche Missstände sollten natürlich angesprochen werden. Aber hier spreche ich von Dingen, die faktisch belegbar sind.

Ich fand ein Interview mit Morgan Freeman (Glaube zumindest er war das) gut, wo er selbst auf die Frage "When will the issues with racism stop" geantwortet hat : "When we stop talking about it"
Natürlich ist das nicht 100% die Wahrheit, aber ich verstehe die Intention dahinter, die Aussage.. und ich denke er hat recht.

3
Geschrieben am
(Geändert am 11. August 2020 um 11:29 Uhr)
ZRUF (Profil)
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Morgan Freeman hat durchaus Recht. Solange es die Leute betonen müssen, dass jemand schwarz oder weiblich ist in gewissen Positionen, werden die Unterschiede ja hervorgehoben. Es wird als nicht Normal erachtet, selbst wenn die Intention ist: Schaut die können das auch.
Das gleiche gilt ja mit BLM oder dem 3rd Wave Feminismus. Da werden Bevölkerungsgruppen zu Opfern stilisiert, die sich da nicht selbst rausarbeiten können. Dadurch wird einem der Opferstempel ja auf die Stirn gepappt. Ich mein, wenn Oprah Winfrey über White supremacy redet, obwohl sie wohl eine der mächtigsten Personen in Amerika ist, dann wirkt das ganze schon etwas lächerlich.
Mit der Umkehr des ganzen, der weiße Bettler hat ja noch immer seine Weißheit... Diese Debatte hat ja inzwischen wirklich jegliche Realität verlassen.

Versteht mich nicht falsch, jeder, der sich wirklich rassistisch verhält, der soll auch bestraft werden. Wer sich aus einer Machtposition Vorteile illegal Vorteile verschafft, der soll dafür eins auf den Deckel bekommen. Da bin ich absolut dafür.
Und wirkliche Ungleichheiten sollen bitte auch behoben werden. Dass jemand aufgrund seines Namens diskriminiert wird, das darf zum Beispiel einfach nicht sein. Aber hey, der deutsche Kevin oder die deutsche Jaqueline hat es auch nicht unbedingt leichter, als der türkischstämmige Adbul oder die schwarze Nosizo.

Dass man in Deutschland jemand schwarzes zum Beispiel öfter nach der Herkunft fragt ist nicht verwunderlich. Der Anteil an schwarzen Bürgern ist mit unter 1% wirklich gering. Und die Frage nach der Herkunft ist halt auch nicht per se rassistisch. Das kann reines Interesse an der Person bzw. deren Geschichte sein. Das kann natürlich auch rassistische Hintergründe habe. Aber die Frage selbst an sich ist erstmal neutral.

Ach ich ärgere mich schon wieder zu sehr über diese Schneeflöckchen Opfermentalität, die gewissen Gruppen ja auch noch aufgedrückt wird. Hey, die Feminist*innen müssen für die weiblichen Opfer Sprechen. Die weißen Linken müssen für die schwarzen Opfer demonstrieren.
Da ist für mich mehr Bevormundung und Diskriminierung dabei, als einem Lieb sein kann. Indem sich nämlich irgendwelche wirklich priviligierten - weil aus reichem Elternhaus, weil berühmt etc. - zur Stimme derer aufschwingen, die ihrer Meinung nach unterpriviligiert sind, drücken sie ja genau aus, dass diese Personengruppen sich nicht selbst helfen können.

4
Geschrieben am
Rakshiir (Profil)
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Jep, das dachte ich auch. Je mehr darüber geredet wird, desto präsenter isses, und es wird nie vom Tisch kommen.
Allerdings muss man immer noch in wichtigen Situationen Missstände ansprechen. Aber eben NUR dann. Aktuell wird ja viel zuviel angeprangert, wo es faktisch nichtmal belegbar ist.
Und dieses "sich für andere aufregen" geht mir eh auf die Nerven. Es mag Fälle geben, wo sich jemand nicht selbst traut. Aber im Großen und Ganzen: Wenn mich etwas stört, dann muss ich als erwachsener Mensch den Mund aufbekommen. Und zwar ICH SELBST. Nicht jemand für mich. Den Schritt muss ich halt selbst gehen.

