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#757 von ZRUF

Kinder, die Kontakt mit Corona-Infizierten hatten, sollen von der Familie separiert in häusliche Quarantäne sein.
Nicht mit der Familie spielen, separate Mahlzeiten etc.
Entschuldigt mal, aber das ist doch Folter!

Link: [https://www.tagesspiegel.de/politik/anordnung-vom-gesundheitsamt-kinder-sollen-bei-coronavirus-verdacht-von-der-familie-isoliert-werden/26072604.html]
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Gast (Profil)
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Ich verstehe, dass man Infektionsketten durchbrechen möchte, aber dann mus man halt die ganze Familie in Quarantäne schicken, so dass Kinder nicht von ihren Eltern getrennt werden und gut ist. Nicht schön für die Familie, aber besser für die Kinder.

2
Geschrieben am
Sajoma (Profil)
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Also, der Artikel ist, wenn ich das richtig sehe, aus dem August dieses Jahres. Ich habe mehrere solcher Artikel aus verschiedenen Regionen von aufgeregten Leuten geschickt bekommen, und jedes Mal dazu eine Aussage des zuständigen Gesundheitsamtes gefunden, die das dementierten. Bislang habe ich noch keine gute Quelle dazu gefunden, dass das tatsächlich irgendwo ernsthaft umgesetzt wurde. Bin gerade auch zu faul zum Suchen, das gestehe ich ganz offen, aber ehe wir uns aufregen, schlage ich da eine gründliche Recherche vor. In dubio pro reo.

1
Geschrieben am
ZRUF (Profil)
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@Gast

Das wäre auf jeden Fall besser für die Kinder.

@Sajoma
Sie haben es scheinbar bisher nicht durchgesetzt. Aber solche Regeln zu erstellen sorgt doch nur für Unverständnis und Angst.

Dass manch einer da kein Augenmaß zeigt, das verstehe ich nicht.

1
Geschrieben am
Sajoma (Profil)
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@ZRUF: Ist ganz sicher missverständlich kommuniziert worden, entweder bereits initial, oder eben indirekt durch die Medien. Wahrscheinlich sogar beides. Wenn ich ein 16jähriges Kind habe, das mit jemandem wild rumgeknutscht hat, der unmittelbar danach positiv getestet wird, dann hoffe ich doch, dass ein getrenntes Einnehmen des Essens und eine relative räumliche Trennung möglich ist. Man muss sich dann ja beim großen Eintopfessen nicht den Löffel teilen. Aber selbstverständlich sollte ein Säugling, Kleinkind oder generell ein jüngeres oder sensibleres Kind nicht für so eine Regelung vernachlässigt werden, zumal die Ansteckung wahrscheinlich sowieso durch eine so marginale räumliche Trennung nur bedingt verhindert werden kann. Augenmaß ist das richtige Stichwort, aber bisher habe ich eben noch keine hinreichenden Beweise dafür, dass es allerorts so eklatant an Augenmaß mangelte, dass diese Sorte medialer Reaktion nicht als überspitzt zu gelten hat.

2
Geschrieben am
ZRUF (Profil)
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Die Formulierung ist da vermutlich das Problem. Aber es sorgt halt für Unsicherheit.

Klar hat ein Pubertier weniger ein Problem sich von seiner Familie fernzuhalten als ein Kleinkind. Aber wenn das nicht spezifiziert ist, kommt das schon arg übel rüber.

1
Geschrieben am
Sajoma (Profil)
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@ZRUF: Absolut. Meine Frage bleibt aber, wer es denn so undifferenziert formuliert hat, und in welchem Rahmen. Unprofessionell kommunizieren und grob fahrlässig handeln sind immer noch zwei verschiedene Dinge, und mein allgemeiner Eindruck ist, dass Medien sich auf halbgare Aussagen, die jemand in seinen dummen fünf Minuten tätigt, stürzen und sie als in Stein gemeißelte Wahrheit verkaufen wollen. Das finde ich mindestens so unethisch wie die mangelhafte Kommunikation selbst.

1
Geschrieben am
ZRUF (Profil)
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Klar, da stimme ich dir auch absolut zu.
Dass sowas passiert, sieht man ja auch regelmäßig an aus dem Zusammenhang gerissenen Zitaten, die dann auch noch überall weiterverbreitet werden.

1
Geschrieben am
Rakshiir (Profil)
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Ich denke da fehlen ne Menge Informationen bzw. Variablen, ich denke nicht dass man das verallgemeinern dürfte.
Zwischen dem Säugling dass nur mit dem Eltern lebt, die beide noch Anfang 20 sind, kerngesund und dem Kind, was in ner Familie lebt mit mehreren älteren Personen, die Risikopatienten wären aufgrund anderer Erkrankungen oder Immunschwächen liegen ja Welten. Und dazwischen gibt es ja jede Menge Fälle.
Also müsste man das jeweils einzeln betrachtet überlegen, ob und was möglich ist. In manchen Fällen würde es Sinn machen, das Kind selbst von der Familie etwas wegzuhalten - kommt eben auf Kind, Alter, Situation an.

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Geschrieben am

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