Erinnert mich an die Personen von den Gruppen die ja "zu wenig repräsentiert sind", die selbst sagen: Ehrlich, ich will/brauch das garnicht, dass ich in Spielen/Filmen/Medien unbedingt "repräsentiert" werde. Denn wenn du versuchst jede noch so kleine Gruppe unterzubauen, hast du so einen Brei dass am Ende keiner mehr wirklich repräsentiert ist.
Wenn es Thematisch passt, dann bitte, mach es. Wenn es aber total sinnbefreit ist, bin ich der Meinung versaust du dir dein Produkt.

Nix für ungut, aber in Spielen über den Weltuntergang wird sich kaum noch jemand darüber aufregen wie man angesprochen wird - man hat recht viel mit diesem komischen Ding "überleben" zu tun.
Oder wenn bestimmte Hautfarben anhang der Lokation in großer Menge keinen Sinn machen (bestes Beispiel hier für mich war die Witcher Serie. Meine Fresse...)

2
Geschrieben am
ZRUF (Profil)
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Apropos Witcher. Wenn man sich die Serie Cursed anschaut, die ja vor der Arthur Saga spielt, da fragt man sich auch, warum da so viele schwarze Darstellerinnen dabei sind? Passt jetzt ja auch nicht unbedingt in die angesprochene Zeit.
Aber ist wohl einfach der Zeitgeist, dass politische Korrektheit wichtiger ist, als Authentizität.

1
Geschrieben am
Rakshiir (Profil)
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Sagen wir so:
Bei Witcher hättest du sogar was machen können. Dann schreib n Character in die Serie aus einem der Orte in dem Universum, in dem entsprechende Personen leben würden.
Ist technisch nicht unmöglich. Aber das reicht scheinbar nicht, lieber Figuren die ne bestimmte Beschreibung schon in den Büchern haben komplett falsch darstellen, was viele Fans als problematisch sehen. Wer das Universum nicht kennt, den juckt das (vermutlich) nicht. Aber die Serie ist ja nicht für die gemacht, sondern für die Millionen an Menschen, die die Spiele gespielt und/oder Bücher gelesen haben. Und wenn dann Figuren plötzlich mit ner Hautfarbe auftreten, die nicht passt, kann ich mich nicht mehr in diese Serie hineinversetzen, weil mein Gehirn eben sagt "Macht keinen Sinn" oder "Das kann nicht Fringilla sein" (um mal einen Namen zu nennen). Selbst wenn es "nur" Nebenfiguren sind, wie die Wachen, macht es keinen Sinn, weil in dem Land eben diese Menschen nicht in der Zahl vorkommen (falls überhaupt). Noch witziger finde ich, wenn Fabelwesen (in dem Fall die Dryaden) plötzlich alle schwarz sind, die eigentlich grüne Haut haben. Es werden also nur um die Zahl der schwarzen zu erhöhen nun ne komplette Rasse einfach mal geändert. Muss ich noch sagen warum ich als Fan das beschissen finde?
Die Serie hatte eh einige Probleme, wo das Material falsch dargestellt wurde. Zumal man definitiv hätte mit einem anderen Handlungsstrang anfangen hätte sollen, und mit ner anderen Art das zu erzählen. Diese zusammengewürfelten Kurzgeschichten haben wenig Struktur wenn man das Universum nicht kennt, und die zeitlich nicht aneinanderhängende Art die Story zu erzählen tut den Rest um es für neue Zuschauer komplett verwirrend zu machen. Für mich war das einfach total enttäuschend. Da gibts ne geniale Vorlage, und es wird dermaßen viel daran rumgeschrieben, im Endeffekt eine verlorene Möglichkeit ne gute Fantasy Serie populär zu machen.

Die Krux is ja: Die Leute, die sich über diese Themen lautstark aufregen, werden immer was zu motzen finden. Also warum auf die kleine Anzahl an verbal lauter Menschen eingehen, die du eh nicht zufrieden stellen kannst, wenn du dir damit Fans verprellen kannst?

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Geschrieben am
(Geändert am 11. August 2020 um 14:08 Uhr)
ZRUF (Profil)
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Tatsächlich hat mich das alles gar nicht so sehr gestört bei Witcher. Liegt aber auch daran, dass ich vor ewigen Jahren mal den ersten Teil gespielt habe und sonst nichts.

Warum man gewisse Sachen allerdings umschreiben muss, ohne, dass es der Handlung zuträglich ist, oder es teilweise sogar kontraproduktiv ist, das werde ich sowieso nie verstehen.... Das kann aber nicht nur Netflix.

0
Geschrieben am
Rakshiir (Profil)
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Ist auch von mir keine Kritik an Netflix. Die haben ja die Serie im Endeffekt nur in Auftrag gegeben. Ich kann mir jedenfalls nicht vorstellen, dass sie unbedingt die Änderungen gewünscht haben. Vielleicht haben sie nur nix gegen die vielen schwarzen Figuren in der Serie... und sind damit insofern nicht "unzufrieden"

Bei einigen Änderungen kann ich mir sogar vorstellen, aus welcher "Richtung" die kamen.
Ich gebe zu, dass ich die Änderung bei den Dryaden nicht nachvollziehen kann. Da hast du eine Rasse von ausschließlich Frauen, die definitiv geschickt sind im Kampf, teilweise sogar extrem magisch begabt mit grüner Haut. Warum das ändern? Ich denke sogar dass die Änderung sie weniger interessant machen. Nun sehen sie weniger wie Fantasiewesen aus. Ist doch total kontraproduktiv für eine Fantasy-Serie.

Die größte Änderung die mir ehrlich auch übel aufgestoßen ist, ist was Nilfgaard angeht. Fakt ist: es ist ein Staat der mächtig ist, und auch definitiv sich durch Kriege vergrößert hat. Aber sie sind nich "böse" in dem Sinne. In dem Staat gibt es einige Grauzonen, die besser oder schlechter sind als in anderen Staaten. Aber es ist eben nicht so, dass sie pauschal "böse" sind, oder "schlecht".
In der Serie wird der aber beschrieben als schwach, bis eine bestimmte Figur dort hinkommt. Das ist faktisch falsch. Und sie wird deutlich stärker als die "Bösen" dargestellt, wie sie Magie einsetzen usw.
Das kann daher kommen, dass es leichter ist einen klaren Antagonisten zu haben, anstatt dass alles Grauzonen sind. Ich kann mir also vorstellen zu wissen, was die Intention war, aber persönlich: als erwachsener Zuschauer mit Hirn (wofür die Serie ja wohl hoffentlich gedacht war) ist es doch viel interessanter wenn ich kein klares "hier gut, da böse" habe. Mehr Tiefgang ist doch interessant, spannend. Musste man das Material nun wirklich verdummen? Natürlich, wer das Material nicht gut kennt, dem fällt das nicht auf. Aber Fans wissen schon, dass das ziemlicher Bullshit ist, der da geschrieben wurde. Und auf lange Sicht glaube ich tatsächlich, dass das ursprüngliche Material interessanter ist als das, was sie damit gemacht haben.

Zumal sie ja so gerne behaupten, dass sie ja sich an den Büchern orientieren, nicht an den Spielen. Aber eben auch das stimmt nicht wirklich. Gewisse Figuren wurden mit deutlich mehr Hintergrund geschrieben (wie Yennefer) - da bin ich mir nicht sicher ob das wirklich hilft. Ich fand immer, nicht alles über sie zu wissen gab ihr auch ein gewisses Mysterium, was garnicht so falsch ist. Und andere Dinge (wie oben im Ansatz erwähnt) wurden tatsächlich merklich geändert.
Mal sehen was sie am Ende daraus machen. Vielleicht können sie sich noch fangen, aber ich bin skeptisch, wenn ich ehrlich bin.

Aber hier sind wir etwas vom Hauptthema abgedriftet :D

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Geschrieben am
ObsidJan (Profil)
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@Rakshiir:

Das macht man wirklich nur, wenn man kein Bock hat zu arbeiten, und nur Lust hat über angebliche Probleme zu meckern.
Ich glaube, dass die meisten da zu Beginn tatsächlich noch als Idealisten reingehen, ein bisschen die Welt verändern wollen, wie es für junge Studienanfänger nicht ungewöhnlich ist und sich schon auch stark für Themen wie Gleichberechtigung und Gesellschaftskritik interessieren. Dass sie dabei in eine üble neo-marxistische Propagandamühle geraten, ist den Erstsemestern bestimmt nicht bewusst. Natürlich gibt es auch welche, die schon mit einem vorgefertigten Weltbild reingehen, welches sie dann bestätigt sehen wollen.

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Geschrieben am
ZRUF (Profil)
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Naja, man kann es auch pragmatisch sehen. Schwarze Dryaden sind billiger zu produzieren. Da spart man einiges an Maske :D

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Geschrieben am
Rakshiir (Profil)
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@ObsidJan
Zugegeben, das trifft bestimmt auf einen Teil zu. Man bekommt auch sicher mehr mit von denen, die sich lautstark über "Missstände" aufregen, als über die, die wirklich sich sachlich mit Dingen beschäftigen und etwas gegen tatsächliche Probleme tun wollen. Wieviele das sind wäre mal interessant zu wissen.

@ZRUF
Das mag sein. Ich weiss aber nicht wohin das Budget gegangen sein sollte. Mir fällt zumindest nun wenig ein wo ich sag: Oh, das war dermaßen gut gemacht, das hat sicher Geld gekostet (wenn man von Effekten oder sonstwas spricht). Selbst so simple Dinge wie Rüstungen, einige in der Serie sehen ja schlechter aus als manches Cosplay was man schon gesehen hat.

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Geschrieben am
ZRUF (Profil)
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Das spricht ja gerade dafür, dass man nur ein knappes Budget hatte.
Also versteh mich nicht falsch, ich stimme dir vollkommen zu. Nur widerspricht das ja gerade nicht der These, dass man budget sparen wollte.

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Geschrieben am
Rakshiir (Profil)
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Naja, genaue Zahlen kennt keiner. Aber wenn man Gerüchten glauben würde, dann hatten die ein Budget von fast 10 Millionen PRO Episode.
Sprich: angeblich für die Show soll das Budget wohl so 80-90 Millionen betragen haben. Das ist nicht gerade wenig.

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Geschrieben am
ZRUF (Profil)
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Das geht aber schneller drauf als man denkt. Allein die Gagen sind schnell ein paar Mio pro Folge. Dann noch Schnitt, Rendering, Reisekosten, Catering etc. Und schon sind 10 Mio pro Folge nicht mehr viel.

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Geschrieben am
Rakshiir (Profil)
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Naja, das ist mehr als GoT in den ersten Staffeln hatte ;)

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Geschrieben am
Anne Bonny (Profil)
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Ich bin ja Doctor Who Fan und das was ihr beschreibt hat mich die ganze letzte Staffel komplett auslassen lassen. Erst musste der Doctor unbedingt weiblich werden (weil politisch so viel korrekter *hust*), die letzten Begleiter waren ein weißer alter Mann, der seine schwarze Frau verloren hat, ihr schwarzer Enkel und eine pakistanisch-stämmige Polizistin.

In jeder Folge wurde die moralische Keule geschwungen. Es wurde ständig, wirklich ständig, ein Bild von einer rassistischen und diskriminierenden Menschheit aufgezeigt und der weibliche Doctor und sein Team hatten in jeder Folge mit den Auswirkungen zu kämpfen (als überlegener moralischer Verfechter für das Gute).
Das ist anstrengend. Ich hab nichts gegen den weiblichen Doctor, aber diese Moralkeule in wirklich jeder Folge, permanent, immer wieder... das hat mir die Serie tatsächlich versaut.
Es ist mir egal ob da jemand schwarz oder weiß ist und meinetwegen ist der Doctor auch ne Frau... aber es ständig so vorzeigen zu müssen, so auf dem Präsentierteller: "Schaut her, wir sind alle politisch soooo korrekt!"
Ich meine, das war trashige Unterhaltung für mich, was zum schmunzeln, fantasieren, ein wenig Abenteuer und Spaß. Früher bin ich nach den Folgen gern zum Diskutieren mit meinem Mann oder ein paar Leuten aus der DW-Gruppe gegangen. Hier hinterließen die Folgen immer ein Gefühl von Betroffenheit und das Gefühl, dass man die Menscheit doch wirklich besser komplett vergessen und aussterben lassen sollte. Die letzte Staffel habe ich mir deswegen schon gar nicht mehr angesehen.

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Geschrieben am
(Geändert am 12. August 2020 um 11:41 Uhr)
Rakshiir (Profil)
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@Anne Bonny
Ich hab die letzte Staffel Doctor Who nie gesehen. Also nicht komplett. Ich hab genug Ausschnitte und Zusammenfassungen gesehen um zu wissen: das kann ich mir sparen. Zugegeben, ich fand dass Doctor Who sich in den alten Staffeln auch manchmal etwas sehr gezogen hat. Es gab richtig geniale Ideen (wie die Engel, die sind vom Design her richtig cool) - aber gerade manche Gegner waren irgendwann n bissl langweilig, weil man sie schon 3 millionen mal gesehen, eigentlich besiegt hat, nur dass sie irgendwie doch nochmal zurückkommen.

Aber gerade auch der Punkt: Früher hatte der Doc 1 Begleiter. Das war irgendwie der moralische Anker, jetzt bekommt er ne ganze Armee, die im Endeffekt alle nur zujubeln. Wo sind die Zeiten wo seine Ideen/Aktionen hinterfragt wurden? Nein das geht nicht, weil es ja ne starke Frau ist?

Dazu kommt die von die erwähnte moralische "ihr seid alle so schlimm" Botschaft. Sowas kann funktionieren, in nem guten Film oder Serie, sollte aber nicht dauernd und immer reingehämmert werden. Für die ernsteren Themen gabs sonst auch immer den Ausgleich von etwas locker unterhaltend.

Das wurd scheinbar vergessen, dass Unterhaltung eigentlich Spaß machen sollte, zumindest als Großes Ganzes.

3
Geschrieben am
Anne Bonny (Profil)
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Ja, auch wenn das Monster of the week furchtbar war, aber die Dialoge (ich liebe Donna als Begleiterin) und die Chemie, dieses Gehetzte vom Doctor, der Humor... das hat mir die Folgen dann doch oft noch gerettet.
Und ich liebe Daleks einfach, auch wenn die x-mal wiederkommen und immer das selbe tun. Aber das sind nunmal die Erzfeinde schlechthin. Oder der Master, der ja auch weiblich werden musste, weil politisch soooo korrekt. Puh. Irgendwann ist es echt too much.
Da fand ich einen Captain Jack Harkness wesentlich erfrischender. Der war zwar weiß und ein Mann, aber der hat alles genommen, was einen Puls oder eine Postleitzahl hatte. Weniger vorurteile kann man wohl kaum demonstrieren. War aber einfach passend ("he's a little more flexible, when it comes to dancing" ist immer noch der passendste Satz vom Doctor dazu).
Ich mochte das Unbeschwerte. Das ist weg.
Bei Moffat hatte der Storyaufbau immer recht gelitten und es schien immer so, als müsste er am Ende schnell zum übereilten Schluss kommen, weil ihm die Zeit für die Folge ausgeht.
Naja, genug über die Serie. Ist nur ein Beispiel, wie diese Überkorrektheit alles verderben kann.

1
Geschrieben am
Rakshiir (Profil)
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Ach ich vermute/hoffe dass auch das vorbeigeht.
Im Endeffekt geht es ja dann doch um Geld, und wenn Dinge nicht genug Geld einspielen, werden die nicht immer und immer wieder gemacht werden.
An der Stelle ist doch die Geldgeilheit irgendwann größer als das Pandering.

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Geschrieben am
Klopfer (Profil)
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Hab gehört, Captain Jack soll in der neuen Staffel wieder auftauchen. :kratz:

Ich hab vom weiblichen Doctor nur die ersten paar Folgen gesehen, und ... boah, hat mir die Schauspielerin leidgetan. Der neue Showrunner ist so ein Stümper, der hat der armen Frau überhaupt nichts gegeben, womit sie arbeiten kann. Ich hab sie in anderen Serien gesehen (Black Mirror z.B.), und die Frau kann wirklich was. Aber hier lässt man sie am langen Arm verhungern.
Bei jedem neuen Doctor gab's Momente, in denen die eigentliche Handlung eine Pause machte und man Gelegenheit hatte, die Persönlichkeit des Doctors kennenzulernen. Nicht bei Jodie Whittaker, die bleibt ziemlich blass. Muss blass bleiben.
Man hat aus dem Doctor eine Frau gemacht (wie mutig!), aber sich nicht getraut, sie tatsächlich explizit feminin zu machen, weil man vermutlich fürchtete, einen Shitstorm wegen Geschlechterstereotypen zu kassieren (obwohl das für den Charakter echt interessant und eine tatsächlich neue Richtung wäre). Den Doctor, so wie er in den Folgen ist, die ich gesehen habe, könnte auch ein Mann spielen, ohne irgendwas zu ändern. Dazu kommen die Companions, bei denen auch kaum klar wird, was eigentlich ihre Motivation dabei ist, dem Doctor zu folgen und zu vertrauen. Es ist einfach eine sehr fade Schlotze, und sie wird durch die ziemlich naive Behandlung irgendwelcher Social-Justice-Themen auch nicht gewürzt.

1
Geschrieben am
(Geändert am 12. August 2020 um 17:27 Uhr)
Veria (Profil)
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Ich fand die erste Whitaker-Staffel nicht so schlecht, die zweite werde ich mir auch noch holen, hab sie aber noch nicht gesehen. Es ist ja durchaus üblich, dass eine erste Schauspieler-X-Staffel noch ein bisschen Selbstfindung braucht.
Früher hatte der Doctor übrigens durchaus auch mal mehr Begleiter. Immerhin hat er mit drei Begleitern (Susan, Barbara, Ian) angefangen.

Ja, bisschen Moralkeule war schon rum, aber auch das kennen wir doch von früher. Man nehme nur mal die Ood. Und wo führt am Ende alles hin? Utopia. Und danach? Tolle Menschheit. Wumms, da hat es einen schon auch umgehauen.

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Geschrieben am
Rakshiir (Profil)
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@Klopfer
Ist ja nicht das erste Mal dass ein Stümper nen Schauspieler verheizt. Ich sag nur "The Happening" und Mark Wahlberg...

Ist ja aber n echter Trend. Weibliche Figuren dürfen momentan selten Sexy sein. Oder Fehlerhaft/schwäche zeigen. Oder Hinterfragt werden. Oder lustig (warum auch immer?) - zumindest die, die "politisch korrekt" sein sollen, oder klarer gesagt: an den Feminismus angepasst.
Und das macht sie dermaßen langweilig und uninteressant, dass so ziemlich kein Zuschauer wirklich jubelt. Die wirklich bekannten/beliebten weiblichen Figuren hatten alle Ecken und Kanten, Persönlichkeit. Siehe Ripley, die war nichtmal immer richtig freundlich. Aber es war eben ein beliebter, recht zeitloser Charakter. Oder Sarah Connor. Die hatte sogar ne richtig geniale Entwicklung gerade was Film 1+2 angeht.
Gehen wir auf was relativ kürzliches: Wonder Woman. Vermutlich einer der besten Filme von DC in der "neuen Generation" und eine deutlich interessantere Figur als der vermeintliche Gegenpart Captain Marvel. Auch weil Diana naiv war, Fehler gemacht hat - aber gelernt hat, sich entwickelt hat. Sie durfte attraktiv sein, aber ohne dass der Film zu sehr auf diese körperliche Attraktivität rumgeritten ist (Gut, es wäre auch schwer gewesen Gal Gadot wirklich unattraktiv zu machen, ist nunmal auch eine echt hübsche Frau). Und ich denke das ist keine schlechte Idee. Die einzige Schwäche des Filmes war das Ende, wo es definitiv interessantere Arten gegeben hätte das zu schreiben. Aber das macht die Figur nun nicht so viel weniger interessant.

2
Geschrieben am
(Geändert am 12. August 2020 um 15:13 Uhr)

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